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Test: Focusrite Clarett 4Pre Thunderbolt Audiointerface

24. April 2017

Besser, schneller, einfacher!?

Nachdem wir auf AMAZONA.de bereits die beiden Focusrite Clarett Interfaces 2Pre und 8Pre getestet haben, folgt nun das mittlere Modell, das Focusrite Clarett 4Pre. Drei Meinungen sind besser als eine oder zwei, daher ab zum Test des Clarett 4 Pre.

Mit dem Slogan: Besser, schneller und einfacher schickt das britische Unternehmen mit dem Focusrite Clarett Pre4 das vierte dieser Serie ins Rennen. Ein mit ADAT erweiterbares, 24 Bit/192 kHz Thunderbolt-Audiointerface mit 18 Eingängen und 8 Ausgängen. Der Name 4Pre bezieht sich auf die vier Vorverstärker, gemodelt auf der Basis der berühmten Focusrite ISA-Preamps. Packen wir es mal an bzw. aus.

Lieferumfang und Konstruktion

Neben dem eigentlichen Objekt Focusrite Clarett 4Pre befindet sich noch einiges mehr im Lieferumfang. Wie so oft bei kleineren Audiointerfaces, ein Gleichstrom-Netzteil mit diversen Steckermodulen und eine Karte mit Codes für Treiber und gratis Software-Downloads.

Software-Bundle inklusive

Software-Bundle inklusive

Hier bekommt man (logischerweise) die erforderlichen Treiber, 1 GB Loopmaster-Sounds, die notwendige Bedienungssoftware Focusrite Control, zwei Software-Emulationen von Focusrite Red2 (ein EQ) und Red3 (ein Kompressor), das Softube Time and Tone Bundle und seit kurzer Zeit sogar eine Vollversion von XLN Audio Addictive Keys, wobei man sich für ein Modell entscheiden muss. Entweder Modern Upright, Studio Grand, Electric Grand oder Mark One.

Im Softube Bundle Time and Tone befindet sich das TSAR-1R Reverb Plug-in, das Tube Delay, der Drawmer S73 Intelligent Master Processor und der Saturation Knob. Letzteren gibt es momentan auch zum freien Download auf der Softube Homepage.

Wenn man das alles zusammen zählt, ist ein Plug-in Zusatz im Werte von ca. 370,- Euro inklusive. Ein nicht zu vernachlässigendes Extra.

Kommen wir zum Focusrite Clarett 4Pre. Das Gehäuse besteht aus einem schwarz eloxierten Alublech plus einer roten Frontblende. Auf der Front zu finden sind vier Kombi-Eingangsbuchsen (Klinke/XLR), darüber jeweils ein Gain-Regler aus Kunststoff. Auch wenn das gesamte Produkt einen wertigen Eindruck vermittelt, fängt man bei den Potis schon mal an zu zweifeln. Zwischen den Eingangsbuchsen sitzt ein 48 Volt Phantomspeisungs-Button. Es gibt zwei Stück für die Kanäle 1/2 und 3/4. Rechts davon befindet sich der Monitor-Lautstärkeregler und zwei Kopfhörerausgänge mit jeweils einem zugeordnetem Lautstärkepoti.

Diverse LEDs runden das Erscheinungsbild ab. Hier bekommt jeder der vier Kanäle eine gelbe LED für den aktivierten Air Modus. Die beiden ersten kann man auch als Instrumenteneingang schalten, auch bekannt als Hi-Z Eingang für hochohmige Instrumente wie zum Beispiel eine E-Gitarre.

Focusrite Clarett 4Pre-front

Focusrite Clarett 4Pre Vorderseite

Was bleibt sind eine LED für die Power-Anzeige, eine für den aktiven Anschluss des Thunderbolt-Kabels und eine Locked-Leuchte, die signalisiert, ob das Focusrite Clarett 4Pre auf eine interne oder auch externe digitale Clock-Quelle synchronisiert ist.

Der Dynamikumfang des Audiointerfaces beträgt bis zu 119 dB bei 24 BIt/192 kHz Wandlung. Die Roundtrip-Latenz des Gerätes beträgt nur 1,67 ms.

Was gibt es noch Neues zu berichten? Mittlerweile ist eine Beta-Version von Focusrite Control für Windows erhältlich. Diese lässt sich von der Focusrite Website herunterladen.

Mac und Windows kompatibelMac und Windows kompatibel

Mac- und Windows-kompatibel

Auf der Rückseite des Focusrite Clarett 4Pre befinden sich vier analoge Line-Eingänge 5-8, verwendet werden können symmetrische oder unsymmetrische Klinkenstecker. Die Line-Ausgänge 1-4 teilen sich wie folgt auf: 1 und 2 dienen in der Regel zum Anschluss an die Hauptmonitore, während die Ausgänge 3 und 4 zum Anschluss an alternative Lautsprecherpaare zur Verfügung stehen, aber auch für Foldback-Mischungen oder als Ausgang zu externen Effektgeräten. Das Routing wird über die Software-Oberfläche von Focusrite Control getätigt.

Focusrite Clarett 4Pre-back

Focusrite Clarett 4Pre Rückseite

Mit dem optischen Eingang hat man die Möglichkeit, bis zu acht weitere Eingänge im ADAT-Format zu konfigurieren, dieser Eingang kann auch für den Betrieb mit einer optischen S/PDIF-Quelle eingerichtet werden.

Über die Thunderbolt-Buchse stellt man den Kontakt zum Computer her, ein Kabel gehört leider nicht zum Lieferumfang. Neben dem Netzteilanschluss und dem Powerschalter gibt es noch einen S/PDIF In und Out über zwei Cinch-Buchsen. Diese können auch über die Control-Software konfiguriert werden. MIDI In und MIDI Out sind selbsterklärend.

Ach ja, sollte man nicht vergessen, das Focusrite Clarett 4Pre verfügt zusätzlich noch über ein Kensington Kabelschloss.

Praxis

Die Installation und Einrichtung der Hardware funktioniert reibungslos. Man kann das Interface bedingt auch standalone nutzen, aber in der Regel sollte es mit einem Computer verbunden sein. Hier bekommt man auch die kompletten Bedienungsmöglichkeiten via Focusrite Control.

Focusrite Control 

Die Software-Oberfläche bietet zwei Modi. Zum einen Device Settings, zum anderen Mixing & Routing. In Device Settings kann man globale Einstellungen wie zum Beispiel Sample Rate und Clocksource vornehmen. Dazu gibt es hier die einzige Möglichkeit, den Air Modus zu aktivieren und auf den ersten beiden Eingängen zwischen Line- und Hi-Z-Eingang umzuschalten.

Focusrite-Control-1

Focusrite Control 1

Im Mixing & Routing-Fenster gibt es neben allen notwendigen Routing-Optionen und diverse Extras, die den Workflow unterstützen. Hier kann man zum Beispiel dieAusgänge stummschalten oder dimmen. Was ich sehr vorteilhaft finde und was man bei vielen Audiointerfaces nicht geboten bekommt, ist die Möglichkeit zum Panning. Die Settings sind in der Grundeinstellung so konfiguriert, dass man problemlos einsteigen und sofort loslegen kann. Man kann sich die Control Oberfläche aber auch auf individuelle Bedürfnisse zurecht schneidern. Hierbei helfen diverse Presets.

Focusrite-Control-2

Focusrite Control 2

Die Audioaufnahmen

Vier analoge Vorverstärker und die Air Option (gemodelte ISA Mic Preamps) laden quasi dazu ein, akustische Instrumente aufzunehmen. Die Wahl fiel bei mir auf Schlagzeug und Akustikgitarre.

Focusrite-Clarett in Aktion-2

Focusrite Clarett in Aktion

Bei den Drums wurden die Kick, die Snare und Overheads (links/rechts) aufgenommen. Die Gitarre, eine Steelstring (New Yorker) mit einem Kleinmembran-Kondenser.

Zum Einsatz kamen ein Audix D6 (Kick), ein Sennheiser e609 (Snare) und für die Overheads ein Paar Oktava MK 012-01, von denen ich eins auch für die Akustikgitarre verwendete.

Um einen Vergleich zu schaffen, wurden die Audiofiles zusätzlich mit einem UA Apollo Twin aufgenommen. Die zwei Kanäle vom Apollo Twin bekamen die Kick und die Snare, die Overheads wurden über den ADAT-Eingang mit einem Behringer ADA8200 verstärkt.

Wie geht es aus für das Focusrite Clarett 4Pre

In der Bedienung, im reibungslosen Workflow, den Einstellmöglichkeiten und der gebotenen Roundtrip-Latenz bekommt das Audiointerface nahezu Bestnoten. Was etwas stört, ist die Abhängigkeit von der Control Software, zum Beispiel bei der Aktivierung des Air Modus, aber damit kann man umgehen.

Was den Sound betrifft spielt das Focusrite Interface in der Bundesliga und das im oberen Drittel. Also Wandler und Sound in der obersten Kategorie. Mir fällt es jetzt schwer zu sagen, ob es jetzt besser oder schlechter klingt als das für den Direktvergleich herangezogene Apollo Twin.

Auf den ersten Eindruck klingt der Air Modus am besten. Klar, hier sind die Höhen gepusht und es klingt etwas offener. Bei der Akustikgitarre hingegen gewinnt für mich der UA-Sound. Im Mix kann es evtl. passieren, dass zu viele Höhen und obere Mitten wieder weg müssen, aber da hat man die Wahl.

Focusrite Clarett 4Pre

Focusrite Clarett 4Pre

Der Air Modus kommt nicht an die originalen ISA Vorverstärker ran, ist aber ein Register, was man ziehen kann. Somit hat man einen, ich nenne es mal „Direct Enhancer“, im Boot. Im Zweifel lässt man den Modus einfach aus.

Fazit

Das Focusrite Clarett Pre4 reiht sich nahtlos in die Clarett Serie ein. Für mich sogar das Interessanteste der Claretts. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bestens und dazu kommt noch ein nicht zu vernachlässigendes Software-Bundle.

Angesprochen werden in erster Linie Home/Mobile-Studios oder kleine Projektstudios. Mit den 18 Eingängen, dementsprechender Peripherie und Know-how kann man ohne Zweifel erstklassige, professionelle Produktionen abliefern.

Der Air Modus ist eine gute Option und dafür funktioniert er gut. Der einzige Wermutstropfen ist die Qual der Wahl, was Sound-Fragen betrifft, das Netzteil und das fehlende Thunderbolt-Kabel. Aber hier ist die Konkurrenz auch nicht viel besser.

Plus

  • Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Software Bundle inklusive
  • MIDI-fähig
  • sehr geringe Roundtrip-Latenz

Minus

  • kein Thunderbolt-Kabel im Lieferumfang
  • diverse Einstellung nur per Control Software möglich

Preis

  • Ladenpreis: 699 Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Coin  AHU

    Cool, es gibt ja auch Windows Notebooks mit TB3.
    So ab 1300 Euro findet man z.B. bei Geizhals was.
    Dann könnte man echt drüber nachdenken.
    Bei Mac stimmt doch das Preis/Leistungsverhältnis nicht mehr.
    Dazu noch nen i7 Quadcore.
    Der erste Eindruck ist schon geil.

  2. Profilbild
    Green Dino  AHU

    Ich überlege seit einiger Zeit auf ein Macbook Pro von 2012 umzusteigen. Die sind relativ günstig gebraucht zu haben. Ram und HDD können ausgetauscht werden, leistungstechnisch zwar nur so wie mein aktuelles Windows Laptop, aber ich hab ersten genug vom Windows und da HP einige essentielle Funktionen im Bios gesperrt hat (Intel Speedstep z.b.) ist leider keine stabile Performance möglich. Für den Studioalltag reicht es zwar, auf die Bühne traue ich mich damit aber nicht.

    Mit Thunderbolt kenne ich mich nicht wirklich aus, hab halt darüber gelesen. Daher die Frage;

    Wenn bei Apple steht (Link unten): „Thunderbolt port (up to 10Gbps)“
    – Dann wäre das doch die richtige Schnittstelle für dieses Interface (Thunderbolt 3), oder?

    https://support.apple.com/kb/SP649?_e_pi_=7%2CPAGE_ID10%2C8305228773

    Grüsse

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Hi Dino,
      zu Infos über Thunderbolt gibt es u.a. in diesem (meinem) Artikel: https://www.amazona.de/special-audioschnittstellen-von-usb3-0-bis-thunderbolt/

      Ein 2012 Mac ist schon ziemlich alt.

      Das Thunderbolt unter 2ms Roundtrip kommen können ist normal.
      Neuere USB-Interfaces können auch schon mal deutlich unter 4ms kommen.
      Das 4Pre ist ein TB1/2 Interface zum Anschluss an TB3 bräuchte es einen Adapter (Siehe Link).

      Grüße,

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Green Dino,

      ich würde über einen neueren MacMini nachdenken, der hat zwei TB Anschlüsse und 4 USB 3 Anschlüsse und HDMI. Adapter würdest du so oder so brauchen. Zum anderen kann man Mac Minis wesentlich einfacher aufrüsten. Ansonsten kannst du TB ja auch Daisy Chainen oder Splitten.

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Hallo Glain,

          für Split am Mac gibts Adapter von TB auf HDMI und USB C(3/2). USB-C-Digital-AV-Multiport-Adapter. Daisy Chain setzt bei externer HW je 2 TB Anschlüsse voraus.Siehe auch Apple How To.

          http://apple.co/2oXGlVj

          Eigentlich, splittest du TB ja nicht, sondern teilst die Anschlüsse auf. Der Gag und das hat Kollege Markus, im iOS auch geschrieben, dass der Adapterkram, bei Apple schnell ins Geld geht. Ich hab für ca. 300 € nur Adapter hier verbaut.

  3. Profilbild
    Coin  AHU

    Aber Dino, allein das kleine Display.
    Da kriegst Du mehr Leistung für weniger Geld bei Win10 mit Win10Privacy :)
    Oder bringst das OSX drauf.
    Warum stellt Apple keine 17 Zoller mehr her :(
    Ich würd jederzeit auf zwei 24 Zoller oder so umsteigen, bin aber auf das „kleine“ 17 Zoll angewiesen +2.Display.
    Und der Prozessor ist selbst beim aktuellen Macbook nicht mehr zeitgemäß.
    So ein i7 Kaby Lake 7700 mit 4 x 2,8 Gz lecker.
    2 Festplatten ist wichtig für SSD und Datengrab.

  4. Profilbild
    glain  

    Ein weiteres Problem ist der nur eine Thunderbolt Port, weil dieser auch als Minidisplay-Port dient.

    Ich würde alleine wegen der Möglichkeit von Logic einen Mac nehmen.

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    gaffer  AHU

    Ich kann nicht akzeptieren, dass Hersteller kein TB Kabel beilegen. Wie früher die Druckerhersteller ohne USB Kabel, das war ein noch grösserer Witz. Da gibst du 700€ aus und es kann sein, dass das Gesicht zuhause immer länger wird, da man den Kauf nicht mal anschliessen kann.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Gaffer,

      weil damit gutes Geld verdient wird. Wenn es dich tröstet, das macht nicht nur Apple so. HP auch. Das musste ich lernen als ich mir ein HP Elitebook kaufte, weil es TB an Bord hat. Achtung kleingedrucktes, dazu ist noch ein Craddle und ein Adapter nötig ;-) Und bei den neuen HP Elitebooks wurde nur noch USB 3 und USB TYP C verbaut. Wo wir in der Endkonsequenz wieder beim Adapterdilemma sind ;-) Ich find mittlerweile die RJ 45 Buchse und 5 pol DIN (MIDI) am besten, die funktionieren seit Jahrzehnten und werden es auch noch ne Weile.

  6. Profilbild
    Green Dino  AHU

    Ach solche Traumlatenzen sind bei Thunderbolt Interfaces ganz normal??
    @TobyB
    Ein MacMini für die Bühne?
    @Coin ••••
    Von den Spezifikationen wäre ein 2012er Macbook Pro (Muss ja nicht das 13″ sein, obwohl 15″ auch nicht gerade groß ist….)
    ungefähr mit meinem momentan benutzten Windows Laptop vergleichbar. Als vor 2 Jahren mein selbstgebauter PC Probleme hatte, wollte ich mir den Laptop eigentlich nur vorrübergehend von meiner Frau ausleihen. Bin dann aber dabei geblieben…
    Aber vielleicht sollte ich mich wirklich nach einer anderen Alternative umschauen…
    Das Budget ist halt auch nicht gerade riesig…

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo GreenDino,

      Du befändest dich mit einem MacMini auf der Bühne in sehr guter Gesellschaft. Siehe Amazona Video Interview mit And.Y von den F4
      http://bit.ly/2pg2dvv

      Ich habe hier 2 Mac Minis und einen Imac am Start. auf 2 laufen je eine vernetzte Logic Instanz und auf einem Mainstage. Der Vorteil ist das ich nur einen zusätzlichen Monitor benötige. Und den Rest mit den Apple Remotetools mache oder über Scripter aus dem zentralen Logic steuere. Für ein Livesetup müsste ich nur noch eine USV einschleifen. Ich hatte mir das auch mit MacBooks ausgerechnet, kam aber zu dem Schluß das es mit MacMinis wesentlich günstiger ist.

      Latenzen, ich hab das Clarett mit meinem HP Elitbook 2570p i5 über PCIe auf TB Adapter getestet und Win7/W10 in Reaper 5 mit 48khz bei 128 Samples ca 10 ms Latenz, bei 32 Samples ca 4,5 ms. Unter W10 auf dem selben Notebook halbierte sich die Latenz unter 96khz. Unter LogicX erreichte ich bei 48khz bei 128/7ms und bei 32/3ms und unter 96khz 128/3.7ms und 32/1.7ms. Ich muss aber einschränken, das ich für das HP Elitebook a) ein Craddle und b) ein nur bei HP erhältliches PCIe auf TB Kabel kaufen musste. Warum der Laptop nur einen eSata und VGA Port, nebst 3 x USB hat ist mir schleierhaft, dafür aber einen Modemanschluss ;-)

  7. Profilbild
    Mick  AHU

    Oh, man!
    Ich wette keiner hier, merkt den Unterschied zwischen 10ms und 2 ms, aber jetzt feilschen sie schon mit 1,67ms!

    • Profilbild
      Padbangers

      Dann nimm mal Vocals direkt mit DAW Effekten auf bei 10ms Roundtrip. Oder recorde einen Midi Arp von einem Synthie der per externe Clock gesynct ist. Viel Spaß!

  8. Profilbild
    Green Dino  AHU

    Darum gehts doch auch gar nicht…
    Abgesehen davon…Wenn man einen direkten Vergleich hätte, womöglich könnte man etwas bemerken.
    Mein Interface bringt aber momentan 30ms Roundtrip Latenz, USB Interfaces mögen ja mittlerweile sehr gute Latenzen erzielen können, da ich aber momentan sowieso über einen Plattformwechsel nachdenke, kann ich mich nicht mal über sowas freuen?
    Ausserdem: Wer ist „sie“? Was soll um „Millisekunden feilschen bedeuten“?
    Mann ey.

  9. Profilbild
    Coin  AHU

    Also bei mir muss ich mit der Scarlett 8i6 Mixcontrol Software
    immer die Buffer Size korrigieren.
    Normal hab ich 10 ms, aber beim spielen mitm Keyboard merkt man
    schon ne Verzögerung.
    Auch 5 ms sind nicht optimal.
    2 ms wenns pünktlich sein soll, zum rendern stell ich nochmal auf 1 ms,
    damit die Effekte in Ableton auch pünktlich starten (Send-Reverbs) denn die kommen bei mir verzögert und bei höherem Buffer fällt das sehr auf.
    Wenn das Projekt sehr ausladend wird,
    wird schon mal verzweifelt auf 20 ms gestellt,
    damit es spielbar bleibt ^^

  10. Profilbild
    swellkoerper  AHU

    Eins vorneweg: eine Latenzmessung gehört meiner Meinung nach zu JEDEM Interface-Test dazu, am besten mit Angabe der CPU-Last zu den jeweiligen Puffergrössen. Das geht noch zu oft vergessen. Wenn einige hier lautstark kritisieren, dass man Latenzunterschiede von 2 oder 3ms eh nicht hören kann, sollte man vielleicht anerkennen, dass es auch andere Szenarien gibt ausser das Livespiel von VSTI`s. Wenn man z.B. seine DAW-Spuren analog dubstyle abmischt und auch die DAW-Effekte über die Pult-Auxe analog beschickt, hat man ganz schnell 2 oder 3 Roundtrips. Deswegen macht es sehr wohl einen Riesenunterschied, ob ich jetzt 1.67 oder 2.5ms Latenz habe. (meine RME Raydat macht bei 96KHz/32Samples übrigens 0.35ms oder so :-) )

  11. Profilbild
    pytrel  

    Alles super bloß verstehe ich nie interfaces in dieser klasse und überhaupt die nur In In In sind von der philosophie und Ausgänge 1 paar monitore noch zwei. Ende gelände. Und selbst das Adat geht nur nach innen damit man noch verwandte aufnehmen kann. Wenn man also alle eingänge als return von externen geräten benutzen möchte hat man keine ausgänge um ton rauszuschicken…… wie schön. Naja , man kann ja den KH ausgang benutzen. Super sache

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