From TYRELL N6 to DeepMind 12

16. Oktober 2018

Wie aus dem TYRELL ein DeepMind wurde

Der berühmte Vulcano Point auf den Philippinen

Es ist schon erstaunlich, wie die Zeit vergeht.

Unser AMAZONA.de-Experiment wird im Dezember 9 Jahre alt. Das ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein Grund, einen Blick zurück zu wagen und eine Geschichte zu erzählen, die bislang unerzählt blieb.

Wir, die damals noch sehr überschaubare AMAZONA.de-Redaktion, stellten uns die Frage: Müsste es nicht möglich sein, den perfekten Synthesizer mit Hilfe der AMAZONA.de-Leser zu entwickeln? Das Ganze diente nicht nur dem Eigenzweck, sondern sollte vor allem eine Studie werden, die wir den Synthesizer-Herstellern dieser Welt zukommen lassen wollten. Entsprechend ernsthaft gingen wir das Ganze dann auch an – und entsprechend umfangreich und langwierig entwickelte sich das Experiment.

Erwischt: Sie sind am zweiten Eintrag hängen geblieben: „Behringer Synthesizer Studie PHAT 108“ – und das ist gut so, denn Uli Behringer hat nicht nur seinen Beitrag zu diesem Experiment geleistet, er scheint auch der größte Anhänger davon gewesen sein. Denn sein DeepMind 12 darf durchaus als finales Produkt dieses Experiments verstanden werden.

Und das wiederum bedeutet, dass die Leser von AMAZONA.de im Jahr 2009 durchaus ihren Beitrag dazu geleistet haben, einen Analog-Hype auszulösen, der bis heute angehalten hat. Der eine oder andere mag jetzt mit der Chaos-Theorie anfangen (… der Schmetterling in China löst einen Sturm in Florida aus), aber warum eigentlich nicht. Wir sind zumindest fest davon überzeugt, dass es so gewesen sein „könnte“, dass das Experiment der kaum wahrgenommene Flügelschlags eines Schmetterlings war.

Wie begann nun alles?

November 2009 – Ein Besuch in Manila

Im November 2009 lud mich Uli Behringer nach Manila ein. Ich hatte ihn Wochen zuvor angeschrieben und bat ihn um ein Interview. Tatsächlich führten wir dann dieses Interview über Tage hinweg immer wieder telefonisch und per E-Mail. Es war erstaunlich, wie wir beide das Gefühl hatten, uns schon seit vielen Jahren zu kennen – und so gingen die Telefonate weit über ein übliches „Interview-Gespräch“ hinaus. Kurz nachdem das Interview erschienen war, hatte ich früh am Morgen  Uli am Telefon, das war am 18. November. Er fragte mich „wie spontan ich sei?“ Wenige Tage später, am 22. November landete ich in Manila. Uli hatte mich kurzerhand eingeladen, ihn zu besuchen, damit wir uns persönlich kennenlernen konnten.

Mit Uli in Manila – rechts oben, Uli immer sportlich mit dem Fahrrad unterwegs

Als mich Uli nach 17 Stunden Flug nachts vom Flughafen abholte, bestätigte sich mein Eindruck, dass er nicht dem klassischen Manager entsprach, den man vor Augen hat, wenn man an einen weltumspannenden Konzern-Leiter denkt. Der Typ, der da neben mir selbst das Auto zu einem Musik-Club in Manila steuerte, trug Jeans und T-Shirt, aber keine Rolex oder sonstige Premium-Marken, mit denen sich Erfolgsmenschen sonst gerne ausstaffieren. Und auch der Wagen war kein Porsche, sondern ein einfacher Mietwagen, denn sein übliches Fortbewegungsmittel in Manila ist ein Fahrrad.

Ich hatte das Gefühl, einem sehr guten Freund zu begegnen, den ich viele Jahre nicht gesehen hatte. Ich erinnere mich noch daran, dass aus dem Radio der Song „Me and Mrs. Jones“ klang, in den wir beide lauthals einstimmten und mitsangen. Und auch beim anschließenden Dinner in einem Jazz-Club landeten Uli und ich plötzlich auch auf der Bühne, er am Piano, ich am Mikrofon – zugegeben, nicht mehr ganz nüchtern.

In den nächsten Tagen philosophierten wir über die Entwicklung der Musikindustrie, hatten eine ungewöhnliche Yoga-Stunde in einer Sauna (bei der ich fast umkippte), endlose Spaziergänge am Strand und fantastisches Essen zwischendurch. Während all dieser Gespräche nahm ein Thema immer mehr Bedeutung ein: „analoge Synthesizer“. Ich versuchte ihm zu versichern, dass wir gerade erst am Anfang eines Analog-Hypes standen und erzählte ihm von den rasant ansteigenden Gebrauchtmarktpreisen für analogen Vintage-Kram. Uli war sofort Feuer und Flamme, schließlich war sein erstes eigenes Projekt vor Jahrzehnten, ebenfalls ein Synthesizer (dazu unbedingt das Interview lesen). Den Wunsch-Synthesizer zu bauen hatte er schon immer, aber den richtigen Ansatz einzusteigen, hatte er dis dato nicht gefunden. Im Umfeld des gerade begonnenen Analog-Booms fühlte er sich aber sicher und vor allem war er immer schon ein begeisterter Fan analoger Synthesizer gewesen.

Kurzfristig beschlossen wir, von den Philippinen aus nach China zu fliegen, um dort sein Werk zu besichtigen. Einen Teil der Strecke legten wir sogar irgendwo (gefühlt im Nirgendwo) mit einem Schiff zurück. Das einzige, woran ich mich auf dieser Reise erinnern kann, war seine fixe Idee, einen Roland Juno-60 zu klonen – und zwar ohne Kompromisse dabei zu machen. Irgendwo auf dem Wasser (war es ein Meer oder ein See … ich erinnere mich nicht), erreichte er einen europäischen Mitarbeiter und bat ihn, sich einen Juno-60 zu besorgen und zu analysieren. Übrigens wurde dieser Juno-60 später im Zuge unseres „Experiments“ auf AMAZONA.de verlost.

Aufnahmen aus der Behringer City 2009

In China erwartete mich die nächste Überraschung. Ich muss zugeben, mein klischeehaftes Bild von chinesischen Fabriken, genährt durch westliches Infotainment, musste ich bei BEHRINGER komplett über den Haufen werfen. Mag sein, dass es in China Fabriken gibt, die unseren negativsten Vorstellungen entsprechen, Uli Behringers Fabrik – oder wie die Mitarbeiter gerne sagen „Behringer City“ – gehört definitiv nicht dazu. Das geht bei den Arbeitszeiten los und hört bei den Sicherheitsmaßnahmen auf. Die Abzugsanlagen bei der Holzverarbeitung oder andere Vorkehrungen zum Schutz seiner Belegschaft entsprechen westlichen Standards. Die lichtdurchfluteten Hallen waren klimatisiert, geräumig und auch der Geräuschpegel hielt sich angenehm in Grenzen. Uli wurde in allen Abteilungen mit großer Freude begrüßt und das ist beileibe keine Selbstverständlichkeit. Ich habe große Fabriken in Deutschland besucht, bei denen sich der Blick der Angestellten automatisch abwendet, wenn der Inhaber und Mr. Patriarch in Großherrenmanier durch die Hallen schreitet.

Ich weiß nicht, wie glaubwürdig meine Berichterstattung wirkt, aber es gibt für mich keinen Grund, hier irgendetwas „schön“ zu reden. Ich habe während meiner 3 Tage in China viel Zeit in der BEHRINGER CITY verbracht, habe wahnsinnig nette Mitarbeiter kennengelernt (ohne in Begleitung von Uli zu sein) und kann reinen Gewissens behaupten, wenn Uli etwas genau so sehr am Herzen liegt wie seine Produkte, dann sind es seine Mitarbeiter.

Dezember 2009 – Das Experiment beginnt

Zurück in Deutschland hatte ich nun selbst Lunte gerochen. Wäre es denkbar, dass der Analog-Hype so enorme Ausmaße annehmen würde, dass sich mit einem Analog-Synthesizer große Stückzahlen erreichen ließen? Und wenn ja, stellten sich zwei weitere Fragen. In welcher Preisklasse müsste ein erfolgreicher Analogsynthesizer liegen und welche Features müsste er haben, um wirklich eine breite Zielgruppe zu erreichen? Und … wäre eine Eigenentwicklung erfolgreicher oder gar eine 1:1 Replik eines Klassikers?

Eine Umfrage musste her, dazu Expertengespräche im In- und Ausland, um bereits existierende Erfahrungswerte einfließen zu lassen. Im Kreis der Redaktion wurde so die Idee geboren, ganz nach dem Vorbild einer Keyboards-Umfrage aus den 80ern (siehe Interview mit Axel Hartmann), nicht nur eine Umfrage zu starten, sondern mit dieser das Ziel zu verfolgen, den optimalen AMAZONA.de-Leser-Synthesizer zu definieren. Ganz naiv hofften wir, dass sich mit einer solchen Studie vielleicht auch ein Hersteller finden lassen müsste, der diesen Leser-Synthesizer umsetzen würde.

Natürlich weihte ich Uli in unsere Pläne ein, aber auch andere namhafte Synthesizer-Hersteller, die ich persönlich kannte. Natürlich fiel die Idee auf fruchtbaren Boden. Klar, wer wollte nicht eine Blaupause für einen erfolgversprechenden Synthesizer erhalten – vor allem kostenlos.

Aber selbst, wenn dieser Traum-Synthesizer nicht realisiert werden würde, so würden die Erkenntnisse aus so einer frei zugänglichen Studie vielleicht doch den einen oder anderen Konstrukteur beeinflussen. Wir hatten also nichts zu verlieren und legten los.

Februar 2010 – Der Behringer Phat 108

Uli hatte das Synthesizer-Projekt anscheinend ebenfalls weiter fasziniert. Und so erreichte uns eines Tages ein einfaches Rendering zu seiner „Juno-60-Studie“ die er „Phat 108“ beschriftet hatte, einem Namen, der uns irgendwann auf unserer Reise nach China eingefallen war.

Nun, sicher war die Grafik ein klein wenig lieblos erstellt worden. Aber ich wusste ja, dass sie sich tatsächlich einen Juno-60 besorgt hatten, um ihn bis ins kleinste Detail zu analysieren. Für mich war die Grafik zumindest der Beweis, dass Uli die Sache offensichtlich immer noch verfolgte. Allerdings gab es von Uli auch den unmissverständlichen Hinweis, dass er auf absehbare Zeit nicht vorhatte, Synthesizer zu bauen. So sehr er auch Lust darauf hatte, so wenig vertraute er zu diesem Zeitpunkt noch dem Markt.

Ein Grund mehr für uns, unser Experiment fortzusetzen.

Forum
  1. Profilbild
    Moogfeld  

    Sehr coole Story………und heute steht und spielt die Verkörperung des Ganzen als DM12 in meinem Studio. Und dort wird er trotz allem hin und her in der Öffentlichen Diskussion auch lange bleiben, weil er im seinem Kern einfach ein supergeiles Teil geworden ist!

    • Profilbild
      Tyrell  RED 1

      Freut mich für Dich .. und jetzt hat er auch ncoh eine Geschichte bekommen :-).

      • Profilbild
        Moogfeld  

        Na, dann bin ich mal super gespannt, welches unausgebrütete Ei aktuell im Amazona-Nest liegt……….Frage: benötigt ihr zusätzliche Hilfe beim Ausbrüten, ich würde mich auch gerne mal ein paar Stunden draufsetzen?

          • Profilbild
            Moogfeld  

            Jetzt hatt hat sich gerade eine Synapse in meinem Kopf gebildet und ich weiß nun genau was da im Nest liegt: Der DM24 !!!……in Worten ausgesprochen DeepMoog 24. Ein zweimanualiges, 24-stimmiges Joint Venture zwischen Moog und Amazona, sozusagen die Analogtraum-Synergie zwischen Moog One und Tyrell 2010…..gezimmert aus 98% diskreten Bauteilen, jeder Menge Holz und ganz viel Aluminium…..wow, das wird ein Fest geben!
            Aber jetzt mal Spass bei Seite Peter, du kannst uns doch jetzt nicht einfach so mit einer Andeutung am Rande im Leeren stehen lassen….wie sollen wir jetzt weiter durch die Woche kommen?

            • Profilbild
              Wellenstrom  AHU

              Herzlichen Glückwunsch zur neuen Synapse. Ich habe hier heute zwei verloren. Der Danelectrotest ließ sie verkümmern und seitdem rauscht es durch meinen Schädel: „Kauf mich, Kauf mich!!!!“

  2. Profilbild
    Maxi  

    Mich würde es total freuen, wenn Ihr den Tyrell noch etwas ressourcensparender hinbiegen könntet und das Skin „Tyrell N6“ hätte ich dann auch noch gerne zum Switchen, sieht einfach super aus! Dann kann ich gerne auf einen Hardware Synth verzichten. Gibt ja eine schöne Auswahl hervorragender Controller, die man gleich für viele Instrumente und Studio Tools verwenden kann. Tyrell ist klasse, Kompliment!

  3. Profilbild
    Wellenstrom  AHU

    Einiges auf die Beine gestellt. Kann man schon stolz drauf sein

    Hehehe… den Satz mit dem „Infotainment“ begrüße ich besonders.

  4. Profilbild
    mdesign  

    schöner bericht, danke! ganz ohne das verbreitete china bashing samt kritikloser moog-ausloberei.

  5. Profilbild
    calvato  

    ich hab damals die ganze aktion mit spannung und, zugegebenermaßen, auch etwas skepsis verfolgt. und als dann er tyrell rauskam war ich hin & weg!
    er ist echt grandios geworden, hat alles was man braucht, klingt wirklich toll! ich nutze ihn sehr sehr häufig!

    und als die ersten gerüchte von „Phat12“ aufkamen dachte ich auch sofort: „hey, das ist doch auf amazonas mist gewachsen“

    gratulation!

  6. Profilbild
    Martin Andersson  RED

    Spannende Geschichte, danke für den lesenswerten Artikel.
    Der Tyrell ist seit Jahren mein Standard Software Synthesizer, da er einfach gut klingt und sehr übersichtlich aufgebaut ist.

  7. Profilbild
    Marco Korda  

    Toller Bericht, vielen Dank. Vielleicht trägt er auch dazu bei, die Hackerei auf Uli sein zu lassen. Der kommt im Bericht sympathisch und unprätentiös rüber. Von mir aus kann er alles klonen, was nicht niet- und nagelfest ist. Da die Gebrauchtmarktpreise teilweise unverschämte Ausmaße angenommen haben (ich sag nur D50 für 500 Euro….), ist das nur konsequent. Und Uli zeigt auch, dass es geht!

  8. Profilbild
    Cornel Hecht  

    Der Analog-Trend begann vor 2000, als Doepfer nämlich das erste Eurorack-Modularsystem vorstellte. Schon damals, durch Techno, gab es einen „Run“ auf alles Analoge, insbesondere
    der TB303 und den Drummachines 808 und 909.

    • Profilbild
      fritz808  

      da war es ganz sicher kein trend. analog war ja nie ganz weg und dieter hat imer gut verkauft, vor allem seine euroracks, aber ein trend war es definitiv bei herstellerseite nicht. ein trend ist es dann, wenn die ganz branche davon erfasst ist, aber von den majors zog da 2000 noch keiner mit. die setzten alle nur auf va. da darf man dave smith als vorreiter bei den polyphonen bezeichnen, aber der war auch eine kleine Bastelbude. leider merkt man das den evolvern auch an. ich glaube, ab dem zeitpunkt als die volcas und der ms20mini auf den markt kamen, da begann es ein trend zu werden. und auch der eurorack-hype kam lange nach dem jahr 2000. meine meinung, die spitze des eisbergs wird 2019 erreicht werden und dann sakct das alles in sich zusammen und kehrt auf ein normales niveau zurück, wie eben in den 90ern. ein bischen moog, ein bischen dave smith, ein bischen doepfer und ein bischen behringer ;-)

  9. Profilbild
    Dave the butcher  

    Ich find den Artikel gut, aus einer subjektiven Perspektive geschrieben, ohne Wahrheitsanspruch zu erheben. So wird mir auch die allgemeine Begeisterung von Amazona für die B´s nachvollziehbar. Die Berichte über die Arbeitsverhältnisse haben mich auch ein wenig versöhnt mit den B´s, man ist ja im Westen wirklich vor lauter Horrorreportagen der Meinung, sobald Asien draufsteht ist Sklavenarbeit drin. Wirds sicher geben, sonst würde KIK seine Fetzen nicht für den Preis verramschen können, umso besser dass es ordentliche Verhältnisse schon auch gibt. Wenn die jetzt wirklich den EMS VCS3 klonen, muss ich kaufen…

  10. Profilbild
    Robocob11  

    Der Bericht hat meine Meinung zu Behringer, vor allem Uli Behringer, grundlegend geändert. Bin gepannt wann sich Uli hier zu Wort meldet.

  11. Profilbild
    SynthNerd  

    kann mich den positiven Kommentaren nur anschließen: hab den Artikel gern gelesen, wissenswertes erfahren und nutze den DM6 seit über einem Jahr ohne Reue. DANKE :-)

  12. Profilbild
    andreas2  

    Danke Tyrell, ich hab es mit Genuss gelesen. Auch ich habe damals an der Umfrage teilgenommen, VST-Plug installiert, und den Deepmind12 gekauft, der für immer bei mir bleiben wird ! Model D ist eine tolle, zeitgemässe Interpretation des MiniMoog, der Neutron ein Modulsynth mit semimodularer Vorverschaltung. Und es ist endlich bezahlbar, ohne gleich ein Möbelstück unterbringen zu müssen ! Uli Behringer hat sein Wort gehalten, danke dafür ! LG, ich bin wirklich begeistert .. ;-)

  13. Profilbild
    Synthie-Fire  AHU

    Danke für den schönen Bericht.
    Ist mal was anderes :-).
    Bin zwar sonst mehr auf Hardware aber den TYRELL N6 schau ich mir mal an ;-).

  14. Profilbild
    moritz9 11

    Ohja, da kann ich mich noch gut dran erinnern. Wie die Zeit vergeht…
    Der Tyrell werkelt bei mir immer noch, er ist einfach in der Bedienung und es gibt ja auch tolle Soundbänke. Der Deepmind ist inzwischen auch dazu gekommen.

    Schöne kurze Zusammenfassung und interessanter Reisebericht :-)

  15. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Bin erst durch den heutigen Newsletter wieder auf diesen Artikel gekommen, daher die späte Reaktion. An der Umfrage hatte ich auch teilgenommen und alles, was damit zusammen hing, mit großem Interesse gelesen. Damals war der DSI Prophet-8 der einzige polyphone Analog-Synthesizer in bezahlbaren Regionen, und ich bin froh, dass mich letztendlich der Deepmind12 vom Kauf des P-8 abgehalten hat. Ich mag das Curtis-Filter in meinem DSM01 sehr für Monophones, aber bei Polyphonen bin ich durch meinen Juno-6 mehr auf den Roland-Sound geeicht, an den der Deepmind12 sehr dicht rankommt. Bisher hatte ich von Behringer sowohl Höhen (UB1832FX-Pro Mixer) als auch Tiefen (X V-Amp) kennengelernt, aber mit dem DM12 und später dem Model D hat B. zwei Glanzstücke präsentiert, die leider nur viel zu lange für die Lieferung brauchten. Insgesamt beinhaltet der DM12 fast alle meine Wünsche, die ich damals in der Umfrage geäußert hatte…

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.