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Test: Behringer DeepMind 12D, Synthesizer-Modul


DeepMind 12 ohne Tasten

Vorwort der Redaktion

Der Behringer DeepMind 12D entspricht technisch bis auf die fehlende Tastatur dem DeepMind 12. Wir hätten also getrost nur einen kurzen Bericht schreiben und auf den umfangreichen Test von Mic Irmer verweisen können, der die Tastaturversion bereits im Dezember 2016 für uns vorgestellt hat. Aber nach der Rekordanzahl von 175 Kommentaren war uns klar, wir brauchen eine  zweite Meinung. Hier ist sie: Unser langjähriger Autor und Synthesizer-Kenner Bernd Scholl hat deshalb die nagelneue Desktop-Version des DeepMind 12 nochmals genau unter die Lupe genommen – dazu vor allem auch die inzwischen erhältliche Software, die selbstverständlich auch kompatibel ist mit der Tastaturversion.

In diesem Sinn, viel Spaß und ein musikalisch ergiebiges Wochenende,
Euer Peter Grandl

Behringer DeepMind 12D

Seit dem letzten Superbooth hat es sich in der Synthgemeinde rumgesprochen, dass Behringer sein Synthflaggschiff DeepMind 12 nun auch als Behringer DeepMind 12D im Programm und zusätzlich in abgespeckter Form mit nur 37 Tasten und 6-Stimmen als DeepMind 6. Somit werden zum einen Käufer mit geringerem Budget angesprochen und auch der Wunsch vieler Interessenten nach einer Rack-Variante erfüllt. Insbesondere Desktop-Varianten sind und waren schon immer beliebt, denn sie bieten den gleichen Sound und identische Features auf weniger Platz zum günstigeren Preis. So auch beim DeepMind 12.

Ich verfolge wie viele von euch von Beginn an die Berichterstattung zur Entwicklung des DeepMind bis hin zu dessen Auslieferung. Anfänglich war ich hin und her gerissen. Zum einen sind da zig andere Synthesizer-Firmen, die seit Jahrzehnten Knowhow entwickeln und mit Hilfe dieses Fundus regelmäßig neue Instrumente bauen. Und nun soll Behringer aus dem Stehgreif einen eignen, anständigen und gleich 12-stimmigen analogen Synthesizer kreieren? Auch keine der hinzugekauften Firmen TC Electronic, Klark Teknik oder Midas haben meinem Wissen nach je etwas mit Synthesizern zu tun gehabt. Rauschgeneratoren ausgeschlossen. Dieser kleine Seitenhieb sei mir bitte gestattet. Somit war ein gesundes Maß an Skepsis erst mal angebracht. Dass solche Experimente auch schiefgehen können, beweist zum Beispiel Akai mit seinen Wölfen und Katzen.

 

Als dann die ersten Klangbeispiele zum DeepMind 12 auftauchten und der Straßenpreis mit 1.198,- Euro feststand, war ich persönlich positiv überrascht. Denn ein Instrument ist immer nur so gut wie sein Klang. Und der DeepMind 12 klingt. Er hat Charakter und ich bewerte das stets unabhängig von einem eventuellen Roland Juno-106 Vorbild, da ich nie einen Juno hatte. Zudem besitzt der Behringer DeepMind 12D einige Features, die kein anderer Synthesizer dieser Art vorweisen kann. Gut, ein paar Features fehlen auch. Aber dazu später mehr in diesem Test.

Kritik zur Politik von Behringer hin oder her. Ich habe für mich persönlich Pro und Contra auf beide Seiten der Waagschalen gelegt und sehe es so, ohne dabei dem endgültigen Fazit am Ende dieses Artikels zuvorzukommen: Der DeepMind 12 Desktop ist ein gut klingender, durchdachter Synthesizer, den ich auf Augenhöhe zu seinen Mitbewerbern sehe (die weit mehr als doppelt so viel kosten, wenn man z.B. die beiden 6-stimmigen Module von Dave Smith Prophet-6 und OB-6 in Betracht zieht). Man bekommt bei Behringer viel Synthese, ausreichend viele Stimmen, eine ordentliche Portion Innovation und eine Menge Inspiration für sein Geld. Und das ist es doch, was wir im Herzen eigentlich wollen.

 

Der DeepMind 12D ist identisch mit dem DeepMind 12 Keys. Es fehlen nur die Keyboardtasten, Pitch-/Modwheel sowie die Transpose-Taster. Alle anderen Regler, Taster, Potis, das Display, Ein- und Ausgänge, WiFi sowie die gesamte Engine sind identisch. Der Sound somit auch. Somit konnte das Gehäuse auf handliche 12 x 45,7 x 22,5 cm schrumpfen. Das Gerät wiegt 4,2 kg. Das Design ist eher funktional und schlicht. Hier hat Behringer wenig gewagt. Im Ansatz könne man auch von Understatement sprechen. Für mich hätte es etwas moderner sein dürfen.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Synthie-Fire AHU

    Schön das es ihn jetzt auch als Desktop gibt.
    Artikel fand ich sehr schön geschrieben und die Klangbeispiele sind auch gut gewählt.

    En paar andere Wellenformen im OSC hätte ich gut gefunden.
    Klar für alles was nicht passt heißt es jetzt; Aber für den Preis…

    Könnte mir aber dennoch gut gefallen. :-)

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    Kyotonic AHU

    Ist alles zu gesagt worden. Jetzt ein relativ teurer Desktop ohne Split/Multimode mit zusätzlichen Oszillator-Optionen bei 6-facher Polyphonie? Chance verpasst!

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      Xenox.AFL

      Ich glaube, es ist das Desktop Modell vom DeepMind12 und deswegen hat der auch 12 Stimmen und nicht 6…

      Desweiteren finde ich, fängst du ganz schön an zu jammern, natürlich würde jeder User hier und da gerne mehr haben, das ist normal, aber kauf mal einen analogen Synthie mit 12 Stimmen für etwas über 1000, ich denke, zu den 999 kommt noch die MwSt. dazu, aber auch wenn nicht, es sind fast 1000 Euro weniger als andere Geräte die es etwas anders können, aber auch teurer sind.. Deswegen finde ich das jammern auch hohen Niveau…

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    fkdiy ••

    Bestimmt ein klasse Synthesizer. Mich stören allerdings die Lüfter – nicht wegen der Geräusche, sondern weil es Verschleißteile sind, die irgendwann den Geist aufgegeben werden, lange vor Elkos und allen anderen internen Bauteilen.

    Und was dann mit aktiv gekühlten Komponenten passiert weiß sicher jeder, bei dem mal ein Computer den Hitzetod gestorben ist. Finde ich problematisch.

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      amazonaman AHU

      Es ist ein Behringer! Wie lange soll er denn leben? Technisch sind die Behringer Geräte durchweg gelungen aber wehe es gibt bewegliche Teile, dann wird es schwierig…. Nach der Garantie Zeit.

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      Tyrell RED

      Welches 12stimmige, analoge Soundmodul mit überzeugendem Klang unter 1.000€ kennst du denn noch?

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        defrigge

        Für mich ist ein „Best Buy“ etwas anderes als ein „Best Budget Buy“. In Computer-Tests wird das sinnvollerweise auseinandergehalten („Preis-Leistungs-Sieger etc.).
        Und was den Klang angeht, würde ich eher von „teilweise überzeugendem Klang“ (Pads, ein paar Bässe, Effektsounds) reden. Bräuchte ich einen ersten Poly-Analog-Synth für viele Einsatz-Zwecke mit genügend Punch und Biss, würde ich eher warten und sparen, als hier mit den gegebenen funktionalen (ADSR) und klanglichen Beschränkungen zuzuschlagen.
        Trotzdem ist es wunderbar, diesen bemerkenswerten Synth zu diesem Preis auf dem Markt zu sehen!

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        Kyotonic AHU

        Immer die kastrierten Oszillatoren zu grunde gelegt….. Ich brauche nicht weiterreden oder? ;)
        Wie schon bei vielen anderen „Budget-Synths“, so fehlen auch dem DM12 wichtige Features. Klark-FX und Schönklang sind für mich keine Synthesizer-Merkmale. Der DM wird auch kein Klassiker, jedenfalls nicht in der Form. Gebt dem DM6 einen Oszillator-Mixer mit mindestens 2 unterschiedlichen/verstimmbaren Wellenformen gleichzeitig und ich bin geneigt die Diskussion zu beenden. Hier wird eine String-Machine als Synth verkauft. ;)

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        digital-synthologie ••••

        Keinen. Aber nicht für alle ist der Preis das entscheidende. Ich bezahl lieber mehr Geld, wenn das Gerät besser ist.
        Ich will keineswegs den Deepmind schlecht machen, allein die Editoreinbindung per WLAN ist klasse. Aber ein Lüfter, der zu hören ist? Nichts für mich.

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          Son of MooG AHU

          Es wurde zwar schon an anderen Stellen mehrmals erwähnt, dennoch: die Lüfter können zur Not auch unter die Hörschwelle runtergedreht oder auch ganz abgeschaltet werden.

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        a.jungkunst AHU

        Die Stimmenzahl und der Preis sind Fakten, der überzeugende Klang ein eher subjektives Empfinden. Ich kann Deinen Klangeindruck nicht teilen, nachdem ich einige Zeit mit einem DM12 verbracht habe. Womit ich nicht behaupte, dass er schlecht klingt. Aber für einen Best-Buy ist es m.E. zu wenig, dafür ist er nicht besonders genug. Mein Eigen werde ich ihn nie nennen.

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    Marius Seifferth AHU

    Toller Testbericht :) Hat mir persönlich besser gefallen als der Erste! Zwei Ergänzungen hätte ich allerdings noch im Angebot :D Es gibt schon ein Soundset von jemanden. Ich bin kürzlich drüber gestolpert als ich nach Sounddemos suchte:
    http://www.....eepmind-12
    Bei der möglichen Konkurrenz wäre eventuell noch der Futuresonus Parva zu erwähnen, der öfter mal übersehen wird. Aber ok, er ist ja auch kleiner :D den kann man mit maximal 8 Stimmen bekommen, aber bei Bedarf auch mit weniger, falls das Budget nicht mehr hergibt. Der kostet dann ebenfalls 1000 Dollar, wobei hier dann noch eventuell Zoll hinzu kommt:
    https://futureson.us/

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        Marius Seifferth AHU

        Einerseits stimmt es, dann bedenke aber auch: 3 Oszillatoren, mehr Wellenformen, bessere Modmatrix etc. etc. – Andererseits hab ich bereits erwähnt dass es auch günstiger geht, wenn man Versionen mit weniger Stimmen kauft. Preisliste:
        Monophon: 499 + Shipping + Zoll /
        2 Stimmig: 599 + Shipping + Zoll /
        3 Stimmig: 699 + Shipping + Zoll /
        4 Stimmig: 799 + Shipping + Zoll /
        5 Stimmig: 899 + Shipping + Zoll /
        Naja und hat voll ausgestattet für 999 plus bla und blubb. Und nicht alle leben in Deutschland ;)

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          TobyB RED

          Ho Bro,

          ich euch das mal exemplarisch gerechnet. Weil ganz so einfach ist das nun nicht. Die von dir aufgeführte Rechnung ist nicht korrekt. Der Zollwert, also deine Einfuhrumsatzsteuer wird anders berechnet. Das macht dann wenigstens einen 100€ Schein mehr EuSt :-D

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        TobyB RED

        Gude Lektor und Gude Marius,

        Punkt 1: Impulsversender zahlen andere Frachtrachten als Firmenkunden.

        Punkt 2: Der Zollwert wird berechnet aus Warenwert + Frachtkosten + Handlingsagent Zoll + etwaige Zollkosten bei der Ausfuhr aus Drittland

        Punkt 3: Frachtkosten kann man online errechnen lassen, http://bit.ly/2hXx6xx , Prinzip Das Verhältnis von Gewicht und Volumen bestimmt den Preis.

        Punkt 4 bis 1000 € WW vereinfachtes Zollverfahren mit 3 „pro forma Rechnungen“ ab 1000€ komplettes Zollverahren.

        Punkt 5: Vergleichbare Kiste aus den USA als Impulsversand nach Deutschland, Frachtkosten 334,83€, Zoll noch on top ;-)

        PS: Sammelbestellung planen ;-)

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          Marius Seifferth AHU

          Hej Toby,
          Ich hab keinen 100er Fracht und Zoll- draufgeschlagen ;) Lies bitte genau was ich geschrieben habe und was nicht ich geschrieben habe, danke! Die 100 Dollar Differenz in meiner Auflistung beziehen sich auf die unterschiedlichen Versionen des Parva, wo der Unterschied zwischen 2,3,4 und 5 Stimmige Version jeweils ein Hunderter ist. Nebenbei: Frachtkosten unterscheiden sich auch von Versandlogistiker zu Versandlogistiker und wirkliches „shipping“, also Schiffsfracht ist um einiges Billiger als Luftfracht – Nur mal so als Beispiel ;) Dauert dann natürlich länger, aber so heftig können die Hummeln im Hintern doch gar nicht sein, oder!? :D

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            TobyB RED

            Hallo Bro M,

            ich habs ja nur mal vorgerechnet ;-) Die Polyphonie macht bei den Frachtkosten, den Bock auch nicht mehr fett, es sein denn die Stimmen werden in Kilo aufgewogen. Elektronik per Schiff, kann man machen. Über Frachtrachten möchten wir jetzt nicht diskutieren. Seepost bis 20 kg aus den USA derzeit 75,99€ Laufzeit 18 Tage. Wie gesagt, ich hab von Logistik keine Ahnung ;-)

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              Marius Seifferth AHU

              Hahahaha, DER war gut :D btw. ich war tatsächlich so neugierig, dass ich den Hersteller jetzt mal angeschrieben habe um mehr dazu zu erfahren. Nichts desto trotz, ist es eine Alternative und wenn Du dir ansiehst, dass hier auch DSI zum Vergleich genannt wird und wie viel die jeweils kosten – Dann denke ich immer noch dass es eine Alternative ist ;)

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                TobyB RED

                Ho Bro,

                du weisst ja mein Onkel heisst Bob. ;-) Selbstimporte können klappen, müssen aber nicht. Meiner Erfahrung nach klappts mit Borderlinx sehr gut. Die machen für dich den Versand, Zoll und verfrachten alles, gegen eine kleine Gebühr. Also DSI und Behringer würd ich eher als Ergänzung und weniger als entweder/oder sehen. Der DM12 und DM12R haben ihre Qualitäten. Die Brass Sektion und Pad Sektion ist sehr gut. FX Sektion on Board ist für mich unwichtig, ich jag das eh alles durch Boss Microrack, MX200/400 und EHX Outboard. Ich hab den DM12 auf der Liste. Das er einen Lüfter hat, ist unproblematisch. Ich bin mir sicher das man das Modden kann, wurd ja beim Kronos auch gemacht.

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                  Marius Seifferth AHU

                  Auch hier noch mal der Hinweis – Ich hab Futuresonus angemail und nach den Endpreisen für 4 Versionen gefragt – die Antwort sieht so aus:
                  „Shipping cost to anywhere in the world is US$50. VAT and customs duty will be collected by your local carrier — I think for Germany VAT is 19%, and there is an import duty of around 5%. I can’t guarantee that those are the correct numbers, though.

                  Approximate total prices will be:
                  Mono: US$680
                  2 Voice: US$800
                  3 Voice: US$930
                  8 Voice: US$1300“

                  Klar, ich sehe das auch eher als Ergänzung. Mit den DSI’s kannst Du Dinge die mit dem DM12 nicht gehen – Umgekehrt gilt das Selbe. Und so auch mit dem Parva. Aber an irgendeinem Punkt muss man halt abwägen. Wir haben leider nicht unendlich viel Geld und Platz, um all die schönen und geil klingenden Geräte zu kaufen, die wir gerne hätten :D

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                    TobyB RED

                    Ho BroM,

                    gemessen am Preis für 8 Stimmen, würde ich den DM12 vorziehen. Prinzipiell hört mein Ohr das er sich sehr gut mit dem KARP Oddy und 2 Boutiquen JP08 verträgt. Ich sehe ihn auch als Partner des System 8. Wobei die Brass der JP08 wird er nicht schlagen können. Aber für Pads und andere Sounds sehe ich definitv Potential. Bei mir ist das Problem eher fehlende Kanalzüge an den Pulten, ZED 14 voll, MX 1 voll, ZED 420 auch voll. :)

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        Marius Seifferth AHU

        Hi Doc, falls Du schon einen geordert und bekommen hast, würde mich gerne mal interessieren, wie viel letztlich beim Preis noch dazu gerechnet werden muss. Den DeepMind 12 werde ich zwar definitiv als erstes kaufen – Aber der Parva soll direkt danach folgen.

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          swissdoc RED

          Meiner ist gebraucht von einem der original Backer in der Schweiz gekauft. CHF 750 waren das. Neu muss man mit USD 999 plus P&P plus Einfuhrumsatzsteuer von 19% plus Zoll rechnen.

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    Bernd Scholl RED

    Ich habe keine Sekunde darüber nachgedacht, ob ich den Best-Buy-Botton beim Einpflegen des Artikels anklicke. Für dieses Gerät wäre alles andere ein Farce.

    Preis: der DM12D wird bestimmt nicht teuerer als der DM12… 999€ sind also schon realistisch.

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    phoges

    Jahrelang haben alle so etwas gefordert.
    Würde da jetzt DSI, oder MOOG draufstehen – würden sich alle einnässen …..
    Und bevor jetzt wieder alle aufschreien : den Minimoog Nachbau von Behringer finde ich auch einfallslos und dreist kopiert.
    Hier geht es aber um den selbst kreierten DM12 von Behringer.
    Und der DM12 ist ein Top Synth zu einem super Preis-Leistungsverhältnis. Punkt.
    Diese arroganten Kommentare überall sind einfach nur peinlich und nicht wirklich objektiv.
    Wem´s nicht gefällt – nicht kaufen. It´s that simple. Man muss aber nicht immer alles künstlich aufbauschen und überall seinen elitären Senf dazugeben. Viel User freuen sich über bezahlbare Synthesizer in diesem Format.

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        iggy_pop AHU

        Das Einzige, was der Aufnahme von guten Tracks in der Regel im Weg steht, sind die Typen, die vor den Geräten sitzen.
        .
        Ob da nun Behringer oder Buchla draufsteht, ist dabei unerheblich.

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    Soundreverend ••

    Toller Testbericht, sehr professionell, Danke! Hätte ich noch keinen analogen Synth würde ich mir den Behringer kaufen. Für Viele auf jeden Fall ein „Best Buy“. Das mit dem Lüfter finde ich auch eigenartig und unerwartet, wann gab es das zuletzt? Elka Synthex? Da müsste man wirklich mal nachmessen wie warm oder heiß es in dem DM wird und ob man den Lüfter auch abklemmen könnte :-) Vielleicht braucht man den ja nur im Sommer in der Dachgeschoß- Wohnung.

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    Moogfeld

    Ich stimme dem Fazit des Autors zu 100% zu: letztendlich zählt nur der Sound und nachdem ich den DM 12 nun drei Monate besitze, diesbezüglich auch mein persönliches Fazit: analog warm, wuchtig, dreamy…..ich liebe ihn!
    Einzig einen Split und Double Mode würde ich mir noch wünschen.
    User an großen Uli B.: bitte via Software-Update Split und Double Funktion nachtriggern —- Danke!

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    TobyB RED

    Der Best Buy ist absolut gerechtfertig. Bernd deine Klangbeispiele sind genial!

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    tomk •••

    Toll geschriebener Test, richtig GUTE Klangbeispiele! (Ventilatoren sind für mich, u.a., ein abolutes K.O. Kriterium.)

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    Son of MooG AHU

    In den 4 Monaten, die ich meinen DM 12 nun spiele, habe ich nie einen Volume-Fader für DCO 1 vermisst. Für den unwahrscheinlichen Fall. dass ich einen Sound nur mit DCO 2 (evtl. + Noise) bauen wollte, kann ich DCO 1 einfach abschalten. Ferner hatte ich bei allen bisherigen Sounds noch mindestens einen Mod-Slot frei, wobei ich die Mod-Matrix sehr häufig verwende, auch für FX-Parameter. Bei überlegter Programmierung (alsö nur da, wo direkte Modulation nicht möglich ist) sind 8 Slots völlig ausreichend. Die Lüfter kann man auch abschalten, wobei die mich nicht stören, weil ich meistens Kopfhörer aufhabe. Beim Desktop hätte ich beiliegende Rack-Winkel erwartet; ich hoffe, das ändert sich noch…

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    costello RED

    Ein sehr attraktiver Synthesizer zu einem unschlagbaren Preis. Gerade der warme Grundsound hebt sich positiv von den etwas sisselig-britzelig scharfen Höhen der DSI-Geräte ab. Vom Gesamtkonzept kommt mir der Quantum glaube ich näher; aber der kostet auch 500 Euro mehr. Danke für den schönen Testbericht und die sehr aussagekräftigen Klangbeispiele.

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    justme

    Mir gefällt er teils teils, hat einige wirklich schöne Klangoptionen und ist seinen Preis und mehr mit Sicherheit wert… vielleicht ist MK II ja dann ohne Lüfter… Die OSC-Sektion finde ich noch nicht mal so schlimm, auf meinem OB-6 mache ich viele Sounds mit nur einem OSC… aber das Verhältnis Oberflächenbedienung/Menü ist mir zu wenig intuitiv. Aber in Summe sind der DM12 Desktop, wie auch der Novation Peak, wirklich eine tolle und bezahlbare Bereicherung der Poly´s …

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    andreas1303 •••

    Wie man einem Synthesizer mit Lüftern ein „Best buy“ geben kann, ist mir ein Rätsel. Für mich ein absolutes No-Go und zeigt, dass die Kiste nicht zu Ende gedacht ist. Viel Spaß damit in paar Jahren oder jetzt schon auf Tour.
    Na gut, im Wohnzimmer, fein säuberlich vor Staub geschützt mit Muttis Häkeldecke und nur alle paar Wochen mal eingeschaltet, könnts vielleicht schon eine Weile gut gehen.
    Oder vielleicht sehen wir auch eine absolute Weltpremiere: Die erstmalige Durchbrechung des Prinzips, dass man immer genau den Wert bekommt, den man bezahlt. Ich bin sehr gespannt auf den Rückblick in 5 oder 10 Jahren.

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    Bernd Scholl RED

    Eine Ergänzung noch: Die Lüfter des DM12 D lassen sich auch ausschalten! Dann ist Totenstille. Da Behringer diese Option zulässt, sollte der DM12 also auch ohne Lüfter funktionieren. Die Frage ist allerdings, wie schnell dann die internen Bauteile altern werden (weil je wärmer, desto schneller alt). Deswegen sehe ich den Lüfter als Option aber nicht als unbedingtes Muß.

    Ansonsten Danke für Euer Feedback. Eure weiteren Fragen werde ich versuchen zu beantworten.

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    barkingdog

    auch wenn ich von budget-synth-fans geprügelt werde: das design ist in guter alter behringertradition schauderhaft. ein frankensteinartiges sammelsurium an schlechten zitaten, ums mal höflich zu formulieren. Ich weiß, es geht doch bloß um den sound. mir aber nicht. Meine affektive und ästhetische zuwendung zu einem guten synth verändert auch meine art mit dem gerät zu arbeiten. da spielt look and feel eine große rolle. verarbeitung und ästhetik sind bei hardwaresynths, wie bei jedem werkzeug, ein weiterer kanal um zu besseren musikalischen ergebnissen zu kommen. darum arbeite ich ungern-nie mit softsynths.

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    monokit

    Ok…nach dem Abschnitt mit dem Hinweis, das man ein IPad zum Kauf des DeepMind12 zusätzlich anschaffen solle um in besser editieren zu können, hab ich aufgehört zu lesen. Danke für den Test, jetzt weiß ich definitiv das der DM und ich nicht miteinander klar kommen würden. Dann gebe ich lieber doppelt soviel aus und verzichte aber bewußt auf IPad Zwang, da das erworbene Instrument ohne auskommt und auch ohne Menü Gehoppel. Manche stört es sicherlich nicht, mich schon.

    • Profilbild
      barkingdog

      Da stimme ich vollinhaltlich zu. Einfach noch ein bisschen länger sparen und was odentliches kaufen. Ich glaube, das problem ist dass viele leute spitzensynths zu low cost preisen haben wollen, was einfach nicht geht, dann stehen 30 kisten in den studios die alle nicht viel gekostet haben aber halt auch alle nur so halb halb mittel sind. Oder eben mit solchen seltsamen koppelungen an die macs… Bin gespannt ob die app in 5-7 jahren noch auf den macplattformen gepflegt wird…

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    Despistado ••

    Das mag zwar jammern auf hohem Niveau sein, da der Preis wohl echt in Ordnung geht, aber wenn man bedenkt, dass die Tastaturvariante so um die 1200€ kostet, sind knapp 1000€ dann doch recht viel.
    Meistens kosten die tastaturlosen Varianten ja eher 300-400€ weniger als die mit Keyboard.

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    Zierenberg

    Also als Instrument find ich den DM 12 sehr gut. Der fehlende Stereo-Eingang ist wohl das größte Manko aus meiner Sicht, gerade wegen dieser spektakulären EFX – Engine. Aber stimmt, erst mit der Mod-Matrix wird diese zu dem was sie im Synth ist, somit relativiert sich das auch. Einerseits finde ich den eingeschränkten Grundsound als instrumental positive Eigenschaft, andererseits sind einfach viele Klänge damit entweder gar nicht oder nicht überzeugend machbar. Ansonsten ein toller Wurf, den nur als Stringmachine zu bezeichnen ist einfach schlicht unangebracht.

    ZPA +FSF (YT) gibt den Daumen hoch!
    Grüße,
    René Zierenberg

  22. Profilbild
    Spock

    Danke für den klasse ausführlichen und für mein Befinden objektiven und fairen Test.

    War gestern im Laden und habe mal die üblichen Verdächtigen gegen-gecheckt.
    Behringer Deepmind, DSI Mopho 4X, DSI Prophet, Roland System-8.
    Natürlich alles subjektiv.
    Ich befasse mich seit 30 Jahren mit Synths und hatte allerhand incl. Virus, Nordlead, Roland JD .. Aber bin kein Profi oder so.
    Die DSI Synths klangen in meinen Ohren „edler“, „definierter“, „teurer“.
    Der Roland System-8 gefiel mir soundmässig gar nicht, im Vergleich mit den Analogen dachte ich nur „WTF?“. Kein Druck, alles effektig, die Oberfläche irgendwie Kindergarten.

    Beim Behringer Deepmind blieb ich am längsten hängen ehrlich gesagt.
    Er klingt „eigentlich schlechter“ als die Dave Smith Synths. Aber ich mags scheinbar schlechter.
    Difusser, irgendwie eher lo-fi (im direkten Vergleich), die Presets total effekt-überladen, die sollte man begradigen.

    ABER – der Behringer inspirierte mich bei dem Testlauf und machte mir richtig Spass.
    Zu den Soundvorstellungen die ich so habe (Triphop, Lofi, Portishead, Timber Timbre als Beispiel) passte er rein subjektiv am besten.
    Die 2-3 Sounds die ich da spasshalber zusammenbrutzelte am DM klangen für mich hammerartig geil – das was ich suche quasi.
    Der wirds daher wohl werden.
    Die Schieberegler find ich aber staubanfällig, Drehregler sind besser.

  23. Profilbild
    Paul Tunyogi-Csapo

    Ich muss gestehen, das ich nur die Fader vom DM 12 nur angefasst habe.
    Das hat schon genügt um abzuschätzen welche geringe Lebensdauer diese Geräte haben werden. Der Review von Sonic Lab hat die wackeligen Fader schon zurecht deutlich bemängelt.
    Diese 1000 € kann man auch in eine Anzahlung eines vernünftigen Synths investieren….auch Soundmäßig.
    Es ist halt ein Produkt von Behringer,…. wobei ich gestehen muss, das ich vor vielen Jahren ein Volumenpedal von Behringer gekauft habe. Es war / ist das beste und stabilste von allen.

  24. Profilbild
    Wellenstrom AHU

    Verstehe das ewige Behringer Gebashe auch nicht…. jahrelang mit dem billigsten Behringer Mikro C1 oder wie das heißt, den Behringer MS 40 Abhören und den V-Amps (Auch Bass V-Amp) Songs aufgenommen und abgemischt…. ging alles ganz passabel. Kaputt ist auch immer nur was gegangen, wenn es irgendwo runtersegelte und ordentlichst aufprallte. Ansonsten kannste mit dem Zeug jahrelang problemlos (und mit passablen Ergebnissen) arbeiten.

  25. Profilbild
    Kyotonic AHU

    Ich habe da oben einen bösen Kommentar geschrieben und nun steht der DM12D neben mir. Ich kann Spock nur beipflichten. Die FX sind derzeit chronisch aus und die Presets werden sofort initialisiert. Was dann aber kommt ist über sehr weite Bereiche hervorragend abgestimmt, mit vielen Sounds auf nur wenigen Milimeter Fader und er klingt insgesamt rund. Beim Minilogue z.B. muss ich sehr lange basteln um einen amtlichen Sound zu bekommen. Der klingt dann zwar gut aber mit erheblich mehr Aufwand. Das nervt und wiegt im Vergleich schwerer als ich zuerst dachte. Deswegen geht der wieder. Der DM12 ist wirklich sehr gut entwickelt worden und gehört definitv zu den top 5 Synths neuerer Bauart. Die FX hätte ich gerne über Input nutzbar. Nick Batt hat damit über die Modmatrix schöne FX-Orgien veranstaltet. Damit werde ich noch schöne und spacige Stunden haben.

  26. Profilbild
    olduser

    Rackseitenteile gehören zum Lieferumfang mittlerweile, Qualität stimmt für mich, ab der Klang stimmt kann ich noch nicht wirklich sagen. Ich könnte mir aber den Deepmind 6 für meine Rackvariante noch dazu vorstellen.

  27. Profilbild
    olduser

    Klanglich ist die Kiste merkwürdig im positven Sinne, man wundert sich nämlich was rauskommt;-). Ich stelle mir jetzt den Prophet REV2 dazu und dann passt das.Klanglich ist die Kombi fast unschlagbar, schade das der DM12 keinen Eingang für die gute Effekteinaheit hat, denn DSI kann da überhaupt nicht mithalten, da würde ich die Effekte eher ausstellen und beim Deep Mind gehören diese mit dazu. Lüfter ist abgedreht , laufend ist er nicht auszuhalten, da müssten Silentfans rein.

  28. Profilbild
    alba63

    Ich habe den DM12 nicht (oder noch nicht), aber es ist halt auffallend, dass in Foren – egal ob Musik oder anderen technischen Themen – einige stets recht laut und voller Inbrunst bestimmte Geräte anprangern. Freie Meinung ist selbstverständlich, aber die kann man auch ausgewogen und entspannt äußern. Wen kümmerts, welches Prädikat am Ende unter so einem Test steht? Kann sich ja jeder bei JustMusic und Co. ein eigenes bilden. Es herrscht halt gern die Meinung „je harscher meine Kritik, desto höher mein Anspruchsniveau“. Naja, wers braucht.
    Zum Instrument: Klar sind die Möglichkeiten eingeschränkt, aber wer die aufgezählten Optionen haben wollte, müsste sicher gern doppelt soviel hinlegen, dann hätten auch wieder alle gemeckert. Die DSI Synths kann man ja kaufen, aber die klingen halt meist etwas arg drahtig, für „lush“ nicht unbedingt erste Wahl.
    Und was die Monosynth- Schlachtschiffe aus englischen Edelschmieden betrifft – Schneiders Büro ist nicht weit von hier – so weiß man ja, was man da für eine Stimme bezahlt…

  29. Profilbild
    utopia3000

    Habe gestern den „großen“ Deepmind beim Händler betrachtet und war da schon über die Fader besorgt. Ob das lange hält? Man kann über Roland und über die Systemlinge sagen was man will, die sind wenigstens ordentlich verarbeitet.

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Behringer DeepMind12 Desktop

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