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Cherry Audio CA2600 – Synthesizer-Plugin nach ARP 2600

1. November 2020

günstiges ARP 2600-Plugin

Cherry Audio stellt mit dem CA2600 das nächste Plugin außerhalb des Modular-Software-Systems vor. Dass es sich um eine Emulation des Klassikers ARP 2600 handelt, ist unschwer zu erkennen.

cherry audio ca2600 plugin synthesizer black

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Das Cherry Audio CA2600 Plugin ist ein monophoner bzw. duophoner Software-Synthesizer, der dicht am Original entwickelt wurde. Nicht nur die generelle Struktur und die Oberfläche wurden dem Analog-Klassiker originalgetreu nachempfunden, sondern auch Details wie der eigenwillige Oszillatorenklang, das kraftvolle Ladder-Filter und der External-Audio-Input mit der Preamp-Sektion. Der Audioeingang des Plugins verfügt sogar über eine Sidechain-Funktion.
Andererseits wurden auch einige Funktionen erweitert bzw. hinzugefügt. Das Filter kann zwischen Tief-, Band- und Hochpass sowie zwischen 12 dB und 24 dB umgeschaltet werden. Ferner ist ein zusätzlicher, synchronisierbarer LFO vorhanden. In der Voltage-Processor-Sektion gibt es einen zusätzlichen VCA sowie einen 1/2-Step-Quantizer.
Die Patch-Verbindungen sind semi-normalisiert. An jedem Patch-Punkt lassen sich beliebig viele Kabel „stecken“. Per Click&Drag können solche mehrfachen Verbindungen gemeinsam zu einer anderen Buchse umgesteckt werden.
Der gesamte Audiopfad ist ohne irgendwelche Menüfunktionen direkt zugänglich. Weiterhin gibt es Distortion, Reverb und ein synchronisierbares Delay als integrierte Effekte.

cherry audio ca2600 plugin synthesizer blue

Das Plugin ist mit mehr als 300 Presets ausgestattet. Das Panel lässt sich in drei Farben umschalten, die den originalen Serien nachempfunden sind: Blau, Grau, Schwarz/Orange.
CA2600 ist natürlich komplett MIDI-steuerbar und alle Funktionen lassen sich in einer DAW automatisieren. Das Plugin ist in den Formaten AU, VST, VST3 und AAX sowie als Standalone verfügbar und läuft unter MacOS ab 10.9 bzw. Windows ab Win7, jeweils als 64 Bit-Anwendung. Eine 30 Tage laufende Demoversion steht zur Verfügung.
Cherry Audio CA2600 ist ab sofort erhältlich und kostet 25,- Dollar.

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Und natürlich könnt ihr auf AMAZONA.de auch eine Vintage-Story zum ARP 2600 sowie zur Neuauflage von Korg und eine Übersicht zu den ganzen Hardware-Klonen finden.

Cherry Audio CA2600 Features:

  • Every aspect precisely modeled in exacting detail
  • Over 300 presets
  • Monophonic and duophonic voice modes
  • Vintage-correct multi-mode filter with 12db and 24db slope
  • Integrated, fully CV-controllable distortion, reverb, and delay with sync
  • Sidechain audio input for external signal processing
  • Flexible CV Routing
  • Multiple voice assign modes
  • Advanced patch cabling with unlimited mults per jack, “quick patch” for rapid multiple destination routing, and click and drag movement of multiple connections
  • Additional LFO with six waveforms and tempo sync
  • Voltage Processors section with additional VCA and 1/2-step quantizer
  • Selectable blue, gray, or black/orange color schemes
  • Full MIDI control
  • Full DAW automation for all controls

cherry audio ca2600 plugin synthesizer grey

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Preis

  • 25,- Dollar
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Forum
  1. Profilbild
    liquid orange  AHU

    Habe mir den auch gleich reingezogen, rattenscharf gemacht. Sound und Optik vom feinsten, die Bedienung einfach klasse. Hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Hardware – was ich normalerweise bevorzuge – denn unsinnige Verbindungen sind nicht möglich. Erspart viel Zeit beim rumpröbeln ;-)

  2. Profilbild
    tomDog  

    Es es unglaublich. Habe mir die Demo herunter geladen, etwas rumgedaddelt. Es für richtig gut empfunden. Nun kommt das geile … habe da so vor mir hin überlegt sehe links oben im Plugin .. kaufen … da habe ich es gekauft und freue mich. Geiles Marketing. super Klang. Günstig. Habe es dann zusammen mit meinem U-HE Pro One gespielt und eine mehrere Stunden lange Session gehabt. Ich habe auch den ARP 2600 von Arturia. Klanglich finde ich den CA2600 besser. Das ist wie mit dem Bier, stell 4 Kisten unterschiedlicher Sorten neben einander, welches zuerst leer ist, ist das Beste. Gut der Vergleich mag hinken, bei mir war der CA2600 der Gewinner, hinter dem Pro One von U-he.

    • Profilbild
      t.goldschmitz  RED

      Hey tomDog! Kannst Du Aussagen über den CPU-Hunger des CA2600 machen – so im Vergleich zum Pro-One z.B. Wie viele Instanzen vom CA2600 kannst Du in deiner DAW/deinem Rechner öffnen, ohne das es anfängt zu knacken, sagen wir mal bei einem Buffer von 128 Samples? 
       
      Viele Grüße!

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Genau deswegen ist Cherry Audio bei mir durch. Erstens instabil und ein Sound kostet beim normalen Modular so viel Rechenkraft auf 6 Kernen, daß ich selbst mit 512 Samples Buffer-Size nicht mehr hinkomme. Dune 2 ist schon nicht sparsam aber selbst von dem könnte ich ab dem Punkt noch drei weitere Instanzen öffnen. Ich finde die Cherry Plugins schlecht programmiert. Andere Plugins brauchen auch Saft aber sie sollten wenigstens zuverlässig laufen. Da nützt mir kein gespartes Geld.

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          fitzgeraldo  

          Das kann ich absolut nicht nachempfinden. Habe den DCO-106 und jetzt auch den CA2600 hier im Einsatz. Der Ressourcenverbrauch hält sich bei beiden PlugIns in sehr überschaubaren Grenzen, in punkto Stabilität hab ich auch nichts zu meckern. Wie es allerdings beim Voltage Modular aussieht, kann ich nicht beurteilen. Ich schätze aber, dass bei Einsatz vieler (Fremd-) Module die CPU etwas stärker gefordert wird. Beim CA2600 kann ich kaum Limits ausmachen.

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            AMAZONA Archiv

            Es ist der normale Modular ohne Fremdplugins. Bei einem Projekt unter Cubase mit mehreren bereits geöffnten Plugins geht er bei ca. 50% Auslastung direkt in die Knie. Bei vorkonfektionierten Plugins kann das besser sein aber die sind für mich nicht interessant. Ein komplett leeres Projekt würde vielleicht passen aber wer macht schon sowas. ;) Unter Ableton habe ich den noch nicht getestet.

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              fitzgeraldo  

              Weil es mich interessiert, habe ich hier mal testhalber Voltage Modular Nucleus installiert (kostet ja nix). Und tatsächlich: bei manchen Patches (wenn sie denn etwas komplexer daherkommen) steigt auch bei mir unter Logic die CPU-Auslastung deutlich an. Da hast du schon recht. Das scheint eine VM-spezifische Eigenheit zu sein.

              Andererseits – wie schon oben geschrieben – benehmen sich die beiden dezidierten PlugIns DCO-106 und CA2600, sowohl was die Prozessorauslastung als auch die Stabilität/Performance angeht, positiv unauffällig.

  3. Profilbild
    Ghostwalker  

    Ich layer auch gerne Plug-ins der alten Klassiker , besonders bei Bässen oder Pads …da kommen teilweise richtig geile Sounds heraus , die ich vermutlich nur mit der Hardware so nicht erreicht hätte. Dann noch die wichtigsten Parameter mit dem Midi Controller verknüpfen und schon bringt man mehr Leben in den Sound …in einem Mix kaum noch zu unterscheiden, bei solo parts wird das geschulte Ohr evtl einen Unterschied hören, aber wenn interessiert das, wenn Sound geil klingt ? Die Herangehensweise einen Track zu bauen kommt auch darauf an welche Art man von Musik macht und welches Konzept man verfolgt . Ich richte mir mein Studio jetzt auch so ein, das ich wichtigsten Optionen offen habe einen Track zu bauen und ich mich in der kreativen Phase frei entfalten kann, um das zu machen was gerade am besten passt und mir gefällt.

  4. Profilbild
    Waveinhead  

    Hab das PlugIn gerade mit einem echten ARP2600 (black/orange) verglichen. Klingt schon ähnlich, aber hat im Vergleich keinen Druck. Das Physische fehlt irgendwie ganz, als würde in tieferen Lagen die Luft rausgehen, während das Original mächtig drückt, ohne zu mulmen.
    Ähnliches hört man, wenn man einen mittigen Bass in einen mittelprächtigen Sampler sampelt und dann heruntertransponiert.
    Das kriegt man auch mit EQ nicht zurück.
    Die Hüllkurven haben nichts mit dem Original zu tun. Anderes Zeitverhalten, andere Kurvenform.
    Der Spaß mit dem Federhall fehlt auch, da man die Regler für Links und Rechts vereint hat und die Phasenumkehr der beiden Kanäle fehlt. Dadurch klingt der Federhall des PlugIns mono. Vorteil aber: Schaltet man auf Mono, dann ist der Federhall vom echten ARP2600 weg, während der vom PlugIn noch da ist.
    Ich würde sagen: gut und günstig, wenn man keinen echten ARP -Klang erwartet.
    – deinstalliert.
    Von den ersten Sounds vom Behring war ich eher begeistert – auch wenn das wieder nicht ganz gleich ist -aber auf seine Weise geil.

    • Profilbild
      Waveinhead  

      Oh Mann, Asche auf mein Haupt.
      Nach den guten Bewertungen einiger User doch noch mal installiert und einen zweiten Test gemacht.
      Und: Hat doch Bass und Druck !!!
      Ich weiß nicht warum das beim ersten Mal nicht so klang, aber ich muss meine Kritik zum Thema Druck zurücknehmen. Nach der zweiten Installation klingt das VST wirklich erstaunlich gut, solange man mit der Resonanz auf dem Teppich bleibt. Oszillatoren, PWM und der Mix der Osc haben streckenweise viel Ähnlichkeit mit dem Original.
      Das Filter schwingt bei hoher Resonanz manchmal nicht ohne Eingangssignal und die Filtermodulation zeigt die Instabilität digitaler Emulationen. Jetzt frage ich mich, ob ich das Plug In noch ein drittes Mal installieren sollte ?
      Seltsam.

  5. Profilbild
    The-Sarge  

    ein Vergleich, seitens des Autors, zum Arturia Arp2600-V3 wäre schön gewesen ;)
    fühlt sich für mich nämlich komisch an, den „gleichen“ Synth nochmal zu kaufen, obwohl ich als Preset-Junkie sicherlich viele neue bekomme und nutzen würde..dieses GAS taucht regelmässig wieder auf :P

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