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Test: Motu UltraLite mk4, Audiointerface

13. März 2017

High End im Kompaktformat?

Das Audiointerface Motu UltraLite mk4 ist eines der neuesten Produkte des amerikanischen Herstellers, der nicht nur bei den engagierten Hobbymusikern, sondern insbesondere auch im professionellen Audiosektor seit Jahren einen sehr guten Ruf genießt. Zuverlässigkeit und langes Elektronikleben haften den Motus als Ruf an, man schaue nur mal in der Bucht z.B. nach dem allerersten 828, das selbst nach so vielen Jahren immer noch läuft und für das seitens Motu bis zum heutigen Tage die Treiber an aktuelle Gegebenheiten mit angepasst werden.

Motu UltraLite mk4

Von außen betrachtet

… habe ich wieder einmal das optisch unverwechselbare Motu-Gehäuse vor mir, das aus einem an den Gehäuseseiten abgerundeten und sehr stabilen Metallgehäuse mit Be- und Entlüftungsschlitzen besteht. Beim Motu UltraLite mk4 handelt es sich um ein 9,5-zölliges Gehäuse, sprich halbe Rackbreite. Über mitgelieferte Befestigungsteile lässt sich ein weiteres Motu Interface gleicher Baugröße zu einer 19 Zoll-Einheit verbinden. Falls man das Gerät aber am Tisch betreiben möchte, werden dafür auch gleich vier Gummifüße mitgeliefert. Es besteht des weiteren die Möglichkeit, mehrere Motu Interfaces übereinander zu stapeln.

Anschlüsse und technische Details

Auf der Vorderseite finden wir zu allererst einmal zwei solide Combobuchsen von Neutrik, die entweder einen XLR-Stecker oder aber eine große Klinke (sowohl symmetrisch als auch unsymmetrisch) akzeptieren, wobei die XLR-Stecker sogar verriegeln. Diesen Combobuchsen zugehörig sind zwei Drehregler für das Gain, zwei Abschwächungsglieder (Pad) sowie jeweils separat schaltbare Phantomspeisung mit echten 48 Volt. Als Ergänzung findet sich noch ein Kopfhöreranschluss mit eigenem Lautstärkeregler, der sich durch Drücken zum Mastervolume-Regler wandelt.

Sitzt und wackelt nicht

Auf der Rückseite des Motu UltraLite mk4 ist Vollbestückung angesagt: 6 Klinkeneingänge und 10 Klinkenausgänge (alle symmetrisch), S/PDIF In und Out, Optical In und Out und sogar zwei MIDI-Buchsen zieren die dennoch aufgeräumt wirkende „Backside of the Motu“. Über eine USB 2-Verbindung geht es an den Mac oder die „Windose“, ein Netzteilanschluss sorgt für Saft über das beigelegte externe Netzteil. Obgleich ich kein Fan dieser externen „Wandwarzen“ bin, möchte ich dies hier nicht als Negativpunkt werten, da in dem Gehäuse bei dieser Vollausstattung nicht sehr viel Platz für ein Netzteil ist, zudem ist der mitgelieferte Kraftversorger relativ dezent.

Anschlüsse satt

Das UltraLite mk4 verarbeitet Samplingfrequenzen von 44,1 bis hinauf zu gigantischen 192 kHz, Letzteres aber bei deutlich verringerter Kanalzahl. Hier die Aufschlüsselung:

18 Eingänge / 22 Ausgänge (40 insgesamt) bei 1x Abtastraten (44,1 und 48 kHz)
14 Eingänge / 18 Ausgänge (32 insgesamt) bei 2x Abtastraten (88,2 und 96 kHz)
8 Eingänge / 12 Ausgänge (20 insgesamt) bei 4x Abtastraten (176,4 und 192 kHz)

Hierzu habe ich eine klare Aussage aufgrund eigener Erfahrungen und Hörtests: Eine klangliche Verbesserung bei der höchsten Abtastrate muss man sich einreden, zu hören ist das nicht mehr. Und wenn das einer behauptet, dann soll er mir dies im Blindtest beweisen. Bereits eine sauber ausgesteuerte Aufnahme in 44,1 kHz/16 Bit klingt gut und gibt wenig Anlass zur Kritik.

Viel entscheidender ist die Weiterverarbeitung der Signale auf digitaler Ebene. Wenn man sehr viel oder sogar ausschließlich mit Plug-ins im Rechner arbeitet, kommt insgesamt eine Riesenkette an digitalen Rechenoperationen zusammen und hier kann es bei 44,1 kHz und 16 Bit tatsächlich zu etlichen Rundungsfehlern kommen, die in der Summe das Klangbild seltsam flach und leblos erscheinen lassen. Hier ist man mit 48 kHz/24 Bit schon wesentlich sicherer gesattelt und wenn man hierbei einigermaßen sauber aussteuert, überzeugt das Ergebnis meist.

88,2 und 96 kHz bei 24 Bit erlauben einen ordentlichen Headroom bei der Aufnahme sowie Weiterverarbeitung und es lässt sich damit sehr entspannt arbeiten, allerdings schnauft der Rechner hier schon wesentlich merklicher als bei 48 kHz und die Festplatte läuft sehr flott sehr voll, das darf man nicht unterschätzen. Und was nun 176,4 sowie 192 kHz angeht, brauche ich dies wohl nicht weiter auszuführen, das ist in meinen Ohren Marketing und nichts weiter.

Systemvoraussetzungen

Mac ab OS 10.8 und bei Windows geht 7, 8 und 10. Ein freier USB-Port (2.0 oder 3.0) sowie ein möglichst flotter Prozessor macht das Ei dann rund. Eine schnelle Festplatte, am allerbesten eine auf SSD-Technik basierend, ermöglicht dann auch größere Projekte mit vielen Spuren.

Wie getestet wurde

Das Motu UltraLite mk4 lief zum Test in meinem Studio zusammen mit dem Digital Performer 9 auf einem 2013er iMac (macOS Sierra) mit eingebautem Fusion Drive. Zum Testen der Mikrofonvorverstärker habe ich das Electro Voice RE 20 angeschlossen, bei dem die Eingangsstufen ziemlich hoch aufgedreht werden müssen, da dieses Mikrofon relativ wenig Ausgangspegel liefert. Ausgangsseitig habe ich eine aktuelle Arbeit mehrkanalig in mein TL-Audio Mischpult ausgespielt, um die Klangqualität auszuchecken.

Onkel Sigis Testaufbau

Wie klingt das Motu UltraLite mk4

Die Klangqualität ist absolut oberklassig und ohne jeden Tadel: hohe Transparenz und ein gewisser „Wohlfühlfaktor“, den in meinen Ohren alle Motus innehaben. Ich verwende ja genau aus diesem Grund (und wegen der hohen Zuverlässigkeit) seit 15 Jahren nur noch Interfaces von diesem Hersteller in meinem Studio und NEIN, ich bezahle sie selbst, stehe nicht auf der Endorser-Liste von Motu.

Die eingebauten Mikrofonvorverstärker entsprechen dem restlichen Bild, sie klingen vorzüglich und haben einen äußerst geringen Rauschteppich.

Noch einen Nachtrag zur Klangqualität

Bin ja schon länger im „Audio-Geschäft“ dabei und habe des Öfteren erlebt, dass die Qualitätskette nicht stimmig ist. Will heißen, dass ein sehr gutes Interface wie z.B. das hier getestete UltraLite ein mies klingendes Muffel-Mikrofon auch nur als mies klingendes Muffel-Mikrofon wird wiedergeben können.

Wenn der anliegende Sound VOR dem UltraLite stimmig ist, dann kommt er HINTEN auch stimmig wieder heraus bzw. durch die mitgelieferten Software-Tools evtl. noch besser.

Forum
  1. Profilbild
    Green Dino  AHU

    Danke für den Test, denn ich könnte auch mal ein richtig gutes Interface brauchen. Klingt echt gut, der Preis ist auch nicht abgehoben. Sag mal, hat die Kiste DC-Coupled Outputs?

  2. Profilbild
    Onkel Sigi  RED

    Puuuh, Dino……

    Das weiss ich jetzt echt nicht. Frag doch mal beim deutschen Vertrieb Klemm Music nach.

    Musikalische Grüße

    Onkel Sigi

  3. Profilbild
    Synthfreak  AHU

    „Besonders ein Synth-Freak wird die 8 analogen Line-Eingänge zu schätzen wissen, immerhin kann er damit vier Stereo-Keyboards auf einen Schlag anschließen und aufnehmen (oder 8 Mono-Synths/Module etc.).“

    Dann ist das also besonders etwas für mich? ;-)

    • Profilbild
      Onkel Sigi  RED

      Die Aussage ist auf die kleine Größe des UltraLite bezogen. Reichen Dir wohl nicht, die Line-Eingänge?

      ;-)

      Grüße von Onkel Sigi

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        dr noetigenfallz  

        Hi Onkel Sigi,
        schau mal auf seinen User-Namen. Er fühlte sich persönlich angesprochen :-)

        (Übrigens: schöner Test. Ich habe die AVB-Version. Das müsste ziemlich dasselbe Gerät sein und ich bin sehr zufrieden)

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Hallo Sigi! Erstmal, schöner Test! Kannnst du die technischen Spezifikationen auch immer in einer Liste/Tabelle auflisten? ;) Meine Fragen: Kann der Spdif auch 48khz in interne 44.1 konvertieren? Ist das Gerät Class Compliant, z.B. für iPad tauglich? Antwort: Der MOTU muss bei Nutzung des Spdif als Eingand dessen Takt als Master übernehmen. Also kein 44.1 Projekt und einzusätzlicher 48khz Wandler gemischt möglich wenn mehr Eingänge nötig sind. Das RME UCX als direkter Konkurrent macht das laut Unterlagen. Ja, der Ultra ist voll IOS tauglich und Class Compliant. So komme ich wieder zum ersten Punkt. Es steht bei MOTU sogar bei den tabellarischen Specs. Auch die Konkurrenz in Form des UCX hätte man zugunsten des MOTU herausstellen können. Ist ja ca. 400€ günstiger bei gleicher IO. Trotzdem, schöner Test im Sigi-Style! ;)

    • Profilbild
      Onkel Sigi  RED

      Griass Di Kyotonic,

      ich bitte zu verstehen, dass ich nicht jede denkbare technische Fragestellung im Test abdecken kann.

      Da so gut wie jeder Hersteller seine Manuals zum Download anbietet, rate ich jedem Interessierten, sich diese zu laden und darüber solche spezifischen Fragen zu klären. Gelingt das nicht, gibt es bei den Herstellern/Vertrieben meist einen Technik-Guru, der solche Dinge täglich abmeditiert.

      In den Tests versuche ich, genau das zu bieten, was nicht in der Bedienungsanleitung steht: Wie läuft das Ding in der Praxis, wie klingt es, für wen und was taugt es, wo wiehert der Pferdefuß.

      Musikalische Grüße

      Onkel Sigi

  5. Profilbild
    Coin  AHU

    Hallo, ich hatte den Vorgänger ( ein Motu Ultralight)
    mal in Gebrauch.
    Mich hatten zwei Dinge gestört.
    Zum einen die digitalen (endlos-)Poties,
    die kein echtes Gefühl vermittelt haben.
    Und zweitens die Control-Software, durch die ich gar nicht durchgestiegen bin.
    Weil auch kaum was zu verstellen ging, in dem Fenster.
    Oder besser: Gar nix.
    Danach hatte ich ein Focusrite Interface (8i6) bestellt.
    In dessen Mixcontrol Software ging einiges zu verstellen.
    Zum Besipiel beim Signal-Routing.
    Und die Poties waren analog, mit Anfang und Ende.
    Das Interface hab ich immer noch.
    Dem Dino würde ich deswegen was von Focusrite ans Herz legen.
    Bzw. nicht unbedingt was von
    „Mark of the Unicorn“
    Einfach mal testen.
    Gruß – Coin

    • Profilbild
      Green Dino  AHU

      Hallo coin,
      Auch wenn es schon recht komfortabel wäre einfach über mein Audio Interface mit Steuerspannungen arbeiten zu können habe ich mir gestern vorallem das Scarlett 18i8 2nd Gen genauer angeschaut. Hat eigentlch soweit alles was ich bräuchte, läßt sich über ADAT erweitern und gibts quasi zum halben Preis. Die roten Focusrite Kisten scheinen doch auch recht robust zu sein, so wie ich das mitbekommen habe. Ich denke ich werde das 18i8 mal testen.
      Grüße und danke auch euch :)

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        harrymudd  

        die roten focusrite Kisten wirken nur so stabil – nur das rote Teil ist aus Metall, Front- und Rückplatte sind leider aus Kunststoff.
        Die Micpres haben nur 50dB Gain und seit über 10 Jahren verbaut focusrite in seinen lowcost Geräten die gleichen Wandler CS4272.

      • Profilbild
        Coin  AHU

        Hi Dino, das 18i8 2nd Gen ist eine gute Wahl.
        Die 2 Kopfhörerausgänge sind schon sexy :)
        Es soll ja bei Focusrite auch mal Montagsgeräte geben,
        aber mein 8i6 läuft z.B seit 2012 ohne zu mucken.
        Und das 18i8 hat bei Thomann auch volle Punktzahl.
        Hab da keine Bedenken.
        @ Harrymudd
        Kennste „Dont touch a running System“ ;)
        Gruß

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    pytrel  

    Also ich hatte ein Ultralite Mk3 und das ist bei mir so gut wie NIE problemlos gelaufen. Und das an 3 verschiedenenMac laptops und 1 Platinen Wechsel beim MK3 und ein Ersatz gerät also auch 3 Interfaces im Endeffekt. All das Innerhalb 2 Jahren. . Jetzt hab ich das AVB Ultralite und das ist super. Nur seit ca dem letzten Firmware update Klingt sich das interface manchmal einfach Aus. Also wenn ich pause drücke und dann nach paar Minuten wieder Play passiert manchmal das es nicht mehr läuft. Dann Interface und Rechner wieder starten und dann geht es. Also die Treiber laufen mit El Capitan nicht 100% (Für mich Zumindest) Sonnst ein super interface mit unschlagbar viele IN-OUT`s für die Größe und nicht nur.

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    Paul Tunyogi-Csapo  

    Ich muss mich leider anschließen.
    Von meinem MK3 habe ich mich auch getrennt.
    Es wurde mir zu teuer.
    Die Kopfhörerbuchse verschwand im Gerät als ich denselbigen dort anschloß. Zwei mal musste der Firewire-Anschluß repariert werden. Für das Geld hätte ich mir fast schon ein UAD Intrface leisten können.
    Im Bereich Theater, wurde oft mit Motu Audiointerfaces gearbeitet. Leider auch dort Ausfälle. Zur Zeit erfüllen dort RME Audiointerfaces die Arbeit. Selbst ein Musikladen der sehr viel mit Motu zu tun hatte, sagte mir, als die MK 3 Serie auf den Makrt kam, das er noch nie so viele Reperatur anfragen hatte wie zu dieser Zeit. Zur Zeit rate ich jedem zu Focusrite. Für meinen Geschmack klingen diese besser und das Preis / Leistungsverhältniss ist unschlagbar.

  8. Profilbild
    digital-synthologie  AHU

    Mein MK3 war auch schon mehrmals in Reparatur, weil der USB defekt war.

    Was mich von der Bedienung immer etwas gestört hat, war, dass man das Gerät immer von Hand einschalten musste. Sobald der Hauptschalter angeschaltet ist, fuhr der Computer hoch, nur das Interface nicht.
    Man muss es schnell von Hand anschalten, damit es noch vor dem vollständigen Start an ist , damit Windows nicht den Audioausgang verstellt.
    Fand ich immer etwas nervig.
    Ist das beim MK4 immer noch so? Oder geht es von selbst an, wenn der Strom da ist?

    • Profilbild
      Onkel Sigi  RED

      Griass Di digital-synthologi,

      nein, von alleine geht es nicht an.

      Musikalische Grüße

      Onkel Sigi

  9. Profilbild
    SimonChiChi  AHU

    Mit dem Vorgänger hatte ich am MAC immer das Problem, dass ich nach dem Computer-Boot das USB-Kabel aus und wieder einstecken musste, damit das Interface erkannt wurde. Das war echt nervig.

  10. Profilbild
    tubeheat  

    Danke für Deine engagierte Review, da gibts nix zu meckern.

    Aber mal so generell. Hier wurde Focusrite erwähnt. Das ist nun wirklich keine gute Alternative.

    Was dieses Recording Interface anbelangt. Das ist schon recht teuer.

    In dem Preisbereich besser direkt in ein Gerät von RME investieren, auch wenn man vielleicht noch ein wenig dafür sparen muss. Man bekommt deutlich mehr fürs Geld, als beim Mitbewerb. Gerade so in dieser Preisklasse bis oder um die €1000. Alles darunter von den anderen Firmen finde ich sehr kompromissbehaftet.

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      AMAZONA Archiv

      Da hast du recht. Mein altes RME Multiface hatte ich fast 10 Jahre? Rechner und Betriebssysteme kamen und gingen. Das MKII wird sogar bis heute verkauft. Sobald ich mehr als 500€ ausgeben muss, stelle ich die RME-Frage. Allerdings finde ich den Sound recht hart. Tatsächlich würde ich derzeit entweder ein billiges Behringer UMC1820, ein Digiface USB+ADA-8200 oder RME UCX nehmen.
      https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/behringer-u-phoria-umc1820-test/2.html
      Das Behringer klingt entspannter, finde ich. Das hat zwar keinen separaten Mixer und funktioniert nur mit DAW’s aber das ist für mich kein Argument. Für den Preis, best buy! Nebenbei kann ich ein iPad anstöpseln und meine ganzen Synths abnehmen, wenn ich denn wollte. Focusrite, Motu und Presonus sind weder Fisch noch Fleisch, nicht Referenz aber auch nicht wirklich günstig. UAD oder Apogee sind mir rein preislich egal.

    • Profilbild
      dr noetigenfallz  

      Ich glaube nicht, dass man bei RME mehr fürs Geld bekommt. An den neuen MOTUs gibts m.M. nicht viel zu meckern. Die Treiber laufen solide, die Latenz ist gering, der Sound ist gut, selbst der Software-Mixer ist ähnlich flexibel wie RME.
      Ich hab nichts gegen RME, aber was MOTU in letzter Zeit rausbringt, hat auch alles Hand und Fuss.

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        AMAZONA Archiv

        Das einzige Interface womit ich futureproof bin und keine Abstriche machen muss ist das Antelope Zen Studio, evtl in der „+“-Version. Dem fehlt zwar Midi, hat aber sonst alles und das auf einer HE, inkl. zusätzlicher D-Sub-IO. Für mich das derzeit beste Featureset. Das Zen Tour ist auch geil aber nicht mein Format. Der Test vom Zen Studio hier bei Amazona ist vielleicht ein bissl zu schlecht ausgefallen und betont wenig die schiere Komplettheit und Qualität. In Sachen Soft-/Firmware hat sich bestimmt auch einiges getan (Plugins, IOS). Wer RME „gewöhnt“ ist übersieht das vielleicht oder will es nicht angemessen bewerten. ;) Edit: In den Amazona-Charts kommt es noch nicht einmal vor! Das Presonus 192 bei „High Range“ hingegen schon, was für mich schon etwas verwundert.

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          dr noetigenfallz  

          Das Zen Studio hatte ich vor 2 Jahren gekauft und dann wieder zurück geschickt. Die Installation ging nur nach mehreren email-Kontakten mit dem Support (der immer schnell antwortete) und die Treiber waren instabil bzw. die Latenz hoch. Aber vllt. haben sie´s jetzt im Griff. Ich wundere mich nur, mit welcher Geschwindigkeit, die neue Features veröffentlichen. Ich denke immer: hoffentlich ist das auch ausgereift. Ich jedenfalls fühlte mich damals wie der Beta-Tester

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            AMAZONA Archiv

            Darüber habe ich gelesen. 11’16 soll da einiges gefixt worden sein. Nun wurde ganz aktuell nochmal einiges verbessert, u.a. Plugins und speicherbare Presets, allerdings vorerst nur fürs Zen + und höher. http://rek.....nterfaces/ Ich bin scharf drauf und würde es natürlich sofort zurückschicken wenn unüberbrückbare Probleme auftreten würden. Mein Audiorechner ist gut eingestellt. Wenn der Probleme macht, dann kann das Interface nix. ;)

  11. Profilbild
    fkugel

    Hallo,
    ich habe seit langem die UltraLite mk3 hybrid auf USB an nem jeweils aktuellen Dell Laptop laufen (alle 2 jahre neu) – nicht immer ganz zuverlässig, und seit Windows 10 schlimm.
    Der Satz „seitens Motu bis zum heutigen Tage die Treiber an aktuelle Gegebenheiten mit angepasst werden“ ist für mich unverständlich. Die letzte Firmware für die mk3 ist von 2013, der letzte Audiotreiber für windows 10 von 2015, obwohl diese Probleme (neben dem viel zu späten Erscheinen des win10 Treibers) in Foren wiederholt geäußert wurden. Es knackelt und krackelt zuverlässig immer wieder, da hilft nur UltraLite aus- und wieder einschalten, manchmal auch Win10 neu booten.
    Mit der Hardware und dem Funktionsumfang, gerade auch durch CueMix, bin ich hingegen sehr zufrieden, nach ner Zeit kommt man zurecht, es kann viel und ist ne tolle Zentrale für mein minikleines Studio.
    siehe http://motu.com/download/

  12. Profilbild
    CHIO

    Hallo..
    Folgende Frage habe ich zur Motu.
    Mein derzeitiges DJ Set Up
    2 MacPro (1. Mac Traktor Pro 4 Decks; 2.Mac AbletonLive)
    2 Audio 8
    XONE 92
    2 A&H K2

    NI Maschine (läuft als Plugin in AbletoLive)
    Nun möchte ich alles auf einem Mac packen, da Traktor schon die Ausgänge 1-7 belegt , fehlt mir nun 1 Ausgang für AbletonLive. Kann ich den MainOut Softwareseitig als zusätzlich als Ausgang für Ableton routen?
    Oder hättest Du noch ne Alternative?

    Gruß CHIO

    • Profilbild
      Onkel Sigi  RED

      Griass Di Chio,

      kann ich Dir nicht beantworten, da ich nicht weiss, ob Deine Software mehrere Interfaces gleichzeitig ansprechen kann. Da müsstest Du beim Traktor- bzw. NI-Support nachfragen.

      Seitens Motu-Interfaces geht Multitreiber-Betrieb beim Mac durchaus, aber die Audio-Software muss dies unterstützen.

      Musikalische Grüße

      Onkel Sigi

      • Profilbild
        CHIO

        Hallo….
        Ok, habe vergessen zu sagen das nur noch die Motu dann als Interface fungieren soll. Nicht mehr die Audio 8.
        Will eben alles reduzieren auf einen Mac, den ich jetzt mit 2 SSD aufgerüstet habe. In Traktor und Ableton kann ich ja die Kanäle zu den jeweiligen Ausgängen der Motu routen. Die Frage ist jetzt nur ob ich den MainOut auch als reinen Ausgang für Ableton nutzen kann?
        Der MainOut ist doch wahrscheinlich mehr für den Standalone betrieb gedacht sein.. Oder?

        Gruß CHIO

        • Profilbild
          Onkel Sigi  RED

          Griass Di Chio,

          normalerweise kannst Du bei Motu-Interfaces jeden Ausgang frei zuweisen. Den Main Out kannst Du für alles hernehmen, auch, um z.B. zwei Aux-Wege analog auszuspielen. Das ist sehr flexibel und auf reinen Stand-alone-Betrieb ist bei Motu eigentlich nichts fixiert. .

          Musikalische Grüße

          Onkel Sigi

  13. Profilbild
    Benjamin

    Meine Erfahrung zu MOTU (10 Jahre):
    Beim alten Motu Ultralite gingen – trotz sehr sanftem Betrieb – die Kippschalter für 48V kaputt.
    KLEMM machte aber ein tolles Angebot zum Ersetzen gegen MOTU MK3 Hybrid.
    Dieses läuft auch unter WINDOWS 10/64 bit tadellos – keinerlei Probleme.
    Leider auch hier im 48V-Teil „ein kleines Problemchen“ – eine rote LED funktioniert nicht mehr, was der Funktion zwar keinen Abbruch tut – aber es ist auch nicht schön! LED’s sind in meinen vielen anderen Systemen noch nicht ausgefallen.
    Insgesamt bin ich bisher mit dem MK3 sehr zufrieden und denke daran das MK4 anzuschaffen.
    Das Preis-/Leistungsverhältnis ist i.O.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich 2x den UI24R-Mixer von Soundcraft im Hause habe – gekoppelt 48 Eingänge und diese haben eine enorme Funktionsvielfalt – einfach auf die Soundcraft-Seite schauen. „Nebenbei sind sie auch Interface“.

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