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Test: Universal Audio UAFX Ruby ’63, Effektgerät

5. Juli 2022

Universal Audio UAD's Amp In A Box

universal audio uafx guitar amp ruby woodrow dream 2

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Ein paar Amps haben es wie viele legendäre Musiker:innen geschafft, auf den Olymp der Legenden hinaufzusteigen, um auf ewig bekannt zu sein. Bestimmte Sounds haben ganze Generationen oder Bewegungen geprägt, Stile geformt und sich in Millionen von Gehörgängen eingebrannt. Röhrenamps und deren Sound werden von vielen Gitarre spielenden Musizierenden seit Jahrzehnten geliebt und mit viel Freude genutzt. So viel Großartiges steckt in ihnen. Eigentlich alles an Amps erfreut den Gitarristen 0der die Gitarristin, außer dem Geschleppe natürlich und dem ewigen Mikrofonieren und der nervigen Inkonsistenz des Sounds des mikrofonierten Amps von Abend zu Abend, weil man trotz Gaffa-Markierungen selten dieselbe Position erneut erwischt (Letzteres ist eher ein Problem am FoH, haha^^).

Durch den technischen Fortschritt liegt der Gedanke nicht fern, ein digitales Abbild zu schaffen, das leichter transportiert werden kann und Soundkonstanz schafft. Viele Hersteller forschen daran und bringen seit Jahrzehnten Produkte auf den Markt. Auch der Plug-in Gigant Universal Audio UAD hat sich seit Jahren auf die Fahne geschrieben, sehr hochwertige digitale Abbilder von analogem Gear zu kreieren. Meist sind es Studio-Preamps, legendäre EQs oder Kompressoren. Seit einiger Zeit gibt es aber auch Amp-Modelle als Plug-in für die Apollo Interfaces und die Cab-Simulations- und Powersoak-Box „OX“. Nun erschienen die ersten Amp-Pedale des Effektherstellers. Alles in gewohnt großartiger Qualität mit viel Liebe zum Detail. Hier nun in der neuen Serie die drei Pedale UAFX Dream, Ruby und Woodrow. Let’s check out the Universal Audio UAFX Ruby ’63.

UNBOXING – Universal Audio UAFX Ruby ’63, Effektgerät

Bei Universal Audio gibt es natürlich keinen brauen Standardkarton. Da muss alles modern designt sein. So nimmt man hier erst mal den Karton aus einer Hülle und klappt ihn dann auf. Das Pedal liegt nun vor einem, gebettet in in Passform geschnittenem Schaumstoff. Beigelegt ist der Verpackung neben dem Pedal nur eine Kurzanleitung, Endnutzer-Hinweise sowie eine Hinweiskarte mit QR-Code und Link zum Registrieren des Geräts und Download der Bonus-Speaker-Cabinets. Kein Netzteil.

„Ruby ’63“ basiert auf dem klassischen britischen Röhrenverstärkersound, der seit über 60 Jahren Bands wie Queen oder U2 geprägt hat. Durch die Blume ist hier natürlich die Rede vom Vox AC30. Dieser Sound wurde eingefangen und zusammen mit coolen Features in eine Stompbox gepackt. Mal sehen, was da so drin steckt.

SPECS & FACTS – Universal Audio UAFX Ruby ’63, Effektgerät

Der „Ruby ’63“ besitzt auf seiner Benutzeroberfläche, wie alle drei ähnlich aufgebauten Pedale der aktuellen Produktserie, in vier übereinander liegenden Reihen angeordnete Potis und Schalter.

Die unterste Reihe besteht aus zwei Fußschaltern. Diese schalten die Funktionen: Bypass-on/off (links) und Preset (rechts). Während On/Off wie gewohnt einfach das Pedal aktiviert bzw. deaktiviert, ruft der Preset-Button ein speicherbares Preset auf oder schaltet zurück in den direkten Modus.

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Darüber findet man drei Potis in einer Reihe:

  • Bass (Room),
  • Treble (Intensity) und
  • Boost (Speed).

Die alternativen Funktionen lassen sich über den mit „Alt“ markierten, später erwähnten Schalter abrufen. Room, Boost und Vibrato (Speed) lassen sich ganz nach links gedreht vollständig ausschalten. Alle sechs hier hinterlegten Funktionen sind selbsterklärend (Intensity und Speed gehören natürlich zum Vibrato) während Bass, Treble und Boost dem Preamp zuzuordnen sind und Room den Raumanteil regelt.

Über diesen Potis findet man drei DIP-Schalter. Diese schalten die Funktionen

  • Speaker (Silver, Blue und Green)
  • Alt – Amp – Store
  • Channel (Bril, Norm, Vibe)

Die oberste Reihe an Potis schließt schließlich mit den noch fehlenden Funktionen

  • Volume
  • Cut und
  • Output

die Benutzeroberfläche ab.

Der Channel Switch umfasst drei Kanäle:

  • BRIL (brillanter Amp-Kanal mit vintage EP-III Bandmaschinen Preamp-Boost),
  • NORM (normaler Amp-Kanal mit Germanium-Treble-Booster) und
  • VIB (Vibrato-Amp-Kanal mit Clean-Boost).

Die wählbaren Speakertypen ab Werk sind folgende 2×12 Lautsprechermodelle:

  • SILVER (seltene 15 W Celestion Silver Bulldogs),
  • BLUE (oiriginal Celestion Blue Bulldogs) und
  • GREEN (Modern Celestion G12Hs).

Per UADFX Control App lassen sich folgende kostenlose zusätzliche Boxenmodelle laden:

  • 1×12 AC15 Cab mit Blue Bulldog,
  • 2×12 Matchless Cab mit Celestion G12Hs,
  • 2×12 Two-Rock Cab mit Celestion Golds.

Die verbauten Mikrofon- und Lautsprecherkombinationen stammen aus der OX Amp Top Box. 

An der Stirnseite des Geräts findet man die Anschlüsse:

Neben den in Mono/Stereo ausgeführten Inputs und Outputs (für links/mono und rechts/stereo gibt es je eine Standard-Mono 6,3 mm Klinkenbuchse), steht ein 9 V Eingang (mit mindestens 400 mA, Mitte negativ) für die Stromversorgung, sowie ein USB-C-Anschluss für Software-Connection und Updates zur Verfügung. Auch findet man hier noch den kleinen Button „Pair“ zur Bluetooth-Connection mit dem Smartphone und der zugehörigen App.

Das Stereoverstärker- und Boxenemulations-Pedal besitzt die drei detailgetreu nachgebauten Ampchannels des Originals Bril, Norm und Vibratochannel, eine Room-Simulation, mehreren Lautsprecher, Boxen und Boosts, Live- und Preset-Modi sowie Anpassungsmöglichkeiten mit der UAFX Mobile App über das Smartphone. 

Das Effektgerät misst 9,2 x 6,5 x 14,1 cm und weist ein Gewicht von 567 g auf.

Auf der Website des Herstellers findet man folgende Aussage zum Ruby ’63 Pedal:

Mit dem UAFX Ruby ’63 Top Boost Amplifier Pedal erhältst Du den unverkennbaren britischen Röhrenverstärker, der seit über 60 Jahren von Künstlern und Produzenten geliebt wird, von Queen über U2 bis Radiohead. Basierend auf leistungsstarker Dual-Engine-Verarbeitung und erstklassigem UAD-Modeling liefert Ruby ’63 kristallklare Cleans, komplexen Overdrive und klassisches Vibrato.

Das klingt schon sehr vielversprechend und absolut spannend. Let’s check it out.

PRAXISTEST 1: HANDLING – Universal Audio UAFX Ruby ’63, Effektgerät

Im Handling ist das Pedal (wie gewohnt von UAD) sehr intuitiv. Die Benutzeroberfläche ist trotz der elf Schalter bzw. Potis sehr übersichtlich und man begreift direkt, wofür jede Einstellungsinstanz gedacht ist und welche Funktion man damit steuern kann. Auch die Ins und Outs sind so aufgebaut, dass man direkt begreift, um was es sich handelt. Für detaillierte Infos zum Gerät gibt es neben dem beigelegten Quick-Start-Guide auch online verfügbar ein ausführliches Benutzerhandbuch und das Quick Start Guide zum Lesen und/oder Herunterladen als PDF.

Sehr spannend ist auch die von Universal Audio eingebaut und beschriebene Four Cable Method. Hierbei wird der Preamp und Poweramp eines „echten“ Röhrenverstärkers via Input und FX-Loop so mit dem UAD Pedal verkabelt, sodass das Pedal (und der nachgebaute Preamp) alternativ zum „echten“ Preamp des verwendeten Verstärkers genutzt werden kann. Hierbei können alle drei Pedale der Serie kaskadiert werden, was einem dann quasi vier Preamps zur Auswahl stellt. In diesen Fall ist das Pedal nur noch im Mono-Betrieb, da die verbleibenden Ein-/Ausgänge für den Loops genutzt werden. Ziemlich cooles Feature.

Spezifikationen – Universal Audio UAFX Dream ’65, Effektgerät

Ein bisschen Nerdwissen:

Power requirements

(power supply sold separately)

Isolated 9VDC, center-negative, 400mA minimum
Inputs 2 x ¼” unbalanced TS (input 2 for stereo connections and 4-cable mode)
Outputs 2 x ¼” unbalanced TS (output 2 for stereo connections and 4-cable mode)
Input impedance 500 Kilohms (Mono In)

1 Megohms (Stereo In)

Output impedance 500 Ohms
Maximum input level 12.2 dBu
Maximum output level 12.1 dBu
Frequency response 20 Hz to 20 kHz, ±3 dB
USB Type-C For registration and firmware updates via computer
Wireless technology

Transmitted Frequency Range

Maximum Output Power

Bluetooth v5

2.400 GHz – 2.4835 GHz

+4.35 dBm

Dimensions

(with knobs and protrusions)

Height: 2.56 inches, 6.5 cm

Width: 3.62 inches, 9.2 cm

Depth: 5.55 inches, 14.1 cm

Weight (unboxed) 1.24 lbs

0.567 kg

 

Jetzt aber genug des Fachsimpelns, verkabelt und los geht’s.

PRAXISTEST 2: SOUNDS – Universal Audio UAFX Ruby ’63, Effektgerät

Angeschlossen hört man direkt, dass der Hersteller nicht übertrieben hat. Man hat sehr charakterstarke Ampsounds mit viel Details. Man „spürt“ beim Spiel regelrecht das Gefühl des AC30, hört die gewohnte Ansprache mit all den Details, die das Original und die damit gemachten Aufnahmen so berühmt gemacht haben.

Besonders schön ist die Möglichkeit, den Lautsprecher zu wechseln. Was viele nicht wissen: Speaker haben mit den größten Anteil am Endsound. Ein Celestion V30 klingt halt komplett anders als ein Eminente Rex etc. Und schließlich ist der Speaker ja der Teil des Amps, der den Sound hörbar macht. Gutes Feature im Pedal und gute Umsetzung.

Alle Speaker in jedem Channel – Klangbeispiele:

Der Boost arbeitet auch sehr gut und man kann verschiedene Zerrstufen erzielen. Dreht man etwas Room dazu, wird’s noch lebendiger. Gerade für InEar-Setups ein schönes Tool, um einen etwas realistischeren Sound auf dem Ohr und ein gewohnteres Spielgefühl zu erlangen (man hört seinen Ampsound nicht so oft mit dem Ohr direkt an der Membran anliegend ohne jeglichen Raumanteil).

Mehr Klangbeispiele:

Alle Klangbeispiele wurden in folgender Signalkette angefertigt:

Fender Perf Strat -> Universal Audio UAFX Ruby ’63 -> UAD Apollo Interface -> Cubase 12 PRO

Es gab keine weitere nachträgliche Bearbeitung durch Plugins oder ähhnliches!

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Fazit

Wie bei seinen beiden Kolleg:innen „Dream“ und „Woodrow“ ist auch das „Ruby“ Pedal ein phantastischer digitaler Amp mit praxisnahen Features, einer hervorragenden Audioqualität und viel Liebe zu den Details des anlogen Vorbilds. Für jeden Vintage-Fan ein absolutes Muss, diese Serie einmal auszuprobieren. Ein großartiges Backup-System oder eben ein praktischer Begleiter für Shows ohne analogen Amp. Check this pedal out!

Plus

  • hervorragend Klangqualität
  • tolles Abbild der Details und des Spielgefühls eines Amps
  • praxisnahe und seltene Features in qualitativ großartiger Qualität

Minus

  • -

Preis

  • 395,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    monoman

    Jeden Tag ein neues UA Pedal das nervt langsam. Man hätte alle 3 Pedale in einem Beitrag bringen können. Hat schon ein Geschmäckle!

    • Profilbild
      Simon Schneid RED

      Hi monoman,
      auch hier nochmals der Hinweis darauf: Ich werde weder von UAD und auch sonst niemand gesponsert, dass ich diese Pedale hier „bewerbe“. Ich bin mit meiner subjektiven Meinung Fan von den UAD Sachen, da ich deren Klang, Verarbeitung, das Spielgefühl etc. sehr schätze. Du kannst gern anderer Meinung sein.
      Dass alle drei Pedale in Folge erschienen sind ist ein rein organisatorisch / redaktionelles Thema, da mir die drei Pedale zeitgleich zum Testen ausgeliehen und zugesandt wurden. So konnte der Vertrieb alle drei in einem Paket verschicken ;-)
      Schönen Abend wünsche ich euch !

  2. Profilbild
    defrigge AHU

    Verschwörungstheoretiker haben wohl gerade Hochkonjunktur.

    Schon mal auf die schlichte – und jedem mit gesundem Menschenverstand zugängliche – Idee gekommen, dass das ausführliche Testen aller drei Pedale nicht in einem Schleudergang geht und selbst für einen versierten Gitarristen und Fachmann wie den Autor ziemlichen Aufwand bedeutet hat?

    Aber es ist natürlich einfacher, ohne Arbeit – vielleicht möglichst liegend vom Weltverschwörungs-Sofa aus – genau das Geschmäckle zu unterstellen, das man gerade selbst erst eigenhändig produziert hat – ohne jeden Beleg und einfach mal dreist so in den Raum gestellt.

    Diese Art von Reaktion gegenüber einem Tester find ich schon ziemlich unterirdisch! Man sollte eher meinen, dass jeder Gitarrist, der was draufhat und wirklich was von den Originalen versteht, sich für jedes einzelne Review in dieser Reihe interessieren würde. Mir würde das helfen, zu entscheiden, ob mich das klanglich reizt oder nicht – und selbst bei Interesse weiter zu testen und über einen möglichen Kauf zu entscheiden.

    Den Dream 65 habe ich nicht mal im Laden getestet, weil mir nach nach einem halben Dutzend Youtube Tests gleich nach Erscheinen schon klar wurde, wie gut das Ding ist und ich es blind bestellt habe – was ich sonst fast nie tue. Zwei Tage später war es ausverkauft in D, weil auch andere auf den Trichter gekommen sind… Diese Entscheidung hat sich als goldrichtig für meine Zwecke erwiesen.

    • Profilbild
      monoman

      Also deine Reaktion auf mein Posting ist nicht angemessen, sorry. Check mal was du mir da unterstellst. Das Universal Audio eine gut funktionierende Vermarktungsabteilung hat, ist wohl bekannt. Ich finde es halt seltsam,dass in geringen Abständen diese Firma hier Berichte bekommt. Diese Einschätzung ist doch legitim, oder etwa nicht?

      • Profilbild
        wolftarkin AHU

        Ich finde seine Reaktion angemessen. Mit den Unterstellungen hast du angefangen,
        in dem du was von Geschmäckle redest. Welches denn? Trau dich.
        Es wurden drei Geräte gestestet. Egal ob in einem oder drei Artikeln, wären es immer noch drei. Und selbst wenn man einen großen Artikel dreigeteilt hätte, um an drei Tagen was veröffentlichen zu können, wäre das immer noch legitim.
        Das muss man nix unterstellen. Die Seite lebt von wiederkehrenden Besuchern.
        Wenn es nix neues mehr gibt, dann kommt auch keiner mehr.

        • Profilbild
          monoman

          Und wenn nur noch von wenigen wiederkehrenden Firmen berichtet wird, kommt auch keiner mehr. Also das defrigge mich als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, findest du legitim, na, vielen Dank hierfür!

      • Profilbild
        Tyrell RED 1

        Ich gebe zu das es nervt, aber eine Redaktion lebt auch von Effektivität. Hingegen finde ich die Anmerkung von Dir:
        „Hat schon ein Geschmäckle!“
        deutlich unter der Gürtellinie. Das muss nicht sein. Und da muss ich Deftige recht geben. Denk mal drüber nach – und Angriff ist nicht immer die beste Verteidigung.
        viele Grüße, Peter

  3. Profilbild
    Simon Schneid RED

    Guten Abend zusammen :)
    Um das kurz zu erklären. Als unabhängiger und freier Autor bin weder von UAD noch sonst jemand gesponsert oder verpflichtet hier Werbung für diese Produkte zu machen. Es war praktisch, alle drei Pedale auf einmal vom Vertrieb zum Testen ausgeliehen zu bekommen und da ich persönlich mit meiner subjektiven Meinung die Qualität und den Sound der Pedale sehr schätze, könnt ihr euch hier selbst ein Bild der drei Amps In A Box machen. Viel Spaß dabei :)

    • Profilbild
      monoman

      Vielen Dank für deine Erklärung. Was sprach dagegen, alle drei Pedale in einem Test zu packen, sind doch die Einleitungen und das Unboxing identisch?

      • Profilbild
        Tyrell RED 1

        Simon ist neu bei uns. Und jeder Autor hat das Recht selbst zu entscheiden wie er so etwas anpackt. Die Curt-Copy-Paste-Aktion war tatsächlich sehr unglücklich – und hat mir persönlich auch nicht gefallen. Ich habe ihm auch nochmals erklärt, dass wir uns subjektive Tests erwarten – und ich glaube er ist bislang nur mit angezogener Handbremse gefahren. Das wird sich nun sicher ändern :)

        • Profilbild
          monoman

          Vielen Dank für deine Ausführungen. Das erklärt einiges. Ich war halt genervt 3 mal das fast identische zu lesen, so ist mir das Geschmäckle so ungefiltert rausgerutscht, sorry hierfür.

      • Profilbild
        Simon Schneid RED

        Hi monoman,
        danke Dir für Deinen Input :)
        Vielleicht noch eins / zwei Worte dazu: Die Pedale sind – so ähnlich sie optisch und technisch aufgebaut sind – doch sehr unterschiedlich, da sie komplett unterschiedliche Amps mit sehr unterschiedlichen Grundsounds abbilden. Hierbei wäre ein großer Artikel entstanden, der vielleicht nicht jedem einzelnen Pedal gerecht geworden wäre. Das wäre etwas für ein Special zum Thema „Welche unterschiedlichen Grundvoicings im Ampdesign gibt es und wie klingen sie“ und weniger im Testbericht eines individuellen Produktes :)

        • Profilbild
          monoman

          Gerne! Vielen Dank für deine schnelle und ausführliche Stellungnahme. Ich war halt früher ein UAD-2 Junkie und so gut die Produkte sind, so genial ist das Marketing. Da bin ich ein wenig gebrandmarkt. Ich bin auf weitere Tests von dir gespannt!

      • Profilbild
        defrigge AHU

        @monoman: Wie man sieht, hätte das als kritische Rückfrage prima funktioniert. :-)

        Die Unterstellung war aus meiner Sicht ein durch nichts gerechtfertigter persönlicher Angriff. Aber nach der Rückkehr zum kritischen Fragen können wir uns ganz normal weiter unterhalten und ich lasse gern ebenfalls die Schärfe raus. 😎

        • Profilbild
          monoman

          Alufolie verwende ich weiterhin zum Grillen, ich weiß, dass ist gesundheitsgefährdend, aber immer noch besser als ein Hut!

  4. Profilbild
    lunatic AHU

    Ich sitze hier mit Bill G. und Lauti auf dem Sofa und wir amüsieren uns prächtig. Übrigens Peter, schicker Hut!👍🏼

  5. Profilbild
    Dimitri RED

    Wie Simon schon auf den Punkt gebracht hat: Universal Audio hatte keinerlei Einfluss auf die Entscheidung, die drei Pedale getrennt voneinander zu testen. Wenn es sich anbietet, testet unsere Redaktion durchaus mehrteilige Neuerscheinungen in einem Schwung – wie bei JHS, Solid Gold FX oder Vox beispielsweise:

    https://www.amazona.de/test-jhs-legends-of-fuzz-verzerrer-pedale/
    https://www.amazona.de/test-vox-valvenergy-serie-effektpedale/
    https://www.amazona.de/test-solid-gold-fx-lysis-76-plus-verzerrer-pedale/

    In diesem Falle waren wir aber der Meinung, dass die Pedale so distinkt und qualitativ hochwertig sind, dass sie einen getrennten Blick verdienen. Dadurch gehen die Nuancen nicht verloren, und der geneigte Spieler kann sich besser einfühlen, welches UAFX Modell besser zu den persönlichen Vorlieben passt.

  6. Profilbild
    casterTele

    Scheint so als ob man sich hier missversteht? Dann bitte mit gutem Beispiel vorran und sachlich/ kritisch nachfragen(@ defrigge)!
    Dass das erste posting mit Verschwörungstheorien in Verbindung gebracht wurde finde ich in diesem Zusammenhang unpassend!

    • Profilbild
      defrigge AHU

      Na klar, Du hast Dich ja auch postwendend der nebulös unterstellenden „etwas seltsam“ Perspektive angeschlossen. Und es gab hier auch keinerlei Missverständnisse, sondern einfach nur einen miesen Thread-Start.

      Es bringt mich immer zum Schmunzeln, wie dünnhäutig Menschen für sich selbst reagieren, die gerade andere völlig schmerzfrei „etwas seltsam“ behandelt haben. 🤤

      Trotzdem freue ich mich, wenn die Unterstellung verschwindet und man sich wieder normal unterhalten kann.

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