Schallplatten Pressung: Vinyl-Digitalisierung Hardware

30. September 2010

Du willst Vinyl pressen - hier dein Know How

Da hat man sich jahrelang gesträubt, den anonymen, kalten, gleichförmigen digitalen Musikdateien auch nur ein Fuß breit Platz in seinem Setup zu machen und letztlich doch verloren. Nach nicht enden wollenden Flamewars zwischen den Jüngern der vermeintlichen Zukunft und der Old-School-Fraktion hat man sich von den unbestreitbaren Vorteilen, den die digitale Medienhaltung bringt, überzeugen lassen. Also reichlich Dateien angehäuft und von nun an nur noch mit Laptop und einigem Kleinkram unterm Arm in den Club stolziert. Nur um dann festzustellen, dass einem gerade der Track im Set fehlt, der daheim im Regal auf der B-Seite irgendeiner raren 96er Whitelabel-Pressung mit dem angerissenen Cover und den zwischen den Auslaufrillen eingeritzten Geheimbotschaften steht. Mitschleppen? Das wollten wir uns doch gerade durch die neuen Verheißungen ersparen! Und wenn das Ding dann auch noch wegkommt oder in Mitleidenschaft gerät? Nicht auszudenken!
Wem dieses Szenario bekannt vorkommt, ist ein Kandidat für die Vinyldigitalisierung. Aber auch jene, die keine Lust mehr haben, spätestens alle 25 Minuten die LP umzudrehen und mehr und mehr Vinylspäne aus der Rille zu hobeln, könnten hieran Interesse haben.
Es könnte so einfach sein. Könnte! Wenn man wenig Anspruch an das Endergebnis hat. Wem hingegen an hochwertiger Übertragung seiner Lieblinge ins Zeitalter von Nullen und Einsen hat, findet im folgenden Artikel ausführlich alles Wichtige dafür, samt Erklärung einiger technischer Grundlagen und Notwendigkeiten, die einen gewissen Aufwand rechtfertigen.

Teil 1 – Hardware

  • Aufwandsfrage
  • Die Mär von der simplen Methode
  • Die Kette und ihre Grundlagen

Teil 2 – Software

  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbearbeitung der Aufnahme
  • Konvertierung und Archivierung
  • Fazit
  • Links

Wer sollte wann warum digitalisieren?

Aufgrund des im späteren Verlauf nachzulesenden nicht ganz geringen Aufwands, sollte sich jeder gut überlegen, ob es für ihn sinnvoll ist, die Prozedur auf sich zu nehmen oder doch lieber gleich zur digital vertriebenen Version seines musikalischen Schatzes zu greifen. Denn ein langer Track kann gut eine Stunde in Anspruch nehmen, wenn man das Verfahren in maximaler Ausbaustufe betreibt.
Zur Beantwortung der Frage nach dem Sinn sind zwei Aspekte ausschlaggebend: die Verfügbarkeit einer digitalen Version und der gewünschte Klang.

Immer mehr Musik ist online oder auf CD erhältlich. Klanglich sind diese zumeist genau das selbe, daher seien sie hier als digitale Version zusammengefasst. Es dürfte kaum gelogen sein zu behaupten, dass neu erscheinende Musik zu 99% oder mehr auch digital verfügbar ist. Dennoch lassen es sich einige, meist in Sparten des Untergrunds agierende Labels oder selbstvertreibende Musiker nicht nehmen, auch im Jahr 2010 rein analog zu veröffentlichen. Bei diesen ist das Überspielen dann ebenso unumgänglich wie bei jenen Titeln, die anderweitig vergriffen sind. Whitelabels, spezielle Aufnahmen mit einmaligen Musikerbesetzungen, seit Jahren tote Labels und Vertriebe (als rein antiquarisch erwerbbare Tonträger), jener besondere exklusive Release mit dem Mastering von Toningenieur XY: alles Kandidaten für die Digitalisierung.
Es kann leider ähnlich zeit- und nervenaufreibend sein, bei iTunes und Co. konkret jene Aufnahme eines Soulklassikers von 1967 zu finden, die nicht re-mastered oder mit anderer Besetzung oder Arrangement re-recorded ist und unserem Vinyl entspricht. Zudem überschreiten die Vorhörzeiten oft keine 30 Sekunden und kommen dem investigativen Hörer in seiner Misere wenig entgegen.

Welche Version des Hits darf es denn sein? Der iTunes Store spuckt massig Ergebnisse aus, Sie sehen hier ein Viertel der Treffer

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Wenn all dies dann doch passen würde, bliebe nur noch der Klang als Pro-Vinyl-Aspekt. Denn technisch bedingt wird eine Schallplatte immer anders als das zugehörige Digitalmastering klingen. In aller Regel dynamischer (obwohl zugleich die Nadelaufhängung und der hohe Rauschgrund diese theoretisch viel geringer als im Digitalen ausfallen lassen): Selbst die Spitzen monotoner, repetetiver Sequenzen sehen in der Wellenformansicht nie wie mit dem Lineal gezogen aus. Zudem wird der Klang durch die meist milderen Höhen von vielen als „wärmer“ und angenehmer empfunden. Nicht zu vergessen das atmosphärische Knacksen und Knistern, was der Scheibe so etwas wie ein Eigenleben verleiht. Wem an diesem speziellen Klangcharakter gelegen ist, kommt nicht um die Mühen des Prozederes herum.

Allen anderen sei die Investition von einem bis zwei Euro pro Titel für den Download oder der Blick in die CD-Grabbelkiste oder der Bummel auf dem Flohmarkt ans Herz gelegt. Albenkäufer sparen umso mehr. Wird nicht weiter Wert auf den Besitz des Vinyls gelegt, kann dieses gegebenenfalls weiterveräußert werden.
Aber Vorsicht! Sollte der digitale Erwerb doch nicht im gewünschten Maße dem Musikstück auf Vinyl entsprechen, kann der Kauf umsonst gewesen sein, und man kommt doch nicht ums Überspielen herum. So jüngst geschehen, als ich mir einen eigentlich recht jungen Technotrack eines renommierten Acts, der nun auch bei einem großen Onlineshop erhältlich war, kaufte. Das hochwertige MP3 war eine Ecke weniger brillant als mein Vinyl. Da der Shop die Master der Labels in CD-Qualität oder noch besser bekommt und dann weiter ohne Filter und mit LAME codiert wird, kann ich mir dies nur mit einem digitalen Mastering beim Label unterhalb des potenziell möglichen erklären.
Also gilt hier: Immer die Scheibe mindestens so lange parat halten, bis die Datei auf der Festplatte und angehört ist.

Garbage in = Garbage out, oder: die Mär von der einfachen, schnellen Methode

Sie möchten Ihre Vinyl-Schätze möglichst einfach und schnell auf der Festplatte sichern oder auf dem MP3-Player mitnehmen? Nichts leichter als das! Egal ob LP oder Single und sogar alte 78er-Platten retten Sie mit diesem Plattenspieler im Handumdrehen ins digitale Zeitalter.

So bewirbt ein großer Elektronik-Discountversand einen USB-Plattenspieler, der für gerade mal 50 Euro mitsamt Tonabnehmersystem und Software über den virtuellen Ladentisch wandert, um genau jenes Unterfangen zu bestreiten, was unserem frisch umgestiegenen DJ von oben bevorsteht. Platte rein, MP3 raus. Klar, für Oma Ernas 20 Schlagerplatten mag das langen. Aber die hat zum einen wahrscheinlich noch ihren originalen 70er-Jahre-Plattenspieler samt passender Anlage (also gar keinen Digitalbedarf) und hört ohnehin gerade noch so in der Bandbreite der alten HiFi-Norm DIN 45500, die noch älter als ihr Plattendreher ist. Die werte Großmutter stört es vielleicht nicht weiter, wenn der Sound irgendwie eindimensional und dünn ist. Kann man ihr kaum übel nehmen, denn hat auch keinen Vergleich. Und was der Bauer nicht kennt, vermisst er nicht, sagt ein altes Sprichwort, oder zumindest so ähnlich.
Wer eine gute Anlage sein eigen nennt oder zumindest das Upgrade nicht ausschließt, tut gut daran, etwas mehr Aufwand an den Tag zu legen, wenn er – ganz der übersetzten Bedeutung von High Fidelity entsprechend – seine Musik daheim möglichst originalgetreu reproduzieren möchte.
Ein Plattenspieler, der samt integrierter Soundkarte und System weniger kostet als die meisten Nadelsysteme allein, kann verständlicherweise keine Bestleistungen erbringen.
Und auch einfach den Rechner an das DJ-Set zu klemmen ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Zuviel Potenzial wird hier durch anderweitig ausgelegte Komponenten verschenkt.

Forum
  1. Profilbild
    Markus Schroeder  RED

    Schöner Bericht, der auf die kleinen biestigen Feinheiten eingeht.
    Sven Väth schwor mal auf Chanel No.5 als bestes Plattenreinigungsmittel ;).

    Pro-Ject ist def. die Einstiegsdroge 1er Wahl.
    Einen Rega P3 kann ich auch nur empfehlen.

    Um sich bei hochwertigen Phono HiFi Komponenten schlau zu machen, ohne den letzten Cent für was „brauchbares“ vom Konto rauben zu müssen kann sich hier mal umsehen:
    http://www.fono.de/

    Grüße,
    M.

  2. Profilbild
    a.e.neumann  

    Für den informationswert dieses berichts hätte eine seite genügt.
    Dieser kumpel-/gönnerhaft breitgetretene stil passt zu ‚Audio‘, ‚Stereo‘, oder ‚image hi-fi‘. Von Amazona-autoren konnte man bisher substantielleres erwarten.

    Ausserdem darf man den Amazona-lesern auch einiges zutrauen; z.b. genügend wissen zum verständnis der aussage, dass die marginale nutzwertsteigerung im hifi-sektor nicht linear, sondern nur proportional zum logarithmus der preisdifferenz zunimmt. Darf man einer leserschaft, bei der grundbegriffe wie dB oder SPL vorausgesetzt werden, auch zumuten, oder nicht? Eine grobe skizze mit einer loglinearen kurve hätte auch gereicht.

    Bin auf die folge sehr gespannt, aber nicht hoffnungsfroh.

    • Profilbild
      Danny Who  AHU

      Hallo A. E. Neumann,

      konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sehen wir sehr gern, denn nur so kommt man voran.

      Die Zusammensetzung der Leserschaft mutmaße ich als recht heterogen. Der alte Hase wie der Neuling tummeln sich Seite an Seite.
      Gerade mein persönlicher Eindruck, dass insbesondere viele jüngere Musikschaffende in Sachen analoger Wiedergabe und Wandlung recht unbeleckt sind und die Frage nach Digitalisierungsmöglichkeiten immer wieder aufkommt, haben mich veranlasst, diesen Workshop zu verfassen und auch das ein oder andere Wort mehr fallen zu lassen. Mir als Leser ist es bei solch komplexen Themen immer lieber, eine etwas intensivere Schilderung zu bekommen, statt dreimal lesen und nachdenken zu müssen, um mir den Sachverhalt verständlich zu machen.

      Das Kondensat des Artikels kann tatsächlich auf wenige Stichpunkte reduziert werden und wird auch so am Ende von Teil 2 stattfinden. Mein Interesse ist aber auch jenes, nicht nur blinde Anweisungen zum Befolgen zu geben, sondern ein Verständnis für das „warum“ und „weshalb“ dieser Vorgehensweise zu geben. „Bilden“ statt nur stumpf „Ausbilden“.

      Bei der Frage nach der Formulierung in staubtrockenem altschulmeisterlichem Duktus oder etwas unterhaltsamerer Weise haben die Amazona-Autoren meinem Eindruck nach das Pendel im Zweifelsfall eher zu letzterem ausschlagen lassen und sind damit bisher gut gefahren. Musikwissen, so sehr es doch von der harten Physik und Mathematik abgeleitet ist, darf Spaß machen :)

      Grüße

      Danny

  3. Profilbild
    Tyrell  RED 11

    Ich habe mich mit dieser Thematik noch nie auseinandergesetzt und fand es richtig informativ, muss aber gestehen das ich nciht ales verstanden habe.
    @neumann: Ich muss zugeben, ich habe keinen blassen Schimmer was SPL bedeutet. Das überlasse ich auch gerne der Studio-Redaktion. Bei 300.000 Lesern wird es auch zunehmend schwerer einen bestimmten Wissensstand vorauszusetzen. Viele Grüße, Peter

  4. Profilbild
    SpotlightKid  

    Was ist denn grundsätzlich von den in den meisten HiFi-Verstärkern eingebauten Phono-Vorverstärkern zu halten? Die meisten Verstärker haben ja auch Ausgänge (z.B. Tape-Out). Ganz unbedarft hätte ich jetzt mal meinen Plattenspieler an meinen Verstärker (6 Jahre alter 5.1 Surroundverstärker von Yamaha der ca. 500 EUR Klasse) und dessen Tape-Out an die Soundkarte angeschlossen. Ab wann lohnt sich da die Anschaffung eines dedizierten Vorverstärkers?

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Hallo,

      bei eingebauten Vorverstärkern kommt es darauf an. Die meisten HiFi Verstärker ab der 500 Euro Klasse (auch wenn sie schon 6 Jahre alt sind) sollten brauchbaren Vorverstärker haben und entspricht auch meiner Erfahrung.
      Ein Vergleichstest ist aber immer anzuraten.

      „Digitalisier Plattenspieler“ wie sie oft für 50€ bis 100€ zu haben sind sind zwar für Parties gut, mit hochwertig hat das aber bestimmt nichts zu tun.
      Bei den meisten Soundkarten sind die Phono-Eingänge eher mit Vorsicht zu geniessen.
      Akzeptable Phonoboxen sind zwar schon ab €50 zu haben. Ob diese Qualität auch schon in Soundkarten zu finden sind wage ich zu bezweifeln. Viele DJ Soundkarten arbeiten außerdem nur mit 16 Bit. D.h. man muss höllisch mit den Pegeln aufpassen.

      Die Frage ab wann sich die Anschaffung eines eigenen Vorverstärkers lohnt, würde ich prinzipiell mit „immer“ beantworten.
      Selbst bei einem €100 Plattenspieler + Nadel-Set lohn sich das schon. Denn üblicherweise ist der VV das Schwächste Glied in der Kette. Und €50 bis €100 sind da sicher eine vertretbare Investition. Vergleichen lohnt auch hier. Im schlimmsten Fall hörst du wie schlecht der Plattenspieler wirklich ist. ;)

      Wie bereits erwähnt ist Pro-Ject die Einstiegsklasse bei den hochwertigen Plattenspielern. Wobei noch die Kosten für eine hochwertige Nadel hinzukommen. Da kommen schnell €500 zusammen. Dann ist auch die Anschaffung einer guten Phono-Box Pflicht. Pauschal würde ich die Preisobergrenze des VV bei beim Preis des Plattenspielers-Sets ansetzen. Ab €350 bekommst du aber schon was wirklich Gutes!

      Schau dir mal den Link in meinem ersten Kommentar an.

      Grüße :)
      M.

  5. Profilbild
    Danny Who  AHU

    Eine Antwort darauf ist pauschal nicht möglich. Es gibt Vollverstärker, die insgesamt weniger Kosten als einzelne separate Phono Pres. Manchmal gibts auch teure Karten zum Nachrüsten für Verstärker der vierstelligen Preisklasse.
    Bei günstigen Surroundverstärkern mit Phono liegt die Vermutung der günstigen Dreingabe nahe. Im Zweifelsfall einfach mal Vergleichshören, Fernabsatzgesetz mit Umtauschrecht machts möglich. Eventuell geben auch Spezialshops mit Neigung zu Phono Geräte zum Verleih genau für Digitalisierungszwecke raus. Wer da was weiß, bitte kommentieren.

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      a.e.neumann  

      Hier hat Danny Judek recht: eine pauschale antwort ist nicht möglich. Zu sehr divergieren ansprüche an die audio-qualität, die hörgewohnheiten und das zu digitalisierende material.
      Ausserdem braucht man vergleichsparameter: man müsste eine sich eine einwandfreie LP auf einer gut eingestellten plattenspieler/tonarm/tonabnehmer-kombination anhören. Erst eine gute, korrekt eingestellte anlage erlaubt es, die relative qualität unterschiedlicher phonovorstufen zu beurteilen.
      Nur sehr grobe, aber immerhin anhaltspunkte können die technischen daten liefern: geräuschspannungsabstand, kanaltrennung, gain, brummabstand, RIAA eq accuracy, um nur die wichtigsten zu nennen. Über die akustische qualität der signalverstärkung und entzerrung gibt auch bei gleichwertigen kenndaten nur ein hörtest auskunft.

      Gemessen am standard der LP-blütezeit (bis ca. 1985) sind die neuerdings wieder häufiger eingebauten phonovorstufen der meisten entry-level verstärker minderwertig. AV-amps fallen in dieser kategorie besonders ab. Wer viel/oft digitalisieren muss, ist ohnehin besser beraten, den pfad aufs minimum zu reduzieren und eine separate phonovorstufe direkt an den A/D wandler anzuschliessen.

      Eine interessante alternative ist die RIAA-entzerrung direkt in software, bei der aufnahme oder post-rec. Dabei entfällt die phonovorstufe ganz. Voraussetzung: rauscharme, lineare A/D wandler mit genügend gain eingangseitig. Die erzielbaren ergebnisse übertreffen an transparenz, linearität und dynamik (im technischen wortsinn: differenz zwischen leisestem und lautestem verzerrungsfreiem pegel) den output brauchbarer entry-level phonovorstufen (à la NAD PP2/PP3, Pro-Ject Phono Box, etc.) hörbar.
      Ich bin gespannt, ob Danny in der nächsten folge auf diese möglichkeit eingeht.

      • Avatar
        AMAZONA Archiv

        Benötigt man dafür aber nicht in erster Linie ein sehr „lautes“ TA-System und einen extrem störungsfreien Signalweg? Ich habe das ganze mal mit meinem TD 320 mit „getunten“ Phonokabel, AKG P8 ES am Edirol-USB-Interface und „Amadeus pro“ Software ausprobiert. Mit dem Signal war vor lauter Störungen nichts anzufangen.
        Mit welcher Kombi erzielen Sie denn diese guten Ergebnisse?
        Antwort wäre prima, da ich das gerne noch einmal versuchen würde.

  6. Profilbild
    Millioni

    Hi, hoffe hier ist noch jemand um meine Frage zu beantworten, denn der Artikel ist ja schon ein paar Tage alt.
    Ich habe als Phono-Vorverstärker den NAD PP-3i mit D/A Wandler, er wird also direkt über USB an den Rechner angeschlossen. Wenn ich es richtig verstehe macht in dem Fall eine zusätzliche Soundkarte (Audio Interface) keinen Sinn, oder?
    Theoretisch könnte ich auch den Line-Out des Vorverstärkers benutzen und dann den Umweg über ein Audio Interface machen.

  7. Profilbild
    Danny Who  AHU

    Der NAD ist dann schon dein Interface. Die Frage ist nur die Wandlerqualität und welche du ggf. sonst stattdessen nehmen würdest und ob du das Hören kannst. Das kann reichlich ins Geld gehen und für die Katz sein. Käme auf nen Versuch an. NAD macht grundsätzlich solide Sachen.

    • Profilbild
      Millioni

      Danke für die schnelle Antwort!

      Ich würde entweder testen

      a) die Pro-Ject Phono Box S (weil evtl. hochwertiger) mit Focusrite Scarlett 2i2 (weil 24 Bit / 192 kHz)
      b) oder im direkten Vergleich die Pro-Ject Phono Box USB V (weil evtl. hochwertiger)

      Aber ich denke wenn überhaupt macht wahrscheinlich nur a) Sinn. Aber wie du schon sagst, ob man den Unterschied hören kann ist sehr fraglich. Bin jetzt eigentlich ganz zufrieden. Habe in ein gutes System investiert (Ortofon VinylMaster Silver).

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