Test: Behringer Odyssey Paraphonic Synthesizer

21. November 2018

Ist das nicht ein ARP zu viel?

Behringer Odyssey

Auf der diesjährigen Superbooth ließ Behringer nach dem bisherigen Erfolg ihres Model D den nächsten Klon von der Leine: Augenscheinlich eine vollständige Reproduktion des ARP Odyssey in der dritten Revision, auf den zweiten Blick offenbarten sich jedoch auch einige weitere, vereinzelt digitale Komponenten, die am Original bisher nicht zu finden waren. Im Internet kocht seither die Gerüchteküche und die Meinungsäußerungen und Mutmaßungen überschlagen sich regelrecht. Laut Behringer wurde hier die originale Schaltung verbaut. Auch Korg wagte bereits den Versuch, den Brot und Butter Synth der Marke ARP neu aufzulegen und sowohl ARP als auch Korg bieten nach wie vor Bausätze mit Originalkomponenten in verschiedenen Ausführungen an, für diese zahlt man allerdings auch bis zu 1700 Euro. Korgs erschwingliche, im Laden zu kaufende Version bringt lediglich ein kleines Keyboard und ein generell deutlich schmaleres Gehäuse vor, Behringer orientiert sich in den Abmessungen am Original. Ebenfalls der verbaute Schaltkreis soll eine Replikation des originalen sein und als Highlight beherbergt der Behringer Odyssey, wie der Korg Odyssey auch, alle drei Filter-Varianten in seinem Gehäuse, mit dem das Original in seinen drei Revisionen jemals zu erstehen war. Für einen ausführlichen Test sendete uns Behringer ein Vorserienmodell unter absoluter Geheimhaltung zu. Im folgenden Bericht widmen wir uns nun also vorurteilsfrei und in aller Ruhe dem Behringer Odyssey und eruieren, ob dieser klanglich überzeugt und ein Produkt darstellt, was im eigentlich schon gut bedienten Sektor der ARP Familie Bestand haben kann. Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen und dem Gerät auf den Grund zu gehen.

Diskurs: ARP Odyssey

„Ein Kind der Siebziger, Reinkarnation bis heute“

1972, rund zwei Jahre nach dem Erscheinen des Minimoog, war es auch bei ARP so weit: Der erste erschwingliche und Performance-orientierte Synthesizer der Marke war geboren. Moogs klappbarer und transportabler Synthesizer war damals Auslöser und Inspiration sowie auch Druckmacher für viele Marken in diesem, damals Budget-freundlicheren, Sektor tätig zu werden. ARPs Chief Engineer David Friend knöpfte sich damals mit einem kleinen Team einen ARP 2600 vor, entfernte einen Oszillator und dessen Patch-Punkte sowie einige andere Kleinigkeiten.

Was vorher per Hand zu verbinden war, wurde nun fest zugewiesen und ließ sich über eine große Ansammlung an Fadern stufenlos modulieren. Vom großen Standgehäuse wichen die Innereien in ein flaches Gehäuse mit einem drei Oktaven umfassenden Keyboard. Damit waren jedoch noch nicht alle Probleme der Herstellung gelöst – das Konsumenten  und Bühnen orientierte Design des Geräts stellte noch weitere Hürden dar: So musste ein neuer Oszillator her, der eine größere Stimmstabilität mitbrachte und so einfacher in Live-Situationen spielbar war.

Original ARP Odyssey und Korg ARP Odyssey mit Minitasten im Vergleich

Diese Hürde meisterte Friend mit Bravur und brachte den stimmstabilsten Oszillator seiner Zeit auf den Markt, an dem sich wiederum beispielsweise Moog hätte eine Scheibe abschneiden können. Nach kurzer Zeit erfuhr der Odyssey einen regelrechten Boom und wurde schnell zum meistverkauften ARP. 1975 wurde in der zweiten Revision das ehemals SEM-artige, zweipolige Filter gegen ein vierpoliges, Moog-artiges Kaskadenfilter getauscht, das 1978 in der dritten Revision einem noch garstigerem 24 dB Filter mit präsenterer und stabilerer Resonanzkurve weichen musste. Abseits dessen sprach die Evolution des Gerätes für sich: Unter Ausschluss der Farbgebung sowie der im Laufe der Zeit dazukommenden CV-Eingänge sowie dem ab Revision 3 folgenden symmetrischen XLR-Ausgang hat sich in den neun Produktionsjahren eigentlich nichts verändert.

Auch der Anklang bei der Kundschaft bestätigt das, die Möglichkeit der spielbaren Soundmodulation und die Zweistimmigkeit des Geräts riefen schnell Künstler wie Herbie Hancock oder George Duke auf den Plan. Auch die AMP-Sektion fiel gemessen an seinen Mitbewerbern andersartig aus. Für das bessere Erstellen von Drone-Sounds machte das Gate bei Release einer Note nie wirklich zu, sondern blieb permanent offen und wurde nur retriggert. Lediglich dessen Amplitude ließ sich über die zwei verbauten Envelopes beeinflussen. Die Ringmodulation, die Sample & Hold Funktion und die zwei Envelopes boten dem Gerät einfach mehr Raum für Experimente als seine Mitbewerber. 2015 brachte Korg in Zusammenarbeit mit David Friend eine Neuauflage mit ähnlichem Signalfluss und einigen modernen Additionen auf den Markt, auch diese beherbergte bereits die drei Filter-Varianten der verschiedenen Auflagen. Allerdings wurde er aufgrund der Tatsache, dass das Gerät deutlich kleiner war und kongruent dazu auch sein Keyboard nicht der vollen Tastengröße entsprach, im allgemeinen Tenor nicht wirklich positiv angenommen. Warum einen Synthesizer, der bekannt für funky Basslines, Leadsounds oder obertonreiche Solos ist, mit einem professionell quasi nicht spielbaren Keyboard auf den Markt werfen? Kurz darauf veröffentlichte Korg das Gerät dann auch als Rack-Version. Ich als jemand, der auch mit diesen Geräten schon in Kontakt gekommen ist, konnte zudem aber auch dessen Klang eine gewisse Sterilität nicht absprechen. Hier setzt Behringer an und kommt mit seiner vielversprechend aussehenden Full-Size-Variante daher.

Haptik und Verarbeitung

„Erstkontakt mit dem  Behringer Odyssey Synthesizer“

Behringers Neuauflage kommt in einem dicken und robust anmutendem Metallgehäuse, dessen Bodenplatte an den Rändern hochgebogen ist und so auch gleichzeitig die Seitenwangen des Gerätes darstellt. So bleibt zwar die Option auf nachrüstbare Holzwangen oder ähnliches aus, die Stabilität und Integrität des Gehäuses ist aber dafür höchstwahrscheinlich unschlagbar. Die Kopfplatte ist seitlich mit den Seitenwangen verschraubt und passt sich perfekt gerundet in die Bodenplatte ein, eine unerwartet schöne und simple Weiterentwicklung des originalen Designs.

Behringer Odyssey

Die Seitenwangen des Behringer Odyssey

Die charakteristische rote Trennbedruckung orientiert sich am Design der dritten Revision und ist mitsamt der in weiß gehaltenen Beschriftungen und Markierungen in etwas reduzierter Form sehr schön anzusehen, die Aufdrucke machen einen tatsächlich sehr wertigen und qualitätsvollen Eindruck und stellen eine tolle Kontrastierung dar. Allerdings fühlt man beim Anfassen dieser auch ganz klar den oberflächlichen Aufdruck, hier könnte es bei häufigem Live-Gebrauch zu Abplatzungen oder sonstigem Verschleiß kommen. Nebensache.

Behringer Odyssey

Die Kopfplatte des Behringer Odyssey

Die 33 Fader des Behringer Odyssey besitzen allesamt eine LED-Spitze. Die Regler, ganz in „Lumina Slide“ Optik (einem Nachrüstsatz für den echten ARP Odyssey) gehalten, leuchten in kaltem und sachlichem, zu dem Gerät aber gut passendem Weiß und sind mit einem kleinen Poti auf der Rückseite je nach Gusto von ganz aus bis superhell stufenlos dimmbar. Die Fader sitzen sehr gut im Gehäuse und haben alle den gleichen angenehmen Widerstand. Das sieht nicht nur gut aus, sondern hat mir in dunkleren Umgebungen mit dunklerer Dimmstufe auch oftmals das Arbeiten mit dem Gerät erleichtert. Augenscheinlich erinnern die Fader an jene Baukastenregler mancher Modularsysteme, beispielsweise Malekko verwendet in deren Sequencern recht ähnliche illuminierte Regler.

Behringer Odyssey

Die LED-Fader des Behringer Odyssey

Wie das Original hat der Behringer Odyssey ebenfalls eine Vielzahl an Schiebeschaltern, mit denen sich beispielsweise die Schwingungsformen der Oszillatoren umschalten oder sich die Envelopes anderen Modulationszielen zuweisen lassen. Auch diese fühlen sich für diesen Schaltertyp sehr robust und gut gebaut an. Auf der Frontplatte ganz links findet sich eines der damaligen Alleinstellungsmerkmale des Gerätes: Die Proportional Pitch Control, mit denen sich per Druckstärke jeweils einmal nach oben, einmal nach unten und einmal ein Vibrato erreichen lässt. Diese haben eine angenehme Haptik, aufgrund von deren gewöhnungsbedürftigen Druckpunkten sind diese allerdings etwas schwierig auf musikalische Art und Weise zu bedienen.

Als Erweiterung des Originals bringt Behringer sowohl einen recht umfangreichen Sequencer, der auch in anderen Geräten der Marke zu finden sein wird, wie auch eine Multi-Effektsektion von Behringers Music Group Holding Marke Klark Teknik in dem Gerät unter. Dessen jeweilige Bedienelemente stellen, neben dem auch schon im Original sehr wackligem Oktavschalter der Tastatur, eigentlich die einzigen wirklichen Kritikpunkte am Design des Gerätes dar. Die Plastiktaster des Sequencers erinnern an das Bedienen eines Ghettoblasters und die zwei Potis der Effektsektion kommen vom Model D. Das verbaute, mit orangener Beleuchtung hinterlegte Flüssigkristall-Display sieht jetzt ebenfalls nicht berauschend aus, tut aber seinen Dienst.

Behringer Odyssey

Sequencer-Transportknöpfe des Behringer Odyssey

Alles in allem beeindruckt der Odyssey mit seinem sehr wertig und durchdacht wirkendem Auftritt, die zwei Behringer „Add-ons“ schaden der puristischen Optik und ebenfalls der Haptik des Geräts jedoch eher. Dennoch stellen diese meiner Meinung nach sinnvolle Additionen dar, es scheint, als hätte Behringer den Performance-Synth der Marke ARP auch als solchen verstanden. Das imponiert und stellt meiner Meinung nach bezogen auf die Ausgangsbasis die richtige Herangehensweise dar. Die Klaviatur des Behringer Odyssey entspricht einer vollwertigen, drei Oktaven umfassenden Tastatur. Wie beim Original steht die Tastatur etwas über den Rand, ist jedoch nicht länger als die Gehäusewangen. Das ungewichtete Keyboard fühlt sich so gut an, wie sich eben ein ungewichtetes Synthesizer-Keyboard anfühlt. Es lässt sich sehr schön und präzise spielen, die Tasten haben eine angenehme Haptik, einen guten Federungswiderstand und außerdem Aftertouch. Ob und wie dieser nutzbar ist oder ob es sich nur um ein Baukasten Keyboard aus dem Regal handelt, ergründet sich im Praxisteil. Man merkt auf jeden Fall: Der will gespielt werden.

Behringer Odyssey

Fühlt sich gut an – die Klaviatur des Behringer Odyssey

Anschlussmöglichkeiten des Behringer Odyssey

Betrachtet man den Odyssey von hinten, so offenbaren sich linksseitig zunächst einmal ein 9 Volt DC-Eingang für das Netzteil sowie ein sehr klein gehaltener Ein/Aus-Druckknopf. Rechtsseitig findet sich neben den Anschlussmöglichkeiten zunächst das fest im Gehäuse sitzende Poti zur Justierung der Helligkeit der LED-Fader. Rechts daneben befindet sich, neben einer USB-Buchse,MIDI (In und Out) zum Austausch von digitalen Notenwerten.

Behringer Odyssey

Die Rückseite des Behringer Odyssey

Auch hat Behringer die Eingänge für einen Sustain-Fußschalter und ein Schwellpedal für diverse Funktionen aufgegriffen. Ebenfalls der symmetrische XLR-Ausgang der dritten Revision befindet sich neben dem zweiten, unsymmetrischen Klinkenausgang wieder. Neben dem Vorteil des symmetrischen Signals bot auch dieser Umstand viel Raum zum Experimentieren, konnte man beispielsweise den Klinkenausgang über den übrigens ebenfalls implementierten External Input wieder in das Gerät einspeisen und dann über den symmetrischen Ausgang zur Schallquelle gehen. Ebenfalls bot sich beispielsweise im Studio die Möglichkeit, einen Ausgang mit einem Gitarrenverstärker zu verbinden und das zweite Signal via Line aufzunehmen. Des Weiteren findet sich noch ein Stereo-Kopfhöreranschluss. Dankbarer Weise finden sich rechts außen wie beim Original noch CV-, Gate- und Trigger-Ein- und Ausgänge.

Behringer Odyssey

Ein- und Ausgänge am Behringer Odyssey

Klangbeispiele
Forum
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    TobyB  RED

    Sehr schön geschrieben! Ich bin wirklich geneigt meinen KARP mit dem BARP zu vereinen. Sehr lobenswert, das an Sequenzer, CV und Trigger gedacht wurde. Klanglich sehe ich den KARP einen Tick voraus. Das ist aber nebensächlich.

    Mögen die Spiele beginnen!

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      pol/tox  

      Falls es erwähnt wurde und ich es aber überlesen habe: Gibt es schon einen Release-Termin?

      In mir steigt die unsägliche Idee empor meinen Dominion 1 loszuwerden und stattdessen einen Behringer Odyssey + RD-909 + mit dem restlichen Geld ein paar Eurorack Utilities zu kaufen…
      Zum Glück kann ich noch viele Nächte drüber schlafen =)

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    Hectorpascal  

    Schaut aus als ob Behringer lernt. Vielleicht war es ein Fehler den Moog zuerst zu machen. Dieser hier scheint klanglich super abgestimmt, besonders von den tiefen Frequenzen und vom Filter her. Bin echt baff! Wenn ich was hasse dann sind es Sweet-Spots die ich suchen muss. Diese Bastelei hatte ich beim Minilogue, DM12, Karp und leider auch dem Behringer „D“. Das Geld ging dann ins Eurorack, da ist basteln Programm aber auch fast überall möglich. Daumen hoch für die guten Klangbeispiele. So muss getweakt werden! :)

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      syntach  

      Beim Model D bin ich mir auch nicht sicher, kann es aber nicht benennen…was findest du daran nicht so gut, im Gegensatz zum ARP hier?

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        Hectorpascal  

        In erster Linie klanglich. Zu klirrend und ein Filter das nicht „breitbandig“ genug eingreift. Dazu die Abstimmung der Klangregelung. Kann es selber schwer beschreiben. Wahrscheinlich bin ich aber auch nicht der Vintage-Minimoog-Typ. Grandma und Mother gefallen mir da um Längen besser. Den Arp hier muss ich natürlich testen aber vom Klangbild wird genau da eingegriffen wo es nötig ist. ;)

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          Vincent  RED

          Hey Hectorpascal,

          da bin ich beeindruckt, selbiges Gefühl hatte ich ebenfalls mit den bisherigen Produkten vom großen B. Aber der hier kann echt!!! Gerade beim Neutron finde ich es extrem schade dass er eben noch nicht ganz vollmundig klingt! :) Danke für die Blumen!

          Gruß,
          Vince

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              defrigge  

              Ich benutze einen Behringer Model D und finde, das ist klanglich schlicht ein Model D. Punkt und aus. Also ein einziger Sweetspot.

              Ich staune immer, was Menschen für Unterschiede hören. Oder war es sehen? :-))

              Und der Oddy für 400€ klingt für mich in den SAoundbeispielen auch überzeugend.

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                psv-ddv  AHU

                Hast Du mal selber einen Vergleich mit einem Moog D (alt oder neu) gemacht? Die Unterschiede sind für mich wirklich brutal. Nun höre ich aufgrund von recht hochauflösender Technik zugegebenermassen auch die Flöhe husten. Aber der Unterschied war hier wirklich so gross, eigentlich sollte das jeder hören können. Wenn ich mir die Kommentare oben ansehe, hören das auch noch ein paar andere Kollegen.

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                  defrigge  

                  Siehe Youtube Link oben und andere bekannte Vergleiche.

                  Unterschiede, die da nicht hörbar sind, wären für mich wirklich „Flöhe husten“. Der Moog war vorwiegend ein Live-Synth, oder wurde in einem Mix mit genügend anderen Instrumenten verwendet. Ich würde daher gern mal zweierlei in einem Blindtest checken:
                  a) den von Zuhörern gehörten Unterschied in einer Live Band
                  b) den gehörten Unterschied in einem Recording Mix

                  Alles andere ist für mich nicht besonders relevant, weil nicht von praktischer Bedeutung für mich.

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                    psv-ddv  AHU

                    Ja, ist beides für mich relevant und zusätzlich finde ich auch sehr wichtig, wie der Klang und das Klangverhalten den Synthesisten beim Spielen inspirieren.
                    So ein Blindtest würde mich allerdings auch mal interessieren.
                    Aber in Ermangelung eines solchen Tests empfehle ich mal die beiden Synths Moog/Behringer selber direkt zu vergleichen.
                    Ich bin mir sicher, auch ohne Dich zu kennen, der Unterschied wird Dir auffallen.

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                      Hectorpascal  

                      Im Video wurde fast alles mit offenem Filter gemacht, zum Vorteil vom „D“. Das „D“ Filter greift anders und das fällt so leider unterm Tisch. Am Anfang des Videos hört man auch den Filterzapp vom Moog wo der „D“ nur ein Knacken hinbekommt. Selbst nachregeln hat nicht genutzt. Was Behringer wohl hinbekommen hat: Der Oszillatordrift stabilisiert sich selbst nach 3 Stunden nicht. :)

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                      sebber71

                      Es wäre total interessant, wenn jemand einen Patch posten könnte, bei dem man den Unterschied zwischen Boog und Minimoog deutlich hören kann. Das würde die Diskussion doch nochmal einen ganzen Schritt nach vorne bringen. Die generelle Meinung (Muff, Gears) scheint ja eher dahin zu gehen, dass der Boog ununterscheidbar ist.

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                      psv-ddv  AHU

                      @sebber71: Die generelle Meinung zum Beringer „D“ Nachbau sieht auf Muff aktuell so aus:
                      Would you buy it?
                      Yes 25% [ 154 ]
                      Maybe 28% [ 176 ]
                      No 45% [ 279 ]
                      Total Votes : 609
                      Auf GS dürfte es ähnlich aussehen, wobei da seit einiger Zeit leider nur noch 16 jährige Spakkos unterwegs sind ;)

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                      Wellenstrom  AHU

                      LOL… irgendwelche obskuren Umfrageergebnisse als Maßstab zu nennen, ist nicht sonderlich geschickt (womöglich unter Leuten, die den Booginger nicht mal unter der Kralle hatten).
                      Man sollte lieber mal mit knallharten Zahlen und Berichten von Usern aufwarten, um sich ein Bild zu verschaffen.

                      MusicStore – Topseller
                      44 Top-Bewertungen
                      2 x 4 Sterne
                      nicht EINE negative Bewertung

                      Positive Userberichte en masse.

                      Thomann – seit September im Programm

                      Platz 1 in der Kategorie Expander in den Verkaufscharts, direkt übrigens vor dem Neutron aus gleichem Hause. (80 % der Bewertungen bei voller Punktzahl)

                      Da frage ich mich schon, wo da wirklich die „Spakkos“ unterwegs sind.

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                      psv-ddv  AHU

                      @ Wellenstrom: Es ging „sebber71“ explizit um die generellen Forumsmeinungen und nicht um die Bewertung von Verkaufsrängen. Daher meine Antwort. Ich habe daraus keine weiteren Schlussfolgerungen gezogen.
                      Wenn Du die kurzfristigen Verkaufszahlen von Niedrigstpreisprodukten mit denen von Hochpreisprodukten vergleichst um daraus direkt ein Urteil über deren Qualität abzuleiten, habe ich Dich wohl bisher überschätzt.

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                      Wellenstrom  AHU

                      @ psv-ddv

                      Ich urteile gar nicht. Aber ich kann Fakten durchaus von Vorurteilen unterscheiden. Und wenn die Erfahrungsberichte in den Shops seit mindestens Februar 2018 durchweg positiv sind und es scheinbar keine allzu große Rückläuferquote gibt und an nennenswerten negativen Beanstandungen am Produkt im Netz nix groß zu lesen ist, dann muss der Synth durchaus überzeugend sein.
                      Über Kurzfristigkeit kann man doch noch gar nicht reden. Seitdem das Dingen auf dem Markt ist, steht es oben. Die Formel ist ja nicht, dass der billigste Synth für den 1. Platz in den Verkaufscharts steht. Der Booginger hat in der Preisklasse ja auch Konkurrenten, so isses ja nicht.
                      Ich sehe da derzeit nicht, dass die Nachfrage abflaut (obwohl mich generell die Riesennachfrage überhaupt nach Model Ds und dessen Clones 2018 schon erstaunt)
                      Da amüsieren mich schon eher diese merkwürdigen Statistiken mit Leuten, die scheinbar nur irgendwelche Vorurteile ausleben wollen.
                      Bei allem, was ich bisher sah und hörte, kann man hier definitiv von einem sehr gelungenen Clone sprechen.

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                      psv-ddv  AHU

                      @wellenstrom: Hast Du den Behringer D denn schon selbst ausprobiert oder mit dem Vorbild verglichen?

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                      Wellenstrom  AHU

                      @ psv-ddv

                      Nein, habe ich nicht – habe auch selbst kein Interesse an einem Moogclone! Und wenn ich da persönlich testen würde, dann wäre es sowieso nur EINE subjektive MEINUNG. Wieso sollte ich da also meine Meinung, wie auch immer gebildet, über die von Tausenden von zufriedenen Usern stellen?
                      Das Gesamtbild ergibt sich ja erst aus der Masse von Anwendern und deren Eindrücken. Und die sind verblüffend einheitlich.
                      Was ich jedoch bisher an A/B Vergleichen im Netz hören konnte, war definitiv überzeugend. Und zu hören sind ja mittlerweile nicht nur Testgeräte (bei denen dann hier und da irgendwas gemutmaßt werden könnte), sondern auch reguläre Serienmodelle.

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                      psv-ddv  AHU

                      @wellenstrom: Hatte ich so vermutet.
                      Es geht also ums Diskutieren.
                      Dafür dass Dich angeblich Deine eigene Meinung nicht interessiert oder Du sie zumindest der Massenmeinung hintanstellst, beziehst Du hier ganz schön eindeutig Partei. Was wiederum eine Eigenmeinung ist unabhängig von deren Quelle.
                      Abgesehen davon: Wenn jeder so dächte wie Du vorgibst zu denken, gäbe es keine Massenmeinung, da die sich aus Einzelmeinungen zusammensetzt. Der Hund beisst sich also in den Schwanz.
                      …die vorherrschende Meinung in Foren ist durchaus Interpretationssache wie der Beginn der Diskussion zeigt und darüberhinaus leicht manipulierbar, wie die politische Praxis zeigt.
                      Daher ist die Verleugnung der eigenen Meinung pubertärer Nihilismus. Bei Dir ist es wohl eher Koketterie, nehme ich an.
                      Die A/B Vergleiche im Netz hatten mich ursprünglich auch beeindruckt, bis ich das Teil selber ausprobiert habe. S.o.

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                      Wellenstrom  AHU

                      @ psv-ddv

                      Schon merkwürdig, deine Argumentation. Ich beziehe hier keine Partei, sondern ich stelle fest, dass sich das Dingen sehr gut verkauft, die Kritik der Nutzer sich im marginalen Rahmen hält und dass diverse Höreindrücke von dem Dingen für mich positiv sind. Die ersten Punkte sind mit Zahlen und Meinungen der Nutzer belegbar. Wenn nun in irgendeinem Schwurbelforum, Abstimmungen gemacht werden, mit Leuten, die das Dingen nicht einmal angecheckt haben, dann ist das vollkommen irrelevant für irgendeine Meinungsbildung.
                      Vom Verleugnen der eigenen Meinung schrieb ich übrigens nichts. Ich fände es nur lächerlich, einen subjektiven Eindruck über objektive, messbare und verifizierbare Fakten zu stellen. Ein großer Unterschied, wie ich denke. Wir haben es beim o.g. Clone mit einem bewährten Produkt zu tun, welches sich mittlerweile in vielen Studios befindet und täglich Anwendung findet. Daher halte ich solche Diskussionen, wie sie hier geführt werden, für absoluten Nonsens. Diesen Realitätsverweigern würde ich empfehlen, ihre Zeit sinnvoller zu verwenden als in solchen Phantomdebatten zu verschwenden. Ich z.B. hatte überhaupt nicht das Bedürfnis, mich in dieser Diskussion einzuklinken, wenn diese dämlichen und absolut nichtssagenden Umfrageergebnisse hier nicht aufgetischt worden wären.

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    Emmbot  

    Hm als ich die 1. Seite gelsen hatt dachte ich an ein Preisschild nicht unter 700 und dann 399,-. Also Hut ab.

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    Soundreverend  

    Moin Vincent ,schöne Test-Überraschung am morgen, danke dafür! Und auch für die Sound-Beispiele. Wird auch über den Kopfhörer Ausgang kein Stereo ausgegeben? Das mit dem eingebauten Effektgeräte und dann Mono Ausgang (Chorus?) finde ich nicht ganz stimmig… aber auch nicht tragisch. Ansonsten: tolles Gerät.

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    lightman  AHU

    Guter Test und aufschlußreiche Klangbeispiele. Der Behringer-Ody klingt auf den ersten Hinhörer tatsächlich knackiger als die Korg-Nachbauten, da ist der Stachel in manchen Klängen drin, den ich bei den anderen Clons ein bißchen vermisse. Ist lange her, daß ich vor einem original Ody saß, höre da aber einige Kernelemente raus, die ich auch vom Original kenne, klingt in meinen Ohren echt gut.

    Der Sequenzer ist eine nette Zusatzfunktion, die sicher sehr praktisch ist, ebenso die Effekte. Ist immer gut, sowas an Bord zu haben, fürs Andicken mit Hall oder ein wenig Delaygehüpfe bei diversen Sequenzen reichts allemal und ist vor allem bei kleinen Setups eine gute Sache.

    Naja, und dann ist da noch der Preis. Der BARP kostet gerade mal ein Drittel des Preises eines KARP FS, da zuckt man schon ein wenig, selbst wenn man wie ich kein großer Freund von Nachbauten ist. Hier kann man wohl sagen, daß man für den Kurs eine irre Menge Synth kriegt.

    So, und nu‘ bin ich auf die folgende Diskussion gespannt, wird sicher wieder lustig! :)

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      Vincent  RED

      Lieber Lightman,

      ich bin da absolut bei dir! Danke dir für dein Feedback. Find die Kiste klasse!

      Gruß,
      Vince

  6. Profilbild
    Marko Ettlich  AHU

    Sehr schön und ausführlich geschrieben. Ehrlicher Test mit etwas würzigem Behringer-Pesto obendrauf. ;) Für den Preis des Gerätes muss man gar nicht nur noch Nudeln essen.
    Mein alter Oddy MK3 von 1978 wird heute ganz besonders gestreichelt. ;)

    • Profilbild
      Vincent  RED

      Hey Supermarco! :)

      Haste schon Mittag gemacht? Ansonsten komm ich rum und streichel mit dir mit. Leider mag ich aber die MKIer viel lieber, wegen dem geilen zweipoligen Filter. ;)

      Danke dir für Feedback und Lob,
      Vince

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    fritz808  

    mittwoch, freitag und samstag versüßt amazona mir immer den morgen mit wunderbaren geschichten aus der synthesizer-welt. auch heute wieder – sehr gelungen vincent. meinen original odyssey behalte ich aber trotzdem, wobei das kerlchen hier schon sehr ansprechend ist. die led-fader hat sich die firma behringer wohl beim ttsh abgeschaut – finde ich sehr ansprechend.

    • Profilbild
      Vincent  RED

      Hey Fritz,

      yeeeeeppa eigentlich exakt die selbe Faderkappe wie beim ttsh, nur ohne Farben! ;)
      Ich freue mich sehr darüber, dass ich dir den Tag etwas versüßen konnte!

      Gruß,
      Vince

  8. Profilbild
    Numitron  

    Schöne Überraschung, endlich neues vom odyssey.
    Klingt gut, mich hat ja der Karp schon angelächelt, aber die slimtasten sind nicht mein ding.
    Ich nenne ihn „uIyssey“

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      Vincent  RED

      Witzig, genauso habe ich das Textdokument, in welchem ich diesen Test hier erstellt habe, benannt! :D

  9. Profilbild
    VEB Synthesewerk

    Ist gekauft!
    Hatte viele Jahre einen WF Odyssey Mk1 und habe den Verkauf bitter bereut.
    Der Behriarp wird ein guter, moderner Ersatz sein.
    Ich finde es gut, dass er nicht speicherbar ist.
    Speicherbar bedeutet immer, dass alles in digitalen Stufen aufgelöst wird.
    Das ist beim Odyssey ziemlich sicher kontraproduktiv.
    Gerade der Odyssey lebt u.a. von kleinsten Veränderungen im Bereich der Pitch-Fader.
    Das könnte man digital gar nicht so richtig auflösen.
    Gerade bei der Verwendung des Ringmodulators, wären stufige Verläufe schnell zu hören.

    Passt schon, geile Kiste!

    • Profilbild
      analogrieche  

      @VEB Synthesewerk:

      Wieso soll man dass denn digital nicht feinst auflösen können? Du kannst die Potis intern z.B. in 16Bit auflösen – das sollte fein genug für analoge Kisten sein. Natürlich nicht in MIDI 7-Bit, das ist klar. Aber es spricht technisch überhaupt nichts dagegen, diese ganzen Klone- und Analog-Spielzeuge der letzten Jahre speicherbar zu machen – ausser die Faulheit der Entwicklungsingenieure und die Zielgruppe der Billigkäufer ,-)

      Beispiele für Speicherbarkeit aus der ARP-Welt: Rhodes Chroma (und neue Moogs sowieso, auch die kleine BassStation kann’s etc. etc.).

      Für einen speicherbaren Behringer-Klone würde ich gerne +100 ausgeben …

        • Profilbild
          Vincent  RED

          Hey ihr lieben,

          In Zeiten von recallbaren Mischpulten, Elektron und dem Turbo-MIDI Protokoll ist das echt easy sowas vernünftig einzupflanzen. Einfach mit Abholung… Koscht‘ aber, da hat der Analogriecher recht. Habe ich beim Ulyssey aber nicht vermisst.

          Gruß,
          Vince

  10. Profilbild
    Marco Korda  

    Mann, so langsam wird Behringer echt „teuer“… weil man jetzt den Odyssey, den Neutron, die 808/909… (und… und… und…) haben will. Da wird’s langsam luftig in der Hosentasche und eng im Studio.

    TOLLER BERICHT!!!! Vermehrt den Hunger eindeutig!

  11. Profilbild
    funkymothers  

    Beim Korg Odyssey FS gibt es den externen Sequencer mit dazu, das ist in der Tabelle auf Seite 2 nicht richtig aufgeführt.

  12. Profilbild
    elektrock  

    Jetzt wird‘s interessant, ein Clonesynthi mit extra Sequencer und Effekte.
    Wirklich brauchbares Teil.

  13. Profilbild
    syntach  

    Schöner Test, 100% Zustimmung beim Fazit, sehe ich alles genau so.
    Es liese sich streiten, wie cool das Clonen ist und ob Synth Klassiker Massenware sein müssen, aber 808, 101, Pro One, Odyssey bisher klingen so gut, dass man sie nur empfehlen kann und sind dazu klasse modernisiert.

    Einzige Kritikpunkte: Ich finde MK1 und MK2 sehen viel besser aus ;) Aber vielleicht kommen die ja auch. Und die LEDs wären in Rot evtl besser, die hellen blenden.

    Ansonsten Gratulation an die Entwickler von Behringer, richtig guter Job!

    Kommt echt noch der EMS?

    • Profilbild
      Vincent  RED

      Hey Syntach,

      danke dir vielmals!
      Ja, MkI finde ich schon auch am sexiesten!
      Ich hab mich jedenfalls total über die stuefenlose Dimmung der LEDS gefreut! :D

      Fall der EMS kommt geht für mich ein kleiner Traum in Erfüllung. Bleibt spannend…

      Gruß,
      Vince

  14. Profilbild
    Atarkid  AHU

    Wenn mir vor 5 Jahren jemand erzählt hätte, dass sich das so entwickelt… Ich hätte es schlicht lachend abgetan. Und jetzt sieht es so aus, als stünde hier in nicht ferner Zukunft eine Behringer-Wand. Ich war von Anfang an begeistert (seit dem Deepmind), aber wenn ich jetzt dran denke was da noch alles in der Pipeline wartet…
    Der BARP für 399,- ist, genau wie der Model D und der Neutron ein absoluter No-Brainer. Ich bin total begeistert und warte begierig auf den Release-Termin.
    Schöner Test btw… ^^

  15. Profilbild
    Venusianer  

    Danke für den wunderbaren Test. Und Gratulation an Uli Behringer und sein Team! Da werfen sie wieder etwas ganz Tolles auf den Markt. Der Odyssey ist so gut wie gekauft.
    Holzseitenteile benötige ich nicht. Ich säge mir auch kein Fenster rein, um dort Gardinen anzubringen ;-)
    Schön hätte ich es auch gefunden, wenn die Effekte über Stereo ausgegeben würden. Aber gut. Das ist Jammern auf hohem Niveau.
    Ich hoffe, Behringer bringt auch noch viele weitere Klone aus den 70ern. Gerade deren Sound begeistert mich. In diesem Sinne hoffe ich sehr, dass Behringer – allen voran – noch dem bombastischen Korg 800DV und dem Polysix (dieser reicht ja im Eurorackformat) eine Reinkarnation spendieren wird.

    Ich denke, dass von Behringer auch noch genügend Eigenproduktsynthies kommen werden. Dass sie es können, haben sie ja bereits bewiesen. Nur Geduld ;-)

    Ach ja, das Design von Rev 1 und 2 finde ich auch besser.

  16. Profilbild
    arnte  

    Leider bleiben einige der für mich wichtigen Fragen unbeantwortet und einiges ist für mich auch etwas verwirrend beschrieben:

    1. Wie ist das Verhalten des LFO? Wird mit jedem Tastendruck neu getriggert? Wie ist es bei eingehendem MIDI Notenbefehl? Und bei CV Betrieb?

    2. Überhaupt MIDI: Geht außer Note On/Off irgendwas? Velocity wäre natürlich super gewesen. Aftertouch wird kurz angesprochen, dass das Keyboard das kann. Aber wo ist beschrieben wie der Synth darauf reagiert? CC wird vermutlich weder gesendet noch empfangen (bzw. verarbeitet), oder?

    3. Detuned-Unison-Bässe? Bei einem Mono Synth??? Vermutlich sind einfach Bässe mit zwei verstimmten VCO gemeint, oder? Unison wäre nach meinem Verständnis die Schichtung mehrerer Synth-Stimmen.

    Ob man sich bei z.B. der zweiten Env nun unbedingt am Original orientieren muss ist sicher Geschmackssache. Ich hätte zwei volle ADSR jedenfalls besser gefunden.

    Aber wieso zum Geier wird denn nur ein Mono Output verbaut, wenn man schon eine Effektsektion implementiert??? Imo eine wirklich schräge Design Entscheidung. Dann lieber ganz auf die Effekte verzichten. Aber klar, bei dem Preis sollte man sich jede Kritik an fehlenden Features verkneifen. Aber vielleicht hätte manch einer dann doch lieber ein paar Euro mehr gezahlt und alles wäre „richtig“ gemacht worden.

    • Profilbild
      Vincent  RED

      Hey Arnte,

      hier meine Antworten:
      1. Normalisiert wird der LFO bei Notenbefehlen (seien es Gate oder MIDI-Befehle) genau wie beim Orig retriggert, bei CV nicht. Packt man ihn beispielsweise auf die ADSR, kann man sich seine eigene LFO – Schwingungskurve bauen, die dann bei Notenbefehlen immer geretriggert wird, gibt es echt spaßige Möglichkeiten.

      2. Der Synth reagiert nicht auf den Aftertouch. (hätte mir auch einen Vibrato gewünscht)
      CC wird weder gesendet, noch empfangen (auch keine Velocity).

      3. Unisono: Alle beteiligten Klangerzeuger spielen das selbe Material, egal ob zwei oder fünf! :)

      Im Studio würde ich die Effekte abseits des Formantenfilters eh nicht nutzen, ich glaube die sind gemeinhin eher performanceorientiert implementiert worden, man muss aber auch bedenken, dass ich hier nur die Vorserie rumstehen habe.

      Ich finde eigentlich, dass hier so gut wie alles richtig gemacht worden ist.

      Gruß,
      Vince

      • Profilbild
        arnte  

        Vielen Dank für die schnelle und präzise Antwort!

        Bezüglich des LFO hatte ich das befürchtet. Ich empfinde es als eine der größten Einschränkungen des Odyssey, dass ein freischwingender LFO nicht ohne externe CV Triggerung möglich ist. Z.B. eine langsame LFO Modulation des Filters während eine schöne 16tel (oder 8tel o.w.a.i) Sequenz läuft, ist nach wie vor eine effektive Standardanwendung, die so mit dem Odyssey leider ohne weiteres nicht möglich ist. Ich hätte mich gefreut, wenn das mit dem Ulissey möglich gewesen wäre.

        • Profilbild
          Vincent  RED

          Hey Arnte, geht ja! Einfach nur CV reinschicken und aufs Gate verzichten, sollte laufen! VCA is ja immer offen. :)

    • Profilbild
      syntach  

      „3. Detuned-Unison-Bässe? Bei einem Mono Synth???“

      Der Odyssey ist duophon, nicht monophon.

        • Profilbild
          wavejumper

          Der Odyssey hat keine 2 Stimmen. Im duophonie modus wird bei drücken einer 2ten taste lediglich der 2te VCO genutzt.
          Unisono ist dahingehend also schlichtweg falsch.

          • Profilbild
            SynthNerd  

            Der ARP Odyssey galt von Anfang an als duophon.
            Heute würde man ihn aber präziser als 2-stimmig paraphon bezeichnen.
            Der Unterschied zu „echter“ Polyphonie besteht nur darin, dass alle Stimmen durch den selben Mixer, Filter und VCA laufen und ergo keine unabhängigen Hüllkurven haben können.
            Unisono stimmen lassen sich beide VCOs trotzdem, auch bei Drücken zweier Tasten – musst du nur per pitch Fader so einstellen (so du das denn brauchst)
            Übrigens nutzt schon der alte Moog the Rogue (der wirklich rein monophon ist soweit ich weiß) das Wörtchen „UNISON“ auf der Skala des pitch Reglers für den VCO2. Es hat auch dort seinen Sinn.

            Aber ja, heute wird mit unison-mode meist das Zusammenlegen meherer Stimmen bei einem Poly Synth bezeichnet. Das heißt aber nicht, dass der Begriff „unison(o)“ nur in diesem Kontext verwendet werden darf.

            Sorry, falls ich etwas besserwisserisch rüberkomme ;-)

        • Profilbild
          SynthNerd  

          von zweistimmiger Polyphonie würde ich hier nicht sprechen wollen, aber zweistimmige Paraphonie ist es auf jeden Fall :-)

  17. Profilbild
    volcarock  

    Vielen Dank für den Bericht! Sehr kurzweilig geschrieben und tolle Soundbeispiele!
    Nur zwei Dinge als Anmerkung:

    Ich vermisse die Masse im Comparison Chart, oder zumindest vom Behringer Odyssey.

    “ …, dass das Gerät deutlich kleiner war und kongruent dazu auch sein Keyboard nicht der vollen Tastengröße entsprach, im allgemeinen Tenor nicht wirklich positiv angenommen. Warum einen Synthesizer…mit einem professionell quasi nicht spielbaren Keyboard auf den Markt werfen?“
    Das suggeriert, dass Korg ein Produkt auf den Markt gebracht hat, das wie Blei in den Regalen liegt – wegen „Spielzeugtastatur“.
    Anhand der Anzahl von Youtube Videos gehe ich davon aus, dass der sich ebenso wie der MS20mini (mit derselben kleinen Tastatur) ordentlich verkauft hat. Nur weil einpaar Nerds in Foren schreien, bildet das nicht die reale und zufriedene Käuferschicht ab.

    Ich bin jedenfalls schon gespannt darauf den BARP im Laden antesten zu können!

  18. Profilbild
    costello  RED

    Da sieht der KARP auf einmal ziemlich alt aus. Danke für den schönen Test und die aussagekräftigen Klangbeispiele.

  19. Profilbild
    Flying C  

    So eine nette Überraschung!
    Sehr schön geschriebener Testbericht mit klasse Soundbeispielen, danke Vincent!
    Ich hatte vor über 20 Jahren einen Arp Avatar (tastaturloser Oddy), bei Soundbeispiel #4 wurde mir ganz warm ums Herz…so aus der Erinnerung heraus ist der Klang recht nah am Vorbild, der BARP hat allerdings einen cleaneren Sound. Das ist aber, imo, keinesfalls negativ zu werten. Die Idee mit dem integrierten Sequencer finde ich absolut top, die „Kinderkrankheiten“ des selbigen werden sicher noch behoben. Auf die Effektsektion könnte ich verzichten, aber was soll’s. Ausstattungsseitig gibt es von meiner Seite ansonsten keine Kritikpunkte, zum angekündigten Preis ein no brainer. Sauber abgeliefert, Behringer! Wann ist Verkaufsstart?

  20. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Toller Test von einem tollen Synth. Der Klang hatte mich schon auf einigen YT-Clips von der SB18 beeindruckt und die Features machen den Odyssey zum idealen Partner des Model D. Wäre der Platz nicht schon durch meinen Sub37 belegt, würde ich mir mit ziemlicher Sicherheit den Body zulegen. Die Karps konnten bei mir längst nicht so viel GAS auslösen.
    Die FX sehe ich als optionales Feature, das man auch leicht abschalten kann; gleiches gilt auch für den Sequencer. Hier bevorzuge ich generell externe Lösungen.

  21. Profilbild
    tomk  

    Ich bin kein B Fan, war ich noch nie. Model D lies mich allerdings aufhören, scheinen die echt gut hinbekommen zu haben. DM & NT sprechen mich nicht an, würde mir aber trotzdem wünschen das B weiter diesen Weg beschreitet. Das hier gehörte klingt gut, meinen Karp verdrängt es allerdings nicht!
    P.S. die weißen Pitchpads nerven (übergreifend)!
    P.S.2. bitte die LED´s zum abschalten, und ne No Keys Version! Dann …
    P.S.3 ne amtliche DAF Sequenz fehlt! :)

  22. Profilbild
    psv-ddv  AHU

    Interessanter Bericht mit Enthusiasmus geschrieben und mit aussagekräftigen Klangbeispielen garniert. Danke!
    Ich kann leider nicht umhin, die rauschende Behringer Party hier ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

    Die Klangqualität von Behringer Geräten beurteile ich mittlerweile nur noch, wenn die reguläre Produktion läuft. Ein Vorseriengerät hat bei diesem Hersteller für mich keine Aussagekraft.

    Die Gehäuseform ist nichts Neues, oder was genau meint der Autor? Behringer hat das zurückgesetzte Bedienpaneel, wenn ich das richtig sehe, bei Korg abgeschrieben und lediglich die hässlichen herausstehenden Schrauben an den Seitenteilen hinzugefügt.
    Eher kein Grund zum jubeln.

    Was mich riesig interessieren würde, wäre welche „Originalbauteile“ denn da genau verwendet werden. Die Behauptung lässt doch arg viel Raum für Interpretationen.
    Sind das NOS Bauteile an klangrelevanten Stellen, oder zB. einfach 1M Ohm Widerstände an einer Stelle an der beim Original auch 1MOhm Wiederstände eingesetzt wurden.
    Könnte mal bitte jemand ein Foto vom Innenleben posten?

      • Profilbild
        psv-ddv  AHU

        Halte ich für sehr wahrscheinlich. Das ist keine Verschwörung sondern einfach betriebswirtschaftliches Handeln. Der Vorserien Odyssey hier ist nur ein Testballon um den Markt zu sondieren.
        Wenn es dann in die Produktion großer Mengen geht wird Behringer hart mit den Bauteillieferanten verhandeln und die günstigsten Anbieter bekommen den Zuschlag. Dabei kommen dann eben nicht immer die Bauteile zum Einsatz, die die Entwickler sich vielleicht gewünscht haben, sondern unter Umständen das was passt und gerade günstig verfügbar ist. Anders lassen sich solche Endpreise nicht realisieren.
        Das entspricht auch meiner Erfahrung mit dem Model D. Da gab es ganz beachtliche Demos zu hören. Die Serienmodelle klingen aber leider nicht mehr so toll.

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          Thomas Columbo  

          Das Problem bei den Verschwörungstheorien ist schlicht, dass sie am Ende Verschwörungstheorien bleiben, völlig abstrus, dass ein renommierter Hersteller wie Behringer mit all seinen Produktions-Möglichkeiten nur FAKE Testexemplare macht und diese aber nicht in der Serie umsetzen kann…Aber klar, die Mondlandung hat ja auch nicht stattgefunden und das EGO mancher Zeitgenossen findet immer ein Haar in der Suppe, um sich selbst besser darzustellen.

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            Hectorpascal  

            Na ja, zum Glück ist es beim Synth ganz einfach. Bestellen, anhören und ggfls. wieder zurückschicken. Hoffentlich kommt da noch ein Rack vom Odyssey mit vielen Patchpunkten.

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              psv-ddv  AHU

              @Hector: Richtig, hinhören genügt. Nur leider braucht man manchmal ein bisschen Zeit um festzustellen, dass ein Synth doch nicht so richtig das Gelbe vom Ei ist.

          • Profilbild
            psv-ddv  AHU

            @Columbo: Was heist hier „nicht in Serie umsetzen kann“? Es geht nicht ums Können, sondern um den Preis. Deswegen werden vorab ja auch immer nur mögliche Preisspannen für die Geräte angegeben und kein empfohlener Verkaufspreis. Da wird einfach bis zur Massenherstellung knallhart kalkuliert.
            Dein Versuch mich hier persönlich zu diskreditieren (Verschwörung , Ego) ist gänzlich überflüssig und gehört nicht in eine sachliche Diskussion.

              • Profilbild
                psv-ddv  AHU

                Ist einfach das was ich beim model D höre und darüberhinaus meine ganz persönliche Vermutung. Ich denke Behringer wird’s überleben.
                Lässt sich aber ganz einfach überprüfen: Mach doch mal ein paar detaillierte Fotos vom Innenleben deines Vorserien-Odysseys. Dann können wir das mit der Serie vergleichen. Wenn ich falsch liege, umso besser.

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        iggy_pop  AHU

        Im Fernsehen sind die Hamburger auch immer größer als in der Wirklichkeit. Noch nie so ’nen großen Big Mac in natura gesehen…
        .
        BARP halte ich vom Namen her für ungünstig… eine Mischung aus „burp“ und „barf“. Die geschulten Anglisten hier im Forum werden den Witz verstehen.
        .

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          SynthNerd  

          ich bin fast sicher: bei richtig scharfem Einsatz von Sync und Filterresonanz mit passenden Envelopes kann die Kiste auch „burpy“ und „barfy“ klingen :-)

    • Profilbild
      DSL-man  RED

      Sehe ich ähnlich.
      Originalbauteile ?
      Ich vermute mal eher da wurde primär SMD verbaut und Ersatztypen genommen.
      Bitte mal aufschrauben und Fotos posten.

      • Profilbild
        Vincent  RED

        Hey DSL-man,
        zugetragen wurde mir von Herstellerseite, dass Originalkomponenten zum Einsatz gekommen sind. Bin leider gerade auf Tour, aber falls noch Zeit mit dem Gerät bleibt wenn ich wieder da bin, zerleg ich das Teil mal für dich!
        Gruß,
        Vince

  23. Profilbild
    SynthNerd  

    Der Test liest sich gut und die Soundbeispiele klingen überzeugend. Ich bin begeistert und warte ungeduldig darauf, das Teil beim Händler ausprobieren zu dürfen.

  24. Profilbild
    Thomas Columbo  

    Also, langsam werde ich von einem Hater zu einem …..NEIN, Quatsch, war schon immer ein Uli Fan, nur wegen diverser Plagiate etwas enttäuscht. Das Teil scheint neben dem Neutron wirklich ein schöner Fortschritt zu sein: Fullsize Odyssey zu einem „friendly“ Preis ist genau das was wir jetzt brauchen, plus ein paar digitaler Updates. Gut gemacht, Uli!!! Hau das Teil in den Markt!

  25. Profilbild
    micromoog  AHU

    Schade, dass überhaupt nicht auf das Verhalten der externen Verbindungsmöglichkeiten eingegangen wurde.
    Wie verhält sich die Notenausgabe bei MIDI-OUT. Wird hier (erwartungsgemäß) bei einem Akkord polyphon gesendet? Ist die Tastatur für externe Ansteuerung dynamisch spielbar?
    Welche Charakteristiken haben die CV/Trigger I/Os?
    Gerade so eine Kiste in der Größe mit USB/MIDI bietet sich doch für Mobile Anwendungen an, da sind diese Punkte nicht unerheblich.

  26. Profilbild
    fonik

    Okay, bei dem Preis läuft jegliche Kritik natürlich ins Leere.
    Dennoch, die ARP-typische Farbkodierung der Fader durch einfarbige LEDs zu ersetzen, war vollkommen überflüssig.
    Ist toll, wenn ein FX-DSP integriert wird, aber warum dann ein Mono-Ausgang?

  27. Profilbild
    Numitron  

    Manche der demos erinnern mich an R2d2, kein Wunder der wurde ja unter anderem mit einem 2600 (arp nicht Atari) gemacht. 8-)

  28. Profilbild
    Vincent  RED

    Liebe interessierte,

    gestern habe ich noch ein recht ausführliches Demovideo zum Oddy produziert. Kommt die nächsten tage via Amazona online, ich halte Euch auf dem laufenden!

    Ein schönes WE Euch,
    Gruß Vince

      • Profilbild
        Vincent  RED

        Hey volcarock,

        Danke für den Hinweis!

        ich hatte selber mal nen Karp Oddy und „Half-Size Keys“ ist ein Terminus, den ich bei meiner Recherche gefunden habe und guten Gewissens für die Klaviatur des Karp übernommen habe. Korg nennt sie halt „slim keys“, sagt ja irgendwie das selbe aus, nur ohne die etwas übertriebene Konnotation, bzw. mit einer „moderneren“ Slimfit Konnotation. ;) Werde ich dennoch ändern, um des korrekteren Terminus Willen! Schönfärben in irgendeine Richtung will ich und wollen wir auf keinen Fall. Danke dir also für’s Bescheid geben.

        Zu deinem anderen Beitrag (habe ich nicht übersehen, kann manchmal ein- zwei Tage dauern bis eine Antwort kommt, bin beruflich recht eingespannt und ihr seid ja zum Glück auch recht fleißg hier, da muss man hinterherkommen, was aber großen Spaß bereitet;) ): Ich kann auf jeden Fall aus allererster Hand bestätigen, dass in meinem direkten musikalischen Umfeld die Klaviatur des KARP extrem sauer aufgestoßen ist.

        • Profilbild
          Vincent  RED

          Das habe ich nun wirklich aus extrem vielen Richtungen gehört, war ja schon ein Highlight damals und man hat viel darüber geredet. Ich selber hatte ihn mir damals zugelegt (bewusst im Test nicht erwähnt um Subjektivität vorzubeugen) als es die Rack variante noch nicht gab, weil ich eben einfach schon immer mal nen Oddy haben wollte. Zwischen uns hat’s dann aber ebenfalls einfach weder klanglich noch bedien-technisch gefunkt. Wenn man damit zufrieden ist dann sei das auch schön und gut. Ich bin der letzte, der öffentlich sagt, „kaufe dieses Produkt weil ich es besser finde“, ich kann eben nur sagen, dass ich dessen Funktionalität im objektiven Sinne besser finde. Im Synthesizerumfeld hat soetwas keinen Platz. Hier findet im Normalfall das Instrument seinen Käufer.

          Am Ende sind wir passionierten immer Opfer von Subjektivität, weil man eben viele Dinge einfach nicht generalisieren kann. Der BARP kann Imperfektion und Lebendigkeit, den will man spielen und „zähmen“ und man muss ein bisschen aufpassen. ;)

          • Profilbild
            Vincent  RED

            Genau wie bei meinem Korg MS10 oder dem ebenfalls alten MS20 den ich mal besessen habe. Nicht so, wie bei dem MS20 Mini, den ich ebenfalls mal für eine Zeit lang hatte. Und dem KARP. Die Teile klingen moderner und berechenbarer, was nicht unbedingt schlecht ist. Gerade der MS20 Mini hat mir im Produktionsumfeld extrem gute Dienste geleistet. Um also auf deine Aussage zurück zu kommen: Kurzum, ich habe das Gefühl, dass KARP und BARP ganz verschiedene Käuferschichten ansprechen! Sehen zwar gleich aus, klingen und fühlen sich aber komplett anders an. Klingt echt vintage das Teil, aber wenn man den besten möchte, kauft man sich natürlich den KARP FS! ;)

            Gruß,
            Vince

            • Profilbild
              Vincent  RED

              PS: Habe mir gerade deine Videos angesehen und auf denen klingt er ganz fantastisch! Schöne Musik auch! Chapeau!

          • Profilbild
            SynthNerd  

            Hi Vincent,

            dass es zwischen dem KARP und dir nicht gefunkt hat, kann ich gut nachvollziehen. Auch ich träumte lange davon mal einen Oddy zu haben. Das reicht zurück bis weit in die 70…80iger, als die noch relativ verbreitet waren und ich sie aber nur in Konzerten oder von Aufnahmen hören konnte. Nun nach dem Ausprobieren des KARP bei einem Händler stellte sich Ernüchterung ein. Vielleicht zu unrecht. Vielleicht waren die Originale auch seinerzeit schon mit Effektgeräten aufgebrezelt. Das kann ich rückwirkend kaum prüfen. Aber deine wirklich beeindruckenden Soundbeispiele machen mir ganz starken Appetit auf den BARP. Dafür vielen Dank.

  29. Profilbild
    Starkstrom  

    Oh mann! Schaut so aus, als würde hier demnächst doch noch ein „ARP“ einziehen…. :D

    Danke für den schönen Bericht!

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