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Alle Allen & Heath DJ-Mixer & DJ-Controller der XONE-Serie

20. Mai 2021

Die aktuellen Allen & Heath DJ Produkte auf einem Blick

Allen & Heath

Allen & Heath XONE-Series: Ein Überblick

Ein Blick auf die Allen & Heath XONE-Serie, die DJ-Serie des britischen Herstellers von professioneller Audio-/Tontechnik.XONE, eine von neun Serien aus dem Hause A & H, neben QU oder OU, Avantis, dLive oder den kostengünstigen ZED-Mixern.

Tatsächlich ist sich Allen & Heath im DJ-Segment durchgehend treu geblieben. Man hat sich auf die Kernkompetenz konzentriert: Signalverarbeitung und Mixing. Effekte nur, wenn sie wirklich Studioqualität bieten können.
Ausnahme sind drei DJ-Controller (drei mit, sagen wir mal, zwei Variationen), die es aus dem Hause Allen & Heath gab/gibt. Ausflüge in die Region der OEM-Plattenspieler, an denen sich viele andere Hersteller bedienen, oder Media-Player hat es nie gegeben. Die Range an DJ-Kopfhörern, die vor gut 10 Jahren noch auf dem Markt zu finden, XONE XD-53 oder XONE XD-40, ist schon seit vielen Jahren eingestellt.

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Ein Blick auf die ausgelaufenen Produkte der britischen Schmiede ist eine Reise durch meine eigene DJ-Vergangenheit, meine Anfangsjahre, aber auch ein Blick auf Produkte, die so nie wieder gebaut worden sind und die heute in der Tat horrende Preise auf dem Gebrauchtmark erreichen.

Die Rede ist von der DJ-Mixer und Controller Mischung, dem XONE:4D (oder 3D), den „nur DJ-Controller“-Seiten dieses Mix-Controller-Monsters, dem XONE:1D oder dem XONE:2D mit Audiointerface bis hin zu dem legendären XONE:S6 / XONE:V6 Rotary-Mixer, dem XONE:S2 Rack-Mixer. Vielen unbekannt dürfte die XONE:PB Patchbay sein, die eigentlich in jedem Club hätte stehen sollen zu Zeiten, in denen noch viele DJs mit einem digitalen Vinyl-System kamen und Plattenspieler häufig umgesteckt werden mussten. Spannend auch der XONE VF1, ein analoges Filter im 1 HE 19-Zoll-Format samt Overdrive, das ich selbst nie in den Händen hatte. Falls jemand eins hat, ich würde das gern mal testen!

Geblieben in der Range der DJ-Controller ist tatsächlich auch nur noch ein Modell. Die XONE:1D und 2D-Modelle sind seit einigen Jahren ausgelaufen, ebenso der ebenso auf Traktor DJ ausgelegte Controller XONE:DX. Auch der XONE:K1 ist ausgelaufen, also etwas abgespeckte Version des noch erhältlichen XONE:K2.

Und wer kennt eigentlich noch den XONE:02? So, einige werden bis dahin gesagt haben: Kenne ich alle noch die Geräte … aber spätestens beim XONE:02 dürfte den meisten ein Fragezeichen im Gesicht stehen.

Rein der Vollständigkeit halber noch ein paar „Legenden“: XONE:464 und XONE:62 dürfen auf keinen Fall vergessen werden, sind diese doch Grundlage für die heute wichtigsten Modelle im Hause Allen & Heath hinsichtlich der XONE-Serie.

Ebenso spannend wie der Blick auf aktuelle Produkte der Firma Allen & Heath ist ein Blick auf die Vergangenheit in die Kategorie „Discontinued Products“ von Allen & Heath mit einigen XONE-Modellen.

Doch genug der Vergangenheit, Zeit für einen Blick auf die aktuellen Produkte der XONE-Serie.

Die Allen & Heath DJ-Mixer: XONE ist das Stichwort

XONE ist der Name für die DJ-Sparte im Hause Allen & Heath, allen voran natürlich den DJ-Mixern. An der Spitze dieser steht ohne Frage der XONE:92,

Allen & HeathXONE:92 – der Clubstandard

Allen & Heath XONE:92

Allen & Heath XONE:92

XONE:92: Der Klassiker, die Legende und ohne Frage der DJ-Mixer, der die längste Zeit als Club-Standard vorweisen kann. Kein DJ-Mixer ist schon so lange unverändert am Markt und zugleich einer der beiden DJ-Mixer, der weltweit in der DJ-Booth als Standard akzeptiert wird oder in Tech-Ridern von Künstlern von klein bis groß gefordert wird.

Die Geschichte dieser Legende, warum der XONE:92 eigentlich erst ein Mixer der Wizard-Serie war, dann ein XONE wurde was Richie Hawtin damit zu tun hat, das haben wir in dem ausführlichen Vergleichstest des XONE:92 versus XONE:96 einmal beleuchtet und empfehlen einen Blick in diesen.

Die grundlegende Frage, die man sich stellen muss ist sicher, warum der XONE:92 so ein Erfolg wurde. Zum einen wird der Erfolg darauf basieren, dass dieser analoge Mixer, zunächst noch in UK gefertigt, mehr oder weniger unzerstörbar ist. Solid build, das beschreibt es sehr gut. Die Schäden an einem XONE:92 selbst bei härtestem Einsatz bleiben überschaubar. Der Aufbau mit vertikalen Platinen pro Kanalzug sorgt für die Möglichkeit der schnellen und gezielten Reparatur mit fairen Ersatzteilkosten. Zudem ist das Risiko für größere Schäden bei einem Getränkeeinfluss gering, da die Flüssigkeit an den Platinen herunter läuft und sich in der Bodenwanne des Mixers sammeln kann, ohne sich auf Platinen zu stauen.

Das ist natürlich aber nicht der Hauptpunkt: Der Hauptpunkt ist, dass der XONE:92 einem professionellen Anspruch an einen DJ-Mixer absolut genügen kann. Und das mit Funktionen, die damals der Zeit schon sehr voraus waren. Ich meine, wir reden hier von einem Gerät, welches als Prototyp 1999 vorgestellt wurde. Der XONE:92 hatte dann aber ab Tag 1 bereits vier Kanäle mit 4-Band EQ, zwei Filter-Gliedern mit HP-, BPF- und LP-Filter samt einstellbarer Resonanz, zuweisbar auf jeden der vier Kanalzüge mit tapbarem LFO. Der Sound dieser Voltage-controlled-Filter ist ikonisch und ein Markenzeichen dieses Mixers.

Jeder Kanalzug besaß zwei Send-Wege, separat regelbar und beide Pre- oder Post-Fader stellbar.
Zu den vier Kanälen gibt es zwei volle Return-Kanäle mit 4-Band EQ, Cue-bar und mit Ducking, falls der Return-Kanal als Mic-In genutzt wird. Beide Return-Kanäle verfügen über dieselben beiden Sends (und ich bin mir sicher, dass 99,9 % der Nutzer noch nie darüber nachgedacht haben, das zu nutzen, aber, ein Delay vom Return-Weg noch einmal in ein Reverb schicken? Kein Problem. Pre-Fader-Send auf dem Return vom Delay und los!).

Auch ausgangsseitig konnte der XONE:92 Funktionen bieten, die heute bei einigen Mixern Standard sind. Der Kopfhörerausgang besaß schon damals eine 3,5 wie auch 6,3 mm Klinkenbuchse, Split-Cue ist vorhanden, wie auch die Möglichkeit, die beiden Send-Wege abzuhören. Eine Funktion, die bis heute in vielen Mixern noch immer nicht vorhanden ist, warum auch immer, ist, das Kopfhörer-Signal pre oder post-EQ abzuhören. Für mich persönlich ein Key-Features des XONE:92 und mich nach wie vor ein großes Fragezeichen, wie Hersteller denken, dass man sauberes Beatmatching für lange Mixe und zugleich sauberes und langsames Mixing unter einen Hut bekommen sollen, wenn man zeitweise das Signal (da nur post-EQ vorhanden) nicht hören kann.

Ebenso ausgangsseitig spannend, dass es zwei separate Master-Outs gibt, die beide auch regelbar sind. Der Booth-Out ist Mono-schaltbar wie auch mutbar (vorsichtig damit!).

Ohne Frage auch sehr der Zeit voraus ist, dass die meisten Regler und Taster an diesem analogen Mixer MIDI-Daten senden können. So kann der Mixer neben seinen eigentlichen Funktionen auch als MIDI-Controller genutzt werden. Dafür gibt die MIDI-Start-Stop-Taste an der Oberseite mitsamt einem Tempo-Adjust Regler. Ob das die Handschrift eines bestimmten Künstlers ist?

1999, der Prototyp des späteren XONE:92 wird vorgestellt. Niemand hätte vermutet, dass im Jahr 2021 noch immer über diesen schreiben würde. Niemand hätte vermutet, dass dieser Mixer bis ins Jahr 2021 (und sicher darüber hinaus) ein Club-Standard bleiben würde.

Niemand hätte wohl vermutet, dass erst im Jahr 2018 ein Nachfolger auf den Markt kommen würde, der vermutlich zu über 80 % der Funktionen des 92ers mit und in das neue Jahrtausend bringt.

Preis: 1125,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Allen & Heath XONE:92.

Allen & Heath XONE:96 – der Nachfolger

Allen & Heath XONE:96

Allen & Heath XONE:96

Die Ankündigung des Allen & Heath XONE:96 war für den Kenner ein ziemlicher Paukenschlag. Sehr oft dürften sich DJs die Frage gestellt haben, ob und wann es einen Nachfolger zum XONE:92 geben wird und viele werden Angst gehabt haben, dass Allen & Heath auf den 92er nichts Adäquates liefern könnte. Wie sollte man auch, nach so einer Vorlage? Eine und sicher die beste Lösung: Das Konzept beibehalten, die relevanten Features beibehalten, die Schwachstellen ausbessern und einige wenige gute neue Funktionen hinzufügen.

Was also ist passiert? Im Prinzip kann wirklich umgehend jeder, der einen XONE:92 kennt, den XONE:96 blind spielen. Damit hat Allen & Heath im wichtigsten Punkt bereits alles richtig gemacht.

Funktionell ist (fast) alles geblieben. Fleißige Filter-Nutzer*innen mögen den LFO vermissen, der eingespart wurde. Aber um ehrlich zu sein, auch dies eine der Funktionen, die 99,9 % der DJs gekonnt ignoriert haben.

Dazu gekommen ist dort jedoch ein Crunch, ein Overdrive bzw. eine Distortion, die zum Andicken genutzt werden kann. Als Effekt natürlich nur.

Einer der Punkte, der auf jeden Fall überarbeitet werden musste, ist der Signalfluss. So gibt es neue und leistungsfähigere Phono-Preamps und die Filter On/Off-Schalter sind nun nulldurchgangsgeschaltet. Der Filter-Sweep beginnt nun übrigens bereits bei 30 Hz nicht wie früher bei 50 Hz.

Die Return-Kanäle haben sich verdoppelt von zwei auf vier. Zwei davon in voller Kanal-Form nun mit semiparametrischen Mitten, zwei weitere als Aux-In mit An/Aus-Schalter und Level-Regler. So können auf diese fertig gemixte Drum-Macchines oder externe Effekte geroutet werden, die keine weitere Klangbearbeitung benötigen und man verliert für diese keinen Return-Kanal. Der XONE:96 ist damit ein 4+2+2 Mixer.

Den Anspruch, ein Mixer für Live- oder Hybrid-Sets zu sein, hatte ja bereits der XONE:92. Allen & Heath untermauert das nun noch mit dem Einbau eines dualen Audiointerfaces, natürlich ist auch der XONE:96 zu Teilen MIDI-fähig. Über den dualen Port können nicht nur Audiodaten zwischen zweimal einem Laptop und Mixer hin und her gesendet werden, sondern auch Synchronisationsdaten. Ableton auf zwei Rechnern? Ableton Link ist damit direkt über den XONE:92 möglich.
Zudem kann man wählen, auf welche der beiden Ausgänge man MIDI-Daten senden möchte. Ein Controller kann so von zwei Usern an zwei Rechnern benutzt werden.

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Was wurde vergessen? Die Line- wie auch die Cross-Fader-Kurven können eingestellt werden, für den Booth-Out gibt es einen 3-Band-EQ (und das ist ein sehr starkes Feature). Für Live/Hybrid- oder B2B-Sets wurde eine zweite Kopfhörersektion samt Kanalauswahl und Cue-/Mix-Regler verbaut.

Ich zitiere aus dem Testbericht: „Der Allen&Heath Xone:96 ist alles, was am Xone:92 schon geil war. Nur viel besser.“

Preis: 1579,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Allen & Heath XONE:96

Allen & Heath XONE:DB4 –  der digitale DJ-Mixer

Allen & Heath XONE:DB4

Allen & Heath XONE:DB4

Nicht der bekannteste Mixer aus der XONE-Serie, aber ohne Frage der mächtigste. Der XONE:DB4 ist eine absolute Waffe für den DJ, mit der leider einfach nicht jeder umgehen kann. Der Digital-Mixer bietet Funktionen, die sich in dieser Form an keinem anderen DJ-Mixer finden lassen, schon gar nicht in der Menge, alles gespeist durch eine Quad FX Core DSP-Engine. Klar sind die Gene der Entwickler der Studio- und Live-Mischpulte erkennbar, die dem DJ-Mixer Effekte in Studioqualität verpasst samt Einstellungen, die kein DJ-Mixer bisher bieten kann.

Der Funktionsumfang im Kurzdurchlauf und ohne Anspruch auf Vollständigkeit: 4-Kanal-Mixer mit 3-Band EQ/Isolator oder HP/LP-Filter mit einstellbarer Resonanz (und das ist auch der Grund für die Dreiecksform der drei Regler. Jeder Kanalzug verfügt über eine Effekt-Sektion mit 5 Effekten, Parameter-Regler und großem Dry/Wet-Regler (der auf Wunsch als Rotary-Level-Fader genutzt werden kann und der Line-Fader wird zum D/W-Regler). Jeder Effekt ist über das Menü nach eigenen Wünschen konfigurierbar, ebenso wie viele Teile des Mixers. Settings können auf einem USB-Stick gespeichert und geladen werden. Jeder Kanalzug verfügt über einen internen Looper mit einstellbarer Loop-Länge und kleinem Display und natürlich verfügt der XONE:DB4 auch über die XONE-ikonischen Filter-Glieder. Für einige verwirrend, aber ein starkes Feature: Jeder Eingangskanal kann auf jeden Kanalzug zugewiesen werden. Der Mixer verfügt über eine interne Soundkarte mit 24 Bit, 96 kHz – und er ist MIDI-Control kompatibel. Generell sind die Einstellmöglichkeiten dieses Mixers Weltklasse und bis heute nicht von der Konkurrenz erreicht. Und das trotz der Tatsache, dass der XONE:DB4 bereits 2011 auf den Markt gekommen ist.

Am XONE:DB4 trennt sich häufig die Spreu vom Weizen … und man kann hoffen, dass es eines Tages eine MKII-Version geben wird, die bei gleichen professionellen Funktionen ein wenig massenkompatibler ist – denn dann wird der DB4 ein DJM-Killer.

Preis: 1629,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Allen & Heath XONE:DB4

Allen & Heath XONE:DB2

Allen & Heath XONE:DB2

Allen & Heath XONE:DB2

Der kleine Bruder des XONE:DB4 – und leider heute nicht mehr erhältlich, aber kurz erwähnt. Abgespeckt in den Funktionen, dennoch mit vier Kanälen mit 3-Band EQ, Isolator oder Filter, zwei Effekt-Sektionen wie auch zwei separaten Filter-Gliedern. Die Eingangszuweisung auf alle Kanäle findet sich ebenso wie am DB4 wie auch das interne Interface und die MIDI-Kompatibilität. Ein mächtiger Mixer, der ohne Frage mehr kann, als er auf den ersten Blick verrät.

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Allen & Heath XONE:DB2

Allen & Heath XONE:PX5 –  der Unterschätze!

Allen & Heath XONE:PX5

Allen & Heath XONE:PX5

Der XONE:PX5 gehört in meinen Augen zu den unterschätztesten DJ-Mixern auf dem Markt. Er liefert Top-Qualität zum Mittelklassepreis, verpackt auf vier Kanälen. Im klassischen Look von Allen & Heath XONE:Serie macht der DJ-Mixer nicht nur optisch einen super Eindruck, sondern auch funktionell. Im Herzen ist der PX5 ein klassischer 4-Kanal-Mixer, jedoch bestückt mit einigen XONE:typischen Funktionen. Dazu gehört zum Beispiel ein Filterglied mit HPF/BPF und LPF samt Resonanzregler, zuweisbar auf alle Kanäle, inklusive dem Input A, der entweder Mic- oder Line-In sein kann oder aber durch das interne Audiointerface bespielbar ist.

Auch dem Return-Weg kann das Filter zugewiesen werden, einen solchen bietet der digitale Mixer nämlich, genau so wie einen Send-Weg auf allen 4+1 Kanälen.

Bespeist werden kann damit, auch das einmalig in der Zeit des Erscheinen des Mixers, entweder der externe Send-Weg, der interne Send-Weg (also die digitale Effekt-Sektion) oder beides.

Die Effekt-Sektion selbst kann zugewiesen werden allen Kanalzügen, Master und Input A wie aber auch auf den Send und kann pre- oder post-Send genutzt werden. Wieder einmal zeigt sich hier deutlich die Qualität, auch der auch Signalflüsse bei Allen & Heath gestaltet werden, die auch professionellen Ansprüchen abseits vom Standard genügen können.

Die digitale Effekt-Sektion reiht sich qualitativ ein die der XONE:DB – also studio qualitity Effekt. Sie ist jedoch ein wenig DJ-tauglicher gestaltet und bietet neben dem Dry/Wet-Regler zwei Parameter in haptischer Form als Drehregler.

Preis: 1119,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Allen & Heath XONE:PX5

Allen & Heath XONE:43 / XONE:43C – analoge Power

Allen & Heath XONE:43

Allen & Heath XONE:43C und XONE:43

Der XONE:43(C) ist eigentlich mit keinem Mixer der XONE-Range vergleichbar. Es ist ein klassischer analoger 4-Kanal DJ-Mixer mit 3-Band EQ und der XONE-Filtereinheit mit einstellbarer Resonanz, HPF, BPF und LPF. Eine Einheit, jeden Kanal zuweisbar.
Zudem gibt es einen Send- und Return-Weg mit großem X-FX-Regler pro Kanalzug. Der XONE-FX-Weg kann dabei wohlgemerkt auch auf das Filter geroutet werden.

Die Verarbeitung ist sehr gut und der Mixer ist mit LED-beleuchteten, gummierten Tastern und gummierten Potikappen auf für den Live-Einsatz sehr gut gerüstet, macht ebenso aber im Home-Setup eine sehr gute Figur.

Nun gibt es zwei unterschiedliche Versionen, 43 und 43C. Der Unterschied zwischen diesen beiden Varianten besteht alleine darin, dass die C-Version über ein eingebautes Audiointerface verfügt. Verbaut ist eine 16-Kanal-Soundkarte, entsprechend 4 Stereo-Outs und 4 Stereo-Ins. Der XONE:43C ist damit plug and play fertig für ein DJ-Setup mit Controller oder DVS-System (Serato DJ Pro zertifiziert) oder ein Live-Set/Hybrid-Set.

Preis: 618,- Euro / 707,- Euro (XONE:43C)

Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Allen & Heath XONE:43

Allen & Heath XONE:23 / XONE:23C –  der Battle-Mixer

Allen & Heath XONE:23

Allen & Heath XONE:23C und XONE:23

„Die Kleinen“. Der XONE:23 und der XONE:23C sind die beiden kleinen analogen 2-Kanal Mixer / Battle-Mixer in der XONE:Range. Simpel gestaltet und übersichtlich gestaltet, dennoch mit den Genen der „Großen“. Die Gene der Großen sind zum Beispiel das Filter-Glied mit Highpass- und Lowpass-Filter mit Resonanzregler, schaltbar auf beide Kanäle, ebenso der EXT-ON, hinter dem sich eine etwas einfachere Signalschleife für externe Effekte verbirgt. Spannend am XONE:23 ist die Tatsache, dass es keinen Input-Wahlschalter gibt, sondern schlicht und einfach zwei Gain-Regler. Das ermöglicht kein entweder/oder, sondern im Zweifel auch ein „auch“. Der Line-In kann so zu einem Phono-In zugemischt, mehr Sinn zeigt sich jedoch, wenn man den Phono-In zu einem Line-In umkonfiguriert? Das geht, wenn man mit einem Lötkolben umgehen kann und ein wenig technisches Verständnis hat – es wird von Allen & Heath tatsächlich sogar in der Bedienungsanleitung beschrieben. So kann man am Ende vier Line-Ins auf zwei Kanälen spielen. Der Line-Fader gilt dann jeweils für zwei Inputs, ebenso natürlich die Funktionen für die Klangregelung – anhand der Gains kann man aber die Lautstärkeverhältnisse anpassen. Nutzbar zum Beispiel für ein 4-Deck-Set mit einer DJ-Software.

Thema DJ-Software: Auch am XONE:23 steht das C im Namen der zweiten Variante für ein internes Interface und so gibt es auch den kleinen Mixer in einer Version mit einem Audio-Interface.

Preis: 264,- Euro / 338,- Euro (XONE:23C)
Hier geht es zu den ausführlichen Testberichten zum XONE:23 und XONE:23C

Allen & Heath XONE:K2 –  der DJ-Controller

Allen & Heath XONE:K2

Allen & Heath XONE:K2

Der letzte verbliebene DJ-Controller im Angebot von Allen & Heath und trotz der Einfachheit der Funktionen ist ein Meilenstein im Angebot der DJ-Controller der vergangenen Jahre. In gleicher Baugröße wie der Native Instruments Kontrol X1, ist der kleine MIDI-Controller neben dem X1 oder auch alleinig ein Begleiter für viele DJs gewesen, das zu Zeiten, in denen Traktor DJ noch eine wirkliche Relevanz auf dem Markt hatte und viele DJs mit der Software auch im Club-Leben gespielt haben. Besonders beliebt hat den XONE:K2 das Angebot an Drehreglern mit Tasten, die vier Fader sowie das weitere Angebot an frei programmierbaren Tastern gemacht.

Speziell in Live- oder Hybrid-Sets haben sich die schlanken Controller wieder gefunden, allen voran bei der Ikone Richie Hawtin, in dessen Setup zwei dieser Controller für die Steuerung von Traktor DJ und zugleich der Steuerung der Effekte in Ableton zu finden sind. Auch bei Chris Liebing ist ein K2 im Setup zu finden, ebenso bei Dubfire.

Von keinem genutzt wird übrigens die interne 4-Kanal-Soundkarte, viel mehr aber kann der Controller durch 52 Kontrollmöglichkeiten (Tasten/Regler) mit 171 MIDI-Commands auf drei Layern plus der Möglichkeit, der Verbindung mehrerer Units via X:Link überzeugen. Dank dreifarbiger LEDs hinter den Tasten können diese de facto 4 Status anzeigen. Und das alles auf kleinem Raum und perfekt passend neben Mixer/Player und ein bestehendes Setup auf der Bühne oder daheim.

Preis: 228,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Allen & Heath XONE:K2

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Forum
  1. Profilbild
    franzfarian

    Es ist wichtig zu wissen, dass der DB4 keine Treiber für Big Sur bekommen hat und damit nicht auf M1 Geräten läuft. Bei einem knapp 12 Jahre alten Produkt zwar weniger verwunderlich, aber eben auch eine riesiger Wertverlust für alle Besitzer. X96 und PX5 laufen bis heute nicht mit Serato. NI als einziger Software Partner ist im DJ Markt nur noch ein Schatten seiner selbst. Bei aller Begeisterung für A+H wäre eine Auffrischung und Neuausrichtung der gesamten DJ-Produktlinie schon alleine für eine gewisse Zukunftssicherheit dringend geboten.

    • Profilbild
      Kutscher  

      Also das A&H Produkte nicht mit Serato laufen würde ich wher nicht A&H in die Schuhe schieben.

      Ich weiß nicht ob es wirklich eine technische Notwendigkeit ist nur spezielle Serator Hardware zu verbauen und zu supporrten.
      A: hilft das eigene Einheiten zu verkaufen und den User in ein Ökosystem zu fesseln.

      B: Nur einen Wandlerchip testen und mit immer neuen Treiben versorgen zu müssen, (der Hieb geht in Richtung Apple) spart kosten und erhöt die Marge.

      Das es für Serato einen eigenes Pioneer DJM900 Derivat geben musste obwohl der originale auch eine USB Soundkarte hat.
      Plus das Serato sich weigert ein Midi Out Interface zu implementieren um mit offenem Standard auch Drummachines zu synchronisieren.

      Ich sehe aber auch die Verantwortung bei dem mündigen User der erkennen kann das die Software die er gerne nutzen möchte eigentlich eher geschlossen ist.

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