Apple Mac Pro, Pro Display XDR, iPadOS 2019 für Musiker

5. Juni 2019

Apple erinnert sich an die Pro-User

In einer kaum noch zu hoffenden Wendung hat sich Apple auf der Keynote zur WWDC 2019 wieder ihren professionellen Nutzern zugewandt bzw. den Anwendern, die ihre Apple Produkte nicht nur dazu benutzen, pausenlos Selfies zu teilen.

Nach sechs Jahren stellen Apple erstmals wieder einen Mac Pro vor und erweitern iOS für iPads mit Fähigkeiten, die es deutlich näher an den Arbeitsfluss bringen, den wir vom unseren Desktops gewohnt sind und aus iOS wird jetzt iPadOS.

Apple Mac Pro 2019

Der neue Mac Pro kommt ab Herbst zu einem Preis 5999 USD, zusammen mit der neuen Betriebssystemen MacOS Catalina (10.14) und iPadOS.

Als Prozessor kommt wieder ein Intel Xeon zum Einsatz. Konfigurationen von 8, 12, 16, 24 und 28 Kernen werden verfügbar sein, wobei es zwischen den Versionen doch relevante Unterschiede gibt.

CPU

8-Core

  • 3,5 GHz Intel Xeon W
  • 8 Kerne, 16 Threads
  • Turbo Boost bis 4,0 GHz
  • 24,5 MB cache
  • Unterstützung bis zu 1 TB 2666 MHz Arbeitsspeicher

12-Core

  • 3,3 GHz Intel Xeon W
  • 12 Kerne, 24 Threads
  • Turbo Boost bis 4,4 GHz
  • 31,25 MB cache
  • Unterstützung bis zu 1 TB 2933 MHz Arbeitsspeicher

16-Core

  • 3,2 GHz Intel Xeon W
  • 16 Kerne, 32 Threads
  • Turbo Boost bis 4,4 GHz
  • 38 MB cache
  • Unterstützung bis zu 1 TB 2933 MHz Arbeitsspeicher

24-Core

  • 2,7 GHz Intel Xeon W
  • 24 Kerne, 48 Threads
  • Turbo Boost bis 4,4 GHz
  • 57 MB cache
  • Unterstützung bis zu 2 TB 2933 MHz Arbeitsspeicher

28-Core

  • 2,5 GHz Intel Xeon W
  • 28 Kerne 56 Threads
  • Turbo Boost bis 4,4 GHz
  • 66,5 MB cache
  • Unterstützung bis zu 2 TB 2933 MHz Arbeitsspeicher

RAM

Das ist schon mal Rechenpower bis zum Abwinken. Der RAM-Speicher kann über 12 Dual-Channel-DIMM-Steckpläze nach Bedarf aufgerüstet werden. Das RAM kann vom Benutzer selbst leicht nachgerüstet werden.

Apple Mac Pro 2019

Apple Mac Pro 2019

Grafik

An Optionen für die Grafikkarte gibt es als Einstieg eine AMD Radeon Pro 580X mit 8 GB an DDR5-Speicher. Noch etwas verhalten, aber für Audioanwendung mehr als ausreichend.

Da macht die AMD Radeon Pro Vega 2 mit 32 GB an HBM2-Speicher schon mehr her. Aber was ist besser als eine Vega 2? Genau: zwei Vega 2!.

Mit der AMD Radeon Pro Vega 2 Duo mit 64 GB HBM2-Speicher (32 GB für jede GPU) steigt die Rechenpower von 14,1 Teraflops auf 28,2 Teralflops. Die Speicherbandbreite bei allen Modellen liegt bei 1 TB/s.

Zusätzlich kann über die Infinity Fabric Link-Verbindung noch eine weitere VEGA 2-Karte eingebunden werden, die dann mit einer Geschwindigkeit von 84 GB/s kommunizieren.

Alle Karten bieten zum Anschließen von Bildschirmen zwei HDMI-Ports auf der Karte und vier Display-Ports, die auf die internen Thunderbolt 3 Ports umgelenkt sind.

Damit lassen sich sechs 4k-Displays oder zwei 5K-Displays bzw. zwei der neuen Pro Display XDR 6K-Displays von Apple anschließen.

Die Karten sind als sogenannte MPX-Module ausgeführt/installiert, wobei die 580X als halbe Höheneinheit ausgeführt ist und die Vega 2 / Duo als eine ganze Höheneinheit.

Auch der PCI-Slot feiert seine Rückkehr. Für den Consumer-Bereich eher unwichtig geworden, aufgrund von USB und Thunderbolt und Laptops, oder besser genauer gesagt von der Industrie, kaum noch bedient, besteht in der professionellen Anwendung nach wie vor großer Bedarf an dieser Schnittstelle.

Apple Mac Pro 2019 Lüfter

Apple Mac Pro 2019 Lüfter

Afterburner

Doch damit der Rechenpower nicht genug. Mit der PCIe X16-Karte Afterburner kann ein weiterer FPGA-Rechenknecht in den Mac Pro 2019 eingebaut werden. Vorwiegend für Video-De-/-Kodierung ausgelegt, ist die Karte aber frei für Drittanbieteranwendungen benutzbar.

Bekannte Eckdaten des Afterburners sind bisher die De-/-Kodierung  von 12 (zwölf) Videostreams in 4K Auflösung oder ein Durchsatz  von 6 Milliarden Pixel pro Sekunde.

Apple Mac Pro 2019 Lüfter

Apple Mac Pro 2019 Lüfter

Apple Mac Pro 2019 Draufsicht

Apple Mac Pro 2019 Draufsicht

PCIe ist zurück

Nachdem die ausschließliche Bestückung des MacPro 2013 mit Thunderbolt-Ports auf recht wenig Gegenliebe stieß, kommen nun die Steckplätze wieder zurück, bestehend aus:

Zwei MPX-Modulen, die je einen PCIe 3.0 x16- und einen x8-Steckplatz bieten und die zusammen bis zu 500 Watt beanspruchen dürfen. Zusätzliche 300 W können über einen 8-Pin-Anschluss zugeleitet werden.

Dazu kommen noch einmal ein PCIe 3.0 x16 und zwei x8 Steckplätze in voller Baulänge und ein 4x Steckplatz in halber Baulänge, die je 75 Watt (PCIe 3.0 Spezifikation) beanspruchen dürfen.

Dass hier PCIe 3.0 gewählt wurde und nicht PCIe 4.0, das im PC-Bereich schon ausreichend mit Motherboards bedient wird, ist etwas bedauerlich. Hier fordert das ewige Aufholrennen zwischen Entwicklung und Anwendung wohl seine Opfer.

Um den leistungsstarken wie -hungrigen Apple Mac Pro 2019 zu betreiben, wurde ein fettes 1,4 Kilowatt Netzteil verbaut, das dauerhaft 1280 Watt liefert. Auch ein ausgeklügeltes Lüftungssystem mit massiven Kühlkörpern wurde installiert, das gewährleistet, dass der Mac Pro auch bei höchster Auslastung keine Einbrüche aufgrund von Überhitzung erlebt und trotzdem flüsterleise ist.
Man sollte aber etwas Kleingeld für die Stromrechnung beiseite legen.

Apple Mac Pro 2019 tragbar

Apple Mac Pro 2019 tragbar

Sonstige Anschlüsse

  • 2x USB 3, 5GB/S
  • 2x Thunderbolt 3 (USB 10GB/s, Displayport)
  • 2x 10 GB/s Ethernet
  • Erweiterbar:
  • 2x Thunderbolt 3 (USB 10 GB/s , Displayport)
  • Wi-Fi 802.11ac (EEE 802.11a/b/g/n kompatibel)
  • Bluetooth 5.0

Wartungsfreundlichkeit

Apple hat auch nach langen Jahren und vielen iMacs wieder zur Wartungsfreundlichkeit zurückgefunden. So lässt sich der Mac Pro leicht von jeder Seite aus separat öffnen und Module leicht vom Endverbraucher einsetzen oder austauschen.

Interne SSDs

SSDs austauschbar?

SSDs austauschbar?

Die verfügbaren SSD-Optionen reichen von 256 GB bis 4 TB (in zwei Modulen) und obwohl die SSDs vom T2-Chip kontrolliert werden, scheinen auch sie vom Anwender austauschbar zu sein. Die Grafik zeigt zwei Module, die nach NVMe-SSDs aussehen. Näher Infos darüber sind aber bisher nicht verfügbar.

Die neue Mac Pro ist sicher ein recht teures Vorzeigemodell, das hauptsächlich auf die CGI-  und Videoproduktion sowie Forschung abzielt, für die reine Musikanwendungen wäre er fast schon überdimensioniert, wenn nicht die PCI-Slots wären. Aber dass Apple nach Steve Jobs nochmals etwas so Bodenständiges bringt, hätte ich nicht zu hoffen gewagt.

iPadOS

Apple_iPadOS Slide-Over

Apple_iPadOS Slide-Over

Die zweite große Enthüllung auf der Keynote war wohl das iPadOS, die im Herbst kommende eigene iOS-Version für iPads. Damit scheinen sich die Wege von iOS für iPhone, inkl. iPod Touch und iPad zu trennen und alle iPads ab dem iPad Air 2 rücken mit iPadOS deutlich näher zu den Desktops und damit die Einsicht/Handlung, dass die Pads über die gemeinsame Wurzel mit den iPhones und iPod Touches mittlerweile weit hinaus gewachsen sind, die von einem gemeinsamen OS nicht mehr effizient abgedeckt werden können. Nach MacOS, tvOS und watchOS nur der konsequente Schritt!

Die wichtigste Neuerung für Musiker wäre wohl die Files-App. Denn iPadOS unterstützt nun umfassenden Zugriff auf externe USB-Massenspeicher, SD-Flash-Karten und SMB-Dateiserver und erlaubt nicht nur das Transferieren von Bildern, sondern von allen Dateiformaten. Also auch Samples, Audio- und MIDI- sowie Video- und Projektdaten.

Die Files App ist dabei zwar immer noch die zentrale Schnittstelle, aber die neuen Spaltenansichten und neue Quick-Kommandos erleichtern das Navigieren im Dateisystem erheblich. Außerdem ermöglich iPadOS nun explizit (beliebige) lokale Speicherung sowie das Erstellen und Öffnen von ZIP-Dateien und das Teilen von ganzen Ordnern in der iCloud.

Weiterhin sollen mit der neuen gestaltetn Overlay-Funktion der Austausch von Daten zwischen den Apps deutlich erleichtert werden, indem die Daten intuitiver, direkt per Touch-Geste verschoben werden können etc.

Auch ein neuer Download-Manager soll die Verwaltung von Daten, die auf diversen Cloud-Services oder Internetseiten liegen deutlich erleichtern.

Damit haben wir mit iPadOS fast schon so die lange fälligen, freie Zustände wie auf einem „echten“ Dateisystem wie NTFS, HFS+ oder APFS etc. und es kann gar nicht hoch geschätzt werden, was das für uns iPad-Musiker bedeutet.

Auch wurden weitere fixe Geste für das Arbeiten und Teilen bei Texten und Bildern eingeführt, es lohnt also, sich mal mit den Kontrollgesten des iPads auseinander zu setzen.

Unter der Haube wurden Xcode 11 und damit Swift mit CoreML 3 und CreateML und SwiftUI optimiert und sollen für eine bessere Leistungseffizienz sorgen und die Entwicklung maßgeblich vereinfachen.

Pencil

Sehr erfreulich, wenn auch weniger bedeutend für iOS-Musiker, dürfte die niedrigere Latenz der Apple Pencils sein. Aber Ressourcen-Optimierungen sind immer gut. Auch sollen die Pencils nun deutlich besser in die Bedienung des Betriebssystems integriert werden und mehr Funktionen unterstützen.

Marzipan

Neue APIs ermöglichen auch die leichtere Umsetzung on „iOS“-Apps auf MacOS Catalina. Das Gerücht, dass iOS 13 oder iPadOS eine Mausunterstützung bietet, wurde bestätigt. Allerdings erst mal nur als Teil der Assistenzkontrollhilfen zur größeren Barrierefreiheit.

Da kann man nur hoffen, dass sich das nicht negativ auf die Oberflächengestaltung auswirkt, zumal ja schon der Pencil diese Pixel-Perfect-Aufgabe übernimmt und die wesentlich natürlichere Erweiterung des Touchscreens ist. Einige Apps kleben eh noch zu sehr an den KB+M Vorbildern der Desktop-Rechner. Das endgültige Ergebnis dieser Neuerung bleibt abzuwarten.

AUv3 ist die Zukunft

Doch es gibt auch einen Nachteil, der sich allerdings, genauso wie das Ende der 32 Bit Apps schon lange abzeichnete: Inter-App-Audio kurz IAA und native Audiobus-Apps, die ja auf IAA basieren, wird es auf iPadOS / iOS13 nicht mehr geben. Dass AUv3 die Zukunft ist, hat sich, wie gesagt, schon seit dessen Einführung angekündigt. Wir dürfen uns nichtsdestotrotz also auf ein weiteres App-Sterben gefasst machen.

Mit dem neuen Xcode 11 ist wohl damit zu rechnen, dass in Zukunft etliche iOS-exklusive AUv3-Plugins auf MacOS kommen. Wenn man sich allerdings ansieht, wie wenig native AudioUnit-, geschweige denn AUv3-Plugins auf MacOS existieren, also AUs, die nicht mit dem Steinberg VST-SDK gewrapped wurden, dann dürfte sich an der umgekehrten Migration von MacOS zu iPadOS / iOS13 auch weiterhin wenig ändern.
Eine direkte Ausführbarkeit von Apps auf der jeweils anderen Plattform dürfte auch mit den neuen Betriebssystemen von 2019 nicht kommen.

Wie gesagt ist dies alles ab einem mittlerweile schon sehr bescheidenen iPad Air 2 möglich, außer dem Pencil, der auch weiterhin nur den iPad Pros bzw. dem iPad 2018 (6. Gen.) oder neuer vorbehalten bleibt.

Nachtrag: Gekürzte Apple-Pressemeldung zum

Apple Pro Display XDR

Das Pro Display XDR verfügt über ein enormes 32-Zoll Retina 6K Display mit  P3-Farbraum und 10-Bit-Farbtiefe,  1.600 Nits Spitzenhelligkeit, ein Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 und einen extrem breiten Betrachtungswinkel. Zusammen sind der neue Mac Pro und das Pro Display XDR die leistungsstärksten Tools, die Apple je für professionelle Nutzer entwickelt hat.

„Wir haben den Mac Pro für Nutzer entwickelt, die ein modulares System mit extremer Leistung, Erweiterung und Konfigurierbarkeit benötigen. Mit leistungsstarken Xeon-Prozessoren, enormer Speicherkapazität, bahnbrechender GPU-Architektur, der PCIe-Erweiterung, der Afterburner Beschleunigerkarte und dem atemberaubenden Design ist der neue Mac Pro ein echtes Highlight, mit dem Profis optimale Leistung bringen“, 

sagt Phil Schiller, Senior Vice President of Worldwide Marketing von Apple.

„Das Pro Display XDR ist das beste professionelle Display der Welt und der perfekte Begleiter für den neuen Mac Pro. Mit einer Retina 6K Auflösung, wunderschönen Farben, extremen Helligkeits- und Kontrastverhältnissen und einem hochfunktionalen Design bietet das Pro Display XDR die umfassendste Funktionsauswahl, die je auf einem Display zu diesem Preis angeboten wurde.“

Mit einem 32-Zoll-LCD-Panel mit einer Auflösung von 6016 x 3384 6K Retina und mehr als 20 Millionen Pixeln bietet das Pro Display XDR ein gestochen scharfes, hochauflösendes Bilderlebnis mit fast 40 Prozent mehr Bildschirmfläche als ein Retina 5K Display. Mit einem P3-Farbraum und echten 10-Bit-Farben für über 1 Milliarde Farben können professionelle Nutzer ein realitätsgetreueres Bild sehen – das ist entscheidend für die Video- und Fotobearbeitung, 3D-Animation oder Farbkorrekturen. Das Pro Display XDR verfügt auch über die branchenweit beste Polarisationstechnologie und bietet einen superbreiten, farbgenauen, außermittigen Betrachtungswinkel, so dass jetzt mehrere Personen gleichzeitig genauere Inhalte ansehen können. Um reflektiertes Licht zu managen, verfügt das Pro Display XDR über eine branchenführende Antireflexbeschichtung und bietet eine innovative neue matte Option namens Nanotextur, bei der Glas im Nanometerbereich geätzt wird, um ein geringes Reflexionsvermögen und weniger Blendung zu erreichen.

Extremer Dynamikbereich erweckt Inhalte zum Leben

Um besser widerzuspiegeln, was das Auge in der realen Welt sehen kann, bietet das Pro Display XDR mit dem hohen Dynamikbereich ein völlig neues Extrem. Das Pro Display XDR verwendet ein direktes hintergrundbeleuchtetes System mit einer großen Anzahl von LEDs, die 1.000 Nits Vollbildhelligkeit und 1.600 Nits Spitzenhelligkeit erzeugen, was weit über der Leistung eines typischen Displays liegt. Mit einem fortschrittlichen Wärmemanagement, bei dem das Gittermuster aus Aluminium als Kühlkörper verwendet wird, kann das Pro Display XDR 1.000 Nits Vollbildhelligkeit auf unbestimmte Zeit beibehalten, was auf einem Display mit diesem Preis bisher nicht möglich war. Und mit einem erstaunlichen Kontrastverhältnis von 1.000.000.000:1 verfügen die Bilder über die hellsten spiegelnden Akzente, extrem dunkle Schwarztöne und alle Details dazwischen.

Flexibles Design für die Arbeitsweise von professionellen Nutzern

Mit einer Glasoberfläche bis zum Rand und schmalen 9-Millimeter-Rändern in einem beeindruckenden Aluminiumgehäuse zeichnet sich das Pro Display XDR durch ein hochfunktionales und flexibles Design aus. Der Pro Ständer verfügt über einen aufwendig konstruierten Haltearm, der das Display perfekt ausbalanciert, so dass es sich praktisch schwerelos anfühlt und der Nutzer es leicht in Position bringen kann. Der Pro Ständer bietet sowohl eine Neigungs- als auch eine Höhenverstellung und so kann sich das Pro Display XDR in den Hochformat-Modus drehen – perfekt für Aufgaben wie Fotos retuschieren, eine Website gestalten oder programmieren. Der Pro Ständer ist leicht abnehmbar und lässt sich schnell anbringen und abnehmen, so dass er ganz unkompliziert vor Ort mitgenommen werden kann. Für Profis mit besonderen Montageanforderungen ist ein VESA-Montageadapter mit dem Pro Ständer austauschbar. Mit einem einzigen Thunderbolt 3 Kabel verbindet sich das Pro Display XDR nahtlos mit der Mac Produktlinie, einschließlich des neuen Mac Pro, der bis zu sechs Displays für beeindruckende 120 Millionen Pixel unterstützt.

Preis

  • Apple Mac Pro 2019 ab 5.999,- USD (ab Herbst)
  • Apple Pro Display XDR ab 4.999,- USD (ab Herbst)
  • Apple Pro Ständer 999,- USD (ab Herbst)
  • Apple Visa Mount Adapter 199,-USD (ab Herbst)
Forum
  1. Profilbild
    Soundreverend  

    Ist ja ein cooles Teil, und klar für Profis, die setzen den dann einfach von den Steuern ab ;)

    Soll wirklich kein Meckern sein, ich bin mit meinem mac mini 2018 zufrieden, aber früher konnte ich mir auch Mac Pro und PowerMac als Amateur leisten, PowerMac G4 ab 2000.- Euro etc.

    Ich würde mir wirklich wünschen, das es ein Einsteiger Setup geben würde, so um die 3000, das man dann nach ein paar Jahren ausbauen könnte.

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      Tyrell  RED 31

      Absolut, so etwas sollte auch für Apple machbar sein.

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      Ted Raven  AHU

      Etwas von den Steuern abzusetzen bedeutet nicht, dass man nichts dafür bezahlt hat. Man zahlt nur für den Kaufpreis keine Steuern, bekommt als Gewerbetreibender also maximal ca. 25 % des (ist von Bundesland zu Bundesland und von Jahr zu Jahr unterschiedlich) des Kaufwertes zurück. Mit den bleibenden 4.500 € halte ich das Teil immer noch für gnadenlos überteuert.

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      Franz Walsch  AHU

      Abseits von Apple haben sich Designer viele Gedanken über einen modularen MacPro gemacht. So z.Bsp. CURVED/labs. Die Studie würde ich eher kaufen.
      Das Video findet man unter Youtube unter »CURVEDlabs der modulare Mac Pro«.

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    swift  

    Schöner Schmarren, ich habe mir gerade erst von WMF eine Käsereibe gekauft.

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      Markus Schroeder  RED

      kannste gleich neben den Aschenbecher in die Rumpelkammer stellen…

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      SynthNerd  

      gute Entscheidung, wenn du dir Parmesan über die Pasta hobeln willst.

      Die Reiben aus Cupertino sind bestimmt auf das Hobeln von McIntosh kompatiblen Apfelsorten spezialisiert ;-)

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    waldgeist  

    Seid Ihr sicher, dass IAA nicht mehr möglich sein wird? Laut Release Docs ist es lediglich „deprecated“, kann also in späteren Releases ganz entfallen.

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      Markus Schroeder  RED

      Sicher ist es wohl erst, wenn PadOS draußen sein wird. Da Apple aber keine Losen Enden mag ist „deprecated“ schon als ein deutliche „Warnung“ an Entwickler aufzufassen, IMHO.

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      Markus Schroeder  RED

      Auf cdm.link hat Peter Kirn gerade das Interview „The future of inter-app sound on iOS: a chat with Audiobus’ creator“ zum Thema veröffentlicht.

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    Filterspiel  AHU

    Und alle finden den Monitorständer mit $999 teuer. Dabei zeigt Apple doch nur, wie man selbst mit einem 50% Nachlass in ein paar Jahren immer noch 10000% Marge machen kann.

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    psv-ddv  AHU

    Danke für die umfangreiche musikbezogene Übersicht über das neue Apple Besteck!
    Es freut mich als Apple Nutzer seit den 80ger Jahren, dass es wieder einen recht flexibel konfigurierbaren Mac gibt. Preislich driftet Apple ja langsam aber sicher ins Nirvana – Aber wer es sich leisten kann in San Francisco zu wohnen der hat vermutlich eh eine komplett gestörte Vorstellung der Finanzen anderer Menschen. Andererseits erinnere ich mich, dass ein Macintosh IIfx damals irgendwas um 15 tausend DM gekostet hat und das war auch utopisch teuer.
    Super dass PCI wieder an Bord ist. Nur über den Witz der Apple Designer mit den Käsereibe kann ich nicht so richtig lachen. Tenor: Da habt ihr eure geliebte Käsereibe wieder. Zynisch bei solch einem teuren Computer.

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      Tyrell  RED 31

      Der Preis ist wirklich out of control. Wenn es die neuesten iMacs ohne Bildschirm gäbe, wäre das für mich die Lösung gewesen. Da dem aber nicht so ist, habe ich mir vor einigen Wochen einen gebrauchten ProMac zugelegt (Tönnchen) und bin super happy damit.

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        psv-ddv  AHU

        Volle Zustimmung! Ich liebäugele jetzt auch mit dem Tönnchen nebst Thunderbolt PCI Chassis. Gut zu hören, dass Du damit zufrieden bist.
        Bildschirmmässig habe ich mich letztes Jahr von der Hoffnung auf eine neues Cinema Display verabschiedet und mir hochauflösende Eizos zum Preis von zwei Apple Bildschirmstativen zugelegt. Das war eine gute Entscheidung.

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          StereJo

          Ist eine Idee mit dem „Tönnchen“ – kann man den dann als Hauptrechner nehmen (wegen Thunderbolt) und den MacPro 5.1 als Slave für UAD octo Card.
          Vielleicht mit Vienna Ensemble Pro 7 – hat da jemand Erfahrung?

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            psv-ddv  AHU

            Könnte eigentlich klappen, habe aber keine persönliche Erfahrung damit. Meine Wandler hängen derzeit leider noch über FW->Thunderbolt am Rechner. Hoffentlich irgendwann mal über Dante, wenn die Herrschaften bei Prism sich dazu durchringen das dann auch mal für ihre professionellen Interfaces anzubieten :(

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            TobyB  RED

            Hallo Sterejo,

            das geht. Ist mit VSLP7 kein Hexenwerk. Musst halt den Server auf dem Tönnchen einrichten. Und dann noch überlegen wo Audio und MIDI landen sollen. Das LAN sollte AVB können

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        TobyB  RED

        Ich hätte den neuen Mac Mini in Betracht gezogen, ausser du schürfst nebenher klammheimlich Bitcoins. Das Tönnchen und der neue MacPro sind eher Video und 3D Kisten oder lassen sich mit MacOS Server für leistungs und rechenintensive Aufgaben Nutzen. Ich hab den neuen Mac Mini als Logic Rechner im Einsatz, Für amazona ein 2017 MacMini und aus Nostalgie Gründen meinen iMac intel core duo, der das Ganze steuert.

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          Tyrell  RED 31

          Ich mache tatsächlich viel Video und auch bei Logic wirken sich die 8 Kerne deutlich aus :-)

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            TobyB  RED

            Für Video hast du Recht Peter. Bei Logic müsste man mal das Tönnchen gegen MacMini 3,0 GHz 6‑Core Prozessor 256GB Speicherplatz antreten lassen. Ich hatte im Peak bei Logic und 48K Audio und 48 Spuren, noch nicht mal 10 Prozent CPU Auslastung.

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        Soundreverend  

        Ich nutze den mac mini 6-core i7 von 2018. Der ist laut Benchmarks teilweise schneller als die kleine Tonne. Und verbraucht weniger Strom im Leerlauf, für mich auch ein wichtiges Kriterium weil der mac eigentlich immer an ist. Eine alte Käesereibe zieht noch über 100 Watt, die Tonne um die 40.

        Einziger Nachteil: Bei höherer Last macht sich der kleine Lüfter im mac mini natürlich mehr bemerkbar als ein großer Lüfter in einem iMac. Ansonsten lautlos. Bei mir steht er im Rack etwas schallgeschützt, das funktioniert ganz gut.

        Anschlüsse sind auch ausreichend vorhanden, Focusrite über Firewire->TB2->TB3 Adapter (!!) klappt ohne Einschränkung.

        Warum kommt nicht jemand auf die Idee und baut ein großes Gehäuse – man kann das Motherboard vom mac mini ja wunderbar ausbauen – und dann einen großen Lüfter auf die CPU, Platz für eine PCI Erweiterung – das nenne ich modular :)

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          TobyB  RED

          Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Das Adapterkontrukt Firewire->TB2->TB3 Adapter kommt mir bekannt vor :-D Ich hatte neulich „Spass“ mit einem Apple Mini DisplayPort-auf-DVI-AdapterApdater. Der zweite Monitor wollte einfach nicht laufen. Ich musste mir an der Genius Bar erklären lassen, das die auch eine FW haben und die mit dem OS aktualisiert wird. ;-) Der Monitor läuft. Apple ist halt auch eine Designbude, deswegen folgt da die Form nicht immer der Funktion. Sonst würde es deinen Formfaktor geben. Das ist wie mit der neuen Magic Maus, die muss man auf den Rücken legen und mit dem Lightning Kabel zum laden motivieren. So kann man auch seine Pausenzeiten einhalten ;-) Das neue Magic Keyboard kann ich gleichzeitig laden und nutzen.

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          cosmolab  

          …nur 100W? Du Glücklicher (falls das überhaupt stimmt):
          Meine alte Käsereibe von 2009 ist noch immer brav im Einsatz und macht noch immer Spaß, bis auf ein Detail: Sie zieht ca. 220W… :-(

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              cosmolab  

              …hach, das wär schön! ;-)
              Vielleicht beim Gerät im Auslieferungszustand.
              Meine Kiste ist aber die zweite von unten im der Liste und „vollgepfropft“ mit diversen Goodies (RAM, CPU, Disks, andere Grafikkarte). Und eigentlich ist es noch viel schlimmer, denn mein Monitor (ein 30″ CinemaDisplay aus der Zeit) schluckt auch nochmal fast 100W(!). Ich hab´s mal gemessen: Bildschirm wartet (leicht gedimmt) auf Eingabe, sonst passiert nix: 300W. :-(

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        Ted Raven  AHU

        Ich finde die Kiste zwar gnadenlos überteuert, vermute aber, dass gerade das den Verkauf ankurbeln wird. Wer sich ein Telefon für über 1000 € kauft, obwohl es leistungsfähigere Produkte zum halben Preis gibt, tut das nicht aus praktischen Gründen sondern um zu zeigen (oder vorzugeben), dass man zu viel Geld hat. Das macht den Erfolg von Apple doch aus. Das sind keine Werkzeuge sondern Lifestyle-Produkte. Und jetzt, wo ein iPhone nichts besonderes mehr ist und man damit nicht mehr angeben kann, muss eben etwas neues her.

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    lightman  AHU

    Es ist vermutlich relativ egal, wie teuer sie die Apples machen, die Leute kaufen sie ja trotzdem, weil… …Apple! Schon cool, wenn man solche Produkte am Start hat.

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    Cornell 1

    Ich lache. Warum?
    1. Ja, es ist optisch eine Käsereibe.

    2. Wenn ich in D Mark Umrechne wird mir schlecht. Da kann ich mir ca. ein sechstel von einer Eigentumswohnung erwerben. (Geographisch abhängig)

    Mein alter MAC Tower hatte auch einen stolzen Preis von 2.000.- EUR. War für mich auch teuer. Aber er steht immer noch hier und läuft sehr gut mit dem Ableton und UAD Quad Audio Karten.

    Nun ist es aber diese Käsereibe unverschämt teuer. Und nicht nur das.

    Ich mag behaupten das der Preis willkürlich aus der Luft gegriffen ist. (Thinking Ethik).

    Gretes. M.C.

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      AppleUser2015

      Sry, aber das stimmt einfach nimmt…

      Bitte stelle Dir eine gleichwertige Workstation bei HP, Dell oder XL-Machines und co zusammen und du bist schneller über 6000 Euro als du denkst…

      Und bitte bedenke; Der neue Mac Pro hat 8 PCIe Slots (perfekt für HDX Systeme) 12 Ram Slots (sprich bis zu 1,5 GB DDR4 EEC Ram…usw…. Das hat nun mal seinen Preis und im Lowend sprich 3000 Euro… gibt es das eben nicht… Kein Xeon W (Nachfolger von E7) Kein fast 3ghz getakteter DDR4 EEC Ram..usw… Das Teil ist endlich mal wieder eine Workstation mit Highend Komponenten… (Alleine mit der Afterburner Karte 3 8k Streams in Realtime mit Edit)… wow… Apple wollte uns den neuen Macpro auch für Logic schmackmacht machen… Das empfinde ich aber als reines Werbegebrabbel… Logic ist CPU abhängig und ein Imac Pro mit bis zu 18 Cores werden genauso performant sein, wie der neue Mac Pro… Aber Hallo das TEIL HAT 8 und nochmal 8 PCIe Slots und 12 und ich wiederhole 12 RAM SLOTS…. Mein Sample Rechner für VSL und EQWL haben 128gb… Alleine die Vorstellung mit 1.5 GB Ram zu arbeiten ist naja fantastisch…

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        SynthNerd  

        1,5GB RAM = fantastisch? Ich meine die meisten Smartphones haben heute mehr als das.
        Aber vielleicht meinst du ja 1,5TB RAM – oder?

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          AppleUser2015

          Sry verschrieben… Ich meinte natürlich 1,5 TB Ram
          Ein Traum für jeden VSL und co Nutzer

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      TobyB  RED

      Hallo Cornell,

      für 36.000€ also das 6 Fache von 6.000€ bekommst du keine Eigentumswohnung. Auch nicht den sechsten Teil einer solchen Wohnung. Die Baukosten für einen Quadratmeter liegen irgendwo bei 1500€. Somit reden wir über 4qm oder 24 qm. Am Ende kommen für so eine Wohnung bis zu 150Tsd€ raus.

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        Joghurt  AHU

        Hallo Toby

        Nun, du rechnest mit dem Basispreis von 6000 Euro. Nutzt man einige der spassigen Features, dann kommt man eben mal auf 60’000 Euro. Alleine die 1.5 TB RAM stehen mit 18’000 Euro zu Buche. Und dann noch dies, und das und jenes… Der neue Bildschirm (wohl auch so um die 10’000 Euro) ist dann noch nicht dabei. Alleine für den einen Standfuss 999 Dollar hinzulegen ist schon ambitiös.

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          TobyB  RED

          Hallo Joghurt,

          so wird ein Schuh draus. Im entsprechenden Unternehmenskontext wird so eine Kiste allerdings eher geleast. Da egalisieren sich die Kosten wieder. Zumal ich ja auch geschrieben haben, das ich diese Kiste eher bei Video, Post Produktion, 3D und VFX sehe. Für Audio siehe unten. 1000 Spuren in Logic, kann man mal machen ;-)

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          dAS hEIKO  

          Hat er grade „Standfuß“ gesagt? o_O (Der Stand, dessen Fuß nicht genannt werden will?) XD

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        dAS hEIKO  

        @Toby
        Nun, mein Bescheidenes Reich hat zeimlich genau 36.000 Euro gekostet.
        Zugegebenermaßen vor etwas 12-13 Jahren – aber immerhin. Im Endeffekt
        ist es aber weitgehend egal, wie nah man da ranrechnet: Allein dass man schon
        auf so einen Vergleich gestoßen werden könnte ist pervers, oder nicht?

        Und wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe: mit sechstausen – oh, sorry: 5.999.- ist ja im Ansatz noch nicht das drin, was vielen Lesern hier nen feuchten Fleck in der Hose beschert (Humor, gell). Und wenn man mal ganz salopp 10-tausen Euro in den Raum stellt, ist das sicher nicht realitätsfern. Legitim fände ich es dann schon, darüber nachzudenken, ob ein dicker Threadripper kein adäquater Gegner wäre, auch wenn er „NUR“ 128GB RAM mit Quadchannel bereitstellt. Denn die 2TB RAM des Mac Pro können sich wohl nur die wenigsten hier im Forum leisten….vielleicht bekäme man sogar schon den AMD rechner komplett dafür.

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          TobyB  RED

          Ich denke das viele die sich diesen Klotz in die Firma stellen werden den Rechner leasen werden. Der Schmerz verteilt sich dann auf 48 oder 60 Monate, inklusive Service. Der Vergleich mit der Wohnung ist sicherlich eine Metapher. Kann man so rechnen muss man aber nicht.

          Das schöne an MacOSX und dem Kernel ist eigentlich seine ultraportabilität. Ich hätte einen Boliden auf ARM Basis so richtig innovativ gefunden. Dieser hier ist von BWLern erdacht und wurde auch so umgesetzt. Wobei ich immernoch nicht den Bedarf sehe. Die großen Player nutzen Cloudcomputing als Service, in der Mitte wird Projektbezogen Rechenzeit gemietet. Und die kleinen Nutzen z.b. sowas wie die Notchbox oder Boris FX mit OFX dann kann das Ganze unter Linux/BSD laufen. Und die HW wird exakt auf diesen Bedarf gebaut. Was immer noch günstiger als die komplette Mac Lösung ist.

          Einen Threadripper und diesen hier müsste man tatsächlich mal benchmarken.

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      cosmolab  

      …na man merkt, Du kennst Dich aus.
      Der Vergleich mit der Eigentumswohnung ist goldig – besonders hier in München.
      Lass mal rechnen – ähhm – für 6k€ kriegst Du hier inzwischen etwa EINEN Quadratmeter.
      ;-))

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        dAS hEIKO  

        servus,
        deshalb ist es ja (auch) München.
        Da fahr ich doch lieber eineinhalb Stunden, wenn ich mal zum Tollwood gehen möcht.

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      Ted Raven  AHU

      Cornell: „Wenn ich in D Mark Umrechne“
      Wow, es gibt immer noch Leute, die in D-Mark umrechnen …

      Ich zitiere Robin Williams in Fisher King: „What year is it?“

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        dAS hEIKO  

        Es soll sogar noch Leute geben, die in Reichsmark rechnen. XD

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      Logan5  

      Der Mac IIfx hat auch über 15.000 DM gekostet. Da hat keiner gejammert. Der ihn gebraucht hat (wir z.B.) hat ihn gekauft/geleast. Wem er zu teuer ist, soll sich was anderes kaufen.
      Ich kann auch nicht jammern, dass mir ein Aston Martin zu teuer ist. Es kostet was es kostet.

  8. Profilbild
    TobyB  RED

    Ich sehe die Kiste eher im Video und Post Production FX Bereich, inklusive 3D Raytracing. Klar kann das neue Mac Pro auch für anderes einsetzen. Aber 1000 Spuren in Logic sind klar am Anwendungsfall vorbei. Oder gibt es am Markt ein Audio Interface mit 1000 Eingangskanälen?

  9. Profilbild
    JM4  

    Die meisten von uns werden mit einem größer ausgebauten MBP oder iMac gut bedient sein und gegebenenfalls monströse Orchesterlibraries extern auslagern. Für den reinen Audiobereich wird es nicht allzuviele Anwender geben, die sehe ich mehr bei Video/PostPro.
    Aber mal unabhängig davon, ob sinnvoll oder nicht: ich finde es gut, dass ein Unternehmen auch mal die Grenzen auslotet, das kann für den Markt insgesamt nur gut sein.

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    Jörg Hoffmann  RED

    Der große Vorteil bei Apple ist generell der Wiederverkauf. Ich habe 3 Jahre das Tönnchen gehabt (NP ca. 4000 Euro) und nach 3 Jahren für 2900 Euro verkauft. Ich finde 1100 Euro Verlust bei 3 Jahren ist ein guter Gegenwert. Das selbe gilt für meine anderen Macs – immer wieder für vergleichsweise viel Geld weiter verkauft. Mein Apple TV der ersten Generation habe ich übrigens nach 5 Jahren teurer verkauft, als ich bezahlt hatte. Da war wohl gerade so einen „Modder“ Trend.

    Beim Mac Pro gilt: Wem der zu teuer ist, der ist automatisch nicht die Zielgruppe und man muss sich bei dem Gerät auch vor Augen halten, dass es dafür kaum 3rd Party PCI Karten geben wird, weil sich das für Dritt-Hersteller nicht lohnt. Somit ist „Modularität“ auch eher Augenwischerei.
    Wem das aber bewusst ist, der bekommt ein Powerhouse, das aber nicht in der obersten Workstation Liga spielt. Denn dort werden 4(!) Prozessoren mit je 28 Kernen verbaut – und dafür kannst Du in MeckPom wirklich ein kleinen Häuschen kaufen.

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      Numitron  AHU

      mag sein, aber ich kaufe nix um es dann zu verkaufen.
      will es ja verwenden.

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        Jörg Hoffmann  RED

        Bei Gitarren und Synthies gebe ich Dir recht, aber bei der vergänglichen Computerhardware bin ich heilfroh, wenn ich mir durch den Verkauf etwas Neues „teil-finanzieren“ kann.

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        Ted Raven  AHU

        Numitron: „ich kaufe nix um es dann zu verkaufen. will es ja verwenden.“
        So ist es. Bei meinem letzten Neuwagen wurde mir gesagt, den könne ich schlecht wieder verkaufen. Was soll das? Ich kaufe Autos zum Fahren und nicht zum Spekulieren. Computer kaufe ich mir zum Benutzen, weder zum Wiederverkaufen noch als Statussymbol (wie die meisten Apple-User). Bis mein Musik-PC zu langsam wird, hat er mit Sicherheit noch weitere drei Jahre zu den bisherigen fünf auf dem Buckel. Und der hat nur etwas über ein Zehntel der neuen Apfelreibe gekostet.

        Ein Kollege hat mal gesagt „Ich habe kürzlich meinen Schw… gemessen und festgestellt, dass ich sowas nicht brauche.“

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          Logan5  

          Was für ein Quatsch. Einen Mac habe ich, weil ich die Hardware mag und auch das OS. Ich bau mir kein durchsichtiges Gehäuse damit man die Grafikkarte leuchten sieht, wie viele PC-Nerds.
          Mein Rechner muss laufen, denn damit verdiene ich mein Geld.
          Wer Zeit zum Rumspielen hat, soll sich gern was anderes kaufen.
          Übrigens hab ich meinen MacPro eben für wenig Geld von 6-Core auf 12-Core aufgerüstet. Und zwar in 1 Minute (CPU-Board raus, neues Board rein). Kann das dein PC auch?

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            Ted Raven  AHU

            Logan5: „Was für ein Quatsch“
            Herzlichen Glückwunsch zu dieser differenzierten Aussage.

            Logan5: „Mein Rechner muss laufen, denn damit verdiene ich mein Geld.“
            Meine Rechner müssen auch laufen, tun sie auch, der älteste seit über fünf Jahren ohne das kleinste Problem. Ich habe seit über zwanzig Jahren mit Windows keine Probleme mehr.

            • Profilbild
              Logan5  

              Glückwunsch. Meiner läuft seit 2010.

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      TobyB  RED

      Hallo Jörg,

      die Beliebtheit des ATV G1 erklärt sich aus zwei Dingen. Zum einen war es ein vollwertiger Minimac, den man auf MacOS und MacOS Server umdrehen konnte. Zum anderen und das habe ich gemacht, konntest noch eigene Erweiterungen schreiben. Der Programmieraufwand war recht gering. Mit Apple TV Gen2 hat Apple dann Front Row abgeschaltet und dem entsprechend wars das dann auch für ATV G1 und spätestens wenn man nur noch Mojave daheim hat, ist das obsolet.

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        Jörg Hoffmann  RED

        Jaaa, stimmt, ich erinnere ich. Da gab es bei Ebay einen richtigen Run auf die Dinger. Ich dachte erst, naja, 20 Euro bekomme ich noch, aber dann waren es irgendwie 150 Euro oder sogar mehr.
        Danke für die Wiederverknüpfung der Synapsen! Ist schon einige Zeit her…

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          TobyB  RED

          Gerne doch, ich würde dir ja gerne mein ATV G1 verkaufen, nur habe ich dann keine Firewall mehr ;)

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      dAS hEIKO  

      @Jörg
      Das ist schon nicht so falsch. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du mit deinen Tönnchen auch arbeitest und Brötchen verdienst. Aber die hier schreiben „warum soll ich den verkaufen?“ sind oft Hobyisten, die sich das zusammensparen und froh sind, endlich das erlauchte Teil in Besitz zu haben.

      Klar, bei einem entsprechenden PC wären 2.000 Euro zwar auch noch realistisch, aber bekommen würdest Du vermulich höchsten 1000-1500. Das kann so stehen bleiben. Aber für andere sind genau diese 1000-1500 Euro das, was sie sich leisten können und möchten für zuhause. Muß man beides gelten lassen. Und Du machst das für DICH ganz richtig, denke ich.

  11. Profilbild
    Faust

    Endzeitkapitalismus vom feinsten :)

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      whitebaracuda  

      Der passt doch wunderbar neben den Swarovski besetzten Flügel eines russischen Oligarchen…

  12. Profilbild
    iltis30  

    Endlich ein angemessener Rechner für U-HEs DIVA. Ich denke, diese Maschine hatte Urs im Sinn … ((-;

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      whitebaracuda  

      Obwohl sie auf meiner Westmere gepimpten alten Käsereibe schon flott läuft;)

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        Logan5  

        Aber braucht immer noch ordentlich Rechenzeit.

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      Logan5  

      Dir ist schon klar, dass vergleichbare Rechner von anderen Marken wesentlich mehr kosten?
      Somit ist der neue MacPro ein Schnapper.

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    Atarkid  AHU

    Beim Eintritt in die Selbständigkeit war mein oller Powermac 7100 mit etwas Peripherie und Software ne ganze Ecke teurer als das Teil hier. Da war der G3 dann schon fast ein Schnäppchen… Ich war wirklich froh, dass danach kein Apple Rechner mehr nötig war, und ich auf individuelle PC-Lösungen umsteigen konnte.
    In Sachen Audio würde mich ein Mac immer wieder reizen, aber alleine dafür sehe ich’s einfach nicht mehr ein. Hab erst kürzlich meine alten Intel-Schleudern in Rente geschickt und durch potente AMD-Maschinen ersetzt. Da kommt in Kürze auch wieder viel interessantes Zeug.
    Wenn dann noch der Octane-Render für AMD verfügbar sein wird, bin ich gänzlich zufrieden.
    Was das Design des neuen Mac-Boliden angeht… Geil! Käsereibe hin oder her.. Ich steh auf sowas :)
    Also jeder der sich das Teil leisten mag, wird bestimmt ne Menge Spaß damit haben… Ich brauch’s nicht, trotzdem geil :))

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      TobyB  RED

      Ich hab für meinen 8600 Powermac auch ein Säckchen Geld zum Händler getragen, als der dann nach einem Jahr von Apple als obsolet markiert wurde war ich dann schon stinking, weil MacOSX auf der Matte stand, also hab ich das G3 Erweiterungsboard gekauft. Bis vor 2 Jahren lief der noch als NAS. Ich denke da relativiert sich dann das ausgegebene Geld. Neulich war in UK einen Freund besuchen, der hat eine echte SGI Octane im Einsatz, gebraucht von der BBC gekauft. Bis auf die Tatsache das die Kiste schwer ist läuft die, wir haben uns ein paar Biere gezischt und PovRay beim rendern von Kaustiken zugeguckt. Full HD Still, nach zwei Bierchen, war der grüne Nebel vor schwarzem Hintergrund fertig. ;)

  14. Profilbild
    Trickle2007

    Ich verstehe auch die Enttäuschung, dass es endlich wieder einen „normalen“ Pro Rechner von Apple gibt, den sich aber eben außer Pros zum Release erstmal niemand leisten können wird.

    Trotzdem bin ich heilfroh, dass Apple zeigt, dass sie Ihre Pro Klientel wieder entdeckt hat. Was da die letzten Jahre kam, war ja nicht auszuhalten und hat mir schon fast den Angstschweiß ins Gesicht getrieben, beim Gedanken irgendwann doch wieder Windows nutzen zu müssen… Jetzt aber endlich mal wieder einen Pflock eingeschlagen und das auch noch „offen“ und erweiterbar (ok und leider auch nicht wirklich schön für mich).

    Wenn man sich aber die Entwicklung auch vom Tönnchen anschaut, dann rechne ich schon mit einem Preisverfall in den kommenden 1 – 2 Jahren. Und bis dahin reicht hoffentlich mein MBPro 2015 noch ein Weilchen. Zur Not muss ich mich dann doch noch nach einem UAD Dongle umschauen ;-)

    Wirklich lächerlich ist in meinen Augen einzig der Standfuss für 1000 $ :D

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      iltis30  

      Ich finde das auch übertrieben. Der iMac Pro ist ne gute Maschine, die du problemlos einsetzen kannst und der neue MacMini ist eine Granate. Habe ich mir kürzlich gekauft. i7, 6 Core, 16GB Ram, FP und das MOTU Interface über Thunderbold dran und ich hab ne perfekte Audio-Maschine.

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        TobyB  RED

        sehe ich genauso, die neuen MacMini Modelle sind extrem rasante Keksdosen und für Audio sehr gut einzusetzen und für Video auch sehr gut zu gebrauchen.

  15. Profilbild
    vssmnn  

    Viele Image-Fetischisten sind jetzt bestimmt angepisst, weil sie merken, dass sie für Apple-Verhältnisse gar nicht so „Pro“ sind, wie sie sich selbst wahrgenommen haben oder wahrgenommen werden wollten.
    Nur „echte“ „Pros“ benötigen heute noch so `ne extrem starke und demzufolge auch preisintensive Kiste und nicht jeder Hanswurst mit ein paar Audio-Plugins.
    Klar, es wird wie immer wieder einige Nutzer mit entsprechend zu viel Kohle geben, die sich so ein Teil vorrangig zum Internetsurfen und für ein paar Spuren in Logic am Wochenende holen.
    Wenn es Spass macht, warum auch nicht, das Geld muss im Flow sein ;-)

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      whitebaracuda  

      Da wäre es doch eine gute Geschäftsidee ein leeres Gehäuse mit nem Macmini drin anzubieten.
      Einfach so als selfiehintergrund…

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        Hectorpascal  AHU

        Am besten den dicksten kaufen und dann in einer Schrottpresse auf einen Millimeter dicken Alukuchen zusammenpressen. Als Kunstaktion mit Sponsor und Livestream. Wenn 100 Millionen Klicks erreicht sind wird die Presse eingeschaltet. Der Erlös geht dann an Foxconn Mitarbeiter die wegen Erschöpfung oder schlimmeren gefeuert wurden. Wenn der Kaiser von China und sein Buddy smiley Cook das zulassen.

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      iltis30  

      Ja, die Apple Hater …
      zum Pro macht einen Wissen und Können. Und die „Image-Fetischisten“ heissen Designer oder Fotografen, und kommen mit ihren iMacs und MacBooks wundervoll zurecht.
      Auch wenn du es vielleicht nicht verstehst: Apple Produkte kauft man sich im professionellen Sektor nicht primär als Statussymbol, sondern weil die meisten keine Lust haben, mit ungeeigneten Betriebssystemen wie windows arbeiten zu müssen oder extra Systemadministratoren bezahlen müssen, die ihre Systeme permanent gegen Viren, Trojaner und ähnlichem abschirmen.

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        Ted Raven  AHU

        iltis30: „Apple Produkte kauft man sich im professionellen Sektor nicht primär als Statussymbol“
        Ich bin seit über zwanzig Jahren beruflich als Informatiker unterwegs und habe im professionellen Bereich noch nicht einen einzigen Mac unter die Finger bekommen. Dass auch im professionellen Bereich Windows einen um ein Vielfaches größeren Marktanteil hat, widerlegt Deine Behauptung.

        iltis30: „ungeeigneten Betriebssystemen wie windows“
        Wofür ist denn Windows angeblich mal wieder ungeeignet?

        Und die Behauptung, man müsse Systemadministratoren beschäftigen um seinen Rechner Virenfrei halten zu können, ist mal ein unglaublicher Unsinn.

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          Logan5  

          Kommt auf die Branche an. Musikstudio: Mac, Filmproduktion: Mac.
          Oder willst du behaupten, du gehst in Hollywood ein und aus? LOL

          Im Bekanntenkreis sind einige (und einer hat es vor) von Windows auf Mac umgestiegen. Eben weil die Kisten ohne Pflege langsamer und langsamer werden.
          Man muss viel Zeit investieren um die Kisten am Laufen zu halten.
          Würde ich nicht viel ausprobieren, installieren etc. würde mein Mac heute noch auch ohne Pflege laufen wie am ersten Tag.

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            Ted Raven  AHU

            Logan5: „willst du behaupten, du gehst in Hollywood ein und aus?“
            Nein, aber Du scheinst Dich dort ja bestens auszukennen.

            Logan5: „weil die Kisten ohne Pflege langsamer und langsamer werden.“
            Dass Windows-PCs immer langsamer werden ist ein Gerücht, dass jeder technischen Grundlage entbehrt.“

            Logan5: „Man muss viel Zeit investieren um die Kisten am Laufen zu halten.“
            Das ist ebenso ein Gerücht.

            Logan5: „Würde ich nicht viel ausprobieren, installieren etc. würde mein Mac heute noch auch ohne Pflege laufen wie am ersten Tag.“
            Mein Test-PC läuft trotz des vielen Ausprobierens noch wie am ersten Tag.

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          Logan5  

          Ach ja: ein Bekannter von mir war bei Microsoft beschäftigt. Laut ihm gehen die Windows-Versionen immer halb fertig in den Verkauf, weil die Zeit nicht reicht. Das wird dann hinterher gefixt. Privat nutzt er einen Mac…

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            Ted Raven  AHU

            Oh bitte, das Märchen vom halbfertigen Windows kennen wir ja alle seit geraumer Zeit. Wahr ist es deswegen immer noch nicht. Als was hat Dein Bekannter gearbeitet? Hausmeister?

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              Logan5  

              Netzwerk-Anbindung und Entwicklung. Mittlerweile Adobe.
              Du willst es also besser wissen als ein Entwickler von Microsoft? LOL
              Kannst gerne nach München kommen, ich stelle den Kontakt her.

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    anttimaatteri   1

    Ich kauf mir nen schicken kleinen mini-atx AMD Würfel mit GraKa auf der CPU, für 500Euro. Da is dann Windows druff, was mich auch keine 20Euros kostet. Hatte seit WIN7 keine Bluescreens mehr und brauch auch keinen sys admin seit win 3.11. nen virus hatte ich auch noch keinen. ich kann nämlich denken.

    oh musik mach ich auch mit dem billichen gelumpe nebenher, hätt ich ja fast vergessen ;D

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    lightman  AHU

    Mein Atari ST hat 8MHz, darauf läuft Notator SL 3.21, Timingprobleme gibts nicht. Die Stereoaufnahme erfolgt auf einem alten Mac MIni, den mir ein guter Kumpel für einen Freundschaftspreis verkauft hat. Eigentlich wollte ich aus historischen Gründen keinen Mac, aber die Kiste ist schon okay, fürs Aufnehmen brauche ich nicht mehr. Abgemischt wird auf einem alten Laptop mit AMD 3GHz CPU und Win10.

    So’nen Mac Pro braucht vielleicht ein Profi im visuellen Bereich, für Musik ist das schon ein bißchen Overkill, aber gut, wer’s sich leisten kann, soll sich so ein Teil ins Studio stellen, kann ja auch inspirierend wirken.

    Die Preise sind allerdings jenseits von Gut und Böse, liest sich von meiner Warte aus wie IT-Satire. Aber nu‘, da gehts ja auch nicht mehr um einen reellen Gegenwert, der Preis ist auch eine Art Pro-Eintrittskarte in den erlauchten Kreis der Käsereiben- und Schirmständerbenutzer, da muß man dann halt richtig auspacken. Wer Pro sein will, muß blechen. :)

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      AMAZONA Archiv

      Vielleicht war’s ja ne Cubase Besonderheit, aber mein Atari Mega ST hatte ein ausgesprochen wackeliges Timing. Bis der Groove habwegs tight lief war Spurenschieben in Cubase angesagt.

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        lightman  AHU

        Cubase hab ich auf dem Atari nur einmal verwendet. Geladen, gelacht, F8. Diese Timestrip-Geschichte war damals für viele Leute der Knüller, ich konnte damit noch nie was anfangen.

        Notator läuft eisern und supertight, da wackelt nix. :)

        Außerdem ist ein Mega ST wieder ’ne andere Baustelle.

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        dilux  AHU

        das wiederspricht so ziemlich allem was ich je mit einem atari st und cubase 2.0 selbst erlebt, von anderen gehört oder im netz gelesen habe. ich denke mal eher, dein st hatte einen schlag weck oder du hattest unwissentlich irgendeine merkwürdige voreinstellung in cubase, denn das midi-timing des atari gilt ja fast schon legendär….zusammen mit der mpc 60

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          Hectorpascal  AHU

          Das Timing war ok wenn einzelne kritische Beats & Bässe gesampled wurden. Ansonsten gibt es tatsächlich Unterschiede zwischen den Ataris. Als bester für Cubase gilt der Mega STE.

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          AMAZONA Archiv

          Einen Schlag weg? Das wäre möglich… denn ich hatte kurz nach dem Mega ST die Digidesign Sound Accelerator Karte angeschafft und im Rechner verbaut. Eventuell liegt da der Hund begraben.

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            lightman  AHU

            Jau, mit Audio hab ich auf dem Atari nie was gemacht, bei mir wurde und wird ausschließlich MIDI sequenzt, und da ist das Timing über jeden Zweifel erhaben.

            Cubase 2.0 lief bei mir übrigens genauso tight, ich fand nur das Konzept nicht so toll. Ich habe seinerzeit mit dem C64 Musik gemacht (u. a. auch via MIDI und Supertrack) und später auf dem Amiga mit Trackern gearbeitet, vielleicht liegt mir daher das Notator-Prinzip näher. Ein Tracker ist das zwar nicht, kommt dem alles-in-einem-Screen-Ding aber näher als Cubase.

            Ein komplett durcharrangiertes Stück habe ich mit Cubase 2.0 dennoch gemacht, hat an sich gut funktioniert, der Funke ist aber nicht übergesprungen.

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      dAS hEIKO  

      Hab auch noch nen eingestaubten 1040 im Keller stehn. Sogar mit SoundDiver (hats beim nem Keys oder Keyboards GiveAway mal gegeben) drauf.
      …brauchste? Als Ersatzteillager? ;-)

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      Logan5  

      Der Preis ist absolut gerechtfertigt. Jemand hat mal ausgerechnet, was das Teil als Selbstbau-PC kosten würde. Er war knapp 1000 € billiger. Aber ohne: großes Netzteil, so viel RAM nachrüstbar, mit normaler Grafikkarte, Plastikgehäuse
      etc. etc.
      DELL und HP verlangen mehr für diese Workstations. Also kein IT-Witz, du hast nur keine Ahnung was solche Hardware wirklich kostet.

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        Ted Raven  AHU

        Mir fällt gerade auf, dass Du gerne mit Menschen argumentierst, die Du als „Jemand“ oder „ein Bekannter“ bezeichnest. Das erinnert mich sehr stark an die Klatschpresse mit ihren erfundenen Storys („so ein Insider“).

        Und was die Ahnung angeht … bei Dell und HP bekommt man für das Geld einen Server.

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          Logan5  

          Ich hab keinen Bock, den Artikel nochmal zu suchen. War bei CT oder ner anderen Tech-Seite. Soll ich Name und Adresse von meinen Bekannten hier reinschreiben? Was dir nicht passt wird versucht lächerlich zu machen. Deine armen Kunden.

          Komisch, dass kein Apple-User rumhated, wenn irgend ein PC raus kommt.
          Oder?

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    iltis30  

    Es ist wirklich berechenbar: sobald irgendein Artikel über Apple kommt, kann man Bullshitbingo spielen. Leute, wenn ihr mit euren PCs mit Windows so zufrieden seit, ist das schön für euch. Dann lasst euch darüber aus bei Artikeln über PC-Setups. Die meisten Profis arbeiten Mac basiert. Hat seine Gründe. Nur eins nicht: es geht nicht um Statussymbole. Statussymbole sind was für Hobbyisten und Privatanwender.
    Übrigens sind PCs, wenn man es direkt vergleicht, oft garnicht so viel günstiger. Aber was bringen einem diese Vergleiche? Nichts! Erkenntnisgewinn? Null.

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      defrigge  

      Ja, und vollkommen sinnfreie Worthülsen von Apple-Usern sind immer genau so ein fester Bestandteil des Bullshi-Bingos um neue Apple-Geräte – zum milden Amüsement der Popcorn-Zuschauer. :-)

      Es ist doch völlig offensichtlich, dass die MacPro Nachricht den weit überwiegenden Teil der User hier nicht im geringsten betrifft und sie nur auf dem Weg zum Strand mal kurz am Yachthafen vorbeischauen.

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        iltis30  

        „Sinnfreie Worthülsen“ sehe ich in meinen Beiträgen hier nicht. Und in den meisten anderen, die sich wirklich auf den Artikel beziehen, auch nicht.
        Ich würde einschätzen, das die meisten User von Amazona eh Hobbyisten sind. Profis haben für solche Diskussionen eh keine Zeit und sind doch weitaus pragmatischer.
        Bei einer Highend-Workstation wieder dieser zu jammern, das die zu teuer wäre, ist albern. Sie kostet den Preis, den jemand bereit ist, dafür zu zahlen. Oder sie verschwindet vom Markt. Wie ich mehrfach gesagt habe: nur Amateure kaufen sich solche Geräte aus Image-Gründen. Kannst du übrigens wunderbar auch ind er Fotografie beobachten: Profis arbeiten meistens mit älteren Geräten. Den neuesten Stuff haben die Amateure mit Kohle. Die lagern das dann auf ihrer Yacht. ((-:

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          defrigge  

          Dann will ich mal deutlicher werden: Ein 6000$ Gerät mit einer 250er SSD ist nicht professionell, sondern einfach nur abgrundtief lächerlich. Exakt dasselbe gilt für Apple RAM-Speicherpreise: einfach nur abgrundtief lächerlich.
          Die Märchen über „alle Profis auf Macs“ sind inzwischen bestenfalls eine seichte Halbwahrheit, mit breiten Schwankungen je nach professionellem Anwendungsbereich (für Foto/Grafik noch richtig).
          Für Audio empfehle ich den Youtube-Rant von Rick Beato über Apple Hardware Unsinn. Der Mann ist im Gegensatz zu vielen Wannabe-Profis wirklich einer.

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          bobs world  

          Bin Amateur/Hobby und werde mir den Mac Pro aus Kostengründen kaufen. Ein Freund von mir ist mit seinem Mac Pro rund 10 Jahre gut ausgekommen. Wenn man den nachrüstbaren Mac Pro etwas pflegt/tunt, dann kann man mit dem Gerät 10 Jahre glücklich werden. Leistung ist satt da, und ich finde den Mac Pro garnicht so teuer.

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            Logan5  

            Ich werd ihn irgendwann auch kaufen, aber wenn er gebraucht zu einem guten Kurs zu haben ist. So wie jetzt die Tonnen.
            So habe ich meinem MacPro von 2010 noch mal 6 Kerne mehr gegönnt und eine PCIe SSD + GTX 980 – damit kann ich nochmal 9 Jahre überbrücken.

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            Ted Raven  AHU

            bobs world: „dann kann man mit dem Gerät 10 Jahre glücklich werden.“
            Genau das ist doch der Punkt, mit einem Windows-PC, der einen Bruchteil kostet, kann man ebenfalls 10 Jahre glücklich werden.

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              Logan5  

              Ich würde mir NIE was mit Windows kaufen. Von daher hinkt der Vergleich. Ich bin doch nicht bescheuert.

              Seit mein Vater von Windows auf Mac umgestiegen ist, kann er endlich mit seinem Laptop umgehen, ohne dass ich alle paar Tage support geben muss. Das sagt schon alles.

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                Ted Raven  AHU

                Aha, Du bezeichnest mich also als bescheuert, weil ich mit PCs umgehen kann und Du offensichtlich nicht. Sehr intelligent und niveauvoll.

                Menschen neigen dazu andere Menschen als dumm zu bezeichnen, wenn ihnen die Auffassungsgabe fehlt, diese zu verstehen.

                Da ich nicht gewillt bin, mich auf Dein primitives Niveau herabzulassen, ist diese Diskussion hier für mich beendet.

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        Markus Schroeder  RED

        Mit dieser Argumentation dürften wir auch keine Berichte über den Waldorf Quantum, C15, Schmidt, Manley, Tube-Tech oder sonstiges Gear über €4000 machen. Die Verkaufszahlen dieser Geräte dürften wohl in keinen Verhältnis zu den Leserzahlen stehen.

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          defrigge  

          Ich finde gar nicht, dass nicht berichtet werden soll.
          Ich meine nur, dass man dabei des Kaisers neue Luxus-Kleider auch getrost als solche kennzeichnen darf und sagen kann, dass sowas nur von Leuten benutzt wird, denen Nachrechnen bei der Anschaffung aus verschiednenen Gründen nicht besonders wichtig ist.
          Wer sehr hohe Leistung will, kriegt die mit etwas Verstand auch massiv preiswerter zusammen als für 60000€ (fortgeschrittener Ausbau). Die gelegentlich im Zusammenhang mit den Geräten kursierende Behauptung, dass das Preis-Leitungs-Verhältnis vielleicht gar nicht so schlecht sei, wage ich zu bezweifeln. Und wer immer es für „professionell“ hält, sich maßlos überteuerte Geräte hinstellen zu lassen, bloß weil er sie bezahlen oder von der Steuer absetzen kann, kann aus meiner Sicht noch eine Menge für sein Leben lernen. :-)

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            Logan5  

            Ohje, da spricht aber ein Profi… nicht.
            Es wurde schon genau nachgerechnet, was ein Rechner als Selbstbau-Bastelbude mit ähnlicher Leistung (also die kleinste Version) kosten würde.
            Nur 1000 € weniger. In einer Plastikhülle, ohne dieses extreme Netzteil, ohne so schnelle SSD, ohne so schnellen RAM, ohne die Möglichkeit, 2 Grafikarten zusammen zu betreiben etc.
            Wenn man dann noch für die 1000 € ein Teil bekommt, wo man nicht dauernd Angst haben muss, dass was nicht zusammen passt und + Apple Support, denke ich, greifen Profis lieber zum Mac.

            Aber vielleicht lernst DU noch eine Menge für’s echte Leben. ;-)

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      dAS hEIKO  

      @iltis30
      Nen Shitstorm kannste einfach selber basteln, indem Du in einem beliebigen Forum einfach „Weissmehlbrötchen mit Mett“ reinschreibst. Ich hab da so nen Filter, der mich sas überlesen läßt. Im Pschyrembel steht, dass das ein Gehirn wäre.

      Es gibt ja kein Richtig oder Falsch.
      Die Fragen sind:
      WAS ist richtig
      und für WEN?

      Seit über 20 Jahren stelle ich die Frage „was möchten sie denn damit machen“ an meine Kunden.
      Einige halten diese für unangemessen und wenig kompetent und einige gehen vielleicht gleich wieder. Die anderen sind danach glückliche Besitzer eines PCs, der genau das macht was man selbst möchte und nicht das, was einem der Schwiegersohn aus SEINER Warte aus empfohlen hat.

      Die Menschen möchten leider immer eine Absolute Wahrheit und streiten sich aufs Blut um einen Scheißdreck. Es gab da mal diesen König Salomon, der ein ähnliches Problem umstritten, aber prakmatisch gelößt hat. Denn in dem Moment, indem wir uns selbst fragen, was wir brauchen, wird die Diskussion um einen Mac Pro vieleicht ad absurdum geführt – oder ben nicht. Je nach Anspruch.
      Das ist den Meisten aber zu fade. Lieber rumbalgen.

      ;-) peaze!

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      Ted Raven  AHU

      iltis30: „Die meisten Profis arbeiten Mac basiert“
      Diese Aussage geht vollkommen an der Realität vorbei. Der Marktanteil von Windows ist, wie oben geschrieben, sowohl im privaten als auch im professionellen Umfeld um ein Vielfaches höher.

      Unzutreffende Behauptungen werden durch ständige Wiederholungen auch nicht wahr.

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        lightman  AHU

        In meiner IT-Zeit haben wir diverse Verlage bedient, dort fand man in den Kreativabteilungen immer mal Apples vor, benutzt von Leuten, die auch drinnen Mützen oder Hüte tragen. Fand ich immer allerliebst.

        An sich nix dagegen zu sagen, nur hatte ich da so manche bizarre Diskussionen, die mir das Gefühl gaben, ich würde mit Gläubigen statt Graphikern reden. Als ich mal vorschlug, einen Server auf PC-Basis mit Linux für diverse Filetransfer- und Archivzwecke einzusetzen, hätten die mich fast rausgeschmissen. :)

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        dAS hEIKO  

        @Ted Raven
        Vielleicht ist es besser zu behaupten: „Die meisten Macs werden von Profis genutzt“
        Da wird glaub ich eher ein Schuh draus, ohne wieder in Lagerkämpfe zu verfallen…

        „Auf sie, A-Tackeeee..“ XD

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          Ted Raven  AHU

          Die Aussage würde ich, ohne sie überprüft zu haben, so stehen lassen.

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    lightman  AHU

    Es gibt Probleme, für die Lösungen erarbeitet werden müssen, und damit hat es sich auch schon. Fragen der Ästhetik und Bedienung stehen auf einem anderen Blatt, das fällt in den Bereich persönliche Befindlichkeiten, die von der Industrie in jeder erdenklichen Weise bedient werden. Es gibt für jeden Topf den richtigen Deckel, man muß da nur ideologiefrei rangehen.

    Für manche Anwendungen muß es in der Tat ein Geschoß wie die hier gezeigte Kiste sein, oft reicht aber schon ein kleineres Kaliber völlig aus, um alle Anforderungen abzudecken. Da ist Pragmatismus gefragt, mit Ponyhof kommt man da nicht weiter oder blecht sich am Ende dumm und dämlich.

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    gaffer  AHU

    Die haben den Fehler gemacht, den Monitorfuß als Extra anzubieten. Ich hätte alles zusammen für 6.000 angeboten und 500 Nachlaß ohne Stand aufgerufen und alle wären glücklich, denn 6.000 scheinen bei den Specs ein Schnäppchen zu sein.

    Ganz nebenbei, es gab schon immer sündhaft teure Macs. Mein erster SE/30 hatte wahnwitzige 8 MB (statt 1 MB) Ram, der Preis war dadurch 5-stellig. Der Mac II fx wurde für 25.000 DM überreicht, genauso wie der erste Apple Laserdrucker. Ein Quadra 950 um die 15.000 DM. Ein MacPro von 2010 mit 12-Core lag etwa beim Preis des neuen Pro Einstieg.

    Jetzt vergleicht das mit den damaligen Einkünften. Die Käufer von damals lachen mild.

    Die Entwicklung beim iPad ist klasse, ein kurzer Blick auf Logic 10.5 war auch noch da, die Symphoniker unter uns bekommen feuchte Träume angesichts der 1000 möglichen Audiospuren bzw. PlugIns. Dann aber bitte 4 der neuen Displays zu Übersicht ;)

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      TobyB  RED

      Hallo gaffer,

      das 1000 köpfige Orchester möchte ich sehen ;-) und den armen Menschen der das mischt :-D , der macht bestimmt folgende Griffe in Logic, Apfeltaste + 2, Apfel + A und dann Maus Rauf und Runter. Und wehe die Spuren sind gruppiert :-D Ausserdem, Logic 10.5 kann nur 255 Audiospuren + 255 Software-Instrument Channel-Strips + 99 MIDI Strips

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        gaffer  AHU

        Quelle? In der Vorführung war eindeutig die Rede von 1000. 255 kann das jetzige System und über 10.5wissen sonst nur ganz wenige wirklich Bescheid. Schätze dich glücklich, wenn du dazugehörst ;)

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          TobyB  RED

          Morsche Gaffer,

          Logic X 10.5 ist noch nicht released. Somit gilt der Funktionsumfang von 10.4.4. Sonst hätte ich es schon getestet! Und ich geb mal einen Tipp, ich würde diesmal mit der Installation des Updates warten! Wer die News von Markus gelesen hat und die WWDC verfolgt hat, weiss warum.
          PS: Quelle Apple Versionshinweise.

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            gaffer  AHU

            Kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen. Der ganze Thread geht ausschließlich um Dinge, die noch nicht released sind. Hardware genauso wie Software. Dazu gehört auch Logic 10.5 und die 1000 Spuren ;)

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              TobyB  RED

              Hallo Gaffer,

              Apple kann ja machen was sie wollen, die sind Root ;-) Nur sind 1000 Logic Spuren sinnfrei ;-) Und die Begrenzungen von 10.4.4 sind für normale User immer noch da. Und zwischen einem Showcase und der Lebenswirklichkeit im Studio besteht ein Unterschied. Aber schön das du aufpasst ;-)

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        gaffer  AHU

        According to David Earl and the recently updated Logic Pro X specs, 10.5 will now support up to 1,000 instrument tracks, 1,000 audio tracks, 1,000 Aux Channels, etc. When you include multi-instruments there’s a theoretical limit of around 16,000. Previous track count limits were 256. But with the extra processing made available by the new Mac Pro, Logic is now primed to take full advantage. Ideal for big scoring projects!

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    klingend  

    Immerhin! Das muss man sich schon trauen, für einen Display-Standfuß aus Alu 1.000 Euro zu verlangen. Das kann nur Apple. Respekt.

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      dAS hEIKO  

      @klingend
      noch geiler finde ich, dass die Kunden das dann auch noch zahlen.
      Würde z.B. EIZO bei einem 2.900 Euro Display noch 500 für nen Fuß verlangen, gäbe es Mord und Totschlag. Apfel-Logo drauf und Preis verdoppeln: „Ja daaaann. shut up and take my money“
      Verkaufspsychologie ist schon ein interessantes Feld.

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      Logan5  

      Es ist aber nicht einfach ein Alu-Teil sondern ein kompliziertes Gelenk mit drin.
      Man hätte es natürlich auch billiger bauen können.
      Im Publikum war auch kurz ein Raunen zu hören, als sie den Preis nannten.

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    Paul Tunyogi-Csapo  

    An welche Musiker wurde denn gedacht ?
    Das Grundmodell wird mindestens 5000-6000 € kosten.
    Wer das größte Model will, muss bestimmt bis zu 30 000 – 40 000 € bezahlen.
    Der Monitorhalter wird auch 1000 € kosten……völlig absurd.

    Naja…..irgendeiner wird das schon kaufen……lol

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      Hectorpascal  AHU

      Eben, pervers. Ich habe gerade einen AMD 24-Kerner mit 128GB Ram, 2TB M2.SSD, 32GB Dual Radeon Pro, 1600W Netzteil, 5 full size PCIe Steckplätze, AIO Wasserkühlung, Lian Li Alutower etc. konfiguriert und komme nicht über 4500€. Das ist noch nicht mal annähernd der Preis für die Apple Basiskonfiguration und für 99% der Benutzer Overkill. 4fach 4K FPGA-Streaming als Zusatzkarte sollte es für Windows und Linux ebenfalls geben. Bei dem neuen Pro geht es nur Image, nicht um den Anwender. Das erinnert mich an Atari Signum/Calamus damals und die lahmen überteuerten Macs, die von Wechsel-MOD/HD’s so langsam geladen haben, wie ein Atari von Floppy. ;)

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        bobs world  

        Dafür musst Du mit Windoof auskommen. All die Antivirus SW die nachinstalliert werden muss. Zudem werden alle Windows Rechner mit der Zeit langsamer, da Windows Programme immerzu Registry Einträge und sonstige Ablagen des Betriebsystems zumüllen.
        Nach drei Jahren ist selbst ein teurer Windows Rechner nichts wert. Die Win-Kisten will niemand haben.
        Für einen Mac bekommt man bis zu 2/3 auf den Gebrauchtmarkt.
        An Apple ist das Betriebssystem einfach das beste.

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          Hectorpascal  AHU

          Klar, Apple Rechner haben eine Teflon Beschichtung ab Werk und flutschen nur so durch das Internet. Die werden auch nie über die Benutzungsdauer langsamer und inkompatibilitäten gibt es auch nicht. Ich bin kein Windows Verehrer und schätze beruflich die Verlässlichkeit von gut konfigurierten Linux Servern, es gilt aber immer: Alles was einer speziellen Nutzung unterliegt, darf auch nur dafür genutzt werden. Bei Bild.de den neuen Scanner runterladen und mal eben ein möchtegern Super-Tool runterladen, das auf einen frisch aufgesetzten Rechner 10 Bedrohungen erkennt…. Wer sowas macht ist selbst das Problem und nicht der Computer. Ich finde Macs nicht schlecht, klebe aber autistisch am Windows Tastatur-Layout und liebe die Auswahl an Hardware und den leider oft damit verbundenen Problemen. ;)

  23. Profilbild
    bobs world  

    Da hat Apple endlich mal einen flexibel erweiterbaren Mac Pro rausgebracht. Den man bei Bedarf immer weiter aufrüstet.
    Klar ist er etwas teuer, aber so einen Mac Pro behält man auch fast 10 Jahre, wie ich es aus Bekanntenkreis kenne.
    Ich werde mir wohl das Modell mit 12 Kernen holen, falls es nicht allzusehr über den Preis des Basismodells liegt. Mit der Zeit würde ich dann auf 4 TB SSD und 196 GB RAM hochrüsten.
    1,5 TB RAM benötige ich garnicht.

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    dAS hEIKO  

    Zunächst mal war es (auch wenn mir persönlich kein Obst ins Haus kommt) mal endlich an der Zeit den Mac PC wieder auf die Bühne zu holen. Über Leistung und Funktionalität (Mainboarddesign & Kühlung) brauchte man sich beim Mac noch nie Gedanken machen. Aber genauso, wie man mit all den unreparierbaren MacBooks und iPads den Fokus auf den professionellen Anwender verloren hat, hat man offensichtlich auch die monetären Verhältnisse vieler Anwender außer acht gelassen. Man sollte nämlich nicht meinen, dass man für die 6000 Stuz all die Features bekommt, die Apple damit bewirbt. Beim 28-Kerner kostet alleine die CPU schon über 7000€. Ergo sollte der komplette PC mit 2TB und DUAL AMD GraKa im bereich eines fürstlich ausgestatteten Kleinwagens angesiedelt sein.

    …mal davon abgesehen, dass im Audiobereich vieles davon nicht benötigt wird.

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    Justchris

    Tolle Geräte, aber preislich für mich jenseits von Gut und Böse. Ich bleibe dann bei meinem selbst gebastelten PC von Alternate, mehr ist einfach nicht drin in der Kriegskasse. Was solls, ob ich nun Cubase auf einen Mac oder PC öffne ist der Musik herzlich egal.

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    Vast

    Vielleicht sehen wir hier die letzte wirklich hochpreisige Pro Kiste von Apple im Markt erscheinen welche dereinst mit Sicherheit im Museum of Arts in New York ausgestellt, im Jahre 2100 mit 20 Millionen US$ versichert sein dürfte, weil nur wenige Exemplare verkauft wurden -wie beim ehemaligen Nextstep Computer auf dem das spätere Mac OS zum Teil beruht (dessen geniales zum Print Postscript kompatibles Display Postscript allerdings bis heute aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen sowohl bei Apple als auch Windows nie umgesetzt und qualitativ bisher nie erreicht wurde)

    In Anbetracht von schnell sinkenden Preisen für elektronische Spitzen -Technologie wie z. B. Computer Bildschirme die derzeit jedes Jahr im Schnitt um 1K Auflösung plus zusätzlicher Kontrasttiefe und Helligkeit pro US$ günstiger zu werden scheinen, so wird es auch der zugegebenermassen Superbildschirm mit seinem separat verkauften 999.- Sockel alsbald schwer haben zu diesem Preis verkauft werden zu können, ausser natürlich kurzfristig in Hollywood Studios mit Jahresumsatz von einigen Millionen US$ Einzug zu erhalten.

    Grund für meine Skepsis ist der derzeit schnell anziehende Fortschritt in der technologischen Entwicklung, welche z.B. die neue 10nm Technologie ermöglicht (etwa 5 mal weniger Watt pro Leistung), was bereits in 2 Jahren ein Notebook mit der Leistung des Pro möglich machen könnte.

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    Franz Walsch  AHU

    Erstaunlich das ein »Computer« mit so großer Leidenschaft kommentiert wird.
    Apple war auch mein erster Computer, ein IIC (12RAM – 1000DM). Seit 2008 wurde aber die Hardware immer schlechter.
    Mein »MacBook Pro« war schon in der Garantiezeit mehrfach defekt. Außerdem hat mich Apple mit der Einstellung seiner Server (Hard- und Software) finanziell sehr geschadet. Viele Profis haben daraufhin das Mac-Lager verlassen. Das Vertrauen muss Apple erst einmal neu aufbauen.
    Wer soll das neue Gerät kaufen? Videostudios bestimmt nicht. Seit dem Roll-out von 4K haben sich die Studios schon gut eingedeckt und werden jetzt auch nicht einfach mal so wechseln und wenn zu 8K, was gerade in Japan am Start ist. Außerdem werden Filme nicht auf Rechnern, sondern in Serverfarmen gerendert. Programme gibt es dafür für Apple gar nicht, z.Bsp. »PixarRenderMan« (läuft auf »Next« und weiteren Nichtapples). Oft wird zur Filmbearbeitung »DaVinci Resolve« eingesetzt.
    Der vorgestellte 6K-Monitor ist auch nicht so toll. Max. 25Grad-C bei voller Beleuchtung und kein Kalibriertool dabei. Im Markt gibt es bessere Standfüsse für viel weniger Geld. Ein 4K »EIZO CG-319xCG248-4K« (mit Fuß) hat eine Selbstkalibrierung eingebaut und ich bekomme drei davon und habe noch Geld übrig für die Sonnenblende, die es von Apple gar nicht gibt.
    Also nur das kaufen, was man braucht. Mein nächster Apple wird deshalb ein MacMini (kleinstes Modell). Geld lässt sich gut bei dem Modell mit externen Festplatten sparen.

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      AMAZONA Archiv

      Hüstel! RenderMan, V-Ray, Arnold, Keyshot… und selbsverständlich auch DaVinci Resolve, die gesamte Substance Familie etc. laufen alle auch unter OSX.

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        Franz Walsch  AHU

        Vielen Dank für die Korrektur.
        Bei »RenderMan« hatte ich noch alte Infos.
        Bei »Da Vinci Resolve« habe ich mich ungeschickt ausgedrückt.
        Ich wollte damit aufzeigen, das es eine leistungsstarke Software als direkten Mitbewerben zu »FinalCut« gibt. Die »Light Version« ist dazu noch frei verfügbar.

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        TobyB  RED

        Für nonkommerzielle Projekte gibts den Renderman auch für lau. Allerdings, wie render ich ohne Cluster so einen Film. 4k Auflösung bei 24fps macht schon einen ziemlichen Haufen Bilder.

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      TobyB  RED

      Hallo Franz, NeXT war die Firma NeXTStep das OS, 3DKit der Urahn von Renderman war Bestandteil des OS. NeXTStep bis R3 wird als Black bezeichnet, wegen der Farbe der NeXTstation. NeXTStep/Intel, weiß, NeXTStep/PA-RISC, grün, NeXT/SPARC, gelb . Und wirds komplex, in NeXTStep gibt es eine API namens Openstep. Ab Version 4 wurde es zu
      OPENSTEP für Mach/Intel z.b. Die Openstep Architektur existiert immer noch und ist Vorraussetzung damit die Renderfarmen laufen. Siehe GNUStep. Dabei ist es egal wie die Renderfam betrieben wird, Pixar setzt z.b. HPC Cluster aus Linux gcc64, MacOSX und W10 ein. Angesicht von Cloud as a Service muss man heute nicht für alles einen eigenen Server haben, ich finde die Kastration von MacOS X Server hinzu einem Verwalter von XSAN und iDevice Verwalter unglücklich. Zumal MacOSX Server nur noch ein Addon ist.

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        Franz Walsch  AHU

        Vielen Dank Toby für die hilfreichen ausführlichen Ergänzungen.

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      Ted Raven  AHU

      Das ist wieder so typisch Apple. Die SSDs sind dann wahrscheinlich ebenfalls um ein Vielfaches teurer als M.2-SSDs. Aber man hat ja immer noch die Möglichkeit eine PCIe-SATA-Karte zu verbauen und dort alles anzuschließen, was man so braucht. Aber hey, wer sich einen Rechner für mindestens 12000 € kauft wird doch bei einer SSD für geschätzte 1000 € nicht hadern.

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        Logan5  

        Wenn du keinen Apple magst, ok. Wenn er dir zu teuer ist – keiner zwingt dich einen zu kaufen.
        Der MacPro ist für Filmstudios, nicht für Musiker gedacht.
        Ich freu mich, denn ich ein paar Jahren bekomme ich so einen leistungsfähigen, erweiterbaren gebrauchten Mac für wenig Geld. Sonst müsste ich irgendwann auf Mini oder iMac umsteigen.

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          Ted Raven  AHU

          Das hat nichts mit mögen oder nicht mögen zu tun. Ich finde, wie gesagt, das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach unter aller Kanone.

          Bei Animationsstudios kann ich mir den Mac gut vorstellen, da er die Leistung hat, die dafür benötigt wird und er nicht, wie bei Windows-PCs üblich, für die Aufgabe zusammengestellt werden muss. Das ist aber auch schon der einzige Vorteil, den ich beim MacPro sehe.

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            Logan5  

            Dann schau mal was eine Workstation bei Dell mit dieser Leistung kostet.
            Apple ist da billiger.

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