25. September 2020

Mythos Behringer

Ich habe in den letzten Jahren immer wieder zu hören bekommen,- wie kannst du dir „Behringer Schrott“ kaufen ?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach:

Behringer hat es in den letzten Jahren (Jahrzehnten) geschafft von einer Hinterhoffirma zu einem der weltgrößten Equipment Hersteller zu werden.

Die Philosophie ist eigentlich eine ganz einfache:

Geräte zu produzieren die auch zum „kleinen Geldbeutel“ passen. Es gab Zeiten da waren Compressoren, Effekte, PreAmps, Endstufen usw. einfach unerschwinglich für den „Otto Normal Bürger“ (Lexicon, DBX, TC Electronics usw.) Diese Lücke hat Behringer sich zu Gute gemacht. Ich muss allerdings auch eingestehen das nicht alle Behringer Geräte gut sind. So würde ich mir nie ein Behringer Effekt Gerät kaufen (FX2000 usw.) Es klingt einfach nicht, aber gut für die ersten Erfahrungen zu sammeln reicht es allemal. Compressoren, Limiter und auch Mic PreAmps scheinen das Steckenpferd von Behringer zu sein. Nicht umsonst findet man sie auch in den großen Studios Weltweit. Die Zeit als Behringer noch im niederrheinischen Willich produzierte waren die Geräte wirklich gut. Ich selbst habe aus dieser Zeit noch 2 Compressoren die nach wie vor ihren Dienst verrichten.

Durch die Auslagerung der Produktion nach Fernost ging meiner Meinung nach auch die Qualität verloren. Doch Behringer hat auch reagiert und an der Qualitätskontrolle gearbeitet. Durch die Übernahme von Midas, Klark Technik, Bugera, Turbosound usw. wurden natürlich auch die Behringer eigenen Geräte verbessert. Die Behringer digital Mixer (X32 Serie, Wing) haben Geschichte geschrieben. Man konnte dort auf die Erfahrungen von Midas zurückgreifen. Wenn man sich die Testberichte und die Erfahrungswerte  anschaut hat Behringer alles richtig gemacht.

Behringer hat auch den Zeitgeist erkannt, mit diversen Digitalgeräten haben sie im Sturm die User erreicht. Ob nun die o.a. Digitalkonsolen, Wandler, Audiointerfaces Behringer hat es geschafft zu erschwinglichen Preisen dem User diese Geräte zugänglich zu machen. Auch die analogen Mixer (Xenyx Serie, Eurodesk Serie) sind durchaus beliebt bei ambitionierten Homerecordern.

In den Anfängen hat Behringer auch gerne, sagen wir mal „geclont“. Aber was soll‘s „shit happens“ Es kam dem Verbraucher zu Gute. Warum wird eigentlich so auf Behringer „eingetreten“. Auch andere Hersteller (Warm Audio) sind  Meister im kopieren. Letztendlich hört man einem Song nicht unbedingt an, mit welchen Geräten er produziert worden ist. Wie schon erwähnt, nicht alle Geräte sind meiner Meinung nach gut, man sollte schon genau schauen was man sich von Behringer zulegt. Sicherlich gibt es heute noch einige sogenannte „Montagsgeräte“ aber die haben auch andere Hersteller.

Schließlich hat man die Möglichkeit der Garantie und des 30tägigen Moneybacks. Das bieten mittlerweile fast alle Händler an. Letztendlich hört man einem Song nicht unbedingt an, mit welchen Geräten er produziert worden ist. Die Geräte von Behringer haben durchaus ihre Daseinsberechtigung und sind nach wie vor bei Anfängern und auch Profis sehr beliebt. Viele mit denen ich gesprochen habe sagen immer wieder „niemals Behringer“ Schaut man sich aber mal ihr Equipment genauer an, finden man fast immer ein Behringer Gerät.

Was allerdings ein großer Negativpunkt ist,- Behringer hat KEINEN deutschen Kundensupport. Daran sollte sich wirklich dringend was ändern. Ich weiß auch das ich mit dieser Leserstory vielleicht eine Diskussion lostrete, aber das ist auch Sinn und Zweck einer Leserstory ;-)

Fazit
Von vielen gehasst und von vielen geliebt. Behringer wird immer Anlass zur Diskussion geben.

Aber wenn wir mal wirklich ehrlich sind,- viele von uns hätten niemals mit der Musik begonnen wenn es Behringer nicht gegeben hätte.

Ob nun Mischpult, Patchbay, Audiointerface, PreAmp, Limiter, Compressor, Monitor, Mikrofone usw. Behringer bedient einfach alles um sofort mit wenigen Mitteln starten zu können.

Ich finde es wirklich schade das Behringer teilweise richtig zerissen wird,- ich bin dankbar dafür das es Behringer gibt und die Geräte die ich habe tun genau das was sie sollen und das schon über Jahre hinaus.

Plus

  • Preis-Leistung
  • Umfangreiches Produktangebot

Minus

  • kein deutscher Kundensupport
Forum
  1. Profilbild
    HansDampf

    Danke, danke, endlich spricht es jemand aus! Wir sollten Behringer „dankbar“ sein.

    Es gibt hier auf Amazona ein sehr schönes Interview mit Uli Behringer (suche nach „ULI BEHRINGER 2019 IN CHINA“).
    Dort erzählt er sehr interessante Dinge, u.a. auch über die Qualität.

    Ich kaufe seit vielen Jahren gerne Behringer-Produkte: Kompressor, Mischpult, Patchbay und seit Kurzem gerne die Synthesizer. Gerade Letztere haben für mich nicht nur eine „Daseinsberechtigung“, sondern es sind richtig gute Geräte, die Spaß machen.

    Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach sehr gut, und für mich stimmt die Qualität.

    • Profilbild
      Wolli63  

      Das ist genau das was ich mit meinem Artikel bewirken wollte,- eine Diskussion.

      Ich stehe zu meinem geschriebenen Wort, ich habe noch ein 25 Jahre altes Behringer Eurodesk MX 8000 das nach wie vor ohne Probleme funktioniert.

      Auch meine Compressoren sind teilweise genauso alt und funktionieren noch immer Fehlerfrei.

      Wenn man sich den Anschaffungspreis von damals anschaut und die bisherige Lebensdauer hat sich die Anschaffung allemal gelohnt ;-)

  2. Profilbild
    targon  

    Danke für Deinen Interessanten Artikel.

    Ich denke, man sollte generell einer Marke nicht zu dogmatisch gegenüberstehen.
    Es kommt auf die persönlichen Bedürfnisse und Anwendungen an, ob ein Produkt zu einem passt.

    Und, egal ob einem die Produkte von Behringer nun gefallen oder nicht. Wir Kunden sollten doch froh um dieses Angebot sein. Konkurrenz belebt das Geschäft. Und Behringer ist für viele andere Hersteller ein Grund, ordentlich in die Entwicklung zu investieren.

    Während ich diese Zeilen schreibe, hat der Postbote ein Paket gebracht. Ein Behringer TD3.

  3. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich halte das Wort „Mythos“ im Zusammenhang mit Behringer im Titel da doch für etwas übermotiviert und clickbaitmäßig.
    Behringer schmeißt Clones auf den Markt, die die Mythen alter Maschinen für Absatzzwecke nutzen, mehr aber auch nicht. Behringer schafft keine Mythen und steht auch mit seinem Markennamen nicht für einen Mythos.
    Also, eine gewisse Nüchternheit in der Betrachtung von Behringer täte da schon mal gut.
    Behringer würde höchstens dann Mythen schaffen können, wenn die Company einen eigenständigen Synthesizer auf den Markt brächten, der irgendwo irgendwelche Impulse zu etwas neuem oder anderem freisetzen könnte. Ein Synth, der neue Stilrichtungen prägt, der einen Musiker zum Star macht (mit dem man neue Mythen verkaufen kann), der aufgrund von Innovation herausragen würde, klanglich einzigartig ist,…
    Behringer spielt im besten Falle mit alten Mythen, verpackt diese in dessen Clones und macht (Hardware)Synths bezahlbarer – c’est tout.

    • Profilbild
      Wolli63  

      Ich sehe das ein wenig anders. Die X32 Serie wurde von Behringer selbst entwickelt (in Deutschland).

      Danach das „Wing“ das vollkommen neue Entwicklungen beinhaltet.

      Der Ultragain Mic 2200 ist ein sehr geschätzter PreAmp der auch von Behringer entwickelt wurde.

      Durch den Zusammenschluß von Behringer mit Midas, Klar Technik, Bugera und Turbosound hat Behringer sich Welten eröffnet.

      In den letzten Jahren hat Behringer schlicht und einfach die Möglichkeiten wahr genommen.

      Die neuen Synthies von Behringer sind teilweise auf Basis der alten „Moog, Roland usw. gebaut worden. Beinhalten aber dennoch neue Entwicklungen.

      Ich denke einfach, das Behringer sich dem ganzen „Marken Hype“ gegenüberstellt und die Herausforderungen nutzt.

      Und zum Thema „Mhytos“ Behringer ist ein „Mhytos“ das kann man sehen wie man will. Jeder hat da eine andere Meinung. Durch die ganze Preisgestaltung ist Behringer zum Mythos geworden. Nenne mir einen Musiker oder Homerecorder der Behringer nicht kennt.

      Damals in den 80ern waren Moog, Roland, Lexicon, Akai, EMU usw. Mhyten. Aber wir leben im 21sten Jahrhundert, da werden nunmal neue Mhyten geboren ;-)

      Behringer wird weiter seine Philosophie verfolgen, und das kommt nicht zuletzt uns Usern zu Gute.

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        AMAZONA Archiv

        Zitat:
        „Ich denke einfach, das Behringer sich dem ganzen „Marken Hype“ gegenüberstellt und die Herausforderungen nutzt.“

        Nein. Behringer nutzt den Marken-Hype und leitet ihn in seine Richtung um. Behringer lebt im Kern davon, Marken zu kopieren und sich ehemals innovative oder erfolgreiche Unternehmen einzuverleiben. Wer kopiert, ist kein Erschaffer von Mythen. Er ist ein Player im Markt, dessen Geschäftskonzept darauf basiert.
        Moog schuf ein neuartiges Musikinstrument. die anderen o.g. waren teilweise in anderen Feldern innovativ. Behringer steht nicht für Innovation, sondern im besten Fall dafür, hier und da bei z.T. guter Qualität etwas bezahlbarer zu machen.

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          Markus Galla  RED

          Mythos laut Wikipedia: „Mythen erheben einen Anspruch auf Geltung für die von ihnen behauptete Wahrheit.“ Passt doch perfekt zu Uli Behringer und zu Donald Trump. Nicht, dass ich beide auf eine Stufe stellen möchte, aber beide arbeiten so und dürfen deshalb als Mythos bezeichnet werden ;-)

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        Larifari  AHU

        „ Nenne mir einen Musiker oder Homerecorder der Behringer nicht kennt.“

        Keinen…daß hat aber mehr mit „berühmt berüchtigt“ als mit Mythos zu tun.
        Aber ja..das x32 steht in ziemlich vielen Proberäumen.

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      WOK  

      Behringer ist insofern ein Mythos, als jeder davon spricht – entweder positiv oder negativ. Viele , die schon länger Musik machen, hat Behringer in irgendeiner Form dabei begleitet, war es doch für viele das erste Mal die Möglichkeit, an ansonsten nicht bezahlbare Geräte zu kommen.
      Die, die grundsätzlich allem mit dem „Behringer“-Schild negativ gegenüberstehen, teile ich in drei Kategorien ein:
      – einmal eine schlechte Erfahrung gemacht mit einem B-Produkt das irgendwann kaputtging, seitdem der Mythos „alles von denen ist sowieso Mist“
      – teures Heimstudio mit den „angesagten“ Produkten eingerichtet und dann mit offenem Mund eine Produktion von einem befreundeten Musiker aus dessen komplett mit B-Produkten für 1/5 des Preises eingerichteten Heimstudios gehört und seitdem verzweifelt auf der Suche nach klanglichen Unterschieden („irgendwie nicht so transparent“…)
      – Mythos „die klonen doch nur die Arbeit anderer“ Tunnelblick, ohne mal die Scheuklappen abzunehmen (Eurodesk, Deepmind, Neutron, X-Touch, Wing)

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      gaffer  AHU 1

      Ich würde dir zustimmen, aber die Produktion von Behringer spiegelt doch nur die Wünsche der User wider. Guck dich hier im Blog um, ein Großteil der Diskussionen über Synthies ist rückwärtsgerichtet. Ich glaube das ist wie beispielsweise bei Autos. Menschen, die sich in ihrer Jugend die Objekte der Begierde nicht kaufen konnten, holen das 2 Dekaden später mit gefülltem Konto nach. Die suchen nicht unbedingt nach Neuem, das Alte wird zum Denkmal. Damit sind sie automatisch nicht die Motoren der Weiterentwicklung, sondern eher des Stillstands, höchstens der Seitwärtsbewegung. Behringer hat das verstanden. Mein letzter Kauf von Hardware: ein UMC1820. Bin absolut zufrieden. Ja, ich hatte auch schon Equimpment im 5-stelligen Bereich und besitze noch beide Ohren.

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      WOK  

      Platinen mit ungleichmäßig aufgetragenem Schutzlack (den der Autor meinte als „Dreck“ abschrubben zu müssen ) findet man auch bei anderen Herstellern. Hat auf die Haltbarkeit überhaupt keinen Einfluss.
      Bei doppelt so teuren Geräten würde das vielleicht nicht durch die Endkontrolle gehen sondern weggeworfen, aber irgendwo muss man eben auch den Preis berücksichtigen.

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        Larifari  AHU

        „Hat auf die Haltbarkeit keinen Einfluss“

        Ahja…hast du den Artikel und die Kommentare gelesen ?

        „ findet man auch bei anderen Herstellern“

        In dem Ausmaße ganz klar – Nein !

  4. Profilbild
    Holden  

    Es kann nicht jeder alles haben. Wer diese Regel nicht befolgt zerstört unsere Grundlagen.

  5. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Einladung:
    Wann: 25.09.2020, ab 09.00h, open-end
    Wo: Amazona.de
    Was: Kaffeekränzchen der Beringer Fanboys
    Dresscode: Beringer Logo-Overall und Ulli-Masken
    Motto: Billig kaufen ->wegwerfen ->Billig kaufen ->Wegwerfen. etc.
    Nicht willkommen: Ausgebeutete Asiaten, Qualitätsbewusstsein, eigene Ideen, Freude am guten Klang und psv-ddv
    Viel Vergnügen!

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      Markus Galla  RED

      Na ja, das könnte man von einigen anderen „Fanboys“ anderer Hersteller aber auch behaupten. Ich habe definitiv mehr teuer bezahlte Geräte in meinem Leben weggeworfen als Behringer Geräte oder zum Beispiel Geräte von LD Systems (auch nicht anders als Behringer mit deutscher Entwicklung und chinesischer Fertigung). Meine X32-Pulte laufen seit Jahren problemlos und auch der X-Touch Controller spielt mit. Ebenso meine A500 Studioendstufe.

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        Wolli63  

        Vor ca. einem Jahr rauchte ein Netzteil nach über 20 Jahren bei einem Behringer Compressor ab. Kann passieren nach so einer langen Zeit. Bei Conrad habe ich dann ein neues geholt,- eingebaut und fertig. Kosten gerade mal 6 Euro ;-)

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      Wolli63  

      Sorry, aber dieser Kommentar ist mehr als nur beschämend.

      Wenn man Behringer nicht mag, kann man das durchaus auf eine andere Art zum Ausdruck bringen.

      Das hat nichts mit „Respekt“ zu tun.

      Die Meinung eines anderen zu Respektieren ist eine Sache aber sie auf so eine Art und Weise wie du sie hier geschrieben hast zu deformieren ist eine andere Sache.

      Im übrigen,- zur Ausbeutung von Asiaten,- Welche Klamotten trägst du denn,- bist du dir wirklich sicher das diese nicht aus Fernost kommen ???

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        AMAZONA Archiv

        Bin da ganz auf deiner Seite,ich habe Geräte von Behringer die seit über 20 Jahren einwandfrei funktionieren,ja gute Musik ist nicht nur mit teuren Geräten zu machen,Snobs sehen das natürlich anders.

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        Holden  

        Ich finde es geht viel tiefer und es muß auch keine Konsumkritik betrieben werden um den Fehler in der Matrix zu erkennen. Früher haben nur Spezialisten Zugriff auf Technik und Ressourcen gehabt und entwickelten diese weiter. Wer keinen Zugriff darauf hatte mußte das mit extremer Begabung oder Kreativität ausgleichen. Daraus entstanden wunderbare Dinge denen du und ich nichts entgegensetzen können. Wir feiern uns als Individuum und Speerspitze der Zivilisation, nur was sind die Dinge die wir erschaffen wirklich Wert? Wer hat das Talent entdeckt, das nur dank Behringer Musik für die Ewigkeit erschaffen hat? Herr Jarre war früher mal banales Synthiegeplätscher und wird heute gehandelt wie Bach, Mozart oder Mussorgski. Diese Erosion wird immer stärker und mündet aktuell in Apache207. Die Ironie: Er nutzt wahrscheinlich kein bischen von Behringer und seine Fans kennen weder Jarre noch Bach.

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        SynergyMan  

        Jetzt schalt mal einen Gang runter Wolli. Du schreibst hier durchaus polarisierende Artikel, unter denen sich auch Hymnen für den Hersteller Behringer befinden. Da muss Du auch in der Lage sein, die berechtigte und gut gemachte Kritik meines Lieblingsfeindes psv-ddv zu verkraften. Stattdessen hier dann wegen Tonfall zu jammern geht da gar nicht ! Behringer hat wie andere Hersteller auch seit Verlagerung der Produktion nach China auch ein Augenmerk auf Obdoleszenz. Wer was von Elektronik versteht, sieht das in einem x32 oder Model D relativ schnell – Stichwort Kondensatoren. Bei dem Pricing und Stückzahlen wird schon genau drauf geachtet, dass sich in fünf Jahren eine Reparatur nicht rechnet und man neu kauft. Das darf und sollte man kritisieren (nicht nur bei Behringer), statt vor Dankbarkeit zu zerfließen.

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          Wolli63  

          Hier zerfließt keiner vor Dankbarkeit …. und Behringer Hymnen hab ich auch keine geschrieben, sondern vielmehr meine Erfahrungen weitergegeben.

          Schau dir mal die Elektronik von anderen Herstellern an.

          Nur sehr wenige achten auf gute aber auch teuere Kondensatoren.

          Meine Geräte u.a. auch Behringer haben allesamt deine beschriebenen 5 Jahre überlebt.

          Mein Combinator (Multibandkompressor) verrichtet seit fast 25 Jahren seinen Dienst.

          Viele von uns kleinen Musikern haben eben nicht die Taschen voller Geld. Da greift man auf Behringer zurück die es bezahlbar machen.

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          Armin

          Was für ein Blödsinn! Die verwendeten Kondensatoren mögen nicht High End sein, handsortiert und gemessen, es ist Industrieware. Teilweise wurden diese auch bei meiner Ex-Firma verwendet, die in Deutschland fertigt und deren Geräte in die 100.000 Euro gehen konnten. Also nochmal, was für ein Blödsinn!

          Bauteile unterliegen einer natürlichen Alterung. Und klar ist bei einem 150 Euro Gerät die Reparatur nicht lohnenswert weil der Stundenlohn ja schon höher ist.
          Aber das Gerät gibt sicher nicht nach 1 Jahr oder 2 Jahren den Geist auf!

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            rio  

            Und die Elko sind auch nicht das, was teuer ist. Bei dem synth, den ich in den Händen hatte, erschien mir das Material und die Bauteile schon recht wertig.

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        Larifari  AHU

        @Wolli : Jetzt bleib mal locker….Der Bericht ist so geschrieben dass ich zeitweise dachte es handelt sich um Affiliate.

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      Filterpad  AHU

      Ob die Behringer Produkte wirklich für Kurzlebigkeit erstellt worden sind, sei mal dahingestellt. Vergleicht man nur die echte 303 vs. TD-3. Auch wenn ich eine ‚echte‘ 303 noch nie in der Hand hatte, so kommt mir die Behringer Variante nicht ungleich „billiger“ vor. Bei den sehr günstigen Produkten aka Crave mag das durchaus zutreffen (siehe in geöffneter Form -> schrecklich!). Ich für meinen Teil freue mich auf den B-2600. :) Das mit den arbeitenden Asiaten ist definitiv ein Denkvorgang wert, wobei die Bilder im Netz der Fabrikanlagen einen guten Eindruck hinterlassen. Im Vergleich zu z.B. Textilfabriken aus der fernöstlichen Ecke.

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        Wolli63  

        Hallo Filterpad,

        danke für deinen Kommentar.

        Ich kann an der Qualität von Behringer nichts aussetzen, bislang hat alles super funktioniert.

        Den Crave kenne ich nicht und kann nicht viel dazu sagen.

        Vielleicht eine „versaute Serie“ oder tatsächlich nur ein Einzelfall „i don’t know“

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        lightman  AHU

        Ich habe eine 606 und besaß von 1990 bis ’95 auch eine 303, und kann sagen, daß die TD-3 bezüglich Verarbeitung nicht sehr weit davon entfernt liegt. 303 und 606 sind wegen der damals verwendeten Teile schwerer und wirken haptisch wertiger, das ist aber nur scheinbar so. Damals wurden andere Plastiksorten verwendet und die Regler und Tasten glänzen silbern, während sie bei der RD-6/TD-3 mattsilber gehalten sind.

        Rein qualitative Vergleiche bezüglich der Machart sind aber wohl nicht sinnvoll, denn es gibt ja keine neuen 303s oder 606en mehr, die man mit den neuen Behringer-Nachbauten vergleichen könnte.

        ich denke mal, daß nach stärkerer Benutzung über einige Jahre manche Taster mehr Druck brauchen, damit sie reagieren, das ist auch bei meiner 606 so (und war bei meiner 303 nicht anders). Ansonsten muß man mal abwarten, bis jetzt bin ich optimistisch.

        Meine erste Berührung mit Behringer fand Anfang der 90er statt, als ich mir einen Ultrafex II Exciter und einen SNR2000 Denoiser anschaffte. Den Denoiser verwende ich heute noch, er läuft tadellos und versieht tapfer seinen Dienst, gab nie technische Probleme damit, auch nicht mit dem Ultrafex II. Die beiden Geräte haben mich damals vorangebracht, wofür ich heute noch dankbar bin.

        Außerdem habe ich noch einen BCR2000-Controller, auch ein tolles Teil, das ich nicht mehr missen möchte.

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          lightman  AHU

          Nachtrag:

          Ich bin bezüglich meiner Musikalien pragmatisch eingestellt. Geld für teure Sachen hatte und habe ich nicht, alles über 100 oder 150 Ocken kann zum Problem werden. Ich habe in den vergangenen 30 Jahren eine Menge Musik und Gigs gemacht, Alben und EPs auf Vinyl, CDs, haufenweise Zeugs bei iTunes, EPs auf Beatport, reichlich Material auf SoundCloud und YouTube, etcetera pehpeh. Geld hab ich damit trotzdem nie richtig verdient, und wenn mal was abfiel, wanderte es 1:1 in die Musik.

          Da hört man auf, Fanboy von irgendwem/was zu sein, weil man es sich nicht leisten kann. Gebrauchte Synths/Geräte und günstige Neuware, das sind meine Optionen. Zu gerne würde ich mal richtig dicke Knete auf den Tresen legen und einen fetten Synth oder schickes neues Studioequipment kaufen, aber das geht nicht, also hole ich mir das, was geht und mache das Beste draus – da sind dann halt auch die vielgeschmähten Tischhupen von Korg dabei, Behringer-Sachen, und halt alles an Gebrauchtware, das der Hype, die Nostalgie und das Sammlertum preislich noch nicht kaputtgemacht haben.

          Also bitte, hört mir mit dem Konsumkritik-Gejaule und Schickeria-Ding auf, es gibt genügend Leute wie mich, denen der unverhohlene Vorwurf, wir würden nur Dreck kaufen, Geldsäcke unterstützen und Chinese quälen, langsam mächtig auf den Sack geht.

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          ISE500  

          Hallo Lightman,

          alles richtig, was du sagst. Bei Behringer ist die Quali sicher gut! Aber was diese Marke mir wirklich unsympathisch macht, ist, wie dreist sie das geistige Eigentum anderer Hersteller „klaut“… das macht man einfach nicht. Würde mir trotzdem Produkte von ihnen zulegen, weil dir mir gefallen. Jetzt bin ich in einem Widerspruch gefangen – ich unterstütze die Marke, wenn ich mir deren Produkte kaufe. Gleichzeitig kritisiere ich die Firmenpolitik. Naja, bisher habe ich noch kein Behringer Produkt. Das liegt daran, daß ich die letzten Jahre mich bereits mit andere Hardware eingedeckt hatte, teilweise auch im gleichen Preissegment. Da hatte ich auch diese Krankheit, wie hiess die nochmal, „GAS“? Jetzt würde ich mir lieber was zurücklegen oder lieber mehr Urlaub machen (was ja wegen Corona gerade nicht so einfach ist). Bin froh, daß zu haben, was ich habe.
          Letzter Gedanke: ich schreibe das, weil einem im Internet immer Leute begegnen, die Behringers Plagiatpolitik verteidigen und darauf hinweisen, daß andere Hersteller das auch gemacht haben/machen. Aber so krass wie Behringer hat das noch nie jemand gemacht. Gleichzeitig finde ich Ulis Auftreten aggressiv. Die Sache mit dem Corksniffer-Synth war doch einfach doof.

          Mehr fällt mir zu der ganzen Thematik nicht mehr ein.

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            lightman  AHU

            Anfang der 90er hatte ich die Chance, eine Platte zu machen, meine Aufnahmen waren aber zu verrauscht, also brauchte einen Denoiser. Der SN2000 war das einzige Gerät, das ich mir leisten konnte, hätte ich ihn mir nicht gekauft, wäre der Deal nicht zustande gekommen.

            Das steht beispielhaft dafür, was ich meine. In dem Preissegment, das für mich in Frage kommt, ist u. a. halt auch Behringer angesiedelt, weswegen deren Produkte immer mal wieder in meinem Studio landen. Das heißt nicht, daß ich die Firma aktiv unterstützen würde, ehrlich gesagt ist es mir egal, welcher Name draufsteht, solange es mich weiterbringt. Ich will Musik machen, kein Statement setzen.

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              Holden  

              Die Wahl der Mittel ist auch ein Statement. Hätte ich nicht gedacht, ist aber so. Schon mal darüber nachgedacht „Instrumente“ während der Performance anzuzünden und zu schauen was mit der „Audience“ passiert? Die denken wahrscheinlich nur, „cool wie der das abfackelt“. Kein warum, kein wieso. Googel mal nach Beuys-Badewanne, das ist sowas ähnliches, nur auf wesentlich höherem Niveau. Ich kenne dich nur als top Teilnehmer der einen Diskurs nicht scheut und nur deswegen schreibe ich hier. Alles Liebe, ja Liebe, die fehlt oft genug! :)

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                lightman  AHU

                LIebe fehlt oft genug, das ist wahr. Ich umarme Leute lieber, als sie zu verhauen, manchmal weiß man nur nicht, was man als erstes machen soll.

                Die Wahl der Mittel kann ein Statement sein, vielleicht wird das ja so gesehen, wenn ich Gigs mache, daran habe ich bis jetzt ehrlich gesagt noch nicht gedacht.

                Ich glaube nicht, daß außer anderen Musikern oder Leuten, die sich mit der Technik auskennen, ein normaler Hörer/Gast Wert drauf legt. Das ist gut so, denn ich möchte ja, daß die Leute die Musik um ihrer selbst Willen mögen oder zumindest gewähren lassen, nicht etwa weil ich Gerät A oder B nutze oder einen Glitteranzug trage.

                Obwohl, das mit dem Glitteranzug wäre vielleicht mal ’ne Überlegung wert…

                • Profilbild
                  Holden  

                  Puh, was ist aus dieser Welt geworden. Früher haben einige ihre Instrumente bemalt, überklebt, Markennamen zerkratzt, gemoddet und so zu den ihren gemacht, ohne Marken-sponsoring und den Verdacht schon mit den verwendeten Geräten Werbung zu betreiben. Wie du sagst, es sollte um die Musik und das Erlebnis gehen aber kennst du nicht die Typen, die einen auf sie Pelle rücken um zu sehen was du machst und verwendest? Ich war immer einer der Typen und jetzt darfst du mich gerne auch hauen! Glitter immer! :)

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                    lightman  AHU

                    Bin da voll entspannt mit Leuten, die mir über die Schulter gucken wollen, ich hab bei Gigs anderer Leute auch immer ein bißchen aufs Equipment geschielt. Heutzutage finde ich das nicht mehr so interessant, besonders wenn ein Laptop danebensteht.

                    Ich kannte mal einen Kollegen, der auch die Markennamen und Bezeichnungen seines Gears abgekratzt bzw. mit Gaffa überklebt hat, allerdings nur bei seinen Casio-Synths, weil er nicht wollte, daß das seine Mitmusiker sehen. Das Ethos an sich ist aber okay, das stammt noch aus den frühen Zeiten, wo man mit dem Starkult brechen und die Musik in den Vordergrund stellen wollte. Schade, daß davon nicht viel übriggeblieben ist.

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          cosmolab  

          …Lustig! Genau DIE beiden Dinger (Denoiser und Ultrafex II) hab ich damals vor gut 25Jahren auf gekauft und hab sie heute noch (na, und selbstmurmelnd laufen die noch).
          Wenn ich ehrlich bin, hab ich die nur noch aus „Nostalgie“ – aber warum dann eigentlich??
          Auch, weil sie wirklich gut gemacht sind – und weil man diesen Geräten noch „Herzblut“ anmerkt. Das geht beim Handwerklichen los und bis hin zum Handbuch. Hier waren Leute am Werk nach dem alten Leitspruch „Meine Hand für mein Produkt“. Das kann ihnen keiner nehmen.
          Ich glaube fest daran, dass Behringer sich (völlig abgesehen vom Preis!) damals genau damit die Grundlagen für einen Erfolg gelegt hat.
          Später haben sie das z.T. auch mal vergessen – und vielleicht erst dadurch haben sie ihren Kritikern das „Fleisch gelefert“. In der letzten Zeit (z.B. beim WING) hab ich das Gefühl, dass es auch wieder Leute mit Herzblut gibt – und das ist gut so.

          Was aber in der Synthesizersparte läuft, hat nach meinem Gefühl ein wenig was von „Der Wurm muss dem Fisch schmecken“ in Kombination mit „Ich kann länger als Sie!“: Da sitzt einer, der sagt: Ich hab die Mittel dazu, und jetzt zeig ich´s Euch, dass ich im Prinzip „Alles“ bauen kann – ob nun innovativ oder nicht – wurscht.

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        chain25   1

        Moment mal, also der Crave ist in der Verarbeitung um ein Vielfaches wertiger als die TD-3. Ein hübsches und robustes kleines Metallkästchen eben.
        Ja, es gibt hier den Artikel mit dem Innenleben des aufgeschraubten Geräts. Ob das bei allen Craves so und bei allen TD-3s nicht so ist, wer kann das schon sagen.
        Ich möchte nur zum Ausdruck bringen, dass bei ungefähr gleichem Preis der Crave der TD-3 in jeglicher Hinsicht überlegen ist – außer man möchte eben einen 303-Klon.

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        rio  

        Der Crave ist top, nur die flussmittelreste drauf nicht.

        Es waren 2 Geräte – beide sahen innen ähnlich aus. Es wird wahrscheinlich jeder Crave so abgefertig sein. Der ,dreck‘ hat aber nichts mit der Wertigkeit der Bauteile zu tun (was du ja auch bereits erwähnst).

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          rio  

          Was ich jetzt aber nicht (bei dem Wort „Top“) erwähnt hab:
          Den Sequenzer des Craves, guck ich mir erst gar nicht an – den Arp nutz ich auch nicht. Mit einer vernünftigen Midi-Implementierung der Funktionen wäre das sicher brauchbar… Ich steuer das Teil direkt an, alles andere ist einfach nur halb durchdacht.

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      WOK  

      Alberner Kommentar.

      Praktisch ALLE Hersteller lassen in China fertigen. Und die Platinen-Bestückungsautomaten dort fühlen sich bestimmt nicht ausgebeutet.
      Und ich musste noch keins meiner Behringer Geräte wegwerfen.
      Und was den Klang angeht: klar, der zehmal teurere Mikrofonvorverstärker von XY klingt natürlich „irgendwie transparenter und luftiger“…..

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      tommyk  

      Klar, dass sich DER Amazona.de-Protegé dazu höchstselbigst äussert. „So sicher wie das Amen in der Kirchen.“

      Schön, wenn man recht offensichtlich den Schutz des Scheffs, den man wohl pers. kennt, geniesst und ohne Limits stets ungehindert Bullshit von seiner Höhle kann.

      „Chapeau!“

      PS: Wolli, gut getroffenes Thema. Danke Dir!

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      Tyrell  RED 11

      @psv-ddv Der Anfang Deines Kommentars geht noch als Satire durch, am Ende wird es populistisch. Ich kann da nur den Kopf schütteln und mich wundern.

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        Markus Galla  RED

        Es ist wie immer: Behringer polarisiert. Und Uli Behringer will das ja auch. So bleibt man im Gespräch und die Absatzzahlen sprechen für sich. Man kann zu Behringer stehen wie man will. Er macht vieles richtig und einiges falsch. Aber so ist es doch überall. Nur, weil Firmen wie Yamaha, Roland und Co. ein Saubermann-Image pflegen, heißt das noch lange nicht, dass dort alles sauber ist. Tatsache ist, dass Uli Behringer nicht eine Nische bedient, sondern die Masse, nämlich die Leute, die Musik machen möchten, ohne sich zu verschulden. Und: Nachgebaut wurde schon immer: Die Fender Strat, die Gibson Les Paul, die Hammond B3, Filterschaltungen von Synthesizern, Mikrofonvorverstärker, Mikrofone uvm. Das ist keine Erfindung von Uli Behringer. Zum Thema Asien: Ich habe kürzlich auf WDR 2 einen interessanten Beitrag zur Modebranche gehört. Ein ehemaliger Designer hat dort berichtet. Er sagte, dass man aufhören muss, die Zustände dort nach unseren deutschen Gesichtspunkten zu bewerten, sondern sie vor den örtlichen Gegebenheiten bewerten muss. Aus unserer Sicht ist das Ausbeutung. Aus Sicht der Menschen da unten ist es der Job, der ihnen das Überleben sichert und dafür sorgt, dass sie nicht auf der Straße leben und betteln müssen. Das macht es aus unserer Sicht aber nicht besser und wir müssen weiter dazu beitragen, dass sich dort menschenwürdige Arbeitsbedingungen ergeben.

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      swift  

      Ziemliches Ungustl-Kommentar! Woher stammt den dein Device, auf dem du diesen Post getippt hast? Auch unsere geliebten Marken- und Boutiqueherstellern beziehen ihre Elektronik weitgehend aus China oder bauen gleich dort ihre Geräte (z.B. Novation Summit).

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    AMAZONA Archiv

    Vielleicht sollte man sich selbst mal von seinem Fanboytum generell distanzieren.
    Moog, Pearlman und Kakehashi leben schon längst nicht mehr. Die Companies sind mittlerweile zum Teil schon recht einfallslose Player auf einem Markt, denen es nur noch um wirtschaftliches Überleben oder Gewinnmaximierung geht. Die Innovationsfreude der Pioniere dieser Firmen ist so nicht mehr gegeben.
    Wer Fan sein will, der soll sich auf dem Fußballplatz als Supporter rumtreiben. Wir reden hier von Werkzeugen, die uns in unserem kreativen Schaffen dienen sollen.
    Bin übrigens auch kein Fanboy von einer Firma und stehe Behringer recht neutral gegenüber. Habe einiges von Behringer für mich auch schon gewinnbringend (im kreativen Sinne) genutzt. Einen Mythos vermag ich da aber beim besten Willen nicht zu erkennen, auch wenn es im Sinne der Werbeabteilung vermutlich läge, Behringer relevanter darzustellen.

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    penishead  AHU

    Ich finde Behringer Geräte super. Damals schon Anfang der Neunziger und jetzt eigentlich noch viel mehr, wegen Eurorack und Synthies. Ist eine Firma nach dem marktüblichen Gesetzmäßigkeiten, wie alle anderen auch. Wer auf die Kundschaft hört, hat eben Erfolg. So einfach ist das! Wenn Roland oder Moog innerhalb von 20 Jahren nicht schafft seine Kultgeräte nachzubauen, bitte – dann eben jemand anderes. Wer nicht den Bedarf erkennt, der hat eben geschlafen oder will nicht. Dann kann das jemand anderes machen, wenn er gewisse Regeln beachtet und notfalls auch rechtlich das durchleuchten lässt. Jeder hat seine Chancen in einem gewissen Zeitfenster.
    Ich steh auf Behringer, einzig die Lieferzeiten und das Marketing sind eigentlich von vorgestern. Auch die Webseite ist sowas von gruselig. Schlimm! Ach ja, ein deutscher Support sollte wirklich drin sein. Wer aus Deutschland kommt, sollte das wichtig nehmen.

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      Wolli63  

      Hallo Penishead,

      danke für den Kommentar,- klar und deutlich definiert.

      Mehr kann ich auch nicht dazu sagen.

      Liebe Grüße
      Wolli

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        penishead  AHU

        Ja, bitte. Man kann ja auch dazu stehen. So ist eben meine Meinung. Uli Behringer macht auch nicht alles perfekt, aber so eine große Firma aufzuziehen und auch noch über so viele Jahre zu leiten ist auf jedenfall eine Leistung.

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    ShoutingMantis

    Ich habe mich Wahnsinnig gefreut als ich damals hörte, das Behringer einen Wasp clone macht. Seit ich mich für Hardware interessiere,liebe ich den Wasp. Irgendwann wird der auch in meinem Set up Landen. :) Was ich nicht so schön finde das Behringer Momentan sehr viel clont. Trotzdem hat es auch sein gutes, wie richtig gesagt. Ich finde zum Beispiel die Behringer Module toll. Sie sind erschwinglich, und passen super in das Moog case, das ich für die Erweiterung meiner Mother gekauft habe. Leider hat dieses Case eine Schwäche für tiefe Module…
    Aber da schafft Behringer zum Glück Abhilfe

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    Henrik Fisch  AHU

    Ich habe eine ähnliche Meinung: Wenn Behringer günstige Geräte baut, ja, super! Für viele Synthesizer-Enthusiasten (ich beschränke mich hier mal auf die Synthesizer) ist das eine prima Gelegenheit, sich ein Hardware-Gerät zuzulegen.

    Der folgende Satz ist wichtig für meine Begründung, warum mir (MIR!) Behringer nicht ins Haus kommt. Wer dann noch explodiert, dem kann ich auch nicht helfen. Wer mich dagegen mit Argumente überzeugen will, gerne. Also:

    Das nun Anschließende ist meine ganz höchstpersönlich, private, subjektive Meinung.

    1. Uninteressante Hardware
    Es gibt zwei Synthesizer, die ich interessant finde: »DeepMind 6/12« und den »Poly D«. Die haben etwas Eigenständiges. Alle anderen sind mehr oder minder Kopien von vorhandenem. Das finde ich nicht nur langweilig – weil es keine neuen Perspektiven eröffnet – sondern auch peinlich. Denn mit dieser Produktions-Power müsste die Firma eigentlich mit Eigenentwicklungen nur so um sich schmeißen können. Dass sie es nicht tut, hat etwas mit Sicherheitsdenken zu tun. Das bringt mich nicht voran, sondern lässt mich in vorhandenem verweilen.

    2. China-Produktion
    Ich unterstütze nichts mehr, was in China hergestellt wird. Das hat nichts mit Qualität zu tun, sondern damit, dass ich mit Devisen dieses Land nicht füttern werde.

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      Wolli63  

      Hallo Henrik,

      Du weißt sicherlich das sehr viele „große Namen“ in der Musikbranche mittlerweile in Fernost produzieren lassen, weil es günstiger ist.

      Namhafte Gitarren werden in China produziert, AKG lässt dort produzieren und haben kein Werk mehr in Österreich, LG, Yamaha, Sennheizer, die Liste könnte man noch weiterführen.

      Hinzu kommt das die Hersteller die in ihrem Heimatland produzieren die Bauteile gröẞtenteils aus Fernost beziehen.

      Dieses Argument von dir ist für meine Begriffe nicht schlüssig.

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        Henrik Fisch  AHU

        Genau darauf achte ich. Es ist immer eine Frage, ob die Technologie rundherum in China »entwickelt« (bewusst in Anführungszeichen gesetzt), oder ob in Deutschland (oder einem anderen Land) die Vorarbeit geleistet wurde und dann in China alles nur noch zusammen gesetzt wird. Ich achte darauf. Ich mache mich da schlau …

        … aber schon klar: Ich versuche es zumindest. Denn manchmal bekommt man das auch nicht heraus. Aber da, wo ich es heraus bekomme: Stoppschild. 🛑

        In dem Zusammenhang:

        https://www.zeit.de/2020/40/thalia-china-propaganda-miete-regale-verkauf

        Thalia ist für mich erst einmal gestorben, Und ich mochte den Laden.

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      penishead  AHU

      Fast alles kommt aus China, selbst Dein Tomatenmark, wenns aus Italien kommt, kommt aus China. Zu 80%. Also, so eine Überzeugung ist nicht realistisch. Selbst damit das Du die Möglichkeit hast hier einen Kommentar zu schreiben, hast Du Devisen nach China gebracht. Dieser Kampf ist schon längt verloren und es gibt auch kein zurück mehr. Zumindest in den nächsten 50 Jahren nicht mehr.

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        Henrik Fisch  AHU

        Schlechtes Beispiel: Ausgrechnet meines nicht. 😉

        Mein Tomatenmark kommt aus Italien und ist schweineteuer. Aber dafür kommt das Geld auch einer italienischen Tomatenbauerin zugute.

        Aber mir ist natürlich schon klar, was Du meinst. Ich achte trotzdem verstärkt darauf.

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      Ashatur  AHU

      Hallo Henrik,

      Ich kann verstehen das man es langweilig findet aber peinlich…? Behringer ist nur dem Trendzug aufgestiegen. Und wenn ich an die letzten 20 Jahre denke da wurde doch sehnlichst erwünscht und erbettelt das man die alten Klassiker wieder auferlegt. Daher ist es eher ein intelligenter Schachzug dieser Firma.
      Ich kann nur meine eigenen Erfahrungen teilen… und die sind geteilter Natur. Ich habe Geräte wie die oben schon genannten Kompressoren und das schon über 20 Jahre und sie arbeiten heute noch zuverlässig. Aber ich hatte mal so DI + Amp Simulationen in der
      Hand und das wahr mitunter wohl das grottigste Stück Technik was mir vor die Ohren kam. Bei den Synths kenne ich nur MS 101 und TD3 und da bin ich eher mit der TD 3 zufrieden.

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        Henrik Fisch  AHU

        Stimmt, Du hast Recht. Wenn ich noch einmal drüber nachdenke … stimmt absolut: Wenn alle danach schreien, die alten Geräte wieder aufleben zu lassen, und die Hersteller das ignorieren (hallo »Roland« und »Moog«) und Behringer es dann macht, und die Leute dann tatsächlich Geld dafür ausgeben, also tatsächlich ein Markt dafür existiert … ja, dann kann man Behringer nur beglückwünschen. Ich nehme das »peinlich« zurück.

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          Ashatur  AHU

          Sorry vielleicht war ich gestern auch etwas zu forsch… wir sind hier auch arg im Ausnahmezustand. Wir warten auf Testergebnisse unserer Kinder die einfach nicht kommen wollen… und dazu noch
          Quarantäne…da liegen einfach die Nerven blank… Sorry auch an den Rest!
          Aber du scheinst eine Person zu sein mit der man gut Diskutieren kann :)

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            Henrik Fisch  AHU

            Lieben Dank für die Rückmeldung. Und nein: Dein Posting habe ich überhaupt nicht »forsch« verstanden. Im Gegenteil, das war ein guter Denkanstoß.

            P.S.: Ich drücke die Daumen wegen Deiner Kinder!

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      Deepmind

      Henrich Fisch,
      was kommt den heute nicht mehr aus China?
      gibt es da etwas von dem Du sagen kannst „da ist kein China Bauteil drin“?
      Ich denke nicht.

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        Henrik Fisch  AHU

        Es gibt mehr als Du denkst. Man muss sich nur die Mühe machen, danach zu suchen.

        Ich hatte ja zudem oben bei meiner Antwort an Wolli63 – der diese fruchtbare Diskussion mit seinem Beitrag gestartet hat – schon eingeräumt, dass es mir vor allem auf die »geistige Schöpfung« ankommt. Ob ein Produkt also in Deutschland (oder einem anderen Land) mit Ideen und Tatenkraft erdacht/entwickelt/zur Marktreife gebracht wurde und dann meinetwegen in China zusammen geschraubt wird. Oder ob alles in China gemacht wird, mit Ideen aus dem Ausland der chinesen.

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      c.hatvani  AHU

      Für Dein Dilemma gibt es eine Lösung: Du kaufst Behringer Geräte nur noch gebraucht. Dann bekommt weder Behringer noch China dein Geld :-)

  10. Profilbild
    Ian Son  

    Lustig. Mein erster Kontakt zu Behringer war der „composer“ Kompressor in den späten 90ern. Hat uns als Schülerband echt nach vorne gebracht, die Vocals klangen gleich viel professioneller. Wenn der blöde Wackelkontakt nicht gewesen wäre, der mich damals gewundert hat, da das Gerät sonst so wertig wirkte ;-)
    Qualitätsprobleme hatte ich später vor allem bei Korg und dsi, was den Firmen komischerweise deutlich weniger angekreidet wird als Behringer.
    Aktuell bin ich Behringer sehr dankbar, dass die DNA vieler analogen Synth-Klassiker gerettet wird. Damit wird ja auch wertvolles Kulturgut gerettet.
    Keiner käme auf die Idee, einer Klavier- oder Gitarrenfirma vorzuwerfen, sie würden einfach nur clonen. Warum eigentlich ist es bei Klampfen eigentlich völlig ok, hemmungslos abzukupfern?

  11. Profilbild
    PaulusS

    Zum basteln sind auch die Synthis von Behringer garantiert nicht verkeht.
    Es kommt auf den Anspruch und den Nutzen an. Bin ich ein Profimusiker oder will ich nur mal ab und an für meine eigene Schublade produzieren?

    Ob Behringer oder Moog die endlichen Ressourcen verbraucht …
    Ja und ein echtes „Made in USA“ oder „Made in Germany“ ist doch sowieso kaum noch möglich.
    Made on Earth, müsste es wahrscheinlich heißen.

    Bin aber wirklich mal gespannt wie es mit der Lebensdauer von heutigen Synthesizern aussieht.
    Dazu zähle ich natürlich nicht die High-End-Liga, die nahezu unverwüstliche Bauteile wie damals verwendet.

  12. Profilbild
    Maxi  

    „Durch die Übernahme von Midas, Klark Technik, Bugera, Turbosound usw. wurden natürlich auch die Behringer eigenen Geräte verbessert.“ Interessante Behauptung, da diese Marken jetzt wohl eher mit „preisbewussten“ Behringer-Komponenten bestückt werden dürften. Bugera ist m. W. keine Übernahme, sondern eine Eigenmarke. Zustimmen kann ich, dass der Markt für jeden etwas bereithalten sollte: Nicht jeder Anfänger, Hobbymusiker oder Proberaum braucht eine Topausstattung – in Qualität zu investieren, lohnt sich nicht für jeden Einsatzzweck. Und mache lieben Behringer einfach, so wie manche Mc Donalds lieben. Man muss nicht alles rational erklären können …

  13. Profilbild
    Ghostwalker  

    Durch Behringer ist mein Interesse an Hardware Synthesizer deutlich gestiegen, zuvor arbeitete ich ausschließlich mit Software plus Midi Keyboard. Seit ich mir meinen ersten richtigen Synthesizer gekauft habe bin ich ebenfalls hoffnungslos von diesem Virus befallen und schaue mir mittlerweile alle möglichen Synthesizer an, die ich unbedingt haben will und für die ich spare , egal von welcher Firma. Das bedeutet doch das Behringer dem kompletten Markt in die Hände spielt , mal abgesehen von dem allsehenden Behringer- Auge versteckt als Logo, welches unsere Kröten ständig anvisiert und auf die niedersten Areale unseres Gehirns abzielt….nämlich konsumieren. Es ist wie mit der Medaille und den den zwei Seiten , es kommt nur darauf an welche man beleuchtet.

  14. Profilbild
    rio  

    Was für ein Lobgesang. Der Author meint bei behringer wurde alles richtig gemacht? Ich sehe es eher differenziert….

  15. Profilbild
    Armin

    Behringer macht das wozu die Originalhersteller zu dämlich sind. Behringer befriedigt die Masse mit günstigen Geräten. Und das teilweise mit Kopien. Z.B. Roland, es liegt doch an Roland selbst Kundenwünsche nach einer 808 zu befriedigen. Was mach Roland, bringt digitale Nachbauten auf den Markt, die überteuert sind und nicht das darstellen was der Kunde will. Behringer hört auf den Kunden und liefert, der Preis ist fair und die Stückzahlen zeigen das Behringer recht hat.

    Aber Behringer entwickelt auch Top Geräte. Die Behringer Hater sind doch nur Neidisch auf Behringer, auf dessen Erfolg. Und weil Ihre überzogenen Gebrauchtpreise in den Keller fallen. Niemand zwingt jemanden Behringer zu kaufen, also was regen sich hier einigie eigentlich auf? Wem Behringer nicht passt kauft dort nicht. Aber nein, man muss ja noch Haß-Kommentare abgeben, warum eigentlich?

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      Ashatur  AHU

      Weil jetzt jeder Vintage Style haben kann und ihre Keyboardburg nicht mehr so neidisch angehimmelt wird… anders kann ich es mir leider nicht vorstellten da Behringer ja eigentlich nur die Wünsche der meisten User
      zu erfüllen versucht . Und bevor wieder jemand meckert JA sie tun es auch um ihren Geldbeutel zu füllen aber wer will denn keinen vollen Geldbeutel. Und bevor man Behringer ankreidet ihre Mitarbeiter auszubeuten sollte man auch mal bei anderen großen Playern am Markt schauen … Da läuft bestimmt auch nicht immer alles korrekt.

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        Tyrell  RED 11

        na na na … kennt ihr beide denn irgendwelche Vintage-Sammler persönlich… oder sogar mehrere? Wieso immer diese Verallgemeinerungen? Das sind pure Vorurteile.
        Alleine der Begriff „Behringer Hater“ ist vollkommen daneben, genau wie XY-Fanboy. Aber wenn es Euch Spaß macht in Schubladen zu denken, weiter so. :)

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          Ashatur  AHU

          Sorry ich kann es leider nur nicht mehr lesen wie bestimmte Personen hier die ganze Zeit auslassend werden wenn was neues von Behringer kommt und sogar beleidigend werden… ich habe keine Lust mehr als Sch… betitelt zu werden weil ich Behringer Artikel kaufe und besitze und meine Aussage ist rein psychologischer Natur weil anders kann ich es mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen.. Und in der Psychologie ist es egal ob es ein Sammler ist oder nicht… Entweder haben diese Personen insgeheim Angst oder sie ergötzen sich daran andere an den Karren zu fahren… Und nein ich kenne nur User und Techniker die nur Vintage benutzen aber keine Sammler.

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            Tyrell  RED 11

            Kein Mensch hat dich hier irgendwie beschimpft – kein Grund also um sich zu treten.

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    chain25   1

    Für mich sind leider fast alle Behringer Synths recht uninteressant, da mir MIDI CC und Speichern von Patches schon wichtig ist. Das ist aber auch der einzige Grund.
    Bei Peripherie-Geräten ist B bei mir gut am Start.
    X-Touch, Monitor2USB und selbst das UMC1820 mit ADA8200 „getting the job done“, wie es immer so schön heißt.
    Und eine TD-3 darf eben auch nicht fehlen.

    In den 90ern war für mich gefühlt die Qualität deutlich schlechter, z.B. Jog Wheel vom Virtualizer, Motorfader vom DDX3216 etc. Da wird sich schon im Laufe der Zeit einiges getan haben.
    Den Kommentar von psv-ddv fand ich übrigens auf seine ironische Art witzig, nur „Freude am guten Klang“ darf man meiner Meinung nach durchaus auch bei den B Synths haben.

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      rio  

      „ Für mich sind leider fast alle Behringer Synths recht uninteressant, da mir MIDI CC und Speichern von Patches schon wichtig ist. “

      Ganz meine Meinung. Das ist auch der größte Schwachpunkt.

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      Holden  

      Da gibt es Alternativen von , JL Cooper, Faderfox („one man german company“), Drawmer, SPL und RME. Muss also nicht B oder andere in Fernost produzierende sein.

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        chain25   1

        Klar – wenn man das nötige Kleingeld hat bzw. gewillt ist, es für solche Helferlein auszugeben. „Getting the job done“ und so.
        Beim Audio Interface gebe ich Dir aber recht, zumal das UMC durchaus auch seine Schwächen bzw. höherpreisige Hersteller ihre Vorzüge haben.

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    neolein

    Mythos hin oder her, Fakt ist, und da gebe ich dem Verfasser des Artikels Recht, dass Behringer hervorragende und kompetetive Hardware zu erschwinglichen Preisen bietet, Fakt ist, dass die teure Konkurrenz den Ruf von Behringer als Ramschware Produzent selbstverständlich gerne sieht.
    Dennoch, ich selbst habe den Xenyx 1002, und das UCA202… seit einer gefühlten Ewigkeit und sie reichen allemal aus, um damit jede Musik in einem minimalistischem System zu produzieren, mit einem Laptop, 32 Key und billigem Mikro, z.B. https://www.jamendo.com/track/1594430/drunken-sailor-song

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      Holden  

      Weißt du, bei so billigen Sachen ist es mir fast egal wieviel Schmutz den Yangtze runtergeht. Wenn du aber aufwachst und fast alles in deinem Haushalt kommt aus Fernost, dann ist es zu spät. Nie vergessen, das ist eine Strategie. Erst kopieren und billig, dann Qualität und Entwicklung. Schon hast du hier Probleme die wir so noch nicht kannten, wie z.B. in der akuten Corona-Krise. Mal eine Frage zum Schluß: Kennt einer ein Audio-Interface das nicht aus Fernost kommt? RME, wirklich? :) Aber sonst nur „Designed in ……“, „Made in Fernost“?

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    Atomicosix   1

    Für Anfänger ist Behringer ok, aber für Leute die auf Sound und Wertigkeit stehen ist B. absolut nicht geeignet !!! Ich hatte auch im laufe der Jahre B. Geräte (aus Kostengründen) – ich wurde jedes mal entäuscht. Beim Original-Composer aus den 90ern sind im Dauerbetrieb die Plastikbuchsen abgbrochen (…). Die Mixer waren vom Sound immer schlechter als die von Mackie oder A&H, bei Fadern oder Jogwheels gab es auch immer Qualitätsprobleme usw. Ein ganz dunkles Thema sind die Midi „Funktionalitäten“. Das B. vorallem nur eine Kopistenfirma ist finde ich besonders ätzend, der Eine entwickelt und der Andere kopiert es einfach, das schon mancher kleinen Firma den Hals gebrochen. Was der aktuelle Cloneangriff soll verstehe ich auch nicht, da keins der Geräte wie das Original klingt und beim MS-1 (101) z.Bsp. wird noch nicht mal der Oktveschalter bzw. das Pitchpannel per Midi übertragen, das ist seit 1985 eigentlich Standart. Ulli – Du kannst Deinen Elelektroschrott behalten !!!

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    TimeActor  AHU

    „Ich bin 57 Jahre „jung“ und mache seit mehr als 30 Jahren Musik. Angefangen von der analogen Technik, über das erste Cubase mit Atari 1040 St bis zur heutigen digitalen Aufnahmetechnik.

    Ich bevorzuge die Musikrichtung aus den 60ern bis hin zu den 90ern.“

    Deine kurze Vorstellung liest sich in allen Belangen so als hätte ichs geschrieben ;-) Bin ebenfalls 57 Jahre „jung“ und habe ebenso auf Atari ST mit Midi und Steinberg 24 begonnen. Vorher ohne Midi oder Computer auf meinem ProOne herum geklimpert und geschraubt. Musikrichtung passt auch – mit sehr deutlichem „Hang“ zur Elektronischen Musik ala TD, KS, J.M.J und so weiter. Habe neben „namhaften“ Herstellern auch 3 Synths aus dem Haus Behringer und kann mich da gar nicht beschweren. Suche aber seit jeher immer sehr gezielt aus. Fehlkäufe unabhängig vom Hersteller hatte ich in den 3 Jahrzehnten eigentlich keinen.

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        TimeActor  AHU

        Klaro – warum nicht. Außerdem sehe ich gerade dass wir beide Vollglatze haben (bei mir der Rest abrasiert und „poliert“ ;-) )

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    Wolli63  

    An alle die hier fleißig mit diskutiert haben:

    Meine Leserstory hat wohl genau das bewirkt was auch Sinn und Zweck dieser Story gewesen ist. Es wurde fleißig diskutiert und Meinungen ausgetauscht, teil sachlich und auch mitunter etwas „ironisch“. Nichts desto trotz muss man Behringer eines zugestehen: Sie haben damals in den 90ern den Zeitgeist erkannt. Nicht alles wurde geklont, sondern es gab auch einige richtig gute Eigenentwicklungen (Combinator usw.) Auch heute wird vieles in Deutschland entwickelt (X32, Wing die ganzen Synthies usw.) jedoch in China gebaut. Das hat aber rein wirtschaftliche Gründe. Man möchte dem „kleinen Usern“ ermöglichen sich kostengünstig Geräte zu kaufen. Wer meinen Artikel genau gelesen hat der wird feststellen, das ich auch geschrieben habe das man nicht alles von Behringer kaufen kann. Die Effekte klingen nicht, die Gitarreneffekte sind kleine Plastikboxen (nur mit Vorsicht zu genießen). Zu den Synthies kann ich nichts weiter sagen da ich noch keinen in die Hände bekommen habe. Wenn man sich aber die Testberichte einmal zu Gemüte führt scheinen die nicht so schlecht zu sein. Ich möchte nicht falsch verstanden werden,- meine Story soll kein Loblied auf Behringer sein. Behringer hat sich auch durch die Übernahme von Klar Technik, Turbosound, Midas usw. die Patente gesichert und sich damit eine Grundlage für weitere Entwicklungen geschaffen. Nicht unklug von Uli Behringer. Auch was den Bau von Synthies angeht hat Behringer sich nicht unklug verhalten. Jeder spricht heute von Vintage Sound und diese Lücke hat Behringer nunmal für sich genutzt. Was ist daran verwerflich ??? Als Geschäftsmann hat Behringer ganze Arbeit geleistet. Ob nun geclont oder nicht. Er hat den Zeitgeist erkannt. Viele Firmen entwickeln in Deutschland oder anderswo und lassen in China fertigen. Alles eine Kostenfrage. Mehr möchte ich dazu auch nicht mehr schreiben. Ich denke durch die ganzen Kommentare die hier geschrieben wurden ist eigentlich alles gesagt.

    Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und ich freue mich auf die nächste Diskussion ;-)

    • Profilbild
      Maxi  

      „Es wurde fleißig diskutiert ….“ Das ist übrigens keine Kunst: Du brauchst nur B … in die Überschrift zu packen und es entsteht ein Leserstreit, der mit fast religiös-fundamentalistischer Härte ausgetragen wird. Die Leute, die viel für ihre Geräte bezahlt haben, wollen sich nicht auf das Niveau der „Billigkäufer“ herablassen und die Billigkäufer wollen ihre „heiligen“ Geräte nicht von anderen entwerten lassen, denn die sind ja genauso toll wie die teuren … Das ist wohl eher ein Fall für den Psychologen als für den Musiker oder Tontechniker. „Als Geschäftsmann hat Behringer ganze Arbeit geleistet.“ Das ist wirklich ein nicht zu Ende gedachter Satz. „Ganze Arbeit“ leisten kooperative, faire, umweltbewusste, innovative Unternehmen, die heute Lösungen für eine bessere Zukunft entwickeln und damit erfolgreich sind. Nur kann das eben nicht jeder.

  21. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    Es ist immer ein zweischneidiges Schwert — in den frühen 1990ern hätte ich meine Weisheitszähne für ein Mischpult mit dem Funktionsumfang eines MX2642 gegeben, welches dann auch noch zu diesem Preis zu haben gewesen wäre. Gab es aber nicht. Als einzige erschwingliche Alternative gab es irgendwelche runtergeranzten Proberaumhuren von Studiomaster, Mitec oder D&R, natürlich immer noch zu horrenden Preisen.

    Soweit die positive Seite — mit Behringer-Mixern wurde der zentrale Dreh- und Angelpunkt der Musikproduktion mit einem Male erschwinglich für mich.

    Daß dieser Preis zum einen dadurch möglich war, daß ebenso scham- wie hemmungslos Ideen und Gebrauchsmuster anderer Hersteller gekapert wurden (und das nicht nur im Bereich der Mischpulte), ist moralisch fragwürdig und sicherlich mit einer der Gründe, weshalb Behringer immer wieder in der Kritik steht. Wenn dann die Spannbreite der gelieferten Qualität in einem Maße schwankt wie ein Schilfrohr im Wind, trägt das mit zum negativen Ruf bei — ich denke mit kaltem Grausen an die drei oder vier MX2642, die ich hatte aus verschiedenen Serien.

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      iggy_pop  AHU

      Unter’m Strich ist Behringer ein Kind der 1980er und frühen Nachwendezeit — gnaden- und skrupellos macht er den Markt platt, in dem er durch oftmals dubiose und ethisch-moralisch fragwürdige Praktiken die Konkurrenz unterbietet und/oder aushebelt und sich mittlerweile in einer Position eingerichtet hat, in der Konkurrenz nicht mehr plattgemacht, sondern einfach aufgekauft wird.

      Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist Behringer ein Musterbeispiel für entfesselten neoliberalen Turbokapitalismus der Ära Thatcher / Kohl / Reagan und sicherlich von Interesse für so manchen BWL-Bachelor-Absolventen, der es in seinem Leben später noch einmal weit bringen möchte.

      Für mich steht Behringer — weil mich mit Rheinmetall, Wegmann, Deutsche Bank, Thyssen Krupp, Daimler Benz und anderen emotional nichts verbindet — sinnbildlich für das, was in unserer Welt schiefgelaufen ist und uns dahin gebracht hat, wo wir heute stehen.

      Ich gehöre nicht zu den Öko-Faschisten, die alle zu veganen Gutmenschen machen wollen und sage daher auch nicht „Kauft kein Behringer!“ oder „Ueli ist schuld!“, mahne aber zu einem reflektierteren und bewußteren Umgang mit blindwütigem Konsum.

      Nicht nur bei Behringer.

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        HansDampf

        Ja, grundsätzlich hast du mit deinem Aufruf ja recht, aber du trägst hier schon recht dick auf.

        Ich behaupte mal, dass keine international erfolgreiche Firma ausschließlich durch Nettigkeiten zum Erfolg gekommen ist.
        Du hast einen Rechner mit Intel-Prozessor? Schade
        Du kaufst Leckereien von Nestle? Schade
        Du nutzt Produkte von Bayer, BASF oder Hoechst? Schade
        Das kann man beliebig fortführen.

        Für mich steht Behringer auf einer Negativ-Liste der bösen großen Firmen doch seeehr weit unten, falls sie da überhaupt zu finden sind. Hier einen Zusammenhang zum Turbokapitalismus und einem Rüstungskonzern wie Rheinmetall herzustellen, geht mir deutlich zu weit.

        Reflektierst du tatsächlich jeden Produktkauf mit so großen Ansprüchen? Ehrlich: Ich würde es dir nicht glauben.

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          iggy_pop  AHU

          Hast Du mein Statement weiter oben nicht gelesen? Für Dich wiederhole ich es gerne nochmals:

          „Für mich steht Behringer — weil mich mit Rheinmetall, Wegmann, Deutsche Bank, Thyssen Krupp, Daimler Benz und anderen emotional nichts verbindet — sinnbildlich für das, was in unserer Welt schiefgelaufen ist und uns dahin gebracht hat, wo wir heute stehen.“

          Um Deine Frage zu beantworten: Ich vermeide, wo ich kann. Immer geht das nicht, aber ein bewußter Umgang mit dem, was da ist und gelegentlich mal ein „muß das wirklich sein?“ hat noch nie geschadet — und da ich noch immer nicht Geld scheißen kann (ich übe aber fleißig weiter), überlege ich mir sehr gründlich, wofür ich Geld ausgebe bzw. wem ich es in den Rachen werfe.

          Dick aufgetragen — wer bist Du, das zu beurteilen? Immerhin: Zwei Leute haben den Code gehacked und mir 27 Likes verpaßt. Das ist doch auch schon mal was.

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    Dirk E. aka Xsample  RED

    Ich sehe das eher pragmatisch, habe seit Ewigkeiten Behringerteile im Fuhrpark und kann nichts Negatives berichten. Wenn ein Gerät für mich funktioniert, ist es mir egal, was da draufsteht … dafür kann man testen und notfalls zurückgeben.

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    CKMUC  

    Bei aller Begeisterung über die tollen Behringer-Produkte (mein Audio-Interface ist leider Schrott) sollte man die fiese und in dieser Form einmalige Kampagne gegen Peter Kirn nicht vergessen.
    Auch sei an das Gerichtsverfahren gegen DSI und Mitglieder vom GearSlutz Forum erinnert.

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    HansDampf

    Gemäß dem Sprichwort „Der Prophet gilt nichts im eigenen Land“ (nicht wörtlich nehmen!), stelle ich mal folgende Frage in den Raum:
    Würden wir Behringer anders beurteilen, wenn es keine deutsche Firma wäre?

    Mal angenommen, es sei eine amerikanische Firma, die – sagen wir – ‚The Inexpensive Gear Company‘ (kurz: TIGC) heißt, würden dann immer noch so viele deutsche Musiker darauf rumtrampeln?

    Ich glaube, die Kommentarwelt wäre dann eine andere.

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      CKMUC  

      Ist das denn eine Deutsche Gesellschaft? Laut der deutschen Wikipedia sind die auf den Philipinen registriert. Und die Muttergesellschaft auf den Brittischen Jungferninseln (Steuern). Die Produktion ist in China. Insgesamt gibt es allerdings unterschiedliche Angaben, je nachdem welche Wikipedia man bemüht. Und irgendetwas passiert auch noch in Willich. Aber ist es deswegen eine deutsche Firma?

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        HansDampf

        Guter Gedanke. Das ist schwierig, aber man wird Behringer wohl kaum als philippinische oder chinesische Firma wahrnehmen.
        Soweit ich weiß, werden in Willich die Geräte entwickelt. Ist ja auch nicht unwichtig. :-)

        Bei den Firmenregistrierungen blicke ich nicht durch. Da fehlen mir Kenntnisse. Da gibt es eine Behringer International GmbH eingetragen in Willich und anderes. Das ist aber wirklich nicht mein Gebiet, und ich möchte da nicht wild spekulieren.

        Ich denke, wenn man jemanden fragt, wird die Antwort lauten, dass Behringer eine deutsche Firma ist. Und man sieht ja auch hier bei einigen Beiträgen, dass das so wahrgenommen wird.
        Beim Konglomerat MusicTribe kann man das wohl nicht mehr so sagen.

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    LousyFacelift

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie emotional einige reagieren, wenn der Name Behringer ins Spiel kommt. Die Vorwürfe des „Clonens“ finde ich dabei ehrlich gesagt besonders albern. TB-303 und MiniMoog und viele weitere Nachbauten gab es bereits unzählige von allen möglichen Herstellern lange vor Behringer. Ich habe nie mitbekommen, daß denen jemals irgendein Vorwurf deswegen gemacht wurde. Und ganz ehrlich – Was würde man beim Einkaufen im Supermarkt von jemandem halten, der plötzlich voller Entsetzen eine Packung nicht originaler Doppelkekse hochhalten würde, mit den Worten – „Oh mein Gott! Dürfen die das? Das ist doch meine Prinzenrolle! ?!“ Ich denke man würde dieser Person ein extrem stark ausgeprägtes Problembewusstsein unterstellen…
    Die billigen Preise führen schnell zum Vorwurf der Ausbeutung ihrer Arbeitskräfte. Und verglichen mit den Arbeitsbedingungen hier sind die Zustände dort auch sicherlich schlimm, aber eben auch nicht unbedingt schlimmer als bei Roland, Korg, Novation usw… Behringer kalkuliert mit höheren Stückzahlen und stellt Bauteile her, die andere Firmen von ihnen kaufen und kann hauptsächlich deswegen günstigere Preise anbieten. Von jeder Firma gibt es mehr oder weniger gute und schlechte Produkte und die sollten im einzelnen bewertet werden, anstatt zu versuchen, alles über einen Kamm zu scheren.

  26. Profilbild
    ELECTROAKKUPUNKTUR

    Ich bin relativ neu mit rein analoger Hardware am produzieren, war früher ein „Sampleschubser“ per ableton. Über die vsts bin ich zur Hardware gekommen und habe behringer lieben gelernt. Aktuell verfüge ich über den tb3 und dem crave, plus eine tr8 (eine andere Firma) und diverse andere Geräte. Beide Geräte sind klanglich absolut top, die Verarbeitung ist zudem ebenfalls gut. Der crave zb verfügt über seitenleisten aus echtholz und bringt trotz seiner flachen Bauweise, enorm an Gewicht mit. Ich persönlich bin erstaunt über dieses Preis Leistungsverhältnis und schwöre mittlerweile auf behringer. Großes Lob von mir, definitiv weiter so!

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      rio  

      Der Crave ist definitiv hinsichtlich Bauteile und Gehäuse richtig wertig. Kann ich nur unterstreichen. Dazu sieht er schick aus… Auch schöne Kombination aus digitaler und analoger Technik auch wenn es vom Prinzip mehr oder minder ein Moog mother 32 clone bleibt.

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      lightman  AHU

      Jetzt mal abgesehen von der aktuellen Diskussion – entschuldigt euch doch nicht für das, mit dem ihr Musik macht. „Sampleschubser“ impliziert, daß Hardwareschubser die cooleren Musiker sind, aber dem ist nicht so, der Mensch macht die Musik, nicht die Technik. Ich mache fast nur mit Hardware Musik, aber das auch nur, weil ich das auch schon vor 30 Jahren gemacht habe und unwillig zum Wechsel bin. Hardware hat Vorteile, ganz klar, aber auch Nachteile, über die ein Mausschubser nur müde grinsen kann.

      Das nur mal so als Statler-und-Waldorf-mäßiger Einwurf vom Balkon.

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    Winnie the Pooh

    Man kann die Sache mit Behringer ganz nüchtern und wertfrei sehen: Es geht um einen Transfer von Werten. Wenn Behringer die Idee eines anderen Herstellers verwendet, dann fließt ein geistiger Wert vom Erschaffer der Idee zu Behringer, ohne dass ein Gegenwert zurückfließt. Behringer nutzt also von anderen erschaffene Werte, ohne für diese einen Gegenwert zu leisten. Deshalb sind die Produkte günstig. (Und ja: Eine Idee oder Entwicklung ist ein Wert. Wer schon mal etwas entwickelt hat, weiß, dass das Zeit und Nerven kostet.)
    Auf der Kehrseite hat der Erschaffer der Idee zu einem Geschäft beigetragen, aber nichts dafür bekommen. Das heißt im Klartext, dass mehr Kohle der Consumer zu denen fließt, die keine Innovation machen und weniger zu denen, die es tun. Behringer hilft den Consumern, Geld für das Bezahlen von Innovation zu sparen. Was bedeutet das wohl für die Branche?
    Es wird immer gesagt, Behringer hätte X32 entwickelt. Aber mit welchem Geld denn? Wo kam die Kohle für diese Entwicklungen her?
    Und übrigens: Ja, es gibt noch Hersteller, die nicht in China produzieren: Clavia auf jeden Fall und ich glaube, Elektron auch.

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      Holden  

      Eben, es kommen keine Innovationen dabei rum außer schiere Masse an Produkten. Wie oben mehrfach schon geschrieben wurde, es ist kein ausschließliches Behringer-Problem. Es ist eine allgemeine Fehlentwicklung, die ganz zwangsläufig in Abhängigkeit und erpressbarkeit mündet. So lange bis irgendwann gleiche Regeln für beide Seiten gelten. Kritik daran ist überall dort unerwünscht, wo es ins eigene Fleisch schneidet. Letztlich sollte man dann über seinen Schatten springen können und Kritk auch zulassen, weil es eben mehr als nur das eigene Wohl geht. Es ist eine Spirale des Abstiegs. Hier in NRW haben wir massenweise Jobs verloren und ganze Fabriken wurden abgebaut und nach Fernost transportiert. Eine ganze Generation oder mehr gingen dadurch verloren. Nun kommen als „Dank“ billige Produkte zurück, die wir mit unseren immer niedriger werdenden Löhnen noch bezahlen können. Erst wenn auch die sog. Autoländer keine Steuern mehr in die Landeskasse bekommen, wird man auch dort aufwachen. Nein, das ist kein „Behringer-Problem“. Danke dafür daß ihr hier sowas lesen könnt, selbst das ist schon ein Erfolg und in anderen Ländern wäre sowas Grund für Haft, Zensur, Erpressung und Repressionen, bis tief hinein in Familienstrukturen.

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        Winnie the Pooh

        Wobei das aber zwei verschiedene Themen sind:
        1. die Verlagerung der Produktion nach China
        2. das Kopieren von Produkten
        Es gibt ja auch innovative Firmen, die in China produzieren. Wie schlau es ist, die geballte Wirtschaftskraft der nahezu gesamten westlichen Welt in ein Land mit einer totalitären kommunistischen Regierung und einer Milliarde Einwohnern zu transferieren, wird sich in Zukunft noch herausstellen.
        Die andere Sache ist aber das Kopieren von Produkten und da darf sich Behringer durchaus den Orden anheften, das im Musikbereich auf ein neues Level gehoben zu haben.

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          CKMUC  

          Sehe ich ähnlich.

          Produktion in China, das machen alle, die halbwegs in der Lage dazu sind.

          Das größte Problem sind die diversen schamlosen Kopien auf dem Markt existierender Produkte, mit den Behringer überhaupt erst groß geworden ist. Manche konnten sich (erfolgreich) wehren, z.B. Roland, andere nicht und manche haben es wahrscheinlich gar nicht erst versucht. Ich habe mir die Gerichtsakten (sind öffentlich) in dem DSI/Gearslutz-Verfahren angeschaut und nur in diesem einfachen Fall, der ganz schnell geregelt wurde, sind pro Partei Anwaltskosten von mindestens 50000 USD angefallen. Und wer Behringer verklagt, muss mit Gegenklagen rechnen (Peavey).
          DSI, Oberheim, Moog, Arp, das waren bzw. sind kleine Klitschen mit maximal 50 Arbeitnehmenern. Behreinger beschäftiget 4000 Leute +- 1000.

          Und dann ist da noch das Problem mit den Re-Issues. Einerseits toll, andererseits sind die ursprünglichen Entwickler oft noch im Geschäft und können sich nicht wehren, dass Behringer ihre Namen (z.B. „Behringer Oberheim“), oder einfach ihr Originaldesign verwendet.
          Das ist zwar legal, hat aber doch einen komischen und bitteren Beigeschmack.
          Behringer selbst sagt ja, dass Synthesizer eine Leidenschaft von ihm seien (und er so quasi einer von uns sei). Umso erstaunlicher, dass er für diesen Aspekt so wenig Gespür hat.

          • Profilbild
            CKMUC  

            Wäre es ihm gelungen mit Moog, DI, Oberheim eine Übereinkunft anzustreben und zu erreichen, hätten ihn die meisten wahrscheinlich als Helden gefeiert, auch wenn die Geräte dadurch teurer geworden wären.
            So aber musste er sich wiederholt als Kopist beschimpfen lassen, was ihn dann mitunter zu recht drastischen Mitteln greifen ließ (z.B. Kirn).

  28. Profilbild
    ShOAB-05

    Man wird ja bereits vor der Lektüre in Warnrot darauf hingewiesen, dass der Text nicht lektoriert wurde. Er hätte jedoch ganz wesentlich davon profitiert. Bitte nicht persönlich nehmen, aber die zahlreichen Fehler schmälern die Lesbarkeit in meinen Augen deutlich.

  29. Profilbild
    LousyFacelift

    Wie oben bereits erwähnt wurde, hat Behringer durchaus eigene Innovationen geliefert, Beispiel Neutron usw. Und mit welcher Begründung solkte man ihnen jetzt bitte auch Originalität in Bezug auf das X32 absprechen? Und was die Nachbauten angeht – das sind doch hauptsächlich Geräte, die der Kunde zwar kaufen, der Erschaffer selbst aber gar nicht mehr selbst herstellen will! Roland profitiert genau so wenig davon, wenn sich jemand für €4000,- eine gebrauchte TR-808 kauft, wie vom Verkauf einer RD 8 von Behringer. Und genau über diesen „moralischen Konflikt“ sollte man viellleicht auch mal nachdenken – Was für Preise auf dem Gebrauchtmarkt aufgerufen werden! Und diese Preise stammen nicht von moralisch abgebrühten Großkonzernen, sondern von unsereins, also der Kundschaft selbst! Ist ja auch ok – Bares für Rares sozusagen aber dann sollte man den Zeigefinger vielleicht doch lieber in der Hosentasche lassen…

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    penishead  AHU

    Alle die sich über diesen Artikel oder Behringer mokieren sind echte Piefkes! Fass Euch mal an die Nase, oder haltet mal die Luft an! Werdet doch einfach Politiker anstatt Musiker. Ist doch eh doof vor Monitoren oder Gerätschaften stundenlang zu sitzen um Musik zu erzeugen, die eh keiner hört, geschweige denn dafür bezahlt. Dann spielts auch keine Rolle ob von Behringer oder von anderen Herstellern, die genauso den Marktmechanismen unterworfen sind. Wir selbst, mich eingeschlossen, sind daran Schuld, das es so ist. Denn wir wollen den nächsten Kick mit der Hardware und suchen die Inspiration, der wir seit Jugendtagen hinterherlaufen.

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      ISE500  

      Du ignorierst geflissentlich alle Kommentare, in denen auf Behringers Machenschaften hingewiesen wird (Peter Kirn, etc) und reagierst dich hier schön aggro ab?

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        penishead  AHU

        Nö, ich hab Sie alle gelesen. Aber es führt doch zu nichts. Man kennt und schätzt sich hier bei Amazona. Und immer bei dem Wort Behringer gehts hier ab. Nervt das nicht langsam ein bißchen?

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      Holden  

      Hallo Penishead. Klar, so lebt es sich leichter aber glaube mir, ganz bestimmt unterm Strich nicht besser. Alles nur auf sich und einen Moment zu reduzieren, die Zeiten sind für mich persönlich vorbei.

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    Marco Korda  AHU

    Das wesentlichste wird bei der Diskussion mal wieder übersehen: Macht Musik, Leute. Ob mit Behringer oder mit irgendetwas anderem, ist doch am Ende einfach egal. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Im Übrigen kenn ich ein paar junge Menschen, die eigentlich nur mit VSTs gearbeitet, jetzt aber sich einen (Behringer-)Synth leisten konnten und darauf tolle Musik gemacht haben. Es ermöglicht also vielen, Hardware-Synths zu spielen. Das ist doch auch mal eine gute Nachricht (und btw: ich bin kein Behringer-Fanboy und bedauere zutiefst, dass die Fertigung – von was auch immer – vornehmlich in Fernost stattfindet).

  32. Profilbild
    wedok  

    Behringer Synthies und Drumcompis sind toll.
    Aber mit „Maffez“ im Team, wärs noch viel viel viel viel viel viel viel toller. :)

  33. Profilbild
    Marcel Halbeisen  

    Die Hardwarehersteller kopieren wie wild, die Softwareschreiber sowieso, Musik wir auch fast nur noch kopiert, selbst Lebewesen kann man heute kopieren. Ich weiss jetzt langsam nicht mehr ob ich selbst eine Kopie oder doch das Original bin…

  34. Profilbild
    Winnie the Pooh

    JEDER spürt auf irgendeine Weise, dass das Kopieren von Ideen und Entwicklungen, ohne einen Gegenwert zu leisten, dem Gesamtsystem schadet. Immerzu nagt da dieser Rest von Zweifel. Aber es ist natürlich andererseits auch so verlockend, sich plötzlich Dinge unter Wert leisten zu können. Sie sind so billig, weil die Erschaffer nicht bezahlt wurden. Um das dennoch zu rechtfertigen, wurde das Märchen vom armen Musiker erfunden, der sich plötzlich etwas leisten kann, das mit den geldgierigen Innovatoren unerreichbar schien und der endlich die Musik machen kann, die er schon immer wollte.
    Ich war nie reich, habe auch nie geerbt und trotzdem konnte ich mir jedes Instrument leisten, das ich wirklich wollte. Nicht von heute auf morgen, aber mit Jobben und Sparen hat es seit meiner ersten E-Gitarre in der Kindheit immer wieder so funktioniert. Es hat auch was mit Konzentration auf das Wesentliche zu tun, anstatt sich die Bude mit billigem Schrott vollzustellen.
    Und wenns denn ein monophoner Analoger für 300 EURO sein muss: Dre­adbox Typhon!
    – nicht geklaut, sondern selbst entwickelt
    – geile Effekte
    – geiler Sound
    – speicherbar
    – mit Sequenzer
    So geht Innovation!

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    LousyFacelift

    Ich finde die meisten Nachbauten von begehrten Geräten, deren Original für viele ganz einfach unerschwinglich wäre, bieten einen sehr guten Gegenwert. Und in der Gitarrenfraktion scheint auch so ziemlich niemand ein Problem damit zu haben, wieso sind so viele Synthfreaks da eigentlich so übersensibel?

    • Profilbild
      Holden  

      „In der Gitarrenfraktion scheint auch so ziemlich niemand ein Problem damit zu haben“. Ein heikles Thema, von Holz und Nachhaltigkeit nicht zu reden. Da das Thema an einigen doch etwas nagt, könnten wir zur Stützung der mittellosen Hoteliers eine „Strukturwandel-Stadtrundreise“ im Ruhrgebiet organisieren und geben dabei jeden Obdachlosen oder Junkie 2€. Am Ende des Aufenthaltes setzen wir uns dann gemeinsam hin und diskutieren darüber was wir uns als nächstes kaufen oder wo wir als nächstes hinfliegen. Vielleicht nach China oder Vietnam in eine Fabrik und sagen den fleißigen Arbeitern mal hallo. Die freuen sich über so viel Prominenz. Danach rechnen wir noch die Menge Kerosin oder Schiffsdiesel aus und fragen uns wie unser Kauf nur 277€ kosten konnte. Erschöpft von der Reise und den vielen Erkenntnissen gönnen wir uns dann erstmal einen Krankenschein. Der Zuckerspiegel ist aus den Fugen geraten und der Rücken tut vom vielen sitzen weh. Hart am Morgen sowas zu schreiben. Kommt gut durch die Restwoche und…, das ist kein politischer Beitrag. ;)

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      Winnie the Pooh

      Die Frage ist ganz einfach zu beantworten:
      Bei einer Gitarre stecken weit über 90 Prozent des Wertes nicht in der äußeren Form. Zwar macht Gibson gerade einen Riesenwirbel um seine Formen, aber der Hauptwert einer Gitarre steckt in der Qualität der verwendeten Materialien und des handwerklichen Aufbaus. Die Bedienung zum Beispiel ist bei einer Gitarre immer gleich: 6 Saiten und EADGHE. Eine schlecht kopierte Gitarre interessiert keine Sau und eine gut kopierte Gitarre erfordert Fähigkeiten, die sich nicht kopieren lassen.
      Bei einem Synthesizer jedoch steckt der Hauptwert im Bedienpanel und der Schaltung. Und genau die werden von Behringer manchmal einzeln und manchmal gleich im Doppelpack kopiert.
      Und wer das nicht glaubt, frage sich einfach mal, warum Behringer nicht im Gitarrensektor wildert. Da müssten sie nämlich zu viel Entwicklung und Lernaufwand reinstecken.
      Noch einfacher als elektronische Schaltungen lässt sich natürlich Software-Code kopieren, wenn er nicht irgendwie gegen Reeingineering geschützt ist. Aber da ist der gesetzliche Copyright-Riegel davor. Und das dürfte auch der Grund sein, warum sie keine digitalen Synthesizer kopieren.

  36. Profilbild
    LousyFacelift

    Was, RATIOPHARM ?! Da STERBE ich lieber!!! Hahaha!!! Sorry, aber die unterschiedliche Machart dieser Produkte liefert doch keine Antwort auf die Frage, warum Gitarristen größtenteils kein Problem mit kopierten Instrumentenmodellen haben und Keyboarder teilweise so tun als würde man sie dadurch zwangsenteignen. Man kann doch beobachten, daß Nachbauten eigentlich keinerlei negativen Einfluss auf den Marktwert der Originale haben. Und was mich dann auch extrem stört ist, wenn man so tut, als sei das originale Produkt irgendwie ewig haltbar während Nachbauten innerhalb kürzester Zeit auf dem Müll landen. Ist doch Blödsinn! Das ist Unsachlichkeit und Glorifizierung komischerweise immer nur, wenn es um Behringer geht. Wo war der Aufschrei der Empörung bei Novations Drumstation oder bei Rolands „Interpretation“ des MiniMoog in Zusammenarbeit mit SE? Komisch, da habe ich irgendwie nix gehört…

  37. Profilbild
    Pulsefrequenz

    Naja, ein Mythos ist Behringer für mich nicht. Aber das ein oder andere Gerät habe ich auch. Qualität/Preis ist schon gut. Das Design finde ich eher „unansprechend“ bei den meisten Geräten (Wing mal ausgeschlossen).
    Was mich tatsächlich dazu bewegt, Behringer seid gut 12 Monaten zu meiden, hat nichts mit der Technik zu tun, sondern dem Verhalten der Firma. Ich kann persönlich Totalausfälle, wie das direkte angreifen eines Journalisten von Create Digital Music (inkl. Trademark-Sicherung seines Namens) oder verbale Attacken gegenüber geschätzten Pionieren in der Musikszene (Moog, Sequential) einfach nicht tolerieren. Besonders nicht, wenn man diese Produkte dann auch noch 1zu1 inkl. Designfunktionalität kopiert. Sagen wir es so: Wenn die Firma mal etwas Respekt hätte, würde ich da mit Sicherheit öfter zugreifen… Bei der Art und Weise kann ich es mir Gott sei Dank leisten, diese sozial inkompetene Unternehmenskultur nicht mit Käufen zu unterstützen. Egal wie günstig die sind.

  38. Profilbild
    LousyFacelift

    Es wird aber auch keine andere Firma so häufig, so emotional und noch dazu haltlos angefeindet. Es werden bezüglich Behringer auch gerne mal Lügen verbreitet. Oftmals auch unbeabsichtigt, Stichwort „Kondensatoren“ s.o., ohne das nochmal aufwärmen zu wollen. Damit möchte ich gar nicht sagen, daß jegliche Kritik an Behringer immer irrational und sachlich falsch ist aber ich würde einfach mal behaupten, daß bisher kein anderer Instrumentenhersteller jemals in der Lage war, sein Image gegen so viel haltlose Kritik, teilweise auch vorsätzliche Rufschädigung verteidigen zu müssen. Und die hat nun mal auch nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun. Wie würdet ihr gegen Rufmord vorgehen, wenn ihr davon betroffen wärt? Peter Kirn hat, ohne dafür eine plausible Erklärung abzuliefern, pauschal von Behringer abgeraten und (teilweise nicht einmal gute) Alternativen anderer Hersteller für ihre komplette Produktpalette aufgelistet. Und dafür haben die ihn halt ein wenig.., naja… verarscht halt. War sicherlich nicht der strategisch ausgeklügeltste Schachzug der Geschichte – ok, es war ganz einfach dämlich – aber auch irgendwie nachvollziehbar für mich. Ich habe ein mehr oder weniger schlechtes Gewissen, wenn ich im Supermarkt Nestlé Produkte kaufe, was sich leider kaum vermeiden lässt. Sorry wenn ich hier anstößig werde aber da mache ich mir doch was Behringer angeht vergleichsweise echt keine Rübe mehr.

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    MichFisch00  

    Also Mythos würde ich nun nicht sagen. Was mir bei Berhinger immer auffält, ist das Verhältnis zu Journalisten. Behringer Geräte bekommen fast immer das Predikat: Gut in Bezug auf den Preis. Eine Bewertung, mit der ich ehrlich gesagt nix anfangen kann. Entweder ein Gerät erfüllt eine Aufgabe oder nicht. Qualitativ waren Behringer Geräte, die ich mal erwoben habe, nicht schlecht aber auch nicht überragend. Letztlich kauft man also doppelt, was dann letztlich betrachtet doch auch wieder teuer ist.

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    Hans T

    Behringer hat einfach einen schlechten ruf wegen dem PA Boxen Sortiment.
    Da wird mit falschen angaben nur so um sich geworfen .. Fake Boxen ..

    z.B. Aktiver 18″ Subwoofer VQ1800D mit angeblich 500W
    Auf der Rückseite der Box kann man dann echte angaben lesen 110W !
    Und das bei einem 18″ PA Sub.

    Behringer macht sich damit leider selbst unglaubwürdig.

    Mit anderen Artikeln von Behringer z.b. Mixer und Synth´s ist alle in Ordnung.

  41. Profilbild
    Round Robin  

    Ich hab den Artikel sehr spät entdeckt und bin gleich darauf angesprungen.

    Diskussion made in China:

    Ich behaupte, dass 75% unserer Waren in China und Korea hergestellt werden. Das bedeutet nicht automatisch, dass es minderwertig ist. Die Fabriken bauen die Geräte so zusammen, wie der Auftraggeber es vorgibt. Soll ein Gerät günstig sein, dann werden günstige Bauteile verwendet. Soll es hochwertig sein, dann werden hochwertige Teile verbaut. So einfach ist das. Egal ob TV, Hifi, Computer, Smartphone, Spielekonsole und vieles mehr, alle werden in Asien hergestellt. Das sagt nichts über die Qualität aus. Nur der Auftraggeber beschließt, welchen Käuferkreis er bedienen möchte.

    Behringer ist so toll:

    Kommt auf den Geldbeutel und das Klientel an. Wer logisch denken und rechnen kann, weiß genau, dass es ein Preis/Leistungsverhältnis gibt. Wenn ich mir einen analogen Synth für 200 Euro kaufen kann, dann weiß ich selbst, dass es sich um günstige Massenware handelt. Ist ja meine Entscheidung.

  42. Profilbild
    Round Robin  

    Statements von Kunden:

    Klar, man ist wie bei einem Fußballverein mit dem Produkt seiner Wahl begeistert. Jedoch sollte man die Kirche im Dorf lassen. Weltweite Test’s von namenhaften Zeitschriften und Online Magazinen können sich nicht täuschen. Wenn es um Behringer vs. Mackie oder MOTU/Focusrite etc geht, verliert Behringer gegen die teuere Hardware. Nicht weil die teure Hardware teurer ist, sondern weil es fühl- und messbar ist. Geht es darum? Nicht wirklich… Denn Behringer hat sein Preis/Leistungs-Verhältnis und seine Kaufkraft. Dafür wird der Geldbeutel entlastet und man kommt früher an die ersten Ziele.

    Ein Kommentar:

    Eine Stimme die behauptet, ein Behringer UMC 1820 würde mit einer 10.000 Euro Hardware mithalten, dem attestiere ich eine 100%ige Unwissenheit. Solche Aussagen bringen keinem etwas und schüren diesen „Behringer vs. den Rest der Welt“-Diskussion.

  43. Profilbild
    Round Robin  

    Mein Fazit:

    Bitte lasst doch diese bigotte Behringer Verehrung und die gleichzeitige „China-Produkte sind Scheiße“-Diskussion. Behringer hat schon in den 90ern kopiert und seine Käufer gefunden. Das wird sich sich nicht ändern. Behringer hat die Lücke genutzt, wo die großen Hersteller versagt haben. Es sind Einsteiger, Schulbands oder Menschen die Musik machen wollen und nicht das nötige Kleingeld haben. Für alle hat Behringer die passenden Produkte im Lager stehen. Und die Produktpalette ist immens groß. Daher macht Behringer einiges richtig.

    Nur wer es wirklich hochwertig haben möchte, der muss halt tiefer in die Tasche greifen. Ich selbst bin kein großer Fan von Behringer, aber auch ich hab ein Ultragain Pro 8 Digital, weil ich meine MOTU via ADAT um weitere 8 Kanäle erweitern konnte. Und ja, es gibt Unterschiede, aber damit kann ich leben. Ein Behringer Synth hat mich bis heute nicht locken können. Aber das ist meine persönliche Meinung.

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    Round Robin  

    PS: Produkte die scheinbar 20 Jahre funktionieren sagen nichts über messbare Klangqualität, Transparenz und Rauschabstand aus.

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