AMAZONA.de

Test: Roland D-05 Boutique Synthesizer


Der Roland D-50 ist zurück

Roland D-05 A

Um gleich zu Beginn jegliches Missverständnis auszuschließen, der Roland D-05 hat kaum etwas gemeinsam mit dem Roland D-5. Langsam kommt Roland bei seiner Namensgebung in die Bredouille. Der Roland D-5 war seinerzeit (1989) so etwas wie die letzte Low-Budget-Version des legendären Roland D-50, der zwei Jahre zuvor (1987) die Musikwelt in Staunen versetzt hatte. Dazwischen lagen zahlreiche weitere Ds wie D-10, D-110, D-20. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, dem empfehlen wir unseren D-Übersichts-Report HIER.

Nun ist er wieder auferstanden, der digitale Roland D-50 – und das nicht zum ersten Mal. Wir erinnern uns, die erste Reinkarnation gab es mit dem Roland V-Synth bereits 2003. Dem Roland V-Synth konnte man quasi den Roland D-50 in Form einer optionale Erweiterungskarten einpflanzen konnte. Kurz darauf gab es die Variante Roland V-Synth XT, der diese Erweiterung schon von Werk ab eingebaut hatte.

Roland D-05 B

Ich persönlich nutze den V-Synth XT heute noch und das vor allem auch wegen dieser D-50 Erweiterung. Ich habe mir für den Test aber auch einen originalen Roland D-50 besorgt und konnte so zwischen den drei Versionen wunderbar vergleichen. Doch dazu später mehr.

IM OLYMP DER SYNTHESIZER-GESCHICHTE

Was genau hat den 1987 den D-50 in den Synthesizer-Olymp berufen? Grundsätzlich muss man den Youngstern erst einmal klar machen, dass die Suche nach neuen Synthesizer-Klängen in etwa vergleichbar war mit den Pionieren, die im 19. Jahrhundert den sogenannten „Wilden Westen“ entdeckten und besiedelten. Gerade ab dem Erscheinen des Yamaha DX7 wurde man schlagartig mit tatsächlich NEUEN Klängen konfrontiert. Der Roland D-50 führte dieses Entdecker-Erlebnis in eine vollkommen neue Richtung fort. Viele seiner Werksounds wurden zu markanten Klangerlebnissen zahlreicher Pop-Kompositionen. Es ging seinerzeit nicht darum, so zu klingen wie der Rest der Welt, es war schlechtweg die unglaubliche Faszination für diesen bis dato ungehörten Klänge, die Tausende von kreativen Komponisten fast zwanghaft dazu brachten, diesen Sound auch in eigenen Kreationen einzusetzen. Ein Flötenklang wie „Caliope“ oder ein Glockenteppich wie „Fantasia“ kamen weder in der realen Welt vor, noch hatte man Ähnliches bislang von Synthesizern gehört.

Sound: the final frontier. These are the voyages of Keyboard-Players. Its five-year mission: to explore strange new sounds, to seek out new experiences and new creations, to boldly go where no musician has gone before.

Und heute? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in Sachen „Sound“ noch einmal so etwas Umwerfendes passieren wird wie in den Jahren 1968 bis 1988. Egal wie bahnbrechend irgendeine „neue“ Synthese sein soll – dieser ungeheuerliche  „WOW-Effekt“ ist verflogen.

So gesehen dürfte eigentlich auch ein Roland D-50 heute niemand mehr von den Socken hauen. Und doch hat die News-Ankündigung zum Boutique Synthesizer Roland D-05 in den Kommentaren hohe Wellen geschlagen. Das überraschte mich dann doch. Also lasst mal sehen, was ROLAND uns da Schönes beschert hat.

1 2 3 4 5 >

  1. Profilbild
  2. Profilbild
    a.jungkunst AHU

    Vergleiche habe ich nicht machen können, da hilft mir meine Erinnerung. Aber alle Beobachtungen am D-05 teile ich mit diesem Test. Auch meine Wahl fällt heutzutage auf den D-05 bzw. ist bereits gefallen. Zur Stimmenzahl: es sind doch eher 16 Stimmen. Zum Editieren: Alles, was sich bis heute mit einem D-50 versteht, kann auch mit dem D-05 kommunizieren, das betrifft auch im Netz zu findende Software-Editoren. Und noch etwas, was nicht immer geht: MIDI OUT (wer kein USB benutzt) kann auf MIDI THRU umgestellt werden, manchmal ganz brauchbar.

    • Profilbild
      • Profilbild
        swissdoc RED

        Um es ganz genau zu nehmen: Der D05 hat wie auch der D50 32 Partials und somit 16 Tones, das ergibt im Single-Mode 16 Stimmen. Im Dual- oder Split- Mode werden dann 2 Tones oder 4 Partials pro Stimme verwendet, dann sind es noch 8 Stimmen.

  3. Profilbild
    lightman ••••

    Ich hoffe, die Leute machen wenigstens ihre eigenen Sounds mit dem D-05, noch ’ne Runde D50 Presetgeschwurbel ertrage ich nicht. Interessante Maschine, das seht fest, nur für mich durch die höchst prätentiöse Verwendung besagter Werkssounds ziemlich belastet.

    • Profilbild
      a.jungkunst AHU

      Die Presets des D-50/D-05 (P1-Bank) sind sehr breit aufgestellt und dienen als gute Vorlage für eigene Patches. Darüberhinaus finden sich im Netz ungezählte Bänke und Patches, die sich über z.B. MIDIOX und Software-Librarians in den D-05 laden lassen bzw. zu neuen Bänken zusammenstellen lassen, wobei man natürlich auf die Verwendung der Effekttypen achten muss. Das soll jetzt aber nicht zum Widerstand gegen Eigenkreationen dienen, sondern nur als Hinweis gelten, dass es wesentlich mehr als „Digital Native Dance“ gibt, das aus einem D-05 herauszuholen ist.

      • Profilbild
        lightman ••••

        Rauszuholen ist aus dem D-50 sicherlich mehr, als nur Patches abzunudeln – wenn’s denn mal einer machen würde. Ehrlich, der D-50 ist mir zuwider, auch wenn er technisch eigentlich kein schlechter Synth ist, einige seiner Presets und ein gewisser Grundschnarr in manchen Lagen repräsentieren für mich halt den Teil der Musik der 80er, dem ich nie was abgewinnen konnte. Schmalbrüstiges Geglöckel, Gebimmel und Geschwirre, bittersüße Diabetesbomben in Klangform, dazu ein Frontend zum Davonlaufen, Pizzagogo und Orinoco Flow, da kommt mir die Abendspeise hoch… nix für ungut.

        • Profilbild
          Son of MooG AHU

          Ganz so krass würde ich das jetzt nicht formulieren, aber dem Grundgedanken stimme ich voll zu. Ich assoziiere den D-50 eher mit den Ozric Tentacles als mit 80er Synth-Pop und würde das Potential des D-05 für neue Sounds nutzen. Im Vergleich zu beispielsweise einem DX-7 halte ich die Bedienung auch nicht für allzu kompliziert, außerdem kann man ja auch sowohl Software- als auch HW-Editoren wie den PG-1000 nutzen. Leider hat man nicht wie beim SE-02 auf die Touch-Strips verzichtet; statt dessen hätte ich lieber ein größeres Display gesehen…

        • Profilbild
          a.jungkunst AHU

          Ich verstehe schon, worauf Du hinaus willst, aber ähnlich wie Son of Moog habe ich andere Assoziationen bei D50-Klängen, die vielleicht im ersten Moment gar nicht nach verbraucht nach D50 klingen. Eben diese will ich oder habe ich bereits im D05 implementiert. Mir stehen Bands wie die Ozrics auch näher als das Synthpop-Gequietsche der 80er und einem Teil meiner Klangvorstellungen kommt auch ein D05 doch sehr entgegen, wie ich mittlerweile feststellen durfte.

        • Profilbild
  4. Profilbild
    • Profilbild
      Tyrell RED

      Beim D-05 habe ich da kein Problem feststellen können (nach gehör, kein Test!) und den D-50 habe ich mittlerweile zurück gegeben. Vielleicht gibts hier Veteranen die dazu was beitragen können.

      • Profilbild
        calvato

        ….das timing war beim original (zumindest bei meinem) tatsächlich ziemlich schlecht, weshalb ich ihn später nicht mehr live eingesetzt habe, weil er vom spielgefühl irgendwie zu „indirekt“ war

    • Profilbild
      k.rausch RED

      Das wird hin und wieder im Netz kolporitert. Wenn, dann betrifft das vielleicht D50 mit Musitronics Erweitertung, der rappelt wirklich. Der Standard D50 nicht, ich hatte den sehr zuverlässig sowohl auf der Bühne als auch für Recordings. Bin eigentlich relativ genau in solchen Sachen und schleppte auch einen DX7 mit, obwohl im Kronos schon ein MOD7 drin ist. Aber wer weiß, vielleicht gabs ja auch unterschiedliche D50 Baureihen.

      • Profilbild
        L. Lammfromm

        Ich hatte den D50 damals mal (und auch den D110), und hatte mir damals den Spaß gemacht, das zu testen. Bei meinem Gerät kam raus, dass bei normaler Spielweise bzw. Sequencerbetrieb da eher kein Problem besteht. Sobald aber die Zahl der MIDI-Ereignisse anwuchs, bei genügte da schon eine 16tel MIDI-Sequenz bei 120 BPM, dann wurde das MIDI-Timing meines D50 unregelmäßig, und das war nicht nur messbar, sondern auch eindeutig hörbar. Der D110 hat sich im Vergleich besser geschlagen – war aber hier auch nicht gerade perfekt.
        .
        Verkauft habe ich ihn aber ohnehin recht zügig. Weder kam ich mit der LA-Synthese damals zurecht, noch konnte ich das Rauschen gut ertragen. Positiv verblüfft war ich aber schon damals über die mögliche Klangvielfalt – und auch dem D110 ließ sich Brauchbares entlocken.
        .
        Ein Produzentenkumpel meinte später dann mal, dass das MIDI-Timing bei der Rackversion besser sei.
        .
        (aus der Erinnerung)

        • Profilbild
          a.jungkunst AHU

          Ich hatte damals die gleiche Combi (D50/D110) und nach Deiner Beschreibung fiel mir exakt dieses MIDI-Verhalten wieder ein, so war (und ist?) es leider. Beim D-05 stelle ich das zum Glück nicht fest, der knattert exakt vor sich hin. Aber für Sequenzen habe ich ihn eher nicht geholt.

  5. Profilbild
    justme

    Habe das alles 1 : 1 so empfunden. Meiner Vermutung nach bringt Roland kurzfristig noch ´nen kompakten Programmer, gäbe doch eigentlich nichts, auch aus wirtschaftlichen Aspekten heraus (wie z. B. bei Diskussionen um ´nen Juno 60 Reissue o. ä. …) , was dagegen spräche. Der Pegel ist wirklich arg niedrig. Ich kann´s mir ja eher nicht vorstellen, aber könnte sowas aus technischer Sicht betrachtet durch ein Software-Update behoben werden ? Das man Rauschen vermeiden wollte ( wie bei den derzeitigen zeitweiligen Problemen mit Peak und DM12 …) kann ich mir auch nicht vorstellen, denn wie beschrieben, ist das Signal extrem sauber und läßt sich gut extern hochverstärken.
    Ich find´s insgesamt ´ne klasse Kiste…

    • Profilbild
      Tyrell RED

      Wie beschrieben, der Ausgangspegel steigt ja proportional zur Menge der gespielten Noten. Damit der interne Verstärker nicht bei hoher Notenauslastung übersteuert, erschafft man eine Art Sicherheitsbereich, korrekt als HEADROOM bezeichnet. Der Headroom bei monophonen Synthesizern ist daher viel kleiner, daher ist der Pegel dann auch lauter. Trotzdem scheinen die Verstärker im D-05 nicht besonders Pegelfest zu sein, den im vergleich mit anderen polyphonen Synthesizern, ist der D-05 wirklich arg leise.

  6. Profilbild
    psv-ddv ••••

    Schöner Test, gracias. Danke auch für den Nerd/Freak/Anorak-Exkurs zum Klang :-) Ich zähle mich jetzt mal zur vorgenannten Gruppe und habe das in den Demo Videos genauso gehört wie Du es beschreibst.
    Ob es ein einfacher EQ tut um den D-05 auf Normalmass anzudicken wäre doch ein Klangbeispiel wert. Das funktioniert nicht immer mit allen Signalquellen gut (kennt man von verschiedenen Mikrophonen). Einen „Kleinmixer“ mit dem man die zu schmale Stereobühne der D-05 sounds aufziehen kann kenne ich (noch) nicht. Das leichte Rauschen des Originals lässt sich heute easy mit einem Gate im DAW Kanal beheben.

  7. Profilbild
    Trance-Ference

    Gut geschriebener Test. Da bekommt man mal Lust den D-05 auszuprobieren.
    Waer ja mal Interessant wenn es einen Programmer mit dazu geben wuerde.

  8. Profilbild
    Wellenstrom AHU

    „Und heute? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in Sachen „Sound“ noch einmal so etwas Umwerfendes passieren wird wie in den Jahren 1968 bis 1988. Egal wie bahnbrechend irgendeine „neue“ Synthese sein soll – dieser ungeheuerliche „WOW-Effekt“ ist verflogen.“
    Yep, sehe ich ähnlich. Und der Roland D-50 ist so’n Paradebeispiel dafür, warum es so ist. Es sind vermutlich die knappen Ressourcen, reduzierte Möglichkeiten, die den Geist erfinderisch machen. Je mehr wir aus dem Vollen schöpfen können, desto weniger Kreativität benötigen wir. Wie gesagt, die linear-arithmetische Synthese konnte ja nur aufgrund des „Mangels“ an Kapazitäten entstehen.

    • Profilbild
      swellkoerper ••••

      Dass gerade die Modular-„Verweigerer“ von fehlenden Aha-Momenten bei der Soundsynthese reden … ;-) Also beim Spielen mit dem Eurorack habe ich ständig „ungeheure Wow-Effekte“, das mag aber auch am Bewusstsein für die Nicht-Wiederholbarkeit des Moments oder des Patches liegen.

      • Profilbild
        Wellenstrom AHU

        Lieber Koerper, da swellst Du nu gerade ganz umsonst an. ;-)
        1. sehe ich mich nicht als „Verweigerer“ von irgendetwas. Ich schließe nicht komplett aus, an so’nem Kasten mal rumzuschrauben, schließe aber für mich definitiv aus, modulare Synths in den Recording Prozess mit einzubauen. Das sind zwei paar Schuhe.
        2. sind gerade die modularen Systeme der Ursprung der Synthesizer, so wie wir sie kennen. Insofern wendet sich da nix gegen modulare Synths. Und gerade da wimmelt es von Einschränkungen, die kreativ mach(t)en. Der Grundstein dafür wurde ja in den o.g. 60ern gelegt, wo es eben noch kaum bis nix anderes gab, mit dem man elektronische Musik produzieren konnte. Denke, dass das in dem Statement vom Tyrell auch deutlich wird. Zumindest habe ich es so aufgefasst. Die Modularen haben ja ’nen AHA Effekt produziert.
        3. Innovationskraft geht aber von den Modularen HEUTE auch nicht mehr aus. Denke, die Limits sind da aus heutiger Sicht einfach zu eng, um da noch etwas Epochales erwarten zu können.

        • Profilbild
          swellkoerper ••••

          Jedem das Seine, ich dachte, das „Zwinkersmiley“ war prominent platziert. Mein Kommentar war in der Tat augenzwinkernd gemeint, weil mir deine oder eure vom letzten Modmatrix-Magazin noch so präsent waren. Die Sache mit den Limits, nun ja. Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten – wenn man sich ein wenig in der Reaktor-Userlibrary rumtreibt oder sein Modularen nicht nur nutzt, um einen SH-101 oder Model D nachzubauen, wird es schnell unvorstellbar, sich wieder mit einem Mainstream-VST oder festverdrahteten Synth auseinanderzusetzen. Vielmehr kann man entspannt und belustigt den Hype und das Bashing um jeden neuen Synth mit Festarchitektur und Minigehäuse verfolgen. (der Hype um jeden neuen Funktionsgenerator oder Wavefolder ist in der Eurorack-Szene natürlich ungleich grösser :-)

          • Profilbild
            Wellenstrom AHU

            Jo, war ja nicht beleidigt…. und virtuell Modulare (wie den Reaktor) nehme ich da auch aus der „Schusslinie“. Auf virtueller Ebene ist natürlich noch seeeehr viel machbar, im Prinzip sind da nur der Phantasie und der Kreativität der Programmierer ’ne Grenze gesetzt. Gemeint war schon Hardware.
            Und wenn es nur um „Klangbastelei“ geht, verstehe ich dich schon….aber am Ende des Tages will der eine oder andere auch was Greifbares haben.

  9. Profilbild
    Violator

    Ich vermisse bei Amazona eine Sparte, die da heißt: „Dinge, die die Welt nicht braucht“.

    Da könnte man den Roland D-05 gleich reinstecken!

  10. Profilbild
    Craven

    Ich hatte schon eine ganze Weile nach einem gebrauchten D(5)50 gesucht und nur selten ein akzeptables Gerät für unter 400€ gesehen – und nach der Produktankündigung habe ich mich dann auch gleich vom „Original“ verabschiedet und kürzlich den D05 erworben. Bis auf die verschmerzbaren Minuspunkte „geringe Ausgangslautstärke“ und „unverschämte Bedienungsanleitung“ halte ich das Gerät in allen anderen Punkten für die deutlich bessere Investition. (Grundsätzlich hätte ich mir gewünscht, Roland hätte die extrem platzfressenden Ribbon-Controller ALLER Boutique-Synths lieber auf die externe Tastatur ausgelagert …)

  11. Profilbild
    synthlover69

    Es tut mir sehr leid, aber das ist mit Abstand der schlechteste Test, den ich hier je gelesen habe. Es mag ja sein lieber Herr Grandl, dass sie Synthesizer kennen und lieben. Das macht aber leider keinen kompetenten Testautor aus ihnen. Keinerlei Audiobespiele, insbesondere keine, die den Unterschied zum echten D-50 oder V-Synth-D50 demonstrieren. Drei Seiten BlaBla und die wirklich wichtigen Themen fehlen dann. Wie ist die Verarbeitung? Das der D-05 nicht wie der D-50 klingt war mir schon vorher bewusst. Die Frage ist, wie nah ist er denn dran? Sind die Presets des D-50 kompatibel zumnD-05? Wenns in die Tiefe geht, dann kommt leider nichts. Machen sie doch bitte zuerst mal ihre Hausaufgaben oder lassen sie die Artikel die Leute schreiben, die das wirklich tuen. Danke!

    • Profilbild
      SimonChiChi ••••

      Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen? Ich persönlich empfinde genau das Gegenteil. Für mich hebt sich dieser Test wohlwollend von anderen ab. Weiter so Peter.

    • Profilbild
      fritz808

      die kritik halte ich für ungerechtfertigt. der test ist informativ und aufklärend. die fehlenden soundbeispiele sind in diesem fall kein manko, da es dutzende davon im netz gibt und hier auch einige verlinkt wurden. deine wortwörtliche kritik: „Mit Abstand der schlechteste Test“, ist eigentlich ein Kompliment, denn wenn dieser test schlecht ist, meine herren, dann ist das jammern auf ganz hohem niveau.

    • Profilbild
      swellkoerper ••••

      Dem Peter gehen manchmal die Ausrufezeichen durch, aber diese Kritik ist nicht gerechtfertigt. Ein Autor, der mit Herzblut und Emotion schreibt, ist allemal angenehmer zu lesen als die langatmigen Feature-Aufreihungen der 10000 anderen, „richtigen“ Fachautoren in der Szene. Und: der Peter stellt hier eines der besten KOSTENLOSEN Synthportale auf die Beine, er muss wohl an irgendeinem Punkt seine Hausaufgaben sehr gründlich erledigt haben. Im Gegensatz zu Dir, der beim Meckern nicht mal die einfachste Gross-/Kleinschreibung beherrscht.

      • Profilbild
        Wellenstrom AHU

        Jo, dazu kommt noch, dass sich der Kritiker wohl schon länger mit der Seite beschäftigt – Zitat: „der schlechteste Test, den ich hier JE gelesen habe“, sich dann aber nur anmeldet (Anmeldung gestern, erster und bisher einziger Kommentar) um seinen destruktiven Sermon abzuseilen.
        Solche Frustposter, die dermaßen unterirdisch argumentieren, kann man beim besten Willen nicht ernst nehmen, sorry!
        Allerdings wäre es schon von Vorteil, einige pure Klangbeispiele, oder sogar A/B Vergleiche zu hören, die charakteristisch für die Stärken/Schwächen des Roland D-05 sind. Das verlinkte Video von Mr. Fisher ist da nicht so sonderlich aussagekräftig.

        • Profilbild
          Tyrell RED

          Soundvergleich ist in Planung. Dafür war nur während der Testphase keine Zeit. Übrigens danke für den Rückenwind ;-)

  12. Profilbild
    Marko Ettlich RED

    Ich hatte jetzt die Möglichkeit den kleinen Bonsai auch mal zu testen. Fazit: Solange man keinen D-50 daneben stehen hat ist alles gut, aber wenn man direkt mit dem Original vergleichen kann, fällt das Kartenhaus kläglich zusammen. Der Klangcharakter ist meiner Meinung noch weiter weg, als die D-50 Karte im VSynth. Macht ja nichts.

  13. Profilbild
    Jörg Schaaf

    Ich bin froh, dass ich mir kürzlich die Arbeit gemacht habe, den D-550 aus seinem Schattendasein unten im Rack, zu neuen Ehren oben in’s Pultrack zu schaffen. Zuvor musste ich noch die Speicherbatterie wechseln und das Display austauschen. Aber gerade spacige, sich länger entwickelnde schmutzige Effektflächen, kommen einfach absolut geil aus dem Teil – vor allem wenn man noch ein analoges Fundament darunter legt. Fast 20 Jahre habe ich ihn außer zum Samplen nicht benutzt – jetzt hat er wieder einen angemessenen Platz im Musikzimmer. Andenflöte und Pizzicato geht natürlich gar nicht. Aber das gilt für alle Synthesizer. Mit dem Argument könnte man auch alle Sampler verteufeln. Von Timing-Problemen habe ich bisher ebenfalls noch nichts mitbekommen. Aber bei den Klängen, die ich von dem Teil haben möchte, brauche ich ohnehin kein MIDI Timing.
    Schrauben kann ich jetzt auch wieder am D-550 – ebenfalls völlig in der Versenkung verschwunden war mein Turbo-Volcon D 128, dessen Feature-Umfang auch einen Editor für den D-550 enthält.

    • Profilbild
      TobyB RED

      Hi Jörg,

      Pizzicato geht schon an Weihnachten und in Hungen ;) Ich stelle auch keine Timing Probleme bei der D50 fest und vermutlich auch nicht beim D05. Ich wiederhole mich ungerne, m.E machen die Boutiquen am meisten Sinn wenn sie am MX-1 hängen und via Aux die passende FX Kette eingebunden wird.

  14. Profilbild
    Markus808

    Ich finde den Test sehr gelungen.

    Meinen D-05 habe ich jetzt seit 2 Wochen, und er ist einer der Synths (die ich habe bzw. kenne), die einen sehr schönen Grundklang haben und an dem ich stundenlang Sounds durchhören und durchspielen kann

    Ich nutze den D-05 als Preset-Synth – es gibt ja sehr viele davon. Es gibt durchaus viele Presets, die mir nicht gefallen, aber es gibt auch eine Menge, die mich inspirieren und begeistern, zumindest wenn man sie etwas modifiziert. Der D-05 macht Spaß finde ich und gefällt mir sehr gut.

    Ich bin ein Roland-Fan, einen D-50 hatte ich aber nie selbst gehabt, und war froh als ich erfahren habe, dass er als Boutique-Version herauskommt (mit der kompletten Stimmenzahl, sonst wäre er für mich uninteressant gewesen).

    Ich kann jetzt wirklich nochmal besser verstehen, wie revolutionär der D-50 vor 30 Jahren gewesen sein muss.

    Wer Presets sucht, die sich von den „bekannten“ deutlich abheben, dem empfehle ich die Soundsets von Legowelt, das „Linear Bundle“ (Linear Universe & Linear Galaxy) und „Descent Into Madness“ sowie „Voltage Drift“. Die zeigen ganz gut, was man so alles aus dem D-50 bzw. D-05 gerade an sphärischen Pads und abgedreht-unkonventionellen Sounds herausholen kann.

    Das Donationware-Programm „D50 Librarian“ zum Verwalten und Ändern von Presets läuft bei mir übrigens ohne Probleme, sowohl über MIDI als auch über USB.

    Gruß
    Markus

  15. Profilbild
    ffx

    16-fach polyphon – das ist ja ganz genau so wie in den early 80s, bei 1000-fach gesteigerter CPU-Leistung :3 Nicht sehr beeindruckend.

  16. Profilbild
    soundsource16

    Alles gut und schön mit der Boutique-Ausgabe des Roland D-05. Absolutes Umfallkriterium ist jedoch, dass die einzige Performancemöglichkeit am Gerät, der Vektorjoystick, weder Daten zur DAW über MIDI sendet, noch welche von der DAW rückwirkend empfängt. Damit fällt die einzige Echtzeitgestaltungsmöglichkeit aus. Dies ist zwar auch beim Original Roland D-50 aus dem Jahr 1986 so gewesen. Damals war der Vektor jedoch nicht als MIDI-Controller zu verstehen gewesen, sondern lediglich ein Placebo-Designelement. Später hat das Rackmodul D-550 wenigstens per MIDI-Controller 16 eine Achse des Vektors morphen können, beim Roland D-05 jedoch ist auch diese Möglichkeit verwehrt. Das ist ein ganz dickes drastisches Minus und sollte auch als solches dringend vom Autor unter Minus aufgeführt werden, denn somit ist der D-05 seiner einzigen Echtzeitperformancemöglichkeit beraubt. Dies sollte dringendst von Roland nachgebessert werden, denn so ist der D-05 nur halb so viel wert wie er es eigentlich sein könnte.
    Dieses Tilt-Kriterium – fehlende Interaktion zwischen Vektor und DAW – muss dringend im Artikel Erwähnung finden.

  17. Profilbild
  18. Profilbild
  19. Profilbild
    cosmolab

    Ich lese gerade:
    „…Gerade ab dem Erscheinen des Yamaha DX7 wurde man schlagartig mit tatsächlich NEUEN Klängen konfrontiert…Es ging seinerzeit nicht darum, so zu klingen wie der Rest der Welt, es war schlechtweg die unglaubliche Faszination für diese bis dato ungehörten Klänge…“

    Wie wahr – das trifft´s aber sowas von auf den Kopf! Und ich finde, genau DAS macht viele Popsongs aus der Zeit noch heute spannend.
    Ich war damals ca. 15J und konnte nur davon träumen, mal so einen dieser Synthies überhaupt anspielen zu dürfen.

    Aber weiter:
    „Und heute? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in Sachen „Sound“ noch einmal so etwas Umwerfendes passieren wird wie in den Jahren 1968 bis 1988….“

    Mit Verlaub – ich weigere mich einfach das zu akzeptieren!
    Zur Zeit gibt Ihnen die Situation ja durchaus Recht, weil es in den letzten 20 Jahren fast keine grundlegend neuen (Klang-) Ideen gab – ja geradezu eine „Konterrevolution“ eingesetzt hat.
    Im Grunde ist es doch ein kreatives Armutszeugnis, wenn den Herstellern gerade nichts besseres einfällt als 40 Jahre alte Konzepte zum Teil fast 1:1 nachzubauen. Wo soll das hinführen? „Innovationen“ wie beim Geigenbau? ;-)
    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht kommt ja nochmal Phyical Modelling!

Kommentar erstellen Kommentar erstellen Leser-Story erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

Über den Autor

Bewertung

Roland D-05

Bewertung: 5 Sterne Bewertung des Autors
Leserbewertung: 4
Jetzt anmelden und dieses Produkt bewerten.

Hersteller-Report Roland

Aktion