Kodamo EssenceFM – 6-OP FM-Synthesizer mit 300 Stimmen

21. Januar 2020

Erste Geräte ab Februar verfügbar

Die Entwicklung des FM-Synthesizers Kodamo EssenceFM ist abgeschlossen und die ersten Geräte sollen ab Februar oder spätestens März ausgeliefert werden.

Kodamo EssenceFM

Die finale Version des Kodamo EssenceFM

Die Features sind in den wesentlichen Punkten gleich geblieben, doch gibt es kleinere Veränderungen. Der Synthesizer bietet nach wie vor eine Polyphonie von 300 Stimmen, wenn er im 6-Operatoren-Modus ist. Durch Layer können aber auch Sounds mit 12, 18, 24 oder mehr Operatoren erzeugt werden. Die frühere Angabe von 12 “ interpolated, band-limited waveforms“, von denen 11 editierbar sein sollten, hat sich nun auf 24 „fully customizable waveforms“ erhöht. Die Programmierung wird durch eine 1.000 Undo/Redo-Step History erleichtert.

Kodamo EssenceFM 2

Kodamo EssenceFM – Rückseite

Vorbestellungen werden vom Hersteller ab sofort angenommen. Der Preis beläuft sich auf 1.290,- Euro. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Korg Opsix, der auf der NAMM nur als stummer Prototyp gezeigt wurde, dazu positionieren wird.

In dem neuen Video wird die Bedienung des Kodamo EssenceFM über den Touchscreen gut ersichtlich. Auch wenn die Musik nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte, lohnt sich das Anschauen.

Ab hier die ursprüngliche Meldung:

Auf dem Synthfest France wurde der Kodamo EssenceFM Synthesizer erstmals als Prototyp vorgestellt. Mit seiner leistungsfähigen VFM Engine (Variable Frequency Modulation) bietet der Desktop-/Racksynthesizer große Flexibilität und eine enorme Polyphonie.

Kodamo EssenceFM will die Grenzen bisheriger (Hardware)-FM-Synthesizer sprengen. Und außerdem wird sein großes 7“-Touch-Display (400 x 240) für eine komfortable Bedienung sorgen.
Für die FM-Algorithmen gibt es keine Vorgaben, sondern sie können vom User selbst erstellt werden. Dafür lassen sich die sechs Operatoren per Drag & Drop über das Display frei anordnen. Ebenso können die Hüllkurven graphisch editiert werden.
Die Schwingungsformen der Operatoren lassen sich ebenfalls editieren bzw. frei auf dem Display zeichnen. Darüber hinaus können auch Waves importiert werden.
Zur weiteren Klangbearbeitung sind ein resonanzfähiges Filter und zwei Effektprozessoren vorhanden.

Der Kodamo EssenceFM besitzt einen Polyphonie von 300 Stimmen. So können in einem Patch auch bis zu 128 Splits oder Layer realisiert werden, so dass zum Beispiel auch Drumkits möglich sind. Die Engine arbeitet mit 32 Bit DSPs. Der Synthesizer soll sehr schnell booten und in weniger als drei Sekunden betriebsbereit sein. Die Firmware wird per Updates via USB erweiterbar sein.
Als Anschlüsse gibt es einen Stereo- und einen Kopfhörerausgang, ein MIDI-Trio sowie einen Ethernet-Port.

Features des Kodamo EssenceFM

Synthesis type6-operator FM
Polyphony (FM Voice)300
Waveforms12 interpolated, band-limited waveforms. 11 are user-editable.
Envelope generator6-points graphical, logarithmic, 14 per voice (6x volume, 6x pitch, 1x filter, 1x pan)
Filter1 per voice, lowpass, resonant
LFO1 per voice, custom waveform, independant FM/AM level for each operator
Max. Voices per patch128 layers/splits
Max. Total Voices3328 (26 banks * 128 voices)
Max. Total Patches3328 (26 banks * 128 patches)
Max. Total Performances128
Modulation matrix8 modulations per voice, selected from 20 sources and 40 destinations
Sound engine internal resolution32-bit float
Tuning380-470Hz, 24 editable temperament presets
Transposition+12/-12 semitones. Global, per patch and per voice
DAC24-bit, 48Khz
SNR> 100dB
Audio latency< 2ms
Boot time< 3s
Effect DSP2 multi-effect processors, parallel or chained
Effects ListReverb (7 types), Delay, Chorus, Distorsion (4 types), Rotary, Bitcrush
Multitimbrality16 parts
Supported standardsGeneral MIDI, MPE
MIDI implementation(in progress)

.

Und hier ein erstes Video zum Kodamo EssenceFM

Preis

  • 1.290,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    lightman  AHU

    Wowza… da kribbelts mich in den Fingern, was ein FM-Monster! 300 Stimen, 16-fach multitimbral, das macht gut 18 Stimmen pro Patch… sabber…

    Bin gespannt, was der kosten soll.

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    Emmbot  AHU

    Algorithmen selber bauen und Waveform selber zeichnen hört sich gut an. Wenn er doch bloß ein paar Stimmen mehr hätte ;).

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      herw  RED

      hmm
      waveform selbst zeichnen bringt nicht viel. Ich habe es mal in REAKTOR realisiert und war eigentlich enttäuscht. Systematisches dynamisches Mischen der Standard-Wellenformen bringt mehr und wäre wesentlich einfacher zu bedienen.
      Das Zeichnen eigener Hüllkurven stelle ich mir ebenfalls schwierig und umständlich vor. Das Festlegen einer Hüllkurvenform für einzelne Phasen fände ich praktischer (Länge der Phase und Krümmung).
      Aber gut, vielleicht berichtet ja mal einer von euch, der das Geld dafür frei hat.
      Freie Algorithmenverknüpfung finde ich da schon interessanter. Vielleicht findet man da noch eine Kombination, die nicht zum Standard gehört?

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    spookyman  

    Tolle Maschine, sehr interessante Features…und wenn der Preis tatsächlich zwischen 800 und 1’200 Euros liegen wird, dann werde ich wahrscheinlich zuschlagen.

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    Ted Raven  AHU

    Oha, ein neuer FM-Synth mit freien Algos und MPE im Rack-Format für den anvisierten Preis. Das klingt wirklich fein.

    In den Specs steht ja, dass er General MIDI beherrscht. Das setzt ja Samples voraus. Wenn das Teil PCM und FM kombinieren kann wäre das großartig.

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      Schorsch

      Wenn man eigene Waves laden kann, kann man ihn ja sozusagen als Sampleplayer „missbrauchen“. Die Frage wäre nur, wie man dann Multi-Samples realisiert.

      Das Gerät klingt wirklich spannend, aber ich frage mich, ob das nicht einfach zuviel an Möglichkeiten ist. Schon beim TG77 verliere ich mich manchmal in der Flut an Kombinationsmöglichkeiten mit Algorithmen und Wellenformen. Der Montage macht es auch nicht leichter ;-)
      Das User-Interface könnte helfen, das Zeichnen von Hüllkurven vermisse ich beim Montage.

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        Ted Raven  AHU

        digital-synthologie: „GM geht auch ohne Samples, man muss passende Programme an Board haben, um alle GM-Sounds abzudecken.“
        Und genau diese passenden Sounds gehen nur mit Samples. Es sei denn, Du schaffst es einen Konzertflügel mit FM nachzubilden.

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          lightman  AHU

          Ein 6op FM-Synth mit 300 Stimmen, 14 6-stufigen Hüllkurven pro Stimme, haufenweise Wellenformen und den anderen hier genannten Features kriegt auch einen Konzertflügel hin. Zwar nicht 100% authentisch, aber das schaffte der GM-kompatible Roland MT-32 Expander auch nicht wirklich und bekam trotzdem das Siegel verpaßt. :)

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          digital-synthologie  AHU

          Klar schafft man es, einen Konzertflügel mit FM nachzubilden.
          Es gab genug Kaufhauskeyboards damals, die nur FM konnten und GM-kompatibel waren.
          GM sagt nichts über die Qualität der Sounds aus.

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            Ted Raven  AHU

            Dass GM grundsätzlich wenig mit der Soundqualität zu tun hat, ist mir vollkommen bewusst. Nur sollten die Instrumente auch nach dem klingen, was im GM-Standard definiert ist. Dass man es rein theoretisch auch schaffen kann, alle 128 GM-Sounds plus Drums und Perkussion mit FM nachzubilden stimmt zwar, wäre jedoch mit deutlich unverhältnismäßigem Aufwand verbunden. Alle diesbezüglichen Versuche, deren Ergebnisse ich bisher gehört habe, klingen bei weitem nicht nach den spezifizierten GM-Sounds. E-Pianos und Glocken, klar, das kann FM mit Leichtigkeit, einfache Streicher sind auch ohne Probleme zu realisieren aber Flügel oder die FX-Sounds hatten nie den geringsten Wiedererkennungswert.

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                Ted Raven  AHU

                Im GM-Standard ist in der Tat keine Technik für die Erzeugung der Sounds definiert. Es bleibt also den Herstellern überlassen, ob sie Samples oder irgendetwas anderes verwenden, wenn Du das meinst.

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          bluebell  

          Auf meinem DX7 hatte ich ein – zumindest in Live-Situationen – überzeugendes Rock- und Pop-Piano. Die letzte Würze kam durch das modifizierte Betriebssystem des DX7, das ich nachgerüstet hatte, und das das Layern eines Sounds ermöglichte.

          Ich ärgere mich, dass ich das Sheet (ja, wir tauschten damals DX7-Sound auf Papier) wohl mit dem DX/ verkauft habe.

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    TimeActor  AHU

    Oh man…hört das denn nie auf? ;-)
    Die „GAS“ Krankheit ist schon schlimm – bisher keine Heilung in Sicht und entsprechende Gegenmittel auch nicht.
    Dieses Teil hier halte ich mal auf dem Schirm!

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    Son of MooG  AHU

    Was für eine Maschine; da sind 800 – 1200,-€ durchaus angemessen. Durch das User-Interface dürfte auch das Erstellen eigener Sounds recht intuitiv sein und für dicke Layer gibt es auch genug Voices. Mal sehen, ob ich damit meinen alten TX81Z ablösen werde…

  7. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Wow, das ist doch mal was Nettes! Gibt es Bilder der Rückseite?

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    Sudad G  

    Wow – tolles FM-Monster! Solch ein FM-Synthesizer – vielleicht noch mit einer Tastatur – hätte ich mir eigentlich von Yamaha gewünscht. Das ist ein TX-816 wie man ihn heute designen würde. Super gemacht!!!
    Wenn er jetzt noch gut klingt, betriebssicher und auch noch bezahlbar ist, wird es schwer sein ihm zu widerstehen. :)

  9. Profilbild
    Ted Raven  AHU

    Von der Kodamo-Webseite:
    „The EssenceFM is now available for pre-order, with a release date expected for February/March 2020.“
    Wir müssen uns also noch etwas gedulden.

    Dafür sind die MIDI-Specs nun veröffentlicht:
    „DIN (In, Out, Thru), RTP-Ethernet (AppleMIDI), USB device, USB host“
    Ich hatte zwar auf MIDI 2.0 gehofft, aber das Gebotene ist ja auch nicht von schlechten Eltern.

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    Henrik Fisch  

    Mich beeindruckt im Video auch, wie reaktiv die Oberfläche trotz Dauerbefeuerung des Synthesizers mit MIDI-Events bleibt. Das kennt man von anderen Geräten auch anders und deutet darauf hin, dass entweder eine eigene CPU für das User-Interface bereit steht, oder dass die Haupt-CPU noch genügend Reserven zur Verfügung hat.

    Mir stellt sich nun die Frage: Den hier oder den »Sequential Pro 2« (gebraucht)?

  11. Profilbild
    MichFisch00

    Versteh einer die User. Da ist nun alles 100% perfekt in den Rechner gewandert und klanglich auch ausgezeichnet und nun wollen sie plötzlich alle wieder externe Geräte mit Midi Fumnelei, ohne zuverlässiges TotalRecall und mit nem Mäusekino als UI. Noch dazu soll nun eine FM Monster sicj dadurch differenzieren, dass es akustische Instrumente simulieren kann … als gäbe es nicht schon gefühlt 83838473 sample based Lösungen die diese Simulation eh viel besser machen. Und das Songprojekt möchte ich sehen, bei dem die Rechenpower eines Threadripper 3000 nicht ausreicht.

    Aber OK, ich verstehe es ja auch….irgendwie. Ist halt nicht (technisch) sexy, im Studio lediglich auf den Rechner zu zeigen, wenn man es „vorführt“. ;-)

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      Joerg  

      Die Verallgemeinerung „…und nun wollen sie plötzlich alle wieder externe Geräte…“ möchte ich, auf mich bezogen, so nicht stehen lassen.
      Ein „Anfass-Gerät“ ist immernoch eine andere Hausnummer als das komplexeste Plugin.
      Und ich benötige keine Maschine, die Naturinstrumente (der Pilosov würde meckern: ist ein Synthi ein unnatürliches Instrument ? Was bewirkt der unnatürliche Synthi, wenn er Naturklänge erzeugen will ? ;-) ) nachahmt. Rein elektronisch und unerhört bin ich unterwegs.
      Nein, (oder ja ?) FM mag ich nicht; reizt mich nicht.
      Daher wird es diese Anfass-Maschine nicht schaffen, unter anderem neben meinen rechnerbasierten VST-Instrumenten zu erklingen.
      …unernst und ein bisken off-topic

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        Hectorpascal  AHU

        Wie wahr….. Dazu möchte ich noch sagen dass meine alten Leib und Magen Synths, seien sie noch so digital und menütriefend, mir täglich einen riesen Spaß machen. Neue haben es immer schwerer. Mit zwei alten Dingern kannst du die ganze Welt rocken und selbst neueste Syntheseformen überraschen mich im Ergebnis nur wenig. Wenn man in die Tiefe von PCM-Wellenformen abtaucht und diese etwas mit AM, RM oder sonstwas moduliert kommen erstaunliche Ergebnisse zu Tage.

    • Profilbild
      Ted Raven  AHU

      MichFisch00: „Da ist nun alles 100% perfekt in den Rechner gewandert“
      Das Problem, das ich mit Software-Synths schon immer hatte: Nichts ist zu 100% perfekt in den Rechner gewandert. Die Bedienung am Gerät geht – zumindest bei mir – deutlich flüssiger vonstatten als mit der Maus eine Software zu bedienen. Deshalb habe ich mir für den Babylon unter diesem Artikel (https://www.amazona.de/babylon-freeware-synthesizer-ein-amazona-de-comunity-projekt/) auch einen dedizierten Controller gewünscht.

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        Joerg  

        Das mit den persönlich zugewiesenen Controllern für ein Plugin / VST ist eine feine Sache.
        Allerdings, wenn ich pro VST, von denen ich derzeit 3 wirklich nutze (und nicht diese unbedingt haben wollen und zu müllen Seuche), einen Controller hin stelle, dann ballert das ganz schön meine räumlich eingeschränkte Gegebenheit zu. Auf deutsch: ich habe keinen Platz dafür.
        (Siehe Diskussion bez. der ext. Controller für die TC-Effekte)
        Neben meinen Anfass-Synthis.
        Und dann noch die Rechenpower, die da sein muß. Aber das ist wieder die alte, unnütze Diskussion bez. Hardware vs. Software.
        Vom Preisgefüge sind die dedizierten Controller auch oben angesiedelt (Beschränkung, dadurch eingeschränkte, allgemeine Nutzbarkeit, dadurch Produktion relativ geringer Stückzahlen usw.). Etwas sparen, und Du bekommst einen Hardware-Synthesizer.
        One controller for all – das wäre die Lösung.

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          Ted Raven  AHU

          Jap, für jedes Plug-In ein Controller wäre für die meisten User genau aus diesen Gründen undenkbar. Ein guter flexibler Controller mit guter Konfigurationssoftware, und herunterladbaren Skripten für praktisch jedes Plug-In wäre für Hardware-Fans wie uns die Lösung wenn wir denn auch mal Software verwenden wollen. Aber wie wahrscheinlich ist so ein Gerät? Ich bin ja bescheiden und würde mich schon über Skripte freuen, mit denen ich meinen BCR2000 als Programmer für Soft- und idealerweise auch Hardware-Synth verwenden kann. Ich will das einfach nicht immer selbst machen müssen, kostet zu viel Zeit.

    • Profilbild
      bluebell  

      Wenn man mal die pure Freude an Hardware außen vor lässt, bleiben immer noch:

      – Stabiler Betrieb statt ständiger Patcherei
      – Schnelles Booten
      – Kein iLok, kein Online-Konto, kein Nachhausetelefonieren, kein Registrierungszwang (hoffentlich)
      – Funktioniert auch dann noch, wenn Apple und Microsoft die übernächste Version bzw. das nächste Funktionsupgrade ausrollen und der Hersteller keine Lust mehr hat, den inkompatiblen Änderungen hinterherzuhecheln.
      – Kann einfach verkauft werden ohne Kniefall vor dem Lizenzgeber

      Ich bin durchaus ein Fan von Computern und Software, aber Hardware hat schon Vorteile. Natürlich auch Nachteile:

      – Kann kaputtgehen
      – Hat (träge und schwere) Masse
      – Braucht Platz

  12. Profilbild
    hejasa  AHU

    Für mich eine interessante Ergänzung zu meinem E-Piano! Werde ihn mir bestellen und mit dem Opsix vergleichen.

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    Ted Raven  AHU

    Schöne Verbesserungen. Dennoch warte ich auf den Opsix und entscheide dann. Vielleicht lege ich mir auch vorher noch den Wavestate zu, der reizt mich schon sehr und ist preislich vollkommen erträglich. Ich bin begeistert; da kommt ca. fünfzehn Jahre kein Synth auf den Markt, der mich so richtig triggert und jetzt gleiche mehrere auf einmal. Ich freue mich auf die Erweiterung meines Parks.

  14. Profilbild
    Violator  

    Warum Wellenformen selber zeichnen?
    Bei der FM Synthese reicht im Normalfall eine Sinuswelle. Mit den richtigen Algorithmen und richtig gelegten Feedbacks kannst mit der Sinuswelle fast jede erdenkliche Wellenform kreieren.
    .
    Ich mag auch keine Touch Screen Bedienung.
    .
    Die FM-Synthese ist meine absolute „Lieblingssynthese“ und ich schätze nach wie vor den Sound meines guten „alten“ DX7, und auch meiner 4 Opereatoren Synths DX21 und DX11. Die klanglichen „FM i-Tüpfelchen“ sind für mich der SY99 und der FS1R. >> Fazit: brauche keinen FM-Erzeuger mehr! Sorry.

  15. Profilbild
    bluebell  

    Ich kann nicht garantieren, dass ich nach Jahrzehnten der Hardware-Abstinenz stark bleibe.

    Zumal es bei Hardware normalerweise nicht das abschreckende Problem mit Spy-/Gängelware aka Lizenzierungshölle gibt. Ich hoffe doch, dass sich Kodame keine BWler eingetreten hat, die sich irgendwas Übles zur Lizenzierung ausgedacht haben.

  16. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Im Rack braucht der EssenceFM deutlich mehr Platz als mein TX81Z, aber nach oben ist noch etwas Luft. Ich mag zwar auch keine Touch-Displays, doch mit einem kapazitiven Pen vermeidet man die unschönen Fingerabdrücke. Im Video sieht die Bedienung schon weitaus eleganter aus als beim TX81Z, allerdings sind 1290,-€, wenn auch angemessen, kein Pappenstiel…

  17. Profilbild
    Hein Bloed  

    Mir sind ja die um sich greifenden Displays nicht ganz geheuer, die altern relativ schnell und in 15 Jahren dürfte Ersatz bei so kleinen Auflagen nicht mehr zu bekommen sein.

    • Profilbild
      Henrik Fisch  

      Jein. Bei diesen vermutlich eher kleinen Auflagen des EssenceFM wird das Display aber auch keine Spezial-Entwicklung für Kodamo sein. Stattdessen wird es einem wie auch immer gearteten Industrie-Standard gehorchen. Und da liegt die Chance sehr gut, dass man ein ähnliches Display in 15 Jahren noch bekommt. Siehe auch die heute gut erhältlichen OLED-Displays zum Beispiel für M1, SY77, usw.

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