G-Storm Electro 4023 VCF, ARP-like Filter-Modul

9. April 2019

Filter nach Odyssey MK I

Das G-Storm Electro 4023 VCF ist nicht das erste Filtermodul, das die Schaltung des ARP Odyssey MK I kopiert und wird auch bestimmt nicht das letzte sein. Der Klang des ARP Odyssey-Filters ist einfach zu gut, als dass er nur dem originalem Gerät vorbehalten bleiben soll.

G-Storm Electro 4023 VCF

G-Storm Electro 4023 VCFDas G-Storm Electro 4023 VCF ist mit einer Breite von 8 TE recht schmal, da es, inspiriert vom Original, mit Fadern anstatt Drehreglern arbeitet. Obwohl die Schaltung lediglich mit einer Flankensteilheit von 12 dB arbeitet, erzeugt das Tiefpassfilter eine sehr ausgeprägte Resonanz, wobei der Bassanteil auf bei hohen Resonanzwerten erhalten bleibt. Die Resonanz reicht auch bis zur Selbstoszillation, wodurch das Filer auch als Sinus-Oszillator verwendet werden kann.

G-Storm Electro hat sich für die Schaltung des 4023 VCF soweit wie möglich an den Originalaufbau gehalten, inklusive einer Re-Issue des Rochester CA3080 Operationsverstärkers, abgeglichenen, diskreten TO-92 Transistoren, 2N5459 FETs, einem Widerstand zum Temperaturausgleich für eine stabile Frequenz und sechs 20 mm Alpha Fadern. Mit Trimmpotis auf der Platine lassen sich die tiefste Frequenz und die Empfindlichkeit des Audioeingangs justieren.

Das Modul hat zwei regelbare Audioeingänge, die ab ungefähr 75 % des Regelweges beginnen, das Eingangssignal zu übersteuern, so dass sich den Klang wohl dosiert in die Sättigung fahren lässt.

Das G-Storm Electro 4023 VCF ist ab sofort über die Reverb-Seite des Herstellers erhältlich.

Preis

  • 128,73 Euro (umrechnungsbedingt)
 Beats  Keys  Studio  Vintage
Forum
  1. Profilbild
    iggy_pop  AHU

    „Der Klang des ARP Odyssey-Filters ist einfach zu gut, als dass er nur dem originalem Gerät vorbehalten bleiben soll.“ — Gerade das 4023 wird von vielen sogenannten Flachleuten als blechern, dünn und generell kacke beschrieben und nicht annähernd so ballsy und phatt wie ein Moog-VCF.
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    Was mal wieder zeigt, was von solchen Flachleuten zu halten ist.
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    Das sind dann auch die, die den Klang der in den späteren ARP Odyssey-Serien verbauten Filter über den grünen Klee loben, obwohl die keine Wurst vom Teller, geschweige denn: eine Glucke vom Nest ziehen. Sind aber 24dB, müssen also gut klingen.
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  2. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Bei der Längen-Angabe der Fader hat sich wohl eine Null zu viel eingeschlichen; 20cm-Fader würden auch kaum auf die Frontplatte passen…
    Die VCOs des Model D kamen auch dem Video schon mal gut gefiltert rüber, bei ca. 130,-€ ist dieses 4023 auch keine allzu hohe Investition.

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