Black Box: Roland TR-707 Drumcomputer

15. November 2008

TR-Analog-Feeling mit Sample Sounds

Die Geschichte der Roland TR-707

Rolands beliebter Drumcomputer kam 1985 auf den Markt und sollte ein echter Verkaufshit für die japanische Firma werden. Ausschlaggebend für den großen Erfolg der TR-707 war neben der bewährten Lauflichtprogrammierung à la TR-808 bzw. TR-909 der druckvolle und gute Klang.

Auch der günstige Preis von knapp 1.600 DM war ein wesentliches Kaufargument. Zwar waren meist die Platzhirsche TR-808/909 und die Linndrum zu jener Zeit Objekte der Begierde, aber nicht alle Musiker konnten sich so ein Schmuckstück leisten. Die TR-707 zielte auf Musiker mit geringerem Budget ab, die aber trotzdem nicht auf guten Klang und die bewährte Roland-Technologie verzichten wollten. Als glücklicher 707-Besitzer hatte man fortan das Gefühl, eine kleine 808/909 im Studio zu haben.

Die TR-707 besitzt eine Zwillingsschwester, die TR-727, die zeitgleich erschien. Beide Drumcomputer sind vom Aufbau her absolut identisch. Den Unterschied machen nur die im Gerät gespeicherten Drum Sounds sowie die unterschiedliche Farbgebung der aufgedruckten Textfelder aus. Während die TR-707 mit den Standard-Drum-Klangfarben bestückt ist, hat man der TR-727 ausschließlich Latin-Percussion-Sounds mit auf den Weg gegeben. Statt der üblichen Drumset-Klänge wie Bassdrums, Snaredrums, Toms, Hi-Hats etc. finden sich hier Bongos, Congas, Timbales, Agogo und einige weitere typische Sounds der lateinamerikanischen Musikkultur.

TR-707 und -727 lassen sich natürlich auch miteinander koppeln, und so hat man die gesamte Bandbreite an Sounds gleichzeitig zur Verfügung. Wer die TR-707 mag, hat nicht selten auch noch eine TR-727 im Studio stehen. Ein ideales Paar!

Hier im Test soll es vorerst ausschließlich um die TR-707 gehen.

 

Äußerlichkeiten

Optisch ist die TR-707 dem damaligen Zeitgeist angepasst. Plastik wohin man schaut, keine bunten Exzesse, klar und logisch strukturiert. Kurzum gesagt, alles ist übersichtlich und da, wo man es erwartet.

Als erstes fällt das große Display ins Auge. Besonders für Anfänger ist es ein echter Segen, und es verwundert, warum nicht auch andere Hersteller diese Idee aufgegriffen haben. Das Display erleichtert die Übersichtlichkeit ungemein, da man alle gesetzten Steps pro Instrument sofort im Patternraster sieht. Abzulesen sind weiterhein noch das Tempo, die Track- oder Song-Nummer und die verschiedenen Programmier-Modi.

Neben dem Display befindet sich der Kartenschacht für die optional erhältliche M-64C Speicher-Kassette. Da die TR-707 nur 64 verschiedene Pattern und 4 Songs intern speichern kann, hat man somit die Möglichkeit, die Speicherkapazität der TR-707 nochmals zu verdoppeln. Zusätzlich bietet die TR-707 auch noch die Möglichkeit, die Daten auf externen (Magnet-)Kassetten zu archivieren.

Die bis zu 64 intern gespeicherten Patterns sind in vier Gruppen zu je 16 Stück organisiert und werden mit den Pattern-Group-Tastern A/B/C/D vorgewählt. Das gewünschte Pattern ruft man dann einfach über eine der 16 Instrumententaster auf. Drückt man zwei Taster nebeneinander, werden die beiden Patterns abwechselnd – quasi als Paar – abgespielt. So erhält man Patterns mit 32 Schritten Gesamtlänge.

Rechts vom Display finden sich die Schieberegler zum Einstellen der Lautstärke für jedes einzelne Instrument, der Accent-Fader sowie ein Regler für die Gesamtlautstärke. Wie so oft sind diese Fader echte Staubsammler, und ein Abdecken der TR-707 ist bei längerer Nicht-Benützung des Instruments sehr zu empfehlen.

Unter den Fadern befinden sich der große Temporegler, die Taster für die Programmfunktionen sowie der Start/Stopp-Taster und der Shift-Button zum Umschalten der doppelt belegten Programmtaster.

Anschlußseitig ist die TR-707 sehr umfangreich ausgestattet. Neben dem Stereosummenausgang, bei dem alle Instrumente gleichzeitig anliegen, gibt es praktisch für jedes Instrument einen Ausgang. Das ist schön, denn so kann man jedem Instrument unter Zuhilfenahme von externen Effekten und Equalizern noch den richtigen Schliff geben. Hand-Clap und Tambourine, Rim-Shot und Cow-Bell sowie die Hi-Hats teilen sich zwar jeweils einen Ausgang, aber das ist in Ordnung. Letztlich wären noch der Kopfhörerausgang sowie der Anschluß für das externe Netzteil und der obligatorische Ein/Ausschalter zu nennen.

Trigger-Out für Analogequipment

Was die Besitzer analoger Synthesizer sicher besonders freut, ist der Trigger-Ausgang der TR-707. Hier liegt ein positiver 5-Volt Impuls an, der über das „Rim-Shot“ programmiert werden kann. Das heißt, jeder programmierte Rim-Shot-Step löst einen Trigger-Impuls aus, der einen externe Sequenzer oder Arpeggiator weiterschaltet. So lassen sich sehr interessante Rhythmusfiguren programmieren. Ich steuere damit häufig den internen Sequenzer meines SCI Pro-One oder den Arpeggiator des Juno-60 an.

 

Drei weitere Anschlüsse wären zu nennen: MIDI In/Out sowie die Roland-typische DIN-Sync Port. Letztgenannte Buchse dient zum Verbinden mit anderen Sync-Instrumenten (von TR-808 bis Jomox X-Base 09). Die Synchronisation über MIDI ist bei der TR-707 aber natürlich ebenso möglich. Das Instrument kann dabei sowohl als Master den Takt vorgeben, als auch als Slave mitlaufen, wenn zum Beispiel ein externer Taktgeber den Drummi steuert.

Die TR-707 verfügt über insgesamt 16 MIDI-Kanäle und kann sowohl im Poly-Modus (alle 16 Kanäle) als auch im Omni-Modus arbeiten, wobei jedem Instrument eine Taste eines extern angeschlossenen MIDI-Keyboards zugeordnet werden kann.

Selbst eine Sync-to-Tape Funktion zur Synchronisierung zu einem Tonbandgerät ist bei der TR-707 vorgesehen. Besonders bei Mehrspuraufnahmen ist (bzw. war) diese Funktion sehr nützlich. Dennoch dürfte Sync-to-Tape heute für viele Anwender keine große Rolle mehr spielen. Trotzdem: Schaden tut’s ja nicht.

Alle Sync-Signale sind übrigens gleichzeitig zugänglich, d.h. man kann mit der TR-707 MIDI-Klangerzeuger, Geräte mit DIN-Sync Anschluss, als auch via Trigger-Out weiteres Vintage-Gear ansteuern. Oder anders herum: Wenn ein externer Taktgeber das Tempo der TR-707 vorgibt, dann können über diese Brücke weitere Geräte mit DIN-Sync, MIDI und Trigger-Out synchronisiert werden. Somit lässt sich schon mal eine zusätzliche Sync-Box einsparen.

Programmierung

Wie bereits erwähnt kann die Roland TR-707 bis zu 64 Patterns im Gerät speichern. Sie sind der Grundstein für maximal 4 Songs. Neue Rhythmen lassen sich auf zwei verschiedenen Wegen eingeben – in Echtzeit oder Schritt für Schritt.

Ich bevorzuge fast immer die Step-by-Step Methode. Unter Zuhilfenahme des großen, übersichtlichen Displays und der TR-typischen Lauflichtprogrammierung ist das Programmieren neuer Beats wirklich ein Kinderspiel! Man sucht sich einen freien Speicherplatz aus bzw. löscht mit „Clear“ ein ausgesuchtes Pattern und wählt dann die Taktart aus. Quasi als „Norm“ ist der 4/4 Takt vorgegeben, man kann aber auch auf 3/4 wechseln, etc.

Mit Hilfe der Flam- und Shuffle-Funktion lässt sich mehr Lebendigkeit in den Rhythmus bringen. Bei der Flam-Funktion wird für die Snare-Drum oder für die Toms einmalig eine Note vor den Hauptschlag gesetzt („Vorschlag“). Bei der Shuffle-Funktion wird im Gegensatz zur Flam-Funktion jedes Mal direkt vor einen Viertelnotenschlag eine Note gesetzt. Das Ganze erinnert etwas an die Human Feel Funktionen, die ab den 90er Jahren den Drummis beigefügt wurden.

Was wirklich „Human Feel“ macht, ist natürlich der ACCENT. Mit dieser Funktion lassen sich einzelne Schritte gesondert betonen, was für einen lebendigeren Rhythmus sorgt. Schon zu 808-Zeiten sorgte ACCENT immer für den guten Groove.

Alternativ zu Step-by-Step kann der geübte Schlagzeuger auch die Schritte in Echtzeit eingeben. Dazu wird die TR-707 in den Tap-Write Modus versetzt, dann das entsprechende Instrument ausgewählt, der Sequenzer gestartet, die Noten direkt eingespielt und von der 707 automatisch quantisiert.

Die Klopfgeister im Inneren

Die Sounds sind als unveränderbare Samples im ROM-Speicher der TR-707 gespeichert. Sie sind nicht austauschbar und können weder in der Klangfarbe noch in der Tonhöhe bearbeitet werden. Das heißt im Klartext: Entweder gefallen einem die Sounds oder man lässt die Finger von der TR-707 und kauft sich ein anderes Gerät.

Und wie klingt’s nun? Die Sounds machen ordentlich Druck und setzen sich im Mix gut durch. Natürlich sollte man weder bei TR-707 noch TR-727 echten Hifi-Klang erwarten. Die Sounds wurden mit 12 bit gesamplet (PCM) und haben eine leichte Rauschfahne. Mit heutigen Drumsamplern lässt sich die TR-707 ohnehin nicht vergleichen, und selbst beim Erscheinen der TR-707 gab es von Linn und Emu bereits wesentlich „natürlicher“ klingende Drumcomputer, die allerdings auch viel teurer waren. Die TR-707 schloss die Lücke in die untere Preisregion hin ab und bot sich als bezahlbarer, samplebasierter Drummie mit modischem Sound an.

 

Die Drum-Instrumente der Roland TR-707:

Bass-Drum 1/2
Die beiden Bass-Drum Varianten klingen druckvoll und setzen sich im Mix gut durch. BD1 klingt etwas härter, während die zweite weicher und bassiger ertönt. Sie lassen sich sehr gut einsetzen.

Snare-Drum 1/2
Die Snare-Drums stehen in zwei verschiedenen Tönhöhen zur Verfügung. Da man sie leider nicht stimmen kann, muss man sich mit den angebotenen Varianten zufrieden geben.

Low-Tom, Mid-Tom, Hi-Tom
Die Toms klingen so, wie man es von ihnen erwartet- druckvoll und realistisch!

Rim-Shot, Cow-Bell
Die Rim-Shot ist auch gut einsetzbar, aber die 707 Cow-Bell ist wirklich sehr gut.

Hand-Clap, Tambourine
Die Hand-Clap klingt sehr ähnlich der TR-909 und ist einfach typisch, Tambourine ist ganz ok.

Closed/Open Hi-Hat
Die Hi-Hats klingen klar und durchsetzungsfähig und erinnern auch ein bisschen an die TR-909. Ganz identisch sind die Sounds aber nicht.

Crash-Cymbal, Ride-Cymbal
Crash und Ride sind auch wiederum typische TR-Sounds mit ganz eigenem Charakter. Die Ride-Cymbal ist extrem ähnlich der TR-909.

Der Vollständigkeit halber hier noch die Auflistung der Drum-Instrumente der TR-727: Bongo Hi/Low, Hi Conga Mute/Open, Low Conga, Hi Timbale, Low Timbale, Agogo Hi/Low, Cabasa, Maracas, Whistle Short/Long, Quijada, Star Chime.

Die ROland TR-707 on YouTube

Fazit

Die TR-707 ist auch 23 Jahre nach ihrem Erscheinen immer noch sehr beliebt und in vielen Studios zu finden. Preislich wird sie momentan zwischen 200-350 Euro gehandelt. Das ist sehr viel Geld, wenn man die (bescheidenen?) Features des Gerätes betrachtet. Dennoch: Durch „guten“ Sound und vor allem die intuitive Bedienung kann eine Roland TR-707 auch noch heute punkten. Selbst Anfänger finden sich auf diesem Instrument relativ schnell zurecht.

Besonders im Electro-Bereich ist die TR-707 naturgemäß sehr geschätzt. Zusammen mit einer SH-101 und einer TR-606 kann man schon mal genialen Sound produzieren. Prominente User der 707 waren bzw. sind unter anderem die Chemical Brothers und natürlich der Schlagzeuger (und den meisten wohl als Sänger bekannte) Phil Collins.

Die TR-707 ist übrigens robust gebaut, die Elektronik weitgehend unempfindlich. Meine TR-707 hatte bis jetzt noch keinen einzigen Absturz zu verzeichnen, das ist sehr lobenswert.

Mit dem Preis ist es wie immer natürlich so eine Sache. In Zeiten wo die TR-808 und TR-909 für 900 – 1.400 Euro die Besitzer wechseln, zieht das wohl auch die kleinen TRs preislich etwas mit. Doch wie dem auch sei: Die Roland TR-707 ist nach wie vor ein inspirierendes Instrument und gehört noch lange nicht zum alten Eisen.

Klangbeispiele
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Deiner geschichtlichen Darstellung muss ich doch mal widersprechen. Ich nehme mal an Du hast die Zeit der 707 nicht selbst (als Musiker) nicht mitbekommen wg. Alter. Die Konkurrenten waren weniger Emu und Linn, das war ne ganz andere Liga, sondern die Yamahas RX-11 und 15, die mMn auch besser verkauften, sie hatten eine bessere Realtimeauflösung (überhaupt eine) und Lauflicht war damals überhaupt nicht angesagt, Heute redet keiner mehr von RX 11/15 (ausser den Grace Jones Fans). Die 909 verkaufte sich lausig, Restposten wurden mit arabischen Grooves in den Nahen Osten vertickt, wenn man den gewöhnlich gut unterrrichteten Kreisen glauben darf. Die Zeit der 909 kam erst lange nach deren Einstellung. Besser lief z.B. die 505 (wg. des Preises).

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      Marko Ettlich  AHU

      Das hast du natürlich vollkommen recht. Ich meinte auch nicht dass die 707 mit Linn und Emu konkurierte, das konnte sich auch garnicht, sondern dass diese Drummaschinen damals „State of the Art“ und für die meisten garnicht erschwinglich waren. Die 707 schloss die Lücke nach unten hin ab und war vorallem bezahlbar.

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      AMAZONA Archiv

      Hallo Gaffer,

      woher hast Du all die Insiderinformationen?

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    Dreitagebart

    Ich hatte in den 80ern für kurze Zeit die 707. Die Sounds waren meiner Meinung nach einfach nur schlecht, auch für damalige Verhältnisse. „Pappschachtel Bass-Drums“, matte Becken und Hats sowie schlappe Snares. Mit gutem Willen konnte man sich vielleicht an die Toms gewöhnen. Ich kann die TR-707 heute wirklich keinem mehr empfehlen!

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    AMAZONA Archiv

    Also rein objektiv betrachtet klangen in den 80ern alle digitalen Drummachines beschissen. Sampling-Technik war halt noch nicht so weit..
    Hängt halt nur ab, womit man die Maschine verbindet. Ich denk mal, vielen ist die 7o7 noch aus der Acid-House-Zeit ein Begriff. Wer keine elektronische Musik mag, mag die 7o7 mit Sicherheit auch wahrscheinlich nicht.
    Ich find die Kiste aber suuuuuuuuuuper!! Würd sie nie hergeben..

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    AMAZONA Archiv

    An Richard

    völlig richtig, dass die 707 mit Acid House hochkam, aber ohne jetzt jemandem zu nahe zu treten, ich beobachtete staunend in den Neunzigern wie alles auf dem „Roland“ mit einer Ziffernkombination „X0X“ stand blind zu affenartigen Preisen gekauft wurde, obwohl die Maschinen der Firma mit dieser Kobination von sehr gut bis mies die ganze Palette abdeckten. Habe übrigens auch immer wieder mit ihr gespielt, kann aber nicht sagen, dass ich sie heute vermisse, bin allerdings auch kein AcidHouser

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      AMAZONA Archiv

      Hast natürlich recht, in den 90ern drehte sich in dem Bereich alles um X0X, heute sieht das anders aus. Ich würd glatt behaupten, die meisten haben die Kisten auch nur noch aus nostalgischen Gründen, mich eingeschlossen.
      Bei Leuten, die live spielen, sieht das natürlich anders aus, aber ich würde die Kisten dafür auch nicht mehr verhunzen wollen..

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    AMAZONA Archiv

    die 707 wird bei mir als sequen-
    zer genutzt mit ihren einzelausgängen. für diese gibt es
    ja volumefader mit denen man live
    ausgezeichnet improvisieren kann.
    da gab es zu housezeiten natürlich
    wahre riesen, klar mit einem augenzwinkern für die sounds, aber
    im grunde genommen kaonnte man mit ihr ein komplettes midistu-
    dio übernehmen. hurra 707

  6. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Vieles wurde hier schon beschrieben, was ich nicht nochmal sagen muss.

    Ich geb meine TR707/727 auch nicht mehr her.
    Ich benutze die 707 nur zum ansteuern von den Simmons SDS
    Geräten.

    Die Sounds von der 727 nehme ich allerdings noch, diese klingen meiner Meinung nach immer noch gut.

    Ansonsten ist die Bedienung ja kinderleicht, überschaubar und Programmieren macht einfach Spaß.

    Und der Spaß kommt meiner Meinung nach in den letzten Jahren zu kurz.

  7. Profilbild
    Dr.Funk

    DIE Original-Chicago-House-Drummachine!!!!
    …bis Derrick May seine 909 an Frankie Knuckles verkaufte, um seine Miete zahlen zu können…. :-)

    • Profilbild
      Stephan Merk  RED 1

      Ich war immer erstaunt, in wie vielen Pop-Stücken man die TR-707 und auch TR-505 hören konnte. Eine TR-505 besaß mein Cousin, ich konnte diese dann Jahre später übernehmen. Sie bot aufgrund dem Mischverhältnis an Klängen und ähnlicher Bedienung doch das bessere Preis/Leistungs-Verhältnis, zumal die Soundqualität ähnlich gut war. Wenn ich da an meine doch starr klingende KORG DDM-110 denke, diese war glaube sogar teurer und bot 9 knarzende Instrumente. Ich weiß auch nicht, ob man generell die Sounds als gut oder schlecht bezeichnen kann, irgendwie haben diese alten Schätzchen alle ihre Daseinsberechtigung und vor Allem ihren Wiedererkennungswert. Heute erkenne ich zumindest nicht, ob es eine TR-808, X-Base 09 oder die 809 der MPC Renaissance ist. Klingt alles gleich und irgendwie nach der Kopie einer Kopie deren Kopie vom Original. Unabhängig davon würde mich mal eine CR-78 reizen.

  8. Profilbild
    Piet66  RED

    Dieses Teil macht einfach nur Spaß und sieht schick aus. Klar, es gibt realistischere Drumsounds, aber wer auf genau DIESEN Sound abfährt und auf tightes Timing sowie einfache Bedienung Wert legt, ist mit der 707 sehr gut bedient. Auch die Gebrauchtmarktpreise sind noch relativ moderat.

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