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First Look: Korg ARP 2600 M, semi-modularer Synthesizer

19. Januar 2021

Er ist da, der kleine KORG ARP 2600M

Korg ARP 2600 M Synthesizer

Größenvergleich: Hinten ARP 2600 FS und davor der ARP 2600 M

Der originale ARP 2600 von 1970 ist heute längst eine Legende und wurde gerade in den letzten Jahren häufig nachgebaut. Korg selbst brachte vor einem Jahr einen Nachbau in Originalgröße mit dem Kürzel FS (Full Size) auf den Markt.

Schon beim Erscheinen der limitierten Stückzahl des Korg ARP 2600 FS war es klar, dass Korg eine Mini-Version nachlegen würde. Nun wird der ARP 2600 M vorgestellt, der nicht nur geschrumpft ist, sondern auch das Keyboard eingespart hat.

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Der duophone Korg ARP 2600 M hat nur ungefähr 60 % der Größe des FS-Modells. Damit einhergehend sind sein Patch-Verbindungen im 3,5 mm-Format ausgeführt, was in einem Umfeld mit Eurorack und anderen modernen Analogsynthesizern natürlich konform geht.

Korg ARP 2600 M Synthesizer

Grundsätzlich entspricht der ARP 2600 M der großen Variante. Nicht nur die eigentlich Klangerzeugung mit Oszillatoren, Filter, Hüllkurven und Amp, sondern auch die ganzen speziellen Features wie Ringmodulation, Lag und Voltage Processors, Envelope Follower, Audio Preamp, clockable Switch, Noise Source, Sample-and-Hold, Signal Inverters, Auxiliary Mixer.
Die in Japan entwickelte Schaltung stützt sich auf die gleichen Komponenten und sogar der Federhall wurde redesignt, um in das kleinere Gehäuse zu passen, aber den gleichen charakteristischen Sound zu erzeugen. Auch die internen Lautsprecher sind in angepasster Form vorhanden.

Korg ARP 2600 M Synthesizer

Dennoch kann der ARP 2600 M ein paar zusätzliche Funktionen und Verbesserungen vorweisen.
• An die USB-Anschlüsse des Synthesizers können class-compliant MIDI-Controller wie MIDI-Keyboards oder Korgs Stepsequencer SQ-64 direkt angeschlossen werden.
• Ein 5-Pol DIN MIDI-Eingang ist vorhanden.
• Es gibt die zwei Filter-Versionen der Originale: 4012 und 4072.
• Pitchbend, Modulation und Portamento, die beim Original bzw. FS-Modell über das dazu gehörende Keyboard bedient wurden, lassen sich via MIDI-CC steuern.
• Die Spannung der Trigger wurde auf 5 Volt angepasst, damit die ADSR-Hüllkurven besser mit externen Geräten zusammenarbeiten können. Auch die Time Ratios von Attack und Release wurde verbessert.
• Die Lautsprecher werden bei Verwendung von Kopfhörern automatisch abgeschaltet.
• Der Stereoausgang ist mit Klinkenbuchsen anstelle von XLR ausgeführt.
• Es wurden verbesserte, leichtgängigere Fader eingesetzt.

Korg ARP 2600 M Synthesizer

Der Korg ARP 2600 M wird zum besseren Transport zusammen mit einem Rollkoffer ausgeliefert, der auch Platz für einen MIDI-Controller, SQ64 oder Volca bietet.
Der ARP 2600 M soll voraussichtlich ab Mitte des Jahres zu einem Preis von 1.799,- Euro verfügbar sein.

Die ersten Exemplare wird es als Sonder-Edition geben

Um die Wiedergeburt dieses legendären Synthesizers gebührend zu feiern, werden die ersten Einheiten mit einem Transportcase in Sonderfarbe sowie einem KORG microKEY2-37 MIDI-Keyboard ausgeliefert.

Wird mitgeliefert, ein schicker Koffer indem mehr Platz hat als nur der ARP 2600M

Die technischen Daten des Korg ARP 2600 M:

Polyphonie:

  • Maximum Polyphony: 2 voices for duo phonic; normally monophonic

VCO-1 (Voltage Controlles-Oscilator)

  • Waveforms: Sawtooth, square
  • Frequency range: Approx. 0.03 Hz – 30 Hz (low freq. mode), Approx. 10 Hz – 10 kHz (audio mode)
  • Voltage controlled response: 1V/oct.

Korg ARP 2600 M Synthesizer

VCO-2 (Voltage Controlles-Oscilator)

  • Waveforms: Sawtooth, pulse (dynamic pulse), triangle, sine
  • Frequency range:  Approx. 0.03 Hz – 30 Hz (low freq. mode), Approx. 10 Hz – 10 kHz (audio mode)
  • Pulse width:10% – 90%
  • Voltage controlled response: 1V/oct.

VCO-3 (Voltage Controlles-Oscilator)

  • Waveforms: Sawtooth, pulse (dynamic pulse)
  • Frequency range: Approx. 0.03 Hz – 30 Hz (low freq. mode), Approx. 10 Hz – 10 kHz (audio mode)
  • Pulse width: 10% – 90%
  • Voltage controlled response: 1V/oct.
Korg ARP 2600 M, semi-modularer Synthesizer

Der schlanke Korg ARP 2600 M von der Seite

VCF (Voltage Controlled Filter)

  • Type: Low-pass (TYPE I : early 24 dB/oct., TYPE II: late 24 dB/oct.)
  • Frequency range: Approx. 10 Hz – 10 kHz
  • Resonance: 1/2 – self oscillate

VCA (Voltage Controlled Amplifier)

  • Control voltage: AR type (internally connected), ADSR type (internally connected)

Noise Generator:

  • Noise spectrum types: white and pink

Korg ARP 2600 M Synthesizer

Ring Modulator:

  • Type: Analog multiplier
  • Input signal (Internally connected): VCO-1 sawtooth wave, VCO-2 sine wave

Sample & Hold

  • Sampled signal: Noise (internally connected)

Anschlüsse:

  • AUDIO OUTPUT JACKS Front Panel: LEFT, RIGHT OUTPUT jacks Connector:φ3.5 mm monaural phone jack
  • Maximum output level: +9 dBu @ 10 kΩ load
  • Output impedance: 1.2 kΩ
  • Side Panel Connector:φ6.3 mm monaural phone jack
  • Maximum output level: +4 dBu @ 600 kΩ load
  • Output Impedance: 1.2 kΩ
  • HEADPHONES JACK Connector: φ6.3 mm stereo phone jack
  • Maximum output level: 50 mW + 50 mW @ 33Ω load
  • Output impedance: 20Ω
  • EXTERNAL AUDIO INPUT (PREAMPED) Connector:φ3.5 mm monaural phone jack
  • Maximum input level: +2dBu
  • Input impedance: 100kΩ
  • MIDI connector: IN
  • USB port: Type A, Type B

Maße & Gewicht:

  • (B × T × H): 520 × 129 × 311 mm
  • 5,9 kg

Korg ARP 2600 M Synthesizer

Interessant auch die heutige Pressemeldung von Korg

Als im Januar 2020 der ARP 2600 FS vorgestellt wurde, war das Aufsehen über die detailgetreue Reproduktion des Originals dermaßen groß, dass die limitierte Auflage innerhalb kürzester Zeit weltweit ausverkauft war. Nun ist diese Synthesizerlegende zurück – als kompaktes Desktop-Modul, das mit größter Sorgfalt in Japan gefertigt wird. Im Inneren werkeln die gleichen analogen Schaltkreise und Komponenten, die auch in der Full Size Variante verbaut wurden, um den authentischen ARP Sound in die Neuzeit zu befördern. Selbst der analoge Federhall und die internen Monitorlautsprecher sind der Verkleinerung auf ca. 60% der Originalgröße nicht zum Opfer gefallen und verrichten ihren Dienst auch im ARP 2600 M Desktop-Modul. Außerdem wurde der semimodulare Analogsynth mit einigen zusätzlichen Features ausgestattet, die die Integration in moderne Recording- und Live-Setups erleichtern. So verfügt das Modul über beide Filtertypen aus den unterschiedlichen Versionen des ursprünglichen ARP 2600, USB-A- und USB-B-Ports zum direkten Anschluss von USB-Keyboards oder USB-MIDI kompatiblen Geräten, einen DIN MIDI Eingang, verbesserte Fader und symmetrische Klinkenausgänge (L/R). Die Steuerspannung zum Triggern der ADSR-Hüllkurve wurde heutigen Standards angeglichen, um den Synth problemlos in bestehende Setups mit z. B. Geräten aus der volca Reihe oder Eurorack-Modulen integrieren zu können. Für optimalen Schutz und einen einfachen Transport des ARP 2600 M sorgt das im Lieferumfang enthaltene Case.

Sounddemos des KORG ARP 2600

Laut Korg ist das Innenleben des ARP 2600 M identisch aufgebaut zum großen Bruder, dem ARP 2600 FS. Bis es aktuelle Sounddemos gibt, hört Euch doch einfach mal ein gut gemachtes Sounddemo des ARP 2600 FS an:

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Und hier das offizielle Release Video von Korg zum ARP 2600M

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Forum
  1. Profilbild
    jaxson  

    Marktwirtschaftlich wäre es absoluter Schwachsinn seitens Korg jetzt eine Mini Version raus zubringen…denke wenn überhaupt dann wird das erst nächstes Jahr was..

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      TobyB  RED

      Hallo jaxson, das japanische Fiskaljahr fängt am 01.04. an und geht bis zum darauffolgenden 31.03. des nächsten Jahres. Wenn Korg 3000 MSU(Verkaufseinheiten) des FS APR2600 verkauft, haben die einen Umsatz von 11.997€ gemacht. Das dürfte ein Bruchteil der Bilanz von Korg ausmachen. Ergo, macht es durchaus Sinn eine kleine Variante für den Massemarkt anzubieten. Das Korg nun den FS zuerst vorstellt macht auch Sinn. Das baut jetzt erstmal bis zur NAMM und den Europäischen Messen Spannung und Druck auf. Und Korg will diese Spannung und Druck in Umsatz mitnehmen.

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          TobyB  RED

          :-D *Aufmerksamkeitstest* , es fehlen Millionen ;-) Korg soll natürlich 3000 Stück verkaufen.

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            AMAZONA Archiv

            Wollt schon meckern das deine Rechnung etwas seltsam ist! ;)

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                gaffer  AHU

                Ausserdem ist es höchstens die Hälfte von den 4000, die bei KORG ankommen. Thomann will was verdienen und der deutsche Vertrieb auch noch, der an Thomann verkauft. Oder inzwischen wird er direkt beliefert.

                Aber der Koffer ist schon mal viiiel besser beim Mini

                • Profilbild
                  TobyB  RED

                  Das war nur eine Bespielrechnung. Selbst wenn ich die exakte Kalkulation kennen würde. Ich könnte ganz gut meine Klappe halten. So gross ist Hessen auch nicht. Und nach Marburg/Wehrda ist es nicht weit.

                  Der Koffer wird soweit ich weiß nur bei den ersten 1000 Stück dabei sein. Empfinde ich als praktisch. Wobei ich den auch ohne Koffer bestellen würde. Ich würde lieber den 1601 Sequenzer nehmen. Ich hab grade die Bestellung vom BARP2600 storniert. Der Liefertermin wurde noch mal um vier Wochen erhöht. Damit wäre ich dann im Mai 2021(?) dran. Und bei Korg kann ich mich auf die Ansagen zu Lieferterminen verlassen. Und der Preis ist angemessen.

  2. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Solange das Keyboard keine Mini-Tasten hat, habe ich nichts gegen eine verkleinerte Version. Der Behringer verzichtet dabei auch auf die unnötigen Lautsprecher, wodurch die Buchsen und Fader immer noch komfortabel weit auseinander liegen…

  3. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Hallo Korg: Bitte den Mini optional ohne Tastatur anbieten, deren linksseitige Steuerelemente da rein wo die unnützen Lautsprecher sind. Flightcase ist für die Masse auch unnütz, Deckel am Case ist weitaus genug. Dazu dann bitte, bitte, bitte den Arp Sequenzer in Neuauflage kredenzen (nein ich mag keinen SQ1)!!! ACHJA … gerne auch als Bausatz, hat beim MS20m mega Spaß gemacht!

    Ich könnte mich ja heute noch ärgern dass es damals den Karp Qdy noch nicht als Modul gab, aber meinen Blackface gebe ich trotz dieser öden Klapperslimtastatur nicht her. :)

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Komplett misslungen, aber immer noch teuer und sieht von den Proportionen absolut GAGA aus.

    Das Teil wird KORG NIE produzieren.

  5. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    Tja, mit dem Paukenschlag, mit welchem Behringer den eigenen 2600 eingeführt hat, dürfte der kleine 2600 von Korg ein ziemliches Knalltrauma erleben — vor allem, wenn die Preise deutlich über denen des Behringer liegen.

    Wenn die konkurrenzfähig bleiben wollen, müssen sie sich zwangsläufig in Behringer-Gefilde begeben, sonst wird das nichts. Weiß sogar ich, als Nicht-Betriebswirt.

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Zufriedene Kunden sind bereit einen höheren Preis zu bezahlen ;-) Das ist keine betriebswirtschaftliche Binsenweisheit. Hier ist die Frage, ob Korg schneller liefern kann als Behringer. Und Korg hat sich ja auch Gedanken ums Ökosystem gemacht, sprich Sequencer. Ich sehe da gut Chancen. Interessant wird hier dann der direkte Vergleich.

      • Profilbild
        iggy_pop  AHU

        Klar, sicher, aber wenn der Korg — rein spekulativ — das Doppelte eines Behringer kostet, werden nicht wenige lieber gleich *zwei* kaufen als nur einen.

        Doppelt genäht hält besser.

        • Profilbild
          hejasa  AHU

          wenn der von Korg anvisierte Verkaufspreis stimmt, bekäme Mann oder Frau gleich drei Behringer. aber mir egal, mein einziger 2600 Behringer reicht mir. Bis jetzt verrichtet er zuverläßig seinen Dienst und klingt in meinen Ohren famos. Einziges Ärgernis ist nur die Kopiergenauigkeit der B-Ingenieure, die hätten manches so verändern können, so dass das Teil zeitgemäßer wäre.
          Ob der B genauso klingt ist mir egal, spannend wäre für mich nur, ob Korg ebenso genau kopiert hat…

  6. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Der ARP 2600 ist nicht so mein Ding. Wäre eher für einen sanft modernisierten Korg Polysix zu haben. Schnell gute Sounds schrauben. Im Retro-Look des Originals, optional gerne als „Mini“. Bitte analog, nicht VA.

  7. Profilbild
    krautkopf  

    oh, der scheint ja wirklich SEHR mini zu sein!
    Aber mit sicherheit besser aussehend als der Behringer.

  8. Profilbild
    PaulusS  

    So ein kleines unscheinbares Ding und da noch etwas ordentliches rausholen –
    der Gedanke gefällt mir!

    Mal gucken wann es soweit ist. Der wird bestimmt einiges mehr kosten als der BARP.
    Hoffentlich klingt er schön warm vom Sound. Träum…

  9. Profilbild
    synthmike73

    Da hat Korg wohl noch paar Eisen im Feuer zur NAMM 2021.
    Schöner Synth ! Bin auch gespannt auf den wiederaufgelegten minikorg 700s.
    Mal schauen was da noch kommt.

  10. Profilbild
    GiorgioMaserati  

    Ganz schön teuer für so ein Spielzeug. Ein Verkaufsschlager wird das, mit der Konkurrenz aus den Raclettelanden, wohl nicht werden.

  11. Profilbild
    Dalai Galama  

    Korg haut mal wieder ein Ding nach dem anderen raus. Und jetzt der 2600 in der Bonsai-Variante. Ich bin gespannt, wie der sich so verkauft. Ich bin nämlich mit meinem BARP 2600 erst einmal zufrieden und wahrscheinlich nicht der Einzige.

  12. Profilbild
    Emmbot  AHU

    Preislich von 4000 für FS und mini ohne Keyboard gleich auf 1800 Euro runter. Das ist schon ordentlicher Sprung vllt. versucht man den BARP so etwas näher zu kommen.

  13. Profilbild
    PaulusS  

    Würde mir zusagen. Bei Behringer bin ich mal auf die Poly-Synths gespannt, die noch in der Entwicklung sind und natürlich auf die EMS-Kopie. Mal sehen wie der geplante OSCar aussehen wird.
    Wie auch immer.

  14. Profilbild
    Jovigak

    Ich sehe auf der Frontplatte, dass das 4x Multiple durch ein 3x Multiple ersetzt wurde und es stattdessen eine MOD CV Buchse gibt, über die das FS-Modell nicht verfügt.
    Was hat es wohl damit auf sich?

    • Profilbild
      a.jungkunst  AHU

      Es könnte sein, dass an diesem CV-Ausgang die Steuerspannung des MIDI-Controllers Modulation ausgegeben wird. Nur eine Idee (aber keine schlechte, finde ich :-) )

  15. Profilbild
    Chromengel  

    Die Mini-Variante im Tragekoffer mit Keyboard und kleinem Funktionsfeld daneben, wie es auf den ersten Bildern abgebildet war, wäre für den den Preis sicher in Ordnung gewesen.

    Mal ganz ehrlich, so ein nobles „Carry-Case“ braucht doch wirklich keiner, bei dem geringen Gewicht, oder? Zahlt man aber mit. Ich weiß nicht, ob das so gut bei den Kunden ankommt.

    Ansonsten schön gemacht, mir aber zu Kostenintensiv, besonders, wenn ich die Alternative von
    Behringer habe.

  16. Profilbild
    Gul Dukat  

    Nettes Teil aber m.E. zu spät. Das wird schwer zu verkaufen sein, evtl. für Leute, die auf bessere Verarbeitungsqualität hoffen (wzbw) oder noch ein Tick mehr am Original sein wollen. In der großen Variante kann ich die eingebauten Lautsprecher noch (irgendwie) akzeptieren, beim Kleinen ist es meiner Ansicht aber Platzverschwendung. Das hat Behringer geschickter gemacht, auch scheinen mir die Faderwege vom BARP länger zu sein?
    Auch das Köfferchen ist sehr schick, aber mal ehrlich: Wer karrt das Teil durch die Gegend oder nimmt es gar mit auf eine Bühne? Oder ist das dann für das Einmotten und Verstauen auf dem Dachboden gedacht? ;-) Ein direkter Vergleichstest zwischen BARP und KARPm wäre ein schöner Amazona Report! ;-)

  17. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Meine Bedenken sind im direkten Vergleich zum damals erschienen MS-20 Mini. Es wurde ein Gerät beworben, 20% kleiner als das Original und ansonsten alles indentisch. Die Wahrheit war: Deutlich schlechtere Verarbeitung und ebenso hörbar mieseren Sound. Also alles in allem weit entfernt vom großen Bruder. Sollte der Korg 2600 M tatsächlich „nur“ kleiner sein so denke ich, ist der Preis in Ordnung. Auch wenn er preislich mit dem Behringer 2600 nicht mithalten kann. Hier wäre ein Klang,- und Verarbeitungsvergleich interessant zwischen den bisher erhältlichen Variationen, um die Kaufentscheidung zu erleichtern. Inzwischen gibt es schließlich eine Handvoll davon. Das Give-away mit dem Reisekoffer ist jedenfalls strategisch ausgeklügelt.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Ein strategisch ausgeklügeltes „Give-away“ sehe ich bei dem Reisekoffer nicht – kostet ja schließlich einige Hunderter mehr! D.h. wird vom Kunden selbst bezahlt.

      Für mich ist der Koffer im Stil Samsonite Geschäftsreise sehr entbehrlich! Da wäre ein Sequenzer zur Miditastatur schon besser denke ich – ist aber immer trotzdem noch immer kein „Give-away“.

      • Profilbild
        mdesign  

        der koffer fällt – wie alles andere auch – für deutlich weniger als einige hunderter in china aus der fabrik. geniales marketing – was hätte ich wohl alles schon gekauft, wenn da ein rollkoffer dabeigewesen wäre …

  18. Profilbild
    Cavestudioschweiz  

    Der erste Satz im Artikel ist etwas verwirrend: „Der originale Korg ARP 2600 von 1970…“ Das „Korg“ ist da wohl versehentlich reingerutscht. Korg hatte damals sicher keinen ARP gebaut, da sie ja selbst noch nicht mal den Korg 700 rausgebracht hatten.

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