Die Top DJ-Controller für Einsteiger und Profis
Ein neues Jahr beginnt und so lohnt es sich doch mal, einen Blick auf den Markt zu werfen und zu schauen, was alles verfügbar ist. Dabei soll es heute um 2-Kanal DJ-Controller gehen, die mit Serato DJ bedient werden können. Die Software haben wir hier für euch getestet aber wie wir alle wissen, macht es in der Verbindung mit der passenden Hardware doch gleich viel mehr Spaß.
Zu bedenken ist dabei natürlich immer, dass alle genannten Controller mit einer Lite-Version von Serato DJ Pro nutzbar sind, einige Features jedoch die kostenplichtige Vollversion Serato DJ-Pro notwendig machen oder weitere Zusatz-Packs gekauft werden müssen.
Wie vorher auch, folgen die Controller alphabetisch geordnet nach Hersteller – es ist also keine Reihenfolge im Sinne einer Chart-Liste.
Inhaltsverzeichnis
AlphaTheta DDJ-FLX2
Im ersten Jahr der Marke AlphaTheta, zu dessen Mutterkonzern auch Pioneer DJ gehört, gab es unter anderem den AlphaTheta DDJ-FLX2. Konzipiert für Einsteiger, soll mit diesem DJ-Controller der erste Schritt weg vom Rechner gewagt werden. Im kompakten Format kann das Gerät neben rekordbox auch mit Serato DJ Lite verwendet werden und so können die Performance-Pads vielseitig auch für Stems eingesetzt werden. Das Gerät hält durchweg, was es verspricht, jedoch bemängeln wir, dass es keine Transport-Sektion gibt und Songs noch per Mausklick am Rechner auf das jeweilige gewünschte Deck gezogen werden müssen.
Preis: 189,- Euro
Test: AlphaTheta DDJ-FLX2
Hercules DJ Control Inpulse 500
Mit einem DJ-Controller für rund 250,- Euro geht es los. So viel darf man im Moment für den Control Inpulse 500 auf den Ladentisch legen, um einen schlanken DJ-Controller mit übersichtlichem Layout zu erhalten. Zwei Kanalzüge findet man im Mixer mitsamt einer einfachen Steuerung für vier Effekte.
Die Control-Decks bieten neben großen Jogwheels acht Performance-Pads als hintergrundbeleuchtete RGB-Pads mit 8 Modi. Zudem gibt es die klassischen Transportfunktionen, Pitchfader und Loop-Tasten.
Ein interessantes Feature für Einsteiger-DJs ist die Beat-Align-Funktion unterhalb der Jogwheels, die per beleuchteten Pfeilen anzeigt, in welche Richtung das Jogwheels gedreht werden muss, um korrektes Beatmatching zu betreiben.
Preis: 269,- Euro
Test: Hercules DJ Control Inpulse 500
Hercules DJ Control Inpulse 300 MK2
Als Nachfolgermodell bekommt man hier für einen vernünftigen Preis einen soliden DJ-Controller für Einsteiger. Neben den rudimentären Funktionen wie 3-Band-Equalizer und bipolarem Filter pro Kanal gibt es auch noch den sogenannten Beatmatch-Guide. Hierbei handelt es sich um eine Visualisierung durch LEDs von Differenzen im Tempo und im Takt. So finden wir die Anzeige neben dem Pitch-Fader und unterhalb des Jogwheels. Dadurch dass man diesen Modus wahlweise zuschalten kann, können gerade Anfänger ihr Feingefühl üben und das, ohne direkt auf Sync zu drücken oder auf den Bildschirm zu gucken.
Hinzu kommen dann natürlich noch die acht Performance-Pads mit verschiedenen Modi, sodass man doch recht viel mit diesem kompakten DJ-Controller machen kann.
Mitgeliefert wird die DJ-Software Djuced, der Controller ist jedoch für Serato DJ freigegeben. Für die Nutzung von Pro-Features fällt natürlich der Kauf der Vollversion an.
Preis: 189,- Euro
Test: Hercules DJ Control Inpulse 300
Hercules DJ Control Inpulse T7
Für alle Freunde von motorisierten Jogwheels empfiehlt sich der Hercules DJ Control Inpulse T7. Neben den Jogwheels, mit denen es wirklich Spaß macht zu mixen, erhält man aber in Form von Performance-Pads und Kippschaltern für den Einsatz von Effekten einen vollumfänglichen DJ-Controller, der die Verwendung von Serato DJ Lite unterstützt. Auch wenn dieses Gerät auf Grund des Funktionsumfangs nicht direkt für Einsteiger konzipiert ist, so kann man durch den bereits erwähnten Beatmatch-Guide aus dem Hause Hercules doch eine tolle Unterstützung beim Erlernen der Grundlagen erfahren.
Zudem ist es sehr angenehm, dass das Gerät ausklappbare Füße hat, mit denen man bei Bedarf entweder den Laptop mit der Tastatur unter den DJ-Controller schieben kann. Alternativ schützt die leichte Erhöhung natürlich auch für den Fall, dass mal ein Drink umgekippt wird. Für einen Gesamtpreis von 589,- Euro bekommt man hier wirklich viel geboten.
Preis: 589,- Euro
Test: Hercules DJ Control Inpulse T7
Numark Mixtrack Platinum FX
Ein leichtgewichtiges Sportgerät, so beschreibt unser Tester den Mixtrack Platinum FX im Fazit unseres Testberichtes. Kompakt, solide, keine besonderen Extras wie eine Nutzung als Standalone-Mixer. Das gibt es nicht, dafür mehr als nur Grundfunktionen.
So bietet der DJ-Controller die heute quasi bereits klassischen Performance-Pads mit verschiedenen Modi, zudem aber auch die Serato DJ Effektsteuerung samt Effektwippen in der Mixer-Sektion und große Jogwheel mit On-Jog-Display. Sechs Effekte sind sofort per Tastendruck ansteuerbar. Die Displays bieten Übersicht über Zeiten, Tempo und zwei Außenringe über Laufzeit und Cue-Position.
So gesehen, sehr viel Ausstattung für einen schmalen Preis. Zudem: Steuerbar sind vier Decks in der Software, zwei im Mixer.
Preis: 257,- Euro
Test: Numark Mixtrack Platinum FX
Numark Mixtrack Pro FX
Von der Aufmachung dem Platinum FX nahezu identisch, ist der Mixtrack Pro FX DJ-Controller von Numark. Ebenfalls mit zwei Kanälen im Mixer samt Effektsteuerung und Effektwippen, Control-Decks mit Performance-Pads und großen Jogwheels. Hier findet sich der markante Unterschied zum Platinum FX, denn beim Pro FX bieten die Jogwheels keine Displays im Inneren.
Damit war es aber auch hinsichtlich der Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Die fehlenden Displays machen sich natürlich Preis bemerkbar und kostet die Version ohne Display nur rund 220,- Euro.
Preis: 229,- Euro
Test: Numark Mixtrack Pro FX
Numark Party Mix MKII
Der DJ-Controller mit eingebauter Lichtorgel. Für rund 110,- Euro einer der günstigsten DJ-Controller für Serato DJ Pro und Algoriddim djay (iOS und macOS). Zwei Decks, 2-Band-EQ, Filter pro Kanalzug und große Jogwheels. Dazu gibt es vier Performance-Pads pro Deck mit vier Modi, LED-beleuchtet, ebenso wie die Cue-/Sync- und Play-/Pause-Taste. Ebenso gibt es einen Pitchfader.
Zusatz-Feature: Per Knopfdruck kann der Numark Party Mix MKII über drei eingebaute LEDs an der Rückseite eine Light-Show erzeugen. Zielsetzung natürlich für das kleine DJ-Setup daheim – dort, wo so eine Light-Show von drei kleinen LEDs Wirkung zeigen würde.
Preis: 95,- Euro
Test: Numark Party Mix MKII
Pioneer DDJ-FLX4
Mit dem Pioneer DDJ-FLX4 erhält man noch unter dem Markennamen Pioneer DJ einen kompakten DJ-Controller für Einsteiger. Natürlich wird hier auf die DNA des Herstellers gesetzt und bekannte Funktionen wie Beat-FX sind durch die Verwendung mit der Software rekodbox problemlos umsetzbar, aber natürlich kann auch dieser DJ-Controller für Serato DJ Lite verwendet werden. Dementsprechend können dann andere Effekte und Pad-Modi benutzt werden. Ausgangsseitig merkt man dann aber durch den einzigen Output via Cinch schnell, dass es sich hierbei wirklich nur um ein Einsteigergerät handelt. Jedoch kann man hiermit wunderbar das Auflegen erlernen und viel Spaß haben. Zwar kostet dieses Gerät mehr als der AlphaTheta DDJ-FLX2, jedoch möchten wir, basierend auf der vorhandenen Transport-Sektion, eher zu diesem Modell raten.
Preis: 288,- Euro
Test: Pioneer DDJ-FLX4
Pioneer DJ DDJ-REV1
DDJ-REV1 vs. DDJ-REV7 – zwei gleichzeitig angekündigte DJ-Controller für Serato DJ Pro. Der REV7 ist der hochpreisige 4-Kanal-Performance-DJ-Controller, aber auch der kleine DDJ-REV1bietet auf zwei Kanälen und zwei Decks reichlich Action.
Für rund 300,- Euro sollte man keine Wunder erwarten, aber dafür bekommt man im Mixer, wie von den DJM-S DJ-Mixern, pro Kanal 8 Performance-Pads mit 8 Modi sowie eine Effektsteuerung mit drei Effektparametern und Effektwippen.
Die Decks sind dafür sehr spartanisch und bieten neben dem Jog-Wheel und Pitchfader, kleiner Loop-Sektion und Sync-Taste keine bedeutenden Funktionen.
Ein absoluter Einsteiger-Performance-Controller also, der die ersten Schritte zum kleinen Preis in den Bereich Turntablism ermöglichen soll.
Preis: 299,- Euro
Test: Pioneer DJ DDJ-REV1
Pioneer DDJ-REV5
Mit diesem DJ-Controller sieht man auf den ersten Blick, dass er sich an alle Hip-Hop-DJs richtet.
Nicht nur hat man die Performance-Pads in der gleichen Anordnung oberhalb der beiden Channel-Fader wie bei den Battle-Mixern des Herstellers, nein, darüber hinaus hat man, unüblich für DJ-Controller, das gesamte Layout der Track-Decks auch im Battle-Stil gehalten. So finden wir die Pitch-Fader nicht seitlich, sondern oberhalb des Jogwheels.
Darüber hinaus sieht man direkte Buttons zur Steuerung der Stems. Hier kann also kompromisslos in den Mix eingegriffen werden. Natürlich darf die Steuerung der Effekte über FX-Wippen nicht fehlen. Eins der Features war die sogenannte Auto BPM Transistion, ganz cool, aber diese konnte nicht wirklich überzeugen. Durch den weiteren Funktionsumfang und die super Verarbeitung sind wir dennoch große Fans dieses Gerätes geworden.
Preis:1.099,- Euro
Test: Pioneer DDJ-REV5
RANE ONE
Der Game-Changer? RANE hat mit dem ONE einen ziemlich massiven DJ-Controller auf den Markt gebracht, der die ultimative Turntablism-Waffe in einem einzigen Gerät sein soll. Man nehme zwei RANE Twelve Control-Decks und kombiniere diese mit einem klassischen Rane DJ-Mixer und Performance-Pads mit fünf Modi, LED-beleuchtet und untergebracht unter den Jogwheels.
Highlights sind nicht nur die motorisierten Jogwheels, sondern auch die Performance-Möglichkeiten mit dem DJ-Controller. Im Test konnte der RANE One sehr überzeugen, muss sich aber natürlich mit dem Pioneer DJ DDJ-REV7 messen – auch wenn der Preisunterschied deutlich ist.
Weiteres? Der RANE One ist auch als Standalone-Mixer nutzbar mit Anschlussmöglichkeiten für Line-Zuspieler wie auch Plattenspieler wie einem weiteren Aux-In. Zudem, klar, es gibt ein duales Audiointerface.
Preis: 1.349,- Euro
Test: RANE ONE
Reloop Ready
Ein kleiner All-in-one-DJ-Controller für Serato DJ und Algoriddim djay aus dem Hause Reloop.
Der kleine DJ-Controller für rund 280,- Euro birgt eine Menge Funktionen auf kleinem Raum. Dazu gehören Performance-Pads, 8 pro Deck, wie auch eine kleine FX-Unit, ebenso pro Deck, für zwei Effekte in Serato DJ. Dazu gibt es für die Jogwheels Vinyl-Slip-Mode und für die Tracks-Key-Lock und Key-Sync.
Der Mixer bietet einen 3-Band-EQ und ein bipolares Filter mit Highpass und Lowpass. Grundfunktionen sind also am Start, mehr als das sogar. Das für rund 280,- Euro mit einer Serato DJ Lite Version. Ein solider Einstieg zum kleinen Preis.
Preis: 249,- Euro
Test: Reloop Ready
Roland DJ-505
Einer der hochpreisigsten 2-Kanal-DJ-Controller für Serato DJ, der Roland DJ-505. Der hohe Preis basiert auf der Ausstattung, die diesen Controller zugleich einzigartig macht. Zugleich ist der DJ-505 auch der am besten ausgestattete DJ-Controller im Vergleich. Der DJ-Controller, der auch als standalone Mixer für Line-Zuspieler und Plattenspieler genutzt werden kann, bietet zwei Kanalzüge im Mixer mit 3-Band-EQ und Filter. Die Steuerung der Effekte läuft über zwei Effekt-Sektionen in den Decks mit vier Potis und vier Tasten. Die Effekte können dort auch auf die beiden Kanalzüge und den Sampler zugewiesen werden. Die beiden Decks können zudem auch für die Steuerung von Deck 3 und 4 genutzt werden und es können bis zu 6 Effekte parallel laufen.
8 Performance-Pads finden sich pro Deck mit 8 verschiedenen Modi, wie auch eine Loop-Sektion.
Besonders spannendes Feature ist die eingebaute Drummaschine im Roland TR-Stil mit 16 Step-Sequencer für Bassdrums, Snares, Claps, HiHats und Co. samt einstellbarem Tempo oder per Sync auf die Decks. Ein besonders Tool, das eher für die Performance gedacht ist.
Preis: 649,- Euro
Test: Roland DJ-505
Roland DJ-202
Abgespeckter als der DJ-505 ist der DJ-505 – aber auch deutlich günstiger. 329,- Euro kostet der Roland DJ-202, dafür fehlen einige Features. Allen voran die Drum-Maschine und auch die Effekt-Steuerung ist minimaler, ebenso die Loop-Sektion. Alles andere gleich sich und so bietet der DJ-202 zwei Kanäle, Steuerung von bis zu vier Decks, große Jogwheels und Performance-Pads. Zudem kann der Roland DJ-202 nicht als standalone Mixer genutzt werden, der Master-Out ist „nur“ in Form zweier Cinch-Buchsen vorhanden. Kein XLR, kein Booth-Out.
Der DJ-202 ist hinsichtlich dieser Punkte nicht auf den professionellen Einsatz ausgelegt, zugleich jedoch ein grundsolider DJ-Controller mit guten Features.
Preis: 259,- Euro
Test: Roland DJ-202













































