Interview & Facts: Waldorf Iridium Synthesizer

18. Juni 2020

Über 10.000 Zugriffe in einer Woche. Wow!

Nach dem Waldorf Iridium Synthesizer in unserem Forum für heiße Diskussionen sorgt und seit seiner Bekanntgabe alleine auf AMAZONA.de 10.000 Zugriffe hatte, haben wir den Artikel erneut auf den neuesten Stand gebracht und nun auch mit einem tollen Video von Synth Anatomy ergänzt. Aus dem Grund also nochmals auf Seite 1, denn wir denken, der Mut und Innovationsgeist von Waldorf muss honoriert werden. Dabei spielt es für uns erst einmal keine Rolle, ob die fehlenden Analogfilter im Iridium ein Manko oder ein Segen (wegen es günstigeren Preises) sind. Unabhängig davon, versprechen wir in naher Zukunft einen ausführlichen Test zum Iridium.
An alle Forumsteilnehmer bei dieser Gelegenheit ein großes Dankeschön für die rege Teilnahme.

Bleibt gesund in diesen verrückten Zeiten
Eure AMAZONA.de-Redaktion

Waldorf Iridium Synthesizer

Waldorf Iridium Synthesizer

Aus Waldorf Quantum wird Waldorf Iridium

WALDORF IRIDIUM SYNTHESIZER:

Mit einer „kleinen“ Sensation wartet die Firma Waldorf auf und zwar genau heute am Freitag, den 12. Juni 2020, denn gleichzeitig mit dieser ersten Übersicht wird in den einschlägigen Geschäften der brandneue IRIDIUM Tabletop Synthesizer ab sofort verfügbar sein. So etwas hat es bei Waldorf noch nie gegeben und ist nicht nur in Corona Zeiten eine erfreuliche Antwort auf ewig lange Vorankündigungen und Releases, die vielleicht ein oder anderthalb Jahre später erfolgen. Hier läuft es nun anders. Sozusagen im stillen Kämmerlein, also unter aller Verschwiegenheit wurde der IRIDIUM entwickelt und hier ist er nun.

WALDORF IRIDIUM

WALDORF IRIDIUM

Online Presse-Show für Waldorf Iridium

Einer Einladung folgend, durfte die Fachpresse am vergangenen Mittwoch an einer exklusiven und virtuellen Produktpräsentation des WALDORF IRIDIUM SYNTHESIZER teilnehmen. Holger Steinbrink und Rolf Wöhrmann präsentierten den Waldorf IRIDIUM Synthesizer und stellten sich den Fragen des Fachpublikums. Dabei kam heraus, dass der QUANTUM Synthesizer, dessen Betriebssystem in den letzten Monaten und Jahren konsequent weiterentwickelt worden war, natürlich einige Begehrlichkeiten geweckt hat, die man mit seiner Hardware so nicht mehr befriedigen konnte. So hatten sich wohl einige User die Engine des QUANTUM in einem handlicheren Gehäuse gewünscht. Gesagt, getan. Der IRIDIUM ist 5,4 kg schwer und kommt in einem kompakten Tabletop-Gehäuse daher, das 19-Zoll fähig ist. Man wird ihn also ins Rack schrauben können. Die Rack-Ohren werden optional angeboten.

WALDORF IRIDIUM

WALDORF IRIDIUM

 

Ein Blick auf den Waldorf Iridium

Haptik und Optik des WALDORF IRIDIUM ist augenscheinlich identisch mit der des Waldorf QUANTUM Synthesizers. Wen wundert es? Auch der IRIDIUM wurde natürlich wieder von Axel Hartmann designt. Neben den üblichen Anschlüssen auf der Rückseite, hat der IRIDIUM zusätzlich 4 CV-Eingänge, Analog Clock In und Out sowie Gate In und Start In. Auf diese Weise kann man den IRIDIUM mit einem Eurorack-System verbinden und zum Beispiel externe LFOs eines Modularsystems als Modulationsquelle im IRIDIUM verwenden. Im Gegensatz zum QUANTUM wurde das Stereo-AUX-Out Paar weggelassen. Ob das gerade hier sinnvoll ist, wo der IRIDIUM zwei echte Layer (im Split- und Layer-Modus) bietet, wird ein ausführlicher Test zeigen müssen.

WALDORF IRIDIUM

WALDORF IRIDIUM

Die Soundengine

Der Waldorf Iridium kommt mit derselben Soundengine daher wie der Quantum; mit ein paar wesentlichen Unterschieden. Erstens ist QUANTUM ein hybrides Instrument mit analogen Filtern. IRIDIUM dagegen ist voll-digital. Die analogen Filter wurden durch digitale ersetzt. Diese sind nun in Stereo ausgelegt, wodurch der gesamte Signalweg des IRIDIUM stereo sein wird. Zweitens hat IRIDIUM durch diesen Aufbau mehr Stimmen. Im Gegensatz zum QUANTUM ist IRIDIUM 16-stimmig. Diese sechzehn Stimmen können wie gesagt auf zwei Layer verteilt werden.

Das Gerät selbst hat neben dem bekannten Touchdisplay mit etwas geringerer Auflösung als beim QUANTUM nun eine 4 x 4 Padmatrix, also ein Feld mit sechzehn Gummifeldern, die weniger zum Triggern als zum Editieren und Spielen verwendet werden sollen. Zunächst kann man damit den Arpeggiator und den Sequencer programmieren. Man kann Akkorde auf ein Pad legen, aber auch Single-Notes oder Samples. Zum Fingerdrumming sollen die Pads laut Hersteller nicht unbedingt verwendet werden. Man wird sehen.

Damit stehen nun im Waldorf Iridium (aber auch Waldorf Quantum), fünf verschiedene Synthesemodelle für jeden der drei Oszillatoren bereit:

  • Wavetable
  • Virtuell analoge Wellenformen
  • Sampling und Granularsampling (hier Particle genannt)
  • Resonator
  • Kernels (wobei mit Kernel auch FM mit sechs Operatoren erzeugt werden kann)
WALDORF IRIDIUM

WALDORF IRIDIUM

Kompatibilität WALDORF IRIDIUM

Die Patches des QUANTUM sind IRIDIUM-kompatibel, d. h. QUANTUM Patches können in IRIDIUM geladen und editiert werden, aber auch umgekehrt. Ein Austausch der Daten beider Geräte ist per USB möglich. So wie überhaupt beide Synthesizer auf Basis desselben Betriebssystems künftig arbeiten werden. Wie das? Für den Quantum hatte man ein komplett neues Betriebssystem entwickelt, das auch für andere Instrumente künftig genutzt werden soll. Der IRIDIUM ist nun das erste einer Reihe künftiger „QUANTUM-based“ Instrumente. Das Betriebssystem wird Hardware-abhängig weiterentwickelt werden. Da kommt also noch einiges auf uns zu.

WALDORF IRIDIUM

WALDORF IRIDIUM

Quantum und Iridium mit Update 3.0

Damit beide Synthesizer ab sofort dieselbe Sprache sprechen, wird es ebenfalls ab Freitag eine neue Beta 3.0 Version für den QUANTUM geben – zunächst aber nur für Beta-Tester.

Wer am Betateam teilnehmen möchte, möge bitte eine Nachricht über das Supportportal an Waldorf schreiben, dann nimmt Waldorf die Interessenten gerne in Betateam auf. Wer schon Betatester für OS 2.0 war, bekommt automatisch auch Zugriff auf die Beta 3.0.

Die Websites von Waldorf werden zu diesem Zeitpunkt aktualisiert.

WALDORF IRIDIUM

WALDORF IRIDIUM

DX7 Sound-Kompatibilität

Die Syntheseformen des WALDORF IRIDIUM sind bereits vom QUANTUM her bekannt. Wavetable Synthese, Waveform-Synthese für klassische Synthesizer Schwingungsformen „stackable“ bis zur Supersaw, Particle Oscillator für Sample-Playback, Granular Synthese, Resonator und die neue Kernel-Synthese für eine erweitere FM-Synthese, in die man auch alte DX7 Sounds über Sysex geladen werden. Die Sounds werden nicht zu 100 % identisch, aber als Basis für neue FM-Sounds nutzbar sein.

WALDORF IRIDIUM

WALDORF IRIDIUM

Die wichtigsten Neuheiten der Version 3.0

Die Filtersektion ist nun voll-digital und bietet verschiedenste Filtermodelle an. Und auch der Digital Former ist wieder dabei mit Filtermodellen von Largo, Nave, Kammfiltern und so weiter. Mit dem neuen Betriebssystem 3.0 können im QUANTUM die analogen Filter auf Bypass geschaltet werden. So kann man dann auch in umgekehrter Richtung im IRIDIUM editierte Klänge im QUANTUM verwenden (Stichwort Stereo-Signalweg).

Die FX-Sektion hat die bekannten fünf Effekt-Slots. Neu ist eine Masterpage zur Justierung der Lautstärkeanteile der Layer und der Gesamtlautstärke inklusive der Regelung des eingebauten Kompressors in der Ausgangsstufe.

Neu ist auch, dass der IRIDIUM nun 53 Modulationsquellen inklusive des Komplexmodulators und der externen CV-Quellen und 192 Modulationsziele hat. Eine virtuelle Wheel-Sektion ist ebenfalls über den Touchscreen editierbar. Nicht vergessen: IRIDIUM hat kein Keyboard.

Was noch nicht ist, soll bald werden. Es ist in der Planung, dass man die Stimmenanzahl des QUANTUM durch Verbindung mit IRIDIUM erweitern können wird. Noch geht das nicht, aber die Waldorf-Ingenieure arbeiten daran.

Verfügbarkeit WALDORF IRIDIUM

Laut Thomann Online-Shop bereits in wenigen Tagen zum Preis von 2.199,- Euro

Der Waldorf Iridium on YouTube

 

Interview mit Waldorf  Iridium Entwickler Rolf Wöhrmann

Peter:
Der neue Waldorf Iridium ist ja nicht wirklich eine 1:1 Kopie des Quantums im Desktop-Format, warum nicht?

Rolf:
Wir könnten das Quantum Konzept in allen möglichen Varianten verkaufen: Mit oder ohne Keyboard, mit oder ohne analoge Filter, im klassischen Keyboard-Gehäuse, als Desktop, als Rack-Einschub oder sogar als Eurorack-Modul. Mit oder ohne CV. Mit mehr Audioausgängen oder weniger. Und in allen Kombinationen aus diesen. Wir können als Waldorf aber nur Schritt für Schritt eine überschaubare Anzahl von Varianten herstellen. Nun haben wir neben dem Quantum den Iridium. Ich denke, er wird viele Freunde finden. Danach sehen wir weiter.

Rolf Wöhrmann von Waldorf

Peter:
Mit dem neuen Software-Update kann das Duo einiges mehr an Synthese. Was ist für dich das spannendste neue Software-Feature?

Rolf:
Bei der Kernel Synthese als zentrales Features ist es sehr spannend zu beobachten, was damit alles von den Musikern, Produzenten und Sound-Designern angestellt wird. Man kann ja damit sehr intuitiv arbeiten, indem man sich ein Template auswählt und dann mit den 5 individuellen und sehr intuitiven Parametern arbeitet. Einen intuitiven Zugriff, den es bei klassischen FM-Synthies so nie gegeben hat. Dann wiederum kann man aber auch tief in die Algorithmen einsteigen und so sich einen neuen Oszillator selber bauen. Das muss nicht FM sein, man kann auch einfach schauen, was man mit bis zu 6 unterschiedlichen Wavetable-Kernel-Oszillatoren alles anstellen kann und jedem eine eigene Wavetable und einen eigenen Envelope verpassen. All das spielt sich in einem einzigen Oszillator vom Quantum oder Iridium ab.

Daneben hat 2.0 einiges an klassischen Sampler-Möglichkeiten ergänzt: Loops mit Crossfading, Reverse, Ping-Pong-Modes plus einen Audio-File-Editor. Ein einzelner Quantum Oszillator war ja schon immer neben den Granular Dingen als ein normaler Multi-Sampler mit Round-Robin, Key- und Velocity-Zones benutzbar. Manche User haben sich den Quantum vor allem wegen seiner Sampling-Möglichkeiten gekauft. Das wird auch beim Iridium als Desktop-Modell der Fall sein. Ich erwarte hier noch mehr für die Zukunft.

Peter:
Die analogen Filter sind im WALDORF IRIDIUM dem Rotstift zum Opfer gefallen, war das ein Zugeständnis an den Preis oder vielleicht auch an die Qualität heutiger Digitalfilter?

Rolf:
Es lebe die Vielfalt. Die Geschmäcker und Anwendungsbereiche sind ja auch sehr verschieden. Wir sehen heute Digital-Filter auch nicht mehr als Emulation analoger Filter, sondern als eigene Form der Klangbearbeitung. Neben den klassischen Hoch-, Band- und Tiefpass-Filtern plus Notch in allen möglichen Varianten vom Largo, Nave, PPG, StateVariable, mit oder ohne Saturierung, haben wir ja auch im Digital Former weitere digitale Klangformungsmöglichkeiten zur Verfügung wie Bit-Crusher & Sampleraten-Reduzierung, Kammfilter, Distortion, Ring Modulation etc.

Aber ein analoges Filter ist ein eben analoges Filter und einfach eine weitere Spielart, die durch nichts zu ersetzen ist. Dafür greift man dann zum Quantum. Und wir arbeiten natürlich weiterhin an hybriden Produkten mit analoger Technologie. Das gehört einfach zur DNA von Waldorf.

Peter:
Mit den Pads, den CV-Anschlüssen, der doppelten Stimmenzahl und dem günstigen Preis gibt es ja kaum mehr Gründe für den Quantum. Wird der Waldorf Iridium den Quantum verdrängen?

Rolf:
Viele schwören doch aus gutem Grund auf die Analogfilter. Und mit seiner hervorragenden Fatar Tastatur ist der Quantum für viele zum Mittelpunkt ihres Studios geworden. Und mit den extra Audioausgängen gibt es auch mehr Möglichkeiten. So durfte ich vor einiger Zeit in dem Studio eines bekannten Produzenten und Filmkomponisten ein paar wunderbare quadrophonische Sound-Designs aus dem Quantum bewundern. Das ist schon ziemlich massiv.

Der Quantum ist für uns das Zentrum und der Ausgangspunkt von Innovation und neuen Ideen. Und für viele ist der Quantum einfach der Traumsynthie der Wahl.

Peter:
Hatte der Quantum eure Erwartungen an die Verkaufszahlen erfüllt?

Rolf:
Ein Flaggship-Instrument wie der Quantum als komplette Neuentwicklung kann für eine Firma wie Waldorf entweder den Untergang bedeuten oder den Sprung in eine neue Zeit mit einer neuen Plattform. Dass wir heute in Zeiten wie Corona dastehen und ein Instrument wie den Iridium rausbringen, wäre ohne den Quantum nicht möglich gewesen. Ich habe unzählige Gespräche mit Quantum Usern geführt, Ideen eingesammelt, Lob und Kritik, die uns bereichert und in der weiteren Entwicklung beeinflusst. Das Feedback hat mich wirklich positiv umgehauen und angespornt, hier weiter zu machen. Wir stehen sehr gut da.

Ralf Wöhrmann im Glück

Peter:
In Zeiten Corona, denkst du, das wird sich auf neue Releases wie den Iridium auswirken?

Rolf:
Es ist nicht einfach, in Zeiten von Corona Hardware herauszubringen, die von so vielen Zulieferern und Einzelteilen abhängig ist wie ein Iridium. Wir wissen auch, dass es in vielen Ländern viel schlimmer abging als hier bei uns und zollen allen Respekt dafür, die unter der Situation leiden und damit umgehen müssen. Gerade Musiker, die von Auftritten abhängig sind, sind doch sehr betroffen.

Aber wir sind Waldorf. Das, was wir können, ist elektronische Musikinstrumente herzustellen. Und das versuchen wir halt, so gut es geht unter den Umständen zu machen. Und wenn wir mit dem Iridium dem einen oder der anderen ein spannendes neues Instrument anbieten können, dann freut uns das.

Peter:
Ganz sicher habt ihr noch weitere Ideen für Quantum und Iridium, kannst du schon andeuten, was für die Zukunft alles auf deiner Wunschliste steht?

Rolf:
Wir haben mehr Ideen, als wir umsetzen können. Quantum und Iridium basieren aus einer neuen Plattform, auf der noch viel möglich ist. Auch im unteren Preissegment. Wir können zwar nur eine begrenzte Anzahl von neuen Produkten rausbringen, aber es sind neue Dinge in allen Berechen bei uns derzeit in Entwicklung: Nicht nur Hardware, sondern auch Software. Wir arbeiten an einem innovativen günstigen Angebot, aber auch an nach vorne denkenden komplexen Produkten.

Peter:
Lieben Dank für das Interview,

Rolf:
Aber gerne!

Weitere Waldorf Iridium YouTubes

Ein wirklich schönes First Look Video hat Synth Anatomy produziert:

 

Die Spezifikationen des Waldorf Iridium Synthesizers

  • 16-stimmig polyphony, duo-timbral
  • Kompatibel mit der Waldorf Quantum Synth-Engine

3 Oscillatoren:

  • Wavetable
  • Waveform (VA)
  • Particle (Sampling and Granular Sampling)
  • Resonator
  • Kernels (up to 6 sub-oscillators which can be interlinked through FM at audio rate)

3 Stereo Filter per Stimme

  • Echter Stereo-Signalpfad
  • Dual Digital Filter:
  • Zwie Filter pro Stimme mit individuellen Modellen
  • 12/24 dB LP/HP/BP in allen Kombinationen
  • Nave, Largo, PPG, Quantum and StateVariable Modelle

Digitale Filter-Modelle:

  • Filter Modelle von Waldorf Nave, Largo and PPG in HP/LP/BP/Notch
  • Comb filter
  • Bitcrusher
  • Drive
  • RingMod
  • StateVariable mode
  • Analyzer displayed in Filter view
  • Filter curve moves when modulated (optional)
  • Sophisticated filter routing options with modulatable panning and levels

Modulatoren:

  • 6 Hüllkurven
  • 6 LFOs
  • Komplexer Modulator (LFO/Envelope combination with user-definable shape)

Modulations Matrix:

  • 40 Slots
  • Fast assign mode
  • Ein zusätzlicher Control amount per slot
  • Identische Sources und Destinations können mehrmals verwendet werden, auch wenn die Matrix voll ist

Pads:

  • 4×4 silicon pad matrix with RGB backlights
  • Pads für Chords, Arpeggios und Sequenzen
  • Latch mode

Performance features:

  • Arpeggiator
  • Step sequencer mit bis zu 32 Schritten
  • Favorites screen for quick patch recall
  • Onscreen Mod Wheel, Pitch Bend and Aftertouch

Display:

  • Industrial-grade highly responsive touch screen

Patches:

  • Über 1000 factory sounds
  • 7000 patch memory Speicher (numbers 0000-9999 can be used)
  • Sounds sind Quantum Kompatibel (auf-/ und abwärts)
  • Filterkategorien für patch list
  • 2GB user sample flash memory

Anschlüsse:

  • 2x TS output
  • 2x TS input
  • Headphones output with Gain control
  • DIN MIDI In/Out/Thru
  • USB MIDI
  • USB host for storage and MIDI devices
  • MicroSD slot
  • Kensington® lock

CV/Gate Anschlüsse

  • 4 CV inputs plus Gate In, Trigger In, Clock In, Clock Out
  • Inputs can be used as modulation sources in the Mod Matrix

Fazit

Vorschusslorbeeren? Aber sicher. Der erste Eindruck, den IRIDIUM auch klanglich macht, war sehr gut. Beide Synthesizer sind  ein Paradies für Sounddesigner gerade im Film- und Game-Bereich. Ich „befürchte“ allerdings, dass man auf den QUANTUM zugunsten des IRIDIUM nicht wird verzichten können und nicht verzichten wollen wird. Hier bahnt sich ein mächtiges, sich ergänzendes Duo an.

IRIDIUM wird mit 1100 Presets bekannter Sounddesigner geliefert. Theoretisch reicht der Speicher für ca. 7000 Presets. Standalone wird IRIDIUM garantiert seine Freunde finden, denn Kompakt ist nicht nur seine Größe, sondern mit ca. 2.000 Euro auch sein Preis.

Preis

  • 2.199,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Robocob11  

    Waldorf IRIDIUM? Wo bleibt die James-Bond-Anspielung ;) oder gibt es da einen Bond wo Iridium vorkommt? Na egal, auf eine Quantum Desktop hatte ich schon lange gehofft. Nun ist er hoffentlich bald da – und wie ich sehe mit CV/Gate und Trigger-Pads. Es gibt einen Gott :) Danke das du mich erhört hast.

    • Profilbild
      Isaac Asmotiv  

      Die Beleuchtung ist sicher eines der Glanzpunkte am Quantum. Sie hilft zum einen bei der Orientierung des Mappings und ist bei Dunkelheit einfach super als Hilfe zu nutzen, um die Regler zu erkennen. Ausserdem kann ich mir echt nicht vorstellen, dass Elektronik Musiker sich ein fades und langweiliges Aussehen wünschen.
      Man kann die LEDs nicht nur Ausschaltern, nein, man kann sie auch dimmen.
      So passt es einfach immer.
      Und genauso geht es im gesamten Konzept weiter. Alles ist intelligent gelöst und man fragt sich immer wieder, wieso hat es soooo lange gedauert, bis es einen Hardwaresynth dieser Komplexität gibt, der so einfach zu handhaben ist ?
      Das Handbuch ist fast überflüssig. So muss es sein.

      Der Quantum ist nahezu perfekt.

      Ach ja, wo ich schon mal dabei bin. Der Quantum klingt meiner Meinung nach überhaupt nicht kalt und steril. Können tut er das, muss er aber nicht. Und das sowohl mit analogen, sowie digitalen Filtern.

      Bis sehr gespannt auf OS 3.0
      Vielleicht liest Rolf das ja und erinner sich, dass ich mich für die Beta einschreiben lassen habe, bzw, dass er mir die bei Erscheinen schicken wollte ?

      Ich freue mich jeden Tag über den Quantum, danke Waldorf !

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    Dirk  

    Finde man kann „Rock-Variante“ so stehen lassen.

    Nachdem der finale Kyra etwas enttäuscht hatte, hat Waldorf mich hier wohl voll erwischt.

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      Tyrell  RED 11

      Hi Dirk, ging ohne Lektorat ins Netz wegen Aktualität. Aber den werde ich soeben korrigieren :)

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      Xenox.AFL  

      Warum hat der Kyra dich enttäuscht? Ich fand nur für mich persönlich, das soweit alles ganz gut Klang, der Sound hat mich nicht gepackt weil die Zeit des Virus sounds irgendwie vorbei ist, aber das Desktop Gehäuse empfand ich nicht als toll, scheint zwar dieselbe Form hier beim Iridium zu sein aber das sieht auf jeden Fall besser aus.

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        chk  

        Ich fand den Kyra ziemlich überhypet. Klanglich ist für mich jeder aktuelle Soft-Synth besser. Selbst den Virus, mit dem er ja oft vergleichen wurde (warum eigentlich?) finde ich da klanglich besser.

        Bin zwar generell nicht unbedingt ein Fan des modernen Waldorf-Sounds (ich fand die älteren Synths von denen besser…), aber, der Quantum klingt für mich trotzdem um Welten besser als der Kyra. Kyra ist sicherlich ein interessantes Konzept (so viele Stimmen in Hardware), aber, den Klang hätten sie besser machen können.

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        Tyrell  RED 11

        Du meinst 2.200,-? Wäre natürlich der Hammer, aber wie rechtfertigt man dann den Preis der Keyboardvariante?

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      Tyrell  RED 11

      Der Quantum kostet aktuell 3.989,-, der Waldorf Kyra 2.079,-. Ich schätze mal, der Ladenpreis des Iridium wird bei 2.990,-€ liegen. Kann mich natürlich irren, aber die 3K sind so eine magische Grenze, die man vielleicht unterschreiten möchte.

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        Tom Aka SYNTH ANATOMY  RED

        Das sind noch ein Paar Fehler drin bezüglich Features. Darf aber nix sagen, die deutsche Presse steht unter Embargo bis Freitag Nachmittag. Für die deutsche Presse gab es auch heute ein exklusiver erster Blick auf das Gerät und Features. Schön ist es und überrascht etwas ;)

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          Robocob11  

          Aber da stehen doch nur die Features vom Quantum :) Rück raus mit der Sprache, was ist anders als beim Quantum? Ich verrate dich auch nicht :)
          Aber auf jeden Fal hast du jetzt zumindest schon mal bestätigt, dass er kommen wird .. und auch wann!!! Danke dafür.

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      Isaac Asmotiv  

      Sex-Appeal ? Das höre ich auch oft über Autos und Motorräder. Wer will sich denn schon mit so ner Kiste Metall, Schrauben und Reifen und LEDs ins Bett legen ?
      Da ist mir ne Frau deutlich lieber.
      Mit dem Synth mache ich lieber Musik

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    Voyager  

    Wenn der Preis tatsächlich im 2000er-Bereich liegen soll, dann bleibe ich weiterhin dabei: bei den neuen Waldorfsynths fehlt definitiv ein Blofeld-Nachfolger im niedrigpreisigen Bereich, also 500 bis ca. 750 Euro.

    Dazu eine Frage: Wie weit könnte der angenommene Iridium-Preis gesenkt werden, falls man auf die analogen Filter komplett verzichten würde?

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        qwave  

        Naja, ein Blofeld 2 mit dynamischen Sample-Speicher, der wie ein USB-Laufwerk via USB vom Rechner per Drag&Drop gefüllt werden kann, und etwas besser gelösten Multimode mit mehr gleichzeitigen Effekt-Slots im Multimode wäre sicherlich bei ansonsten gleichen UI und Formfaktor schon eine schöne Sache.
        Und dann einen Waldorf Editor um Wellenformen und Wellensätze selber am angeschlossenem Rechner/Tablet zu bauen wäre auch schön.

        Das der Blofeld nun schon seit 13 Jahren (Keyboard 11 Jahre) erhältlich ist, ist schon eine echte Besonderheit. Die Entwicklungskosten müssten jetzt ja so langsam erwirtschaftet sein ;-)

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          AMAZONA Archiv

          Hmmm. Ich glaube nach 13 Jahren endlich ein Kaufargument für den Blofeld gefunden zu haben. Die ganze Quantum/Iridium Sache, gute Werbung für den Blofeld. In Schwarz als Keyboard. :)

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        Voyager  

        (Teil 1)
        Ganz einfach: Der Blofeld ist, unabhängig davon, ob er sich nach wie vor gut verkauft oder nicht, trotzdem in die Jahre gekommen und ein Upgrade schon längst hinfällig.
        Fangen wir doch mal bei der Hardware an: die CPU war schon bei der Einführung veraltet und schwach auf der Brust, viele oft diskutierten Probleme rührten daher.

        Da gibt es die niedrige reale Polyphonie und dynamische Stimmenzuweisung, bei der die versprochene Stimmenzahl eigentlich nie erreicht wird und man blitzschnell an die Grenzen kommt, wenn man die Möglichkeiten der Synthese ausschöpfen möchte. Multimode – praktisch nicht nutzbar. Obendrein gab es ja noch etliche Probleme mit dem Timing, insbesondere bei externer Sychronisation via MIDI, Hänger / Lags, Aussetzer usw., außerdem noch den LFO-Clocked-Bug, welcher nie wirklich gelöst werden konnte und laut Waldorf auf ein Hardware-Problem zurückzuführen war. Da gab es das ganze Encoder-Theater, was mittlerweile glücklicherweise behoben zu sein scheint, zumindest größtenteils. Schlieslich war da noch die Sache mit dem Sicherungs-Widerstand am Kopfhörerausgang, welcher leicht „durchbrennen“ konnte, falls man keine hochohmigen Studiokopfhörer nutzt und somit zu einem schwach hörbaren Kopfhörer-Output führt.

        Man merkt leicht, dass die meisten Probleme auf eine unterdimensionierte Hardware zurückgeführt werden konnten.

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        Voyager  

        (Teil 2)
        Neben den Unzulänglichkeiten der Hardware gab es Sachen, die schlichtweg gefehlt haben: Audio-Eingang (gab es schon beim microQ, von dem der Blo imgrunde abstammt), MIDI-Out/Thru via DIN, eventuell ein zusätzliches Ausgangspaar (beim microQ sogar ZWEI zusätzliche Ausgangspaare!)

        Auf der Softwareseite gibt es einerseits bestimmte Features, die fehlen, obwohl diese im microQ vorhanden waren, zumal die Synthese von diesem imgrunde übernommen wurde, oder Features, die im Largo zu finden waren, im Blofeld aber nicht, was noch weniger nachvollziehbar ist.

        In der Zwischenzeit hat sich auch einiges bei Waldorf geändert, insbesondere sei hier die Engine des Quantum hervorzuheben, welche ein starkes Update/Upgrade im Vergleich zum Blofeld darstellte. Wieso sollte der Blofeld oder sein Nachfolger davon nicht profitieren und auf Seiten der Synthese zeitgemäß bleiben?

        Allerdings kann man diese Schattenseiten Waldorf nicht übelnehmen, es war ihr erstes Produkt nach dem Relaunch, man wollte schnell etwas handfestes haben, um am Ball zu bleiben. Nichtsdestotrotz sind 13 Jahre vergangen, die Zeit ist nicht stillgestanden, der Blofeld schon. Während Waldorf andere Produkte vorangetrieben hat, blieb es hier in der Regel bei einigen Bugfixes, die Engine ist im großen und ganzen geblieben.

      • Profilbild
        Voyager  

        (Teil 3)
        Der Kernpunkt meiner Kommentare ist, dass doch es nicht zuviel verlangt wäre, einen zeitgemäßen Nachfolger des in die Jahre gekommenen Blofeld zu entwickeln, der sowohl die Hardware-bedingten Unzulänglichkeiten durch leistungsfähigere Komponenten ausmerzt als auch die Engine auf den aktuellen Stand bringt, zeitgemäße Features hinzufügt und gleichzeitig den Einstieg zur Quantum/Iridium-Technologie bietet, es sei denn, man möchte die Synthese dieser beiden Gerätschafen exklusiv halten, was ich nicht hoffe und wovon ich auch nicht ausgehe.

        Mit dem Iridium hat man schon ein Desktopgerät mit der Quantum-Engine. Was wäre naheliegender als diese Engine in ein kompakteres Gehäuse mit Matrix-Bedienung (und eventuell 3-4 zuweisbaren Encodern) zu packen, oder sostwas zu unternehmen, um einen Verkaufspreis unter 700 Euro zu halten. Sowas könnte doch glatt als Blofeld 2 durchgehen, müsste auch nicht ganz so günstig sein wie der Vorgänger, aber etwas in dieser Klasse muss auf jeden Fall kommen, da bei den aktuellen Synths hier ein Loch im Angebot herrscht (Blofeld zählt nicht), zumal Iridium und Kyra für nicht wenige Interessenten alles andere als erschwinglich sind, was hier einigen offensichtlich nicht in den Sinn gekommen ist.

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      qwave  

      Der iridium soll doch schon ohne analoge Filter sein. Der ist also schon im Preis gesenkt.

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        Voyager  

        Knapp über 2k€ sind nichtsdestotrotz ein Haufen Kohle und für sicherlich nicht wenige Interessenten kaum erreichbar. Die Preissenkung erscheint nicht wirklich stark. Für den Käufer ist nicht der relative Preis (im Vergleich zum Quantum), sondern der absolute Preis von Bedeutung. Dabei stellt sich die Frage: was gibt es denn sonst noch, was die 2000 Tacken rechtfertig? Die Analogfilter sind doch raus. Ist es das Gehäuse, die Regler, der Bildschirm? Schlagen sich das zusätzliche Ausgangspaar und die CV-Anschlüsse so stark auf die Herstellungskosten nieder? Ist der Engine-Code sprichwörtlich „Gold wert“?

        Vermutlich spielt der Mehrwert zu den Herstellungskosten, der Gewinn hier wohl auch eine Rolle, man lässt sich die etablierte Marke eben entsprechend bezahlen. Ist in anderen Branchen auch nicht anders.

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          AMAZONA Archiv

          Ich bin hin und her gerissen. Für eine Platine , Display, Gehäuse und Regler-Combo ohne viel analoge Komponenten ist es nicht wirklich günstig aber….. Ich vergleiche das jetzt mal mit dem UDO Super 6 der ohne Display super bedienbar sein soll, eine Tastatur hat und 12 analoge Filter besitzt die bei einem Spezi in den USA gefertigt werden. Dann ist da ein Herr Kemper, der den DSP-Virus über Jahrzehnte für weit über 2000€ verkauft und in der Zeit offensichtlich nur Gitarre gespielt hat. Mal ehrlich, ich kenn es nicht anders oder nur schlimmer. Wenn du in den 80er und 90ern dir Gear geholt hast war der Urlaub weg, deine Motokontrollleuchte war an und dein Kühlschrank war leer. Um heute ähnlich zu „leiden“ müsste ich mir einen Synth für 20000€ holen. Mich stören hauptsächlich die unnötigen Platzfüller-Pads, die absolut mangelhafte Audio I/O und dieses iPad-Display. CV’s brauche ich nicht aber warum zum Teufel kein Multichannel-Audio und nur 16 Stimmen wie vor 30 Jahren? Jeder bescheidene Einplatinencomputer hat heute unglaublich viel Power für weit unter 100€. Ladet euch mal das 7 Jahre alte Nave-VST auf euer altes iPad, dann versteht ihr was ich meine.

  4. Profilbild
    qwave  

    Als Quantum Besitzer hätte ich gerne auch manchmal 16 Stimmen um achtstimmige Layer zu spielen oder lange Release-Fahnen ohne Beschneidung beim beidhändigen Spielen. Dafür würde ich auch auf die analogen Filter verzichten. Wie schon beim Q+ sehe ich keinen so großen Mehrwert durch die analogen Filter, denn die digitalen Klingen auch gut. Ich mag z.B. den so genannten PPG Filter. Auch ist der Klangunterschied beim Quantum v2.0 auf Digital Filter Domain auf der Analog Filter Anzeige zwar hörbar, aber bei vielen Klängen durchaus eine seht gute Alternative.

    Ein kleines Kästchen was unter dem hochliegendem Panel vom Quantum passen würde und als reiner Stimmenerweiterung fungiert, wäre auch schön für Quantum Besitzer. Muss auch nicht nur 500,- € kosten.

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      Isaac Asmotiv  

      Dem kann ich nur zustimmen. Ich wäre auch ohne die Analogfilter ausgekommen, wenn ich dafür 32 Stimmen und Multimode bekommen hätte.
      Vielleicht kann man das ja machen in einem Softwareupdate.
      Aber so, oder so ist der Quantum unglaublich gut.

  5. Profilbild
    syntach  

    2000EUR o h n e die analogen Filter fände ich schon sehr ambitioniert…
    und die nicht mit drin zu haben wäre definitiv „not nice!“, wie Borat Klötanovic sagen würde

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    Tyrell  RED 11

    Habe soeben mal im Netz intensiv nachSpekulationen und Infos gesucht und tatsächlich auch einiges gefunden. Das mit dem preis scheint sich zu bewahrheiten – also irgendwo um die 2.000 Euro, dafür fallen dann die analogen Filter raus.. und im KVR-Forum will man sogar wissen, dass es dafür eine Stimmenverdopplung auf 16 gibt. Tatsächlich fände ich das extrem sinnvoll die analogen Filter wegzulassen und dafür die Stimmenzahl zu verdoppeln. Die aktuellen digitalen Filtermodelle sind extrem leistungsfähig wie Summit, Jupiter-X und andere zeigen. In dieser Preisklasse und den bislang bekannten Features, könnte damit der Iridium ein echter Hit werden.

    • Profilbild
      Doc  

      Hallo Tyrell,

      „Die aktuellen digitalen Filtermodelle sind extrem leistungsfähig wie Summit, Jupiter-X und andere zeigen.“

      Dachte der Summit hat analoge Filter….

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        Tyrell  RED 11

        haha… das war zu früh am Morgen. Du hast natürlich recht. Summit hat analoge Filter, vg Peter

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      syntach  

      Da hätte ich 2500€, aber mit den analogen Filtern und 8 Stimmen besser gefunden

      (wobei ich grundsätzlich 10 Stimmen ein gutes Minimum fände wg Harmonik).

      Wer 2000€ für sowas ausgibt, der gibt auch 2500€ aus, wenn es Sinn macht.

      Und analoge Filter sind doch auch das, was einem Jupiter X klanglich nochmal einen guten Kick geben würde.

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    Emmbot  AHU

    Wow damit hätte ich nicht gerechnet. Das mit 2000 ist schon ne Ansage. Schick ist er auch.

    Ich bin mal gespannt was die Pads können sollen.

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    index  

    …ich bin sehr gespannt wie der der Filtervergleich dann letztendlich ausfällt….Quantum mit analogen Filtern im 1zu1 Test mit dem Iridium…

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    Xenox.AFL  

    Finde ich super was Waldorf die letzten Jahre so gemacht hat, das klingt alles nach einem Plan, ich freu mich auf die Desktop Version und wenn der Preis so ist wie hier teilweise vermutet wird, finde ich das eine super Sache und er steht gaaanz oben auf meiner „will haben“ Liste…

    Bei den Pads bin ich mir aber nicht sicher ob es so rum eine gute Idee ist, wenn man etwas antriggern möchte mit den Pads, muss man ja immer sozusagen „über die Regler“ fassen und das Handgelenk ist in der Luft, ob das auf Dauer so toll ist mag ich bezweifeln, hätte man tauschen sollen aber ging wahrscheinlich wegen der Hardware nicht, so hat man eine Platine was bei der Produktion sicher günstiger ist als dann eine geteilte…

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    Son of MooG  AHU

    Nicht schlecht, der Specht. Leider sind die Fotos nicht besonders hoch aufgelöst, aber ich sehe zwei Filter. Warum wird der Iridium als Hybrid bezeichnet?

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      Tom Aka SYNTH ANATOMY  RED

      weiss ich auch nicht ;) Rolf macht sich gerade auf Twitter lustig darüber dass er als hybride Synth in den Medien angepriesen wird ;) Das sollte doch genug heißen ;)

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        Dirk Matten  RED

        Wenn es sich um den Entwickler Rolf Wöhrmann handelt, wäre mein Ratschlag, sich nicht über etwas lustig zu machen und stattdessen rechtzeitig mit entsprechendn Informationen aufzuklären.

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          Tom Aka SYNTH ANATOMY  RED

          Naja es waren Leaks, wo drauf los spekuliert wurde. Offiziell ist das Gerät noch nicht
          Daher abwarten und Tee trinken ;) Es wird ja bald entlüftet.

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            Dirk Matten  RED

            Es ist oft Teil des Marketings, durch Leaks Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ob man sich dann als Mitarbeiter des Herstellers über Spekulationen lustig machen sollte, ist eine Frage der Weitsicht.

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            temporubato

            Hi

            dann hier nochmal zur Klarstellungen:

            Keine analogen Filter, nicht hybrid.
            Gab gestern eine Vorabsession mit Journalisten wo das alles ausführlich erklärt wurde. Amazona war auch eingeladen. Der Begriff „Hybrid“ wurde nach meine Erkenntnis auf inoffiziellen Seiten erwähnt, deren Herkunft mir nicht klar ist. Die kurzzeitig per Suchmaschine findbare Waldorf Produktseite enthält den Begriff Hybrid nicht. Meinen Tweet kann jeder der möchte nachlesen. Lustig machen ist das nicht, eher ein harmloser Witz. Wir machen auch keine Leaks aus Taktik.

            Offizielle Infos, Specs, Preis, Soundbeispiele gibt es morgen um 14h via PR, Webseite und Artikeln von Journalisten, die an unserem Briefing teilgenommen hatten.

            Wir haben in diesen speziellen Zeiten ein neues Produkt gemacht, nach dem uns viele gefragt haben. Ich hoffe, es gefällt dem einen oder anderen. Es sind dann morgen auch schon erste Exemplare erhältlich.

            Noch einen schönen Feiertag!

            Happy Synth
            Rolf

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              Tyrell  RED 11

              Hi Rolf, lieben Dank das du dich hier zu Wort meldest. Das Feedback ist doch bisher sehr gut. Ich bin selbst richtig angefixt. Von uns hat Bernd Kistenmacher teilgenommen. Er stellt seinen Text morgen ein. Wir sind schon gespannt :)

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          Tyrell  RED 11

          Rolf hat sich nicht lustig gemacht. Kann eure Aufregung nicht verstehen. Die Jungs von Waldorf machen einen tollen Job und präsentieren jetzt ein neues Produkt. Das verdient grundsätzlich erst mal Respekt und Hochachtung. Leider ist wohl bei der Veröffentlichung etwas durchgerutscht, aber ganz sicher nicht absichtlich. Denen stinkt das gewaltig – und das weiß ich aus erster Hand.
          Ich wünsch ihnen jedenfalls viel Erfolg mit dem Iridium und bin gespannt, was uns Bernd morgen hier dazu erzählt :)

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              Tom Aka SYNTH ANATOMY  RED

              Meine Antwort war unglücklich ausdrückt. Es war so gesehen ein Augenzwinker Richtung alle Artikel die über die geleakten Infos berichteten, die Fehler noch beinhalten u.a. dass er hybrid ist was er ja nicht ist. Diese wurden ja bereinigt.

  11. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ihr seid ja echt euphorisch. Die Idee eines „Quantum/Nave-Rack“ finde ich an sich gut aber ein kompakteres Design hätte mir besser gefallen. Ein einfaches 2HE-Rack mit kleinem Display, programmierbaren Encodern, Einzelausgängen/SPDIF und gut sortierten Menütasten hätte mir persönlich besser gefallen. Dafür die analogen Filter behalten und damit auch die Möglichkeit einer Stimmenerweiterung für den Quantum. Dazu eine optionale Programmierung über Pad oder Phone für Leute ohne Quantum und solche die keine Lust haben sich durch die Menüs zu tippen. Ich persönlich finde daß Waldorf momentan überhaupt kein glückliches Händchen hat. Der Quantum ist featureseitig geil aber schrecklich anzusehen. Der Kyra…., in den Orkus damit. Die Eurorack-Serie davor, dahin wo der Kyra ist. Bleibt der Blofeld und der Pulse. Schade!

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      Stratosphere  

      Ich habe im Gegensatz zu dir die Lust an Racksynthesizern verloren. Es gibt da einfach zu wenig Platz für eine intuitive Bedienung und einem aussagefähigen Display . Wenn ich die Hardware dann auf einem iPad programmieren muss, kann ich auch gleich mit reiner Software arbeiten. Daher kommt mir der Formfaktor des Iridium sehr entgegen. Es lebe die Vielfalt !

  12. Profilbild
    Gerd Lange  

    Hm, nach kurzem lesen mancher Kommentare hier betreffend dem Waldorf Iridium erinnere ich mich an die Sache mit dem Roland Jupiter X. Ich tue mich echt schwer damit, dass es hier immer wieder Leute gibt, die doch recht viele Neuigkeiten verreisen. Mir ist auch so mache Neuigkeit nicht, ich sage mal, sympathisch. Aber ich finde es grundsätzlich positiv, das Behringer z. B. eine Neuigkeit nach der anderen raushaut (leider war noch nichts richtig passendes für mich dabei), Roland im vergangenen Herbst einen neuen Fantom präsentiert, einen Jupiter X, dass Yamaha für den kleineren Geldbeutel den MODX anbietet, dass Korg einen Wavestate anbietet usw. Da frage ich mich mal des öfteren provokant, was wollt ihr denn eigentlich? Die eierlegende Wollmilchsau für 444 Euro, mit Superdigital-Filter, parallel geschaltet mit einem 24 dB-Analog-Filter, 99-stimmig ohne Display für einfaches Bedienen?!?!?

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      TobyB  RED

      Ich bin da immer noch der Meinung, tief Luft holen und erstmal abwarten. Und siehe da, Waldorf lässt tief blicken und haut einen raus. Der Iridium geht zum einen preislich ok und zum anderen als Quantum Satellit. Und könnte nach dem quietschegelben Q, Rocket und Streichfett mein nächster Waldorf werden. Den Ansatz einer Plattform finde ich spannend. Denn daraus können sich in Zukunft weitere frische Produkte entwickeln.

      Ich finde es gut das es im Jahr 2020 diese Auswahl der verschiedenen Klangerzeuger gibt. Klar gibt es bei jeder Firma Dinge die mal mehr oder weniger gut sind. Aber ohne jetzt die Vergangenheit bemühen zu wollen, ich hab heute auch mit relativ kleinem Budget amtlich Sound zu machen. Ohne die eierlegende Wollmilchsau. Mein persönlicher Fuhrpark reicht von Korg Monotribe bis zu einem Rhodes Mk2 oder Pro Rev2 16V bis zum Roland JDXI. Da halt ich mich dann an Jill Sinclair. „This will be the Sound, where has its place and anything can happen.“

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    ffx  

    Ein Killer-Design, sieht echt gut aus! Endlich mal wieder richtig gute Digital-Synthies. Die Sound-Demo klingt auch fantastisch. Nun würde ich mir in einem 4.0 Software- und Hardware-Update noch eine perfekte DAW Integration mittels VSTi / VST plugin wünschen, sowie multiplen, digitalem Signalweg per USB, in 48kHz. Und vielleicht Unison, mit verschiedenen Pitch- und Stereo-Spread-Kurven.

    Könnte man nicht ggf. „einfach“ das Touch-Interface auf eine VST-Oberfläche streamen und so weiterhin alles in der Box entwickeln?

    Da sind übrigens einige Tippfehler im Artikel.

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      AMAZONA Archiv

      Ist wohl doch interessanter als gedacht. Vom Prinzip her schreit das nach einer Keyboardversion vom Iridium mit Split und Einzelausgängen. Eine digitale Schnittstelle wäre auch hammer.

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    Marco Korda  AHU

    Mmmmh, lecker, da hole ich doch gleich mein Besteck raus :-D…. Mensch, Peter, da hast Du dich aber mächtig im Preis geirrt. Mit ein bisschen abwarten rutscht der vielleicht noch unter 2K… wer weiß!? Sehr attraktiv!

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    lightman  AHU

    Zitat Rolf Wöhrmann: “ Wir sehen heute Digital-Filter auch nicht mehr als Emulation analoger Filter, sondern als eigene Form der Klangbearbeitung.“

    Dem kann ich nur zustimmen, mein Respekt für das nötige Rückgrat, sich dem nach wie vor anhaltenden Analoggedönstrend ein wenig entgegenzustellen. Keine Frage, ein schöner analoger Filter ist eine feine Sache, aber andere Mütter haben auch schöne Töchter, es muß nicht immer Moog, Oberheim, Roland oder EMS sein.

    Ansonsten hören sich die Funktionen und die bisher verfügbaren Sounddemos gut an, klingt sehr vielfältig, halt auch sehr sauber, hifi und superbreit, für sowas muß man Verwendung haben. Ich habe das nicht so wirklich, werde aber dennoch zusehen, den Iridium mal auszuprobieren, die Kiste hat mächtig Potential. Kein Vergleich zu diesem in meinen ohren ganz scheußlich nach Plastikeimer und Schwiemeltrance klingenden Kyra, wobei der konzeptionell ja in eine andere Richtung geht, ich hab nur schon befürchtet, daß der Iridium in eine ähnliche Kerbe schlägt.

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      Du Yuesheng

      Zitat: „…klingt sehr vielfältig, halt auch sehr sauber, hifi und superbreit, für sowas muß man Verwendung haben“, diese Aussage scheint zu stimmen!?!

      Alessandro Cortini vergleicht den Sound vom Quantum mit Klarlack beim Möbelbau… Hier zu sehen/hören ab 10:50 https://youtu.be/BUtnzGeXUaQ

      Vielleicht sollte ich für den Iridium doch mal 30Tage lang einen Platz in meinem Studio frei machen!?!

  16. Profilbild
    Du Yuesheng

    Hmm… Man möge mich für folgende Aussage steinigen aber mich haut das alles „soundmäßig“ nicht mehr vom Sockel. Klingt für mich wie ein Mercedes-Werbespot nach dem anderen! Ähnlich verhält es sich bei mir auch seit Jahren mit der Musik, es kickt mich alles nicht mehr! Vielleicht sind meine Ohren zu differenzierten Hören auch nicht mehr fähig, vielleicht bin ich zu alt für aktuelle Musik? Würde man mich nach einem Blindhören fragen ob die Sounds von der Wavestate, vom Hydrasynth, vom Quantum, Alchemy oder der Arturia V-Collection kommen, ich würde wahrscheinlich nur mit „Ja“ antworten…

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      paulilein   1

      Genau meine Meinung. Softwareplugins sind da mindestens ebenbürtig wenn nicht so gar besser. Vom Preis erst garnicht zu sprechen. Was der kleine Waldorf da kann wird man wohl auch mit einem Icarus von Tone2 hinbekommen und nur kaufen weil schön bunt? ne, echt nicht.

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    heimannrudolf  

    Die Bedienung mittels meiner Wurstfinger wird katastrophal werden, eine wirklich schlechte Bedienoberfläche, sorry. Aber dennoch – das klingt endlich mal wieder nach Zukunft, nach Intelligenz, nach Sturm & Drang, nach Innovation. Ein gelungenes Statement gegen die gehypten „Analog-Retro-Revivals“. Das Interview gefällt meinem Intellekt zudem wesentlich besser als die Uli B.- Ansprachen. Bei 2000 € gibt es absolut nichts zu meckern, dennoch werde ich stur auf das „innovative preisgünstige Angebot“ warten.

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    Joerg  

    Genau das, wonach ich gesucht habe.
    Der Quantum war mir einfach zu teuer. Finanziell unerreichbar. Platztechnisch (fast) nicht stellbar.
    Und die Kiste hier soll 16-stimmig sein. Ohne die analogen Filter, aber da pup ich drauf. Hört eh keiner im Mix.
    Gut gemacht, Waldorf !
    Und zu meckern gibts ja von irgendeinem immer irgendwas.
    Dann ma warten bis nach 1.7., da „soll“ ja die Mwst um satte 3% sinken.
    Mal sehen; gelistet is er derzeit bei Thomann für 2.199,-

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      olduser  

      Die MwSt beträgt bei Lieferung und bei heutiger Bestellung dann in jedem Falle 3 % weniger, denn der Iridium ist gerade in der mache, man erinnere sich an den Quantum, es sei denn es wird Januar :-)

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    justme  

    Ist doch klasse, was Waldorf da macht !
    Ich habe mich lange mit dem Quantum beschäftigt, viel drüber gelesen und gehört.
    Leider holt er mich klanglich, da kann ich wünschen wie ich will bei seinen sonstigen Specs, einfach nicht ab. Wenn aber in großer Zahl in der Community eines gewünscht wurde, dann war es eine Version ohne die analogen Filter (die meiner Ansicht nach einfach falsch konzeptioniert sind im Quantum und deswegen für viele so überflüssig erscheinen…) zu Gunsten einer höheren Stimmenzahl.
    Und genau das hat Waldorf doch hier realisiert, dazu mit Adaption und Austausch mit dem Quantum, also viel Arbeit an der Software der gesamten Plattform.
    Klasse, gibt das Gefühl, das man sich bei Waldorf auch zukünftig auf Neues freuen kann…

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    Sensimood

    Lecker lecker, konnte den Quantum bis jetzt bei mir aufgrund fehlendem Platz nicht realisieren, aber die Rackversion zu dem Preis, 16stimmig, mit so vielen unterschiedlichen Synthesearten macht meine Entscheidung komplett.
    Kommt dann zum MW2 XT ins Rack, wenn er diesen auf Dauer nicht sogar ersetzt.
    Finde es schön, dass Waldorf sich wieder mit frischen Konzepten wie Phönix aus der Asche erhebt hat.

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    paulilein   1

    Das packt mich so irgendwie gar nicht. Allein schon der umständliche Weg Audiomaterial in den iridium zu bekommen um eigene Wavetables zu bauen. Wer da Spass daran hat dem möge es „den“ Soundorgasmus bescheren aber was heutige Rechner und Plugins zu leisten im Stande und dazu auch noch perfekt intergriert in das System sind, ist dieser Zug für mich abgefahren. Die beiden Waldorf können mir nicht das bieten was ich nicht schon habe.

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      Elektromo

      Dein hoffentlich satirisch aufzufassender Beitrag enthält einen Fehler, der Kawai K4 hat Effekte, der K4r hingegen nicht, dafür aber deine geliebten Einzelausgänge. Gruß Elektromo

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        AMAZONA Archiv

        Das weiß ich natürlich und war so selbstverständlich. ;) Satire? Nicht unbedingt wenn man bedenkt was vor über 30 Jahren bei günstigen Synths Standard war. Es bleibt nun eine Wahl zwischen dem (Stand jetzt) stimmlich unterlegenen aber teureren Quantum mit Analogfiltern und dem Desktop. Der Quantum sollte m.M.n. ebenfalls 16 Stimmen erzeugen können um den Preis zu rechtfertigen. Alles andere wäre nicht Kundenorientiert aber die bei Waldorf haben bestimmt „architekturbedingte“ Ausreden.

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      Joerg  

      Ja, in den Neunzigern….
      K4 ; mit Yamaha TG 500, Roland Alpha-Juno 2 und Quasimidi Technox (welch eine dumpfe Mulm-Maschine).
      War ne brettharte Kombi irgendwie. Aber damals war ich ja auch noch bretthart ;-)

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    Viertelnote  AHU

    ich kann die Euphorie so nicht verstehen/teilen.
    Sicher ist der Synthesizer klanglich reizvoll, aber definitiv nicht mein Geschmack.
    Vor allem der sehr stolze Preis, wie ich finde, weckt keine Begehrlichkeiten bei mir.
    Das Gesamtpaket überzeugt mich nicht, gerade weil die analogen Filter fehlen.
    Andere werden den Waldorf lieben.

    netter Gruß

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    Insurgent

    guten Morgen , ich schreibe ja hier nicht so oft etwas aber ich verstehe den Hype da nicht um die Kiste klar sieht nett aus …aber für den preis wären analoge Filter Pflicht gewesen , so isses nen Laptop mit Nave etc mal eben alles reingepackt…Kyma V2…er mag ja so nicht schlecht Klingen nur ne rein Digitale Bruzelmaschiene finde ich nicht mehr Zeitgemäß…zumal es viel Konkurenz gibt ..Wavestate ,uva Synths..da gibts viele Alternativen …

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    Dirk Matten  RED

    Da wird man abwarten müssen, in welchem musikalischen Kontext diese für das Instrument typischen Klänge in entsprechenden Musikgattungen eingesetzt werden (können). Sicherlich hat sich der Hersteller über die Verwendbarkeit der Klänge kluge Gedanken gemacht und entsprechende Zielgruppen im Blick.
    Meine Frage an meine damaligen Mitarbeiter im Synthesizerstudio Bonn bei Neuvorstellungen lautete immer: „Wer BRAUCHT das?“ Das haben wir dann an Personen im Kundenkreis festgemacht, die jeweils für ein typisches Käuferprofil standen. Bin aber seit Jahren raus aus dem Business, daher würde mich eure Einschätzung interessieren.

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      Willemstrohm  AHU

      Würde den für Sounddesign präferieren und für rein elektronische Spielarten. Eingebunden im größeren Arrangement eines Popsongs, wäre mir der Synth vermutlich zu umfangreich und wenig intuitiv bedienbar. Da würden mir die schlankeren Subtraktiven oder die gröber strukturierten Wavetabler vollkommen ausreichen. Denke, bei der Verwendung dieses Synths würden poppig angelegte Tracks bei mir eher ’ne experimentellere Richtung bekommen. Also, vom Potential was zum Ausloten von Tracks, so’n Richtungsänderer.

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    MichFisch00  

    Sehr interessant, auch der Preis stimmt. Und dennoch macht mich Waldorf irgendwie kirre. Sie bringen mega coole Sachen raus, denen aber dann doch immer wieder auf den letzten Metern entscheidende Dinge fehlen. So gab es also den Kyra. Eigentlich alles richtig gemacht. Auch die Anbindung an die DAW war für einen „Softsynth in extra Hardware“ vorbildlich gelöst. Dann die Ernüchterung beim Hören der Sounds, die dann am Ende bei rauskommen. Alles OK, aber nicht so viel besser, dass es nen U-He meiner VSTi Liste ablösen oder merklich derart ergänzen/erweitern würde, dass es 2 Riesen wert wäre. Schade…

    Der Quantum wiederum verwendet analoge Technik. Ergo bietet er etwas, was ein VSTi nicht bieten kann. Dafür war er mir aber schlicht zu teuer und zu klobig.

    Nun also der Iridium. Sieht gnadenlos schön aus (ich mag dieses Hartmann- Design richtig gut). Ist zwar auch „nur“ ein Stück Software in extra Hardware, also ein ausgelagertes VSTi, ohne analogen Mehrwert ABER, da scheinen Dinge wie beim Quantum aber im 2k Euro Bereich möglich zu sein. Und was fehlt? Yep, die digitale Anbindung, wie sie z.B. im Kyra gelöst ist. Es tut mir leid, aber ich weigere mich grundsätzlich eine ausgelagerte reine Synth-Softwarelösung analog an die DAW anzubinden.

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      Rough  

      Mir geht es da sehr ähnlich. Hammer cooles Teil, feines Design, aber eben nur eine ausgelagerte Softsynth Sache, die mir bis auf Schönheit und Haptik nicht mehr bieteten kann, was einen Kaufreiz auslösen könnte. Sprich das GAS ist wieder verflogen im Angesicht des Preises.

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    MichFisch00  

    Für mich gibt es da genau zwei Fälle:
    1) Der externe Synth ist eine reine Softwarelösung und somit ein ausgelagertes VSTi, mit extra Bedienpanel, also Haptik. => Dann muss die Audioübertragung auch digital stattfinden. Es handelt sich also um eine digitale Vernetzung von mehreren Computern (der externe Synth ist letztlich nix anderes). Beispiel hier, Kyra oder Virus. Die D/A Wandlung findet dann am Ende in meinem Verbund statt, mit entsprechenden high-end Wandlern, die alleine so viel kosten wie ein Iridium.

    2) Der externe Synth ist teilweise oder ganz analog. => Er wird über analoge Outputs eingebunden. Die A/D Wandlung findet wieder über extra high-end Equipment statt, wird weiterverarbeitet, und kommt am Ende wieder, nach D/A Wandlung über selbiges extra high-end Equipment, analog raus.

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      MichFisch00  

      Was mir noch auf dem Foto von Rolf Wöhrmann im Studio auffällt: Ein HS8 zur Abhöre. Interessant. Kein hochpreisiger Neumann KH310A o.ä.? :-)

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    Voyager  

    Vom Preis mal abgesehen dürfte der Iridium trotzdem ein Traumsynth für mich werden und eines meiner Haupt-Plug-ins ersetzen. Das einzige, was noch fehlt, wäre die Möglichkeit, Wellenformen am Gerät additiv zu erstellen. Hoffentlich kommt das noch in den kommenden OS-Versionen.

  28. Profilbild
    Anthony Rother  

    Kritik hin oder her. Wer den Iridium/Quantum nicht wirklich genutzt hat kann nur Vermutungen äußern. Sorry aber das ist die positive Wahrheit…

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      MichFisch00  

      Was Haptik, Workflow und Sound angeht…100% Zustimmung. Was digitale Anbindung im DAW Verbund angeht, nein. Ich bin da aber vielleicht auch ein gebranntes Kind aus den 80ern, als es nur Midi gab. Was war das für eine elendige Frickelei und Zeitverschwendung, die Geräte einigermaßen sinnvoll an die DAW anzubinden und was war es für ein Segen als die VSTi immer leistungsstärker wurden. So ist denn auch mein aktueller Workflow..immer mal was in Ableton probieren, VSTi rein, raus, verändern, anpassen, speichern des Projekts mit einem Click, wieder ändern, zwischenspeichern etc. Und genaus so ein 100% TotalRecall Arbeitsfluss erwarte ich von einem externen angebunden „embedded Synthcomputer“ an die DAW. Nix mit Presets ablegen und über nen CC aufrufen o.ä. Klar kann ich dann auf dem Gerät selbst auch Sounds ändern (das ist ja der Sinn und Mehrwert) , wende ich mich aber der DAW zu und speichere ich das Projekt abends über die DAW ab und öffne ich es am nächsten Tag wieder, sollte ausser dem Anschalten des Iridiums nicht anderes an Voreinstellungen nötig sein, um genau da weiterzumachen, wo ich abends aufgehört habe.
      Weiters ist aufgrund fehlender Digitalanbindung letztlich immer wieder mal oder zumindest einmal eine Aufnahme in die DAW notwendig. Das kostet Zeit und ist oftmals unnötiger Aufwand und Frickelei. Auch das ist Fakt , egal ob man ihn ausprobiert oder nicht.

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        Anthony Rother  

        Rolf Wöhrmann von Waldorf sagt es doch ganz klar, der Quantum/Iridium ist ein OUT OF THE BOX Synthesizer. So einfach ist das.
        Damit ist alles erklärt.

        Und zu MIDI – MIDI funktioniert wunderbar seit den 80ies.

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