Test: Futuresonus Parva, Analog Synthesizer

15. Juni 2016

Polyphoner Analogsynthesizer zum VA-Preis

Aus den USA erreicht uns der Futuresonus Parva, ein kleines Synthesizer-Wunder, das zumindest auf dem Papier sehr spannend klingt: analog, achtfach polyphon, multitimbral und in höchstem Maße flexibel und konfigurierbar. Für 1000 Dollar. Ein Trauminstrument?

Futuresonus Parva

Manchmal frage ich mich, ob wir elektronischen Musiker nicht etwas irrational veranlagt sind. Da kündigt ein Synthesizerbauer mit vier Buchstaben die Neuauflage ihrer vierzigjährigen analogen Holzkiste an, zu exorbitantem Preis und noch ungewissen Lieferdaten und alle fallen beinahe in Ohnmacht vor Ehrfurcht und Vorfreude. Währenddessen verschickt ein anderer Hersteller in Austin/Texas gerade die ersten Modelle eines achtstimmig polyphonen Analogen und fast keiner kriegt es mit.
Sei es wie es sei, der Futuresonus Parva ist ein außergewöhnlicher Synthesizer zu einem schlicht sensationellen Preis. Dass er hierzulande als Geheimtipp gilt, hängt wohl auch damit zusammen, dass Brad Ferguson, Gründer und Entwickler von Futuresonus, nicht allzu viel in Sachen Marketing unternimmt. Die großen und kleinen Messen finden ohne ihn statt und auf ein europäisches Vertriebsnetz will er lieber verzichten. Bestellt wird ausschließlich über seine Homepage, die Lieferung erfolgt ein paar Wochen später direkt aus den Vereinigten Staaten. Wie hoch die Liefer- und Zollkosten für Deutschland genau sind, entzieht sich meiner Kenntnis, in die Schweiz waren es etwas über 100 Dollar.

Brad betont, dass er mit dem Futuresonus Parva nicht den perfekten Synthesizer bauen wollte, sondern einen, den man sich als normalsterblichen Musiker auch leisten könne. Und so macht er auch keinen Hehl daraus, dass er einzelne Komponenten in China produzieren lässt. Endmontage und Kalibrierung erfolgen in der heimischen Werkstatt. Hier haben wir es mit einer One-Man-Show zu tun. Brad kümmert sich um Entwicklung, Design, Produktion und Vertrieb des Parvas. Die Finanzierung sicherte er sich übrigens über die Crowdfunding Plattform Kickstarter. Ein guter Freund und Musiker in der Band ist einer der frühen Besteller, so dass wir jetzt nicht ohne Stolz einen der ersten Parvas in Europa vor uns liegen haben.

Parva 2

Ein schmuckes Kistchen

Der erste Eindruck des Futuresonus Parva ist erstmal ein ästhetisches Entzücken. Das Design ist edel, modern und zeitlos, das Aluminium-Gehäuse liegt satt in der Hand und die Potentiometer haben einen angenehmen Drehwiderstand. Auffällig ist der zentrale Display-Balken mit einer Reihe von kleinen, jedoch gut lesbaren OLED-Displays für die verschiedenen Sektionen. Daneben finden sich Potentiometer für die wichtigsten Parameter, wobei mit dem silbernen Poti ganz links der zu editierende Oszillator, Filter, Hüllkurve oder LFO ausgewählt wird. Dies ist zwar kein Ein-Poti-pro-Funktion Design, kommt diesem Ideal aber erstaunlich nahe bei geringen Außenmaßen und Kosten.
Der Parva wird selbstbewusst mit 100% Analog Sound gepriesen. Schaut man etwas genauer hin, wird schnell klar, dass hier bei Weitem nicht alles analog erzeugt wird: Filter und VCAs sind analog, die Oszillatoren sind DCOs (digitally controlled oscillator), während sämtliche Modulatoren (LFOs und Hüllkurven) digital erzeugt werden. Somit ist der Parva in etwa gleichermaßen “analog“ wie die DSI Produkte oder der Korg Minilogue.

Steckbrief

analoger, polyphoner Synthesizer

  • 8 Stimmen
  • 8-fach multitimbral (wird später per Firmware Update nachgeliefert)
  • 3 Oszillatoren (DCOs) pro Stimme
  • VCF mit umschaltbarer Charakteristik (Bandpass, Hochpass und Tiefpass, mit 12 oder 24 dB/Oktave)
  • 4 LFOs. Schwingungsformen: Dreieck, steigender und fallender Sägezahn, Rechteck und Zufall (Sample&Hold). Die Frequenz ist modulierbar.
  • 4 Hüllkurven (ADSR) pro Stimme
  • polyphoner Aftertouch
  • Anschlüsse: 8 Einzelausgänge, Main Output (stereo), Kopfhörer, MIDI In&Out, 2 mal USB

Oszillatoren und Filter

DCO statt VCOs … mag sein, dass hier der eine oder andere Analog Purist enttäuscht ist. Ich hab mich schon immer gefragt, was denn der klangliche Unterschied zwischen VCOs und DCOs sein mag, denn wenn ich eine digitale Steuerung an meine Taschenlampe hänge, macht dies deren Licht auch nicht “digital”. Den Oszillatoren des Parva würde ich auf jeden Fall das Gütesiegel analoger Klang verleihen, vor allem im Direktvergleich mit einem Virtuell Analogen.

Parva 5

Drei Oszillatoren pro Stimme sind schon mal eine Ansage. Breite und fette Klänge sind damit ein Kinderspiel. Dabei fällt der Fine (Tune) Regler positiv auf. Sein Regelbereich ist nämlich auf einen Halbton beschränkt und ermöglicht somit sehr subtile Verstimmungen und Schwebungen der Oszillatoren. Ein fein dosierbarer Choruseffekt, wie man ihn in dieser Präzision nur selten erlebt:
Die Grobstimmung legt man mit dem Range Regler fest, in einem Bereich von plus/minus 60 Halbtönen, was fünf Oktaven entspricht. Die Schwingungsformen sind normaler Standard: Dreieck, Sägezahn und Puls mit verschiedenen Pulsbreiten, wobei Letztere natürlich von einer beliebigen Quelle moduliert werden kann:

Cutoff
Weißes Rauschen kann über das Oszillator Menü hinzugemischt werden. Und Hard Sync gibt es im Futuresonus Parva übrigens auch. Brad überrascht mit vielen sinnvollen Details. So lässt sich das Ausgangsvolume der Oszillatoren in einem Menüpunkt künstlich auf ein Maß reduzieren, das garantiert keine Verzerrungen verursacht für eher schöngeistige Klänge. Steht man hingegen auf Distortion, schaltet man diese Funktion einfach aus und wird mit satten bis schön verzerrten Klängen belohnt.
Das Multimode Filter bietet fünf Betriebsarten: Tief- und Hochpass mit jeweils 12 und 24 dB pro Oktave, sowie zusätzlich ein 12 dB Bandpassfilter. Ein interessantes Verhalten zeigt der Resonanzregler, der bereits in der Zwölf-Uhr-Position das Filter in Eigenschwingung versetzt. Wird die Resonanz weiter hochgeschraubt, wird diese langsam verzerrt. Das Filter klingt organisch, leicht grummelnd, erdig und ziemlich breit. Die Klangästhetik würde ich mit einer Mischung aus Moog und Korg MS-20 beschreiben. Im Menü finden sich einige nützliche Parameter wie Key Follow und eine Frequenzmodulation durch den dritten Oszillator.
Parva 4

Modulationen

Mit je vier LFOs und Hüllkurven ist der Futuresonus Parva in Sachen Modulationen ziemlich gut versorgt. Die LFOs bieten die wichtigsten Schwingungsformen, darunter auch Sample&Hold und können zum Tastenanschlag synchronisiert werden. Sie werden übrigens wie auch die ADSR-Hüllkurven digital erzeugt. Deren Charakteristik ist zwischen linear und exponentiell umschaltbar, exponentiell klingen die Hüllkurven sehr snappy, der Parva beherrscht durchaus auch perkussive Klänge.
In einer Modulationsmatrix, die man über die beiden Regler A und B bedient, kann der Parva intern kreuz und quer verdrahtet werden, über 40 Parameter sind spannungssteuerbar, darunter auch die LFOs und Hüllkurven selbst. Man kann sich ja fragen, wozu man dies alles brauche. Für mich fühlt es sich einfach beruhigend an zu wissen, dass man mit dem Parva praktisch jede erdenkliche Schaltung realisieren kann, die sich am klassischen Aufbau VCO – VCF – VCA orientiert.

Doch gibt es noch eine weitere Funktion, die den Futuresonus Parva klar von der Konkurrenz abhebt und ihn in höhere Sphären abheben lässt: der polyphone Aftertouch.
Dieser ist heutzutage so selten, dass er einer kleinen Erklärung bedarf. In den meisten Synthesizern ist Aftertouch monophon, d.h. dass alle gespielten Töne dieselbe Stärke an Aftertouch-Modulation abbekommen, unabhängig davon, ob einer oder alle Finger Druck auf die Tasten ausüben. Es wird jeweils der höchste Wert genommen und auf alle gespielten Noten angewendet. Beim polyphonen Aftertouch verhält es sich ganz anders, da hier jede Note einzeln moduliert werden kann.

Ausprobieren konnten wir es leider nicht, da uns die passende Tastatur fehlt. Solche Tastaturen sind ohnehin rar. Dabei ist polyphoner Aftertouch eine interessante und ausdrucksstarke Spielhilfe, sofern man denn bereit ist, sich eine passende Spieltechnik anzueignen.
Nur der Vollständigkeit halber sei hier noch eine Kleinigkeit erwähnt, die uns negativ aufgefallen ist: Die Frequenz der LFOs wird nicht in Hertz oder BPM angegeben, sondern ausschließlich mit einem Wert auf einer willkürlichen Skala zwischen 0 und 127, was das Programmieren von Klängen unnötig erschwert. Gewiss kein Weltuntergang und dennoch nicht besonders sinnvoll. Brad meinte, dass er dies mit dem nächsten Firmware Update eventuell ändern werde.

Bedienung

Interessanterweise fühlt sich das Bedienkonzept gerade dort am seltsamsten an, wo andere Synthis punkten: bei der simplen Wahl von Presets, die mit den beiden Endlosdrehreglern A und B durch Drehen und Drücken aus einer Liste angewählt werden. Anschließend zeigt das Display wieder den Menüpunkt Load Sound und nicht etwa den Namen des aktuellen Presets. Das wirkt mit Verlaub etwas sperrig und ist wenig intuitiv. Doch sind Presets ohnehin nicht die Stärke des Parvas; momentan wird der Parva mit genau vier (in Zahlen: 4) Presets und 380 leeren Speicherplätzen ausgeliefert.
Hingegen fällt das Erstellen von Klängen sehr leicht. Das Konzept mit einem Display pro Sektion, kombiniert mit dezidierten Reglern, funktioniert in der Praxis reibungslos. Erstaunlich, dass noch niemand zuvor auf diese Idee gekommen ist.

Klang

Ja, er hat ihn, diesen analogen Sound, den wir bei vielen Virtuell-Analogen  vermissen. Der Futuresonus Parva klingt kraftvoll und voluminös und erfüllt das Cliché der “analogen Wärme” mit Bravour.


Eigene Sounds sind schnell programmiert. Ein warmes Pad, ein schöner Lead Sound, ein fetter Kick oder eine Snare sind in zwei Minuten hingeschraubt. Ein bisschen mehr Zeit, ganze fünf Minuten, investierten wir in einen E-Piano Sound, der im “Kleinen Parva Song” verewigt ist. Eine Mischung aus Rhodes und Clavinet, dessen Resonanz über den Anschlag gesteuert wird und leicht in die Zerrung geht. Der Sound ist druckvoll und lässt sich nuanciert spielen. Dieser Klang ist gewiss noch nicht perfekt, Puristen und Klangtüftler könnten noch Stunden daran rumschrauben, um das letzte Quäntchen aus diesem Sound zu kitzeln. Doch die gute Botschaft ist: es geht auch ohne. Der Grundsound des Parva ist derart solide und warm, dass man beim Sounddesign ziemlich locker vorgehen kann.

Dabei haben wir die umfassenden Modulationsmöglichkeiten nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft. Von der Haptik mal abgesehen, ist der Parva in puncto Flexibilität einem Modularsystem fast ebenbürtig. Wobei, halt… eine Sache vermissen wir eben doch: Oszillatoren als Modulationsquelle. Seltsamerweise erscheinen die drei Oszillatoren nicht als Quellen in der Modulationsmatrix, FM ist erstmal nicht vorgesehen, mit Ausnahme der bereits erwähnten Modulation der Cutoff durch DCO3. Vielleicht ändert sich das noch, Brad entwickelt die Software des Parvas ständig weiter. Bis es soweit ist, können wir auch die LFOs für FM-artige Klänge nutzen, da ihre Frequenz spannungssteuerbar ist und sich problemlos in den Audiobereich hochschrauben lässt.

Parva Synthesizer im Testlabor

Der Futuresonus Parva fühlt sich sehr musikalisch an. Als wir mit ihm arbeiteten, kamen die Ideen wie von selbst. Für den “Kleinen Parva Song” brauchten wir weniger als eine Stunde von der Programmierung der Sounds bis zum fertigen Arrangement in Ableton Live. Alle Klänge, auch die elektronische Percussion, haben wir von Grund auf neu erstellt. Allzu viel Mühe haben wir uns ehrlich gesagt bei der Programmierung auch nicht gemacht. Das ging alles sehr schnell und direkt von der Hand, einfach um zu sehen, wie es sich mit dem Parva arbeiten lässt. Das Ergebnis finden wir überzeugend. Und nur nebenbei bemerkt: Kompressoren, EQs oder gar ein Mastering gab es hier nicht. Was man hört, ist zu 100% der Parva, teils mit ein bisschen Hall und Delay garniert.

Brad Ferguson

Interview mit Brad Ferguson

Wenn so praktisch aus dem Nichts ein interessanter Synthesizer erscheint, der zudem schon sehr ausgereift ist, wird man als Tester natürlich neugierig. Wer hat ihn entwickelt und mit welchen Prämissen?
Brad Ferguson, Entwickler des Futuresonus Parva, hält sich mit seiner Biographie etwas bedeckt. Fragen nach seiner Herkunft und Alter ignoriert er geflissentlich, was natürlich kein Problem ist. Und dennoch unsere Neugierde weckt. Zum Glück fand er Zeit, uns ein paar Fragen per E-Mail zu beantworten, die wir hier im Original veröffentlichen.

Amazona.de:
Why did you decide to build a polyphonic analog synthesizer?

Brad:
Actually, I initially planned to build a monophonic synth. I started designing the building blocks of a synth: voice, user interface, and I/O, and I realized it would be relatively easy to expand the design with multiple voices. Also, the mono-synth market seemed kind of saturated, while there were very few analog polys available.

Amazona.de:
Where did you learn how to build synthesizers?

Brad:
I’m self-taught — I’ve been experimenting with electronics since I was a kid, and have always been interested in musical electronics. Several years ago, I was designing guitar effects pedals and tube amps, but I wanted to build something more complex and challenging.

Amazona.de:
The design and layout of the instrument are very special, truly one of a kind. What were your underlying thoughts while designing the Parva?

Brad:
I think I started by thinking about what I *didn’t* want: nothing “retro,” no tiny knobs, no plastic. I wanted a clean, functional, modern design. Cost was a concern, of course — the enclosure had to be easy to manufacture and assemble. Knobs and switches are expensive, and take up a lot of space on the front panel, so I tried to pare down the controls to a minimum. I carefully considered which parameters were necessary for intuitive, direct control, and made the rest accessible through the menus. The angled design came about organically.

Amazona.de:
I understand that the Parva is not a simple replica of a vintage synth. However, there might be some instruments that inspired you soundwise or by functionality?

Brad:
I took inspiration from a wide range of synths: The simplicity and DIY nature of the Mutable Instruments Shruthi, the clean sound of the ‘80s DCO synths from Roland and Oberheim, and the modern MIDI functionality of the DSI Mopho/Tetra/P08.

Amazona.de:
The Parva is surprisingly cheap at least compared to other modern days analog polyphonic synthesizers. How could you achieve the low price?

Brad:
Low overhead and direct sales. Honestly, there are a lot of places I could’ve cut costs, but chose to use more expensive components: OLED displays, machined aluminum knobs, panel-mounted pots and encoders, Neutrik jacks, etc. But by designing the synth to be easy to manufacture, working out of my kitchen (and a tiny workshop), and cutting out the distribution and retail markup, I can build a quality product while keeping the price low.

Amazona.de:
Thanks Brad and all the best for your future projects!

Fazit

Für mich ist er Parva einer der besten Analog-Polyphonen, die es jemals gab. Punkt.  Der Sound vermag vollends zu überzeugen, das Bedienkonzept ist schlüssig, die Features sehr umfangreich. Gewiss vermisst man Knöpfe. Für jede Funktion ein eigenes Poti würde Spaß machen, dann wäre der Parva aber größer und teurer. Brads Konzept ist ein Kompromiss zwischen Qualität und Kosten. Zudem hat er das Kunststück vollbracht, Einfachheit mit Komplexität zu paaren.

Allerdings zeigte der Parva in der Praxis noch einige Kinderkrankheiten. So kam es bei einem der Presetklänge zu seltsamen Tonaussetzern, obwohl wir nur zwei Tasten abwechselnd spielten. Wir gehen davon aus, dass dies nur eine Frage der Software ist. Zudem versicherte Brad, dass der Multimode im nächsten Update nachgeliefert würde, jedoch ohne ein konkretes Datum zu nennen. 

Wer heutzutage einen polyphonen Analog Synthesizer kaufen möchte, sollte den Parva in seine Überlegungen mit einbeziehen. So viel analogen Sound gab’s noch selten für den Preis. Zusätzlich wird man mit einer höchst komplexen Modulationsmatrix beglückt, die ein beinahe modulares Arbeiten erlaubt. Und dank polyphonem Aftertouch und Multimode, sofern er denn nachgeliefert wird, ist der Futuresonus Parva ohnehin de facto konkurrenzlos. Well done, Brad!

Plus

  • organischer, analoger Klang
  • acht Stimmen
  • achtfach multitimbral (wird mit kommender Firmware nachgeliefert)
  • Einzelausgänge
  • komplexe Modulationsmatrix
  • polyphoner Aftertouch
  • Bedienkonzept mit fünf Displays
  • kompakte und stabile Bauweise
  • Preis

Minus

  • Firmware noch nicht ganz ausgereift (Stand Juni 2016)
  • keine FM
  • (LFO-Frequenzen werden nicht in Hertz oder BPM angezeigt)

Preis

  • 999 US-Dollar, zuzüglich Versandkosten Zollgebühren und Einfuhrumsatzsteuer
Klangbeispiele
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Ein schöner Testbericht zu einem interessanten Synth. Mittlerweile gibt es ja so einige kleinere Firmen und Projekte die mit Herzblut ihre Produkte entwickeln und auch einen exzellenten Support dafür anbieten. Ich nenne hier nur mal PreenFM2, Sonic Potions, Audiothingies oder Twisted Electrons. Ich nehme mal an, dass wird auch beim Futuresonus Parva der Fall sein. Ich lasse mich mal überraschen, was da noch alles an Funktionalität integriert wird.

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    mdesign  

    schöner bericht, gute soundbeispiele. danke!

    was soll man brad denn nun wünschen? dass das ding so erfolgreich wird, wie es das wohl verdient? dann wird das projekt schnell vom küchentisch aus nicht mehr funktionieren, dh die kalkulation platzt, die geräte kommen zu langsam zum kunden und die updates kommen gar nicht. da wäre er nicht der erste, dem es so geht. oder wünschen wir, dass das projekt klein, aber fein bleibt? dann hat brad nix davon, und die musiker auch nicht wirklich. hoffe daher, brad hat einen plan B in der tasche!

  3. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Interessanter Synth mit sehr ansprechendem Interface, die Soundbeispiele sind leider etwas dünn (und leise)
    Für den polyphonen Aftertouch könnte man auch fast jeden alten Ensoniq benutzen (SQ, EPS, VFX, SD1 …)

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    costello  RED

    Danke für den Test! Der Parva klingt fett und analog. Und mit der Bedienung sollte man auch klarkommen. Werde ich definitiv mal testen, wenn er im Laden steht.

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    MaikM

    Ich glaube du hast vergessen das es ihn ein-zwei-drei-vier-fünf und eben achtstimmig gibt.
    Sound finde ich gut / bekannt.

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    Viertelnote  AHU

    Hallo an alle,
    statt analoge Dickschiffe zu präsentieren, hier mal etwas „kleines“ aber feines.
    Das Produkt macht es vielleicht nicht unbedingt begehrenswert, aber sehr attraktiv.
    Der Grundklang der Osc und Filter erinnert
    mich etwas an den DSI Mopho (Klangbeispiel Parva_Detune) auch polyfon kam mir der Gedanke an den Tetra. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
    Wäre denn ein ordern bedenkenlos, oder gibt es da „Stolpersteine“ (Geldtransfer, Vertrieb, Fracht usw.) Man kann ja nicht vorsichtig genug sein.
    Ansonsten ein gutes Produkt, was einen näheren Blick mehr als verdient.

    mfG

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    swissdoc  RED

    Polyphonic Aftertouch ist auf Empfängerseite nicht so speziell, das können eine Reihe von Synths und Plug-Ins. Ein Keyboard mit Polyphonic Aftertouch ist speziell und eher selten. Pfiffig ist allerdings, dass man beim Parva nicht zwischen Polyphonic Aftertouch oder Channel Pressure wählen muss oder kann. Er nimmt einfach, was kommt, weil beides typischerweise nie parallel kommt.

    Ein cooles Feature ist übrigens, dass der Parva ein USB Midi-Keyboard (Class Compliant) direkt an seiner Host-USB Buchse verwalten kann.

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    AMAZONA Archiv

    Einfach nur klasse dieses Gerät ist DER Burner! Wer da auf Behringer und Co wartet ist selbst schuld.

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      chain  AHU

      dito, nur: wie kommt diese Gerät vernünftig nach D? Ohne Schmuggelwahre zu werden und wer macht evt Service? Super, das mit den kleinen OLED
      (zu erste gesehen in X32, dann miniloge und nun hier 0 Daumen hoch, dafür)

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    dilux  AHU

    ja, tatsächlich ein interessantes gerät, das für mich lustigerweise gar nicht nach einem synthesizer aussieht. die bedienung erinnert mich ein wenig an den waldorf pulse, und das ist durchaus als positiv zu bewerten!
    die soundbeispiele gefallen, wobei ich bei dem filter-sound meine, eine leichte treppchenbildung wahrzunehmen, oder täusche ich mich da? da software-envelopes den ruf haben, nicht die schnellsten zu sein, hätte ich mir noch ein paar reso-zap-sounds (!) gewünscht. aber 4 envelopes ist schon mal richtig fett!!!

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      Saxifraga  

      Was du für Treppchen hälst, ist das vorbeifahren des Filters an Spitzen im Spektrum. Jeder periodische Sound (Ton) besteht ja aus Grundschwingungen und harmonischen und anderen Linien im Spektrum. Wenn man nun den Filter aufdreht, legt er immer mehr dieser Linien frei, was zu einem kleinen Sprung in der Lautstärke führt. Dies nimmt man dann als ‚Treppchen‘ war. Wenn man nun ‚digitale‘ Bauteile vermutet, ist es schrecklich, steht ‚100% analog soundpath‘ auf dem Gerät ist alles gut. ;)

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        AMAZONA Archiv

        Ich hatte den gleichen Eindruck beim hören, vor allem, da ich das sonst so von den meisten anderen Synth’s eher nicht so kenne (jedenfalls nicht so deutlich) – wenn man mal von Ausnahmen wie z.b. dem Pulse2 absieht.

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        swissdoc  RED

        Man lade sich das Beispiel herunter, mit DownloadHelper kein Problem, dann mit z.B. Audacity laden und als Spektrogram log(f) darstellen lassen, Fenster 16384, Hanning und dann 0-10000 Hz.

        Im Bereich 26 bis 30 sec sieht man dann, was passiert: Der Sweep ist etwas „wackelig“ da wohl von Hand gedreht, es gibt diesen Lock-In Effekt, den Saxifraga beschreibt, aber es kommt auch zu nichlinearen Effekten, das Filter ist also recht heiss angefahren. Auch hat die Resonanz Obertöne, ist also kein Sinus, wie das i.d.R. der Fall ist.

        Man kennt das aus der Theorie getriebener nichtlinearer Dynamischer Systeme, Stichworte Mode-Locking, Chaos, Bifurkation, Spektrales Bifurkationsdiagram.

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          Saxifraga  

          Ah. Ich war bei meiner Beschreibung von einem linearen Filterverhalten ohne Resonanz ausgegangen. Die besagten Effekte kenne ich nur von nichtlinearen Systemen wie der logistischen Gleichung oder Henon Atractor. Hast Du Literatur dazu?

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          AMAZONA Archiv

          Ich möchte an dieser Stelle gerne mal Dave Smith zitieren, der in einem Interview so etwas sagte wie „If it has stepping, it is a bad filterdesign“ – Ganz so weit würde ich zwar nicht gehen, denn der Parva klingt auf jeden Fall gut, aber der Kern der Aussage ist ja, das Filterstepping alles andere als ’normal‘ ist ;)

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            swissdoc  RED

            Dave ist ja lustig, der Mode-Locking Effekt tritt z.B. auch in einen akustischen Resonator auf. Man nehme eine Papprohre, beschalle von unten mit einem Lautsprecher der einen Sinus-Sweep macht und lausche am anderen Ende. An den Resonanzstellen, bleibt die Frequenz kurz hängen. Je nichtlinarer, je mehr.

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        dilux  AHU

        komisch, bei einem prophet 5 am cutoff gedreht und ich höre einen sauberen sweep ( ohne lautstärkesprünge und „linien“, was sich für mich übrigens nicht plausibel anhört ), beim prophet 600 am cutoff gedreht und ich höre – treppchen, und das liegt einzig an der ansteuerung des filters über einen prozessor. und solche treppchen meine ich hier auch wahrzunehmen.

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          Saxifraga  

          „was sich für mich übrigens nicht plausibel anhört“
          Eine substanzlose Meinung.

          Jedes zeitlich periodische SIgnal hat ein konstantes Linienspektrum. Grundlagen der Fourieranalyse.
          Je instabieler der Osc dest breiter die Linien. Rauschen, zeitlich schnell veränderliche Signale und Knackser hingegen haben ein verschmiertes bis kontinuierliches Spektrum.
          Deswegen klingen kurze Klaviersamples aus den 90ern so gräßlich. Der schöne kurze Anschlag mit verschmierten Linien und vollem Spektrum wird zu einem kontinuierlichem Zeitsignal mit ausgeprägten Linien. Das klingt dann erst kurz vollmundig und anschließend steril.

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            dilux  AHU

            wow, gäbe es einen nobelpreis für überheblichkeit, du wärst nominiert.
            schade, dass du dir nicht mal die mühe machst, dich mit meiner argumentation auseinander zu setzen, aber wer bin ich schon, dass ich es wage, deine herrlichkeit in zweifel zu ziehen…

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              Saxifraga  

              Ok, sorry. Die Kritik ist angekommen. Ich komme wohl öfter so rüber.
              Natürlich können solche Effekte auf verschieden Weise entstehen und ich will auch kein schlechtes Filterdesign ausschließen. Micht nervt eben nur wenn akustische Effekte die Leuten nicht gafallen auf ‚digital‘ geschoben werden, und alles was gut ‚authentisch‘ ‚organisch‘ qualifiziert wird, dann immer analog sein soll.
              Analog ganz ganz schön scheiße klingen und total tauschen und verzerren.
              Leider habe ich weder einen Parva, noch Prophet 5 oder 600. Ich kann also leider nichts zu deinen Beispielen sagen. MfG

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          swissdoc  RED

          Beim P600 wird das Filter-Poti auch nur alle Schaltjahre mal abgefragt, das gibt dann auch Steps. Ist beim MPG80 auch der Fall, der MKS80 kann schneller auf Sysex reagieren, als der MPG senden.

  10. Profilbild
    Saxifraga  

    „Manchmal frage ich mich, ob wir elektronischen Musiker nicht etwas irrational veranlagt sind. Da kündigt ein Synthesizerbauer mit vier Buchstaben die Neuauflage ihrer vierzigjährigen analogen Holzkiste an, zu exorbitantem Preis und noch ungewissen Lieferdaten und alle fallen beinahe in Ohnmacht vor Ehrfurcht und Vorfreude.“

    Perfekt auf den Punkt gebracht !

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      AMAZONA Archiv

      Soweit ich das rausgelesen habe, ist es auf direktem Wege nicht möglich, aber für solche Fälle kann man bspw. einen Future Retro Mondovox benutzen: http://www.....dovox.html – da wäre man mit 2 Parva + Mondovox immer noch günstiger als die neuen DSI Flaggschiffe.

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        0gravity  

        Danke für den Tipp. Allerdings müsste man sich zum Soundschrauben zunächst erst auf ein Gerät beschränken und wenn man 16 Stimmen braucht dann die gleichen Parameter am 2. Gerät einstellen.

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          AMAZONA Archiv

          Bei analogen Synth ohne Speicherplätze, wäre das sicher die einzige Lösung. Im Falle des Parva würde ich das ganze, auf dem ersten Gerät erschraubte, als User-Preset abspeichern und dann auf das zweite Gerät transferieren.

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    AMAZONA Archiv

    Ein toller Synth für wenig Geld! Hab die Entwicklung schon lange verfolgt und es ist schön, dass er jetzt auch getestet wurde. Ich wünsch dem Entwickler auf jeden Fall den entsprechenden (und für ihn zeitlich passenden) Erfolg… immerhin soll ich ernicht 16 Stunden am Tag, nur mit dem Zusammenbasteln beschäftigt sein!

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    gaffer  AHU

    Wäre zwar keine endgültige Lösung, aber als ich mich noch intensiv mit MIDI beschäftigte, kamen mir Lösungen unter wie: MIDI Out 1 für gerade und MIDI 2 für ungerade Notennummern. Ich gebe zu, die Erinnerung daran ist verschwommen, aber das wäre zumindest am Computer ok

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      gaffer  AHU

      Sorry, bezog sich auf die Frage: kann man zwei kaskadieren.

      Die Firma gefällt mir. Brauche keine Namen, die vor einem halben Jh mal eine Rolle spielten, um glücklich zu werden.

  13. Profilbild
    Filterspiel  AHU

    Außerordentlich schöner Synth, Bauhaus lässt (im besten Sinne) grüßen. Auch die Bedienung lehnt sich an die Idee an. Die Soundbeispiele (hier und auf der Herstellerseite) machen Lust auf mehr.

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    AMAZONA Archiv

    Hallo Martin,

    Schöner Testbericht zu einem wirklich interessanten Synthesizer. Gestern hatte ich Gelegenheit swissdocs Exemplar anzuspielen. Vor allem der Sound hat mich positiv überrascht, aber auch die Grösse. Auf den Abbildungen hat er kleiner gewirkt. Allerdings sind uns zwei Dinge aufgefallen und es würde mich interessieren, ob Du die auch festgestellt hast. Da ist einmal ein hochfrequentes Geräusch am Ausgang und dann war da eine ziemliche Verstimmung der einzelnen Voices, die ab und zu auftrat. Die Parameter waren entsprechend auf Null gestellt.

    Die Bedienung scheint gut von der Hand zu gehen und die Verarbeitung hat zumindest bei der Front einen guten Eindruck hinterlassen. Da wird der Herr Behringer aber ordentlich zaubern müssen, denn die Vorgabe ist beachtlich.

    Gruss,
    Peter

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      Martin Andersson  RED

      Hallo Peter
      danke für die Blumen, das liest man natürlich gerne. Zu Deinen Anmerkungen: Das „hochfrequente Geräusch“ ist uns a priori nicht aufgefallen, was natürlich nicht bedeutet, dass nicht eins da sein könnte. Da müssten wir nochmals genauer hinhören. Auf den Aufnahmen ist uns jedenfalls nichts aufgefallen. Mag sein, dass der Parva nicht den gängigen Standards von VA-Synthis entspricht und naturgegeben ein bisschen mehr Nebengeräusche von sich gibt. Als Musiker spielt dies für mich indes keine Rolle.
      Was das Tuning betrifft, hatten wir keinerlei Probleme. Das Tracking der Oszillatoren hat stets sehr sauber funktioniert.
      Gruss
      Martin

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        AMAZONA Archiv

        Danke für Deine schnelle Rückmeldung Martin.
        Ich vermute, dass euer Exemplar das Nebengeräusch nicht erzeugt hat, denn das hättest Du bestimmt festgestellt. Und bei der Verstimmung wäre es nicht anders gewesen. Deine Demos zeigen ja auch, dass es beim Testexemplar passt. In der „Verfassung“ und bei dem Preis ist er unglaublich interessant.
        Zu Deinem Song, als ich ihn gehört habe, musste ich an die frühe Zusammenarbeit von Miller und Sanborn denken. Aber Sax ist ja out :)…
        Gruss,
        Peter

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        swissdoc  RED

        Ich habe Martin schon offline kontaktiert und bei Gelegenheit werden wir die beiden Parva mal vergleichen. Entweder ist es bei Martin nicht aufgefallen oder meiner hat einen Hau. Das mit dem Tuning war gestern aber sofort auffällig und ist wohl (soweit man das dem Parva-Forum und Gearslutz entnehmen kann) nicht so selten. Alles wartet gespannt auf das grosse Upgrade, das einige Bugs fixen soll und den Mulitmode bringen wird, aber das nun schon eine Weile. Wie heisst es so schön: Gut Ding will Weile haben…

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          AMAZONA Archiv

          Das ist schön, dass ihr das macht. Als Parva Interessent und Leser dieses Tests würde ich mir wünschen, dass eure Conclusio vielleicht als Addendum zu diesem Bericht, oder zumindest als Kommentar hier gepostet wird. Denn wenn es auf gearslutz ähnliche Erfahrungen gibt, vermute ich, dass es vielleicht den einen oder anderen auch interessieren wird. Vor allem was die Ursache für das Tuning Problem ist und ob diese behoben wurde bzw. werden kann.

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    olduser  

    Tja wenn jetzt der Modal 002 PolyAT hätte und dann noch UsB dann wär das ein nettes Gespann, auch hinsichtlich des Stepsequenzers vom Modal.
    Habe den Parva gestern geordert, Dank an Peter, der mir gestern von seinem Besuch beim Parva berichtet hat. Danke an Amazona für den Test, hab mich direkt in das Ding verguckt.

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    Son of MooG  AHU

    DCOs werden meist zu Unrecht verunglimpft; oft wohl auch aus Unkenntnis. Das Akronym steht für Digital Controlled Oscillator, also digital gesteuerter Oszillator, im Gegensatz zum spannungsgesteuerten VCO. Beide erzeugen ihre Wellenformen analog, nur dass der DCO weitaus stabiler seine Stimmung hält. Während ich meinen Korg MS-10 immer wieder nachjustieren musste, war das beim Roland Juno-6 kein Thema.

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      swissdoc  RED

      Die DCOs im Parva sind, sagen wir mal, speziell. Aber noch ist dort Luft und die Firmware ist noch nicht dort, wo sie möglicherweise hinkommen kann.

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      swissdoc  RED

      Die DCOs im Parva sind, sagen wir mal, speziell. Aber noch ist dort Luft und die Firmware ist noch nicht dort, wo sie möglicherweise hinkommen kann.

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    swissdoc  RED

    Das lange erwartete Firmware Update ist nun da, zumindest für das Mainboard. Die Voicecards werden folgen.

    Mainboard

    – Pot scanning improved
    – Cutoff resolution increased
    – Patch rename character selection improved
    – Added Parameter Zoom disable option
    – Added Master Tune parameter
    – Added Multi mode
    – Fixed running status issue with DIN MIDI port
    – Added support for Program Change messages
    – Added command to dump current patch info
    – Added MIDI output option
    – Multiple internal stability fixes

    Voicecards

    – Improved PWM width consistency
    – Improved DCO amplitude consistency
    – Improved aliasing at upper ranges
    – Eliminated popping/crackling when modulating DCO frequency
    – Added variable-width saw waves (OSC Pulse setting)
    – Added looping envelopes (ENV Loop setting)

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      dilux  AHU

      „cutoff resolution increased“, da scheine ich mich im bezug auf die treppchenbildung ja doch nicht verhört zu haben….

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        swissdoc  RED

        Ich habe gerade nochmal mit V0.45 und einem Sweep via ADSR bei voller Resonanz ohne jeden Input gehört und am Ende des Sweeps kommt es zu Treppen.

        Der Update kommt dann morgen oder so in die Kiste. Kein Risiko hier beim ersten Mal…

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      swissdoc  RED

      So, V0.50 Mainboard ist nun drinnen und das Tuning hat sich deutlich verbessert, mit V0.45 klang es immer schief, nun 1a.

      – Added Parameter Zoom disable option
      gesehen, ok

      – Added Master Tune parameter
      gesehen, aber noch nicht gehört

      – Added Multi mode
      kurz angesehen und sieht vielversprechend aus

      – Added support for Program Change messages
      yep, vom Modal kann ich nun wechseln, klappt auch mit den Bänken

      – Multiple internal stability fixes
      hier ist wohl das Tuning dabei

      Nun fehlt echt noch V0.50 für die Voicecards…

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    HeyJoe

    schöner Bericht, Wahnsinns Synth.

    Eine Anmerkung:

    „die Oszillatoren sind DCOs (digitally controlled oscillator), während sämtliche Modulatoren (LFOs und Hüllkurven) digital erzeugt werden. Somit ist der Parva in etwa gleichermaßen “analog“ wie die DSI Produkte oder der Korg Minilogue.“

    Das gilt ja nun nicht (mehr) für alle DSI Produkte und vor allem nicht für den Minilogue der über 2 VCOs läuft…

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