Behringer 2600, halbmodularer Synthesizer ARP 2600

25. Juni 2019

Animierte LEDs sollen Signalprozess zeigen

Schritt für Schritt zum Prototypen

Die Entwicklung des Behringer „ARP“ 2600 scheint doch schneller voranzukommen als zunächst gedacht. Vor Kurzem hat Behringer auf seiner Facebook-Seite einen neuen Entwicklungsschritt gepostet:

„Our designers decided to modulate the LED’s for the envelope curve etc. so you can see the actual signal process. Once we have signal going though we’ll do a quick video.“

Na hoffentlich wird das keine Lichtorgel, wenn die Lens nicht nur leuchten, sondern auch zu blinken anfangen.

Meldung vom 6. Juni 2019

Jetzt nimmt der Behringer 2600 doch schneller Fahrt auf als zunächst gedacht. Die folgenden Bilder hat Uli Behringer soeben mit folgendem Kommentar veröffentlicht:

„Please remember this is early stage and we’re far from shipping a final product. But we want to share with you what we’re working on. And one day we’ll deliver a 2600 to you. Promise:-) Uli“

Das sieht doch schon mal nicht danach aus, als wäre der Behringer 2600 nur eine Studie. Die Bilder zeigen definitiv kein 3D Rendering.

Wir sind gespannt und haben auch die Einschätzung auf unserer Behringers-Synthesizer-Projekt-Status-Liste nun deutlich nach oben geschraubt ;-)

Hier die letzte Meldung vom 27. Mai 2019:

News vom 27. Mai 2019

Zu diesem Platinenbild hat Uli Behringer auf der Behringer-Website folgendes Statement veröffentlicht:

„Can you guess the synth?
This one’s at a very early stage and we’re now building our first prototype.
But I am sure you’re all getting excited – I definitely am as it’s one of my all time favorites. Uli“

Tatsächlich handelt es sich eindeutig um eine Platine, die dem Schema nach für einen ARP 2600 Klon ermöglichen wird. Bereits in einer News vom März 2017 hatte Behringer den Wunsch geäußert, einen ARP 2600 produzieren zu wollen. Wie immer bei der Menge an Behringer-Ankündigungen bleibt es auch hier spannend, wann dieses Vorhaben tatsächlich umgesetzt wird.

Wer alle geplanten Behringer Synthesizer-Projekte und deren aktuellen Status wissen möchte, der klickt HIER und sieht sich unseren laufend aktualisierten Status-Report an.

Die Legende ARP 2600

Sehr viel weiter fortgeschritten ist das Projekt „David“ und „Enigma“ von dem Unternehmen Logan Soloman. Wir empfehlen hierzu den Artikel von DSL Man – HIER KLICKEN.

Enigma Projekt für einen ARP 2600 Klon

Und wer sich nochmals mit der Legende ARP 2600 befassen möchte, dem empfehle ich den Blue Box Report von Theo Bloderer. HIER KLICKEN

Forum
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    Emmbot  AHU

    Auch hier wird noch einige Zeit vergehen bis wir den Prototyp sehen. Daher bleibe ich ganz entspannt. Behringer hat ja noch einiges in der Pipeline.

    Freue mich dann wenn ich den Prototypen sehe.

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      TimeActor  AHU

      Oh ja definitiv!
      Wollte mir immer mal den TTSH zusammen bauen – aber es kam finanziell immer etwas dazwischen und jetzt gibt´s den so nicht mehr als „bezahlbaren“ DIY.

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    Nis  

    Nur so nebenbei, bei Juno kann man sich schon auf die Mailliste setzen lassen für den DS80.

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      TimeActor  AHU

      Tschuldige die doofe Frage „bei Juno und Mailliste“ – hast du nen Link?
      Weitere Frage, warum wird um den CS80 eigentlich so ein Bohai abgehalten? Stellt dieser die Krönung des Synthesizerbau´s im Analogen Bereich dar?
      Nicht das mich die Maschine nie fasziniert hätte…hatte noch nie einen unter meinen Händen (weder auf Messen noch in Läden) und mangels Erreichbarkeit des selben mich dann auch in den vielen dazwischen liegenden Jahren nicht weiter dafür interessiert. Mein 1. Yamaha war dann auch kein CS sondern der damals neu erschienene DX7.

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        Nis  

        Den hab ich auch erst so richtig auf dem Schirm seit Deckards Dream. Aber der Sound sagt mir sehr zu. FM finde ich vom Sound auch super, nur das Schrauben ist nicht meins. Habe die Electronkiste wieder verkauft, da ich keine Lust habe für neue Sounds zu zahlen.
        (Anm.d.Red: Bitte Links immer vorher über Bitly kürzen)

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      Larifari  

      Seit wann verticken die denn bei Juno Records Hardware !? ..hatte ich gar nicht auf den Schirm.
      Den DS Newsletter find ich leider nicht…
      Ich glaub auch was Behringer News angeht – kann keiner Amazona das Wasser reichen.

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    Larifari  

    Könnt ihr mir ein paar Songs mit dem 2600 vorschlagen ?
    Kein Techno..da hat Jochem Paap aka Speedy J eine starke Vorliebe für den Synth.
    Gab es nicht mal ein Sci Fi Film zu dem er eingesetzt wurde ?

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      DSL-man  RED

      Gab da mal so ein Film, Star Wars – mit so einer Blechtonne Namens R2D2 ;)
      Der Robotersound stammt vom 2600.

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    cd.duenkel

    Den 27. Behringer Synth stelle ich mir dann auch noch ins Studio. Platz und Ressourcen sind ja unendlich da.

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    Wasserspeier

    Mal ’ne Frage: Wie ist denn der original ARP 2600 aufgebaut? Besteht dieser auch nur aus einer großen Hauptplatine? Oder sind die Module einzeln aufgebaut und dann einzeln mit der Frontplatte verbunden?

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      TimeActor  AHU

      Der Originale basiert nicht auf einer großen Hauptplatine. Darin sind unterschiedliche Platinen mit der Hauptplatine verbunden.

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    D.Siegmund  

    Ich finde die Idee gut, alles ins 19-Zoll-Format zu bringen gut.
    Es sind zwar gut 9HE, aber durch das Weglassen der (unnötigen) Lautsprecher scheint es ganz gut zu passen.

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      SynthUndMetal  

      Sehe ich genauso. Verstehe nicht, dass 19“ so aus der Mode gekommen ist. Heutzutage gibt’s ja meist nur noch eine Keyboard- und eine Desktop Version. Beide sind nicht gerade platzsparend.

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      Tyrell  RED 31

      Bin auch ein großer 19″ Fan. Lege mir gerade wieder ein paar 80er 19″-Module zu. Vor allem jetzt, wo mit Soundquest 12 ein echt toller Midieditor am Markt ist, so wie früher Sounddiver. Und was den 2600er angeht. Wenn das Ding klingt, wovon ich ausgehe, muss ich das unbedingt haben. Ich ärgere michheute noch grün und blau, dass ich mir damals den M5 nicht gekauft habe.
      Ich mag einfach den Look, und ob das dann 100% wie ein 2600er klingt, ist mir gar nicht so wichtig, dafü+r besitze ich einen ARP Axxe und einen ARP Avatar (mit Patch-Points) die haben beide diesen sahnigen ARP-Sound den man allgemein im Kopf hat, wenn man von DEM ARP-Sound spricht.

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        psv-ddv  AHU

        Na, wenn jetzt schon egal ist, wie es klingt, worüber reden wir hier? Eine Modelleisenbahn?
        Weder der Axxe, noch der Avatar klingen wie ein 2600.
        Aber vielleicht bin ich da in Zeiten von Ulli’s Volkssynthesizern auch viel zu streng…

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    TimeActor  AHU

    Dieser muss auch bei mir ins Rack bzw. müsste ich mir noch ein weiteres anlegen. Bin schon sehr gespannt welchen Preis man angepeilt hat. Ich vermute mal 2 Lila Scheine ;-)

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    iggy_pop  AHU

    Auch hier wieder: Nur eine ADSR-Hüllkurve… warum denn bloß (nein, ich habe kein Eurorack, um das Problem umgehen zu können, und nein, ich will kein Eurorack anschaffen, um anderer Leute Versäumnisse auszugleichen) — warum wird sklavisch eine der größten Schwächen aller ARP-Synthesiser (nicht nur des 2600) ständig kopiert? Merkt das keiner, oder braucht das keiner?
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    Hoffentlich war man im Hause auch so konsequent und hat das puckernde DC-Offset-Noise bei exponentieller VCA-Ansteuerung gleich mit kopiert, wenn man sich schon sklavisch an die Originalschaltung gehalten hat…
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    Immerhin scheinen nun alle drei VCOs über Pulsbreitenmodulation zu verfügen (auch so ein Manko des Originals… manchmal frage ich mich, ob die Entwickler wirklich so betriebsblind sind, oder die Buchhalter tatsächlich solche Knauser).
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      SynthNerd  

      Dass ADSR-Hüllkurven keiner braucht, möchte ich nicht sagen. Und eine mehr ist besser, als eine weniger. Aber andererseits sind die Freunde von Mother-32 oder Monologue auch ganz ohne ADSR deswegen nicht total unglücklich. Wer mehr Hüllkurven sucht, wird bei Dave Smith fündig. Vom Supersynth, der alles hat und alles kann und fast nichts kostet, dürfen wir weiter träumen…

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        iggy_pop  AHU

        Das ist sicher richtig, aber es geht nicht um die Frage, welche anderen Geräte mit ähnlichen Mankos von ihren Benutzern geliebt werden, sondern darum, warum niemand den 2600 in einer späteren Inkarnation von seinem Manko erlöst und geradezu besessen seine Schwächen kopiert werden und nicht seine Stärken.
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        Eine ADSR-Hüllkurve als AR-Hüllkurve zu nutzen, ist kein Problem — aus einer AR-Hüllkurve eine ADSR-Hüllkurve zu machen hingegen schon.
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        Monologue und Mother 32 habe ich als Synthesiser nie ernstnehmen können, sorry — schieb es auf die mir innewohnende Arroganz oder einfach auf die Ansprüche, die ich an Instrumente stelle: Ich will Musik machen, nicht in meiner Freizeit an irgendwas rumdaddeln, wenn das Smartphone mal zu langweilig geworden ist
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          SynthNerd  

          Ich halte es nicht für arrogant, wenn du für dich definierst, welche Features ein Synth haben muss, damit er für dich und das, was du damit anstellen willst, geeignet ist.
          Dass alle Nutzer von mother-32 oder monologue damit nur aus langer Weile rumdaddeln, glaube ich hingegen nicht. Es denen pauschal zu unterstellen wäre schon etwas arrogant.
          Mir war der mother-32 die erste Erfüllung meines Traums von einem echten Moog. Ich gab ihn nach zwei Wochen zurück und holte mir den sub37. Ich vermisste einen zweiten OSC aber weit mehr, als eine vollständigere oder zweite Hüllkurve und die Kombination mehrerer mother-32 erschien mir da nicht sinnvoller.
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          Klar, aus einer AR eine ADSR zu machen ist nicht so trivial, wie der umgekehrte Fall. Aber mit dem Lötkolben geht da vielleicht doch noch was? ;-)
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          Besessenheit im Kopieren von Schwächen des Originals würde ich es nicht nennen – vielleicht eher respektvolle Toleranz gegenüber den Mängeln eines großartigen Klassikers. Wenn beim Klonen alles besser gemacht würde, was man dem Original vorwerfen könnte, wäre das Ergebnis vermutlich kein Klon mehr.
          Ob mit oder ohne dieses Manko – der 2600 Klone wird Käufer finden – da hab ich wenig Zweifel.
          Auch der Odyssey hatte dieses Manko und war erfolgreich.
          Es hat auch noch keinen Minimoog oder Reissue Besitzer vom Kauf abgehalten, dass Decay und Release Time nicht unabhängig voneinander einstellbar waren und sind, obwohl doch reichlich Platz auf dem Panel dafür vorhanden wäre. (ja, ich gebe zu, das stört weniger, als nur AR in der zweieten HK).

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          Numitron  AHU

          Das liegt vielleicht am fast sklavischen festhalten an den Eigenschaften der originalhardware. Obwohl bei der rd 8 gibt es ja einige sinnvolle Updates.
          Sollte man hier auch machen finde ich.

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            iggy_pop  AHU

            Dass sich jemand so sklavisch an Schwächen festhält, ist m. M. m. nicht nur ein Zeichen von falsch verstandener Werktreue, sondern einfach ein Mangel an praktischer Erfahrung mit dem Gerät — jeder, der sich 20 Jahre und mehr mit den konzeptionellen Lücken eines Gerätes herumgeschlagen und alle Tricks verwendet hat, um diesen Lücken ein Schnippchen zu schlagen, wäre froh, endlich mal nicht mehr tricksen oder sich mit den Gegebenheiten arrangieren zu müssen.
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            Dass ich den 2600 nach über 20 Jahren im Einsatz immer noch nicht abgestoßen und durch etwas Praktischeres ersetzt habe, zeigt, wie sehr ich den Klang schätze. Aber nicht die Schwächen des Gerätes, da sie unnötiger und kurzsichtiger Schwachsinn sind.
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              Dirk Matten  RED

              Sinnvoll wäre es auch, den internen Taktgeber für die S/H-Einheit spannungssteuerbar zu machen oder wenigstens eine externe Clock zuweisen zu können. Der Random Voltage Generator von EMS mit dem Regler „Variance“ könnte da Vorbild sein.

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    Emmbot  AHU

    „Na hoffentlich wird das keine Lichtorgel, wenn die Lens nicht nur leuchten, sondern auch zu blinken anfangen.“

    Na ob man dann noch durchblickt. Da bin ich mal auf das erste Video gespannt.

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    whitebaracuda  

    Was sind das eigentlich für zusätzliche Löcher in der Front? (Siehe zB. VCF)
    Zugänge für jede Menge Abgleichpotis? Kühlung? Wasserablauf?

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        whitebaracuda  

        Hallo Dirk,

        Ja das dachte ich erst auch, aber es sind etwas viele und sie sind relativ gross.
        Wenn es so ist bin ich mir nicht sicher ob sie sich damit einen Gefallen tun diese jedem Zugänglich zu machen. Man muss zum einen bei dem Abgleich schon wissen was man tut und die Bauteiltoleranzen und der Temperaturabgleich ist heute viel stabiler als in den 70ern.

        Grüsse
        ‚Cuda

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    psv-ddv  AHU

    Wenn es tatsächlich die Übersichtlichkeit erhöht, finde ich die Signalflussdarstellung eine sehr gute Idee. Nur abschalten sollte man sie auch können.

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      lightman  AHU

      Ganz meine Meinung. Zumindest sollte sie gegen 0 dimmbar sein, die heutigen Lichtemitter (vor allem die Blauen) sind manchmal derart hell, daß es mich in den Augen schmerzt.

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    cherpel

    Der ARP 2600 Rev. 3 ist meiner Meinung nach einer der schönsten Synthesizer aller Zeiten. Wenn ich die quietschbunten LEDs auf dem Behringer 2600 sehe blutet mir das Herz. Da passt eigentlich nur weiß oder Orange. Wenn bunt, dann bitte auf einem ODYSSEY Rev. 1 oder 2, aber nicht hier.

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      TimeActor  AHU

      Vielleicht könnte sich der Hersteller dazu durchringen, eine Umschaltung auf weiß per Schalter auf der Rückseite zu ermöglichen? Das sollte heutzutage zum „guten Ton“ gehören und bei meinem System 1m vermisse ich eine Abschaltung sehr!

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      Dave the Butcher  AHU

      Papperlapapp, behringer macht alles richtig, und wenn dir die grünen Leds nicht gefallen, ist bei dir was falsch! da kommt einer daher und glaubt die designer in den 70ies hätten sich was gedacht. lachhaft! Und dazu um den Preis! Da darf man nicht meckern!

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