Superbooth 20: Finegear The Dust Collector – analoger Multieffekt

23. April 2020

Phaser-Delay-Reverb-Saturation-Unit

Finegear stellt mit The Dust Collector das erste Gerät der Arkive Effects-Serie vor. Das Multieffektgerät ist analog aufgebaut und lässt sich auch über CV steuern.

Finegear The Dust Collector multi effects unit

Der Dust Collector wurde im Rahmen der Superbooth Home Edition erstmals in Aktion gezeigt. Das ungefähr Pizzakarton-große Multieffektgerät hat zwei Mal Tape Saturation, um das Einganssignal aufzufrischen oder auch „dreckiger“ zu machen, ein klassisches Spring-Reverb, ein modulierbares Delay und einen Phaser. Diese Sektionen sind intern untereinander verbunden, aber sie verfügen auch über separate Ein- und Ausgänge, um sie bei Bedarf separat nutzen oder in einer anderen Kombination betreiben zu können. Für das Delay ist außerdem eine Insert-Buchse vorhanden, über die ein externer Effekt, zum Beispiel ein Pitch Shifter, in den Feedback-Weg eingeschleift werden kann. Für ambitionierte Modder sind außerdem auf der Platine einige Punkte vorbereitet, um individuelle Modifikationen vorzunehmen. So kann unter anderem die Konfiguration der Dioden in der Tape-Saturation-Sektion verändert werden, um einen anderen Sound zu erhalten.

Finegear The Dust Collector inputs outputs

Die Anschlüsse des Dust Collectors

Die Parameter Delay Time, Phaser Depth und zwei VCAs am Spring Reverb können von externen CV-Quellen oder den beiden internen LFOs (Sine, Triangle, Square) moduliert werden. Die Geschwindigkeiten LFOs sind wiederum auch spannungssteuerbar und sie verfügen jeweils über zwei normale und einen invertierten Ausgang.

Das Delay lässt sich auf endloses Feedback schalten und kann so auch als Generator für Drones und Atmos genutzt werden.

Die Hallfeder des Spring Reverbs liegt unter einer transparenten Platte, die sich abnehmen lässt, wenn man die Hallfeder mal manuell „triggern“ möchte. Ein- und Ausgang des Halls sind jeweils mit einem spannungstseuerbaren VCA ausgestattet, was weitere Klangexperimente erlaubt.

Der Phaser ist nach einer Schaltung aus den 70ern aufgebaut. Neben der Steuerung über den Regler, den CV-Eingang oder die internen LFOs, lässt sich der Phaser auch mit Lichtintensität steuern, wofür man an der Seite eine kleine Abdeckung abnehmen und hineinleuchten kann.

Das Multieffektgerät The Dust Collector soll ab Juli erhältlich sein, Vorbestellungen werden über den Webshop von Finegear bereits angenommen. Der Preis beträgt 480,- Euro.

Preis

  • 480,- (Preorder)
 Beats  Keys  Studio  Vintage
Forum
  1. Profilbild
    PaulusS

    Das hat mich auf den Bildern und im Video dermaßen angelacht – da musste ich zugreifen – freu ;))

    Die zusammensteckbaren Pulte von Finegear sind auch spannend!

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    Kraut Control  

    Die Sounds im Vorstellungsvideo der Superbooth Home Edition klingen schon mal nicht verkehrt. Bin auf den Preis gespannt.

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    iggy_pop  AHU

    Ob das Delay wirklich analog ist? Beim Ändern der Verzögerungszeit tritt in einem Video so ein andauernder Gummibandeffekt auf, der mich sehr an das Akai Headrush oder das Korg DL-301 erinnert — was für mich auch der Grund war, sie abzustoßen. Die Rückkopplung fand ich ebenfalls ziemlich heftig.

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    pol/tox   1

    Das Teil in Kombination mit einem Soma Pulsar-23 wäre nicht nur sehr passend sondern auch schick anzusehen.

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    Marcel Halbeisen  

    Ein rattenscharfes Teil, bis auf das Pizzaschachtel-Design, aber das sieht man ja beim spielen eh nicht. Ist das alles Mono oder gar schon Stereo? Ach ja, Stereo, das ist das brandneue Dingens wo links und rechts nicht ganz das gleiche raus kommt ;-)

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