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Test: Behringer DeepMind 12, Analogsynthesizer


Exklusiv, der erste DeepMind 12 Test

 

„Behringer baut jetzt Synthesizer“ – Die Geschichte begann eigentlich mit einer Umfrage hier auf Amazona zu polyphonen analogen Synthesizern. Das fand statt, als es noch nicht ganz so viele neue analoge Synthesizer gab, die meisten waren zudem monophon und sehr viel weniger an der Zahl.

Und noch eion Nachtrag: Wer den Test zur tastaturlosen Desktop-Version lesen möchte, der klickt jetzt HIER.

Es war ein regelrechter Hunger, der die Thematik antrieb. Und auch heute ist die polyphone Schwemme noch ausgeblieben und auf breiter Fläche bestenfalls von DSI abgedeckt, so man mehr als 6 Stimmen wünscht. Eigentlich sind es noch eine kleine Hand voll mehr Hersteller, aber gern teurer (Studio Electronics) oder mit vier Stimmen (Korg, Elektron). Und genau deshalb gab es auch die Umfrage, die prüfen sollte, welche Art und Ausstattung ein heutiger Synthesizer mindestens und auch maximal haben sollte, damit man sich darüber freuen werde. Das Ergebnis haben wir in Form des Tyrell und eines fiktiven Juno-106 mit 8 Stimmen und USB-MIDI gezeigt. Erstaunlich früh gab es auch eine Reaktion von Behringer, die unabhängig davon offenbar Spaß an Synthesizern gewannen. Günstig hinzu kam, dass man einige Zeit vorher das Team von Midas einkaufen konnte und deshalb wurde der neue Synthesizer auch dort entwickelt.

Das Mischsystem X32 war fertig und brachte Behringer einen recht guten Ruf ein. Wie es der Zufall will, so basiert auch Behringers Synthesizer auf der Basis des leicht verneuzeitlichten Juno-60/106, der berühmte kleine Bruder des Jupiter-8. Roland brachte kürzlich den JP06 und das System-8 mit genau diesem Klangkonzept, jedoch in digitaler Form – allerdings auch auf einem neuartigem Niveau. Der neue Behringer DeepMind 12 ist aber analog und die Firma ist in der Lage, solch eine Sache zu stemmen oder gar querzufinanzieren, wie man das heute gern nennt. Das Behringer-Gerät hat die meisten Features, die wir in der Umfrage als größten Wunsch verzeichnen konnten. USB für MIDI sollte er haben, zwei echte Oszillatoren, die sich gegeneinander verstimmen lassen, ein Display für Namen, auch Sync sollte er auch haben. Einen Suboszillator gibt es nicht, man sollte eher sagen, dass der Suboszillator des Juno zu einem vollwertigen stimmbaren Oszillator wurde.

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Nicht gewagt hatten sich die Leute, viel mehr Stimmen zu wünschen, da sie „realistisch“ sein wollten. So war noch während des entsprechenden Behringer-Video-Teasers die Anzahl der Stimmen die wohl größte Überraschung. Immerhin müssen dadurch 24 Oszillatoren und 12 Filter und VCAs in ein solches Gerät gebaut werden, während LFOs und Hüllkurven schon zu Zeiten des Juno üblicherweise mittels eines 8-Bit-Prozessors generiert wurden. Es gäbe noch etwas mehr Geschichte und Interviews, auf die man verweisen könnte, dennoch sollte eine Einleitung auch ein Ende haben und der Blick aufs Gehäuse steht an…

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Klangbeispiele

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    Atarkid AHU

    Hat Spaß gemacht den Test zu lesen. Bestätigt außerdem für mich persönlich, was ich eh schon über das „Kistchen“ dachte… Ich freu mich drauf!

  2. Profilbild
    pppch

    und sogar in der Lage sein, anderen Anbietern gefährlich bis lebensbedrohlich nahe zu kommen

    der ist gut ! :D

    und wegen den ( mangelden ) features
    was kann mein Juno60 schon, gut klingen…

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    Moogfeld

    Danke für den guten Testbericht, man spürt, dass der Tester sich eine gewisse Neutralität bei dem ganzen Hype im Vorfeld um den DM12 bewahren konnte. Angesichts des Preises und der für mich doch überraschenden Wertigkeit des Gerätes meine ich, dass Behringer bei seinem ersten kommerziellen Synthesizer wirklich einen tollen Job hingelegt hat. Hier noch irgend etwas zu bemängeln wäre schon fast Frevel. DM12: dazu passt eigentlich ganz gut: Synthy for the Masses!

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    DanielT ••••

    Lese ich richtig: zwei Lüfter? Stimmt das?
    Wenn ich ehrlich bin kenne ich keinen analogen Synth, der ebenfalls Lüfter hat? Oder irre ich mich da?

    Ein schöner Synth. Auch wenn ich die Meinung nicht teile, dass er den anderen Herstellern gefährlich werden kann. Ein DSI Prophet 12 spielt in einer eigenen Liga. Und wer den Prophet-Sound will, der wird sich für den Prophet6 entscheiden. Dito bei dem OB6 für Oberheim. Hier gibt es halt den Roland Flavour. Schade, dass Roland hier selbst nichts Adäquates liefert. System 1 und 8 ist keine Lösung. Alleine die Treiber sind eine Zumutung.

    Jedem das Seine. Schön für die Konsumenten. Sie können endlich auch bei polyphonen Analogen wieder wählen. Das war vor Jahren noch undenkbar. Es lebe die Vielfalt!

    Dank Mick für den schönen Test.

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      moogulator RED

      doch, gibt es. Memorymoog, Synthex, Kronos, CS80 (meist im Netzteil)..

      im DM12:
      Ein Lüfter „außen“ und einer innen.

      mic

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        DanielT ••••

        Ok. Beim Kronos kenne ich das Thema. War nicht unbedingt der Hit. Habe ihn inzwischen verkauft. Aber nicht deswegen.

        Die anderen genannten Synths hatte ich bisher nicht. Aber offenbar hat es da ja niemand gestört. Beide sind ja Referenzen im Bereich polyphone analoge Synths.

        Danke Mick für schnelles FB.

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        iggy_pop AHU

        Ein CS80 hat standardmäßig keine Lüfter, sondern einige Quadratmeter Kühlbleche im Netzteil, um die Leistungstransistoren zu kühlen.

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    Sterilmusic

    Ok, Juno Sound! Dort war ja der Chorus stark mitentscheidend für den speziellen Klang. Wie gut ist der Chorus im Behringer? Bekomme ich mit ihm diese typischen Juno-Chorus Leads und Flächen hin? Oder führt doch nichts am gebrauchten Juno 60 vorbei, wenn man genau diesen Sound will?

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      pppch

      http://bit.ly/2hImx1Z
      mit dem dazu könnte es klappen.. oder einem boss ce-1 dann wird es wohl noch besser ;)
      ich finde den juno60 chorus ok… aber brauche ihn selten… verfällst viel vom sound…

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      jaxson ••

      Genau das macht den Juno Sound aus! Und da die Effekteinheit des Behringer digital ist, kommt man wohl nicht um die Junos umher, wenn man deren genialen Analogchorus Sound will…

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        laubi

        die CE-1 emulation des Boss CE-20 Twin-Pedals kann den Chorus des Juno-60 sehr gut nachbilden..

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        pppch

        sehe ich auch so.. eher eine evolution….und was für eine.. hehe..

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    pppch

    für empfindliche seelen gibt es silentlüfter zum nachrüsten.. ;)

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    Thomas Columbo •••

    Danke für den schnellen und ausgiebigen Test, insbesondere die Einordnung des Teils in die gegenwärtge Marktsituation finde ich perfekt. Der DM12 klingt so wie er aussieht und es seiner Preisklasse entspricht, obwohl er dennoch für das Geld recht viel (sprich: Stimmen) bietet. Wer also nur einen preiswerten Poly-Snyth sucht, der ist damit bestens bedient, wer bereits welche (=Stimmen) hat, für den ist der DM 12 ziemlich überflüssig. Nichts Besonders, kein Charisma, langweilige Haptik, vom Klang auch weit weg von legendären Roland Sounds.

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        Thomas Columbo •••

        OK, ertappt… Natürlich nicht, da das Teil im Laden noch nicht verfügbar ist, hab mich ausnahmsweise etwas vorschnell an die Klangbeispielen orientiert. Ich werde ihn aber auf jeden Fall ausgiebig antesten, aber es ist halt schon ne Art von Volkssynth, nur ob das so prickelnd ist …? Der Desktop geht vielleicht als Gadget… Ich HATTE den Juno 6 ! War mein erster Polysnth.

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          pppch

          es geht mir nicht um ertappen :)
          ist einfach eine frage,
          ich hab den 60iger und den mks7, trotzdem werde ich mir wohl den deepmind desktop kaufen.
          nur schon wegen seinen unisono funktionen, habe ich so sonst nur mit dem jupiter6
          sich an den soundbeispielen hier zu orientieren ist eher schwierig, aber was ich sonst so in videos gehört habe, ist nicht schlecht. zwar verfallen viele tester den fx sounds.. aber die unisono-detune sweeps sind wirklich gut.

  8. Profilbild
    Modzilla

    Es ist zwar kurz angeschnitten worden, aber ich finde die Bedienung mittels AR ist ein wirklich erwähnenswertes Differenzierungsmerkmal.
    Eventuell lockt das Feature neue Käufergruppen an.

    In diesem Video wird die AR-Bedienung eindrücklich dargestellt: (https://youtu.be/-9MTlsA-wi4 Modulationsmatrix bei Minute 3:31 habe ich so noch nie gesehen.)

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    justme

    „und somit werden sie wohl den Titanenkampf führen“

    …das werden sie leider nicht, lieber Autor, denn der P08 ist eingestellt und die ca. 1.400,00Euro sind nur der Abverkaufspreis…

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    Kyotonic AHU

    Ihr könnt mich schlagen aber das Oszillatorkonzept ist schwer verdaulich und wird nur durch die Polyphonie kompensiert. Ich plädiere für zwei unabhängige Oszillatorstränge mit FM/X-mod plus Suboszillator. Das sollte machbar sein in Behringers Welt. Kommt ja vielleicht noch. Ist der DM12 nun eine String Machine mit Modmatrix und FX? Ja aber m.M.n. eine sehr gute! ;)

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    Mick ••••

    hm, ich weiß nicht!
    …sollte er nicht ursprünglich 999,-€ kosten?
    …WLan und VR-Brille?
    …zig Menüs und Untermenüs?
    …1x ADSR für 3 Hüllkurven?

    …erst klang es so, als wäre das jetzt der „Teppich“ für meine Moogs und MS-20, aber irgendwie bezahle ich jetzt für etwas, was ich an Features nicht brauche, und bezahle für etwas, was mir eigentlich fehlt!
    Weniger Klimbim, und mehr Direktzugriff wäre für mich ideal gewesen. Aber mal schauen, was die ersten Beta-Käufer so sagen. Zur Not profitiere ich bestimmt von den fallenden Preisen, der anderen Hersteller;-)
    …leider ist das System-8 bzw. die ganze AIRA-Serie für mich ein optischer Supergau, und die andere Serie ist zu klein, sonst hätte ich fertig…so suche ich halt noch:-(

    • Profilbild
      Tyrell RED

      Bei dem Preis klappt aber deine Argumentation nicht. Mag sein, dass für dich 1200€ viel Geld ist, aber für einen polyphonen Analogsynthesizer ist das die unterste Preiskategorie. Quasi VA-Preis.

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        Atarkid AHU

        Finde auch dass man bei 1200 Euro für einen 12 stimmigen Analogsynthesizer den einen oder anderen Kompromiss in Kauf nehmen kann.
        Das Rumgemotze nervt ein bißchen, weil natürlich kein Synthesizer für jeden ist, und auch nicht jedem gerecht werden kann.
        Abgesehen davon kann er ja doch ne ganze Menge mehr als nur Flächen. Für das Geld ist das schon ein tolles Ding

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      hairmetal-81

      MIDI-Controller dranhängen, dann passt auch das wieder… der BCR2000 aus eigenem Hause hätte sogar LED-Kränze …LED-Kränze sind cool!

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    Marko Ettlich RED

    Der klingt schön mittig rund. Ich finde aber eher, dass er nach JX-3P klingt und weniger nach Juno (weit weniger Bassdruck und anderer Chorus Sound) und gar Polysix (wieder ganz anderer 70s typischer Grundsound). Damit würde ich ihn nicht in Verbindung bringen selbst wenn die Optik daran angelehnt ist. Wird sich gut verkaufen denke ich mal.

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      Elwood Blues

      stimme dem zu, Marko. wie du weisst, besitze ich ja auch die 2 genannten Oldies. Bisher finde ich daher nicht dass ich den Behringer wirklich brauche. Mal noch paar Demos abwarten bis zu einem definitiven Urteil. Für meinen Geschmack kann ich aber jetzt schon sagen dass er mich weit mehr anspricht als das System-8, das mir zu digital klingt. Also Behringer vor Roland – hätte nicht gedacht dass ich das mal sagen würde… the times they are a-changing ;-)

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        Marko Ettlich RED

        Ja genau, er klingt weit gefälliger als das System-8. Das ist auch keine Kunst. ;) Ob man den Behringer braucht? Keine Ahnung. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

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      moogulator RED

      im SynMag vergleiche ich ihn mit dem JX8P, dem er eher nahe kommt als anderen, wegen der Seichtheit.

      Da gibts dann wieder andere Informationen.

  13. Profilbild
    zeitlos

    „Lässt man alles mit weniger als acht Stimmen weg, so bleibt lediglich der Prophet 08 übrig, so man die 240 Euro Aufpreis als etwa gleich teuer akzeptiert.“
    Akzeptiert man einen Aufpreis von 300 Euro, käme als Vergleichsmodell das System-8 dazu, das Moogulator ja auch getestet hat. Da würden mich ja nun doch einige „abgleichende“ Worte des Autors beider Testberichte interessieren…

  14. Profilbild
    gutzufuss ••

    Mich als Großstadtmensch ohne Auto der alle Ziele mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen muss interessiert brennend das Gewicht. Könnte man dieses Detail noch nachliefern?

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      moogulator RED

      8,3 KG – ziemlich / unerwartet schwer, aber eben auch robust as hell. Form ist gut, aber Gewicht könnte auch schon ein bisschen nach einer Sackkarre rufen.

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        pppch

        8,3kg! da helfen nur sherpas… ;)

        @moogulator

        hast du zufällig bilder vom innenleben?

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        iggy_pop AHU

        8,3 Kilo Gewicht und schon schwächeln… der Mann hat noch nie ein Rhodes zum Gig geschleppt, oder eine Hammond.
        Und sowas nennt sich Musiker…

  15. Profilbild
    Logos

    Mich interessiert, wieviele Stimmen des Deepmind 12 für das Audiobeispiel Hans Arp verwendet wurden. Nur eine Stimme, 2 oder mehrere gelayert.
    Ansonsten werde ich mir wohl den Dave Smith OB6 kaufen, gefällt mir klanglich und vom Konzept her deutlich besser.

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      moogulator RED

      Basischecks ohne FX gemacht, weil die Engine selbst wichtig ist, im SynMag stelle ich noch Vergleiche mit Jupiter 6, Juno und hier privat noch mit Andromeda her – kann man alles machen.

      Ich finde auch den Boost wichtig, denn ohne hin klingt er merklich anders – daher die Turbo LFO Fassung mit und ab der Hälfte ohne Boost.

      Die Stimmenanzahl wird immer mal umgeschaltet.
      -> ARP: Unison 2x Mode.

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        Logos

        Prima, vielen Dank für die Antwort.
        Hat übrigens Spaß gemacht den Test zu lesen!

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          moogulator RED

          Danke – aber ich hab eben noch 2 Fehler gefunden – richtige klassische Tippfehler – ich sollte jedenfalls noch drauf hinweisen, dass der Preis sich ggf. ändern könnte und das der Junovergleich wegen der Herleitung und der Basis auch nach Aussagen der Erbauer geschah, ich selbst sehe da deutlich mehr JX als Juno.

          Es gibt noch ein paar spezielle Gedanken, die aber dann ja auch im Forum oder im SynMag oder im Kopf weiter gemacht werden, da könnte man noch mal 6 Seiten Meinung schreiben.. ;)

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    Organist007 •••

    Um das Geld gibt’s keine eierlegende Wollmilchsau.
    Scheint ein VolxSynth zu werden, so wie seinerzeit der Polysix.

    Stimmenanzahl ist für mich nicht unbedingt ein Argument, mein Vermona Perfourmer fordert mich ja grad mit seinen nur 4 Stimmen heraus !

    alternativ zu dem DM könnte man sich noch eventuell nach einem gebrauchten Prophet 600 umsehen.

    für einsteiger ist der behringer also sicherlich empfehlenswert, für diejenigen die schon einige synths haben, weniger.

    wie schon mehrfach gesagt wurde, bekomm ich DEN Juno Sound auch, wenn ich einen Chorus/filter an den Nord lead 2x hänge.

  17. Profilbild
    Soundreverend ••

    Danke für den Test Moogulator!

    Mein erster Synthesizer war ein Poly 800 für 1700 Mark, 1984. Laut Inflationsrechner sind das heute ca 1500 Euronen, da hätte ich gerne einen DeepMind gehabt auch wenn ich die Erfahrung nie missen möchte. Für Einsteiger und VA-Besitzer ist der Deepmind eine tolle Sache, für all die „Geeks“ hier (mich eingeschlossen) :-) mit teils beachtlicher Synth Kollektion halt eher nicht.

    Dazu finde ich klingt der echt schön. Und dann soll doch auch noch die iPad App kommen, nech? Damit kann die Generation Y dann auch besser und komfortabler programmieren…

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    digital-synthologie ••••

    Nach dem Brimborium, dass hier um diesen Synth gemacht wurde, ist das, was dann gekommen ist, irgendwie enttäuschend.

    Ich kann da nichts hören, was diesen Synth in irgendeiner Weise besonders macht. Eher langweilige Hausmannskost. Und die bekommt man auch woanders.

    Und 12 Stimmen sind eh zu viel für einen Synth. 6 hätten gereicht.

    • Profilbild
      tomk ••

      Nach dem Brimborium, dass hier um diesen Synth gemacht wurde, ist das, was dann gekommen ist, irgendwie enttäuschend.
      ———————————–
      Das ist sowas von unterschrieben!!!
      Das einzige Argument das bleibt scheint der Preis zu sein. Diesbezüglich rate ich lieber ein bisschen länger zu sparen, und folgend etwas anständiges zu kaufen.

      • Profilbild
        Logos

        Da unterschreibe ich gleich mit, viel für wenig Geld ist eben meistens unbefriedigend, so auch beim Deepmind 12.

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          pppch

          gerüchten zufolge soll Apple den I-synth lancieren,
          der kann zwar nichts läuft nur mit i-tunes.. aber solange die marke stimmt, ist das egal :P

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      0gravity

      Für viele Musikrichtungen außerhalb der harmonisch oft sehr simpel gestrickten elektronschen „Tanzflächenmusik“ sind 12 Stimmen schon fast ein Minimum.
      Von daher finde ich das Gesamtpaket aus Stimmen und Features von Behringer schon sehr attraktiv.
      Den Klang werde ich erst bewerten, wenn ich das Gerät selber antesten konnte.

  19. Profilbild
    Craven

    ab wann soll das gerät denn mal im laden stehen?

    warum hat ein 12 stimmiger synth „nur“ eine 4 oktaven tastatur?

    und auch wenn 1200 für das gebotene sicher fair ist: wie steht das zu der noch vor ein paar monaten getroffenen aussage von behringer „I have now made the decision to offer the DeepMind12 at a recommended sales price of US$ 999.99“

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    Chick Sangria ••••

    Ich hoffe immer noch, dass die Desktop-Variante MPE integriert hat. Aber ich fürchte, es ist ein Wunschtraum.
    Es gibt noch keinen Hardware-Synth, der diese Form polyphoner Kontrolle unterstützt. Dabei wäre es so sinnvoll!

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    willtrop

    demos klingen jetzt nicht wirklich überzeugend.
    evtl ne billige desktop variante für den live betrieb könnte interessant sein.
    aber im studio soviel platz für sowenig sound.
    mein p12 lächelt nur müde.

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      pppch

      aus einem forum :)
      Der Prophet 12 klingt nicht und der Pro 2 klingt auch nicht bzw. beide bewegen sich auf dem Niveau einer Gratis-Software mit zugegebenermaßen gelungenem Hardware-Interface.
      Ich habe damals den P12 mit dem P5 verglichen, der P12 war für mich nicht in der Lage im Sägezahnbereich etwas P5 mässiges hinzukriegen selbst im Unisono Mode kam keine Wucht auf, beim Pro 2 ist das ganz anders und schnell geschraubt.

      die geschmäcker sind doch recht unterschiedlich..
      aber klanglich geht es bei dsi seit dem pe08 wohl eher bergab…

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        willtrop

        ich habe den p12 bewusst wg seiner hybrid struktur gewählt. von noisigen emptyset ähnlichen sachen bis zu warmen flächen bekomme ich alles hin was ich brauche.
        wenn ich nen oldskool analog sound haben will wäre ich ziemlich dämlich, wenn ich einen digital analog hybrid kaufe.
        wenn ich fetten sägezahn haben möchte, nehme ich mein modular system.
        man sollte schon wissen wofür man den kram kauft.
        deswegen auch meine anmerkung, dass behringer als live modul vllt was taugen könnte.
        so wie die tr8 (würde ich mir nicht ins studio stellen, aber auf die bühne)

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          pppch

          das mit dem kram kaufen bin ich mir leider sehr bewusst.. darum nichts von dsi ,)
          habe früher sogar auf einen t8 verzichtet…
          und ein modularsystem mit 12 voice unisono….ist sicher sehr kompakt ;)
          nee spass bei seite… ein p12 ist einfach eine ganz andere geschichte, dh. ka was der mit einem dm12 zu tun haben soll ?

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            willtrop

            ganz einfach, der dm12 klingt recht digital rau. bloss nicht mit irgendeinem besonderen charakter und leider etwas farblos in den filtern.

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              pppch

              also was ich bis jetzt so in den videos so gehört habe… geht wohl eher in die andere richtung, klar muss ihn selber beim händler hören..
              farblos… finde ich eher die filter von dsi nach CEM…
              und selbst echte CEM filter.. habe glaubs nur im microwave welche drin, verglichen mit den ssm oder roland von damals… naja…

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                willtrop

                mich interessieren die meisten oldskool synthies halt nicht.
                meist zu teuer für nen sparten sound.
                dann muss man sich gleich wieder mehrere hinstellen. pflegen etc.
                alles nicht sehr effizient.

                • Profilbild
                  pppch

                  gebe dir absolut recht.. viel zu teuer heute…
                  hab ja das meiste vor 15 bis 20jahren für ein butterbrot gekauft..
                  und besondere pflege brauchen die meisten eigentlich nicht.

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                moogulator RED

                „echte CEM“ klingt nach einer Erwartung. Es gibt Synths mit CEM die sehr verschieden klingen und reagieren. Das ist wie mit analog und digital – das ist nur eine Technik, jedoch noch keine Aussage über Qualität oder Klang. Eigenschaften kommen durch Beschaltung und Ausführung zustande.

                Es ist also wichtig, bei Begriffen wie CEM, SSM, analog, digital, Chip, DCO, VCO nicht in ein Urteil zu verfallen. Erst hören ist immer gut. Ich hatte vor dem hören auch einen anderen Eindruck von den Videos und so als pur. Das ist einfach so. Es spielt eher die Rolle, für wen ist das toll und wer sollte sich das Teil kaufen oder eben ein anderes.

                Ich halte langfristig solche Kriterien auch für nicht gut, sondern der Klang und die echten Eigenschaften sollten im Vordergrund stehen, sicher noch der Zugang und die Innovationen gern auch. Das Teil ist deshalb für X gut, weil es… – und hier musst du für deine Musik und Arbeitsweise entscheiden, weil…
                bzw sachhh doch ma selbst..

                So etwa.

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                  pppch

                  das sage ich auch nicht, :)

                  das der waldorf sehr trockem tönt, liegt auch an der firma selber… verdammt sei der pulse.. lol..

                  aber gerade de p600 ist für mich klanglich eine enttäuschung.. verglichen mit meinem jp6… jp8 lasse ich mal aussen vor.
                  ich vergleiche da nur echtes gear in natura. nichts von videos..
                  natürlich gibts es unterschiede..
                  aber muss nur die beiden polysix einschalten..monopoly dazu.. ist halt mein geschmack
                  heisst.. ich habe bis jetzt noch nichts polyphones mit reiner cem bestückung gefunden.. das ich unbedingt haben muss… habe aber auch nicht danach gesucht :D

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                    Kyotonic AHU

                    Alter, der Pulse ist nix trocken! Du kannst den in die Sättigung fahren und die Resonanz schmatzt bei einer Osz. Volume von 60 ganz ordentlich. Reiß nicht so vom Leder! ;)
                    Der DM12 wird seine Leute finden. Harte Techno Stabs/Chords stelle ich mir sehr gut damit vor. Ich finde den Klang an sich geil und „in your face“. Die vielen Pads vertuschen das nur ein wenig. @Moogulator: Du hättest mal ein bischen deine Industrial-Gene rauslassen sollen. Guter Test ansonsten finde ich auch!

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                      pppch

                      der pulse staubt vor trockenheit bei bedienung… neee… sicher kann man den passend einstellen… aber so im vergleicht, bleiben wir monophon… basstation oder ms404, so hat der pulse doch eine sehr nüchternen sound, habe mich nie wirklich damit angefreundet..
                      ach ja @ moogulator Guter Test… mehr als sonst so üblich !

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                      moogulator RED

                      Tests sollten nicht primär Vorlieben oder Herkünfte der Schreiber darstellen, sondern zeigen, wohin der Synth zeigt und was er so kann und möglichst belegen, was im Text steht. Ich würde sogar noch einige Demos machen können, die div. Aspekte genauer zeigen – aber ich hab mich für LFO, etwas ENV, etwas Resonanz, Unisono, Boost und Flächen entschieden, die allerdings mit FX noch böser sein können. DAS BÖSE habe ich hier also nicht ausgespielt. Das ginge schon, aber meist über die FX, denn nur per schnellen LFOs oder FX lässt sich das tun, wenn man das wünscht. Denke aber, dass Industrial nicht die Zielgruppe des DM12 ist.

                      Trotz Noise-Regler ;)
                      Hart klingt er nicht – er neigt zum Weichsein.
                      Knarzkönigin Emsland 2016 wird ein anderer.

                      Weshalb ein XOR zwischen den beiden OSCs nicht drin war, weiss ich nicht wirklich. Das sollte man gerade bei viel Rechteck machen. Das wäre entschuldbar, wenn man auf dem Sägezahn keine Ringmod hat. Ich schätze das ist billiger als die Thru-Buchse, für die ich wirklich sehr dankbar bin. Und Firmen wie Clavia sparen am Aftertouch, haben die auch nicht gemacht.

                    • Profilbild
                      pppch

                      evtl. mag uli keine ringmod/crosssync.. ;)
                      ist zu verkraften…
                      und warten wir alle mal.. was sonst noch von behringer kommt..
                      der mini***g mit 12 Oszillatoren.. wer weiss…

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                  pppch

                  ich habe mittlerweile den wersi EX20 lieber als den mw1
                  ist auch wen es niemand glaubt,benutzerfreundlicher… lach…
                  intuitiver, und auch so 8bit edelsound…
                  gut liegt evtl. auch an den custom multiroms, die fast sämtliche romkarten beinhalten

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    Son of MooG AHU

    Für mich ist der DM 12 schlicht der rechtmäßige Erbe der Juno’s 6 – 106. Auch wenn Roland mit JU-06 und System-8 diesen schon sehr nahe kommen, sprang mir bei den besseren Demos & Rezis (Nick Batt, the Favorite) sofort das Rolandisch des VCFs ins Ohr. Die Ähnlichkeit geht weit über den ersten Eindruck hinaus, und überall findet man genau die Funktionen, die man beim Original vermisst hatte. Daher habe ich meinen Juno-6 zugunsten eines DM 12 verkauft.
    Trotzdem werden P-6/08/12 und OB-6 (& Parva etc.) weiter ihre Kunden finden; ich habe mir jeden einzelnen davon genau angehört, aber keiner hat so richtig meinen Geschmack getroffen.
    Und immer noch kein Lieferdatum…

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      moogulator RED

      ggf. auch mehr JX als Juno ..

      DM12 hat einen eigenen Sound, der verschieden von JX und Juno etc. ist – aber es gibt eben Vergleiche.

      Goldwaagen könnte ich auspacken damit sich Produzenten langfristig auch einen Goldwagen kaufen können, die man bekanntlich von Musik ganz leicht … ah.. ne.. stimmt ja auch nicht mehr.

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        pppch

        @moogulator
        lässt sich die fx physikalisch umgehen , hard bypass?

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    gutzufuss ••

    Ich war heute – etwas angestachelt durch den Test – nach längerer Zeit mal wieder beim Musikalienhändler vor Ort und habe alle lieferbaren polyphonen DSI-Geräte sowie den Minilogue angespielt. Und der Synthesizer meiner Wahl, nach rein subjektiven klanglichen Maßstäben, ist mal wieder der Mopho x4. Der klingt schön edel, analog und organisch. Ich mag es gerne düster und angezerrt, deshalb verwende ich fast bei jedem x4 Sound die Sub-Osc und das Feedback, teilweise nur ein Hauch davon – beides Features, die der P08 nicht hat. Dennoch wüde ich mir einen etwas weicheren, weniger nasalen und weniger strengen Sound wünschen.
    Hier kommt der DM12 ins Spiel. Das wird ein interessanter Vergleich, wenn der DM12 verfügbar ist.
    Wenn der mich wirklich überzeugt, werde ich den Mopho x4 sowie den Tetra (Mopho x8 :-) trotz deren treuer Dienste rücksichtslos verkaufen und Behringer bereichern.
    Aber abwarten…

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    Viertelnote AHU

    Zum Synthesizer-Einstand von Ulli Behringer
    bekommt man schon eine ganze Menge. Zwei Sounds layern hätte ich gerne gesehen.
    Aber der komplexe Unison-Mode, bzw. die Stimmenaufteilung von 12 macht absolut Sinn bei diesem Konzept.
    Mindestens ein ADSR Paar wäre dennoch Pfilcht gewesen. Ich denke die volle unabhängige Kontrolle von Filter und Amp dürfen kein „Luxus“ sein, sondern gehören bei einem Synthesizer einfach dazu, ein Grundbesteck. Der Sound des DM12 ist aber angenehm, schön ausgewogen und weich.Auch die Hüllkurven scheinen musikalisch zu arbeiten. Wenn, dann würde ich ihn eher in Anlehnung an die Alpha Junos sehen. Der Preis ist zwar nicht, wie angekündigt, bei unter 1k gelandet, aber dennoch definitiv eine neue Messlatte. Das nächste mal einfach den Preis hinterher nennen, anstatt als Werbung mitzuverwenden.
    Antesten sowieso, auch ohne FX.
    Bislang ein gutes und durchdachtes Gesammtpaket. Die Hardware (inkl. Tastatur) scheint solide zu sein. Kauf ist sicherlich nicht Pflicht, aber in die engere Wahl gehört der DM12 als Neuanaloger definitiv.

    liebe Grüße

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    8 Bit Fighter

    Die meisten Soundbeispiele hier und auf Youtube klingen nach Square Wave. Das ist Auf die Dauer zu langweilig. Da helfen auch keine DSP Effekte und Modulationsmatrix. Solche Low Budget-Synths wie Korg Poly 800 II, Roland SH 201, Studiologic Sledge Black Edition und Futuresonus Parva klingen mindestens so fett und warm aber interessanter:

    https://www.youtube.com/watch?v=AQilV-OrDYQ
    https://www.youtube.com/watch?v=x6JBPj1-Z5c
    https://www.youtube.com/watch?v=fPrp8a23gTE
    https://www.youtube.co/watch?v=bLPFAujnW1Y

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      Viertelnote AHU

      finde ich auch, dass die Sounds sehr Squarelastig sind. Evtl. ist aber der Chorus sehr brauchbar. Ein Chorus sollte zwar keine Schwächen kaschieren, aber lieber verzichte ich auf einem scheppernden Reverb.

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        8 Bit Fighter

        hi Viertelnote,

        hätte Behringer die DSP Effekte, 2 Stimmen und einpaar andere Schnickschnacks weggelassen und stattdessen ein Analog Chorus und dem zweiten DCO ein Saw Wave und Ringmodulation spendiert, dann wäre eine geile Analog-Kiste daraus geworden und die Lüfter wären vielleicht sogar überflüssig geworden.

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    Synthfreak ••••

    Sehr schön geschrieben, danke. Nach dem Vangelis Interview war das der zweite Artikel auf den ich mich gefreut hatte, jetzt fehlt nur noch der Bericht über den Arturia Matrixbrute.
    Zu Sylvester/Neujahr?

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    a.jungkunst AHU

    Test ist prima und umfangreich genug, die Klangbeispiele aussagekräftig. Hat mich insofern beruhigt, dass ich mit dem Erwerb eines Roland System-8 alles richtig gemacht habe. Aber schlecht klingt DM12 wahrlich nicht. Guter Einstieg für den Hersteller.

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    Thomas Columbo •••

    Kann mir mal einer erklären, warum der 2.Osc nur eine Wellenform (Rechteck) hat ? Kostet es wirklich soviel mehr, eine zweite und wichtigere (Sägezahn) zu implementieren ? Für mich ist das Teil damit kein vollwertiger 2 Osc. Synth !

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      Kyotonic AHU

      Lass es gut sein. Optimal ist es nicht aber wenn man sieht, das einer den Prophet 600 für 1900€ verscherbeln will (Ebay Kleinanzeigen), dann muss man sich auch mal über den DM12 freuen können. VST Einbindung, USB, Aftertouch und tolle FX sind auch was Wert. ;) Der Markt ist derzeit etwas schizophren. Gutes neues ist billig und billiges altes Zeug ohne großartigen Features wird teurer.

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    Viertelnote AHU

    Man darf nicht vergessen, daß an viele sehr
    nützliche Sachen gedacht wurde.
    Der üppige Speicher, das Display, man kann
    Namen für seine Patches vergeben (was mich bei DSI stört). Die kompakte Bauweise
    begrüße ich, denn 4 Oktaven reichen aus.
    Das opulente Effektgerät usw.
    Wir werden alle den DM12 testen müssen, führt kein Weg vorbei (wie bei der Waage nach dem Weihnachtsfest und Jahreswechsel:-)

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    k-langwerkstatt

    Behringer hat natürlich mit dem Kauf von Midas und Klark alles richtig gemacht. Ich selber freue mich jeden Tag aufs neue über mein M32r. In dieser hitzigen Diskussion darf man aber eines nicht vergessen: Es handelt sich einfach nur um ein Stück Technik (ganz sicher haben hier viele Ingenieure ganz viel Herzblut reingesteckt), aber es ist trotzdem nur ein Stück Technik. Keiner ist gezwungen, es zu kaufen. Man mag es gut finden oder auch nicht so gut. Ich für meinen Teil bin begeistert von dem Synth und bin mir sicher, dass der DM12 sich mit meinem Korg MS10 und meinem heissgeliebten Roland SH5 sehr gut anfreunden wird :-) Also peace and love und alles wird gut!

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    k.rausch RED

    Nur 2 Sterne der Leser ist nicht nachvollziehbar, man müsste Wertungen allmählich mal wie bei amazon namentlich kennzeichnen und vom Bewerter begründen lassen. Alles was bislang im Netz verfügbar ist von Teaser über Sonic State bis Sweetwater (Daniel Fisher) lassen den Schluss zu, dass Behringer einen super Einstand geleistet hat und das Ding ein Wolf im Schafspelz ist, der auch noch für kleines Geld zu haben ist. Selbst der DSI Prophet 6, ein echt cooles Teil, muss sich nun messen lassen. Und mit Verlaub, die paar Audio Tracks des Artikels repräsentieren das Potential des Instruments nur sehr knapp. Selbst die klanglichen Assoziationen zu Roland treffen es nicht, das DeepMind12 Filter geht doch recht deutlich in durchaus auch andere Richtungen. Behringer hat eher das Zeug, eine ganz eigene CI zu entwickeln, vielleicht ohne das selber zu merken, und das ist im Sektor analoge Synthesizer gar nicht so leicht.

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      TimeActor AHU

      Es darf davon ausgegangen werden, dass einer der Punktabzüge durch das fehlen der 2. ADSR Reglereinheit und ein anderer auf die stark reduzierte Wellenformauswahl des 2. Osc. zurückzuführen ist…vermute ich. Gut möglich, dass Behringer sich durch kommende Synths eine durchaus beachtenswerte CI erarbeiten kann! Die Rackversion hat vllt. genügend Platz für die 2. Hüllkurvenregler…wenn dieser kommen sollte, sowieso interessanter für mich. Es muss auch beachtet werden wenn man statt der „5“ Bewertungspunkte auf die noch sehr gute „4“ klickt, dass dann schon nur das benannte „gut“ bzw. 2 Sterne dabei heraus kommen…dies ist daher vllt. nicht überzubewerten und könnte als Ansporn verstanden werden. Ich hoffe jedenfalls, dass Uli Behringer ein schönes Analogsynthesizerportfolio auf die Beine stellt!

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        k.rausch RED

        Was die physischen Regler betrifft, ist das Argument nicht haltbar. Natürlich ist es dem Rotstift zum Opfer gefallen, um die Preismarke realisieren zu können. Und es ist ganz klar eine Einschränkung, was den Aspekt komfortable Bedienung betrifft. Doch macht man dem von Retro Marko erwähnten JX auch keinen Vorhalt, der sogar mit simplen Folientastern klarkommen muss. Knöppe nur gegen Programmer Aufpreis, schon damals :)

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          TimeActor AHU

          Mag sein, mich stört es jedenfalls wäre aber dennoch nicht unbedingt ein K.O. Kriterium.
          Was anderes…so richtig geil würde ich einen monophonen bezahlbaren Synth ala EMS VCS 3 „Clone“ mit Matrixpatchfeld und den typischen Joystick finden! Brot und Butter Synth gibt’s ja schon genug. Nein ich meine nicht sowas wie den Matrixbrute ;-)

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      pmm AHU

      Hallo Klaus,
      Ich habe eine negative Bewertung abgegeben (tatsächlich 2). Für mich entscheidet in allererster Linie der Klang und der gefällt mir einfach nicht. Das schliesst nicht aus, dass ich Behringer und seinem Team meinen Respekt zolle. Das tue ich. Aber die Klänge hier, wie in einigen der späteren Teaser, sprechen _mich_ einfach nicht an. Alleine die beiden Padsounds (immer flaecheln und Flach B) hier schrecken mich schon ab. Wenn man vom ersten Beispiel auf das zweite geht könnte der Sprung nicht grösser sein. Das OMD Beispiel ist klar (vielleicht etwas hart im Sound), vorne, im Panorama verteilt, wohingegen „immer flaecheln“ und „Flach B“ meiner Meinung nach etwas haben von dem ich mir nicht sicher bin von wo es kommt. Könnte auch ein Bug sein, wie zB ein Mix aus „dry“ und „dry+wet“, etwas im EFX Routing, etc. [Spekulation]. Natürlich können die beiden Klänge auch dem Geschmack des Testers geschuldet sein. Dazu müsste man wissen was dieser gemacht hat. Ich möchte hier niemandes Euphorie trüben, aber Deinen Punkt auch nicht unkommentiert lassen. Mir gefällt der DM12 klanglich bis dato nicht und da hilft der attraktivste Preis nicht drüber weg, sorry.

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        k.rausch RED

        Schön, dass Du Deine Bewertung konkret dargelegt hast. Genau das meine ich: Bewerten, ganz gleich ob gut, schlecht oder lediglich weniger gut. Und dann in der Kommentarstrecke die Herleitung dazu beschreiben. Nur so wird das dann für mich auch nachvollziehbar. Ich würde das hier gerne öfter sehen, vielleicht sogar eine Verknüpfung, so dass eine Bewertung nur mit gleichzeitiger Kommentierung möglich ist.

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          pmm AHU

          Das halte ich für eine sehr gute Idee und sollte eine qualitative Aufwertung bedingen. Im Kommentarbereich lässt sich dann darüber diskutieren.

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            moogulator RED

            bin auch dafür – bei der FX Konstruktion des DM12 ist noch zu sagen, dass man diese zB nicht bypassen kann, man muss dann aufpassen was man wie einstellt, da die FX ja auch Feedbacks zu lassen. Das ist eigentlich gut, könnte aber Fehleinstellungen bewirken.

            Pegel werden per Mix und Level eingestellt.
            Bei Flach B gibt es natürlich auch FX und generell bin ich bei meinen Beispielen – anders als bei sonst üblichen Demos – eher versucht wenig zu nutzen – es ist zwar essentieller Bestandteil des Gerätes – aber ich schreibe im Text ja – die Engine ist die, die ohne FX zu hören ist und diese im Idealfall ohne Unisono zu beurteilen ist für mich wichtig. Deshalb würde ich fast sogar noch die Sounds etwas ausführlicher beschreiben könne – geht technisch nicht direkt – aber am Ende des Berichts. Ab dem nächsten Bericht.

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              pmm AHU

              Danke Mic. Irgendetwas ist bei den beiden Sounds, aber auch in den späteren Teasern. Vorausgesetzt in der CH gibt es ein Exemplar zum Antesten, dann führt da ohnehin kein Weg vorbei.

              Ein Danke auch von mir für Deinen Testbericht.

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              pppch

              aus moogulators forum : Jawoll, es gibt einen echten, analogen FX-Bypass …das wurde so von Uli B. bestätigt.
              ?????????????????????????
              also was jetzt
              im manual steht auch ganz gross true bypass..

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        c.hatvani AHU

        ich finde es schwer, den Sound anhand von Soundbeispielen zu beurteilen, weil jeder Tester seinen eigenen Soundgeschmack hat und dies sich in den Klangbeispielen niederschlägt. Ich meine, man kann z. B. von einem Industrial-Musiker nicht erwarten, daß er die seidigsten, fettesten 80er Jahre Pads zum besten gibt. Und wenn man auf diese steht, die aber in den Beispielen fehlen, klingt der Synth einfach nicht… um eine Beschäftigung am Gerät wird keiner herumkommen, wenn er wirklich wissen will, ob der Synth soundmäßig zu den eigenen Bedürfnissen paßt.

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    ffx

    Der Artikel gefällt mir gut, macht Lust auf das Gerät. Ich glaube, ich werde es mir bald zulegen.Die Soundbeispiele von moogulator finde ich auch super, da sie auf uppige Sounds verzichten und stattdessen analytisch herangehen – Nur etwas mehr über Sägezähne und PWM wäre toll. Sowie auch die digitalen Effekte, das sollen doch hochkarätige Algorithmen sein!

    Ein paar Fragen zu dem Gerät, vielleicht kann sie mir hier ja jemand schon beantworten:

    – Ich würde das Gerät gern auch perspektivisch als Master-Keyboard verwenden, scheint ja endlich mal wieder eine grundsolide Klaviatur zu sein, mit Aftertouch und Modulationsanschluss (wo findet man das heute noch…) Hat das Gerät irgendwelche Features, um VSTs komfortabel zu steuern?

    – Wie sieht das mit diesem iPad Remote aus? Gibt es das umsonst im appstore? Habe noch ios 8 und finde nix.

    – Kann das Gerät audio over USB?

    – Gibt es ein Behringer Forum? Ich blicke bei den ganzen URLs nicht so ganz durch…

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      moogulator RED

      Nein kein Audio via USB, sonst hätte ich das erwähnt. Ist aber bei Analogen auch eher unüblich (Kanone-> Spatz)

      Controller werden gesendet, so kann man schon auch Plugins steuern. USB MIDI gibt es ja auch. Anschluss ist also einfach. Und es gibt WLAN eingebaut.

      Sägezähne schichten wäre über Saw -> Unisono 2/3x – habe ich intern auch getan, Tone Mod dazu bringt aber ein okayes Ergebnis. Ist teilweise auch drin. Das ist das Problem der Erklärungslänge für Audio…

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        ffx

        ok danke für die info. Das mit dem Web-Interface habe ich glatt überlesen. Ist natürlich ziemlich clever, da spart man sich den Entwicklungsaufwand für OS-spezifische Apps und es läuft gleichzeitig in jedem Browser / jedem Internet-Gerät.

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    Piet66 RED

    Danke moogulator für den neutralen Testbericht.
    Wer auf Juno 6/ 60 /106 Sounds steht, mit 6 Stimmen auskommt, aber noch mehr Variationsmöglichkeiten möchte, möge sich bitte auch mal den DIY Synth-Expander „Ambika“ (inzwischen vermutlich nur noch auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich) von Mutable Instruments zu Gemüte führen; wurde hier ja auch schon an anderer Stelle besprochen.

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      Piet66 RED

      Ergänzung: Ambika wird mit wenigen Modifikationen unter dem Namen „TuBika“ bei TubeOhm Instruments weitergeführt, ist also noch aktuell erhältlich.

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    thesoulcatcher

    Guter Test, aber inwiefern haben Polysix und Juno mehr zu bieten als der Deepmind 12???
    Bzw. wie begründest Du das? (denn an den Features kann es sicherlich nicht liegen.)

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    zeitlos

    Heute (3.1.) ist der Deepmind (gekauft bei Thomann, 30.12. morgens um 8 Uhr ;) angekommen.
    Ausgepackt und ausprobiert. Schon der erste Sound ließ mich lange verweilen, da es kinderleicht ist, ihn zu verändern und dabei ständig neue interessante ( auch schöne) Sounds zu kreieren. Schon nach zwei Stunden ist klar. Der bleibt. Moogulator sprach in seinem Fazit von dem „runde[n], mittige[n] mischfreundliche[n] Klang“. Das stimmt genau. Ich habe hier testweise auch das System-8 stehen. Und das klingt, obgleich virtuell, in meinen Ohren viel „analoger“ als der analoge Behringer. Aber die liebevoll programmierten Sounds, der sehr musikalische Arpeggiator, der pfiffige „Polychord“ und der intuitive Zugriff auf viele Parameter machen den Deepmind zu einem meiner zukünftigen Livesynths. ( dabei kenne ich noch längst nicht alle Möglichkeiten. Habe bisher auch nicht in die Bedienungsanleitung gesehen. Die gibt es nicht(!) ausgedruckt) Nicht vergessen sollte man die hervorragenden TC-Effekte, die sich sinnvoll mit dem Analogsound vermischen (lassen). Denn zum Schluss ist nur wichtig, was hinten rauskommt. Und das ist echt gut. Ein inspirierender Synth. Inspirierend wie seinerzeit – für mich – der JP8000. Und gut sieht er auch noch aus, finde ich. Ich bin schwer begeistert.

    P.S.: das System-8 ist auch klasse. Super analoge Sounds. Aber der muss erstmal zurück und wird vielleicht dann gekauft, wenn das Portemonnaie wieder gefüllt sein wird …

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        zeitlos

        Ich habe den JX8p mal eine Weile besessen, aber vor langer Zeit verkauft, weil er – für mich – nicht so vielseitig war, und dafür zu schwer und recht groß. Besonders liebte ich ihn wg. der „P8 Voices“ Ich denke nicht, dass der Deepmind die mystische Stimmung des P17-Sounds hinkriegt. Ähnlich wohl. Ich bin der Meinung, dass der Deepmind dem JX8p nicht sonderlich ähnlich klingt. Ich habe allerdings bisher die Effekte nicht rausgenommen ( sondern nur verändert). Vergleiche ich die Charakter der Grundsounds der Synths mit Bällen o.ä., so sehe ich den JP8000 als wunderschöne Seifenblase*, den Jx8P als Volleyball, den Deepmind als Basketball ( schon etwas fester ) aber noch längst kein Fußball oder Medizinball.

        * durchaus mit Wumm. Ich habe mal bei einem Openair mit dem JP8000 einen Alarm bei einer Bank ausgelöst, weil deren Tresorbewegungsmelder durch das Wummern reagierten :)

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            pppch

            bitte was veganes :P
            und meine frage war eigentlich an leute, die den synth auch besitzen…
            ich glaube…. ist mit zu religiös.. :D

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    c.hatvani AHU

    Guter Testbericht! Es heißt, der zweite Oszillator kann nur Rechteck. Im Text steht aber, die Oszillatoren lassen sich doppeln, richtig? Ist es also möglich, statt 12 stimmen mit je 2 Oszis 6-stimmig mit 4 Oszis einen Sound einzurichten und diese leicht gegeneinander zu verstimmen? Dann könnte man ja 6-stimmig mit 2x Sägezahn und 2 Rechteck durchstarten, was dann gar nicht mal so übel wäre. Schließlich reicht mir auch die Polyphonie von 6 Stimmen eines Prophet-6 oder Juno-60 vollkommen.

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      moogulator RED

      ja, natürlich.
      Der Nachteil an Unisono ist nur, dass man eben nur gegeneinander etwas verstimmen kann, nicht zB 2 Sägezähne mit beliebiger Stimmung. Das würde einen echten 2. Sägezahn benötigen.

      Aber Flächen mit 6 Stimmen mittels 2 Sägezähnen geht.

  42. Profilbild
    Stromklang

    999 Euro hätte ich für einen 49 Tasten Synth ja noch gezahlt, aber mehr wäre mir die Kiste – vergleichsweise – nicht wert.
    Ich sehe es also gelassen und warte ab.

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        pppch

        auf der behringer page steht ja auch pure analog signal path with legendary IR3109-style VCF
        das ist juno 6/60, na gut syle.. ;)
        jx8p hat ein IR-3R05. wobei beim mks 80 zb. je nach version, beide verwendet wurden..
        den dünnen sound von p6 ob6 zu topen… ist wohl eher keine so grosse sache.. und auch sonst die ds.. haben einfach kein so intuitives bedienkonzept.. von der preisen ganz zu schweigen
        ja der p08 einigermassen billig.. aber auslaufmodell
        und evtl. wichtig.. für donk sounds.. kannste die dsi einfach vergessen…

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          Viertelnote AHU

          wobei der Prophet 08 ganz einfach einen
          anderen Charakter hat. Das Curtis-Filter klingt da ruppiger. Ich denke die beiden
          (DM12+P’08) ergänzen sich evtl. gut.

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            pppch

            gut möglich
            p08 ist ja der letze mit curtis.. danach ging es aus meiner sicht nur noch bergab, und sonst eine neuen analogen flächenleger für 1400.- gibt es nicht.
            jeder matrix passt aber auch gut dazu.. ;)

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            pppch

            nee im direkten vergleich zu 80er gear.. P08 ist noch der beste von denen…

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    Son of MooG AHU

    Mich würde jetzt noch ein Vergleich mit den nächsten preislichen Konkurrenten (P-08, System-8, evt. noch P-6 & OB) interessieren. Selten hat es ja solch eine Auswahl an polyphonen (v) Analogen gegeben; mein Juno-6 war seinerzeit der Einzige seiner Art…

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      pppch

      hatten wir schon.. lol..
      aber evtl. kannst du deine sicht zum bypass der effekte erklären…
      offiziell geht das ja..

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        moogulator RED

        habe ich hier https://www.sequencer.de

        und im Verlauf davor auch schon. Ich gehe von der Bekanntheit des Threads und Forums eh aus ;)
        Aber ich hab selbst das hier alles nicht lesen können und daher kann dort auch nicht jeder alles lesen.

        Sagt man noch LOL?

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          pppch

          woher denkst du habe ich das video.. superlol… :D
          aber nochmals du schreibst hier.. das die effekte keine bypass haben… oder verstehe ich da was falsch.. ;)

          und nein, lol sagt man nicht mehr, wurde durch cdu ersetzt :D

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            moogulator RED

            Ach, das war ein Kurzlink, hab ich übersehen. Ich glaub da fliegen wir mit dem ROFLcopter nach Frankreich.

            Es gibt keinen sehr schön zugänglichen Bypass-Taster, das geht über den Screen. Natürlich kann man für jeden der 4 FX Blöcke Pegel einstellen und die Struktur mit Grafik sehen. Man navigiert und hat sein Ziel irgendwann erreicht.

            Inzwischen ist, wie dem Link zu entnehmen, der DM12 wieder bei anderen Leuten.

            Revolution! Nieder mit sowas.
            Keine Experimente!

            AHU ist die neue CDU! Nieder mit uns!

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              pppch

              sry mein comment ist noch in der abteilung für staatsgefährdende schriften.. :P

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                pppch

                @moogulator
                ich muss es dir per pm schicken, da der comics-zeichner gerhard seyfried hier als zu anstössig gewertet wird…CDU !

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    Son of MooG AHU

    Letzten Freitag kam mein DM 12 und nach dem ersten Wochenende damit haben sich schon viele meiner Erwartungen erfüllt. Allen voran sehe ich ihn als den idealen 2016er Nachfolger der Juno-Reihe. Zum Test habe ich diverse Sounds, die ich auf den originalen „Synthesis Memo“-Sheets meines Juno-6 „gespeichert“ hatte, auf dem DM 12 nachgebaut, und siehe da: es funktioniert. Mal sehen; vielleicht schreibe ich meine erste Leserstory dazu, denn da ist ja noch einiges mehr unter der Haube. Eben alles, was man sonst bei seinem Juno noch gerne gehabt hätte…

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    Tinotik

    kommentare sind hier ja mehr als der eigentliche test :) muß ich mir mal in ruhe zu gemüte führen.der test ist gut & hat mich eher in meiner skepsis gegenüber den DM12 bestätigt

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    FriFlo

    Schade … mein erster Blick für einen neuen Poly-Synth geht immer ganz nach hinten in die Anleitung, bei den Midi implementation charts: Polyphonocc pressure received? Yes or No? No leider in diesem Fall. Was mir jedes der DSI oder Sequential Modelle liefern kann, daran hat Ehrungen leider gespart! Finde ich schade, denn es gibt doch spätestens seit dem Roli Seaboard endlich auf breiter Front Controller jenseits der seltenen alten Keyboards, die diesen Wunsch erfüllen. Seitens der Hardware sollte das lediglich etwas Programmierungsaufwand darstellen. Leute! Da baut ihr einen Synth mit 12 unabhängigen Filtern und es gibt keine Möglichkeit, diese auch spielerisch unabhängig zu variieren (von Hand)! Das hätte ich mir mehr gewünscht, als eine VR-Brille.

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    Thomas Columbo •••

    Endlich konnte ich den „grossen“ Behringer Wurf persönlich antesten, aber meine ohnehin geringen Erwartungen wurden noch mehr enttäuscht. Überspitzt gesagt, kann man das Teil auch als Multieffektgerät mit Controller Keyboard plus integrierter Klangerzeugung mit 1 1/2 VCO´s bezeichnen. Einigermaßen passabel klingt er eingebettet in einer Effekt Soße plus hohen Release werten. Ich weiß nicht wie man auf die Idee kommen kann, dass sei so etwas wie ein Roland Synth, da bekommen die Boutique Gadgets eine richtige Aufwertung, die sehen nicht nur nach Roland aus, sondern klingen auch so. Nein, sorry, aber nach meiner natürlich völlig unmaßgeblichen Meinung hat der DM 12 NULL Roland Charakter, ansonsten in jeder Beziehung Low Budget Massenware, die man genauso gut unter der Marke FAME oder einer Thomann Hausmarke verkaufen könnte. Glücklicherweise waren in unmittelbarer Nähe der neue Minimoog sowie der Matrixbrute antestbar, beide Hammerteile, so dass der Besuch nicht umsonst war. Für mich hat sich das Synth Thema BEHRINGER erledigt.

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    c.hatvani AHU

    Nach ich 4 Wochen intensiver Beschäftigung mit dem DeepMind, muß ich sagen: das Ding bleibt bei mir! Das Ding hat wirklich Soundpotential. Hier ein Video, bei dem ich versucht habe, ihn wie ein analoger Polysynth aus den Achtzigern klingen zu lassen:

    https://www.youtube.com/watch?v=Ynm44MeqPfk

    Einen Juno-60 kann er meiner Meinung nach immer noch nicht ersetzen, aber er klingt auf seiner Art sehr gut. Statt dem Chorus-Effekt eines Juno nehme ich gerne die „Dimention D“ Simulation. Und die Matrix-Modulation… herrlich. Ich bin immer noch baff, was da rauskommt wenn man sich mit ihm beschäftigt. „Unisono 2“ Modus ist allerdings Pflicht, denn nur dann hat man 2 Sägezähne. Dann aber nur noch 6-stimmig. Dieser Trick erinnert mich an den Korg Poly-800, auch ein Preisbrecher seinerzeit.

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    711

    „Selbst der DSI Prophet 6, ein echt cooles Teil, muss sich nun messen lassen.“

    Und hat ggf. das Nachsehen. Ich habe mir den DM 12 gekauft und er hat trotz der „unvollständigen“ Oszillatorensektion meine Erwartungen weit übertroffen. Dabei habe ich die Geräte einem 1:1 Test gegenübergestellt. Ich bewerte vorzugsweise das was hinten rauskommt und das ist beim DM12 stets musikalisch und inspirirend. Mit anderen Worten teile ich die Euphorie der Redaktion vollumfänglich und bedanke mich für den aufschlussreichen Test.

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    Kyotonic AHU

    Ich habe nun live testen können. Im Vergleich mit vielen andere Herstellern der vielleicht am besten klingende Synth überhaupt. Sehr spacig vom Sound und trotz fehlenden Fadern und Knöpfen gut tweakbar mit arschvielen Sweetspots. 1001 Punkte von möglichen 100 von mir. Ich freue mich schon auf den Eurorack-tauglichen „D“. Dann muss ich noch ein Case dazu kaufen. So langsam kommen meine alten Synths ins hintertreffen.

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    Obie69

    Viele empfinden es ja als Gotteslästerung, wenn man einen Deepmind mit einem Jupiter 8 vergleicht. Ich habe mich auf diese Provokation eingelassen, auch wenn es hier und da im Internet Puristen gibt, die sowas verwerflich finden. Mein Video demonstriert nur, dass man Dank sehr nützlicher Features, etwa Verdoppelung der Stimmen, Sounds hinbekommen kann, die einem Jupiter 8 schon sehr nahe kommen:
    https://youtu.be/gYPfEk5X-MM

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      Dirk Matten RED

      Der Jupiter-8 ist von den Großen der damaligen Zeit (Sequential Prophet-5, Oberheim OB-X/OB-Xa etc., Rhodes Chroma, PPG Wave 2.2/3, Moog Memorymoog) derjenige, der am neutalsten klang, weniger freundlich ausgedrückt, am wenigsten Persönlichkeit und klangliche Eigenständigkeit vorweisen konnte, von daher sollten vergleichende Klangbeispiele nicht allzu schwer sein. Auch wenn ich mir jetzt keine Freunde gemacht habe, ist aber so und ich weiß, wovon ich rede. Eigentlich ein stinklangweiliges Gerät. Habe die an gute Kunden und Freunde zum EK weitergereicht.

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      Dirk Matten RED

      Ich habe die Firma Roland nicht „gebasht“, sondern lediglich auf Grund meiner langjährigen Erfahrung mitgeteilt, dass der Jupiter-8 über wenig klangliche Besonderheiten (Klangcharakter) verfügt und somit bestimmte Klangeinstellungen von beliebig anderen Synthesizern problemlos nachzustellen sind. Dass der Deepmind 12 dem Jupiter-8 in allen Bereichen ebenbürtig ist, so wie das der Vergleich suggerieren soll, ist Verdummung der Leser.

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        Kyotonic AHU

        Du hattest den Zwinkerli net gesehen. ;)
        Natürlich ist der Deepmind ein Apfel und der JP8 eine Erdbeere oder umgekehrt. Es ist aber schon mehr als erstaunlich was der DM12 bei ordentlicher Programmierung rauslässt. Bisher programmiere ich nur klassische Sounds die mit ordentlichem Interface, „Ballsy“ VCA und Boost schon eindrucksvoll daherkommen. So gesehen ist der DM12 ein Studiogerät das hoch flexibel ist. Diesen Entwicklungsaufwand höre ich wie bei keinem anderen neuen Synth und dafür schätze ich die Jungs bei Behringer. Wer „Vintage“ verwöhnt ist hat vielleicht andere Maßstäbe aber in puncto Abstimmung ist der DM12 m.M.n. ein Schwergewicht.

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        Obie69

        Ich glaube, du hast da das Video falsch verstanden. Ich wollte keinesfalls suggerieren, dass der Deepmind dem Jupiter 8 ebenbürtig ist. Es wäre etwas kühn, dies anhand von zwei sounds, die ein bisschen gerweaked sind, zu behaupten. Wie im Text meines Videos steht, ist das ein Deepmind Tutorial. Ich wollte damit demonstrieren, dass man aus dem Gerät doch einiges rausholen kann, worüber ich selbst überrascht war. Das erste Brass Patch ist immerhin ohne die internen Effekte. Möchte man mit diesen Synthesizer auf die Bühne und JP8 oder einfach 80er analog Sounds darbieten, wird kein Zuhörer feststellen, dass da kein JP8, Obie oder was auch immer steht.

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Behringer DeepMind 12

Bewertung: 6 Sterne Bewertung des Autors
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