iWavestation iOS-App nun mit AUv3-Unterstützung
Nach dem Update der iM1-App mit AUv3-Kompatilität wurde die Korg iWavestation mit Version 1.2.0 in ein neues Zeitalter gebracht und mit AUv3-Kompatiblität ausgestattet. Damit lässt sich die iWavestation nun in jeder iOS-DAW wie Logic für iPad, Garageband, Cubasis oder Drambo als Plug-In intergrieren.
Dafür wurde die Unterstützung für Audiobus / das veraltete Inter-App-Audio-Format gestrichen, was wohl heutzutage aber kaum noch jemand vermissen wird.
Korg iWavestation – jetzt AUv3-kompatibel
Der Kauf der iWavestation-App schaltet auch in Korg Gadet das äquivalente Gadget Milpitas frei. An der sonstigen Funktion der App hat sich aber nichts geändert. Wer mehr wissen will, hier der Test zur Standalone-Version: Test: Korg iWavestation Synthesizer, iOS-APP
Korg beiweisen weiterhin einen lobenswerten Langzeit-Support für iOS, denn die Überführung einer Standalone-App in das AUV3-Plug-In-Format ist keineswegs trivial und verlangt oftmal ein komplettes Re-Design.
Die iWavestation auf dem iPad hat ein komplett überarbeitetes Interface gegenüber der Hardware und dem Korg Legacy Collection Waveatation-Plugin, u.a. mit farbkodierten Wavetables und das Interface wurde vollends auf das Touch-Interface angepasst.
Die App kann alles, was die Wavestation bzw. das KLC Plug-in kann. Es werden ebenfalls alle originalen Sounds in 18 Cartriges mitgeliefert. Weitere Cartridges werden als In-App-Käufe angeboten. Leider stehen auch weiterhin nur 3 User-Cartridges zur Vefügung.
An dieser Stelle sei als Ergänzung für Interessenten der iWavestation unser GREEN BOX Report zur original Korg Wavestation empfohlen, den ihr HIER findet. Ebenfalls interessant, der AMAZONA.de-Test zur DAW-Plug-in-Version der KORG Wavestation, den ihr HIER findet.
Das Update ist für Besitzer der älteren Version ab sofort kostenlos im Apple-App-Store verfügbar.
Die App kostet aktuell 17,99 Euro, der Normalpreis liegt bei 34,99,- Euro



























Freut mich!
KORG ist in letzter Zeit app-technisch immer für eine Überraschung gut. Schade, dass man die iWavestation wohl nicht in Gadget nutzen können wird.
Zudem wäre es mal schön, wenn eine der KORG-Apps auch mal mit Schnittstellen wie IAA, Audiobus oder gar als AU daher käme.
@CloudSounds Hi CloudSounds,
Was die Schnittstellen angeht waren Korg mit die ersten, die Audiobus unterstützt haben, in allen ihren Apps.
Auch sind alle Korg-App IAA-kompatibel. iElectribe, iKaossilator SyncKontrol und Gadget unterstützen auch Ableton Link.
AUv3 etabliert sich dagegen tatsächlich eher langsam, vor allem bei Synths, da müssen wir allgemein wohl noch etwas länger warten.
greetz,
M. :)
@Markus Schroeder Good News, auch wenn ich davon ausgehe, das die iWavestation wie iOddyssei nicht auf dem iPad 3 Gen laufen wird.
@Markus Schroeder Hallo Markus,
danke für den Hinweis! Da war ich wohl von Blindheit geschlagen ;), bzw. war in Cubasis bei iAA falsch abgebogen (bin in Cubasis ganz frisch unterwegs und war bei den Miditracks, unter Audiotracks hätte ich mal gucken sollen). Wieder was gelernt, was mir weiterhilft!
Dann freu ich mich einfach nur auf schönes, neues Klangfutter!
Viele Grüße
Carsten
@CloudSounds Haha, ja das passiert auch mir noch manchmal in Cubasis. Das Aufrufen von externen IAA/AB Apps könnte, im Vergleich zu AUv3, echt etwas übersichtlicher sein.
:)
@Markus Schroeder Ich fänds geil, wenn sich die Programmierer mal die XCode Guidelines von Apple komplett durchlesen würden. Grade bei der Verwendung von IAA/AB und einem „simplen“ Thema wie Transportkontrolle/Aufnahmesteuerung trennt sich die Spreu vom Weizen.
@CloudSounds Hallo Cloudsounds,
ich hab die App nach einem freundlichen Hinweis von Markus gestern installiert. Funktioniert sowohl als IAA, Gadget, Audiobus und Standalone. Und Korg macht in der IAA nicht den Fehler, die Transportkontrolle zu vergessen oder mit Overlay, Split und sonstwas zu realisieren. Nettes Gimmick, schliesst du Oldskool Korg Gear an M1 oder T3 sind alle Controller gleich richtig gemappt. Der Ressourcen Hunger hält sich auf dem Ipad3 in Grenzen, bei 8 iWavestations im Gadget beginnen die Ausetzer. Es kann die Original SysEx lesen, die der KLC und iWavestation womit wohl Sampleimport gemeint ist(?) Klanglich ist das sehr okay. Über iconnectivity oder Audiobus/Muxxe in die DAW fast schon zu sauber.
@TobyB Hallo Toby,
vielen Dank für die Info und deinen Ersteindruck.
Habe gestern Abend noch gesehen, dass für Gadget ein Update verfügbar war, weches die Wavestation als neues Gadget mitbringt. Also Update gezogen, Wavestation installiert und nun sitze ich hier, spiele mit der App herum, obwohl ich eigentlich eher ins Büro müsste…
Ich denke, KORG hat hier (basierend auf meinem Ersteindruck und deiner Info) alles richtig gemacht und uns ein frühzeitiges Weihnachstgeschenk beschert!
Für mich gibt’s da – glaube ich – noch einiges zu entdecken.
@TobyB Hi Toby,
Falls Du Dich beim „Sample-Import“ den Flüchtigkeitsfehler von mir im Artikel beziehst (wie unten von Kiro7 völlig zurecht kritisiert):
die A/D had einen Audioeingang mit dem man externe Signale in die Synthese-Engine einbinden kann.
Mein Hirn interpretiert da gerne „Sampling“ mit rein, was natürlich falsch ist.
Dennoch wäre es super, wenn die KLC und die App wenigstens das hätten.
http://retrosynthads.blogspot.jp/2012/02/korg-wavstation-ex-and-wavestation-ad.html
:)
M.
@Markus Schroeder Hallo Markus,
ich hab jetzt mal das Manual durch. Also das Aufnehmen ist nicht möglich. Korg müsste ja im Prinzip nur Audio Copy implementieren. Müsste. ;) Sonst ist ja iWavestation ein Meta Rompler ;)
@CloudSounds Die iWavestation war auch schon vorher in Gadget nutzbar („Milpitas“) und ich gehe mal davon aus, dass das auch so bleibt.
@mudi2000 Ich hab’s auch zu spät gemerkt, aber wir beiden sind womöglich die Einzigen, die das in diesem Jahrzehnt lesen und kommentieren 😎
@Tai Sehen wir es positiv: Ihr haltet die Kommentare hier am leben 😉 Habt ne schöne Weihnachtszeit!
@CloudSounds 🙏
Ich bin einfach Old School. Auch wenn es die Korg Wavestation nun bald für 30€ gibt, ich kann nun einfach mit einem iPhopne oder iPad als „Musikinstrument“ rein gar nichts anfangen, sorry :-(
@Peter Grandl ….geht mir genauso…. ich dachte kurz eine sekunde lang „muss ich mir jetzt ein ipad kaufen, macht das sinn??…“ nö. ist mir echt zu doof :D
@Peter Grandl Hallo Peter,
also eine iPolysix, iOddy und iM1 zum mitnehmen hat was. So ein Musiknotizbuch für Unterwegs ist praktisch. Dennoch sind mir echte Instrumente lieber.
Auch wenn sowas nicht nur im Fasching gut kommt:
https://youtu.be/JV5hZNbTrAs
@TobyB Ich seh mich eigentlich nciht als der Wander-Gitarrist, der am Lagerfeuer von den „blauen Bergen“ singt. Das Bedürfniss unterwegs sogenannte musikalische Notizen aufzuzeichnen, habe ich einfach nicht. UNd wenn ich sie tatsächlich hätte, würde dieses Bedürfniss schnell an der iPad-Glascheibe zu Grunde gehen, wie eine Fliege an der Windschutzscheibe eines Porsches auf der linken Spur. ;-)
@Peter Grandl Ich hatte grade Lachkaffee auf der iPad Scheibe. Ich sehs als nette Ergänzung Peter, es geht auch ohne. Nur es ist okay, eins dabei zu haben. So eine M1 oder Polysix beulen die Tasche ganz schön aus. Wie kriegt man sowas in einen Porsche? ;-)
@Peter Grandl Niemand wird gezwungen das zu mögen. :)
Dennoch möchte ich anmerken:
Bei der iWavestation wird es, meiner Vermutung nach, wie beim iProphet, oder Casio CZ App. Durch die Touchoberfläche werden diese grausigen originalen LCD-Menü-Cursor-Eingaben (etwas mit dem nun ich rein gar nichts anfangen kann) umgangen und das Betriebssystem der Synths offen ausgebreitet.
Das ist was ganz anderes als bei virtuell-analogen Apps, wie ODYSSEI etc., weil man die Parameter ja auch bei den Hardware-Vorbilder der obigen Apps niemals anfassen konnte.
Wenn Emulationen von Vintage-Synhs jemals auf einem Touchscreen Sinn gemacht haben, dann bei den Fällen dieser „10er-Tastatur“-Synths.
Kurz: die iWavestation hat die Chance die geilste Wavestation aller Zeiten zu werden!
greetz :)
M.
@Markus Schroeder .. aber dafür gibt das Ding auch als anständiges App für eine DAW ;-)
@Peter Grandl … und die ist seit Jahren auch immer noch einer meiner Lieblings-Plug-Ins.
:)
@Peter Grandl Die Oberfläche der Wavestation auf dem iPad ist eindeutig besser zu bedienen als die App auf dem PC (Habe beides).
@Markus Schroeder Hallo M-San,
wobei ich anmerken muss das die Casio CZ schon den richtigen Weg geht ich aber die Umsetzung in Phase 84 besser finde. Aber das ist sicher auch Geschmackssache. Ausserdem, ich hab nicht immer Lust den ganzen Fuhrpark anzuwerfen, falls ich mal wieder eine Idee habe. Insofern ist iPolysix oder iOddy schon praktisch. Oder die Gadgets. Über den Unsinn eines Smartdrummers in GB kann man streiten. Ich seh das ganze als Ergänzung, nicht als Ablösung und schon gar nicht als Allheilmittel. Ansonsten, Word!
@Markus Schroeder Ja, eines meiner Lieblingsthemen seit einem Dutzend Jahre. Ich konnte nie verstehen, wie die Softwareindustrie, genauer die PlugIns so in die Sackgasse der Imitation der Originalinstrumente laufen konnte und da seit ewigen Zeiten nicht mehr rauskommt. Reason war schon ein Schock, dann die unzähligen photorealistischen Imitate der Originalinstrumente, das ging soweit, dass ein lausiges Analogdelay an Stelle eines modernen Halls benutzt werden musste.
Da macht das Foto der WS virtuell Mut hin zu besserem
@Peter Grandl Kann ich nicht nachvollziehen. Gerade du Peter, du setzt doch auch Hardwaresynths ein. Das ist exakt das selbe. Externer Synth da wie dort. Nur dass iWavestation genial viel besser bedienbar ist als die Hardware. Oder sogar SR, igitt, da hatte ich mal zwei von. Spiele ich die App als Einzige, habe ich die Möglichkeit über nur ein Kabel MIDI und Audio digital zur DAW zu transportieren. Versuch das mal mit Hardware.
Oh sorry, sehe gerade, dein Beitrag ist neun Jahre alt
Interessant. Vielleicht denken die Japaner etwas über den Tellerrand hinaus und implementieren der iPad-App die Funktion eines MIDI/SySex-Controllers, um die ur-WS damit in Echtzeit (auch) ansteuern zu können. Das wäre aus meiner Sicht (und als jahrelanger WS-Nutzer, der die WS-EX als auch alle KLC-Versionen nach wie vor bei vielen Aufträgen nutzt) sehr wünschenswert und sinnvoll.
@rauschwerk Exakt darauf habe ich in meinem vorigen Kommentar mit „die Beste WS aller Zeiten“ angespielt. Die vier MIDI-CC waren echt dünn!
Da wäre einiges mehr gegangen.
Vielleicht kommt es nun.
Das hoffen wir alle!
:)
„Ob endlich auch die Sample-Option der Wavestation SR mit dabei sein wird, ist allerdings noch nicht raus.“
Ähmm, ich habe seit 22 Jahren eine WS-SR und kann versichern, sie hat keine „Sample Option“.
oderwieoderwas??? :-)
Jaja, schon gut! :D
ich meinte die A/D mit dem Stereo-Input zum internen Bearbeiten. Ich verwechsle die beiden immer und überall.
sorry,
:)
@Markus Schroeder Die A/D habe ich auch !
Aber samplen kann auch die nicht :D
Sorry, den musste ich jetzt noch draufsetzen ! :-)
Wenn AD für analog/digital Wandler steht, dann steht wohl SR für „Single Rack“ denke ich jetzt mal.
Aber Spass beiseite, es gab ein Zusatzmodul für die WS und WS/AD mit dem man eigene, fertig vorliegende, Samples in den Geräten benutzen konnte.
danke für den Bericht übrigens !
@kiro7 Deswegen hab ich auch geschrieben „mit dem Audio-Input zur Bearbeitung“
Dachte das wäre Hinweis genug, dass ich das schon mitbekommen habe. Nur das Wunschdenken, die WS könnte Samplen, überfällt mich bei dem Thema gerne.
Das mit dem Zusatzmodul ist mir bisher allerdings entgangen. Das isses doch!
Danke,
:)
Die kommentare sind ja alle aus der Kreidezeit. Dann fange ich mal an:
Halleluja!!! Korg hat AUv3 gefunden. Da habe ich schon nicht mehr dran geglaubt Ich verwende nur Garageband und Logic auf dem iPad. Mit Gadget kann ich absolut nichts anfangen. Also geht das nur mit AUv3, nachdem IAA in Garageband nicht mehr geht
So, KORG, jetzt noch iOddyssei, iMonoPoly, iMS-20, iPolysix als AUv3. Gerne in dieser Reihenfolge. Dann wären meine KORG Apps auch alle wieder einfacher nutzbar. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn neuere Desktop PlugIns für iOS freigeschaltet werden würden, aber in dieser Richtung sehe ich leider keine Bewegung.