Behringer 2600, halbmodularer Synthesizer ARP 2600

11. Februar 2020

Überzeugendes YT- Sounddemo zum Behringer 2600

In einem wirklich beeindruckenden Demo-Video präsentiert Behringer seinen Behringer 2600 Synthesizer-Klon des legendären ARP 2600.  Ganz offensichtlich treibt man das Projekt mit großen Schritten voran. Noch immer geistert ja das Gerücht durch die Szene, KORG könnte auch einen ARP 2600mini auf den Markt bringen – das könnte dann selbst Behringers Absatzwünschen gefährlich werden. Meine Meinung: Der Korg ARP 2600mini kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Behringer tut also gut daran, sich zu beeilen ;-)

Hier nun als kleiner Vorgeschmack: Das neue Video zum Behringer 2600.

Meldung zum Behringer 2600 vom 20. Januar 2020

Hier ist er also nun, der BEHRINGER 2600.

Was sofort ins Auge sticht, der Behringer 2600 hat sich seit der Ankündigung im Juni 2019 optisch kaum mehr verändert. Während Behringer beim ARP Odyssey auch optisch und haptisch dem Original sehr nahe kam, hat man nun beim ARP 2600 eher den kosteneffizienten Weg eingeschlagen. Damit dürfte dies auch schon der auffälligste Unterschied zum KORG ARP 2600 sein. Der Behringer 2600 ist damit deutlich kleiner als das Original und lässt sich auch ins Rack schrauben. Hinzu kommen farbig leuchtende Fader. Solche Features bringt wohl der Zeitgeist mit sich, aber zum Glück kann man den Christbaum auch dimmen bzw. abschalten.

Im Video ebenfalls gut zu erkennen, die Behringer 2600 Einbautiefe im Rack beträgt ca. 12 cm. . Erschreckend, oder? Aber wahrscheinlich geht es nur mir so und jeder andere freut sich über den Klassiker im Flunder-Design. Selbstverständlich sagt das aber erst einmal gar nichts über die Klangqualität aus.

Bleiben wir beim Sound: Was Rob Keeble dann an Beispielen kredenzt, klingt definitiv schwer nach ARP 2600. Der Klangcharakter des Originals kommt ganz klar zur Geltung. Inwieweit sich das Original dann davon abhebt, muss man in einem direkten A/B-Vergleich testen.

Auf der einen Seite hat man natürlich versucht, den Klangcharakter und die Möglichkeiten des Originals zu erreichen, auf der anderen Seite spricht Rob aber auch von „Improvements“. Vor allem wurden auch im Behringer 2600 (wie schon im Korg ARP 2600) beide Filtervariationen verbaut, die es in den verschiedenen Revisionen der Originale gab.

Im gelben Kreis: Der Schalter für die beiden ARP-Filter. Der 4012 ist ein „Lader-Filter“, wie wir es vom klassischen Moog-Filter kennen, der 4072 hingegen ist etwas weicher und weniger aggressiv.

Veröffentlichung und Preis des Behringer 2600

Darüber hat sich Rob ers tmal in Schweigen gehüllt. Meine Einschätzung: Das wird bis Weihnachten dauern. Dass das Video jetzt erschien, einen Tag nach der NAMM 2020 ist sicher als Reaktion auf die Ankündigung des Korg ARP 2600 FS und das Gerücht rund um den KORG ARP 2600 mini zu werten.

Meine Preisempfehlung, wahrscheinlich ganz knapp unter der magischen 1.000,-USD-Grenze.

Sollte es tatsächlich eine Mini-Version des KORG ARP 2600 geben, wird das ein hoch interessanter Vergleich. Was aber jetzt schon klar ist, während Korg in beiden Fällen sehr stark auf den Vintage-Charakter setzt (nicht nur Sound, sondern auch Optik wie auch Ausstattung: Keyboard und Cases), scheint Behringer nur den Sound im Fokus zu haben. Damit sprechen beide Hersteller eine unterschiedliche Klientel an. Ich wage daher zu behaupten, dass auch beide Firmen ihre geplanten Stückzahlen daher erreichen werden.

Und hier das First-Look-Video zum Behringer 2600:

Behringer 2600 Meldung vom 19.1.202o

Jetzt ist es soweit. Ganz offensichtlich will Behringer KORG den ARP 2600 nicht kampflos überlassen. Mit dem heute veröffentlichten YT-Video geht Behringer 2600 nun ebenfalls in die Offensive – doch bislang gibt es Teil 1 von 2 Videos. In diesem Video stellt Rob Keeble (AMS Synth) nochmals das Original vor.

Behringer bekräftigt durch das neue Video nochmals, dass sie demnächst ihren ARP 2600 Klon vorstellen werden. Wahrscheinlich findet das heute im Laufe des Tages statt.

Rob Keeble mit dem Original ARP 2600

Rob Keeble mit dem Original ARP 2600

Wir sind gespannt auf Teil 2 des Videos und melden uns, sobald alle Infos vorliegen.

Behringer 2600 Meldung vom 25. Juni 2019

Schritt für Schritt zum Prototypen

Die Entwicklung des Behringer „ARP“ 2600 scheint doch schneller voranzukommen als zunächst gedacht. Vor Kurzem hat Behringer auf seiner Facebook-Seite einen neuen Entwicklungsschritt gepostet:

„Our designers decided to modulate the LED’s for the envelope curve etc. so you can see the actual signal process. Once we have signal going though we’ll do a quick video.“

Na hoffentlich wird das keine Lichtorgel, wenn die Lens nicht nur leuchten, sondern auch zu blinken anfangen.

Meldung vom 6. Juni 2019

Jetzt nimmt der Behringer 2600 doch schneller Fahrt auf als zunächst gedacht. Die folgenden Bilder hat Uli Behringer soeben mit folgendem Kommentar veröffentlicht:

„Please remember this is early stage and we’re far from shipping a final product. But we want to share with you what we’re working on. And one day we’ll deliver a 2600 to you. Promise:-) Uli“

Das sieht doch schon mal nicht danach aus, als wäre der Behringer 2600 nur eine Studie. Die Bilder zeigen definitiv kein 3D Rendering.

Wir sind gespannt und haben auch die Einschätzung auf unserer Behringers-Synthesizer-Projekt-Status-Liste nun deutlich nach oben geschraubt ;-)

Hier die letzte Meldung vom 27. Mai 2019:

News vom 27. Mai 2019

Zu diesem Platinenbild hat Uli Behringer auf der Behringer-Website folgendes Statement veröffentlicht:

„Can you guess the synth?
This one’s at a very early stage and we’re now building our first prototype.
But I am sure you’re all getting excited – I definitely am as it’s one of my all time favorites. Uli“

Tatsächlich handelt es sich eindeutig um eine Platine, die dem Schema nach für einen ARP 2600 Klon ermöglichen wird. Bereits in einer News vom März 2017 hatte Behringer den Wunsch geäußert, einen ARP 2600 produzieren zu wollen. Wie immer bei der Menge an Behringer-Ankündigungen bleibt es auch hier spannend, wann dieses Vorhaben tatsächlich umgesetzt wird.

Wer alle geplanten Behringer Synthesizer-Projekte und deren aktuellen Status wissen möchte, der klickt HIER und sieht sich unseren laufend aktualisierten Status-Report an.

Die Legende ARP 2600

Sehr viel weiter fortgeschritten ist das Projekt „David“ und „Enigma“ von dem Unternehmen Logan Soloman. Wir empfehlen hierzu den Artikel von DSL Man – HIER KLICKEN.

Enigma Projekt für einen ARP 2600 Klon

Und wer sich nochmals mit der Legende ARP 2600 befassen möchte, dem empfehle ich den Blue Box Report von Theo Bloderer. HIER KLICKEN

Forum
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    Emmbot  AHU

    Auch hier wird noch einige Zeit vergehen bis wir den Prototyp sehen. Daher bleibe ich ganz entspannt. Behringer hat ja noch einiges in der Pipeline.

    Freue mich dann wenn ich den Prototypen sehe.

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      TimeActor  AHU

      Oh ja definitiv!
      Wollte mir immer mal den TTSH zusammen bauen – aber es kam finanziell immer etwas dazwischen und jetzt gibt´s den so nicht mehr als „bezahlbaren“ DIY.

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    Nis  

    Nur so nebenbei, bei Juno kann man sich schon auf die Mailliste setzen lassen für den DS80.

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      TimeActor  AHU

      Tschuldige die doofe Frage „bei Juno und Mailliste“ – hast du nen Link?
      Weitere Frage, warum wird um den CS80 eigentlich so ein Bohai abgehalten? Stellt dieser die Krönung des Synthesizerbau´s im Analogen Bereich dar?
      Nicht das mich die Maschine nie fasziniert hätte…hatte noch nie einen unter meinen Händen (weder auf Messen noch in Läden) und mangels Erreichbarkeit des selben mich dann auch in den vielen dazwischen liegenden Jahren nicht weiter dafür interessiert. Mein 1. Yamaha war dann auch kein CS sondern der damals neu erschienene DX7.

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        Nis  

        Den hab ich auch erst so richtig auf dem Schirm seit Deckards Dream. Aber der Sound sagt mir sehr zu. FM finde ich vom Sound auch super, nur das Schrauben ist nicht meins. Habe die Electronkiste wieder verkauft, da ich keine Lust habe für neue Sounds zu zahlen.
        (Anm.d.Red: Bitte Links immer vorher über Bitly kürzen)

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        AMAZONA Archiv

        Gilt halt für viele analog Freaks als „der Beste“.
        (ok genaugenonmmen gibts da mehrere)
        der CS-80 steht aber mit Sicherheit bei den ersten dreien aufm Treppchen.

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      Larifari  AHU

      Seit wann verticken die denn bei Juno Records Hardware !? ..hatte ich gar nicht auf den Schirm.
      Den DS Newsletter find ich leider nicht…
      Ich glaub auch was Behringer News angeht – kann keiner Amazona das Wasser reichen.

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    Larifari  AHU

    Könnt ihr mir ein paar Songs mit dem 2600 vorschlagen ?
    Kein Techno..da hat Jochem Paap aka Speedy J eine starke Vorliebe für den Synth.
    Gab es nicht mal ein Sci Fi Film zu dem er eingesetzt wurde ?

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      DSL-man  RED

      Gab da mal so ein Film, Star Wars – mit so einer Blechtonne Namens R2D2 ;)
      Der Robotersound stammt vom 2600.

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      Orlando Gibbons

      „Birdland“ von Weather Report. In den Live Videos aus der Zeit kann man gut erkennen, dass Joe Zawinul sogar zwei davon auf der Bühne hatte.

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    cd.duenkel

    Den 27. Behringer Synth stelle ich mir dann auch noch ins Studio. Platz und Ressourcen sind ja unendlich da.

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      Findus  

      Genau! Vielleicht an die Wand hängen? Oder in den Keller damit, falls da nicht die Modelleisenbahn herumsteht!

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    Wasserspeier

    Mal ’ne Frage: Wie ist denn der original ARP 2600 aufgebaut? Besteht dieser auch nur aus einer großen Hauptplatine? Oder sind die Module einzeln aufgebaut und dann einzeln mit der Frontplatte verbunden?

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      TimeActor  AHU

      Der Originale basiert nicht auf einer großen Hauptplatine. Darin sind unterschiedliche Platinen mit der Hauptplatine verbunden.

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    AMAZONA Archiv

    Der ist definitiv gebongt, sobald er verfügbar ist!

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    Dirk Siegmund  

    Ich finde die Idee gut, alles ins 19-Zoll-Format zu bringen gut.
    Es sind zwar gut 9HE, aber durch das Weglassen der (unnötigen) Lautsprecher scheint es ganz gut zu passen.

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      SynthUndMetal  

      Sehe ich genauso. Verstehe nicht, dass 19“ so aus der Mode gekommen ist. Heutzutage gibt’s ja meist nur noch eine Keyboard- und eine Desktop Version. Beide sind nicht gerade platzsparend.

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      Tyrell  RED 12

      Bin auch ein großer 19″ Fan. Lege mir gerade wieder ein paar 80er 19″-Module zu. Vor allem jetzt, wo mit Soundquest 12 ein echt toller Midieditor am Markt ist, so wie früher Sounddiver. Und was den 2600er angeht. Wenn das Ding klingt, wovon ich ausgehe, muss ich das unbedingt haben. Ich ärgere michheute noch grün und blau, dass ich mir damals den M5 nicht gekauft habe.
      Ich mag einfach den Look, und ob das dann 100% wie ein 2600er klingt, ist mir gar nicht so wichtig, dafü+r besitze ich einen ARP Axxe und einen ARP Avatar (mit Patch-Points) die haben beide diesen sahnigen ARP-Sound den man allgemein im Kopf hat, wenn man von DEM ARP-Sound spricht.

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        psv-ddv  AHU

        Na, wenn jetzt schon egal ist, wie es klingt, worüber reden wir hier? Eine Modelleisenbahn?
        Weder der Axxe, noch der Avatar klingen wie ein 2600.
        Aber vielleicht bin ich da in Zeiten von Ulli’s Volkssynthesizern auch viel zu streng…

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    TimeActor  AHU

    Dieser muss auch bei mir ins Rack bzw. müsste ich mir noch ein weiteres anlegen. Bin schon sehr gespannt welchen Preis man angepeilt hat. Ich vermute mal 2 Lila Scheine ;-)

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    iggy_pop  AHU

    Auch hier wieder: Nur eine ADSR-Hüllkurve… warum denn bloß (nein, ich habe kein Eurorack, um das Problem umgehen zu können, und nein, ich will kein Eurorack anschaffen, um anderer Leute Versäumnisse auszugleichen) — warum wird sklavisch eine der größten Schwächen aller ARP-Synthesiser (nicht nur des 2600) ständig kopiert? Merkt das keiner, oder braucht das keiner?
    .
    Hoffentlich war man im Hause auch so konsequent und hat das puckernde DC-Offset-Noise bei exponentieller VCA-Ansteuerung gleich mit kopiert, wenn man sich schon sklavisch an die Originalschaltung gehalten hat…
    .
    Immerhin scheinen nun alle drei VCOs über Pulsbreitenmodulation zu verfügen (auch so ein Manko des Originals… manchmal frage ich mich, ob die Entwickler wirklich so betriebsblind sind, oder die Buchhalter tatsächlich solche Knauser).
    .

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      SynthNerd  

      Dass ADSR-Hüllkurven keiner braucht, möchte ich nicht sagen. Und eine mehr ist besser, als eine weniger. Aber andererseits sind die Freunde von Mother-32 oder Monologue auch ganz ohne ADSR deswegen nicht total unglücklich. Wer mehr Hüllkurven sucht, wird bei Dave Smith fündig. Vom Supersynth, der alles hat und alles kann und fast nichts kostet, dürfen wir weiter träumen…

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        iggy_pop  AHU

        Das ist sicher richtig, aber es geht nicht um die Frage, welche anderen Geräte mit ähnlichen Mankos von ihren Benutzern geliebt werden, sondern darum, warum niemand den 2600 in einer späteren Inkarnation von seinem Manko erlöst und geradezu besessen seine Schwächen kopiert werden und nicht seine Stärken.
        .
        Eine ADSR-Hüllkurve als AR-Hüllkurve zu nutzen, ist kein Problem — aus einer AR-Hüllkurve eine ADSR-Hüllkurve zu machen hingegen schon.
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        Monologue und Mother 32 habe ich als Synthesiser nie ernstnehmen können, sorry — schieb es auf die mir innewohnende Arroganz oder einfach auf die Ansprüche, die ich an Instrumente stelle: Ich will Musik machen, nicht in meiner Freizeit an irgendwas rumdaddeln, wenn das Smartphone mal zu langweilig geworden ist
        .

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          SynthNerd  

          Ich halte es nicht für arrogant, wenn du für dich definierst, welche Features ein Synth haben muss, damit er für dich und das, was du damit anstellen willst, geeignet ist.
          Dass alle Nutzer von mother-32 oder monologue damit nur aus langer Weile rumdaddeln, glaube ich hingegen nicht. Es denen pauschal zu unterstellen wäre schon etwas arrogant.
          Mir war der mother-32 die erste Erfüllung meines Traums von einem echten Moog. Ich gab ihn nach zwei Wochen zurück und holte mir den sub37. Ich vermisste einen zweiten OSC aber weit mehr, als eine vollständigere oder zweite Hüllkurve und die Kombination mehrerer mother-32 erschien mir da nicht sinnvoller.
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          Klar, aus einer AR eine ADSR zu machen ist nicht so trivial, wie der umgekehrte Fall. Aber mit dem Lötkolben geht da vielleicht doch noch was? ;-)
          .
          Besessenheit im Kopieren von Schwächen des Originals würde ich es nicht nennen – vielleicht eher respektvolle Toleranz gegenüber den Mängeln eines großartigen Klassikers. Wenn beim Klonen alles besser gemacht würde, was man dem Original vorwerfen könnte, wäre das Ergebnis vermutlich kein Klon mehr.
          Ob mit oder ohne dieses Manko – der 2600 Klone wird Käufer finden – da hab ich wenig Zweifel.
          Auch der Odyssey hatte dieses Manko und war erfolgreich.
          Es hat auch noch keinen Minimoog oder Reissue Besitzer vom Kauf abgehalten, dass Decay und Release Time nicht unabhängig voneinander einstellbar waren und sind, obwohl doch reichlich Platz auf dem Panel dafür vorhanden wäre. (ja, ich gebe zu, das stört weniger, als nur AR in der zweieten HK).

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          Numitron  AHU

          Das liegt vielleicht am fast sklavischen festhalten an den Eigenschaften der originalhardware. Obwohl bei der rd 8 gibt es ja einige sinnvolle Updates.
          Sollte man hier auch machen finde ich.

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            iggy_pop  AHU

            Dass sich jemand so sklavisch an Schwächen festhält, ist m. M. m. nicht nur ein Zeichen von falsch verstandener Werktreue, sondern einfach ein Mangel an praktischer Erfahrung mit dem Gerät — jeder, der sich 20 Jahre und mehr mit den konzeptionellen Lücken eines Gerätes herumgeschlagen und alle Tricks verwendet hat, um diesen Lücken ein Schnippchen zu schlagen, wäre froh, endlich mal nicht mehr tricksen oder sich mit den Gegebenheiten arrangieren zu müssen.
            .
            Dass ich den 2600 nach über 20 Jahren im Einsatz immer noch nicht abgestoßen und durch etwas Praktischeres ersetzt habe, zeigt, wie sehr ich den Klang schätze. Aber nicht die Schwächen des Gerätes, da sie unnötiger und kurzsichtiger Schwachsinn sind.
            .

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              Dirk Matten  RED

              Sinnvoll wäre es auch, den internen Taktgeber für die S/H-Einheit spannungssteuerbar zu machen oder wenigstens eine externe Clock zuweisen zu können. Der Random Voltage Generator von EMS mit dem Regler „Variance“ könnte da Vorbild sein.

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      Henrik Fisch  

      > […] warum wird sklavisch eine der größten Schwächen aller ARP-Synthesiser (nicht nur des 2600) ständig kopiert? Merkt das keiner, oder braucht das keiner?

      Weder noch. Es interessiert nicht. Hauptsache es sieht aus wie ARP (mit bunten Lichtchen), hört sich einigermaßen so an wie ARP und es hat einen Namen, der an ARP erinnert. Wenn’s dann noch billig ist, dann schreien alle »Hurra«. Warum Geld in die weitere Entwicklung investieren, wenn das Gros der Käufer mit dem Gebotenen zufrieden ist? So agiert Behringer ja (leider) die ganze Zeit (Ausnahme: »DeepMind«).

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    Emmbot  AHU

    „Na hoffentlich wird das keine Lichtorgel, wenn die Lens nicht nur leuchten, sondern auch zu blinken anfangen.“

    Na ob man dann noch durchblickt. Da bin ich mal auf das erste Video gespannt.

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    whitebaracuda  

    Was sind das eigentlich für zusätzliche Löcher in der Front? (Siehe zB. VCF)
    Zugänge für jede Menge Abgleichpotis? Kühlung? Wasserablauf?

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        whitebaracuda  

        Hallo Dirk,

        Ja das dachte ich erst auch, aber es sind etwas viele und sie sind relativ gross.
        Wenn es so ist bin ich mir nicht sicher ob sie sich damit einen Gefallen tun diese jedem Zugänglich zu machen. Man muss zum einen bei dem Abgleich schon wissen was man tut und die Bauteiltoleranzen und der Temperaturabgleich ist heute viel stabiler als in den 70ern.

        Grüsse
        ‚Cuda

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    psv-ddv  AHU

    Wenn es tatsächlich die Übersichtlichkeit erhöht, finde ich die Signalflussdarstellung eine sehr gute Idee. Nur abschalten sollte man sie auch können.

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      lightman  AHU

      Ganz meine Meinung. Zumindest sollte sie gegen 0 dimmbar sein, die heutigen Lichtemitter (vor allem die Blauen) sind manchmal derart hell, daß es mich in den Augen schmerzt.

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    AMAZONA Archiv

    Der ARP 2600 Rev. 3 ist meiner Meinung nach einer der schönsten Synthesizer aller Zeiten. Wenn ich die quietschbunten LEDs auf dem Behringer 2600 sehe blutet mir das Herz. Da passt eigentlich nur weiß oder Orange. Wenn bunt, dann bitte auf einem ODYSSEY Rev. 1 oder 2, aber nicht hier.

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      TimeActor  AHU

      Vielleicht könnte sich der Hersteller dazu durchringen, eine Umschaltung auf weiß per Schalter auf der Rückseite zu ermöglichen? Das sollte heutzutage zum „guten Ton“ gehören und bei meinem System 1m vermisse ich eine Abschaltung sehr!

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      Dave the Butcher  AHU 1

      Papperlapapp, behringer macht alles richtig, und wenn dir die grünen Leds nicht gefallen, ist bei dir was falsch! da kommt einer daher und glaubt die designer in den 70ies hätten sich was gedacht. lachhaft! Und dazu um den Preis! Da darf man nicht meckern!

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      AMAZONA Archiv

      max. 1/4 , natürlich erstmal ohne keyboard ;o)

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      penishead  AHU

      Beides sind Nachbauten. Eine Entscheidung zwischen den beiden ist nicht einfach. Korg kostet 3999 EUR inkl. Mwst. daher denke ich, das Behringer bei 1499 oder 1599 EUR inkl. mwst ansetzen wird. Kann aber auch sein, das er 1999 EUR kosten wird. Immer noch im díe Hälfte günstiger wie der Korg.

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      amyristom  AHU

      Ohne auf beiden Exemplaren den gleichen Patch eingestellt zu haben, kann man darüber keine ernstzunehmende Aussage treffen. Das muss dann schon ein wirklicher Vergleich zwischen KARP und BARP und am besten mit einem original ARP zeigen.

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    tomk  AHU

    Puhhh … für mich der richtige Formfaktor, ohne die unnützen Lautsprecher, Tastatur und Cases. Hätte ich mir jetzt so von Korg als Slim-Edition gewünscht, ohne Zweifel!

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      penishead  AHU

      Sieht echt nice aus. Ok, jetzt merkt man auch den Unterschied zum Korg. Korg hat Original Maße und auch inkl. Keyboard, Case und und und. Also, wer das haben will als Schmuckstück im Studio, blättert 4000 hin. Gebraucht kostet der auch um die 4000 EUR. Also, wer das sucht, kann dann auch neu kaufen.

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        costello  RED

        Die 4000,- € sind eher die Hausnummer für einen sehr gut erhaltenen antiken Minimoog. Für den Original-ARP 2600 musstet Du zuletzt deutlich mehr anlegen. Deshalb war das Reissue ja auch sofort ausverkauft. Ich denke allerdings, dass Korg auf Basis der Bestellungen eine zweite Auflage kalkulieren wird.

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    iggy_pop  AHU

    Alles so schön bunt hier, kann mich gar nicht entscheiden.

    Erinnert mich an die Führerhäuser von Lastkraftwagenfahrern aus dem Ostblock zur Weihnachtszeit, nachts, auf einsamen Autobahnraststätten.

    Aber ich glaube, ich wiederhole mich.

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    Marco Korda  AHU

    Ist schon wieder Weihnachten? Der BARP leuchtet wie ein Weihnachtsbaum :-))….

    ich find’s klasse! Auch für das Führerhaus eines polnischen LKWs eine Bereicherung, die A2 kann nicht hell genug erstrahlen

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    BÄM  

    Ja ich weiß schon, aber wenn ich mir die Vergleiche so anhöre, dann ist das irgendwie nicht das, was man in den Jam-Beispielen dann hört, wenn jemand die Geräte richtig nutzt. Klar, man kann auf dem Oszilloskop die Sägezahnkurven vergleichen, aber welche Aussage hat das schon. Selbst wenn man einen Patch nachbaut, nützt das meiner Meinung nach nur dann was, wenn man auch genau die gleichen Parameterveränderungen mitmacht und die sollten dann auch so komplex sein, wie in Musikstücken, sonst ist das doch nix.
    Ich meine, wenn ich mir zB die TBs/REs303 ansehe und die Klone dazu, dann klingen die Originale beim Jammen doch ganz anders, auch wenn die Sinuskurve gleich aussieht und ganz genauso geht mir das bei den anderen Instrumenten auch.
    Klar kann man die Behringers sammeln, aber warum machen die mit ihrem Potential nicht einfach mal was neues? Ich verstehe aber, dass der moderne Kunde „MOOG“ sieht und benkenlos kauft, weil es ja eigentlich wie das Original klingen soll. Dann spielt man ein wenig damit rum, postet Fotos für Social Media und stellt das Teil in die Ecke, damit das nächste kommen kann.
    Es muss halt Instagramable sein. Schnelllebig und mit Posingpotential. Da passen die Teile gut rein. Es wird sowieso nicht mehr lange dauern, bis Behringer die Musiksparten von Korg, Yamaha und Roland kaufen wird…So ist das halt, kann man mögen, muss man aber nicht :)

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      Max Lorenz  RED

      Dr BARP klingt im Video BOMBIG. Ich denke da sind auch einige sehr fähige ARP-Kenner mit an Board. Da mach ich mir gar keine Sorgen. Aber der Look ist nicht so meins.

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      amyristom  AHU

      Sorry BÄM, aber irgendwo fehlt mir in deinem Posting der sinnhafte Zusammenhang und rote Faden. Es ist doch letzlich ganz einfach: Man setze den gleichen Spieler vor einen Arp, einen KARP und einen BARP, stelle den gleichen Sound ein und lasse den Spieler das gleiche spielen / performen. Und vergleiche dann das Audioergebnis. Dann hörste, ob alle drei gleich tönen (das wäre für mich quasi der Idealzustand) oder ob und wo sie sich unterscheiden. Und auf der Grundlage kannste dann urteilen. Nix mit Oszilloskop-Vergleichen, Schnelllebigkeit usw.; Simple audiophile Fakten! Keine Philosophie.

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      Larifari  AHU

      „Instagramable“…ohne abgehoben zu klingen – ich glaub du bist auf der falschen Website, die Meisten Leute hier haben einen anderen Anspruch

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    penishead  AHU

    Kann man nochmal die beiden Rechtschreibfehler ausbessern? „haitisch“ und „die Einbautiefe im Sack“. Ich glaube damit ist im Rack gemeint. Kann mich aber auch irren. :-)

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        penishead  AHU

        Ich weiß nur, das man einen großen Sack braucht um das Ding zu verstauen! Vielleicht gibt’s den Sack ja, für 19.- EUR dazu? haha, ich schweiß mich weg.

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      Max Lorenz  RED

      haha…. haitisch ist doch Klasse. Aber zur Info: Bei solchen heißen Eisen wird immer erst veröffentlicht und dann lektoriert. Da hat einfach mit Google zu tun. Will man bei Google oben ranken, zählt pure Schnelligkeit. Und dann spielt einem auch noch die automatische Rechtschreibkorrektur böse mit und macht aus haptisch einfach haitisch usw. (mal selbst kurz ausprobieren – ist soeben wieder passiert beim Verfassen dieses Kommentars). Ich schätze, Dirk wird in wenigen Minuten mit dem Lektorat durch sein, dann ist alles gut. MTFBYA

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    Son of MooG  AHU

    Den könnte man auch auf ein Thomann Orchester-Noten-Ständer stellen, wie ich es schon mit dem Model D und einer Sammlung von Stompboxes gemacht habe. Dafür wäre auch noch Platz…

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      Numitron  AHU

      Korg hat’s vergeigt mit 4000€ Preis und extrem limitiert. Uli macht die volkssynths für uns arme hobbymusiker.

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        justme  

        Korg hat mal Garnichts vergeigt ! Übrigens mußt Du Deine finanzielle Situation, sofern sie mit arm zu definieren ist, ja nicht auf alle Hobby-/Musiker pauschalieren…

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        Cavestudioschweiz  

        Was heißt hier vergeigt? Ich habe mir den KORG ARP 2600 bestellt und anbezahlt. Mal sehen ob er dann auch geliefert wird… Freue mich drauf. Wenn ARP 2600 dann Originalgrösse.

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    krautkopf   11

    ist da ein LFO unten links? das wär durchaus gut. :)
    ach, der war sonst auf dem keyboard, wa? hatte selber leider noch nie nen 2600 (außer Atari Spielekonsolen, hahahhaa) in den fingern.

    mir gefällt die optik allerdings nicht so. auch nicht die bunten LED fader…
    schade. der sieht mir zu Spielzeugartig aus.
    dagegen hat Korg absolut gewonnen, preislich jedoch -sicher mit riesen Abstand- auch. ;)

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    Larifari  AHU

    Keine schlechte Entscheidung so einen sympathischen Typen wie Rob Keeble das Gerät entwickeln und präsentieren zu lassen.
    Ich beteilige mich am Ratespiel um schätze den ARP auf unter 1000 Euro ein. 899 maybe

  22. Profilbild
    Soundreverend  AHU

    Jetzt müsste der hinten noch einen Haken haben, um ihn an die Wand zu nageln :-) Überlege schon welche Racksysteme am besten passen, damit ich ihn auf die Fensterbank stellen könnte, das ist der letzte freie Platz.

    Ich finde das mit den LEDs prima, insbesondere da man sie dimmen kann. Für den Odyssey gab es doch auch extra diesen Umbaukit, und nicht für wenig Geld, der farbige LEDs hatte.

    Preis würde ich auf 599 Euronen schätzen, der Odyssey kostet 499.- mit Tastatur, könnte hinhauen.

    Vielleicht bietet Behringer ja auch noch eine Tastatur an sowie den passenden Flightcase. Woher habe ich die Idee nochmal?? Hmmm :-)

  23. Profilbild
    DSL-man  RED

    “Los, wir müssen schnell was zeigen”
    Schnell noch 2 Löcher gebohrt für 6.3mm Ausgänge.
    “ ups etwas schief die Buchsen.. egal, Hauptsache wir haben etwas zum zeigen”

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      tomk  AHU

      Das riecht absolut sowas von danach …
      wahrscheinlich wird der 2te Prototyp dem Keeble jetzt unter den Händen weggerissen: Sei still Rob, der muss sofort in Produktion! :(

      Korg bitte einen Slim nachliefern, und den FS aus der Limitierung raus!
      (Der Fachverkäufer meines Vertrauens meinte das Korg völlig überrannt wurde von der Resonanz.)

      Der Formfaktor des Barp ist schon optimal, Mankos noch weg die Iggy aufzählt, ja, wär schon dick! Barp 2602 … der Proletarierarp sozusagen!

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        tommyk

        „das Korg völlig überrannt wurde von der Resonanz.“

        Ach, wirklich jetzt? Konnte man ja nicht vorher im total addressable market evaluieren, wieviel Einheiten verkaufbar waeren. Komisch, B bekommt dies locker hin.

        Diese Limitierung ist absoluter BS. Was, wenn man 12M drauf sparen wuerde, bzw. einfach muesste? Oder eher 24M? „Oh, sorry, Korg nix haben mehr on stock…“

        Vielleicht sind Korg’s kleine Fabrik-Hallen einfach auch zu ausgelastet, den heutigen modernen Quark wie Volcas oder Brech-Platinen-NTS auszuwerfen – da bleibt dann halt wenig Kapazitaet um derart „unerwartetes“ an Resonanz zu bedienen…

  24. Profilbild
    Nik Elektrik  

    Bin vorsichtig zuversichtlich, dass zukünftige 2600er-Sound-Shootouts ähnlich wie beim Odyssey ausfallen.
    https://youtu.be/gbTScc9JXyw
    Bleibt festzustellen: Schön, dass es sowohl was für Nostalgiker als auch für Pragmatiker geben wird. Preislich dürfte im Spektrum mit den wohl erwartbaren „Minis“ auch für alle was dabei sein. Danke, liebes Universum.

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      AppleUser2015  

      Mir hat bei deinen Video der Korg tatsächlich besser gefallen… Die Nuancen und die die Durchsetzungsfähigkeit der Oszilatoren… Meine persönliche Meinung…
      Dennoch die Meisten werden überhaupt keinen Unterschied merken…
      Auch mir fällt es schwer bei einen Youtube Video…Dennoch über die Kopfhörer klang der Korg besser…

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    AppleUser2015  

    Ich denke je nach Qualität der Bauteile und der Chassis, wird der Behringer so 2000 bis 3000 Euro kosten…Ausser die China Workers arbeiten wirklich mit absoluten Mini Lohn. Dann 1500 bis 2500…

    Obwohl es fehlt ja die gesamte Oberfläche des Keyboards, die ja beim Korg vorhanden ist, mit Aftertouch und co…

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      justme  

      Behringer hat genau NULL die Traute, einen Synthesizer zu präsentieren, der > 2.000,ooEuro kostet ! Er wird < 1.000,00Euro kosten, würde ich drauf wetten !

  26. Profilbild
    Anthony Rother  

    Ich finde im Video sieht der Behringer 2600 besser aus als auf dem Foto.
    Das Design vom Original ARP 2600 macht schon eine Menge aus dennoch freunde ich mich mit dem Gedanken an das die kleine Behringer Version vom Platz her sehr praktisch sein kann. Jetzt kommt’s nur noch auf den Preis an.
    Der Behringer ist von dem Gesamtpaket was der Korg ARP 2600fs zu bieten hat so weit entfernt das es da wenig Angriffspunkte gibt. Der Korg ARP 2600fs thront erhaben mit seinem Gesamtkonzept.

    Ein sehr spannendes Wettrennen…

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    hejasa  AHU

    Ich hätte gerne gewußt, ob der Hall scheppert, wenn Keeble gegen den Barp haut, denn er spricht von Improvements:-)))

  28. Profilbild
    TimeActor  AHU

    Vom Gesamtpaket her für mich ganz klar der KARP …. allerdings 4000 Ocken…meine Family wird mir was husten. Bin sehr gespannt auf den Klangvergleich!

  29. Profilbild
    Dave the Butcher  AHU 1

    Boah, macht bei mir gar nix. No GAS.
    Auch der Karp nicht, evtl. Wegen der budgetären Nichtwidmung. Aber die Barp-Lichter sind ja mal total ätzend. Auch sonst, (wie schon gute alte Tradition bei B) unanschaubar.

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    AMAZONA Archiv

    Behringer kann nicht zaubern, für sein Preisfenster ist das voll ok. Und endlich mal eine sinnvolle Paralelentwicklung. Dass Behringer erneut clont, kann man ihm hier nicht übel nehmen, KORG tut es ja auch. Den Platz für den teuren grossen KORG hab ich nicht, und 3000+ ist mir der 2600er auch nicht wert. Für um die 1000 € schon. Dann wird es eben der B2600, nach dem Oddy mein 2.B., da wird man ja fast schon zu einem B-Konvertit…

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      Atarkid  AHU

      Naja, die einzelnen Bedienelemente sind nicht so schön optisch voneinander abgehoben wie beim Karp. Wenn man den Behringer richtig bedienen möchte, brauchts die Farben, denke ich.
      Was die Ästhetik angeht, ist das absolut subjektiv. Ich find’s ehrlich gesagt ganz hübsch. Der Karp ist, was die Optik angeht, natürlich über jeden Zweifel erhaben. Würden mich 4000 Euro nicht jucken , würd ich direkt zum Arp 2600 FS greifen…
      Allerdings bräuchte ich dann jemanden, der das Teil für mich schleppt ^^

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        Dave the Butcher  AHU 1

        Ästhetik ist nicht subjektiv, sondern Geisteswissenschaft. Ich kann auch den „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ Spruch nicht mehr hören. Als ob sich nicht seit Jahrtausenden kreative Menschen den Kopf über Gestaltung und Design zerbrochen hätten. Laissez faire ist auch, aber besonders in der Gestaltung ein Verbrechen am Anwender.

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          AMAZONA Archiv

          Gestaltung und Design ist immer auch eine Weiterentwicklung des Vorangegangenen.
          Renaissance… Jugendstil… Bauhaus und die entartete Kunst nicht zu vergessen… meinten wir das so?

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        Bernd-Michael Land  

        Mag ja sein, das die Bedienung mit den bunten LEDs dann etwas vereinfacht wird, aber mir persönlich gefällt es jedenfalls nicht. Das Original kam ja auch ohne aus und war gut spielbar und so eng ist der Behringer ARP auf der Frontplatte auch wieder nicht.

        Ansonsten ist das sicher ein toller Synthesizer und 19″ ist immer eine prima Lösung.
        Wie nah er dann klanglich an das Original heranreicht, wird man dann sehen, aber da bin ich recht zuversichtlich.
        Hätte ich Bedarf an einem 2600er, würde ich mich eher für den größeren Korg entscheiden, den der Preis ist schließlich nicht alles.
        Aber ich hatte noch nie ein Interesse an einen ARP 2600, trotz mehrerer guter Angebote damals, jedoch war ich klanglich immer mehr an Moog orientiert.
        Es ist wirklich ein schönes Gefühl, wenn man feststellen kann, das man mal etwas nicht kaufen muss, um seine Musik zu machen.

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        TobyB  RED

        Hallo ATRKD,

        ich sehe eher das die LEDs ablenken und das Auge ermüdet. Ähnlich wie beim S1/m oder S8 von Roland. Das Auge macht ja beim Sehen auf eine Schwarze Oberfläche auf und dann Knallen die bunten LEDs schön voll rein. Im Studio kann ich das mit Gegenlicht abfedern. Ich habe dem S1m Rack einen warmen LED Flächenstrahler spendiert und dem S1 auch. Beim B 2600 kommen verschiedene LED Farben hinzu, was dann noch mal eine Schaufel drauf ist. Viele bunte Punktstrahler die um Aufmerksamkeit heischen. Das gibt in der Ergonomie Punktabzug. Klar ein schöner Show Effekt aber unergonomisch. Wenn du so wie ich weitsichtig bist mit Li +1,5, Re +2,5 und dann mit rot, blau, weiß bestrahlt wirst, führt das schnellzur Ermüdung. Eine Stunde arbeiten am Neutron resultiert dann in 15 Minuten Pause. Und gucken auf grüne Wiese. Wobei, ich werde die Tage die Frontplatte am Neutron gegen eine schwarze mit weissem Siebdruck austauschen. Passt besser zu den Bernstein LEDs.

  31. Profilbild
    zeitlos  

    Ick freu mir ! Irgendwie denke ich, dass Behringer den besseren, sprich originaleren Klang hinbekommen wird, hat die Firma in letzter Zeit doch so viel diesbezügliches Know How (auf)gekauft. Der in sich ruhende und authentisch wirkende Rob Keeble würde wohl sonst nicht seinen Kopf für den Clone herhalten. Ich finde eine kleinere Ausführung des 2600 viel attraktiver. Für einen Altar ist in meinem Studio kein Platz mehr. Und ich denke, hätte ARP damals die Möglichkeit gehabt, dimmbare beleuchtete Regler einzubauen, hätten sie das bestimmt gemacht. Auf der Bühne ein Segen . . .
    Ich glaube, die Videos mussten schnell produziert werden ( was man nicht merkt), um auf Korg zu reagieren. Das Gehäuse, was sicherlich vorhanden sein wird, ist noch nicht fertig, da wohl die Technik in der jetzigen Entwicklungsstufe den Vorrang hatte. Sicherlich wird man den BARP wie die anderen Behringer-Racksynths aus dem Gehäuse nehmen können. Wenn keine Tastatur dazukommt ( was ich hoffe, höchstens als Option) glaube ich, dass der Preis so bei 700 Euro liegen Könnte. Vielleicht noch mit einem „Hype“-Zuschlag von 1 bis 300 Ocken. Es ist ja kein Display, Speicher u.ä. eingebaut.

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      Gul Dukat  

      Stimmt.. über Farben haben wir ja noch gar nicht gesprochen ! ;-) Weiss hätte was, würde sich aber mit meinem AS Telemark beissen. Aber vllt. ein Blue Marvin oder Gray Meanie würde sicher auch seine Abnehmer finden ;-)

  32. Profilbild
    Morphoder  

    Wäre ja definitiv sehr an modularen oder quasi modularen interessiert. Aber was mich abschreckt ist der fehlende Platz.
    Und noch eines (Scherzmode on) Live müsste ich dann für jeden Soundpatch nen eigenen 2600 auf die Bühne stellen ;-) oder jemand haben der mir on the fly die patchkabel neu steckt (Scherzmode off)

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      Dave the Butcher  AHU 1

      Analog Modular live ist schon wirklich eine Aufgabe.
      Besonders im Bandkontext oder mit mehreren Mitspielern. Ich glaube deswegen ist Drone und Noise recht modern geworden. Hab aber eh IX dagegen, no offense!

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      hejasa  AHU

      Es kommt immer darauf an, wie gepatcht wird. Ich kann mit meinem Modularsystem derzeit vier Patches stecken und brauche nur am Mixer zu drehen, um die einzeln oder in Kombi aufzurufen. Das geht an einem Nichtmodularen ohne Speicherplätze nicht. Ich könnte mehr Sounds vorpatchen, müsste dazu aber die Multiples- und Mixerzahl erhöhen. Es ist einfach ein Irrdenken, dass in einem Modularsystem jedesmal neue Strippen gesetzt werden müssen, um einen anderen Klang zu bekommen. Wie Mann oder Frau lesen können, ich bin Modularfan! Ich bräuchte keinen Roadie, der mir die Arbeit abnimmt.

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      Numitron  AHU

      Kein Scherz, die Band „Air“ hatte einen Menschen, der schnell die Patches am ms20 umsteckte mit einer Taschenlampe.

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    AMAZONA Archiv

    Behringer – endlich mal eine Firma die Synths für die Massen produziert und nicht für die Klassen.

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    DSL-man  RED

    Über den Klang sollte auch mal gesprochen werden.
    Wirklich überzeugend ist das bisher nicht.
    Einfach mal eine Demo in dem man einen einzelnen Oszillator durch den 4012er Filter schiebt, da haben Leute die den typischen Arp Sound kennen mehr davon.
    Das was in dem letzten Demo klanglich rüber kommt, bekommt man auch aus anderen Geräten (mit anderen VCO Cores)
    Ein Wunder das sich nicht gleich den 3340 VCO auch hier genommen haben… gewundert hätte es mich nicht.

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      amyristom  AHU

      Das was man im aktuellen Demo-Video hört sind zumeist analoge Standard-Klänge. Diese bekommt man selbstverständlich auch so oder sehr ähnlich aus jedem anderen analogen Synthesizer heraus, sofern dessen Architektur die gleichen verwendeten Features hat. Das liegt nunmal in der verwendeten analogen subtraktiven Synthese begründet. Um bei deinem geforderten Beispiel zu bleiben: Nimm beliebige analoge Synthesizer mit 24db Lowpass Filter, schalte bei allen nur einen VCO ein, stelle den z.B. auf Saw und solange man nur einen schnöden Filtersweep macht (also Cutoff auf und zu ohne Resonanz) werden die alle sehr sehr ähnlich klingen. Analoge subtraktive Synthese eben. Will damit auch sagen: Der Reiz speziell eines Arp 2600 liegt doch auch in seiner semi-modularität und Features, die man so eben nicht in jedem 0815 anderen Analogsynthie findet, und der dadurch Klänge ermöglicht, die man eben nicht mit jedem anderen Analogsynthie reproduzieren kann. Diese zeigt das Video ab nicht. Und last but not least: Am Ende zeigt erst ein direkter Arp vs Behringer Vergleich, wie überzeugend (oder nicht) der Klang des Klons ist.

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        DSL-man  RED

        Wenn es so wäre, dann impliziert Deine Aussage das vor allem Modularsysteme ebenfalls ähnlich klingen.
        Fakt ist eines, ich höre sehr wohl Unterschiede bei diversen VCO Cores und VCF ladder, allein der Unterschied wenn man z.B in TTSH Arp4012 VCF mal den Opamp tauscht.
        Oder der VCO instabil ist.
        So hab ich auch auf YouTube ein Video Vergleich zwischen dem TTSH und Enigma/David VCO/VCF.
        Der Pulse klingt anders und der VCF und VcA.
        Technische Fakten sind nicht diskutabel wenn man es nachweislich auch im Direktvergleich hören kann.
        Und nun kommt es hier bei den ganzen Clones darauf an, ob die Charakteristik des Arp2600 mit übernommen wurde.
        So hat ein 4012 und 4072 einen sehr eigenen Ladderfilter Sound, die stark abhängig von den Komponenten ist.
        Das gleiche gilt auch für den VCO Waveshaper.
        Das beim 2600 die Hüllkurven ebenfalls aufgrund des sehr eigenen Timings wird hier nicht mal betrachtet.
        Für mich persönlich sollte ein Gerät welches sich mit dem arp2600 identifiziert, schon sehr nach 2600 klingen.

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          amyristom  AHU

          Worauf ich mit meiner Aussage raus wollte:
          Du kannst auf so ziemlich allen Analogsynthies, die sich in den Features und der Architektur gleichen, in etwa den gleichen Sound einstellen. Nehmen wir mal einen typischen 0815 Sägezahn-Leadsound wie hier zu hören:
          https://youtu.be/ii_ZolzQxrE
          Den kann ich mir hier auf meinem Behringer Model D, meinem Moog One, dem Sub37 oder auch einem Roland JP-8000 zusammendrehen. Und klar gibt es dabei Unterschiede (oder sollte ich eher von feinen Variationen sprechen) im Klang aber es ist auf allen diesen Synthies in etwas der selbe Sound. Er unterscheidet sich nicht wirklich fundamental von Synthesizer zu Synthesizer (so wie er sich z.B. auf einem DX7 im Vergleich zu einem D50 unterscheiden würde). Welchen Synthie man dann hierfür benutzt, entscheiden dann eher Feinheiten im Klang.
          Anders sieht es dann natürlich aus, sobald Dinge wie Filterresonanz, Hüllkurven, Sync ja/nein oder gar Waveshaper ins Spiel kommen.

          Davon völlig ab: Das Behringer Video zeigt nach wie vor einen Prototypen und kein fertiges Produkt. Letztlich – und da bin ich völlig bei dir – entscheidet ein Klangvergleich Original vs Behringer Serienexemplar, wie erfolgreich geklont wurde. Und ja, auch für mich sollte wenn da 2600 (oder Pro1 oder Model D oder…) draufsteht, der Klang auch mit dem jeweiligen Original „spot on“ sein, ansonsten ist das Produkt aus meiner Sicht irgendwo „misslungen“.

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      defrigge  

      Für wen ist der Klang aus dem neusten Demo nicht überzeugend? Ich fand ihn auf Anhieb ziemlich Arp-amtlich und bin sehr neugierig auf mehr von genau diesem Synth!

      Dem Metztger mag ja alles Wurscht sein, aber meine Moogs oder mein Prophet 6 klingen jeweils definitiv anders, genau, wie sich das gehört. Ich lass mir gern mal vorführen, wie so was wie der furztrockene Bass ab 4:15 aus beliebigen anderen Analogsynths als einem Arp kommt. :-)

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      GiorgioMaserati

      Macht ihr eigentlich auch richtig Musik oder geht es euch nur darum, über Chip XYZ123 zu fachsimpeln? Wenn der Sound und die Komposition gut ist, wen interessiert dann die Konstruktion von irgendwelchen Filtern und Oszillatoren im verwendeten Gerät? Denkt Ihr auch, dass Michael Jackson mit Quincy Jones darüber gestritten hat welcher Chip besser klingt und dass die Billy Jean Bassline mit einem anderen Synthesizer mehr Platten verkaufen würde? Skurrile Truppe hier.

  35. Profilbild
    krautkopf   11

    built in Spring Emulation????
    Kein echter Federhall?! Schade. das fänd ich schon sehr wichtig. OK; man hat eh ein oder mehrere Federhallgeräte rumstehen, hahahaha, aber DAS gehört einfach in den Synthy rein. Find ich. Weiß dazu jemand mehr? Ansonsten nett, dass sie ein paar kleine Extras eingebaut haben.

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      amyristom  AHU

      Nun aber davon war doch eigentlich auszugehen, dass Behringer bei deren „Budget-Preisplanungen“ hier keinen echten Federhall einbauen würden. Solche Dinge würden den gesteckten Preisrahmen doch auch wegen des Aufwands der Konstruktion doch entscheiden sprengen. Das sind dann eben die Feinheiten, auf die man bei dem Budgetpreis im Vergleich zum Original dann eben verzichten muss (genauso wie auf das Keyboard). Würde mich auch nicht wundern, wenn bei einem eventuellen Korg Arp2600 mini dann ebenfalls kein echter Federhall drin ist.

  36. Profilbild
    defrigge  

    Die Federhall-Diskussion kann doch wohl nicht irgend jemandes Ernst sein, oder?
    Der Synth bietet einen Einschleif-Weg für beliebige Effekte in beliebiger Qalität, und einen Digital Federhall für schnelles Pre-Listening mit etwas Raum. Ein Arp 2600 wird meistens im (Home)-Studio genutzt, wo man alle Möglichkeiten hat.
    Wie wär’s mit einer Konzentration auf das Wesentliche?

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      artElect

      Nur weils für dich unwesentlich is??? Der analoge Federhall trägt für mich enorm zum charmanten und charakterstarken Klang des Originals bei, ich finds sehr schade, dass hier gespart wurde… und sooo teuer is so eine Hallspirale jetzt nicht wirklich…

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        Elekrostatiker   1

        Dem würde ich mich anschliessen,die Lautsprecher mögen die meisten auch nicht vermissen,eine Mikrofon Abnahme des Lautsprecher Sounds ,war für manche auch nicht unwesentlich,sowie beim Wasp auch.

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        psv-ddv  AHU

        @ artElect:
        Stimme Dir zu. Der eingebaute Federhall ist super praktisch insbesondere wenn er gut mit dem Synth harmoniert. Obwohl ich im Studio andere Hallfedern in Effektgeräten und Gitarrenamps habe ist der eingebaute Federhall im 2600FS beim schrauben ein extrem nützliches Feature und wird intensiv genutzt, zumal er hervorragend klingt…Gleiches gilt für die eingebauten Lautsprecher.

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          Hectorpascal  AHU

          Das ist doch Erbsenzählerei und kann zur Not auch nachgerüstet werden. Ich freue mich über das Rackformat am meisten und finde das übertrumpft alles. Übrigens, ich gebe neuerdings keine Daumen mehr! ;)

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            psv-ddv  AHU

            Moin Hectorp.,
            na ja, jeder nach seinem Gusto. Ich habe grad sehr viel Spass damit den Ausgang des Federhalls in den eingebauten Vorverstärker zu routen, dessen Ausgang in den Federhall zurückzukoppeln und dann mit dem Aufschaukeln der Hallfedern zu spielen. Die Rückkoppung lässt sich auch ganz wunderbar über den envelopeFollower als Steuersignal abnehmen…Möglichkeiten über Möglichkeiten nur ein paar Patch Kabel entfernt. Darum geht es beim 2600.
            Ich vergebe immer möglichst zu jedem Post den ich sehe Daumen hoch oder runter, rein nach dem Zufallsprinzip oder versuche wenn mir danach ist die positiven und negativen Daumen ganz unabhängig vom Inhalt gleichzusetzen ;)

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              amyristom  AHU

              Aber das könntest du doch dann mit dem Behringer Klon auch machen bzw. wenn einem der digitale Federhall qualitativ nicht gefällt, nimmt man eben einen externen richtigen Federhall und patcht ihn sich nach eigenem Gusto in den Signalpfad. Also wo liegt das Problem?

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                psv-ddv  AHU

                Klar, theoretisch kann man jeden Synth endlos mit externer Hardware erweitern. Das Konzept des ARP2600 war es aber einen modularen Werkzeugkasten bereitzustellen, der ohne Peripherie zum experimentieren einlädt und trotzdem sowohl Live als auch im Studio schnell hochwertige Ergebnisse erzeugt ohne den kreativen Moment zu sehr zu bremsen. Also eine geniale Kreuzung aus grossem Modulsystem und Minimoog. Wenn ein Klon das nicht kann ist es eben ganz unabhängig vom Klang schon kein Arp 2600 sondern ein XY Irgendwas.

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                  amyristom  AHU

                  Aber er wird es ja können, ein Federhall ist ja drinne, wenn auch nur als digitale Nachbildung. Und wenn dir die Qualität persönlich davon halt nicht passt, nimmste eben einen beliebigen anderen.

                  Wie bereits oben gesagt: Es gibt da halt bei dem voraussichtlichen Preis (insbesondere zum Original aber auch zum KORG FS Nachbau) eben diverse Kompromisse, die man eingehen werden muss. Es ist doch völlig illusorisch, dass man einen Arp 2600 genau SO „as is“ ohne Kompromisse für unter 1000 EUR im Rackformat bauen kann (auf die Tastatur wird man ja auch verzichten müssen). Da verstehe ich die Erwartungshaltung so mancher hier überhaupt nicht.
                  Wer diese Kompromisse (wie z.B. dann eben einen externen echten Federhall dranstöpseln) nicht eingehen will, der holt sich eben einen echten Arp 2600 oder hätte beim KARP FS schneller sein müssen (ich wette nach wir vor, dass ein KARP 2600 mini – wenn er denn kommt – ebenfalls keinen echten Federhall drin haben wird).

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              Hectorpascal  AHU

              Ja, manchmal muss man erst vor so einem einfachen Ding stehen um wieder Spaß zu haben. Wo wir gerade bei Hall sind, Feedbacks mache ich immer mit dem Eventide des kleinen Mannes, dem Ensoniq DP4+. Zwischen Hall, Amp etc. empfehle ich immer noch ein bissl Phaser. Don Solaris hatte mal eine Sounddemo nur mit Feedbacks aus dem DP4 gemacht. Ohne Synth!
              https://www.youtube.com/watch?v=7UhVB7irTzw

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                psv-ddv  AHU

                Der DP4+ ist wirklich ganz hervorragend für solche Schweinereien geeignet. Das Ding war früher immer mein Traum als ich noch mit einem ASR10 mein Geld verdient habe dessen interne FX die Basis für die Entwicklung des DP4 bildeten.

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        defrigge  

        Für mich sind nur zwei Dinge wirklich wichtig an einem Arp 2600 Klon, und zwar um ein vielfaches wichtiger als Federhall oder eingbaute Speaker:
        a) der Klang
        b) der gut in ein Homestudio integrierbare Formfaktor

        Beides hört sich für mich beim Behringer 2600 gut an bzw. sieht praktisch aus.

        Die Argumente der Nostalgie-Fraktion überzeugen mich nicht wirklich und sind für meinen eigenen Bedarf ohnehin irrelevant. Dinge wie eingebauten Federhall (den kann man doch mühelos einschleifen) oder Lautprecher gehören für mich in dieselbe Kategorie wie die Goldene, mit Diamanten besetzte Flöte, die der Kaiser von China laut Tucholsky einem begnadeten Musiker schenkte:
        „Und was machte er damit?
        Er pfiff drauf!“

        Und jetzt her mit den Daumen runter – s.o. :-)

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          amyristom  AHU

          Ebend, wichtig ist – für mich zumindest – am Ende wie du sagst:
          a) der Klang, d.h. der muss möglichst authentisch / identisch mit dem Original sein und nicht nach „xyz beliebig anderem analogen Synthie“ klingen; ein Klon ist nicht nur dann ein Klon, wenn er das gleiche User-Interface und die gleichen Funktionen hat, sondern der hat auch gefälligst so zu klingen!
          b) es müssen alle originalen Baugruppen in ihrer Funktion enthalten sein und es müssen alle Patchpunkte vorhanden sein, die auch das Original hatte.

          Feddisch. Und dann schauen wir mal. Lautsprecher und Federhall kann ich dann auch selbst dranklemmen. Man muss ja auch eh noch ein eigenes Keyboard dranstöpseln, das gibts ja auch nicht dabei.

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            defrigge  

            Sehe ich ganz ähnlich.

            Und dann könnte man immer noch sehen, ob anschließend nicht digitale Hall-Möglichkeiten (wie von UAD: AKG Spring-Reverb, EMT-Plattenhall, Capitol Studios) und Software Delays (UAD Tape Echo Emulationen vom Roland und Echoplex) oder klassiche Hardware-Digital-Delays (in meinem Fall ein altes Roland SDE1000 und ein Korg SDD3000) mehr als genug Optionen bieten und Vergnügen bereiten, um an eingebauten oder extern eingeschleiften Federhall nicht mal mehr zu denken.
            Wer’s trotzdem möchte, sucht sich einen Federhall eigener Wahl und schleift ihn ein. Das würde mich nur unterwegs nerven, und mit einem 2600 würde ich nicht unterwegs sein.

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              TobyB  RED

              Ich sehe das Fehlen eines Federhalls auch nicht als kritisch, es gibt nun diverse Anleitung wie man einen Federhall einschleifen kann,
              s.a. https://bit.ly/37r3zG0 oder man kauft sich den Intellijel Designs Springray Medium Tank und bastelt selber. Zumal ich diese Variante als flexibler erachte. Und so hab ich mir auch einen Federhall gebaut. Und mit SDE1000 und SDD3000 kannst auch nichts falsch machen. ausser sie nicht zu haben ;-)

  37. Profilbild
    Doc  

    Mal schaun ob ein Korg Mini 2600 kommt. Wenn ja, teste ich alle 2600er die ich kriegen kann. ;-)

    Welcher mir besser gefällt als der Karp Odyssey hier, der wird es.
    Mir wurscht ob Korg, ARP oder Behringer draufsteht.

    Wenn nicht bleibt der Odyssey. Geld gspart sagt da Schwoob.

  38. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Mir gefällt das Konzept von Behringer!!! Ich betrachte das ganze eher als eine Art Homage an die alten Klassiker, die sich jetzt in einer etwas abgespeckten Form auch das einfache Fußvolk leisten kann. Ideal für Menschen die mit ihrer Musik kein Geld verdienen und die einfach nur spaßeshalber ihre Tracks bauen. Der denn darauf kommt es an, das man Spaß dabei hat und glücklich ist. Denn jetzt kann sich jeder den Spaß leisten wenn er etwas spart. Bei mir hat Behringer mittlerweile eine festen Platz in der Gedankenwelt, die eine gewisse Vorfreude auslöst und da werde ich wohl nicht der einzige sein….lets have fun

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