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Jahresrückblick: Die DJ-Produkte des Jahres 2022

Die wichtigsten neuen Produkte auf dem DJ-Markt

29. Dezember 2022

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Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu und wie immer folgt ein kleiner Rückblick auf die spannendsten Produkte des bald vergangenen Jahres. Im ersten Moment dachte ich: So viele sind es doch gar nicht, aber wie jedes Jahr sind es dann noch ein paar mehr geworden. Vom Tonabnehmer-System für rund 400,- Euro, über die kleine Version des Richie Hawtin Mixers bis hin zum kabellosen Kopfhörer.

Also, 2022, in zufälliger Reihenfolge:

Denon DJ SC Live 2 / Denon DJ Live 4

Denon SC Live

Denon DJ SC Live 2 und Live 4

Denon DJ treibt seine Erweiterung der DJ-Controller und standalone DJ-System „Flotte“ voran. Dazu gehören die beiden neuen Modelle, die im vierten Quartal 2022 erschienen sind und als standalone DJ-Systeme gelten – samt eingebauten Lautsprechern. Damit ergänzt Denon DJ die bisherigen Prime 2 und Prime 4 Modelle, nicht als Nachfolger, sondern als günstigere Geräte, die primär auf die Nutzung zu Hause oder den mobilen Einsatz ausgerichtet sind.

Zwei oder vier Kanäle, standalone Funktionalität, großes Display, große Jogwheels mit Display, Performance Pads und Einbindung von Streaming.

Kostenpunkt? 1299,- Euro und 1099,- Euro.

Testbericht: Denon DJ SC Live 2
Testbericht: Denon DJ SC Live 4

Ortofon Concorde MKII Elite

Ortofon Concorde Elite

Ortofon Concorde MKII Elite

Ein Tonabnehmer-System für DJs für rund 400,- Euro? Oder ein HiFi-System mit dem Aussehen eines DJ-Tonabnehmer-Systems? Dieser Frage sind wir in einem ausführlichen Testbericht auf den Grund gegangen und wer die Antwort wissen mag, darf diesen gerne lesen.

Was wir voraus nehmen können: Das Concorde MKII Elite klingt sehr sehr gut und übertrifft klanglich bei Weitem ein Concorde MKII Club oder andere DJ Tonabnehmer-Systeme.

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Mit leichtem Witz im Wort sage ich: Das MKII Elite ist vermutlich ein System für DJs wie mich: Seit früh Vinyl gespielt, noch immer am Platten hören, immer noch einen MK2 / MK7 statt einem HiFi-Plattenspieler aber durch normalen Job genügend Geld um sich so einen Luxus erlauben zu können, der HiFi klingt, aber DJ aussieht.

Testbericht: Ortofon Concorde MKII Elite

Ecler Warm2

Ecler Warm 2

Ecler Warm 2

Ein kleines Highlight in meinen Augen. Die Rückkehr von Ecler mit der DJ-Sparte in den Markt und das mit einem Rotary-Mixer. Klein klassischer neuer 2-Kanal DJ-Mixer, kein Nachfolger zu der Nuo-Serie, sondern ein Rotary-Mixer.

Der Warm2 baut auf dem Nuo2 auf und so klingt der Mixer auch: sehr gut. Auch die Verarbeitung passt zu den Vorgänger-Modellen und kann überzeugen.

Zudem ist der Warm2 ein sehr schönes Modell geworden, der mit einem Preis von rund 650,- Euro in seiner eigenen Preisliga spielt. Denn in diesem Bereich gibt es keinen anderen Rotary-Mixer, abgesehen von den Modellen von Omnitronic, die im Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut sind, aber an die Qualität von Ecler nicht heranreichen.

Testbericht: Ecler Warm2

Pioneer DJ DJM-S7

Pioneer DJ DJM-S7

Pioneer DJ DJM-S7

Ist der DJM-S7 der Nachfolger zum DJM-S9? Oder ist es eigentlich der DJM-S11? Die beiden Modelle positionieren sich über und unter dem DJM-S9 und ermöglichen einen etwas preisgünstigeren Einstieg in den Bereich von Turntablism und Performance-DJing oder aber ein Upgrade zu dem ersten Modell. Rund 400,- Euro günstiger als der DJM-S9 bei Veröffentlichung ist der DJM-S7 ein gutes Stück günstiger, jedoch sehr gut ausgerüstet und mit „mehr Gepäck an Bord“ als der S9, sei es die Bluetooth-Verbindung oder die Loop-MIDI-Funktion. Dazu gibt es natürlich einen Magvel Fader Pro, Performance-Pads, Effekt-Einheit mit Effekt-Wippen, das klassische Programm eine hochwertigen Battle-Mixers für anspruchsvolle DJs.

Testbericht: Pioneer DJ DJM-S7

Pioneer DJ DJM-S5

Pioneer DJM-S5

Pioneer DJ DJM-S5

Günstiger für Battle-Mixer Fans von Pioneer DJ wurde es dann doch noch, denn mit dem DJM-S5 hat Pioneer DJ noch ein „kleineres“ Modell veröffentlicht. Auch dieser bietet eine Serato DJ Pro Lizenz, Magvel Fader und eine neue Funktion namens Scratch Cutter. Dafür gibt es nur vier Performance-Pads pro Kanal und eine etwas minimalere Effekt-Sektion.

Das man mit dem Mixer für 899,- Euro jedoch richtig Spaß haben kann, zeigte der Test.

Testbericht: Pioneer DJ DJM-S5

Pioneer DJ DDJ-REV7

Pioneer DJ DDJ-Rev7

Pioneer DJ DDJ-REV7

Der Konkurrenz weit überlegen? Unser Tester ist begeistert und lässt das auch im Test durchscheinen. Positionierung der Bedienelemente, die Funktionen des On-Jog Displays und die Zusatzfunktionen für die Performance. Insgesamt scheint der REV7 für Turntablism-DJs eine sehr umfangreiche Steuerung der Software-Funktionen zu bieten – und das verpackt in einem massiven DJ-Controller. Entgegen vielen Controllern ist der DDJ-REV7 so augebaut, dass die Control-Decks relativ reduziert sind (jedoch instant scratch Effekte bieten), während der Mixer eigentlich ein DJM-S7 ist – inklusive den Performance Pads über den Linefadern. Spannend sind zudem die motorisierten Jogwheels samt Vinyl auf dem „Teller“. Ein massiver Controller. Allerdings auch für einen satten Preis von rund 2100,- Euro.

Testbericht: Pioneer DJ DDJ-REV7

Omnitronic TRM-422

Omnitronic TRM-422

Omnitronic TRM-422

Rotary-Mixer müssen teuer sein? Nun, wie oben schon beschrieben, ist das nicht unbedingt der Fall.

Der Omnitronic TRM-422 setzt die TRM-Reihe von Omnitronic fort. Günstige Rotary-Mixer, vom 2-kanaligen TRM-202MK3 über den TRM-402 (der leider im Preis-Leistungs-Verhältnis ein wenig aus dem Rahmen fiel zum Testzeitpunkt) und nun der TRM-422. Sehr viel größer als der 402 und mit mehr Funktionen. Gain und 3-Band-EQ, statt kein Gain und 2-Band, Filterglied mit Zuweisung von jedem Kanal, eigener Mikrofon-Kanal, Thru als Anschlussmöglichkeit in einem digitalen Vinyl-System.

Omnitronic hat die Hausaufgaben gemacht, zugehört und der Reihe einen sehr funktionalen Mixer hinzugefügt. Damit gibt es nun derweil drei Rotary-Mixer aus dem Hause Omnitronic, die neben dem Ecler Warm 2 die Reihe der günstigen Dreher auf dem Markt bilden.
Kostenpunkt rund 800,- Euro.

Testbericht: Omnitronic TRM-422

PLAYdifferently Model 1.4

Model 1

PLAYdifferently Model 1

Das Model 1 bekommt ein kleineres Geschwisterchen. Richie Hawtin hat sich mit dem PLAYdifferently Model 1 seinen eigenen Mixer gebaut, straight nach seinen Wünchen und Vorstellungen und mit den Funktionen, die er benötigt. Das Modell ist in Serie gegangen und erhältlich. Mit 6 Kanälen. Mit Sub-D Steckplätzen. Mit … mit vielem. Und mit einem Preis, der Größe, Stückzahl und Built in UK geschuldet jenseits der 3000,-so  Euro liegt.

Doch nicht alle DJs brauchen 6 Kanäle und kam schnell die Frage auf, ob es das Modell dann auch in einer kleineren Version geben würde. Zunächst im Gegenteil, für die Live-Shows gab es dann zwei Stück des Model 1 EX – mit 10 Kanälen.

Doch, Wünsche wurden erhört und das Model 1 folgt dann auch als 4-Kanal-Version – das Model 1.4. Für knapp über 2500,- Euro listet es sich ein preislich vergleichbar mit einem speziellen anderen DJ-Mixer auf dem Markt – klanglich jedoch Welten besser.

Das Layout, die Funktionen, bleiben wie am Model 1 – nur auf vier Kanälen. PLAYdifferently bleibt hier die Zielrichtung und mit dem Model 1.4 kann man sich den Mixer auch eher „für zuhause“ leisten.

Testbericht: PLAYdifferently Model 1.4

Ultrasone Signature Pulse

Ultrasone Signature Pulse

Ultrasone Signature Pulse

Die Frage nach dem am besten klingenden DJ-Kopfhörer wurde im Jahr 2022 nun einfach einmal beantwortet. Ultrasone schickt mit dem Signature Pulse einen DJ-Kopfhörer ins Rennen, der an so vielen Stellen der Konkurrenz überlegen ist. Das aber hat zugleich seinen Preis. 549,- Euro, das ist zugleich die Speerspitze im Vergleich zu anderen DJ-Kopfhörern.

Dafür jedoch übertrifft das Modell auch in unterschiedlichen Punkten die Mitbewerber. Handgebaut in Deutschland, hochwertige Komponenten, klimaneutrale Produktion, 5 Jahre Garantie und zwei Technologien, die für ein Klangbild sorgen, wie man es von keinem anderen DJ-Kopfhörer kennt und die auch viele HiFi-Kopfhörer in den Schatten stellt.

Das ist wirklich etwas ganz anderes als AIAIAI, Sennheiser oder Technics. Die Klarheit, Räumlichkeit und die Präzision im Klang – das ist eine andere Liga.

Die große Frage ist, ob der Preis für einen DJ-Kopfhörer gerechtfertigt ist? Für diesen hier in jedem Fall. Ob er jedoch notwendig ist für den Einsatz im Club oder einer Bar oder als mobiler DJ? Das ist wohl fraglich.

Für hohe Ansprüche für das Setup zu Hause: Absolute Empfehlung, wenn man den sehr guten Klang möchte.

Testbericht: Ultrasone Signature Pulse

Technics SL-1200M7L

Technics SL-1200M7L

Technics SL-1200M7L

Keine neuen Geräte, aber Technics hat zum 50-jährigen Jubiläum des SL-1200 den SL-1200MK7 in sieben Farben auf den Markt gebracht, als limitierte Version. In den Farben Schwarz, Rot, Blau, Weiß, Grün, Gelb und Beige sind die Modelle derweil erhältlich und bieten neben der farblichen Lackierung der Oberfläche einen goldenen Tonarm, ein spezielles Slipmat, aber vor allem eine Plakette an der Oberseite mit der Bezeichnung und eingravierter Nummer des Gerätes.  Die unterschiedlichen Lackierungen reichen von „sehr bunt“ bis sehr edel und schick, wenn man sich das Weiß oder Schwarz anschaut. Gerade in Verbindung mit dem goldenen Tonarm machen die Modelle einen sehr edlen Eindruck.

Kostenpunkt: 999,- Euro. Aktuell scheint es jedoch so zu sein, dass die Geräte in Deutschland bereits ausverkauft sind. Sicherlich werden einige auf dem Gebrauchtmarkt auftauchen.

News zu den Technics SL-1200M7L

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      Patzig

      Ich gehe davon aus, dass der Bedarf zu gering ist: Die meisten geben sich mit „Onboard“ Effekten von Pio oder Denon zufrieden und die, die etwas anderes suchen, sind wenige und suchen dann schon gerne bei Pedalen.
      Ich kenne aktuell nur zwei Personen die Effektgeräte zuhause nutzen:
      Einmal ältere Pioneer Effekte und einmal das Eventide H9 (Mal abgesehen von Pedalen)

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