Video Talk: Christoph Kemper und der ACCESS VIRUS TI3

6. Mai 2018

Video Talk: Wird es jemals einen Virus TI3 geben?

Christoph Kemper

ACCESS VIRUS Erfinder und KEMPER AMP Inhaber Christoph Kemper 2018

Auch ACCESS hatte mit seinem VIRUS einen Stand auf der diesjährigen Superbooth – und sogar Mr. ACCESS himself, Christoph Kemper, war persönlich anwesend und gab mir die Möglichkeit, ihm ein paar Fragen zu stellen.

Nächstes Jahr feiert der ACCESS VIRUS TI2 seinen zehnten Geburtstag, der Ur-Virus hatte letztes Jahr bereits sein zwanzigstes Jubiläum. Und wie uns der Virus-Vater in einem persönlichen Interview vor fünf Jahren verraten hat, ist die grundlegende Klangerzeugung bei allen Virus seit 1997 dieselbe geblieben. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die aktuellen ACCESS Virus noch immer erfolgreiche Synthesizer im Handel sind. Der Virus TI2 Desktop für ca. 1.600,-€ belegt aktuell in seiner Kategorie Platz 20 im Verkaufsrang bei THOMANN. Einen Preisverfall kennt die VIRUS-Familie offensichtlich nicht – übrigens auch nicht auf eBay. Auch dort gehören die Synthesizer aus dem Hause ACCESS zu den wertbeständigsten Geräten unter den Audioprodukten ihrer Zeit.

Auch von Anwenderseite sind mir persönlich keine Klagen bekannt. Der Virus klingt gut, lässt sich sehr gut bedienen, verfügt über eine gigantische Soundlibrary und eine starke Community. Unter den VA-Synthesizern ist der ACCESS Virus ganz klar der Standard, den bislang kein Wettbewerber vom Thron stossen konnte.

Christoph Kemper und sein Team haben also eigentlich gar keinen Grund, einen VIRUS TI3 zu erschaffen. Außerdem ist er seit einigen Jahren damit beschäftigt, den Gitarren-Bereich aufzurollen. Eine Sache, die ihm offensichtlich richtig Spaß macht und bei der er genau so erfolgreich ist, wie einst in Sachen Synthesizer.

Doch mit Erscheinen des Digital Exodus Valkyrie ist ein neuer, wenn auch sehr kleiner Player am Markt erschienen, der ganz frech ankündigt, „sein Synthesizer wäre der inoffizielle Nachfolger“ des ACCESS VIRUS TI2. Ganz dreist sieht das Teil sogar dem Vorbild auch noch ähnlich, bis hin zu der Tatsache, dass sich auch der Digital Exodus Valkyrie nur über die beiden Oktaven-Wahlschalter ein- und ausschalten lässt. Eine Hommage? Valkyrie Erfinder MANUEL CABALLERO meint „ja“ und beteuert mir gegenüber im persönlichen Gespräch auf der Musikmesse, dass er ein großer Fan des ACCESS Virus ist. Er habe nur deshalb seinen Valkyrie ins Leben gerufen, um – und das meinte er voller Ernst – einen modernern VIRUS zu erschaffen, basierend auf der neuesten Chip-Technologie, die es ihm erlauben würde, einen deutlich authentischeren Analogklang zu erzeugen.

Wer vor einigen Jahren die erste Version von U-HEs DIVA angetestet hat, die wirklich zu einer der besten Analog-Emulationen am Markt gehört, der ist nicht nur selbst vor Ehrfurcht auf die Knie gesunken, sondern sein Rechner gleich mit ihm. Die CPU-Last für eine detailgetreue Nachbildung analoger Schaltkreise ist eben CPU-intensiv. Oder anders gesagt, auf einem VIRUS TI2 würde eine DIVA-Klangerzeugung vermutlich nur wenige Stimmen hervorbringen.

Manuel Caballero´s Anspruch und die Hoffnung, heute den Virus klanglich verbessern zu können, wäre damit durchaus nachvollziehbar.

All das ging mir durch den Kopf, als ich Christoph Kemper begegnete und er mir die Möglichkeit für dieses Videointerview gab:

Forum
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    fritz808  

    schön auf den zahn gefühlt peter.. aber so wie ich das sehe, gibt es wirklich keinen grund für einen neuen Virus, da hat der christoph schon recht. und gerade durch den valkyre schon dreimal nicht.

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      Kari  

      Es gibt mittlerweile doch einiges was man noch verbessern und erweitern könnte.
      Mir fehlt die Möglichkeit eigene Wavetables zu importieren.
      Flexiblere Hüllkurven mit Loop Funktion.
      Eine Option um Filterbank und die Effekte in ihrer Anordnung zu verändern (wie beim Valkyrie, Quantum etc.).
      Mehr FM Möglichkeiten. Filter FM. Einen Kompressors in der Effekt Sektion.
      Verschiedene Noise Varianten/Quellen.
      LFOs mit Geschwindigkeiten bis in denn audio Bereich, am besten mehrere geschwindigkeits Modi, langsam für Drohnen, Mittle für Standard Manipulationen, Schnell Für Modulationen im kHz Bereich.
      Ein größeres Display, mit einer höheren Auflösung, evtl. OLED Technologie.
      Die Möglichkeit Hüllkurfen, Modulations Signale und Wellenformen Visuell darzustellen.
      Sample import für LA und „echte“ granular Synthese. Einen digitalen Ausgang um denn internen Digital/Analog wandler zu umgehen.
      Ausbau der physical modelling Funktionen.
      Wavetables sollten größer sein, mit einer feineren Interpolation. Mehr Speicher für Multimode Sound Konfigurationen.
      USB3. Einen zusätzlichen USB Eingang für externe midi-controller (wie bspw beim Quantum).
      Genug power für ca 50 Stimmen bei maximaler Effekt Nutzung und allen verfügbaren Oszillatoren.
      Ich träume davon einen Hardware Synthesizer zu besitzen der Plugins wie Serum oder Zebra ersetzten kann.

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    SimonChiChi  

    Ich denke er sollte es machen. Ein neuer Virus nach so langer zeit, wäre schon eine Sensation!! Die Nordlead Jungs haben es doch auch geschafft ihren Lead immer wieder und wieder neu aufzupeppen.

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    Soundreverend  

    Also wenn Christoph Kemper seine Viren noch für 2300 Euro verteilt bekommt, warum soll er was ändern? Und gibt es da nicht das Problem der nicht mehr lieferbaren Motorola/Freescale DSPs? Das würde eine komplette Neuentwicklung bedeuten und dementsprechend aufwendig sein. Ich bin schon an einem Virus interessiert, allerdings ist mir der Neupreis zu hoch und gebraucht gibt es (ab dem C) nicht so viele auf eBay, was auch für sich spricht.

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    polyaural  AHU

    Wann ist ein Synthesizer fertig? Wenn man nichts mehr hinzufügen kann? Nein. Ich glaube, wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
    .
    Vielleicht ist der Virus schlicht und einfach, äh … fertig?
    .
    Das macht natürlich die nervös die immer noch einen drauf setzen wollen, denen dieses fehlt, oder jenes. Die immer auf der Suche nach dem Neuen sind. Aber irgendwann wird es lächerlich. Immer wieder gibt es Zeitgenossen die mir den tiefen Kern von Steve Jobs Aussage bestätigen: „Der Kunde weiß nicht was er will.“ Und Henry Ford sagte: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.“
    .
    Aber warum wollen manche von uns immer noch mehr? Loopbare Hüllkurven? David Bowies „Major Tom“ ist für mich eines der besten Musikstücke die ich bisher gehört habe. Bowie musste ohne loopbare Hüllkurven auskommen. Und er hat es gut hinbekommen, oder?
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    Neues ist nicht grundsätzlich falsch. Es ist aber auch lange nicht grundsätzlich wertvoll …

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    AMAZONA Archiv

    Ich glaube er wird etwas ganz neues machen das mit Valerie nicht verwechselt werden kann. Der Mann hat doch Ideen!

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    anselm  

    Was ich mir wünsche ist: Zuverlässig funktionierende Integration in die DAW (‚Total Integration‘). Da Nutzer berichten, dass diese Funktion häufig Ärger macht, sich das noch immer nicht verbessert zu haben scheint und obendrein auch noch USB1 verwendet wird, habe ich nie einen Virus gekauft. Das ist einfach keine Art von Produkpflege, die mich als Kunden lockt. Die Idee ist gut, aber es muss auch funktionieren. Sinnvoll wäre inzwischen USB3. Die Klangerzeugung müsste man für meinen Geschmack nicht unbedingt völlig überarbeiten, denn der Sound ist ja eindeutig allererste Klasse.

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    anselm  

    Das einzige, was ich mir wünschen würde bzgl. Wavetables, wären 2D-Wavetables. Bei Tone2 wird das 3D-Wavetable genannt. Mir ist die Bezeichnung nicht wichtig. Ich sehe die herkömmliche Wavetable-Methode als 1D an: Man hat hat eine Tabelle mit einer Zeile und einer Spalte. Das ist lebendiger als eine einzelne Wellenform und einfacher zu beherrschen als Frequenzmodulation, aber die Klangverläufe sind dann doch gleich. Fügt man hingegen eine 2. Dimension hinzu, kann man sehr viel lebendigere Klänge erzeugen, wie die Kollegen von Tone2 das in einem ihrer Softsynths realisiert haben. Wenn man das 3D nennen möchte, habe ich nichts dagegen.

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    anselm  

    Anregen könnte man, daß sich das Team FPGAs als Alternative zu DSPs ansieht. Der Klang des Novation Peak ist zwar nicht 100% nach meinem Geschmack, er kann aber als Hinweis dienen, dass die Technologie evtl. DSPs einiges voraus hat. Die Audio-Interfaces von Antelope nutzen meines Wissens ebenfalls FPGAs und zwar in diesem Fall für die Emulation von klassischen Kompressoren und EQs.

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    anselm  

    Was ich sehr spannend fände, wäre ein System mit einem Access Virus plus Effekten à la Eventide und UAD. Ich würde da nicht gleich eine volle Palette von Effekten erwarten. Aber da ein solches System schon als Synthesizer vollwertig und für sich lebensfähig ist, sehe ich da kein Problem, wenn Effekte nicht gleich das volle Programm abdecken. Das wäre einfach als Bonus zu sehen und wenn es sich nicht entwickelt, dann ist’s kein Beinbruch.
    Externe Entwickler wie Soundtoys (ehemals Eventide), Flux, Sonnox würde ich gerne auf so einer Plattform gerne sehen. Wenn ich niemals etwas sehe in der Richtung, bin ich auch nicht traurig. Aber als Idee kann man es ja mal in die Welt setzen.

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    anselm  

    Die Audio-Demos vom Valkyrie-Synth haben mich nicht überzeugt. Keine Konkurrenz aus meiner Sicht.

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    anselm  

    Ich merke gerade, dass ich in meinem ersten Kommentar geschrieben habe, dass man aus meiner Sicht nichts an der Klangerzeugung ändern müsste und nun habe ich haufenweise Anregungen. ;) Also, ich würde einen T3 kaufen, wenn nur die DAW-Integration zuverlässig wäre und sich sonst nichts ändern würde.
    Wenn aber zusätzliche Neuerungen möglich sind, wäre das natürlich toll.
    Und hier wäre dann auch eine weitere Sache, die ich mir sehnlichst in einem polyphonen Synth, Software oder Hardware wünsche: Die Wellenform-Modulationen des Livewire AFG Oszillators.
    https://www.youtube.com/watch?v=T_-1yLSWOno

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    TobyB  RED

    Ich würde konzeptionell, wenn auch aus einer anderen Ecke kommen die beiden Modor NF1 und NF1m auch mit anführen. Grade dem NF1m würde ich Potenzial zu schreiben, für 600€ bekomme ich hier einen Desktop Synth mit FM, FM Feedback, Subtraktiver VA Synthese, vier Hüllkurven und eine ModMatrix für alle Parameter. Für mich tut sich da einiges in diesem Bereich. Insofern gute Gründe den Access nicht zu verheizen.

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    iltis30  

    Ich verstehe die Popularität des Virus nicht so recht. Der Sound ist VA-Durchschnitt.
    Und ist der Virus immer noch „der Standard“. Ich weiss nicht so recht, wo das sein soll.
    Vielleicht bei Hobby-Leuten?
    Ich gehe sehr viel auf Konzerte und kenne auch eine Menge Profi-Musiker. Auf den Bühnen
    siehst du fast nur Nords oder gleich die neuen Analogen von DSI. Dann seltener mal Korg oder Yamaha. Die ganzen Electro-Leute arbeiten doch auch mit allem, nur nicht dem vergleichsweise biederen Virus. Vielleicht Cover-Bands? Ich weiss es wirklich nicht.

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      Kari  

      Nenn mir einen verfügbaren Hardware Synthesizer der ähnliche oder gar bessere Spezifikationen aufweist.
      Mag sein das dir der grund Klang nicht zusagt, aber die Bandbreite der möglichen Klänge, modulations Möglichkeiten und nachträglich hinzugefügten Features ist IMO einzigartig.
      Ich nutze in meist ohne dem „total Integration“ Part. Stattdessen steuere ich ihn per Octatrack mk2. Ein absolutes Traumpaar.
      Im trance und Elektro Bereich gehört der Virus genau wie der Nord lead zur Grundausstattung. Wenn er ersetzt wird, dann durch moderne Plugins. Daher auch die Notwendigkeit eines Virus TI3.

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        TobyB  RED

        Hallo Kari,

        in meiner Trance/Electro Grundaustattung gibts keinen Access, keinen Spire, Sylenth. Nord Lead auch eher selten. Das hat nichts damit zu tun, das ich die nicht mag oder schlecht finde. Nur mag ich eben nicht den 150k Track mit dem berühmt berüchtigten Supersägezahn Pluck abliefern. Und die Audience hat darauf auch keinen Bock mehr. Ich hab neulich am DM12 so einen simplen Orgelsound erstellt, an und für sich langweilig und trägt keinen Track. Ich bin dann auf die Idee gekommen, den durch das Lexicon MX400 3xDual Pitch und Vintage Verb zu schicken. Am Ende kam ein richtig ungewolltes aber fettes Tranceorgan raus. Sowohl als Fläche als auch Plucky zu spielen.

        Klar hat der Virus seine Berechtigung. Nur ist es halt so, das er zu oft nur als Presetschleuder herhalten muss und unter Modulation, Filter auf und zu verstanden wird. Was letztlich dem Gerät abträglich ist. Insofern und da es ja nun im Bereich der VAs Konkurrenz gibt, müsste ein neuer Virus noch mal eins Drauflegen. Oder komplett anders sein. Da aber die Entwicklung nicht stehengeblieben ist, wird hier die Luft dünn.

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          Kari  

          Natürlich kann man auch mit einem anderen Synth „guten“ Sound machen. Der 101 ist Grundlage unzähliger Oldies. Die Möglichkeiten sind schier unendlich wenn Man denn Klang durch externe Effekte schickt. Aber der DeepMind alleine wäre mir langfristig doch zu limitiert. Ich mache sämtliche Sounds von Grund auf selbst, darin liegt für mich der Spaß. Allerdings ist es für mich nur ein Hobby. Benutzt du noch andere Synthesizer oder nur denn DM?

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            TobyB  RED

            Hallo Kari,

            schon noch einige andere ;) Mischpulte sind immer voll und Racks auch Momentan stehen ganz oben Roland Gaia und ein System 8 und ein MOXF8. Der Bass kommt mal von der Mother-32 oder einer DX7, System 1m ohne Plugged Outs, Ich fang hier nicht an aufzuzählen. Das variiert ja nach dem was ich grade mache. Der DM ist halt ein Subtraktiver, entweder ein Signal hat Öbertöne die ich wegnehmen kann oder ich muss einen anderen Synth nehmen. Das ist immer eine Fallentscheidung.

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    jhoewner

    Ich weiß nicht, was es am Klang zu mäkeln gibt. Der ist nach wie vor klasse und komplex – wenn man sich damit beschäftigt. Von brachial bis sanft, von organisch bis plain ist vieles möglich. Mit Wavetables könnte man inzwischen natürlich mehr machen – hier gibt es viel abzuschauen.

    Was inzwischen leider gar nicht geht, ist die Integration. Insbes. über DAWs wie Ableton Live ist die Integration so buggy und latenzbehaftet, dass ich nur noch via DIN Midi damit arbeite. Ob das ein USB 1.0-Problem ist, weiß ich nicht. Ich weiß aber (hat mir einer von denen auf der Superbooth 2016 erzählt), dass Kemper den USB-Treiber bei einem anderen Anbieter eingekauft hat und daher die Verzögerungen bei OS-Updates kommen und insgesamt da nur das Nötigste gemacht wird.

    Kurzum: Produktpflege wäre schon geil.

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    ForAndreas

    Aus Sicht von Access ist es schon toll wieviel Synthesizer vom Virus in,,spire´´ed sind. Gerade im Softbereich ist der Access eine Art Messlatte. Nicht wegen der Qualität der Engine, vielmehr weil ihn viele kennen bzw. gehört haben. Der TI kam genau zum richtigen Zeitpunkt auf dem Markt. Der TI 2 nochmal als Sanierter fürs 10er Jahr. Alles richtig gemacht Access! Vorallem mit nur einem Produkt! bzw. jetzt 2. Das muss man erstmal können. Und wenn ich diese Jungen motivierten Programmierer sehe könnt ich gleich noch nen Unternehmeraward hinterherwerfen.
    Nebenbei noch mal angemerkt das der Source Code nun schon 21 Jahre auf dem Buckel hat! Da ist auf der Computer Ebene schonmal mindestens ein Urknall dazwischen. Alles Gute für die Zukunft! See you at booth 2019 :)

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    Tyrell  RED 1

    Mal ganz ehrlich… umso mehr ich diese Kommentare lese, umso mehr habe ich schon wieder Lust mir einen original Virus zu kaufen. Egal ob A,B.C, TI oder TI2. Das teil hat Geschichte geschrieben und klingt immer noch toll. :-)

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      rio  

      Die Originalen sind auch noch aus anderen Gründen bemerkenswert:
      Der A von der Haptik, der b vom Sound…. und die Optik beider Geräte.

    • Profilbild
      moeins

      Bei mir steht außer einem Nord von vielen namhaften Herstellern mindestens ein Hardwaresynth herum. Einen Virus Indigo (1=B) habe ich mir neulich bei eBay ersteigert. Ich war überrascht, mir fallen nur zwei Worte zu dem Teil ein: brachial und fett :) Verkauft wird der nicht mehr, höchstens vererbt…

  17. Profilbild
    Tolayon  

    Was man am Virus noch verbessern könnte?
    Das System zur vollwertigen Workstation aufstocken z.B. Die Klangerzeugung kommt mit relativ wenig Bedienelementen aus, da hat man bei einem 61er Keyboard noch genug Platz für einen Touch-Screen mit Fadern – oder wahlweise auch zusätzlichen Potis.

  18. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Ich durfte mal für Jemanden auf einem Virus A eine Bank neuer Presets bauen und hatte nur ein Wochenende Zeit dafür. Was sich nach Stress anhören könnte, entwickelte sich beim Virus als großen Spaß, und einige der erstellten Klänge habe ich auch gleich noch im Mirage gesampelt. Trotzdem wage ich zu bezweifeln, dass eine 20 Jahre alte VA-Engine noch einen Standard darstellt; ich denke da z.B. an Novations Peak oder Rolands ACB. Übrigens, mein DM12 macht mir auch mehr Spaß, abgesehen von der fehlenden Saw bei DCO2 sehe ich auch keine Limitierungen…

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