Test, Facts, Interview: Roland Cloud, Synthesizer Plugins im Abo

9. September 2020

Endlich: Abo und Einzelkauf möglich

Die Roland Cloud ist nun seit einigen Jahren online und hat zeitweise hitzige Diskussionen um die Vertriebspolitik für Plugins aus dem Hause Roland entfacht.

Vor einigen Monaten folgte dann die Kehrtwendung, die allerdings kaum jemand mitbekommen hat. Seither kann man die Plugins der Roland Cloud auch einzeln kaufen – ohne ein Abonnement abschließen zu müssen. Dies kann man übrigens nicht nur im US-Roland-Shop machen, sondern z.B. auch im Thomann Shop (hier zu den Einzelangeboten).

Zur Nutzung der gekauften Plugins muss man sich nur einen Account anlegen, das Programm Roland Cloud installieren und schon kann das Shopping losgehen.

Einziges Manko für Abonnenten, die Möglichkeit bei treuer Mitgliedschaft Lifetime-Keys als Bonus kostenfrei zu erwerben, ist leider gestrichen worden.

Was ist die Roland Cloud?

Ähnlich wie die Film-Abo-Services von Netflix, Disney und Co. wird gegen die Bezahlung einer monatlichen Gebühr über die Roland Cloud der Zugang auf ein Paket von Software, Plugins und Soundpaketen ermöglicht.

Die Roland Cloud Abo-Modelle

Die günstigste Variante ist für 3,- USD monatlich zu haben, diese enthält aber z.B. keinen Zugriff auf die Plugins der Klassiker wie Roland D-50 etc. Für 10,- USD pro Monat gibt es die Pro- und für 20,- USD die Unlimited-Variante.

In einer Vergleichsübersicht der einzelnen Abo-Modelle sieht das dann so aus:

Wer sich für eine jährliche Bezahlung entscheidet, erhält nochmals einen kleinen Rabatt.

Usability der Roland Cloud

Wer sich für die Roland Cloud entscheidet, erhält ein kleines Programm (für Windows und Apple User) auf den Rechner, mit dem man das Abo und alle Features und Angebote verwaltet.

Je nach Abo-Modell sind dann im Download-Bereich entsprechende Produkte freigeschaltet.

Im Prinzip genügt hier ein Klick auf den Button „Install“ und schon wird entsprechendes Plugin oder Soundpaket auf ihren Rechner installiert, ob als AU oder VST entscheidet das Programm automatisch. Auf derselben Seite kann mach auch Updates verbesserter Versionen ausführen.

Über die Menüpunkte Soft- und Hardware, sieht das Ganze etwas freundlicher aus, erfüllt aber denselben Zweck. Zusätzlich kann man in der Einzelansicht aber auch über sogenannte Lifetime-Keys erwerben (für ca. 150,- USD das Stück), die ich eingangs erwähnt hatte.

Und auch einen kostenlosen Probezeitraum gibt es, um die enthaltenen Plugins ausgiebig testen zu können.

Lifetime-Keys Shop

Der Button Hardware irritiert ein wenig, schließlich lassen sich hier keine echten Synthesizer herunterladen. Gemeint sind Software-Pakete und Sounds im ZENOLGY-Format für Roland Hardware-Produkte wie Fantom oder Jupiter-X etc.

Der Download-Bereich für ZENOLOGY Hardware

Von der Roland Cloud ab in die DAW

Einmal downgeloadete Plugins etc. liegen automatisch im richtigen Verzeichnis der DAW und können nun im Rechner aufgerufen werden. Bei mir sieht das in Logic dann wie folgt aus:

Die Auswahl an Roland Plugins bei mir in Logic Pro X

Leider wollen all die schönen Spielsachen hin und wieder autorisiert werden, was ich ein wenig nervig finde.

Kommt regelmäßig vor, die Autorisierung bereits lange installierter Plugins

Also immer brav den Account-Zugang zur Roland Cloud bereithalten, um nach wenigen Minuten dann endgültig loslegen zu können.

Hat man die Plugins installiert, stehen einem die gewählten Engines sofort zur Verfügung. Der Betrieb lief auf unserem Studiorechner reibungslos.

Die Bandbreite ist dabei gewaltig. Ob digitale Klassiker wie der Roland D-50 oder Roland JV-1080, die Auswahl ist wirklich groß. Was mir persönlich fehlt, wäre vor allem noch der JD-800 bzw. der V-Synth ;)

Dasselbe gilt im Analog-Bereich. Klassiker wie Roland Jupiter-8 oder Roland Jupiter-106 wurden exzellent umgesetzt. Um das detailliert zu verifizieren, werden wir für nach und nach Einzeltests der Software-Klone nachliefern.

Als alter Vintage-Fan habe ich mich persönlich vor allem über die SRX-Expansions gefreut, die nun ebenfalls für die Plugins in einzelnen Paketen vorliegen. Hier z. B. die SRX-World Expansion:

Virtual Instruments oder Zenology?

Die Frage stellt sich tatsächlich jedem potentiellen Abonnenten sehr schnell, da verschiedene Synthesizer wie Jupiter-8 oder Juno-106 in beiden Formaten vorliegen. Während die Zenology Versionen schon im kleinsten Abo enthalten sind, bekommt man die „Virtual Instruments“ mit dem Ultimate-Paket, das im Monat das Fünffache kostet.

Nach Angabe von Roland arbeiten in beiden Versionen unterschiedliche Engines und sei der Klang dadurch auch minimal unterschiedlich.

Player einer Zenology Instanz

Ich möchte hierzu bewusst erst einmal keine Meinung abgeben, hätte aber hier sehr gerne mal eine Diskussion angestoßen, ob und wenn welche Unterschiede ihr feststellen konntet – akustisch versteht sich, denn natürlich sind die GUIs komplett unterschiedlich aufgebaut, so versuchen die ZEN-Synthesizer erst gar nicht irgendwie das Look & Feel seiner Vorbilder zu erreichen, während die „Virtual Instruments“ ganz dem Zeitgeist entsprechend so wirken wollen, als befände sich ein Miniatur-Klassiker direkt auf dem Bildschirm (ist ja jetzt auch nicht jedermanns Sache).

Editor eines Zen-Jupiter-8

Hier zum Vergleich der Jupiter-8 in der „Virtual Instruments“ Version:

Im Gegensatz zu den Virtual Instruments, sind die ZEN-Synthesizer auch nicht in verschiedene Plugins aufgeteilt, sondern laufen alle über das gleichnamige ZEN-Plugin, dessen Startbildschirm wie folgt aussieht. Hier werden auch alle Sounds wie in einem Soundlibrary-Editor gemeinsam aufgelistet.

Die Plugin ZEN-Masterseite

Über das Kästchen links unten, hier die Vergrößerung, lassen sich dann die gegenwärtigen ZEN-Synthesizer auswählen, um Player bzw. Editor innerhalb der DAW öffnen zu können.

Vergrößerte Ansicht der Auswahl der ZEN-Synths im Plugin

Ein wenig schade: Die Library, ist eine feine Sache – nur akzeptiert sie kein Drag & Drop. Das ist mir vollkommen unbegreiflich. Man kann zwar eigene Ordner anlegen, um Lieblingssounds oder eigene Sounds zu speichern, doch dazu muss man tatsächlich einen Sound aufrufen und im Player WRITE betätigen. Für mich ein Unding seit Erfindung der Maus.

Interview mit Rainer Simon von Roland Germany

Die wichtigsten Fragen sollten nun abgedeckt sein. Ergänzend haben wir uns aber mit Rainer Simon von Roland Germany unterhalten, um den einen oder anderen Punkt zu verifizieren. Außerdem macht ein Pläuschen mit Rainer so oder so immer Spaß :)

Peter:
Hallo Rainer, wir würden gerne mal in wenigen Worten erklärt haben, wie das Abo-Modell der Roland-Cloud funktioniert bzw. welche Varianten es gibt?

Rainer:
Zunächst einmal kann jeder ganz einfach einen 4-wöchigen Test-Account anlegen, in dem man die volle Funktionalität und alle Möglichkeiten der ROLAND CLOUD in Ruhe ausprobieren kann. Um die Cloud dauerhaft zu verwenden, entscheidet man sich dann für eine der drei Ausbaustufen des Abos, als da wären CORE, PRO und ULTIMATE. Die einzelnen Inhalte der jeweiligen Stufen hier aufzuführen, würde den Rahmen des Interviews sprengen. Wir haben das auf der Website rolandcloud.com sehr übersichtlich in einer Tabelle zusammengefasst. Schließlich hat man noch die Wahl des Abrechnungszeitraumes, monatlich oder jährlich. Bei der jährlichen Variante bekommt man praktisch 2 Monate gratis.

Rainer Simon, Marketingmanager Roland Germany

Peter:
Lässt sich die Roland Cloud als Abonnent nun auch offline nutzen?

Rainer:
Alle Plugins laufen letztendlich immer „offline“. Die virtuellen Instrumente werden über den Plugin-Manager auf den Rechner geladen und können wie jedes andere Plugin in einer DAW genutzt werden. Von Zeit zu Zeit gibt es eine Authorisationsabfrage, für die man natürlich kurz online sein muss. Einmal bestätigen und weiter geht’s!

Peter:
Auf wie vielen Endgeräten kann man als Abonnent die Roland Cloud-App gleichzeitig installieren – oder sogar nutzen?

Rainer:
Auf bis zu fünf Geräten gleichzeitig.

Peter:
Was genau sind Lifetime-Keys und wie kann man diese erhalten?

Rainer:
Lifetime-Keys sind die Lizenzen zur Nutzung der jeweiligen Plugins. Mit dem Erwerb einer Lizenz kauft man ein virtuelles Instrument, das frei nach Belieben genutzt werden kann. Im Prinzip genau wie ein Hardware-Instrument. Der Vorteil der Plugins im Cloud-Account liegt darin, dass diese Instrumente immer aktuell gehalten werden können. Stichwort: Mac/Windows-Updates.
Wir alle kennen das. Unser Lieblings-Plugin läuft unter dem neuen Betriebssystem des Host-Rechners nicht mehr. Roland sorgt dafür, dass es laufen wird. Außerdem können wir auch regelmäßig nachlegen, indem wir Updates, Verbesserungen, Sounds, Samples und Patches anbieten.

Peter:
Viele unserer Leser stellen sich natürlich die Frage, warum sie ein Abo abschließen sollen, wenn sie doch nur ein einziges Plugin kaufen möchten.

Rainer:
Im Sommer 2020 haben wir die Nutzung von Plugins auf 2 Varianten umgestellt.
Abo oder Kaufmodel. Man braucht den Cloud-Account nur, um das Plugin zu registrieren und zu aktualisieren. Der Account selbst ist kostenlos.

Peter:
Damit hat Roland dann wohl erkannt, dass sie Profis, die ihren Lebensunterhalt mit den Produktionen verdienen und Hobbymusiker, die einfach Musik nebenbei betreiben, nicht in einen Topf gehörten.

Rainer:
Das hat mit Hobby- oder Profi-Musiker nichts zu tun. Es ist eher eine Frage von Investition und Arbeitsweise. Für manche Anwender reichen ein bis drei virtuelle Instrumente einer Firma, die sie auch wirklich besitzen möchten. Andere wollen „aus dem Vollen schöpfen“ und finden das Abo-Modell für ihre Produktionsweise besser geeignet.
Gerade der Hobbymusiker, der vielleicht nicht jeden Tag oder jeden Monat an seinen Projekten arbeitet, hat hier eine viel flexiblere Option und kommt am Ende sogar günstiger dabei weg.

Peter:
Kommen wir zur neuen Plugin-Technologie ZENOLOGY. Wenn wir es richtig verstanden haben, gelingt damit der Plugin-Austausch zwischen verschiedenen Plattformen und Hardware-Synthesizern. Es ist also letztendlich egal, ob man einen Roland Jupiter X oder einen Roland MC-707 nutzt, beide könnten exakt identisch klingen. Wo sieht Roland den Vorteil?

Rainer:
Richtig! Die Vision ist, dass man mit jeder Roland Hardware, welche mit der Zen-Core-Engine arbeitet, jeden beliebigen Sound spielen kann.
Warum das Ganze? Beispiel 1: Bei einem Event möchte der Keyboarder seinen wertvollen ROLAND FANTOM nicht unbedingt am Bühnenrand stehen haben, wo der lustige Mann mit dem Bierglas in der Hand wild umherfuchtelt. Er überträgt seine am FANTOM erstellten Sounds auf ein günstigeres Masterkeyboard und fühlt sich einfach sicherer. Beispiel 2: Man hat im Studio mit mehreren Devices eine Vielzahl an Sounds erstellt und möchte die jetzt auf der Bühne spielen, jedoch nicht das ganze Studio mitnehmen. Einfach alles auf ein Gerät übertragen und fertig. Beispiel 3: Man hat DAS ultimative Patch mit dem ZEN-CLOUD-Plugin erstellt und möchte diesen Sound 1:1 in seinem Bühnen-Setup haben, ohne jedoch den Computer mitnehmen zu müssen … Patch einfach rüberziehen – die Engine ist die Gleiche.

Peter:
Wenn man diesen Gedanken konsequent fortsetzt, müsste die Boutique-Linie künftig auch ZEN-kompatibel sein oder komplett ersetzt werden durch universelle Hardware.

Rainer:
Boutique-Units sind eine komplett andere Linie mit einer anderen Engine. Nur Produkte mit der Zen-Core-Engine können diese auch nutzen. Unsere Entwickler in Japan arbeiten daran, dass viele zukünftige Geräte in diese sehr flexible und nutzerfreundliche Technologie integriert werden können. Wie gesagt, wir stehen am Anfang einer großen Entwicklung. Bislang hat keine Firma den Schritt gewagt, dass man ein beliebiges, für sich persönlich passendes, User-Interface erwerben kann und damit jeden beliebigen Sound spielt. Man denke auch einmal an einen V-Drummer der JUPITER Sounds in sein Spiel integriert oder vice-versa. Es wird natürlich auch weiterhin Produkte geben, die „standalone“ arbeiten. Wenn man als Firma ein neues Universum erschaffen möchte, ist das wie mit Rom … man kann nicht alles an einem Tag bauen. Auch die Tatsache, dass sich die zur Verfügung stehende Technik im Laufe der Zeit ändern wird, hat Einfluss auf zukünftige Möglichkeiten. Das bleibt alles enorm spannend.

Peter:
Vielen Dank für das Gespräch Rainer.

Rainer:
Klar, gern geschehen.

Fazit

Die Roland-Cloud ist nun erwachsen geworden. Ab sofort werden beide Möglichkeiten bedient: Abo und Einzelkauf von Plugins. Auch lassen sich aktivierte Plugins am Rechner offline betreiben. Die Bedienung der Roland-Cloud ist vorbildlich gelöst und die Preise für die gebotenen Plugins (Lifetime-Keys), angesichts der hohen Qualität, wirklich moderat.

Ein wenig undurchsichtig ist die ZEN-Vermarktungspoitik. Ich mag mich jetzt nicht soweit aus dem Fenster lehnen, aber der Unterschied zwischen ZEN oder nicht ZEN rechtfertig meiner Meinung nach nicht den Preisunterschied. Im Gegenteil, auch wenn die aufwendigen GUIs der „Virtual Instruments“ hübscher anzusehen sind, so fällt die Bedienung der ZEN-GUIs doch deutlich leichter. Hinzu kommt der unkomplizierte Austausch der ZEN-Sounds zwischen Rechner und Hardware-Synthesizer. Ich denke, da wird die Zukunft zeigen, welches von beiden Systemen sich besser durchsetzt.

Das die Cloud in regelmäßigen Abständen mit neuen Plugins erweitert wird, aber auch für bestehende Plugins neue Patches und Patterns hinzukommen, ist noch das i-Tüpfelchen auf dem Angebot.

Für mich ist die Roland-Cloud durch die neuen Möglichkeiten vom schwarzen Peter zum Klassenprimus geworden. Deshalb volle STERNCHEN-ZAHL und BEST BUY!

Plus

  • Abomodell und Einzelkauf möglich
  • einfache Bedienung und sicherer Betrieb
  • moderate Preise
  • Umfang und Vielfalt der Roland Cloud absolut umwerfend

Minus

  • ZEN vs. Virtual-Instruments Vertriebspolitik

Preis

  • diverse Abomodelle
  • Einzelpreis von Virtual-Instruments ab 140,- Euro
Forum
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    Round Robin  

    Ich finde die Öffnung der Roland Cloud viel besser. Jedoch stören mich die Preise mancher Plugins. Die Roland TB-303 kostet satte 163,00 Euro. Das ist schon unangemessen.

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      Tyrell  RED 11

      Sehe ich auch so, da ist ein Jupiter 8 im Vergleich deutlich ergiebiger bei fast selben Preis.

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      Larifari  AHU

      Holy Shit…163 Euro…dafür kann man eine Td3 kaufen und hat immer noch Kohle für Kabel…
      Dass Software irgendwann teurer als Hardware ist, hätte ich vor 10 Jahren nicht gedacht.
      Verrückte Zeiten.

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        Jörg Hoffmann  RED

        Alles ist relativ. Universal Audio verlangt für den neue Mastering Tape Recorder ATR 102 schlappe 350 Euro. Und damit kann ich nichtmal Musik machen.
        Der Trend geht nunmal zu Software und wenn da viel Manpower reingesteckt wird, dann darf das auch mal was kosten.
        Keiner hier hätte ein Interesse, wenn Roland & Co. Pleite gehen, oder?

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          Round Robin  

          Bitte nicht falsch verstehen, aber das sind zwei unterschiedliche Schuhe. Es handelt sich handelt sich nur um eine 303. Davon abgesehen hat AudioRealism eine 303 am Start, die günstiger und m. M. nach auch authentischer klingt.

          Die Produkte von Universal Audio waren schon immer kostenintensiv. Jedoch kann man mittels solch einem Plugin seine gemachte Musik entschieden veredeln. Mastering Plugins haben ihren berechtigten Preis.

          Ich hab sicher kein Interesse, dass Roland pleite geht. Ganz im Gegenteil, ich unterstütze gerade eher den Hardware Bereich von Roland. Jedoch hat es Tyrell genau auf den Punkt gebracht, dass der Jupiter-8 deutlich mehr leistet als eine 303. Und der Entwicklungsaufwand für den Jupiter-8 war sicher um ein vielfaches höher und kostenintensiver. Was auch den Preis rechtfertigt.

          Wichtig ist nur, dass Roland die Cloud geöffnet hat und man deren Plugins jetzt käuflich erwerben kann. War längst überfällig.

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            XRAYSIMON

            Natürlich muss man sich fragen, warum ein qualitativ hochwertiges Plugin von Universal Audio für 350 Euro als gerechtfertigt angesehen wird, ein qualitativ hochwertiges Plugin von Roland mit 163€ zu teuer ist. mmmh?!

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          Larifari  AHU

          Der Vergleich hinkt.
          Und das mit der Manpower hat sich in den letzten Jahren für Roland ( gerade im Bezug auf ACB ) mehr als ausgezahlt. Der Code ( als 303 ) wurde jetzt ein drittes mal verkauft. Das ist auch ok wenn der Preis und das Gesamtpaket stimmt ( Siehe circuit oder microkorg ) Aber 163 Euro…für ein 303 Plug in…uncool.

          Ich finde da sollte man erstmal Interesse daran haben dass man selber nicht pleite geht. Roland brauch sicher keine Almosen, oder ?

          Anyway, man muss es ja nicht kaufen.

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        XRAYSIMON

        Natürlich muss man sich fragen, warum ein qualitativ hochwertiges Plugin von Universal Audio für 350 Euro als gerechtfertigt angesehen wird, ein qualitativ hochwertiges Plugin von Roland mit 163€ zu teuer ist. mmmh?!

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      acuriousdan

      Empfinde den Jupiter-8 auch als den Star des Ensembles, der JUNO-106 klingt ebenfalls extrem fein – bei den beiden sind die Einzelpreise am besten nachvollziehbar. Die meisten anderen sind einzeln etwas teuer, aber insgesamt bekommt man schon unglaubliche Vielfalt und Qualität für ca. 20 Euro im Monat

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    Ghostwalker  

    Kann man denn auch das ZEN plug-in bzw. die Synth-Programme dazu kaufen ohne Abo-Mitglied bei Zentology zu sein? So könnte man einen Zen-Synth seiner Wahl auf Herz und Nieren prüfen und die nötige Hardware nachträglich dazu kaufen.

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    Basicnoise  

    „Während die Zenology Versionen schon im kleinsten Abo enthalten sind, bekommt man die „Virtual Instruments“ mit dem Ultimate-Paket, das im Monat das Fünffache kostet.“

    Stimmt das so? So wie ich das verstehe braucht es für die Model Expansions (Jupiter, Juno, etc.) schon das Pro Abo.

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      Tyrell  RED 11

      Schau dir oben bitte die Comparison-Chart an, da sind die Häkchen für Juno-106 und Jupiter-8 bei ULTIMATE gesetzt, sonst nirgendwo.Aber vielleicht habe ich etwas falsch interpretiert, finde es aber ziemlich eindeutig.

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        dflt  

        ups, hab übersehen, dass meine frage schon gestellt wurde…

        sind die zenology versionen nicht die model expansions? ich hab das so verstanden, dass es vom jupiter und juno (und…) 2 versionen gibt: zenology versionen und „normale“ versionen. grafisch unterschiedlich, klanglich aber wohl nur minimal. du schreibst, dass es die zenology versionen bereits im kleinsten abo gibt. die comparison-chart sagt aber, dass die erst in der mittleren (pro) version enthalten sind. daher die verwirrung und die frage.

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        Basicnoise  

        Ich meinte die Model Expansions für Zenology – für die braucht man das Pro Abo. Es reicht nicht das ganz kleine.

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      XRAYSIMON

      Hi zusammen,

      alle Plugins die man bei Roland als Lifetime-Keys kauft funtionieren natürlich ohne Abo.
      Man braucht jedoch ein Konto um das Plugin zu registrieren und um in den Genuss von Updates zu kommen.

      Ganz wichtig: Konto nicht Abo gleichsetzen
      Man kann auch nur ein Konto eröffnen und dann erst einmal 4 Wochen alles in Ruhe testen.
      Das empfehle ich übrigens jedem der sich nicht ganz sicher ist.

      Grüße an alle Roland Fans ;-)

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      Tyrell  RED 11

      haha… noch so ein D-50 Fan :) Hab den V-Synth XT mit D-50 Karte vor vielen Jahren nur wegen der D-50 Karte gekauft. Vom Boutique D-50 war ich tatsächlich enttäuscht, klingt deutlich dünner als das Original, aber das Plug-In von Roland ist erste Sahne.

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        index  AHU

        Der Boutique klang dünn…puhh dann bin ich erleichtert, hab mich letztens geärgert , da nicht zugeschlagen zu haben.
        Das müsste ja dann wohl an den Wandlern liegen, ich kann mich nicht vorstellen, dass Roland da an den Algorithmen noch viel geschraubt hat.

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          TobyB  RED

          Wie habt ihr die D05 abgenommen? Über USB und den MX1 war da nix dünn. Grosse Unterschiede zum D50 sind da nicht zu hören. D05 rauscht weniger. Moonstroll und Waving würde ich mal als Referenz Presets ziehen. Die waren und sind mehr oder minder identisch. Unterschiede hört man in der Regel nur durch die Signalkette.

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      XRAYSIMON

      „ich kann mir nicht vorstellen“
      „ich glaube“
      „ich vermute ´mal“

      Tip des Tages: „4 Wochen Testzugang“ und dann mit Fakten glänzen ;-)

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    Florian  

    Das Problem mit der Roland Cloud ist leider, dass die Plugins extrem schlecht programmiert sind.!die verbrauchen viel mehr Leistung als sie eigenTouch müssten.

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      3chordwonder

      Feststellung zum Jupiter 8 als Kauf– Plug in:
      Ich habe mir den Jupiter 8 gekauft und festgestellt, das es darauf anzukommen scheint, welche DAW (und vor allem ob das letzte Update/ Versionsnummer aufgespielt wurde) zur Anwendung kommt. Gut, habe nur Reason und Cubase… diese dann mit folgendem „Benchmark“, bis Audio anfängt auszusetzen.
      Reason 10.4 = 3 Instanzen, Jupiter Glide Patch als 4– stimmigen Akkord
      Reason Suite 11.3.3 = 7 Instanzen, Rest gleich
      Cubase pro 10.5 = 7 Instanzen, Rest gleich
      Jeweils mit letztem Update Der Prozessor ist dabei allerdings noch eher gelangweilt (I7–4770, 16 GB) M–Audio Track Eight, Buffer 256 Samples @ 48.000 kHz

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      Tyrell  RED 11

      Beim Test konnte ich davon nichts feststellen – vor allem „extrem schlecht“ ist schon sehr gewagt formuliert. Der Klang der Plugins ist auf sehr hohem Niveau. Ich benutze Logic Pro X, Mac Pro (Ende 2013) mit 3 kHz 8-Core Intel Xeon E5 mit SPL Crimson 3. Der Ressourcen-Verbrauch ist nicht heftiger als bei DIVA oder anderen hochwertigen Plug-Ins. Manche der Plug-INs haben sogar einen extrem niedrigen Verbrauch.
      Welche Konfiguration benutzt du und bei welchem Plug-In hast du die Erfahrung gemacht?

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        MichFisch00  

        Ich kann das nur bestätigen. Die Entwicklermannschaft muss nicht gerade die beste sein. Die PlugIns sind buggy ohne Ende. Auch der Roland Cloud Mamanger ist übel. Wie lange die gebraucht haben ein UI dynamisch größenangepasst hinzubekommen…au weia.
        Konkret: D-50 als Plug mal öffnen und versuchen nich enzel die Sounds anzuwählen sondern in der Übersicht in Tabellenform zu sehen und dann auszuwählen im UI der Oberfläche. Absturz vorprogrammiert und das seit ca. 2 Jahren. (Win 10, Ableton Live 10, VST2)

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      XRAYSIMON

      Hi zusammen,

      ich oute mich jetzt ´mal ;-) … Rainer Simon / Marketing Manager von Roland
      Tach zusammen … ich sitze nicht nur den ganzen Tag am schönen Schreibtisch, sondern bin selbst intensiver Cloud Nutzer. Es gibt Plugins die brauchen vom Rechner her in der Tat etwas mehr Dampf unter der Haube. z.B. der System 8. Was man jedoch dabei als Klangergebnis erhält ist schon enorm.

      Ich stelle jetzt hier aber auch ´mal das Verhalten vieler Anwender in Frage.

      Viele Produzenten schalten in Ihren DAWs grundsätzlich erst ´mal ALLES an!
      (Ihr wisst was ich meine!?!) Dann laden sie 10 virtuelle Instrumente mit jeweils 2 Instanzen rein.
      Superior Drummer 3 / Spitfire BBC Orchestra – you name it – Dazu läuft die komplette Mastering Suite während der Produktion immer schon im Bus mit … Irgendwann ist selbst der dickste Mac am Anschlag.

      Ab und zu einfach ´mal ´ne Spur als Audio File rendern und schon läuft´s

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        AMAZONA Archiv

        Nein, danke! Es macht schon Sinn, NICHT zu rendern, wenn man während Aufnahme- und Mischprozess über alle Parameter Kontrolle behalten will. Dieses Gerendere und Gematsche mit Audiofiles oder gefreezten Files bringt mich z.B. aus dem Flow. Es gibt verdammt viele ressourcenfreundliche Softsynths, die nebenher auch noch gut klingen.

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          anttimaatteri  

          na aber irgendwann wird man doch eine spur wengistens soweit zuende editiert haben, daß es zumindest zu 95% passt. es geht ja um die fälle, ich war lange genug einer davon, die einen so engen rahmen haben für cpu-power etc, daß man gewzungen ist ökonomisch damit umzugehen.
          mein neuer pc hat das nicht mehr so stark nötig, aber ich editier auch jetzt nicht live an 5 plugins rum. wenn mir sound, automationen zusagen, wird gerendert und mit wave-files weitergemacht mit mehr platz für andere sperenzchen. abgerechnet wird zum schluss. die einzigen regler an denen ich dann noch rumschiebe sind die lautstärkeregler für den mix.

          wenn die cpu dennoch ausreicht muss man ja nicht mehr an den roland-plugins rumkritteln. oder an anderen. nur weil man „theoretisch“ noch eins mehr laufen lassen will. da fällt doch das ganze kriterium weg.

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            AMAZONA Archiv

            Geschenkt! Jeder hat seinen Workflow. Meiner ist anders als deiner, und nun? Fakt ist in meinem Fall, dass immer irgendetwas am Sound modifiziert oder editiert werden muss, und wenn es nur die Filtermodulation über den Anschlag oder die Anschlagslautstärke einer einzelnen Note ist. Selbst am programmierten Sound wird noch während des sich entwickelnden Arrangements geschraubt oder ein Sound im Wavetable noch verschoben. Von Veränderungen in den FX ganz zu schweigen.
            Aber auch ich kenne noch die Zeiten, in denen ich mit ’nem Pentium Rechner ökonomisch haushalten musste in der Produktion. Doch das ist nicht mehr nötig.
            Gekrittelt habe ich an nix. Ich halte Roland PlugIns nicht für unverzichtbar, das ist alles. Punkt! Während hier einige vom absoluten Supersound schwelgen, lege ich auch einen Schwerpunkt auf Ressourcen innerhalb einer Produktion. Und dabei bremst das Freezen/Rendern aus, wenn es noch was zu bearbeiten gibt. Erzähl mir doch nicht, wie ich zu arbeiten habe!
            Mal als Beispiel. Habe heute meinen vorletzten Song überarbeitet und musste dabei den im Waldorf PPG Wave erstellten Sound im Song ändern, also im Wavetable verschieben. Wäre nicht direkt möglich, wenn ich die Spur in der DAW zuvor gerendert hätte. So konnte ich noch im Projekt auch nach ursprünglicher Beendigung darauf zurückgreifen.

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            AMAZONA Archiv

            und „theoretisch“ ist bei mir in Sachen Musik schomma gar nix. Wenn ich dazu was schreibe, dann aus der praktischen Beschäftigung damit. Bin ja auch nicht der Einzige, den der Ressourcenfraß einiger PlugIns unverständlich ist. Kriegen ja andere Programmierer auch hin, darauf Rücksicht zu nehmen.

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          XRAYSIMON

          Ich bin inzwischen soweit, dass ich gar nicht mehr bis zum letzten Schritt der Produktion alle Möglichkeiten offen haben möchte. Ich treffe Entscheidungen á la „So bleibt´s jetzt“ … das spart mir viel Zeit und die Produktionen sind deutlich klarer strukturiert. Ein weiterer Vorteil des „Zwischenrenderens“ ist die Sicherheit den Sound auch wirklich „so“ zu haben. Produktionen die irgendwann nach 2 Jahren wieder mal angefasst werden klingen nie mehr wie damals. Irgend ein Filter oder anderes Plugin hat sich verabschiedet … klar! … jeder hat seine eigenen Produktionsweise, ich kann nur davon berichten wie es für mich passt – und wie man mögliche „workarounds“ für kleinere Problemchen schafft

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            AMAZONA Archiv

            Ein Problem ist ja, dass man nicht selten 6, 7, 8 Stunden am Stück in so’ner Aufnahme- und Mixorgie ist. Mal unabhängig von der Frage, wie man individuell ansonten arbeitet. Nach der Zeit klingt oft einiges homogener für die Ohren am Ende als es wirklich ist. Da ist die Gefahr für Schnellschüsse in Sachen finaler Mix oft sehr hoch. Hört man einige Tage später mal wieder rein, dann fallen einem (mir zumindest) immer wieder Dinge auf, die man bei guter Tagesform mit noch nicht ermüdeten Ohren anders gemacht hätte.
            Ansonsten gebe ich dir recht – man muss einen Abschluss finden, definitiv. Die Frage ist eben nur, ob man den finden sollte, wenn man noch mitten im Flow ist und im Rausch der Aufnahme und des Editings ist – oder – ob man nicht lieber mit einem relativ kurzen Abstand (ein Paar Tage, ’ne Woche, oder so) – wenn man schon etwas Distanz gefunden hat, objektiver an die Sache rangeht.
            Und im letzteren Fall ist es dann immer besser, noch auf alle Parameter Zugriff haben zu können. Also, Flexibilität und Editierbarkeit auf allen Ebenen des Produktionsprozesses bis zum finalen Mix/Mastering ist das Stichwort. Und das ist ja ein Pluspunkt FÜR Softwareklangerzeuger, den man im Auge behalten sollte. Ein schlank programmierter Synth bietet das, ein Ressourcenfresser schmälert diese Chance.

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        Gackoo

        Hi Simon,

        ich gebe dir völlig recht. Ich als ITler weiss das nur zu gut. Diese Arbeit und Entwicklung wird gerne auch unterschätzt.

        Eine Frage habe ich jedoch:
        Wieso kann ich keine Sounds aus meinem Hardware XV5080 in das Plugin einladen. Das ist schon mehr als seltsam. Oder gibt es da ein Trick?

  5. Profilbild
    acuriousdan

    Danke für den Test. Für mich als begeisterter MC-707 und Roland Cloud Nutzer wäre eine sehr wichtige Frage an Rainer Simon, ob die Expansions (die finde ich super!) auch auf der MC-707 laufen werden und wann man hierzu mit einem Update rechnen kann. Grundsätzlich hat sich die Roland Cloud aus meiner Sicht in eine absolut positive Richtung entwickelt und die Verknüpfung mit den ZEN Core Hardware Geräten könnte absolut genial werden, wenn Dinge wie Expansions und Drum Kit-Export zukünftig implementiert sind

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      XRAYSIMON

      Hi acuriousdan,

      alle Plugins und jede Roland Hardware die auf Basis der neuen ZEN-CORE-ENIGINE arbeitet, wird genau so arbeiten, wie Du es beschreibst. Der Austausch von Sounds und Patches auf unterschiedlichen Plattformen und Geräten soll somit vereinfacht werden.

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        acuriousdan

        Hi Rainer,
        vielen Dank für die Antwort und das freut mich ungemein zu hören!! Hatte meine MC-707 schon vor der Expansion Ankündigung und bin seitdem in großer Hoffnung und Aufregung… Wenn das alles in einem baldigen Update Realität wird, ist die Plattform und das Zusammenspiel zwischen Rechner und Hardware aus meiner Sicht wirklich einzigartig sowohl von der Klangqualität als auch von der Flexibilität zwischen den Plattformen.
        Daniel

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    MidiDino  AHU

    Ich werde aus dem Angebot nicht schlau. Die Cloud interessiert mich wenig. Das ‚System 8‘ könnte mich eventuell begeistern; ansonsten sind nur alte Sachen zu finden. Ein ‚Integra-7‘ als Software-Version könnte mich zudem interessieren. Die Cloud ist jedoch primär ein Friedhof.

  7. Profilbild
    Marco Korda  AHU

    Nicht ich habe Roland verlassen, sondern Roland mich – und zwar indem es sich in die Cloud zurückzog.

    Da wird jetzt gesagt, man müsse nicht mehr online sein, aber auf der anderen Seite komme gelegentlich eine Authorisationsabfrage. Hallo??? Es wird doch keiner ständig seine Netzverbindung an- und wieder ausmachen, weil Roland das so will? Und das schöne Szenario mit der Bühne? Wie geht das denn dann?

    Vielleicht verstehe ich das Prinzip noch nicht, aber mir reicht das noch lange nicht, dass man Einzelinstrumente jetzt erwerben kann. Zumal andere Hersteller Emulationen rausgebracht haben, die auch sehr gut aber deutlich billiger sind. Und mal ernsthaft: es ist beim Abo-Modell doch ausschließlich die Pro-Version attraktiv, die anderen sind doch nur ein Lockmittel zum Upgrade.

    Ich lese ergo immer noch kein Argument dafür, dass ich mich auf die Wolke setzen sollte. Uff, vielleicht bin ich konservativ geworden…

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      XRAYSIMON

      Hi Marco,

      ich verstehe Deine Zweifel total. Mir selbst sind Abos, die z.T. arg teuer sind und von der Leistung her fraglich ein greul. Mich hat es z.B. von Adobe weggezogen. Bei unserer Roland Cloud finde ich jedoch selbst bei der Ultimate Version den Gegenwert enorm. Am Ende wird es hier ALLE Roland Synths die es irgendwann einmal gab in virtuelle Form geben … auch dann wenn die letzte Hardware auf Ebay Ihren Geist aufgegeben hat ;-)

      Warum haben wir den Schritt bei Roland in eine Cloud gemacht?
      Man muss die Entwicklungen rechtzeitig erkennen. Wer sich nicht auf beide Welten (Hardware & Software) einstellt, ist vielleicht irgendwann abgehängt. Für mich perönlich ist das öffnen der Cloud jedesmal ein Schritt in ein tolles Museum mit ganz vielen Zukunfts-Möglichkeiten.

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        Marco Korda  AHU

        Hi Xray-Simon,

        ich möchte der Firma Roland nicht absprechen, innovativ sein zu WOLLEN, aber ob das der richtige Weg ist, alte Aufgüsse in die Cloud zu gießen, selbige zu hohen Preisen zu verkaufen und sich somit nur (zukünftig?) nur noch mit dem Hosten und Updaten von Software kümmern zu müssen, das halte ich für eher weniger herausragend. Das ist meine Vorstellung von Roland, wo sie hin wollen.

        Jetzt kann man ja argumentieren: aber wieso, sie machen doch Hardware, aber was ist das im Vergleich? Innovation sehe ich bei Waldorf, z.B. Iridium/Quantum, die haben sich auf das nächste Level mit Hardware (!) gehoben. Auch andere mit Wavetable-Ideen oder auch kleinere Firmen haben Lust drauf, so entstehen neuartige FM-Synths oder nicht zu vergessen Teenage Engineering, Dave Smith, nicht zu vergessen: Eurorack usf. DAS sind für mich innovative Firmen. Konsekutiv werden die immer zufriedene Käufer finden. Wo ist da Roland? Kann ich nicht entdecken.

        Eine Cloud macht nicht nicht zufrieden und ich möchte auch nicht ständig online sein müssen, um Musik zu machen. Ich möchte ES anschalten und ich habe alles da, was ich brauche. Ja, ich nutze auch Software (offline), das stimmt, aber – wie ich finde – bessere als die von Roland (ps: getestet habe ich ein paar der Emulationen – bei mir bisher alle durchgefallen).

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          XRAYSIMON

          Diskussionen sind wichtig, führen aber auch oft in die Irre.
          Ich hatte ´mal einen alten JUNO und einen original JUPITER 8 – beide gestorben weil im Keller nicht gepflegt etc – ich war selbst schuld – jetzt habe ich alle Sounds wieder… I´m happy!

          Zum Thema alte Sounds & Innovation:
          Frage 20 Leute und Du bekommst 40 Antworten.
          Jeder kann pro und contra Aussagen treffen die alle falsch und richtig sind.

          Ich selbst habe ein und die selbe Produktion damals bei EMI und SONY angeboten:
          SONY sagte: „klingt alles ganz schön alt und angestaubt“
          EMI sagte: „Das ist uns zu modern, so ´n paar alte Sound würden da besser passen“ – – – Kennst Du den ROLAND V-SYNTH GT? – das war (ist) die Megaschleuder: war damals aber offenbar seiner Zeit voraus – haben nur wenige kapiert – super innovativ aber leider nicht angenommen.

          will sagen: „leben und leben lassen“ – jeder Fisch in diesem Meer hat seine Berechtigung und ist für irgendetwas gut.

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            Marco Korda  AHU

            Roland soll seinen Weg ruhig weiter gehen – dann eben ohne mich.

            Wie man am Polybrute (Arturia) sieht, gibt es Hersteller, die innovativ sind und den Markt gut kennen. Das ist für mich eine sehr intelligente Weiterentwicklung. Da hätte ich als früherer Fanboy Roland gerne gesehen.

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    JohnDrum  

    Roland ist nicht mehr die Firma, die ich so sehr mochte! Bis in die 90er: Perfekt!
    Jetzt wäre es mir egal, wenn die Firma pleite geht!

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      Tyrell  RED 11

      Merkwürdige Aussage.
      Zum einen hängen an einem solchen Konzern weltweit Arbeitsplätze (u.a. der von Rainer, der mit uns das Interview geführt hat), zum anderen gehört Roland ist nach wie vor ein wichtiger Innovations-Motor der Branche. Nur weil sie heute keine 80er Hardware mehr bauen, dürfen sie deiner Meinung nach Pleite gehen? Ich verstehs nicht.

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        JohnDrum  

        Wenn ich sage, dass es mir egal ist, dann meine ich doch nicht, dass es mir wurst ist, wenn Arbeitsplätze verloren gehen!
        Sondern ich meine ausschließlich, dass ich schon lange kein Produkt mehr gefunden habe, welches mich interessieren würde! Ich vermisse nur die jetzige Firma Roland mit ihren Produkten nicht, weil sie mich nicht ansprechen!
        Und ich bin ein Roland Fan! Wenn auch ein enttäuschter!

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        Gackoo

        Wieso wird bei jedem neuen Synth gemeckert? „Der klingt ja gar nicht wie mein Jupiter“
        Natürlich klingt der nicht wie ein Jupiter! Ich finde das gar nicht schlimm.
        Das ist Klangvielfallt!
        Zudem wird es bei der Menge an Sounds und Methoden diese zu produzieren immer schwieriger was „Neues“ zu entwickeln. Im Prinzip habe wir alles schon gehört. Zumal auch keiner sagen kann womit es gemacht wurde. Erst recht nicht im Playback wo andere Tonerzeuger noch ihren Dienst tun.
        Ich habe auch kein Bock mehr diese dumme Diskussion zu hören ob nun Analog oder Digital besser ist. Wohlgemerkt im Playback! Das ist Klangvielfallt!!

        Beide Methoden habe Ihre Vor und Nachteile. Beim heutigen Stand der Technik wird es aber immer schwerer die teiweise subtilen Unterschiede zu hören. Ich für meinen Teil arbeite im Studio lieber an Hardware wo ich alles direkt im Zugriff habe. Auf der Bühne habe ich lieber Plugins, da ich den Zugriff oft nicht brauche und nicht mei ganzen Studio demontieren muß. Oder habt Ihr alles doppelt?
        Deswegen bin ich auch bei der Cloud, obwohl ich erst ziehmlich dagegen war. Den Preis für die Ultimate finde ich bei der Menge an Möglichkeiten OK. Auch wenn es eigentlich keine Neuen Konzepte für die eigentlichen Sounds gibt. Wie denn auch. Technisch ist fast alles realisiert.

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      XRAYSIMON

      Das wäre schade, denn dann würde es viele neue Innovationen und Produkte die viele Menschen toll finden nicht mehr geben … und ich müsste woanders arbeiten. … mmmh?!

      Also ich wünsche niemandem, dass sein Arbeitgeber „pleite geht“
      think positive and make music!

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    dflt  

    „ Während die Zenology Versionen schon im kleinsten Abo enthalten sind, bekommt man die „Virtual Instruments“ mit dem Ultimate-Paket, das im Monat das Fünffache kostet.“

    die aussage verwirrt mich etwas. die zen-synths (jupiter 8,…) sind die doch modal expansions, oder? in der übersicht sind die erst ab der pro-version gelistet.

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    Soundreverend  AHU

    Als User der ersten Stunde habe ich schon 4 Lifetime Lizenzen und werde noch 6 dazu bekommen, wenn Roland Wort hält. Und davon gehe ich aus.

    Ich habe damals ein anderes Abo (Netflix?) gekündigt, sehr gute Entscheidung übrigens. So sind es in meinem Kopf nur 10 Euro im Monat, das ist echt nix. :-)

    Ja, die Software (RolandCloud App) ist wirklich nicht gut programmiert aber sie wird merklich besser. Ist alles ein bisschen clunky.

    Die Plugins sind wirklich klasse, die ACB Versionen benötigen viel CPU und das auch wenn man keine Note spielt, das ist uncool aber man kann ja freezen.

    Bzgl. des Integra Kommentars oben: Eigentlich ist der Integra schon in der Cloud, nur leider als zig verschiedene Plugins, das ist auch extrem nervig. Wenn man alle „Integra Extensions“ gekauft hat war es teurer als der Hardware Integra. Aber ich glaube das Zenology Plugin wird sich zum neuen Integra entwickeln.

    Was mich stört: Eben genau die hohe Anzahl der Plugins, man wird zugeworfen damit, aber eigentlich wiederholt sich immer mehr. Da zeigt Roland sich und der Welt, dass sie die seit Jahrzehnten die Sounds wieder und wieder verwenden, JV, XV, Zenology. Da gilt das gute Sprichwort weniger ist mehr.

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    arnte  

    Ich bin auch Cloud Nutzer und finde das Angebot sehr preiswert.
    Der Sound ist über jeden Zweifel erhaben und imo das beste, was die Softwarewelt derzeit zu bieten hat.
    Aber ja, es gibt auch Schatten:
    Einige GUI sind nicht skalierbar. Das macht bei heutigen Monitorauflösungen dann wenig Spaß.
    Das schlimme Presethandling wurde erwähnt. Was dabei aber am meisten nervt wurde nicht erwähnt: Wenn bei einem PlugIn der Preset Browser geöffnet ist, ist die DAW (und alles andere) blockiert. Man kann also nicht mal eben schnell die Lautstärken anpassen oder Start/Stop drücken usw.. Das geht wirklich gar nicht und muss schnellstens geändert werden.
    Leistungshungrig sind die PlugIns z.T. ziemlich. Aber mein 11 Jahre alter Mac Pro kommt damit klar. Soooo schlimm kann es also gar nicht sein ;)
    Das Handling der Cloud App selbst nervt auch.
    Insgesamt gibt es also durchaus Optimierungsbedarf. Aber der gute Sound macht dann doch einiges an Schmerzen wieder gut :)
    Achso, mein Favorit ist übrigens der SH-2. Aber ich nutze wirklich viele PlugIns der Cloud regelmäßig.

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      pulpicon  

      „Wenn bei einem PlugIn der Preset Browser geöffnet ist, ist die DAW (und alles andere) blockiert. Man kann also nicht mal eben schnell die Lautstärken anpassen oder Start/Stop drücken usw.“

      Ja, das ist wirklich sehr störend. Ist auf Windows auch so. Der Plugin-Browser sollte nicht-modal sein.

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      XRAYSIMON

      Ich nutze Studio One und Ableton und habe einen Hardware Controller mit dem ich bei geöffnetem Preset Browers vollen Zugriff auf alle Transportfunktionen und Regler habe.

      Wo ich Dir völlig recht gebe ist, der etwas „merkwürdige“ Ansatz des Presetbrowsers.
      Ich habe am Anfang auch öfters ´mal ein Patch „leider NICHT gespeichert“
      Aber man kommt irgendwann rein … vielleicht machen die Entwicler auch noch ´was.

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    Lensman

    Endlich! Darauf habe ich gewartet, habe mir gestern den Jupiter-8 gezogen, bin absolut begeistert. Danke Roland.

  13. Profilbild
    pulpicon  

    Ein paar Tipps/Hinweise:

    1. Leider sind einige „Erweiterungen“ der ACB-Plugins (wie Velocity auf Filter/Env oder 2. Envelope im Juno 106) nicht in den ABM Modellen enthalten. Velocity vermisse ich doch sehr im Juno und Jupiter8 Model, der JX8P kann es zum Glück.

    2. Die Presets von Zenology Models und den ACB Varianten sind i.A. unterschiedlich. Wenn man mal den Unterschied ABM zu ACB hören möchte, ohne die Presets manuell nachzubauen kann man die grossgeschriebenen WERKSPRESETS von Jupiter8 ACB und Zenology-ABM-Jupiter8 vergleichen (z.B. HI STRINGS, MID STRINGS, LOW STRINGS).

    3. Zumindest in Ableton funktioniert das Anlernen von VST-Parametern für Macros nicht reibungslos – eigentlich muss ich nur den GUI-Knopf drehen und Ableton „registriert“ den Parameter. Klappt nicht. Hätte ich gebraucht um feiner aufgelöst mit externen Controllern zu arbeiten.
    MIDI-Learn klappt jedoch zum Glück, hat halt nur 7Bit Auflösung.

    4. Würde ja gerne den SYSTEM-8 oder Jupiter X(m) als Controller für die Plugin-Parametersteuerung verwenden. Zumal der Jupiter höhere Parameterauflösung bietet – aber er sendet die nur als SysEx.
    D.h. ich kann mit Rolands Jupiter X keine komfortable Zenology/Cloud Steuerung hinbekommen!? Mit Korg Prologue klappt es gut, aber nur 7Bit MIDI CC dann natürlich. Macht aber auch schon Spass.

    5. …

  14. Profilbild
    pulpicon  

    ..5. Die Arpeggiatoren (Juno, Jupiter) sind ja nur in den ACB-Plugins, nicht im ABM-Zenology. Leider funktioniert die HOLD/LATCH Funktion nicht mit externen MIDIKeyboards, sondern nur wenn ich die Bildschirm-Klaviatur im Plugin benutze. Tipp: mit SHIFT gedrückt kann man so wenigstens Akkorde erzeugen, sonst geht es nur einstimmig mit der Maus.

    Mein Fazit: ABM klingt oft fast genauso gut wie ACB, manchmal sogar besser wegen der detaillierteren Effekte und schon etwas modern-mix-freundlicher.
    Eine Velocity-Erweiterung vermisse ich sehr, für mich möglicherweise ausschlaggebend nicht nur ABM zu nutzen (und mehr Geld hinlegen zu müssen).
    Eine Lösung, um mit einem externen Controller bequem und hochaufgelöst die VST-Parameter zu steuern habe ich noch nicht gefunden. Da muss ich wohl auf MIDI 2.0 hoffen, die VST-Schnittstelle konnte da leider keinen Standard etablieren offenbar. (Gibt es da eine etablierte Lösung für MAC AU?)

  15. Profilbild
    anttimaatteri  

    „Und mal ernsthaf… ausschließlich die Pro-Version attraktiv,“

    ich hab mir gestern nochmal die mühe gemacht und die roland cloud webseite, die uk version, durchzuforsten. ich hab wirklich nichts gefunden, was mich dazu animiert das ganze mal zu testen.
    da ist einfach nicht viel, ausser das ganze postmoderne bilderbombardement a la tablet und der kern der informationen, der direkte vergleich zwischen den abopaketen. nur sind die mehr abtörnend als einaldend.
    man erfährt letztendendes nichts über die eigentlichen plugins, die man erwirbt, ausser man nimmt das teuerste paket „überall nen haken au ja geilo“. bei den anderen kennt man sich nur aus, wenn man deep im roland shit drinsteckt, also fanboi oder nerd ist.
    als simpler musiker, der zwar roland kennt und deren sound gut fand, aber eigentlich nie so richtig drin war in deren produktlinien etc., also weder rolandfanboi, noch synthsammler, noch pluginhoarder, noch synthtechnikfreak ist, also als waldundwiesenmucker, seh ich da zu wenig infos. vor allem über die plugins selbst, die ja einzeln verkauft werden wollen.
    und auf verdacht oder vage intention tu ich mir kein teures maximum-abo an, und auch nicht das vom mittelweg. das günstigste kommt so dünn daher (wenig häkchen ;D) und was man so überfliegt, bekommt man anscheinend nur samplepacks., also nee danke.
    das ist der „schnelle“ erste eindruck.

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      DANIEL FISCH  

      Ich war vor einiger Zeit 1 Jahr lang abonniert, wodurch ich Anrecht auf zwei Plugins auf Lebenszeit erhielt. Dadurch habe ich immer noch einen gratis Account (ohne Abo) und nutze den Cloud manager für Installationen und Updates. Im Manager sieht man die Infos über die verschiedenen Plugins, Instrumente und Patchbanks. Plus Hörbeispiele. Man kann also ein gratis Konto eröffnen und die 30 tägige Testphase nutzen, um alles auszuchecken. Die Roland Webseite habe ich daher schon lange nicht mehr besucht. Wollte dies nur als allgemeine Info zum Thema Cloud schreiben (bin auch kein Cloud fanboy [zwinker]). Mit den zwei erworbenen Plugins war mein Bedarf gedeckt.

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        anttimaatteri  

        das ist ja genau das problem. wenn man erstmal den cloudmanager istnallen muss um produktinfos im detail zu erfahren, ist es schon zu spät.
        also ich mach das garantiert nicht. ich kenn auch niemanden, der so verfährt.
        und ich hab wirklich nicht wenig plugin manager software auf dem rechner installiert.
        aber erst NACHDEM ich wusste, was sache ist.

        trotzdem kann man natürlich so verfahren, wie du es beschreibst. nur machen da auch viele roland-NEUkunden? die hürde, ist jedenfalls nicht gerade niedrig.

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          Tyrell  RED 11

          OK, dann können wir dir hier nicht weiterhelfen. Für die Demos braucht man eben die Management-Software, dass ist inzwischen bei vielen Anbietern so gelöst. Keine Ahnung wo du da ein Problem siehst, aber die Hürde ist für alle die ich kenne, so gut wie gar nicht vorhanden. vg Peter

  16. Profilbild
    Henrik Fisch  AHU

    Puh, ich habe einen echt langen Text geschrieben, der zusammenfasst, was ich bei der RolandCloud-Website empfinde. Ich habe ihn wieder gelöscht, Denn es ist ganz einfach: Die Website

    — ist zu uninformativ
    — ist verwirrend unübersichtlich
    — hat keine Preise (Hallo? Roland? Keine Preise?!?)

    Ist mir zu kompliziert, dort ein PlugIn zu kaufen. Und ich mag Roland echt gerne.

    Aber es gibt dutzende an Alternativen. Meine nächstes Geld geht an u-he. Oder Madrona Labs (Kaivo). Oder ich hole mir jetzt doch mal Bitwig. Oder den kostenlosen »VCV-Rack«. Oder, oder, oder, oder, oder, oder, oder, oder … Diese Hersteller haben alle wundervolle Websites, auf denen man spätestens nach EINEM Klick den Preis oder den Download-Button sieht.

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        Henrik Fisch  AHU

        Das Schlimme daran ist: Mir tut das Leid, weil ich Roland wirklich mag. Aber die Website … puh … das geht doch so gar nicht. Ich meine: Sieht sich jemand von den Managern die eigene Website eigentlich mal an? Oder ist das etwa von den Roland-Managern so gewollt? Schnallen die das nicht, dass sie sich selber keinen Gefallen tun? Oder ist Internet für Roland etwa auch immer noch Neuland?

        Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zum Schluss, dass da etwas nicht stimmt.

  17. Profilbild
    MichFisch00  

    Erstmal auch danke an die Amazona Redaktion für die Info. Ich bin schon eine Weile Kunde der Cloud und habe darüber bisher nicht geringste Info von Roland per Mail erhalten, das ist schon merkwürdig.
    Es scheint aber so, dass die Lifetime Lizenzen , die man als Treuebonus aussuchen konnte auch erhalten bleiben. Habe da mal direkt auch nachgefragt und werde hier berichten.

    Eines sollte man vielleicht nicht unerwähnt lassen: Zumindest bei meinen als Lifetime Lizenzen erwobenen Synths war/ist es immer noch so , dass man online sein muss bzw. ab und zu nach der Aktivierung gefragt wird.
    DAS IST SOWAS VON NERVIG!!! Wer sich diesen … (Selbstzensur!)…Wäre schön, wenn sich das mal ändert. Dann gebe ich auch nen Punkt mehr.

    Auch zu erwähnen wäre, dass Roland hier etwas „statisch“ ist, was die Synths angeht. Alles Alte nochmal als Plug zu verscherbeln ist OK, aber wirklich Innovatives oder Neues findet man dort bisher nicht.

    • Profilbild
      MichFisch00  

      Also habs mir nochmal genauer angesehen und mal gerechnet…. Also die Euphorie in Verhältnis zu dem frühreren reinen Abo-Modell kann ich so absolut nicht nachvollziehen.
      Der Erwerb von PlugIns ist nun deutlich teurer geworden gegenüber früher.
      Das neue Modell rechnet sich eigentlich nur, wenn man nur einmalig mal einen bestimmten Synth haben möchten, den aber dann dauerhaft. Dann sind wir bei ca. 150 Euro . Ersparnis ca. 50 Euro gegenüber nem Ultimate Jahresabo. Das wars dann aber auch schon.
      Sobald man aber mehr als einen möchte, rechnet sich das doch überhaupt nicht (mehr).
      Das frühere Abo-Modell gegenübergestellt, bringt einem übers Jahr den Zugang zu ALLEN genialen Synths und Sounds von Roland und am Ende des Jahres die Möglichkeit zwei davon als LTLizenz zu erhalten. Das macht dann schon eine Ersparnins von 100 Euro gegenüber dem Einzelkauf. Wie gesagt, bei gleichzeitiger potentieller Nutzung aller!
      Warum da die Community jetzt in Freude ausbricht, ist mir ein Rätsel.

      BTW: Muss meinen früheren Post hier in Bezug auf den RCM revidieren. Hatter noch ne frühere Version. So wie er jetzt aussieht , ist das top! OK, war nen langer buggy Weg, aber so what, jetzt passts.

  18. Profilbild
    MichFisch00  

    Also soweit ich in Erfahrung bringen konnte, bleibt für bisherige Abo-Kunden alles beim Alten. Ergo gibt es dass Loyalityprogramm noch für diese Kunden bzw. bleibt es bestehen.

    Echt cool Roland! Vielen Dank! Da kann man echt nicht meckern. Wie es aber mit Neukunden ist, weiß ich nicht.

    Allerdings: Warum das neue Modell alle besser finden als das alte, ist mir nach wie vor ein Rätsel. ?:-|

  19. Profilbild
    justme  

    “ Bei einem Event möchte der Keyboarder seinen wertvollen ROLAND FANTOM nicht unbedingt am Bühnenrand stehen haben, wo der lustige Mann mit dem Bierglas in der Hand wild umherfuchtelt. Er überträgt seine am FANTOM erstellten Sounds auf ein günstigeres Masterkeyboard und fühlt sich einfach sicherer. “
    Das würde mir ja sofort ein super Gefühl geben soviel Geld für einen Fantom zu bezahlen, wenn das günstige Masterkeyboard letztendlich genauso klingt. Irgendwie eigenartige Philosophie. Aber wem´s gefällt…
    “ Von Zeit zu Zeit gibt es eine Authorisationsabfrage, für die man natürlich kurz online sein muss. Einmal bestätigen und weiter geht’s! “
    Sorry, für mich komplett indiskutabel. Wenn ich ein PlugIn kaufe, muss das laufen, gerade wenn der Rechner vom Netz ist. Dazu gehören 2 oder 3 Lizenzen, von mir aus auch über´n Dongle, aber keine zwanghafte Internetverbindung. Das die im Produktmanager für Updates gefordert ist, ist klar, aber nicht während der Anwendung !
    Daran solltet Ihr arbeiten, liebe Roland-Leute, dann kauf ich Euch vielleicht was ab…

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      TobyB  RED

      Die Roland Cloud läuft unter MacOS auch Offline. Tagelang. Du musst da gar nichts zum bestätigen klicken, die Informationen sind u.a. im Schlüsselbund hinterlegt. Unter W10 habe ich es noch nicht hinbekommen. Was aber an W10 1908 und Tracktion 7 liegt, welches beim Start immer crashed. Die Zenbeats Software läuft hingegen inlusive der Cloud auch offline. Tagelang. Ich finde eher Dongle Lösungen und doppelte Prüfung von Lizenzen schräg. Dongle und permanente Internetverbindung und ab und an eine CD/DVD einlegen, ist schräg. Das geht viel eleganter ohne den Anwender zu verprellen. Und Roland geht den eleganten Weg.

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