Workshop: DAW für Einsteiger 3 – Pattern/Tracks, Software/Hardware Synthesizer, Effekte

24. April 2020

DAW-Arbeiten mit Instrumenten und Effekten

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Workshop: DAW für Einsteiger 3 – Pattern/Tracks, Software/Hardware Synthesizer, Effekte

Nachdem wir uns in den ersten Teilen mit grundlegenden Begriffen und DAW-Systemen befasst haben, gehen wir nun etwas in die Tiefe. Pattern-Recording, Sampling, virtuelle Instrumente und Effekte stehen dieses Mal im Fokus, während wir uns am Ende noch der eigentlichen Aufnahme widmen.

Hier die Übersicht des DAW-Workshops mit allen bisherigen Teilen:

Pattern- vs. Track-Recording

Im zweiten Teil des Workshops haben wir uns mit dem Recording trackbasierter DAW-Systeme befasst und das patternbasierte Recording angeschnitten. Doch was bedeutet das genau und worin liegen die Unterschiede? Grundsätzlich führen beide Wege zum Ziel und es ist eher eine Frage des Geschmacks und Workflow, also der jeweiligen Arbeitsweise. Dabei lassen sich beide Verfahren sogar miteinander kombinieren und das ist in Teilen sinnvoll.

Die Geschichte beider Techniken reicht gleichermaßen weit zurück. Das Track-Recording gleicht einer Bandmaschine mit dem Unterschied der digitalen Flexibilität, die einem das Band natürlich nicht geboten hat. Die Arbeit mit Pattern ist hingegen eine Errungenschaft elektronischer Musikinstrumente, vorzugsweise bei Drumcomputern, Grooveboxen und analogen Sequencern zu finden.

Nehmen wir die Roland TR-909 als Beispiel, die exemplarisch für Folgeprodukte steht und die Lauflichtprogrammierung der TR-808 erweitert. Gerade für Drum-Programming und identische Teilbereiche sind Pattern arbeitserleichternd, sie lassen sich wiederholen und zu einem Song zusammenfügen. Das ist besonders im Umgang mit Hardware-Instrumenten wichtig, die unabhängig vom Computer genutzt werden. Einfach beschrieben ist ein Pattern vergleichbar mit dem Rhythmusprogramm eines Home-Keyboards.

Um das besser zu verstehen, stellen wir uns eine Band vor, die in den 70er Jahren ein Musikstück live einspielt. Der Drummer muss dabei konzentriert von Anfang bis Ende performen und wiederholt den Rhythmus entsprechend der Takte, die eine Strophe dauert. Improvisationen lockern die Performance zwar auf, aber stellen wir uns dieses Szenario in einer DAW vor.

Hier könnte man mit der Maus über das gesamte Stück die jeweiligen Schlaginstrumente einzeichnen oder über ein MIDI-Keyboard eintrommeln. Das ginge auch teilweise und man kopiert einfach den „Loop“ entsprechend der benötigten Takte. Bei einem Drumcomputer würde man den Groove einmal einklopfen und auf einem zweiten Pattern die Variation erstellen.

Nehmen wir an, ein Pattern ist vier Schläge lang und alle zwölf Takte soll eine Abwandlung erfolgen, die auf einem zweiten Pattern-Speicher programmiert wird. Im Songmodus folgt das Instrument dem vorgegebenen Ablauf und spielt das erste Pattern dreimal und das zweite einmal ab. Dabei lassen sich weitere Pattern einbinden, beispielsweise für Intro, Ending oder ein Refrain. Natürlich könnte man in einer trackbasierten DAW die Takte entsprechend auf der Spur kopieren. Wenn dann allerdings etwas nicht gefällt, wäre es mühsam, Korrekturen an allen Teilstücken vorzunehmen. Wird hingegen ein Pattern geändert, verändert sich die gesamte Songstruktur gleich mit.

Bei Ableton Live wird dieses Konzept erweitert. Pattern heißen hier Clips und werden auf einer zweidimensionalen Matrix dargestellt. Dabei gibt es eine klare Struktur, welche auch farblich zur besseren Orientierung markiert werden kann. Üblicherweise werden auf der horizontalen Achse die Parts angeordnet und der Fortschritt bzw. Variationen auf der Vertikalen.

Screenshot Novation LaunchPad App

Dieses Konzept wurde oft kopiert, hier als Beispiel Novation LaunchPad für iPhone und iPad. Dabei kreiert man oder lädt gleich komplette Sets einer Stilrichtung, deren Clips tonal und im Kontext zueinander passen. Insgesamt stehen 64 Pads zur Verfügung, wobei sich die Clips horizontal in Drums, Percussion, Bass, zwei Backings und Lead aufteilen. Die letzten beiden Spalten sind für One-Shots, Voice Samples und Übergangseffekte vorgesehen.

Der Vorteil ist, dass es im Gegensatz zum Track-Recording keine feste Songstruktur gibt und sich Elemente wie ein Baukastensystem spontan und unerwartet miteinander kombinieren lassen. Hier ein Beispiel, dass ich „Launch the 80s“ genannt habe. Übrigens lässt sich die LaunchPad-App hervorragend mit der zugehörigen Hardware LaunchPad Mini kombinieren, die App ist kostenlos und einige Sets sind bereits enthalten.

Roland MC-707 schräg

Das gleiche Prinzip wird auch bei der Roland MC-707 und der kleineren MC-101 angewendet, wobei acht Szenen auf Knopfdruck bestimmte Clip-Formationen aufrufen. Wichtig dabei ist, das gilt gleichermaßen für LaunchPad, dass in der vertikalen Achse im Regelfall nur ein Clip gewählt werden kann. Ausnahmen gibt es für One-Shots und Voices. Dabei lässt sich die Performance durch verschiedene Effekte und Filter dynamisch anpassen, auch spaltenweise. Dabei werden Tempo und tonale Abstimmung automatisch angepasst, was auch für externe Audiodateien gilt. Dieses Konzept hat aufgrund seiner intuitiven Spielweise für einen regelrechten Durchbruch für Ableton Live gesorgt und erklärt, warum so viele DJs unter die Musikproduzenten gegangen sind. Ich würde vermuten, dass Ableton Live auch von vielen Top-DJs aktiv genutzt wird. Mit Ableton Push 2 gibt es auch einen Hardware-Controller, der die Steuerung von Live praxisgerecht auf Tasten bringt.

Bitwig Studio 3

Bitwig Studio ist der jüngere Mitbewerber, der ein ähnliches Konzept verfolgt. Weitere Varianten, wie Playtime als Erweiterung für die DAW Reaper oder die MPC-Software von Akai funktionieren nach ähnlichem Prinzip.

Die inzwischen abgelöste Akai MPC Renaissance, mit der ich mich einige Zeit intensiv beschäftigt habe, kombiniert Pattern- und Song-Modus. Im Gegensatz zur MC-707 lassen sich auf ähnliche Weise Pattern erzeugen und zu einem Song zusammenbauen. Im Unterschied zu Roland gibt es allerdings die Möglichkeit, Key-Spuren in Form von durchlaufenden Tracks mit einzubinden, was die Flexibilität deutlich erhöht und beide Konzepte miteinander verbindet. Und noch etwas ist besonders, denn die MPC Renaissance ist für sich genommen Audio-Interface und Hardware-Controller. Hier wurde versucht, die virtuelle Software in eine Hardware zu übertragen, die zwar technisch nur zur Steuerung und als Anzeige dient, aber dem Nutzer das Gefühl eines eigenständigen Instruments vermitteln soll. Inzwischen hat Akai das Konzept mit MPC X und MPC Live verändert, so sind diese Geräte leistungsfähig genug, auch ohne Computer genutzt zu werden.

Will man sich zwischen beiden Verfahren entscheiden, kann man dies von der jeweiligen Stilrichtung abhängig machen oder einfach kombinieren. Beatlastige Tracks im EDM-Style werden vorzugsweise patternbasiert erstellt, während eine Partitur eines gewöhnlichen Musikstücks eher mit Track-Recording aufgezeichnet wird, insbesondere dann, wenn Live-Instrumente zum Einsatz kommen. Schlussendlich muss jeder für sich die richtige Arbeitsweise finden und als Einsteiger sollte man sich mit beiden Verfahren etwas auseinandersetzen.

Sample-Library, Software- oder Hardware-Synthesizer?

Wer seine Ideen verwirklichen will, wird vermutlich nicht virtuos jedes Instrument beherrschen und sich Gedanken über die Komposition machen. Ohne Frage ist es am besten, sich die passenden Instrumentalisten mit hochwertigen Instrumenten, ein gesamtes Orchester oder Chor ins Studio zu holen. Allerdings wird für eine gute Aufnahme nicht nur ein geeigneter Raum, sondern auch das passende Equipment benötigt, darauf gehen wir gleich noch konkreter ein. Ab diesem Punkt werben Hersteller mit Sample-Librarys für Schlagzeug, Gitarre und Klavier und sogar großen Orchestern. Letzteres macht besonders für Film- oder Game-Musik richtig Spaß und so kann man als „Mausdirigent seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Bei Sample-Librarys unterscheidet man zwischen Multi-Samples, die man als virtuelles Instrument selbst spielt, und fertigen Licks und kurzen Sequenzen bereits bestehender Melodien. Siehe obiges Beispiel zu LaunchPad. Insgesamt ist das natürlich etwas starrer, als wenn ein Gitarrist selbst eine Sequenz oder gar die ganze Strophe spielt. Je kürzer ein Sample ist, umso starrer wird natürlich das Ergebnis, weil die Wiederholung häufiger einsetzt wird. Pianisten können hingegen mit einem hochwertigen Flügel-Sample und einem ordentlichen Master-Keyboard jedes Instrument spielen und sogar die Mikrofonierung im Nachhinein anpassen. Grundsätzlich entscheidet auch der Preis einer Library, wie flexibel sie ist und welche Qualität geboten wird.

Tyrell N6 Software Synthesizer im Jahr 2020

Bei Synthesizern ist es ein ewiges Diskussionsthema, ob analoge oder digitale Rekonstruktionen die bessere Wahl sind. Als Fakt kann gelten, dass man sich mit Software zu einem Bruchteil des Anschaffungspreises der Originale eine Menge Instrumente ins Haus holen kann, die keinen Platz wegnehmen und auch gut klingen. Dass Kenner natürlich sofort hören, ob es sich beispielsweise um einen echten Korg MS20- oder Moog-Filter handelt oder eben um einen digitalen Klon, möchte ich absolut nicht anzweifeln. Schlussendlich wird dies jedoch nur auf einen Bruchteil der Hörer zutreffen, weil viel wichtiger ist, ob sich das Instrument gut in einen Mix durchsetzt. Da könnte ein originaler Minimoog beispielsweise sogar aus klanglicher Sicht einem digitalen Klon auch unterlegen sein. Die nachgeschalteten Effekte sollte man ebenfalls nicht als klangformende Maßnahme unterschätzen, die einen Sound nicht nur verfremden, sondern ihm auch die notwendige Würze hinzufügen können.

Will man sich zwischen Sample-Library und virtuellen Instrumenten entscheiden, sollte man neben dem Budget die verfügbare Rechenleistung beachten. Während eine große Library viel Speicherplatz benötigt, die mitunter den Platz einer SSD in einem Notebook überschreiten kann, brauchen virtuelle Instrumente eher Rechenleistung. Manche dieser Gattung setzen übrigens auch auf Multi-Samples, das gilt beispielsweise für die Rekonstruktion akustischer Instrumente. Das im zweiten Teil des Workshops angesprochene Bouncing wäre im Fall der begrenzten Hardware übrigens ein guter Weg, den Rechner zu entlasten.

Effekte, welche braucht man eigentlich?

Softube Tube-Tech MkII - Tube-Tech Equalizers mk II (Softube)

Eine DAW kommt bereits mit integrierten Effekten, die sich natürlich erweitern lassen. Je nach Anspruch kann die Anschaffung sogar die Kosten einer DAW übersteigen, wobei auch hier wieder gilt, welches Ergebnis gewünscht wird. Genau wie bei virtuellen Synthesizern gibt es Rekreationen analoger Schaltungen, wobei es auch Audiointerfaces mit eingebauten Effekten oder flexiblen DSP-Prozessoren gibt, die das System entlasten können. Abgesehen von der Vielfalt am Markt sind im Wesentlichen folgende Effekte für einen guten Mix wichtig:

  • Equalizer: dieser formt das Audiosignal und ermöglicht es, bestimmte Frequenzanteile anzuheben oder abzusenken. Das ist wichtig, um tonal ähnlichen Komponenten in einem Mix mehr Raum zu geben. Überlagert der Bass beispielsweise die Kickdrum, kann durch leichtes Verschieben der Frequenzen ein mögliches Dröhnen oder Überlagerungen verhindert werden. EQ-Plugins können 31 Bänder mit verschiedenen Filtertypen enthalten und je größer die Funktionsvielfalt ist, umso komplizierter wird auch die Handhabung. Für den Einstieg reichen drei Bänder mit Q-Faktor aus, so dass sich eines im Frequenzbereich verschieben lässt.
  • Kompressor: Wenn ein Sänger vor dem Mikrofon schwankt oder im Refrain lauter und bei der Strophe leiser wird, kann ein Kompressor das Problem durch Reduktion des Dynamikumfangs lösen. Das heißt, dass Leises etwas lauter und Lautes etwas leiser wird, anschließend wird die Gesamtlautstärke der Spur erhöht. Im Idealfall passiert das so schnell, dass die Unterschiede nicht auffallen. Für Gitarren und andere Instrumente können Kompressoren ebenfalls sinnvoll sein, wenn eine Lautstärkeangleichung gewünscht ist. Der Expander wirkt hingegen umgekehrt und erhöht die Dynamik entsprechend.
  • Echo/Hall: Natürlich der bekannteste Effekt, der allerdings bei zu hoher Dosierung zu einem matschigen Klangbild führen kann. Wie beim Equalizer gilt auch hier, dass weniger oft mehr ist und zu edleren Ergebnissen führen kann.

Grundsätzlich gibt es weder den perfekten Effekt, noch die perfekte Einstellung. Die Dynamik und Geschmäcker sind so verschieden, dass man selbst ein Gespür auch abhängig vom jeweiligen Genre finden muss. Für die eigentliche Aufnahme gilt hingegen, dass man Fehler möglichst im Vorfeld vermeiden sollte, um ein natürlicheres Ergebnis zu erzielen.

Die Aufnahme im Heimstudio

Widmen wir uns abschließend diesem Punkt, denn viele von euch werden vermutlich singen oder sich mit Gitarre oder anderen Instrumenten begleiten wollen. In vielen YouTube-Videos kann man hören, wie man es eher nicht machen sollte. Hintergrundgeräusche, wie Vögel im Park oder offene Fenster, Aufnahmen an verkehrsreichen Straßen oder mit dem entfernten Mikrofon des Camcorders klingen nicht gut. Dabei haben es gerade Nutzer von Digitalkameras schwierig, weil diese im Einstiegsbereich nicht über Audioeingänge verfügen und die integrierten Mikrofone meist unzureichend sind. Hat man ein kleines Mischpult, kann schon ein Klein- oder Großmembran-Mikrofon, im Idealfall beide Typen, schon viel bewirken. Will man singen oder Sprachaufnahmen machen, ist der Kleiderschrank-Trick aufgrund der Dämpfung eine Empfehlung. Um zu prüfen, ob der Raum möglichst reflexionsarm ist, kann man das Klatschen in die Hände aufzeichnen und anhören, der Nachhall sollte dabei möglichst gering sein (Early Reflections, RT60). Kleine Räume sind tendenziell besser, je nach Inventar aber auch nicht unbedingt. Bedenken muss man außerdem, dass lautes Singen den Raum mehr anregt, als eine normale Unterhaltung. Ist zu viel Hall auf der Aufnahme vorhanden, lässt sich dieser nicht vernünftig entfernen.

isovox mobile vocal booth v2

Isovox Mobile Vocal Booth für die Aufnahme zu Hause

Gleiches gilt für die Mikrofone. Ein tendenziell besseres Mikrofon mit möglichst linearem Frequenzverlauf ist später einfacher im Equalizer anzupassen, als ein schlechtes Mikrofon mit eingefärbtem Klang nachträglich zu begradigen. Dennoch kann ein auf Sprache fokussiertes Gesangsmikrofon mit hoher Dämpfung besser klingen, als ein teures Großmembran-Kondensatormikrofon in einem akustisch nicht optimalen Raum. Grundsätzlich gilt für Mikrofone mit größerer Kapsel ein besseres Rauschverhalten und dadurch auch höherer Detailreichtum, jedoch ebenso eine Dämpfung in den Höhen. Gesangsmikrofone bedienen sich der Präsenz, sind tendenziell griffunempfindlich und vertragen auch höheren Schalldruck. Für Instrumentenaufnahmen sind Kleinmembran-Mikrofone ebenfalls nicht uninteressant, vor Allem bezogen auf die Hochtonabbildung. Diese Klischees werden natürlich in unterschiedlichen Preisklassen mal besser, mal schlechter bedient, das perfekte Mikrofon gibt es leider nicht. Grundsätzlich könnte man festhalten, dass ein Kleinmembran-Mikrofon der gehobenen Qualität tendenziell teurer ist, als ein Großmembran-Kondensatormikrofon. Vor Allem auch deshalb, weil rauschende Vorverstärker eher auffallen. Hier noch weiterführende Workshops:

Tipp: Hau Dir nicht alles auf den Rechner, nur weil es kostenlos ist oder es Demoversionen gibt. Die Erfahrung zeigt, dass Überfluss lähmen kann und die Kreativität nicht beflügelt, sondern eher bremsen kann. Befasse Dich lieber mit weniger und spezialisiere Dich, versuche die Möglichkeiten auszuschöpfen und es ist auch kein Beinbruch, mit Presets zu arbeiten. Ansonsten wären der Yamaha DX7 oder Roland D-50, Korg M1 oder PPG Wave nie so erfolgreich geworden. Hauptsache, es passt musikalisch und klingt, denn darauf kommt es schließlich an.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    funkapolitan

    Wie überschrieben: DAW für Einsteiger. Das tut hier auch mal not und gut bzw. ist sicher hilfreich für den einen oder die andere.

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