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Test: Gforce OB-E Software Synthesizer des Oberheim Eight-Voice

21. Juli 2021

Wenn aus Schönheit Klang wird

Eine kleine Bildcollage zum Gforce OB-E, der in Wirklichkeit aber nicht so farbenfroh daher kommt.

Der Oberheim Eight Voice und seine kleineren Ableger Oberheim Four-Voice und Oberheim Two-Voice, zählen zweifelsfrei zu den legendärsten Synthesizern der Musikgeschichte, war er doch das erste achtfach polyphone und multitimbrale elektronische Instrument. Dies alles bekam man nicht umsonst: der Eight Voice (und auch sein bekannterer Bruder Four Voice) lagen gewichtsmäßig in der Mike Tyson Klasse, kosteten ein kleines Vermögen und waren nicht gerade einfach zu bedienen. Der Grund hierfür war der etwas eigenwillige Aufbau bestehend aus monophonen Klangmodulen, die jeweils eine Stimme zum polyphonen Klanggebilde beisteuerten, die alle unterschiedlich klingen konnten. Und dies war Fluch und Segen zugleich: gewiss war es sehr reizvoll, wenn jeder Ton eines Akkordes anders klang, auf der anderen Seite aber war es nicht einfach, dies auch musikalisch sinnvoll einzusetzen.

Abhilfe sollte eine zentrale Programmiereinheit schaffen, die indes nicht alle Parameter steuern konnte. Filter und Hüllkurven ließen sich gemeinsam ansteuern, die Lautstärken, Wellenformen und Modulationen der Oszillatoren hingegen nicht. So entstanden automatisch Klangsettings mit jeweils ähnlichen, aber nicht genau gleichklingenden Stimmen.

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Den Klang des Eight-Voice konnte am besten mit der Gehäusefarbe umschrieben werden („Crème“) und war edel, warm, schillernd und basierte auf kräftigen Oszillatoren, einem eigenwilligen Sync-Sound und insbesondere auf der besonderen Filterschaltung, die eine stufenlose Überblendung von Tiefpass via Kerbfilter zu Hochpass ermöglichte.

Der Original Eight Voice (Bild: Screenshot www.gforce.com)

Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter ins Detail gehen, sondern verweise auf den lesenswerten Artikel AMAZONA.de Blue Box-Report über den Oberheim Four Voice und widme mich erstmal den Fakten rund um den OB-E:

Steckbrief OB-E Software-Synthesizer

  • Software Synthesizer basierend auf dem Oberheim Eight-Voice
  • drei Oszillatoren pro Stimme, Wellenformen Sägezahn, Rechteck und Sinus (nur VCO3), synchronisierbar
  • Rauschgenerator
  • Multimode Filter, 12dB / Oktave. Stufenlose Überblendung von Tiefpass, via Notch zu Hochpass; separate Bandpass Schaltung.
  • Modulationen:
  • zwei ADS(R) Hüllkurven
  • ein LFO pro Stimme (Sinus, Dreieck, Sägezahn, Rechteck und Rauschen), globaler LFO für Vibrato
  • polyphoner Aftertouch
  • Step-Sequenzer mit 8 Schritten
  • Stereo Delay
  • Systemanforderungen:Mac OSX ab 10.11, Intel oder M1. (bisher wurde keine PC Version veröffentlicht)

Die Grundansicht des OB-E.

Bedienung und Design

Die grafische Oberfläche des OB-E orientiert sich größtenteils am Hardware-Original und besteht aus zwei Reihen à vier virtuellen SEM Einheiten, die sich über ein kleines Dreieck unten rechts umklappen lassen, um weitere, neue Parameter anzuzeigen. Worum es sich dabei genau handelt, sehen wir gleich.

Die Leute von Gforce haben sich einiges einfallen lassen, um die Parameterflut des Eight-Voice zu bändigen. Einstellungen lassen sich über Copy und Paste auf andere SEMs übertragen, ausserdem ist eine globale Editierung möglich, in absoluten Werten („Group“) oder als relative Veränderung („Offset“). Möchte man nur einen Teil der Module gemeinsam editieren, lassen sich die anderen sperren („Lock“). Links findet sich eine globale Steuerung der Frequenz der Oszillatoren in 12 Halbtonschritten. Eine willkommene Dreingabe, um beispielsweise auf die Schnelle einen reingestimmten Quinten-Lead Sound zu erstellen.

Die Tastatur lässt sich spliten mit einer festen Zuordnung von jeweils vier Soundmodulen. Andere Konfigurationen, wie beispielsweise ein siebenstimmiges Pad kombiniert mit einem monophonen Lead-Synthesizer, sind nicht vorgesehen, ließen sich aber über mehrere parallele Instanzen von OB-E umsetzen. Die Sounds können polyphon, mono oder mono legato gespielt werden, ausserdem bietet der OB-8 einen Unisono Modus, bei dem alle SEM gleichzeitig getriggert werden, was naturgemäß ziemlich voll und wuchtig klingt. Und dann gibt es noch die Zuweisungsmodi der einzelnen Module beim polyphonen Spiel: Entweder werden die gespielten Töne der Reihe nach vom jeweils nächsten Modul gespielt („cont“) oder die Module sind fest den Stimmen zugewiesen („reset“), d.h. dass SEM Nummer 1 jeweils die erste gespielte Note eines Akkordes spielte, SEM 2 die zweite etc. Der Original Eight-Voice bot da noch weitere Zuweisungsmodi, die aber eher für Verwirrung sorgten, als dass sie das Musizieren vereinfachten. Verständlich, dass man nun darauf verzichtete.

Ein Klick auf das Dreieck unten rechts blendet den Step-Sequenzer ein, der je nach Betriebsart nur SEM8 zugewiesen ist oder reihum alle Module triggert. Der Achschrittsequenzer überzeugt mit einigen interessanten Details. So kann beispielsweise festgelegt werden, mit welchem SEM die Sequenz jeweils startet, eine Livetransponierung ist möglich, ebenso die Anpassung der Sequenz an eine vorgewählte Skala. Rechts davon befindet sich ein Analog Stereo Delay mit unterschiedlichen Delay Zeiten für beide Kanäle samt eigenem LFO und Hochpassfilter. Abgerundet wird das GUI durch Lautstärke- und Panoramaregler der einzelnen Module.

Sequenzer und Delay

Die Zoomfunktion zeigt alle Parameter eines Moduls und blendet alle anderen Module aus.

Die virtuelle Oberheim SEM-Kopie

Das Herzstück der Klangerzeugung sind die acht identisch aufgebauten SEM („Sound Expander Module“) nach dem Vorbild der legendären Oberheim SEM Module. Sie folgen in der Grundansicht dem Original, wobei weitere Parameter über das Dreieck unten rechts eingeblendet werden können. Neu hinzugekommen ist ein dritter Oszillator, der auch zu Modulationszwecken eingebunden werden kann. Sinnvollerweise bietet er auch eine Sinuswelle.

Die beiden Hauptoszillatoren bieten Sägezahn- und Pulswellen und lassen sich getrennt voneinander modulieren und synchronisieren.

Filter

Das Multimode Filter des SEM gehört zu den bekanntesten Filtern überhaupt, dabei erstaunt es ein wenig, dass es im Vergleich zur Kaskadenschaltung von Moog kaum kopiert wurde. Die Besonderheit ist, wie bereits erwähnt, die Überblendung zwischen den verschiedenen Filterschaltungen, die ein breites Spektrum an Klängen ermöglicht. Die Resonanz reicht übrigens nicht bis zur Selbstoszillation; auch hier ist man dem Original treu geblieben. Neu dazugekommen ist hingegen ein Filtertracking, was beim Original SEM nicht vorgesehen war.

Modulationen

Zwei dreistufige Hüllkurven und ein LFO sind die Standardmodulationen des SEM, wobei letzterer im Gegensatz zum Original über mehr Wellenformen verfügt. Ausserdem steht ein globaler Vibrato LFO zur Verfügung. Die Anschlagsdynamik lässt sich parallel elf Zielen zuweisen und bipolar justieren. Gegenläufige Modulationen können musikalisch sinnvoll sein, beispielsweise eine zunehmende Cutoff kombiniert mit einer abnehmenden Resonanz, wie im folgenden Beispiel:

Und schließlich gibt es noch polyphonen Aftertouch – sofern ein passender Controller zur Verfügung steht – zur Steuerung der Modulation eines Oszillators, der Cutoff, des VCA oder der LFO Frequenz.

Eine Modulationsmatrix bietet der OB-E nicht und so bleiben manche erwünschte Verknüpfungen aussen vor, z.B. die Steuerung des Filtermodes über einen LFO oder die Hüllkurve.

„Flip“ zeigt mit einem Klick die „Rückansicht“, sprich die erweiterten Parameter aller Module.

Der Klang des Plug-ins

Zweifelslos besitzt der OB-E einen ganz eigenen Klangcharakter, der – zumindest in meiner Erinnerung – dem Original SEM sehr nahe kommt. Die Bässe sind satt, die Pads voll und warm und je nach Filtereinstellung kommt ein angenehmes Britzeln in den Höhen dazu. Auf einen Schlag fühlt man sich in die 70er Jahre versetzt, denn allzu „moderne“ Klänge darf man vom OB-E nicht erwarten.

Der ultimative Test eines jeden Software Klons ist natürlich der Vergleich mit dem Original. Und nein, ich gehöre nicht zum illustren Kreis der gutbetuchten Besitzer eines originalen Oberheims, jedoch finden sich zwei SEM Filter von Doepfer in meinem kleinen Eurorack System, denen man einen ziemlich „originalen“ SEM Klang nachsagt.

Um es kurz zu machen: klangliche Unterschiede sind mir nicht aufgefallen, meiner Meinung nach verhält sich der OB-E ganz ähnlich wie der Doepfer SEM, mal davon abgesehen, dass die Resonanz des Doepfers etwas höher reicht.

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Der Gforce OB-E on YouTube

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Und auch unsere Freunde von Muso Talk haben den OB-E ausführlich vorgestellt:

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Fazit

Die Diskussion über etwaige klangliche Differenzen zum Original Eight Voice ist eher akademischer Natur und letzten Endes nicht besonders zielführend, da ohnehin nur wenige Musiker je die Gelegenheit haben werden, auf einem dieser raren Instrumente zu spielen, geschweige denn eines zu besitzen. Der OB-E ist ein würdiger Software Klon und bietet darüber hinaus einige interessante Funktionen, um die Parameterflut etwas besser in den Griff zu bekommen und das Biest des Eight Voice zu bändigen. SEM Einstellungen können gespeichert, kopiert und eingefügt werden, ausserdem lassen sich mehrere Module gleichzeitig editieren.
Die erweiterten Funktionen der Klangmodule sind allesamt sehr willkommen, allen voran der dritte Oszillator samt Rauschgenerator. Einzig bei Modulationszielen wäre noch etwas Luft nach oben zu verzeichnen. Natürlich ist der OB-E weit flexibler als das Original, aber eben auch etwas eingeschränkter als die meisten gängigen Software Synthesizer. Und dass momentan nur eine Mac OS X Version verfügbar ist, wird den potentiellen Kundenkreis weiter einschränken.

Sound-technisch ist der OB-E ein idealer Partner für ausgiebige Klanglandschaften im Geiste der 70er Jahre, und dies auf höchstem Niveau.  Kein Allerweltssynthesizer, sondern eher ein Spezialist der edlen Sorte.

Plus

  • überzeugender, sehr "SEM-typischer" Klang
  • interessantes Bedienkonzept
  • integriertes Delay
  • Stepsequencer
  • Splitmodus

Minus

  • (keine Modulation von Filtermode durch LFO oder Hüllkurve)

Preis

  • 199 Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    herzschrittmacher  

    …schon wieder ein klon…warum nix eigebständiges…das disign erinnert mich an meine alte waschmaschine, aber die konnte besser rassel-sounds erzeugen…im mittelalter verhaftet…die 60er klangen eh viel geiler als die 70er…wer einen sequenzer braucht kann nicht spielen…warum keinen ACDC-chip programmiert…filter xyz klingt wie sahnesteif…bestimmt in china programmiert…mit sampler XYZ krieg ich genau gleich andere sounds hin und kann noch kaffee kochen damit…

    UND WARUM WURDEN KEINE EICHENHOLZSEITENTEILE PROGRAMMIERT!

    *ironieoff*

    • Profilbild
      Henrik Fisch  AHU

      Ich glaube, ein dramatischer Vorteil des »Oberheim Eight-Voice« und damit auch des »Geforce OB-E« ist, dass jede Stimme bei Bedarf von dezent bis drastisch unterschiedlich klingen kann. Was ursprünglich mal als Nachteil angesehen wurde, dass man eben jede Stimme identisch stimmen muss, hat sich moderner Zeit zu einem Vorteil gewandelt. Denn da jede Stimme auch bei sorgfältigsten Einstellungen eben doch ein klitze kleines Bischen unterschiedlich klingt, bringt das eine enorme Dynamik ins Spiel. Durch die dynamische Stimmenverteilung bei polyphonem Spiel wird ja bei jedem Tastendruck eine andere der acht Einheiten zum Klingen gebracht. Man denke da auch an den »Vermona PERfourMER«, der nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet und jetzt schon Kultstatus hat.

      Ja, klar, man kann natürlich acht Instanzen eines VSTs in seine DAW laden, jede davon etwas unterschiedlich programmieren, etwas davor schalten, damit diese reihum verwendet werden – in Reaper fiele mir entweder extern »Pura Data (PD)« ein, oder intern etwas mit JS programmieren, in Ableton Live gibt es Max/MSP, in Bitwig gibt es garantiert auch was und für alle anderen gibt es bestimmt freie VSTs – ja … und dann ab die Achterbahn. Aber das muss man eben erst tun. Hier wird es frei Haus geliefert. Und der Klang ist doch wohl geil, oder?

      Ich finde das Ding witzig. Man muss es ja nicht kaufen.

      • Profilbild
        herw  RED

        „Ich finde das Teil witzig: Man muss es ja nicht kaufen.”
        Ui was ist das denn für ein Urteil: lustig zum Anhören, aber sonst? ;)
        Ich denke, dass das Multivoicing zu der Zeit interessant war, beim YAMAHA DX 100 war es schon Standard., wenn auch mit internen Presets.
        Das Klonen der Oberheim Hardware Voive 2,4,8 sowohl durch Software als auch eventuell durch Hardware finde ich nicht mehr up to date, eher uninteressant.

        • Profilbild
          Henrik Fisch  AHU

          > … finde ich nicht mehr up to date, eher uninteressant.

          So sind die Geschmäcker. Es gibt aber sicherlich Gründe, warum auch ein »Vermona PERfourMER« gerade bei experimenteller angehauchten Musikern einen Kult-Status genießt (und für Vermona wünsche ich mir, dass das auch noch lange so bleibt). Das Ding hier ist sehr ähnlich gestrickt, nur eben in Software.

          P.S.: Den achtundzillzigsten Klon der »Africa«-Fanfare finde ich auch eher zum Gähnen.

      • Profilbild
        Green Dino  AHU

        Der Elektron A4/Keys kann das auch, macht wirklich Laune subtil unterschiedlich eingestellte Stimmen rotieren zu lassen, oder komplett unterschiedliche Sounds vom Arp triggern zu lassen – beim A4/Keys kann man mit den Macros auch alle Stimmen steuern, oder Offsets realisieren und ja, es gibt ein Max for Live Device….Komm aber nicht mehr auf den Namen.

  2. Profilbild
    fitzgeraldo  

    Danke für den kurzen und präzisen Test sowie die guten Klangbeispiele. Ich hatte die Demo bereits installiert gehabt und war schwer beeindruckt vom „analogen“ Klang. Meiner Meinung nach eine der besten Analog-Emulationen der letzten Monate. Wenn auch sehr speziell.

    Ich werde mir den OB-E mir aber trotzdem nicht kaufen.

    Zum Einen, weil ich mit dem bx_oberhausen bereits eine für mich ausreichend gute SEM-Emulation im Plugin-Ordner habe. Und zum Anderen, weil ich die Produktpolitik von GForce – gelinde gesagt – etwas eigenartig finde. Da schmeissen sie einem hervorragenden Softsynth auf den Markt, der nur für einen Teil der AnwenderInnen zu gebrauchen ist (weil Mac only, dafür sogar mit M1-Unterstützung), schaffen es aber auf der anderen Seite nicht, einen Teil ihres bestehenden (und auch von mir gekauften) Sortiments aktuell zu halten. Konkret: solange Oddity 2, Minimonsta und tlw. auch ImpOSCar 2 nicht vernünftig, bzw. gar nicht unter Big Sur und 4K-Auflösung laufen, gibt’s von mir kein Geld mehr für weitere Produkte.

      • Profilbild
        Tom Aka SYNTH ANATOMY  RED

        Windows wird kommen. Das liegt aber nicht an Mac Liebe sondern an einem neuen Framework das Dave Spiers und sein Team aktuell benutzen. Dieses ist für die Entwickler noch relativ neu und sie experimentieren aktuell mit macOS. Windows wird aber folgen wenn sie happy mit dem Endprodukt sind.

        • Profilbild
          DANIEL FISCH  

          Stimmt. Hatte vor kurzem ein Email von ihnen bekommen (OB-E Rabattaktion), indem sie die Win Version angekündigt haben. (Noch kein Release Datum)

  3. Profilbild
    steme  

    Ein Vergleich mit dem Eight-Voice von Cherry Audio bietet sich ja an. Kann das jemand machen?
    Danke.

    • Profilbild
      Stratosphere  

      Mir gefällt der Sound des Eight-Voice von Cherry Audio sehr gut.
      Die Funktionalität ist recht ähnlich.
      Zudem ist der Preis deutlich geringer. Ach ja, Windows wird natürlich auch unterstützt.
      Einen Vergleich kann ich leider nicht anbieten.

      • Profilbild
        steme  

        Ja, geht mir genauso. Ich habe mir alle Cherry Audio Plugs sofort zum Einfuehrungspreis zugelegt. Ich finde die alle prima. Arbeite auch nur mit Windows, nicht MAC.

      • Profilbild
        steme  

        Auweia, wie peinlich! Das hatte ich doch glatt uebersehen. Vielen Dank fuer den Hinweis! ;-)

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          whitebaracuda  

          Hey, keine Ursache, geht es nicht jedem manchmal so?

          Ich habe den Artikel auch erst vor ein paar Tagen entdeckt.

          Viele Grüsse
          ‚Cuda

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Und wieder hat einer ein Rad erfunden, schön rund ist es geworden und teuer zugleich, doch wie rund muss es denn sein, damit sich der Aufpreis lohnt??? Also mit dem OBI von Cherry Audio bin ich sehr zufrieden, und jetzt mal zum Preisunterschied, 199 vs 37€, tja da sollte der von Cherry Audio sehr viel schlechter klingen?!!! Was soll ich nur sagen, die Klangbeispiele zeigen mir jedoch, daß ich nicht zu früh gekauft habe. Da freue ich mich sehr.

  5. Profilbild
    defrigge  AHU

    Klingt sanft und nett und verspielt einzelstimmfähig, auch teilweise ganz schön – aber für meine Ohren leider kein bisschen OB-präsent oder gar OB-brachial. Unter einer beeindruckenden Software-Version des OB-8 stelle ich mir wohl doch was anderes vor.
    Also bin dankbar ernüchtert, nach diesem Test nicht länger auf eine Windows-Version warten zu brauchen: Cherry Audio schafft m.E. ähnlich benutzbar eine als solche noch erkennbare OB-Reminiszenz, zu einem Bruchteil des geforderten Preises, die mir locker genauso überzeugend – oder eben nicht so richtig überzeugend – erscheint wie die GForce Variante.

  6. Profilbild
    VirusTI82  

    Wie kann man einen 8 Voice Klon eines SEM bei dem man jede Stimme leicht verändern kann langweilig finden ?
    Ich habe einen Vermona PerFourMer und das ist einer der geilsten Analogen der Neuzeit.
    Analoger Toppsound mit viel Schwankung in den Stimmen. Ab damit in den Rechner und es schwankt vollanalog im Stereofeld mit Eventide Effekten. Megageil und absolut organisch.
    Und genau das geht auch mit dem OB-E.
    Super geil.

    Wenn ich total abgezwirbelt will, nehm ich meinen ASM Hydrasynth. Geiler zum Abzwirbeln gehts nimmer.
    Aber ich nutz ja nicht nur abgezwirbelte Sounds. Ich brauch auch organisch Analog warm. Dann ist sowas wie Perfourmer oder eben OB-E super.

    Wenn man kreativ Musik macht, freut man sich auch auf gute Analog Klone.

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