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Synthesizer Tonto in „Phantom of the Paradise“ (1974)

Die weiten Kreise einer Filmkulisse

17. September 2022

phantom of the paradise tonto aufmacher

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Als Brian de Palma eines Tages den Beatles-Song „A Day in the Life“ als vor sich hindudelnde Fahrstuhlmusik hörte, fragte er sich, wie es geschehen kann, das ursprünglich so großartige Musik ihrer Seele beraubt wird, nur um noch mehr Profit herauszuschlagen? So kam ihm die Idee zu dem Film „Phantom of the Paradise“. Trotz des nach wie vor brisanten Themas wurde der Film ein ziemlicher Flop und ist bis heute nur in einer sehr kleinen Fangemeinde bekannt. Da half auch der Einsatz des größten Synthesizers aller Zeiten nichts.

Eine Satire entlarvt das Musikbusiness

Regisseur und Autor Brian de Palma (Carrie, Scarface, Carlito’s Way u.v.m.) inszenierte den Film 1974 als ein „Musical, in dem nicht ständig gesungen wird“. Seine mit musikalischen und filmischen Seitenhieben gespickte, überdrehte Satire rechnet mit der Musikindustrie und ihren seinerzeit übermächtigen Produzenten und Plattenlabels gründlich ab. Von Ideenklau über Machtmissbrauch, sexuellen Übergriffen, Drogen, Ausbeutung und Profitgier ist alles dabei. Es könnte genauso gut heute spielen.
Die Story orientiert sich am klassischen Drama „Faust“ samt Gretchen und Teufel. Offensichtlich nahm man auch deutliche Anleihen beim „Phantom der Oper“, was der Produktion prompt eine 1,5 Millionen Dollar schwere Klage seitens Universal einbrachte. Damit nicht genug. Noch während der Dreharbeiten wurde die Verwendung des Namens des fiktiven Labels „Swan Song Enterprises“ untersagt, weil wenige Monate zuvor das Label „Swan Song Records“ von Peter Grant, u.a. Manager von Led Zeppelin, gegründet worden war. So musste nachträglich jedes „Swan Song“-Logo im Film kaschiert oder durch die treffende Notlösung „Death Records“ in einen toten Vogel als Logo ersetzt werden, was aufgrund des Zeitdrucks jedoch teils recht dürftig aussah.

Phantom oft the Paradise session

Jamsession während einer Drehpause – Quelle: The Swan Archives

Die Musik des Filmes wurde zum größten Teil von Paul Williams geschrieben, der auch den diabolischen Produzenten / Labelboss Swan spielt. Williams ist mehr in Amerika bekannt, in Europa war er nie so präsent. Tatsächlich ist er aber seit Mitte der 60er Jahre bis heute ein erfolgreicher Komponist, Songwriter, Musiker und Schauspieler, der je einen Oscar, einen Grammy und einen Golden Globe gewann.

Die Songs des Filmes bewegen sich durch die Rock-Geschichte. Ursprünglich sollten die Rock’n’Roll-Band Sha Na Na und die Beach Boys engagiert werden. Man dachte angeblich auch über David Bowie nach. Allerdings befürchtete Williams, der zu der Zeit mit heftigen persönlichen Problemen sowie Alkohol und Drogen zu kämpfen hatte, dass diese Bands, die er eigentlich sehr schätzte, nur ihr eigenes Ding durchziehen würden und er seine Songs nicht entsprechend würde umsetzen können. Das ließ sich mit seiner (Zitat Williams!) „Arroganz und Egomanie“ nicht vereinen, wie er später reflektierte. Sein Schreibtisch im Film spiegelt das gut wieder, finde ich.

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Für dieses Möbel könnte ich mich auch erwärmen – Screenshot „Phantom of the Paradise“ DVD

Im Film kam es so zu Parodien auf Sha Na Na und die Beach Boys, auf Glam Rock und auffällig geschminkte Nachwuchskünstler. Die Macher verneinten zwar vehement, von Kiss und ihrem unverkennbaren Make-up (erster Auftritt 1973) zuvor etwas gesehen zu haben, aber nicht jeder glaubte das im Nachhinein. Die Idee zu „The Undeads“ war laut Brian de Palma vom Stummfilm „Das Kabinett des Dr. Caligari“ inspiriert (wofür das expressionistische Bühnenbild spricht) und, so gab man später kleinlaut zu, vielleicht war es auch ein klein wenig bei Alice Cooper abgeguckt.

Phantom of the Paradise 2

The Undeads – Screenshot „Phantom of the Paradise“ DVD

Die Story von Phantom of the Paradise

Swan, der skrupellose Produzent und Boss des Labels „Death Records“, stiehlt dem naiven Musiker Leach eine Kantate (sic!). Damit möchte Swan sein Theater „Paradise“ eröffnen. Um das zu erreichen, zerstört der Produzent im Fortgang nicht nur die Musik mit immer schlimmeren, kommerzialisierten Varianten, sondern auch den Menschen Leach, dessen Kopf symbolträchtig in eine Plattenpresse gerät. Diese Szene hätte aufgrund mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen bei Dreh beinahe mit einer Katastrophe geendet.
Der entstellte Leach maskiert sich und schleicht in das Paradise-Theater. Doch Swan ist nicht zu stoppen, er kann Leach sogar soweit manipulieren, dass der weitere Songs für ihn schreibt. Dafür wird er von Swan in ein Studio-Verlies eingesperrt, das für Vintage-Fans wohl tatsächlich das Paradies wäre. Und endlich kommen wir an die Stelle, die „Phantom of the Paradise“ für diese Rubrik qualifiziert.

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Screenshot „Phantom of the Paradise“ DVD

Das Phantom ist von zahlreichen Kabinetten umringt, die voll mit Modulen von Moog und anderen Herstellern bestückt sind. Besonders gut sind die Moog 960 Sequential Controller zu erkennen. Aber auch ein ARP 2600 sowie der seltene EMS Sequenzer 256 lassen sich ausmachen.

Hierbei handelt es sich jedoch nicht um ein beliebig zusammengestelltes System, sondern um das Gesamtkunstwerk namens Tonto. Dazu gleich mehr, aber jetzt wird es erst einmal ganz traurig. Das Leach-Phantom gibt auf dem Instrument eine Piano-Ballade zum Besten! Ohne Scheiß! Nicht ein synthetischer Ton, nicht eine Sequenz, noch nicht mal ein ordinärer Filtersweep ist zu hören. Das wunderbar anzusehende Monster ist nur Kulisse, während auf der extra für Tonto angefertigten Tastatur eine Paul Williams-Schnulze geklimpert wird. Bis auf ein einziges Kabel wagt man nicht, die Module anzufassen oder gar einen Regler wenigstens zum Schein zu drehen.

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Von Drogen erledigt, aber ein freier Blick auf Tonto – Screenshot „Phantom of the Paradise“ DVD

Nur in dem ebenfalls gut ausgestatteten Regieraum dreht Produzent Swan ein bisschen am Mischpult. Da der Film von ’74 ist, sind auch hier Vintage-Schätze zu entdecken. Die Mehrspur-Bandmaschine Scully fällt vor allem durch ihre 19″-Eingangsstufen auf, die sich neben ihr stapeln. Es handelt sich vermutlich um das Modell 280. Die Konsole ist von ADM. Vergleicht man die Close-ups von Fadern, Reglern, Numerical Pad und Pegel-Meter mit einem Bild, das ich auf der Webseite Preservationsound gefunden habe, scheint es sich um ein Modell der NRC-Serie, eventuell in leicht modifizierter Form, zu handeln.

Phantom of the Paradise Record Plant Studio

Paul Williams im Record Plant „Studio B“ – Screenshot „Phantom of the Paradise“ DVD

Diese Filmaufnahmen fanden in dem seinerzeit fast schon berüchtigten, aber heute noch existierenden Studio „Record Plant“ in Los Angeles statt. Das Studio B war eigentlich von zwei Musikern mit ihrem Synthesizer gebucht, die jedoch nicht jeden Tag anwesend waren. Der geschäftstüchtige Studio-Chef Chris Stone vermietete kurzerhand das Studio samt Equipment an die Filmcrew. Er erlaubte sogar „großzügig“, das man diesen Synthesizer verwenden dürfe – natürlich ohne die Musiker darüber zu informieren. Doch Paul Williams blieb bei seiner vorproduzierten Piano-Ballade. Manchmal möchte man am liebsten ganz fest in ein Patch-Kabel beißen, um nicht laut schreien zu müssen.

Tonto, der größte aller Synthesizer

Doch jetzt kommen wir endlich zu Tonto bzw. T.O.N.T.O. Die Abkürzung steht für „The Original New Timbral Orchestra“. Es handelt sich um einen speziell konfigurierten Modularsynthesizer, der von Malcolm Cecil und Robert Margouleff 1968 in New York gebaut und in den folgenden Jahren stetig weiterentwickelt wurde. Es ist sozusagen das synthetische Äquivalent zu einem begehbaren Kleiderschrank. Die im Halbkreis angeordneten, 1,80 Meter hohen Kabinette messen insgesamt über sechs Meter. Deshalb wurde Tonto PR-wirksam als „The World’s largest Synthesizer“ bezeichnet.

Tonto ca. 1974

Tonto in einer früheren Konfiguration

Die Ausgangsbasis für Tonto war das Moog Modular System Series IIIc aus dem Besitz von Bob Margouleff. Später kam ein zweites Moog IIIc hinzu. Als klar war, dass die angestrebte Konstruktion auf ein System hinauslaufen würde, das man nicht mehr im Sitzen würde bedienen können, entschied man sich für eine aufrechte und gebogene Bauform, was zu dem spacigen Look unzweifelhaft beiträgt. Bob und Malcolm arbeiteten an ihrem Monster somit zumeist stehend oder auf Bürostühlen mit Rollen.
Neben der Moog 900 Series wurden unter anderem auch Module von Serge und das Filter des ARP 2500 eingebaut. Weiterhin wurden später zwei ARP 2600 und vier Oberheim SEM’s samt polyphoner Steuereinheit des Four Voice (noch nicht im Film zu sehen) in das System integriert.
Serge Tcherpin schuf auch einige Spezialanfertigungen für Tonto und Malcolm Cecil kümmerte sich um die elektrischen Anschlüsse. Dafür kam sogar Material aus der Luft- und Raumfahrttechnik und ein selbst konstruierter Faradayscher Käfig zum Einsatz, um eine genügend starke Abschirmung gegen die vielen Radio- und Fernsehstationen in New York zu erreichen. Die eigentliche Herausforderung war jedoch, das alle Teile untereinander verbunden sowie von allen Sequencern und Tastaturen angesteuert werden sollten. Aufgrund der unterschiedlichen Normen der verschiedenen Hersteller, die nur bedingt bis gar nicht kompatibel waren, musste hier eine universelle Anpassung für die Pin-Matrixen konstruiert werden.
Es gibt auf Youtube eine ganze Reihe von Videos, die Tonto zeigen. Ich habe hier stellvertretend ein Video mit Malcolm Cecil herausgesucht, in dem die einzelnen Bestandteile schön zu sehen sind und kurz vorgestellt werden.

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Tonto wurde nicht nur für neue und experimentelle Klänge sowie bis dahin nicht umzusetzende Skalen entwickelt, obwohl das in der Anfangszeit die häufigste Nutzung war. Die Gedanken von Margouleff und Cecil gingen auch in Richtung Polyphonie und Multitimbralität. Sie gründeten die „Tonto’s Expanding Head Band“ und demonstrierten auf dem Album „Zero Time“ die Möglichkeiten des Systems.

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Einer der ersten Musiker, den die Sounds begeisterten, war Stevie Wonder. Er wollte nicht länger bei Motown nur ein ausführendes Organ sein, sondern endlich die Musik machen, die er im Kopf hatte. Daher auch der spätere Album-Titel „Music of my Mind“. Tonto wurde dafür in die berühmten „Electric Lady Studios“ verfrachtet und man nahm in intensiven Sessions über ein verlängertes Wochenende ganze 17 Songs auf. Margouleff beschrieb die Chemie zwischen ihnen als explosiv, aber in den entscheidenden Momenten von genialer Kreativität. Schließlich waren Margouleff und Jazz-Bassist Cecil an den vier legendären Stevie Wonder-Alben „Music of My Mind“, „Talking Book“, „Innervisions“ und „Fulfillingness‘ First“ als Co-Produzenten, Toningenieure und Musiker beteiligt.

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Dabei war Tonto nicht unbedingt das zentrale Element der Songs, denn Wonder ist ein begnadeter Multiinstrumentalist und hatte außerdem stets die besten Sessionmusiker an der Hand. Vielmehr wurde Tonto für besondere Sounds eingesetzt, die es bei Soul und Funk bis dahin nicht gab. So kam zum Beispiel der Bass im Mega-Hit „Superstition“ von Tonto. Natürlich steht „Superstition“ in erster Linie für das Hohner Clavinet, das Stevie Wonder hiermit als DAS Funk-Keyboard etablierte. Bei „Living for the City“ hingegen stand Tonto wesentlich mehr im Vordergrund.

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In der Folgezeit wurde Tonto unter anderem von Quincy Jones, Gil Scott Heron & Brian Johnson (posieren mit Tonto auf dem Platten-Cover), Weather Report und den Doobie Brothers genutzt. Als das Interesse an Tonto, unter anderem wegen seiner aufwendigen Bedienung, nachließ, nahm Malcolm Cecil ihn mit zu sich nach Hause. Aber im Jahr 2013 verkaufte er das komplette System an das „National Music Centre“ in Calgary. Dort kann Tonto nun von jedermann bewundert werden und ist immer noch einsatzbereit. Unter diesem Link findet ihre mehrere Beiträge zu Tonto auf der NMC-Webseite.
Robert Margouleff arbeitet bis heute als Produzent und Audio Engineer. Malcolm Cecil verstarb im März 2021.

Tonto NMC

Tonto im National Music Centre – Quelle NMC

Das Phantom inspirierte Daft Punk

„Phantom of the Paradies“ war zwar an der Kinokasse ein ziemliches Fiasko, doch die Filmmusik brachte dem Komponisten Paul Williams immerhin je eine Nominierung für den Oscar und den Golden Globe ein. Zusätzlich zu seinen bisherigen Tätigkeiten in Musik und Film wurde er dann auch noch ein erfolgreicher Komponist für Soundtracks (Bugsy Melone, Smokey and the Bandit, The Muppet Movie etc.). Es dauerte nach seiner Rolle als Swan aber noch rund 15 Jahre, bis er clean wurde. Über diese Zeit sprach er in Interviews sehr offen.

Es gab nur zwei Orte, wo der Film längere Zeit lief und in der Folge eine kleine, aber treue Fangemeinde gewinnen konnte. Das war in Winnipeg und Paris. Warum das so war, ist ein Rätsel, das kein Mensch beantworten kann. In Frankreich sahen zwei Teenager den Film: Guy-Manuel de Homem-Christo und Thomas Bangalter, später besser bekannt als Daft Punk. Als erklärte Fans suchten sie eines Tages Kontakt zu Paul Williams, der sich wahnsinnig darüber freute und dann mehrere Songs für sie schrieb. Bei den Tracks „Touch“ und „Beyond“ übernahm er sogar den Gesangspart. Angeblich stammt auch die ursprüngliche Idee zu den Daft Punk-Helmen von „Phantom of the Paradise“.

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Das also war des Pudels Kern!

Es sind zwar nur wenige Momente bzw. Szenen des Films, die den Anstoß zu diesem Artikel gegeben haben, aber es hat sich hoffentlich gezeigt, was für weitläufige Hintergründe es zu erforschen gibt. Es existiert auch noch die Webseite The Swan Archives, wo man einiges über die Umstände und Schwierigkeiten der Produktion erfahren kann.
Muss man sich „Phantom of the Paradise“ ansehen? Nun, wenn ihr erfahren wollt, ob es ein schillerndes Happy End mit Ringelreihen oder ein mit anatomischen Einblicken geschmücktes Las Vegas Show-Fanal gibt, kommt ihr wohl um einen gemütlichen Filmabend nicht herum. Wenn ihr aber nur an Tonto interessiert seid, dann finden sich informativere Videos auf Youtube.
Als Musikfilm hat mich das Phantom nicht vom Hocker gehauen, dafür muss man die Musik von Paul Williams, die Song-Persiflagen, die übertriebene Inszenierung von Brian de Palma und die teils schnodderdeutsche Synchronisation im Bud Spencer-Stil schon mögen. Aber im Grunde ist alles gut – solange man seine Seele nicht dem Swan verkauft.

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Forum
  1. Profilbild
    TobyB RED

    Herrlich Jim! Der Film ist so genial schräg. Auf Arte gabs bei Tracks mal ein Feature, „ 5 Gründe warum man sich ,Das Phantom im Paradies, ansehen sollte.“ Die Gründe hast sauber aufgelistet. Der Film steht hier auf DVD, direkt neben Doctor Phibes. Das schöne ist, je nachdem ob man ihn in der OV oder der Synchron sieht und hört hat man zwei Versionen. Die deutsche Synchronfassung verleiht dem Film einen EhrenSchleFaZ. In der OV bekommt der Film einen ganz anderen Vibe.

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      SchleFaZ? Sehr gute Idee! Dann hoffe ich doch sehr, dass die beiden Mods (Kalki und Rütten) den mal zeigen.

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        TobyB RED

        Für die deutsche Synchronisation. Für mich hört sich die immer so an, als wollte man unbedingt „schnodderdeutsch“ haben wollte. Für mich wird das aber dem Film nicht gerecht. Als ich den Film irgendwann mal im TV in einer gekürzten Fassung sah, fand ich den arg daneben. Als es dann die DVD und den Download gab, hab ich die Originalfassung gesehen und fand den dann Klasse.
        Hier noch etwas Background, https://bit.ly/3DBrYfU

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    Robby

    Danke für den Bericht, gerade für mich ältertes Semester wo viele greifbare Knöpfe wichtiger waren als 10000 Presets. Es ist schon wunderbar die Bilder zu betrachten.

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    whitebaracuda

    Interessanter Artikel, vielen Dank dafür.
    Und nun noch die Frage eines Nerds: warum wurden wohl die SEMs bei Tonto auf der Seite liegend montiert???

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    Behringer

    Habe den Film im den 80ern im Deutschen Fernsehn mal gesehn.
    was ich damals schon nicht verstehen konnte , dass kein wirklichen Synth zu hören war, obwohl die da überall rumstanden. Dennoch war dieser Streifen sehr skuril und hatte damals schon meine Synth-Begierde geweckt. Habe dann leider vergessen wer diesen Film dehte und wie er hieß… und konnte mich nur noch an „Phantom…“ erinnern.
    Großen Dank also für diese informative Zeitreise!

  5. Profilbild
    dAS hEIKO AHU

    Ich meine mich zu entsinnen, dass auch dieser Film Brian de Palmas Ruf für Gewalt im Film wieder gerecht wurde. Klar kommt der Streifen etwas avantgardistisch daher. Aber ich denke de Palma hatte durchaus gesellschaftssatirische Absichten, wie man sie später auch in den Filmen von Paul Verhoeven (Robocop, StarshipTroopers) auch sehen konnte. Der Kitsch und Cheese soll so. Für Insider sind so „kleine“ Details wie der Modularsynth natürlich Sahne.

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