Making Of: New Order – Power, Corruption and Lies (1983)

4. April 2020

Die Story zum Kulthit "Blue Monday"

Wir reisen zurück in die 80er Jahre, vor den Kulissen der grellen Neon Leuchtreklamen und ihren als Leinwand dienenden grauen Innenstädten spielte sich ein popkulturelles Theater eines neuen Hedonismus ab. Haarspray Missbrauch, Punks, die Dark Wave Ästhetik der New Romantics, androgyne Frontmänner, Ökos , Popper und Yuppies, das waren alles Insignien dieses politisch und gesellschaftlich von Umbrüchen geprägten Jahrzehnts. Doch nichts ist für diese Zeit so signifikant wie der musikalische Wandel, der ausgehend vom Garage der 60er Jahre beeinflussten Punkszenen Ende der 70er, zusammen mit den frühen elektronischen Produktionen aus Pop, Dancemusic und Disko schon bald eine musikalische Stilexplosion entfaltete.

Das Aufkommen von Synthesizern und Effekten in den 70ern hinterließ anders als Flower Power Ende der Sechziger einen starken Eindruck auf die Generation, die in den 70ern mit Kraftwerk, Giorgio Moroder, Tangerine Dream, Jean Michel Jarre und David Bowie aufwuchs. Aus den Postpunk-Bands dieser Ära wurden schnell kleine Synthesizer-Orchester, die mit damals neuster Technik musikalisches Neuland betraten und den britischen New Wave auslösten. Heute will ich mich deshalb mit New Order an einer der ganz großen Bands dieser Zeit wagen und wir schauen uns mit Power, Corruption and Lies ihr vielleicht bestes Album an. Außerdem gehe ich der Frage nach, wie das eigentlich passiert ist, dass ausgerechnet eine Postpunk-Band mit Blue Monday einen Dancefloor-Hit hatte, sogar den erfolgreichsten der Independent-Musikgeschichte. Streng genommen ist Blue Monday zwar nicht auf dem originalen Release des Albums, aber der Song gehört doch irgendwie zum erweiterten Konzept der Platte und entstand parallel in denselben Aufnahmesessions.

Wie kommt jemand meiner Generation eigentlich auf New Order?

Als 86er Jahrgang bin ich zwar nicht aktiv in den 80er Jahren musikalisch sozialisiert worden, sondern eher ein typisches 90er Jahre Kind der frühen Generation Y, aber seien wir mal ehrlich, wir kamen selbst in den 90er Jahren nicht um die 80er herum. Überall im Radio tönten noch die Hits dieses von Hall-Effekten und Synthesizern geprägten Jahrzehnts mehr oder weniger gleichberechtigt neben den Chart-Hits der 90er Jahre und ihrem grellen Eurodance und Technopop. 1999/2000 waren für mich eigentlich die ersten prägenden Jahre großer Entdeckungen, ich fing an, mich mit Bands zu beschäftigen und kaufte meine ersten richtigen Musikmagazine. Im Prinzip ist in der Zeit noch alles ohne Internet und Smartphones ausgekommen und für neue Plattenveröffentlichungen bin ich wie die meisten Musiknerds einmal die Woche die lokalen Plattenläden abgelaufen, um mir die neuen LPs anzuhören und meistens auch zu kaufen.

Warum ich jetzt all das hier schreibe, mag im ersten Moment verwundern, aber ich will auf was ganz Bestimmtes hinaus, nämlich die Neigung, dass man im ernstzunehmenden Independent-Bereich poprelevanter Musik eine ausgesprochene Kohärenz gegenüber der Vergangenheit hat. Denn wenn ich mir die Frage stelle, wann ich eigentlich aktiv angefangen habe, ältere Musik zu hören, also vor allem die Platten, deren Alter meine Generation übersteigt, finde ich nicht direkt eine Antwort darauf. Es war einfach normal zu lesen, dass Band XY nach Pink Floyd klang oder sich von Wavebands oder Krautrock beeinflussen ließ. Zwangsläufig entwickelt sich daraus ein Interesse, diese Zusammenhänge zu verstehen. Und so dürfte es sehr vielen Musikern meiner Generation ergangen sein. Also standen neben den zeitgenössischen Bands und Künstlern schon bald Talking Heads, The Cure, Siouxsie and the Banshees, Bowie, Einstürzende Neubauten oder auch Can, Neu! und Kraftwerk im Plattenregal und heute eben auf der Festplatte oder auf Spotify.

Eine dieser ikonischen und vielzitierten Bands, um die man nicht herumkommt, ist sicherlich New Order, kaum eine andere Band aus der Phase der frühen 80er wurde so oft als Einfluss genannt, wenn es um Indierock der späten 1990er und 2000er geht. Dabei muss man nicht immer gleich raushören, dass eine Band New Order hörte, letztlich ist es sogar recht redundant, etwas mit einem so speziellen Sound zu kopieren, es ist eher die grundlegende Attitüde, die in den 00er-Jahren dazu geführt hat, dass eine ganze Generation an Indie-Bands auf einmal wieder tanzbar wurde (ohne jetzt beurteilen zu wollen, ob das was Gutes oder Schlechtes ist). Aber das ist ja heute nicht unser Thema, denn wie bei den anderen Making-Ofs auch, soll es heute um die Entstehung dieses Juwels gehen, das bis heute nachhallt und der Musikgeschichte seinen Stempel aufgedrückt hat, New Orders Power, Corruption and Lies.

Über die Band New Order

Wie viele sicherlich wissen, waren New Order die Nachfolge-Band von Joy Division. Beheimatet in Manchester waren sie eine der ersten Bands des Independent-Labels Factory Records, die dort die erste LP veröffentlichten und neben Orchestral Manoeuvres in the Dark, Cabaret Voltaire und den Happy Mondays die bekannteste Band im Lineup des Labels.
Damals vereinbarte man bei Joy Division, dass falls eines der Bandmitglieder aussteigen sollte, den Bandnamen zu ändern, manchmal denke ich dabei leider an eine selbsterfüllende Prophezeiung, denn tragischerweise ist kurz darauf genau das passiert, nur der Grund war ein anderer. Nach den ersten Erfolgen und gerade einmal zwei Alben nahm sich Ian Curtis, der Sänger von Joy Division, am 18. Mai 1980 das Leben. Es war die Nacht vor der ersten geplanten US Tour, er litt unter Epilepsie, Depressionen, Eheproblemen und einer immer wieder aufflackernden Drogensucht. Viele seiner Texte zeichneten ein düsteres Bild seiner Seele, zudem kam noch dazu, dass er Aufgrund von Medikamenten starke Stimmungsschwankungen hatte. Obwohl Ian Curtis schon immer mit einer gewissen Todessehnsucht kokettierte, nahm keiner seiner Bandkollegen wirklich ernst, was da in ihm vorging, so war es damals ein großer Schock für die Band, die das wohl erst viel später aktiv aufgearbeitet und verstanden hat.

Der damalige Manager der Band Rob Gretton riet der Band, all die Gefühle, Emotionen und Songs dieser Zeit einfach wegzusperren, nicht mehr darüber nachzudenken und nach vorne zu schauen und genau das taten die verbliebenen Musiker auch. Also wurde schnell beschlossen, etwas Neues aus der Taufe zu heben, eben New Order, wahrscheinlich auch, um namentlich an den traurigen Umstand zu erinnern. Die restliche Band musste sich daraufhin etwas erweitern, Gitarrist Bernard Sumner übernahm nun den Gesang, Peter Hook war nach wie vor Bassist, Stephen Morris Drummer und seine damalige Freundin Gillian Gilbert wurde als Keyboarderin engagiert, die mit ihrer ehemaligen Band „The Inadequats“ Joy Division sehr nahe stand, es sollte alles im Freundeskreis bleiben. Die Angaben darüber, wer was bei New Order gespielt hat, sind aber nicht besonders strikt, denn fast alle in der Band spielten mehr oder weniger mehrere Instrumente oder waren maßgeblich mit dem Programmieren des Sequencers beschäftigt, einen richtigen Hauptsongwriter gab es nicht, die Songs entstanden im Kollektiv und jeder steuerte Melodien und Rhythmen bei. Gerade der technische Fortschritt ermöglichte einen regen Wechsel der Rollen innerhalb der Band.

Die Anfänge von New Ordner

Das erste New Order Album Movement von 1981 war noch stark vom ursprünglichen Sound Joy Divisions geprägt, sie übernahmen sogar zwei unfertige Songs, die in der Woche vor Ian Curtis Ableben entstanden. An sich sind sich die meistens Fans einig, dass die ersten richtigen New Order Songs erst nach Movement entstanden. Für mich ist dieses Album ein Übergang, viel von der Energie der späteren New Order Songs war auch schon auf Movement vorhanden z. B. bei Dreams Never End, wo man förmlich das Gefühl hat, einen Hybrid aus Joy Division und New Order zu hören. Das Album war insgesamt noch recht traditionell instrumentiert und hatte an den Stellen, an denen Peter Hook sang, einen eher düsteren Einschlag. Alles in allem ein sehr gutes Postpunk-Album, das rein von der Qualität und Intensität des Songwritings lebt. Trotzdem begannen hier ein paar Elemente bereits in die Zukunft der Band zu weisen. Synths, Drummachines, Synthstreicher und Soundexperimente mit Effektgeräten waren prominenter im Einsatz als noch bei Joy Division, gerade der Sound des Solina Stringensembles, des Sequential Circuits Pro-One, Simmons SDS V Drums und einer Synare III geben hier schon mal einen interessanten Kontrapunkt zu den pulsierenden und melodischen Arpeggios des E-Bass, die schon bei Joy Division funktioniert hatten. Auch war das Artwork von Peter Seville, von den Farben her freundlicher gestaltet, der Haus-Designer von Factory, war maßgeblich für viele ikonische 80er Jahre Artworks verantwortlich. Die LP bekam die Katalognummer FACT 50. Mit diesem System wurden nicht nur Singles und Alben von Factory katalogisiert, sondern auch Gebäude, Ausstellungen und mit FAC 191 sogar eine Katze (die sich in der Hazienda rumtrieb), FAC steht für Singles und Objekte, FACT für Alben und FACD für CDs.

Auf dem Weg zu New Orders Power, Corruption and Lies

New Order hatten natürlich einen Bonus, streng genommen waren sie keine Newcomer und die Band war instant im Bewusstsein der Öffentlichkeit und etabliert, bevor sie überhaupt einen eigenen Katalog hatten, für viele Bands wäre das wahrscheinlich ein Nachteil gewesen, für New Order war es aber ein Vorteil und sie spielten sich schnell frei. So tourten sie Anfang der 80er Jahre in den USA, was Joy Division damals verwehrt blieb. Gerade der Aufenthalt in New York stellte mit seiner lebendigen Clublandschaft irgendwo zwischen Punk, Afrobeat, Funk, Disco und Clubmusik eine interessante Mixtur dar, die man in Europa in dieser Form in Diskos/Clubs nicht hörte. Die Band war sehr fasziniert von diesem Cultureclash und sollte bald als Inspiration für viele der Experimente der kommenden Jahre dienen. Bald schon sollte die Band sogar selbst einen großen Teil zur europäischen Dance- und Clubkultur beitragen.

Um das an der Stelle kurz zu halten, ich könnte in Sachen Factory Records und dessen Inhaber Tony Wilson und seiner Beziehung zur Band noch viel weiter in die Tiefe gehen, werde mich hier aber ein bisschen beschränken, da wir sonst den Rahmen sprengen. New Order waren in der Tat recht involviert in die Manchester Szene und dem Factory Label, 1982 machten sie zusammen mit dem Label den Club The Haçienda auf, der genau diese New York Cluberfahrung kanalisieren sollte. Dafür wurde eine alte viktorianische Textilfabrik nahe des Zentrums umfunktioniert, der Club bekam die Katalognummer FAC 51 und bestand bis 1997. Das Interiordesign stammte von Ben Kelly und viele der Plakate wurden von Peter Seville designt.

Die FAC 51 The Haçienda, eine Innenansicht

Im Prinzip war das schon Teil einer Strategie, die für New Order unabdingbar wurde, das Kuratieren der Haçienda Acts, das Eintauchen in die Clubmusik, das Herausgeben von Compilations, all das hatte einen Teil zu der Musik New Orders beigetragen.

Die Suche nach dem richtigen Sound

1981 entstand mit der 12 Inch Single Procession/Everything’s Gone Green (FAC 53) zwei Songs als ein erster Prototyp des Versuchs, eine tanzbare Single für Clubs zu machen. vor allem Everything’s Gone Green wahr schneller als die Stücke auf Movement, der Song war elektronischer und hatte einen konstanten, repetitiven Beat samt Synthesizer-Sequenz und diente so als Blaupause für die nachfolgenden Projekte. Eigentlich waren schon fast alle Elemente eines klassischen New Order Songs vorhanden, allerdings war die Stimmung noch recht düster und psychedelisch angehaucht. Als Einflüsse für diese Mixtur werden von der Band The Clash, Kraftwerk, Cabaret Voltaire, Lou Reed, Iggy Pop, David Bowie und Dance-Singles von Giorgio Moroder, Klein & MBO, Sparks und Sylvester angegeben. Für die Zeit war das im Angesicht einer Postpunk-Band zwar keine Überraschung, viele Bands aus der Zeit elektronifizierten sich und wurden tanzbar, aber New Order meinten es ernst. Sie wollten etwas Neues und machten sich Gedanken über einen Hybrid aus Postpunk und Sequencer orientierten Ansätzen, wie die von Moroders Donna Summer Platten.

Eine der Quintessenzen war auch der ungewöhnliche Ansatz, den E-Bass Peter Hooks als Melodie Instrument einzusetzen. Das fing schon bei Joy Division an, aber als tragendes Element wurde der Bass bei New Order immer melodiöser. Es gibt verschiedene Storys, die dahinter stehen, Peter Hook sagt selber, dass er eigentlich keine Ahnung vom Bass hatte oder wie man ihn „korrekt“ spielt, schaut euch dazu unten das Video an. Ian Curtis fiel damals auf, dass Hook seinen Bass hauptsächlich im hohen Register der oberen Bünde spielte und fand es so gut, dass daraus ein Stilmittel wurde. Er machte das, um sich besser zu hören, laut anderen Quellen zufolge soll auch der erste Basslautsprecher Joy Divisions ein Loch in der Membran gehabt haben, der deshalb bei tiefen Tönen unangenehm verzerrte. So oder so wurde dieses Element immer mehr betont und aus anfänglich simplen Tonläufen wurde mit der Zeit das Leadelement daraus, das man heute noch mit New Order assoziiert. Typischerweise spielte er einen Yamaha BB1200S Bass in Kombination mit einem Electro Harmonix Clone Theory Chorus durch einen Hiwatt 200 Verstärker.

Dieser ikonische Chorus-Sound ist überall auf sämtlichen alten Aufnahmen New Orders zu hören, ich bin mir noch nicht mal sicher, ob es überhaupt je eine Aufnahme aus den 80ern gab, wo man den Bass trocken hört. Verfeinert wurde das Ganze oft mit dezentem Hall oder Delay. Der Clou daran ist aber, dass dadurch die unbespielten Bassfrequenzbänder Raum für Synthesizerbässe freimachten, vor allem, wenn zusätzlich noch eine elektronische Kickdrum die Bassdrum ersetzt. Der E-Bass spielt also Gitarren-Linien, während der Synth den Bass ersetzt und die Gitarren wiederum kurze Staccato-Elemente einstreuen. Dazu gesellt sich der unaufdringliche Gesang Bernard Sumners, der mit seiner Kopfstimme einen leichten Hauch von Romantik in den Sound einbringt und in Verbindung mit den Texten ein ganz anderes Bild zeichnet als Joy Divisions unterkühlter Bariton-Gesang. Wenn wir jetzt noch die Keyboardstrings mit in den Topf schmeißen, sind wir fast beim berühmten Blue Monday Sound.

1982 verfeinerten sie diese Rezeptur mit der darauffolgenden 12 Inch Single Temptation (FAC 63), die bis heute vielleicht mein Lieblingssong dieser Phase ist. Angestachelt von den Experimenten der 12 Inch Singles entschloss sich Stephen Morris, eine Drummachine zu kaufen. Die Oberheim DMX gab fortan oft den Takt an, aber es war anfangs gar nicht so leicht, alles miteinander zu synchronisieren.

Die meisten Geräte, die New Order benutzten, waren noch nicht mit MIDI ausgestattet und für einen teuren Sequencer hatte man kein Geld. Sumner baute daraufhin einen PowerTran ETI 1024 Sequencer aus einem DIY-Kit, mit dem sie zwar die Synthesizer anspielen konnten, aber nicht die Drummachine, die Sync-Standards waren, wie man weiß, in den 80ern mehr als divers. Über ihren damaligen Produzenten Martin Hannet kam man an einen Tüftler namens Martin Usher, der New Order ein Gerät baute, mit dem mehrere unterschiedliche Instrumente synchronisiert werden konnten. Trotzdem war das sehr tricky, der Sequencer musste im Stepwrite-Verfahren über Binärcodes programmiert werden und dabei passierten viele kleine Fehler und Live lief so manches Instrument davon. Aber alles in allem hatten sie jetzt die Möglichkeit, die Maschinen wie geölt von alleine laufen zu lassen, wenn es funktionierte, klang es toll, neu und aufregend, schnell entstanden mit der neuen Freiheit völlig andere Ansätze und Strukturen.

Und das waren eine Menge Maschinen, neben den schon erwähnten Sequential Circuits Pro-One, Simmons SCSV, Solina Stringensemble gesellte sich noch ein ARP Quadra, Moog Source, E-mu Systems Emulator I, zwei Sequential Prophet-5 und ein PowerTran Transcendent 2000. Falls jemandem noch ein Synth oder Effektgerät aus der Frühphase von New Order einfällt, schreibt’s gerne in die Kommentare.

Der Moog Source ist für die meisten Basslines eingesetzt worden

Die Sessions für Blue Monday und Power, Corruption and Lies

Mit diesem Setup ging es dann 1983 ins Studio, um Blue Monday und Power, Corruption and Lies aufzunehmen. Nachdem man sich diesmal dafür entschied, das Album alleine ohne den Produzenten Martin Hannet zu produzieren, buchten man die Britannia Row Studios im Stadtteil Islington, London. Das Studio gibt es in der Form nicht mehr, zumindest nicht an der Stelle, es handelt sich um das von Pink Floyd aufgebaute Studio, in dem Animals und The Wall produziert wurden. Angeblich hatte das Studio eine faire Preispolitik und förderte so aktiv den künstlerischen Nachwuchs. Das Studio war mit 60 Kanälen einer Neve 5116 Konsole mit 4-Band-Equalizern ausgestattet. Dazu kamen zahlreiche Limiter und Kompressoren von Universal Audio, Audio and Design und Neve. Das Effekt-Rack war für die Zeit top-modern und mit den gängigen frühen Lexicon, AMS und Eventide Halleffekten ausgestattet. An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich nicht bis ins letzte Detail recherchieren konnte, was wo und wie viel eingesetzt wurde, falls ein Leser noch ein paar Ergänzungen hat, würde ich mich freuen und rufe hiermit dazu auf zu ergänzen. Dasselbe gilt auch für die Gitarren, die Liste ist hier lang und es ist nicht im Detail bekannt, wo was eingesetzt wurde. Als Toningenieur wurde Michael Johnson engagiert mit Assistenz von Barry Sage und Mark Boyne.

Blue Monday

Ich hab’s eingangs schon mal erwähnt: Blue Monday ist nicht auf dem originalen Release von Power, Corruption and Lies, allerdings findet sich der Song auf der Special Edition, dem US-Release der CD, einigen Kassetten-Versionen und es gibt auch eine UK-Fassung von Power, Corruption and Lies mit The Beach, das wiederum ein Edit von Blue Monday ist, ich komme also nicht umhin, Blue Monday mit zu besprechen. Außerdem bildet es zusammen mit Temptation die stilistische Grundlage des Albums, das selbst ja gar keine Single-Auskopplungen hatte.

Diese Logik ist bis heute fast schon einzigartig, ein Album zu promoten, dessen bekanntester Song eben nicht auf dem Album ist, eben typisch New Order. Alle Veröffentlichungen waren Teil eines fast schon musealen Katalog-Konzepts, die versehen mit den richtigen Nummern, zu Hause wie Ausstellungsexponate gesammelt werden konnten, samt aufwendiger Gestaltung und Kunstanmutung, die sogar im Verbund mit den Videos ein noch stringenteres Bild ergaben.

Die Blue Monday 12 Inch Single

Als erstes entstand bei den Sessions also Blue Monday, das für das Album nicht nur eine Art vorab 12 Inch Single war, sondern auch benutzt werden sollte, um bei Konzerten als Schlussakt zu laufen, bei der New Order theoretisch nur auf Play drücken mussten, um dann von der Bühne zu gehen, denn Zugaben gab die Band grundsätzlich nicht und man suchte nach einer art Äquivalent. Mit etwas über sieben Minuten ist der Song nahe an der Lauflänge eines Club-Edits, auf der B-Seite befand sich mit The Beach eine Instrumentale Alternativversion des Songs womit man insgesamt auf 14 Minuten dieses außergewöhnlichen Song-Hybriden kam.

Die Idee dafür kam von Sumner und Morris, die sich mit der neuen Oberheim DMX Drummachine beschäftigten. Der Beat wurde gelayert, eine Kick- und Snare-Figur laufen von vorn bis hinten durch, das Ganze hat einen Flanger-Effekt, der von einem EHX Polychorus stammte. Ergänzend wurde in einem Kellerraum des Studios eine zweite Kick mit dem natürlichen Hall des gefliesten Kellerraums aufgenommen, die dann als Sample durchlief. Die zusätzlichen Drumsounds wurden live mit Synkopen der Simmons Drums ergänzt und von Peter Hook immer dann gespielt, wenn er grad nicht die Hauptmelodie auf dem E-Bass spielte.
Die typische E-Bass Melodie von Peter Hook ahmte einen Ennio Morricone Soundtrack nach, auch hier ist wieder dieser typische Chorus-Sound zu hören, der vom EHX Clone Theory kam. Die Basssequenz kam von einem Moog Source, der wiederum von einer Donna Summer B-Seite inspiriert war, diese wurde dann von einer höheren Sequenz von Gillian Gilberts Prophet-5 ergänzt, bei der der Startpunkt verrutschte, als man gerade aufnahm. Die Band fand den Fehler allerdings musikalisch und blieb somit im Mix. Die Streicher-Sounds stammen vom zweiten Sequential Prophet-5 Revision 1, der immer die Aufgabe hatte, ergänzende Parts zu spielen, was erklärt, warum die Streicher nie gleichzeitig mit den ikonischen Brasssounds ertönen. Dazu gesellten sich Samples, die in den Emu Emulator 1 geladen wurden, ein Chorsound, der vom Track Uranium von Kraftwerks Album Radioaktivität stammte, der wiederum von einem Vako Orchestron erzeugt wurde, eigentlich witzig, ein Sample eines Samples sozusagen. Dann noch eine Vocoder-Linie mit Sumners Stimme, falls jemand weiß, welcher Vocoder hier Verwendung fand, schreibt es bitte in den Kommentaren, das interessiert sicherlich ein paar Leute und ich konnte es einfach nicht in Erfahrung bringen. Das Video zeigt ein kurzes Interview, in dem die Band dem ahnungslosen Moderator ihre Instrumente erklärt, danach folgt eine kleine Live-Performance samt falschem Start der Sequenz. Besonders lustig ist, dass sie die analogen Synthies als oldfashioned bezeichnen, so alt wahren die nun auch wieder nicht, vor allem nicht aus der heutigen Perspektive heraus. Sumner ist hier mit seiner schüchternen Art und chronischem Lampenfieber einfach sehr sympathisch.

Der ganze Song erhebt sich wie ein für den Club konstruierter maschineller Sturm und tackert für die Zeit mit energischem Druck und einer gewissen Maschinengewehr-Ästhetik konsequent auf den Dancfloor zu. Der anklagende Text liest sich konträr dazu wie eine abstrakte Arie von Anschuldigungen. Aufgrund der vagen Aussagen und Sumners Verschlossenheit weiß man bis heute nicht genau, was er da eigentlich besingt. Es könnte um Beziehungen gehen, manche vermuten Drogensucht oder Kindesmissbrauch als Thema. Fest steht, der Song hat eine andere Thematik, als der Clubsound vermuten lässt und unter uns, ich mag rätselhafte Texte.

Der Song war, als er rauskam ein, Riesenhit, es gab allerdings keinen Radioedit und somit wurde der Song aufgrund seiner Länge selten im Radio gespielt. Die Single bekam die Nummer FAC 73 und bescherte der Band einen Auftritt bei Top of the Pops. Die Single war die bis dahin erfolgreichste 12 Inch und konnte sich in vielen Ländern in die Top Ten absetzen. Natürlich wurde der Song in Clubs rauf und runter gespielt, selbst heute noch kann man den Song gut auflegen, der geht quasi immer. Leider ist das Thema des Erfolgs ein zweischneidiges Schwert, denn New Order machten mit jedem verkauften Exemplar Verlust. Das Hüllendesign, das wie immer von Saville stammte, war einer Floppy-Disk nachempfunden und hatte gestanzte Ausschnitte, die die Produktionskosten über den Verkaufspreis hoben, den Factory veranschlagte. Also versuchte man, sowenig Wind um die Single zu machen, wie es nur irgendwie ging, es gelang New Order aber nicht, der Song wurde ein Hit und ein Klassiker, erst eine späte Auflage wurde billiger produziert, da war es aber schon zu spät.

Das Album

Nun zum eigentlichen Album Power, Corruption and Lies (FACT 75), im Prinzip gilt hier fast das Gleiche wie für Blue Monday. Die Songs waren allerdings etwas zahmer arrangiert, langsamer und stilistisch ist das Ergebnis weniger High-Energy als New Wave der romantischen Sorte. Die Songs sind melodiös, eingängig, einfühlsam und energetisch, an manchen Stellen ergeben sich leicht ins düster gehende Collagen.

Das Grundgefühl ist durchaus erhebend und bildet den typischen Klang New Orders in all seinen Nuancen ab. Der Titel Power, Corruption and Lies entstand, nachdem Sumner eine Ausstellung von Gerhard Richter in der Kunsthalle Köln besuchte. Richter hatte auf die Wand des Museums mit Farbe exakt diese Worte an die Wand gesprüht. New Order hatten seit jeher eine Art Desinformationspolitik, wenn es um Songinhalte und Titel ging. Oft wahren es Parolen oder Schlagwörter, die nicht immer im Zusammenhang mit den eigentlichen Songideen standen. Das spielt wiederum perfekt in dieses künstlerische Ausloten von Konzeptkunst. Das Artwork war entlehnt von einem Gemälde von Henri Fantin-Latour von 1890, das in der National Gallery in London hängt. Peter Seville entwarf einen Farbcode, der auf der Frontseite rechts oben verschlüsselt den Namen der Band und des Titels des Albums enthielt. Auf der Rückseite befand sich dann der Schlüssel zum Dekodieren. Dieser Code fand auch bei Blue Monday und einigen anderen Veröffentlichungen Verwendung. Das Artwork verströmt eine gewisse Schwere, mit seinen Rosen, die eine biedere Eleganz ausstrahlen, aber auch etwas Romantisierendes an sich haben. Das hatte auch was Ironisches an sich, zusammen mit dem Titel ergab sich so ein ambivalentes Gesamtbild.

Backcover von Corruption, Power and Lies mit dem Farbcode

Zu den Songs

Age Of Consent ist der perfekte Opener für das Album. Eine typische, hochtönende E-Bass Melodie mit Chorus eröffnet zusammen mit einem Uptempo-Beat, der von einem Schlagzeug mit polyrhythmischen Fills ausgeschmückten Gerüst vor sich hin poltert. Dazu gesellen sich die schönen Prophet Streichersounds und Gitarrenmelodien, die immer mal wieder hereinprasseln und Kontrapunkte zu der repetitiven Bassfigur liefern. Sumner singt dazu über Misskommunikation in Beziehungen, das aneinander Vorbeireden und über Worte, die in Nachrichten hinterlassen und wie sie später bereut werden. Das alles in leicht rätselhaften Chiffren, die fast schon allgemein klingen. Der Titel scheint dabei ironisch den Inhalt zu brechen, Age of Consent, also Zeitalter der Zustimmung. Der Song ist einer der schönsten Independent Tanzstücke überhaupt und bietet mit seinem Inhalt viel Projektionsfläche.

Darauf folgt mit We All Stand ein Song, der thematisch und musikalisch davon abrückt. Ein langsam rollender Polyrhythmus, der wieder aus einem Grundbeat besteht und mit Snare-Synkopen angereichert wird, eröffnet den Song. Ausgestattet mit viel Hall baut sich schon allein durch das Schlagzeug ein dystopischer Sog auf. Der Keyboardsound hört sich an wie ein E-Piano, das von den leicht slidenden Basssounds Peter Hooks fast einen Lounge-Charakter bekommt, der in seiner dunklen Färbung viel von Joy Division intus hat. Dazu gesellen sich E-Gitarren und ein mit Kriegsthematik herumspielender Text. Das Ganze schraubt sich zu einer Art Beschwörungsformel hoch, die irgendwie an eine New Wave Version von The End von den Doors erinnert.

Als nächstes folgt mit The Village ein lupenreiner Synthpop-Song. Textlich eine Liebesbekundung gerichtet an wen oder was auch immer. Liebe als ein Teil der Existenz an sich.

Oh, our love is like the flowers
The rain, the sea and the hours

Mit den typischen Moog Source Bass-Sequenzen und den helleren Prophet-5 Sequenzen reiht es sich voll und ganz in die Formel ein. Ein wirklich beschwingter Song mit Herzschmerz-Feeling. Das Schlagzeug hat auch hier diesen unverkennbar polternden New Order Polytouch. Manchmal frag ich mich, wie sie überhaupt auf diese Beats gekommen sind. Sie zerteilen das rhythmische Gefüge des Songs in kurze, abgehackte Parts und phrasieren damit die Struktur, in die dann kleine Gitarrenstakkatos und Rhythmuselemente eingefügt werden. Dabei klingen sie sehr tight. Die einzige andere Band, von der ich so was in der Form gehört habe, sind the Cure, die aber nicht ganz so schnell und energetisch bei der Sache waren wie New Order und sogar oft bei so etwas Akustikgitarren verwendet haben.

Über 5 8 6 will ich eigentlich gar nicht soviel sagen, es ist ein Surrogat zu Blue Monday, hier hat sich New Order versucht selbst zu kopieren, obwohl ein guter Song, wäre mir an der Stelle the Beach oder Blue Monday lieber gewesen. Instrumental ist es aber dasselbe Prinzip, nur etwas langsamer. Der Text hat hier was Paranoides, wann immer wieder „Heard You Calling“ und „Can You Hear Me Calling you“ gesungen wird und ich werde das Gefühl nicht los, dass der Song was mit Ian Curtis zu tun hat.

Your Silent Face ist wieder einer dieser Synthpop-Perlen und hat eine ähnliches Arrangement und Instrumentierung wie The Village. Ein sehr stimmungsvoller, eher langsamer Track, der eine Hohner Sopran-Melodika featuret.

Auf Ultravilonece gibt es kleine hochpeitschende Boomkicks dieses typischen Synare III Sounds, die man schon auf Joy Division Platten hören konnte. Die Polyrhythmen poltern auch hier vor sich hin und hypnotisieren zusammen mit dem Moog-Bass samt beschwörungformelartigem Text und einer Melodie, die wie Abwandlungen der anderen Songs klingt. Auch schrubbt hier eine Gitarre mit Flanger rauf und runter und bildet einen Teil des Rhythmus. Überhaupt ergibt sich trotz der Verschachtelung immer ein Sog auf diesem Album, denn irgendein Element läuft immer konstant durch, hier vor allem der Moog.

Daran schließt gleich ein Song mit ähnlichem Feeling an. Ecstacys Alleinstellung ist ein roboterhafter Vocoder-Sound und eine dazu passende Moog Bassline, die wie immer von Hooks Bassmelodie konterkariert wird. Der Song hat von den Melodien her einen leichten Devo Einschlag.

Abschließend gibt es mit Leave Me Alone einer wunderschönen Indierock-Song mit melancholischer Melodie. Das Schlagzeug hat einen kurzen Halleffekt. Die Gitarren sind hier viel mehr im Fokus und der Bass übernimmt hier mal nicht die Führung. Von was hier gesungen wird, wird von Sumner selbst infrage gestellt!

From my head to my toes
From the words in the book
I see a vision that would bring me luck
From my head to my toes
To my teeth, through my nose
You get these words wrong
You get these words wrong
Everytime
You get these words wrong
I just smile

Oben könnt ihr euch in der eingebetteten Playlist durch das Album skippen. Power, Corruption and Lies war natürlich sehr erfolgreich und in vielen Ländern in den Charts. Sonderlich kommerziell erfolgreich waren New Order aber nie. Factory hatte eine ziemliche Misswirtschaft und man zerstritt sich daraufhin schnell, die Hazienda lohnte sich nicht richtig und war vor allem unter der Woche leer und zu allem Überfluss stand die Band Anfang der 90er vor dem Ruin. Erst 2001 kam es zu einem Comeback, das nach dem letzten Album von 1993 viele euphorisch stimmte, aber einige Strömungen des Britpops der 90er mit einbezog. Ich habe nichts gegen das Comeback, aber den Zauber der frühen Alben und Singles kann man nur schwerlich rekreieren.

 

Fazit

Ich kann nur jedem empfehlen, mal selbst in New Order einzutauchen. Zugegeben, ich habe jetzt auch viel über die Findungsphase des Albums geschrieben, aber oft ist manches erst richtig begreifbar, wenn man sich mit dem Weg auseinandersetzt. Den Einfluss, den sie hatten, ist fast schon überbordend. Sogar Curt Cobain hat mal gesagt, dass New Order zu seinen fünf Lieblingsbands gehörten, was man an den eingängigen Melodien und Chorus-Einsatz sogar nachvollziehen kann. So viele unterschiedliche Neigungen in ein so schlüssiges Soundgewand zu packen, dafür braucht man Leidenschaft – und das ist das Gefühl, das ich mit New Order am meisten verbinde. Egal ob Underground, Independent, New Wave, High Energy, Pop oder Kunst, was auch immer diese Band anpackte, es hat mir Spaß gemacht. Power, Corruption and Lies ist zusammen mit Blue Monday eine Stilikone der frühen 80er und wird sicherlich die Zeit noch weit überdauern.

Forum
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    Numitron  AHU

    Die prägnante bassdrumfigur ist übrigens auch von einer giorgio moroder produktion inspiriert (auch donna summer falls ich nicht täusche)

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    Willemstrohm  

    Schönes Feature! Besser geht es nicht! Da mag der Autor definitiv die Band. Eine der wichtigsten Bands jener Tage inkl. Joy Division.

    2 Punkte noch zum Text.

    So weit ich weiß, spielte eine wie auch immer geartete Drogensucht keine Rolle für den Suizid von Ian Curtis.

    Zu den Problemen in Sachen Hacienda. Die Leute blieben weg, weil hier leider ein Hot Spot für Drogen- und Gewaltkriminalität entstand.

    Ich mag am meisten die ganz frühen New Order. Movement und Songs wie „Cries and Whispers“, „Everything’s gone green“ usw.
    Aber Power, Corruption & Lies ist das vermutlich beliebteste Album allgemein.

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      Frank Prager  RED

      Uh, vielen lieben dank. Du hast recht ich bin ein Fan, hab das Album über jahre hin weg immer auf dem Weg zur Arbeit gehört, neben Remain in Light von Talking Heads.

      Ja, das mit dem Suizied war jetzt nicht wirklich mein Fokus aber du hast natürlich recht, ich glaube auch nicht dass es daran lag. Das mit der Hacienda ist mir neu, danke für die Ergänzung!

      Bei den Alben gehts mir ähnlich, Movement und Power.. mag ich am liebsten hab aber einen Sweetspot für Perfect Love Triangle und ein par andere Singles aus der Phase nach Power…

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        Willemstrohm  

        Glaube auch, ähnlich wie Tony Wilson (Zitat):

        „An early example is Joy Division’s Isolation, but the archetypal sound is that of New Order’s Everything’s Gone Green. It’s always Blue Monday, which the band produced themselves, that gets the credit for that achievement, but I always say that they only learnt how to do it by watching Martin for five years.“

        Die Rolle von Martin Hannett müsste man tiefer beleuchten. Ich sage mal so, wer „Everything’s gone green“ (produziert von Martin Hannett) hört und danach „Blue Monday“ (welches New Order ja selbst produzierten), dem ist klar, dass New Order ohne Martin Hannett produktionstechnisch nie diesen Weg gegangen wären. Sie mochten ihn nicht, aber sie lernten von ihm vieles.

        Ein Schönes Zitat zu Hannett von Wilson auch dieses:

        „Producers are always eccentric, but Martin was one alone,“ Wilson smiles, „I remember the announcement in Empire magazine that said Andy Serkis was going to play Martin in the upcoming Michael Winterbottom film [24 Hour Party People].

        „Andy Serkis, of course, had played Gollum and was going on to play King Kong, and the quote was that at last, Serkis gets to play someone who is really weird.“

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          Frank Prager  RED

          Wie so oft im Leben. Martin Hannet hatte einigen Bands seinen Ikonischen Sound verpasst.

          Ähnlich seh ich die Beziehung mit Factory, Sumner benutzte gelegentlich sehr böse Worte wenns um das Verhältnis mit Tony Wilson ging aber provitiert haben ja alle irgendwie davon. Es ist leicht sich zu zerstreiten, mitlerweile sind sie vieleicht reflektierter. Egos sind aber Egos. Im Kreativsektor, egal in welchem Bereich, geht es nie ohne Emotionen, die manchmal leider überkochen, ich kann da auch ein Lied von singen. Wo gehobelt wird fallen Spähne ohne das jetzt zu verherrlichen.

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              Frank Prager  RED

              Na wer wird denn gleich politisch werden? Mehr schreib ich dazu nicht. Bleibt alle gesund und macht lieber mehr Musik ;)

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        Hectorpascal  AHU

        Perfect Love Triangle und 1963 habe ich ganze Urlaube gehört. Perfekte Songs. Ich finde es auch klasse das 86er wie 72er oder früher/später sowas zu schätzen wissen. Der Hintergrundlärm der Neuzeit hebt solche Juwelen noch stärker hervor, finde ich.

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          Frank Prager  RED

          Du, nach so vielen Retrowellen, man glaubt kaum wie verbreitet alte Bands noch sind, für mich ist das auch der Sound meiner Kindheit und der bleibt nun mal hängen. Ich hab auch viele Kollegen und Freunde die die ganze Pophistorie rauf und runter höhren, normal eigentlich. Wie das bei den noch jüngeren aussieht weiß ich aber nicht, Stichwort Synthwave oder Vaporwave zeigt aber dass selbst da eine Tür in die Vergangenheit führt.

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            Hectorpascal  AHU

            Natürlich, auch wenn der Geschmack seine eigenen Vorlieben hat, die Türen zur Vergangenheit sind immer weit auf. Was mich immer baff macht ist die sprichwörtliche „Qualität“ vieler Songs und ich mich oft am Kopf packe und eine um 35 Jahre verspätete Erleuchtung bekomme. :) BTW: Ein sehr schönes Fazit am Ende des Artikels. Mehr davon!

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    costello  RED

    Danke für das schöne New Order-Feature – viele interessante Details und mit Liebe geschrieben. Ich glaube, es gibt niemand, der in den 80er Jahren einen Drumcomputer mit „echten“ Digitalsounds in die Hände bekam, der nicht als erstes ein Pattern mit den berühmten Bassdrum-Sechzehnteln programmiert hätte ;) Aufs Ganze gesehen, bin ich aber wohl mehr Joy Division-Fan.

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      Frank Prager  RED

      Danke Costello, ich geb dir hier mal proforma ein Kompliment zurück, du bist einer meiner Lieblingsautoren hier, fühle mich also doppelt geehrt :)

      Ich mag schon New Order lieber aber bin ansosnten eher der Experimental/Avantgarde/Neue Musik Typ, gerne auch mal No Wave und Industrial. Manche Pop Sachen sind aber einfach gut vor allem wenn sie etwas künstlerisches haben (Bowie, Kate Bush, Prince usw..)

      Übrigens Prince währ auch mal ne Idee fürn Making Of.

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      EinTon  

      >>Ich glaube, es gibt niemand, der in den 80er Jahren einen Drumcomputer mit „echten“ Digitalsounds in die Hände bekam, der nicht als erstes ein Pattern mit den berühmten Bassdrum-Sechzehnteln programmiert hätte ;)<< Ich habe in den späten 80ern mal eine 707 von einem Musiklehrer ausgeliehen bekommen, aber da habe ich (damals ganz großer Gentle-Giant-Fan) v. a. Rhythmen in krummen Taktarten wie 7/4 oder 15/16 drauf ausprobiert. :-) Den New-Order-Song kannte ich damals möglicherweise noch gar nicht.

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        costello  RED

        Eigenartigerweise konnte ich als großer Prog-Fan mit Gentle Giant nie so recht etwas anfangen. Genesis wechseln ja auch gerne alle 4 Takte die Zählart, aber da hatte ich immer das Gefühl, dass es musikalisch begründet war. Bei Gentleman Giant kam mir das manchmal vor wie l’art our l’art – habe gerade nochmal in Interview reingehört – klingt für mich teilweise wie Fusion oder Free Jazz. Sehr virtuos und perfekt gespielt, aber es berührt mich nicht wirklich.

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          EinTon  

          Interview ist nicht deren stärkste Platte. Ich empfehle Octopus und (allerdings ganz besonders dicht, komplex und fordernd) The Power and the Glory.

          Populär unter den Fans ist auch „In a Glass House“, ich finde „Octopus“ aber besser.

          Kerry Minnear (jedenfalls am Vibraphon) und Raymond Shulman an der Violine haben in der Ta manchmal eine recht jazznahe Spielweise.

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    Mitona

    Interessante Recherche. Wir hatten blue monday in einem Produktions Workshop nach produziert und mussten uns auch mit den ganzen Details der Produktion herumschlagen..
    Wir hatten das mit dem gleichen Equipment dann gemacht bis auf dem Sequenzer..
    Vocoder ist ein Roland

    https://hearthis.at/732833/

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      Frank Prager  RED

      Wow, Respekt! Ist ziemlich nah dran, klingt aber wie ein sehr teures Unterfangen. Wahr das etwa der Roland VP-330 Vocoder, an den musste ich nähmlich denken als ich recherchiert hab, konnte aber nichts finden dazu.

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      Frank Prager  RED

      Sehr gut Danke, ein Wunder dass ich nirgends darauf gestoßen bin beim recherchieren aber jetzt wo du´s sagst, ich habs irgend wann sogar schon mal gehöhrt.

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      wolftarkin  

      Der 18. Mai 1980 war aber ein Sonntag.
      Am gleichen Tag ist der Mount St. Helens ausgebrochen.
      Montags sollte die Tour beginnen.

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      digital-synthologie  AHU

      Songtitel haben bei New Order nichts mit dem Inhalt zu tun.
      Der Songtitel wurde früh in Schaffensprozess vergeben und dann auch später, wenn der Songtext geschrieben war, nicht mehr geändert.
      Von daher bezweifele ich diese Erklärung.

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        EinTon  

        Es gibt zahlreiche Gerüchte, wovon der Song angeblich handeln soll, zB soll sich die Zeile „I see a ship in the harbour“ auf den Falklandkrieg beziehen (es soll ein Kriegsschiff gemeint sein). Die BD-Sechzehntel sollen – laut dieser Theorie – Maschinengewehrsalven symbolisieren…

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    8 Bit Fighter  

    Im Video mit dem Interview und dem falschen Start sieht man einen Sequential Circuit Poly Sequencer zur Steuerung vom Prophet 5. Auch bei den späteren Auftritten der Band bis Mitte der Achtziger Jahre war Poly Sequencer zusammen mit Prophet 5, Oberheim DMX und Octave Plateau Voyetra 8 im Einsatz.

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      Frank Prager  RED

      Danke für die Ergänzung, gut beobachtet. Dass sie für die Aufnahmen den Powertran verwendet haben ist allerdings bestätigt aus mehreren Quellen und Interviews, dass sie dann kurz darauf was Besseres gekauft haben macht aber Sinn, das Teil war sehr kompliziert und Fehleranfällig. Der Voyetra 8 ist soweit ich weiß das erste mal bei Low-Life verwendet worden, kam ja auch erst 1983 auf den Markt.

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    Hessenlöwe

    Super Artikel! Vielen Dank!
    Dazu passend (und kurzweilig) noch die New Order Story anschauen, sehr schön.

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    TobyB  RED

    Sauber Frank! New Order hat schon eine komplexe Bandgeschichte und die Egos Bernard Sumner und Peter Hook sind immer für eine Überraschung gut, in gut und schlecht. Was New Orders Leistung war das sie Rock, Post Punk und House, Dance ziemlich innovativ vereinen konnten. Blue Monday war sicher noch von schwuler Clubmusic beeinflusst aber später setzten New Order für die britische Rave und Acid House Szene sowohl live in der Hacienda, als auch auf 12″ Maßstäbe. Für mich ist das beste Album was New Order nicht produziert haben von Electronic. Pet Shop Boys, New Order, Johnny Marr. einfach genial.

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      Frank Prager  RED

      Danke, gerne. Bei deinem Joy Division Kommentar über Türöffner hast du das schon ganz schön auf den Punkt gebracht ich will aber noch mal wiederholen/ergänzen, weils hier auch perfekt passt.

      Ich sehe sie auch als Wegbereiter für eine ganze Dekade die über Tanzbands noch weiter hinaus geht, zusammen mit The Cure, The Smiths und Siouxsie and the Banchees haben sie eigentlich den britischen Indiepop der 90er erfunden, das wird manchmal übersehen. Mit der frühen Madchester Ravebewegung um die Happy Mondays und Stone Roses und vielleicht Dreampop ala Cocteau Twins und The Jesus and Mary Chain hat mon schon alles beisammen um den Shoegaze und Britpop der 90er zu erfinden (ja gut und ein bischen Beatles und Stones). Gerade diese inizialen Bands haben oft etwas magisches das die Band Kultur über Jahre hinweg mitgeprägt hat. Da denk ich an Blur, Elastica, My Bloody Valentine, Pulp, Suede, Ride, alle geimpft durch die Bewegung in den 80ern und Factory und Konsorten.

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        TobyB  RED

        Hallo Frank,

        der Indiepop aus UK, war ja der Kontrapunkt zum Art/Prog Rock aus UK. Die verpeilten Soli und endlosen Arpeggios muss man schon mögen. Da waren dann 1979/1980 die Auftritte von The Cure mit A Forest und Siouxsie and the Banshees schon eine andere Nummer. Auch wenn The Cure damals noch wie eine Schülerband wirkten. New Order haben da noch mal einen draufgesetzt, weniger im Outfit und Auftreten sondern eher musikalisch. Obwohl ich persönlich finde, das die Qualität des Songwritings und auch Live bei kaum einer anderen Band, die ich gesehen habe, so schwankt. Aber das geht okay. Ich finde grade deren unbekanntere Alben und Mixe wesentlich gelungener. Und Substance und Technique sind wohl Meilensteine und dürften den ersten Sommer der Liebe heftig befeuert haben. Da verzeiht man dann auch „Englandneworder“ und gröhlt bierseelig „World in Motion“ mit. Wobei unter meinen All Time Faves steht diese Nummer, gefolgt von Gerry & the Pacemakers, Ferry Cross The Mersey.

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          Frank Prager  RED

          Ja witzig, ich selber mag ja auch abgefunkten Prog und Artrock ala Henry Cow und Fred Frith, ein bischen Crimson dazu schon ist mein Hirn im Dauertriggermodus, kann man mal machen. Aber ich höhr auch hin und wieder Freejazz. Heute schließt sich ja nichts mehr aus und man wird nicht schief angeschaut wenn man sehr divers aufgestellt ist. Die späteren New Order Sachen und Mixe sind cool aber ich bin nicht so beflissen wenns um House, Rave, Techno und Acid geht. Bin ja eher so ein Ambient/experimental Pop/Indie/Pschedelic/Kraut Typ.

          Die Fussball Sache find ich auch mehr als „interessant“ aber hey, jeder hat mal seine Sternstunden oder Fussballhits?.

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            TobyB  RED

            Also für die Remix Kultur sind Factory, aus wirtschaftlichen Gründen und ZTT(künsterlische und wirtschaftliche) zu nennen. Die haben das auf die Spitze getrieben. Wobei New Order die frühen Acid House und UK House DJs mit einbindeten. Die Liste der Remixer liest sich wie das Who is Who der frühen Rave Szene. ZTT können sich die Erfindung des Mashups einsacken. P4F als Zombie aus Propaganda und FGTH war und ist schon lässig. Und von FGTH gibts wohl mehr 12″ als Single und LPs. Was bei zwei LPs kein Wunder ist. Und bei Propaganda siehts wohl ähnlich aus.

            Am liebsten sing beim Fussi mit dem Polizeichor und der SGE, wobei Tankard geht auch :)

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    dAS hEIKO  

    Schöner Bericht.
    …eifrig recherchiert und allen nach 1990 geborenen und DAW-Verwöhnten einen Einblick in die frühe Welt der Musiktechnik gewaährt. Die Synchronisation von damals erscheint z.T. abernteuerlich. Da wurden Klicktracks auf Band aufgenommen (worauf auch sonst :-) ) oder, wenn das Gerät teuer genug war SMPTE-Timecode genutzt, der eigentlich fürs TV gemacht wurde und nur selten bei ProAudio Equipment zu finden war. Was heute in jedem Sequenzerprogramm automatisch geht und sogar von Timekorrektur und Pitchshift synchron gebügelt wird, als wäre es anspruchslos, war damals ein Riesenaufwand, bevor überhaupt das erste Signal aufgenommen wurde. Wer entsprechende Bandmaschinen hatte, hat auch mal mit Cuepunkten ein „Loop“ gebastelt und den Beat „einfach“ zusammengeschintten. Da kann man für Technologien wie MIDI, Sampling, RECycle oder Melodyne schon mal etwas Respekt aufbringen.

    Ich war bei Blue Monday gerade so 14 und liebte alles, was aus Synthesizern gebastelt wurde. Allerdings hatte ich zu den Alben NewOrders kaum Zugang. Das einzige Lied, das ich namentlich kenne weil ich das Video großartig finde ist True Faith. Ich war verliebt in den fiesen Beat mit der 16tel BD und den harten Synthsounds. Das andere von New Order oder auch die Joy Division Sachen haben mich nie ernsthaft interessiert…aber vielleicht jetzt!

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      TobyB  RED

      Mit Clicktrack arbeite ich heute teilweise immer noch, das ist eine gute Sache um Groove in die Musik zu bekommen. Das ist auch gar nicht so schwierig, man kann z.B. einen Clicktrack auf einem Tapedeck aufnehmen und dann mit EHX Clockworks teilen und dann mit einer Sync Box in MIDI oder was auch immer wandeln. Das spart jede Menge Frickel in der DAW.

      :)

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        Frank Prager  RED

        Ich musste vor ein par Jahren auch noch das Clock Signal meiner Monotribe Samplen, wenn ich die mit in den Midi Flow einbinden wollte, wahr zwar nicht schwierig aber zumindest nervig. Ich hab sie aber nicht mehr, vor kurzem verkauft.

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          TobyB  RED

          Ich hab mir King Korg gekauft, wegen dem beiliegende Sync Kabel ;-) Ich wollte die Monotribe nicht modden. Ändert aber nichts daran, dass ich Korgs Rotstift Produktdesign manchmal füchterlich empfinde. Stichwort Preset Wechseln beim King Korg. So kann man die Leute auch zwingen an den Reglern zu drehen ;-) Clock Signal samplen, da wäre ich jetzt nicht drauf gekommen. Eher hätte ich einen Clicktrack in die DAW als Spur gelegt ;-)

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            Frank Prager  RED

            Hab das Sample auch über die Daw ausgespielt, mit nem Hardware Sampler wärs mir auch zu dumm, das hatte den Vorteil das man die Monotribe mit Odd Timing spielen konnte oder mit Shuffle. Mittlerweile hab ich aber einen guten Eurorack Bestand, hab dann auch rausgefunden dass die Korg Monotribe und Volcas auch mit Gate getriggert werden können, ist ja auch fast dasselbe (Beides Rechteck Signal, Gate ist ja variabel in der Länge, Clock nur ein kurzer Impuls). Die Clockworks von EHX fand ich auch interessant, hab aber mitlerweile ein 2HP Clock Modul mit zwei Dividern/Multipliern in Kombination mit einem Sequential Switch von Doepfer, das funktioniert auch sehr gut.
            Korg ist aber trotz Rotstift meine Lieblingskompanie unter den Großen, sie sind halt einsteigerfreundlich und günstig, mein ertser Synth war damals der Microkorg kurz nach Release (musste glaub ich neun Wochen drauf warten damals).

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    EinTon  

    >>Das Aufkommen von Synthesizern und Effekten in den 70ern hinterließ anders als Flower Power Ende der Sechziger einen starken Eindruck auf die Generation, die in den 70ern mit Kraftwerk, Giorgio Moroder, Tangerine Dream, Jean Michel Jarre und David Bowie aufwuchs.<< Mein Eindruck als Schüler in den 80ern war allerdings eher, dass Synthpopbands wie Depeche Mode oder New Order oft als "kalt" und kommerzverdächtig abgelehnt wurden, während als "gute Musik" Gitarrenbands wie BAP und U2, oder ältere Formationen wie die Beatles oder Pink Floyd angesehen wurden, jedenfalls von vielen älteren Jugendlichen. Und ich würde mutmaßen, dass auch in den 70ern eher Rod Stewart, die Eagles oder ABBA gehört wurden als Kraftwerk und Tangerine Dream.

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      Frank Prager  RED

      Ja , ihr habt natürlich recht und danke für eure Einschätzung. Die Rezeption verändert sich retrospektiv über die Jahre. Das Ganze wahr natürlich ein bischen allgemein und polemisch asugedrückt und meinte im speziellen aber, das solche Bands den Boom der unterkühlten 80er Indie Bands geprägt haben und überhaupt erst zum Einsatz von Synths und Drummachines geführt hat.

      Ich streite nicht ab das bis Ende der 70er und darüber hinaus Pop ala ABBA und richtige „Gitarrenmusik“ hoch im Kurs standen und Hauptsächlich gehört wurden. Genesis, Pink Floyd und King Crimson wahren ja auch noch sehr erfolgreich. Trotzdem glaub ich, dass da langsam ein Paradigmen Wechsel stattfand, hin zu diesem neuen Sound, siehe auch das aufkommen der Neuen Deutschen Welle nach Punk und New Wave. Mir gings um den Einfluss von solchen Pinoieren auf die Musik Ende der 70er Anfang der 80er. Dass ein Gros der jungen und Älteren dieser Generation was anderes gehöhrt hat, glaub ich euch sofort, auch wenn ich nicht persöhnlich dabei wahr ;)

      Persöhnlich hab ich übrigens gar nichts gegen die 68er Musik, ich mag Pschedelic Rock und Prog, ich glaub nur nicht dass es einen großen Einfluss hatte auf New Wave, darum gings mir.

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