ARP 2600 Sommer 2019: TTSH V4, David, Enigma, Behringer, STP2601

29. Juni 2019

The ARP 2600 Clone-Wars

Weiter geht es in dem Thema ARP 2600 Nachbauten.

Da es inzwischen mindestens wöchentlich neue Ankündigungen von mehreren Herstellern gab, folgt hier für euch nun eine neue Zusammenfassung. Zu jedem News-Artikel gibt es natürlich auch eine fachliche und persönliche Einschätzung und weiterreichende Informationen. Vorab noch mal, ich bin unabhängig von anderen Unternehmen und werde auch von niemand in diesem Zusammenhang bezahlt oder vergütet. In diesem Artikel gibt es Informationen zum TTSHv4, David und Enigma, STP2600/STP2601, Behringer 2600,  2600 compact und Korg.

Hier der letzte Artikel von mir zu den ARP 2600 Clones.

TTSH v4 geht in die Vorbestellung

Nachdem LoganSoloman und ich die ersten Bilder vom DAVID System und ENIGMA veröffentlicht hatten, gab es wieder Bewegung seitens Synthcube beim TTSH Thema.

 

Hier zunächst die offizielle Information von Synthcube (übersetzt)

Der TTSH Verkauf dieses Mal mit mehreren Auswahlmöglichkeiten:

  1. Zusammengebaut und getestet, inklusive ein Jahr Garantie (vorläufiger Preis US$ 3499 – Anzahlung $ 199 und Restzahlung von $ 3300)
  2. Full Kit inklusive Case: PCB-Set, Panel, Full Parts Kit, Metallgehäuse – everything you need to build a TTSH (vorläufiger Preis US$ 1499- Anzahlung $ 199 und Restzahlung $ 1300)
  3. Full Kit ohne Gehäuse: PCB-Set, Panel, Full Parts-Kit (vorläufiger Preis US$ 1299- Anzahlung $ 199 und Restzahlung $ 1100)
  4. PCB-Set + Panel + Gehäuse: (vorläufiger Preis US$ 699- Anzahlung $ 199, Restzahlung $ 500)
  5. PCB-Set + Panel: (vorläufiger Preis US$ 499 – Anzahlung $ 199 und Restzahlung US$ 300)

Das Prototyping soll bis 15. Juli 2019 abgeschlossen sein. Anzahlungen werden nicht zurückgezahlt, falls man seine Meinung ändert, dafür gibt es ein Einkaufsguthaben in deren Shop. Die Preise sind nicht fest, sollten die Preise sinken, bekommt man den günstigeren Preis.

TTSH v4 includes the following updates:

  1. Corrected the Pin out for the 2N3954/8
  2. Corrected the missing trace on the filtercard 4072
  3. Corrected the bc558 wring pinout on 4012 VCF Card
  4. Corrected the ‘via’ filling that created issues with jacks
  5. Add mainboard VCF header missing -15V power
  6. Add mounting hole for Gatebooster PCB standoff
  7. Removed dimming autostart on LED
  8. PCB set includes Gatebooster and VCO Sync sub-PCBs; full kits include necessary parts for those sub-PCBs“

Soweit, so gut, es wurden alle bekannten Fehler behoben.

Es gibt keine Verbesserungen (Improvements) im eigentlichen Sinne. Somit ist der Verkauf nun nicht mehr direkt vom Entwickler (Jon.N) aus Schweden, sondern aus den USA, was leider aufgrund der Versandzeit und Zollgebühren für uns EU Kunden ein Nachteil ist.

Neu ist hier das Angebot eines fertigen Gerät für stolze 3499 $ (mit Steuern und Zoll, Porto ca. 4100 Euro)

Interessant ist dabei der Sachverhalt, dass in den ersten Facebook Posts von Synthcube 2399 $ angegeben wurde, was teils günstiger wäre als ein gebrauchter TTSH. Eigentlich könnte an dieser Stelle der TTSH News-Artikel fertig sein, wenn ich nicht selber dort weiter im TTSH involviert wäre. Eigentlich sollte es gar keinen TTSH v4 geben, stattdessen nur den David und ENIGMA von dem Unternehmen Logansoloman. Umso mehr war ich überrascht, dass nun doch noch mal ein TTSH aufgelegt wird, obwohl Synthcube über Enigma und David informiert wurde, schließlich verkaufen sie auch andere Produkte von LoganSoloman (ARP 1601 Clone Kit). So kam es auch dazu, dass Synthcube mir die neuen PCB-Dateien vor 2 Wochen zugeschickt hatte, mit der bitte um ein Review und Änderung der BOM (Bill of Material – Materialliste/Bauteileliste)

Bis dato wurde kein Einblick in die Leiterplatinen-Dateien gewährt. Um ehrlich und fair zu sein, ich war etwas verwundert über die Auslegung der Leiterbahnen für die Spannungsversorgung und des gesamten Routings, 3 weitere Freunde (Ingenieure) kamen zum gleichen Ergebnis. Dies erklärt nun im Nachgang ein paar „Ungereimtheiten“, um nicht zu sagen Fehler der Version 2 und 3, die unter Volllast instabil werden bzw. sogar Aussetzer haben können, ebenfalls ein leichtes übersprechen der Clock auf den VCO.

Synthcube wurde über diesen Sachverhalt informiert, jedoch wird es keine Änderung des PCB geben. Auch wenn ich nicht gern Mutmaßungen öffentlich bekunde, sieht es doch ehrlich gesagt wie folgt aus, eine Änderung der Leiterplatine würde den Verkauf um Monate verschieben und da noch andere ARP 2600 Clones bei Herstellern und DIY-Projekten anstehen, liegt es Nahe, den Verkauf ohne weitere Änderungen durchzuführen.

Synthcube wird mir in den nächsten Wochen ein PCB zukommen lassen, beim Bauen werde ich noch mal genau hinschauen, ob alle Bugs gefixt wurden, danach erst wird das Serienmodell in der PCB-Fabrik bestellt und alle Vorbestellen geliefert.

Schade ist in jedem Fall, dass man nicht den Kundenwünschen gefolgt ist, damit meine ich dass  keine der gewünschten Verbesserungsvorschläge aus dem Muffwiggler.com Forum berücksichtigt wurde, so ist VCO SYNC weiterhin extern und optional, die Gatebooster Platine für die Benutzung herkömmlicher 5 Volt Gate-Signale mit dem TTSH ist auch weiterhin extern.

Und genau dieser Sachverhalt und das zu verbessernde PCB-Routing hinterlässt bei mir momentan einen faden Beigeschmack und ca.4100 Euro für einen zusammengebauten TTSH sollte noch einmal seitens Synthcube überdacht werden, da sie schließlich zum EK. Preis an PCBs und Panels kommen.

DAVID und ENIGMA in Richtung Zielgerade

Noch einmal kurz erklärt, was David und Enigma ist und dann geht es auch direkt zu dem aktuellen Fortschritt der beiden Produkte. Das Unternehmen LOGAN SOLOMAN aus den USA, bestehend aus Jim Soloman (Manager) und Jammie Logan (Ingenieur), bauen seit ca. 1 Jahr an David und seit ca. November 2018 an Enigma (siehe auch AMAZONA.de Artikel).

David ist das große System in Modularbauweise (Basissystem ca. 120 cm breit, 70 cm hoch) und wird ungefähr im Herbst als fertiges System angeboten (einzelne Module gibt’s ebenfalls, so kann man das System um andere Filter und weitere VCOs ergänzen.

Der Preis für die Factory Build Version ist noch nicht bekannt, liegt vermutlich bei 7.000 bis 9.000 Euro, im Vergleich zum Original oder Moog Modular durchaus im Rahmen, wenn man die Baugröße und Qualität berücksichtigt eigentlich sogar zu günstig.

Daher ist die Zielgruppe von DAVID definitiv nicht die TTSH Kundschaft, denn der Sound steht im Vordergrund und nicht der Preis, so gibt es bereits in den USA Vorbestellungen eines DAVID Systems mit 9 VCOs und allen Filtertypen.

Ich habe somit aufgrund meiner Erfahrungen mit den vielen TTSHs den weltweit ersten DAVID zu mehr als die Hälfte fertig gebaut.

DAVID eine Hälfte

Die ersten PCB-Sets des riesigen Netzteils, VCOs, VCF, VCA, Envelope-Follower/Ringmod sowie alle „potted Modules“ wurden an DIY Leute der o. g. Facebook Gruppen verkauft.

Die DIY-Version ist nur während der Alpha Phase bestellbar, ca. 2200 Euro, alle PCBs, Panels, Case, seltene Parts, was zunächst vielleicht viel klingt, ist es aber nicht im Vergleich, wenn man berücksichtigt, dass man mehr als Quadratmeter hochwertige Leiterplatinen erhält..

Die PCBs sind absolut hochwertig hergestellt mit ordentlich viel Kupfer in den 4 PCB-Lagen, die Oberfläche der PCB ist sehr glatt – eine Seltenheit, denn dadurch lassen sich die PCBs sehr einfach reinigen.

Potted Modules

Die kleinen „Potted Modules“ Steckmodule wurden von mir teilweise mit teuren, nicht induktiven Widerständen sowie selektierten Transistoren und Kondensatoren gebaut, ein immenser Kostenfaktor, kostet doch normalerweise ein Widerstand zwischen 1 bis 3 Cent, liegen wir hier bei 0, 50 – 2 Euro pro Widerstand.

Weiterhin nutzt DAVID optional die Möglichkeit, den blauen ARP 2600 Sound (Blue Meanie, Marwin) hervorzubringen, hierfür werden andere OP-Amp ICs aus den 70/80er Jahren genutzt.

Zu den fertiggestellten Modulen

in der aktuellen Bauphase (Phase 2) wurde mehr als die Hälfte der Panel PCBs, auf denen die Potted Modules stecken, und die Slider verbaut sind an alle Alpha Builder ausgeliefert.

Die Höhe einer Panel PCB ist 248 mm – somit größer als MU Module (Moog Unit).

Für die Normalisierung (Routing der Audio-Signale vom VCO zum VCF als Beispiel) werden SMA Kabel genutzt (siehe die goldenen Buchsen/Stecker), bekannt aus der Hochfrequenztechnik (u. a. W-Lan Antennenstecker) diese verhindern Störungen in der internen Verkabelung und man kann später sein DAVID System intern selber anders verbinden, z. B. andere VCO-Schwingungsformen Ausgänge auf den VCF-Mixer routen und es ist auch sinnvoll, da DAVID andere VCF-Versionen und Zubehör wie ein Joystick-Modul anbietet.

Gebaut wurden alle 3 VCOs wie im Original, so besitzt der VCO2 ebenfalls den originalen Waveshaper für Sinus- und Dreieck-Ausgänge.

Ebenfalls fertig ist das Filter (4012 Ladder), dieses hat zusätzliche Audio- und CV-Eingänge sowie eine Overdrive-Funktion und einen CV-Resonanz-Eingang.

Der VCA ist ebenfalls mit mehr Audio- und CV-Eingängen ausgestattet und besitzt einen Overdrive und Bassboost.

Ebenfalls fertig ist der Envelope-Follower, der wie im Original zusammen mit dem Preamp und Ringmod kommt.

Alle Module wurden mit den (optionalen) alten OP-Amps des blauen ARP 2600 gebaut.

Für den Alpha Build – Prototyp gab es lediglich 2 kleine Fehler, die einfach mittels Kabelbrücke gefixt werden und auch später in der Serie nicht mehr vorhanden sein werden, dafür dass es ein „Alpha Build“ ist, hat der Entwickler mein Respekt verdient.

Netzteil

Das Netzteil besteht aus einer sehr großen Leiterplatine, die ebenfalls ein Busboard darstellt und insgesamt 30 Module versorgen kann.

Materialkosten hierfür samt PCB 500 Euro, ein Großteil fällt auf die wichtigen Komponenten zur Filterung und Stabilisierung der Spannungen an.

Das Netzteil ist ein Weitbereichsnetzteil und kann somit direkt mit 110V/230 Vpöt versorgt werden und liefert 2,6 Ampere an jeweils -15/15 Volt, somit genug für zusätzliche Module.

Da David später kommerziell erhältlich ist, wurden 2 hochwertige AC zu DC Netzteile verbaut, die bereits diversen CE/FC-Anforderungen gerecht werden (EMV Messungen). Die LED-Treiber haben eine extra Versorgung und es gibt eine separate Leitung für die„unsaubere“ Masse, um ungewünschte Störungen zu vermeiden. Diverse Messungen unter Last bestätigten hier ebenfalls eine sehr geringe Restwelligkeit.

Zum Sound vom David System

Es soll hier ja kein Testbericht sein, dennoch teile ich gern meine Eindrücke.

Der wesentliche klangliche Unterschied gegenüber allen bisherigen Clones und auch Eurorack und 5U Format Modulen ist erkennbar.

Man hört in jedem Fall den typischen ARP Sound, es gibt keine Einstreuungen oder Übersprechen.

Insgesamt ist David deutlich kraftvoller – und setzt sich deutlich gegenüber dem TTSH durch, ein Vergleichsvideo findet man auf YouTube (der Link ist unten).

DAVID Ausblick

Die letzten Panel PCBs gehen in den nächsten 2 Wochen in die Produktion und danach folgen die Frontpanels und Gehäuse. Somit sollte eine Fertigstellung  des Basis DAVID Systems zum Spätsommer möglich sein.

Mehr Infos zu ENIGMA

Wer hier mit diesem Artikel zu lesen anfängt:

Das erste Preview:

Preview: Enigma, der neueste ARP2600 Hardware-Clone

ENIGMA ist in etwa so groß wie ein TTSH (ca. 65 cm breit, 40 cm hoch), basiert auf der gleichen Technik wie DAVID.

Enigma wird als DIY-Version und Fertiggerät im Spätsommer bestellbar sein.

Die in den USA hergestellten Enigmas liegen bei ca. 3500 Euro inklusive (VAT/TAX).

Der Preis für ein DIY-Version ist noch nicht fixiert, da man Fullkits (alle Bauteile) anbieten möchte, damit auch alle DIY-Geräte identisch klingen, was von Vorteil ist, denn zu oft habe ich schon TTSHs gesehen, in denen aus Kostengründen und Unerfahrenheit die falschen Bauteile verbaut wurden und der Support ist viel aufwändiger.

Wie soll es auch anders sein, viele Leser der bisherigen Artikel wissen bereits, dass ich Jammie Logan ebenfalls seit mehreren Jahren kenne und somit bin in der Facebook Gruppe „DAVID Alpha“ und „ENIGMA Alpha“, das bedeutet, ich besitze von beiden Systemen alle Leiterplatinen, die Potted Modules vom David passen auch in ENIGMA.

ALPHA Phase 1 gestartet

Für Enigma ist alles fertig entwickelt, es wurden bereits in Phase 1 die potted Modules an ca. 30 Alpha Builder ausgeliefert, viele haben diese bereits fertig gebaut. Es fehlen hier also nur noch die großen Panel PCBs, auf denen die Slider und Buchsen sitzen, diese PCBs werden ebenfalls in den nächsten 1-3 Wochen bestellt, danach fehlt nur noch das Panel und Gehäuse.

Da Enigma die gleichen Module nutzt wie DAVID, wird der Klang identisch sein, nur mit dem Unterschied, dass ENIGMA mehr Zusatzfunktionen hat, diese nehmen jedoch keinen Einfluss auf den Basisklang, sondern sind zusätzlich – z. B. Hochpassfilter, Schalter für 4012/4072 Auswahl, invertierende Ausgänge, alle 3 VCOs haben 4 Schwingungsformen, Rolling Sync. (patchbar – somit jede Schwingungsform nutzbar)

Sobald der erste ENIGMA fertig ist, gibt es mehr Bilder und auch Klangbeispiele, bis dahin einfach die von DAVID hören.

STP2600 – neu STP2601

Der Name wurde auf STP2601 geändert.

Laut aktuellen Informationen wartet MODULAR ADDICT auf das finale Frontpanel.

Der Preis soll bei 349-399 USD (ohne VAT/TAX) liegen, Stand Juni 2019.

Man ist bei der bisherigen Gerätegröße geblieben.

Sonst gibt es nichts Neues zu berichten, sofern er verfügbar ist, gibt es ein Update für euch und natürlich werde ich einen bauen.

Hier die letzte Version des Frontpanels, die noch einmal überarbeitet wird.

2600 Compact von DKrelease

Ein Neuzugang in der DIY-Landschaft erreichte uns letzte Woche auf Muffwiggler von DKrelease aus Großbritannien.

Bisher gibt es ein paar Bilder und Informationen, keine Sounddemos.

Als Basisformat wurde 3U (Eurorack) gewählt, die Module laufen mit 15/-15 Volt.

Die PCBs und Panels sind dann irgendwann für die DIY-Welt erhältlich, so der Plan.

Bildquelle Muffwiggler.com

Bildquelle Muffwiggler.com

Auch wenn ich mich über jeden neuen 2600 Clone freue, sollte im Vordergrund stehen, dass Kunden im Endeffekt stets um die 1000 Euro (und mehr) für Leiterplatinen und Bauteile ausgeben, es wäre nicht das erste Projekt, in dem Kunden hinterher ein nicht voll funktionales Gerät besitzen oder auf zusätzliche Modifikationen oder Ersatzplatinen warten müssen oder man eben nicht den klassischen ARP 2600 Sound erhält.

Ich spreche daher auch im Namen von mehren Entwicklern, wir sehen hier Chancen wie auch Risiken technischer Natur – siehe als Beispiel das Netzteil, das definitiv nicht spannungsstabil für die Nutzung in einem 2600er ausgelegt ist, eine weitere Spannungsstabilisierung oder Absicherung und Filterung erfolgt nicht, schade, denn das mögen die VCOs gar nicht und schwanken daher gemütlich hin und her.

Man sollte stets berücksichtigen, dass ein ARP 2600 eben nicht ohne Weiteres in einzelne Module gepackt werden kann, siehe DAVID System (dort benutzt man pro Eingang/Ausgang 1-2 zusätzliche Stecksysteme) und ein Umbau auf 12V/-12 Volt ist ebenfalls sehr aufwändig.

Von daher warten wir mal ab, was hier genau kommt und wie es sich gegenüber dem Wettbewerb positioniert, ich denke da primär an den STP2600 und TTSH, ggfs. auch an Steffcorp, der momentan wieder mehr in Richtung Eurorack-Module macht, jedoch kein DIY.

CMS schließe ich aufgrund der deutlich höheren Preise davon aus.

Erste Bilder vom Prototyp des Behringer 2600

Wie man nun bereits in fast allen Newspages, Foren und Facebook entnehmen konnte, hat Behringer zuerst eine gelbe Leiterplatine gezeigt und zuletzt ein Frontpanel samt beleuchteten Slidern in einem Metallgehäuse.

Bildquelle Facebook

Bildquelle Facebook

Beginnen wir mit Folgendem, es wurde auf Facebook ein Gerät gezeigt ohne Soundbeispiele und schon sind die Antworten eindeutig „take my money“.

Nun gut, dann kauft man eben irgendeinen Synth, der bestimmt auch wie das Original klingt oder muss er das überhaupt?

In welcher Zeit leben wir, in der Musiker ihre Instrumente ohne vorherigen Test kaufen?

Meine persönliche Erwartungshaltung ist hoch, sehr hoch, ich selber habe einen X32 Mixer, auch wenn er primär von Midas entstammt, ich erwarte in der Synthesizer-Sparte ebenfalls Qualität, mindestens auf dem Niveau des Behringer Deepmind.

Denn schließlich hat Behringer Geld – viel Geld, für die Entwicklungskosten hoffentlich ebenfalls.

So kam es auch erst vor wenigen Tagen dazu, dass Behringer Herrn Rob Keeble vom AMsynths unter Vertrag genommen hat. Rob hatte mehrere ARP Eurorack-Module entwickelt und nicht zu vergessen auch diverse Roland Filter usw. nachgebaut, das Meiste war für DIY Leute gedacht, sofern man eine PCB abbekam.

Weiterhin hat Rob vor mehreren Wochen damit begonnen, ARP 2500 relevante Daten als Open-Hardware bereitzustellen, leider nicht vollständig.

Bildquelle Facebook

Bildquelle Facebook

Bildquelle Facebook

Zurück zum Behringer Clone, was wir bereits wissen oder sehen können, ist ein kompaktes Gerät – ca. 49 cm breit und 40-45 cm hoch. 19“ Rack Format.

VCO2 und VCO3 haben alle Schwingungsformen, VCO SYNC schaltbar (kein Eingang)

Filter ist umschaltbar 4012/4072

Wirklich neu ist Portamento, Voice Mode – Mono/Duo, extra LFO

MIDI samt MIDI-Kanal-Einstellung, USB, Portamento und Internal-Latch-Buchse auf der Rückseite

DC-Spannungsversorgung (externes Steckernetzteil)

Was wir nicht sehen, aber dennoch wissen: ein digitaler Reverb statt analogem Federhall.

Sehr wahrscheinlich ist eine digitale Hüllkurve verbaut – da die LED-Slider-Farbe anhand der Fader-Stellung die Farbe ändert, wer braucht das und warum wird nicht weiterhin die alte Technik genutzt, wie wirkt sich das auf den Klang aus?

Schauen wir uns die Leiterplatine genauer an und wir erkennen die Bauweise in SMD (siehe auch oben gezeigtes Bild).

Bildquelle Facebook

Aus Erfahrung mit sehr vielen Synthesizern und langen Unterhaltungen mit anderen versierten 2600er Spezialisten stelle ich zunächst fest, ja man kann SMD nehmen, aber nicht in dieser kleinen Bauform und in kritischen Bereichen.

Siehe auch meine anderen vorherigen Artikel in dem z. B. das thermale Rauschen bereits erklärt wurde.

Um mal auf Deutsch „aus dem Nähkästchen zu plaudern“: Es gab bereits vor mehreren Monaten eine Anfrage von Behringer bzgl. eines Jobangebotes an einen Freund (ARP Spezialist), dabei wurde sich auch auf fachlicher Ebene unterhalten und zwar primär über den ARP 2600 und was Behringer so vorhat und was man beim ARP 2600 Clone gern möchte.

Ich versuche es mal höflich zu umschreiben: Man möchte BMW, hat aber einen Kostenrahmen von Tata (oder Dacia) und dann genau fängt man an Abstriche zu machen, wer entscheidet es und warum? Jedenfalls nicht der Techniker.

Was spricht dagegen, den Kunden lieber zum Sparen zu ermutigen und dafür ein besseres Produkt abzuliefern, hat man Angst deshalb weniger Geräte zu verkaufen oder kann man dann Schwellenländer nicht mehr bedienen?

Selbst den TTSH und ENIGMA könnte man in einer Massenfertigung mit ein paar Änderungen aber locker für 1500 Euro in Serie bringen, ohne Abstriche beim Klang zu machen.

Behringer sollte in jedem Fall ein paar lowcost Keramik-Kondensator im 0402/0603 Format gegen hochwertige temperaturstabile Kondensatoren eintauschen, der Kunde würde in dem Fall gern 3 Euro mehr bezahlen.

Vor allem Behringer könnte in Massenfertigung auch qualitativ gute Bauteile herstellen, sogar sehr gute Buchsen und das zu einen sehr guten Preis, Switchcraft Buchsen-Qualität für alle.

Daher hoffe ich, dass die Behringer Techniker zusammen mit Rob Keeble über den 2600 schauen und von vorn beginnen mit dem obersten Ziel: „kein Kompromiss beim Klang“.

Zu gern hätte ich mit Uli. B. auch mal persönlich im Rahmen der Superbooth gesprochen, doch leider war er wieder nicht dort (obwohl er doch ein sehr großer Synthesizer Fan ist).

KORG

Leider ist es weiterhin still, vielleicht erholen sie sich ja noch vom Schock, dass Behringer ebenfalls einen Odyssey gebaut hat – übrigens ab wann ist der eigentlich erhältlich?

Fazit

Ich hoffe, diese Artikelreihe zeigt ebenfalls weiterhin wirtschaftliche Interessen, Abhängigkeiten, technische Hintergrundinformationen und andere Denkweisen auf.

Momentan bewegt sich der Markt sehr stark, mit dem passenden Taschengeld reicht es bestimmt für einen Behringer 2600.

Beim DKrelease 2600compact muss sich zeigen, wie sich das Projekt in den nächsten Jahren entwickelt.

Beim STP2601 bleibt es dabei – wir warten auf den Verkaufsstart und testen ihn dann für euch.

Da der TTSH in puncto Klang, Funktionalität und Preis gegenüber ENIGMA schlechter abschneidet, liegt wohl eher dort die Wahrheit.

Das David System sollte man als Alternative zu einem Moog Modular System betrachten und dann ist der Preis auch durchaus günstig.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Max Lorenz  RED

    Wir wissen ja von DSL-MAN – und auch anderen Quellen, dass Korg ebenfalls einen ARP 2600 Klon entwickeln hat lassen (schon vor knapp 2 Jahren bei einem Drittanbieter). Das Problem scheint nur gewesen zu sein, dass der angepeilte Straßenpreis deutlich über deren Plänen lag. Ich kann mir aber vorstellen, dass Korg Weihnachten überraschend mit ihrem eigenen ARP 2600 Plagiat um die Ecke kommt. Warum soviel Geld für eine externe Entwicklung ausgeben – und dann das Ding nicht auf den Markt bringen?

  2. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    „In welcher Zeit leben wir, in der Musiker ihre Instrumente ohne vorherigen Test kaufen?“ — In einer Zeit, in der wir vor lauter Überfluß gar nicht mehr wissen, wofür wir uns entscheiden sollen: Gefällt mir der eine ARP-Clone nicht, na, dann weg damit und den Anderen hingestellt. Kostet alles nix mehr, also kauf ich mir irgendwas, denn Kaufen macht soviel Spaß, und Irgendwas gibt es immer in rauhen Mengen. Mühsam seine Kohle zusammenhalten und sich seine Investition gut überlegen muß heute keiner mehr — damit wird es dann auch immer beliebiger.
    .
    Aus demselben Grund werden heute tonnenweise Lebensmittel weggeworfen, einfach so: Ist ja genug da, gehe ich halt in den Supermarkt und kaufe mir was.
    .
    Vor dem Hintergrund der Clones: Da kann man viel Geld verbrennen, nur, um am Ende immer noch nicht am Ziel zu sein; da könnte man womöglich besser sein Geld zusammenhalten und auf ein gutes Original sparen — für das man am Ende auch eine gewisse Wertschätzung aufbringt, weil man auf etwas Anderes verzichten mußte, um an dieses eine Ziel zu gelangen.
    .

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      Jupiter Six

      Wir leben jedenfalls in einer neuen Zeit, nicht mehr in deiner. Aus vielen deiner Posts kann man zwischen den Zeilen viel Frust lesen. „Damals war vieles.. oder sogar alles… besser“. Dein rebellischer Avatar verkommt zu einer alten Meckertante, mehr nicht.
      Ich erinnere nur an deinen Post über all jene, die immer als letztes in die Fußballmannschaft gewählt worden waren. War deine Jugend wirklich so schlimm?
      Die heutige Generation steht vor neuen Herausforderungen, die einfache Verfügbarkeit von Synthesizern ist sicher keine davon.
      Hey… es ist Wochenende, geh mal an die frische Luft und mach dir weniger Gedanken um das Leben der anderen ;-)

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        iggy_pop  AHU

        „Wir leben jedenfalls in einer neuen Zeit, nicht mehr in deiner.“ — Ja, zum Glück.
        .
        Die meisten von Euch möchte ich nicht in meiner Zeit haben.
        .

          • Profilbild
            jaxson  

            „Wir leben jedenfalls in einer neuen Zeit, nicht mehr in deiner.“ …..sagte er in einem Thread indem es um Clone aus der alten Zeit geht..

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              mort76  

              Ich würde ja gerne mal wissen, wann diese „Zeit“ aufhört, meine zu sein…mit 30? 40? Bitte warnt mich vor, denn ich möchte ja niemandem seine Zeit wegnehmen…

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        dilux  AHU

        ich möchte in diesem zusammenhang eindringlich davor warnen, zu glauben, man kennt jemanden, nur weil man ein paar posts von ihm gelesen hat…

        und das du in der „wir“-form schreibst, wirft die frage auf, wer dich den zum sprecher von „uns“ gemacht hat?

        wir leben übrigens alle in derselben zeit, sie stellt sich nur für jeden von uns anders dar.

        und ja, iggy_pop ist eine meckertante, aufgrund seiner unbestrittenen kompetenz allerdings zurecht :-p

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          Jupiter Six

          Frage:
          „In welcher Zeit leben wir?“
          Antwort
          „Wir leben in einer neuen Zeit“
          .
          Lieber dilux, mann kann alles absichtlich falsch verstehen, man muss aber nicht.
          .
          Und nein, Iggy war früher keine „Meckertante“, sondern ein Rebell. Genau das ist ja meine Kritik. Wo bleibt die scharfzüngige Provokation zum Thema. Man könnte fast glauben, Iggy hat einen Ghostwriter engagiert der gerade in einer Lebenskrise steckt.

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            iggy_pop  AHU

            Du solltest Dich eher fragen, ob Du ein Problem mit angebrachter Kritik und berechtigtem Dissenz hast — wenn ja, ist das Dein Problem. Wenn Du Dich als Schaf wohlfühlst, verurteile die Wölfe nicht.
            .
            Irgendeinen Unfug zu projizieren, damit man nicht vor seiner eigenen Haustür kehren oder sich mit komplexeren Fragestellungen beschäftigen muß, ist ein probates Mittel, um Unangenehmes von sich fernzuhalten. Den Kern der Tatsachen trifft es indes nicht — und wird es auch nie, da Du mich nicht kennst. Das möchtest Du auch gar nicht.
            .
            Aber wenn es Dir das Leben leichter macht und gut funktioniert für Dich in dieser schwierigen Welt — mach nur, nur zu, und immer mit voller Kraft geradeaus.
            .

            • Profilbild
              Jupiter Six

              Soviel Text nur für mich. :-)
              Erstaunlich, wie leicht es geht, den gespielt „coolen Iggy“ aus der Reserve zu locken. Eigentlich schade, jetzt muss ich Schaf einen anderen Wolf für meine Projektion finden. Mist.

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                Robocob11  

                haha.. Kompliment. Der Iggy trollt sich hier schon viel zu lange herum. Mag sein, dass er ein paar Fans hat, aber die Mehrheit wäre wohl nicht traurig, wenn sich der Troll trollt. Sieht man ja immer an den Daumen – über die hat er sich ja auch so schön aufgeregt.

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                  lightman  AHU

                  Ich find ihn gut, da rührt sich wenigstens was. Nur weil eine Meinung oder Haltung nicht mehrheitskompatibel ist und zeitweise stachelig daherkommt, muß einer nicht gleich ein „Troll“ sein.

                  Über die Meinungsabfrage mit den Daumen habe ich mich auch schon aufgeregt, ganz einfach weils pseudo-modernistischer Facebook-Quatsch ist. Die Tatsache, daß sich eine für mich bis dahin eher gediegene Plattform wie Amazona diesem Kinderkram freiwillig unterwirft, finde ich bedauerlich.

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                    Tyrell  RED 1

                    Hi Lightman, ich habs ja irgendwo schon mal an anderer Stelle erklärt. Die Daumen bilden für die „stillen Leser“ ein adäquates Mittel zur Meinungsäußerung. Der Artikel wurde bis jetzt 901 mal angeklickt (unterschiedliche IPs). Setzt man das in Relation zur Menge der Kommentatoren, erschließt sich daraus ein sehr einseitiges Stimmungsbild. Dilux Kommentar wurde zwischenzeitlich 10 x für positiv empfunden – schön das so ablesen zu können. Viele grüße, Peter

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                      lightman  AHU

                      Ja, die Erklärung hast du schon mal abgegeben, das macht die Sache technisch nachvollziehbar, aber für mich nicht besser.

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              wagnerri

              Ich oute mich als Fan von Iggy_Pop. Seine pointierten Wortmeldungen leuchten auf und regen zum Denken an, wenn mal im Forum belanglos geschwurbelt wird. Wenn er weg ist, dann ist’s für mich auch Zeit zum gehen.

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          wolftarkin  

          Bist wohl auf einem Auge blind? Iggy hat angefangen von „wir“ zu sprechen. Wer hat ihn ernannt? Achja, du.

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        Marcel Halbeisen  

        „Wir leben jedenfalls in einer neuen Zeit, nicht mehr in deiner.“
        Man kann aber nur aus der Vergangenheit lernen, denn nur Erfahrung bringt uns weiter. Und Erfahrung ist immer Vergangenheit! Und nur weil es heute halt so ist, ist es nicht einfach gut, so wie früher auch nicht alles besser ist. Ich gebe aber „Mecker-Iggy“ recht, dass schneller Konsum nicht die gleiche Befriedigung bringt wie eine vernünftig geplante und oft auch lange darauf gesparte – und damit eine lange Vorfreude – Auswahl zu wesentlich mehrt Freude führt.

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        stronoff

        iggy_pops Problem scheint zu sein, dass er in einer Zeit aufgewachsen ist, wo die Originale nun mal deutlich teurer waren, als die Clone der heutigen Zeit. Wie lange und ob überhaupt er für die Originale sparen musste, weiß ich nicht. Jedenfalls ist es kein Grund, den Käufern der Nachbauten zu unterstellen, dass sie die Sachen nicht wertschätzen würden. Warum er es den Jüngeren nicht gönnt, bleibt sein Geheimnis.

        Aber Neid und Missgunst ist eine der größten Plagen der heutigen Zeit…
        … und wird in Deutschland immer mehr zum Problem!

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      Mick  AHU

      Ach, komm`schon!
      Die Amis treiben das seit Jahrzehnten, und alles auf Pump!;-)
      …her mit die Scheiße, wech` mit die Scheiße!
      …habt Ihr euch noch nie gewundert , das so manche Typ bei YT, dort eher nach Großkarton-Behausung aussehen, aber als erstes den Moog One und DSI Prophet X aus ihrem Kinderzimmer heraus vorstellen?
      Also lass uns hier mal machen, wie sind ganz unten in der „was kost die Welt Skala“! ;-)

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        wolftarkin  

        Mit den Amis hast du sicher recht. Aber bei Youtube-Videos gehe ich grundsaetzlich davon aus, dass die Geraete gesponsort oder geliehen sind. Ausser der Ersteller erwaehnt extra, dass er das Geraet selber von seinem Geld gekauft hat.

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      Organist007  

      Du sprichst mir aus der Seele, ich empfinde das auch so. Ich mach mal eine Konsumpause und konzentrier mich aufs Musikmachen.

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    camarillobrillo  

    „In welcher Zeit leben wir, in der Musiker ihre Instrumente ohne vorherigen Test kaufen?“ Das war doch in den 1970ern und 1980ern nicht anders. Die Instrumente, die ich damals gekauft habe, mussten alle erst vom Händler bestellt werden. Dann hat es mindestens Wochen gedauert bis sie da waren. Anspielmöglichkeiten gab es keine. Anders als heute hätte ich die Instrumente aber nicht 2 Wochen lang zurück schicken können. Gekauft war gekauft.
    Das war so in den späten 1970ern bei meiner Klarinette, in den frühen 1980ern bei meinem Saxophon und Mitte der 1980er bei meinen ersten Synthesizern.

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    Lewis  

    Zur Abwechslung mal wieder zur Sache: Danke DSL-man, sehr schöne Übersicht. Ich hätte eine Frage zum „Blue Meanie“-Sound: Ich habe einen originalen 2600 von 1971, graue Version. Es gab in Belgien Saint Eric, der ein Audio Path Upgrade vornahm, welches ebenfalls den Blue Meanie-Klang bringen sollte. Ich wollte das auch ausführen lassen, leider ist Eric aus gesundheitlichen Gründen kaum noch in der Lage, irgendwas zu machen. Aus Deinem Text geht hervor, dass der Klang hauptsächlich auf die unterschiedlichen OP Amps zurückzuführen ist. Ist das der einzige Unterschied? Danke und viele Grüße!

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      Tyrell  RED 1

      Bei mir war das der Casio FZ-1. Musste sogar einen Kredit aufnehmen, das Ersparte hatte einfach nicht gereicht. Bis heute hat dadurch der FZ-1 bei mir eine ganz hohe Wertschätzung.

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      DSL-man  RED

      Es müssen beim opamp Tausch noch ein paar Teile entfernt sowie andere hinzugefügt werden.
      Kontaktiere mich am besten direkt.

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    Son of MooG  AHU

    Auf meinen Juno-6 musste ich 6 Wochen warten; entsprechend groß war dann auch die Freude beim Abholen. Allerdings konnte ich ihn auch vorher anspielen und auch mit dem Polysix vergleichen. Seinen Nachfolger Deepmind 12 erwarb ich weitaus bequemer, spiele auf ihm aber nicht minder gern. Beim 2600 wäre ich auch gerne bereit, mehr auszugeben, wenn er dadurch besser wird. Hier sollte sich Behringer etwas vom Preis-Diktat distanzieren und mehr auf Qualität achten…

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      TimeActor  AHU

      Bislang habe ich kein Problem mit der von dir angesprochenen Qualität bei meinen beiden Behringer DM12D und Neutron wenngleich ich aber grundsätzlich deiner Meinung was Qualität im Allgemeinen betrifft bin. Ich hoffe nur, dass man den Behringer auch in ein Gehäuse schrauben kann.
      Eventuell mach ich mir doch noch Gedanken um einen DIY TTSH machen.

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      TobyB  RED

      Hallo Son of Moog,

      ich bin zwar kein Behringer Insider, mir scheint bei Behringer das Problem in der Produktionsplanung und weniger in der Qualitätssicherung zu liegen, klar ist alles auf Kante genäht, aber guck dir mal die Moog Mother 32 und und den Neutron zusammen an. Wirf auch mal ein Blick auf die Platinen. Das stösst aber beim Verkleinern des ARP 2600 an seine Grenzen. Ansonsten hat DSL Man das sehr schlüssig aufgeführt, was in Sachen clonen Sinn und Unsinn macht.

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    Tyrell  RED 1

    Irgendwie ging der ARP 2600 immer an mir vorbei, entweder reichte das Geld nicht, oder es gab gerade andere Wünsche. Ich persönlich warte den Behringer 2600 ab und hoffe auch noch auf den Korg 2600, danach entscheide ich mich. Auf Grund des aktuellen Preises aber wohl kaum für das Original. Jedenfalls danke für diesen objektiven Report DSLman.

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      TobyB  RED

      Korg würde ich das auch zutrauen. Es muss aber keine Miniatur Version des 2600 sein. Und Korg könnte sich auch gerne noch mal dem Thema Sequencer annehmen.

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    Hectorpascal  AHU

    Stellt euch doch nur das grausame Bild vor: Ein philippinischer Bananenverkäufer und wasauchimmer-Fan kauft einen Behringer 2600, mit RGB-beleuchteten Fadern, Digikurven und Federhall-Emulation….. Es gibt keinen Gott mehr für den weißen Mann!
    Edit: Korrekterweise sollte es philippinischer Mangoverkäufer heißen. ;)

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    citric acid  RED

    Schade das das kleine aber feine Diy Projekt um den MS2600NG ( auch wenn das Projekt jetzt nach dem 2. run eingestellt) im Internet keine Relevanz findet. Es gibt hier einen schönen Arp 2600 Clone mit tollen erweiterungen. Denke ich sollte im Winter mal nen bericht dazu schreiben.

    Das ist keine Kritik an DSL-Man, den ich sehr schätze. ;)

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    psv-ddv  AHU

    Sehr spannende und kompetent geschriebene Übersicht.
    Ich setzte mich mal mit ’ner Tüte Popcorn an den Rand der Manege und schaue mir das Arp 2600 Schauspiel an. David klingt zugegebenermassen schonmal ziemlich druckvoll…(greift in die Tüte).

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