BABYLON Freeware Synthesizer, ein Amazona.de-Comunity-Projekt

30. März 2019

Nach Tyrell N6 kommt BABYLON

Es hat lange gedauert, bis wir uns entschließen konnten, für den Freeware-Synthesizer TYRELL N6 einen Nachfolger zu bringen. Wir geben zu, es war nicht nur der immense Erfolg des TYRELL N6, der uns zögern ließ, sondern auch die bis heute anhaltenden hohen Download-Quoten auf diesen Freeware-Synthesizer, der einst durch die Zusammenarbeit vieler Beteiligter entstand und unter Mitwirkung der Software-Schmiede U-He umgesetzt wurde. Zur Entstehung des TYRELL N6 gibt es übrigens einen kürzlich erschienen Hintergrund-Report:

Der TYRELL N6 gehört heute noch zu den erfolgreichsten Freeware-Synthesizern weltweit. Hat man dieses „Pfund“ vor Augen, lässt sich vielleicht nachvollziehen, wieso wir mit einem Nachfolgeprojekt so lange zauderten. Am Ende war es wohl das 10-jährige Jubiläum des TYRELL N6-Projekts und das 20-jährige Jubiläum von AMAZONA.de selbst, das wir 2019 nutzen wollen, um einen Freeware-Software-Synthesizer zu „erschaffen“, der das Zeug hat, in die Fußstapfen des mächtigen Vorgängers zu treten, den einst U-He realisiert hat.

Von Community für Community

Genau wie beim letzten Mal brauchen wir euren Input, um ein bereits in der Planungsphase für das Projekt eine Basis zu schaffen, die die Grundlage für einen Klassiker sein soll – so zumindest unser hochtrabender Plan.

Anders als beim letzten Projekt vor 10 Jahren wollen wir den Input diesmal aber nicht anonym erfassen und in Excel-Tabellen stecken, sondern öffentlich als direkten Input über unsere Kommentarfunktion erhalten. Selbstverständlich besteht aber zusätzlich die Möglichkeit, uns auch außerhalb der Kommentarfunktion anzuschreiben.

Was wir wissen wollen

Die „Eierlegende Wollmilchsau“ werden auch wir nicht erschaffen können. Vielmehr fragen wir uns, was wären die wichtigsten Features, die wir in den BABYLON SYNTHESIZER stecken sollen.

Hier mal einige mögliche Fragen, die ihr über die Kommentarfunktion beantworten könntet:

  • Welche Ästhetik, Sound und Feel existierender Synthesizer begeistert euch am meisten und warum?
  • Komplex? Einfach? Wie kreativ und umfangreich vs. einfach zu bedienen soll der Tyrell-Nachfolger sein?
  • Wie wichtig sind euch Makro-Funktionen?
  • Wo zwischen reinem Synthesizer und eierlegender Wollmilchsau seht ihr Babylon?
  • Wo zwischen Vintage-Charakter und futuristisch würdet ihr ihn gern sehen – ästhetisch und klanglich?
  • Was würdet ihr gern selbst beitragen? Samples? Regelmäßige Umfragen, mit denen ihr Designs und Konzepte bewerten könnt? Demos? Presets?
  • Personalisierte-Shareware-Sounds (von Usern für User) – Stichwort Online-Datenbank

Und ganz sicher fallen euch noch jede Menge mehr Punkte ein.

„Turmbau zu Babel“ von Pieter Bruegel dem Älteren – 1563 (c by Shutterstock)

Warum BABYLON?

Zum einen gefiel uns der Name (so banal kann das mitunter sein), aber zum anderen gibt es da auch eine interessante Herleitung:

Bereits ca. 1700 v. Chr. war Babylon die größte Stadt der Welt mit geschätzt mehr als 200.000 Einwohnern. In einer biblischen Erzählung des „Alten Testaments“ wird geschildert, wie Gott durch Sprachverwirrung die Erbauer dazu zwang, de Turmbau einzustellen – woraufhin sich die Erbauer in die ganze Welt verstreuten.

Mit dem Synthesizer Babylon führen wir die weltweite Synthesizer-Community wieder zusammen, um ihren Input zu diesem Projekt abzugeben. Unabhängig von Konfession oder Sprache. Unabhängig von Ländergrenzen und Hautfarbe. Wenn es uns gelingt, am Ende einen kostenlosen Synthesizer zu schaffen, der weltweit genutzt wird – und auch hier wieder übergreifend für unzählige Musikrichtungen, dann wäre BABYLON durchaus ein passender Name dafür.

Den Geschichtswissenschaftlern unter den Lesern sei aber versichert, wir sind hier nicht päpstlicher als der Papst, sondern betrachten die Namens-Schöpfung für dieses Projekt auch mit einem deutlichen Augenzwinkern ;-)

Die Experten

Wie bereits beim Tyrell N6, freut sich die Redaktion ganz besonders darüber, auch diesmal wieder kompetente Partner im Boot zu haben, die das Projekt von Anfang an unentgeltlich begleiten.

Zum einen den Synthesizer-Experten und Designer Axel Hartmann, zum anderen Peter Gorges und seine Software-Schmiede Ujam. Zu Dritt hatten wir uns bereits Anfang Februar für 2 Tage in ein verschneites Bergdorf zurückgezogen und ausgiebig die Idee zu Babylon entwickelt.

Axel Hartmann

Mit Axel Hartmann durften wir kürzlich ein sehr ausführliches Interview führen. Neben seinen eigenen Synthesizer-Projekten wie Hartmann Neuron oder Hartmann 20 war er entscheidend bei der Entwicklung und Gestaltung des Moog One und vielen anderen berühmten Synthesizern involviert

(v.l.n.r.) Peter Gorges, Peter Grandl und Axel Hartmann zur zweitägigen „Babylon-Klausur“ am 8./9.2.2019

Peter Gorges

Peter Gorges dürfte vielen noch aus seiner Zeit als Buchautor und KEYBOARDS-Klassenclown bekannt sein. Seit fast 20 Jahren hat er seine Synthesizer-Expertise und -Vision mit Wizoo, Steinberg, Digidesign und jetzt UJAM ausgelebt und in viele populäre Instrumente einfließen lassen, teilweise mit namhaften Mentoren wie Manfred Rürup (Steinberg) oder Hans Zimmer.

Heute entwickelt er mit UJAM virtuelle Instrumente und – bisher eher im stillen Kämmerlein – ein Instrumenten-Toolkit namens Gorilla Engine, auf dem schon viele Software-Instrumente basieren – und auch Babylon darf hier aus dem Vollen schöpfen.

Der Zeitplan

Kurz und schmerzlos: Wenn wir uns alle ranhalten, sollte der BABYLON SYNTHESIZER noch dieses Jahr unterm virtuellen Weihnachtsbaum liegen.

Kleines Goodie für eure Teilnahme

Die ersten 40 Kommentatoren zu dieser Runde (ja, es wird weitere Runden geben), die sinnvolle Beiträge abliefern (siehe Fragen oben), erhalten postwendend ein AMAZONA.de-Anniversary-T-Shirt. Unsere SuzieQ wird euch per PM anschreiben und um eure Adresse bitten.

Unser Jubiläums Shirt zum 20-Jährigen

Nun sind wir aber gespannt auf euren Input – also go!!!

Forum
  1. Profilbild
    toneup

    Zumindest ein Oszillator sollte stereo oder monosamples als quelle heranziehen können optimalerweise zusätzlich als multi sample mit key mapping und der möglichkeit auch mehrere samples pro taste über velocity oder andere controller zu switchen..dazu mehrere filtertypen in serie oder parallel schaltbar

  2. Profilbild
    Emmbot  AHU

    Wuhu wir dürfen unseren Wuschsynthie entwerfen 2.0.

    Ich hätte gern 3 Oszillatoren mit verschiedenen Syntheseengienes VA, Wavetable, Additiv (ggf. Samples / FM) Die Oszillatoren sollten sich gegenseitig Ring- und Frequenzmodulieren lassen. Die Oszis sollten sich in drei Filter routen lassen.

    Die Filtersektion wird aus 2 Slave- und einem Mastermultimodefilter. Die Slavefilter sollten sich parallel oder seriell schalten lassen. Am Ende laufen die Signale in den Masterfilter (gern auch mit Comb+und-). Die Filter sollten sich darüber hinaus im Panorama verteilen lassen.

    2 LFO’s mit Sample & Hold
    3 Hüllkurven (AMP/FILTER und eine frei wählbar) vielleicht auch als Multisegment und Loopbar.

    Sounmäßig sollte das Filter gern bissig sein mit ordentlich Selbstoszillation. Wichtig wäre mir vom Handling Menüdiving möglichst gering zu halten (was natürlich mit den Syntheseengienes schwer umzusetzen ist.

  3. Profilbild
    Marko Ettlich  AHU

    Gute Bedienbarkeit über Komplexität.
    Nicht mehr als 3 Klanggeneratoren.
    Einbindung von Samples zu den Grundwellenformen sollte möglich sein, Startpunkt, Loop des Samples manuell festlegbar
    FM, Sync, Ringmod
    Multimode-Filter,
    Effekte sind nicht notwendig
    programmierbarer Arpeggiator und Sequenzer
    Sinnvolle Random Sound Funktion

    • Profilbild
      Hectorpascal  AHU

      Eigentlich sogar lieber direkt einen erweiterten Sampler aus dem Jahr 2019 mit Wavesequencing, heftigen Loopmöglichkeiten, Modulationen (Sample-FM/RM) und der ganze moderne Grains/Clouds Quatsch dazu. Das spartanische Bedienungskonzept wie beim Ensoniq ASR-10, wo man mit wenigen Handgriffen alles im Kasten hatte und ein gut ausgearbeiteter Wave-Sequencer/Composer/Mapper mit wahlweise einfacher destruktiver Editierung, den ich z.B. in Cubase so sehr vermisse.

      Babylon als Synonym heißt doch auch alle Sprachen/Samples zu sprechen und in Verbindung mit den heftigsten Sünden seiner Zeit auf Erden zu stehen. Das impliziert meiner Denkweise nach auch eine richtig gute Effektsektion, die besonders schmatzige Phaser, Flanger, Multi-Chorus, Doppler und extreme Echos bietet. Wie ein heftiger Trip inmitten einer blutigen babylonischen Orgie zwischen Sodom und Ghomorra.
      Ihr drei Typen da oben seid die Hohepriester und Zeremonienmeister, die uns die ganze menschliche Soundkultur bis dato auf dem Hackbrett servieren müsst.
      Einen weiteren pseudoanalogen 3-Oszillator Supergau braucht doch keine Sau.
      Auf nach Babylon 2019!

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    SimonChiChi  AHU

    wie cool ist das denn!!! Bitte unbedingt Samples mit reinnehmen. Nicht die großen dicken Libs, sondern außergewöhnliche Spektren und Noises, gern auch als Multisamples. Keine Loops oder so.

    • Profilbild
      toneup

      So war mein kommentar gemeint..keine naturinstrumente aber trotzdem nicht nur ein layer dass man auch blenden oder wechseln kann. Und das dann mit anderen syntheseformen kombinieren.

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      Ted Raven  AHU

      Ja, Samples sollten meiner Meinung nach – neben mindestens einer weiteren Syntheseform – unbedingt möglich sein. Es müssen ja nicht einmal Samples mitgeliefert werden. Reinladen und mit den Synthesemöglichkeiten bearbeiten würde mir vollkommen ausreichen. Cool fände ich etwas, wie Korgs DWGS.

  5. Profilbild
    Ashatur  AHU

    Virtuell Analoge gibt’s ja zuhauf… Ich würde mich auch über Multi Synthese Oscillatoren mit Sampling freuen. Und ich hätte lieber eine schlichte aber funktionale GUI anstelle von virtueller Imitation von Hardware.

  6. Profilbild
    phil_dr110  

    Ich habe gerne Klangerzeuger, die effektiv zu benutzen sind und zum Spielen einladen.
    Deshalb wäre es kein Thema für mich, komplexe Prozesse in Macros umzusetzen.

    Zwei bis drei Klangquellen wären schön, gerne mit VA, Samples (mit der Möglichkeit, Eigene mit einzubringen) und Wavetables.
    Ein bis 2 Multimodefilter, 3 Envelopes und 2 Lfos wären prima.
    Eingebaute Effekte spielen keine Rolle für mich.
    Gerne mit Presets und entsprechender Community.

    Die Gui lieber modern/ funktional und nicht so vintage- mäßig. Prozessorlast sollte maximal mittelprächtig sein, um auch ältere Rechner nicht zu überfordern.

    Viele Grüße!

  7. Profilbild
    Lando

    Ich persönlich brauche keinen Synth, der alles kann. Ich mag lieber einen einfach zu bedienenen Synth, der Charakter hat und einfach gut klingt. Gerne hätte ich zusätzlich zu den „Analog-Wellenformen“ die Möglichkeit, Samples einzubinden.

  8. Profilbild
    Sputnik_09  

    Samples finde ich auch uninteressant.
    – 4 identische Oszillatoren fände ich super mit den üblichen Wellenformen die man vor den Filtern summieren kann.
    – Ein bis zwei frei routbare LFOs deren Wellenform man „zeichnen“ kann.
    – zu den üblichen Filtertypen vielleicht einen Combfilter
    – eine Vectorsyntheseoption für morphings
    – eine effektsektion mit chorus, EQ und Kompressor
    – pitchbarer Phrasensequenzer vielleicht

    Optisch kann es aussehen wie eine Konsole aus der Raumstation MIR

    Beisteuern würde ich gern ein paar presets wenn es soweit ist.

  9. Profilbild
    RandyRhoads

    Grandiose Idee!!! Analoge Klänge sind toll, aber auch so langsam überall… Ich will futuristische, sphärische Pads, gerne Sample basiert mit viel nachträglicher Klangveränderung über die Zeit.
    (Ich habe meine Roland LAPC-1 leider vor ein paar Jahren verkauft…)

  10. Profilbild
    xhanibalx  

    Hmh Babylon ist für mich Turmbau. Ein Modulares System wäre cool. Also ein Modularsynth nur mit einfacheren „Bausteinen“ die man aneinander setzt ohne Komplexe Verkabelung oder Matrix. Jeder bauklotz hat ein und Ausgänge und man kann sich alles zusammen puzzeln wie lego oder Puzzel eben. Gleichzeitig alles Open source das jeder eigene Bausteinen entwickeln kann. Die GUI setzt sich so aus den ganzen Bausteinen zusammen und wird evtl. Sogar schön bunt. Und am Ende kann jeder sein eigenen Synth bauen.

  11. Profilbild
    Marco Korda  

    Ich finde unterschiedliche VSTs gut, weil die Sounds teilweise ganz eigene Wege gehen können. Ich mag es experimentell genauso wie herkömmlich. Es benötigt aber keinen Babylon, der alles kann. Ein Spezialist ist gut!!!
    Daher kann er zwar auch einfach gestrickt sein, aber ein paar Besonderheiten hätte ich schon gerne:

    Ich finde Modulation ganz wichtig, weil man sich dadurch wirklich abheben kann. Auch eine gut klingende Effektstation mit weniger gebräuchlichen Dingen wäre cool. Und eben alles modulierbar.
    Eine skalierbare Oberfläche mit nicht zu winzigen Potis und eine Hilfe, die den Namen verdient, kann man implementieren. Vom Sound her finde ich Klassiker öde. Den allgemeinen Wavetable-Trend hinterher zu jagen allerdings auch. Die Frage finde ich besonders schwierig. Es darf ruhig auch mal modern und digital klingen, warum denn nicht.
    Die Preset-Bibliothek darf gut gefüllt sein als Inspiration. Eine eigene Seite mit Umschreibungen wie bei DIVA finde ich ganz gut, v. a. wenn eine gute Suche implementiert wurde.
    Eine X/Y-Matrix finde ich immer gut genauso wie darüber morphen zu können. Eine Zufalls-Funktion bringt immer frischen Wind rein.

    Makro-Funktion ist eigentlich wunderbar, aber ich nutze es komischerweise sehr wenig.
    Wenn man wie bei Reaktor Selbstentwürfe mit anderen austauschen könnte, fände ich das gut, aber ein Must-Have ist das nicht!

    Das war’s erstmal…. Finde ich toll, das ihr das macht!

  12. Profilbild
    Fredi

    Hallo Babylon-Ersteller,

    ich fände die diskutierte Makrofunktion sehr nützlich. Offen bleibt natürlich, wie das gestaltet werden soll. Habt Ihr dabei an irgendeine eingebettete Programmiersprache (Lua, [P|J]ython) gedacht?

    Gruß Fredi

  13. Profilbild
    mariemusic  

    Erst einmal ein Lob für die Namensgebung. Babylon, tausend Sprachen, tausend Einflüsse. Anders als in Babylon wäre es natürlich klasse, wenn es zu einer Verständigung käme, daraus eine große Sache werden würde. Viele Köche können bekanntermaßen den Brei gehörig verderben, durch die Ideen, das Knoffhoff Vieler ist auch schon viel Großartiges entstanden.
    Ja, meine Wünsche. Bei diesem hochkarätigen Team habe ich keine Zweifel, dass die grundlegenden Synthifunktionen beachtet und einfließen werden. Was mir persönlich bei manchem ansich großartigen VSTi vermisse, ist ein ausgefuchster Arpeggiator. Da schwebt mir etwas in Richtung der Syntronik Teile vor (die ich allerdings ansonsten nicht so mag). Auch eine übersichtlich bedienbare Sequencer-Abteilung fände ich genial.
    In jedem Fall freue ich mich dann schon mal auf Weihnachten (sind ja nur noch 9 Monate), und vorab ein dickes Dankeschön für dieses Projekt an Euer Team.

  14. Profilbild
    BenGee

    Der Synthi sollte unbedingt mit 2 Filtern ausgestattet sein, die sich wahlweise seriell oder parallel verschalten lassen. Wavefolding/Waveshaping wär auch noch klasse. Loopbare Hüllkurven sowie Fade in LFO‘s, bzw. ein Modulationssequenzer, garniert mit ein paar hippen Ideen aus der Modular-Ecke und ich bin glücklich.

  15. Profilbild
    Lewis  

    Ich weiß zwar nicht, was technisch so alles geht – aber was ich in der letzen Zeit als Bereicherung empfunden habe, sind diverse open source-Ansätze (für Eurorack in Form des Ornament & Crime, oder bei den neuen Korg-Synths, bei denen man neue Oscillatormodelle laden kann). So wäre die Debatte um die Wollmilchsau eigentlich obsolet. Man könnte mit einem charakterstarken fokussierten Ansatz starten, das Teil aber für talentierte Tüftler offenhalten und so nach und nach um Funktionen, Modelle für Oszillatoren und Filter etc. erweitern.

    Ansonsten: sehr gerne zumindest teilweise modularer Aufbau; zusätzlich zum „normalen“ LP- oder Multimode-Filter noch ein resonantes Hochpaß-Filter.

  16. Profilbild
    Marsi

    Toll fände ich eine leicht zu bedienende FM Synthese ähnlich wie beim Dune, eventuell etwas umfangreicher, gepaart mit einem Stepsequencer wie im Pro 1 nur mit mehr Modulationszielen pro Step, nicht nur Tonhöhe und Velocity. Natürlich mit gut klingenden Filtern

  17. Profilbild
    R. Kirchner

    Moin,
    Ich fände ja ein additives Konzept spannend. Mit einem frischen UI (vielleicht unterschiedliche skins für unterschiedliche Soundgruppen wie Pad, Lead, Bass, Perc, Brass…).

    Wenn es nach der Synthese noch einen Filter braucht, fände ich sowas wie ein Z-Plane Konzept spannender als just another multimode filter mit ADSR.

    Schwerpunkt auf dynamische, ausdrucksstarke Spielhilfen (Unterstützung für Roli. Oder andere Breath-Controller)

    Durchgängig stereo ausgelegt, mit der Option panning und filter und Quellen rechts/links handlen zu können, oder vielleicht sogar als 4-kanal um surround sound zu erzeugen?

    Scripting per Lua oder Python nutzen zu können um Macros oder UI zu scripten wäre lässig.

    Hall/Echo/Chorus braucht es IMHO nicht, das gibt es schon in der DAW.

    My 2 cents
    Reinald

    • Profilbild
      0gravity  

      Z-Plane Filter wären tatsächlich mal was anderes. Außer bei Emu (Morpheus) kam dieses Konzept meiner Erinnerung nach ja nirgendwo mehr zum Einsatz. Im Laden haben mich diese formantartigen Filterverläufe damals jedenfalls begeistert.

      Also +1 für Z-Plane.

    • Profilbild
      R. Kirchner

      Was die UI angeht vielleicht so:
      – EIne „deep dive“ Programming UI, mit Zugriff auf alle Parameter
      – beliebig viele „performance Skins“, bei denen man entsprechend Parameter Zusammenfassen kann, um z.B. von „Metall“ zu „Holz“ zu morphen, und dabei sowohl Filter-Eigenschaften als auch Wave-table zusammen Ändert. Also ein Abstraction Layer über der Programmierung.

      Und was cool wäre — wenn das auf einem Raspi oder eine Beaglebone-Black mit Bela laufen würde, könnte man daraus relativ einfach einen Hardware-Synth ableiten…

  18. Profilbild
    paulilein  

    Einen Kawai K5000 S Clone. Mit der Möglichkeit Wellenformen in ein additives Spektrum umrechnen zu lassen.

  19. Profilbild
    s.tubenrocker  

    Moin!
    Zuerst: Stark, dass ihr euch sowas (nochmal) vornehmt.
    Modular wurde ja schon gesagt. War aber auch mein erster Gedanke. So gebe es ja auch die Möglichkeit von Zeit zu Zeit neue Module rauszuhauen.
    „Der Modulbau zu Babel“ sozusagen ;-)
    Somit müsste man sich vielleicht auch gar nicht die Frage stellen, ob er „neu“ oder „alt“ klingen soll- kann dann ja nach Lust und Laune gesteckt werden

  20. Profilbild
    Thorsten-Tobias Heinze

    Fuer mich wäre es schon einen Wavetable und 2 DCO Osc zu haben. von starkem interesse wäre auch nicht nur Asdr sondern komplexere Hüllkurven zu haben. Ein anderer Aspekte wären switchable Filter und paralell.

  21. Profilbild
    Helm2021

    GROSSARTIGE IDEE – ich freu‘ mich jetzt schon…

    Der Erfolg des Tyrell N6 ist anhaltend, den Virtuell-Analogen haben wir also schon. Ich wünsche mir etwas Visionäres, das den Weg in eine mögliche Zukunft weist. Lasse mich gerne überraschen.
    Korg hat mit Prologue und Minilogue XD einen, interessanten Ansatz mit den „Custom“-Oszillator. Vielleicht wär’s ja möglich, dieses Format in den Babylon mit einzubinden? Korg könnte eine breitere Basis evtl. freuen.
    Schön wäre ein gut bedienbarer Sequenzer, mit mehr als 16 Steps.
    A propos Bedienbarkeit: Ich will solche Software nicht nur als DAW-Instrument benutzen, sondern auch mal direkt mit einem Controller spielen. Es wäre daher nicht verkehrt, auch MIDI 2.0 (inkl. MPE etc.) zu implementieren. Damit mal ein Synthie das ROLI Seaboard ausreizt und nicht umgekehrt…
    Eine „Schnittstelle“ für Touchscreen-Bedienung wäre auch cool: Der Babylon muss ja nicht auf iOS oder Android laufen, aber wenn man ein Tablet als Controller für z.B. Slider, Sequenzer-Steps oder eine X/Y-Matrix nutzen könnte, wäre das intuitiver bedienbar, als mit einer Maus.

  22. Profilbild
    Helm2021

    Ach ja, eine Bitte noch: Lasst möglichst den übertriebenen Skeuomorphismus weg. Babylon muss nicht aussehen, als hätte man einen alten analogen Synth abfotografiert. Der Babylon ist neu und man darf das auch der Oberfläche ansehen. Das Wichtigste ist möglichst gute Übersicht, evtl. auch mit „Tabs“ für unterschiedliche Arbeitsbereiche (der Laptop-Screen ist klein…) und (ja, nochmal) beste Bedienbarkeit…

  23. Profilbild
    calvato  

    Hui! ich muss ja sagen, dass ich den Tyrell N6 echt oft verwende, weil der so schön einfach ist und ich (für einen Software-Synth) schnell an das gewünschte Ergebnis komme.

    Also, ich mag es designmäßig eher simpel, leicht zu durchschauen & zu bedienen. Vielleicht macht man 2 Ebenen, eine „einfache“, Basis-Ebene wo man den Grundsound erstellt. Und dann per Klick auf die 2. Ebene, wo sich die Freaks & Nerds austoben können, wo sich vielleicht verschiedene „Blocks“ (á la Modular-System) kopieren, reproduzieren & modulieren lassen.

    Das Basis dann vielleicht mit 2 VCOs, die sich im Expertenmodus auf 3, 4 oder 75 VCOs erweitern lassen.

    Ich fänd ein Sample-Modul dann ganz sexy, Wavetables sowieso und auch Granularsynthese. Alle einzelnen Engines vielleicht für Dummies wie mich mit vorgefertigter GUI. Also ein Basis-VA-Synth, ein Sampleplayer, eine GUI mit Wavetables etc.

    Am Ende hätte ich gern intern auch ein paar Effekt-Blöcke mit Hall/Delay, Verzerrer etc.

    Joa…. DAS wär was!

  24. Profilbild
    Necrotique

    Hui das hört sich ja richtig cool an.
    Klar die „alten kisten“ von Korg, Yamaha und Roland sind echt soundmonster.
    Mein alter Juno 60 und der Korg Sigma waren einfach echt krass vom sound und von der bedienung.

    Da es ja jetzt möglich ist warum nicht alles verbinden. Emulierte VCO, DCO,PD,FM und Wavetable. Vllt auch ein Modul wo man verschiedene Filter drag&droppen und verschieden verschalten kann?
    Macros sind eher nicht so mein ding. Denke ich zumindest :)
    Ich sehe den Babylon als konkrete weiterentwicklung zum tyrell mit mehr modularem aufbau?
    Fotorealistisch muss er nicht ausschauen. Aber klar zu bedienen. Von sound her komplex und nie langweilig :) Random funktion vllt noch. Vectoren und vieles vieles mehr xD
    Beim bewerten würde ich gerne mitgestalten.

    Grüße

  25. Profilbild
    swellkoerper  AHU

    – MPE
    – Linux
    – wählbares/schaltbares Oversampling, gerne bis in den MHz-Bereich. Für glasklare FM-Geschichten oder andersrum ganz viel dreckige Aliasing-Artefakte.

  26. Profilbild
    Mick  AHU

    Ich würde gerne die Addictive Synthese gepaart mit einem Wavetable OSC sehen. Einen Kawai K5000 und PPG z.B. glockige und röchelnde Sounds mit einem logischen Interface ala Arturia Pigments. Die GUI bitte nicht Retrostile, dann lieber Vector und bitte skalierbar! Der Madrona Labs ist ganz cool!

    • Profilbild
      paulilein  

      Damit sind wir schon zu zweit die sich nen K5000 wünschen. Ich verfluche noch heute den Tag als ich den K5000 S verscherbelt hatte.

  27. Profilbild
    0gravity  

    Cooles Projekt.
    Auch wenn es hier schon öfters genannt wurde, mindestens einen „Sampling-Oszillator“ fände ich super. Natürlich dann auch mit entsprechenden Modulationsmöglichkeiten.
    Als Vorbild schweben mir die die Loopmodulationsmöglichkeiten von ASR 10 und Prophet X vor.
    Makro Bedienung wie bei vielen NI-Synths finde ich auch sehr praktisch.

  28. Profilbild
    gaffer  AHU

    MPE
    Kein Skeuo
    GUI an die Maus und nicht die Hände angepasst
    Tonerzeugung egal PM über VA

    Und wer programmiert?

  29. Profilbild
    teeemey

    Wow!!! Super Sache von euch!!
    Aber brauchen wir wirklich neue klangerzeuger? Was ich die letzten Jahre oft vermisst hab waren eher einfache wünsche was die Bedienung angeht. Polyphones Audio to midi in real-time habe ich zb nirgends kostenlos gefunden was mich sehr wundert. Oder zb ein Sampler der quasi alle alten Formate abspielen kann und dazu quasi eigene moderne Filter. Was es auch nicht so oft gibt sind kostenlose Effekte (gute!!) Und wenn es am Ende doch ein Synth wird dann einer mit Effekten, die man theoretisch als Bus verwenden kann. Frohes und inspiriertes schaffen!!!

  30. Profilbild
    säkwenz

    8 OSC mit variablen Wellenformen incl. Wavetable, die sich alle untereinander per FM in frei modellierbaren Algorithmen modulieren. Falls nicht alle 8 OSC FM machen, macht der ‚Rest‘ eben ’normales‘ VA oder WT. Das dann in diverse Filter + Env’s rein. 8fach Polyphon bitte.

  31. Profilbild
    Dave the butcher  

    Hell-o, super Sache!
    Wo soll man da anfangen;
    – VA ist meiner Meinung nach nicht interessant, da nehme ich doch gleich einen Analogen.
    – Wavetables, FM, draw your own, samples (auch granular) sind m. M. Stärken des digitalen.
    – Filter digital auch schwierig, auf alle Fälle 2, unterschiedlich verschaltbar, einer smooth, Oberheimlike Multimode, einer charakterstark und durchsetzungsstark, Wasp oder sallen key oder wie auch immer
    – grafische mod matrix wie bei EMS, matrix mixer wäre hammer (frei konfigurierbar von 2×2 bis 32×32 slots und alles dazwischen) die amounts wieder von masterlfos modulierbar
    – multitimbral polyphon
    – unison stackable
    – Waveshaper, wavefolder, ringmod, modulierbar er chorus
    – Sättigung und overdrive in verschiedenen Instanzen

    UND: keine Ahnung ob das geht, aber cool wären cv’s die man auf die Ausgänge der Audio Karte routen kann, und so ohne Umweg über midi ein modularsystem einbinden kann…

    So, das war mein Wunsch ans Christkind ;)

  32. Profilbild
    hschieck

    Mehrere Syntheseformen (Sampling + virtuell analog) zu einem Gesamtklang zusammenbauen zu können, wäre auch auf meiner Wunschliste ganz weit oben. Was mir aber auch wichtig wäre ist, dass sich das Teil auch live gut spielen lässt. Die Oberfläche sollte sich auf verschiedene haptische Controller anlernen lassen. Auch sollte es umfangreiches Layering von Keyboardzonen geben. Und wenn man schon dabei ist, die Klänge aus verschiedenen Klangquellen zusammenmischen zu können, wäre es toll, auch Joystick-Controller oder Kaoss Pads als Controller nutzen zu können, um wie bei der guten alten Wavestation durch die Partialsounds navigieren zu können.

    Zum Experimentieren würde sich auch ein Matrixfeld gut eignen, über das man schnell und intuitiv Modulationsquellen mit entsprechenden Zielen verschalten kann.

    Über eingebaute Effekte sollte der Synth natürlich ebenso verfügen, um die Klangvielfalt noch weiter zu steigern. Transpositionseffekte, Harmonizer, Vocoder – was alles die Sounds noch brillianter und vielfältiger erscheinen lassen könnte.

  33. Profilbild
    Stephan Merk  RED 1

    Was vielleicht etwas zu viel verlangt, jedoch revolutionär wäre, ist eine barrierefreie und in allen Parametern zugängliche Oberfläche, die einen Synthesizer auch für blinde Menschen zugänglich machen könnte. Das gibt es meines Wissens zwar in Ansätzen, aber keinesfalls üblich und wäre für viele Interessenten eine Möglichkeit, sich auch mit virtuellen Instrumentinnen und Instrumenten auseinanderzusetzen. Mein Know-How im Sinne einer akustischen Anleitung könnte ich dazu beisteuern.

    • Profilbild
      0gravity  

      Einige deiner Samples habe, als ich meinen ASR10 noch hatte, sehr gerne genutzt.
      Aus dieser Zeit, Ende der 90er, stammt glaube ich auch ein Spruch von Peter Gorges in der Keyboards: (sinngemäß)
      „Sampler sind die besseren Synthesizer“

  34. Profilbild
    vertibration

    What aesthetics, sound and feel of existing synthesizers inspires you the most and why?

    Dave Smith Instruments because of the sequencers and the ability to modulate freely all parameters with the sequencers

    Complex? Easy? How creative and comprehensive vs. easy to use should be the Tyrell successor?

    Easy as far as layout. Complex as far as being able to route multiple sequencers to all parameters, in a polyrhythmic fashion. I would like at least 4, 16 step sequencers

    How important are macro functions to you?

    Not important at all really, you can automate in a DAW

    Where do you see Babylon between pure synthesizer and egg woolly milk?

    Pure

    Where between vintage character and futuristic would you like to see him – aesthetically and sonically?

    Make the GUI look professional like a Moog or Dave Smith, but have futuristic functionality by making a modulation matrix

    What would you like to contribute yourself? Samples? Regular surveys that allow you to rate designs and concepts? Demos? Presets?

    I would contribute all of the above. I would lean a bit more on the feature set, and GUI side of things

    Personalized shareware sounds (by users for users) – keyword online database

    I like the idea of users uploading presets.

  35. Profilbild
    Corno

    Ganz einfach: den Repro Sound mit einem stark erweiterten Elektron Sequenzer verbinden. Stark erweitert meint: Poly-Parameter-locking mit natürlich ausklingenden trigs (eben wie bei Elektron). Das ganze darf natürlich auch Polyphon funktionieren, bzw. vier parallele Sequenzen, die gelayert werden (Analog 4 Stil).
    Und warum nicht ein internes Resampling (wahlweise eine Sequenz oder live eingespielt mit Rec-Funktion)? Fände ich sehr genial.
    Das wäre meiner Ansicht nach ein extrem spannendes Turmschichten von Sounds und würde dem Namen Babylon alle Ehre machen.

  36. Profilbild
    targon

    Ich nutze den Tyrell N6 sehr gerne, aus folgenden Gründen:
    -vielseitig einsetzbar
    -klare, einfache Bedienung
    -starker Sound

    Meiner Meinung nach sind das die Grundeigenschaften welche den Erfolg begründen.
    Das kann man für Babylon gerne übernehmen.

    Ansonsten: Modular, Klone, VA gibt es doch schon.

    Ich könnte mir einen etwas neuartigeren Ansatz wie der Nektar Bolt gut vorstellen.

  37. Profilbild
    p_carp  

    Erstmal wirklich eine geile Idee und auch sehr lobenswert für die Allgemeinheit sich soviel mühe zu geben, somit kann das Projekt nur ein erfolg werden. Hier schon mal einen Danke für die Initiatoren.

    – keine Kopie irgendwelcher HW Geräte gibt es ja wie Sand am Meer
    – Sampling alla Elektron mit kleinsten mono Samples zu den OSC
    – OSC, 3 Stück mit verschiedenem Waves vielleicht auch Wavetables zum selber bauen
    – LFO s in verschieden Ausführungen und routings sowi, Hüllkurven
    – Filter 2 Stück parallel und seriell
    – Externen audio Eingang von der DAW abgezwackt für die Einbindung externer HW
    – und das wäre meiner Meinung nach mega, eine Verbindung Einbindung eines
    Modularsystems wie VCV Rack etc.
    – eine recht einfache Gui und CPU sparende gesamt Umsetzung ähnliche Overloud
    – Natürlich auch gute Mapping Möglichkeiten.
    – SEQ und ARP alla Prophet 6 recht einfach gehalten

    Viele Grüße

  38. Profilbild
    Markus Schroeder  RED

    – verktorisierte Oberfläche – Wir leben im Zeitalter der FullHD/4K-Bildschirme und Hires-Grafiken sind _nicht_ die Lösung.
    – kein Monofarbendesign / kein Pseudo 3D!!
    – auf Mausbedienung optimiert – nicht auf Hardware-Ähnlichkeit
    – Kontrastreiche, gut lesbare Beschriftung

    – Klangerzeugung wie Korg prologue – Erweiterbare OSC-Modelle – OSC Wellenformzyklus-Editor, Granular-Looper, Harmonics wie beim Nektar Bolt,
    – Hüllkurven wie beim Kontakt (32-stufig)
    – Parametermutation
    – Makros
    – semi-modular wie bei Reaktor-Bocks
    – VIELE (10) LFOs bis mind. 1kHz, als Sub-OSC nutzbar.
    – Modulationsmatix nach Waldorf
    – X/Y Pads mit Physics und +/-Ladung für mehrere Puks, mind. 5.

    – MPE
    – Effekt pro Stimme / Audioausgang für jede Stimme

    • Profilbild
      KallePeng

      Du hast ‚Midi2‘ und ‚Artefactfreie Faderregelung‘ und ‚Multitouch Optimierung‘ vergessen, um hörbare Parametersprünge zu vermeiden :-)

  39. Profilbild
    JM4  

    Bei dem Namen wünsche ich mir ein One-Trick-Pony von Vocoder/Sprachsynthesizer. Einfach zu bedienen , eigenständiger Sound. Vielleicht mit einem Harmonizer im Hinterzimmer.

    Keep it simple – Dickschiffe gibt es schon genug. Und bloß keinen x-ten Analog-Clone; damit wird jetzt schon zuviel öde Musik gemacht.

  40. Profilbild
    tonvibration  

    Finde ich super, dass Ihr einen weiteren, neuen Community-Synth bauen wollt. Respekt! Ob ich meinen Vorrednern da noch was sinnvolles hinzuzufügen habe? Unwahrscheinlich, hier trotzdem meine Wünsche…:

    – 4 Oszillatoren/Klangquellen (Sollten die Rechner heute mitmachen und macht nunmal die Sounds schön fett…eventuell mit Abschaltung, dynamischer Darstellung auf der Oberfläche = wachsende Komplexität, wenn Anwender/Sound das benötigt)
    – bei den Klangquellen die Möglichkeit zwischen Samples oder Oszillatoren zu wählen und dies zu kombinieren
    – mehrere Filter, kombinierbar. Super wäre hier auch regelbare Gain Compensation (gibt es bisher noch nicht und macht ja viel an Filtercharaktersitik aus)
    – Bitte nicht sparen mit Envelopes und LFO (auch hier müssen nicht alle gleichzeitig auf der Oberfläche dargestellt werden), gerne DADSR (für LFO wichtig)
    – Oberfläche schlicht, gut lesbar, skalierbar
    – Makros, Effekte und Arp/seq bräucht ich jetzt nicht, mach ich in der DAW.

    Was kann ich beisteuern?
    – Templates/Sounds
    – Unterstützung beim manual
    – Lemur Template zur Toucheingabe

    Viel Erfolg!

  41. Profilbild
    Coin  AHU

    Gibt eigendlich schon einige Xfer Serum Klone. Aber gut.
    Also ein ordentlicher Wavescanner (oder wie man das nennt)
    wär cool. 2 OSC´s reichen + nem SubOSC.
    Mit umfangreichem Wave Editor wär auch toll.

    Env´s könnte man sich am FM8 orientieren.
    Das sind die besten/flexibelsten die ich kenne. (neben Serums natürlich ^^)
    Übrigens auch von NOISIA gelobt.

    Serielle oder Parallel schaltbare Filter bitte.

    Das einzige was mich am Serum nicht 100 % zufrieden stellt,
    ist der digitale Sound.
    Wenn man da sowas wie von Uhe (Bsp. Repro) hinbekommt,
    ist der Babylon gekauft.
    Muss nicht analog klingen, aber sehr satt bzw. fett bitte.

    • Profilbild
      syntach  

      da hast du vielleicht nur noch nicht die richtigen Serum Bänke gehört…
      es gibt sch wahnsinnig analog klingende mit entsprechenden tables dabei

      • Profilbild
        Coin  AHU

        Bei allem Respekt syntach,
        aber dann hast Du die Wavetablesynthese nicht verstanden.
        Das kann von der Sache her nie analog klingen.
        (ich nehme selbst mit nem Mikrophon Samples auf,
        möglichst Bassreich, wegen der ausgeprägten Transienten
        und lade die in das Serum – bietet nahezu unendlich Möglichkeiten.
        Nur eben keinen analogen Sound)

  42. Profilbild
    s.tubenrocker  

    Ein Sequencer, der pro Step mit Effekten belegt werden kann. Habe ein Plugin, mit dem man so Audiospuren „zerhacken“ kann. Kommt sehr glitchiges Zeug bei raus

  43. Profilbild
    Dieselstart

    Bei mehreren Oszillatoren würde ich mir wünschen, dass jeder Oszillator einen eigenen Filter und eigene Hüllkurven (Filter und Amp) bekommt, und das Signal erst danach im Mixer zusammengeführt wird.

  44. Profilbild
    Daniel Stern

    Für jeden Filter, Effekt, etc. eine separate ADSR-Steuerung. Dabei sollten Attack und Co wahlweise kontinuierlich anschwellen oder aber on/off-mäßig gehen. Diese ADSR-Konsole könnte per drop-down aufklappen, wenn der Filter oder Effekt gedoppelklickt wird.

  45. Profilbild
    MidiDino  AHU

    Einen Nachfolger des ‚Tyrell N6‘ zu konstruieren zu wollen, weckt in mir gemischte Gefühle. Mit der Entwicklung eines zusätzlichen Produktes käme ich besser klar. Der ‚Tyrell N6‘ ist ein feines Produkt, noch heute, obwohl ich auch weitere Software-Produkte regelmäßig nutze, ob von AAS, von Korg, von Waldorf … oder E-mu …

    Die Frage wäre, was könnte zusätzlich zum ‚Tyrell N6‘ entwickelt werden, zumal im Marktzusammenhang? In diesem Kontext wäre es erforderlich, etwas über die Kenntnisse des Teams zu erfahren, das zur Verfügung steht, und etwas über etwaige Vorlieben. Was traut man sich konkret zu? Also anstatt Wünsche zu äußern, würde ich zunächst einmal fragen, was tatsächlich möglich wäre?

  46. Profilbild
    anttimaatteri  

    ein gepimptes space xy-pad für modulationen a la go2 von papen oder beim polykb III von xils-lab wäre nice. programmierbar wie beim g02 und mit random floating oder magnetfunktionen versehen wie beim polykb.

  47. Profilbild
    krabat

    Wie wäres es mit Impulse responses bei den Filtern oder schon direkt auf den Oszillatoren?

  48. Profilbild
    DerChris

    Also ich finde eine reinen synthi mit einer Hand voll effektiven sinnvoller als eine Wollmilchsau. Komplex ja aber keine Flut an Möglichkeiten, ein wenig Einschränkung schadet nicht. Neben klassischen VCOs oder vielleicht auch einem WaveformOsc auch ein Granularsampler um eigene Sounds zu basteln. Resampling dementsprechend wäre genial! 2 in Serie&Parallel schaltbare Filter à la MatrixBrute mit entsprechender Auswahl an Filter Modellen. Und möglichst flexible LFOs ähnlich Serum mit Benutzerdefinierten Schwingformen und Loop-Punkten!

    Tendenz generell hätte ich auf ein Prinzip Minilogue XD gesetzt: Klassische, Vintage angehauchte VA-Synthese + digitale/moderne Features (Granular Sampler) + Sinnvolle Effekt (Reverb, Delay, Chorus, Distortion, Phaser, etc.)

  49. Profilbild
    MartinM

    Hui, für diese Fragestunde habe ich mich jetzt extra registriert.
    Hier scheint sich herauszukristallisieren, dass jeder ein leicht bedienbares GUI bevorzugt. Ich würde vorschlagen, dabei das Mausrad stärker einzubinden. Ein Klick auf ein Bedienelement -> es wird markiert oder ge-highlighted und ich kann es mit dem Mausrad verstellen. Das würde insbesondere Drehregler im GUI leichter bedienbar machen. Ein derart markierter Regler könnte sich dann auf Wunsch auch akustisch melden (wg. Barrierefreiheit).
    Mit einem vertrauten Layout komme ich prinzipiell besser zurecht als mit etwas völlig Neuem. So bräuchte ich für ein Layout in der Art des Minimoog keine Anleitung. Ich frage mich ohnehin, warum die Panels von Controllerkeyboards immer wieder dem gleichförmigen Raster von Mixern folgen, statt das Panel eines typischen Synthesizers nachzubilden. Ich würde also das Layout eines Softwaresynths eher konservativ gestalten, was die Funktionalität betrifft.

  50. Profilbild
    MartinM

    Wird subtraktive Klangsynthese immer besser je mehr Oszillatoren man verwendet? Oder ist zwischen drei und vier Oszillatoren pro Stimme schon kein Unterschied mehr zu hören?
    Gut fände ich es, wenn eine Sektion der Klangerzeugung speziell percussiven Anschlagsgeräuschen gewidmet wäre, eventuell der Phase Distortion Synthese angelehnt oder halt mit gesampelten Waveforms. Einfach wegen der Übersicht.
    Effekte würde ich am liebsten als Plugins sehen, aber das macht dann nur für eine Standalone-Anwendung Sinn. (In einer DAW kann ich das Instrument ja ohnehin mit Effekt-Plugins bepflastern. Wozu also Effekte im Instrument-Plugin?)

  51. Profilbild
    justme  

    3 VCO´s, jeweils schaltbar als Sampler, WavetableVCo oder konventioneller VCO mit PWM,Sync und FM-Optionen untereinander.
    Modulierbare Mixereinheit zum lebhaften Überblenden der VCO´s.
    24db Ladder und Multimode-Filter mit modulierbaren Resonanzen.
    Aufbau Architektur ähnlich DSI Prophet6/OB6 . Also auch Polymod (3.Hüllkurve,Filterhüllkurve oder VCO3 als Geber).
    2 LFO´s und 2 simple (s&h oder smooth s&h, free oder in Clock schaltbare ) S&H-Einheiten, die per eigenem Regler an verschiedenen Stellen direkt per Knob + oder – einmoduliert werden können, wie z.B an den Decays der Hüllkurven, Mixer, Filter, Detune etc.

    So wär´s ein Monster an Vielfältigkeit bei beherrschbarer Oberfläche…

  52. Profilbild
    Venerabilis

    1) Oscillator-Ebene: mind. 4 Oscillatoren/ Operatoren mit klassischem Feedback und AMP-Hüllkurven, um FM-Wellenformen selbst ganz frei erstellen zu können, so wie im Yamaha Reface DX.

    2) Filter-Ebene: Schöne klassische Filter, wie im waldorf blofeld oder Akai Miniak ebenfalls mit komplexeren Hüllkurven, mind. 2 parallel/ seriell.

    3) Effektebene: Mehrere Delays, die miteinander interagieren und ebenfalls Hüllkurven haben, um z.B. die Attack-Phasen eines Klangs bei der Wiederholung ausklammern zu können. Die einzelnen Delay-Einheiten sollen mit Filtern ausgestattet sein, sehr große Bandbreite der Delay-Zeiten, sodass mit den Delays auch Chorus-Sounds, Hallräume etc. gebastelt werden können, synchronisierbar

    4) Bedienung: Einer meiner Lieblingsprogrammiersynths ist der Korg DW 8000. Auch Computer haben nicht nur eine Maus, sondern auch eine Tastatur. Nummern(-blöcke) sind doch was Feines.
    Auch eine systematische Matrix wie beim blofeld/ (allerdings mit mehr Reglern auf der X-Achse) finde ich gut. Die weiten Wege bei Synthesizer-Schlachtschiffen (hardware und virtuell) mit dezidierten Reglern für jede Funktion sind mir oft zu anstrengend. Ich will ja Musik machen und keinen Sport.

  53. Profilbild
    BenTheDover

    Moah, ich habe so Lust auf dieses Projekt! Was meine Wünsche angeht, ist wirklich alles schon von meinen Vorrednern erwähnt worden.

    Aber jetzt mal als kleines Dankeschön für Eure Mühen: wenn Ihr einen Designer in Sachen GUI und Vektorgrafiken sucht, melde ich mich von Herzen gerne freiwillig! Ich arbeite seit 1998 als Designer und kann vielleicht etwas zu diesem tollen Produkt beitragen.

  54. Profilbild
    WOK  

    – 3 OSCs, davon einer mit Wavetable und Physical Modeling (Karplus Strong), modulierbar per LFO/Vel/Env (überhaupt sollte woimmer möglich (Cutoff, Reso, LFO-Speed, Amount, OSCwave etc.) mindestens eine Modulationsquelle (mit einstellbarer Stärke) aus einer Liste auswählbar sein (Velo, Keytrack, Env, LFO, Wheel, Breath etc.)

    – 2 Filter (Par/Ser)

    – Ringmod & Sync mit oversampling

    – Stepsequencer! In Echtzeit oder in Schritten einspielbar, nach Möglichkeit auch mit 16 Knöpfen (und Scaler) wie der Moog-Sequencer, mit Mute/Skip/Ratcheting per Step. Dazu Modulationssequencer (siehe dazu aktuelle Geräte wie Korg Minilogue, Volca, Behringer Crave)!!
    Per Preset speicherbar, aber auch trennbar (um Sound oder Sequenz bei Programchange zu erhalten)

    – FX: Phaser, Chorus, Tape-Delay (mit Sync), Overdrive

    – GUI nicht hardwarerealistisch sondern groß/skalierbar, mit farblich getrennten Bereichen, optimiert für Touchscreen-Bedienung!

    – X/Y ModPad

  55. Profilbild
    Coin  AHU

    Ganz stark WOK !
    Da bin ich bei Dir.
    Möglichkeit Modulationen zu modulieren wär noch toll (UVI Falcon)
    4 Makros ;)
    Gut X/Y Pads hasse ich ^^

  56. Profilbild
    GoaWerner

    Vielleicht eine Basic ansicht und eine Advanced. Damit man zum einen schnell an einen simplen Sound kommt, sich jedoch auch in vielen Möglichkeiten verlieren kann und so komplexe Sounds aus Babylon rauskitzeln kann. PS: ich mag FM.

  57. Profilbild
    Cerator

    Für das GUI fände ich des spannend, wenn man sich neben der Default-Ansicht eine eigene Ansicht mit seinen Lieblingscontrollern und -parametern zusammenstellen könnte.
    Möglicherweise auch eine Ansicht pro Sound? Da kann man beim Sounderstellen den späteren Usern gleich die richtigen „Werkzeuge“ mitgeben!

  58. Profilbild
    edeling

    32 vektorgesteuerte Granular-Wavetables, welche übergeordnet additiv kombinierbar sind!

    Dazu die Möglichkeit, unkonventionelle Quell-Modulatoren wie z. B. Auslesen der CPU-Temperatur, Internetübertragungsrate etc, um damit Random-Units zu beinflussen.

    VG, Ede

  59. Profilbild
    ollo

    Ich denke immer, dass es total interessant wäre, einen Soft-Synth zu haben der zwar erstmal normal per Midi angesprochen wird, aber eine eigene Pianoroll-Ansicht hat, in der man die Tonhöhe per Linien einzeichnen kann, um interessante Tonhöhenverläufe zu erzeugen und auch abspeichern zu können, ähnlich MPE.

    Und bitte, bitte nicht irgendeinen Nachbau der an alte Vintage-Geräte angelehnt ist, sondern was eigenständiges neues.

    Modular muss es auch nicht unbedingt sein, da gibt es in letzter Zeit ja auch genug andere (durchaus interessante) Modular-Software-Synths.

    Hauptsache irgendwas, was ihn interessant von anderen Synths abhebt, er braucht ein Alleinstellungsmerkmal, da der Markt einfach riesig ist.

    Gegen Samples habe ich nichts, im Gegenteil, eigene Samples oder Wavetables in den Oscillatoren finde ich super.

    Effekte müssen nicht sein, sind aber immer hilfreich, weil man da einen bessern Eindruck bekommt, wie es fertig klingt. Außerdem ist es für die Werbung dann auch geiler, wenn es toll klingt, ohne noch externe FX hinterschalten zu müssen. Und spätestens wenn sich die Effekte modulieren lassen, geht da ja mehr, als mit nachgeschalteten FX. Ich mag es ja gerne härter, also dürfte neben den üblichen verdächtigen wie Reverb und Delay gerne auch eine ordentliche Verzerrung dabei sein.

  60. Profilbild
    syntach  

    Mir würde gefallen:

    polyphones Physical Modelling, das oberflächlich mit einfachen Makros zu steuern ist (X/Y Pads zb)

    kombiniert mit convolution für verschiedene Klangcharateristiken. Profiling von FIltern der eigenen analogen Synths oder Distortion Pedalen usw wäre super, geht aber wohl noch immer nicht, oder?

    Aber auch was bei Devious mit TEXTURE gemacht wird, erlaubt wahnsinnig spannende Sounds, so ein Moprphing mit dem Physical Modelling wäre auch spannend.

    Die Makros könnten auch so grundlegendes Soundverbiegen erlauben wie metall/holz/gummi/, also sehr spielerischen, intuitiven Zugan. Unter der Haube könnte ja mehr für die Tüftler lauern.

    Der Klang sollte „griffig“ und nicht zu höhenlastig sein, aber dennoch edel. Also wie Yamaha VP1/VL1 oder ein PPG 2 (im Gegensatz zum 2.3)

    • Profilbild
      syntach  

      ps wenn man ähnlich einem Vocoder die Hüllkurven echter Synths, Klaviere und anderer Instrumente aufprägen könnte, dann könnte man einen „Softie“ endlich auch mal mit ECHTEM PPG2 Attack, Piano Punch, Harfen Drahtigkeit, Bass Plop usw spielen.

    • Profilbild
      ollo

      Devious Machines Texture gibt es ja grade im Sale, das Plugin scheint wirklich sehr interessant zu sein.

  61. Profilbild
    TobyB  RED

    Weniger ein subtraktiver VA. Mehr von einer anderen Syntheseform, dann aber mit Filtern. Und diversen Modulatoren. Skalierbares Vektor UI mit wenig Schnickschnack, gerne komplett Trackpad oder Touch gesteuert. Gerne mit Sequencer/Arp und verschiedenen Sequencer Modi. Start/Stop mit Note, Loop, One Shot. Cool wenn der Sequencer Modulationen aufzeichnen kann und dann wiedergeben. Einzelne Sounds sollten sich Layern lassen. Bonus, den ganzen Synth mittels Touch OsC und den Controllern die man braucht aufs iDevice spiegeln. Plattformen, Win,Mac,iOS, Linux als VST3 und AUv3

  62. Profilbild
    orilus

    Axel Hartmann und Peter Gorges. Das klingt nach mut zur Innovation 😁😁👍👍. Respekt, wen Amazona alles an den Start bekommt!! Ich wünsche mir was wo auch stand alone gut funzt. So ne art Groovebox mit Sequenzer, Synthsektion, Drumsampler, Effekte usw. Erstmal nichts besonderes aber die Bedienung soll umschaltbar sein zwischen einfacher Onescreen für intuitives live-spiel und Frickelmodus in den man sich Stundenlang verlieren kann. Der Frickelmodus soll alle Parameter im direkten Zugriff haben. Auf mehreren Oberflächen verteilt, die skalierbar sind und auf mehrer Bildschirme verteilt werden können. Gerne auch Touchscreen optimiert und oder mit Fernsteuerungs-App für Tablets. App bitte so schlank, dass auch ältere Tablets, die ggf. In diversen Schubladen schlummern, zum Einsatz kommen können. Muss natürlich auch in der DAW funktionieren un diverse in- und exporte unterstützen. So das wäre es erst mal. ☺. Freu mich drauf.

  63. Profilbild
    fatzratz  

    Wunschkonzert:
    – extrem schnelle, extrem langsame und extrem zahlreiche Mehrsegment- Hüllkurven
    – LFOs, die bis in den Audiobereich schwingen aber auch gerne mal zwei Songs lang brauchen dürfen, rhythmisierbares S&H mit limitierbarer (modulierbarer) Zufälligkeit
    – frei zuweisbare und je Parameter/Parametergruppe skalierbare bzw. mit wiederum modulierbarer Skalierung versehene Metamodulation durch beliebige Controller … quasi das Modulationskonzept von NI Massive um eine Modulationsebene erweitert :)
    – und bitte kein Flat-Design … es muss ja deshalb nicht gleich der Hyperskeuomorphismus im Holzseitenteil-Kaffeefleck-Overdrive sein: Flach verzichtet auf wichtige unbewusst zu verarbeitende Hints … genauso, wie der Verzicht auf Farbsignale das unbewusste Verstehen erschwert … das macht ein GUI langsam
    … meine 2 Pfennig; bin gespannt!

  64. Profilbild
    Orlando Gibbons

    Ich wünsche mir schon länger einen Synth mit „Steampunk“ Ästhetik und einem betont organischen Klang. Soll heißen:

    – Möglichst lebendiger Sound, jeder Parameter mit einem Klick randomisierbar.
    – Ein luxuriöser Noise Oszillator mit einer großen Auswahl an Spektren / Nebengeräuschen (White, Pink, Kolophonium, Anblasgeräusche, Regen, Styropor, AM Radio…) und nachgeschaltetem BP/HP/ Vowel Filter
    – Unabhängiges Vibrato und Panorama für jede Stimme, ebenfalls mit regelbarer Randomisierung.
    – LFO´s, deren Wellenformen das Vibratoverhalten natürlicher Quellen (Stimme, Lead Guitar, Solo Streicher…) emulieren können.
    – Vom Grundklang eher warm und mittig abgestimmt.

    Idealerweise also eine digitale Engine, die auch Physical Modeling beherrscht, aber keine Modulationseffekte benötigt um breit und lebendig zu klingen. Wer schon einmal auf einem alten Harmonium gespielt hat, versteht vielleicht was ich meine.

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    Asphyxer

    Ich freue mich schon jetzt sehr auf BABYLON, denn mit dem TYRELL N6 hatte ich meine ersten Berührungen mit Software Synths. Vielleicht könnte man unterschiedliche Layouts für unterschiedliche Wissenstände machen. Quasi von Dummy bis Kenner des einzelnen Bits.

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    Ted Raven  AHU

    Teil 1

    Bisher nutze ich Software-Synthesizer eigentlich nur im Notfall, also wenn ich unterwegs bin und mir keine oder unzureichende Hardware zur Verfügung steht. Um das zu ändern müsste sich die Software anfühlen als wäre sie eine Hardware, bräuchte also einen dedizierten Controller, den man optional käuflich erwerben kann. Außerdem folgende Features:

    – VA-Synthese (subtraktiv)
    – Wave-ROM-Synthese mit einer angemessenen Auswahl guter Samples akustischer, elektrischer und evtl. auch elektronischer Klänge.
    – Phase-Distortion-Synthese
    – Additive Synthese
    – Vektor-Synthese (mit Vektor-Stick am o. g. Controller)
    – Die Synthesearten sollten Hand in Hand gehen, also innerhalb eines einzelnen Sounds kombinierbar sein, wie z. B. Wave-ROM und FM-Synthese bei der Yamahas SY-Serie.
    – Bit-Crusher
    – Hüllkurven, die deutlich über ADSR hinaus gehen. Die Yamaha-Hüllkurven mit Delay-Time, Start-Level, Attack-Level, Decay 1 und Decay 2 usw. finde ich z. B. sehr gut, die bis zu achtstufigen Casio-CZ-Hüllkurven sind zwar etwas ungewohnt zu handhaben, dafür aber sehr flexibel.
    – Grundlegende Effekte wie Chorus, Delay, Reverb
    – Ein übersichtliches UI, das mit der Maus ebenso gut zu bedienen ist wie mit dem Controller
    – Zufallsfunktion, wie – mal wieder – beim SY-22.

  67. Profilbild
    Ted Raven  AHU

    Teil 2

    Was ich nicht brauche sind Dinge wie Arpeggiator, FM-Synthese, PWM, Wave-Tables (zumindest nicht, solange man sie nicht selbst definieren kann).

    Einen solchen Synth (oder einen der nah drankommt) gibt es meines Wissens nicht einmal zu kaufen. Zu hoffen, dass ein solcher als Freeware erscheint würde wohl an pathologische Realitätsverdrängung grenzen.

  68. Profilbild
    p_carp  

    Ich frage mich gerade wenn man sich alles anschaut und alle wünsche zusammenfasst ob dies nicht das Thema sprengt.

    Ideen finde ich gut auch viele meinungen zu sehen und zu berücksichtigen, jedoch wenn man einige beiträge liest finde ich sollte man sich dessen bewusst sein worum es geht.

    !!! Freeware !!!

    Unter dem Aspekt finde ich mega Wunschzettel, was alles noch besser gehen könnte als es Teure Entwicklungen schon können, dem noch zu übertreffen ein wenig überzogen.

    Am ende steht eine DIVA vs Serum und das beste aus Sonstigen Plugins wie soll das Funktionieren?

    Wenn ich mich recht entsinne ist der N6 nicht nur ein einfaches gut durchdachtes Plugin sondern auch ein Tool das es ermöglicht Workshops durch zu führen und für die User zu den gleichen Bedingungen ein Tool mit zugeben, wo solche Themen leicht nachgestellt werden können.

    So denke ich sollte auch das neue Plugin diese Aufgabe wieder erfüllen und die Thematiken dementsprechend erweitern. Da auch wenn hier grade kaum einer in dieser Runde vorhanden ist,
    noch genügend Synthese Anfänger gibt die sich auch darüber freuen hier irgend wann Workshops zu lesen und dafür auch das richtige Werkzeug zur Hand bekommen.

    Ich will ja nicht wirklich meckern, zu mal ich ebenfalls einen Wunschzettel geschrieben habe jedoch unter Berücksichtigung dieser Aspekte.

    Eventuell kann man ja alle wünsche doch irgendwie umsetzen, vielleicht mit einer Kostenpflichtigen Upgrade Lösung. Zumindest fände ich dies angebracht.

  69. Profilbild
    Peter Gorges

    (english speakers please scroll down)

    Hallo an alle,
    vielen Dank an Peter für die Initiative und die Einladung an mich und Axel, mitzumachen. Vielen Dank auch an alle, die sich bisher schon die Mühe gemacht haben, ihre Vorschläge und Wünsche aufzuschreiben, und wir freuen uns auf alle Weiteren.
    Meine Bitte: Kümmert euch zu diesem Zeitpunkt nicht darum, was eventuell realistisch ist. Das werden wir im Laufe des Projektes noch herausfinden. Bisher hat es jedoch schon viele gute „unrealistisch klingende“ Anregungen gegeben, die wir versuchen wollen, möglich zu machen. Lasst es unser Problem sein!
    Und auch wenn ich mich da stellvertretend zur Verfügung stelle: Auch hier bei UJAM ist ein ganzes Team von Synth-Nerds beteiligt, die das Babylon-Projekt sehr interessiert verfolgen. Wir wollen alle etwas bauen, was uns am Ende selbst Spaß macht. Dass dabei eine ganze Community mitspielt, macht es für uns noch deutlich interessanter. Also, wir sind gespannt auf die Zusammenarbeit, den Austausch und letztlich … auf Babylon!

    • Profilbild
      Peter Gorges

      Hello everyone,
      many thanks to Peter for initiating this project and inviting me and Axel to participate! And big kudos to everyone going to great lengths writing down their ideas and pipe dreams – we’re looking forward to many more!
      And please – at this point, don’t worry about what’s realistic: We will find out eventually! There’s already been a lot of really good „unrealistic sounding“ suggestions that motivate us to try harder. Make it our problem!
      And, while I’m glad to spearhead for the team: There’s a whole bunch of synth nerds here at UJAM involved and following the discussion with huge interest. We’re all here to build something inspiring and fun for ourselves. Having a whole community participating only makes it all the more appealing for us. We’re looking forward to the collaboration, the interaction – and – at the end of the day – to Babylon!

      Peter

    • Profilbild
      formantor

      Hallo Peter,

      „Kümmert euch zu diesem Zeitpunkt nicht darum, was eventuell realistisch ist.“

      Ich wünsch mir dicke Knöppe zum drehen und Röhren für den heißen Klang !

      August

  70. Profilbild
    R. Kirchner

    Welche Ästhetik, Sound und Feel existierender Synthesizer begeistert euch am meisten und warum?
    – Ich finde Synths die Sounds jenseits von „Natursounds“ produzieren faszinierend. Klangwelten, in die noch kein Mensch vorgedrungen ist…

    Komplex? Einfach? Wie kreativ und umfangreich vs. einfach zu bedienen soll der Tyrell-Nachfolger sein?
    – Für mich darf die Programmierung ruhig kompliziert sein, wichtig finde ich das sich beim SPIELEN des Instruments ausdrucksttarke Spielhilfen nutzen kann. Dafür brauche nicht beim Spielen nicht zugriff auf jeden Parameter

    Wie wichtig sind euch Makro-Funktionen?
    – fände ich cool

    Wo zwischen reinem Synthesizer und eierlegender Wollmilchsau seht ihr Babylon?
    – Synth. Just another Sample-Player braucht eigentlich keiner

    Wo zwischen Vintage-Charakter und futuristisch würdet ihr ihn gern sehen – ästhetisch und klanglich?
    – futuristisch, sowohl klanglich als auch ästhetisch. Neue Klänge, neue Bedienung

    Was würdet ihr gern selbst beitragen? Samples? Regelmäßige Umfragen, mit denen ihr Designs und Konzepte bewerten könnt? Demos? Presets?
    – Uh, im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten vielleicht Sounds/Presets und Demos

    • Profilbild
      R. Kirchner

      Personalisierte-Shareware-Sounds (von Usern für User) – Stichwort Online-Datenbank
      – Ich finde das Konzept der Axoloti-Community großartig. Und es zeigt, wie stark ein solches Projekt von einer guten Community lebt, obwohl z.B. auch die Bela-Platform grossartige Möglichkeiten hat, fehlt ihr der lebendige Community Support wie bei Axoloti oder Sonic Pi. Eine direkte Einbindung einer Online-Platform für das Sharing von Sounds/Patches/Performances macht das Projekt sicher komplexer und größer (und der Synth sollte auch offline sinnvoll funktionieren), aber kann natürlich auch einen riesiegen Kosmos an Inspiration geben.

      – Eine sinnvolle Randomizer-Funktion zum erstellen von Sounds finde ich auf anderen Geräten sehr inspirierend!

      nochmal 2 cents,
      Reinald

  71. Profilbild
    Wellenbad  

    1/2 — Zunächst erstmal einen fetten Gruß an Axel, dessen Neuron ich immer noch sehr liebe! Er ist und bleibt eine „One-of-a-Kind“ Maschine die man aber wirklich verstehen muss um das ganze Potenzial rausholen zu können. Ich arbeite u.a auch mit dem Virus C und diversen rein analogen Synths wie der SH-101, dem Jupiter 8, Juno 106 oder selbstverständlich dem CS-80. Meist im Zusammenspiel mit einem stark modifizierten Atari MEGA 4. Warum? Das hat etliche Gründe, um die es hier aber nicht geht. Es geht ja um den Nachfolger des TYRELL N6 und ich muss sagen, der Name BABYLON ist schlicht genial und gefällt mir MEGA! Ich könnte jetzt einen WALL of Text hier niederschreiben, was BABYLON auszeichnen/haben soll und wieso und weshalb und und und… xD Ich beschränke mich aber auf etwas, dass die wahre und reine Perfektion darstellt: SIMPLICITY. Der Haken an der Sache ist, dass es sauschwer ist, etwas zu entwickeln was sich auf der einen Seite „simple“ präsentiert, auf der anderen aber jedes noch so komplexe Abenteuer zulässt. Deswegen liebe ich den VIRUS so sehr, auch wenn er kein reiner analoger Synth ist. Er lässt sich super einfach bedienen, alle Feature machen auch SINN und man kann nahezu alles erdenkliche mit ihm umsetzen! Makro-Geschichten sind super WENN sie auch ordentlich funktionieren und Sinn machen!

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    Wellenbad  

    2/2 —- Der Sound sollte (meiner Meinung nach) klingen wie eine Mischung aus Blade Runner, John Carpenter, Pete Namlook und Klaus Schulze. Klingt abenteuerlich und völlig abgedreht, aber genau DAS sollte BABYLON auszeichnen. BABYLON darf alles, nur nicht normal. Er muss so unique sein, dass es quasi nichts vergleichbares gibt, was die Sache natürlich umso schwieriger gestaltet. Aber hey, ihr wollt dass Euer neues Baby der KNALLER wird oder? Versucht doch mal die Blender-Features vom Neuron mit einzubauen? Gebt dem Teil paar Stickcontroller die man schön genial programmieren kann um absolut irre Klangteppiche oder abgedrehte SFX erstellen zu können. Damit seid ihr (meiner Meinung nach) auf dem richtigen Weg. ;) Cheers!

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    Theo Möbus  

    Irgendwas mit KI. Ein entsprechender Parameter könnte IQ heißen. Je höher der IQ, desto komplexer oder abgefahrener der Sound. Sozusagen Stockhausen auf Knopfdruck.

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    Tobe860

    Ein Impulse Response Filter! :) Ähnlich der Faltungshall Technologie.

    Also ich schließe an eine x beliebige Hardwarekiste in Audio und Midi In eine Software an, die weißes Rauschen oder was weiß ich ausgibt, Cutoff und Resonance moduliert und den Audioausgang aufnimmt, Eingabe und Ausgabe irgendwie verwurstelt und eine Impulsantwort (wohl eher Sweep- Antwort) erzeugt, die ich dann in Babylon lade, dessen Filter dann (mit noch etwas Magie) genauso klingt wie die Hardwarekiste. Oder das Effektgerät, Radio, Staubsauger oder was auch immer ich angeschlossen habe.

    Technisch möglich? Keine Ahnung, aber cool wär’s!

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    Round Robin

    Hmm…..schwierige Frage…..
    Was ihr auf alle Fälle nicht machen sollten: Bitte keinen Wavetable Synthesizer!!!!!!!
    Der Markt ist so dermaßen gesättigt, ich kann es nicht mehr hören. ;)

    Was aber immer interessant ist, ist die Granular Synthese. Und mit dem Namen Babylon kann man diese Technik wahnsinnig gut verpacken. Wahlweise einen Grain-OSC oder eine Grain-Sampler. Dazu einige gute Effekte und den anderen Standard-Kram (Envelope etc). Modellierbar sollte er sein ähnlich wie der Audiaire Zone. Man kann dann jeden Parameter einer Lane zuweisen. Und fertig ist das Babylon – Granular Monster.

    Bin gespannt was tatsächlich kommt. ;)

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    roseblood11  

    Ich fände es schön, wenn das Terrain von Geräten wie dem Roland JD-990 voll abgedeckt würde, inkl des Klangs der Filter. Da ist bisher bei VST-Synth eine Lücke, zumal bei Freeware.

    Ich finde es immer gut, wenn das Bedienkonzept zwei Ebenen hat:
    Eine Oberfläche mit kreativen, innovativen Funktionen, mit denen man intuitiv und ohne technisches Verständnis arbeiten kann. Regler, die gleich mehrere Parameter beeinflussen, Buttons für zufällige Sounds (hallo, Quasimidi Sirius), Unterstützung von Touchpads für intuitives Morphen… Bei letzterem wäre eine kostengünstige Lösung schön, zB könnte man die einfachen Versionen von Pen Tablets wie Wacom Intuos unterstützen.
    Eine detaillierte Einstellung sollte eher „unter der Haube“ liegen. Die muss auch nicht intuitiv sein, sondern sollte möglichst kompletten Zugriff auf alle Parameter bieten.

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      Wellenbad  

      Super Kommentar! Besitze noch immer den Quasimidi QUASAR und den RAVEN, tolle Kisten. Allein die Tatsache, dass Dein Username von Citizen Kane abgeleitet ist macht Dich (zumindest für mich) super symphatisch und spiegelt einen tollen Geschmack! xD :)

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    adissu  

    Also erstmal eine super Idee von euch! Ich bin jetzt schon gespannt, was am Ende bei rauskommt.

    Ich würde mir tatsächlich auch einen modernen Synth wünschen. Wenn auch viele Mitmusiker sehr gerne die Vintage Sounds haben, so würde ich einen modernen, komplexen Synth bevorzugen. Babylon war ja schließlich auch nicht Vintage.

    – Samples (auch eigene) mit verwenden zu können und mischen mit Waveforms
    – Arpeggiator mit reichlich Steps
    – auch cool wäre die Möglichkeit, Midi Files laden zu können, die dann gelooped abgespielt werden. Ist vor allem Live ein hilfreiches Feature.
    – Bitte neben VST auch AU unterstützen
    – Die GUI gerne modern mit klaren Bedienelementen (auch hier lieber kein Vintage)
    – Ein solides Set an Presets
    – automatisierbar mit Midi CC

    Das soll es mal fürs erste gewesen sein.

  78. Profilbild
    alexander

    folgende punkte sollte meiner meinung nach jeder softsynth enthalten:

    – eigenständiges fenster zum navigieren durch bänke und presets
    – fähigkeit alternative skins laden zu können
    – skalierbare größe (groß genug für 4k (oder sogar 8k monitore))
    – globales abschalten aller effekte
    – lock-funktion auf diverse parameter (gelockter parameter ändert sich bei presetwechsel nicht)
    – inspirierende factory presets

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    JoeMeek7

    Ich finde es eine tolle Idee, einen weiteren amazona-Synth auf die Beine zu stellen – über den Tyrell bin ich vor einiger Zeit eher zufällig gestolpert – ein tolles Stück Software! :-)

    Was den Babylon angeht so ist schon sehr viel gesagt worden – mich würde auch eher nicht der x-te Analog-Klon reizen, sondern eher etwas digitaleres (ohne da jetzt konkrete Ideen zu haben).

    Auf jeden Fall mehr als ein Klangerzeuger pro Stimme, auch Rauschen als Quelle, und vielleicht (wenn technisch realisierbar) die Möglichkeit ein externes oder in der DAW verfügbares Signal durch die Filter / Hüllkurven des Babylon zu schicken?

    Was mich an Synths in der Vergangenheit von der Bedienung beeindruckt hat, war der Akai AX-80 mit seiner „Balkengrafik“ für die verschiedenen Einstellungen – das war klasse. :-) Auch den Sound fand ich super.

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    RS Audio Engineering

    Ich fände eine „Hybrid Engine“ interessant.

    mit 1. einem virtuell analogen Sound angelehnt an den Moog Grandmother und 2. einer digitalen FM oder Wavetable Engine mit Parameter-/Modulationsoptionen via internem Sequencer mit Parameter Lock ähnlich dem Waves Flow Motion, der auch 2 oder 3 gute On Board Effekte in Bewegung versetzen kann. Modulations Routing bitte via Drag and Drop.

  81. Profilbild
    mbtec64

    … im Zeitalter der nicht-mehr-polyphon-Aftertouch-Tastaturen:
    – die „last played“- Funktion wie beim VSTi „Memorymoon ME-80“
    (d.h. nur der zuletzt gespielten Note wird Aftertouch zugewiesen)

  82. Profilbild
    Laserjones

    Für mich ist die Benutzeroberfläche mit das Wichtigste bei einem Softsynth. Am besten alle Parameter übersichtlich gruppiert auf *einer* Seite (lieber weniger Parameter, dafür mehr Übersicht). Dabei kann man m. E. heutzutage durchaus einen kompletten Full-HD-Monitor als Arbeitsfläche einplanen. Auch die Werte der Parameter sollten direkt sichtbar sein, am besten Schieberegler, die zugleich leuchtende Balkenanzeigen sind. Keine Drehregler (nicht mausfreundlich) und vor allem keine Hardware-Imitation in Pseudo-3D. LFOs und Hüllkurven sollten als animierte Kurven dargestellt sein, damit man beim Hören direkt sieht, wo der zugehörige Parameter werkelt.

    Ansonsten: Benutzerdefinierbare Wellenformen und Hüllkurven, umschaltbare Filter-Charakteristiken (evtl. ebenfalls inkl. benutzerdefinierter Filterkurven). Für die Erstellung von Kurven könnte man einen mausgesteuerten Editor (den dann evtl. doch auf einer separaten Seite oder als Pop-up) integrieren.

    Einfache FM-Funktionen (mit 2 Oszillatoren/Operatoren) wären auch cool.

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    madmaxmaniac

    1/2
    Jetzt bin ich seit Jahren begeisterter „passiver“ Amazona Leser und muss hier doch mal einen Kommentar geben. Zunächst vielen Dank für das Projekt und die Möglichkeit darauf Einfluss zu nehmen!

    In den meisten Kommentaren lese ich allerdings eine Kombination aus bereits bekannten Elementen – warum wagen wir mit dem Babylon nicht etwas WIRKLICH neues, was nur mit heutigen Rechnern und vor allem der Community Mithilfe geht? Ich denke an Big-Data und KI:

    Lasst die Community Samples einsenden, plus Attribute/Tags wie z.B. sahnig, fett, rauh, dünn, metallisch, hohl, digital, kalt, komplex, rauschend, breit, perkussiv, dumpf, organisch, …
    Als Start könnte man auch die riesigen bereits getagten Libraries von existierenden Synths (z.B. NI Komplete, Arturia v collection, …) nehmen.

    Lasst ein neuronales Netz (bzw. zwei als GAN verknüpft) dann diese Klänge und die menschlichen Assoziationen lernen.

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    madmaxmaniac

    2/2
    Babylon sollte dann fähig sein komplett neue Klänge auf Befehl zu generieren. Die Benutzeroberfläche könnte Regler für gegensätzliche Assoziationen enthalten (ähnlich den Sticks beim Hartmann Neuron, zB warm vs kalt, perkussiv vs flächig, rauh vs cremig, …), die natürlich durch Midi CC gesteuert werden und randomisiert werden können. Toll wäre es auch User-Samples laden zu können und diese als Ausgangsbasis für intuitive Manipulation nutzen. Man könnte sich sogar eine Sprachsteuerung vorstellen: „Babylon, starte mit einer digitalen Fläche. Jetzt bitte mehr röcheln und eine Stereo-Modulation.“

    Als i-Tüpfelchen könnte Babylon stetig von der User-Gemeinde lernen indem die User Feedback geben ob ein Klang wirklich in die gewünschte Richtung verbogen wurde.

    Und von mir aus dürfen nach dieser Engine auch gerne noch eine klassische Filtersektion mit Multi-Stage-Envelope und flexiblem LFO, ein Arp, ein Sequenzer und eingebaute Effekte liegen.

    Insgesamt vielleicht eine Art Neuron on Steroids, also doch nicht soooo neu?
    Ob das mit vernünftiger Performanz auf aktueller Hardware machbar ist weiß ich nicht. Das initiale Training des neuronalen Netzes kann ja bei den Entwicklern geschehen und die Engine durch regelmäßige Updates verbessert werden.

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    Triple-U

    Einfach mal ein paar Gedanken:
    >bitte alle Klangparameter kontinuierlich auslegen (a la Nonlinear Labs C15). Das ermöglicht später, zwischen Presets stufenlos zu morphen (bzw. sogar zu extrapolieren).
    >innovative Presetverwaltung (Presetstammbaum – welches Preset wurde aus welchem weiterentwickelt, welches Preset ist ein durch Morphing ‚gezeugtes‘ ‚Kind‘ anderer Presets? ;) )
    >deshalb bitte auch NICHT modular (ist langweilig – lieber vorher ein gutes Synthesekonzept überlegen).
    >Z-plane Filter wären interessant.
    >2 sich gegenseitig phasenmodularierende Kammfilter wären interessant.
    >Velocity sollte auch auf Hüllkurvenzeiten Einfluss haben.
    >Cool wäre: live spielbarer, auf Sprachsynthese basierender Synthesizer, dessen Parameter intuitiv über Expressionpedal/Modwheel/X-Y-Joystick steuerbar sind. Bzw. programmierbarer Phrasen, die per Keyswitches ausgewählt und tonal gespielt werden können.
    >MPE-Kompatibilität
    >an sich klingt der Name Babylon zwar groß, aber nicht inthaltsreich. Um das anzugehen evtl. mehr auf physical Modeling/Modalsynthese/Feedback+Nichtliniearitäten/Karplus-Strong gehen (erdigerer, organischer Sound) und exotische Mikrotuning-Skalen anbieten
    >darauf achten, dass sich gute/flexible/organische Transienten erzeugen lassen (die eventuell noch auf einen Resonanzkörper/ein angeregtes System wie zum Beispiel Snaredrum-Schnarrsaiten wirken)

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    zeitlos  

    Ich würde mir mehrere Zufallsgeneratoren wünschen, die man verschiedenen Klangparametern zuordnen kann ( z.B. Tonhöhe, Attack, Sustain u.a.) Wichtig wäre, dass man die Generatoren in ihrer Auswirkung definieren kann, also quasi ein „begrenzter“ oder vordefinierter Zufall, z.B. 4 Attackstufen oder Tönhöhen aus einer bestimmten Skala, aber nur z.B. eine halbe oder 1,5 fache Oktave. (Gibt es das schon irgendwo?)

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    Askondo

    Da im Moment Wahrscheinlichkeiten angesagt sind, warum nicht die Möglichkeit einbauen, bestimmten Modulatoren mit einer Wahrscheinlichkeitsfuntkion auszustatten. Zum Beispiel für das Auslösen von Hüllkurven, aber auch in einem eventuellen Stepsequencer/Arp.
    Macros sind in jedem Fall wichtig und zwar mindestens 8, besser 16.

  88. Profilbild
    toughbeats

    Ich denke auch das es keinen Synth gibt der „Alles“ kann. Ich möchte auch gar nicht mit technischen Wünschen loslegen. Warum sind denn heute alle so verrückt nach einem Jupiter 8000 – oder einer TR 909 – weil sie etwas „eigenes“ hatten. Ich war damals geflasht von deinem Roland D-50 – oder auch einem Kork M-1 oder meinem DX-7, oder einem Virus-B Warum ? Weil sie alle etwas „eigenes“ hatten. Ich fände es klasse mal wieder einen Synth unter die Finger zu bekommen, der mich Nachts nicht schlafen lässt und einfach „anders“ klingt – egal wieviele VCA, LFO oder Effekte der hat.

  89. Profilbild
    kirflow

    Wieso ist eigentlich noch niemand drauf gekommen „east + west“ zu verbinden?
    Also quasi ein Buchla-System mit einem Moog (o.ä.) zu kombinieren und dem Ganzen eine saubere, gut bedienbare und übersichtliche patchbay zu verpassen?
    Dazu ein entsprechend feines „touch-sensitives“ Feld /keyboard, in Kombination mit midi, was sich für größere touchscreens eq. ja durchaus anbieten würde.
    Dann könnte man in beiden „Welten“ spielen; sowohl über einen midi-controler, als eben auch touch-sensitiv, beides zusammen oder je für sich.

    Nur mal so als Idee. Vielleicht hatte die schon wer, dann wärs halt Einer mehr.

    • Profilbild
      Hectorpascal  AHU

      Du überforderst damit Entwickler und Anwender gleichzeitig. :) In Hardware kaufe dir einen 0-Coast und Moog Mother-32. Dazu noch den Intellijel Atlantis für den Roland-Sound und du hast alles im Rack. Für Babylon wünsche ich mir etwas wie Halion 6 oder UVI Falcon mit Sample-Multisynthese für Jedermann.

  90. Profilbild
    0gravity  

    Ich weiß nicht ob das hier der richtige Ort ist, aber ich wollte mich ganz herzlich für das T-shirt bedanken. Sogar in hellgrau, was mir besser gefällt als das ewige Schwarz der meisten Band-T-shirts.

    Zum Thema nochmal. Eine der besten Softsynth GUIs hatte imho der Email/Logic ES2.
    Und ich bin immer noch der Meinung, dass eine einfache Software fehlt, die Samplemanipulationen wie die Ensoniq Geräte erlaubt.

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