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Test: Akai Timbre Wolf, Analogsynthesizer

Timbre Wolf 3

Bevor wir zum Abschluss kommen, hier nun die Zusammenfassung.

Maximal 4-stimmige Polyphonie oder monophon oder unisono. Rechteck und Sägezahn.. Ein 24 dB Tiepassfilter. Hüllkurve nur mit Envelope Amount und Decay beeinflussbar. Vier plus einen Audioausgang. Der Howl zerrt nur den Main-Ausgang. Ist das noch Stand der Dinge? Ja, beim Timbre Wolf geht das Konzept „weniger ist mehr“ auf. Wer mit der Ästhetik des Wettbewerbs nicht leben kann, keine Presets mag oder will, findet im Timbre Wolf einen „auspacken, einschalten, gut ist“ Synthesizer. Vollanalog ohne großen Schnickschnack. Auch wenn die Bedienungsanleitung aus dem Textbausteinautomaten kommt. Der Wolf kann was. Seine Sache sind Bass-Sounds, von Horror, Drum and Bass, Synthrock, tiefe Subbässe. Und kreischende, schreiende Leadsounds. Also nicht unbedingt ein Mainstream Synthesizer für die nächste Big Room EDM Produktion, Ausnahme Electro. EDM ist also nicht sein Ding, dazu ist er zu rau, zu eigen, zu speziell.

Die Audiobeispiele wurden mittels ZED 14 erstellt, in den Master-Insert waren 2x WA 76 und Lexicon MX 400 eingeschleift. Die Aufnahme wurde via Motu 828 in Logic aufgenommen, in der DAW wurde nur noch geschnitten und beim Ausspielen normalisiert. Die EQs waren jeweils immer in der Mittelstellung. Es wurde lediglich etwas Hall vom MX-400 eingefügt und mittels Plug-in von der DAW gesteuert.

Fazit

Der Akai Timbre Wolf ist tatsächlich ein Wolf, ein Lead- und Bass-Wolf. Trotz der Eigenarten wie Hüllkurvensteuerung via Decay und Hüllkurvenmodulation mit Envelope Amount, ist der Wolf ein Schritt in die richtige Richtung. Dieser Synthesizer braucht keine Preset-Speicher, er ist so intuitiv zu bedienen, dass die Presets im Kopf gespeichert werden können. Das Konzept der 4 Einzelausgänge und dem Main-Ausgang mit Wolfsheulen ist kreativ und in Verbindung mit Gate In und Trigger Out schlägt er eine Brücke zwischen der Gegenwart und Vintage-Synthesizern. Die 2 Sterne hat sich der Timbre Wolf trotz Verbesserungspotential redlich verdient.

Plus

  • aggressiver Analogsound
  • 4-stimmig polyphon
  • Sequencer ist intuitiv bedienbar
  • 4-facher Multimode
  • Detune im Unison Modus
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Minus

  • keine Speicherplätze
  • Pegel sinkt bei 75% Resonanz an den Einzelausgängen stark ab, nachregeln mit Volume der Stimme nötig
  • Hüllkurve nur per Envelope Amount und Decay beeinflussbar
  • Howl Regler logarithmisch, Verzerrung steigt auf den ersten 25% fast auf 100%
  • Bedienungsanleitung in vielen Punkten unstimmig
  • Sequencer: keine Einzelschrittprogrammierung

Preis

  • Ladenpreis: 399,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    wurde der „Wolf“ noch vor Erscheinen in Foren totgeprügelt, liest er sich hier schon fast als geniales Gerät:)
    Man kommt nicht herum, selber zu testen und zu entscheiden, ob er was taugt, das ist klar.
    Soundmäßig würde ich ihn jetzt nicht unbedingt zwischen Oberheim oder Sequential ansiedeln, da fehlt schon noch was. Aber da Geschmack niemals über eine Daseinsberechtigung entscheiden kann, wird das jeder für sich selbst entscheiden müssen. Die Featureliste
    rechtfertigt ein genaures Hinsehen/Hören.

    mfG

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Viertelnote,

      ich habe das sehr amüsiert mit verfolgt und mich mit Weinglas darüber unterhalten. Meine Tasse Tee ist das nicht. Ich war nach dem Auspacken erstmal baff, der Wolf war in der Stellung Subbass und ich hab erstmal voll den Bass in den Bauch bekommen. Nach ein bischen Knöpfe drehen, hatte ich dann einen heftigen John Carpenter Bass. Ich denke der Wolf hat seine eigene Ästhetik und die muss man stilistisch und musikalisch einsetzen können. Wäre ich Synthbass-Mann in einer Synth-Rock Band, wäre das mein Instrument. Klar sind seine Modulationsfähigkeiten begrenzt. Das sehe ich aber als Herausforderung.

      • Profilbild
        Viertelnote  AHU

        Hallo Toby,
        irgendwie kann man mit allem etwas anfangen, ja sogar richtig Spaß haben.
        Zuerst dachte ich spontan „Der Wolf kann irgendwie nur einen Sound“ Nun, meine Geige kann auch nur „einen“ Sound, streng genommen, wäre da nicht der Ausdruck den jedes Instrument mitbringt Techniken und viel Erfahrung eingeschlossen, egal ob elektronisch oder akkustisch.
        Ich bin jedenfalls gespannt, wer alles etwas originelles aus dem Gerät herauskitzelt. Und tatsächlich eröffnen sich doch so einige Möglichkeiten mehr, wenn man einen zweiten Blick riskiert.

        mfG

  2. Profilbild
    Markus Schroeder  RED

    Hut ab! Hätte nicht gedacht das Akai nochmal was auf die Reihe bekommen. Aber der Timbe Wolf ist bei dem Preis sicherlich eine Leistung die sich sehen lassen kann.

    PS: „Die 3 Sterne hat sich der Timbre Wolf trotz Verbesserungspotential redlich verdient.“ –
    Warum hat er dann nur 2? ;)

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Moin Markus,

      haben sie! Wie geschrieben Markus, der TW ist kein Mainstream Synth. Man muss seine Klangästhetik mögen und wollen. Der Sweetspot des TW will erarbeitet werden, der Wolf schenkt dir den nicht! Wein Glas zeigt schon die Richtung auf. Ich hoffe Akai geht den Weg weiter. Ich seh da schon Potential. Mehr Schwingungsformen, eine komplette Hüllkurve und Modulationsmöglichkeiten. Was mich halt überzeugt hat, waren im Bass und Lead die Suspense und Horror Sounds. Schnell mal durch das Lexicon und „Das Ding“ steht im Raum und heult. Wobei Carpenter hat das auf Moog/EMS gemacht? Ich sehe da schon das die Akai-Techniker da was eigenes wollen, das nicht wie Korg, Roland, Yamaha klingt. Und das gefällt mir. Aber ich bin mir bewusst, das ich da ein Sonderfall bin. ;-)

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    dilux  AHU

    3 sterne? sind doch nur 2…
    hatte ja schon lange auf diesen test gewartet, da das konzept mir sehr interessant erscheint. leider bin ich mit dem gesamtklang nicht wirklich zufrieden, dank der sehr ausführlichen klangbeispiele ( thumbs up, toby! ) kann man sich ja ein recht gutes bild (?) davon machen. insgesamt fehlt mir etwas die abwechselung im klangbild, es klingt alles irgendwie sehr ähnlich. das fehlen von features wie einstellbarer pulsbreite, einem lfo oder tiefgreifender envelop-manipulationen macht sich dann doch negativ bemerkbar. für mich ist in diesem preisbereich dann doch die bassstation II die klanglich sehr viel variantenreichere alternative. nichtsdestotrotz bin ich mir sicher, dass es da draussen klangbastler gibt, die den wolf interessant einzusetzen wissen.

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      TobyB  RED

      Hallo dilux,

      da bin ich sicher das Klangbastler mit dem TW arbeiten können. Zumal der Sequencer und die 5 Outs dazu einladen. Sicher hätten dem TW zusätzliche Modulationsmöglichkeiten und zusätzliche Schwingungsformen und eine komplette Hüllkurve gut getan. Andererseits macht die Begrenzung den TW grade interessant. Ich hatte im Rahmen des Tests den TW durch ein Waldorf 4 Pole gejagt und mit diversen EHX Tretminen gespielt. Das geht sehr gut. Und die Resulte waren sehr gut. Dennoch so wie er derzeit ist, sehe ich den TW als Spezialisten für Bass und Leadsounds fern vom Mainstream.

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    Atarkid  AHU

    Gut, das Ding ist günstig, aber auch billig… Mir ist da zuviel Verbesserungspotential. Die Klangbeispiele finde ich grauenhaft. Aber so ist das eben mit dem subjektiven Eindruck ^^… Ich würd den Timbre Wolf nicht mal geschenkt haben wollen… Wenn man bedenkt, dass bis vor kurzem die Bass Station II für 349 Euro zu haben war…

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      dflt  

      bei den klangbeispielen stimme ich dir voll und ganz zu… grausig! für nichts in der welt, würde ich das gegen meinen microbrute (ganz zu schweigen von größeren synths oder diversen plugins) tauschen…

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        TobyB  RED

        Hallo dflt und Atarikid,

        das müsst ihr dann bitte begründen, so ist das nur subjektiv. Ich habe keine Probleme mit unterschiedlicher Ausdrucksweise und differierender Klangästhetik. Insofern und da müsst ihr dem Wolf eine faire Chance geben, einfach mal machen und ausprobieren. Der TW ist speziell und man muss sich auf ihn einlassen. Und klingt nicht nach Roland, Korg, …, das muss man einfach mal sehen und gucken wie das passt. In meinem Klangkosmos kann ich damit arbeiten.

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          dflt  

          hi toby,

          natürlich ist das subjektiv ;) mir gefällt der klang überhaupt nicht. dir gefällt er. ist doch schön, wenn du oder jemand anders für den timbre wolf verwendung hat. :)
          ich kann auch nicht richtig in worte fassen, was mir an dem klang nicht gefällt. irgendwie ist mir das zu flach und matt. erinnert mich ein wenig an mein altes yamaha pss26…

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            TobyB  RED

            Hallo dflt,

            wie schon geschrieben sehe ich eine Verwendung, ich geh das grade mit dem Kopf durch. Ich schrieb ja auch das es kein Mainstream Synth ist und er viel Zuwendung braucht. Man kann sich natürlich trefflich über den Aufbau und „fehlende“ Funktionen des Wolfes aufreiben, der Klang ist halt schwierig, Einige malen eher abstrakt, Andere cubistisch, Dritte impressionistisch. Und dafür braucht man halt immer unterschiedliche Techniken und Werkzeuge.

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              dflt  

              wie gesagt, solange jemand verwendung hat, ist doch alles super.
              der aufbau ist mir egal. ich bin großer fan der 303 (und seiner abkömmlinge) und die ist ja nun wahrlich nicht mit features oder nem variantenreichen klang gesegnet… aber die 2-3 klänge, die sie kann mag ich sehr.

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          Atarkid  AHU

          Ich könnte auf 3 Stimmen verzichten wenn dafür mehr Klangformung möglich wäre. Sicher gibt es hochspezialisierte Synthesizer, aber die müssen einem nicht alle gefallen. Ich hab bei der Kiste das Gefühl, dass ich 500 Hz rausdrehen kann und nix mehr übrig bleibt. Wie ein Packen alter Socken vor den Boxen, genau so klingt das Ding. Und ich hab bei meinem ersten Post zu dem Unikum auch geschrieben, dass es mein subjektiver Eindruck ist. Ich hab nur sehr, sehr wenige Geräte wo es mir die Nackenhaare aufstellt, aber ich hab mir schon bei den ersten Videos von der NAMM-Show den Kaffe auf die Tastatur gespuckt vor lauter Unglauben und Belustigung. Der arme Typ der vor Fachpublikum so tun musste, als würde AKAI den Synthesizermarkt umkrempeln mit dem Ding…
          Toby, ich will mal was hören von Dir und dem Teil… Vielleicht schaffst Du’s ja dem AKAI diesen „durch die Badezimmertür-Sound“ abzugewöhnen ;)… Lass Dich nicht ärgern! Gruß ^^

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            TobyB  RED

            Hallo Atarikid,

            den Track sollst du haben. Bitte.
            https://soundcloud.com/tobybybot/force-awakens

            Die Bass/Bassleads und FX Sounds kommen aus dem Wolf via Outboard, Links-Rechts Delay Lead Volca Keys, FX Teppiche und Wobble aus dem System 1, Pad Sounds aus dem Korg T3 Drum MC909.

            Klar wird Akai mit dem Wolf nicht den Synthmarkt im Sturm erobern. Aber ich denke das die sehen das der Markt der Sampler/MPC kein Wachstumsmarkt ist. Und eine neue Ren ist nicht Sicht. Ich denke das man sich dessen bei Akai bewusst ist. Mich erinnert der Wolf an eine Sparversion vom Moog Source ;-) Und genauso speziell. Akais Messeauftritte kenne ich, die letzten beiden in FFM fand ich grenzwertig. Ich setz mich halt lieber hin mit so einem Ding und guck ob es was ist. Ich hoffe ich habe das Badezimmer aus dem Wolf geholt? Und warum sollte ich mich ärgern lassen? ;-) PS: Der Mix ist noch recht rauh, ich hab nur das Multitrack schnell mal mit den Kopfhörern gemischt. ToB

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              AMAZONA Archiv

              An deinem Track erkennt man wie gut der Wolf einsetzbar ist wenn sich jemand daran setzt der den Klang so formt dass er musikalisch sinnvoll wird. Und wie man hört, klingt sehr geil! Respekt!

              • Profilbild
                TobyB  RED

                Hallo Amazonaman,

                Vielen Dank für die Blumen. :) Es ist natürlich so das der Akai Timbre Wolf als Synthesizer eine sehr spezielle Persönlichkeit ist. Andere Synths sind es auch. Für mich ist ein Synthie dann gut, wenn ich mit ihm zusammen aus der Kakophonie im Kopf den Sound raushaue, den der Song braucht damit das passt. Und da ist es mit Presets immer so eine Sache. Was ich beim TW sehr mag, sind seine Bässe und diesen schrägen EPiano Sound, Sowie Arpeggios. Klar benötigen die FX, durch die Audio Outs bin ich da aber sehr flexibel.

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    Sterilmusic

    Als Alternative mit Charakter ist derzeit der ebenfalls für 399€ erhältliche Minibrute von Arturia zu nennen. Wenn ich die Klangbeispiele so höre, könnten sie vom Brute kommend gut klingen. Ich schließe mich an: Kommen sie vom Akai, klingen sie grauenhaft! Wenn man in dieser Preisklasse auf den Markt der Monophonen Analogen will, muss das einfach besser klingen (Punkt!).

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      weinglas  

      Der Unterschied ist, dass es sich hier zusätzlich um einen vierstimmig polyphon spielbaren Synth handelt. Von daher sind die beiden nicht wirklich vergleichbar.

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      TobyB  RED

      Hallo Sterilmusic,

      beide sind nur bedingt zu vergleichen. Klanglich und funktional haben die 2 Zielgruppen. Beide haben ihre Berechtigung. Der Wolf heisst nicht umsonst Wolf, auf den ersten Blick ist er einfach und simple. Aber dadurch das ich 4 Stimmen einzeln triggern kann, habe ich wesentlich mehr Möglichkeiten.

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    weinglas  

    Danke für den sehr ausgewogenen Test Toby! Schöne Klangbeispiele! Ich gebe meinen jedenfalls nicht mehr her.

    Der Timbre Wolf ist kein Synthesizer, der alles kann. Aber das will er gar nicht sein. Und das kann er zu diesem Preis auch nicht! Er ist vielleicht sogar eher altmodisches „Keyboard“ als Synthesizer. Aber selbst wenn einem der Klang nicht gefällt: Formfaktor mit echter Tastatur und ein speicherbarer 4-Track Sequencer sowie eine wirklich einfache Bedienung geben ihm eine Daseinsberechtigung. Vor allem zu diesem Preis.

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        TobyB  RED

        Hallo Weinglas,

        wir hatten uns ja schon über die Youtube Videos ausgetauscht, wie gesagt, ich sehe in dem TW a) Potential und b) ist es ein Spezialist. Für mich hat beides eine Berechtigung. Was halt sicher für viele der Punkt ist, das wir einen „einfachen“ Synth haben, wo der Sweetspot erarbeitet werden muss. Und zudem einen sehr eigenen Grundklang mitbringt. Ich mach da bei mir keine Ausnahme, das man da aus seiner Komfortzone mal raus muss. Klar setze ich auch gerne mal Presets ein, meine aber auch, das man diese Art der „elektronischen“ Musik sich auch erabeiten muss. Und dazu braucht man halt auch solche Synths. Ich habe mir während der Demo-Sessions u.a. diverse Bass und Lead EXS24 Instrumente gebaut und teilweise auch schon in Tracks verbraten. Plucksounds, Bässe und Leads gehen sehr gut.

  7. Profilbild
    zona  

    Das Teil hat leider einen viel zu eintönigen, nasalen Klang. Obertöne hört man nur wenn das Signal verzerrt wird. Keine Chance gegen zwei oder drei syncronisierte Volcas…

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      TobyB  RED

      Hallo Zona,

      ich habe hier 4 Volcas und setze sie bei Trance, als Drive, Sub, Mid und High Bass ein. Selbst 4 Volcas am Stück erreichen nicht den Pegel des Wolfes, mit 12 V und 2 A. Ich habe im Test bewusst nicht komplett aufgreht. Nasal klingt der Wolf nun weniger, vermutlich meinst du überbetonte Mitten?

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    Filterpad  AHU

    Toby, ist die Bedienungsanleitung auf D.? Vom Aufbau her ein wunderschöner Synth. Alles ist klassisch an seinem Platz und es wurde nicht herumexperimentiert, wo nun das Modulationsrad hinkommt (es gehört eben nach rechts-unten). Ebenso bin ich der Meinung, dass die Verarbeitungsqualität besser ist als beim Minibrute, ohne das ich beide Synthis je in der Hand hatte. Die Farbe ist jetzt vl. nicht so meins, aber das wäre mir in dem Fall egal. Den Pegel an den Boxen muss man übrigens wirklich sehr minimieren. ;)

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      TobyB  RED

      Hallo Filterpad,
      ich fang mal von unten an mit dem beantworten, die Bedienungsanleitung ist in Textbausteindeutsch. So weit und teilweise irreführend. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut. Ich würde den Wolf mit auf die Bühne nehmen. Vom Pegel her ist der Wolf amerikanisch laut(!), irgendwo müssen die 12V-2A ja hin, für mich einer der wenigen Synths die keinen Kompressor brauchen.

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        Filterpad  AHU

        Ohne Kompressor ist immer gut. Übrigens ist mir ein Fehler unterlaufen: Ich meinte natürlich, dass das Modulationsrad links-unten auf Tastenhöhe seinen Platz hat. ^^

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    richard  AHU

    Der grosse Wurf wird der timbre Wolf vermutlich nicht werden für Akai, aber ganz so schlecht finde ich den Sound nun auch wieder nicht. In einem Track muss dich ja nicht jede Spur förmlich an die Wand blasen. Als Ergänzung zu einem wertigen Setup stelle ich mir den Synth ganz intresant vor. Sicher nicht als Rat für Leute die sich den ersten Synth holen wollen.

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      TobyB  RED

      Hallo Richard,

      das stimmt, als erster Synth ist der Wolf zu „sperrig“. Der Sound des Wolfes ist recht roh, man muss da schon noch was tun. Andererseits ist das gerade einladend, um den Wolf mal richtig zu mangeln. Ich denke jeder hat so seinen Klangkosmos im Kopf und hat relativ abstrakt oder konkrekt seine Werkzeuge im Ohr. Und der Wolf ist kein subtiles Tool. Sondern eher ein Hammer.

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    Filterpad  AHU

    Ich habe mir auch noch ein paar YT-Beispiele angeschaut und ich kann nur bestätigen, dass die Klänge brauchbar sind. Das kommt bei den obrigen Klangbeispielen leider wirklich nicht so zur Geltung. Ich finde auch nicht, dass er nach Spielzeug klingt oder gar danach aussieht, auch wenn die Farbe (weiß) nicht so ganz meins ist. Ebenso habe nicht ganz verstanden, warum dieser Synth für Einsteiger nicht das richtige sein soll! Ausschließlich Drehregler in einer überschaubaren, kompakten Anzahl. Ich denke, mein erster Synth war hier definitiv komplizierter und ich habe ihn auch irgendwann überrissen, hoffe ich jedenfalls. ^^

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      TobyB  RED

      Hallo Filterpad,

      ich dachte die Beispiele wären aussagekräftig genug. Zumindest wenn ich nach dem Feedback gehe. Die Farbe ist geschenkt, weiße Synths mit blauer Farbapplikation sind immer problematisch. ^^ Ich denke die Frustrationslatte liegt beim TW niedrig. Dazu ist der zu speziell und kein Mainstream Synth, klanglich und durch die fehlende ADSR und Modulationsmöglichkeiten. Ich sehe das mit meinen 45 Jahren anders als die Kids, die derzeit auf einen Synth sparen. Mein erster Synth war eine Workstation Korg M1 und ist was ganz anderes als der Wolf. Als Aushilfskeyboarder in einer ProgRock Band machst entweder den Jordan oder darfst Teppich legen. Spass beiseite, den Wolf muss man sich erarbeiten. Und ich persönlich bin mit dem Wolf noch nicht fertig, Force awakens war da sicher nur der Anfang. Wir haben alle mal überrissen, manchmal passieren da coole Sachen :-)

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        AMAZONA Archiv

        Hallo Toby, du verteidigt deinen neues Wildtier bis auf die Zähne. Ehrlich gesagt ist das gar nicht notwendig, denn dein Track auf SoundCloud zeigt dass er dein Synthesizer ist, das Ding klingt doch sehr gut. Lass die anderen doch Presets abrufen und mit Midi Daten programmieren währenddessen wir beide Musik machen! Gestern war ich nämlich in Walldorf im Session im Tierhandel und habe den Hund unverhofft getroffen und siehe da, ich hatte sofort das Gefühl einen Synthesizer aus den 70zigern unter den Fingern zu haben. Technisch einfach gehalten und nicht besonders flexibel, jedoch mit extrem eigenem Charakter und damit sticht er sofort aus der Masse der streng nach rechts mittel oder linksscheitel gekämmten Alleskönner Kisten heraus. Selbst in deinem Track ist dieser Synthesizer der Leitwolf den man unter hunderten sofort wieder erkannt werden kann. Denn er will gar nicht so sein wie alle anderen, nein er ist ein Individuum, ein unangepasster Punk. Ein Rabauke den es so noch nicht gibt. Ich habe seinen unauffällig unanständigen und nahezu rechtswidrigen Charakter sofort erkannt, und nun steht er bei mir daheim und heult auf meinen Tracks wie kein anderer.

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          TobyB  RED

          Hallo amazonaman,

          Danke für deinen Kommentar, der Wolf steht hier nicht umsonst. Was den Subbass angeht und da habe ich derweil den Vergleich zu Moog Mother 32 hat der Wolf die Nase vorne, ich meine der Wolf kann einem Titel Druck geben ohne den Mix zu sehr zu müllen. Wobei der Mother nicht müllt. Und man hört ihn dennoch raus. Oder diese John Carpenter Horrorbässe, Da gefällt mir der Wolf besser als JP08. Trotz weniger Modulationsmöglichkeiten. Klar müssen hinten raus noch etwas FX ran. Aber durch die Einzelouts und Main bin ich da wieder rum flexibel. Das entscheidende ist, das der Wolf seinen eigenen Charakter hat und obwohl er begrenzt ist, kommen aus den Ausgängen geniale rohe Sounds.

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    Uli Ringhausen  

    Klasse Test und danke für die vielen Klangbeispiele .
    Schlecht ist der Sound nicht , Seq. und die Trigger / IN / Out´s machen den TM doch recht in­te­r­es­sant !

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      weinglas  

      Beim Timbre Wolf zählt letztendlich das Gesamtpaket. Der Sequencer ist wirklich gut und einfach zu bedienen und der „Synthesizerteil“ selbst hat vier (multitimbrale) Stimmen und klingt nicht schlecht. Er ist halt in der Synthese sehr eingeschränkt und damit garantiert nicht für jeden etwas.

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      TobyB  RED

      Hallo Uli und Weinglas,

      das sehe ich auch so. Wie schon zuvor geschrieben, er ist sicher ein Spezialist. aber seine 4 plus Mainouts, Sequencer und Trigger, In Out machen ihn interessant. Und sei es nur als Bass Synth mit eigenem Sound. Ich mache grade den Downmix für den 2ten Track mit dem Wolf, hier ein Subbass für einen Housetrack und bisher gibt es über den Wolf nichts zu meckern.

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    AMAZONA Archiv

    Ich habe jetzt das Teil in echt getestet und festgestellt dass man sein Geld auch verbrennen kann. Wo ist die Resonanz.? Wie kann man das vergessen zu integrieren? Da kaufe ich lieber gleich was richtiges. Das ist nicht halbes und nichts ganzes. Ich warte auf Behringer, hoffe da kommt bald was vernünftiges

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      TobyB  RED

      Hallo Amazonaman,

      Guten Morgen und ein frohes Neues Jahr.
      Die Resonanz ist im TW vorhanden und arbeitet so wie man es von einem 24 db Tiefpass in der Standardschaltung erwarten kann und sollte. Ab ca. 1200Uhr Resonanz und Cutoff wird der Filter leiser und geht in die Selbstresonanz. Wie im Artikel geschrieben, der Wolf möchte kennengelernt werden. Und seine Spezialität sind Bass und Leadsounds und die müssen erarbeitet werden. Der Vergleich zu Behringer hinkt an dieser Stelle. Da derzeit weder irgendwelche Leaks, Ankündigungen noch sonstige Infos kursieren und der TW ja nun schon auf dem Markt ist. Der TW ist vernünftig, nur ist er für dich eventuell nicht der Synth den du gesucht hast. Da musst du einfach für dich den passenden Synth finden.

      Viele Grüße ToB

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    AMAZONA Archiv

    Vor dem hören der Klangbeispiele und dem anschliessendem lesen des Testberichts, hätte ich nicht gedacht, dass mich der Timbre Wolf mal interessieren könnte. Zu simplifiziert und eingeschränkt erschienen mir die Klanggestaltungsmöglichkeiten. Aber eine 303 hat ja auch nicht wesentlich mehr und an deren Klang kann ich mich auch nach 25 Jahren noch nicht satt hören. Ich befürchte fast, dass es mit dem Timbre Wolf ähnlich ist. Die Bass-Sounds finde ich jedenfalls richtig geil, sowohl die klaren, sauberen, als auch einige der verzerrten. Und er klingt tatsächlich anders, was mir ebenfalls sehr gefällt. Cool *daumen-rauf*

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      TobyB  RED

      Hallo Marius,

      es gilt allerdings zu beachten, das der 24 db LP exakt das macht, was ein 24 db LP mit zunehmendem Cutoff und Resonanz machen soll, er wird leiser. Am Mainout kann ich das mit Volume kompensieren an den einzelnen 4 Outs auch, muss dann da aber 4 Volumes anpassen. Und du musst dir deine Einstellungen merken, das geht aber, ich konnte alles meine Sounds reproduzieren ohne ein Bild gemacht zu haben. Ich habe grade noch 2 Mixe mit dem TW auf dem Zettel, wenn die Fertig sind, schiebe ich sie auf die Klangwolke.

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    AMAZONA Archiv

    Kleiner Tipp:
    Ich hatte mir vorgenommen, mir das Ding zu schnappen, wenn es 350 EUR kostet. Gerade bei dem großen M und dem großen T reingeschaut, und Überraschung: M=429, T=339.
    Bin mal gespannt, wie der Wolf klingt……

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      TobyB  RED

      Hallo Gevatter Andreaz,

      ich hoffe du bist auch so angenehm überrascht wie ich. Die Preisspanne ist natürlich heftig. Genauso wie die Reaktionen auf den Wolf. Es ist halt ein ziemlich roher Wolf. Aber ich denke du wirst ihn auch zähmen. Ich arbeite jetzt erstmal meine Liste ab und dann kommt der Wolf auch hierher.

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        AMAZONA Archiv

        Ehrlich gesagt gehe ich relativ entspannt an die Sache ran. Die meisten Sounds, die ich aus dem TW gehört habe finde ich auch massiv unterdurchschnittlich, im besten Fall unspektakulär. Leider die hier auch; klingt fast schon nach SID. :) Der TW ist also definitiv kein Schönfärber mit breitem Sweet Spot.
        Wenn ich den Rhythm Wolf nicht hätte, traute ich mich wahrscheinlich auch nicht ran. Aber so hab ich eine Ahnung, was mich erwartet, und das passt schon.
        Und da hier die Hardware wohl ordentliche Qualität hat, das Konzept des Sequenzers meine Belange trifft, und man mit vier Stimmen und ebenso viel Einzelausgängen ’ne Menge Spaß haben kann, ist eine echte Enttäuschung eigentlich ausgeschlossen. Und den Rest hol ich mir eh mit externer Effektierung ran, also werde ich wohl einige nette Live-Recordings damit anstellen können. RW, TW, SQ-1 und daran irgendeine andere Möhre; das ist eine Art reduziertes Arbeitens, das mir liegt.

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          TobyB  RED

          Hallo Gevatter,

          einige Wirtschaftsweise munkeln ja das wir uns an eine Preisgestaltung wie an der Tankstelle gewöhnen sollen…

          Ich bin da flexibel wie ein Backstein.

          Mit dem SQ1 verträgt sich der TW sehr gut, mit dem Duty Regler kann man dem TW schon Leben einhauchen, den Rest macht man dann extern mit CV gesteuerter Hardware. Geht sehr gut. Ich hatte testweise den Wolf durch die EHXe und Waldorf 2 und 4 Pole gejagt. Durch die 4 / 1 Outs kann man schön flexibel die Signale routen, was ihn mit Round Robin schon wieder sehr interessant für Arpeggios macht. Klanglich habe ich mit dem Wolf kein Problem, für mich muss das in erster Linie im Songkontext passen. Und da sitze ich nicht auf der Korg/Roland/Yamaha Schiene fest.

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            AMAZONA Archiv

            Ich habe den Wolf dank 4 audio output direkt in ein Modular System 4 mal eingespeist und dann mit den Modulen bearbeitet. Ehrlich gesagt, da bleibt kein Auge trocken! Übrigens hat der Wolf VCO s

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      AMAZONA Archiv

      Kurzer Nachtrag: Ist ja fast wie an der Tankstelle: Seit heute morgen hat das große M auch nachgezogen….

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      AMAZONA Archiv

      Genau das dachte ich mir auch einmal – falsch gedacht.

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    lightman  AHU

    Der TW wäre viel attraktiver für mich, wenn sein Sequenzer Parameter Locking unterstützen würde und die Kernfunktionen MIDI CCs verstünden/ausgäben. Korg hat mit dem Volca Keys gezeigt, wie sehr diese Features auch einen Synth mit geringem Funktionsumfang bereichern können, hier hat Akai aus meiner Sicht zu kurz gegriffen. Der Sound des TW ist eigen, aber durchaus interessant, ebenso finde ich die Einzelausgänge und Trigger-Ports gut. Hätte er nicht die eingangs erwähnten Einschränkungen, wäre der TW eine Überlegung wert, so aber werde ich wohl vorerst passen.

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      TobyB  RED

      Hallo Lightman,

      ich konnte persönlich den Eindrucks nicht loswerden, das AKAI hier den Markt testet und guckt ob da noch was geht in der Preisklasse. Wie gesagt meine Beobachtung. Ich denke das man sich bei Akai bewusst ist, das der Markt für MPC schrumpfen wird und der Entwicklungsaufwand für den TW kann nicht so gross sein. Korgs Volca Bass/Keys sind da sicher nochmal ne Sonderstellung. Die fehlenden Modulationsmöglichkeiten und einige MIDI Eigenheiten machen ihn für viele uninteressant. Der TW ist sicher kein Schönklangzeichner, macht aber als Bass und Leadmaschine eine gute Figur. Man muss den Klang halt im nachhinhein noch weiterverarbeiten, mit den Einzelouts und den Triggerports ergeben sich da ja Möglichkeiten den Klang des TW mit Filtern u.ä. zu verarbeiten.

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        lightman  AHU

        Das Grundkonzept der Wölfe geht in die richtige Richtung, klanglich habe ich persönlich nur wenig Grund zur Klage, wobei das auch an meinem musikalischen Hintergrund liegen mag. Funktional gesehen lassen die Geräte aber zu Wünschen übrig, hier wäre ohne übertrieben großen Aufwand deutlich mehr drin gewesen. Wenn es Akais Motivation war, durch das Auflegen dreier Synths/Drummachines mit einfachen Featuresets zu testen, was davon angenommen und kritisiert wird, um daraus eine Art To-Do-Liste für einen zukünftigen „richtigen“ Release zu stricken, haben sie jetzt ja eine ganze Menge zu tun… :)

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          TobyB  RED

          Hallo Lightman,

          du bist nicht der einzige der in diese Richtung weiterdenkt. Und es spricht ja einiges dafür. Wobei das von meiner Seite Mutmaßungen sind. Die Baustellen am TW sind denke ich klar. Und ich denke innerhalb des In Music Verbundes gibt es das Know How einen Synth zu bauen. Und es wäre was, wenn Akai oder Alesis hier noch Beiträge liefern.

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    dukecrom

    Ok, ich bin mehr oder weniger „Anfänger“.
    Ich hatte bisher einige Synthesizer, die mir mehr oder weniger zufällig über den Weg gelaufen sind und mit denen ich nur ein wenig rumexperimentiert habe, z.B. Prophet 600, DX7, QM Raven etc.
    Am besten hatte mir der Prophet gefallen, der hatte viele Regler und man konnte schön rumschrauben. Mir ging es halt darum, möglichst interessante Sounds zu finden. Just for fun :)
    Mittlerweile wurmt es mich aber immer mehr, dass ich nix in die Richtung Musikmachen unternommen habe und will dies ändern.
    Es soll schräg, laut, experimentell und mit ein bißchen Wahnsinn a la Quasimodo sein.
    Es soll wumms machen und im Bauch brummen, Bass ist ein muss. Mainstream soll es sicherlich nicht sein.
    Wenn es niemandem gefällt wäre es zwar doof, aber erst mal soll es nur Spass machen :)
    Einige schräge Ideen sind vorhanden, Massentauglichkeit wird nicht angestrebt.

    Im Prinzip mag ich den Formfaktor des Akais und MicroBrutes.
    Bei dem Akai hier finde ich gut, dass er mehrstimmig ist.
    Ich suche also was das ungefähr wie das Teil hier klingt, aber aber die Sounds speichern kann…
    Denn das stört mich ziemlich. Auf der anderen Seite ist das Ding schon ziemlich günstig und macht dafür aber einen wertigen Eindruck….
    Gib es etwas, dass so ähnlich ist wie das Ding, hier nur mit Speicher?

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      TobyB  RED

      Hallo duke,

      die Frage ist ob es Analog oder VA sein soll. Dementsprechend gebe es in der Preisklasse Alternativen. Ich werfe mal die Novation Bass Station 2 in den Raum. Falls du Analog Monophon und VA suchst käme auch ein Roland JD-Xi in Betracht. Das wären schnelle Alternativen. Für ein paar Euro mehr bist du dann bei der Roland Gaia SH01 oder bei einer Novation Ultranova. Ich muss aber einschränken, das ich dir sagen kann, was gut mit einer DX7 harmoniert(Roland Gaia SH01, habe beide hier) aber ich denke ein Prophet 600 macht Druck und braucht dementsprechend einen guten „fetten“ Bass Sound. Und da bleibt nicht mehr viel über. Stilistisch würde ich mich fast auf die Novation BS 2 festlegen aber alle anderen auch probieren. Zumal die Gaia sehr gut klingende Bass und Leadsounds erzeugen kann.

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    AMAZONA Archiv

    Also ich hab das Ding im laden getestet, und es gibt keine üblere Gurke als diese sprichwörtliche Tischhupe. Auch die Sound Beispiele hier beweisen es. Jaaaaaa eine Herausforderung ist es definitiv aus dieser Gurke was tolles raus zu holen. Hauptsache analog!

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      AMAZONA Archiv

      Manchmal muss man 2x ein Gerät testen bis man deren wahres Potential erkennt und das war beim Wolf so.

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    siebener  

    Was interessiert mich an einem Synthesizer? Na, zunächst einmal die Klangarchitektur. Wenn ein Test erstmal ausführlich mit der
    Beschreibung des Sequenzers beginnt, dann ist das für mich schonmal ein fettes Indiz dafür, daß der Tester und ich wohl nicht in der gleichen Welt unterwegs sind.

    So bleibts dann auch: das der Wolf nur einen Oszillator pro Stimme hat, kann ich mir noch zusammenreimen. Das es einen Fliter gibt
    auch. Filtertype?? Oszilatormodulation??? LFO???? Flankensteilheit?? Ok 24dB, Resonanz bis zur Selbstoszillation???
    Keyboard aftertouchfähig??? Velocity?? Welche Parameter sich mit dem Wheel beeinflussen lassen?? KEIN WORT!!

    UND: hab ich´s richtig verstanden, daß sich die Hüllkurve (welche Parameter lassen sich eigentlich davon steuern??) nur im Decay-Bereich beeinflussen lässt?. Wenn ja, wie sind dann die anderen Werte vorgegeben??? (UND: „Hüllkurve [] mit Envelope Amount [] beeinflussbar“??? HÄ????)

    …und was der Howl Regler nun genau bewirkt??? usw. usw. = sonderbarer Test…….

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      TobyB  RED

      Hallo Steppenwolf,

      was wiederum eine lebender Beweis ist, das es die Inspiration ist die uns treibt was aus dem Gerät zu holen und nicht anders herum. Sehr gut! Der Lauf ist sehr gut gemacht und schon ordentlich gemischt. Weiter so!

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        Steppenwolf  

        Danke, hab inzwischen noch ein paar mehr standalone Jams hinzugefügt. Macht richtig Spaß der Wolf, mit aufgedrehtem Howl kann man sogar recht überzeugendes Acid machen wie ich finde. Kann sicher an der Struktur teilweise noch arbeiten, aber vom Sound her klingen meine Aufnahmen ziemlich genau so wie ich es von anderen kaufen würde. Finde den Klang vom Timbre Wolf sehr geil, sogar besser als den einer TT303.

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    AMAZONA Archiv

    Der TW ist jetzt seit 3 Monaten bei mir, und ehrlich gesagt ja die Kiste ist doch ziemlich behindert und wer gutes Equipment hat kann dem Ding in der Reha Klinik zu ungeahnten Sounds bringen. Wenn ich mir überlege was dass sone alte analoge Kiste die 40 Jahre alt ist oft auch sehr eingeschränkt ist, so kann man jedoch mit viel Ideen Reichtum unglaublich geniale sounds hervor Zaubern.
    Für alle Preset dudler und vst verliebte Mausschubsermusikanten ist das natürlich nix. Eher was für Gourmet Köche die wissen wie man mit einem paar Gewürzen richtig umgeht.

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      gido  

      Huhu!

      Du schreibst ziemlich krude daher, also: nicht so ohne weiteres verständlich.
      Was ist jetzt? Du hast das Teil zum ersten Mal angetestet und dachtest: „Nö“. Beim zweiten Mal dachtest du dann: „Ja, doch!“ und hast es dir daraufhin iwann gekauft. Und jetzt sagst du: „Och, geht.“?

      Liebe Grüße
      Guido

  20. Profilbild
    kfog

    Ich finde den TW einfach underrated. Na klar ist es keine EWS aber er hat irgendwie seinen eigenen Charme der mir persönlich gefällt. Der Sequenzer in verbindung mit den einzelnen Stimmen ist klasse und bringt mich immer wieder auf neue Ideen, das er etwas nach 303 klingt gefällt mir nicht ganz so aber geht noch.

    hier ein kleines Beispiel von mir:

    https://soundcloud.com/k-fog/akai-timbre-wolf-is-underrated

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