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Test: Futuresonus Parva, Analog Synthesizer


Polyphoner Analogsynthesizer zum VA-Preis

Aus den USA erreicht uns der Futuresonus Parva, ein kleines Synthesizer-Wunder, das zumindest auf dem Papier sehr spannend klingt: analog, achtfach polyphon, multitimbral und in höchstem Maße flexibel und konfigurierbar. Für 1000 Dollar. Ein Trauminstrument?

Futuresonus Parva

Manchmal frage ich mich, ob wir elektronischen Musiker nicht etwas irrational veranlagt sind. Da kündigt ein Synthesizerbauer mit vier Buchstaben die Neuauflage ihrer vierzigjährigen analogen Holzkiste an, zu exorbitantem Preis und noch ungewissen Lieferdaten und alle fallen beinahe in Ohnmacht vor Ehrfurcht und Vorfreude. Währenddessen verschickt ein anderer Hersteller in Austin/Texas gerade die ersten Modelle eines achtstimmig polyphonen Analogen und fast keiner kriegt es mit.
Sei es wie es sei, der Futuresonus Parva ist ein außergewöhnlicher Synthesizer zu einem schlicht sensationellen Preis. Dass er hierzulande als Geheimtipp gilt, hängt wohl auch damit zusammen, dass Brad Ferguson, Gründer und Entwickler von Futuresonus, nicht allzu viel in Sachen Marketing unternimmt. Die großen und kleinen Messen finden ohne ihn statt und auf ein europäisches Vertriebsnetz will er lieber verzichten. Bestellt wird ausschließlich über seine Homepage, die Lieferung erfolgt ein paar Wochen später direkt aus den Vereinigten Staaten. Wie hoch die Liefer- und Zollkosten für Deutschland genau sind, entzieht sich meiner Kenntnis, in die Schweiz waren es etwas über 100 Dollar.

Parva Opening

Brad betont, dass er mit dem Futuresonus Parva nicht den perfekten Synthesizer bauen wollte, sondern einen, den man sich als normalsterblichen Musiker auch leisten könne. Und so macht er auch keinen Hehl daraus, dass er einzelne Komponenten in China produzieren lässt. Endmontage und Kalibrierung erfolgen in der heimischen Werkstatt. Hier haben wir es mit einer One-Man-Show zu tun. Brad kümmert sich um Entwicklung, Design, Produktion und Vertrieb des Parvas. Die Finanzierung sicherte er sich übrigens über die Crowdfunding Plattform Kickstarter. Ein guter Freund und Musiker in der Band ist einer der frühen Besteller, so dass wir jetzt nicht ohne Stolz einen der ersten Parvas in Europa vor uns liegen haben.

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Klangbeispiele

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    Christian's Sonic Spaces ••

    Ein schöner Testbericht zu einem interessanten Synth. Mittlerweile gibt es ja so einige kleinere Firmen und Projekte die mit Herzblut ihre Produkte entwickeln und auch einen exzellenten Support dafür anbieten. Ich nenne hier nur mal PreenFM2, Sonic Potions, Audiothingies oder Twisted Electrons. Ich nehme mal an, dass wird auch beim Futuresonus Parva der Fall sein. Ich lasse mich mal überraschen, was da noch alles an Funktionalität integriert wird.

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    mdesign

    schöner bericht, gute soundbeispiele. danke!

    was soll man brad denn nun wünschen? dass das ding so erfolgreich wird, wie es das wohl verdient? dann wird das projekt schnell vom küchentisch aus nicht mehr funktionieren, dh die kalkulation platzt, die geräte kommen zu langsam zum kunden und die updates kommen gar nicht. da wäre er nicht der erste, dem es so geht. oder wünschen wir, dass das projekt klein, aber fein bleibt? dann hat brad nix davon, und die musiker auch nicht wirklich. hoffe daher, brad hat einen plan B in der tasche!

  3. Profilbild
    Craven

    Interessanter Synth mit sehr ansprechendem Interface, die Soundbeispiele sind leider etwas dünn (und leise)
    Für den polyphonen Aftertouch könnte man auch fast jeden alten Ensoniq benutzen (SQ, EPS, VFX, SD1 …)

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    costello RED

    Danke für den Test! Der Parva klingt fett und analog. Und mit der Bedienung sollte man auch klarkommen. Werde ich definitiv mal testen, wenn er im Laden steht.

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    MaikM

    Ich glaube du hast vergessen das es ihn ein-zwei-drei-vier-fünf und eben achtstimmig gibt.
    Sound finde ich gut / bekannt.

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    Viertelnote AHU

    Hallo an alle,
    statt analoge Dickschiffe zu präsentieren, hier mal etwas „kleines“ aber feines.
    Das Produkt macht es vielleicht nicht unbedingt begehrenswert, aber sehr attraktiv.
    Der Grundklang der Osc und Filter erinnert
    mich etwas an den DSI Mopho (Klangbeispiel Parva_Detune) auch polyfon kam mir der Gedanke an den Tetra. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
    Wäre denn ein ordern bedenkenlos, oder gibt es da „Stolpersteine“ (Geldtransfer, Vertrieb, Fracht usw.) Man kann ja nicht vorsichtig genug sein.
    Ansonsten ein gutes Produkt, was einen näheren Blick mehr als verdient.

    mfG

  9. Profilbild
    swissdoc RED

    Polyphonic Aftertouch ist auf Empfängerseite nicht so speziell, das können eine Reihe von Synths und Plug-Ins. Ein Keyboard mit Polyphonic Aftertouch ist speziell und eher selten. Pfiffig ist allerdings, dass man beim Parva nicht zwischen Polyphonic Aftertouch oder Channel Pressure wählen muss oder kann. Er nimmt einfach, was kommt, weil beides typischerweise nie parallel kommt.

    Ein cooles Feature ist übrigens, dass der Parva ein USB Midi-Keyboard (Class Compliant) direkt an seiner Host-USB Buchse verwalten kann.

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    • Profilbild
      chain AHU

      dito, nur: wie kommt diese Gerät vernünftig nach D? Ohne Schmuggelwahre zu werden und wer macht evt Service? Super, das mit den kleinen OLED
      (zu erste gesehen in X32, dann miniloge und nun hier 0 Daumen hoch, dafür)

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    dilux AHU

    ja, tatsächlich ein interessantes gerät, das für mich lustigerweise gar nicht nach einem synthesizer aussieht. die bedienung erinnert mich ein wenig an den waldorf pulse, und das ist durchaus als positiv zu bewerten!
    die soundbeispiele gefallen, wobei ich bei dem filter-sound meine, eine leichte treppchenbildung wahrzunehmen, oder täusche ich mich da? da software-envelopes den ruf haben, nicht die schnellsten zu sein, hätte ich mir noch ein paar reso-zap-sounds (!) gewünscht. aber 4 envelopes ist schon mal richtig fett!!!

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      Saxifraga ••

      Was du für Treppchen hälst, ist das vorbeifahren des Filters an Spitzen im Spektrum. Jeder periodische Sound (Ton) besteht ja aus Grundschwingungen und harmonischen und anderen Linien im Spektrum. Wenn man nun den Filter aufdreht, legt er immer mehr dieser Linien frei, was zu einem kleinen Sprung in der Lautstärke führt. Dies nimmt man dann als ‚Treppchen‘ war. Wenn man nun ‚digitale‘ Bauteile vermutet, ist es schrecklich, steht ‚100% analog soundpath‘ auf dem Gerät ist alles gut. ;)

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        Marius Seifferth AHU

        Ich hatte den gleichen Eindruck beim hören, vor allem, da ich das sonst so von den meisten anderen Synth’s eher nicht so kenne (jedenfalls nicht so deutlich) – wenn man mal von Ausnahmen wie z.b. dem Pulse2 absieht.

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        swissdoc RED

        Man lade sich das Beispiel herunter, mit DownloadHelper kein Problem, dann mit z.B. Audacity laden und als Spektrogram log(f) darstellen lassen, Fenster 16384, Hanning und dann 0-10000 Hz.

        Im Bereich 26 bis 30 sec sieht man dann, was passiert: Der Sweep ist etwas „wackelig“ da wohl von Hand gedreht, es gibt diesen Lock-In Effekt, den Saxifraga beschreibt, aber es kommt auch zu nichlinearen Effekten, das Filter ist also recht heiss angefahren. Auch hat die Resonanz Obertöne, ist also kein Sinus, wie das i.d.R. der Fall ist.

        Man kennt das aus der Theorie getriebener nichtlinearer Dynamischer Systeme, Stichworte Mode-Locking, Chaos, Bifurkation, Spektrales Bifurkationsdiagram.

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          Saxifraga ••

          Ah. Ich war bei meiner Beschreibung von einem linearen Filterverhalten ohne Resonanz ausgegangen. Die besagten Effekte kenne ich nur von nichtlinearen Systemen wie der logistischen Gleichung oder Henon Atractor. Hast Du Literatur dazu?

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          Marius Seifferth AHU

          Ich möchte an dieser Stelle gerne mal Dave Smith zitieren, der in einem Interview so etwas sagte wie „If it has stepping, it is a bad filterdesign“ – Ganz so weit würde ich zwar nicht gehen, denn der Parva klingt auf jeden Fall gut, aber der Kern der Aussage ist ja, das Filterstepping alles andere als ’normal‘ ist ;)

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            swissdoc RED

            Dave ist ja lustig, der Mode-Locking Effekt tritt z.B. auch in einen akustischen Resonator auf. Man nehme eine Papprohre, beschalle von unten mit einem Lautsprecher der einen Sinus-Sweep macht und lausche am anderen Ende. An den Resonanzstellen, bleibt die Frequenz kurz hängen. Je nichtlinarer, je mehr.

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        dilux AHU

        komisch, bei einem prophet 5 am cutoff gedreht und ich höre einen sauberen sweep ( ohne lautstärkesprünge und „linien“, was sich für mich übrigens nicht plausibel anhört ), beim prophet 600 am cutoff gedreht und ich höre – treppchen, und das liegt einzig an der ansteuerung des filters über einen prozessor. und solche treppchen meine ich hier auch wahrzunehmen.

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          Saxifraga ••

          „was sich für mich übrigens nicht plausibel anhört“
          Eine substanzlose Meinung.

          Jedes zeitlich periodische SIgnal hat ein konstantes Linienspektrum. Grundlagen der Fourieranalyse.
          Je instabieler der Osc dest breiter die Linien. Rauschen, zeitlich schnell veränderliche Signale und Knackser hingegen haben ein verschmiertes bis kontinuierliches Spektrum.
          Deswegen klingen kurze Klaviersamples aus den 90ern so gräßlich. Der schöne kurze Anschlag mit verschmierten Linien und vollem Spektrum wird zu einem kontinuierlichem Zeitsignal mit ausgeprägten Linien. Das klingt dann erst kurz vollmundig und anschließend steril.

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            dilux AHU

            wow, gäbe es einen nobelpreis für überheblichkeit, du wärst nominiert.
            schade, dass du dir nicht mal die mühe machst, dich mit meiner argumentation auseinander zu setzen, aber wer bin ich schon, dass ich es wage, deine herrlichkeit in zweifel zu ziehen…

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              Saxifraga ••

              Ok, sorry. Die Kritik ist angekommen. Ich komme wohl öfter so rüber.
              Natürlich können solche Effekte auf verschieden Weise entstehen und ich will auch kein schlechtes Filterdesign ausschließen. Micht nervt eben nur wenn akustische Effekte die Leuten nicht gafallen auf ‚digital‘ geschoben werden, und alles was gut ‚authentisch‘ ‚organisch‘ qualifiziert wird, dann immer analog sein soll.
              Analog ganz ganz schön scheiße klingen und total tauschen und verzerren.
              Leider habe ich weder einen Parva, noch Prophet 5 oder 600. Ich kann also leider nichts zu deinen Beispielen sagen. MfG

        • Profilbild
          swissdoc RED

          Beim P600 wird das Filter-Poti auch nur alle Schaltjahre mal abgefragt, das gibt dann auch Steps. Ist beim MPG80 auch der Fall, der MKS80 kann schneller auf Sysex reagieren, als der MPG senden.

  12. Profilbild
    Saxifraga ••

    „Manchmal frage ich mich, ob wir elektronischen Musiker nicht etwas irrational veranlagt sind. Da kündigt ein Synthesizerbauer mit vier Buchstaben die Neuauflage ihrer vierzigjährigen analogen Holzkiste an, zu exorbitantem Preis und noch ungewissen Lieferdaten und alle fallen beinahe in Ohnmacht vor Ehrfurcht und Vorfreude.“

    Perfekt auf den Punkt gebracht !

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      Marius Seifferth AHU

      Soweit ich das rausgelesen habe, ist es auf direktem Wege nicht möglich, aber für solche Fälle kann man bspw. einen Future Retro Mondovox benutzen: http://www.....dovox.html – da wäre man mit 2 Parva + Mondovox immer noch günstiger als die neuen DSI Flaggschiffe.

      • Profilbild
        0gravity

        Danke für den Tipp. Allerdings müsste man sich zum Soundschrauben zunächst erst auf ein Gerät beschränken und wenn man 16 Stimmen braucht dann die gleichen Parameter am 2. Gerät einstellen.

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          Marius Seifferth AHU

          Bei analogen Synth ohne Speicherplätze, wäre das sicher die einzige Lösung. Im Falle des Parva würde ich das ganze, auf dem ersten Gerät erschraubte, als User-Preset abspeichern und dann auf das zweite Gerät transferieren.

  14. Profilbild
    Marius Seifferth AHU

    Ein toller Synth für wenig Geld! Hab die Entwicklung schon lange verfolgt und es ist schön, dass er jetzt auch getestet wurde. Ich wünsch dem Entwickler auf jeden Fall den entsprechenden (und für ihn zeitlich passenden) Erfolg… immerhin soll ich ernicht 16 Stunden am Tag, nur mit dem Zusammenbasteln beschäftigt sein!

  15. Profilbild
    gaffer AHU

    Wäre zwar keine endgültige Lösung, aber als ich mich noch intensiv mit MIDI beschäftigte, kamen mir Lösungen unter wie: MIDI Out 1 für gerade und MIDI 2 für ungerade Notennummern. Ich gebe zu, die Erinnerung daran ist verschwommen, aber das wäre zumindest am Computer ok

    • Profilbild
      gaffer AHU

      Sorry, bezog sich auf die Frage: kann man zwei kaskadieren.

      Die Firma gefällt mir. Brauche keine Namen, die vor einem halben Jh mal eine Rolle spielten, um glücklich zu werden.

  16. Profilbild
    Filterspiel AHU

    Außerordentlich schöner Synth, Bauhaus lässt (im besten Sinne) grüßen. Auch die Bedienung lehnt sich an die Idee an. Die Soundbeispiele (hier und auf der Herstellerseite) machen Lust auf mehr.

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    pmm AHU

    Hallo Martin,

    Schöner Testbericht zu einem wirklich interessanten Synthesizer. Gestern hatte ich Gelegenheit swissdocs Exemplar anzuspielen. Vor allem der Sound hat mich positiv überrascht, aber auch die Grösse. Auf den Abbildungen hat er kleiner gewirkt. Allerdings sind uns zwei Dinge aufgefallen und es würde mich interessieren, ob Du die auch festgestellt hast. Da ist einmal ein hochfrequentes Geräusch am Ausgang und dann war da eine ziemliche Verstimmung der einzelnen Voices, die ab und zu auftrat. Die Parameter waren entsprechend auf Null gestellt.

    Die Bedienung scheint gut von der Hand zu gehen und die Verarbeitung hat zumindest bei der Front einen guten Eindruck hinterlassen. Da wird der Herr Behringer aber ordentlich zaubern müssen, denn die Vorgabe ist beachtlich.

    Gruss,
    Peter

    • Profilbild
      Martin Andersson RED

      Hallo Peter
      danke für die Blumen, das liest man natürlich gerne. Zu Deinen Anmerkungen: Das „hochfrequente Geräusch“ ist uns a priori nicht aufgefallen, was natürlich nicht bedeutet, dass nicht eins da sein könnte. Da müssten wir nochmals genauer hinhören. Auf den Aufnahmen ist uns jedenfalls nichts aufgefallen. Mag sein, dass der Parva nicht den gängigen Standards von VA-Synthis entspricht und naturgegeben ein bisschen mehr Nebengeräusche von sich gibt. Als Musiker spielt dies für mich indes keine Rolle.
      Was das Tuning betrifft, hatten wir keinerlei Probleme. Das Tracking der Oszillatoren hat stets sehr sauber funktioniert.
      Gruss
      Martin

      • Profilbild
        pmm AHU

        Danke für Deine schnelle Rückmeldung Martin.
        Ich vermute, dass euer Exemplar das Nebengeräusch nicht erzeugt hat, denn das hättest Du bestimmt festgestellt. Und bei der Verstimmung wäre es nicht anders gewesen. Deine Demos zeigen ja auch, dass es beim Testexemplar passt. In der „Verfassung“ und bei dem Preis ist er unglaublich interessant.
        Zu Deinem Song, als ich ihn gehört habe, musste ich an die frühe Zusammenarbeit von Miller und Sanborn denken. Aber Sax ist ja out :)…
        Gruss,
        Peter

      • Profilbild
        swissdoc RED

        Ich habe Martin schon offline kontaktiert und bei Gelegenheit werden wir die beiden Parva mal vergleichen. Entweder ist es bei Martin nicht aufgefallen oder meiner hat einen Hau. Das mit dem Tuning war gestern aber sofort auffällig und ist wohl (soweit man das dem Parva-Forum und Gearslutz entnehmen kann) nicht so selten. Alles wartet gespannt auf das grosse Upgrade, das einige Bugs fixen soll und den Mulitmode bringen wird, aber das nun schon eine Weile. Wie heisst es so schön: Gut Ding will Weile haben…

        • Profilbild
          pmm AHU

          Das ist schön, dass ihr das macht. Als Parva Interessent und Leser dieses Tests würde ich mir wünschen, dass eure Conclusio vielleicht als Addendum zu diesem Bericht, oder zumindest als Kommentar hier gepostet wird. Denn wenn es auf gearslutz ähnliche Erfahrungen gibt, vermute ich, dass es vielleicht den einen oder anderen auch interessieren wird. Vor allem was die Ursache für das Tuning Problem ist und ob diese behoben wurde bzw. werden kann.

  18. Profilbild
    olduser

    Tja wenn jetzt der Modal 002 PolyAT hätte und dann noch UsB dann wär das ein nettes Gespann, auch hinsichtlich des Stepsequenzers vom Modal.
    Habe den Parva gestern geordert, Dank an Peter, der mir gestern von seinem Besuch beim Parva berichtet hat. Danke an Amazona für den Test, hab mich direkt in das Ding verguckt.

  19. Profilbild
    Son of MooG AHU

    DCOs werden meist zu Unrecht verunglimpft; oft wohl auch aus Unkenntnis. Das Akronym steht für Digital Controlled Oscillator, also digital gesteuerter Oszillator, im Gegensatz zum spannungsgesteuerten VCO. Beide erzeugen ihre Wellenformen analog, nur dass der DCO weitaus stabiler seine Stimmung hält. Während ich meinen Korg MS-10 immer wieder nachjustieren musste, war das beim Roland Juno-6 kein Thema.

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      swissdoc RED

      Die DCOs im Parva sind, sagen wir mal, speziell. Aber noch ist dort Luft und die Firmware ist noch nicht dort, wo sie möglicherweise hinkommen kann.

    • Profilbild
      swissdoc RED

      Die DCOs im Parva sind, sagen wir mal, speziell. Aber noch ist dort Luft und die Firmware ist noch nicht dort, wo sie möglicherweise hinkommen kann.

  20. Profilbild
    swissdoc RED

    Das lange erwartete Firmware Update ist nun da, zumindest für das Mainboard. Die Voicecards werden folgen.

    Mainboard

    – Pot scanning improved
    – Cutoff resolution increased
    – Patch rename character selection improved
    – Added Parameter Zoom disable option
    – Added Master Tune parameter
    – Added Multi mode
    – Fixed running status issue with DIN MIDI port
    – Added support for Program Change messages
    – Added command to dump current patch info
    – Added MIDI output option
    – Multiple internal stability fixes

    Voicecards

    – Improved PWM width consistency
    – Improved DCO amplitude consistency
    – Improved aliasing at upper ranges
    – Eliminated popping/crackling when modulating DCO frequency
    – Added variable-width saw waves (OSC Pulse setting)
    – Added looping envelopes (ENV Loop setting)

    • Profilbild
      dilux AHU

      „cutoff resolution increased“, da scheine ich mich im bezug auf die treppchenbildung ja doch nicht verhört zu haben….

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        swissdoc RED

        Ich habe gerade nochmal mit V0.45 und einem Sweep via ADSR bei voller Resonanz ohne jeden Input gehört und am Ende des Sweeps kommt es zu Treppen.

        Der Update kommt dann morgen oder so in die Kiste. Kein Risiko hier beim ersten Mal…

    • Profilbild
      swissdoc RED

      So, V0.50 Mainboard ist nun drinnen und das Tuning hat sich deutlich verbessert, mit V0.45 klang es immer schief, nun 1a.

      – Added Parameter Zoom disable option
      gesehen, ok

      – Added Master Tune parameter
      gesehen, aber noch nicht gehört

      – Added Multi mode
      kurz angesehen und sieht vielversprechend aus

      – Added support for Program Change messages
      yep, vom Modal kann ich nun wechseln, klappt auch mit den Bänken

      – Multiple internal stability fixes
      hier ist wohl das Tuning dabei

      Nun fehlt echt noch V0.50 für die Voicecards…

  21. Profilbild
    HeyJoe

    schöner Bericht, Wahnsinns Synth.

    Eine Anmerkung:

    „die Oszillatoren sind DCOs (digitally controlled oscillator), während sämtliche Modulatoren (LFOs und Hüllkurven) digital erzeugt werden. Somit ist der Parva in etwa gleichermaßen “analog“ wie die DSI Produkte oder der Korg Minilogue.“

    Das gilt ja nun nicht (mehr) für alle DSI Produkte und vor allem nicht für den Minilogue der über 2 VCOs läuft…

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Futuresonus Parva

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