Test: Arturia MiniBrute 2S, Analogsynthesizer

25. Juli 2018

Einsteiger in neuen Kleidern

 

Mit dem originalen MiniBrute begann 2012 Arturias Einstieg in die Welt der analogen Hardware-Synthesizer. Der mit einem Oszillator sowie Suboszillator ausgestattete Monosynth avancierte schnell zu einer Art SH-101 einer jungen Generation und spielte im Zuge des jüngsten Analogrevivals eine nicht zu unterschätzende Rolle neben weiteren kompakten und vor allem erschwinglichen Mitbewerbern, zu denen aus dem Hause Korg das anfängliche Trio aus der Volca-Serie (Keys, Bass und Beats), der Monotribe und schließlich der MS-20 mini gezählt werden müssen. Arturia behauptete sich in diesem Marktsegment durch den 2013 veröffentlichten MicroBrute, der mit seiner Mini-Patch-Bay bereits andeutete, wohin die Reise gehen würde, und der neben der Sonderedition des MiniBrute die Sequencer-Funktionalität stärker in den Vordergrund rückte (der originale MiniBrute war nur mit einem Arpeggiator ausgestattet).

Zugleich machte sich Arturia einen Namen in Sachen Sequencer – wovon vor allem die Allgegenwart des BeatStep Pro zeugt – und veröffentlichte mit dem DrumBrute ihre erste analoge Drum Machine. Die Geschichte der Brute-Serie fand hingegen seinen vorläufigen Höhepunkt durch die Veröffentlichung des Flaggschiffs MatrixBrute, mit dem Arturia 2016 aufs Ganze ging. Damit lieferte die Brute-Serie nun für jeden analogen Anwendungszweck und jede Brieftasche etwas.

Mit den gesammelten Erfahrungen der sich fortentwickelten Brute-Serie im Gepäck, machte sich Arturia erneut in Zusammenarbeit mit dem Synthesizer-Entwickler Yves Usson daran, zum Ausgangspunkt ihrer analogen Reihe zurückzukehren. Das zu Beginn des Jahres angekündigte Ergebnis sind zwei Varianten einer MiniBrute-Revision: der Keyboard-zentrierte MiniBrute 2 und der Sequencer-zentrierte MiniBrute 2S, der im Folgenden unter die Lupe genommen werden wird.

Arturia MiniBrute 2S

Die Hardware des Arturia MiniBrute 2S

Ausgeliefert wird der MiniBrute 2S mit dem passenden Netzteil, acht Patch-Kabeln und einem sogenannten Kochbuch, in dem sich eine Reihe von Klangeinstellungen sowie ein Spickzettel für die Zweitfunktion einiger Tasten befinden. Aufgrund der Patch-Bay auf dem Frontpanel befinden sich nur die nötigsten Anschlüsse auf der Rückseite des robust verarbeiteten Gehäuses. Dazu zählen ein Anschluss für das Netzteil, ein Audioausgang, ein Kopfhörerausgang, eine MIDI-Eingangs- sowie -Ausgangsbuchse und schließlich ein USB-Anschluss, über den der MiniBrute 2S als class-kompatibles Gerät erkannt wird.

Arturia MiniBrute 2S

Die rückseitigen Anschlüsse

Mithilfe von Arturias MIDI Control Center Software lässt sich nicht nur die Firmware eines über USB verbundenen MiniBrute 2S aktualisieren, sondern man kann auf diesem Weg auch gespeicherte Sequencer-Daten exportieren sowie importieren und Konfigurationen vornehmen, die nicht auf über das Bedienfeld zugängig sind. Letztere Parameter umfassen unter anderem die Einstellung verschiedener CV-Standards (z.B. Volt/Oktave oder Hertz/Oktave), wie die Pads auf Anschlagstärke und Aftertouch reagieren, die Festlegung der Notenpriorität, die Wahl des MIDI-Kanals und die Zuweisung von kontinuierlichen MIDI-Controller-Nachrichten für den Fall, dass man den Arturia 2S mit einem handelsüblichen Keyboard-Controller mitsamt Pitchbend- und Modulationsrad ansteuern möchte.

Zurück zu den sichtbaren Parametern: Das Frontpanel des MiniBrute 2S ist in zwei Bereiche unterteilt. In der oberen Hälfte, die mit derjenigen des MiniBrute 2 identisch ist, befindet sich der Synthesizer inklusive Patch-Bay, in der unteren, leicht abgeschrägten Hälfte der Sequencer. Zu Letzterem gehören 16 Drehregler zur Eingabe von Parameterwerten je Schritt sowie 16 anschlagdynamische Pads mit Aftertouch für die Noteneingabe bzw. die Aktivierung einzelner Schritte im klassischen Step-Sequencer-Modus. Ist der Sequencer nicht aktiviert, dann lassen sich die ersten 13 Pads wie ein einoktaviges Keyboard spielen. Zwei der restlichen drei Pads dienen in diesem Modus als Oktavtranspositionsschalter. Insgesamt sind bis zu drei Oktavverschiebungen auf- und abwärts möglich.

Nicht nur die Patch-Bay deutet an, dass Arturia mit dem MiniBrute 2S einen Eurorack-freundlichen Synthesizer anbietet. So befinden sich an den beiden Seitenteilen Schraubverkoppelungselemente des von Arturia patentierten Link-Systems, die die Verbindung mit den sogenannten RackBrutes, Arturias Eurorack-Gehäusen, erlauben. Die Seitenteile, die wohl den Look des MiniBrute 2S pseudoveredeln sollen, sind übrigens mit einem Holzimitat beschichtet, was etwas aufgesetzt und unnötig retromanisch wirkt. Überdies fügen sie sich nicht so gut in das grau-blaue Farbschema ein wie die stoßfesten Kunststoffseitenteile des originalen MiniBrute, die dem Design durchaus mehr Eigenständigkeit verliehen.

Arturia MiniBrute 2S

Arturias Link-System

Die Klangparameter des Arturia MiniBrute 2S I: Die Oszillatoren

Anstelle von einem Oszillator und dazugehörigem Suboszillator – wie im Falle des originalen MiniBrute – kommt der MiniBrute 2S mit zwei Oszillatoren daher, wobei es sich beim zweiten um einen vereinfachten Oszillator handelt, ähnlich dem dritten Oszillator des MatrixBrute. Der erste Oszillator ist mit einer Mixersektion ausgestattet, die einem wie bereits beim Vorgänger erlaubt, die verschiedenen Schwingungsformen sowie ein externes Signal individuell auszusteuern. Zu den Schwingungsformen zählen Sägezahn, Pulswelle, Dreieck und Rauschen. Für die Schwingungsformen Sägezahn, Puls und Dreieck gibt es erneut je einen spezifischen Parameter zur Modifikation des jeweiligen Timbres: Ultrasaw bewirkt, dass die Sägezahnschwingungsform mit zwei phasenverschobenen Kopien gemischt wird, um so einen breiteren Klang zu erzeugen; der Parameter Metalizer hingegen faltet die Spitzen der Dreieckschwingungsform, wodurch komplexe, obertonreiche und im Ergebnis metallisch klingende Timbres entstehen. Schließlich gibt es für den Puls noch einen Regler zur Einstellung der Pulsbreite.

Arturia MiniBrute 2S

Die Modulationsintensitäten dieser Parameter lassen sich zudem steuern, wofür der Oszillatorsektion zum Zwecke der Pulsbreitenmodulation und Metalizer-Modulation noch zwei zusätzliche Regler spendiert wurden. Die jeweils vorverdrahteten Modulationsquellen (LFO 2 für die Ultrasaw-Intensität, LFO 1 für die Pulsbreitenmodulation sowie Anschlagstärke für die Metalizer-Modulation) lassen sich mithilfe der Patch-Bay zu anderen Modulationsquellen umleiten. Standardmäßige, das heißt vorverdrahtete Modulationsquellen sind im Synthesizer-Bereich stets in blau und in Klammern unter den entsprechenden Reglern abgedruckt.

Schließlich bietet der erste Oszillator noch über einen Regler zur Feinstimmung sowie einen Glide- bzw. Portamento-Regler. Neu ist im Gegensatz zum Vorgänger der FM-Parameter, der die Intensität der Frequenzmodulation von VCO 1 durch VCO 2 regelt. Wie für analoge Synthesizer üblich, findet hier standardmäßig exponentielle Frequenzmodulation statt. Über die Patch-Bay kann man jedoch auch lineare Frequenzmodulation wählen, die sich für kontrollierbarere Modulationszwecke und einen tonalen Einsatz weitaus besser eignet. Insgesamt stehen einem damit für die Erzeugung metallischer Sounds drei Alternativen zur Verfügung: die Metalizer-Modulation und die beiden FM-Varianten.

Arturia MiniBrute 2S

Der zweite Oszillator verfügt über nur einen Schieberegler für die Lautstärke. Hier wählt man mithilfe eines Kippschalters zwischen den Schwingungsformen Sinus, Rechteck (beide standen für den Suboszillator des MiniBrute zur Auswahl) und Sägezahn. Zudem gibt es erneut einen Stimmungsregler. Mit einem zweiten Kippschalter lässt sich auswählen, ob man den zweiten Oszillator fein (im Bereich von etwa einer Oktave über und unter der Mittelstellung) oder grob (über das gesamte Frequenzspektrum) stimmen möchte. Überdies lässt sich mithilfe dieses Schalters VCO 2 in den LFO-Modus schalten, so dass man insgesamt bis zu drei LFOs nutzen kann.

Die beiden Standard-LFOs sind identisch aufgebaut. Wie beim Vorgänger stehen hier jeweils sechs Schwingungsformen zur Auswahl: Sinus, Dreieck, Sägezahn, Rechteck, Rauschen bzw. Sample & Hold und schließlich eine Rauschvariante mit weichen Amplitudenübergängen für weniger abrupte Modulationszwecke. Ein weiterer Regler erlaubt die Frequenzsteuerung, die durch pulsierende LEDs visualisiert wird. Schließlich hat man noch die Wahl, die LFOs freischwingend laufen zu lassen oder sie zum Sequencer zu synchronisieren, wobei dann Teilwerte oder Mehrfache des aktuellen Tempos eingestellt werden können. Ob der Phasenzyklus der LFOs jedes Mal zurückgesetzt wird, wenn man eine Taste oder ein Pad betätigt, lässt sich hingegen mit Arturias MIDI Control Center festlegen. In Sachen LFOs ist der MiniBrute 2S somit seinem Vorgänger einen Schritt voraus, wenn man nicht unterschlägt, dass der originale MiniBrute auch einen zweiten LFO bot, der allerdings für das Vibrato reserviert war.

Die Klangparameter des Arturia MiniBrute 2S II: Filter und VCA

Weiter geht es mit der Filtersektion. Auch hier trifft man Altbekanntes: das für den Klangcharakter der Brutes entscheidenden 2-polige Steiner-Parker-Filter mit den Modi Tiefpass, Bandpass, Hochpass und Notch. Die Cutoff-Frequenzsteuerung ist standardmäßig dem zum Filter gehörigen ADSR-Hüllkurvengenerator zugewiesen, kann aber wieder über die Patch-Bay umgangen werden. Einen Regler für Key-Tracking gibt es nicht mehr. Dies muss über die Patch-Bay gesteckt werden. Dafür ist der Regler zur Steuerung der Filterfrequenz durch Aftertouch in die Filtersektion gewandert – beim Vorgänger gab es noch einen gesonderten Bereich, in dem man festlegen konnte, was durch Aftertouch moduliert wird. Aftertouch ist in diesem Fall jedoch nur die vorverdrahtete Modulationsquelle, die erneut über die Patch-Bay (genauer: den Eingang Attenuator 1) umgangen werden kann. Neu hingegen ist der bipolare Regler zur Steuerung der Filterresonanzmodulation. Als standardmäßige Modulationsquelle dient hier LFO 1. Was hingegen im Vergleich zum originalen MiniBrute fehlt, ist der Kippschalter, der darüber bestimmt, wie schnell oder langsam der Hüllkurvengenerator operiert. Das ist ein eindeutiges Manko, da die Attack-, Decay- und Release-Phasen recht kurz sind. Für typische Rhythmusarbeiten reichen die Dauern vollkommen aus, wer jedoch Streicher-typische oder langsam anschwellende Sounds für Solo- oder Multitrack-Zwecke erstellen möchte, wird hier sprichwörtlich schnell an Grenzen gelangen.

Arturia MiniBrute 2S

Gegenüber dem Vorgänger hat sich auch im Verstärkerbereich einiges geändert. Hier findet sich zunächst der berüchtigte Brute Factor, durch den sich die Intensität bestimmen lässt, mit der das Ausgangssignal in den Signalweg zurückgeführt wird. Dadurch lässt sich die Signalsumme nach Lust und Laune verzerren. Darüber hinaus sind in diesem Bereich solch globale Parameter wie Gesamtlautstärke und Gesamtstimmung untergebracht. Neu hingegen ist die Wahl des Hüllkurvengenerators. Bot der originale MiniBrute für die VCA-Steuerung noch eine ADSR-Hüllkurve, so hat man es jetzt nur noch mit den Phasen Attack und Decay zu tun. Letzteres jedoch nur auf den ersten Blick. Mittels eines Kippschalters lässt sich die Hüllkurve entweder im Trigger-Modus nutzen, in dem nur die beiden genannten Phasen ablaufen, oder aber im Gate-Modus. Ist Letzterer gewählt, bleibt der VCA nach der Attack-Phase so lange geöffnet, wie man eine Taste bzw. ein Pad gedrückt hält. Erst nach dem Loslassen startet die Decay-Phase. Die Gate-Option verwandelt also die AD-Hüllkurve in eine AHD-Hüllkurve (Attack – Hold – Decay). Mit einem zweiten Kippschalter kann man wählen, ob die Hüllkurve nur einmal ausgelöst werden oder aber im Loop-Modus operieren soll. Die Hüllkurve lässt sich somit auch zu Amplitudenmodulationszwecken (AM) nutzen. Verwendet man entsprechend kurze Attack- und Decay-Phasen, lassen sich mitunter sehr „knarzige“ Sounds erstellen. Neu ist überdies ein Parameter, mit dem sich die Öffnung des Verstärkers steuern lässt. Standardmäßig ist hierfür als Modulationsquelle eine interne 5-Volt-Spannung vorgesehen. Wie in allen anderen Fällen lässt sich dies über die Patch-Bay modifizieren.

Klangbeispiele
Forum
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    Emmbot  AHU

    Stimmt die Multiples waren auf der Superbooth im Link eingebaut deshalb ist es mir garnicht aufgefallen.

    Sounmässig hab ich Ihn als frisch in Erinnerung.

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    Tore Christianson

    Habe den Synth eine ganze Weile im Einsatz und bin nicht nur sehr zu frieden, sondern voll des Lobes. Unfassbare Flexibiltät im Sounddesign und mit dem Sequencer. Die Möglichkeiten sind (wenn man kein Eurorack-Profi ist) erstmal unendlich, auch ohne weitere Multiples. Habe jetzt zusätzlich noch den Neutron, und zusammen sind die beiden wie Batman und Robin der Synthesizer-Welt.

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    tomeso  

    Part I

    Klasse Test und interessante Audiodemos, vielen Dank dafür!

    Die Bewertung (nur zwei Sterne) und den einen oder anderen Kritikpunkt sehe ich natürlich anders. Auch wenn ich Multiples ebenfalls zuerst vermisst habe, so bin ich froh, dass Arturia den knappen Platz nicht damit verschwendet hat. Multiples sind die einfachsten und günstigsten Erweiterungen, die man (auch ohne Rack) bekommen kann. Von stackcables (tiptopaudio) angefangen bis zu kleinen Hubs (intellijel) gibt es viele günstige Lösungen. Statt dessen wird der Platz für sinnvolles wie z.B. modulierbare Hüllkurvenphasen etc. verwendet.

    Auch der Vergleich von BeatStep Pro mit MiniBrute 1 hinkt, da der Sequenzer im MiniBrute 2S mit den beiden Modulationsspuren (zusätzliche LFOs und Hüllkurven) ein integraler Bestandteil der Klangerzeugung ist. Da sind Dinge möglich, die mit einem MiniBrute und BSP einfach nicht gehen.

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      Mike Hiegemann  RED

      Danke für den Kommentar. Nur ein paar Anmerkungen:
      Funktional wollte ich den ersten MiniBrute plus BeatStep Pro auch nicht auf dieselbe Stufe stellen. Dass der Sequenzer in die Synthesizer-Architektur des MiniBrute 2S integriert ist, ist klar. Ich habe das nur für diejenigen ins Feld geführt, die den Brute-Sound mögen, aber nicht zwangsläufig vorhaben, ein Eurorack-System aufzubauen. Darüber hinaus gibt es ja auch Dinge, die die erste Version kann und die zweite eben nicht.

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    tomeso  

    Part II

    Der „Umstand“, dass das Kopieren von Patterns auf einen anderen Platz über Copy & Paste geschieht, mag auf den ersten Blick irritieren, unterschlägt aber das (im Test kaum erwähnte) Konzept der 16 Live Pattern. Dieses sieht vor, dass man innerhalb einer Bank beliebig zwischen den 16 Pattern umherspringen und editieren (performen) kann, ohne auch nur einmal Speichern zu müssen.

    Lange/Kurze Hüllkurven: aus den Rückmeldungen zum original MiniBrute lies sich schließen, dass die Mehrheit der User den Schalter für die langen ENV Zeiten nicht genutzt hat. Zudem machen sehr lange Attackphasen im Kontext mit dem Sequenzer nicht sooo viel Sinn, da diese ab einem bestimmten Tempo kaum noch komplett durchlaufen werden. Bei der Keyboardversion (MiniBrute 2) sieht das eventuell anders aus.

    Mit anderen Worten: ich kann alle Punkte nachvollziehen, würde sie aber im Kontext und im Bezug auf das Instrumentenkonzept deutlich anders bewerten und gewichten.

    Drei Sterne wären IMHO jedenfalls locker drin gewesen. :-)

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      Mike Hiegemann  RED

      Das Speichern auf einem anderen Programmplatz mittels Copy & Paste habe ich halt als etwas umständlich gefunden, das ist alles. Das würde ich auch nicht dagegen ausspielen, wie man zwischen den Patterns herumspringen und editieren kann.

      Dass besonders lange Attack-Phasen bei konventionellen Sequenzen nicht so viel Sinn ergeben, ist klar. Ich fand es trotzdem schade, dass auf den Schalter für lange Hüllkurvenzeiten verzichtet wurde, da man ja den MiniBrute 2S nicht nur durch den Sequenzer spielen lassen kann, sondern eben auch über ein Keyboard. Da hätte ich es besser gefunden, wenn man dem Spieler die Wahl gelassen hätte. Wie auch hinsichtlich des Arpeggiators fand ich den originalen MiniBrute diesbezüglich flexibler.

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    tomk  AHU

    Aturia hat einen eigenen Style, und das finde ich absolut spitzenklasse!!!
    Ich bin durchaus willig, kann mich aber weder mit dem Klang des Minibrute, noch mit dem gehörten vom MB2s anfreunden (ich würde immer zur BS2 greifen). Auch das hier gehörte trifft null meine mir eigene Klangästhetik. Das Konzept dieser Kiste ist aber superinteressant. Semimodular und der Sequencer haben es in sich!!!

    Vielleicht wird ja der Drumbrute Impact, oder doch einmal der Beatstep Pro (warum ist der nicht immer auch in schwarz erhältlich) mein erstes Aturia Gerät?

    So nebenbei, hier scheint Aturia Werbewoche zu sein …

  6. Profilbild
    fritz808  

    habe nun beide tests hier auf amazona zum 2 und 2S gelesen. die kritik von herrn hiegemann ist nachvollziehbar und damit als echter test brauchbarer als die version von herrn kistenmacher, die mir persönlich zu euphorisch ist.

  7. Profilbild
    oskar3552

    Schöner Test – Danke dafür! Die Sequencer-Version interessiert mich tatsächlich mehr als die Keyboard-Version wegen dem Groovebox-Feeling ;-)

    Offtopic: Mich würde ein Shoot-out aller derzeit erhältlichen Monophonen/Paraphonen Synths unter 1.000€ interessieren. Angefangen von einem Volca Bass über den IK Uno Synth, Korg Monologue, Novation Circuit Monostation und jetzt den neuen Minibrute. So ein Vergleich fänd ich recht spannend :-)

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