Test: Roland TR-8S, Drum Machine mit Sampling

30. April 2018

BEST BUY für Rolands neue TR

Vorwort: BEST BUY für die Roland TR-8S

Am 23. März hatte unser Autor Markus Schröder den Roland TR-8S unter die Lupe genommen und war dabei zu einem sehr positiven Ergebnis gekommen. Darüber hinaus hat Rolands TR-8S in den letzten 5 Wochen enorm viele Fans gefunden und was niemand für möglich gehalten hatte, obwohl ganz im AIRA- und nicht im Vintage-Look, hat die TR-8S mit ihren Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger-Model TR-8 seine Boutique-Geschwister TR-08 und TR-09, mal ganz schnell in den Schatten gestellt – nicht nur technisch, sondern auch in der Gunst unserer Community. Trotz härtester Konkurrenz durch Elektrons Rytm MKII und auch Jomox Alpha Base haben wir uns nun dazu entschlossen, der Roland TR-8S unser seltenes Siegel BEST BUY zu verleihen. Wieso und weshalb es dazu kam, lest ihr im Anschluss an diesen Testbericht.

Rolands TR-Sounds finden ein neues Zuhause

Der Roland TR-8S Rhythm Performer ist ein achtspuriger Drumcomputer, in dem die Analog Circuit Behavior-Technologie der AIRA-Produktfamilie arbeitet. ACB, das bedeutet digital mit 32 Bit/96 kHz Qualität, mit der die Klänge berechnet bzw. ausgegeben werden. Mit ACB wollte Roland ein Wundermittelchen schaffen, um seine analogen Erfolge der Vergangenheit unbegrenzt wiederverwerten zu können, was denn auch so geschehen ist. Jedoch glänzten die meisten AIRA Produkte, System-1 und TR-8 voran, vor allem durch rückwärts gewandte Features und willkürliche Limitierungen, die von meiner Seite keine Sympathie aufkommen ließen. Trotzdem habe ich, als die Frage aufkam, ob ich die Roland TR-8S testen will, zugesagt. Was mich also in aller Welt zu dieser Entscheidung gebracht, könnt ihr in diesem Test hier lesen.Roland TR-8S

Unboxing Roland TR-8S

In einem simplen Karton befindet sich der Roland TR-8S Rhythm Performer, ein Netzteil und das gedruckte, mehrsprachige Handbuch. Das Handbuch führt in die grundlegende Bedienung ein, ist aber nicht vollständig.

Das komplette Handbuch gibt es nur als englischsprachiges PDF-Datei von der Roland-Website, das mit 50 Seiten daher kommt, im Gegensatz zu den 25 Seiten der gedruckten Version. Auf der fehlenden anderen Hälfte befinden sich vorwiegend die Parameter- und weiterführende Funktionsbeschreibungen.

Roland TR-8S frisch ausgepackt

Das Gerät ist mit 2,1 kg gerade noch leicht genug, um beim Hochheben zu irritieren, sieht sie doch schwerer aus. Doch habe ich beim Schrauben an dem Gerät keine negativen Auswirkungen aufgrund des Gewichts feststellen können. Der Roland blieb fest auf dem Tisch und rutscht nicht.

Roland TR-8S Griffaussparung

Das neue Design ist kantiger geworden, die Bedienoberfläche ist komplett flach, wo die TR-8 noch ihre Schrägen hatte. So befinden sich auf der Unterseite nun auch eine rechtwinklige Griffaussparungen, was das Hochheben des Roland TR-8S sehr komfortabel macht.

Roland TR-8S + TR-8 im Vergleich

Das Gerät ist sauber verarbeitet. Die Frontplatte besteht aus Aluminium, das Gehäuse aber aus Kunststoff. Sämtliche Fader und Drehregler sind gummiert und haben einen angenehmen Dreh- und Schiebewiderstand. Während die Potis fest und spielfrei sitzen, lässt sich der Fader etwas wackeln, aber nichts was außerhalb des normalen Rahmen fallen würde. Auch die Gummikappen der Knöpfe wackeln etwas, haben aber immer einen spürbar definierten Druckpunkt und reagieren immer zuverlässig.

Roland TR-8S USB / MIDI

Auf der Rückseite gibt es an Anschlüssen, neben dem Netzteilanschluss auch einen Netzschalter. Über die USB2-Buchse können Audiosignale in das Gerät gelangen – dazu später mehr. Das MIDI-DIN-Pärchen besitzt einen Soft-Thru.

USB-MIDI

Der Roland TR-8S stellt über USB auch zwei MIDI-Ports im  Desktop zur Verfügung. So lassen sich u.a. Pattern und Kit-Wechsel per MIDI steuern und natürlich auch die einzelnen Instrumente spielen.

Roland TR-8S -SD-Karte / EXT-IN

Der SD-Karten-Slot kann über den Desktop-Rechner angesprochen werden, so dass die Speicherkarte nicht immer herausgezogen werden muss, was dem Federmechanismus dieser filigranen Kartenhalterungen immer abträglich ist. Dazu muss der „Storage-Modus“ aktiviert werden. Dies geschieht, indem bei angehaltenem Sequencer die SHIFT-Taste gedrückt und erst dann das USB-Kabel angeschlossen wird. Dann wird die im Roland eingelegte SD-Karte auf dem Desktop angezeigt.

Zum Beenden des Storage-Modus muss lediglich die SD-Karte am Desktop wieder abgemeldet werden. Das ist zwar etwas doof, besonders wenn der Roland im Verbund mit einem Aggregate-Device betrieben wird, doch hängt das an der generellen Verwaltung von Massenspeichern am Desktop an sich und weniger an Roland.

Als nächstes kommt der Trigger-Ausgang. Soweit wir feststellen konnten, gibt dieser nur S-Trigger-Signale aus. Eine weitere Einstellungsoption dafür haben wir nicht gefunden. Mit einem originalen SH-101 funktionierte das dann auch hervorragend. Die Trigger-Spur läuft im Übrigen parallel mit den Tracks der Instrumente und ist durch gleichzeitiges Drücken der Instrumententasten „CC“+“RC“ erreichbar. Hier können dann die Trigger-Step gesetzt werden.

Über den EXT-In kann ein Mono- oder Stereosignal durch den Roland durchgespeist werden. Der Eingang verfügt auch über eine umfassende Side-Chain-Funktion. Jedes der 11 Instrumente kann als Eingangssignal für den Side-Chain-Effekt ausgewählt werden. Als Effekt gibt es zwei Gate- und sechs Ducking-Varianten, zum rhythmischen Abscheiden oder Dämpfen des externen Eingangssignals. Damit lässt sich externes Audiomaterial leicht in eine rhythmische Form bringen.

Die sechs ASSIGNABLE/TRIGGER-Ausgänge können den Instrumenten frei zugeordnet werden. In den Kit-Einstellungen gibt es die Ausgänge 1 bis 6, also Monoausgänge. Die Ausgänge A, B und C sind die Stereopaare, also 1-2, 3-4 und 5-6. Zusätzlich können die Ausgänge 1 bis 6 als Triggerausgänge umgeschaltet werden. Ebenfalls steht für jedes Instrument noch der „MIX OUT“ als Ausgangsoption zur Verfügung.

Dabei verhält es sich so, dass Instrumente, die auf einen Ausgang 1-6 gelegt werden, nicht am MIX-Out anliegen. Das bedeutet, es gibt acht separate Ausgänge, wenn die Instrumente auf dem MIX-OUT im Panorama hart links und rechts verteilt werden.

Wird ein Ausgang 1-6 auf „Trigger“ eingestellt, werden die Instrumente, die auch auf diesen Ausgang gelegt sind, automatisch am MIX-OUT ausgegeben. Dabei sind die Steps für das Instrument und das Triggersignal am Ausgang dieselben. Mit einem Korg Volca auf Falling-Synchronisation (Low-Gate) klappte das auch very tight.

Der Kopfhörerausgang ist fest dem analogen Mix-Out als auch dem USB-MIX-Ausgangskanal zugeordnet.

USB-Audio mit der Roland TR-8S

Roland TR-8S USB-Audio


Der Roland dient auch als „Audio-MIDI-Interface“. Es bietet am USB-Port 14 Eingänge und 8 Ausgänge. In den Kit-Einstellungen für USB Audio gibt es die Optionen ASSGN und INDIV. Bei „Assign“ werden die Signale an den analogen Kanäle 1-6 auch über USB ausgegeben. Die Kanäle 7 bis 14 werden nicht verwendet.

Bei der Einstellung „Individuell“ werden alle Instrumente plus der analoge EXT-IN als Monokanäle über die USB in den Rechner übertragen. D.h. am Desktop sind die USB-Eingänge 1-2 das Summensignal, 3-13 sind die Instrumente und 14 ist der EXT-IN.

Sehr schade ist, dass der EXT-IN nur mono weitergegeben wird, obwohl sich Einstellen lässt, ob der Eingang Mono- oder Stereosignale verarbeiten soll.

Möchte man den EXT-IN als Stereosignal über USB abgreifen, geht das nur über USB-MIX, Kanal 1-2. Analoger Stereoeingang und parallel laufende Instrumente scheint also nicht zu gehen. Falls es sich so verhält, sollte hier dringend noch nachgebessert werden, ein ernstzunehmendes Ersatz-Audiointerface ist der Roland damit leider nicht. Ich würde gerne den USB-Summeneingang gegen einen USB Stereo EXT-IN tauschen.

Die acht USB-Ausgänge vom Desktop zum Roland liegen entsprechen an den Ausgängen MIX-OUT (1-2) und an den ASSIGNABLES (3-8) an.

Es wird auch so manchen erfreuen zu hören, dass der neue Roland nun auch (anscheinend) bei anderen Samplefrequenzen als 96kHz arbeitet. Zumindest auf dem Mac. Ich konnte eine erfolgreiche Session mit 44 kHz fahren. Ob das Signal allerdings an irgendeiner Stellen, ob intern im Roland oder in macOS downgesampelt wurde, vermag ich aber nicht zu sagen. Nur derzeit soviel, dass andere Sampleraten im Desktop einstellbar sind. Kommen wir zur Bedienung.

Sample / Instruments / Kits

Roland TR-8S Display

Die Bedienung erfolgt hier hauptsächlich über das Zweizeilen-Maske-LCD. Das LCD ist nicht das Schnellste, aber funktional OK.

Die Basis des Roland TR-8S sind Samples. Entweder die aus dem internen ROM oder die von der SD-Karte importierten.

Zum Importieren von Samples stehen ca. 600 Sekunden Sample-RAM bei 44 kHz mono zu Verfügung oder ca. 80 Sekunden bei 44 kHz stereo oder 96 kHz mono. Das dürften maximal 52 MB Speicher sein. Das ist nicht die Welt, für einen Drum-Computer aber völlig ausreichend, zumal in einem Kit auch importierte und ROM-Samples gemischt werden können, was den tatsächlichen Speicherbedarf weiter relativiert

Die Samples müssen folgende Eigenschaften erfüllen:

  • Sampling-Frequenz bei WAV: 44 bis 96 kHz / bei AIFF: 44 oder 48 kHz
  • Keine komprimierten Formate
  • Bit-Tiefe: 8 Bit, 16 Bit, 24 Bit, 32 Bit, 32 Bit float Kanäle: Mono oder Stereo

Die Ordnerstruktur auf der SD-Karte sieht dabei folgendermaßen aus:
Sample-Dateien die in unter „SD-Karte > Roland > TR-8S > Samples“ abgelegt wurde werden individuell importiert.

Sample-Dateien, die in einem Unterverzeichnis von „Samples“, z.B. „Amazona-Kit“ abgelegt sind („SD-Karte > Roland > TR-8S > Samples > Amazona-Kit“), werden auf einmal importiert. So lassen sich bequem vorab verschiede Drum-Kits zusammenstellen und laden.

Es werden maximal 256 Ordner erkannt, die jeweils maximal 256 Dateien enthalten können. Es können maximal 400 individuelle Dateien importiert werden.

Wenn viele verschiedenen Samples geladen und ausgetauscht werden, fragmentiert sich der Speicher mit der Zeit. Wenn also z.B. mehrere kurze Samples gelöscht und ein Langes importiert werden soll, kann es also sein, dass es keine Speicherleerstelle gibt, die groß genug ist. Mit der Funktion „Optimieren“ lässt sich der Defragmentierung des Sample-Speichers abhelfen. Das benötigt zwar nur ein paar Sekunden, auf alle Fälle aber zu lange, als dass es unauffällig und automatisch im Hintergrund laufen könnte.

Über SHIFT+Sample lassen sich bei den geladen Samples Start- und Endpunkten zurechtstutzen und in der Lautstärke anpassen sowie einem Namen und einer Kategorie zuweisen. Ein kleines „P“ „U“ oder „L“ zeigen dabei, ob es sich um ein Presest (ROM) Sample, ein User-Sample oder einen Loop handelt.

Roland TR-8S

Instruments der Roland TR-8S

Die Sample werden dann in einem Instrument zugewiesen. Hier gibt es wesentlich weitreichendere Einstellungsmöglichkeiten. Tuning, Decay-Offest für den Decay-Regler, Einstellungen für die Send-Anteile von Delay und Reverb zu den Kit-Effekten sowie individuelle LFO- und Filter-Parameter. Das ist zu Anfang sogar noch überschaubar. Aber mit den Kits geht es erst richtig los.

Kits der Roland TR-8S

Das ist das Herzstück der Einstellungen. So gut wie alles wird hier festgelegt.

Zuerst kommen die Optionen für Lautstärke, Reverb und Delay-Einstellungen. Dann die 20 Master-Effekte, darunter Filter, Kompressoren, Transienten und Verzerrungseffekte der verschiedensten Art. Alle Master-Effekte lassen sich noch einmal über drei bis sechs Parameter anpassen. Die Effekte klingen nicht schlecht, sind aber definitiv auf der funktionalen Seite. Das kann man jetzt sehen wie man will, um den Kit jetzt noch mal eine Tonne Charakter zu verleihen, sind sie sicher nicht optimal, dafür aber jederzeit neutral dienstbar und damit Genre-neutraler.

Danach kommt die Side-Chain und EXT-IN und LFO Einstellungen, gefolgt von der Zuweisung der der Instrumente zu Ausgängen (MIX, 1-6, A-C) und den Choke-Gruppen. Jedes Instrument kann von jedem andern stummgeschaltet werden.
Weiter geht es über die Zuweisung pro Instrument, welchen Parameter das CRTL-Poti kontrolliert, zu den Farben und schließlich zum Namen des Kits. Jetzt erst mal Luft holen.

Roland TR-8S

Die Kits 1-84 sind fest im ROM des Rolands. Die Plätze 85 bis 128 sind für die eigenen Kits gedacht. Das sind wohl gemerkt die Kits, die direkt im Gerät verfügbar sind.
Die Kits können sowohl auf die SD-Karte ex- als auch importiert werden. Es ist sogar einstellbar, ob Patterns mit oder ohne Kits importiert werden sollen.

Die Menge an Einstellmöglichkeiten kann einen zu Anfang schon recht überfordern. Aber auf jeden Fall steht fest, was das Klangdesign am Roland bietet, wird nicht so so schnell langweilig werden.
Allein hier, am notwendigen Menü-Diving im 2-Zeilendisplay mit massivem Einsatz des VALUE-Datenrades und der SHIFT-Taste wird sich entscheiden, ob man den Roland TR-8S lieben oder hassen lernt.

Was einem beim Editieren sehr entgegenkommt ist, dass beim erneuten Aufrufen eines Menüs man wieder an der Stelle einsteigt, an dem es vorher verlassen wurde. Natürlich lassen sich auch neue Samples den Instrumenten austauschen und zuweisen, ohne dass sich die anderen gemachten Einstellungen verändern.

Tracks / Motion / Variation / Pattern

Tracks

Roland TR-8S Instruments / Tracks

Während sich die Klangformung wesentlich im Menü abspielt, geschieht die Programmierung im Wesentlichen auf der Bedienoberfläche und bis auf den Import von Samples von der SD-Karte, natürlich auch bei laufendem Sequencer.

Der Track ist die Einzelspur eines Instruments. Schritte werden in tradierter Schritt-Sequencer-Art gesetzt. Zusammen mit der SHIFT-Taste erklingt der Step in verminderter Step-Lautstärke. Es lassen auch sich sogenannte SUB-Noten einfügen, die das Instrumente entweder zweimal , dreimal oder viermal pro Step erklingen lassen. Dazu einfach die SUB-Taste drücken und den Step auswählen und mit dem Value-Regler die Anzahl der Sub-Steps einstellen. Auch hier kann mit der SHIFT-Taste die Sub-Lautstärke vermindert werden und mit der LAST-Taste wird der letzte Step des Tracks definiert.

Roland TR-8S

Jeder Track verfügt über den gleichen Satz an Parameter, Tune, Decay und CTRL. Mit Tune wird das Instrument um +/-127 nach oben oder unten gestimmt. Um welchen Größe es sich dabei handelt, wird nirgendwo beschrieben, aber es scheint sich um eine Oktave zu handeln. Dazu gleich noch mehr.

Das Pitch-Shifting is phänomenal. Weder Mickymaus, noch der nasse Sack sind zu hören, selbst bei Maximaleinstellung. Es klingt immer konsistent musikalisch und überhaupt nicht nach Pitch-Shifting. Dafür mal Hut ab! Das wird nämlich wichtig beim Motion-Recording.

Der Decay-Regler regelt die Abklingzeit und das CRTL-Poti regelt für jedes Instrument etwas anderes. Hält man die CTRL-Select-Taste gedrückt, lassen sich mit dem CTRL-Poti die Effekte durchfahren. Zu Auswahl stehen OFF, Pan, ReverbSend, DelaySend, LFO Depth, Instrumenten FX und User. Die letzten beiden Zuweisungen werden im Instrumenten-Menü eingestellt.

Motion-Recording

Roland TR-8S – Motion

Ob da der Korg Volca Pate stand, lassen wir mal dahingestellt. Auf jeden Fall lassen sich die Bewegungen von REVERB-, DELAY LEVEL-, TIME und FEEDBACK- TUNE, DECAY und CTRL-Regler sowie der MASTER FX-Regler und der MASTER FX-Schalter aufzeichnen und zwar alle!

Um noch mal zum TUNE-Regler zurückzukommen, es lassen sich auf diese Weise auch neben dem Dramatisieren der Percussions auch einfache Bass- oder Synthie-Melodien aufzeichnen, was eine sehr spaßige und willkommene Angelegenheit ist.
Um die Tonhöhenanpassung gezielt für jeden Step zu programmieren, wird der CRTL-Select-Schalter gedrückt und dann ein Step-Taster gehalten. Die Pitch kann nun mit dem VALUE-Regler angepasst werden.
Das alles ergibt einen Track.

Variationen

Roland TR-8S – Variations

Die Summe von allen Tracks ergibt eine Variation, die schnell auf den Speicherplätzen „A“ bis „H“ abgelegt werden können und dann der Reihe nach durchlaufen werden, wenn es so gewünscht ist. Das Setzen von akzentuierten Schläge in der Accent-Spur ist im übrigen für die gesamte Variation, also alle Tracks, gültig.

Roland TR-8S Fill-Ins

Die Fills können nun programmiert werden und auch gleich zwei davon. Die Fill-Ins sind eigentlich zwei extra Variationen. Über SHIFT+ON-beim „Auto Fill In“ gelangt man in den Fill-In Modus. Über den VALUE-Regler können Fill-Ins 1 und 2 ausgewählt werden. Anschließend programmiert man die Variation ganz normal mit allem, was dazu gehört. Über den TR-REC-Taster kehrt man zurück in den Normalmodus.

Ein Variation-Chaining scheint es nicht zu geben,. Es werden lediglich die Variationen mit Inhalt nacheinander abgespielt.

Pattern

Die Summe von 8 Variationen ergeben ein Pattern. Es stehen acht Bänke mit jeweils 16 Pattern zur Verfügung. Ein komplettes Pattern kann schnell über den Taster PATTERN-SELECT aufgerufen werden. Beim Drücken erscheinen die ersten acht Steps gelb. Nach der Auswahl der Bank wird auf dieselbe Weise eines der 16 Pattern dieser Bank ausgewählt.

Instrumente, Kits, Tracks, Variationen und Pattern können im übrigen über die COPY-Taste leicht herumkopiert werden. Das ist zwar wieder menügebunden, aber dafür kann alles von einer beliebigen Position zu einer anderen beliebigen Position kopiert werden.

Ich habe auch keine Form des Variation-Chaining gefunden. Jedoch können die Pattern problemlos im laufenden Betrieb umgeschaltet und gechained werden. Natürlich synchronisiert. Es lassen sich auch Pattern umschalten, ohne das Kit zu verändern und Kit können auch nachträglich einem Pattern zugewiesen  werden.

Was es sonst noch gibt

Mit der CLEAR-Taste lassen sich Tracks, Variationen, Pattern und Motion-Aufzeichnungen leicht wieder löschen.

Ein UN-/SOLO-Funktion gibt es aber auch, wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig. Im MUTE-Modus den SHIFT Taster drücken, um in den SOLO-Modus zu wechseln, dann das gewünschte Instrument wählen. Um die SOLO-Einstellung wieder aufzuheben, muss MUTE + CLEAR gedrückt werden.

Roland TR-8S Mixer

Per SHIFT+CTRL SELECT kann man auch in eine Mixer-Übersicht für die Instrumente wechseln. Dort können Grundwerte/Kit-Einstellungen der angewählten Instrumente angepasst werden.

Möchte man erfahren, welchen Wert ein Parameter hat, ohne ihn zu verändern, muss man die Shift-Taste drücken und den Regler bewegen. Sein Wert wird im LCD angezeigt.

Roland TR-8S – Mixer Pan

Das Beste kommt aber zum Schluss: Das Pad. Mit ihm kann das gerade ausgewählte Instrument direkt mit voller Anschlagsdynamik eingespielt werden. So einfach und so praktisch und quantisiert wird es auch. Sehr schön.

Vom Klang her wird, wer den TR-8-Sound mochte, auch den Roland TR-8S mögen. Es drückt gut, der Charakter muss aber vorwiegend von den Samples kommen, denn der Neue klingt sehr sauber und der Sequencer läuft sehr tight. Shuffeln kommt richtig gut.

Es lassen sich auch mehrere Instrumente gruppieren, die dann allesamt mit einer einzelnen Note gespielt werde, um z.B. komplexere Klänge zu erzeugen.

Hier zwei Live-Jams, ausschließlich mit der Roland TR-8S:

 

Und hier unter Einsatz des LFOs

 

Die Roland TR-8S in der Redaktion, in bester Gesellschaft

BEST BUY für die ROLAND TR-8S

Erst mal zum Prinzip unserer BEST BUYs, die sich vor allem in den AMAZONA.de-Charts widerspiegeln. Innerhalb der Charts, die wir hegen und pflegen wie einen kleinen Schatz, kann in jeder Rubrik nur EIN Produkt die Auszeichnung BEST BUY erhalten. Stößt ein neuer Kandidat einen alten BB-Inhaber von seinem Sockel, so verliert dieser nur in den Charts seine BB-Auszeichnung, nicht aber in dem verlinkten redaktionellen Artikel.

Findet sich also ein BB-Logo innerhalb eines Artikels, bedeutet das lediglich, dass der entsprechende Proband zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels die BEST BUY Auszeichnung erhalten hatte. Wer aber die aktuelle Nummer 1 wissen möchte, muss sich die Charts ansehen.

Die Vergabe der BEST BUY Auszeichnung führt mitunter zu heftigen Diskussionen innerhalb der Redaktionen, denn fast nie lässt sich eine Reihenfolge festlegen, mit der alle Redakteur und Autoren leben können. Am Ende entscheidet die Mehrheit. Somit versteht sich auch, dass unsere Charts nur eine grobe Empfehlung sind und selbstverständlich mag das jeder Leser anders empfinden, schließlich hat auch jeder unterschiedliche Kriterien, wie er seinen persönlichen Favoriten definieren würde. Für uns ist es immer die Mischung aus Qualität, Preis, Handhabung, Verarbeitung etc.

BEST BUY Gewinner Mai 2018 ROLAND TR-8S Kategorie Drumcomputer

Kommen wir kurz zur Gesamtbeurteilung der Roland TR-8S. Offensichtlich hat ROLAND sehr genau hingehört, um fast alle Kritikpunkte am Vorgänger Roland TR-8 auszumerzen. Die Klassiker sind nun alle von Werk aus „on board“ (TR-808, TR-909, TR-606, TR-707, TR-727). Effekte gibt’s nun auch für den externen Audio-In und lassen sich auch pro Instrument regeln. Mit Auto-Save gibt es auch keinen Datenverlust mehr, selbst wenn man das Gerät nach einer Session einfach abschaltet. Die Instrumente lassen sich gruppieren, separate Trigger-Ausgänge mit eigener Sequenzer-Spur, um Vintage-Drummer zu synchronisieren und anzusteuern.

Die Vielseitigkeit der Roland TR-8S ist dank diesen Verbesserungen und vor allem durch die Möglichkeit, eigene One-Shot-Samples einzubinden, extrem flexibel geworden. Nein, die Roland TR-8S ist dadurch keine Sampling-Groovebox geworden. Das will sie auch nicht sein, aber unserer Meinung nach reicht ihr aktuell zu diesem Preis in der Kategorie Drumcomputer kein Wettbewerber das Wasser. ELEKTRONS Digitakt ist zwar in einer ähnliches Preisklasse und hat die Nase vorn im Soundediting, basiert aber ausschließlich auf Sampling, während Rolands TR-8S auch sehr überzeugende Synthese-Modelle beinhaltet. Hinzu kommt, dass Elektrons Digitakt (und vor allem Rytm MKII)  auch lange nicht so leicht bedienbar ist und muss auch mit einer deutlich reduzierten Oberfläche auskommen muss. Deshalb am Ende BEST BUY für die ROLAND TR-8S.

Der TR-8S on Youtube

 

Fazit

Persönlich konnte ich das „Best Buy“-Urteil für den TR-8 vom Jim nie nachvollziehen. Wahrscheinlich, weil ich nie 808/909-Anhänger war. Bei mir hätte der TR-8 maximal einen Stern bekommen, zu reduziert, zu rückwärts gewandt und wenn ich Besitzer einer TR-8 wäre, ich würde mir aufgrund des vorliegenden „S-Updates“ ziemlich gef… vor den Kopf gestoßen vorkommen.

Wenn es aber einem Grund gibt, Roland trotzdem all die enigmatischen Entscheidungen der letzten Zeit zu vergeben, dann ist es der Roland TR-8S.

Der Roland TR-8S ist eine Erneuerung, die so ziemlich alle Kritikpunkte am Vorgänger mit einer extrem guten Balance zwischen Live-Performance und Funktionsumfang ausbügelt. Die Einfachheit und schnelle Instrumentenauswahl des TR-8 ist dahin, ja, dafür erhalten die Benutzer aber die Möglichkeit, ihren Sound bis ins kleinste Detail selbst zu formen und das wiegt für mich ALLE Nachteile gegen über dem, meiner Meinung nach, nun obsoleten Vorgänger mehr als auf.
Das Betriebssystem wirkt durchdacht. Vielleicht wurde nicht immer die absolut beste Entscheidung bei der Bedienung getroffen, aber man merkt, dass sich jemand Gedanken über einen bestimmten Arbeitsfluss gemacht hat. Nichts wirkt angetackert, Menü-Diving ist aber unumgänglich, aber ist weit weniger schlimm, als es auf den ersten Blick aussieht.

Die wichtigen Funktionen für die Live-Performance sind alle schnell erreichbar und die nicht so lebensnotwendigen Prozeduren sind halt etwas versteckter. Damit kann man gut arbeiten und natürlich ist das Gerät komplett standalone. Zu keinem Zeitpunkt der Programmierung wird ein Desktop benötigt – außer um die Samples auf die SD-Karte zu kopieren, sei‘s drum.

Die neuen Möglichkeiten sind so enorm, dass der Roland TR-8S nun in der Liga von Elektron mitspielen darf. Zum Guten wie zum Schlechten. Genau genommen ist der Roland TR-8S ja der direkte Konkurrent des Elektron Digitakt, aber mit einer flacheren Lernkurve und mehr Klangformungsmöglichkeiten. Der Digitakt kann zwar aufnehmen, der Roland aber noch als Effektgerät dienen und unterstützt externe Daten auf SD-Karte. Die Konkurrenz spiegelt sich denn auch in der vergleichbaren Preisansage wider.

Wer damit leben kann, dass der Roland TR-8S nicht analog ist, dafür aber eigenes Sample-Material einzubinden vermag und der Sound bis in kleinste Detail angepasst werden kann und auch live Spaß macht, wird mit dem neuen Rhythm Performer sehr, sehr glücklich werden.

Plus

  • Klang
  • Pitch-Qualität
  • Verarbeitung
  • Klangformung
  • anschlagdynamisches Pad
  • sieben S-Trigger Kanäle
  • 2 Programmieerbare Fill Ins
  • User-Sample

Minus

  • EXT-IN USB nur mono
  • nur S-Trigger
  • langsames Display

Preis

  • Ladenpreis: 699,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Atarkid  AHU

    Hätte die TR-8 nicht schon so aussehen müssen? Als „S“-Variante tatsächlich ein ganzes Stück interessanter…

  2. Profilbild
    A.Vogel  AHU

    Zumindest hat sich Roland offensichtlich die Kritik an den bisherigen AIRAs genau angeschaut.
    Die bisherigen Kits sind enthalten, dazu die Sampleoption und mehr zusätzliche Outs; langsam wird die Kiste interessant.
    699$ sind angesagt, dürfte also auf 699€ hinauslaufen.

  3. Profilbild
    Tyrell  RED 3

    Macht mich absolut an!!! Damit kann ich nun auch meine Vintage-Drummer genau so samplen wie ich sie haben möchte und die Beats direkt mit der TR-8S programmieren.

  4. Profilbild
    Derel

    Yes!!! Sampling, mehr Effekte, Outputs und sehr schönes Design. Freu mich schon drauf.

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      AMAZONA Archiv

      Ist, glaube ich, nur Sample Playback. Mit Sampling wäre die Maschine wirklich ein ziemlicher Knaller, besonders zu diesem Preis.

      Edit: Ja, nur Sample Playback. Schade, besonders, wenn man bedenkt, dass Inputs eingebaut sind.

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    Basicnoise  

    Mehr Outs, Parameter Locks, verschiedene Sequenz-längen per Track. Und kein grüner Rand! Die haben richtig gut hingehört. Wann und wo kann man kaufen? :)

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      Tyrell  RED 3

      “ Und kein grüner Rand! “
      Du sagst es – eigentlich die wichtigste Neuerung :-)

  6. Profilbild
    TobyB  RED

    Die TR8S kauf ich ungetestet, jetzt noch ein großen MX1 mit mindestens 8 gepowerten USB und der Studiofrühling kann kommen. :-)

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      Atarkid  AHU

      Du hast so Recht, mein Freund :)…. Die neue TR ist auch was für mich. Und auch mit dem MX geb ich dir Recht. Wenn da noch was kommt, hat mich Roland bei den… Erm, Ohren! ^^… Allerdings brauch ich keine USB’s sondern mehr analoge Eingämge ^^…

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        TobyB  RED

        Hallo ATR Freund,

        ich lass bei Jim immer nur Trigger-Out. ;-) Die Frage die sich mir jetzt grade so unterschwellig aufdrängt, wenn man mal von Modularem Gear absieht, was triggert man dann so? Oder welches aktuelle Gear versteht Trigger-Outs. Meine P6 und Linndrum sind alles aber nicht aktuell. Kommt da noch was?

        Bezogen auf die analogen Eingänge hast du Recht. Die sind bei mir auch schon übervoll, von den USB nicht zu sprechen. Insofern bitte Roland, fetter MX-2 und vielleicht den Bitchrusher und Roll raus und den sogewonnenen Platz sinnvoll nutzen. Ein nettes Display fürs einrichten des MX-1 oder MX-2 wäre auch fein.

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          Atarkid  AHU

          Toby, du hast doch diese EHX-Teile. Die kann man doch wunderbar triggern. Ich hab so ein analoges Pearl-Drum-Teil. Das hat auch ne Menge Trigger-Inputs :)… Also da find ich die Menge an Trigger-Outs super! Und ich bin mir sicher Dir wird da auch noch ein bißchen was zu einfallen :)

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          Son of MooG  AHU

          Auf die Schnelle fällt mir der DeepMind12 ein. Dessen Foot-Switch-Input fungiert auch als Trigger-In zur Steuerung des Arpeggiators bzw. Sequencers, welche so rhythmisiert werden können. Beim Juno-6 hatte der ARP Clock-Input die gleiche Funktion.

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            TobyB  RED

            Hallo SoM,

            mist stehen ja hier und ich habs weder am DM6 oder 12 ausprobiert. :) Der SE02 müsste das doch auch können?

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            TobyB  RED

            Hallo SoM,

            groovy Filtersound mit den DMs und rythmisch sehr interessant. Habs gecheckt.

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              Son of MooG  AHU

              Probiere auch mal den Expression-Pedal-Anschluss aus. Da kannst du ja auch fast jede andere CV-Quelle dranhängen; ich gebe z.B. den LFO-Out meines Dark Energy in den Pedal-In und route den auf Filter-Freq. Jetzt kontrolliert der Dark Energy das Filter des DM12 und ich habe seine 2 LFOs frei für andere Sachen.

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          swellkoerper  AHU

          Die Trigger-Outs sind Gold wert, wenn man den Modularen damit bespielt. In der Regel steuert man damit klassisch Hüllkurven oder Clockdivider an. Das Spassige dabei ist, dass für die Melodieführung eigentlich gar kein spezieller Sequenzer mehr benötigt wird. Das kann man platzsparend mit LFOs, Mixern, Offsets, Clockdividern, Sample&Holds und/oder Quantizern besorgen. Das ergibt dann je nach Patch endlose Variationen auf einer festgelegten Rhythmik. Von daher, im direkten Vergleich mit dem Digitakt hat der Roland trotz fehlenden MIDI-Spuren und Samplingfunktionen für mich (nach dem jetzigen dünnen Kenntnisstand) die Nase vorn.

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            TobyB  RED

            Hallo Swellkoerper,

            das dies bei Modularem Gear möglich ist, war mir bewusst, ich hab ja System 1m,Oberkorn3 und EHX Clockworks und Linndrum. Das die DMs dies können hab ich gestern mal probiert, groovy Filtersound :) Mir gings um anderes aktuelles Gear, Mother 32 und Modell D setz ich mal voraus. Das diverse Vintagekisten das können ist aus klar, das war ja eine der Techniken der 80iger.

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              swellkoerper  AHU

              Der Tobi,
              ich gehe fest davon aus, dass du solche Techniken kennst :-) Wollte mit meinem Post nur unterstreichen, dass es für die lustigen Sachen nicht unbedingt extra Sequenzer braucht, sondern auch mit einigen low-level-Modulen geht. Ist auch viel befriedigender, den Sequenzer nach Mass selber zu patchen.

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                TobyB  RED

                Hallo Swelllkoerper,

                Cheers :-) ich bin ja was die Modularen Synths betrifft immer noch am Anfang. Mir gings ja in dem Post nur um, was fang ich damit an.Ich hoffe doch Roland weiß das auch und liefert wenigsten ein Gear was sich auf diese Weise triggern lässt.

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    Son of MooG  AHU

    Offenbar hat Roland jetzt beim zweiten Anlauf ins Schwarze getroffen. Bisher habe ich zumindest keine grundsätzlich negative Kritik gelesen. Hier fehlt eigentlich nur noch eine interne Sampling-Funktion, nicht zuletzt auch um auch die komplett Computer-lose Klientel zu befriedigen. 700,-$ sind zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber für das Gebotene angemessen. Bin schon gespannt, ob Arturia noch einen DrumBrute 2 anbieten wird, und natürlich, was Behringer da noch in der Röhre hat.

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    lightman  AHU

    Klingt interessant. Da ich momentan noch auf einen Digitakt spare, frage ich mich, welche der beiden Maschinen für meine Zwecke besser taugt. Ich bin noch beim Digitakt, weil ich sowieso hauptsächlich eigene Samples verwenden und diese verbiegen möchte, die hier genannten Daten der TR-8S hören sich aber auch sehr gut an. Wenn sie nur nicht diese bunten Faderrahmen hätte… das sieht aus wie diese albernen DJ-Fliegercockpit-Controller, alles ist bunt und blinkt und flackert… scheußlich.

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      Son of MooG  AHU

      Wenn ich das richtig verstanden habe, kannst du die Farben frei wählen, also auch eine Farbe für alle. Dann ist es nicht mehr so schreiend bunt; in Blau oder Magenta könnte das richtig cool aussehen…

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        lightman  AHU

        Danke für die Info, hört sich gut an. An sich sollte die Optik ja keine große Rolle spielen, wenn die Technik paßt, aber diese Fülle an bunten Farben der TR-8(S) ist mir dann doch zuviel.

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            lightman  AHU

            Naja, mein Licht kommt eher von Innen und ist pures Silber :)

            Bei den Aira-Produkten fand ich die grün-schwarze Farbgebung von Anfang an unglücklich gewählt, das ist so unangenehm 2002 original Xbox, und dazu noch die bunten Farben der Fader… da schüttelt es mich regelrecht. Das wird mich jedoch nicht davon abhalten, die TR-8S mal persönlich und gründlich zu testen, die neuen Funktionen hören sich super an, könnte gut in mein kleines Studio passen.

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          AMAZONA Archiv

          Du kannst alle Farben aus dem RGB Spectrum den Fadern zuweisen :-)

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      Tiberio

      Hi, lightman. ich möchte meinen digitakt gerne verkaufen. hat noch ca. 2 jahre garantie und ich möchte gern 570 Euro dafür haben. will mir nen moog dfam kaufen. bei interesse einfach schreiben

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    AMAZONA Archiv

    OMFG!!!!! Ich hab das grade nur durch Zufall entdeckt… hab mir grad auf YT mal die Videos angeschaut. TR-8S sofort bestellt und die TR-8 zum verkauf bei Kleinanzeigen rein!!!

    Danke Roland ENDLICH!

    Bei dem gebotenen verzeih ich sogar wenns keine Sampling Option gibt!

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    AMAZONA Archiv

    Endlich eine Runde Sache. Roland könnte wenn es wöllte? Oder hat sich der Wind bei Roland endlich gedreht. Ist das endlich das Ende der halbgaren Geräte Eiszeit? Hört sich Roland mal an was der Mann aus der Wirklichkeit gerne hätte? Hat man die Kongurrenz im Nacken?
    Ich besitze eine arturia Spark und das Ding ist der absolute Wahnsinn. Es kann einfach irgendwie alles. Richtige Hardware ohne PC Probleme sind schon toll. Zum Glück keine Gefahr für mich, umsteigen? Niemals! Dazukaufen? Ich bin kein Messie und zu viel macht unkreativ.

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    swellkoerper  AHU

    Vielleicht hab ich`s überlesen, vielleicht weiss es jemand von Euch – der Sequenzer hat immer noch 16 Steps, 32 mit der A/B-Funktion, richtig?

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      AMAZONA Archiv

      Nein der Sequenzer hat jetzt 16 bis 128 Steps!!!

      Du hast Pattern Variation A bis H also 16 x 8 = 128 Steps zur Verfügung. Die du einzeln durchschalten oder als chain abspielen lassen kannst.

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        swellkoerper  AHU

        Wenn das schön gelöst ist, wäre das der Hammer. Schön hiesse für mich, quasi-128 Steps im Performance-Mode, ohne in einen Song-Mode wechseln zu müssen. Die TR8S ist für mich bis jetzt der heisseste Kandidat für eine Live-Sampleschleuder mit Sequenzer und polyrhythmischen Trigger-Tracks für den Modularen. Aber das hängt alles in Details des Workflows, ob das Konzept taugt oder nicht.

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          AMAZONA Archiv

          So ist es UND man kann wenn einem das nicht reicht auch noch die Patterns chainen. Also theoretisch kann ich also 8 x 16 Steps x 16 Patterns = 2.048 Steps ^^

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    Maxi  

    Gemeiner Roland! Warum nicht gleich so? Warum erst jetzt? Die Wahrheit ist doch: Neu ist das meiste erst mal toll. Doch schon bald kommt wieder die Unzufriedenheit. Neee, doch nicht mehr so toll. Zeit für Roland‘s TR MK 3. Die kann dann auch Sampling. So funktioniert der Markt, wenn die Kunden schon alles haben.

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      AMAZONA Archiv

      Glaub ich kaum. Diesmal haben sie alles richtig gemacht. Zumindest für mich ist die Maschine jetzt so wie ich so vorher gern gehabt hätte :D

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        AMAZONA Archiv

        Roland hat im Gegensatz zu Pinoeer (Toraiz Sp-16 Disaster) jedenfalls dazu gelernt und macht eine tolle Idee nicht kaputt sondern konsequent besser.

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          Kaikes  

          Das sehe ich auch so. Bis her hat mich von den neuen Sachen auch nur die TR8 zum kauf bewegen können . Das aber auch nur gebraucht. Ok, der SH01A ist auch gelungen. Bei der TR8S könnte ich sogar schwach werden und die neu kaufen. Ein richtiger Schritt Roland !

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    Roman Groschen  

    Hab das Ding vorgestern bekommen… hmmm naja…. beim durchhören der Werkpattern fühlte ich mich sofort an die MC-909 erinnert !!!! Sprachsamples „uhh/Yeah“ müssen doch nun wirklich nicht mehr sein! Die onboard Samples sind vermutlich sogar 1zu1 von der MC-909 übernommen worden! Da hätte man den knappen Speicherplatz doch besser füllen können! Nachdem ich aber ein paar meiner eigenen Sample geladen habe ging es dann… ABER: Alles klingt total steril und clean…. MC-909 mässig…. da hören sich die selben Samples aus einem Octatrack doch um einiges „Zeitgemässer“ an. Allerdings hat man im Sample Untermenü doch noch eine Menge möglichkeiten die Samples zu bearbeiten…

    Dennoch macht die Kiste Spass! Ich werde nächste Woche mal einen Ausführlichen Bericht machen….

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    AMAZONA Archiv

    Danke für den Test, Markus. Die Überschrift ist allerdings irreführend, da es sich bei der TR-8S nicht um eine Drum Maschine mit Sampling handelt, sondern um eine Drum Maschine mit Sample Support. Das sind zwei paar Stiefel. Mag nach Haarspalterei klingen, aber beim Lesen der Überschrift kam bei mir plötzlich die Hoffnung auf, dass das Teil tatsächlich samplen kann. Viele Grüße und weiter so!

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    citric acid  RED

    Ich finde die Tr8s auch sehr gelungen. Auch wenn nach dem ersten Update noch ein paar bugs drin sind. Das sollte aber Roland bald gefixt haben.
    Schön das man nun auch seine eigenen Samples reinladen kann. Diese klingen auch gar nicht schlecht.

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    Sudad G  

    Im Hinblick auf Ausstattung und Nachhaltigkeit ist das eine wirklich gute Idee. Allerdings erschließt sich mir noch nicht so ganz der Anwendungsbereich einer TR-8S gegenüber einer TR-8. Diejenigen die Oldschool-Drums wollen, brauchen nicht unbedingt Sampling, weil sie ja gerade den TR-808 / TR-909 bzw. TR727 Sound wollen. Und diejenigen, die gerne von alten Vinyls/CDs sampeln oder moderne gestackte Sounds verwenden wollen nehmen dann doch eher spezialisierte Sampling-Drummaschinen wie z.B. AKAI MPC live (ebenfalls Standalone-Betrieb) oder NI Maschine (PC-Betrieb im Studio). Wie seht Ihr da die TR-8S in Bezug zur AKAI MPC live bzw. NI Maschine? Der Preis ist ja jetzt auch nicht allzu weit weg von einer MPC live oder gar einer NI Maschine.

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      AMAZONA Archiv

      Nach Jahre; des Lesens muss nun auch mal meinen Senf abgeben. Als Besitzer einer einer kleinen NI Maschine (mit der ich nie warm geworden bin) und einer AKAI MPC Live kann ich deine Frage aus meiner Sicht beantworten. Die MPC ist meine Groovebox Sampler Standalone DAW Ersatz Eierlegende Wollmilchsau. Die Tr8s is eine Drummachine nicht mehr. Die Samplezeit mit den ca. 16 MB Ram sind gerade für paar Oneshots geeignet. Reicht aus meiner Sicht für das Gerät. Wenn man aber bedenkt, dass ich in meiner MPC eine 512 GB SSD habe werden die Unterschiede schon deutlicher. Die Tr 8s wird mein Setup wunderbar erweitern, da sie genau das macht worauf ich gewartet hab. Da ich nicht nur auf meinem Schreibtisch, sondern gleichzeitig in einer Band für das Rhythmusgefüge zuständig bin will ich die Tr 8s. Und zwar um zu Perfomen. Geht mit der MPC auch, aber live will ich es simpler und ein Gerät, dass nur das tut was es soll…Drummen. Da scheint mir die Tr 8s besser geignet.

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      Markus Schroeder  RED

      Die Samplekits der TR8 schlagen nochmal mit €100 zu! Damit ist man derzeit bei €619. Außerdem ist die MPC Live mit derzeit €1200 um 42% teurer – nicht gerade wenig. Wer keine kompletten Songs in einem Standalonegerät produzieren will (MPC live) für den ist die TR-8S quasi der goldene Schnitt zwschen TR-8 und MPC. So sehe zumindest ich das.

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        swellkoerper  AHU

        Bei uns in der Schweiz stehen die MPC Live`s derzeit für 700-750Sfr (mit Garantie) auf der Auktionsplattform des Vertrauens herum – und niemand kauft sie. Das sind nach aktuellem Kurs 600-640€. Dieser Preis gemessen am Funktionsumfang und der Preisverfall machen schon stutzig.

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    Maxi  

    Was ich am Digitakt interessant finde: Man kann auch externe Geräte sequenzern. Das ist hier glaube ich nicht vorgesehen. Allerdings beim Digitakt auch wieder unnötig limitiert: Akkorde bis maximal vier Noten. Sehr schade, denn wer würde nicht gerne mal den Laptop zuklappen?

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    tomk  AHU

    Musste ich mich zwischen dem Digitakt und der TR8S entscheiden … dann würden die Einzelausgänge obsiegen! Wie man eine Drummachine ohne Einzelausgänge bauen kann wird sich mir nie erschließen, außer, selbige ist als Spielzeug gedacht.

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    Kosh  

    ich glaube, bzgl. sampling-zeit hat sich ein fehler eingeschlichen: ca. 180 sekunden ist die obergrenze pro einzelnem sample, die total sample time hingegen liegt bei ca. 600 Sekunden…

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        Kosh  

        steht zumindest so auf der herstellerhomepage, die auch im Artikel verlinkt ist, und allen musikalienhändlern: „USER SAMPLE (imported form SD CARD for playback): Available format: WAV, AIFF
        Total time for all samples: Approximately 600 sec (at 44.1 kHz, mono)
        * The maximum length of a single audio file that can be imported is approximately 180 seconds (at 44.1 kHz).“

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      RFIS

      Eine kleine Ergänzung zum Thema SD-Card, welche im Handbuch auch nicht erwähnt ist:

      „The TR-8S can use SDHC SD cards up to 32gb“

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    swellkoerper  AHU

    Ich habe bis zu diesem Test gedacht, die TR-8S wäre eine ACB-Maschine mit Sampleerweiterung. Da ja hier viele ihre TR8 zugunsten der TR8S abstossen und den A/B-Vergleich machen können – hört man den Unterschied zwischen ACB- und ROM-Drums?

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      Markus Schroeder  RED

      Ähm ja, Ungenauigkeit von mir. Die 808, 606, 909, 707 und 727 Sound sind ACB-modeliert, wie bei der TR-8 auch und laut Roland hier sogar noch detailierter. Der Rest sind Samples.

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        Tolayon  

        Soweit ich weiß, basieren TR-707 und -727 im Original ebenfalls auf Samples, also dürften diese dann auch in der TR-8S sowie deren Vorgängerin integriert sein.

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          Markus Schroeder  RED

          Von der Roland-Seite:

          „Transistor Rhythms

          The TR-8S has every sound from the most sought-after TR drum machines, with detailed circuit-models of the 808, 606, 909, 707, 727, and even several modified versions. These are not sound-alike sample-packs or mere recordings of TR drum sounds. Each machine is a detailed, down-to-the-circuit-model that sounds and behaves exactly like the original hardware.“

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    AMAZONA Archiv

    Also bei mir klappt das Pattern Chaning. Dafür geht Per Step Edit nicht. Komisch.

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      Markus Schroeder  RED

      Ich meinte ich habe bisher keine Möglichkeitt gefunden beliebige Variationen automatisiert ablaufen zu lassen also z.B. AAHHDGF…. icch kriege immer nur A-H.

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        AMAZONA Archiv

        Ach so ja stimmt das geht (noch) nicht. Mal schauen was die nächsten Updates bringen :)

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    cortex91

    Sehr schöner Test, vielen Dank dafür!
    Habe ich denn dann jetzt mit der TR-8s endlich die Möglichkeit auf dem Kick Instument eine 909 Kick zu laden und bspw. auf dem Snare Instrument eine 808 Kick, sodass ich 2 Kicks gleichzeitig laufen lassen kann? Oder bin ich immer noch Pro Instrument an das eigentliche Instrument gebunden, wenn ich die ACB Instrumente nutzen möchte?

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        cortex91

        sehr schön, dann ist die TR-8s auf meiner Wunschliste gerade ein paar Plätze nach oben gewandert.
        Viele Dank für die schnelle Antwort!

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    aszent  

    Schöner Test, danke an den Verfasser.
    Schön das Roland doch noch in der Lage ist interessante Maschinen zu bauen die nicht als Spielzeug abgestempelt wird.
    Nur was mir fehlt sind doch Midi-Spuren um ext. Synths anzusteuern, so wie es der Digitakt super macht, wenn auch etwas beschränkt, aber doch ok.

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    Son of MooG  AHU

    Dieser Test hat mir unerwartet großen Appetit gemacht; als hochzufriedener TR-09-User kenne ich die Klangqualität der ACB-Synthese gut und den Sequencer zu bedienen ist virtueller Walzer. Angesichts der Features der TR-8S würde ich mir sogar noch eine Sampling-Software besorgen. Erfreuliches Detail: es gibt zwar nur zwei MIDI-Buchsen, aber MIDI-Out kann als Thru fungieren, was Umstecken oder eine zusätzliche MIDI-Thru-Box erspart, wenn mal der Master gewechselt wird. Über die diversen Trigger-Out-Optionen würde sich natürlich auch mein Eurorack-System freuen

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    Anthony Rother  

    Mein Kommentar ist nicht für Leute die mit ihrer TR-8S zufrieden sind.

    Mein Kommentar richtet sich an Leute die wie ich versuchen rauszufinden ob die
    Schwierigkeiten die man mit der TR-8S beim produzieren und einbetten in einen Mix hat
    auch anderen aufgefallen sind.

    Ich habe das ganze InterNetz danach abgesucht und habe eigentlich nur unter Youtube Videos einige Kommentare darüber gefunden das es anscheinend Klangunterschiede gibt.

    Ich habe mich im Studio eine Woche intensiv mit dem Klang der TR-8S beschäftigt und für mich ist die TR-8S nun in der Kategorie „PROBLEM MASCHINE“ gelandet.

    Ich spreche vorrangig vom KLANG der Instrumente Bassdrum, Snare und Hihat.
    Geringes Durchsetzungsvermögen. Die Instrumente müssen mit EQ, Kompressor und Co. stark gebogen werden ohne das man jemals wirklich das gewünschte Ergebnis erreicht.

    Man verbraucht viel Zeit…

    Teil1

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    Anthony Rother  

    (Teil2)

    Ich habe die Erfahrung gemacht das die TR-8S den ganzen Mix verändert und zwar auf Grund ihrer klanglichen Schwächen.

    Man mischt andere Instrument (Synthesizer etc.) in die oberen Mitten und weg von den Bässen damit die TR-8S besser zu hören ist. Alle anderen Spuren müssen leiser gemacht werden damit die TR-8S zu hören ist.

    Am Ende hat man eine seltsame Abmischung die das Ohr nervt – ohne Druck und ohne Emotion.

    Ich verkaufe die TR-8S und versuche es mit etwas anderem.

    Ich hoffe ich kann anderen die gleiche Erfahrungen gemacht haben mit meinem Kommentar etwas Zuspruch geben, denn im Internet ist in diesen Tagen sehr wenig zu diesem Klangeindruck zu finden.

    Ein Hoch auf die Originale…

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      psv-ddv  AHU

      Volle Zustimmung! Endlich mal jemand der seine Ohren benutzt.
      Das Problem mit der Funktion im Mix besteht auch bei vielen anderen Surrogaten. Die meisten hören es wohl entweder nicht oder meinen es müsste so schwer sein etwas gut abzumischen und kleistern dann alles mit EQ und Effektketten zu um die klanglichen Mängel auszugleichen.

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        Atarkid  AHU

        Hängt das evtl. damit zusammen, dass die Sounds in der Maschine schon zu sehr „psychoakkustisch“ verwurstelt werden? Damit sie, wenn man sie solo betreibt, gut klingt? Weil, ich könnt mir durchaus vorstellen, dass im Vorfeld geschönte Sounds im Mix immer ein Nachteil sind.

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      onoffrecords

      ja war schon mit den Electribes so ähnlich………….. plastisch
      ohne Spirit .Gibt es Empfehlungen zu mehr rougher Boooomenden
      Monsterdrumboxen ?

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        dilux  AHU

        wenn es in richtung analog gehen soll, sind die drummies von acidlab sehr zu empfehlen; rough können die sehr gut und boooom sowieso…

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          onoffrecords

          Oh ja , Danke für den Acid Lab Tip .
          Ich Habe gedacht bzw, stark vermutet das es noch
          ähnlich „gute“ reine Analog Drummer gäbe .
          Was ,mich bei den Acidlab Miami(808) und
          606 Nachbauten überrascht hat war, das ich als
          länjähriger, zeitweise überdrüssiger Tr-606 (gemoded) Benutzer,
          dann doch die 606 besser als die 808 finde aber….mal nochmal versuchen .
          Sind beide sehr gut.
          Ich versuche es jetzt ertstmal mit Kickdrum Modulen.

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    SynthNerd  

    danke Markus,

    sehr interessanter Test, gute Klangbeispiele, bei mir entwickelt sich das „Habenwollen-Syndrom“.

  28. Profilbild
    Plasmatron

    Wegen Anthonys Aussage zu dem Klangcharakter. Ich habe zwar noch keine TR8/s in den Fingern, hatte aber eine ähnliche Erfahrung mit dem System 8 von Roland gemacht. Es war für mich als ob ein Exciter auf das Ohr wirkt. So einen Effekt hatte ich bis jetzt nur bei günstigen Class D Verstärkern, etwas stört die Wahrnehmung, ohne das man es hören kann, aber es wirkt anstrengend..
    Jedenfalls bin ich mit der Auffassung recht alleine wie ich nach einigem Meinungsaustausch feststellen musste. Eventuell triggert diese Hörerfahrung ja mal jemanden an und bestätigt das Verhalten.

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