Kaufberatung: Gitarrenverstärker Teil II

Hughes & Kettner TubeMeister 36 

Die deutsche Marke Hughes Kettner wurde sicherlich schon des Öfteren der schwarzen Magie bezichtigt und nicht nur weil keiner so richtig weiß, wie man ihren Namen ausspricht. Auch in technischer Hinsicht wirken die ausgefeilten Lösungen der Edelschmiede feinster Gitarrenverstärker wie Zauberei. Oder einfach modern. Das verspricht auch schon das Äußere aus Glas, Chrom und blauem Licht. Im Inneren findet sich dann wieder ganz klassisch eine Vorstufe mit drei 12AX7 Röhren und eine 36-Watt-Endstufe mit vier EL 84 Röhren. Darüber hinaus verfügt der Amp über drei Kanäle und einen Powersoak zum Herunterregeln der Ausgangsleistung. Aber auch ein MIDI-Anschluss gehört zu einem modernen Amp, über den sich die Einstellungen auch aus der Ferne steuern lassen.
Nicht nur chic - Hughes & Kettner Tube Meister 36 --

— Nicht nur chic – Hughes & Kettner Tube Meister 36 —

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Orange Crush CR60C

Ein wenig mehr Power kann aber der Crush CR60C von Orange bieten. Der Brite liefert satte 60 Watt Röhrenpower und dazu ein ebenso kräftiges Orange rundherum. Ansonsten klingen die restlichen Eckdaten sehr vertraut: Zwei Kanäle, Fx-Loop und ein 12 Speaker sind ebenso dabei wie ein digitaler Hall. Soweit, so gut. Der Sound von Orange ist natürlich besonders etwas für Liebhaber von britischem Crunchsound und dreckigem Gain.

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— Orange Crush CR60C —

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Blackstar HT-Club 40 Venue

Wer ein bisschen mehr Gain und dichten Sound für Metal und harten Rock haben möchte, könnte sich mit diesem 40 Watt Röhrenmonstrum von Blackstar anfreunden. Neben dem fast schon üblichen 12 Speaker und den sonstigen Ausstattungsmerkmalen eines Röhrenamps der Mittelklasse, hat Blackstar eine Technologie entwickelt, die dem HT-Club 40 Venue mehr Flexibilität in der Tongestaltung und dem Charakter des Klangs verleihen soll. Nicht nur für „Britfans“ einen Test wert!
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— Blackstar HT-Club 40 Venue —

 

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Forum
  1. Profilbild
    bubblemac

    Sehr schöner Artikel, gerade für Anfänger oder Wiedereinsteiger wie mich.
    Wobei der Kemper Amp scheint es ja echt in sich zu haben. Der würde mich schon total reizen.

    Vielen Dank

    Gruß Bubblemac

    • Profilbild
      tilmann.seifert  RED

      Hey bubblemac,
      vielen Dank und schön, dass wir dir vielleicht helfen konnten mit dem Artikel. Ja, der Kemper ist schon ein nettes Tool, wenn man ganz spezielle Sounds haben möchet uund davon mögghlichst viele. Aber man sollte sich auch bei den einfacheren Modeling-amps umschauen. Die bieten meist schon viel mehr als man jemals braucht..

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