Test: Arturia MiniBrute 2S, Analogsynthesizer

25. Juli 2018

Einsteiger in neuen Kleidern

 

Mit dem originalen MiniBrute begann 2012 Arturias Einstieg in die Welt der analogen Hardware-Synthesizer. Der mit einem Oszillator sowie Suboszillator ausgestattete Monosynth avancierte schnell zu einer Art SH-101 einer jungen Generation und spielte im Zuge des jüngsten Analogrevivals eine nicht zu unterschätzende Rolle neben weiteren kompakten und vor allem erschwinglichen Mitbewerbern, zu denen aus dem Hause Korg das anfängliche Trio aus der Volca-Serie (Keys, Bass und Beats), der Monotribe und schließlich der MS-20 mini gezählt werden müssen. Arturia behauptete sich in diesem Marktsegment durch den 2013 veröffentlichten MicroBrute, der mit seiner Mini-Patch-Bay bereits andeutete, wohin die Reise gehen würde, und der neben der Sonderedition des MiniBrute die Sequencer-Funktionalität stärker in den Vordergrund rückte (der originale MiniBrute war nur mit einem Arpeggiator ausgestattet).

Zugleich machte sich Arturia einen Namen in Sachen Sequencer – wovon vor allem die Allgegenwart des BeatStep Pro zeugt – und veröffentlichte mit dem DrumBrute ihre erste analoge Drum Machine. Die Geschichte der Brute-Serie fand hingegen seinen vorläufigen Höhepunkt durch die Veröffentlichung des Flaggschiffs MatrixBrute, mit dem Arturia 2016 aufs Ganze ging. Damit lieferte die Brute-Serie nun für jeden analogen Anwendungszweck und jede Brieftasche etwas.

Mit den gesammelten Erfahrungen der sich fortentwickelten Brute-Serie im Gepäck, machte sich Arturia erneut in Zusammenarbeit mit dem Synthesizer-Entwickler Yves Usson daran, zum Ausgangspunkt ihrer analogen Reihe zurückzukehren. Das zu Beginn des Jahres angekündigte Ergebnis sind zwei Varianten einer MiniBrute-Revision: der Keyboard-zentrierte MiniBrute 2 und der Sequencer-zentrierte MiniBrute 2S, der im Folgenden unter die Lupe genommen werden wird.

Arturia MiniBrute 2S

Die Hardware des Arturia MiniBrute 2S

Ausgeliefert wird der MiniBrute 2S mit dem passenden Netzteil, acht Patch-Kabeln und einem sogenannten Kochbuch, in dem sich eine Reihe von Klangeinstellungen sowie ein Spickzettel für die Zweitfunktion einiger Tasten befinden. Aufgrund der Patch-Bay auf dem Frontpanel befinden sich nur die nötigsten Anschlüsse auf der Rückseite des robust verarbeiteten Gehäuses. Dazu zählen ein Anschluss für das Netzteil, ein Audioausgang, ein Kopfhörerausgang, eine MIDI-Eingangs- sowie -Ausgangsbuchse und schließlich ein USB-Anschluss, über den der MiniBrute 2S als class-kompatibles Gerät erkannt wird.

Arturia MiniBrute 2S

Die rückseitigen Anschlüsse

Mithilfe von Arturias MIDI Control Center Software lässt sich nicht nur die Firmware eines über USB verbundenen MiniBrute 2S aktualisieren, sondern man kann auf diesem Weg auch gespeicherte Sequencer-Daten exportieren sowie importieren und Konfigurationen vornehmen, die nicht auf über das Bedienfeld zugängig sind. Letztere Parameter umfassen unter anderem die Einstellung verschiedener CV-Standards (z.B. Volt/Oktave oder Hertz/Oktave), wie die Pads auf Anschlagstärke und Aftertouch reagieren, die Festlegung der Notenpriorität, die Wahl des MIDI-Kanals und die Zuweisung von kontinuierlichen MIDI-Controller-Nachrichten für den Fall, dass man den Arturia 2S mit einem handelsüblichen Keyboard-Controller mitsamt Pitchbend- und Modulationsrad ansteuern möchte.

Zurück zu den sichtbaren Parametern: Das Frontpanel des MiniBrute 2S ist in zwei Bereiche unterteilt. In der oberen Hälfte, die mit derjenigen des MiniBrute 2 identisch ist, befindet sich der Synthesizer inklusive Patch-Bay, in der unteren, leicht abgeschrägten Hälfte der Sequencer. Zu Letzterem gehören 16 Drehregler zur Eingabe von Parameterwerten je Schritt sowie 16 anschlagdynamische Pads mit Aftertouch für die Noteneingabe bzw. die Aktivierung einzelner Schritte im klassischen Step-Sequencer-Modus. Ist der Sequencer nicht aktiviert, dann lassen sich die ersten 13 Pads wie ein einoktaviges Keyboard spielen. Zwei der restlichen drei Pads dienen in diesem Modus als Oktavtranspositionsschalter. Insgesamt sind bis zu drei Oktavverschiebungen auf- und abwärts möglich.

Nicht nur die Patch-Bay deutet an, dass Arturia mit dem MiniBrute 2S einen Eurorack-freundlichen Synthesizer anbietet. So befinden sich an den beiden Seitenteilen Schraubverkoppelungselemente des von Arturia patentierten Link-Systems, die die Verbindung mit den sogenannten RackBrutes, Arturias Eurorack-Gehäusen, erlauben. Die Seitenteile, die wohl den Look des MiniBrute 2S pseudoveredeln sollen, sind übrigens mit einem Holzimitat beschichtet, was etwas aufgesetzt und unnötig retromanisch wirkt. Überdies fügen sie sich nicht so gut in das grau-blaue Farbschema ein wie die stoßfesten Kunststoffseitenteile des originalen MiniBrute, die dem Design durchaus mehr Eigenständigkeit verliehen.

Arturia MiniBrute 2S

Arturias Link-System

Die Klangparameter des Arturia MiniBrute 2S I: Die Oszillatoren

Anstelle von einem Oszillator und dazugehörigem Suboszillator – wie im Falle des originalen MiniBrute – kommt der MiniBrute 2S mit zwei Oszillatoren daher, wobei es sich beim zweiten um einen vereinfachten Oszillator handelt, ähnlich dem dritten Oszillator des MatrixBrute. Der erste Oszillator ist mit einer Mixersektion ausgestattet, die einem wie bereits beim Vorgänger erlaubt, die verschiedenen Schwingungsformen sowie ein externes Signal individuell auszusteuern. Zu den Schwingungsformen zählen Sägezahn, Pulswelle, Dreieck und Rauschen. Für die Schwingungsformen Sägezahn, Puls und Dreieck gibt es erneut je einen spezifischen Parameter zur Modifikation des jeweiligen Timbres: Ultrasaw bewirkt, dass die Sägezahnschwingungsform mit zwei phasenverschobenen Kopien gemischt wird, um so einen breiteren Klang zu erzeugen; der Parameter Metalizer hingegen faltet die Spitzen der Dreieckschwingungsform, wodurch komplexe, obertonreiche und im Ergebnis metallisch klingende Timbres entstehen. Schließlich gibt es für den Puls noch einen Regler zur Einstellung der Pulsbreite.

Arturia MiniBrute 2S

Die Modulationsintensitäten dieser Parameter lassen sich zudem steuern, wofür der Oszillatorsektion zum Zwecke der Pulsbreitenmodulation und Metalizer-Modulation noch zwei zusätzliche Regler spendiert wurden. Die jeweils vorverdrahteten Modulationsquellen (LFO 2 für die Ultrasaw-Intensität, LFO 1 für die Pulsbreitenmodulation sowie Anschlagstärke für die Metalizer-Modulation) lassen sich mithilfe der Patch-Bay zu anderen Modulationsquellen umleiten. Standardmäßige, das heißt vorverdrahtete Modulationsquellen sind im Synthesizer-Bereich stets in blau und in Klammern unter den entsprechenden Reglern abgedruckt.

Schließlich bietet der erste Oszillator noch über einen Regler zur Feinstimmung sowie einen Glide- bzw. Portamento-Regler. Neu ist im Gegensatz zum Vorgänger der FM-Parameter, der die Intensität der Frequenzmodulation von VCO 1 durch VCO 2 regelt. Wie für analoge Synthesizer üblich, findet hier standardmäßig exponentielle Frequenzmodulation statt. Über die Patch-Bay kann man jedoch auch lineare Frequenzmodulation wählen, die sich für kontrollierbarere Modulationszwecke und einen tonalen Einsatz weitaus besser eignet. Insgesamt stehen einem damit für die Erzeugung metallischer Sounds drei Alternativen zur Verfügung: die Metalizer-Modulation und die beiden FM-Varianten.

Arturia MiniBrute 2S

Der zweite Oszillator verfügt über nur einen Schieberegler für die Lautstärke. Hier wählt man mithilfe eines Kippschalters zwischen den Schwingungsformen Sinus, Rechteck (beide standen für den Suboszillator des MiniBrute zur Auswahl) und Sägezahn. Zudem gibt es erneut einen Stimmungsregler. Mit einem zweiten Kippschalter lässt sich auswählen, ob man den zweiten Oszillator fein (im Bereich von etwa einer Oktave über und unter der Mittelstellung) oder grob (über das gesamte Frequenzspektrum) stimmen möchte. Überdies lässt sich mithilfe dieses Schalters VCO 2 in den LFO-Modus schalten, so dass man insgesamt bis zu drei LFOs nutzen kann.

Die beiden Standard-LFOs sind identisch aufgebaut. Wie beim Vorgänger stehen hier jeweils sechs Schwingungsformen zur Auswahl: Sinus, Dreieck, Sägezahn, Rechteck, Rauschen bzw. Sample & Hold und schließlich eine Rauschvariante mit weichen Amplitudenübergängen für weniger abrupte Modulationszwecke. Ein weiterer Regler erlaubt die Frequenzsteuerung, die durch pulsierende LEDs visualisiert wird. Schließlich hat man noch die Wahl, die LFOs freischwingend laufen zu lassen oder sie zum Sequencer zu synchronisieren, wobei dann Teilwerte oder Mehrfache des aktuellen Tempos eingestellt werden können. Ob der Phasenzyklus der LFOs jedes Mal zurückgesetzt wird, wenn man eine Taste oder ein Pad betätigt, lässt sich hingegen mit Arturias MIDI Control Center festlegen. In Sachen LFOs ist der MiniBrute 2S somit seinem Vorgänger einen Schritt voraus, wenn man nicht unterschlägt, dass der originale MiniBrute auch einen zweiten LFO bot, der allerdings für das Vibrato reserviert war.

Die Klangparameter des Arturia MiniBrute 2S II: Filter und VCA

Weiter geht es mit der Filtersektion. Auch hier trifft man Altbekanntes: das für den Klangcharakter der Brutes entscheidenden 2-polige Steiner-Parker-Filter mit den Modi Tiefpass, Bandpass, Hochpass und Notch. Die Cutoff-Frequenzsteuerung ist standardmäßig dem zum Filter gehörigen ADSR-Hüllkurvengenerator zugewiesen, kann aber wieder über die Patch-Bay umgangen werden. Einen Regler für Key-Tracking gibt es nicht mehr. Dies muss über die Patch-Bay gesteckt werden. Dafür ist der Regler zur Steuerung der Filterfrequenz durch Aftertouch in die Filtersektion gewandert – beim Vorgänger gab es noch einen gesonderten Bereich, in dem man festlegen konnte, was durch Aftertouch moduliert wird. Aftertouch ist in diesem Fall jedoch nur die vorverdrahtete Modulationsquelle, die erneut über die Patch-Bay (genauer: den Eingang Attenuator 1) umgangen werden kann. Neu hingegen ist der bipolare Regler zur Steuerung der Filterresonanzmodulation. Als standardmäßige Modulationsquelle dient hier LFO 1. Was hingegen im Vergleich zum originalen MiniBrute fehlt, ist der Kippschalter, der darüber bestimmt, wie schnell oder langsam der Hüllkurvengenerator operiert. Das ist ein eindeutiges Manko, da die Attack-, Decay- und Release-Phasen recht kurz sind. Für typische Rhythmusarbeiten reichen die Dauern vollkommen aus, wer jedoch Streicher-typische oder langsam anschwellende Sounds für Solo- oder Multitrack-Zwecke erstellen möchte, wird hier sprichwörtlich schnell an Grenzen gelangen.

Arturia MiniBrute 2S

Gegenüber dem Vorgänger hat sich auch im Verstärkerbereich einiges geändert. Hier findet sich zunächst der berüchtigte Brute Factor, durch den sich die Intensität bestimmen lässt, mit der das Ausgangssignal in den Signalweg zurückgeführt wird. Dadurch lässt sich die Signalsumme nach Lust und Laune verzerren. Darüber hinaus sind in diesem Bereich solch globale Parameter wie Gesamtlautstärke und Gesamtstimmung untergebracht. Neu hingegen ist die Wahl des Hüllkurvengenerators. Bot der originale MiniBrute für die VCA-Steuerung noch eine ADSR-Hüllkurve, so hat man es jetzt nur noch mit den Phasen Attack und Decay zu tun. Letzteres jedoch nur auf den ersten Blick. Mittels eines Kippschalters lässt sich die Hüllkurve entweder im Trigger-Modus nutzen, in dem nur die beiden genannten Phasen ablaufen, oder aber im Gate-Modus. Ist Letzterer gewählt, bleibt der VCA nach der Attack-Phase so lange geöffnet, wie man eine Taste bzw. ein Pad gedrückt hält. Erst nach dem Loslassen startet die Decay-Phase. Die Gate-Option verwandelt also die AD-Hüllkurve in eine AHD-Hüllkurve (Attack – Hold – Decay). Mit einem zweiten Kippschalter kann man wählen, ob die Hüllkurve nur einmal ausgelöst werden oder aber im Loop-Modus operieren soll. Die Hüllkurve lässt sich somit auch zu Amplitudenmodulationszwecken (AM) nutzen. Verwendet man entsprechend kurze Attack- und Decay-Phasen, lassen sich mitunter sehr „knarzige“ Sounds erstellen. Neu ist überdies ein Parameter, mit dem sich die Öffnung des Verstärkers steuern lässt. Standardmäßig ist hierfür als Modulationsquelle eine interne 5-Volt-Spannung vorgesehen. Wie in allen anderen Fällen lässt sich dies über die Patch-Bay modifizieren.

Die Patch-Bay des Arturia MiniBrute 2S

Kommen wir nun zum Kernstück der Neuerungen, der Patch-Bay. Obschon der originale MiniBrute auf der Rückseite nicht frei von CV-Anschlüssen war (zwei CV-Eingänge für Tonhöhe und Gate-Signal, vier CV-Eingänge für Gate, VCA, Filter und Tonhöhe), liefert der Nachfolger hier ein üppigeres Bild. Ganze 48 Buchsen stellt die Patch-Bay bereit, darunter 28 Eingänge und 20 Ausgänge, wovon Letztere durch weißunterlegte Symbole oder Beschriftungen gekennzeichnet sind. Die meisten der einzelnen Steckbereiche duplizieren mehr oder weniger die entsprechenden Synthesizer-Sektionen. Genauso wie entlang der bisher besprochenen Parameter, zeigen blaue Beschriftungen hier die vorverdrahteten Modulationsquellen an. Das schafft schnell eine gute Übersicht darüber, welche Standard-Routings umgangen werden, sobald man die entsprechenden Eingänge nutzt.

Arturia MiniBrute 2S

Im Patch-Feld des ersten Oszillators finden sich Eingänge für die Steuerung der Tonhöhe, der Ultrasaw-, Metalizer- und Pulsbreitenmodulation. Zusätzlich gibt es einen Metalizer-Eingang, mittels dessen man den Effekt auf eine andere Schwingungsform als Dreieck anwenden kann. Ferner finden sich hier die bereits angesprochenen Eingänge für exponentielle und lineare Frequenzmodulation und ein Sync-Eingang für die Erzeugung von klassischen Hard-Sync-Sounds. Modulationsquellen bietet dieses Patch-Feld in Form von individuellen Ausgängen für jede einzelne Schwingungsform, also Sägezahn, Puls, Dreieck und Rauschen. Mit insgesamt acht Eingängen und vier Ausgängen ist dieses Patch-Feld auch das umfangreichste.

Der Bereich für VCO 2 fällt da wesentlich schlanker aus. Hier gibt es einen Eingang zur unabhängigen Steuerung der Tonhöhe, der sich besonders für die Erstellung von duophonen Sequenzen eignet. Daneben gibt es einen Ausgang, über den man beispielsweise VCO 1 oder die Filterfrequenz frequenzmodulieren kann. Für die Einspeisung externer Signale gibt es daneben zwei Miniklinkeneingänge. Über den Master-Eingang wird ein externes Signal direkt an den Ausgang des MiniBrute 2S weitergeleitet; über den Eingang „Ext“ hingegen durchläuft ein externes Signal, dessen Pegel sich im VCO-1-Mixer regeln lässt, das Filter und den Verstärker. Schade ist an dieser Stelle, dass ein Standardklinkeneingang, wie ihn noch der Vorgänger bot, entfällt. So wird man für Instrumente mit einem Klinkenausgang immer einen Miniklinkenadapter oder ein Klinke-auf-Miniklinke-Kabel bereithalten müssen. Weitere Anschlussmöglichkeiten für externe Signale liefert der VCA-Bereich, über den bis zu zwei beliebige externe Signale („In 1“ und „In 2“) sowie ein CV-Signal für Modulationszwecke eingespeist werden können. Werden zwei Signale angelegt, dann gibt die einzelne Ausgangsbuchse eine Kombination der eingehenden Signale aus, sofern keine externe Steuerspannung über den CV-Eingang eingespeist wird.

Arturia MiniBrute 2S

Das Filter-Patch-Feld bietet zwei Eingänge zur Modulation der Filterfrequenz und einen Eingang für die Resonanzmodulation. Die Modulationsintensitäten lassen sich jeweils mit den entsprechenden Reglern im Filter-Bereich steuern (FM, RM und Att 1 => Cutoff). Der Amp-Bereich hingegen liefert einen Eingang, mit dem sich die AD-Hüllkurve als Trigger-Quelle umgehen lässt (AM) sowie einen Eingang, mit dem sich die Öffnung und Schließung des VCA modulieren lässt (Amp). Schließlich gibt es hier noch einen Ausgang.

Die Patch-Felder der beiden Hüllkurvengeneratoren warten jeweils mit einem Trigger-Eingang und einem Trigger-Ausgang auf. Der Bereich für die AD-Hüllkurve bietet zusätzlich Eingänge für die Steuerung der Attack- und Decay-Phasen. Letztere können für komplexe Hüllkurvenverläufe sorgen, wenn der AD-Hüllkurvengenerator im Loop-Modus für Amplitudenmodulationszwecke genutzt wird. So können beispielsweise zwei nicht-synchronisierte LFOs zur Steuerung der Attack- und Decay-Phasen eingesetzt werden, was zu sich stets ändernden Loop-Längen führen würde. Apropos LFOs: Ein LFO-Patch-Feld gibt es selbstverständlich auch. Hier stehen jeweils ein Ausgang für LFO 1 und LFO 2 parat.

Zu den in der Patch-Bay integrierten Modulationsquellen zählen auch der Sequencer sowie der Bereich MIDI. Im Sequencer-Bereich gibt es Ausgänge für die Clock-Information (Sync) und die Trigger-Spannung (Run). Dies sind also die wesentlichen Ausgänge für den Fall, dass man weitere spannungssteuerbare Geräte zum MiniBrute 2S synchronisieren möchte. Umgekehrt stehen in diesem Patch-Feld auch Eingänge für externe Clock-Informationen und das Trigger-Signal bereit, durch das die Sequenz auf den Anfang zurückgesetzt wird. Der MIDI-Bereich hingegen besteht aus vier Ausgängen. Deren Quellen sind Keyboard (für das Key-Tracking eines beliebigen Modulationsziels), ein Gate-Signal, Anschlagstärke und Aftertouch.

Arturia MiniBrute 2S

Zusätzlich zu den traditionellen Modulationsquellen gibt es noch zwei weitere Patch-Felder, mit deren Hilfe sich das Modulationssignal modifizieren lässt: den Inverter und zwei Abschwächer. Der Inverter kehrt das eingehende Signal um. Mit den Abschwächern hingegen lässt sich die Modulationsintensität eines dort eingehenden Signals regeln. Zur Steuerung der Signalabschwächung dienen dabei die Regler „Att 1“ und „Att 2“ in den Filter- und Verstärkersektionen.

Sämtliche Bereiche finden sich also über die Patch-Bay sinnvoll erweitert und laden zum Experimentieren ein. Jedoch ist der Eindruck mit Vorsicht zu genießen, den die Aufzählung der Patch-Bay-Optionen suggeriert. In Sachen Audiosignale ist es mit der Flexibilität nicht weit her, da es an einem in die Modulationsmatrix integrierten Mixer fehlt. Auch wartet die Patch-Bay nicht mit gesonderten Ein- und Ausgängen für das Filtermodul auf, etwa für die Modi Tiefpass, Bandpass, Hochpass und Notch. Weitaus gravierender ist jedoch die Abwesenheit eines Mehrfachverteilers bzw. von Multiples. Was der MiniBrute 2S hier an Zugewinn gegenüber seinem Vorgänger verspricht, lässt sich ohne externe Hilfe in Form von weiteren Modulen gar nicht ausschöpfen. Möchte man beispielsweise ein simples Vibrato erzeugen, muss man dafür entweder einen LFO-Ausgang opfern oder VCO 2 im LFO-Modus nutzen, falls einem ein Oszillator für das Endergebnis ausreicht. Im ersten Fall bliebe nur noch ein frei zuweisbarer LFO übrig, im zweiten Fall ließe sich VCO 2 nicht mehr gleichzeitig für FM-Zwecke nutzen. Das stellt natürlich alles kein Problem dar, wenn man in Sachen Eurorack bereits ausgerüstet ist. Falls dies jedoch nicht der Fall ist, sollte man sich umgehend ein paar zusätzliche Module anschaffen, die einem erlauben, die Modulationspotentiale des MiniBrute 2S wirklich ausschöpfen zu können.

Arturia MiniBrute 2S

Der Sequencer-Bereich des Arturia MiniBrute 2S

Das zweite Kernstück des MiniBrute 2S ist der Sequencer. Er erlaubt Tempoeinstellungen zwischen 30 und 240 BPM. Synchronisieren lässt er sich zur internen Clock, zu einem über die Patch-Bay eingehenden externen Clock-Signal oder einem MIDI-Clock-Signal, das entweder über die den MIDI-Eingang oder den USB-Anschluss empfangen werden kann. Erstellt und gespeichert werden können 64 Patterns mit bis zu 64 Schritten. Organisiert sind die gespeicherten Sequenzen in vier Bänken zu je 16 Patterns, wobei die einzelnen Patterns mithilfe der Pads ausgewählt werden können. Bis zu 16 Patterns aus einer Bank können auch miteinander verkettet werden, jedoch gibt es keine Möglichkeit diese Verkettung zu speichern. Die Organisation von Patterns geht grundsätzlich leicht von der Hand, wenn es etwa darum geht, einzelne Abschnitte zu kopieren und einzufügen, Endpunkte zu setzen oder aber ganze Patterns zu löschen. Einzig kompliziert wird es, wenn man ein Pattern an einem anderen Ort speichern möchte als demjenigen Speicherplatz, auf dem man sich gerade befindet. Man muss dazu das Pattern, das sich im aktuellen Arbeitsspeicher befindet, kopieren und an die Stelle eines anderen Pattern-Speicherplatzes einfügen, wo man es dann an- und abschließend speichern muss. Dieser Vorgang ist überdies immer nur innerhalb ein und derselben Bank möglich.

Arturia MiniBrute 2S

Für jedes Pattern stehen wiederum vier Spuren zur Verfügung: je eine für die Tonhöhe, die Gate-Signal- bzw. Notenlänge und zwei frei konfigurierbare Modulationsquellen, die standardmäßig der Anschlagstärke und Aftertouch zugewiesen sind. Zu den alternativen Modulationsquellen für die Spuren drei und vier zählen verschieden einstellbare Steuerspannungen, die AD-Hüllkurve sowie sechs LFO-Schwingungsformen (Sinus, Dreieck, Sägezahn aufwärts, Sägezahn abwärts, Rechteck und Sample & Hold). Patterns der ersten beiden Spuren (Pitch und Gate) sind immer miteinander verknüpft, wohingegen sich für die dritte und vierte Spur je unterschiedliche Patterns programmieren lassen. Dies bedeutet, dass man bis zu drei individuelle Patterns je Sequenz erstellen kann.

Arturia MiniBrute 2S

Patterns können im Live-Modus oder aber im Step-Sequencer-Modus kreiert werden. Im Live-Modus fungieren die ersten 13 Pads als einoktaviges Keyboard, im Step-Sequencer-Modus repräsentieren die Patterns 16 Schritte. Wahlweise kann man auch ein Metronom aktivieren, wenn man sich dazu entscheidet, ein Pattern im Live-Modus aufzunehmen. Für den Fall, dass man Patterns mit mehr als 16 Schritten erstellen möchte, gibt es vier Taster, mit denen man zwischen bis zu vier 16-schrittigen Pattern-Abschnitten hin und herschalten kann. Nicht nur während der Programmierung eines Patterns kann man mithilfe der Transpositionstaster auf verschiedene Oktaven zugreifen. Auch im Wiedergabemodus lassen sich Patterns nach Belieben transponieren. Über die Parameterwerte je Schritt bestimmt man hingegen mit den 16 über den Pads befindlichen Step-Drehreglern. Zwei verschiedene Werte lassen sich je Spur mit den Drehreglern eingeben. So gibt es immer einen Primär- und einen Sekundärwert. Letzteren regelt man, wenn man gleichzeitig die Shift-Taste gedrückt hält. Im Falle der ersten Spur ist die Primärfunktion der Drehregler die Bestimmung der Tonhöhe, die Sekundärfunktion die Festlegung eines Gleitwerts zwischen den Schritten. Hervorzuheben ist auch die Sekundärfunktion der Gate-Spur, die eine Unterteilung in bis zu vier Gate-Signale je Schritt ermöglicht, auch bekannt als Ratchet-Funktion.

Zu den globalen Parametern des Sequencers zählen neben den Tempo- und Synchronisationseinstellungen ein Swing-Parameter und die Bestimmung der Wiedergaberichtung. Zur Auswahl stehen hier vorwärts, rückwärts, alternierend (Sequenzschritte werden erst in eine Richtung, dann in die andere Richtung wiedergegeben) und zufällig. Die verschiedenen Wiedergaberichtungen können unmittelbar während der Wiedergabe aktiviert werden und so zur Abwechslung beitragen. Überdies hat man noch die Auswahl zwischen acht verschiedenen Skalen, so dass auch im tonalen Bereich Flexibilität garantiert wird: Chromatisch, Dur, Moll, Dorisch, Mixolydisch, Harmonisches Moll, Blues sowie eine frei konfigurierbare Anwender-Skala.

Arturia MiniBrute 2S

Der Sequencer-Bereich bietet darüber hinaus einen Arpeggiator, der sich mit dem Sequencer die globalen Einstellungen teilt. Für den Arpeggiator stehen allerdings nicht nur vier, sondern acht Wiedergaberichtungen zur Verfügung: aufwärts, abwärts, aufwärts und abwärts inklusive gedoppelter letzter und erster Note, aufwärts und abwärts exklusive gedoppelter letzter und erster Note, zufällig, in Reihenfolge der nacheinander gedrückten Pads, aufwärts mit verdoppelten Noten und schließlich abwärts mit verdoppelten Noten. Dumm wird es nur, wenn man versucht auf die Schnelle den Oktavumfang eines Arpeggios zu ändern. Während der originale MiniBrute für diesen Zweck noch einen Oktavwahlschalter bot, mit dem sich ein Arpeggio über bis zu vier Oktaven erweitern ließ, schaut man hier ins Leere. Um mit dem MiniBrute 2S den Oktavumfang eines Arpeggios zu erweitern, muss man tatsächlich mithilfe der Transpositionstaster nacheinander dieselben Noten aus den gewünschten Oktaven hinzufügen. Ein sofortiges mehroktaviges Arpeggio ist somit unmöglich. Im Gegenzug zu dieser unnötigen Einschränkung kann der MiniBrute 2S jedoch damit punkten, dass der Arpeggiator und der Sequencer gleichzeitig zum Einsatz kommen können. Überdies lässt sich die Taste zur Aktivierung des Arpeggiators im Step-Modus auch als Loop-Taste einsetzen. Hält man dann zwei beliebige Pads gedrückt, so wird ein Loop zwischen den entsprechenden Schritten wiedergegeben, was sich besonders für Übergänge oder Breaks eignet.

Arturia MiniBrute 2S

Fazit

Mit dem semimodularen MiniBrute 2S bietet Arturia eine gute Revision ihres analogen Hardware-Erstlings mit vielen sinnvollen Erweiterungen und öffnet sich gleichzeitig dem Eurorack-Markt. Obschon die Generalüberholung des MiniBrute im Ganzen gelungen ist und man den MiniBrute 2S ohne Weiteres als Einsteiger-Synthesizer empfehlen kann, gibt es vor allem für die relativ kurzen Attack-, Decay- und Release-Phasen, den fehlenden Oktavwahlschalter für den Arpeggiator und den komplizierten Speichervorgang von Patterns an einem anderen Ort Punktabzüge. Dem entgegen stehen der eigenständige Klangcharakter der Brute-Serie, eine umfassende Modulationsmatrix, ein äußerst flexibler Sequencer und die sehr gute Verarbeitungsqualität.

Ob gegenwärtige MiniBrute-Besitzer gleich zur Aktualisierung greifen müssen, ist jedoch von individuellen Prioritäten abhängig. Denn überflüssig wird Arturias erster Einsteiger-Synthesizer nicht durch diese Frischzellenkur. Der Vorgänger bietet zwar nur einen Oszillator, ist jedoch dank Suboszillator immer noch sehr durchsetzungsfähig, zumal der Arpeggiator viel intuitiver zu bedienen ist und es auch an gleichzeitig einsetzbaren Modulationsquellen nicht mangelt. Und wer bereits mit Sequencern gesegnet ist, was ja seit Erscheinen des hauseigenen BeatStep Pro keine Seltenheit darstellt, mag sich womöglich in dieser Frage eher zurückhaltend verhalten. Darüber hinaus sind ein BeatStep Pro und ein originaler MiniBrute für etwa denselben Preis zu haben wie ein MiniBrute 2S. Und wer aus der Patch-Bay des MiniBrute 2S den größtmöglichen Nutzen ziehen möchte, kommt nicht umhin, sie mit zusätzlichen Modulen zu verbinden, allen voran Multiples. Somit richtet sich Arturias Angebot eher an Eurorack-Tüftler oder solche, die es schnellstmöglich werden wollen. Für diese Zielgruppe stellt der MiniBrute 2S jedoch eine gelungene Einstiegsoption dar, die zusammen mit einem aufgefüllten RackBrute als Grundstein für ein komplexes und transportfreudiges Modularsystem begriffen werden muss.

Plus

  • eigenständiger Klangcharakter
  • Modulationsmatrix
  • flexibler Sequencer mit Looper-Funktion
  • Arpeggiator kann im Sequencer-Modus genutzt werden
  • Audioeingang
  • Verarbeitung

Minus

  • recht kurze Attack-, Decay- und Release-Phasen
  • keine Mixer und Multiples in der Patch-Bay
  • kein Oktavwahlschalter für den Arpeggiator
  • Speicherung eines bearbeiteten Patterns an einem beliebigen Ort nur mittels Copy & Paste
  • verknüpfte Patterns lassen sich nicht speichern

Preis

  • Ladenpreis: 587,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Emmbot  AHU

    Stimmt die Multiples waren auf der Superbooth im Link eingebaut deshalb ist es mir garnicht aufgefallen.

    Sounmässig hab ich Ihn als frisch in Erinnerung.

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    Tore Christianson

    Habe den Synth eine ganze Weile im Einsatz und bin nicht nur sehr zu frieden, sondern voll des Lobes. Unfassbare Flexibiltät im Sounddesign und mit dem Sequencer. Die Möglichkeiten sind (wenn man kein Eurorack-Profi ist) erstmal unendlich, auch ohne weitere Multiples. Habe jetzt zusätzlich noch den Neutron, und zusammen sind die beiden wie Batman und Robin der Synthesizer-Welt.

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    tomeso  

    Part I

    Klasse Test und interessante Audiodemos, vielen Dank dafür!

    Die Bewertung (nur zwei Sterne) und den einen oder anderen Kritikpunkt sehe ich natürlich anders. Auch wenn ich Multiples ebenfalls zuerst vermisst habe, so bin ich froh, dass Arturia den knappen Platz nicht damit verschwendet hat. Multiples sind die einfachsten und günstigsten Erweiterungen, die man (auch ohne Rack) bekommen kann. Von stackcables (tiptopaudio) angefangen bis zu kleinen Hubs (intellijel) gibt es viele günstige Lösungen. Statt dessen wird der Platz für sinnvolles wie z.B. modulierbare Hüllkurvenphasen etc. verwendet.

    Auch der Vergleich von BeatStep Pro mit MiniBrute 1 hinkt, da der Sequenzer im MiniBrute 2S mit den beiden Modulationsspuren (zusätzliche LFOs und Hüllkurven) ein integraler Bestandteil der Klangerzeugung ist. Da sind Dinge möglich, die mit einem MiniBrute und BSP einfach nicht gehen.

    • Profilbild
      Mike Hiegemann  RED

      Danke für den Kommentar. Nur ein paar Anmerkungen:
      Funktional wollte ich den ersten MiniBrute plus BeatStep Pro auch nicht auf dieselbe Stufe stellen. Dass der Sequenzer in die Synthesizer-Architektur des MiniBrute 2S integriert ist, ist klar. Ich habe das nur für diejenigen ins Feld geführt, die den Brute-Sound mögen, aber nicht zwangsläufig vorhaben, ein Eurorack-System aufzubauen. Darüber hinaus gibt es ja auch Dinge, die die erste Version kann und die zweite eben nicht.

  4. Profilbild
    tomeso  

    Part II

    Der „Umstand“, dass das Kopieren von Patterns auf einen anderen Platz über Copy & Paste geschieht, mag auf den ersten Blick irritieren, unterschlägt aber das (im Test kaum erwähnte) Konzept der 16 Live Pattern. Dieses sieht vor, dass man innerhalb einer Bank beliebig zwischen den 16 Pattern umherspringen und editieren (performen) kann, ohne auch nur einmal Speichern zu müssen.

    Lange/Kurze Hüllkurven: aus den Rückmeldungen zum original MiniBrute lies sich schließen, dass die Mehrheit der User den Schalter für die langen ENV Zeiten nicht genutzt hat. Zudem machen sehr lange Attackphasen im Kontext mit dem Sequenzer nicht sooo viel Sinn, da diese ab einem bestimmten Tempo kaum noch komplett durchlaufen werden. Bei der Keyboardversion (MiniBrute 2) sieht das eventuell anders aus.

    Mit anderen Worten: ich kann alle Punkte nachvollziehen, würde sie aber im Kontext und im Bezug auf das Instrumentenkonzept deutlich anders bewerten und gewichten.

    Drei Sterne wären IMHO jedenfalls locker drin gewesen. :-)

    • Profilbild
      Mike Hiegemann  RED

      Das Speichern auf einem anderen Programmplatz mittels Copy & Paste habe ich halt als etwas umständlich gefunden, das ist alles. Das würde ich auch nicht dagegen ausspielen, wie man zwischen den Patterns herumspringen und editieren kann.

      Dass besonders lange Attack-Phasen bei konventionellen Sequenzen nicht so viel Sinn ergeben, ist klar. Ich fand es trotzdem schade, dass auf den Schalter für lange Hüllkurvenzeiten verzichtet wurde, da man ja den MiniBrute 2S nicht nur durch den Sequenzer spielen lassen kann, sondern eben auch über ein Keyboard. Da hätte ich es besser gefunden, wenn man dem Spieler die Wahl gelassen hätte. Wie auch hinsichtlich des Arpeggiators fand ich den originalen MiniBrute diesbezüglich flexibler.

  5. Profilbild
    tomk  AHU

    Aturia hat einen eigenen Style, und das finde ich absolut spitzenklasse!!!
    Ich bin durchaus willig, kann mich aber weder mit dem Klang des Minibrute, noch mit dem gehörten vom MB2s anfreunden (ich würde immer zur BS2 greifen). Auch das hier gehörte trifft null meine mir eigene Klangästhetik. Das Konzept dieser Kiste ist aber superinteressant. Semimodular und der Sequencer haben es in sich!!!

    Vielleicht wird ja der Drumbrute Impact, oder doch einmal der Beatstep Pro (warum ist der nicht immer auch in schwarz erhältlich) mein erstes Aturia Gerät?

    So nebenbei, hier scheint Aturia Werbewoche zu sein …

  6. Profilbild
    fritz808  

    habe nun beide tests hier auf amazona zum 2 und 2S gelesen. die kritik von herrn hiegemann ist nachvollziehbar und damit als echter test brauchbarer als die version von herrn kistenmacher, die mir persönlich zu euphorisch ist.

  7. Profilbild
    oskar3552

    Schöner Test – Danke dafür! Die Sequencer-Version interessiert mich tatsächlich mehr als die Keyboard-Version wegen dem Groovebox-Feeling ;-)

    Offtopic: Mich würde ein Shoot-out aller derzeit erhältlichen Monophonen/Paraphonen Synths unter 1.000€ interessieren. Angefangen von einem Volca Bass über den IK Uno Synth, Korg Monologue, Novation Circuit Monostation und jetzt den neuen Minibrute. So ein Vergleich fänd ich recht spannend :-)

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