Test: Arturia MicroBrute, Analogsynthesizer

13. November 2013

Außen mini, innen maxi: der Micro-Brute

Arturia MicroBrute

„Ich bin dein Vater!“

Nicht nur, dass es einfach super ist, diesen Satz mal benutzen zu dürfen, dieses Mal stimmt es. Knapp um die Hälfte kleiner ist der „Sohn“ des „großen Vaters“ MiniBrute. Ihre Eltern nannten ihn kurz und knapp MicroBrute, denn Mini- und Micro-Namen sind zur Zeit vielgesehen. Er kann diese sehr handliche Größe nur erreichen, weil er eine Minitastatur mit Anschlagdynamik besitzt und dennoch verzichtet der MicroBrute nicht auf analoge Anschlussbuchsen. Ist er womöglich sogar flexibler und hat sogar mehr davon. Ist er womöglich eines dieser Kinder, die über ihren Vater hinaus wachsen?


microbrute-vergleich

Klangbeispiele
Forum
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    Dirk Sandoz  AHU

    Moin guter Test ! Die Jungs von ARTURIA machen echt gerade Blinker Links und vorbei… Mich interessiert ob alle Parameter über USB Midi zugewiesen werden können ? Somit könnten über Umwege Preset´s erstellt werden.
    Gruss Dirk

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    Viertelnote  AHU

    Sehr schöner Test, sehr gute Audiobeispiele.
    Gerade weil der Microbrute weiter abgespeckt wurde, lassen sich
    sounds schneller zusammenschrauben, als beim Minibrute wo man da schon mal
    länger sitzt um haargenau seine erstellten Sounds wiederzuholen.

    Wie verhält es sich denn bei dem Punkt „über Umwege Presets“ speichern?
    Wie ist das bei einem (fast) komplett analogen Signalweg überhaupt möglich?

    Ansonsten scheint der microbrube der Knaller des Jahres zu werden.

    liebe Grüße

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    Markus Schroeder  RED

    Hi Mic,
    Super Test! Der microBrute hat drei Sterne wohl verdient.

    Nur eine Kleinigkeit: Du meinst wohl den Keith McMillen QuNexus, nicht den Quneo, oder?

    Grüße :)

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      moogulator  AHU

      Ja – Gemeint ist Qunexus, der Hinweis wurde an das Management für die Verwaltung von Buchstaben weitergeleitet und wohlwollend eingearbeitet werden.
      _
      Ergänzend darf noch erwähnt werden, dass der Sequencer auch via CV/Gate seine Daten versendet. Nicht uncool.
      _
      @ 1/4tel Note
      Du meinst vermutlich sowas wie „speichern kann man nur per Fotografie“. Aber genau nachzustellen ist wegen der bekannten typischen Verhaltensweisen der Analogwelt und einfach der Genauigkeit auch hier nicht so viel anders. Es sind Schablonen mitgeliefert, die einem ein wenig helfen sollen Klänge zu „sichern“ und sind auch nicht anders als seinerzeit zB. für einen Moog Prodigy und ebenso so genau.

      DJ Fehlerteufel.

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    IUnknown  

    Klingt für mich jetzt nicht soo dick. Aber für den Preis ok.
    Das Kaufargument wäre für mich das „microbrute LFO animiert Sequenz“-Demo, sowie das Patchfeld.

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    SynGate

    Alles ganz prima, tausend Möglichkeiten und – hier nicht erwähnt – auch eine sehr schöne Haptik. Man hat ein wertiges Gefühl, wo man auch dreht oder schaltet.
    Was ich allerdings absolut vermisse, ist ein „Hold“-Button für den Sequenzer oder wenigstens ein Sustainpedal-Anschluß. So bleibt immer nur eine Hand frei zum modulieren. Oder habe ich irgendwo etwas übersehen? Es wäre das Sahnehäubchen für diesen Tausendsassa!

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        SynGate

        Danke für den Tipp, so weit war ich noch gar nicht, sehe aber jetzt den Charme der Konfiguration auf diesem Wege, zumal das dann auch nach dem Trennen der USB Verbindung erhalten bleibt und dann unabhängig vom Computer weiter genutzt werden kann. Ein Hardwareumschalter wäre trotzdem nicht verkehrt, aber bei _dem_ Preis/Leistungsverhältnis kein wirklicher Minuspunkt. Nachdem ich nun weiß, wie ich es mir einrichten kann, sind letzte Zweifel völlig verflogen :)

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    andreas2  

    Der Minibrute reizte mich wenig, der Microbute ist der (!) „Missing Link“ in meiner MFB-Zwergenfamilie samt den 2 Dark Energy. Erstens Portabilität bei maximalen Möglichkeiten ist mir wichtig geworden, analoges Arbeiten, wenn möglich, Aufnahme digital. Microbute, Micro/ Nano/ Urzwerg und DE’s sind ein tolles Gespann :-) , Lappi oder Mehrspurecorder dazu, und der Session auf grüner Wiese steht nichts entgegen (mit ner fetten Autobatterie ;-)) )
    Für mich ist der Microbute ein Kaufmuss dank Grösse, CV/ Gate, muss ich haben, das Teil :-)

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    tomeso  

    Klasse Test, wie ich finde genau auf den Punkt gebracht!
    Da mittlerweile auch die MicroBrute Connection Software verfügbar ist, hier noch ein paar Punkte die so manchen interessieren könnten:

    – Im Gate Modus lässt sich der Sequenzer per Gate Impluse schrittweise durch steppen. Einfach ein Gate der analogen Drummaschine in den Gate In und schon läuft’s synchron. Ein Rechteck aus einem externen LFO funktioniert ebenso, gerne auch bis in den Audiobereich.

    – Der Hold Modus (SEQ läuft ohne Tastendruck) wurde schon erwähnt.

    – Sequenzen lassen sich sofort, oder erst nach dem Ende umschalten.

    – Der Sequenzer reagiert bei externem Sync auch auf Start/Stop der DAW.

    – Im/Export der Sequenzen und auch Export als MIDI File wird ebenso über den Editor gelöst.

    – Die meisten den per Editor steuerbaren Parameter lassen sich auch per MIDI CC steuern.

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    arnte  

    der minibrute empfängt midi controllerdaten für mod- und pitchwheel sowie aftertouch. das wird beim microbrute vermutlich ähnlich sein.
    damit lässt sich mit einer DAW sehr einfach auch velocity verarbeiten (um z.b. den filter cut off anschlagsdynamisch zu spielen). dazu kann man in logic x das midi plug in „modifier“ verwenden und einfach velocity in aftertouch oder CC1 (modwheel) wandeln. funktioniert total super und wertet das gerät imo enorm auf!
    für nicht logic x user gibt es wohl auch ein vst was ähnliches leistet. der name ist mir leider gerade entfallen…

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      Son of MooG  AHU

      Es gab schon in den fernen DOS-Tagen für Cakewalk 5.0DOS eine Funktion namens CAL (Cakewlk Application Language), mit der man u.a. auch MIDI-Event umwandeln konnte, z.B. Note-on in CC11 Expression 127 und Note-off für CC11 0. Man konnte sogar eigene Templates schreiben (nicht ganz einfach) wie das Ausdünnen von Event-Mengen…

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    filterfunk  

    Was ist dass denn für eine Aussage?
    Für die sparsamen und gewichtssensiblen Monophonisten ist das Gerät sicherlich eine gute Wahl, und klingt – angesichts der doch ziemlich reduzierten Klangerzeugung – relativ gut.
    Was aber, wenn:
    – man zu der Erkenntnis kommt, dass Gott uns mehr als nur einen Finger zum spielen geschenkt hat,
    – Sounds abspeichern möchte
    – seine Finger einer spielbarenTastatur anvertrauen möchte
    – das Gerät in ein Setup ohne Rechneranbindung integrieren möchte

    Tut mir leid, ich kann dem Minibrute Hype nicht folgen, denn wenn man dessen Gewicht und Preis nicht als Hauptkriterium heranzieht, ist er dann wirklich nicht mehr so outstanding.
    Schon gar nicht für einen Polyphonisten……

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      tomeso  

      „Was aber, wenn:
      – seine Finger einer spielbarenTastatur anvertrauen möchte“
      Dann nimmt man z.B. jede beliebige MIDI Tastatur und verwendet den MicroBrute wie einen Expander.

      „Was aber, wenn:
      – das Gerät in ein Setup ohne Rechneranbindung integrieren möchte“
      Grundsätzlich lässt sich der MicroBrute sehr gut in rechnerlose Setups intergrieren. Er harmoniert dank CV/Gate sogar sehr gut mit praktisch jedem Modularsystem und kann auch über MIDI in jedes MIDI Setup eingebunden werden.

      Die Rechneranbindung über USB ist nur für Firmware Updates und zum Im/Export von Sequenzen (inkl MIDI File Export) wirklich nötig.

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        filterfunk  

        Oh ja, über die Midi-In Buchse kann ich natürlich bestens weitere Klangerzeuger ansprechen…..
        Und da das Teil sowieso über jeden Regler u. Schieber Controller-Daten sendet, ist es die Schaltzentrale schlechthin…
        Der MiniBrute kann einfach alles, und ist in keinster Weise etwa eingeschränkt, oder gar verbesserungswürdig!
        Mir ist schon klar, dass ich hier als klassischer Polyphonist falsch bin.
        Mich verwundert nur, welche funktionelle Einbußen der moderne Analog-Synthesiast nicht nur in Kauf nimmt, sondern diese Einschränkung auch noch als „feature“ bewertet.
        Das mag alles für Musiker passen, die in einem rechnergestützen Umfeld arbeiten, und mal was „Echtes“ brauchen, und sich das Teil ins System reinschustern, oder für den Hardware-Frickler, der entsprechendes Durchhaltevermögen und Kreativität besitzt, um damit zu arbeiten.
        Das kann jeder so machen wie er es will.
        Für mich ist dieses Rotstift-Konzept aber ganz klar ein Rückschritt.
        Klanglich ist das Teil ja ganz interessant, aber zu einer objektiven Betrachtung sollte man die Hype-Brille doch mal abziehen, und sein Urteilsvermögen schärfen.
        Dass sei mal gesagt, wenn hier schon so undifferenziert in das Horn des „besten Analog-Synth ever “ geblasen wird.

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      tomeso  

      „Tut mir leid, ich kann dem Minibrute Hype nicht folgen, denn wenn man dessen Gewicht und Preis nicht als Hauptkriterium heranzieht, ist er dann wirklich nicht mehr so outstanding.“
      Auch wenn Dir der Mini/MicroBrute klanglich nicht gefällt oder Du das Konzept nicht magst, so denke ich, dass Du den beiden gewisse „outstandig“ Features nicht absprechen kannst. Zum einen gibt es außerhalb der modularen Welt weder einen solchen VCO, noch gibt es einen aktuellen Hardware Synth mit diesem Filterdesign. Allein diese beiden Punkte machen die „Brutes“ derzeit einzigartig oder eben „outstanding“. :-)

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    AMAZONA Archiv

    Irgendwie habe ich den Eindruck das die Hersteller von Hardwareinstrumenten den momentanen Analoghype ein wenig ausnutzen und glauben der Musiker gibt für alles Geld aus.

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    Viertelnote  AHU

    ohne jetzt in Lobhymnen und Anbetung zu verfallen, aber der
    Microbrute bietet derzeit das wohl beste Preis/Leistungsverhältnis.

    Man könnte jetzt Vergleiche ziehen, was andere besser machen, oder
    was man aufwärmt ect. aber das führt am eigentlichen Ziel vorbei, nämlich
    dem „Spaßhaben“ und das kann der kleine nun mal, und er klingt erfrischend anders. Mögen oder Nichtmögen wie so immer im Leben.

    Gegen Jahrsende ein Knüller.

    liebe Grüße

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    AMAZONA Archiv

    Ein ganz kurzer Ersterfahrungsbericht.

    Ich hab das Ding vor zwei Stunden bekommen und muss mich allen Lobeshymnisten hier schlicht anschließen. Ich hab seit ewiger Zeit nicht mehr soviel Spaß beim Erstkontakt mit einem Synthie gehabt.
    Ob der Reduktion auf (oder bisweilen auch ein Stück unter) das Wesentliche sind schnell gut klingende Sounds geschraubt, und der „Sequencer“ macht auch nur Freude.
    Eine Oszillator? Wird durch die Harmonischenandickung weitgehend kompensiert.
    Eine Hüllkurve? Die kleine Patchmöglichkeit regt (insbesondere mit externen Modulationssourcen) zu netten Spielereien an.
    Und der Klang ist fett und sauber, die Tastatur gut spielbar (hab mich mittlerweile an die Minitastaturen à la Microkorg und Konsorten gewöhnt) und das Gehäuse inklusive der Haptik fühlt sich durchaus sehr wertig an.
    Für 299 EUR ein Schnapp; für das Geld gibt es m.E. aktuell nichts Vergleichbares.

    Just my 7 Cent.

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    martin stimming  

    ich hab ihn letzten freitag bekommen und gleich zum wochenende mitgenommen. zusätzlich hatte ich noch ne bassstation2 dabei, die ich aber nicht benutzt habe… beim ersten gig war der microbrute super, beim zweiten (auf ner sehr brachialen funktionOne in nem „unbearbeiteten“ raum) hat er mir und meinen ohren angst gemacht, da hätte ich die brave/richtige/wohlklingende bs2 nehmen sollen.
    mini und micro klingen im prinzip gleich, undzwar: brachial!
    Ich bin sehr froh dass arturia sich die mühe gemacht hat auf ein anderes/ungewöhnliches filterdesign zu setzen – wenn man den filter aufmacht, drehn die leute durch!
    das ist bei der bs2 anders, da kommen „halt obertöne“ hinzu, beim mini/micro klingt das wie als ob man eine schleuse unter großem druck öffnet.
    was beim micro im vergleich zum mini besser ist: die schwankende stimmung scheinen die leute bei arturia etwas besser in den griff bekommen zu haben, allerdings hatte ich noch keine temperatur kritischen gigs.
    der mini ist leichter zum durchdrehen zu bewegen: schnelles rechteck vibrato aufm modwheel nach ner filtermodulation während man sustain nach oben schiebt und dann noch noise dazu – das ist heftig! geht so leider nicht mehr, d.h. man muss vorher überlegen wie man den sound verdrehen will, und sich dann entscheiden. hat aber auch was gutes – diese kombi auf dem mini ist so mächtig, dass ich sie das ein oder andere mal vllcht zu häufig benutzt habe.

    haptik ist für den preis richtig, richtig gut!

    alles in allem und in bezug auf die „keine polyphonie“ mecker-kommentare – das gerät ist kein feingeist, sondern ein simpler und klar strukturierter lead synth (seit wann sind leads polyphon?), der das was er können soll mit bravour erfüllt! auf ner samba party völlig falsch, für studio produktionen für mich viel zu brachial und dreckig, aber live meine verbindung zum publikum, bei der auch wirklich jeder checkt dass da was „in echt“ passiert grade ;)

    ps: der geht in meinem setup noch durch nen strymon timeline – trocken wäre er mir viel zu …trocken…

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      Filterpad  AHU

      Tip-Top Kommentar von dir. Sachlich und vor allem köstlich amüsant formuliert und deshalb hatte ich sehr viel Spaß beim lesen. Besonders der Vergleich in Sachen Stimmstabilität und Filterklang zwischen der BS-2 und dem Mini/Micro-Brute hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe man hört öfter von dir in den Kommentaren.

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      SINUS

      Martin, also das war so ein Kommentar, nach dem
      man deutlich die Grillen zirpen hört, ein Heuballen rollt vorbei und dann hört man noch einen Husten… .

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    Pfau_thomas  

    Hallo ich habe ei mir zu Hause einen Yahmaha cs40 M den ich Midifiziren will.Ich habe mir den Midi CV Adapter von Doepfer schon angesehen und in einer PDF Anleitung steht das der Doepfer nicht geht.Was meint ihr kann man den Arturia MicroBrute in verbindung der CV i o dazu verwenden?

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      Son of MooG  AHU

      Ich vermute, du beziehst dich auf die Hz/V-Charakteristik des CS-40M, die nicht kompatibel zur sonst gängigen V/Oct-Norm. Es gab von Doepfer ein CV/MIDI-Interface, das man entsprechend umschalten konnte (den Namen habe ich vergessen). Der SQ-1 von Korg könnte auch noch eine Lösung sein, der Microbrute sicher nicht.

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        A.Vogel  AHU

        Das Doepfer Modul hieß MCV-1. Ich hab da auch noch eins irgendwo rumliegen. Wenn ich mich recht erinnere, kann man das Ding aufschrauben und innen per DIP-Schalter von V/Oct auf Hz/V und umgekehrt umschalten.
        Aber der SQ-1 ist die zeitgemäßere Lösung; ich nutze einen davon als MIDI-Modul für meinen MS20.
        Und nebenbei ist auch noch ein Stepsequenzer drin :)

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          Son of MooG  AHU

          Bei meinem wurde einfach per Program Change-Befehl im Learn-Modus umgeschaltet. Ich nutzte es für meinen MS-10 und behielt es, als ich diesen verkaufte. Eine Zeit lang habe ich damit auch den Arpeggiator meines Juno-6 rhythmisiert (Trigger Out an Arp.Clock In) und dessen Cut-Off-Freq. moduliert (CV Out an VCF Contr. In).

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    xh9o

    Guter Synth als Brücke zwischen besser klingenden aber sehr langweiligen (Moog) und flexibleren aber klanglich tw. instabilen (MFB). Flexibel, und im Vergleich mit dem Waldorf Pulse 2 (super Sound, super flexibel, aber eben unhandlich) ultra schnell zu programmieren, fantastisch simpler und musikalischer Sequencer. Das Resonanzverhalten der Filter ist etwas öde, der Brute-Faktor für mich selten brauchbar, aber die Basics gehen sehr gut und wie gesagt, schnell trotz Vielfalt. Passt.

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    Ashatur  

    Eine kleine fiese Kiste die aber auch Schnurren kann.Der Sound und die Verarbeitung ist für diese Preißklasse enorm!! Und den Suchtfaktor lassen wir mal außen vor…
    Ich bin übermüdet von dicken aufgeblusterten Plug in Synths mit zig Modulationen und Arps die schon mehr Stepsequencer sind welche auf Tastendruck vorgefertigte Phrasen und Riffs mitsamt Filterfahrt usw abfeuern… Genau da kommt die einfache Struktur des Microbrute ins Spiel welche aber im Sound keinerlei Abstriche macht..Mann muss ihn spielen wie ein Instrument an ihm drehen und im Spiel die Lebendigkeit erschaffen welche dann auch einzigartig ist.. Und die Leute wo heute Meckern oh nur ein Osc oder nur eine Hüllkurve und LFO was für Instrumente haben denn Geschichte und Zeiteist erschaffen? das waren Instrumente wie zb eine gute alte Roland 101 oder ein Moog Rogue und ein gewisser Juno 60 mitsamt Polysix waren da auch noch im Spiel :-P

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    Son of MooG  AHU

    Durch eine glückliche Wendung bin ich an einen MicroBrute RED gekommen. Auf den ersten Moment nach dem Auspacken des erstaunlich schweren Winzlings war ich schon am Schrauben und Schieben. Ohne ein einziges Mal ins Manual zu sehen, konnte ich Sequenzen erstellen, so leicht ist die Bedienung. Und er kann auch sehr soft klingen, seinem Namen zum Trotz.

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    Flying C  

    Ein kleiner Synthi, der jedoch grosses drauf hat. Mehr hätte man nicht (wirklich) weglassen können…der Micro macht einfach nur Spass, und zwar von beginn an! Die Flexibilität des (einzelnen!!!) Oszillators dürfte so in etwa die Breitbandigkeit von einigen Roland-Modellen der SH-Serie wiederspiegeln. Steiner-Parker-Filter findet man -ausser im modular-Bereich- wohl auch bis heute eher selten in Hardware „gegossen“. Der Sequencer ist -1:1- wie beim Pro One. Der Micro kann nicht nur „hart“, brachial“ oder sonst irgendwie „assi“ klingen, neeee, das Teil kann auch so richtig schön „old school“ oder „woodwinds & horns“ oder „drums & percussion“…dat Dingens lebt einfach…so isses halt…top mono-analog-Synth zum top-Preis!

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