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Test: Warm Audio WA87, Großmembran Mikrofon

Dem U87 geht's an den Sound

1. Mai 2017

Innerhalb kurzer Zeit hat sich der Hersteller Warm Audio aus dem Städtchen Liberty Hill in Texas einen hervorragenden Namen mit ihren Produkten erarbeitet. Nach dem Erstlingswerk, einem API-Style Preamp, der u.a. auch hier in Amazona eine gute Rezension erhielt, folgten weitere Reminiszenzen an bekannte Studioklassiker wie die Kompressoren WA76, WA-2A und der passive Equalizer EQP-WA.

Obwohl sich Warm Audio mit der Namensgebung nur wenig Mühe gibt, das Vorbild ihrer Klones zu verschleiern, ist die Ankündigung ihrer letzten Neuheit trotzdem überraschend: Das Warm Audio WA87 ist … ein Mikrofon.

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Der Warm Audio WA87

Vorstellung

Gemäß ihrer Tradition hat sich Warm Audio natürlich nicht irgendein Mikro zum Vorbild genommen, sondern einer der ganz großen Klassiker, das Neumann U87.

Geliefert wird das Mikrofon in einer standesgemäßen Holzschatulle, schön in satiniertem Hartschaum gelagert.

Wie es sich gehört – mit Holzschatulle

Die Box sitzt zusammen mit dem Zubehör, einer Mikrospinne mit Ersatzgummis (!) und einem normalen Mikrofonhalter in Formschaum, der wiederum in Pappe verpackt ist.

Der komplette Lieferumfang

Eine Bedienungsanleitung gibt es nicht, dafür ist eine kurze Beschreibung des Mikros in Englisch und die Daten in sechs europäischen Sprachen mit auf den Karton gedruckt.

Hier ist auch die Vorlage für das Warm Audio WA87 zu finden: Das Mikrofon orientiert sich mit seiner Kapsel an den Exemplaren, die von Neumann vor 1987 gefertigt wurden. Die ausführliche Bedienungsanleitung ist auf Englisch oder Französisch online zu bekommen.

Auffällig beim Warm Audio WA87 ist der sowohl auf der Verpackung als auch auf dem Mikrofonkörper direkt angebrachte Hinweis auf einen CineMag Übertrager.

Gleich mal deutlich gemacht

Der ist nun definitiv nicht Bestandteil der originalen Neumann Schaltskizze. Da sind wir mal gespannt, ob das akustisch einen Sinn ergibt.

Daten

Wie das Original liefert das WA87 drei Charakteristiken: Niere, Kugel und Acht. Übernommen wurde auch die 10 dB Pegelabsenkung und das High-Pass-Filter, das beim WA87 bei 80 Hz liegt.

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Die Ausgangsimpedanz beträgt 150 Ohm, der Schalldruckpegel ist mit 125 dB SPL angegeben. Für den Noiselevel errechnet Warm Audio einen Wert von -117 dB. Der Frequenzgang wird wie üblich mit 20 Hz – 20 kHz umrissen. Die goldbeschichteten Membranen der 1“ Kapsel sind 6 Mikrometer dick.

Verarbeitung

Hier kann man dem Warm Audio WA87 eine gute Note ausstellen. Die Metallarbeiten sind sauber, das Einsprechgitter ist stabil und sitzt gerade.

Der stabile Einsprechkorb

Das Mikrofon lässt sich klassisch durch Abschrauben des unteren Deckels öffnen. Nun kann die Röhre abgezogen werden und der Blick auf die Elektronik wird frei. Auch hier wurde ordentlich gearbeitet. Das ist nun alles kein Hi-End, aber gute, solide Arbeit, die dem Preis des Mikros mehr als entspricht.

Ordentlich bestückte Platine

Ganz ordentlich ist auch die Spinne gefertigt, ebenfalls eine eindeutige Neumann Kopie. Hier ist allerdings die Verbindung „Gelenk zum äußeren Ring“ nicht gerade verbunden, so dass das Mikro etwas schief hängt.

Die Spinne

Vergleich

Um das Warm Audio Derivat vernünftig beurteilen zu können, leihe ich mir von meinem lieben Kollegen und Saitenvirtuosen Adax Dörsam eines seiner alten U87. Das genaue Baujahr ist nicht feststellbar, allerdings deutet das noch vorhandene Batteriefach auf eine Entstehung vor 1986 hin.

Ein altes Neumann U87 mit Batteriefach

Die U87 dieser Generation konnten nämlich unabhängig von Phantomspeisung mit zwei 22,5 Volt Batterien versorgt werden. Also genau die Serie, die sich Warm Audio als Vorbild nimmt.

Allzu sklavisch haben sich die Entwickler nicht ans Original gehalten. Der Body ist etwas schlanker gehalten, das Einsprechgitter ist grobmaschiger, die Neumann Schalter wurden durch Kippschalter ersetzt.

Oben: Neumann U87, unten: Warm Audio WA87

Auch im Inneren zeigt sich, dass hier weniger an einer 1:1 Kopie gearbeitet wurde. Prägend ist hier natürlich der Übertrager, der von Cinemag für das WA87 geliefert wurde. Das verwundert nicht, werkeln doch bisher in allen Warm Audio Produkten Transformer des amerikanischen Herstellers.

Der Übertrager des WA87

Diese Herangehensweise dürfte durchaus Sinn machen. Viele Bauteile sind entweder überhaupt nicht mehr oder aber nicht mehr in der ursprünglichen Qualität zu bekommen. So müssen auch renommierte Hersteller gelegentlich die Rezeptur ihrer Produkte ändern. Genauso scheint Warm Audio hier vorzugehen. Oberste Priorität hat der zu erzielende Sound, die Mittel dazu müssen gefunden werden, da gibt es nichts zu kritisieren.

Definitiv keine 1:1 Kopie der Schaltung

Im Einsatz

Ob das klanglich so hinhaut, wird der Praxistest ergeben. Dafür habe ich beide Mikrofone an den sehr neutralen Millennia HV-3C Preamp angeschlossen, der auch feinste Nuancen sauber abbildet. Der Millennia war ebenfalls zum Test bei mir, für den Mikrofontest durfte ich ihn ein paar Tage länger behalten.

Zunächst einmal werden beide Mikrofone eingepegelt. Hier stellt sich bei beiden Kanälen derselbe Wert ein. Auch das Grundrauschen der beiden Exponate ist vergleichbar.

Beide Mikros hängen schief, ja auch das U87 sitzt in einer China-Spinne

Für den Soundcheck werden nun zuerst beide Mikrofone mit Nierencharakteristik und ca. 20 cm Abstand besungen. Dabei klingt das WA87 etwas prägnanter im unteren Höhenbereich, das U87 präsentiert sich ein wenig kompakter in den Mitten. Das Warm Audio klingt also einen Tick moderner, die Grundcharakteristik geht aber in dieselbe Richtung.

Diese feinen Unterschiede kommen auch bei der Richtcharakteristik Acht zum Tragen. Auch hier klingt das Warm Audio WA87 etwas frischer, das Original wirkt untenrum durchsetzungsfähiger.

Nun ist das U87 ja auch für seinen Nahbesprecheffekt im Sprechereinsatz bekannt. Dafür gehe ich wieder zurück auf die Niere und bespreche die Mikrofone fast mit Lippenkontakt zum Korb.

Meist verwendet: die Niere

Das U87 bekommt hier eine Nähe, bei der sich die Stimme direkt im Kopf festsetzt, eben dieser „Der gute Onkel erzählt“ Sound. Das kriegt das WA87 nicht ganz so perfekt hin, die Stimme schwebt hier eher direkt über dem Scheitel. Aber auch hier Nuancen, die nur im Direktvergleich auffallen. Erschwerend kommt hier sicher auch der absolut unbestechliche Preamp dazu.

Also mache ich es dem Warm Audio WA87 etwas leichter und stöpsel beide Mikros an das Apollo Twin Interface. Hier minimieren sich die Unterschiede und es fällt tatsächlich nicht leicht, die Mikros zu unterscheiden. Ein wenig verrät sich das WA87 durch das nach oben offenere Klangbild, der charakteristische Mittenbereich ist nun allerdings fast identisch.

Aber wir sind ja nicht dazu da, es dem Testkandidaten besonders einfach zu machen, also geht es wieder zurück zum Millennia. Akustische Gitarre steht nun auf dem Programm, auch ein Instrument, das mit dem U87 gerne abgenommen wird.

Beide Mikros liefern hier ein detailgerechtes Klangbild, dem U87 kommt sein ein wenig zurückhaltenderer Höhenbereich zugute, der das Signal etwas intimer gestaltet.

Bei der Gelegenheit wird auch gleich das Low Cut Filter getestet. Hier sind durchaus Unterschiede auszumachen. Der Neumann Low Cut setzt viel höher, dafür sanfter an, bei Warm Audio ist ein typisches Low Cut Filter verbaut, das das Signal nach unten deutlich beschneidet. Hier würde ich dem Neumann den Vorzug geben, das die tiefen Frequenzen sanft ausblendet.

Die Schalter der Rückseite

Für Gitarren benutze ich auch gerne mal die Achter-Charakteristik. Hier können beide Mikros überzeugen, die vorgenannten kleinen Unterschiede bleiben erhalten, wobei es hier stark geschmacksabhängig ist, welchem Großmembraner man den Vorzug gibt.

Anders sieht es bei der bisher noch nicht in Erscheinung getretenen Kugel aus. Während beim Neumann der Klang recht diffus wird, was für eine Hauptmikrofonie nicht in Frage kommt, bleibt das WA87 hier geschlossener, so dass es sich eben nicht nur als Raummikrofonierung einsetzen lässt. Hauptsächlich der ansonsten dem U87 unterlegene Mittenbereich spielt hier groß auf und hält den Sound zusammen.

Die Frequenzgänge des WA87

Die Impulsfreude ist noch zu überprüfen, das wird wieder mit dem Shaker erledigt. Hier steht das WA87 in Nichts nach, beide Mikros sprechen schnell und direkt an, ohne zu verschmieren. Ein wenig hat das Warm Audio hier durch den oben offeneren Hörbereich die Nase vorn.

Nun gibt es nur noch den PAD-Schalter zu überprüfen. Obwohl der wie beim Original mit -10 dB beschriftet ist, sprechen die Spezifikationen von 125 dB ohne und 132 dB mit PAD für sich. Die Abschwächung beträgt also 7 dB, was auch mein Test ergibt. Damit sind wir aber sehr lange auf der sicheren Seite einer verzerrungsfreien Aufnahme.

Schlussbetrachtung

Bevor wir nun unser Fazit ziehen, hier nochmals einige Gedanken zusammengefasst. Warm Audio hat sich bewusst an eine Kopie der über 30 Jahren alten Version des U87 gemacht. Das ist in weiten Teilen ganz hervorragend geglückt, super. Die grundsätzliche Klangcharakteristik wurde gut getroffen, Rauschen und Ausgangspegel sind weitgehend identisch.

Dabei klingt das WA87 im Höhenbereich etwas offener als mein Vergleichsmodell, schon eher ein wenig in Richtung des aktuellen U87Ai. Der prägnante Mittenbereich des U87 wurde nicht ganz erreicht, was sich aber nur bei sehr hochwertigen, neutralen Preamps deutlich ausbildet.

Gewinnen kann das WA87 den Soundtest in der Kugelcharakteristik. Hier wirkt es deutlich kompakter und direkter als das Original. Ein Paar davon mit Kugel als Drum Overhead hätte ich gern noch ausprobiert, das könnte sehr schöne Ergebnisse bringen.

Geändert hat Warm Audio den PAD, der nicht ganz die 10 dB absenkt, was aber bei den gegebenen Werten nicht negativ ins Gewicht fällt. Das ist beim Low Cut Filter Ansichtssache, hier gefällt mir die flachere und höher eingreifende Charakteristik der Originalschaltung etwas besser.

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Fazit

Warm Audio hat sein Debüt auf dem Mikrofonsektor mit Bravour bestanden. Das WA87 orientiert sich in weiten Teilen sehr nah am Original, der charakteristische Sound des Klassikers wurde treffend eingefangen, sehr gut.

Die Verarbeitung ist gut, der Aufbau pflegeleicht, die technischen Werte des Originals wurden erreicht oder sogar übertroffen.

Zudem wurde hier eine Version des U87 kopiert, die im Original so einfach nicht zu erwerben ist. Dabei liefert das WA87 ca. 90% des Originalsounds zu nicht einmal 1/3 des Preises eines neuen U87Ai. Alte Modelle dürften, wenn überhaupt, nicht günstiger zu kriegen sein.

Deshalb von mir ein „sehr gut gemacht“ nach Texas.

Plus

  • Sound sehr nah am Original
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • gute Audiowerte
  • Lieferumfang: Holzschatulle, Spinne, Mikrohalter
  • klassisches Design

Minus

  • Spinne etwas unsauber gefertigt

Preis

  • Ladenpreis: 699,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    cher

    Ich suche verzweifelt nach Klangbeispielen. Ihr habt doch welche gemacht, oder?? Wir schreiben 2017 nach Christus…

    • Profilbild
      Tai AHU

      @cher Da kann ich Armin nur voll zustimmen. Was soll das bringen, ein mp3 Soundvergelch zwischen hochwertigen Mikros. Nebenbei, gibt es hier bei Endstufen, Klein PAs Klangvergleiche?

      Ansonsten finde ich es prima, dass sich immer mehr Hersteller an gute Mikros in jeder Preisklasse ranwagen. Man hat ja immerhin die Wahl zwischen vielen Modellen und Preisen. Vor 20 Jahren gab es das 1000er AKG, das BPM und dann wurde es schon dünn

    • Profilbild
      cher

      @cher Ach, das ist doch lächerlich. Eine hoch aufgelöste mp3 ist schon ausreichend, um Deine Aussage zu untermauern. Klingt eher nach Faulheit… :O(

      • Profilbild
        Filterspiel AHU

        @cher Echt recht frech. Es wurde doch im Test sogar mit zwei Preamps gearbeitet, in der Hoffnung die zu erwartenden, teils diffizilen Unterschiede, überhaupt wahrnehmbar zu machen. Solange dann nicht wenigstens die gleichen Abhören zur Verfügung stehen, wird ein MP3 nicht sonderlich aussagekräftig sein, zumal die Qualität über alles in einem 320er zwar sehr gut sein mag, gerade in bestimmten Bereichen aber immer schwächelt, wenn man weiß worauf man achten soll. Das lässt (für mich) darauf schließen, dass alles außer lossless (was ja hier leider bisher nicht vorgesehen ist) keinen Sinn macht. Also: Danke Armin, und cher, bitte einen Gang zurückschalten.

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        @cher Auf YouTube gibt es Videos mit einem direkten Vergleich U87/WA87.
        Trotz Datenreduktion hört man den unterschiedlichen Charakter deutlich heraus. Es geht also, wenn man nur will.
        Wenn hier schon mehrmals nach Audiodateien gefragt wurde, ist das doch ein Wink mit dem Zaunpfahl, was der Kunde/Leser sich gerne wünscht und die Webseite noch attraktiver machen würden.
        Ein Satz wie: Geht nicht, weil Mikro schon wieder zurückgeschickt oder mein Sänger ist jetzt auf Tour, aber beim nächsten Test werden wir es mit einplanen oder haben wir schlicht nicht dran gedacht oder war von der Zeit her nicht möglich, wäre eine ehrliche Aussage.
        Aber das auf MP3 zu schieben, ist etwas unverständlich. Wobei ja MP3 für die filigranen Unterschiede zwischen neuem und altem Oberheim auch ausreichend scheint.

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          TheTick123

          Ich antworte normalerweise nicht auf Kommentare und habe jetzt extra ein Konto erstellt, um das tun zu können.

          Ich lese den Wunsch nach Hörbeispielen hier auf amazona recht häufig. Wenn ich mich nicht irre, handelt es sich dabei meistens um deine Testberichte. Da auch ich gerne Hörbeispiele zu Rate ziehe, wenn es eine Entscheidung zu treffen gibt, bin ich immer froh, wenn dies möglich wird im Testbericht.

          Ich verstehe daher zwar deine Argumentation und auch mir fällt es oft schwer Unterschiede zw. X und Y auszumachen, betrachte das aber auch oft deswegen als Training genau hinzuhören. Ich finde auch nicht, dass das Format MP3 hierfür ungeeignet ist.

          Der für mich relevanteste Aspekt bleibt aber, dass es sich anscheinend viele wünschen. Vielleicht kannst du deine wirklich tolle Arbeit (deine Testberichte lese ich sehr gerne) nochmal dadurch aufwerten, dass du, für den Teil der Leserschaft, den es interessiert, Hörbeispiele anbietest, auch wenn du vielleicht selbst nicht 100% vom Nutzen überzeugt bist. Irgendwie bist du ja im Dienstleistungsgewerbe und da sind Kundenwünsche ja nicht ganz irrelevant.

          Abgesehen davon: Keep up the good work!!

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    das WA87 etwas prägnanter im unteren Höhenbereich, das U87 präsentiert sich ein wenig kompakter in den Mitten
    Also genau das, was den Unterschied zwischen einem guten und schlechten Mikro ausmacht. Es hat schon seinen Grund, warum das U87 so berühmt ist. Und das WA keine Alternative.

  3. Profilbild
    Dimension D

    Vielen Dank Armin für den fundierten Testbericht. Wer sich wirklich für das Mikro interessiert und Klangbeispiel braucht kann sich auch das Mikrofon bestellen und es in Ruhe zu Hause ausprobiern. Nur dort kann man m.E. fundiert hören ob es für einen passt oder nicht. Wofür gibts es 30 Tage Rückgabe recht.

  4. Profilbild
    MidiDino AHU

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Armin hatte gegen Schluss des Tests auf die feinen Unterschiede des Nachbaus zum Original ausdrücklich hingewiesen. Herzlichen Dank dafür. Ein MP3 wäre kaum kaufentscheidend. Es bliebe aber ein probieren, das abhängig von der restlichen Hardware ist. Wem ein probieren zu aufwändig ist, wäre ohnehin an der falschen Adresse.

  5. Profilbild
    Franz Walsch AHU

    Hörbeispiele haben mich noch nie interessiert. Damit das überhaupt funktioniert müsste auch die Abhörkette definiert sein. Wer über den PC abhört hat hier sowieso verloren. Letztlich entscheidet auch kein Test, sondern der eigene Eindruck und die vorhandene Technik über den Nutzen eines Mikrofones. Will schreiben – es muss die gesamte Kette stimmen um den bestmöglichen Klang eines Mikrofones überhaupt hörbar zu machen.

  6. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Danke für diesen sehr guten Test, Armin!
    Ich kommentiere hier eigentlich nicht, wollte mich aber auch mal in die Reihe der User stellen die MP3 Klangbeispiele – noch dazu in einem Webplayer im Browser – hier für sinnlos halten.

    Genau deswegen lese ich nämlich am liebsten hier und nicht auf unzähligen anderen Reviewseiten. Weil hier sinnvoll an die Sache herangegangen wird.
    Danke und weiter so :)

  7. Profilbild
    GioGio AHU

    Hallo:)
    Mich haben die MP3 Bespiele auch nie wirklich interessiert. Letztlich kann man ja die Geräte beim Händler oder gar zuhause antesten. So ein Test ist ja ohnehin nie DAS Kaufargument sondern lediglich eine Inspiration.
    Aber natürlich könnte man wenn es den Wünschen entspricht einfach auf Record drücken und jedes mal dazu schreiben, dass die Klangbeispiele keine zuverlässige Referenz sind und natürlich auch Signalflussabhängig. Dann sollten alle zufrieden sein, auch der Autor, da er dann aussagt nicht 100%ig hinter den Klangbeispielen zu stehen und seinen Test damit auch nicht verfälscht.
    Aber bei der Kritik oben fällt es einem ja auch schwer sich dem zu fügen, denn undiplomatischer und respektloser gehts ja kaum im Ausdruck. – Typisch Internet :(

  8. Profilbild
    Markus Galla RED

    Im Prinzip stehen ja zunächst einmal andere Dinge im Vordergrund:

    – Facts zum Testgerät (auch wenn man diese beim Hersteller nachlesen kann)
    – Verarbeitung
    – Hintergrundinformationen zum Original, wenn es sich um einen Klon handelt
    – Testablauf (was hat der Tester mit dem Produkt gemacht und hat es sich dafür geeignet? Wofür sieht der Hersteller es vor und eignet es sich dafür?)
    – Hörbeispiele, sofern möglich

    Bei den Hörbeispielen könnte man einige Dinge illustrieren, die durchaus von Belang sein können und die man unabhängig von der verwendeten Abhörsituation und dem Format beurteilen kann, z. B. den Nahbesprechungseffekt vergleichen, Richtcharakteristiken usw.
    Feinheiten zu beurteilen ist immer schwierig, vor allem, weil ganz viel auch subjektiv passiert. Es ist ja kein Blindtest. Allenfalls wäre ein messtechnischer Vergleich noch möglich, doch das ist oft mit entsprechendem Aufwand verbunden und davon abgesehen vielleicht auch eher was für Magazine wie Production Partner oder Studio Magazin. Immerhin gibt es Amazona bis auf einige Werbeeinblendungen, die man ja bei Bedarf „übersehen“ kann, kostenlos. Und übrigens: Drei Tester gleich drei Meinungen. Ich lese immer quer und bin erstaunt, wie unterschiedlich die Urteile ausfallen. Vor allem im Vergleich Bonedo – Amazona, da gibt es je nach Tester manchmal gravierende Meinungsverschiedenheiten. Aber das ist doch auch gerade spannend, oder?

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