Vergleichstest: Roland SH-2 Plug-out vs. SH-2 Original

8. Oktober 2014

Hardware vs Software Clone

Mit dem ROLAND SH-2 Plug-out Synthesizer präsentiert Roland nun seinen zweiten Wurf in Sachen VST-Synth. Doch einiges hat sich geändert. Gleich mal vorab der Hinweis, dass wir hier auf AMAZONA.de auch einen umfangreichen BLUE BOX Report zum Original Roland SH-2 haben (hier klicken).

Roland SH-2 D

Das Original

 

Roland SH-2 Look in Anlehnung an das Original

Der Herausforderer

ARTURIA, KORG und CO haben vorgelegt, nun endlich zieht auch ROLAND nach und bringt ebenfalls seine Klassiker als VST-Units auf den Weg. ROLAND nennt dabei seine VSTs nicht Plug-in, sondern Plug-out. Der Grund: Rolands VSTs sind mit Hilfe der optionalen Hardware System-1 auch ohne Rechner lebensfähig.

Roland Controller System-1 für den SH-2

Roland Controller System-1 für den SH-2

Aber eines ist neu. Den ersten Roland Plug-out Synthesizer SH-101 gab es nur im Paket mit dem passenden Controller System-1. Den hier vorgestellten SH-2 gibt es aber erstmals auch ohne Controller für 110 € im Roland-Shop – UND JA – er läuft auch auf Wunsch ohne sein Hardware Pendant. Besitzer des System-1 Controllers bezahlen übrigens nur 75 €.

Da wahrscheinlich viele Käufer auf den Controller System-1 verzichten werden, haben wir uns ebenfalls OHNE Controller dem neuen Soft-Synth gewidmet. Interessenten des Controllers empfehlen wir darüber hinaus unseren ausführlichen Test HIER.

Und hier noch eine Übersciht aller Tests die bisher bei AMAZONA.de zum Roland AIRA System erschioenen sind:

 

Klangbeispiele
Forum
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    TobyB  RED

    Hallo Peter,

    gut geschrieben. Ich kenne das Original nicht, kann mit 44 passieren ;-) Ich finde den Klang vom SH 2 Plug In/Out schon Klasse. Was mich bis dato nur am Konzept stört und vom Kauf abgehalten hat, die Klaviatur vom System-1. Das ist für mich ein echter Showstopper. Wenn deine und meine Glaskugel recht hat, das Roland „vielleicht“ ein größeres System-2(1) herausbringt, wäre eine bessere Klaviatur wünschenswert. Ganz Komischer Vergleich, Korg Triton Taktile 49, spielt sich gut. Kostet auch nicht wesentlich mehr und mit dem bündeln der Lecacy Plugins verfolgen die nun ja eine ähnliche Strategie. Wenn auch mit anderem Ansatz.

    Also Roland, gebt euch einen Ruck und pimpt das System-1, vielleicht denkt ihr auch über eine Pluged Out Variante mit dem IPad nach, wenn ihr ein AU hinbekommt seit ihr 10 cm vom IPad entfernt.

    Grüße ToB

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    Atarkid  AHU

    Mich verwirrt das irgendwie. Wenn die ihre kommenden Plug-Outs zukünftig immer als VST anbieten, frag ich mich warum ich überhaupt noch ein System-1 kaufen soll. Man muss doch eh nen Rechner mitschleifen um mehr als ein Plug-Out benutzen zu können. Das Notebook als externer Speicher für den System-1… Albern ^^…

    Und wenn ich schon nen Rechner mitnehmen muss, pack ich mir doch gleich andere VST-Alternativen drauf. Mit dieser „Mischehe“ geht Roland meiner Meinung nach einen falschen Weg, weil absolut inkonsequent (was mit jedem Plug-Out offensichtlicher wird).

    Wenn Roland schlau ist, bauen sie ne Hardware auf der ALLE Vst’s laufen, nicht nur ihre eigene…. (Ja, ja, ich weiß, auch da gibts Konkurrenz, allerdings auf normaler PC Basis)

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      Tyrell  RED 1

      Grundsätzlich ist es doch eine tolle Idee, einen Controller zu besitzen der exakt auf das Plug-In abgestimmt ist. (siehe auch Arturia). Und bzgl. Live. Wenn Du mit dem Rechner rausgehst ist das eine andere Philosophie als mit Hardware. Einen echten SH-02 kannst du auch nicht in einen SH-101 umschalten. Coole Acts haben deshalb auch beide Maschinen im Club dabei. Ich glaube man muss sich einfach entscheiden: Ist man ein Laptop-Typ oder ein Hardware-Typ. Irgendwo hybrid in der Mitte ist doch nicht Fisch und nicht Fleisch.

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        TobyB  RED

        Hallo Peter,

        Einspruch ;-) du glaubst doch nicht das ich meine Polysix/M1 mit zum Gig nehme, wenn das iPolysix/M1 stabil auf Macbook oder IPad läuft. Und ich denke einige werden das ähnlich sehen.

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        Atarkid  AHU

        Natürlich ist das eine andere Philosphie. Aber einen echt auf die Software zugeschnittenen Controller hab ich doch bei der Benutzung einer SH-2 oder SH-101 mit dem System 1 auch nicht. Das könnte auch jeder beliebige Controller. Da weiß ich auch nach ner Weile, welcher Regler welchen Parameter steuert.

        Da ist man doch mit den ganzen „kleinen“ Synths wie den Arturia Brutes oder der Bass-Station 2 besser bedient, da bleibt die Funktion der Regler immer die gleiche.

        „Nicht Fisch nicht Fleisch“, das passt sehr Gut zum System-1. Unabhängigkeit vom Rechner sieht anders aus

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      TobyB  RED

      Hallo Atari,

      diese Kisten auf denen alle VST laufen gibt es schon Muse Research… Sehr begrenztes Marktsegment und funktioniert nur solange sich die einzelnen VST Entwickler an ein paar Regeln halten. Frag mal einen Muse Research User wieviele Plug Ins er tatsächlich nutzen kann…

      Punkt 2 : Das Roland den Rechner als Zwischenspeicher nutzt macht Sinn, wie willst du sonst folgendes machen:

      – Plugin online kaufen?
      – Plugin auf System 1 transferieren?

      Hier setzt Roland auf USB auf, da ein Speicherchip mit Controller und Loader samt Code das System-1 preislich teurer (unattraktiv) gemacht hätten. Zweitens egal welcher Speicherchip da nun genommen wird, die verlieren gerne mal Daten. Drittens Musiker brauchen stabile Software da sie zeitkritisch arbeiten. Da muss alles passen.

      Apple User haben hier einen Vorteil, insbesondere die Logic/Mainstage User, die können mit dem Midi Scripter auf ein Event hin das Plugin im Plugout ändern, da ist dann einen kurzen Moment das System-1 ruhig. Für Windows User müsste das auch irgendwie gehen.

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        Atarkid  AHU

        „diese Kisten auf denen alle VST laufen gibt es schon Muse Research…“

        darum hatte ich ja geschrieben, dass es Alternativen gibt. Aber Muse Research läuft mit normaler PC-Technik. Nichts was mich jetzt vom Hocker hauen würde ^^

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    WOK  

    „Atari“ hat schon recht; dass man nicht einfach per USB-Stick andere Plugs in die Hardware laden kann, führt die ganze Idee ad absurdum. Auch die 8 Soundspeicher sind mehr als vorsintflutlich, genau wie jetzt die Monophonie.
    Irgendwie steckt da kein richtiges Konzept dahinter. Roland wurschtelt mal wieder nur rum, das war auch schon bei vielen Keyboards der Vergangenheit wie z.B. dem VR-760, die einfach nicht zuende gedacht waren.
    BTW – beim direkten Vergleich mittels der Sounddemo haut mich das Plugin nicht wirklich um….

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      GEM-D  

      Ich vermute mal, daß die Monophonie mit der Kompatibilität zur System 1 Hardware zusammenhängt…!?! Könnte natürlich im Plugin anders gehndelt werden. :-/ Aber wird ja auch so gekauft…
      Ich hoffe jetzt einfach mal daß ein paar alte Schätze in der Bucht auftauchen :-D

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      TobyB  RED

      Hallo Wok,

      der Punkt ist schlicht und ergreifend, das wir dann ein ganz anderes System hätten, welches zu den derzeitigen Ausstattungsmerkmalen noch einiges mehr an Geld kosten würde. Wozu?

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        hijack  

        Wozu ?
        Um ernst genommen zu werden (überspitz formuliert :-)

        Man kann erkennen, dass das Konzept für erhoffte grössere Lösungen nicht mehr taugt.

        Ein D-50 bräuchte ein zig faches an Regler oder zusätzliche Buttons um dem Konzept eines dafür angepassten Controllers gerecht zu werden. Von der Polyphonie-Problematik ganz zu schweigen wenn die System-1 Hardware „nicht mal“ die bestehenden polyphon hinbekommt.

        Das wird wohl selbst für einen Jupiter-4 nicht taugen (das wäre meine Wunsch-Emulation). Vielleicht noch für den ProMars, was auch ganz nett wäre.

        Jupiter-6 geht auch schon nicht mehr.

        Dennoch möchte ich, um das Gerät zu retten, ergänzen, dass ich das Preis-/Leistungsverhältnis fair finde.

        Der ein oder andere hätte halt durchaus tiefer in den Geldbeutel gegriffen für eine etwas anspruchsvollere Lösung, denn die Grundidee hätte hohes Potential.

        Seitens Hersteller zu hoffen, dass sich viele dieses Teil kaufen um dann noch eine grössere Lösung anbieten zu können halte ich für verkehrt, wenn dem so wäre.

        Könnte ja durchaus sein, dass sich nun auch andere diesem Plug-Out-Konzept annehmen, wobei es für andere schwieriger wird da sich die Bedienkonzepte der einzelnen Plug-Ins stärker unterscheiden als innerhalb der Roland-Reihe.

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    AMAZONA Archiv

    Guter Test! Ich frage mich allerdings immer wieder, wieso man Plug-In’s bei einem Vergleich mit der Hardware, nur mit der Mouse bedient!?!? Wenn jemand nicht gerade chronischen Geldmangel hat, wird er / sie wohl auch einen Controller benutzen.

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    Atarkid  AHU

    „Dem Original kann er nur zu 80% das Wasser reichen, aber wer bitte hat heute schon noch die Vergleichsmöglichkeit oder das Bedürfnis, den Klang des Originals 1:1 erreichen zu können/müssen.“

    Dazu möcht ich auch noch was sagen: ICH habe das Bedürfnis, wenn mir das als Emulation verkauft werden soll, muss es auch so nahe wie möglich am Original dran sein. Gut klingende Soft-Synths gibts auch ohne Marketing-Späßchen. Man denke da beispielsweise an U-HE DIVA.
    Wenn die SH-2 Emulation nur 80%ig an das Original rankommt, ist es einfach keine gute Emulation. Vielleicht ein gutes Plugin, aber eben keine gute Emu.
    Dann kann man sich auch die grafische Nachbildung des Originals sparen. Naja, es sei denn, man möchte die Vintage-Fans „einkassieren“…

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      k.rausch  RED

      Roland verkauft das nicht als Emulation. Die schreiben in der Werbung „exakter Nachbau“. Das ist definiert als Nachbildung eines Originales oder Vorbildes. Zwar wird das allgemein verstanden als möglichst originalgetreu, aber jeder weiß, dass es immer zu Abweichungen kommt. Ob die einem gefallen, weil es etwa zu Verbesserungen kommt, oder missfallen, wenn es Abstriche gibt – das ist halt Sache eines jeden selber. Wenn ich dem Test entnehme, dass es einige Hürden gibt in der Bedienung, so ist das für mich etwa schwerwiegender als klanglich nur 80% ans Original ranzukommen. Andere Repliken sind da übrigens nicht besonders besser. Auch nicht Diva.

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        Atarkid  AHU

        Eine Software in einem grün leuchtenden Gehäuse soll ein „exakter Nachbau“ sein?… Nicht falsch verstehen, an anderer Stelle hab ich auch schon erwähnt, dass ich den Ansatz im Grunde sehr interessant finde. Aber so wie das betrieben wird ist das doch Marketinggewäsch und in der Umsetzung nicht konsequent genug. Ich geb dann Ruhe, wenn man 5 oder 6 Plug-Outs in dem Gerät unterbringt (bzw. ohne Computer Plug-Outs laden kann), die Klaviatur von einer gewissen Qualität ist. Das Gerät hat zweifelsohne seine Daseinsberechtigung, klingt auch nicht schlecht, aber es ist einfach nicht das was es gerne sein möchte. Aber es wird den Leuten so verkauft. Das mag Haarpalterei sein, weil es unterm Strich eh nur darauf ankommt was man damit anstellt. Das gilt ja für jedes Instrument!

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          k.rausch  RED

          Das musst du den Rolands sagen, nicht mir. Ich habe nur richtiggestellt, denn du nanntest das Emulation, was ein anderes Wort für Nachahmung ist. Und von Emulation sagen die in ihrem Marketing nichts.

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      Tyrell  RED 1

      Da bin ich voll bei Dir. Für mich zählt das selbe. Also wie lautet denn nun Dein Urteil auf Basis der beiden Soundbeispiele? :-)

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      AMAZONA Archiv

      Kennst du die Pareto-Regel? Wenn ja, dann weisst du, was 80 Prozent in diesem Fall bedeuten: Roland hat mit 20 Prozent Entwicklungsaufwand 80 Prozent des Originals „exakt nachgebaut“. Oder anders herum: 80 Prozent zusätzlicher Entwicklungsaufwand wären notwendig gewesen, um die letzten 20 Prozent zu knacken. Wozu der Aufwand, wenn auch so eine Bewertung mit „Sehr gut“ vergeben wird. Roland macht’s richtig!

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          AMAZONA Archiv

          Ist mir nicht entgangen. Deshalb führe ich dich gemäß dem Eisenhower-Prinzip in Kategorie P.

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        hijack  

        >>80 Prozent zusätzlicher Entwicklungsaufwand wären notwendig gewesen, um die letzten 20 Prozent zu knacken. Wozu der Aufwand, wenn auch so eine Bewertung mit „Sehr gut“ vergeben wird. Roland macht’s richtig!<<

        Alles schön und gut. Führt dann aber eben auch nur zum 80% Erfolg.
        Eine einzelne "Sehr gut"-Bewertung ist immer nur eine Einzelbewertung.
        Ob das dann die Finanzabteilung akzeptiert wird sehen wir ob es immer weiter geht mit dem Konzept.
        Für beinahte 100%-Erfolg hätte man doch die 80%-Aufwand machen sollen (nicht was die Sounderreichung angeht sondern in der Konzeptumsetzung).

        Insbesondere wenn das Konzept von Folgekäufen abhängig ist.
        Genau deshalb hätte ich mehr Aufwand investiert in den Grundaufbau.

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          TobyB  RED

          Hallo hijack,

          schön und gut nur nicht realistisch, weil die letzten 20 % noch mal 80% Prozent zusätzliches Budget verbraten. Und ich möchte den Controller sehen, der freiwillig das Säckel aufmacht ;-) Ich täte es nicht!

          Das Konzept von Roland ist gut und der Markt nimmt es an. Ich gehe davon aus das System 1 nur der erste Schritt mit niedriger Fallhöhe war. Wir jammern hier, ich eingeschlossen, auf hohem Niveau. Mein Punkt ist die Klaviatur.

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            hijack  

            Was das jammern auf hohem Niveau anbelangt gebe ich Dir natürlich absolut recht.

            Und gewiss muss jedes Stück mehr an Verkaufspreis sich rechnen.

            Die Tastatur ist hier aber genau das richtige Stichwort. Die hätte man sich so wohl komplett sparen können, insbesondere dass man bei der SH-101 noch nicht mehr den Sequenzer emuliert (was auch eines der Merkmale der SH-101 ist). MIDI-Keybaords gibts weiss schon genug. Dafür ein paar Regler mehr um auch die etwas grösseren Rolands Konzeptgetreu abbilden zu können (muss ja gewiss nicht der D-50 sein).

            Oder dafür mehr Speicherpätze für Sounds.

            Oder stattdessen lieber noch kompakter und günstiger, dafür kaskadierbar :-)

            Wie auch immer. Es ist wie es ist und selbst wenn es der Markt annimmt kommt erst bei Abrechnung heraus obs was geworden ist und weiter geht. Das alleine ist noch kein garant, denn wir wissen ja nicht mit welchen Stückzahlen Roland rechnet. Aber schon mal eine gute Voraussetzen.

            Hoffen wir Anspruchsvollen weiter auf eine ausgereiftere Lösung :-)

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    swellkoerper  AHU

    Also ich mag das Plugged-Out-Konzept! Am PC Sounds erstellen, mal eben den Synth wechseln, dann losstöpseln und ohne Rechner losspielen – ist doch super. Sowas konnten meines Wissens bis jetzt nur die Nord Modulars. Schaut welche Preise die mittlerweile (oder immer noch) erzielen.
    Was mir bei den AIRAs fehlt, ist eine Art USB-Hub oder ein ASIO-Treiber, der mehrere AIRA-Geräte gleichzeitig ansprechen & syncen kann. Wär doch echt naheliegend, beim Schrauben und Jammen TR-8, TB-3 und System1 parallel in die DAW zu schaufeln, oder?

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      AMAZONA Archiv

      Ja, das Plug-Out-Konzept ist eine dufte Idee. Da hat sich Roland etwas einfallen lassen, denn das ist eine echte Innovation. Und weil es eine echte Innovation ist, gab es das vorher noch nicht: Die Nord Modulars von Clavia können lediglich am Computer editiert werden. Editoren für Synthesizer gab’s schon zu Commodore C64 Zeiten ;-)

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        swellkoerper  AHU

        Sicher. Aber der C64 konnte keine andere Sound-Engine auf den Synthesizer hochladen oder ihn in ein Effektgerät verwandeln ;-) Einige Creamware-Kisten konnten auch so Sachen. Was eben auch toll ist bei Roland, dass die Dinger sowohl mit x86-Maschinen als auch auf eigener DSP-Hardware laufen. DAS ist wirklich neu, bzw. es hat sich noch niemand sonst die viele Mühe gemacht.

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          AMAZONA Archiv

          Nochmals zum Clavia Nord Nodular: Durch den Editor wird „keine andere Sound-Engine auf den Synthesizer hochgeladen“. Über den Editor werden Funktionen auf der Nord-Modular-Hardware zugänglich gemacht, die über die Hardware nicht zugänglich sind. Mit dem Plug-Out-Konzept hat das überhaupt nichts zu tun. Es handelt sich dabei um einen Software-Editor für einen Hardware-Synthesizer.

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            swellkoerper  AHU

            Stimmt. Wobei die Funktionalität des Modular-Editors weit über die eines normalen Softwareeditors hinausging. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass diverse komplexe Syntheseformen auf einer grosszügigen Controlleroberfläche bei Bedarf rechnerunabhängig zur Verfügung stehen.

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              AMAZONA Archiv

              Nein, ich teile weder deine Sichtweise noch erkenne ich einen Bezug zu Roland’s Plug-Out-Prinzip. Lass es uns dabei belassen. Unterschiedliche Sichtweisen sind ok.

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          AMAZONA Archiv

          Zu Creamware:Richtig, mit dem Noah gab es eine Hardware-Kiste, in der Shark-Prozessoren verbaut sind, die u.a. auch bei Creamware’s Scope zum Einsatz kommen. Dadurch war es möglich, einige der Synthesizer, die u. a. auch für die Scope-Plattform verfügbar waren, in den Noah zu laden. Der Vorteil vom Noah im Gegensatz zu Rolands Plug-Out-Konzept war der, dass mehrere Synthesizer-Modelle im Noah gleichzeitig zur Verfügung stehen konnten. Auch der Presetspeicher war nicht auf 8 begrenzt ;-) Creamware war somit – meines Wissens nach – der erste Anbieter, der Software-Synthesizer seiner DSP-Plattform in einem externen Rack verfügbar gemacht hat. Später wurde das Konzept für VST’s von Muse Research mit dem Receptor aufgegriffen. Und Access hatte den Hardware-Virus zeitweise als Software-Synthesizer für die Digidesign-Plattform angeboten. Im Grunde genommen ist das Access-Konzept aber näher am Roland Plug-Out dran, da man mit der Virus-Hardware auch die Virus-Software steuern konnte. Beim Noah brauchte man dafür wieder einen Editor. Nichtdestotrotz: Roland hat mit dem Plug-Out-Konzept echt mal nachgedacht. Die Umsetzung ist zwar noch nicht konsequent zu Ende gedacht, aber das kann was werden.

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            swellkoerper  AHU

            Der Virus war noch auf einer weiteren Plattform erhältlich, der TC Powercore (R.I.P.). Kann mich aber nicht mehr erinnern, ob der auch patch-kompatibel zur Hardware war wie die TDM-Version. Aber versteh ich dich richtig, man konnte die Virus-HW als Controller für das TDM-Plugin nutzen (oder hast du das TI-VST Plugin gemeint)?

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              AMAZONA Archiv

              Stimmt, gab’s auch für die TC-Powercore-Plattform. Zur HW-Controller-Frage: Laut Avid wurde das Virus-TDM-Plug-In auf Virus-Indigo-TDM-Plug-In erweitert. Die Parameter des Plug-Ins sind per MIDI automatisierter. Da der Hardware-Virus-Indigo ebenfalls per MIDI automatisiert werden kann und die Controller-Daten der Hardware per MIDI aussendet, gehe ich davon aus, das es mit der Virus-Indigo-Hardware geht. Ich meine dies in einem Test (Keyboards?) gelesen zu haben, würde aber empfehlen, bei tiefergehendem Interesse an der Fragestellung meine Angabe beim Hersteller (Avid/Access) zu verifizieren.

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            TobyB  RED

            Hallo Desperado,

            also zu Ende gedacht würde ich nicht sagen, Roland macht eher einen Anfang. Sicher das Konzept hat momentan noch Baustellen, Klaviatur, laden des Pluged Out. Speicherplätze für Presets um einige zu nennen. Wobei ich davon ausgehe, das wenn der Markt das ACB und Pluged Out Konzept annimmt, hier weiteres kommt. Die Gründe liegen auf der Hand. Die Zahl derer die reale Synths kaufen wird fallen. Habe ich die Kernprobleme gelöst kann ich beliebige Softsynths mit meiner Hardware koppeln. Ob das alles nun immer Sinn macht ist eine andere Frage. Entscheidend beim Konzept von Roland ist M.E zweierlei zum Einen die Leistungsfähigkeit und Erweiterbarkeit der Hardware. Die Verfügbarkeit von weiteren Pluged Outs.

            Grüsse ToB

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              AMAZONA Archiv

              Ich habe NICHT „zu Ende gedacht“ gesagt, sondern geschrieben: „Die Umsetzung ist zwar noch nicht konsequent zu Ende gedacht, aber das kann was werden.“ Ich erkenne das Potenzial von Rolands Plug-Out-Konzept an, denke aber, dass es momentan in der Umsetzung unbefriedigend ist. Konsequent wäre aus meiner Sicht:

              1. Öffnung als Plattform (Plug-Outs anderer Hersteller)
              2. Mehr als eine Plug-Out-Instanz in der Hardware verfügbar.
              3. Umfassender Preset-Speicher
              4. Erweitertes Angebot an Controller

              Zudem erkenne ich nicht, inwiefern das Plug-Out-Konzept Bestandteil von AIRA sein sollte. Roland hat aus meiner Sicht verschiedene Testballons gestartet. Wenn mehr daraus werden soll als kurzfristiger Verkauf, muss noch viel Arbeit geleistet werden.

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                TobyB  RED

                Hallo Desperado,

                Punkt 1 : Wünschenswert, aber nicht realistisch, ausser Roland kommt auf die Idee Entwickler zu zertifizieren.

                Punkt 2: Killerfeature, wenn das on the fly passiert.

                Punkt 3: Notwendig, bitte mit Organisation in Bänken und unter Berücksichtigung von Punkt 2.

                Punkt 4: Sehe ich auch so.

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    vssmnn  

    naja, ich weiss nicht so richtig, was ich von der sound demo halten soll.. im grossen und ganzen bekommt man sowas auch mit Sylenth bestens hin, haarspalterei kann man immer machen.

  8. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    1.
    die ganzen VST-303 Emulationen kommen meilenweit nicht an eine Hardware 303 inkl. Clones (TT-303, XOXbox, FR usw.) hin. Ich hatte das Original und die Plugins (D16, ABL2) und die Plugins treffen nicht mal im Ansatz den Charakter einer echten 303, die Hardware Clones aber schon.
    2.
    Finde den Test grundsätzlich gut, v.a. die Idee mal Original und „Emulation“ zu vergleichen. Aber 2 Kritikpunkte hätte ich:
    1. Der Begriff Controller für System-1 ist falsch, da das System-1 ne eigene Klangerzeugung hat und keinen Rechner braucht. 2. Die Soundbeispiele haben wenig aussagekraft v.a mit den Drums drin und immer den gleichen Bass-Sound. Überraschend ist allerdings das das System-1 so nah dran ist. Ein guter 1:1 Vergleich mit der SH-101 wäre mal interessant.

  9. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo Hijack,

    ich führte ja bereits an, das ich die Fallhöhe beim System 1 für Roland als sehr gering ansehe und vermutlich nicht der Einzige bin der a) meint das Roland hier noch weiteres vor hat b) das System 1 als Testballon erachtet. Das Konzept von Roland kann man zum jetzigen Zeitpunkt schon ernst nehmen. Meine Gründe, also die Klaviatur, habe ich ja unter Jammern auf hohem Nivau eingeordnet. So als Ingenieur, Techniker und Manager sehe den Weg den Roland aufzeigt als richtig an. Das heisst noch lange nicht das der Konsument das versteht. Aber es sind auf technischer Seite einige Probleme zu lösen und die löst man besser im kleinen Maßstab, hier monophon und Beschränkung auf die Nachbildung einfacher analoger Synths. Habe ich diese Kernprobleme gelöst, können wir uns an komplexere Fragestellungen wagen. Und an dem Punkt ist Roland grade. Aus meiner Sicht machen die das schon richtig, ACB hat als solches Potential die analoge Welt und die digitale zu befrieden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Gerät sicher nicht für eine D50 oder irgendeinen seiner Rackbrüder gedacht, Aber ich bin mir sicher das Roland das im Auge hat und hier daran arbeitet.

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      TobyB  RED

      Teil 2,

      An der Stelle muss man sich selber Fragen, brauche ich das System1 so wie es jetzt existiert oder kann ich warten. Klar wäre das volle Brett mit Polyphonie und allen anderen Features die hier angeführt wurden wünschenswert, dann wäre der Preis aber ein anderer. Und Roland spielt hier im Massenmarkt, da weht Momentan ein anderer Wind.

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      Atarkid  AHU

      „Das heisst noch lange nicht das der Konsument das versteht“

      Naja, macht doch nichts… Reicht doch wenn’s Ingineure, Techniker und Manager verstehen ^^. Richtig ist was den Konsumenten zum Kaufen veranlasst. Alles andere ist nicht relevant… Aber weil Inigis, Techniker und Manager alles begnadete Musiker sind, floppt auch kaum was in der Branche ^^…. /ironie off

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        TobyB  RED

        Hallo Atari Kid,

        Der Konsument kauft es, du musst das mit anderen Augen sehen, du erwartest perfekt, das gibt es nicht, es gibt ein entweder ich kann damit leben oder nicht. Und wie gesagt, schlecht ist das System 1 nicht, nur ich kann es nicht spielen. Alles andere soll und wird sich entwickeln. Und hier geht Roland einen mutigen, wenn auch nicht leichten Weg. Und glaube mir, ich kenne beide Seiten, der Ingenieur und der Techniker haben am Ende immer Recht, wenn der Manager die überstimmt und was von Sachzwang und Kosten redet, mein er mein Kittel brennt wie eine Fackel weil das Board of Directors was von Committment, Timelime and Results blubbert, was wollen die dann noch machen? Weisse Handtücher und den nächsten Babbelfisch holen? Desperado hat Pareto angeführt. Es ist einfach so, das die smarten BWL Jungs sagen, was zu tun ist. Leider. Und die denken in Geschäftsmodellen und Cost Efficiency

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    Klaus Joter  

    Ein typisches Beispiel für die Frage:
    Warum haben Epigonen zu Recht einen derart schlechten Ruf?
    Warum all diese VA-Wannabes?
    Wenn man einen speziellen alten Synthsound haben möchte, nimmt man tunlichst das Original – gerade Geräte wie der Roland SH-2 waren Massenprodukte und sind deshalb gebraucht erhältlich.
    Wenn ich einen neuen Sound kreieren möchte, nehme ich den dafür geeignetsten Synthie, egal ob Hard- oder Software.
    Wo also ist der Markt für diese Epigonen?
    Bestimmt nicht bei ernsthaften, prof. Musikern.

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      TobyB  RED

      Hallo Klaus,

      es geht hier doch gar nicht um VA Wannabes.
      Die alten Originale kosten auf Ebay um die 1000 – 1500 € und die sind oft jenseit von gut und böse. Davon ab, 30 Jahre alte Elektronik möchte gepflegt werden.

      Da macht das schon Sinn.

      Ich teile deine Ansicht zu den Epigonen nicht, entscheidend ist was man drauss macht und es für mich der richtige Synth ist. Alles andere sind künstlerisch irrelevante Argumente. Und zu den Epigonen zwei Beispiele.

      Synth Brittania:
      https://www.youtube.com/watch?v=TK1P93r9xes

      Und A guy called Gerald:
      http://youtu.be/wiMuNSby_Mg

      In beiden Exempeln sehe ich respektable professionelle Musiker.

  11. Profilbild
    Klaus Joter  

    Dass Epigonen zu 99% nicht das Original erreichen, zeigen die VA-Clones und übrigens auch die gesamte Kunstgeschichte.
    Du hast Recht, wenn Du auf den schwachsinnigen Gebrauchtmarktpreis hinweist. Aber ich würde mir ein altes Original kaufen, wenn ich denn meinte, damit am Ziel meiner analogen Träume zu sein. Nur: War der SH-2 denn wirklich so einzigartig?
    Die momentanen Preise sind doch Resultat einer allgemeinen Hysterie, die woher kommt?
    Anfänglich entdeckte man, dass Digital trotz der immensen Möglichkeiten irgendwie kalt klingt und dass die alten Analogen eine gute Alternative wären. Darauf stiegen deren Preise und darauf stieg die Industrie ein und befeuerte die allgemeine Hysterie. Und nun kommt das Perverse: Neben tatsächlich analogen oder halb-analogen Geräten wurden virtuelle Nachbauten alter Klassiker angeboten, also gerade das, was am Anfang der Grund zur Rückkehr zur „reinen Lehre“ darstellte.
    Aus einem Trend wurde also eine Marketingstrategie, die völlig im Gegensatz zum Ursprung des Trends steht. Und das nur, weil der Industrie seit diversen Jahren die Kreativität ausgegangen ist und weil die großen Firmen seit Jahren Geräte bauen, bei denen Quantität vor Qualität geht.
    In einem anderen Punkt gebe ich Dir natürlich auch Recht: Entscheidend ist das musikalische Resultat, sei es nun Komposition, Fantasie, Sound oder Spieltechnik.

    • Profilbild
      Klaus Joter  

      Teil 2 ;-)

      Jedenfalls empfinde ich diese Erbsenzählerei, in wieweit der Clone denn nun das Original erreicht, als Realsatire.

      Und ich empfinde es als eine typische Industrie-Strategie, diesen Clone monophon anzubieten. Damals hatte diese Einschränkung noch rein finanzielle Gründe, aber heute ist es völlig vorhersehbar, dass in naher Zukunft eine polyphone Version auf den Markt kommt und man sich dann darüber ärgert, die erste Version gekauft zu haben.
      Mit dieser uralten Scheibchen-Strategie diskreditiert sich Roland selbst und ich hoffe, dass nicht allzu viele Interessenten darauf reinfallen.

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    TobyB  RED

    Hallo Klaus,

    der SH 2 ist unperfekt und hat Eigenheiten, mit denen die Herren und Damen anno 1979 auch schon zu kämpfen hatten. Digital klingt per se nicht wärmer oder kälter als analog, vice versa. Die Preise sind m.E bei gebrauchten Geräten überhitzt, egal ob nun analog oder digital.

    Betriebswirtschaftlich steigt das Risko und die Wahrscheinlichkeit das es abraucht exponentiell, in Abhängkeit des Alters und der Benutzung. Der Schadenseffekt ist das Multiplikat aus Risko und Wahrscheinlichkeit, ab dem Faktor 6 habe ich einen Kritischen Kontrollpunkt und muss eine Massnahme ableiten. ;-)

    Der Industrie ist nicht die Kreativität ausgegangen, es gab in den letzten Jahren immer wieder Überraschendes, Hier muss man aufpassen nicht zu übersättigen und sollte nicht so viel erwarten.

    Analog ist momentan nicht mehr oder minder trendig, wie andere Verfahren, nur ab und an haben wir eine Retrowelle, momentan 80-90er Jahre und da wurde u.a. auf solchen Kisten musiziert. Vielleicht hat sich Roland dessen erinnert und die Entwickler deshalb drauf losgelassen.

    Grüße

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Klaus,

      letzter Absatz,

      Da ich den pragmatischen Ansatz bei der Klangerzeung habe und hier analoge, diskrete, digitale, Rompler friedlich zuammenarbeiten kann ich dir das nicht abschliessend beantworten, für mich war es einzig und allein die Klaviatur des System 1 die mich vom Kauf abhielt, genau wie bei der Neuauflage des MS20 Mini. Genauso weigere ich mich alles am Mac zu machen, setze aber wenn die Qualität stimmt durchaus das IPad mit einer Synthesizer-App. Aber das sind dann immer Fall zu Fall Entscheidungen.

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    joachim@pearldiver-records.com  

    Ich bin begeistert vom Aira System und warte gerne auf weitere Emulationen die Roland diesem System anbietet.
    Es wird immer Wünsche geben ein bestehendes System zu optimieren.Ich kann mir durchaus vorstellen das die Marketing Abteilung von Roland Seiten wie Amazona und darin entstehende Meinungsbilder beherzt liest um Aira noch besser zu machen wie es ist.
    Um es auf den Punkt zu bringen, kein Hersteller kann es schaffen „Eier legende Wollmilchsäue “ zu produzieren.
    Aber Roland ist mit dem Aira Konzept einen wichtigen Schritt technologisch nach vorne gegangen, dazu braucht man heutzutage Manpower, ein solides etabliertes Unternehmen und trotzdem den Mut etwas neues zu wagen.
    Wir sollten uns in etwas mehr Geduld üben und auch mal warten was da noch kommen wird. Ich bin mir sicher dass, wenn ich das Werbevideo richtig interpretiere, noch so einige langersehnte Träume wahr werden könnten.
    Ich habe an den Klassikern von Roland geschraubt und Tracks damit produzieren dürfen. Daher kann ich feststellen das die Emulationen sehr ,sehr gut an die alten heranreichen und ich benötige keine 1 zu 1 Emulation um einen coolen Track zu bauen.
    Sound Demos ,das darf man nicht vergessen, sind immer Subjektive Darstellungen von einem Gerät.
    Immer selber mal die Kisten checken und dann merkt man schon ob es in den Fingern und in der Magengrube kitzelt.

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    joachim@pearldiver-records.com  

    Ich hatte lange nicht mehr soviel Spass seitdem ich die TR 8 habe, das Teil klatscht mir das Studio zusammen, da bekommt sogar der gute alte Moog das zittern.
    Wenn man von einem Ohr bis zum andern Ohr lächelt, und das nach Monaten ständigem Gebrauch, dann kann das doch gar nicht so falsch gewesen sein was Roland da gebaut hat.
    Ich für meinen Teil werde das System 1 selber checken und wenn ich genauso begeistert bin wie bei der TR-8 und ich das Geld dafür habe, steht die Grün/Schwarze Kiste mit den „billig“ Tasten direkt neben den alten Kisten mit den „noch billigeren Tasten“.
    Dann klatscht es weiter…was will man den mehr.
    Schaut euch mal Demos an wie Leute in You Tube mit „billig Tasten“ den „Saal Rocken“…ich sag nur Korg, Pro One, Moog Prodigy und und und.
    Bald ist Weihnachten und ich weiss, was auf meinem Wunschzettel steht.
    Wie immer wieder Super Bericht auf Amazona, vielen Dank.

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    bobs world  

    Grundsätzlich macht Roland mit dem AIRA System-1 Konzept vieles richtig. Insbesondere in der authentischen Klangerzeugung und mittels Plugout Prinzip geht Roland neue Wege – das begeistert. Das SH-2 Plugout klingt fantastisch !
    Einen kleiner Kritikpunkt zum Controller wäre die Tastatur – hier würden sich viele Kunden eine vollwertige Tastatur mit min. 49er Tasten wünschen. Immerhin soll das Plugout Prinzip das Spielen zum „Mitnehmen“ unterstützen, und da wäre ein größeres Modell mit vollwertigen Tasten von Vorteil.
    Bei der Benutzung am Rechner ist hingegen die kompakte Abmessung des System-1 als Controller durchaus ok.

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      TobyB  RED

      Hallo Bob,

      Daumen drauf. Klanglich gibts nichts zu bemängeln. Für mich ist es die Klaviatur. Es muss nicht gleich ganz grosses Kino sein, aber da muss noch was gehen. Und ich hoffe das Roland ein System 2 im Labor hat.

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        Atarkid  AHU

        Das hoffe ich auch. Da könnt ich nämlich auch schwach werden. Stell dir mal ein System-2 vor mit dem ein Jupiter 6 oder 8 möglich wäre, Diverse Junos… Ein bißchen mehr Platz für Sounds und Plugouts und gut iss.

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    morella

    Ich finde es sonderbar, dass die Emulation lediglich 80-prozentig sein soll. Denn, wenn man genau hinhört–und das höre nicht nur ich, sondern auch andere Tester, ist das plug out sehr sehr nahe am Original, mindestens 95 Prozent, Sorry, ich kann diese 80 Prozent nicht nachvollziehen!
    Das Beispiel ist für mich nicht aussagekräftig,
    denn das System 1 ist unglaublich authentisch!

  17. Profilbild
    a.jungkunst  AHU

    Erwähnenswert wäre allerdings im Test gewesen, dass die Aktivierung der Roland Plug-Outs nur online erfolgen kann, Offline à la Native Instruments ist derzeit nicht möglich. Schade eigentlich!

  18. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Ich halte mittlerweile sehr viel vom Plug-Out Konzept Rolands. Insbesondere in Verbindung mit dem System-1m wird das eben auch für Modular-Systeme interessant; ein modular zugänglicher SH-2 oder SH-101 hört sich sehr reizvoll an. Die vorläufige Krönung stellt das System-100 Plug-Out dar, wobei die Hardware da allerdings den 2. LFO nicht unterstützen kann. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt, der leider auch auf das System-8 zutrifft. Hier sollte Roland dringend nachbessern, denn was den Sound angeht, ist dies eine neue Referenz-Klasse, an der sich alle VAs messen lassen müssen.

  19. Profilbild
    prodigy

    also mir fehlt einfach was am Sound des Plugouts
    .
    klingt einfach nicht komplett. irgendwie nervig im Vergleich zum Original. wie bei der tr 08.
    aber mit ein paar Effekten würde es bestimmt besser klingen.

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