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DJ-Report: Welcher Plattenspieler für Anfänger?

25. März 2021

Der Einstieg ins Vinyl-DJing mit dem richtigen Player

Die besten DJ-Plattenspieler für Einsteiger

Welcher Plattenspieler für Anfänger? Die Frage werden wir jetzt beantworten!

Welcher Plattenspieler für Anfänger?

Der Einstieg ins DJing: Damals ganz klar, die letzten Mark zusammenkratzen, einen, besser noch zwei Plattenspieler kaufen und einen günstigen DJ-Mixer. Meinst mit zwei Kanälen, ohne große Features, ebenso wie die Plattenspieler. Was günstig klingt war damals schon mit Einsteiger-Modellen eine ziemliche Investition.
Mit der Zeit hat sich dieser Punkt zum Glück gewandelt, unter anderem die DJ-Controller machen es möglich, für wenig Geld mit einem Controller und einem Computer oder Tablet den Einstieg in die DJ-Welt zu wagen und die ersten Versuche mit Mixing und Track-Auswahl zu vollführen.

Doch abseits von DJ-Controllern oder Standalone DJ-Systemen gibt es nach wie vor diejenigen, für die ein Plattenspieler zum DJing dazugehört und damit beginnen wollen. Doch welches Modell ist das Richtige? Was ist gut, was ist schlecht? Was brauche ich als DJ und wie viel Geld sollte man in die Hand nehmen? Gute Fragen, und darauf soll es gute Antworten geben.

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Was ist besser, Riemenantrieb oder Direktantrieb?

Zunächst einmal eine absolut grundlegende technische Frage, die geklärt werden muss: Riemenantrieb oder Direct-Drive, also Direktantrieb?

Diese Frage ist weit grundlegender als die Frage ob Benziner, Diesel, oder Elektro bei einem Fahrzeug. Ein DJ-Plattenspieler für Einsteiger aber erst Recht für Profis sollte immer einen Direktantrieb besitzen. Eigentlich. Klar, ich torpediere mit dem „eigentlich“ meine vorhergehende Aussage, aber ich erkläre gern kurz warum. Ja, ein DJ-Plattenspieler sollte immer einen Direktantrieb besitzen.

Bei einem DJ-Plattenspieler mit Direktantrieb wird der Plattenteller direkt vom Motor angetrieben. Das sorgt dafür, dass die Kraft des Motors direkt übertragen werden kann. Heißt: Der Plattenteller wird schnell beschleunigt und beim Scratchen und Back-Cueing (dem Zurückdrehen der Platte um einen Cue-Punkt anzuspielen) unter der Platten kraftvoll weiter angetrieben. Das vom Plattenspieler bekannte „Loslauf“-Geräusch entfällt dabei nahezu.

Die Alternative wäre ein Motor mit Riemen zum Plattenteller. Diese sind im HiFi-Bereich sehr beliebt, da die Entkopplung des Motors vom Plattenteller besser ist als bei einem direktangetriebenen Modell. Das „Rumpeln“ des Motors überträgt sich hierbei weniger auf den Plattenspieler und fällt als Klang-störende Komponente weniger ins Gewicht.

Das aber um ehrlich zu sein, bei einem DJ-Plattenspieler nicht der primäre Aspekt. Zudem, Technics allen voran, gibt es derweil direktangetriebene Plattenspieler mit neuen Motoren, die mit hohem Gleichlauf glänzen können, mit dem SL-1210MK7 und dem neu entwickeltem Motor hat man im Hause Technics auch die Auswirkungen des Rastmoments deutlich senken können. Ein Stator ohne Eisenkern im neuen Motor sorgt dafür, dass die Mikrovibrationen bei den Umpolungsvorgängen des Motors deutlich verringert werden.

Aber, das ist hier gar nicht das Thema. Für uns interessant ist die Frage ob Riemenantrieb oder Direktantrieb.
Einige Jahre war das Angebot der direktangetriebenen DJ-Plattenspieler im günstigen Preisbereich sehr klein, derweil jedoch gibt es einige Produkte in diesem Bereich und daher kann die Frage leicht beantwortet werden: Als DJ kann man in jedem Preisbereich auf einen Plattenspieler mit Direktantrieb zurückgreifen.

Für alle, die einen mit Riemen daheim stehen haben, seit beruhigt: Auch ich habe mit zwei Omnitronic Plattenspielern begonnen. Die sahen zwar ein wenig aus wie die Technics SL-1210MK2, unter dem Plattenteller jedoch saß ein Riemen. Vorteil: Wer damit auflegen kann, ist im Club an den MK2s ein König! Nachteil, nun ja, die Antriebskraft und die Reaktion des Plattentellers auf erste Scratch-Versuche ließen doch zu Wünschen übrig.

Preis: Was muss ein solider DJ-Plattenspieler kosten?

Nun, wie immer gibt es hier eine Range, ein von bis und eine Frage nach dem Budget? Beginnen tut das ganze bei knapp über 100,- € und endet bei rund 900,- bis 1000,- Euro. Die Range reicht hier vom günstigsten Modell, einem Omnitronic BD-1320DJ bis zu dem Technics SL-1210MK7 in der Red Bull Edition, bzw. in der normalen Version für rund 900,- Euro.

Da der BD-1320, vollkommen egal, ob er als DJ-Plattenspieler bezeichnet wird oder nicht, über einen Riemenantrieb verfügt und wie oben beschrieben, das keine ideale Grundlage für einen DJ-Plattenspieler ist, würde ich davon Abstand nehmen, wenn der Plattenspieler wirklich als DJ-Plattenspieler genutzt werden soll. Ebensolches gilt für alle weiteren Modelle im Preisbereich unter 200,- Euro, sei es IMG-Stageline, TechniSat oder Lenco. Diese Modelle sehen nicht ohne Grund alle gleich aus, sie kommen alle aus der gleichen Firma.

Für einen DJ-Plattenspieler für Einsteiger würde ich persönlich mich im Preisbereich 200,- bis 450,- Euro orientieren. In diesem Bereich bekommt man gute und solide Geräte für den Einsteiger oder auch ambitionierten Amateur. Es muss nicht unbedingt gleich ein Technics sein, wo es nun neu ja den SL-1210MK7 gibt, aber auch gute gebrauchte Geräte. Unser Kaufberater für gebrauchte Technics Plattenspieler hilft da sicher weiter.

Auch ein Pioneer PLX-1000, Denon DJ VL-12 oder co muss es für den Einstieg nicht direkt sein.

Welcher Plattenspieler zum Auflegen für Einsteiger?

Folgend also ein paar aktuell erhältliche Plattenspieler-Modelle aus dem Segment der DJ-Plattenspieler für Einsteiger, die maximal 450,- Euro kosten und damit dem günstigen Preisbereich bis zur unteren Mitte zuzuordnen sind. Die Reihenfolge ist dabei nicht zu gleich Chartlisten-tauglich, denn gerade hinsichtlich der Features darf jeder selbst, entscheiden, was er braucht. Mehr Qualität, dafür vielleicht kein internes Audiointerface oder kein Preamp? Oder aber soll eine Möglichkeit gegeben sein die eigenen Scheiben schnell zu digitalisieren? Dann gibt es in der Tat Plattenspieler mit Interface und USB-Anschluss. Gerader Tonarm für Turntablisten oder klassisch S-förmig? Und natürlich, wie schon erwähnt, der Preis wird auch eine entscheidende Rolle spielen.

Stanton T.62 M2 – der Straighte

Stanton T.62 M2

Stanton T.62 M2

Mit einem Preis von ehemals 236,- Euro, derweil unter 200,- Euro, könnte es eine Ausnahme geben. Der günstigste DJ-Plattenspieler von Stanton kostet nur wenig, ist für den Preis aber soweit ganz in Ordnung. Aber, er ist eher für den Einstieg ins Turntablism geeignet, weniger für klassisches DJing. Warum? Der T.62 M2 besitzt einen geraden Tonarm, lässt sich dazu sogar in Battle-Position aufstellen. Für den günstigen Preis bekommt man sehr viel Kunststoff, muss auf eine Nadelbeleuchtung verzichten und insgesamt ist die Haptik sehr günstig. Zudem gibt es eine erkennbare Abweichung zwischen Pitch-Einstellung und realer Drehzahl des Plattentellers. Dafür jedoch gibt es eine Tonabnehmer-System, vormontiert am Headshell, ein internes Interface zum Digitalisieren von Vinyl (was jedoch ehrlich gesagt mit einem höherwertigeren System getätigt werden sollte), digitalen Ausgang, Key-Lock (ja, richtig gelesen, es gibt eine Key-Lock Funktion), Line- und Phono-Out.

Preis: 199,- Euro
Hier findet ihr den ausführlichen Testbericht zum Stanton T.62 M2.

Stanton T.92 M2

Stanton T.92 M2

Stanton T.92 M2

Ein Modell „höher“, liegt der Stanton T.92 M2. Leider mit einem „Ungenügend“ im Test kann man nicht zu diesem Modell raten. Mit einem Preis von rund 300,- bietet das Mittelklasse-Modell von Stanton einige Pluspunkte wie das mitgelieferte Tonabnehmer-System, digitalen Ausgang und internes Interface, Key-Lock Funktion, Line und Phono-Pegel am Ausgang. Dafür gibt es auch an diesem Modell Probleme. Die Drehzahl des Motors weicht vom Pitchwert ab, es gibt keine Nadelbeleuchtung. Der Motor bietet nur ein geringes Drehmoment, der Motor ist umgangssprachlich ausgedrückt nicht besonders stark, es gibt keinen Tonarmlift, das Anti-Skating funktioniert nur mangelhaft und der Motor überträgt Rumpelgeräusche auf das Gehäuse. Da helfen auch gute Features nicht, wenn es Mankos gibt, die auch an einem Gerät für 300,- € nicht auftreten sollten. In diesem Fall gibt es keine Kaufempfehlung.

Preis: im Rahmen von 299,- Euro
Genaueres gibt es im ausführlichen Testbericht zum Stanton T.92 M2.

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Audio-Technica AT-LP120XUSB

Audio-Technica AT-LP120XUSB

Audio-Technica AT-LP120XUSB

Sieht aus wie ein DJ-Plattenspieler, wird hier und da auch unter DJ-Equipment geführt, ist eigentlich aber ein HiFi-Plattenspieler mit DJ-Look und ein wenig DJ-Ambitionen. Ein wenig ist dabei ein gutes Stichwort, denn hinsichtlich der Motorkraft kann das Modell nicht gerade überzeugen. Schlecht, für einen DJ-Plattenspieler. Positiv zu nennen ist das verbaute USB-Interface oder die abnehmbaren Kabel und der verbaute Phono-Preamp. Mitgeliefert wird ein Audio-Technica AT-VM95E Tonabnehmer-System, vormontiert am Headshell. Das aber ist alles irrelevant für DJs. Ausgelegt ist dieses Modell für den Hörer, der den „Technics-Look“ wünscht, nicht aber für den Einsteiger DJ oder sogar für den Amateur-Bereich. Daher läuft der AT-LP120XUSB bei Audio-Technica auch nicht unter DJ-Plattenspielern, sondern unter normalen Plattenspieler. Daher, in diesem Zusammenhang keine klare Kaufempfehlung des Modells als DJ-Plattenspieler.

Preis: 259,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht zum Audio-Technica AT-LP120XUSB.

Audio-Technica AT-LP140XP

Audio-Technica AT-LP140XP

Audio-Technica AT-LP140XP

In silber oder schwarz erhältlich ist der AT-LP140XP aktuell der DJ-Plattenspieler aus dem Hause Audio-Technica für DJs in der Range von Einsteiger bis zum Profi. Dafür ist das Modell nicht nur optisch wirklich sehr schick, sondern besitzt auch eine solide Bandbreite an Funktionen: High-Torque Motor mit Direkt-Antrieb, drei Geschwindigkeiten, eine Pitch-Range einstellbar in +/ 8, 16 und 24 % und eine Reverse-Funktion. Mitgeliefert wird übrigens ein Audio-Technica AT-XP3 Tonabnehmer-System, damit ist der Plattenspieler direkt startklar.

Aktuell unserem Test nach der beste DJ-Plattenspieler aus dem Hause Audio-Technica und definitiv ein Gerät, welches man sich anschauen sollte.

Preis: 389,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht zum Audio Technica AT-LP140XP.

Pioneer PLX-500

Pioneer PLX-500

Pioneer PLX-500

Macht ein eingebautes USB-Interface und ein Preamp einen DJ-Plattenspieler zum „perfekten DJ-Plattenspieler“ für zuhause? Pioneer DJ bewirbt den PLX-500 als einen solchen und nun ja, ein Preis von 299,- Euro ist nun einmal auch für Einsteiger „machbar“ / lukrativ. Perfekt, das konnte der Testbericht nicht nachweisen, für den Preis ist der PLX-500 jedoch ein solides Gerät für den Einstieg und den DJ-Plattenspieler für zuhause im schicken Design. Auf besondere Zusatzfunktionen wie Tempo-Reset oder Reverse-Funktion oder eine einstellbare Pitch-Range muss man am PLX-500 leider verzichten, wobei ich gerade letzteres für einen DJ-Plattenspieler als wichtiger empfinde, als ein eingebautes USB-Interface.

Preis: 299,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht zum Pioneer PLX-500.

Reloop RP-2000MK2

Reloop RP-2000MK2

Reloop RP-2000MK2

Noch ein Modell für unter 300,- Euro. Die Ähnlichkeit zum Pioneer PLX-500 kommt nicht von ungefähr, denn beide kommen aus der gleichen Produktion wie auch die Modelle von Audio-Technica oder Mixars. In diesem Fall mit sicherlich demselben Grundgerüst und Tonarm ist der RP-2000MK2 einer der beiden günstigen DJ-Plattenspieler aus dem Hause Reloop und neben dem RP-1000MK2 das Modell mit Direkt-Antrieb und damit für uns interessant. Das Gerät ist mit den grundlegenden Funktionen ausgestattet, bietet aber keine Extras wie einen internen Preamp oder ein Interface. Das Drehmoment mit >1 kg/cm ist zugegeben auch kein besonderer Pluspunkt.

Der RP-2000MK2 ist ein günstiger DJ-Plattenspieler für rund 240,- Euro und daher kommt er auch nicht mit besonderen Funktionen daher.

Preis: 235,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht zum Reloop RP-2000MK2.

Reloop RP-4000MK2

Reloop RP-4000MK2

Reloop RP-4000MK2

Eine Nummer größer? Von 2000 auf 4000. Der RP-4000MK2 ist das Mittelklasse-Modell in der Range vom RP-1000 bis zum RP-8000, ist aber nur geringfügig teurer als ein RP-2000MK2.

Dafür gibt es für den/die DJ einen soliden und günstigen Plattenspieler mit drei Geschwindigkeiten ( 33 1/3 / 45 und 78 RPM), einer wählbaren Pitchrange, Reverse-Funktion und Pitch-Reset. Mit dem mitgelieferten Reloop OM Black Tonabnehmer-System aus dem Hause Ortofon ist das Modell ready to go ohne Zusatzkosten. Auf Spielereien wie ein internes Interface oder einen verbauten Phono-Preamp muss man bei diesem Modell verzichten, was andere Geräte in dieser Preisklasse bieten, so der Pioneer PLX-500, der jedoch ohne Reverse-Funktion und Pitch-Reset auskommen muss.

Preis: 268,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht zum Reloop RP-4000MK2.

Mixars LTA/STA

Mixars STA

Mixars STA

Mixars: Man weiß gar nicht genau, wo genau dieser Brand herkam, oder was die Idee war. Fest steht, der Brand gehört zu der A.E.B. Industriale s.r.l.. aus Italien, besser bekannt für Brands wie dB Technologies oder RCF. Oder halt auch Mixars. Bedienen tut man sich eines OEM-Herstellers im asiatischen Raum, eben der, von dem die meisten DJ-Plattenspieler kommen, und lässt dort nach eigenen Vorgaben bauen. So gibt es den DJ-Plattenspieler von Mixars in zwei Versionen: LTA und STA: Während der STA klassisch mit einem s-förmigen Tonarm geliefert wird, ist der LTA das Modell für die Turntablisten und Turntablistinnen und kommt mit einem geraden Tonarm. All Black, das beschreibt beide Modelle sehr gut, denn beide Modelle sind durchgehend schwarz, Tonarm inklusive.

Mixars LTA

Mixars LTA

Cool: Einige Funktionen sind dabei, so zum Beispiel eine Pitchrange einstellbar von +/- 8, 16 bis hin zu 50 %, es gibt zwei separate Ausgänge (für z. B. ein dauerhaft angeschlossenes Interface für ein digitale Vinyl-System), einer davon dauerhaft auf Line-Pegel, der zwei wählbar zwischen Line und Phono-Pegel, es gibt einen Tempo-Reset-Button und sowohl die Start-, wie auch die Stopp-Zeit sind stufenlos über kleine Regler einstellbar.

Preis: 260,-  bis 300,- Euro, je nach Modell
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht zum Mixars STA.

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Forum
  1. Profilbild
    mfk  

    Mein Senf:
    Mit einem gebrauchten technics mk2 macht man erst mal nichts falsch und meistens viel richtig.
    Neu sind sie (mir) zu teuer.
    Es gibt in fast jeder Stadt jemanden, der sie reparieren und einsstellen kann.
    Sie sind fast unkaputtbar und sehr zuverlässig in der Qualität und im Handling. Nicht ohne Grund (früher?) der Standard.
    Wenn man etwas geduldig ist, findet man auch sehr günstige Angebote.
    Wiederverkauf ist meist ohne Verlust möglich.
    Neuere Zuspieler haben oft ganz gute Features. Höherer Pitchbereich, Vorverstärker, Rückwärtslauf, usb etc.
    In der Regel ist die Musik auf der Schallplatte aber schon in etwa so, wie man sie spielen möchte. Und klingt mit mehr +8/-8 dann auch nicht mehr so optimal…
    Ersatzteilversorgung ist auch gesichert. Fraglich, ob das bei den Mitbewerbern auch so ist.
    Und nicht zuletzt ist die Partytauglichkeit auch ein Kriterium. Ein mk2 auf einer Waschbetonplatte ist in der Regel ausreichend rückkopplungssicher.
    Andere Player sind es nicht.

    • Profilbild
      ISE500  AHU

      Ein MK2 ist in gutem Zustsand schwer zu finden. Für gut erhaltene Exemplare zahlt man teilweise zu viel. Deswegen sind Alternativen notwendig.

    • Profilbild
      Johannes Bollmann  RED

      Da kann ich dir zu großen Teilen Recht geben..aber hast du gesehen, was die gebrauchten gerade für einen Satz im Preis gemacht haben? Das sind locker 150-200 Euro. Früher hat man nochmal Geräte für unter 500 bekommen, derweil gehen die für 700-900 Euro weg. Das ist ganz schön explodiert in den letzen Monaten. Und dann steht da schnel sagen wir 1400,- Euro vs….600 oder 700 Euro für zwei Geräte. Und…ich sitze ja an der Quelle…die Ersatzteilversorgung ist fertig, Panasonic liefert quasi nichts mehr, nichts mehr, was man wirklich braucht. Ich kaufe für meine Reparaturgeräte seit Jahren im größeren Stile aus aller Welt ein, aber derweil wird sogar das schwierig oder sehr teuer.

      Was die Partytauglicheit angeht….Point taken. Aber auch das natürlich eher fragwürdig bei einem Einsteiger. Obwohl..meine Omnitronic standen auch ab und an in der Kneipe, in der ich Punkplatten aufgelegt habe…damals….vor langer langer Zeit :)
      Ob man die neuen Features braucht? Vermutlich nicht, aber dank Baukastenprinzip kosten Dinge wie ein Phono-Preamp intern auch nicht mehr viel und sind für viele ein schönes Feature.

      • Profilbild
        Danny Who  AHU

        Vor ca 15 Jahren kosteten neue MK2 stabil 400€, MK5 450-500. MK2 gabs gebraucht in gutem Zustand für 300. Irre.

    • Profilbild
      torsten rausch  

      Nun, ich habe seit ca. 20 Jahren einen reloop 6000 und einen techniks 1210ner in Gebrauch.
      Beide laufen problemlos ihre Runden und ich kann auch im Gleichlauf der Vinyl keine Qualitätsunterschiede zwischen den beiden ausmachen. Daraus schließe ich mal, dass man auch zu den günstigen Modellen greifen kann. Einzig auf Riemenantrieb würde ich nicht setzen…

      • Profilbild
        Linus  AHU

        Also ich hatte die 6000er von Reloop über 10 Jahre im täglichen Gebrauch und war schwer begeistert. Gekauft hatte ich sie weil ich ein weißes Equipment haben wollte und war dann überrascht wie klasse die waren.

        Ich hab meine Sets, live Streams damit gespielt und sie hin und wieder auch auf eigenen Veranstaltungen dabei gehabt. Jeder der damit gearbeitet hat war überrascht wie sauber sie liefen.

        Würde sie wieder kaufen.

  2. Profilbild
    pjemone

    Ich werfe hier nochmal den so oft vergessenen Synq XTRM-1 in den Raum. Ich habe 2 seit ca 12 Jahren in regem Gebrauch, Gleichlaufschwankungen noch immer sehr gut, der Fette Antrieb, die Option den Player via Midi oder Phono laufen zu lassen, Start und Stopp einstellbar und zu guter Letzt die Pitch Optionen.

    Das Ding kostet heute 345€ und steht den hier genannten in keiner Weise nach.

    Justmy2Cent

  3. Profilbild
    fanatic  AHU

    Technics 1210mk2…..
    Gekauft 1990 bei Brinkmann in HH
    Getränkt zwischen 1991und 2002 in Bier, Nebelfluid und diversen anderen Substanzenenen.
    Seitdem im Studioruhestand mit Ausnahmen.
    Nie geöffnet. Nie gewartet. (worauf auch…)
    Nur leicht feucht die Oberfläche gewischt.
    Sporadisch.
    Läuft und hält das Tempo.
    Immernoch. (Nicht Immenhof)

    Was da bei Technics entwickelt wurde ist der Wahnsinn.
    (Da hält nur knapp mein SH-101 mit.)

    Nix reversefunktion..(geht auch per Hand)…oder sonstwie Firlefanz. An, Aus, Pitch, Pure turntablism.

    Einfach der verlässlichste, charmanteste und einzige Plattendreher dieses Planeten. Oi!

    Liebesbrief: AUS

    • Profilbild
      Henrik Fisch  AHU

      > Brinkmann in HH […]

      Ohhhh … bei Brinkmann in Hamburg habe ich bis Ende 1986 gejobbt und mein Taschengeld aufgebessert. Allerdings in der Foto-Abteilung. Inzwischen gibt es den Laden ja nicht mehr – Brinkman ist, glaube ich, pleite gegangen – was ich sehr sehr schade finde. 1987 bin ich nach München umgezogen, und habe dort den hiesigen »Fröschl« kennen gelernt. Nach einschlägigen Erfahrungen wusste ich, wie sehr ich das KnowHow und die freundliche Art der Brinkmann-Kollegen vermisse. Schade, dass es Brinkmann nicht mehr gibt.

      • Profilbild
        fanatic  AHU

        Brinkmann war für ein Elektrokaufhaus super sortiert. Habe dort gefühlt 5000 Stunden vor M1 und Co. verbracht. Während der teuren Schulzeit versteht sich😇

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