Test: Roland Gaia SH-01, VA-Synthesizer

8. Mai 2010

Virtuell Analoges Kraftpaket

Weiß der Gaia, es hat einfach keiner damit gerechnet. Roland kommt mit einem neuen Synthesizer im „alten“ Stil aber selbstverständlich mit digitaler Technik auf den Markt. Um Gerüchten gleich vorzubeugen, es wird vermutlich generell nicht vorkommen, dass eine der großen Firmen je im Leben einen analogen Synthesizer bauen wird. Das hat verschiedene Gründe und wer daran Interesse hat, sollte sich in die Amazona -Aktion zum Themengebiet Analogsynthesizer kurz einlesen und sich äußern. Zurück zum Gaia SH01, der seit der Musikmesse eher unerwartet vorgestellt wurde. Der Namenszusatz SH-01 ist, anders als zuvor, deutlich kleiner. Vielleicht bedeutet dies ja durchaus etwas. Was kann er?

Und noch eine kleine Anmerkung der Redaktion: Einen ausführlichen Test zum Gaia-Software-Editor von ROLAND, finden Sie HIER.

Ahnenforschung Roland Gaia SH-01

Der alte Stil oder Namen suggeriert immer gern etwas. Besonders bei Roland, denn dort waren es oftmals Namen, die irgendwie an Jupiter 8, Juno 60 oder die SH-Serie erinnern und diese Tradition blieb bis zum JP8000/8080 auch erhalten (8 für 8 Stimmen, JP für Jupiter). Dieses Mal ist es aber nur ein „Nachname“, der an alte Tradition gemahnen soll – Roland Gaia SH-01.

Das Kürzel SH erinnert an die monophone klanglich vielgeschätzte Serie. An diese hat Roland bereits mit Roland SH-32 und Roland SH-201 mit digitalen Geräten erinnern wollen und mit Namensgebungen und Nachfolgern von Klassikern eher schwer getan (Roland MC-303 / Roland TR-909, Roland SH-32). Sicher auch, weil viele Erwartungen oft nicht befriedigt werden konnten und ein ganz anderes Gerät präsentiert wurde. Einige der Geräte haben heute durchaus ganz neue Freunde gefunden. Roland verwendet offenbar Bezeichnungen für ein Bedienkonzept oder eine Zielgruppe, nicht aber für eine Technologie oder einem bestimmten Klang und wechselt dies auch. Deshalb waren viele oft verwirrt, wenn sie einen Roland Juno G,D oder einen SH-32 ankündigten und der Klang und das Konzept anders war oder neueren Standards bei Sequencern nicht entsprach. Ein klassischer Analogsynthesizer namens Roland Juno 60 in Farben oder Namen erinnerte optisch an die heutige Workstation Juno G. Das hat etwas verwirrt und man hat dies wohl verstanden. Der neue Name GAIA klingt frisch, auch optisch ist er eher ein neuer Ansatz und nimmt die Bedienung der alten Welt mit. Was ist denn nun neu und was nicht? Neu ist sicher die recht ansprechende iOptik. Die Wahl für Schieberegler (genau genommen eigentlich „Flachbahnsteller“, im anglophilen Volksmund auch Fader genannt) dient enorm der schnellen Erfassung der gemachten Einstellungen der Hüllkurven und Modulationstiefen auf einen Blick. Im Vergleich zum SH201 ist das sowohl optisch als auch klanglich deutlich besser gelungen.

Roland GAIA SH01 – Nette Optik!

Rundgang Roland Gaia SH-01

Der Roland Gaia SH-01 ist ein aktueller Synthesizer. Er hat USB als MIDI und Audio-Einbindung, einen weiteren USB-Anschluss für die Speicherung der Klänge auf einen Stick, die üblichen Anschlüsse und eine recht pfiffig gesicherte Netzbuchse für ein externes Netzteil. Diese sichert vor seitlichem Herauszerren der Buchse, da sie eine Art Ummantelung hat und ist damit auch für den Bühneneinsatz und häufiges Verpacken gerüstet.

Einzig negativ zu vermelden ist das Fehlen der MIDI Thru-Buchse. Es ist auch in Finanzkrisenzeiten wenig nachvollziehbar, dass eine so günstige Buchse überhaupt weggelassen wird. Erfreulich ist übrigens, dass der Gaia den Preis des „Vorgängers“ SH-201 übernommen hat. Einen Fußpedalanschluss gibt es natürlich auch.
Der bunte SH-201 wirkte gegen den Gaia wie eine Ladung Lakritzschnecken-Konfekt gegen ein iPhone.

Konzept

Der Roland Gaia SH-01 besitzt im Gegensatz zum SH201 drei identische Stränge aus jeweils einem Oszillator, Filter und Verstärker, welche genau dem entspricht, was man am Bedienpanel sehen kann. Zu jeder dieser Stränge gehört ein LFO, der sich per Fader positiv oder negativ und gleichzeitig auf die drei Baugruppen desselben Strangs verteilen lassen. Der LFO besitzt eine Einschwingverzögerung bis er vollständig wirkt und 6 Wellenformen. Zwei dieser Wellen liefern Zufall mit Taktung, die anderen sind Standardschwingungsformen (Sinus, Dreieck, Rechteck und Sägezahn). Die Geschwindigkeiten sind gut skaliert, allerdings in Sachen Geschwindigkeit eher handelsüblich. Das mag etwas stark an der alten SH-Serie orientiert zu sein. Heutige Synthesizer sollten bei diesem Thema den LFO auch für schnellere Modulationen optimieren, da dies eine einfach zu handhabende Quelle für Klangänderungen wäre. Allerdings lässt er sich auch zur MIDI-Clock synchronisieren. Schnörkellos und übersichtlich. Interessant ist, dass es einen zweiten LFO gibt, der genau so arbeitet wie der Haupt-LFO.

LFO und Oszillator Bereich

Er ist in sehr alter Roland Tradition an das Modulationsrad gekoppelt. Der zweite LFO hat keinen Fade-In-Parameter, da prinzipiell das Wheel bestimmt, wie stark er wirken soll. Das Konzept ist übersichtlich, da Filter, Tonhöhe und Lautstärke je einen Fader haben. Generell sind die Modulationsfader eine Mittenrastung und können deshalb auch negativ eingestellt werden. Gegenläufige Modulation von Filter und Lautstärke oder Umkehren der Sägezahnrichtung ist deshalb eine einfache Übung für den Gaia. Haptisch unterscheidet man die beiden durch eine eine blinkende Wellenform-LED. Die Umschaltung erfolgt, wenn der Modulationshebel bewegt wird und die Shift-Taste dabei gehalten wurde. Falls man irgendwo ein Handbuch benötigt, dann maximal hier und lernt stets Shift zu drücken, wenn Dynamik, Mod-LFO oder D-Beam zugewiesen werden soll. Allerdings habe ich diese Anleitung noch nicht gesehen, es scheint wirklich damit bewiesen, dass man sie auch nicht braucht. Pluspunkt für den Gaia.

Nun weiter im Synthese-Strang, zum Oszillator. Dieser hat 21 Wellenformen und eine eigene kleine Tonhöhen-Hüllkurve mit Einschwingzeit und Abklingdauer (Attack / Decay). In der Pulswellen-Betriebsart ist erwartungsgemäß die Pulsbreite (Symmetrie) der Rechteckwelle einzustellen und die Modulation durch den LFO direkt daneben angeordnet. Dies ist ein bekanntes Andickungsmittel für Klänge. Diese beiden Fader PW/PWM haben bei anderen Wellenformen keine Funktion. Die sieben aufgedruckten Wellenformen haben jeweils zwei alternative Varianten gleichen Typs zu bieten. Auch die Pulsbreitenmodulation klingt drastisch anders.

So wie sich verschiedene Synthesizer unterscheiden, unterscheiden sich auch die Wellenform-Variationen voneinander. Nicht nur auf dem Oszilloskop. Einige klingen runder, andere schärfer. Sie sind selten genau mathematisch exakt.Auch nicht bei den digitalen Synthesizern. Einige sind als „High Quality“ Versionen gedacht, andere für weicheren Ansatz. Neben allen üblichen Grundformen gibt es die Roland-Spezialität Supersaw und Rauschen ebenfalls in drei Versionen. Wem einfaches Rauschen zu langweilig ist, dreht am Stimmregler und bekommt verschiedene Rauschfärbungen. Es erinnert an Filterung. Über die AD-Hüllkurve ist das sogar modulierbar. Schnelles Drehen erzeugt metallische Nebeneffekte. Die Modulation erinnert an ein etwas grober und erinnert an LoFi 8Bit. Wenn sie fest steht klingt alles normal. Wie immer lässt sich das prima missbrauchen. Die dritte Option erzeugt ein Knacksen. Es erinnert an einen sehr tief gestimmten Oszillator.

Filter und Amp Bereich

Filter und Verstärker

Das Filter des Roland Gaia SH-01 wird gleich mit einer ADSR-Hüllkurve geliefert und ist selbst ungeübten Synthesisten schnell durch das Layout erklärt. Es stellt alle gängigen Filtertypen mit 12- und 24 dB pro Oktave Flankensteilheit bereit. Tief, Band- und Hochpass dürften in ihrer Funktion jedem bekannt sein. Besonders ist die „Peaking“ Betriebsart. Sie betont lediglich die Frequenzen um die Grenzfrequenz (Cutoff) etwas dezenter. Das ist eine Gelegenheit, um dezente Formantbetonungen zu basteln. Flächen und Stringsounds, aber auch stimmähnliche Klänge, profitieren davon. Hervorragende süße 70er-Resosounds lassen sich übrigens auch damit bauen. Besonders die 12 dB pro Oszillator-Version klingt sehr freundlich-sanft. Die steilere Version klingt ebenfalls ein wenig edler als ein normales Tiefpassfilter. Genau genommen ist es ja nur eine Resonanz ohne Filterwirkung und etwas Phasenverschiebung. Es ist zudem eine gute Idee, das eher selten verwendete Kerbfilter zu ersetzen oder „neu zu erfinden“. Historiker werden bemerken, dass Roland Synthesizer der JV Serie das schon früh angeboten haben und mit dem JV1080 eingeführt wurde. Damals eine der besten Optionen für Streichersounds aus dem Rompler.

Die Lautstärken-Hüllkurve ist ein Standard-ADSR-Typ und identisch mit der Filterhüllkurve. Die Hüllkurven reagieren gutmütig und ähnlich wie die JP8000-Serie oder der V-Synth. Auch hier ist die Geschwindigkeit mit diesen beiden Modellen identisch. Auch hier liegt die Stärke sehr bei Klängen, die französische Gruppen wie Air oder Daft Punk gern einsetzen. Ganz klassisch.

Schichtbetrieb

Wenn der Roland Gaia SH-01 etwas in echter alter Roland-Tradition hat, ist das neben den bipolaren Fadern das Schichtkonzept. Der Gaia erinnert etwas an den JD800, den D50 oder die JV-Serie oder gar die aktuellen Fantome. Er hat jeweils Taster zur Anwahl einer oder mehrerer Layers und je einen zum aktivieren. Roland nennt diese OSC-Filter-Amp-Schichten „Tones“. Kopieren der Schichten sind ebenso möglich wie gleichzeitiges Editieren. Wem es leichter fällt, kann sich vorstellen er habe drei Oszillatoren. Allerdings hat er eben auch 3 Filter und eine Lautstärke-Steuerung pro Strang und kann deshalb jeden Strang vollkommen unabhängig einblenden. Das klingt zwar ein wenig nach dem klassischen Workstation-Prinzip, aber auch der Korg MS2000 und der Vorgänger SH201 hatten ein ähnliches Prinzip. Dort allerdings waren es nur zwei „Tones“. Eine Besonderheit gibt es allerdings noch. Die beiden ersten Stränge können Oszillator-Synchronisation oder Ringmodulation verwenden und ein Filter fällt dadurch weg (in Tone 1), wenn Sync aktiviert ist. Der dritte Strang bleibt unverändert und die beiden ersten leuchten gelb als Zeichen für diesen Zustand. Es handelt sich also immer noch um 3 Oszillatoren mit insgesamt 6 LFOs, 9 Hüllkurven und im Sync-Falle mit 2 Filtern. Ohne Sync sind es 3 Filter. Es bietet sich an, mit den Schichten unterschiedliche Klangelemente nachzubasteln und sicher mehr als ein Jupiter 6 je hätte schaffen können. Damit lässt sich einiges anstellen und ist auch für Leute, die nicht in „Layers“ denken sehr durchsichtig dank der Oberfläche.

AMP-Bereich des Gaias

Ein Pfund Abgefahrenes

Es gibt einen Manual-Knopf, der die aktuelle Stellung der Bedienelemente direkt umsetzt, wie sie sind. So lassen sich auch ganz natürlich Sounds bauen. Eine übersichtlichere und intuitiverer Grundgestaltung kann man faktisch nicht machen. Das hier ist ein echtes „what you see is what you get“ (WYSIWYG)-Ding, auch wenn nicht jeder freiwillig gern medien-menschisch spricht. Deshalb kommt er auch ganz ohne Display aus. Bestenfalls ein Namensdisplay könnte man vermissen oder eben den zweiten LFO gleichzeitig im Blickfeld zu haben. Die Klänge werden nach alten Saurier-Gesetzen und wirklich sehr alten Bienensprichworten über die magischen 8 Taster angewählt. Insgesamt sind es 128 Sounds. Sie sind in User und Preset unterteilt. Ob die Presets alle so toll sind, dass man sie nie löschen mag, lässt sich anzweifeln. Aber sichern kann man auch auf den USB-Stick. Der Vorteil liegt dabei auch darin, dass es die sicher noch eine Weile gibt und Cards wie SD oder Smartmedia eher „altern“.

Dieser 37-Tasten Synthesizer ist in Form und Größe für die Bühne perfekt geeignet. Sehr einfach lassen sich Modulationshebel und Anschlagdynamik zuweisen, indem man am passenden Regler „wackelt“. Das geht auch ohne einen Ton zu spielen. Ziemlich überraschend für einen Synthesizer dieser Art sind die 64 Stimmen. Und er hat nebenbei auf 15 MIDI-Kanälen eine komplette GM (General MIDI) Klangerzeugung auf Samplebasis, inklusive eines Drumsets auf Kanal 10. Diese sind skurrilerweise nur über externe MIDI Signale herauszulocken. Die Qualität dieser Klänge ist gar nicht mal schlecht, aber man kann daran nicht mehr verändern als das, was der GM-Standard vorschreibt. Es ist auch nur ein Drumset vorhanden. Damit lässt sich schnell mal eine Demo basteln. Eine wirklich zielgruppennahe Idee im europäischen Denkmuster ist das vielleicht nicht, aber Roland hat das vermutlich nicht viel gekostet. Es ist halt drin. Ganz nach dem Motto „wer weiß wozu ett jod is“.

DBeam und nochmal Auswahl der Tones, hier ist Sync oder Ringmod an, deshalb gelb…

Und weiter im Roland Gaia SH-01

Wieder sehr auf dem Boden ist die Effekt-Sektion. Sie besteht aus vier Gruppen von Effekttypen. Diese lassen sich jeweils über eigene Taster aktivieren. Sie sind fest am Ende der Klangkette angelegt. Die GM-Sektion ist davon übrigens abgeschottet, sie ist eben ein Extrabonbon. Die erste Gruppe bietet LoFi- und Verzerreffekte, die zweite Modulationseffekte auf Basis kurzer Echos (Flanger, Phaser, Pitchshifter) und der dritte Block sind Delay-Effekte, die auch zum Tempo synchronisierbar sind. Dahinter befindet sich noch ein Hall und ein davon unabhängiger Bass-Boost-Taster, der das macht, was von ihm erwartet wird, er verstärkt den Bassbereich. Über die Shift-Funktion können weitere Effekt-Parameter erreicht werden. Etwas schade ist, dass die drei Layers nicht getrennt per MIDI angesteuert werden können, es ist eben eine Einheit. Dafür sind vier Effektsektionen sicher nicht übel.

Sonderspielzentrum

Der Roland Gaia SH-01 hat einen kleinen Sequencer an Bord. Es gibt 8 Speicher dafür, die maximal jeweils 8 Takte aufnehmen können. Es wird alles aufgenommen, was in Echtzeit gespielt wird. Controller, Töne und Modulationsrad oder D-Beam Bewegungen in jedem Layer. Wer einen reinen Modulationssequencer braucht, der nimmt genau diese auf und kann sie dann später beim Spiel laufen lassen und sie als helfende Hände einsetzen. Das Prinzip ist direkt und einfach.

Batterien reichen auch…

Der D-Beam ist ein weiterer typischer Roland-Controller, der mit Entfernung der Hand zum Sensor jeweils einen Parameter pro Layer steuern kann. Einen eigenen Knopf für schnelle Zuweisung haben Lautstärke und Tonhöhe. Vielleicht, weil Theremine ebenfalls diese beiden Parameter steuern können? Wirklich interessant ist die freie Zuweisung des D-Beam zu allen Klangparametern. Auch die Effekte können so gesteuert werden. Die Layerauswahl-Taster dienen dabei auch als Schalter für den entsprechenden Synthesizerstrang und schalten die D-Beam Kontrolle individuell ein und aus. Somit sind es 3 Parameter, die steuerbar sind (einer pro Layer). Ein kleines Gimmick ist übrigens auch noch bei Doppelklick auf die Pitch- oder Volume Taster des D-Beam eingebaut. Damit kann man eine Bassdrum oder eine Art Orchester-Hit Sound abspielen, wenn man die Hand ruckartig in Richtung D-Beam bewegt. Also eine Art „Luftschlagzeug“ für den Notfall.

Lady Gaia SH01

Was wäre ein Roland-Synthesizer ohne einen Arpeggiator? Nichts, deshalb hat auch der Gaia einen. Die Muster sind fest und wie die Sounds in 8×8 Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe entspricht dem, was ein normaler Arpeggiator tun würde und weiter hinten gibt es andere Rhythmen und Melodie-Muster, die abgefeuert werden können. Vielleicht wäre der Begriff Phrasen-Arpeggiator sogar angemessener.

Sehr „japanisch“ ist ein Anschluss für ein Audiogerät. Ein rudimentäres Filter gibt es auch, welches bestimmte Bereiche der eingespielten Musik ausfiltern soll. Gedacht hat man da wohl an Stimmenauslöschung für Karaoke und ansonsten an einen einfachen Playback-Liveact, der vom „MP3-Player“ kommt. Anders gesagt handelt es sich um einen Audioeinspielweg, der jedoch einfach nur über den Gaia-Audioausgang wiedergegeben wird.

Schlussfreude

Bis zum Schluss sind zwei Informationen noch nicht gefallen. Der Roland Gaia SH-01 ist sehr leicht, es ist ein reines Vergnügen ihn über Kilometer zu irgendeinem Gig zu schleppen. Der Hersteller gibt ihn mit 4.2 Kilo an, gefühlt ist es aber eher noch leichter. Er ist kaum schwerer als ein Microkorg. Allerdings ohne Batterien. So einen Batterieschacht hat er nämlich auch. Acht Mignon (AA) Zellen treiben den Gaia an, wenn man keine Lust auf Netzteile hat. Musik am Strand oder in der Eifel mit Drums von Rebirth auf dem angeschlossenen iPhone wird damit möglich. Übrigens gibt es Propellerheads‘ Rebirth (TR808,TR909 Drums und 2x TB303) wirklich als „App“. Nicht, dass hier jemand mich noch für kreativ halten sollte.

Klang

Der Roland Gaia SH-01 klingt nicht wie der Roland SH-201. Das ist auch gut so, denn der ist vermutlich wegen seines etwas muffigen Klanges heute nicht so erfolgreich gewesen und inzwischen nicht mehr erhältlich. Sein Sound erinnert wie schon erwähnt an den Roland JP-8000/8080 oder den V-Synth und damit eher weich. Auch er kann die klassischen Terrains dieser Maschinen reproduzieren. Future Pop / Neuer EBM und alle Randausleger sind nur ein Teil. Vielleicht erinnert auch einige der Name an Goa oder Psytrance und Trance? Vielleicht ist das ja kein Zufall? Aber wie alle Synthesizer hat auch der Gaia keinen Vertrag mit bestimmten Genres.

Fazit

Der Roland Gaia SH-01 hat 3 Stränge, der V-Synth und JP zwei, deshalb sind die Klänge auch nicht 1:1 übertragbar, aber der Grundsound ist sehr ähnlich und vielleicht sucht ja auch der ein oder andere nach einem JP-8000 mit mehr Oszillatoren und Filtern? Dies ist er. Das bedeutet, dass die Eignung für Flächen ziemlich voran steht. Die zackigsten Hüllkurven hat er nicht, dafür hat er sicherlich die gelungenste Oberfläche und einige sehr ansprechende Funktionen und einen sanften Sound (sofern man ihn nicht doch per Effekt böse macht. Das geht natürlich trotzdem). Er ist deshalb für Texturen, Verläufe, Flächen und Leads gut geeignet und allem, was den JP8000 bekannt gemacht hat. Wer für den Live-Einsatz oder als Keyboard für das heimische Klapprechnersystem auf der Suche ist, hat hier schon mal einen Kandidaten. Praktisch ist er jedenfalls, da der USB-Anschluss gleich MIDI und Audio einbindet und benötigt kaum Verkabelungsaufwand. Als Tipp sei noch gesagt, dass zum Testzeitpunkt noch keine Software fertig war oder eine Anleitung. Aber gebraucht habe ich im Test keins von beidem. Der Vorgänger bot einen VST/AU-Editor, der sicher auch früher oder später dazu kommen sollte – allerdings wird man den sicher nicht benötigen. Bei so vielen Reglern? Wozu? Vielleicht zum Sounds sortieren. Die kompakte Form ist immer noch selten zu finden, da viele Hersteller leider oft erst bei 5 Oktaven beginnen. Deshalb hält sich die Konkurrenz hier in Grenzen und ist zudem oft teuerer. In gleicher Größe fällt da nur der Korg R3 ein, allerdings hat dieser eine Menübedienung. Überhaupt ist die Bedienung ein großes Argument für ihn.

Durch die beiden LFOs pro Strang und das Schichtkonzept insgesamt lassen sich auch recht komplexe Klänge und sogar kleine selbst laufende Beatmaschinen oder seltsame Drones verbasteln. Die Resonanzfilter lassen sich übrigens tonal spielen und überhaupt scheint er da in seinem Element zu sein, wenn man ihn spielt und währenddessen den Klang verändert. Der spielbare „Kraftwerk-Zapp“ ist heute Standard. Man muss nichts aufzeichnen oder zwei Mal machen, da die Bedienung sehr direkt ist und man garantiert nicht nachdenken muss, in welchem Menü diese Funktion grade noch mal liegt. Ein direkter und unprätentiöser Melodie-Synthesizer ist perfekt für alle, die auf der Bühne wirklich jeden Sound per Regler oder Fader genau unter Kontrolle haben wollen. Der ist für Macher, für Bühnentiere und vielleicht auch für Leute, die am See oder in der Wüste mal eine kleine Performance abhalten wollen. Zumindest, sofern die PA auch batteriegetrieben ist.

Plus

  • Sehr intuitiv
  • Kompakt und Leicht
  • 3 Oktaven-Tastatur
  • Schichtkonzept ermöglicht auch komplexere Sounds
  • D-Beam und viel Kram für die Performance
  • Batterieschacht
  • USB-Anbindung
  • Peaking-Filter
  • Fader und Übersichtlichkeit
  • Design / Optik
  • Alternative Wellenformen und Rauchmodulation, Peaking-Filter
  • Sehr hohe Stimmenanzahl

Minus

  • Kein MIDI-Thru
  • LFOs und Hüllkurven könnten etwas schneller sein, wenn dies so ist wäre das volle Punktzahl.

Preis

  • 599 €
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    el-folie  

    Erster?!?

    Guter, umfangreicher Funktions-Test – Klasse! Ein paar Rohklänge OSC-Filter + Portamento ohne FX wären auch noch cool gewesen.

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      moogulator  RED

      Amazona hat ein gewisses Limit und beim hochladen muss man pro 7MB jedesmal warten. Hab noch mehr, hatte sogar die Waves aufgenommen, aber in einem Printheft meines Vertrauens taucht dann noch anderes Zeugs auf. Mann muss irgendwo halt mal aufhören ;)

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    Alex_KIDD

    Hallo an die Gemeinde,

    sehr schöner Test, danke…
    ich spiele auch mit dem Gedanken, den GAIA
    zu kaufen.

    Wie ist denn die Hardware?
    Tastatur soweit ok und angenehm zu spielen?
    Die Fader sehen nicht wirklich stabil aus.
    Klangpotenz ist ja nicht unbedingt alles.

    Wäre schön wenn dazu noch etwas gesagt
    werden könnte

    mfG

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      moogulator  RED

      Es gibt rel. wenig 3-Oktaven Tastaturen, da haben selbst die großen Hersteller wenig Auswahl. Sie ist nicht ganz auf dem Level wie der G2 aber die Remotes und so auf dem Markt erreicht es in jedem Falle und ist auch vernünftig bespielbar. Alle Demos sind übrigens von Hand gemacht. Kein externes Zeugs, ok ist auch nicht der musikalische Brecher. Aber wer 5 Minuten fingert kann das auch. Inkl Sounds machen.

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    XCenter  

    „Um Gerüchten gleich vorzubeugen, es wird vermutlich generell nicht vorkommen, dass eine der großen Firmen je im Leben einen analogen Synthesizer bauen wird.“ Gewagte Aussage. Ok, der Monotron ist kein ernstgemeintes Instrument, aber jetzt schon nah dran am neuen Analogsynth eines „Großen“. ;-)

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      moogulator  RED

      Digital ist einfach günstiger, analog ist immer speziell und nur für ein Modell nutzbar. Roland selbst hat das genau deshalb eingeführt. Wenn es mal sowas geben soll, gehen wir zusammen einen saufen, ich nehm nen Tee.

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        Zierenberg  

        An sich kann ich die prophezeiten Zukunftsprognosen und Zusammenhänge zwischen digital vs analog ja verstehen und nachvollziehen. Aber was bitte schön hat Roland eingeführt, Herr Mogulator?

        Doch nicht etwa digitale Philosophie ;-)

        Ach ja, und was war denn mit´m Andromeda A6?

        Gruß,

        RZ

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    Cord2

    Etwas schade, dass kein klanglicher Vergleich zum SH-32 gemacht wurde, wo doch sehr offensichtlich dieser als Ausgangsbasis benutzt wurde (z.B. Oscillator variations, Filter Peaking).

    Kann auch dem Vergleich SH-201 und JP-8k nicht zustimmen. Die beiden koennen identisch klingen, wobei der SH-201 Filter ein bisschen mehr Pepp hat und weniger nasal klingt. Die groessten klanglichen Unterschiede sind durch die Effectsektion bedingt, wo der JP Delay&Chorus und der SH Delay&Reverb ausweisst. Soweit wenigstens mein Eindruck nachdem ich beide fuer Monate nebeneinander spielen konnte.

    Anonsten ein schoener Test. Danke!

    • Profilbild
      moogulator  RED

      Das liegt daran, dass mir kein SH32 zur Seite stand, aber im Kopf abspielbare Samples mir dabei halfen. Kann aber sagen, dass ich dessen Spectrum-Samples toll fand, der Gaia kann aber sonst eher mehr. Nein, die Engine ist very V-Synth und JP8000. Der SH32 und SH201 sind Offsprings dieser Engines. Was halt mit dem damaligen Zeug ging (DSP Kraft). Deshalb habe ich das als die Basisplattformen gefiniert.

      Die Engines werden idR angepasst und klingen deshalb auch schonmal anders. Das ist zumindest meine Einordnung. Danke für den Input.

      Es stimmt aber, dass sie nicht IDENTISCH klingen, denke dies ist auch erkennbar: SH201 etwas muffiger und schwurbliger, SH32 schärfer und vielseitig durch die Samplespektren. Das sollte man bei VAs generell immer haben, wenn nicht sogar Sampling, sieht man an 2 Herstellern, dass so was auch geht/ginge ;)

  5. Avatar
    AMAZONA Archiv

    also koennte man fuer einen layer das gm modul einsetzen inklusive filter ect ect funktion dann haette man sowas wie ein d-50 2010…
    haette ich nich den v-synth wuerd ich zugreifen…

  6. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    ich setz mich kurz mal für den sh201 ein ^^ ja, die presets klingen alle ein wenig nach plastik. einem echten synth-pro sollte dies nicht stören, da man mit jedem synth irgendwelche kranken, abgefahrenen sounds hinbekommt. besonders mitm sh201. ihr müsst euch nur anstrengen ^^

    so, dann zu rebirth aufm iphone: hab ich auch. nennt sich iSyn (meine ex hieß Aysin, spricht man gleich aus *heul*) und kostet ein paar euro. hat aber 1 drummachine mit diversen presets von simmons bis hin zu lynn oder 808 oder 909. an den sounds kann man noch schrauben. und von wegen 2 x tb 303. dass sind 2 x monophone synths mit ner menge guter presets, auch an denen kann man schrauben oder eigene erstellen. ein musthave für kreative köpfe…
    hab das auch mal bei einem lied von mir benutzt. sehr gute klangqualität.

    der gaja klingt sehr interessant. ich weiß nur nicht, ob ich ihn brauche. er scheint alles zu haben, was ein mittelklasse synth braucht.

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    Filterpad  AHU

    Kann das sein das der Link >Hersteller Roland< nicht funktioniert, oder ist das nur bei mir so?! Optisch find ich den GAIA sehr ansprechend, aber wiso wird er immer mit dem JP80XX verglichen (mal abgesehen von VA)? Ich finde das da klanglich wirklich Welten dazwischen liegen - vom Klangbild her als wie auch vom Fettgehalt. (sorry)

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    dieter198

    Ich habe den GAIA bei der Musikmesse ausgiebig getestet. Für mich war er das einzige wirkliche Highlight auf der Messe. Die Bedienung ist super, da es für fast jeden Parameter einen eigenen Regler gibt.
    Ein VST-Editor würde trotzdem durchaus Sinn machen, denn so würde der editierte Sound automatisch mit dem Arrangement gespeichert werden. Das würde dann auch den einzigen wirklichen Schwachpunkt der mir auffiel, aufheben:
    Nämlich, dass es nur 64 User-Programmplätze gibt.
    Wird über USB wirklich Midi und AUDIO übertragen? Dann könnte der GAIA sogar dem Virus TI Konkurenz machen.

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      tompisa

      das einzige „wirkliche“ Highlight auf der diesjährigen MusikMesse war -zumindest für mich- der Radikal Accelerator. Gaia ist zwar ganz nett anzuschauen, aber klingt wie fast jede andere Tischhupe auf diesem Planeten: Dünn, schwurbelnd, nach Plastik. Jedes 5 cent PlugIn klingt ähnlich, wenn auch ohne Hardware Drumherum. Sorry Mogulator, aber ich verstehe nicht , warum das Teil von Dir ein „Sehr Gut“ erhält, für mich ein einfaches „Gut“.

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        dieter198

        Im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Synths lässt sich der GAIA absolut und intuitiv und ohne Menüs bedienen. Der Klang ist Geschmackssache und hängt natürlich vor allem davon ab wie man den Synth programmiert.

  9. Profilbild
    YC45D  

    Der Gaia ist schon ein verlockender Synthesizer,und wenn der Arpeggiator seine Spielfiguren auch noch über Midi senden würde,ist er ganz vorn auf meiner Wunschliste.Ob das nun auch so funktioniert,ist aber leider nicht zu lesen.

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    Michael Kathke

    Hallo und danke für den tollen Bericht!

    Der Gaia kommt gerade zur rechten Zeit. Ich will nicht immer meinen 25kg Q mitschleppen müssen, aber auch nicht auf ordentliche und viele Knöpfe verzichten. Auf intensive klangschrauberei will ich (live) nicht verzichten ;-)

    Die Bedienung erscheint extrem pfiffig und durchdacht.

    Daher suche ich etwas < 1kEUR. (Alternativ: Korg R3, MophoKey, LittlePhatty, ...)Aber... 1. Wie reagieren die Potis/Fader beim umschalten der einzelnen Ebenen? Springen die Parameter bei Bewegung auf den Reglerwert, oder muss der aktuelle Wert abgeholt werden, oder?2. Kann eine Sequenz auch schrittweise (nach)bearbeitet werden.3. Werden die Parameter der Potis, Fader und des D-Beam auch via MIDI gesendet?4. 64 User-Presets scheint wenig. Wie viele 64-er-Sets können auf dem USB-Stick abgelegt und geladen werden (Ohne Display)?5. Vielleicht sind gar nicht so viele Presets nötig, da jeder Sound sowieso schnell gekurbelt ist? Wie bei den analogen ohne Presets. Ist das Sound-Bastel-Feeling durch den direkten Zugriff vergleichbar?Ich schraube gerade mit viel Freude an einem Korg 770 rum. Und ich vermisse tatsächlich keine Presets. Natürlich ist die Struktur sehr einfach aber es hat mich echt überrascht was damit zu bewerkstelligen ist.PS: Die GM Sektion kann man doch sicher mit einem einfachen Midikabel out->in erreichen. ;-)

    • Profilbild
      moogulator  RED

      Huch, sieht mehr aus wie ne Forumsfrage. Aber die meisten Sachen sind so wie es heute üblich ist:

      1) Keine Motorfader, normaler Jump Mode. Ich bevorzuge diese Reaktion auf einer Bühne übrigens, aber das würde ich niemandem aufzwingen wollen. Es klingt immer so wie die Fader gestellt werden, sofort ohne „Abholung“.
      2) Naja, es handelt sich beim Sequencer um ein simples „reinspiel“- System. Da ist mit Edits nicht viel zu machen. Du kannst es halt nochmal aufnehmen. Aber du kannst dubben, also drüber/dazuspielen und damit was aufbauen. Wäre also die Antwort sowas wie Jain? Ließe sich sicher noch ausbauen, ich hätt mich über ein Lauflichtsystem über die 8 Taster gefreut, so wie ich im SynMag schrieb. Aber es ist eine nette Zugabe.
      3) Selbstverständlich.
      4/5) Presets sind Werksklänge, fest. Wichtig ist nur der echte Speicher, den man überschreiben kann. Das sind jene 64 auf Stick oder int.RAM. Das sollte für eine Session knapp ausreichen ;)

      PS: Ich sag noch, dass ich ohne Anleitung gearbeitet habe, vielleicht gibt es eine. Aber nach besten Wissen war es das. Soundbau macht jedenfalls Spaß. Soviel dazu.. ;)

      Ich versuche mal alle eure Fragen in den nächsten Tests gleich vorher mitzubeantworten. Aber irgendwas fehlt immer ;)

  11. Profilbild
    Neven Dayvid

    Zumindest nach den schlaffen, pappigen Demosounds zu urteilen, entstaube ich aber mit Kußhand meinen über 10 Jahre alten Yamaha An1x.
    Roland zehrt doch nur noch vom alten Ruf.
    Sogar manche 5 Jahre alten Softsynths klingen analoger.

    • Profilbild
      Michael Kathke

      Ich bezweifle auch das er bei 64 Stimmen eine überragende Rechenleistung je Stimme aufbringen kann. Ein Micron(2004) oder ein Korg R3(2007) haben nur 8 Stimmen vorgehalten. Entweder hat Roland extrem verbesserte DSPs verbaut und/oder die besten Algorithmen…?

      Ist mir aber auch egal. Wen der Klang und die Möglichkeiten gefallen ist es doch in Ordnung! Eine SIDstation ist eben auch Geschmacksache. Ich finde die Vielfalt gut. Und wenn der Gaia nur dazu dient das andere Hersteller nachziehen und es wieder etwas besser machen. Ich freue mich auf jedes neue Gerät. Es zwingt mich ja keiner es zu kaufen.

  12. Profilbild
    filterfunk  

    Sicherlich ist das Teil für den aufgerufenen Preis ok, und das Oberflächenkonzept scheint auch gelungen zu sein. Dennoch ist es ein Armutszeugnis für eine Traditionsfirma wie Roland, in Sachen Synth-Neuentwicklungen nur noch auf dem lowcost Segment vertreten zu sein. Machen wir uns doch nichts vor: Für den Preis gibt es noch nicht einmal eine gute Tastatur, wie soll denn dann die Kiste „vollwertig“ sein? Noch schlimmer finde ich aber, dass konzeptionell gar nichts unternommen wird, um Hardware-Synths aus der Sackgasse zu bringen.
    Mit dem iPhone beispielsweise kann ich mittlerweile Anwendungen jenseits des eigentlichen Verwendungszwecks des Gerätes steuern. Der Gaia kann noch nicht einmal als VST plugin integriert werden. Sicherlich hat das iPhone einen ungleich größeren Markt.
    Aber ohne das Aufbrechen der starren Konzepte, wird es – wenn überhaupt – weiter nur noch aufgewärmtes mit bunter und minderwertiger Hardware geben. Aber das wird immer weniger davon überzeugen, Hardware-Synths zu kaufen! Denn die Entwicklung im Software Bereich setzen nicht nur Standards in Sachen Preis, sondern auch hinsichtlich der Funktionen, Flexibilität, Schnittstellen, etc…..

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      moogulator  RED

      Nun, sowas hat Gründe. Was bezahlen denn Leute heute für Synthesizer und wie viele tun das überhaupt? Software kostet dagegen deutlich weniger und das wissen die auch. Die 5-10kDM von damals würden auch heute zu ganz anderen Synthesizern führen. Aber das gibt der Markt nicht mehr her. Es reicht ein Blick auf die Verkaufscharts, schon weisst du, was sich überhaupt noch lohnt und da wird gespart an allem. MIDI Buchsen, DSPs, und aus einer Basisengine kann man dann auch einige Abkömmlinge bauen.

      Mit so vielen Fadern und so weiter wird man für so einen Preis wohl kaum noch viele Konkurrenten finden. Und natürlich alles so, wie die Leute es wünschen: Billig. Denn wer billig kauft, signalisiert, dass es nur so sein soll.

      Den V-Synth kaufen deutlich weniger und das ist der innovativere Synthesizer, aber auch die allgemeine Abdeckung und Verfügbarkeit ist heute anders, abgesehen von der Normalität einen Synth zu haben.

      Welche logischen Schlüsse man daraus zieht hängt dann nur noch von dem ab, was man so über Handel und Synthesizer weiss.

      Achja, den Aufwand mit den Plugins und nach jedem OS Update nachzurüsten tut sich auch nicht jeder an. Und diese TI-Technik haben eigentlich eher die wenigsten Synthesizer. Sicher auch wegen des Mehraufwandes. Und wie gut das funktionierte und mit welcher Latenz konnte man auch sehen. Das ist also einfacher gesagt als gemacht. Ob man nun unbedingt für so ein einfaches Konzept in erster Linie so ein Plugin-Ding braucht, was man mit der Hand einstellen kann, damit man das auch auf dem Rechner sehen kann!? Ganz ehrlich, als Live-Musiker brauchst du das eher nicht und schon gar nicht, wenn es Latenz hat. Das bindet sich keiner im Niedrigpreissegment so ans Bein. Wobei das kann noch kommen. Editoren werden oft noch nachgeliefert. So wie beim Radias, SH201 und so weiter auch. Allerdings wäre der Sinn da wohl eher Sounds archivieren und automatisieren, besonders komplex zu verstehen ist so ein Synth dieses Schlages ja nicht. Alles Dinge, die da reinspielen. Natürlich kann man das blöd finden, verstehe ich gut. Aber siehe Verkaufscharts und so weiter. Dann ist klar, wo es hin geht.
      Der Rest kauft Analoge, die ja strukurell noch immer nicht so viel anders sind oder halt Software, der dann halt der Bedienaspekt abgeht.
      Eine kleine Kiste mit Matrixbedienung wäre für die berühmten 200-400€ machbar, aber dann fehlt jede Legitimation, da die Vorteile der Hardware dann auch weitgehend wegfallen.

      Gibt noch viel mehr dazu zu sagen, aber so ist das. Sicher vermittelt es ein bisschen wie es ist.
      Man verkauft heute auch nicht mehr so eifrig..

      Da wird die kleine Hardware zum Dongle und so weiter. Das spricht dann sogar noch dafür. Aber wer einen DX200 heute kauft, weiss was ich meine. Keine Software für OS X dafür und damit nur zum Teil nutzbar. Den Gaia wirst du auch ohne Soft noch nutzen können. Die Engine ist sicher weit weg von analog oder HiEnd. Aber die billigen Prozessoren werden auch schneller werden und damit dann wieder was mehr möglich. Aber bei immer weniger Geld oder viel kleinerer Zielgruppe oder Menge, die man absetzen kann. Was denkst du wie sich das auswirken wird?

      Dies mal allgemein zur Entwicklung von Synthesizern heute. Die haben das echt nicht leicht. Deshalb breche ich mal eine Lanze dafür. Hoffe, es kommt so an wie es gemeint ist. Wir sind halt auch Konsumenten und bestimmen, was letzlich passiert.

      Und bedenkte wie ungleich weniger ein Risiko besteht, wenn man erstmal Software macht. Das gilt auch für Sequencer und so weiter. Eine Electribe oder MC909 könnte man auch enorm verbessern. Und bei Japanern muss man ggf. vielleicht noch mehr sehen, dass der Chef nicht ausflippt ;)
      Was kostet heute Speicher und ein paar Stunden „Kinderarbeit“ in China?

      Schnittstellen: Nun, da gibt es unter den verschiedenen Herstellern teilweise auch nicht immer viel. Die meisten DAWs sind sowas von nicht miteinander richtig kompatibel. Das liegt ebenfalls daran, dass man sich eine Plattform aufbaut, die möglichst viel nicht auf andere übertragbar ist. Kunden müssen sich mehr entscheiden.

      Aber man sollte nicht jammern, so billig waren diese Dinge noch nie. Und die Zeit der halbwegs bezahlbaren Altsynthesizer sind jetzt oder in Kürze faktisch vorbei. Siehe Preis von heute von irgendeinem SH Synth. Und ob man 2013 noch immer 3OSC-Filter-VCA haben will? ODer eine Schichtung davon? Die Leute haben die Z1 und EX Serie doch eher abgelehnt. Alle Vielsyntheseteile haben sich nicht gut verkauft. Einfach schon eher. Und früher halfen die ganzen Presetuser sehr mit, uns die tollen Synthesizer zu finanzieren. Die holen sich halt paar Samples oder sind schon mit weniger zufrieden. Die Welt ist anders. Aber nutzen wir doch die Vorteile davon..

      Hoffe, du kannst dir aus dieser Einschätzung noch irgendwas rausholen.

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        Jauly  

        tja komisch… oder wird man davon geblendet, dass teuer den“ state of the art“ davon bildet, was momentan studiotauglich und edel klingt? der v synth ist teuer, fühlt sich gut an, kann extremst viel – klingt aber fürchterlichst nervig… die arpeggios so spannend wie ein softsynth preset von 1999! und erst die effekte: sterile tischhupe meets toy distortion. da klang sogar ein cs1x noch runder und deeper… wirklich!

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    filterfunk  

    Hallo moogulator,
    seltsamer Beitrag! 04:37 war vielleicht doch nicht die geeignete Zeit, um verständliche Abhandlungen zu verfassen….
    Wieso verfällt der Experte in einen solch merkwürdigen Zustand aus Fatalismus und Belehrungsrausch?
    Was, wenn der Belehrte vielleicht doch nicht so unwissend ist, wie man dachte?
    Abschließend von meiner Seite: In welche Richtung der mainstream in Sachen Synth geht ist allgemein bekannt. Wenn es nun die traditionellen Hersteller nicht packen, auf Basis von Standard IT-Technologien preiswerte, autarke UND wertige INSTRUMENTE herzustellen, werden es Andere machen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Die Strategie von“Hauptsache billig & bunt“ jedoch geht selbst für renomierte Firmen meisten in die Hose…..

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      moogulator  RED

      Den Monolog eines brabbelnden Testgottes habe ich grade deaktiviert. Wenn der wieder Müll labert, sag bescheid. Der hockt jetzt im Küchenschrank hinter den Löffeln und jammert. Vermutlich hatte er eine schlimme Kindheit.

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      Michael Kathke

      Ich glaube nicht das Roland sich so sehr verändert hat wenn ich den SH-101 betrachte. Das war auch ein einfacher analoger Plastikbomber. ;-)
      Da ist der SH-01 doch auf der höhe der Zeit.

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      Jauly  

      ha, billig und bunt geht heutzutage leider eher wenig in die hose! und die musikinstrumenteverkäufer sagen dann noch wie toll diese kleine geile kiste ist, was sie alles kann und klingen tut sie ja auch super… und dann hat man sie vielleicht noch bei band xy gesehen: bingo finito.

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    Alex_KIDD

    Hallo nocmal,

    Warten wir doch erst mal ab, dass der GAIA erst
    mal im Handel ist.
    Noch sprechen wir von einem Synth, den wir noch
    gar nicht unter den Fingern/Ohren hatten.

    Ist doch vergleichbar wie mit einer Person, die wir gesehen haben, aber nicht wirklich kennen.

    Kommt immer auf die Zielgruppe an und andere Faktoren. Finanzpolitik war/ist nie einfach.
    Wir sollten uns doch klar machen, was wir wollen. Nicht jeder erwartet zum Beispiel einen
    Solaris, wenn auch der Preis gerechtfertigt scheint. Hier geht es ausschliesslich um den
    GAIA.
    Musikmachen, Spaß haben, synthese lernen usw. ist heute einfacher denn je.
    Egal was man nimmt (Gameboy, handys, PC usw.)
    Bedanken wir uns doch einfach mal, das es
    solche Instrumente überhaupt gibt.
    Der Zeck sollte immer noch die Mittel heiligen.
    Teuer muss nicht immer das Maß aller dinge sein. Moog, Jupiter usw. sind nicht die absolute
    Krönung. Zufrieden werden wir wohl nie sein, egal ob wir etwas geschenkt bekommen, uns sauer erarbeiten oder wie auch immer.

    Inzwischen haben wir eine riesen Kiste von
    Handwerkszeug, preiswert, edel, günstig, billig
    alt,neu, kult usw.

    Bedienen wir uns und warten auf das ERGEBNIS

    mfG

  15. Profilbild
    Michael Kathke

    Roland.com hat die Handbücher zum GAIA online gestellt.

    1. GAIA SH-01 Sound Creating Guidebook
    2. GAIA SH-01 Owner’s Manual (with Errata)

    Ich freu mich schon drauf ihn beim Händler in die Finger zu bekommen…

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    TiUser

    Von Gaja war ich schon ein wenig überrascht… Aber das Design gefällt mir – es sollte mehr Synths im kompakten Format mit 3 Oktaven Tastatur geben! …erinnert irgend wie an einen Ti Polar für die schmalere Geldbörse ;)…

    Der Zugriff auf die Parameter scheint wirklich gut gelungen. Integrierte Effekte sind ja nicht jedermanns Sache, andererseits spielt auch keiner einen Moog wirklich trocken ohne Hall, Delay… also warum nicht.

    Ich kann mir gut vorstellen daß viele Leute damit viel Spaß haben werden auch wenn keine Studiosoundqualität aus dem Teil kommt – was nebenbei bemerkt auf etlichen kleinen Bühnen sowieso oft genug unter die Räder gerät…

    Über Kunststoffgehäuse kann man trefflich streiten – jedenfalls machen sie den Transport leichter… und wer sein Equipment herum werfen will (oder lassen muß) braucht eh ein road case, das mehr wiegt als sein Inhalt…

    Schade finde ich daß Aftertouch häufig wegrationalisiert wird. Viele Pianisten finden ihn ja eh überflüssig weil sie nach dem Anschlagen ihrer Hammermechanik schon müde sind noch weiter zu drücken… ;) …dabei ist die Idee schon ziemlich alt – sogar Wurlitzer Theaterorgeln hatten „second touch“… auch wenn es ein wenig anders funktionierte…

    64 stimmig ist sicher die übliche Zahlenspielerei… ich denke es sind eher 64 / 3 = 21 Noten, da ja bis zu „3 Synthesizer pro Sound“ zur Verfügung stehen…

    Die GM sounds in so einem Gerät muten allerdings etwas eigenartig an…

    Ob der Preis stimmt ist eine andere Frage die letztlich die Interessenten selbst beantworten müssen… etwas vergleichbares zu dem avisierten Preis kenne ich allerdings nicht.

  17. Profilbild
    colibri.

    hab den synth hier, macht ne menge spaß die kiste. kein vergleich mit sh201. für die preisklasse super verarbeitet… ein richtiger einsteiger-fun-synth, aufnahme über USB funzt auch 1a.
    einen bug gibt es jedoch, roland deutschland weiß dank mir bescheid, kann nach einigen tests das problem nachvollziehen und steht angeblich in konferenz mit dem hersteller: eine nackte supersaw verliert beim übergang von G3 > A3 deutlich hörbar an höhen. hoffe, das ist bald gefixt und bestenfalls ein firmware-problem…

  18. Profilbild
    Zierenberg  

    Hallo Leute und moogulator,

    was ich nicht so recht verstehen kann, ist der starke Drift zwischen den Aussagen. Wärend die einen von Plastiksound und Jenseits von Gut sprechen, erheben andere die bloße Begierde nach anspielen. Auch selten habe ich erlebt, das ein neuer Synth so viel Aufsehen erregt.

    Weiter in den unterschiedlichen Threads auch zum Behringer Expiriment, konnte ich viele User lesen welche eine gewisse Unzufriedenheit über die Synthesizerentwicklung allgemein empfinden.

    Dies kann ich absolut nicht nachvollziehen.
    Eine kurze Zählung allein der Herstelleranzahl aktiver Hardware-Synthhersteller (breites Spektrum) ergab ! 19 aller Preisklassen (exklusive VST etc. Player).
    Es gibt derzeit von kleinen digi oder ana monos und polys bis hin zu großen vielstimmen Ungeheuern einfach alles.

    Das der Fokus heutiger Produktionen auf digitaler
    (algorithmer) Ebene liegt, dürfte sich doch von selbst erklären. Echt analog wird immer mehr zu
    einer kleinen abgelösten, aber existensberechtigten Schiene.

    Das kann man getrost mit der Venylgeschichte vergleichen.

    Es bleibt der „Retro“ Fan´s Geheimnis darauf zu schwören. Klanglich sind digitale quasi nicht anders, wenn sie umfangreich programmiert darauf abzielen analog zu klingen. Deren Perfektion wird stetig besser. Meiner Meinung nach ist diese auch schon überholt.

    Was gibt es heute zu meckern, wenn ein 61 Tasten, 128 Voices, 64 MB starker Rom Synthesizer mit 32 Bit EFX und 24Bit DA für schlappe 399,- über die Bühne geht?

    Auch wenn er nach Retro PC aussieht.

    Ich glaube das viele User überdrüssig an Sounds den Sinn verloren haben musikelementare Sounds als solche Anteilhafte auch zu verstehen.

    Wenn ich mir allein einen Arturia Origin anschaue, sicher ein Edelsynthesizer. Gutes Layout, Haptik, Optik und Sound hervorragend.
    Jedoch will ich mich hinsetzten und den X-ten Sweep neuerfinden? O.K. mach ich. Aber wieso
    muß ich erst noch die digitalen Module mit einander Verknüpfen? Hat sich darüber einmal einer Gedanken gemacht?

    Ach ja:
    die Emulation der alten Schrankwandmonster…

    Gut das man da nicht noch mit kleinen digikabeln
    dran rumstöbseln muß! Ansonsten wäre in der ersten Session das Ding an die Wand geflogen.

    Modern und Synthesizer verstehe ich nur noch so:
    jeder Klick ein komplexer „Trick“. Jemehr ich tun muß um Inspiration zu bekommen um so weniger
    Energie habe ich für den eigentlichen musikalischen Guss.

    An meinem CS6x brauche ich manchmal nur 6-8mal zu klicken um ein inspirierendes Motiv zu bekommen.. und das empfinde ich schon als Anstrengend. Natürlich darf es auch mal Programmierarbeit sein welche richtig Zeit in
    Anspruch nimmt, dann muß ich aber wissen für
    was.. und das am besten vorher.

    Wer nun meint ich sei ein programmierfauler Presetjäger, der irrt gewaltig. Ich habe als Beispiel schon selbst komplexes Vogelgezwitschere programmiert wenn ich keines zur Verfügung hatte.

    So meine Meinung:
    Ein hoch auf die Technik heutiger Zeiten. Vieles
    ist auf nie dagewesenem Top Niveau und das zu erschwinglichen Preisen.

    Wem das Beste gerade gut genug ist muß immernoch tief in die Tasche greifen. Allen anderen wird es doch leicht gemacht.

    Oder hat Jemand vergessen das es schon etliche
    1-2k,-€ Produkte gab in denen ein ganzes Einsteigerstudio verbaut ist?

    Yamaha, Korg, Roland, Alesis, etc..

    Gruß

    RZ

  19. Profilbild
    Moogfeld  

    Nun, soundtechnisch mag der GAIA ja ok sein, aber diesen Voll-Leukoplast-Trend, welcher speziell bei Roland aber auch bei Korg seit längerer Zeit eingezogen ist, finde ich langsam doch ziemlich lausig. Ich spreche jetzt nicht vom Design, das ist ja bekannterweise Geschmacksache, ich rede einfach von der Materialauswahl und der Anmutung bzw. Wertigkeit dieser neuen Gerätegattung. 100% PET kann man evtl. bei Wasserflaschen vom Discounter noch tolerieren, ein Synth ist meiner Meinung jedoch ne Bindung auf längere Zeit und der sollte dann auch entsprechend aus etwas wertigeren Materialien bestehen. Oder hab ich da was falsch verstanden und die Dinger haben neuerdings hinten einen grünen Punkt um sie nach einem halben Jahr problemlos und artgerecht dem Recyclingkreislauf zuführen zu können?
    Seht euch den Blofeld und dessen Keyboardversion an, es geht doch auch im unteren Preissegment oder?…… Also liebe Leute von Roland und Korg: ein bisschen gebürstetes Alu oder ein schön lackiertes Stahlblech, oder ein paar Elemente aus Holz, ich verlange ja gar nicht den Kunststoff total zu verbannen und zu den 100 Kilo Särgen zurück zukehren, nur ein paar edlere Elemente und etwas mehr Qualtiät als in der Kinderkeyboardecke bitte! Ihr hattet das früher doch mal so gut drauf!

  20. Profilbild
    Alex_KIDD

    Hallo nochmal,

    ich habe den Gaia jetzt ausgiebig getestet.
    Vom Sound her gibt es nix zu meckern.
    Bei den Effekten vermisse ich aber einen
    Chorus:-( der gehört schliesslich zum Standart!
    Der Gaia ist besser als beim JP8000, klar liegt da
    eine nicht unerhebliche Zeitspanne dazwischen.
    Bin am überlegen, den JP8000 gegen den
    Gaia zu tauschen.

    Verarbeitung:
    Da gebe ich meinen Vorrednern recht.
    Etwas mehr seriöse Verpackung sollte schon sein. Und überhaupt fühlt sich der Gaia wirklich
    wie ein rohes Ei an.

    Zeitgemäß ist er ja mit seiner Polyphonie, USB
    Memorystick, den Preis finde ich mittlerweile
    auch nicht überzogen.

    mfG

    • Profilbild
      Filterpad  AHU

      Also bitte nicht den JP-8000 gegen den Gaia tauschen, das hat der JP nicht verdient. Dafür funktioniert und klingt er zu gut und die Verarbeitung passt auch, lg

  21. Profilbild
    Jojo1987

    Ich hab den GAIA letztens in nem Musikladen im direkten Vergleich zum analogen SH-101 und JUNO-106 gespielt und muss sagen dass der GAIA erschreckend flach und nach Plastik klingt. Selbt mit schichtenweise Effekten ist der Sound immer noch dünn im Vergleich zu seinen analogen Vorfahren. Der Filter im 80er 101 klingt wunderbar dreckig und erdig, der digitale wirkt dagegen steril.

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