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Test: Roland SH-01a, VA-Synthesizer


SH-101 Advanced aus der Boutique

Roland SH-01a im Studio

Der Roland SH-01a im Boutique-Format stellt eine moderne Nachbildung des bekannten sowie beliebten Roland SH-101 Analog-Synthesizers von 1982 dar und erweitert diesen um viele neue, zeitgemäße Funktionen. Wie alle bisherigen Boutique-Geräte basiert auch der Roland SH-01a auf Rolands digitaler „ACB“- (Analog Circuit Behaviour) Technologie und verspricht, die klanglichen Eigenschaften des SH-101 Synthesizers authentisch reproduzieren zu können.

(Einen ausführlichen BLUE BOX Report zum Original Roland SH-101 finden Sie übrigens HIER).

Neben der Reproduktion des markanten Roland SH-101 Klanges sind außerdem die folgenden zusätzlichen Features in den Roland SH-01a eingeflossen:

  • 4-fache Polyphonie
  • Unisono-Modus
  • Chord-Mode
  • 64 Speicherplätze für Sounds
  • 64 Speicherplätze für Sequenzen des internen Stepsequencers
  • erweiterter LFO-Frequenzbereich
  • zusätzliche LFO-Schwingungsformen
  • Fußlagen des VCOs von 64′ bis 2′ wählbar
  • zusätzliches weißes Rauschen
  • MIDI und USB-Interface
  • MIDI zu CV-GATE Interface

Die Klangerzeugung (Oszillatoren) und Nachbearbeitung (LFO, Filter, Hüllkurven) arbeitet im Roland SH-01a nicht analog, sondern wird über in Software abgebildeten mathematischen Modellen der originären Schaltungsdesigns nachgebildet.

In diesem Testbericht möchte ich mit euch gerne meine Erfahrungen zu dem Gerät teilen und die Funktionen im Einzelnen vorstellen.

Der Roland SH-01a in Blau

Für die Tests stand mir leider kein Roland SH-101 zur Verfügung, daher war mir ein direkter Vergleich mit dem Originalgerät nicht möglich. Dennoch werde ich im Folgenden auf die technischen Unterschiede der Geräte eingehen, da der SH-01a einige Neuerungen bietet, die im Roland SH-101 nicht zur Verfügung stehen. Aus diesem Umstand heraus kommt auch der Zusatz im Gerätenamen mit dem kleinen „a“, das für „Advanced“ stehen soll.

Die Klangbeispiele sollen zudem einen Eindruck vermitteln, zu was der Roland SH-01a fähig ist.

Verpackung und Lieferumfang

Der Roland SH-01a wird in der für Roland typischen Boutique „Klappschachtel“ geliefert, auf deren Rückseite die Verwandtschaft und Historie zum Roland SH-101 erläutert wird.

In der Verpackung liegen noch 4 AA-Batterien sowie die Bedienungsanleitungen als „Faltblätter“ in mehreren Sprachen bei. Wie immer würde man sich wünschen, dass die Bedienungsanleitung als kleines Booklet beiliegt und nicht im übergroßen Straßenkartenformat. Glücklicherweise gibt es die Anleitung aber auch als PDF-Datei zum Download auf der Herstellerseite.

Das war es auch schon – ein USB-Kabel oder Netzteil sind leider nicht enthalten. Ein USB-Kabel wird aber zwingend zur Spannungsversorgung benötigt, wenn man nicht ausschließlich mit Batterien arbeiten möchte.

Das Roland Boutique Dock DK-1 sowie die Roland Keyboard Unit K-25m müssen extra hinzubestellt werden.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    ckoehler

    Der Klang gefällt mir sehr gut. Allerdings der Preis und die Bauform weniger, aber das ist mein persönliches Problem mit der Boutique Serie. Wobei die TR-08 und TB-03 eine Ausnahme darstellt, da könnte ich schon schwach werden.

  2. Profilbild
    Green Dino ••••

    Danke für Lektüre an diesem schönen Morgen!
    Der SH-01A interessiert mich im Gegensatz zu den anderen Boutiquen schon sehr. Nicht nur der Klang scheint gut getroffen zu sein, man kriegt auch ne Meng nützliche Fearures für’s Studio.
    Klingt alles sehr gut!
    Was mir aufgefallen ist; Im Test sind Absätze mit „VCO – Voltage Controlled Oscillator“, „VCF – Voltage Controlled Filter“ und „VCA – Voltage Controlled Amplifier“ überschrieben, was ja so nicht richtig ist. Da in Foren immer mal wieder gefragt wird ob die Roland Boutiquen analog oder digital sind – zwar selten, aber es wird gefragt – wäre es vielleicht gut die Überschriften abzuändern?
    Grüße

    • Profilbild
      Dirk Matten RED

      Die Beschriftungen auf dem Gerät lauten VCO, VCF und VCA, daher ist die jeweilige Erläuterung in den Klammern schon in Ordnung.

      • Profilbild
        Filterpad AHU

        Dirk: Das geht ja von Roland (hart formuliert) schon bald in Richtung „Kundentäuschung“! Schade als Interessent und Freund der Firma, die ich immer zu schätzten wusste (und weiterhin werde). Eine Kopie des original Designs hat seine Grenzen (Vermute daher die Kürzel VCF, VCA & VCO etc.).

        • Profilbild
          Green Dino ••••

          Die Boutique Synths haben doch alle die Originalbezeichnungen auf der Frontplatte.
          Im JU-06 steckt ja auch kein DCO drin usw…
          Finde es im Test trotzdem irreführend, aber gut was solls^^

          Grüße

  3. Profilbild
    • Profilbild
      MichBeck

      Oh ja, die Miniklinke… Das wurmt mich auch.
      Für Musiker, welche ihre Instrumente gerne nochmal vor der Aufnahme mit echter (und auch teuer erworbener) Hardware-Platina versehen wollen, ist das leider nur ein halbgares Angebot von Roland. Der Rest – und es werden immer mehr – bedient sich mit der direkten USB-Anbindung in die DAW und der schönen virtuellen Studiowelt. Vielleicht macht es Sinn, das ganze aus dem Rechner durch den High-End-Wandler raus und „veredelt“ wieder rein zuschicken…

    • Profilbild
      fkdiy •••

      Ihr müsst mir kurz erklären, was genau am Miniklinenanschluss schlimm ist, außer dass man einen Adapter braucht. Verschlechtert das irgendwie den Sound?

      Es ist bei vielen Geräten (nicht nur Boutique und auch nicht nur auf dieser Seite) als Contra angegeben, und ich frage mich immer, ob das nun so ein Bequemlichkeitsding ist, oder auch andere Nachteile hat.

      Danke für die Hilfe!

      • Profilbild
        MichBeck

        Hallo fkdiy,

        Kurz und knapp: Es ist störanfälliger. Mechanisch, wie akustisch. Lies Dir mal diesbezüglich bitte auch den Wiki-Eintrag mit dem Absatz „Probleme“ durch. Welche Relevanz das hat, muss mal wieder jeder selbst entscheiden. 🤷🏻‍♂️

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            richard AHU

            Ich habe bei Miniklinke immer die Erfahrung gemacht das es sehr störanfällig ist und schnell zum rauschen neigt. Für den Privaten Consumer Bereich mag das Format noch o.k sein, je nach Anspruch. Im Studio möchte ich mich aber nicht damit rumschlagen.

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              Kyotonic AHU

              Hatte letztens tierisch viel Rauschen und Einstreuungen im Audioweg. Es war das Babyfon und nicht die Miniklinken am Eurorack. Ich persönlich warte auf ein RME Fireface/UFX mit 32 Miniklinke/IO oder zumindest ein Behringer ADA-Mini. Uli, mach dat! Das spart mir den Adapter. :)

  4. Profilbild
    Ralle373

    Moin, Danke für den sehr ausführlichen Test. Leider kann ich den Boutique Geräten absolut gar nichts abgewinnen! M.M.n. hat Roland eine richtig gute Technologie am Start, aber die Größe der Geräte, die Miniklinken -und Mini USB Anschlüsse sind für mich ein absolutes NO-GO! Hier verschenkt Roland so viel Potential! Ich finde mann hätte die Geräte größer Bauen können, dann für den mobilen Spass mit Kopfhörer und Mini USB Anschluss, jedoch für den professionellen Einsatz eine ordentliche Dockingstation mit 6,3 Klinke, Midi-Trio und USB Anschluss usw… Und ggf. eine ordentliche Tastatur ebenfalls nach dem Dockingstation-Prinzip. eine kleine 37 Variante und dann eine mit 5 oder mehr Oktaven für zwei Boutique Module. Tja, und was soll ein Fader mit 2 cm Länge??? Roland ist auf dem richtigen Weg, jedoch in die falsche Richtung. Profi-Musikinstrumente sehen bei mir anders aus. Bestenfalls hätte man die Gehäuse der Aira Serie nutzen sollen… So bleibe ich lieber beim orginal SH-101. Sicher wird es Käufer für den SH-01 A geben, aber ich gehöre nicht dazu…

    Musikalische Grüße Ralle

    • Profilbild
      Thomas Columbo •••

      Nee ich find die Boutique Serie SUPER, ich habe einfach keinen Platz mehr für diverse Oldies. JU 8 JX und der D-05 klingen richtig gut ! Der SE 02 ist darüber hinaus noch sehr innovativ! ROLAND bitte mach weiter so!

  5. Profilbild
    PolyBoutique

    Hallo , danke für den Beitrag … Ich möchte mich als eine neue Generation bezeichnen die von Synths nicht viel gehört haben… aber als Ziel eigene Musik zu machen haben…
    Die kleine Bauform bewegt mich gerade nicht die alten originalen zu kaufen!
    Sound hin oder her : Talent ist bei Musik das wichtigste… und Geschmäcker sind verschieden.
    Ich habe nun mit dem sh-01a meine 3. Boutique welche ich mit dem elektron Overhub betreibe…
    Bisher aber eher nur einzeln rumgespielt oder die Tr-09 als Master per medi …
    Per USB HOST werde ich in Zukunft Ableton verwenden … was dann mit nur einen Kabel zum Notebook wäre..
    Ein Bericht für Anfänger mit mehreren Boutiques wäre Nice.
    Was wird benötigt ? 1. Schritte … zum produzieren…

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      Filterpad AHU

      Mit deiner letzten Frage könnte man ein neues Forum eröffnen und passt thematisch auch nicht ganz zum Test. Aber ich würde mich definitiv erst mit ‚Ableton‘ auseinandersetzen. Es beinhaltet schließlich alles: Werkzeuge für Noten, Produktion, Mix und Master um einen kompletten Song zu erstellen. Da werden einige Monate vergehen. Denke aber das ist wirklich Schritt 1. Du kannst diesen Song dann auf div. Plattformen online stellen und ggf. bewerten lassen. So mache ich es seit Jahren. Hoffe man konnte auf das wichtigste schnell eine Antwort geben.

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      utopia3000

      Ich habe echt nichts gegen kleine Größen, aber das ist mir zuuu klein. Ich finde ein Formfaktor wie die neuen Electribes, die ELEKTRON oder die System 1m wäre perfekt gewesen..

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      fkdiy •••

      Mein Kunstlehrer (selber Maler) sagte damals: „Bei guten Künstlern sind 10 % Talent, 5 % Zufall und die restlichen 85 % Übung“.

      Und ich finde, dass ist eine gute Einstellung, um sich nicht zu schnell entmutigen zu lassen – und zwar nicht nur was Musik angeht, sondern in vielen Bereichen des Lebens.

      Der Gedanke „Talent ist das wichtigste“ tötet m. M. nach viele kreative Karrieren von Leuten, die nach 1-2 Versuchen nicht den gewünschten Erfolg haben, sich für Talentlos halten und aufgeben.

      Geduld mit sich selber haben ist das wichtigste, denn sonst denkst du dir fehlt Talent, nur weil du ein paar Techniken nicht beherrschst, die man einfach üben/ausprobieren muss.

      Sorry wg. Offtopic, aber das ist so ein Spezialthema für mich …

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    drecksound

    Kann mich nur anschliessen; die Größe ist für einen Erwachsenen eine Zumutung. Wer nur ein bisschen unterwegs herumspielen will, für den mag das kein Kaufkriterium sein.
    Ich finde, dass diese kleinen Bautteile absolut unergonomisch sind und eher was für jene sind, die nur Acid oder Dubstep Geräusche damit produzieren wollen, weil sie eh kein Gefühl für Musik haben. Bei denen hört sich eh alles gleich an.
    Diese Spielzeuge können noch so gut klingen, oder zusätzliche Funktionen beinhalten, aber aus diesem unproportionalen Verhältnis zwischen Körper und Gerät, da ergibt sich eine unergonomische Handhabung, die einen Kauf für mich absolut ausschliesst.
    Roland will Material sparen, und dafür sind die Miniaturausgaben sogar viel zu teuer!

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      SmashSystem

      Na wie gut das nur du Ahnung hast und extrem musikalisch bist.

      Dubstep alles gleich? Zwischen Burial, Shackleton und Skrillex liegen Welten. Wenn du das nicht raus hören kannst dann hast DU keine Ahnung oder dich nicht mit Dubstep beschäftigt. Dann kannst du allerdings auch nicht darüber urteilen.

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      fkdiy •••

      „Dieser Dubstep-EDM-Mist ist doch nur Konservenmusik“ – Meine Generation heute

      „Dieser Bumm-Bumm-Bumm-Kram klingt doch immer gleich“ – Meine Eltern ca. 1999

      „Diese Hottentottenmusik ist doch nur Krach“ – Die Eltern meiner Eltern Anfang der 60er

      „Jazz ist entartet“ – öh okay, nicht so ganz das Thema getroffen.

      Oder: Woran man merkt, dass man alt wird. ;)

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            fkdiy •••

            Das ist genau der nihilistische Ansatz, den ich als regelmäßiger Kommentarleser von dir erwartet habe. Lese ich immer gerne, erinnert mich an einen guten Kollegen.

            Ich muss mir leider immer alles schönreden, um nicht ganz zu verzweifeln. ;)

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      Tyrell RED

      Hallo „drecksound“,
      der Satz
      „weil sie eh kein Gefühl für Musik haben“,
      ist unsachlich und verletzend. Deine Argumentation hat das absolut nicht nötig, die funktioniert auch wunderbar ohne Beleidungen. Bitte künftig in der Hinsicht etwas mehr Zurückhaltung, danke,
      Peter

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        drecksound

        Tyrell, vielleicht solltest Du mal meine Meinung auf den Kontext beziehen, bei dem es sich lediglich um die unmusikalische und immer gleich klingende Geräuschszene des Acid und Dubstep handelt.
        Mit Musik hat das wirklich nichts mehr zu tun. Frag mal einen Musikprofessor, was er davon hält. Der wird subjektiv und objektiv nichts anderes erzählen.
        Verletztend wirkt nur der Schuh, den man sich nicht zufällig anzieht.

        Jeder, der noch einen gesunden Verstand hat, der wird diese Minikisten als viel zu unergonomisch wahrnehmen.
        Hast Du Angst, dass Thomann nicht genügend von diesen Miniaturen verkauft, wenn jemand das Grundproblem anspricht, oder nimmst Du die Klimperer in Schutz, weil Du Dich – unangenehmerweise – selber angesprochen fühlst? War eine rhetorische Frage!
        Und bitte, nicht Du entscheidest, ob und was ich nötig habe. Das ist anmaßend, zumal Du meine Aussage verkennst.

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          Tyrell RED

          .. und schon wieder provozierst du, statt sachlich zu argumentieren. ja, ich nehme die in schutz, die du bewusst beleidigts (direkt oder indirekt). ich bitte dich höflich dies zu unterlassen.

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            drecksound

            „lol, du hast so viel nötig, ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen sollte…“

            Damit bist Du subjektiv, aber nicht mehr objektiv, Tyrell, machst mir einen Vorwurf für etwas, was Du für Dich selbst nicht im Griff hast.

            Und natürlich misst Du mit zweierlei Maß, denn den unsachlichen Dauerprovokateur Dilux (Ahu steht für Aluhut?), der mich ein paar Zeilen oberhalb beleidigt hat, den kritisierst Du nicht?
            Da hält wieder so eine Clique zusammen, weil sie es nötig hat.

            Im Ernst, soll ich Leute in ihrer Doppelmoral ernstnehmen? Und drohen lasse ich mir nicht, weil ich mich nicht an die Lüge des Kollektivmenschen korrumpiere.

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          Wellenstrom AHU

          „Mit Musik hat das wirklich nichts mehr zu tun. Frag mal einen Musikprofessor, was er davon hält. Der wird subjektiv und objektiv nichts anderes erzählen.“

          Ist das jetzt dein ernst? Richtest du dich nach dem, was Musikprofessoren sagen? Na, dann dürftest du von Pop bis zum Metal gar nix machen.
          Und ruckzuck vom Stromklang zum Drecksound mutiert. Keine Verbesserung! ;-)

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          SmashSystem

          Feinste Comedy Junge. Made my day.

          Ich geh jetzt einen Musikprofessor suchen und frage ihn nach seiner Meinung zu Black Metal.

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          Flying C ••

          „…bei dem es sich lediglich um die unmusikalische und immer gleich klingende Geräuschszene des Acid und Dubstep handelt…“

          Könnte man dann ja -im übertragenen Sinne- von jeglicher Musik behaupten in der z.B. eine Les Paul oder eine Strat (etc.) zu hören ist.
          Es gibt aber nun mal „50 shades of grey“. Mindestens.

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        Mvk

        Ich halte eine überspitzte Kritik an der Einfallslosigkeit einer eher auf reinen Konsum statt künstlerisch schaffenden ,,Szene´´´für durchaus angebracht.

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    arc

    Also ehrlich gesagt verstehe ich das ganze Meckern wegen der Grösse nicht. Haben denn alle die Hände in Skihandschuhen? Die Musik wird eh nicht besser, wenn man Regler in der Grösse von Backofenknöpfen hat. Oder Geräte von der Grösse und dem Gewicht eines japanischen Grills. Es ist einfach ein anderes Konzept, und das generiert einfach einen anderen Workflow. Ist halt was für Minimalisten ;)

    • Profilbild
      drecksound

      Warum jetzt wieder mit einem Gegenextrem übertreiben?
      Ich finde die Originalgröße des SH-101 schon sehr ergonomisch. Vergleiche mal den riesigen Größenunterschied zwischen beiden Geräten. M.M.n. hätte Roland besser mal die Mitte zwischen beiden ausgewählt, denn dieser Kompromiss würde bestimmt auf mehr Akzeptanz stoßen.
      2 cm Faderwege sind eine Katastrophe. Wie kann man da noch von Workflow reden? Ist das Selbstironie? ;-)
      Ich mag minimalistische Mucke, aber die hat nichts mit dem Miniaturgerät zu tun, sondern mit dem Musikstil. Ein besserer Workflow wird eher durch ein handlicheres Gerät garantiert, für das man weder Lupe noch Pinzette benötigt.

      Manchmal frage ich mich, ob die Leute noch Verstand haben, oder ob sie wirklich so dermaßen leicht zu befriedigen sind. Der Hersteller lacht sich einen weg, da er durch die Minidinger geringe Materialkosten hat, und ordentlich an diesen Spielzeugen verdient. Wenig Platz als Kaufargument, das wäre eine unprofessionelle Einstellung. Am Ende kaufen sich die Leute dann oft zum reinen Sammeln ganze Spielzeugserien. Quantität vor Qualität – es lebe der Konsumrausch. Naja, wer es braucht.

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        Mvk

        Es geht letzlich auch um eine neue Zielgruppe. Man konkuriert mit VST´s, Curved Monitors, Touchscreens, Komplete Kontrol/Akai Advance etc. Ein Mitarbeiter der Firma Access am Superbooth17 hat das eigentlich ganz treffend formuliert: Der Kampf findet auf dem Schreibtisch statt…

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    Son of MooG AHU

    Ich war den Boutiques anfangs auch skeptisch gegenüber eingestellt, habe mich dann allerdings nach dem Kauf eines JX-03 eines Besseren belehren lassen. Dennoch halte ich 2cm-Faderwege für problematisch; mit den Miniklinken-Anschlüssen komme ich jedoch mit einem etwas teureren Kabel gut klar. Der ansonsten gut geschriebene Test birgt auf S.1 eine mögliche Quelle für Missverständnisse:
    „Das Roland Boutique Dock DK-1 sowie die Roland Keyboard Unit K-25m müssen extra hinzubestellt werden.“
    DK-01 und K-25m sind optionale Erweiterungen, kein Muss. Beides braucht man erst recht nicht; ich habe mir das DK-01 dazu gekauft weil ich keine Mini-Tasten mag. Wer das K-25m kauft, braucht kein DK-01 mehr. Es gibt im Netz schon genug Ungenauigkeiten, deswegen bin ich da so pedantisch.

    • Profilbild
      Markus Harsani RED

      Hallo Son of MooG ! Vielen Dank dass dir mein Bericht gefallen hat. Ja, auf die Sache mit dem Dock und der Keyboard Unit hätte ich noch ausführlicher eingehen können. Beim nächsten Bericht werde ich auf solche „Accessories“ etwas deutlicher eingehen. Der Roland SH-01a kann in der Tat auch ohne diese Zubehörteile verwendet werden.

  9. Profilbild
    tonvibration

    Danke für den Bericht.
    Habe nur eines anzumerken: Verwirrender Weise basieren eben nicht alle bisherigen Boutique-Geräte auf Rolands digitaler „ACB“- (Analog Circuit Behaviour) Technologie, wie im ersten Satz zu lesen: Der Se-02 bildet da eine Ausnahme und ist ein monophoner echter Analogsynth. Ich selbst habe den Ju-06, Jp-08 und eben den Se-02. Bin sehr zufrieden. Ja – Bedienoberfläche ist klein… warum Roland die Dinger nicht einfach im Rackformat mit 2-3 Höheneinheiten gebaut hat ist mir schleierhaft. Vielleicht dient das ja einen exklusiven Sammelcharakter…denn viele Boutiques sind schon ausverkauft. Außerdem finde ich es frech, den Plastikständer nicht ans (Sammler?-)Gerät dran zu packen, sondern sich als Add on bezahlen zu lassen…. Naja, mit dem Sound – sowohl dem ACB Sound von Ju06 und Jp-08 als auch dem analogen des Se02 bin ich aber sehr zufrieden….vielleicht nicht so gut wie das Original, aber besser als jedes Plugin

    • Profilbild
      Markus Harsani RED

      Hallo tonvibration, vielen Dank für deine Anmerkung ! Der Roland SE-02 ist bislang das einzige Gerät aus der Boutique Reihe welches wirklich analog arbeitet – Habe dies tatsächlich übersehen und bitte dies zu entschuldigen. Mich nervt es auch dass ein solches Gerät ohne das Dock ausgeliefert wird… Beim Roland TR-09 welchen ich kürzlich gekauft habe war es zum Glück mit dabei und finde es schon ein nützliches Gadget ! Dem 19 Zoll Format trauere ich wirklich auch ein wenig nach – Der Tisch war einfach aufgeräumter und man benötigte nicht so viel Platz in der Breite. Ich will mir aber lieber nicht vorstellen wie viel Geld Roland für einen SH-01a im 19 Zoll Format aufrufen würde… Mit dem Format „Boutique“ wird man sich wohl abfinden müssen, da dies eben Rolands neue Produktstrategie ist. Da ich auch den Gebrauchtmarkt ständig beobachte, ist mir unter anderem aufgefallen dass relativ wenig Boutique Geräte angeboten werden. Es scheint also schon User zu geben die mit den Geräten und den gebotenen Features zufrieden zu sein scheinen – Trotz Formfaktor und Miniklinken. Zähle mich selbst auch dazu :-)

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        Son of MooG AHU

        Ganz deiner Meinung: das DK-01 kostet z.Zt. 61,-€ (bei Thomann), immerhin um 8,-€ reduziert, trotzdem eine Frechheit. Und warum ist es nur beim TR-09 inbegriffen? Eine Rack-Variante hätte ich auch bevorzugt (und auch entsprechend mehr gezahlt), beim Integra geht’s ja auch. Dann gäbe es noch das System-1m als Alternative. Trotzdem würde ich meinen JX-03 auch nicht mehr hergeben…

  10. Profilbild
    Kari

    Für mich ist der SH-01a der interessanteste aus der Boutique Reihe. Allerdings finde ich Alle Boutique Geräte zu teuer. Wenn man bedenkt das man für ca. 50€ mehr einen Blofeld kaufen kann (welcher sound technisch mehr zu bieten hat als die komplette Boutique Reihe zusammen). Anderseits gefällt mir das Interface eines 101 bzw. sh-01a. Denkt ihr das Roland denn Preis nach ein paar Jahren reduzieren wird? (Ich bin leider ein absoluter noob wenns um Synthesizer geht). Würde ihn mir kaufen wenn er nur 300€ kosten würde!

    • Profilbild
      Markus Harsani RED

      Hallo Kari, ich denke dass sich der Preis bei ca. 350 EUR nach einiger Zeit einpendeln wird. Schnäppchen kann man aber immer mal wieder im Netz machen : Ich habe mir z.B. einen nagelneuen Roland TR-09 für schlappe 199 EUR bei einem Händler gekauft, da dieser das Gerät im Zuge einer Aktion an einem Wochenende so niedrig angeboten hatte. Einfach mal die Augen offen halten… Ich war selbst einmal Besitzer eines Waldorf Micro-Q Rack welcher der Engine des Blofeld sehr nahe kommt, und mit ein wenig Aufwand bekommt man schon auch SH-01a ähnliche Sounds damit hin. Der Roland SH-01a emuliert eben einen SH-101 bis hin zur Bedieneroberfläche – Da ist beim Blofeld eben mehr Knopfdrücken angesagt und das direkte Interface fehlt. Mit aus diesem Grund habe ich den Micro-Q auch wieder verkauft – Es war mir einfach zu viel „Menü-Gehüpfe“. Klar kann der Blofeld mehr bieten, aber wer einen Roland SH-01a kauft, weiss auch auf was er sich einlässt – Es ist eben kein Multi-Timbrales-Modulationsübermonster sondern macht eben eine Sache sehr gut : Wie ein SH-101 klingen !

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        Kari

        Vielen Dank für denn Beitrag! Ich werde die Augen offen halten und wohl ein wenig abwarten bis der Preis gesenkt wird oder vielleicht ein „ausstellungs Modell“ kaufen. Kaufgrund wäre in meinem Fall wirklich das direkte Interface. Ich liebe meinen Blofeld, allerdings nur wenn ich ihn nicht live modellieren muss. Wenn ich ihn im multimode benutze und nur mal eben einen Filter aufdrehen muss dauert das ganze viel zu lang verglichen mit einem 101 wo ich einfach den fader hoch schieben kann. Es sind unter anderem solche Gründe warum ich mir immer wieder neue Synths kaufe und nicht alles mit Blofeld oder Software mache.Was ich schon immer wissen wollte: Konnte der Q Dinge die der Blofeld nicht kann? Würde es Sinn machen sich einen Q zu kaufen wenn man bereits einen Blofeld hat? (Der „Q“ war immer mein Traum Synthesizer, allerdings bin ich mir nicht sicher ob sich die Anschaffung lohnen würde, wegen Überschneidung mit meinem Blofeld. Dazu kommt noch das ich mir einen Virus ti2 Desktop bestellt habe). Würde mich auf eine Antwort freuen!

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          Markus Harsani RED

          Schwer zu sagen… Ich hatte nur den Micro-Q aber dieser ist wie gesagt sehr ähnlich zum Blofeld… Ganz Ehrlich : Ich würde zunächst einmal beim Virus ti Desktop bleiben. Ein Kumpel von mir hat diesen, und ich durfte ihn mal ausborgen – Ein wahrlich schöner Synth mit einem super Klang und tollen Synthesefunktionen.

          • Profilbild
            Kari

            Vielen Dank für die Antwort. Ich denk auch das ich wahrscheinlich mit Blofeld und Virus gut ausgestattet bin. Den Q würde ich wahrscheinlich gar nicht brauchen. Ich hatte anfangs bedenken mir einen Virus ti2 zu kaufe (ist ja auch nicht mehr der jüngste) aber anscheinend ist er immer noch einer der „besten“ von denn digitalen was Sounddesign und Features angeht. Hoffe das sich das irgendwann wieder ändert. Bin gespannt wie der Quantum von Waldorf wird!

    • Profilbild
      Son of MooG AHU

      Ich habe meinen JX-03 für 300,-€ ergattert (kurz bevor er ausverkauft war). Man muss eben den richtigen Moment abwarten…
      Was den Blofeld angeht: ich mag ihn auch als äußerst vielseitigen Synth und er hat auch Features von seinen Vorfahren, aber ein Q ist dadurch nicht zu ersetzen (meine Meinung).

  11. Profilbild
    amazonaman AHU

    Jungs das ist alles Marketing, erst füttern sie euch an mit mini kistchen (Häppchen) und dannach kommt erst das große Fressen, aber erst einmal schön Männchen machen, Portemonnaie raus und weit öffnen. Dannach gibt es die ganze Boutique Serie auf 250% skaliert und doppelte Stimmen und natürlich 12 ganze Presetspeicherplätze kostenlos noch oben drauf . Alle verärgerten Musikanten bekommen einen großen Klinkenanschluss dazu geschenkt.

    So seid ihr nun zufrieden? Achja kostet nur 799€

  12. Profilbild
    phil_dr110 ••

    Der Klang ist nicht schlecht, aber mir sind die Kisten auch zu klein. Mit meinem System 1 bin ich auch weiterhin rundum zufrieden. Es fehlt zwar der Sequenzer, aber Größe und Haptik stimmt. Und ja: für mich ist diese etwas eigenartige 2- Oktaventastatur in Ordnung ;)

  13. Profilbild
    fmq75

    Und täglich grüsst das Murmeltier…mir war schon vor dem öffnen klar,dass bei 20+ Comments in kurzer Zeit sich dreiviertel wieder nur um den Formfaktor drehen wird.Dabei ist der Drops doch jetzt nun wirklich schon 1000 mal gelutscht worden,Das ist halt jetzt das,was Roland mit der Boutique Serie im Sinn hat.Seit Jahren bekannt und wird sich wohl auch nicht ändern.Es wird Zeit darüber hinweg zu kommen.Es gibt heute mehr als genug interessante Hardware am Markt,sollte für jeden das passende bei sein.Ich finde den Formfaktor super,kann mir drei Stück davon direkt vor die Nase stellen und muss mich nicht gross bewegen um an denen plus meinem anderen Kram rumzufingern.Finde die auch gut bedienbar,selbst der JP08 geht gerade so noch aber ich gebe zu,dass das Sweetspotting da schon herausfordernd sein kann.Aber bei JU oder SH?Für mich völlig i.O.

    Danke für den ausführlichen Test,klingt wirklich gut und wird hier auch bald sein Plätzchen bekommen.Ein 1:1 Test wäre noch das Tüpfelchen auf dem i gewesen aber das holen sicher noch andere nach.Das im Artikel verlinkte fand ich noch nicht so spannend bzw.aussagekräftig.

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      drecksound

      Sollen etwa nur noch die einen Kommentar abgeben dürfen, die dieses Spielzeug gut finden?
      Es hat sich auch das Wettern gegenüber den Kritikern ausgelutscht.

      Aber immer schön mit dem Strom schwimmen, kuschen und den Konsumsklaven verkörpern, der alles so hinnimmt, wie es ihm hingereicht wird, gell? Wir schaffen das schon!

      Ich kaufe mir keine Boutiques, würde es aber vielleicht tun, wenn die Größe stimmen würde. Und genügend andere Leute sicherlich auch.
      Wir kritisieren nicht das ganze Gerät. Jeder soll damit auch machen, was er will. Und wenn es zum Teig kneten benutzt wird.
      Es ist aber nicht legitim, nur eine Einbahnstraßenmeinung zuzulassen, und als Folge dafür schon fast diskreditiert und stigmatisiert zu werden, wenn es (politisch) nicht korrekt genug abläuft, so dass einem Kritiker schon Beleidigung usw. unterstellt wird, so dass sich unter diesem Totschlagargument kritische Meinungen, Sarkasmus, Ironie usw. mehr und mehr verbieten lassen.
      Seid doch froh, wenn Ihr wachrüttelnde Stimmen vernehmt.

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        fkdiy •••

        Achtung: Leute denen der Boutique-Formfaktor gefällt sind mit dem Strom schwimmende Konsumsklaven. Ja, so einfach ist das!

        Wenn man aber wie ein echter Mann an Fullsize-Reglern dreht, und deswegen vermutlich vom Verfassungsschutz überwacht wird, dann darf man sein bei H&M gekauftes Che Guevara Shirt stolz wieder anziehen und by amazona gegen das versiffte Establishment wettern.

        Gute Nachrichten also.

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        fmq75

        Kritik in allen Ehren aber Deine vor Frust und Beleidigungen strotzenden Kommentaren braucht kein Mensch.Roland muss Dir wirklich mächtig auf den Senkel gestiegen sein so wie hier Du am Rad drehst.Versuche aber doch bitte nicht die Leute,die es wagen Spass mit den Kistchen zu haben, runterzuputzen,Was soll sowas?Sicher hätte ich an den Kisten auch was zu kritisieren aber es ändert ja nichts daran und für mich (und viele andere auch) überwiegen immer noch die positiven Aspekte.Und schon garnicht würde ich mich hinstellen und meine Gülle auf die kübeln, die mit meiner Meinung nicht konform gehen.Und sich dann noch als den Heilsbringer darstellen.Ich würde ja sagen hier möchte jemand ganz klassisch trollen aber Deine Kommentare sind so überzeichnet,das sie eher wie die Karrikatur dessen wirken.Nichtsdestotrotz sollte die Moderation das langsam mal unterbinden.Du hattest ja jetzt Deine 5 Minuten Ruhm.

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          richard AHU

          Du liebe Zeit. Ich bevorzuge diese Format ja auch nicht, aber es ist ja nicht so das irgendjemand zum Kauf der Geräte zwingen würde oder wie hat man die übellaunigen Ausbrüche von Dreckssound hier zu interpretieren?

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    dilux AHU

    blau und rot sind auch original farben; das sollte man schon wissen, wenn man so einen testbericht schreibt.
    mir persönlich ist der testbericht ein wenig zu ausführlich; man muss jetzt nicht jede einzelne funktion in einen eigenen absatz packen, das kann auch mal in einem nebensatz erwähnt werden.
    die soundbeispiele gefallen mir sehr gut, die sh-01a bringt klanglich ein ordentliches pfund mit (wie auch das original).
    die formfaktordiskussion ist mittlerweile obsolet; wers grösser braucht – und vielleicht unbedingt auf analog besteht – greift zur bassstation 2, die kann nach wie vor sehr gut sh.

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      Markus Harsani RED

      Hi dilux, mir war schon bewusst dass es den Roland SH-101 auch in rot und blau gegeben hat (Angeblich gab es sogar eine weiße Sonderedition), aber ich dachte der „Graue“ war der erste der auf den Markt gekommen ist. Der Sh-101 in Grau war der erste Synthesizer den ich überhaupt unter den Fingern hatte als ich 14 war (1990), und möglicherweise hat mich dieses „Happening“ dazu bewogen zu glauben das dies die „urspüngliche“ Farbe war. Danke aber für den Hinweis, und bei nächsten Berichten werde ich etwas achtsamer mit der Wortwahl sein wenn es verschiedene Color-Editions von Geräten gibt. Dank ACB werden die SH-01a hoffentlich auch alle gleich klingen – Hoffentlich geht nicht demnächst die Debatte los geht ob nun der graue, rote oder blaue analoger klingen :-)

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    Tyrell RED

    Und damit ich da auch mal meinen Senf dazu gebe: Sound ist toll, aber ich persönlich kann den Miniaturen auch nichts abgewinnen. Ich denke aber, dass ist der Zeit geschuldet. Die Volcas strotzen jetzt auch nicht gerade durch physische Präsenz ;-)

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    NicGrey

    Als 2010/2011 der Tinysizer von Anyware Instruments vorgestellt wurde (Zitat: «Das Modularsystem für die Handtasche. Das ist ja sowas von genial.»), waren die Reaktionen deutlich gelassener und mehrheitlich positiv. 42 Potis auf engstem Raum (etwas grösser als DIN A4), 350 Buchsen, bzw. Patchfelder im Macro-Format, das Ganze für stolze 1600 Euro. Scheinbar sind/waren Modular-User deutlich relaxtere Zeitgenossen. ;-)

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      amazonaman AHU

      Genau das richtige Modell falls die Arche Noah notwendigerweise mal wieder ausdrücken sollte, dann nehme ich mir ganz entspannt irgend ein tinizer oder boutique mit und machen dann locker eine flockige EDM Party aufm Boot. Und klar Genesis läuft auch zwischen durch.
      Solange das aber nicht der Fall ist, bleibe ich bei meinen großen Sachen.

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      Markus Harsani RED

      Irgendwie ist der Formfaktor der Bedienelemente auf kleinstem Raum nichts wirklich neues von Roland : Man erinnere sich an den PG-800 für den Roland JX8P. Die User sind damit auch klar gekommen, und es scheint ihrem kreativen Schaffen nicht im Wege gestanden zu sein. Hatte diesen auch gehabt, und war froh das Gerät nicht über die Softbuttons bedienen zu müssen. Damals waren mir die Längen der Regler völlig egal, und man konnte ganz vernünftig damit arbeiten.

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    Kari

    Bezüglich der Größe von den Boutique Geräten: Die Volcaś sind nicht halb so groß und trotzdem sehr beliebt! Würden die Dinger soviel kosten wie die boutique Geräte wär die Situation eine ganz andere. Fakt ist doch das man für den Preis von zwei bis drei Boutique synths eine ausgewachsenen Synthesizer bekommt der je nach Modell viel mehr kann! Wenn man bedenkt das man ein minibrute für weniger als ein Boutique Gerät bekommt… Für ein paar Euro mehr bereits JD-Xi (bestes Preis „Leistungs“Verhältnis meiner Meinung nach, + klingt verdammt gut!)
    Was die ewigen Diskussionen über zu kurze fader usw an geht. Bitte weiter so. Nur so besteht die Chance das Firmen wie Roland erfahren was sich die Kunden wirklich wünschen. Wenns nach mir gehen würde, würden sich die „großen“ Hersteller mehr auf denn digitalen Bereich konzentrieren und mal eine Alternative zum Virus erschaffen… Ich hoffe das die nächste NAMM uns diesbezüglich überraschen wird. Naja wenigstens kommt ja noch der quantum von Waldorf. Hoffentlich nimmt dieser Trend eine andere Richtung an, eine Richtung in die Zukunft wo Innovation und neue Synthese-formen mit Profit belohnt wird.

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      mort76

      …das Resultat wären dann normal große Synths zu einem normalen Preis.
      Und das ist jetzt nichts, was es nicht schon zigfach gäbe…

      Wer mehr Geld für größere Fader ausgeben will, kann das problemlos tun.

      Heute gibt es sehr viele Musiker, die nur mit Softsynths gearbeitet haben, und für DIE ist das schonmal ein Fortschritt.
      Der Kauf großer Sammler- und Prestigesynths steht bei diesen Musikern nichtmehr im Vordergrund- man sieht das alles eher praktisch.

      Wenn man aus DER Ecke kommt, sieht das so aus: man ist es gewohnt, für jeden Zweck den passenden Softsynth zu haben, und mit keinem wirklich VIEL zu machen- und da paßt das Konzept.
      Eine fummelige Bedienung ist man da dann auch schon gewohnt…so, wie WIR es gewohnt sind, beispielsweise auf MIDI zu verzichten.

      Also, ich finde, hier wird eine Lücke gefüllt.
      Aber eben nicht für jeden.
      Und für JEDEN gibt es nun was passendes, bezahlbares auf dem Markt- im Gegensatz zu der Situation vor ein paar Jahren noch.

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        Kari

        Gut argumentiert. Ich freu mich ja das es mittlerweile Synthesizer in allen möglichen Preisklassen gibt. Auch verstehe ich das „Innovation“ für jemanden der Plugins benutzt wahrscheinlich anders aussieht als für jemanden der Hardware Synthesizer benutzt. Ich habe nur einwertig das Gefühl das die Entwicklung moderner Hardware synths momentan etwas zu kurz kommt.(Natürlich gibt es Ausnahmen). Ps. Wie bereits weiter oben erwähnt kann ich mir vorstellen mir irgendwann den sh-01a zu kaufen, finde allerdings das die 400€ verhältnismäßig sehr teuer sind! Für 300 würd ich ihn sofort bestellen!

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        Kari

        XD Sehr schön! Eine 303 die groß genug ist das mehrere Leute gleichzeitig benötigt werden, ist auch Innovation bzw. ganz klar die Zukunft wegen der Größe ;) Aber ich versteh schon das „neu“ nicht unbedingt besser klingt, die 303 von damals klang gut, klingt gut und wird auch immer gut klingen. Hätte damals nicht jemand die wahnsinnige Idee gehabt einen Bass Spieler durch eine Maschine zu ersetzen gäbe es keine 303, kein Acid House usw… Oder wäre es besser gewesen von Roland einen echten Bass im Kleinformat zu erschaffen? Ps. Man beachte der Typ mit dem kleinen volca hat genauso Spaß wie diejenigen die mit der gigantischen 303 spielen. Soviel zur Größe ;)

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    Kyotonic AHU

    Wenn SH-101, dann entweder das Original und/oder analoge Imitate wie der obergeile Atlantis. Für alles andere gibt es Plugins, teilweise sogar umsonst (TAL). Da braucht es keine Mäuseorgel für Kleinfinger. Der LuSH-101 kostet derzeit 139€, kann aber schon mal nur 50€ bei einer Aktion kosten. Der ist sogar 32-stimmig! ;)

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    High Viscosity

    Für die Mobile Generation ist das genau das richtige Instrument, um es, mitsamt K-25M spontan mal ins Urlaubsreisegepäck zu schummeln, damit man am Strand, während die Freundin shoppen geht, ein Bisschen mit Klängen, die man seit Jahrzehnten liebt, musizieren kann. Dafür würde mir niemals einfallen, meine echte SH-101 in den Rucksack zu stecken (wäre zu auffällig und zu schade). Im Studio oder auf der Buhne natürlich absolut unbrauchbar, aber scheinbar gibt es die alten Geräte ja auch bald als Plug-Out für das System-8 oder als Plug-In für die DAW am PC. Und für Liebhaber gibt’s auch noch die Originalgeräte am Gebrauchtmarkt. Die sind natürlich unersetzlich, aber das war ja wohl auch garnicht die Absicht bei der Entwicklung dieser Boutique Produkte. Als größtes Manko würde ich als Sound-Tüftler das Fehlen der analogen Eingänge CV/GATE betrachten. Als größten Vorteil im Home-Studio würde ich MIDI ansehen, weil: synchronisier mal eine alte 101 mit Deinem Sequenzer! Das ist nicht ganz trivial. Muss man sich natürlich anschauen, ob das jetzt auch wirklich fehlerfrei funktioniert. Es wird viel versprochen, aber bei so kurzen Innovationszyklen wird schon mal gern der ein odere andere Bug als Feature verkauft oder ganze Systeme durch Featuritis unbrauchbar gemacht. Das merkt man dann erst nach längerer Zeit in der Praxis.

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      PolyBoutique

      Sorry , es benutzen wirklich bekannte DJ‘s in ihren Studios Boutiques! Was Du erzählst ist einfach dein Ego der sich Zuviel einbildet weil er das Original zu stehen hat!
      Ich glaube auch eher nicht das die meisten das Gerät am Strand mit nehmen würden!

      Viele geile Hits sind in weniger geschaffen worden als viele denken… oftmals wurde nach dem Erfolg das Studio teurer etc. half jedoch nicht immer… ;-)

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    tomk •••

    Also ich halte ja wirklich nichts von diesen ganzen Roland-Mini-ACB-Dingern. Aber die SH01a finde ich jetzt ansprechend. 4stimmig – Arp – aber vor allem der Sequencer mit CV/Gate out und Clock in.
    Is ne Überlegung wert.

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        tomk •••

        Mein Modularsystem ist voller Miniklinken, stört mich null. Im Fundus befinden sich hochwertige Mini/große-Klinke-Kabel, somit. 400€ hingegen ist schon ne Ansage, könnte aber das schielen auf eine 202 beenden.

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          elektrock ••••

          Hab mein Modularsystem vor Jahren verkauft und auch alles andere mit kleinen Klinken am Audio Output. Ansonsten bleibts um die Boutique Serie wirklich spannend und ich Glaube dass da noch einiges kommt weil sich diese kleinen Synthesizer gut verkaufen.

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    lightman AHU

    Danke für den Test und die wirklich tollen Soundbeispiele! „Das Ding ist zu klein! – „Nee, isses nicht!“ – „Isses wohl!“ – „Nein!“ – „Doch!“, usw., usf. Also alles wie immer, wenn ein neuer kleiner Synth vorgestellt wird, inklusive unangebrachte Breitseiten gegen angeblich dümmliche Musikrichtungen und deren Vertreter. Dabei hat die/der SH01a einiges mehr zu bieten, als das Original. Alter, vierfache Polyphonie mit ’ner 101, ist das nix? Für mich schon, ich hab jahrelang mit einer roten 101 gearbeitet, manchmal wenn ich mir mittels Sampler mit viel Kleinarbeit schöne polyphone Sequenzen davon erstellt hatte, wünschte ich mir eine polyphone 101, und jetzt ist sie da und klingt echt pralle in meinen Ohren. Wie man angesichts dessen, was das Ding an Sound und Features mitbringt, noch über so unwichtigen Quark streiten kann, geht mir nicht ein, manche Leute haben echt komische Prioritäten. Ich werd‘ mir das Ding jedenfalls auf die Wunschliste setzen.

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      Markus Harsani RED

      Vielen Dank für dein Kompliment zum Bericht und den Soundbeispielen ! Es hat mir einen enormen Spaß bereitet die Klangbeispiele zu erstellen – Dabei hatte ich das Gerät gerade einmal vor zwei Tagen gekauft, und wollte am liebsten alles aufnehmen was aus dem Teil herauskommt.Ja, es klingt gut – Und ja, es ist kleiner als das Originalgerät. Ein Hersteller wird sicherlich nie alle Zufrieden stellen können, und es wird immer Dinge geben die man hätte besser/anders machen können. Andererseits kann man heute auch auf allerlei andere Lösungen ausweichen, wie viele hier ja schon geschrieben haben : Arturia Mini/Microbrute, TAL Bassline-101, D16-Lush, etc. Es zwingt einen wirklich niemanden, den SH-01a oder anderes Roland Boutique Equipment zu kaufen – Muss letztlich jeder selbst entscheiden. Ich finde das Gerät wirklich Klasse, und es macht einen großen Spaß damit zu spielen – Und auf das kommt es mir am meisten an !

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    Kari

    Denkt ihr das Roland noch weitere Boutique Geräte raushauen wird? Wenn ja, welche „Klassiker“ gabs denn noch? Ich würd mich über denn JP-8080 freuen, ist allerdings allein schon wegen der Größe des Original sehr unrealistisch… Was denkt ihr?

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      fmq75

      naheliegend aufgrund der Stimmenanzahl wäre ja ein Jupiter 4.Aber auch Jupiter 6 halte ich für recht realistisch.Da gibts schon noch ein paar Möglichkeiten.Aber bitte nicht den JP 8080,den hatte ich mal und fand das war klanglich eher ein schwacher Versuch die alten Klassiker wiederzubeleben.Halt noch aus der Anfangszeit der VAs,damals schon gut aber heute doch schon recht deutlich hinter dem,was Roland schon mit System 1/8 und den Boutiques am Start hat.

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        Markus Harsani RED

        Ich könnte mir noch folgende Geräte als Boutique vorstellen : Alpha-Juno, Roland TR-606/707, Den Roland JD-800 in der Größe von vier Boutiques als „Special Edition“, Roland System 100m, SH-2000, SH-2 und SH-5…

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          Markus Harsani RED

          Super fände ich auch einen „echten“ Sampler im Boutique Format, mit einem großen Display wie dem A01, zusätzlichen Schiebereglern für ADSR-Hüllkurven, Filter und Verstärker – Das Ganze dann mit einer Emulation der Roland S750/770 Filter + DA Wandlung und als Speichermedium SD-Cards !

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            lightman AHU

            Jau, da wäre ich dabei. Die S760/770 Sampler sind tolle Teile, aber in der Boutique-Version bitte ohne Timing-Fehler beim Triggern von Multisamples und mit HDMI-Port mit einer neuen Version der Betriebsystemsoftware… das wär‘ schon was!

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          Kari

          JD-800 wär genial, aber wie du bereits geschrieben hast bräuchte es dafür die Fläche von zwei Boutiques. Mittlerweile würd ich Roland sogar zutrauen das sie noch ne 606/707 oder auch 727 auf den Markt bringen. Für das system100 gibts dann eine eigene Reihe aus Modulen, Modularsystem im Handtaschen Format ;) Sampler wäre erfrischend. Oder einen V-Synth im Boutique Format!

  26. Profilbild
    Codeman1965

    @ lightman •••• :

    DAS ist mal ein Kommentar, der für mich Hand und Fuß hat…! :-)
    Kann ja Jeder Bedenken haben, das Ding schlecht finden, es hochloben, wasauchimmer.
    Aber letztendlich muss ja Jeder selbst wissen, ob er das Teil für SICH gebrauchen kann oder nicht.
    Sich deswegen die Köppe einzuhauen, ist nicht wirklich zivilisiert…

  27. Profilbild
    aszent

    Es ist immer wieder dasselbe.. Irgendwas kommt auf’n Markt und es wird zerrissen. Ja, ich finde die Teile auch etwas zu klein, wobei ich tatsächlich nur mal die TR-09 als einzige Boutique-Kiste in den Fingern hatte. Das ging aber von der Größe her.
    Würde der/die/das SH-01a größer sein, wird über den Preis diskutiert.
    Anstatt hier sinnlos zu diskutieren schreibt doch lieber was höflich anständiges. Ansonsten schaltet eure Spielsachen an und musiziert damit ..und habt Spaß!

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    TobyB RED

    Hier läuft grade Imagination – Just An Illusion, mit einer 303 Bassline. Die Basslinie ist sicher nicht wegen des Formfaktors des Gerätes ein Klassiker geworden. Sondern wegen der Funktion und dem Sound.

    Und gemessen daran ist die SH01a sicher einfacher zu bedienen als eine JP08 Boutique. Und wiederum bezogen auf den Klang gibts bei beiden nichts zu meckern, ausser vielleicht das der MX-1 nur 4 USB Ports hat und nur einer Buspower hat.

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      dilux AHU

      hallo toby, der just an illusion-bass kommt von einem roland sh-1000, wir hatten diese diskussion schon im entsprechenden blue box-artikel…der erste (kommerzielle) auftritt einer 303 ist wahrscheinlich heaven 17s let me go…

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        TobyB RED

        Hallo Dilux,

        ich hatte mein Wissen aus einer Doku von Roland über die 303 und da wird auf die 303 verwiesen. Aber mir gings eher um den Sound weniger das Design :-)

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          dilux AHU

          tja, auch roland kann sich mal irren ;)
          diese doku würde mich sehr interessieren, kann man die im netz finden?

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              dilux AHU

              hallo toby, danke für den link, diese doku kannte ich jedoch schon, sie ist auch nicht von roland und der track von imagination ist „in the heat of the night“, wobei ich mir da auch nicht so sicher bin, ob das wirklich eine 303 ist, obwohl man das eigentlich auf der ganze platte denken könnte :) ich glaub aber schon, das tony swain hier tatsächlich wenig mit sequencern gearbeitet und vieles von hand eingespielt hat, was es natürlich noch viel wertvoller erscheinen lässt!
              nichtsdestotrotz bin ich ein grosser liebhaber der musik von imagination und besonders ihr remix-album „night dubbing“ ist für mich ganz grosses kino und ewige inspirationsquelle!

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                TobyB RED

                Hallo Dilux,

                die Altvorderen waren definitiv nicht unkreativ, wenn es um Lösungen für uns heute einfach erscheinende Lösungen von Problemen ging. Viele Bands haben damals einfach einen Sequencertrack auf dem Tape gehabt und gegen den Klick oder Beep gespielt. Und mit dem Sequencer Track dann die Gates/Sync der Elektronik gefüttert. Ich halte es auch für wahrscheinlicher das bei In the Heat of the Night andere Synths als die TB mitspielten, ich bin kein SH Experte aber die Bassline müsste so machbar sein. Wenn man strikt analog prozessiert bis zur DAW. Aus der kurzen Zeit der Pre MIDI Ära stammen ja viele Alben, die ich heute als Klassiker bezeichnen würde aber selbst da ist In the Heat of ein Highlight.

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      8 Bit Fighter ••

      Hi Toby,
      Die Bassline in Just An Illusion kam nicht vonTB 303.Der Song wurde Jan/Feb, 82 produziert. TB 303 kam erst im Herbst 82 auf den Markt. Der Bass wurde per Hand auf Roland SH 1000 eingespielt.

      It was a Roland SH-1000, a Boss Chorus pedal and a DBX 160 compressor.

      From Tony Swain, the man who played the bass, himself;

      „There has been much speculation about this subject but as I also played and recorded the bass lines it is time to put the record straight!

      The Bass was played using an early Roland SH1000 made in the late 70’s This was originally designed to sit on top of a Hammond Organ so it looked like one! This was a monophonic synth but would play two octaves at once so using a combination
      of square and sine waves an octave apart combined with a lot of wrestling with a portamento switch to get the slides this is how the bass lines were done. No sequencer was used at all on the bass lines just a lot of sweat and keeping time which was helped by me also being a drummer! The synth was recorded through a Boss chorus guitar pedal (blue type) and then compressed a lot through a studio dbx160 a really great vintage compressor.

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    slogen

    Ich finde die Boutique Serie ansich richtig geil, leider ist sie wirklich viel zu klein geraten. Gestern habe ich im örtlichen Store die TR 09 etc. ausprobiert und bin immer wieder an die benachbarten Drehregler/Schieber gekommen. Gerade bei LIVE JAMS hat man leider nicht immer die Ruhe um die winzigen Bedienelemente genaustens zu bedienen. Total nervig… Roland hätte die ganze Serie etwas größer machen müssen. Ich finde die größe einer TR8 super, aber etwas kleiner wäre auch noch ok. Ich freue halt derbe auf die TR08, aber auch hier wieder einmal zu klein. Ich frage mich bis heute, warum Roland die Größe gewählt hat? Ich habe keine besonders fetten Finger =)

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      Markus Harsani RED

      Wahrscheinlich hat die Marktforschungsabteilung die Konkurrenz beobachtet und sich gesagt : Kleine Geräte mit Potis sind gerade angesagt und passen zu 84,3% der angestrebten Zielgruppe – Lasst uns doch mal ausprobieren ob der kleine Formfaktor von neu aufgelegten Klassikern funktioniert – Schätze daß JP-08,JX-03 und JU-06 Testballons waren um zu prüfen ob das Format ankommt. Scheinbar tut es das – Auf dem Gebrauchtmarkt sieht man zumindest kaum Boutiques, und wenn dann zu teilweise recht hohen Preisen. Ich stimme dir vollkommen beim Thema Live-Einsatz zu : Da ist eine TR-09 schon etwas eng strukturiert. Speziell wenn man abrupte Reglerbewegungen machen möchte ist das nahezu unmöglich. Bei Roland SH-01a hingegen finde ich die Größe der Regler absolut OK, und würde mir auch Live zutrauen das Gerät einzusetzen.Generell würde ich sagen, dass TB-03, JU-06 und SH-01a die besten Live Geräte sein dürften, da die Regler alle recht gut bedienbar sind. Bin aber ohnehin kein Live-Player sondern habe das ganze Equipment nur zu Hause stehen, und da passen die Boutiques allemal von der Größe her.

  30. Profilbild
    Everpure ••

    Ich habe hier einen JU-06 und einen SH-01 bei mir auf dem Tisch und kann nur sagen: Da passt alles. Der einzige Grund, warum ich den SH-01 wieder hergeben werde ist, weil ich die rote Variante bestellt habe!

    Und ja, ich hatte auch kurz einen SE-02 hier stehen, den aber nach zwei Wochen wieder zurück geschickt. Warum? 1. Der Klang war super, aber passt nicht in mein Setup. 2. Die Potis sind wirklich arg klein und eng beieinander.

    Warum schreibe ich das? Weil ich finde, dass es einen entscheidenden Unterschied zwischen JU, SH und dem Rest gibt: Die Fader sind nämlich 1A zu bedienen im Vergleich zu den Potis bei den anderen Boutiques. Jedenfalls meiner Meinung nach. Und ja, das Format ist genauso dem Zeitgeist geschuldet, wie in den 80ern die ganzen dämlichen Folientaster (siehe: DX7, Moog Source, Roland JX-3p usw.) Wer das nicht mag, kauft es halt nicht.

    Dass ACB nicht genauso klingt wie das analoge Original – auch klar. Geschenkt. Ich gehe jede Wette ein, dass niemand von den ganzen Spezialisten hier und in allen anderen Foren heraushört, ob ein „echter“ SH-101 oder der Boutique SH-01 am Start war, wenn der Sound Teil einer kompletten Produktion ist. So what? Wichtig ist die Musik, die am Ende dabei herauskommt!

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    Marius Seifferth AHU

    Hervorragende Klangbeispiele und sehr ausführlicher Test, der eigentlich keine Fragen offen lässt! Ich denke auch nicht, dass es zu ausführlich ist. Immerhin konnte man in letzter Zeit auch öfter mal in den Kommentaren Fragen von Einsteigern und absoluten Neulingen entdecken, die sicher sehr dankbar für solche Artikel sind. Ich war es damals zu Zeiten von Keys und Keyboards jedenfalls – Bevor diese zu Beipackzetteln mit Kurztests mutierten.

    • Profilbild
      Markus Harsani RED

      Hallo Marius, vielen Dank für das Kompliment zu meinem Bericht – Das freut mich sehr ! Sicherlich habe ich einige Punkte sehr ausführlich beschrieben, aber ich wollte im Test auch auf Dinge eingehen die auf den ersten Blick nicht wirklich offensichtlich sind. Oh ja, Keyboard und Keys Magazin… Meine Güte habe ich diese früher verschlungen… Ich glaube mein erstes Keyboards Magazin habe ich 1991 gekauft, da war ich 15 ! Beim durchforsten der Kleinanzeigen damals gab es die 303, 808 , usw. zu lächerlichen Preisen – Leider wusste ich aber damals noch überhaupt nicht was eine 303, 808 überhaupt sein soll :-) Aufklärung brachte dann ein Besuch im lokalen (Dorf) Musikfachgeschäft an einem Roland E70 Alleinunterhalterkeyboard, auf dem es ein TR-808 Drumset gab.. Nun, so hat man sich eben damals Informiert ! Mal ganz ehrlich : Heute hat man doch als Musiker die Qual der Wahl, und prinzipiell sind die Preise für Equipment im Vergleich zu damals massiv gefallen – Wenn man sich überlegt was früher ein Akai S1100 gekostet hat… und dann hatte man aber erst noch keinen Mixer, Kabel, Effektgerät. Da sind DAWs mit VSTs und Kisten wie die Volcas/Boutiques doch heute ein echter Segen für jeden Einsteiger !

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        Marius Seifferth AHU

        Ich war auch (fast) 15 als ich die erste Keyboards Ausgabe gekauft hatte. Allerdings war das im März 1996. Und da waren die Preise der 303 schon jenseits von Gut und Böse :D Früher waren diese Magazine eine echt gute Möglichkeit, um etwas über Synthesizer zu lernen. Vor allem, da ja damals in den Testberichten und Workshops wirklich fast alles erklärt wurde, was man irgendwie wissen musste. Kann sich heute, in der Internet-Ära, kaum noch jemand vorstellen :D

  32. Profilbild
    Sudad G ••

    Schöner Testbericht! Bzgl. des Mini-Klinken-Problems bei der Boutique-Serie möchte ich anmerken, dass in Studiokreisen zwei Möglichkeiten kursieren, dieses Problem zu beheben. Möglichkeit 1 ist der Umbau auf 6,3 mm Klinken-Buchse(n), was bei den meisten Boutiques durchaus machbar ist, sofern man mit Bohrer und Lötkolben umgehen kann. Es gibt inzwischen einige Garagen-Firmen bzw. Umbauanleitungen, die einen Umbau anbieten. Oder Möglichkeit 2 die Anschaffung eines hochwertigen Miniklinken-Klinke-Kabels, um so den störanfälligen Adapter zu umgehen.
    Am einfachsten ist wohl Möglichkeit 2.

  33. Profilbild
    Kari

    Ich bin schwach geworden und hab mir gestern einen sh01a in rot vorbestellt. Nachdem ich das vst Plugin Tal Bassline und die System 1 Plug out Variante testen konnte und mir diesen Bericht (welchen ich sehr gut finde) mehrfach durchgelesen habe könnte ich einfach nicht widerstehen! Ich war erstaunt wie einfach man mit den Plugins im Handumdrehen wunderbare Bass Lines erstellen kann. Ich hab mich in denn Sound verliebt. Allerdings scheint es Lieferverzögerungen zu geben (mit denn Modellen in rot und blau) auch die graue Version war niergends auf Lager?! Hat irgend jemand bereits eine sh01a erwerben können?

  34. Profilbild
    • Profilbild
      Markus Harsani RED

      Habe auch eben meinen SH-01a über USB-Audio mit der DAW verbunden, und kann den niedrigen Pegel bestätigen. Ist aber verschmerzbar, da man in der DAW den Eingangpegel ja über spezielle „Gainer“ Plugins entsprechend verstärken kann – Rauschen tut ja nichts weil Digital. Ich habe es mit dem Plugin von Stillwell Audio namens „Bad Buss Mojo“ ausprobiert, und damit kann man den Eingangspegel super verstärken. Check mal deine DAW, da ist bestimmt auch ein Plugin dabei um den Eingangspegel anzuheben.

    • Profilbild
      dflt •••

      das find ich sogar gut so. bzw. besser als bei der tb-03. die ist über usb nämlich immer kurz vor’m clippen. vor allem bei hoher resonanz… also lieber ein bisschen leiser und dann nachhelfen.

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