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Green Box: Yamaha DX7II Centennial & DX7II E-Version

28. Februar 2015

Major Tom to Ground Control...

Bevor wir loslegen, hier ein kleiner Überblick zu allen AMAZONA.de-Reportagen, die sich mit Yamahas Vintage-FM-Synthesizern befassen:

Wir schreiben das Jahr 1987

Yamaha ist die angesagte Company für Synthesizer, schließlich ist man seit 4 Jahren sagenhaft erfolgreich mit dem DX7 und seinen Geschwistern. Und nun ist Firmenjubiläum angesagt: 100 Jahre sind seit der Gründung des Unternehmens vergangen, so was gehört standesgemäß gefeiert. Und so entschließt sich das Produktmanagement für Sonderserien gleich mehrerer Instrumente. Im Bereich Synthesizer fiel die Wahl natürlich auf das Erfolgsmodell mit seiner so beliebten FM Tonerzeugung. Man schnappt sich also das Flaggschiff der Linie, das ist zu diesem Zeitpunkt der DX7IIFD. Und peppt ihn ordentlich auf. Das Resultat gibt es dann in einer Limited Edition von 300 Stück. Statt FD steht nun Centennial auf dem Bedienpanel. Was nicht der einzige Unterschied ist – Silber, Gold und viele Tasten sind es.

Zurück ins Jahr 2019

Da steht er also, der Yamaha DX7II Centennial, und ist über 30 Jahre alt. Das Gehäuse silberfarben, die Tastatur auf 76 Tasten angewachsen, und alle Buttons, Slider und Wheels sind golden. Nicht nur irgendwie, sondern tatsächlich mit 24 Karat Goldüberzug versehen. Als ob das nicht schon genug optisches Bling Bling wäre, nein, die Tastatur ist obendrein fluoreszierend und leuchtet in der Dunkelheit!

Zumindest nachdem man sie vorher ein paar Minuten ordentlich luxbestrahlt hat, denn der Effekt verfliegt nach einigen Momenten. Wir haben es also mit einem Hingucker zu tun, und bei seinem Anblick in echt staunt jeder nicht schlecht. Sogar alte DX Hasen, die sich ganz gut auskennen, wissen entweder nichts von der Existenz dieser Sonderserie oder hatten zumindest noch nie einen direkt vor sich. Schauen wir ihn also genauer an.

Außer diesen optischen Merkmalen und dem größeren Tastaturbereich unterscheidet ihn nichts gegenüber dem FD Modell. Jedoch gehören zum Lieferumfang dem Luxustouch entsprechend das Sustainpedal FC4, Expressionpedal FC7, Breath Control BC2, die Factory Sound ROM Cartridge sowie eine RAM 4 Cartridge, auf der eigene Sounds gespeichert werden können. Dazu ein edel gestalteter Notenhalter, ebenfalls in Silber und mit Glasplatte statt Drahtkonstrukt. Was beim damaligen Verkaufspreis von knapp unter DM 7.000,- (ca. Euro 3.500,-) auch als obligatorisches Zubrot verstanden wurde. Noch ein weiteres Gimmick hatte Yamaha damals in petto: eine extra gestaltete Bedienungsanleitung in elegantem Schwarz mit güldenen Lettern bedruckt. Ja ja, nobel nobel, man gönnt sich ja sonst nichts.

FM-Synhese in der zweiten Generation

Unter der Haube werkelt der Soundchip der zweiten FM Generation.

Die kann 16 Stimmen Polyphonie im Single Mode und halbiert sich auf zwei mal 8 Stimmen bei den Betriebsarten Layer und Split. 6 Operatoren werden in 32 festen Algorithmen verknüpft, wobei einer davon mit einer Feedbackschleife ausgerüstet ist. Dieses Angebot ist relativ überschaubar und erscheint neueren Strukturen, die frei verknüpfbar sind und wo jeder Operator mit einem anderen per Feedback hochgezüchtet werden kann, unterlegen zu sein. Ist es theoretisch auch, jedoch in der Klangpraxis nicht unbedingt. Die Reduktion macht das System erfahrungsgemäß einigermaßen schnell erlernbar und sorgt für ein aufgeräumt wirkendes Soundbesteck. Dass man trotz Unmengen existierender DX7 Presets noch immer völlig Neuartiges erstellen kann, ist der Beleg für dieses damals durchaus richtig gewählte Konzept.

Weiter geht es mit der Abteilung LFO

Auch hier geht es, verglichen mit heutigen Parametermonstern, geradezu spartanisch zu: 6 Verlaufsformen von Sine bis Random, dazu obligatorisch regelbare Geschwindigkeit, deren Einsatz als Rampe verzögert werden kann. Neben Single ist auch Multi Trigger möglich, was das Ganze bei Bedarf klanglich lebendig gestaltet. Intensität und Empfindlichkeit können für Tonhöhe und Amplitude eingestellt werden sowie Tastensynchronisation. Mit der Anschlagsdynamik kontrolliert man jeden Operator separat und erlaubt somit viel Feinabstimmung bei der Klangprogrammierung. Nichts besonders Opulentes, aber bedienungsfreundlich und praxisnah. Mit Fokus auf Feinabstimmung, und dieses Prinzip werden wir im weiteren Verlauf der Betrachtung noch öfter vorfinden.

Filter gibt’s bei FM keine, hier wird in Obertönen gedacht

Die in den Algorithmen als Träger und Modulatoren angeordneten Operatoren lassen sich stimmen und zwar in groben und feinen Schritten. So erzeugt man einerseits Schwingungsformen und andererseits grundsätzliche Obertonstrukturen. Die werden dann per Hüllkurvengeneratoren in gewünschte Form gebracht, im zeitlichen Verlauf versteht sich. Es gibt nämlich 6 davon, und die haben jeweils 8 Parameter, wo Levels und Rates eingestellt werden. Und alle die sind individuell kontrollierbar mittels Anschlagsdynamik und den oben genannten Fuß- und Blas-Zubehörteilen. Plus Aftertouch, Wheels und den beiden Control Slider rechts neben dem Volumeregler. Zwar vollführt man bei exzessiver Benutzung aller Controller gleichzeitig einen ordentlichen Stepptanz, angelt mit einer Hand nach Wheels und Slidern, wenn man mal gerade nicht beidhändig auf der recht sensitiv spielbaren Tastatur unterwegs ist und bläst zusätzlich noch ein wenig ins Mundstück des ergonomisch toll gestalteten Breath Controller, dessen Bügelgestell man sich auf den Kopf montiert hat. Aber was heißt das schon, denn dance like nobody is looking.

Andererseits, auf diese Weise benutzt zeigt die FM Tonerzeugung ihre wahre Stärke. Galaxien entfernt von klischeehaften 80er Jahre Sound der Gattung FM E-Piano oder Marimba und Glöckchen der Kategorie „a bell here and a ring there“, lassen sich ernstzunehmende Performances abliefern, die sich in Dynamik selbst mit modernsten Tonerzeugern durchaus messen können. Oder sogar besser sind. Kürzlich habe ich klassische DX Sounds im Korg Kronos gespielt, er nimmt die ja in MOD7 via SysEX Data Dump direkt an. Verglichen mit dem Yamaha DX7II Centennial klingt es aber unerwartet weichgespült, und das hat nichts mit dem Einsatz interner Effekte oder dergleichen zu tun. Es müssen noch andere Faktoren wie A/D Wandler und andere Bauteile eine Rolle dabei spielen. Im direkten Vergleich ist der hörbare Unterschied geradezu auffällig. Der DX Sound jedenfalls kommt geradezu rotzig, breitschultrig oder je nachdem auch kräftig bissig grell daher, und vor allem besonders präsent. Wenn es um plakative Sounds geht. Er kann aber auch weiche Schmeicheleien, perlend-fluffige Backgrounds, spacige Collagen und Soundeffekte, die nicht im direkten Vordergrund stehen, sondern im Arrangement als Beiwerk das gewisse Etwas abliefern. Ein bisschen was davon hören Sie in den Soundbeispielen. Wer diesen Realtime Performance Zinnober nicht veranstalten will oder kann, der wird das via MIDI erledigen. Man legt sich einfach Controller Spuren an, nachdem die Parts eingespielt sind. Dann können in aller Ruhe einzelne Klangelemente separat bearbeitet werden – und das ganz ohne Computermaus.

Werfen wir einen Blick auf weitere Yamaha DX7II Centennial Features, die nicht direkt mit dem Klang zu tun haben. Da wäre die MIDI Abteilung. Sie ist typisch 80er Jahre ausgestattet: MIDI In, Out und Thru Buchsen auf der Instrumentenrückseite, maximal 2 Channels gleichzeitig.

Fractional Scaling und Micro Tuning

Das sind sicherlich Parameter Optionen für Unerschrockene, denn spätestens ab da wird es tiefgründig und zeitaufwendig. Bei Ersterem geht es um feinste Abstimmungen für Lautstärke und Farbe eines Sounds, die hier in Gruppen zu je 3 Tasten vorgenommen werden. Zwar kann das Scaling auch mittels linearer und exponentieller Kurven mit beliebigen Schnittstellen auf der Tastatur pro Operator Richtung Bass und Diskant eingestellt werden, doch noch detaillierter klappt das mit dieser Fractional Scaling Option. Im zweiten Fall handelt es sich um die skalierbaren Tonhöhen für speziellen musikalischen Kontext. Dafür liegen eine Reihe verschiedener Stimmungen bereits vor, darunter Werckmeister, Valotti & Young und welche, die für bestimmte Tonarten vorbereitet sind. Darüberhinaus kann man eigene Micro Tuning Tables anlegen, eine Sache für Spezialisten unter den Komponisten der Abteilung Neue Musik. Das ist verglichen mit normalen Sounddaten recht datenintensiv, daher müssen die separat auf Cartridge abgelegt werden. Für diesen Fall wird eine Cartridge entsprechend formatiert und steht nicht mehr für Sounds zur Verfügung und muss bei Einsatz derart gestalteter Klänge auch stets im Cartridge-Schacht stecken.

Unisono Mode: Der greift zwar beherzt auf die für heute verhältnismäßig knappe Polyphonie zu, doch es lohnt sich. Dann fängt der DX7II Centennial an zu fauchen. Das ergibt wabernde Bässe, mit denen leerstehende Bürogebäude oder marode Industrieschornsteine sehr viel eleganter als mit traditionellen Methoden eingerissen werden können. Weiter angereichert mit externen Effekten wie Delay und Stereo Chorus – kurz gesagt, es wird dann auch noch ziemlich breit.

Überhaupt wegen Effekten, daher ein kurzer thematischer Sprung: Erst Ende der 80er Jahre kam es in Mode, Synthesizer mit internen Effektgeräten auszurüsten. Daher ist es wie bei seinen optisch unscheinbareren Geschwistern DX7IID und FD auch beim DX7II Centennial mau damit. Weshalb man dieses Manko mit externen ausgleichen sollte. Zwar klingt er bereits ohne solche durchaus komplett, jedoch etwas sehr trocken. Besser wird die Sache mit Delay, Reverb, Chorus, Flanger, Phaser, Distortion. Wie bitte, ein Verzerrer? Aber ja! Gerade dynamisch spielbare Lead Synths lassen sich mit Tube Screamer und Konsorten derart aufmotzen, dass es eine Pracht ist. Hendrix lässt grüßen. Überhaupt kommt der DX mit Bodentretern der Gitarrenabteilung erstaunlich gut klar. Bei den Soundbeispielen hier habe ich weitgehend drauf verzichtet, in erster Linie lediglich ein wenig Reverb, damit es nicht gar zu trocken klingt.

Angesichts solcher Features im Yamaha DX7II Centennial wie Fractional Scaling und Micro Tuning ist es keine Überraschung, dass man beim Centennial auch Portamento Methodik abseits üblicher Pfade kennt. Zunächst wird zwischen typisch stufenlosem Gleiteffekt und einem treppenartigen Glissando differenziert. In Kombination mit dem Sustainpedal kann das nochmals unterschiedlich behandelt werden: Einmal wird etwa ein Akkord einfach gehalten, während man gleichzeitig eine Note mit Portamento gleiten lässt, im anderen Fall folgt der angehaltene Akkord einem weiteren mit Portamento. Typisches wahlweise Legato oder Full Time Portamento geht natürlich auch. Ähnliche Tricks kennt die Pitch Bend Funktion. Abgeschaut von Pedalsteel Guitar kann hier eine einzelne Note eines Akkords gebendet werden, während die verbliebenen auf ihrer Tonhöhe verharren.

Performance Mode, da wird es dann noch mal richtig interessant, denn hier operiert der Keyboarder nicht mehr an der Klangformung generell, sondern an Details, die gerade beim virtuosen Spielen gute Dienste leisten. In diesem extra Play Mode wird gelayert, gesplittet, auf Audio Outputs verteilt, Functions für Controller vergeben, mehrere Stereo Effekte ermöglicht. Alles das wird separat gespeichert, wobei eine Tücke des Objekts auf den Musiker lauert: Da sich Single Sounds sowohl intern als auch auf Cartridge speichern lassen und eine Performance sich das merkt, ist eine Mischung dieser beiden Speicherarten unpraktisch, sobald das auf mehreren Datenträgern bunt verteilt ist. Der DX findet nämlich nur das, was er notiert hat und verlangt das dann auch immer. Ebenfalls im Performance Mode sind die beiden Control Slider neben Master Volume aktiv.

Ihnen kann je Programm wahlweise eine Reihe von Parametern zugeordnet werden, die sich hinterher während des Spielens verändern lassen. Ob das ein Operator 6 Output Level ist, Operator 1 EG Level 2 oder Portamento Time, wird dabei dem Musiker überlassen. In Wahrheit hängt das am speziellen Sound, was wirklich sinnvoll ist. Muss man sich nur gut merken, was bei der Bewegung der Slider jeweils klanglich passiert. Ist jedenfalls eine gute Methode, den Sounds neben den Controllern wie Pedale und Breath Control mit noch weiterer Einflussnahme in Echtzeit beizukommen, ohne in den Edit Mode steigen zu müssen.

Speicher, Cartridge, Diskette

In den 80ern war das Luxus: Der DX7II Centennial hat einen internen Speicher für 2 mal 32 Single Sounds plus 32 Performances, einen Schacht für ROM und RAM Cartridges sowie ein 3,5“ Floppy Disk Laufwerk, auf denen jede Menge aller Datentypen gesichert werden können. Von SysEx Data Dump zum Computer oder Hardware Sequencer via MIDI erst gar nicht zu reden. Heutzutage sind solche RAM-4 Cartridges, die einen kompletten internen Speicherinhalt fassen können, nicht leicht zu bekommen. Und wenn man eine erwischt, dann werden selbstbewusste Geldbeträge verlangt. Was in Sachen Preise damals übrigens nicht anders war, um 150 Mark (= Euro 75,-) kostete eine. Die alternative Diskette ist deutlich erschwinglicher, lädt die Daten ziemlich schnell und kann somit als bühnentauglich bezeichnet werden. Allerdings sind auch die 2DD Floppys rar geworden. Die gute Nachricht ist, dass der DX7 für heutige Verhältnisse geradezu lächerlich geringe Datenmengen produziert, so dass auf einer Disk eine Menge Zeug Platz findet. Bei den geforderten Größenordnungen sprechen dabei über das fast vergessene Wort Kilobyte. Wer also 10 davon besitzt, hat definitiv auf Lebenszeit ausgesorgt.

Masterkeyboard DX7II

Nebenher kann der Yamaha DX7II Centennial durchaus auch als Masterkeyboard eingesetzt werden, denn die Klaviatur mit 76 Plastiktasten zählt zu den besseren ihrer Art. Anschlagsdynamik und Aftertouch sind gut kontrollierbar, Programmwechselbefehle an externe Tonerzeuger via MIDI werden auf Tasterdruck gesendet oder sogar als Liste den internen Programmen zugeordnet, es gibt Wheels und andere Controller, deren Daten gesendet werden. Passt also.

Nun zur Version E!. Das Ausrufezeichen hinter dem E sagt alles. Was das aus dem DX7 macht, erinnert an das, was man auf der Autobahn manchmal im Rückspiegel sieht, wenn auch nur für einen kurzen Moment: Ein 3er BMW mit M-Schriftzug im Kühlergrill. Dann ist eins gewiss, dieses aufgerüstete Kraftpaket in Nahkampfmontur will unmissverständlich überholen. Ist das hier vorgestellte DXII Centennial Limited Edition Modell also noch nicht genügend außergewöhnlich, dann sorgt spätestens die darin eingebaute Grey Matter Version E! dafür. Denn die Zusatzplatine der US Company besiegelt dem silbernen DX seinen endgültigen Ritterschlag.

Octal Mode für 8 Sounds gleichzeitig, auch als Multisplit über die Tastatur verteilt oder für 4-fach Layer, ein 16-Track Sequencer, erweitertes Micro Tuning, Speicherweiterung auf 4 Bänke, eine Engine für weitere Performance Modes namens Chord und Patterns, zusätzliche Masterfunktionen für MIDI Steuerung externer Instrumente – all das gesammelt speicherbar als E-RAM Datenpaket auf Diskette. Die Bedienung der E! Funktionen erfolgt mittels Mehrfachbelegung auf den vorhandenen Programm- und Speichertasten. Diese zusätzlichen Features erlauben gegenüber der Konfektionsware natürlich ganz neue Klangmöglichkeiten sowie komfortable Performance Optionen wie Floating Split und Player, das eine Art automatische Begleitung mit Akkordprogressionen und Arpeggien für die linke Hand darstellt, während mit der rechten Solospiel möglich ist.

Verarbeitung und Technik

Die Yamaha DXe allgemein sind ziemlich robust gebaut und vertragen auch hartes Herannehmen auf der Bühne. Technikprobleme sind nicht allzu häufig, nach ein paar Jahren muss jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit die Speicherbatterie ausgewechselt werden. Obwohl das Instrument insgesamt durchaus als servicefreundlich aufgebaut bezeichnet werden kann, von den vielen Schraubverbindungen des Gehäuses mal abgesehen, ist der Batteriewechsel ein wenig umständlich. Aufschrauben, alte Batterie raus, neue rein, zuschrauben – das klappt leider nicht. Es sind aber liebevoll gestaltete Anleitungen im Internet zu finden, wenn das jemand unbedingt selber erledigen will. Das gilt auch für das Service Manual. Ich habe von Displays gehört, die kontrastschwach werden können, Tastenkontakte und Program Buttons, die nicht mehr richtig wollen, sowie arbeitsverweigernde Floppy Disk Laufwerke. Ersatzteile direkt von Yamaha sind kaum zu kriegen, die Serie wird offiziell nicht mehr unterstützt, was nach so vielen Jahren verständlich ist. Dennoch gibt es bei Service Stationen und Online Versendern durchaus Teilevorrat, man muss sich im Einzelfall halt umschauen. Notfalls wird ein intaktes Modell aufgekauft und als Teileträger eingesetzt.

Angesichts der geringen Centennial Stückzahl, die je gebaut wurde, ist ein gängiger Gebrauchtpreis kaum auszumachen. Wenn überhaupt ein Besitzer das Instrument freigibt, dann kommt es noch auf den Zustand an. Es gibt welche, die sind bühnengepeinigt und neben bösen Kratzern auf dem Gehäuse fehlen schon mal Tasterkappen. Die goldenen sind nämlich nur auf schwarze aufgesetzt und können etwa beim Transport mal verloren gehen. Andere dagegen sind liebevoll wohnzimmergepflegt ohne geringste Macke. Meine Recherchen lieferten generell spärliche Ergebnisse. Im Bereich deutlich unter Euro 2.000 für übelst zugerichtete Instrumente gänzlich schmerzbefreiter Besitzer und einiges über Euro 3.000 für welche im Zustand wohnzimmergepflegt mit leichter Patina nach fast 30 Jahren oder gar sogenannter Mint Condition. Version E! und eventuell perfekt abgestimmtes Zubehör hinsichtlich Sound Content, Flightcase, weitere Pedale und RAM/ROM Cartridges gleich welchen Umfangs nicht mitgerechnet.

Der DX7II Centennial ist mit all diesen speziellen Eigenschaften eine ganz besondere Rarität, klingt einfach toll und ist und dank seiner Silber/Gold Optik definitiv ein Kandidat für die Königsklasse unter den Vintage Keys, Subkategorie Digital Synthesizer.

Klangbeispiele
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Wusste bis heute auch nicht, dass es das Dingen in dieser Ausführung gab. Gute Klangbeispiele, die das Potential des DX 7 schön verdeutlichen.

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    phil_dr110  

    Auch wenn ich nur den schnöden DX7IID besitze, in Sachen Klang und Flexibilität kann ich dem Autor nur recht geben. Ein Instrument, welches immer wieder begeistert und inspiriert und eben mal nicht nach dem 1000. Analogsynth klingt.

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    AMAZONA Archiv

    Alles schön und gut. Ich hatte auch mal so ein „Goldlöckchen“ unter den Fingern. Es war nicht mein Eigener, ich hätte mir so ein Gerät nie gekauft!
    Die einzige Aufwertung dieses vermeintlichen „Yamaha DX-Nobelhobels“ war und ist für mich die 76er Tastatur, sonst nix. Und damit meine ich jetzt nicht, daß sie leuchten kann.
    Aus musikalischer Sicht ist der CENTENNIAL ein absoluter Blödsinn, denn wer nahm so ein Gerät schon mit auf eine Bühne, außer die großen Superstars vielleicht. Klanglich ist das Gerät zu 100% identisch mit dem DX7IID/FD und die waren für den Studio- oder Homerecordingeinsatz billiger zu bekommen.
    Für Sammler mag das Gerät sehr wertvoll sein – nun, wer’s braucht!

    Der beste FM-Synthesizer aller Zeiten ist für mich sowieso der SY99.
    Auch mit dem DX11 arbeite ich noch sehr oft, der klingt für mich unter all den DX’n am „schärfsten“ .
    Und in meiner „LoFi-Ecke“ hat noch ein DX21 überlebt. Ein kleiner aber sehr feiner FM-Synthesizer!

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      iltis30  

      Hi Mr. Exciter (-:
      Das ist ja so eine Diskussion. Ich hatte den SY99 auch mal, jetzt habe ich wieder einen DX7II. Warum? Der SY99 ist was die Parameterflut betrifft einfach overdone, viel zu viel des Guten. Klar, die Filter sind nett. Aber FM braucht das eigentlich nicht. Die Effekte sind ihrer Zeit entsprechend. Heute wirkt das etwas durchschnittlich. Und diese verkürzten Tasten sind auch nicht jedermanns Sache. Entscheidend, und das hat mir auch der Yamaha-Service bestätigt: die Displays der SY77/99 Reihe neigen dazu, im Alter zu fiepen. Das tun sie nach unterschiedlicher Zeit fast alle, und die Ersatzboards gibt es kaum noch. Nervig.
      Jetzt also lieber wieder den DX7II, mit seiner praxistauglichen Parameteranzahl, seiner Übersichtlicheren Bedienung und der in meinen „Augen“ besseren Tastatur. (-:

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        AMAZONA Archiv

        Hi iltis30, also ich programmiere FM-Sounds lieber am SY99 als am DX7II. Um ehrlich zu sein, es ist ein Genuß am SY99 Sounds zu programmieren. Ich programmiere auch lieber Sounds am Synthesizer als am Computer.

        Ich gebe dir recht, was die Leuchtkraft beim Display betrifft, aber das sind inzwischen altbekannte Probleme (s.h. Wavestation, D-550, usw…) Aber hierfür gibt es Ersatzfolien und auch entsprechende Inverter, die die Leichtfolien wieder ohne „fiepen“ zum Leuchten bringen.
        Tip: es gibt inzwischen auch für manche Synths kompatible OLED Displays, die man einbauen (lassen) kann.

        Die Filter bei der FM-Synthese sind kein unbedingtes „Muß“, da gebe ich dir recht, eher ein besonderer zusätzlicher Klangbaustein, der die ohnehin schon so geniale FM-Synthese noch den letzten Feinschliff gibt. Nebenbei bemerkt, finde ich die Digitalfilter im SY99 exzellent.

        Die Tastaturen zu vergleichen fällt mir jetzt schwer, da es schon lange Zeit her ist, als ich einen DX7II unter den Fingern hatte. Die „99er Taste“ finde ich jedenfalls sehr gut zu spielen, hatte das Instrument auch oft auf der Bühne im Einsatz. Und soweit ich mich jetzt zurück erinnern kann, fand ich damals die DX7II Tastatur auch sehr gut.

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        microbug  

        Das Fiepen kommt beim SY99 nicht von den Displays, sondern vom Inverter, der sitzt auf der Platine mit den MIDI-Buchsen.

        Ich weiß nicht, was Du mit Ersatzboards, die es kaum noch gibt, meinst, aber die Displays von SY77/99/EX5/7 etc. sind Standardteile, die werden nach wie vor gebaut und man kann so eins mit blasser Folie gegen eins mit LED-Beleuchtung austauschen, dann kann auch der Inverter raus und Ruhe ist.
        Allerdings ist das nichts für Anfänger, sondern eher für versierte Elektroniker, da man fast immer den Widerstand für die Kontrastregelung anpassen und den SY fast komplett zerlegen muß. Displays gibts bei Maritex.pl, Anleitung dazu hier:
        http://www.....pgrade.pdf

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        TobyB  RED

        Hallo Klaus,

        Wir sind unwürdig, in den Staub(Waynes World) ;-) Super geschrieben und die Klangbeispiele sind super!!! Highlights für mich No 17 und No 35.

        (Y)

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        AMAZONA Archiv

        Das hast Du Dir redlich verdient Klaus! Sehr schöner Bericht mit einer Vielzahl sehr guter Klangbeispiele.

      • Profilbild
        mdesign  

        hallo klaus,
        danke für deinen bericht. inhaltlich toll. stilsicher getextet. und viele kurze, aussagekräftige samples. ich wünschte, alle berichte wären auf diesem hohen niveau. bitte weiter so!

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    iltis30  

    Mein Geschmack ist der Goldpuder nicht, aber von Moog gibts j auch den Voyager mit Goldgedönd. Über Geschmack lässt sich trefflich streiten. Aber die 76er Tastatur ist ein Argument, das hätten Sie mal in einem Serienmodell raus bringen können. Gerade wo mit FM wirklich hervorragende E-Pianos möglich sind.

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    MidiDino  AHU

    Ich persönlich muss gestehen, dass ich mit DX7-Sounds immer Schwierigkeiten hatte, Schwierigkeiten, mit ihnen etwas anfangen zu können. Die einzigen Sounds, denen ich überhaupt etwas abgewinnen konnte, ohne sie freilich jemals einsetzen zu wollen, waren manche ‚Silberglöckchen‘-Sounds (Piano / Vibra) und einge Bass-Kreationen. Aber dies ist, wie gesagt, meine ganz persönliche Haltung zu diesem Instrument. Schlicht kein Bedarf!

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    microbug  

    Danke Klaus, schöner Bericht!
    Der Ur-DX7 war nie so meins, der DX7II dagegen schon eher.

    Was das mit den Bodentretern angeht, so kann ich das nur bestätigen. Schon hinter meinem allerersten DX7II hing immer mein Boss CE-3, und mein aktueller DX7II wurde da auch damit veredelt, jedenfalls der obere Teil im Splitmodus.

    Der DX7II gehört allerdings zum Glück zu den durchaus servicefreundlichen Synthis. Die Tastatur hat mechanische Kontakte (und ist die dicke Version der später in vielen Synths verbauten Tastatur FS-61 und FS-E76), die Bedienfeldtaster sind Standardteile (Original von Alps, es gibt identische von Omron), und trübe Displays habe ich bei noch keinem DX7II gesehen, denn da sind LEDs verbaut, kleine CCFLs. Es gibt keinen Inverter, das Schaltnetzteil hat keinen Hochvoltausgang für eine CCFL-Spannung und das Display einen normalen 5V-Anschluß, gerade nochmal nachgesehen. Da hat Yamaha noch Qualität verbaut.
    Wahrscheinlich könnte man sogar eine HD-Floppy nachrüsten, wie beim Atari ST, ist aber genausoviel Aufwand wie dort, braucht nämlich auch Anpassung der Firmware und eine Umschaltmimik.

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    AMAZONA Archiv

    Hallo Klaus,

    vielen Dank für den schönen Bericht. Auch heut noch ein toller Synths, der leider nicht ganz einfach zu programmieren ist.

    Eine kurze Frage. Welches Buch empfehlst Du zur Einarbeitung in die FM-Syntese ohne gleich Mathematik sudiert haben zu müssen?

    Ich habe die DX-Fibel und das Buch von Chowning „fm theory and applications“. Welches Buch lohnt sich zur Einarbeitung am Besten bzw. am Einfachsten? Gibt es ggf. noch weitere Bücher?

    Vielen Dank!

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      k.rausch  RED

      Es gab mal „Das komplette DX7 Handbuch“ (GC Carstensen Verlag), heute aber nur noch gebraucht zu kriegen. Ansonsten erwirbt man sich Know How am besten durch Eintippen von Sounddaten via Datenblatt (Fibel) und Ausprobieren von Frequenzverhältnissen Träger > Modulator, deren Levels sowie Experimente mit den Envelopes.

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          AMAZONA Archiv

          Hallo Toby und Klaus-Peter,

          vielen Dank für Eure Tipps. Mal sehen vielleicht begreife ich die FM Synthese doch noch irgendwann einmal. Der Sound ist teilweise wirklich einzigartig.

          Viele Grüße!

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Hallo Klaus-Peter,

        vielen Dank für den Tipp, aber leider ist das Buch komplett vergriffen (Amazon, Ebay, Antiquariat, Google-Suche etc.)

        Hättest Du vielleicht einen Tipp wo das Buch zu bekommen wäre. Ich würde auch einen guten Preis zahlen.

        Herzlichen Dank, Daniel

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            AMAZONA Archiv

            Danke. Werde ich versuchen. Der Verlag hat leider auch nichts mehr gehabt.

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              b.morgenstern  AHU

              Hallo Daniel,
              ich bin auch seit längerem auf der Suche nach dem Buch von Gorges, leider ohne Erfolg.
              Habs schon über diverse Kleinanzeigen usw versucht, ohne dass sich jemand gemeldet hat.

                • Profilbild
                  AMAZONA Archiv

                  Danke Toby, aber die Suche findet leider nichts. Trotzdem lieben Dank!

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                    TobyB  RED

                    Hallo Daniel,

                    Die DX Fibel von Peter Gorges ist sowas wie Goldstaub, was für die Qualität des Buches spricht. Ich würde mich nicht auf dieses Buch versteifen, wir haben uns mal bei FB ziemlich darüber amüsiert, das jenes Buch bei ebay mal für 89Euro versteigert worden ist. Es gibt allerdings zu diesem Buch Alternativen, die im Web gut zu erreichen sind. Ich würde das als lohnenswerter empfinden, da Goldstaub hinterher laufen recht frustig ist. Andererseits, falls Yamaha die FM Synthese neuauflegt, wäre das mal ein cooles Thema für einen Worksphop. :-)

                    • Profilbild
                      k.rausch  RED

                      Das mit dem Workshop merke ich mir mal. Gibt allerdings bereits eine tolle Artikelserie über FM vom amazona.de Kollegen Holger Gerdes. Hier gehts los: http://www.....phasen-fm/

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                    satchy  

                    Hallo an alle DX7 Fibel suchende,

                    hier wäre eine Alternative zum vergriffenen DX7-Handbuch von Peter Gorges.
                    Ich hoffe, dass die Redaktion von Amazonas.de nichts dagegen hat, wenn ich den Link hier Poste…, so etwas scheint mir momentan brennend gewünscht zu sein ;-)
                    http://www.....itr067.htm

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    Filterpad  AHU

    Auch wenn das hier schon erwähnt worden ist aber mir war nicht wirklich bewusst, wie extrem gängig der DX 7 (plus Geschwister) war. Nach dem anhören der sehr gelungenen Soundbeispielen fielen mir statt den verdächtigen Songs (DX 7) sofort sämtliche 80er Fernsehschinken ein (Besonders DX 7 II). Ich erinnere nur an ‚Michael Knight‘, wenn er in der Schlussszene nach jeder Folge seine gerettete ‚Muse‘ verlassen muss, weil er einen neuen Auftrag bekommt bzw. seine wahre Identität verbergen muss. ^^ Außerdem ist mir aufgefallen, dass es die DX-Synths im Schnitt für 300-400€ im Auktionsportal gibt. Nach einer Folge „KITT“ und „Van Damme-geklopfe“ wirklich einen Überlegung wert.

  9. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Sehr schöner Bericht Klaus, der dem DX7 II absolut gerecht wird. Die Kiste polarisiert seit ihrem Erscheinen in den 80ern. Man liebt oder haßt ihn. Er gehört noch zu den „echten“ Synthesizern und ist eine echte Herausforderung für jeden Klangtütler. Ich könnte nur Schwärmen. ;)

  10. Profilbild
    Shimanski Beats

    Danke für den schönen, fast schwärmerischen Bericht zu dieser Spezialausgabe des DX7II. Ich hatte früher mal einen D7IIFD, bin aber immer noch großer Fan der FM-Synthese und besitze mittlerweile TX81z, TX 802 und einen TG77.
    Zum Programmieren hab ich bisher die Editoren von FM-Alive benutzt, würde mir aber gerne selber Editoren für Midi Touch auf dem IPad basteln. Hat da jemand Erfahrung von Euch, vor allem was die Steuerung via Sysex angeht?

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      TobyB  RED

      Hallo Werner,

      das gibts eigentlich nur 2 Alternativen. Touch OSC und JazzMutant Lemur. Die verwalten und steuern alles was Midi spricht. Allerdings sind das Entwicklungsumgebungen. Hier ist selber Hand anlegen angesagt. Die Sysex Strings sollten allerdings sauber dokumentiert sein, sonst drehst du ab und das ist wirklich nicht lustig, weil dann heisst es try und error.

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    OscSync  

    Ich glaube, Yamaha könnte einen richtigen Knaller landen, wenn sie FM in einem neuen Modell mit zeitgemäßem Interface auf den Markt brächten. Nach einer Flut zumeist monophoner Analoger für jede Preisklasse wäre die Zeit reif für etwas Frisches und der Markt sicherlich bereit für einen DX des neuen Jahrtausends. Also Yamaha, auf geht’s, ich wäre dabei!!

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      iltis30  

      Da gabs doch vor ein paar Monaten diese sagenumwobene Designstudie zu einem DX10, der ganz „zufällig“ in einem Yamaha-Forum aufgetaucht ist und auch hier auf Amazona vermeldet wurde …

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      OscSync  

      Ja richtig! Das war wohl nur der Kreativität eines Users entsprungen, aber so ein Gerät würde ich sehr gerne von Yamaha sehen!!!

  12. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ok, das hat mich jetzt überzeugt. ;) Habe eben eine E! Erweiterung für meinen DX7 II FD gekauft. Ich will auch denTurbo-DX! :D

  13. Profilbild
    satchy  

    Hallo Klaus,
    wirklich ein sehr toller und treffender Bericht, über eine ganze Instrumentengattung seiner Art. -:)
    Ich bin zwar kein Vielschreiber, eher ein Vielleser. Deshalb ist mir auch bekannt, dass es von Dir auch eine überarbeitete Version der „DX-Fibel“ gab, die da hiess: Die DX7 Fibel V2″.
    Nach Deinem ausführlichen Bericht über den Yamaha DX7II Centennial, sowie dem positiven und doch recht hohen Echo hier bei Amazona.de, brennen zwei Fragen in mir.
    1.) Wäre ein Bezug dieser Fibel für uns alle noch möglich?
    2.) Was ist eigentlich aus dem vor Jahren angekündigten Buch; „Die DX-Story“; geworden? Das Thema Ist doch momentan aktueller denn je, wie ich hier freudigerweise feststellen kann. -:))

    Vielen Dank für den Ausführlichen Bericht.

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      k.rausch  RED

      Es gibt die DX7 Fibel V.3, als spiral-gebundenes Buch in nun dritter verbesserter Version. Ist noch ein PDF dabei mit kleiner Bildergalerie und vielen einschlägigen Internet Links. Und zwei Soundbänke mit teils ganz neuen Sounds. Ein Buch „DX Story“ ist seit langer Zeit in Arbeit, wenn ich die derzeitige Resonanz auf die DXe sehen könnte das eigentlich bald mal veröffentlicht werden :)

  14. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Nochmals Danke Toby und Klaus-Peter, ich glaube ich werde das Buch trotzdem mal ausleihen und mich dann im Urlaub damit beschäftigen. Denke das braucht Zeit.

    Viele Grüße,
    Daniel

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      TobyB  RED

      Hallo Daniel,

      viel Spass :-) Zeit wirst du brauchen, ich mache jetzt schon 2 Jahre an der FM Synthese herum, solangsam blicke ich durch, langsam wohlgemerkt :-)

  15. Profilbild
    Sudad G  

    Sehr schöner Bericht mit anwechslungsreichen Klangbeispielen!
    Die FM Synthese wird leider oftmals sehr unterschätzt, da man bei FM Synthese meist sofort an die Glöckchen, Drahtpianos und nervigen Bläser der 80s denkt. Da die FM Synthese zudem nicht einfach zu verstehen ist, verwendeten 90% aller Musiker in den 80s ohnehin Presets oder Sounds von Soundfirmen, die dann eben wieder dem Sound der 80s geschuldet waren.
    Auch ich war damals kein Freund der FM Synthese, habe diese aber durch Native Instruments FM7 wieder entdeckt und schraube heute auch wieder an echten FM Synths herum. Man kann mit FM äußerst moderne und sogar warme Sounds erzeugen, die so gar nicht nach dem Klischee des „80s DX7“ entsprechen. Auch gehen die klanglichen Möglichkeiten weit über denen der analogen Synthesizer hinaus. In einem modernen Studio mit einer DAW macht heute so ein DX7IID oder TX802 auch eine ganz andere Figur.

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