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Report: Apple MacBook Pro M2 Max, Mac mini M2 Pro, (01.2023)

Neue Apple Silicon M2 Pro und M2 Max

20. Januar 2023

So ziemlich alle Analysten hatten eigentlich keine neunen Macs oder iPads vor Sommer 2023 prognostiziert. So kommt die Vorstellungen der drei neuen Mac-Modellen entsprechend unerwartet und noch überraschender, wenn auch nicht unerwartet, die neuen M2 Pro und M2 Pro Max SoCs, die in den Geräten zum Einsatz kommen. Wir haben die wichtigsten Daten zusammengefasst.

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Apple Silicon M2

Apple Silicon M2

Der M2 wurde ja schon im Apple Report zur WWDC 2022 vorgestellt, der Vollständigkeit halber hier aber noch mal die wichtigsten Infos.

Der Apple M2 ist in 5 Nanometer-Techonologie der 2. Generation gefertigt und kommuniziert mit einer Datenbandbreite von 100 GB/s (Gigabyte) mit dem Unified Memory-Arbeitsspeicher. Das waren beim M1 „nur“ max. 68.25GB/s.

Der Unified Memory-Arbeitsspeicher des M2 SoC bietet maximal 24 GB LPDDR5 RAM über ein 128 Bit breites Interface. Der M2 soll 40 % mehr Gesamtrechenleistung als der M1 bieten.

Die 10 Kern Grafikeinheit (GPU) des M2 ist mit einer Rechenleistung von 3,6 Teraflops und einer Texturenfüllrate von 111 Gigatexels angegeben. Das läge in etwa auf dem Niveau einer nVidia GTX 1060 6 GB mit 120 Gigatexeln und einer 120 Watt TDP(1).

(1) „Thermal Design Power“, nach der Definition von z. B. Intel „die durchschnittliche Leistungsaufnahme (in Watt), die der Prozessor beim Betrieb auf Basisfrequenz ableitet, wenn alle Kerne bei einer hochkomplexen Arbeitslast aktiv sind“.

Gegenüber dem M1 bietet der M2 SoC 35 % mehr Graphikleistung bei ca. 3 Watt höherem Stromverbrauch.

Die Leistungsaufnahme insgesamt wurde aber gegenüber dem M1 bei gleichem Leistungsnivau um 18 % reduziert (mehr relative Leistung pro Watt).

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Die Geekbench-Messung für die M2 MacBook Pros ist aktuell mit folgende Werte geführt:

Single-Core: 1900 Punkte

Multi-Core: 8735 Punkte

Das liegt in etwas auf der Höhe des 8-Kern AMD Ryzen 7 3800XT (TDP 105 Watt), der im Multicore-Test 9002 Punkte erreicht, oder des Intel Core i7-6950X (TDP 140 Watt) mit 8957 Punkten.

Ein Mac Studio M1 Max oder MacBook Pro mit M1 Pro, die beide immerhin deutlich über 12.000 Punkte (Multi-Core) erreichen, können dennoch immer noch gut mithalten. Die Single-Core Messung mit 1756 beim M1 Max sind nur unrelevant geringer als beim M2. Aber auch ein einfacher M1 aus dem Mac Mini kommt mit 7442 Punkten (Multi-Core) und 1715 Punkte (Single-Core) auch nicht so schlecht weg.

M2 Pro

Apple Silicon M2 Pro

Nun gibt es auch den M2 in einer Pro-Version und Apple konnte es anscheinend nicht abwarten, damit ihre Kollektion aufzurüsten und bohrt die Leistungen des M2 nochmal ordentlich auf.

Der M2 Pro ist die nächste Fertigungsgeneration des M2 und bietet bis zu 12 CPU-Kerne und bis zu 19 GPU-Kerne bei maximalen 32 GB Unified Memory, das mit einer Bandbreite von 200 GB/s angesprochen werden kann, also nochmal doppelt so viel als beim ‚Normalo‘ M2. Dazu kommen dann noch mal 16 verbesserte Neural Engine-Kerne, die z. B. für Videokodierung wichtig sind.

Apple Silicon M2 Pro

Die 19-Kern GPU-Einheit erreicht laut Apple eine Leistung von 6,8 Teraflops und ein Füllrate von 212 Gigatexels/s. Das sind bessere Werte als bei einer nVidia RTX 2060 die mit 6,45 TFLOPS und 201,6 GTexel/s (Techsavvy.de) bei 160 Watt TPD angegeben ist, allerdings unter der Leistung einer nVidia GTX 1070 TI (8,19 TFLOPS, 255,8 GTexel/s, 180 Watt TPD).

Apple Silicon M2 Pro – Rendering Benchmark M2 Pro / M1 Pro / intel Core i9 (Macbook Pro)

 

Apple Silicon M2 Pro – Xcode Benchmark M2 Pro / M1 Pro / intel Core i9 (Macbook Pro)

 

Apple Silicon M2 Pro

M2 Max

Apple Silicon M2 Max

 

Der M2 Max ist ebenso wie sein Vorgänger M1 Max ein wahres Monster geworden, das zwar ebenfalls nur 12 CPU-Kerne hat, dafür aber bis zu 38 GPU-Kerne bietet, die mit einer Speicherbandbreite von 400 GB/s mit bis zu 96 GB Unified Memory-Arbeitsspeicher kommunizieren können. Außerdem verfügt der M2 Max über zwei Videokodierungseinheiten anstatt einer,  womit Videorendering doppelt so schnell ist, wie beim M2 und M2 Pro.

Apple Silicon M2 Max – DaVinci Benchmark M2 Max / M1 Max / intel Core i9 (MacBook Pro)

Die 38 Grafikeinheiten bieten eine Leistung von 13,6 Teraflops bei einer Füllrate von 424 Gigatexels/s. Das ist vergleichbar mit einer nVidea RTX 2080 TI, die eine Shader-Leistung von 13,45 TFLOPS und eine Füllrate von 420,2 GTexel/s bietet, bei 250 Watt TPD (Techsavvy.de).

Wenn auch durchweg beachtlich bleibt die relative Leistungssteigerung gegenüber M1 Pro und M1 Max dennoch moderat. Laut Apple bietet die neue Generation „nur“ 20 % mehr CPU-Leistung und 30 % mehr Grafikleistung. Eine zwingende „Aufrüstung“ von z. B. einem M1 Max Mac Studio ist also nicht gegeben. Der M2 Max ist derzeit nur für die beiden neuen MacBook Pros verfügbar.

Apple Silicon M2 Max

Apple Silicon M2 Family

M2 Pro / M2 Max Benchmarks

Auf Geebench sind nun auch schon erste Benchmarks zu den neuen Chips aufgetaucht

Mac14,9 Apple M2 Pro 3482 MHz (12 Kerne)
Single-Core Score: 1935
Multi-Core Score: 14565

Mac14,10 Apple M2 Pro 3484 MHz (12 Kerne)
Single-Core Score: 1959
Multi-Core Score: 15032

Mac14,5 Apple M2 Max 3483 MHz (12 Kerne)
Single-Core Score: 1933
Multi-Core Score: 15131

Mac14,6 Apple M2 Max 3651 MHz (12 Kerne)
Single-Core Score: 1919
Multi-Core Score: 13632

M2 Pro und M2 Max stehen so in Konkurrenz z.B. mit:

AMD Ryzen 9 5900X 3700 Mhz (12 Kerne)
Single-Core Score: 1671
Multi-Core Score: 13903

oder

Intel Core i9-12900 2400 MHz (16 Kerne)
Single-Core Score: 1833
Multi-Core Score: 13645

14″ M2 Pro MacBook Pro

Apple Silicon M2 Pro / M2 Max MacBook Pro

Die neuen MacBook Pros gibt es in den Varianten 14″ und 16″ Bildschrimdiagonale mit einem 10-CPU/ 16 GPU M2 Pro in der Startkonfiguration.

Das 14″ M2 Pro hat entsprechend die Maße 31,26  x 22,12 x 1,55 cm bei einem Gewicht von 1,6 kg.

Das Liquid Retina XDR Display mit einer nativen Auflösung von 3024 x 1964 Pixeln bei 254 ppi ist 74 Pixel höher als das übliche 16:10 Seitenverhältnis das bei Laptops „in letzter Zeit“ immer häufiger verbaut wird, anstatt des 16:9 Filmformats. Die 74 Pixel entsprechen der Kamerakerbe am oberen Bildschirmrand. Zieht man diese ab, ergibt sich für die Auflösung exakt ein 16:10 Seitenverhältnis. Die Bildschirmdiagonale beträgt dabei 35,97 cm.

Neben 120 Hz ProMotion Technologie für adaptive Bildwiederholraten, hat der Bildschirm noch feste Frequenzen von 47,95 Hz, 48 Hz, 50 Hz, 59,94 Hz und 60 Hz.

True Tone Technologie, also die Anpassung der Bildschirmhelligkeit an die Umgebung und HDR, sind natürlich auch dabei.

Apple M2 Pro / M2 Max MacBook Pro Benchmark

Der größte Hingucker dürfte hier allerdings die Angabe des Akkus sein, der mit 70 Wattstundent 18 Stunden drahtloses Binge-Watching ermöglicht. Das bringt die FreiberuflerInnen in den Kreativjobs dann gerade mal so durch den Arbeitstag im Coffeshop, ohne nachladen zu müssen.

An Schnittstellen gibt es neben drei Thunderbolt 4/ USB4 /Displayport-Buchsen (USB-C) mit 40 Gb/s auch je einen SDXC-Kartensteckplatz, einen HDMI-Anschluss, einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss und den MagSafe 3 Anschluss. Das Keyboard bietet dazu einen Touch-ID-Sensor zu biometrischen Authentifizierung.

Als drahtlose Schnittstellen kommen Bluetooth 5.3 und WLAN 6E (802.11ax) zur Anwendung.

Auch in den neuen Laptops kommen 6 HiFi-Lautsprecher mit schwingungsausgeglichenen Tieftönern für 3D Audio bzw. Dolby Atmos zum Einsatz sowie auch drei Mikrofone in Studioqualität.

Es können auch zwei weitere Displays mit 6K-Auflösung bei 60 Hz oder ein 8K-Display bei 60 Hz oder ein 4K-Display mit 240 Hz angeschlossen werden.

Die Preise für die 14″ MacBook Pro mit 10-CPU, 16 GPU M2 Pro beginnen bei 2399,- Euro, dazu gibt es 16 GB Arbeitsspeicher und eine 512 GB SSD.

Ein 12 CPU/19 GPU-M2 Pro-Upgrade kostet 370,- Euro

Das 30 GPU-M2 Max-Upgrade kostet 610,- Euro

für das 38 GPU-M2 Max-Upgrade fallen 840,- Euro an.

Für den M2 Pro gibt es noch ein 32 GB Arbeitsspeicher-Upgrade für 460,- zusätzliche Euro.

Für den M2 Max gibt es noch die Speicherausbaustufen 64 GB und 96 GB Arbeitsspeicher, was max. 1380,- Euro kostet.

Die Ausbaustufen beim SSD-Speicher liegen zwischen 1 TB bis 8 TB. Letztere kostet satte 2760,- Euro mehr, also ca. 12-mal soviel wie das 1 TB-Upgrade für 230,- Euro.

16″ M2 Pro MacBook Pro

Apple M2 Pro / M2 Max MacBook Pro 14″ /16″

16 Zoll MacBook Pro hat die Abmessungen 35,57 x 24,81 x 1,68 cm bei einem Gewicht von 2,15 kg.

Das Liquid Retina XDR Display hat eine native Auflösung von 3456 x 2234 Pixeln bei 254 ppi, was Abzüglich er 74 Pixel hohen Kamerakerbe ebenfalls ein 16:10 Seitenverhältnis mit 41,05 cm Bildschirmdiagonale ergibt.

In dem 16″-Modell ist ein 100 Wattstunden Akku verbaut, der für bis zu 22 Stunden drahlosem Binge-Watching halten soll. Zwei Stunden Schlaf am Tag reichen ja auch.

Die anderen Feature sind ansonsten mit dem 14″-Modell soweit identisch bis auf den Anschlussmöglichkeit von vier externen Displays davon drei 6K-Display bei 60 Hz und ein 4K-Display bei 144 Hz und, zwei 6K-Bildschirme und ein 8K-Display bei 60 Hz, oder ein 4K-Display bei 240 Hz.

Der Einstiegspreis beim 16″-Modell liegt bei 2999,- Euro und beinhaltet einen 12 CPU, 19 GPU-M2 Pro mit 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD.

Das Upgrade zum 30 GPU-M2 Max kostet 230,- Euro und die 38 GPU-M2 Max-Variante kostet 460,- Euro mehr.

Die Kosten der Ausbaustufen für Arbeitsspeicher und SSD sind identisch mit dem 14″-Modell.

Apple M2 Pro / M2 Max MacBook Pro Specs

M2 Mac mini

Apple Mac mini M2 / M2 Pro

Der Mac mini erfreut sich großer Beliebtheit, sicher nicht nur durch seine kompakte Größe, sondern auch weil es der preiswerteste Mac ist und trotzdem den allergrößten Teil der Ansprüche in Homeoffice/-studio und noch ein paar im professionellen  Arbeitsbereich dazu abdeckt.

Farblich ist er dabei dem Mac mini von 2014 zum verwechseln ähnlich. Auch die Maße von 19,70 x 19,70 x 3,58 cm sind gleich geblieben und das Gewicht fällt mit 1,18 kg auch nicht aus dem Rahmen.

Apple Mac mini M2 Rückseite

An Anschlüssen gibt beim M2 Mac mini, wie auch bei beim M1-Vorgänger nur zwei Thunderbolt 4-Anschlüsse (USB4, Displayport) mit bis zu 40 Gb/s, zweimal USB 3.0 mit 5 Gb/s, einen Gigabit-Ethernet-Port, sowie 3,5mm Kopfhöreranschluss und einen HDMI-Port an den ein Bildschirm bis 4K-Auflösung bei 60 Hz angeschlossen werden kann. Zwei weiterere Bildschirme mit 5K-/ 6K-Auflösung bei 60 Hz können an den Thunderbolt 4-Ports betrieben werden. Oder 4K-Display bei 240 Hz.

An drahtlosen Schnittstellen gibt es auch hier Bluetooth 5.3 und WLAN 6E.

Der Preis der neuen Mac minis beginnt bei 699,- Euro. Dafür gibt es einen 8 CPU/ 10 GPU-M2 mit 8 GB Arbeitsspeicher und und einer 256 GB SSD.

Apple Mac mini M2 / M2 Pro

16 GB Arbeitsspeicher kosten 230,- Euro Aufschlag und 24 GB Arbeitsspeicher 460,- Euro mehr. Die Maximal SSD Größe von 2 TB kostet 920,- Euro und die 10 Gigabit-Ethernet-Option 115,- Euro.

16 GB RAM sollte man sich für Musikproduktion aber schon gönnen. Zwar stimmt es, dass durch die schnelle SSD das Nachladen bzw. Auslagern von Daten in die Swap-Systemdatei auf der SSD kaum noch wahrnehmbar ist, aber alles, was nicht in den Arbeitsspeicher passt, wandert eben auf die SSD und nagt damit an deren Lebenszeit, die mit dem Erreichen des TBW-Wertes (Total Bytes Written) ein vorbestimmtes Ende hat, im Gegensatz zum Arbeitsspeicher. Das giltr natürlich auch für alle anderen Macs mit fest verbauter SSD.

Außerdem: Eine ebenso schnelle NVMe SSD wie die interne lässt sich immer noch an den TB4-Anschluss dran hängen, Arbeitsspeicher nicht.

M2 Pro Mac Mini

Apple Mac mini M2 / M2 Pro vs Mac mini intel Core i7

Der „große“ Mac mini mit 10 CPU /16 GPU-M2 Pro bietet, im Gegensatz zu M2 mini, vier Thunderbolt4-Anschlüsse.

Es ist zwar richtig, die auch der M2 Pro mini zwar real auch nur auf zwei echte Thunderbolt-Busse zurückgreifen kann, aber trotzdem machten die zwei Buchsen mehr einem das Leben erheblich leichter. Mit zwei TB-Anschlüssen wie beim M1/ M2 Mac mini kommt man um einen vernünftigen  Thunderbolt-Hub für locker 250 Euro und TB 4-Kabel für mindestens 40,- Euro kaum noch herum. Da lohnt es sich schon mal, genauer nachzurechnen.

Apple Mac mini M2 Pro Rückseite

Der M2 Pro mini bietet auch Unterstützung für bis zu drei externe Bildschirme. An den TB3-Ports gehen zwei 6K-Displays und eine 4K-Display am HDMI-Port. Oder eine 6K/60 Hz und ein 8K/60  Hz oder 4K 240 Hz Kombination.

Den 10 CPU /16 GPU-M2 Pro Mac mini mit 16 GB RAM und 512 GB SSD gibt es ab 1549,- Euro.

Das Upgrade auf einen 12 CPU / 19 GPU-M2 Pro kostet 345,- Euro mehr und die maximal 32 GB Ausbaustufe gibt für es 460,- Euro.

Den maximalen SSD-Ausbau auf 8 TB gibt es für 2760,- Euro Aufpreis.

Wenn die Zahl des Geschwindigkeitszuwachses von 14 x gegenüber dem Mac mini mit intel i7 auch nur zur Hälfte stimmt, dann lohnt sich das Upgrade zum M2 Pro wirklich.

Apple Mac Mini M2 / M2 Pro Specs

HomePod 2. Gen

Apple HomePod 2.Gen

Passend zum bisherigen 3D-Audio-Upgrade bei den Mx-Macs bietet nun auch der HomePod, Smart Speaker der 2. Generation, Unterstützung für dieses Format, für ein immersives Hörerlebnis und sorgt mit einem schwingungsentkoppelten Subwoofer mit bis zu 20 mm Hub für Stimmung . Ein Bass EQ-Mikrofon und fünf Hochtöner mit Beamforming (gerichtete Klangabstahlung) tun das ihre dazu.

Wenn die Party allerdings zu heiß wird, kann es sein, dass Siri den Arzt ruft, denn der Homepod 2. Gen ist nun auch ein Rauch- oder Kohlenmonoxidmelder.

Apple HomePod 2.Gen

Wenn sich der Klang allerdings auch so verhält wie beim HomePod der 1. Generation, sollte man sich wohl ehr zwei davon für ein ausgewogenes Hörerlebnis anschaffen. Vom Monobetrieb des Vorgängers waren wir nicht so angetan. Das Verbinden von zwei HomePods der 2. Gen zu einem Stereopaar ist dabei sogar explizit vorgesehen.

Bei sämtlichen Interaktion ist dabei die Privatsphäre durch Verschlüsselung geschützt.

Kompatibel ist der HomePod 2.Gen mit dem iPhone ab dem iPhone SE 2. Gen, dem iPad mini 5. Gen (2021), iPad Air 3. Gen (2019), iPad 5. Gen (2017) und allen iPad Pro, jeweil mit der neusten Version von iOS / iPadOS, sowie Apple TV 4K, oder einem Mac (2012 oder neuer) mit OS X Yosemite oder neuer. Nicht alle Funktionen sind für alle Geräte verfügbar.

Zu haben ist der HomePod 2. Gen für 349,- Euro.

M3 Lebenszeichen

Laut dem taiwanischen Fachblatt DigiTimes soll dieses jahr auch noch ein MacBook Air mit einem Apple Silicon M3 im 3 nm Fertigungverfahren auf den Markt kommen. Der M3 soll dabei frühestens ab Mitte 2023 verfügbar sein.

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Preis

  • Apple Mac Mini M2 ab 699,- Euro
  • Apple Mac Mini M2 Pro ab 1549,- Euro
  • Apple M2 Pro MacBook 14 Zoll ab 2399,- Euro
  • Apple M2 Pro MacBook 16 Zoll ab 2999,- Euro
  • HomePos 2.Gen 349,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    mdesign AHU

    ich frage mich immer, wer die ganze rechenpower noch braucht. klar, videoschnitt, anspruchsvolles audio und bitcoin farming gibt es nur mit entsprechender prozessorleistung. aber sonst? gamer sind keine mac user, und was der normalbürger so an mail, internet und fotobearbeitung macht, läuft doch längst auf jedem handy für eur 130.

    • Profilbild
      Soundreverend AHU

      Moin. Geht mir ähnlich. Viel zu viel Leistung.

      Die Hoffnung die ich habe ist, dass ein solches MacBook auch sehr lange hält also eine gute Investition in die Zukunft ist. Wie mein 15″ MacBook late 2013.

      Oder es kommt tatsächlich ein MacBook Air mit 15″ wie in der Gerüchteküche schon erwähnt. Ich möchte eigentlich „nur“ ein Notebook mit großem Display und einem Apple Silicon haben. 🤨🙂

      Ich war bis Dezember 2022 auch sehr zufrieden mit meinem MacBook Pro i7 von 2013. Leider habe ich mir dann die Arturia Collection geholt. Die ist super. Super CPU hungrig. Super lauter Lüfter. Supergeil. Auf dem MacBook Air M1 laufen die Plugins wirklich super. Mehrere. Gleichzeitig. Und Lüfter gibt es nicht.

      Mein armes MacBook macht die Grätsche 😓

      Bin fast schon soweit mir ein solches MacBook Pro zu kaufen. Aber 3000 Euro sind schon ne Ansage. Ich muss mich gedulden.

    • Profilbild
      MrKatz

      Wie du schon schreibst der Otto Normalverbraucher braucht so eine Kiste mit Sicherheit nicht. Jeder der aber 4K schneidet, viele Audiospuren mischt, Motion-Design oder andere 3D Sachen macht, freut sich darüber weil solche Arbeitstiere (sei es jetzt Mac oder PC) deinen Workflow nicht blockieren (siehe auch meinen Kommentar weiter unten bzgl. Softwareentwicklung). Ganz zu schweigen von etwaigen Deadlines, die bei einem langsamen System unerreichbar scheinen.

      Für die Mail an den Chef reicht natürlich auch ein Mobiltelefon ;-)

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      vssmnn AHU

      du kaufst dir doch auch nicht ein Auto mit nur einem Sitz, nur weil du meist damit auf Arbeit fährst…

  2. Profilbild
    Kazimoto AHU 1

    Was bekommt man für so unverblümte Apple-Werbung? Vor allem der Vergleich mit alten PC-Cpus hat mich sehr erheitert. 3800XT (9800 Punkte im Multicore Geekbench) und 6950 I7, kennt die noch einer? Einen Apple kauft keiner wegen der Rohrleistung, das können andere besser. Seit der Erfindung der SSD kann fast jedes System mit Render, Freeze und Record ordentliche Ergebnisse produzieren. Leider immer noch keine 16Gb, 512SSD als Standard. Traurig.

    • Profilbild
      Round Robin AHU

      Dem stimme ich nicht zu. Die Silicon Chips sind absurd schnell und sind gleichzeitig extrem energiesparend. Diesbezüglich absolut konkurrenzlos. Das ist nicht nur meine Meinung sondern auch die der weltweiten Fachpresse. Tut mir leid, wenn ich das so sagen muss.

      Fun Fact: Ich hatte die letzte MacBook Pro Generation. Der Intel Chip wurde bei Volllast (Final Cut Pro X) extrem heiß, der Lüfter drehte total durch und das Rendering dauerte ewig. Mein MacBook Pro M1 Pro wird bei Volllast nicht mal handwarm, kein Lüfter springt an und das Rendering ist extrem schnell fertig. Noch besser, die meisten Prozesse geschehen in Echtzeit und müssen nicht zwischengerändert werden. 😍

      • Profilbild
        Stephan Merk RED

        Nun ja, wenn man mal ganz nüchtern auf das so grundsätzlich erhältliche Portfolio schaut, angefangen vom Arduino über Raspberry Pi, x86-Rechner und Silicon-Chips, steht Apple im Leistungs-Energieverhältnis gut dar. Ob das jetzt Rechenpower oder einfach nur ein gut strukturiertes OS oder einfach nur Gaukelei durch KI und Vorhersagen ist, lasse ich mal dahin gestellt. Wenn aber Windows ARM irgendwann der Standard wird und man dann die x86-Rechnerei in einer VM virtualisiert, ist der Vorteil bei Apple weg. Man klotzt gerade, 8 TB SSD in einem Notebook ist eine Ansage. Aber wer sich so ein Ding zusammen spart und wirklich schätzen will und lässt das Teil fallen oder kratzt einfahc mal versehentlich mit einem Kuli drauf, wird Rotz und Wasser heulen oder lebt in Katar und kauft sich zwei im Ersatz. Mir wäre mein Geld dafür zu schade, habe 2017 einen iMac gekauft, doppelt so teuer wie eine Windows-Kiste mit gleicher Leistung I7-7700K und darf mich jährlich drüber ärgern, welche Hardware oder Plug-Ins nicht mehr laufen: AutoMap und Focusrite Scarlet-Bundle sind nur zwei Beispiele. Ich komme immer wieder zu Windows zurück und freue mich über meine alten Anwendungen, für die ich keinen Ersatz finde und mir niemand abknipfst. Selbst DosBox läuft da drauf, was es aber auch für Mac gibt. Was übrigens für Musiker der Mac ist, ist für den Funkamateur der PC, hier läuft viel nicht auf dem Mac.

        • Profilbild
          Round Robin AHU

          „Ob das jetzt Rechenpower oder einfach nur ein gut strukturiertes OS oder einfach nur Gaukelei durch KI und Vorhersagen ist, lasse ich mal dahin gestellt.“

          -> Kannst Du deine Aussage belegen oder ist das nur dein persönliche Meinung?

          „Wenn aber Windows ARM irgendwann der Standard wird und man dann die x86-Rechnerei in einer VM virtualisiert, ist der Vorteil bei Apple weg“

          -> Genau, wenn Windows das abliefert, was Apple seit 2 Jahren liefert, dann kann das so zutreffen. Bis dahin gibt es M4, oder M5.

          „Aber wer sich so ein Ding zusammen spart und wirklich schätzen will und lässt das Teil fallen oder kratzt einfahc mal versehentlich mit einem Kuli drauf, wird Rotz und Wasser heulen oder lebt in Katar und kauft sich zwei im Ersatz“

          -> Man kann deine Abneigung deutlich erkennen, aber was hat das jetzt mit der Leistung der Silicon Chips zu tun?

          „AutoMap und Focusrite Scarlet-Bundle sind nur zwei Beispiele“

          -> Ich nutze NI Komplete Kontrol und MOTU Interfaces und habe diese Probleme nicht. So können subjektive Meinungen auseinander gehen.

          „Was übrigens für Musiker der Mac ist, ist für den Funkamateur der PC, hier läuft viel nicht auf dem Mac.“

          -> Kann ich nachvollziehen. Der Mac ist auch nichts für Gamer. Da ist man mit einer Konsole oder mit dem PC besser aufgehoben.

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            Markus Galla RED

            Die neuen Macs könnten durchaus Gaming-Maschinen werden, da sie selbst mit extrem teuren Gaming-Grafikkarten locker mithalten können. Bislang hat Apple den Gaming-Bereich immer vernachlässigt, weil unter der Zielgruppe oft Bastler sind, die man mit so einem All-in-one-Paket ohne Möglichkeit der Auf-/Umrüstung natürlich nicht erreicht. Dieses Mal hat man aber einen anderen Ton angeschlagen und zum ersten Mal aktiv die Konsolenspieler angesprochen. Hier sieht es ganz anders aus. Wenn der Mac dann einer Playstation 5 Konkurrenz macht und diese locker hinter sich lässt, entscheidet am Ende das Spieleangebot. Hier könnte Apple proaktiv namhafte Hersteller aufkaufen und somit den Mac in den Fokus rücken, wenn man das will. Genug Kapital ist da und Apple hat in der Vergangenheit öfter gezeigt, dass es einen Weg, den man gehen will, durch solche Käufe unterstützt, man denke nur an Emagic. Zum Preis-Leistungsverhältnis kann ich nur sagen, dass mein Sohn sich gerade einen Gaming-PC zusammengestellt hat. Es ist noch nicht einmal die teuerste Grafikkarte drin und trotzdem hat das System den Preis eines Macs mal eben locker erreicht. Und das ist gerade mal ein Entry-Level bis Mittelklasse Gaming-PC. Viele dedizierte Musikcomputer auf Intel/Windows-Basis sind teurer als ein leistungsgleicher oder leistungsstärkerer Mac. Nur Computer von der Stange sind deutlich günstiger.

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              Kazimoto AHU 1

              „Die neuen Macs könnten“. So ist es, leider braucht es noch was. Ich weiß auch nicht was einige mit teuren Fertig-PCs wollen. Es ist relativ einfach sich ein günstiges System mit Alu-Case zusammenzubauen oder der Versender macht das für kleines Geld. Ich kann die Begeisterung allerdings verstehen. Die Intel-Macs hatten einen unrühmlichen Abgang und konnten im Apple-Design kaum überleben und Leistung liefern. Intel krückt auch heute noch mit einem 10nm Verfahren rum, daß sie irgendwie auf 7nm drücken und so vermarkten. Die Macs sind spitze bei allem was hauseigen ist (z.B. Logic/Final Cut Pro) oder von Programmierern stammt, die mit ARM sehr gut vetraut sind. Das wird alles kommen(!) aber derzeit müsste ich nicht nur alte Zöpfe abschneiden, sondern mich dafür skalpieren. Wie gerne frickel ich noch mit Logic 5 unter Windows 11. Empfohlen wird dafür Windows 98SE oder 2000. Alleine das wunderbare GM-Piano mit seiner klar hörbaren Loop hat für mich Unterhaltungswert. Der Track „Armada“ in meinem Profil ist zu 100% in Logic 5 entstanden. Ich möchte auf sowas nicht verzichten.

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                Markus Galla RED

                Es ist am Ende auch immer sehr einfach, ein Konstrukt zu bauen, in dem entweder der Mac oder der Wintel-PC überlegen ist. Beide Systeme haben Stärken und Schwächen. Der Mac hat Spiele bislang immer sehr stiefmütterlich behandelt, die Kreativbranche aber immer hofiert und viele Voraussetzungen geschaffen, die Software-Hersteller unterstützen, hier erstklassige Programme abzuliefern – und das ohne großen Entwicklungsaufwand. Im DTP hatte Apple immer die Nase vorn (QuarkXPress!) und es ging lange Zeit kein Weg daran vorbei. So hatte bei Behringer die komplette Marketing Macs mit QuarkXPress für die Katalogerstellung, während wir in der TD mit Pagemaker unter Windows arbeiten mussten (Eine Qual! Adobe hat das nie so stabil zum Laufen bekommen wie in der Mac-Version). Bei uns lief Photoshop gähnend langsam, eine Tür weiter rannte es auf eigentlich technisch unterlegenen Macs. Apple hat dann mit der Rückkehr von Jobs den Switch zum Consumer-Markt gewagt, mit dem man ja eigentlich auch angefangen hatte. Das hat manche Pro-User verärgert. Wobei es ohne das Apple vermutlich heute nicht mehr geben würde. Die bunten iMacs wurden erst ausgelacht und plötzlich waren sie überall, nachdem Hollywood sie für sich entdeckt hatte. Dann gab es plötzlich nur noch den Fokus auf iOS. Jedenfalls ist es gut, dass Apple nun wieder etwas mehr die professionellen User entdeckt hat (und das Gaming!).

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                  Kazimoto AHU 1

                  Apple ist eine Geschichte von vielen. Xerox hatte das erste GUI, Apple das erste GUI für Heimanwender. Atari machte (neben Midi/Cubase/Homerecording) mit Calamus DTP zu dem was später auf Macs und PC weiterentwickelt wurde. Apple lieferte sich dann mit Logic Audio Discovery 1.0 und Cubase Audio auf Atari das nächste Rennen. Hat Daft Punk den Namen des Albums „Discovery“ von der Logic-Box abgeguckt? Viele lustige Geschichten gibt es zu erzählen und die der M1 Macs begann schon mit Zarch auf dem Acorn Archimedes, der den Atari ST noch als Gegner hatte. Der PC vereint für mich am meisten was mich seit 1980 durch die Welt der Computer begleitet. Mal schauen wie lange noch. Am Ende ist alles mal vorbei. 😢
                  Ach ja, der Apple als „Computer der Kreativen“. Das ist guter Marketingsprech, wird aber nicht wahrer und wenn es noch so oft wiederholt wird. Der kreative Geist nimmt was er findet und Steve Jobs war exzellent im suchen und finden von Innovationen, die meist nicht von ihm stammten. Frag Woz.

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                    Markus Galla RED

                    Beim Atari ST war es ja auch so: DTP und Musik hat man mit dem Atari ST gemacht, der durch MIDI und einige Betriebssystemfunktionen perfekt dafür geeignet war. Mit dem Amiga hingegen hat man gespielt – oder ihn in der Tracker-Szene genutzt, weil er da stark war. Mein Bruder hatte damals auch einen Hardware-Sampler für den Amiga und hat damit herumgespielt, während ich mit dem Atari ST Musik gemacht habe. Ich weiß noch, wie ich damals meinen ersten Mac gekauft habe. Ein Apple PPC 4400 – absolut entry-level. Mein PC, mit dem ich bis dahin Musik gemacht hatte, war abgemeldet. Aber der Hammer war Photoshop und dann MP3. Obwohl von den Specs her damals der PC überlegen war, war Photoshop gähnend langsam. Auch beim Kodieren von MP3, was damals gerade neu war. Meine jetzige Frau und ich mussten auch viel mit Macromedia Director arbeiten. Das ging am PC gar nicht, das haben wir alles an meinem Mac gemacht. Ich habe den dann damals bei mir abgebaut und in ihr Zimmer gestellt und habe meine Musiksachen gleich mitgebracht. So konnten wir beide daran arbeiten. Irgendwann hat sich das dann wieder gedreht und Intel hatte die Nase vorn, dann später wieder Apple, wobei die den i7 nie vernünftig in ihren Macbooks zum Laufen bekommen haben, was Wärme und Stromverbrauch angeht. Der M1/M2 ist dagegen ein Segen. Vielleicht brauchte es da tatsächlich erst die Erfahrung mit dem iPhone und iPad.

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                      Aljen

                      Naja, mit dem 4400 hattest Du nun wirklich _den_ schlechtesten Mac aller Zeiten als Einstieg geschossen. Der war im Grunde ein ordinärer Blech-PC mit Apple PROM an Bord, absichtlich gedrosseltem SCSI und ließ den Langzeitkunden von Apple erleben, wie es sich mit so ner zusammengesteckten Blech-DOSe lebt. Ich hatte selber einen, kenne das Lied also gut. Es war die Zeit, als Apple das Experiment wagte, Clone-Lizenzen zu vergeben, und der 4400 war quasi ein solcher clone, eben von Apple selbst. Apple stand damals das Wasser bis zum Hals und diese erste Rettung war keine richtige.

                      Da ging es gleich los, das PC-Spielchen mit den fehlenden Treibern und so weiter. Zum Glück dauerte das clones-Experiment nicht lange und wurde ale Erstes „gesteved“. Auch der 4400 wurde bald eingestellt, wenig später nach der Japan-Wirtschaftskrise noch als Reimport von dort hierzulande angeboten, unter der Bezeichnung 7700, weil die Zahl 4 in Japan nicht so toll assoziiert. Das Ding wurde am Ende gegen DM 1.500 verschleudert und selbst dafür wollte ihn keiner haben. Der 4400 war das Erste, was Steve nach seinem Comeback mit Krach gecancelt hatte. Zu Recht.

                      Selbst der quasi direkte Nachfolger, der erste blaue Kühltaschen-Mac G3, der auch einiges konstruktiv verhunzt zu bieten hatte, war dem 4400 haushoch überlegen.

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        Kazimoto AHU 1

        Absolut! Wer 4k Video macht, der bekommt für relativ wenig Geld ein gutes Entry-Level System. Bei Profis ist sowas egal. Für Audio reicht meist ein guter 500€ PC. Lasst uns lieber über gute Keys, Studiomonitore, Interfaces und Produktionstechniken reden.

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          Round Robin AHU

          Ich verstehe nicht, warum Du Entry Level anführst. Was ist, wenn Entry Level nicht ansatzweise ausreicht? Und Final Cut Pro X und Logic Pro X laufen auch nicht auf einem PC. Somit erübrigt sich diese System Frage. Oder?

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            Kazimoto AHU 1

            Entry Level deswegen, weil ein „kleiner“ Mac Mini M2 mit 24GB und 1TB-Festplatte für 1620€ schon einiges bietet. Natürlich kommen dann für die von dir genannten hauseigenen Produkte nochmal 600€ dazu, ergo 2220€. Damit geht je nach Anwender und Bedürfnis schon viel. Wer andere Software nutzt und sowas wie Profi ist, kann entweder mit einem Mac Studio weitermachen oder sich Alternativen beschaffen. Da diktiert dann eher die Zielsetzung des Anwenders die Marschrichtung. Wie gesagt, du kommst mit kleiner Hardware für wenig Geld schon sehr weit, da kann ein kleiner Mac Mini mit 8GB und 256SSD schon reichen. Apple macht das sehr gut und deckt erstmal alles ab was das Hobby so braucht und legt dabei den Schwerpunkt auf Video. IO-Leistung und GPU-Ausbaustufen der M-Serie untermauern das. VST-Leistung an sich gibt es überall mehr als genug. Habe mal bei meinem zusammengewürfelten Windows 11-PC (Oh Gott!) nachgeschaut was drin ist. Über die Jahre sind ein 5600X 6Kerner, 48GB RAM, 3,5TB SSD und eine RTX A4000 zusammengekommen. Damit geht alles (Gaming, Office, Audio, CAD, 3D, Video etc.) und hat mich kein Bein gekostet. Wer nicht gerne bastelt und keine Erfahrung mit PCs hat, sollte m.M.n. PCs aber meiden. Es braucht viele Details und da hilft oft auch kein vorkonfektionierter Audio-PC. Meine Frau verdreht immer die Augen und macht alles mit Smartphone und Surface. Sie will kein Apple. 😂

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      TobyB RED

      Wenn du einen PC oder NB auf dem Level M1 Max, M1 Ultra, M2 etc. kaufst, ist das auch nicht günstiger als Apple. So ein HP Spectre kostet mit allem Schnipp und Schnapp 3.100 €. Es hat exakt 1x HDMI Port und 1x USBC. Das Dock ist jetzt ne Box und kostet Extra.

      Die Argumente 16 GB RAM und 512GB SSD ziehen nicht oder nur teilweise. Wer seine Daten liebt, sichert die sicher nicht auf der internen Platte. Für den SoHo Bereich sind 8 GB RAM ok und reichen Logic und Co. Und die professionellen Anwender die mehr RAM brauchen, kalkulieren das eh ein. Hätte ich nicht schon ein MBA M1 und Mac Studio würd ich hier zuschlagen. Der Mac Mini M2 ist dafür perfekt. Andere Hersteller wie HP und Dell lassen sich den RAM und HDD auch mit Gold aufwiegen. Apple ist da bei weitem nicht der Spitzenreiter. Ein Dell Precision 5770 geht zB ab 2264€ los. Das Spitzenmodell i9, 32 GB, 1TB. 6110€.

      Hier steht auch noch ein HP Spectre.

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        Markus Galla RED

        Da kann ich nur zustimmen. Ich habe schon viele Leute getroffen, die unbedingt einen Musik-PC zusammenstellen wollten und für die ein Mac in keinem Fall ins Haus kam. Am Ende waren sie immer teurer und haben erheblich mehr gebastelt als sie es mit einem iMac, Mac Mini oder Macbook Pro getan hätten. Ich wollte neulich mal eben mein iConnectAudio2+ Interface am PC meines Sohnes anschließen…..haha, mal eben. Selbst mit dem neuesten Treiber lief es nach einer halben Stunde immer noch nicht. Am Mac musste ich nur das USB-Kabel in die Buchse stecken, fertig. Windows kann gut sein, auch die Hardware kann gut sein. Aber es kostet viel Geduld und auch Geld. Viele Leute vergleichen aber ihren Mediamarkt PC für 600 Euro mit dem Mac und glauben dann, dass der Vergleich gültig wäre. Der hinkt aber gewaltig. Gleiche Leistung kostet genauso viel Geld. Schön ist auch immer, wenn die Leute dann mit ihrem Plastikgehäuse kommen und tatsächlich meinen, dass das gleichwertig wäre. Tatsächlich gleichwertige Komponenten von einem seriösen Fachhändler kosten fast exakt gleich viel. Nur den Bastelvorteil, wenn man das denn möchte, lasse ich gelten.

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      amyristom AHU

      Wie es andere hier bereits treffend auf den Punkt gebracht haben: Natürlich bekommst du die aktuelle Apple Leistung auch mit Intel oder AMD Chips vergleichbar unter Windows (und IMHO genauso stabil), ABER du bekommst sie aktuell nicht genauso leise und nicht genauso stromsparend. Das ist einfach derzeitiger Fakt. Und das sage ich als langjähriger Windows-User, der mittlerweile beide „Welten“ im Parallelbetrieb fährt. Es wird einfach Zeit, dass Microsoft sein Windows on Arm in der breiten Masse zum Fliegen bringt, damit man die überalterte x86 Architektur endlich zu Grabe tragen kann.

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        Markus Galla RED

        Das wäre gar nicht schlecht für die Entwickler. Leider haben sie ihren ersten Anlauf, das ARM Developer Kit, kräftig verbockt. Das ist ein Armutszeugnis für Microsoft und wird Entwickler davon abhalten, im großen Stil für ARM zu entwickeln. Probleme mit der Grafikkarte (HDR-Modus), Abstürze und eine schlechte Leistung sind die „Features“ dieses Dev Kits im Look eines Mac Mini. Vermutlich wäre es für viele Entwickler besser, sie hätten einen Mac Mini mit Windows on ARM darauf, als das.

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    StereJo

    Schätze mal, Apple hat für mindestens 10 Jahre seine Ziele gesteckt.
    Neue Rechner haben nur eine minimale Steigerung (30%-40%), sie könnten zeitnah sicher ein System herausbringen, welche 10x schneller und mehr Speicher haben.
    Dann würde aber langfristig der Umsatz stagnieren.
    So wird die Entwicklung stückweise dem Kunden serviert.
    Was macht so einer wie Hans Zimmer mit großen Samplelibraries?
    Gibt es Praxiserfahrungen wie es in diesem Zusammenhang mit dem M1x oder M2x Speicher läuft?
    Die neuen Systeme sind sicher nicht schlecht – können aber zum mittelmäßigen Ausbau eines MacPro 2019 noch keine Alternative sein.
    Viele Grüße – mmm (make more music)

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      Slehmi1

      Apple ist 1990 bei einer kleinen Chipschmiede namens Acorn eingestiegen und hat aus dem Acorn den Advanced Risc Machine gemacht. Dreißig Jahre später ist das Ding dann konkurrenzfähig auf Notebooks und PCs geworden, was macht Dich so sicher, dass die übermorgen nochmal die Leistung verzehnfachen können?

      Ich bin glücklich mit meinen M1ern 😉

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        StereJo

        Ganz einfach!
        Jede mini Verbesserung macht Apple reicher.
        Die Konkurenz braucht Apple nicht.
        Bin seit 1984 Apple user – daran lieht es nicht.
        Berlin Spring Apple II.

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    Tomtom

    Ich nutze einen Mac Mini M1 in meinem kleinen Bedroom Studio und muss sagen: das Teilchen rockt! Der M2 scheint für meine Zwecke schon überdimensioniert. Vielleicht in ein paar Jahren… allerdings gibts dann wahrscheinlich schon M4 oder M5 Prozessoren. 😂

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    Alva Elva 1231

    Ich hab zum ersten Mal seit langem nicht das dringende Bedürfnis, meinen Rechner sofort upzugraden. Mein Mac Mini M1 der ersten Generation stemmt problemlos komplexe Sessions mit vielen Effekten und Instrumenten in Ableton Live und Logic, und auch Multicam-Videoschnitt in 1440p läuft in Final Cut flüssig, und das flüsterleise. Kein Vergleich zu den Intel-Gurken früherer Zeiten.

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    janschneider

    So ein bisschen habe ich ja schon mit so einem Mac Mini geliebäugelt, schön klein und platzsparend, hätte schon was.
    Aber dann gibt es doch so ein paar Sachen, die mir etwas aufstoßen:
    1. Connectivity. Viel zu wenig USB ports. Was soll ich mit Thunderbolt? Ich habe kein einziges Thunderbolt device, dagegen massen an USB2-devices, die meist nicht mal viel Bandbreite brauchen (MIDI controller etc). Das sind dann nochmal einige Mehrkosten für Hubs…. Zweckfrei.
    2. Die Aufpreise für mehr Memory und SSD sind Apple-typisch einfach Abzocke.
    3. So richtig Lust auf dieses ganzen Kompatibilitätsprobleme mit MacOS und darauf warten, dass die Entwickler ihre Produkte an das neue OS/Prozessor anpassen, habe ich ja nicht… gibt ja offensichtlich immer noch diverse Plugins, die nicht nativ ARM sind.

    Die Grundpreise der Mac Minis sind ja durchaus attraktiv, aber wenn man die so ausstattet, wie man sie wirklich braucht, kommen wahrscheinlich doch noch einige hundert Tacken dazu…

    Zum Glück reicht mir mein PC kit i7-8700K momentan noch völlig aus.

    PS: gehört dieser Artikel nicht eher in die Top News-Sektion denn in die Review-Sektion?

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      Kazimoto AHU 1

      Ich schaue ebenfalls immer wieder über den Rand, kann mich aber nicht von meinem übervollen Software-Ordner trennen. Hin und wieder Skyrim mit Mods oder Emulatoren spielen, den PC aufschrauben, entstauben, was neues einbauen oder ein neues System oder Bios aufspielen, was würde ich das vermissen. Was soll ich sagen, es läuft einfach, selbst uralte Software die ich seit Windows 7 nicht geupdatet habe. Sogar Firewire, falls das hier jemand benötigt. 😂

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      Markus Galla RED

      zu 1. habe ich auch gedacht. Ist aber im Prinzip kein Problem. Einen großen 30€ Hub an einen der beiden Ports, dann ist noch ein Thunderbolt-Port frei (z. B. für ein Audio-Interface) und es gibt noch zwei USB-Ports. Das reicht.
      zu 2. ja, die Preise sind heftig. Hier würde ich mir eine Rückkehr zur Original Mini-Architektur wünschen. Den Intel-Mini meiner Frau habe ich noch selbst mit RAM und einer SSD aufgerüstet.
      zu 3. Kompatibilitätsprobleme konnte ich bislang nicht feststellen. Mir ist noch nie (!) aufgefallen, wenn etwas noch nicht an M1 angepasst ist. Ich habe erst gedacht, dass dann die Leistung wahnsinnig leidet, doch in der Tat konnte ich das nicht feststellen. Ich habe seit ich den Mac Mini M1 gekauft habe weiterhin mit dem nicht angepassten Ableton Live 10 gearbeitet und dieses erst kurz vor Weihnachten auf Version 11, die angepasst ist, hochgestuft. Ich habe dort mit sehr umfangreichen Projekten gearbeitet und den M1 hat das nicht gejuckt. Ich nutze die Version mit 16 GB. Ich habe aber von vielen Musikern gehört, dass die 8 GB RAM vollkommen ausreichen, weil der Speicher anders genutzt wird als bei einem Intel-Rechner. Da ich aber auch während der Pandemie viel mit Video gearbeitet habe, wollte ich lieber die 16 GB. SSD würde ich knausern. Lieber eine externe dran. Ich habe mir ein Synology RS819 NAS gekauft und eine SSD in ein Thunderbolt-Gehäuse gesteckt.

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    MrKatz

    Aus Entwicklersicht kann man sagen, dass Apple mit dem eigenen Prozessor wirklich einMeisterstück gelungen ist. Nutze seit Mitte letzten Jahres ein M1 pro MacBook und bin begeistert. Das mag sich jetzt nach Apple Fanboy anhören, aber Fakt ist auch dass das vorherige MacBook (noch mit Intel bestückt) einfach nur schlecht war. Schlechte Tastatur, zu wenig Anschlüsse (ohne Adapter geht nix), Kopfhöreranschluss rechts und das Teil wurde beim Kompilieren so heiß, dass man die Wärme nach 4 Stunden locker durch eine 2cm Tischplatte gespürt hat.

    Ich persönlich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass von Apple noch was für professionelle Benutzer kommt.

    Als ich dann den M1 in Betrieb genommen habe und zwar mit einem 1:1 Abbild von meinem alten Rechner, war ich kurz sprachlos. Obwohl ich z.B. mehrere nicht native Java Threads sowie Docker, IDE usw. laufen habe, bewegt sich der Lüfter nicht und sogar der Akku hält 8 Stunde durch.

    Apple ist oft zu teuer und zu restriktiv. Offensichtliche Fehlentscheidungen (Anschlüsse wie HDMI entfernen) werden zwar revidiert, aber gleichzeitig in den Keynotes als “Innovation” verkauft.
    Wäre das M1 pro MacBook nicht um Welten besser als sein Vorgänger (gute Tastatur, sehr gute Performance und Akkulaufzeiten), ich hätte vermutlich keinen Mac mehr zum Entwickeln benutzt.

    Es gibt viel zu bemängeln bei Apple, aber sicher nicht den Apple Silicon.

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    casterTele

    Die Leistung Leistung der neuen Modelle würde ich eher in Relation zu dem Computer betrachten der gerade vor mir steht. Und da ich meinen Rechner nicht jährlich sondern eher in größeren Zeitabständen erneuere ist der Zuwachs nach Jahren durchaus enorm.

    Aktuell nutze ich ein MB Pro M1 2020 – und bin von der Leistung dieses Geräts überzeugt!
    Für meine Zwecke – Hobbymusiker- aktuell mehr als ausreichend. Und das bei 8Gb 512 SSD! Das hätte ich nicht gedacht! Mein Win System wird allmählich vernachlässigt.

    @ janschneider Punkt 1: Diese Problem beschäftigt mich zu Zeit auch. Kann hier jemand eine Empfehlung für eine (aktive ? ) USB 3/4 Dockingstation geben?
    Ich benötige HDMI, USB: für Festplatten, Babyface Pro, Midi Controller.
    Der einfache USB HUB für 25 Euro schafft das jedenfalls nicht.

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      TobyB RED

      Guck mal hier, https://bit.ly/3wi1c7k IPC, ich hab auch zwei davon. eine fürs MBAM1 und den Studio. Funktion prächtig. Die Kisten kann man bei Bedarf auch koppeln. Mit der Software Displaylink kannst dann 1K, 2K, 4K Monitore spiegeln. Ich hab das am MBAM1 so gemacht. Auf dem Studio arbeite ich mit drei Remotedesktop, die ich vom MBAM1 starte.

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      Markus Galla RED

      Ich habe einen TP-Link USB-Hub mit sieben Ports, davon drei mit 1.5A. Der läuft super. Da hängt mein X32 Rack dran, eine externe SSD, meine Maus, mein emagic MT4 MIDI-Interface, ein iPhone Ladekabel und ein weiterer Hub. Ein Port ist noch frei, da hänge ich oft ein weitere Interface dran. Einen Monitor-Adapter auf HDMI hatte ich auch schon mal dran. Docking Stations sind viel zu teuer. Teuer war der Hub nicht. Ist ein UH700 und kostet 32€ bei Cyberport.

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    TomH

    Apple ist zumindest ein walled garden, wenn nicht gar ein golden cage
    Ob die Produkte für einen Vorteile haben, auch mit dieser Einschränkung, muss jeder selbst wissen
    Das PC Eco-System ist breiter aufgestellt, flexibler und langlebiger.
    Ein ca. 10 Jahre alter PC läuft auch heute mit aktureller SW, sofern man damals einigermaßen wußte auf was man achten musste (ab 2013 waren Systeme mit Firmware TPM 2.0 verfügbar)
    PC auch Notebooks haben die Möglichkeit der Aufrüstbarkeit, sofern man nicht die ultrakompakten wünscht. Ein Dell Notebook aus 2012 ist mit RAM und SSD aufgerüstet und verrichtet immer gut seinen Dienst 🥰.
    Apple Obsoleszenz Politik gepaart mit schlechtem bis unmöglich Reparatur-Index ist für mich ein weiterer Grund Abstand zu halten, egal was das Marketing an toller Performance verspricht.
    Von Nachhaltigkeit kann da kaum die Rede sein.
    Vom Verketten von Produkten, siehe aktuell für Homepod Update braucht man ein anderes iOS-Gerät, will ich gar nicht reden. Wer Airpods sein Eigen nennt und die am PC verwendet, wird vielleicht auch die Inkompatibilität mit dem Energiesparmodus kennen, hier geht Apple Sonderwege.
    Die Qualität muss auch jeder selbst bewerten, es gibt so denke ich, genügend Beispiele bei denen der Apfel nicht am Baum, sondern beim Kunden reift, besonders gerne auch SW.
    Das ist für mich im geschlossenen und beschränkten Apple Eco-System dann eher peinlich.

    • Profilbild
      Aljen

      „Ein ca. 10 Jahre alter PC läuft auch heute mit aktureller SW,“

      Den würde ich mal gern sehen. Bei der Gelegenheit dürften wir den Begriff „laufen“ neu definieren, gell.

      Mein aktueller Mac wird gerade acht Lenzen und man merkt ihm das Alter kaum an. Natürlich nur wenn kein M1/M2 in der Nähe steht. Doch es läuft, und ich meine wirklich läuft, alles drauf, was ich brauche, inkl. Live 11, Logic, der Adobe CC- Kiste. Natürlich machen die ganzen 3D-5.7k-Dinge darauf nicht so viel Spaß, aber hey, 3d brauche ich selten und 5.7k von meiner Leica-Insta360RS rendere ich eh auf dem iPhone Pro erst auf zivile Dimensionen herunter – sind meist sowieso „nur“ Urlaubsvideos beim Gleitschirmfliegen. ;) (Habe damit aber auch schon kurze Industrie-Dokus aufgenommen, die Kleine bietet eine irre Qualität für die Größe.)

      Das aktuelle macOS kommt auch mal drauf, wenn ich mal Zeit und Lust habe, mich mit dem ganzen Kram zu befassen, die künstliche Einschränkung aufzuheben. Derzeit kein Bedarf. Im Übrigen war meine Liebste jahrelang am liebsten mit unserem ersten Pismo PowerBook unterwegs, den wir uns noch in den letzten DM-Tagen gönnten. Irgendwann um 2014 hat sie ihr erstes iPhone geholt und ließ seitdem das PowerBook doch liegen.

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    gaffer AHU

    Sagen wir mal so: wer nichts Grundsätzliches gegen die Apfelfirma hat, ist bei Audio und Video mit jedem M gut bedient. Für mich spräche beim Mini für den M2 der niedrigere Preis, (allerdings werden die M1 da sicher nachziehen) und der 2 Jahre längere Support.

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    Philipp

    Egal wie man zu Apple steht aber der Mac Mini ist zudem Preis ein extrem attraktives Gerät für Musiker, enorme Rechenleistung, leise & kompakt, top verarbeitet, Netzteil integriert. Mir fällt da im Windows Segment nichts vergleichbares ein.

    Was mich an an Apple stört ist wie oft es alte Zöpfe abschneidet bei OS Updates, kleinere Entwickler können das kaum mitgehen & so kann ich viele ältere Plug Ins auf den aktuellen Macs nicht mehr nutzen.

    Bei Windows bekomme ich viele 20 Jahre alte Sachen heute noch problemlos zum laufen.

    Was ich mir noch wünschen würde bei Apple dass endlich mal eine Möglichkeit geboten würde, nativ auch Windows (ARM) zu betreiben, da hat man leider gar nichts mehr gehört ob das noch kommt irgendwann.

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      gaffer AHU

      Ja, Philipp, diesen Wunsch lese ich häufiger. Hängt an den Leuten in Redmond. Aber ehrlich gesagt, dafür würde ich wirklich einen der oben genannten Chinakracher mit Windows kaufen. Die angesprochenen 500€ Rechner sind zwar alles Plastikschleudern, funktionieren natürlich und sind für gelegentliche Jobs durchaus die richtige Wahl. Für HardCore Gamer sehen die Specs natürlich deutlich anders aus.

      Die alten Zöpfe sind grösstenteils dem Umstieg auf 64 Bit geschuldet. Bevor der aber gemacht wurde, (Catalina) gab es 12 Jahre Vorlauf. Jedem Entwickler war klar, dass seine 32Bit Programme ein voraussichtliches Ende haben werden.

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      Markus Galla RED

      Interessant ist aber, dass gerade die kleineren Entwickler immer sehr schnell Updates bereit haben und die größeren sich Zeit lassen (Adobe: Katastrophe, Ableton: hat auch gedauert, Arturia haben sich auch Zeit gelassen). Apple informiert die Entwickler schon immer sehr frühzeitig über Neuerungen. Ich glaube, dass gerade die kleineren Entwickler da viel eher reagieren und anpassen, während die größeren erst einmal abwarten. Bei mir liefen jedenfalls die Programme der kleinen Software-Schmieden schon nativ, als ich den Rechner bekommen habe. Auch bei den Plugins war das so. Bei den großen Anbietern musste man lange warten. Pixelmator Pro gab es schon nativ, da hat man von Adobe noch gar nichts gehört. Bei den 32 Bit Plugins habe ich damals einfach ein kleines Tool (32 Lives von SoundRadix) gekauft, mit dem dann alles lief. Hat ein Jahr gedauert, da ist auch der letzte Anbieter nachgezogen.

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    elbonzoseco

    Hmm also beim Vergleich der Leistung wird hier hinter die AMD und Intel Varianten die TDP hinzugefügt, wohl um zu verdeutlichen wieviel effizienter der M2 ist. Das sind aber wirklich wirklich alte Prozessoren, die in keinen heutigen Vergleich gehören. Mittlerweile gibt es aber zB den Ryzen 9 7900 mit einer TDP von 65 Watt, bei einem Vielfachen der Leistung.

    Wenn dann bitte aktuelle Vergleiche heranziehen.

  13. Profilbild
    Julian

    Dann wirds vermutlich mal Zeit mein 2012er Macbook pro in den Ruhestand zu schicken. Obwohl ich bis heute eigentlich alles was ich im Audiobereich brauche, damit machen kann. Ok, full hd Videoschnitt ist schon etwas an der Grenze, aber ohne viele Effekte auch ok.
    Ich hoffe jedenfalls, dass der neue auch wieder 10 Jahre hält!

  14. Profilbild
    Neogeo

    Auf der einen Seite bekommt man mit dem MacMini um 699€ ein wirklich gutes Preis/Leistungsgerät, auf der anderen Seite sind die Upgradepreise bei Apple nachwievor jenseits von Gut und Böse. Da wird dann schnell mit einer ordentlichen Konfiguration ein 2000€ Gerät daraus, was dann nichts mehr mit guter Preis/Leistung zu tun hat.

  15. Profilbild
    dAS hEIKO AHU

    Ich verstehe, warum man sich als Medienschaffender so eine Maschine anschafft. Schließlich hab ich beruflich „etwas“ mit Computern zu tun.😉
    Aber diesen Satz kann man sich, während man schweren Herzens das Familien-Sparschwein mit dem Urlaubsgeld plündert, auf dem Großhirn zergehen lassen:

    „Der Einstiegspreis beim 16″-Modell liegt bei 2999,- Euro und beinhaltet einen 12 CPU, 19 GPU-M2 Pro mit 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD.“ 🤔

    „…jaaa, da mach ich dann halt selber mehr RAM und ne größere Platte rein“ …machste eben nicht! Keine Frage, wenn man zu den Modellen mit Windows spitzelt, (acer concept D oder MSI Prestige) werden annähernd ähnliche Preise aufgerufen. Allerdings ist bei 2.500 bereits 32GB RAM vorhanden und eine 4TB (war das größte was ich auf die schnelle im Einkauf gefunden hab) wäre bei 3K€ auch schon machbar.
    Dass die M2 ordentlich GPULeistung haben soll läßt dennoch die Frage offen, ob eine RTX3050 mit eigenem RAM die Audio-/Video Berechnung nicht doch schneller bewerkstelligen könnte.

    Unterm Strich bleibt natürlich die Stabile Hardware, die andere Hersteller in dieser Kategorie aber durchaus genauso beherrschen und das UNIX Betriebssystem. Die Apple Windows Frage ist allein vom User und seinen Anforderungen abhängig. Müßig als Dritter darüber zu sinieren, ob man das braucht. Die Aufpreise sollten aber nicht so hoch sein.

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    KaterKuagi 1

    Spannender Beitrag zu spannenden neuen Chips! Ich bin auf die ersten hands-on Berichte gespannt. Genau wie bei den M1 Prozessoren, sollte man erstmal abwarten und nicht direkt umsteigen. Die M1 hatten einige Probleme zu Anfang, demnach lieber ein wenig abwarten.

  17. Profilbild
    *modular*

    Danke für den interessanten Bericht! Mich würde noch interessieren – verfügen die neuen Mac Mini Modelle über einen Lüfter?

  18. Profilbild
    Franz Walsch AHU

    Die Systemfrage

    Wer sich einen PC/MAC zulegt sollte sich überlegen wofür. Windows hat bei der Vielfalt der Anwendungen in vielen Bereichen die Nase vorn. Das liegt auch daran das Maschinen-Steuersysteme fast ausschließlich auf PCs Hardware läuft.
    Wenn ich an meine Anfänge zurück denke, kam ich von Anfang an nur sehr schwer mit PCs klar. Deutlich einfacher ging es dann nach einem Probetag am MAC. So bin ich bis heute trotz vieler Probleme dabei geblieben. Die PowerBooks G4 waren grundsolide und ich habe immer noch ein lauffähiges Modell im Regal. Ganz anders nach dem Wechsel auf die Mac Books Pro. Schon in der Garantiezeit mehrfach defekt und auch danach musste ich auch das Display zweimal tauschen. Als es dann die neuen Modelle nur noch mit unbeleuchteter Plastiktastatur gab (vorher Alutasten beleuchtet) war klar es wird ein Mac mini. Dabei bin ich geblieben. Apples Politik die älteren Geräte nicht mehr mit Software zu versorgen finde ich sehr ärgerlich. Da die neuen Systeme oft viel zu schludrig programmiert werden, lohnt sich zur Zeit auch kein Wechsel zu »Ventura«. Freeware erspart mir die Adobe Abos. Als Tastatur benutze ich eine RGB beleuchtete Gaming Tastatur und die Maus kommt auch nicht von Apple. Außerdem gibt es viele bessere und günstigere Monitore mit mattem Display als von Apple. Aktueller Videotipp: »Eine Woche mit dem M2 Max MacBook Pro!« (YT/Felix Ba).

  19. Profilbild
    Franz Walsch AHU

    Mein Mac mini Zubehör Tipp:
    »SATECHI stand-hub-for-mac-mini-with-ssd-enclosure« (Internal SSD enclosure only fits M.2 SATA SSD drives, does not work with NVMe), bringt die Anschlüsse nach vorne (3x USB-, 1x USB-C, 3.5mm Klinkenbuchse, Micro- und SD-Card Reader).

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