AMAZING Readers Music: Jörg Schaaf – Imaginary Journey

2. Januar 2021

Über sein neues Album, die überflüssigste Droge der Welt und seine Liebe zu CDs

Jörg Schaafs neues Album „Imaginary Journey“

Jörg Schaaf und ich kennen uns nun schon fast eine kleine Ewigkeit. Bereits in den 90ern, im Rahmen einer AKAI-Promotion, durfte ich als AKAI-Marketingmanager einer mehrtägigen Session mit ihm und Klaus Schulze beiwohnen, später gab es mehrfache Begegnungen auf Branchen-Messen und Events – und schließlich hatten wir auch öfters Kontakt für AMAZONA.de, um über all seine Produkte aus der RADIKAL TECHNOLOGIES-Schmiede zu berichten und um ihn zu interviewen. Doch wirklich kennengelernt haben wir uns eigentlich nie. Das ist aber innerhalb einer Wohnzimmer-Gemeinde wie der MI-Branche keine Seltenheit. Man sieht all die bekannten Köpfe über Jahre hinweg immer wieder auf der Musikmesse, auf einer Roadshow oder der Premiere zu einer Produktneuvorstellung, doch nur bei wenigen stellt sich darüber hinaus ein regelmäßiger Kontakt ein. In der Regel ähneln diese Treffen eher einem Speed-Dating.

Nun, inzwischen ist es aber dank Social-Media möglich, ein klein wenig mehr Einblicke in die Welt der flüchtigen Bekanntschaften zu bekommen – was nicht immer von Vorteil ist – aber im Fall von Jörg hatte ich es wirklich bedauert, ihn in all den Jahren nicht besser kennengelernt zu haben. Ganz offensichtlich ist er nicht nur ein schlauer Kopf, der uns allerhand tolles Synth-Gear beschert hat, sondern auch ein außergewöhnlicher Musiker und vor allem in seinen Videos ein echter Kindskopf, der mit seinem trockenen Humor auch eine ganz andere Karriere hätte einschlagen können.

Angesichts seines neuen Albums „Imaginary Journey“ bot sich nun endlich wieder die Gelegenheit zu einem weiteren Interview – und vielleicht lernt man sich dann beim nächsten Branchentreff (Superbooth 21?) mal besser kennen … , wären da nicht all die anderen interessanten Köpfe, die man ja auch noch besser kennenlernen möchte. Aber die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.

Viel Spaß nun mit dem Interview und der Musik von und mit Jörg Schaaf.

Der ganz normale Wahnsinn? Jörg Schaaf in seinem Element.

Peter:
Hallo Jörg, du hast dich ja in den letzten Jahren anscheinend verstärkt auf die Erfindung und Produktion  von Synthesizern und Modulen konzentriert. Kam dabei die Musik ein wenig zu kurz?

Jörg:
Ich würde sagen, es ist genau umgekehrt. Unsere Produkte entstehen ja in einem Zweierteam. Während Andreas die technische Umsetzung meiner Ideen vorantreibt, obliegt mir der kreative Teil: Konzept, Design, Klanggestaltung. Gerade in der Anfangsphase der Entwicklung, wenn die ersten Klangfarben aus einem neuen Synthesizer ertönen, teste ich zum einen aus, welche Klangspektren sich erreichen lassen, verwende sie auf der anderen Seite aber gleich in einem musikalischen Kontext. Ein Synthesizer darf nicht nur für sich allein brachial, filigran oder butterweich klingen, sondern er muss sich harmonisch in einen musikalischen Kontext einbetten lassen. Gerade beim Produzieren von Musik fällt schnell auf, ob die Klangerzeugung bereits die Anforderungen erfüllt oder ob es noch Schwachpunkte gibt, an denen weiter optimiert werden muss. Für durchsetzungsfähige Sequencer-, Drum-Sounds oder perkussive Klangfarben braucht man flotte Hüllkurven und sie müssen sich per Attack und Decay schnell und zielgenau finden lassen. So kommt dann zur Ausführung der Hüllkurve auch die Parameter-Skalierung hinzu. Bei der Entwicklung von Synthesizern sind es gerade diese Details, die sich am Ende auf das Endergebnis auswirken.

Quasi beiläufig entsteht so bei der Auseinandersetzung mit der neuen Synthesizer-Engine neue Musik. Aber man wird nicht nur von neuen Klangfarben getrieben. Neue Features können ebenfalls sehr inspirierend sein, wenn man gerade auf der Suche nach neuen musikalischen Ideen ist. Als ich zum ersten Mal den Tonhöhen-Quantizer des Delta Swarm-Oszillators mit Sample & Hold Zufallsspannungen fütterte, war ich gespannt, wie musikalisch die entstehenden Tonfolgen werden würden. Das Ergebnis gefiel mir gerade in Verbindung mit einer pentatonischen Skala sehr gut. So entstand dann aber der Wunsch, Zufallstonfolgen mit dem Delta CEP A allein zu erzeugen – ohne externen Sample & Hold. Die Zufallsspannung gibt es als Schwingungsform im LFO. Von daher war der erste Schritt nicht schwierig. Pentatonische Tonfolgen waren schnell produziert. Aber sie triggerten die Hüllkurve nicht an. Also schrieb ich Andreas, ob er eine Möglichkeit sieht, mit dem LFO die Hüllkurve direkt zu triggern – also ohne, dass man dafür ein Kabel stecken muss. Da der LFO nur einen Ausgang hat, der bereits mit dem 1 V/Okt.-Eingang des Oszillators verbunden ist, ließ sich keine Verbindung zwischen LFO und Hüllkurve mehr herstellen. Aber selbst wenn es einen zweiten LFO-Ausgang gegeben hätte – eine Zufallsspannungsfolge würde die Hüllkurve nicht mit jedem Takt antriggern. So spendeten wir dem Delta diese interne zusätzliche Verbindung, die einstellbare Gate-Signale für die Hüllkurve erzeugt und ich produzierte vor lauter Freude darüber “Tuscany by train”.

Peter:
Nun ist ein neues Album von dir im Netz: „Imaginary Journey“. Ein interessanter Titel, gerade zu Corona Zeiten.

Jörg:
Als ich 2018 den Albumtitel ersann, ahnte ich noch nicht, dass für uns alle das Reisen eine ganze Weile nur noch in der Phantasie stattfinden würde. Aus dieser Konstellation heraus ergab sich jüngst für mich eine besondere Motivation, das Album fertigzustellen und zu veröffentlichen. Aber es gibt noch einen weiteren Corona Hintergrund: Ich hätte die CD bereits vor zwei Jahren veröffentlichen können. Aber es ergab sich die Möglichkeit, mit Freunden eine Band zu formen (THE ROYAL SPACEBITCHES). So legte ich das Album erst einmal auf Eis. Als dann die Übungsräume Lockdown-bedingt geschlossen wurden und ferner nicht mehr abzusehen war, wann wir überhaupt mal mit unserer Band auftreten können, fiel unsere Bandmotivation der Pandemie zum Opfer. So entschloss ich mich, nun doch das Album zu vervollständigen.

Ein alter „Bekannter“ wurde im neuen Album ebenfalls verewigt

Peter:
Was ist deine ganz persönliche Motivation, immer wieder aufs Neue Musik zu kreieren?

Jörg:
Musik ist das größte Geschenk, das wir für unsere Existenz auf den Weg bekommen haben. Musik baut Brücken, Musik wühlt auf oder beruhigt und Musik ist eine universelle Sprache. Ich empfinde das Leben als großartige Chance, die nicht selbstverständlich ist. Darum bin ich bestrebt, zumindest den Versuch zu unternehmen, etwas zurückzugeben. Etwas, was nach meinem Weggang hier bleiben kann. Ein Ausdruck von Wertschätzung für dieses großartige Privileg, leben zu dürfen. Immer mit dem Ziel, meiner Existenz einen Sinn zu geben.

Diese Gedanken sind sicherlich aufgrund des frühen Tods meiner Mutter so präsent. Man sieht sein Leben einfach mit anderen Augen, wenn man früh erfahren musste, dass es nicht selbstverständlich ist. In Zeiten der Pandemie gerät diese Wertschätzung des Daseins noch mehr in den Vordergrund.

Auf der anderen Seite liebe ich es, in Klangwelten einzutauchen. Ich könnte gar nicht aufhören, Musik zu produzieren. Vieles im Leben ist vorgegeben. Man wird täglich damit konfrontiert, sich gewissen Mechanismen unterzuordnen. Fahrpläne, Abgabetermine, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Öffnungszeiten etc. Aber beim Schreiben und Produzieren von Musik unterliegt man nur seinen eigenen Regeln. Die Möglichkeiten sind grenzenlos und niemand kann von außen in diesen Freiraum eindringen, wenn man es nicht zulässt.

Peter:
Was unterscheidet „Imaginary Journey“ von deinen vorhergehenden Alben?

Jörg:
Das aktuelle Album schlägt mit wenigen Ausnahmen sehr ruhige Töne an. Das Bedürfnis, Ruhe zu tanken, war 2018 sicherlich größer als heute, wo uns die Ruhe buchstäblich um die Ohren fliegt. Auf der anderen Seite findet man zurzeit vielleicht viel eher die Muße, sich ganz auf ein Musikalbum einzulassen.

Peter:
Wie produzierst du deine Tracks? Du selbst bist ja Anbieter von Eurorack-Modulen und Hardware-Synthesizern etc., greift man da trotzdem noch zu Plugins bei den eigenen Tracks?

Jörg:
Meine DAW nutze ich in erster Linie als Tonbandmaschine und Gain-Automation. Ich liebe es, Hand an richtige Musikmaschinen anzulegen, anstatt Plugins zu nutzen. Vermutlich wäre ich früher oder später in einer Musiksoftware-Schmiede untergekommen, wenn ich eine stärkere Begeisterung für Plugins entwickelt hätte. Für meine Live-Sessions habe ich ein Setup mit mehreren Tastaturen eingerichtet, die über Logics Environment verschiedene Hardware-Synthesizer ansteuert. Dadurch kann ich viel spontaner Musik produzieren, als ich das früher mit einem einzigen Masterkeyboard tun konnte.
Aber generell gehe ich sehr pragmatisch an die Sache heran. Ein lustiges Beispiel für den Pragmatismus ist das Stück ‚Scarce overtaking‚. Im Vorfeld dieses Stückes hatte ich mit dem Delta CEP A Drumsounds programmiert und im Rechner gesampelt. Diese Samples wollte ich später in das Spectralis Format konvertieren.  Ich liebe es, meine Drumsounds selbst zu produzieren und nicht auf Samples von Drumcomputern zurückzugreifen, weil die einfach zu abgedroschen sind – zumindest in meiner von meinem Beruf als Sound-Designer geprägten Welt. Als ich einige Drumsamples zusammen hatte, wollte ich vorab checken, wie sie sich zusammen in einem Drumgroove ergänzen würden. Gesampelt hatte ich mit Sound Forge unter Windows 7 und Bootcamp. Um nicht zu macOS zu wechseln, lud ich die Drumsamples in Magix Samplitude und ordnete sie dort in einem Quantisierungsraster an. Ich war total geflasht von dem Groove und entschied spontan, daraus ein Stück zu kreieren.

Peter:
Setzt du vor allem deine eigenen Synthesizer in deiner Musik ein?

Jörg:
Die Synthesizer, die ich mit Radikal Technologies verwirklichen durfte, sind extrem auf meine Bedürfnisse zugeschnitten. Sie unterstützen meine Klangästhetik und liefern mir auch im experimentellen Bereich die Freiheiten, die ich für meine Klanglandschaften benötige. Von daher sind sie auf dem Album nach wie vor am präsentesten. Gleich zu Anfang hört man tieffrequente elektronische Pauken aus dem Delta CEP A, die über den EFFEXX mit Effekten versehen sind und dann von Flächen des Accelerators abgelöst werden. Hier und da habe ich aber Farbtupfer älterer Instrumente eingesetzt, die bereits bei meinen ersten Musikaufnahmen dabei waren und irgendwie nie ihren Reiz für mich verloren haben. Jedes für sich genommen beackert ein ganz unterschiedliches Terrain und gerade in ihrer Kombination liegt ihre Stärke: D-550, DX7 und JX-3P zum Beispiel. Beim Kombinieren von Klängen ist es wie beim Kochen. Säure, Zucker, Salz und Schärfe müssen aufeinander abgestimmt werden, um das perfekte Geschmackserlebnis zu erreichen. Bei den Synthesizern ist es die Kombination aus analoger Wärme, digitaler Kühle, drückenden Bässen und filigranen Höhen, die einen das Herz höher schlagen lassen. Unsere Sinne lieben einfach Gegensätze. Ohne Licht gibt es keinen Schatten. Ein röchelnder, digitaler Schmutz eines D-550 klingt einfach viel edler, wenn man ihm eine warme, bewegte Fläche gegenüberstellt. Auf der anderen Seite profitiert die warme Fläche von dem Kontrast, den der D-550 unfreiwillig erzeugt. Musik sollte klingen, wie eine Stadt erstrahlt, wenn sie von dem gleißenden Licht der Sonne getroffen wird, nachdem sich zuvor das halbe Meer über sie ergossen hat.

Ganz neu in meinem Setup ist eine alte Elka Orgel, die mir verschiedenste Arten von String-Ensemble und Sinusorgel-Sounds liefert. So kommt zum 80er-Jahre-Sound noch 70er-Jahre-Flair hinzu.

Immer wieder schön, der Einblick ins Studio eines „anderen“ :)

Peter:
Das klingt fast so, als würdest du deine Synthesizer-Kreationen an deinen eigenen Bedürfnissen ausrichten und weniger auf den Markt schielen. Ist das so?

Jörg:
Ich denke, meine Anforderungen an ein Instrument sind nicht so sehr aus der Welt, als dass sich damit nicht andere Musiker außer mir erreichen lassen würden. Wenn ich einen Synthesizer produziere, der möglichst kompromisslos klingen soll, ohne Eigenständigkeit einzubüßen, müsste das generell für eine riesige Zielgruppe relevant sein. Zumindest in der Theorie. Wir erleben ja zurzeit einen Boom von niedrigpreisigen Synthesizern, die keine Neuentwicklungen sind, sondern auf einer Technik der 70er-Jahre basieren. Gar keine Frage – ich liebe den Sound von Synthesizern, die in den Siebzigern entstanden sind. Aber einen Synthesizer zu bauen, dessen Technik vor 40 bis 50 Jahren entstanden ist, finde ich extrem langweilig.  Soweit reicht mein Schielen auf den Markt tatsächlich nicht. Ich komme ja auch nicht auf die Idee, einen großen Kübel mit Waschbrett in die Waschküche zu stellen und dafür die Waschmaschine rauszuschmeißen. Unsere Motivation liegt eher darin, die Vorteile heutiger Technologie zu nutzen, die Klangästhetik der 70er-Jahre in modernen Instrumenten aufleben zu lassen, ohne auf den Komfort aktueller Technologien zu verzichten. Wir lieben Digitaltechnik. Stimmstabilität, Reproduzierbarkeit von Klangschöpfungen und die Möglichkeit, neue Klangmanipulationsmöglichkeiten nachpflegen zu können, ohne dass eine Hardware obsolet wird.
Im Übrigen geht man beim Festlegen eines Featuresets natürlich davon aus, dass Ideen, die sich für einen selbst nützlich erweisen, diese Wirkung auch bei Dritten entfalten.

Jörgs radikaler „Fuhrpark“

Peter:
Nochmals zurück zu „Imaginary Journey“. Komponierst du Lied für Lied oder gibt es da für jedes Album ein Album-Konzept? Also werden da auch mal Kompositionen ad Acta gelegt, weil sie zwar Spaß gemacht haben, aber nicht ins Album passen?

Jörg:
Natürlich schmeiße ich Stücke wieder raus, wenn sie sich musikalisch nicht vernünftig einfügen. Da dieses Album sehr ruhig werden sollte, habe ich den einen oder anderen flotteren und rhythmischeren Titel entfernt. Aber ich würde das Album nicht als Konzeptalbum bezeichnen. Das wäre regelrecht anmaßend. Stücke entstehen und die Frage nach dem Titel steht dann irgendwann um Raum. “Imaginary Journey” ist eigentlich der perfekte Albumtitel, weil einem das latent vorhandene Fernweh bei dem Erfinden neuer Titelnamen beflügelt. Auf der anderen Seite regen die Titel beim Hören der Musik die Phantasie an. Zu der Musik entstehen Bilder, die ich mit der Festlegung des Titels in einem gewissen Umfang steuern kann. Den einen oder anderen Zuhörer kann ich so tatsächlich auf eine imaginäre Reise schicken.

Auf einer richtigen Reise mag ich Pausen nicht besonders. Ich will meist lieber dem Ziel kontinuierlich näherkommen. Auf dem Album gehen viele Stücke ineinander über, während beim Abspielen der Einzeltitel im Bandcamp Player Pausen zwischen den Titeln zu hören sind. Eine Eigenschaft, die Download-Alben leider haben. Aus diesem Grund gibt es im Download-Bereich für die Bandcamp Kunden eine große Datei, die die gesamte Musik des Albums enthält – mit allen Übergängen, so wie ich sie auf einer Audio-CD produziert hätte.
Ein besonderes Highlight bietet die alternative Version von “Behavior in the dark”. Der großartige Tobias Becker hat diese Variation mit seinem gefühlvollen Oboenspiel phantastisch aufgewertet.
Ich mag es, von anderen Musikern inspiriert zu werden. Vor allem, wenn sie andere Instrumente beherrschen als ich. Vor der zweiten Pandemie-Welle habe ich einen weiteren großartigen Künstler kennengelernt, der sicherlich in einer meiner künftigen Produktionen zu hören sein wird. Vladimir Bodunov, ein wahrer Meister an der Violine und ein großartiger Arrangeur und Komponist.
Manchmal greife ich selbst zu einem akustischen Instrument. Auf „Contaminated streams and dirty rivers“ habe ich eine Blockflöte und ein Glockenspiel gespielt. Akustische Instrumente lassen sich ganz prima mit Elektroniksounds kombinieren und hauchen den kühlen Klängen zusätzliche Wärme ein. Um den Effekt noch zu verstärken, habe ich meine Atemgeräusche aufgenommen. Manchmal sind es ganz einfache Ideen, die die Wirkung des Arrangements verändern.

Peter:
Viele deiner Kollegen setzen immer noch auf CDs, die dann meistens parallel zu den Online-Varianten erscheinen. Die Faszination von gedrucktem Artwork und Booklets darf man nicht unterschätzen. Wie siehst du das?

Jörg:
Ich liebe CDs. Ich liebe große Booklets mit stilvollen Bildern, Begleittexten und Hintergrundinformationen. Aber ich bin auch realistisch. Würde ich jetzt 100 CDs produzieren, würden sicher ca. 70 davon als Erbmasse an meine Nachkommen übergehen und langfristig im Müll landen. Von den anderen 30 würde ich 15 verkaufen und den Rest verschenken oder tauschen. Die Erlöse der 15 verkauften Exemplare würden nicht die Kosten der Produktion decken. Unterm Strich würde ich also für den Missbrauch wertvoller Ressourcen Geld ausgeben. Bandcamp empfinde ich als gute Alternative. Musiker beginnen ab dem ersten verkauften Album zu verdienen und müssen als Gegenleistung lediglich ihre Musik hochladen. Das ist perfekt. Unabhängig davon ist die Musik jederzeit auf der ganzen Welt kostenlos verfügbar und kann gefunden werden.
Sollte es aber mal passieren, dass eine Bandcamp Produktion auf mehr Widerhall stößt und ein Label Interesse entwickelt, eine CD von mir zu veröffentlichen, werde ich mich nicht dagegen sperren.

Peter:
Noch eine kleine Off-Topic-Frage. Ich kenne dich noch als starken Raucher. Ich durfte mal einer Studio-Session von Klaus Schulze und dir bewohnen, das war angesichts der nikotingeschwängerten Luft wirklich eine Herausforderung. Hat die Abstinenz deine musikalische Kreativität irgendwie beeinflusst oder sogar verändert?

Jörg:
Natürlich hat der Verzicht auf die dümmste und überflüssigste Droge der Welt meine musikalische Kreativität verändert. Sie belastet meine Gesundheit nicht mehr. ;-) Früher ging gerade beim Produzieren häufig ein ganzes Päckchen Tabak pro Nacht drauf und ich lag dann irgendwann morgens ängstlich mit der Hoffnung im Bett, dass mein Körper diesen Wahnsinn erträgt, ohne mich völlig krank werden zu lassen. Ich kann allen Rauchern nur sagen: Lasst euch nicht einreden, es sei schwer, mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist super easy. Es wird einem nur eingeredet, es sei schwer, damit man es nicht sein lässt.
So, damit bin nun auch ich in die Liga der Verschwörungsgläubigen aufgestiegen. ;-) Aber im Grunde ist es wirklich einfach. Wenn ich es als Kettenraucher ohne Mühen geschafft habe, kann es jeder schaffen.

Radikal Accelerator von 2011

Peter:
Und weil die Frage hier in den Foren immer wieder auftaucht. Der Radikal T. Acccelerator scheint ja eine richtig starke Fangemeinde gewonnen zu haben – und immer wieder taucht da die Frage auf: Wird es den angesichts der stetig steigenden Gebrauchtmarktpreise noch mal geben? Vielleicht als Modul?

Jörg:
Der Accelerator hatte es aus verschiedenen Gründen damals leider nicht geschafft, was sehr schade ist. Ich finde, er bietet einfach einen sehr eigenständigen und voluminösen Klang. Aber er sieht eben viel zu unspektakulär aus. Axel sagte mal, ein Synthesizer muss ein Gesicht haben. Damit hat er Recht. Keiner weiß das besser als er.
Sollte er tatsächlich noch mal das Licht der Welt erblicken, wird er ein Gesicht haben. Das verspreche ich.

Peter:
Lieber Jörg, vielen Dank für das Interview und dafür, dass du uns immer wieder aufs Neue mit außergewöhnlicher Musik und faszinierenden Instrumenten überraschst.

Jörg:
Ich habe zu danken! Es hat mir viel Spaß bereitet, deine Fragen zu beantworten!

Jörg Schaaf „Imaginary Journey“ on YouTube

Forum
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    richard  AHU

    Sehr cooles Interview, danke. Da bin ich ja mal gespannt auf das Album. Ich empfinde den Sound von Jörg immer als außerordentlich warm und fett, in den langsamen Parts kommt das gut zur Geltung. Die ersten Sachen die ich damals bewusst von ihm gehört hatte waren die Demo CD‘s zum Quasar und zum Technox, habe ich sogar noch hier rum fliegen, sind natürlich nicht mit dem heutigen Sound zu vergleichen (was ja auch an den klanglichen Einschränkungen der QM Geräte damals lag, obwohl die auch ihren eigenen Charme haben) auf jeden Fall viel Erfolg mit dem neuen Album.

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      0gravity  

      Die Demo CD zum Quasar habe ich geliebt und gleich meinem damaligen musikalischen Mitstreiter ans Herz gelegt. Eine Woche später hat der dann einen Quasar gekauft und ins Studio gestellt und wir haben ihn häufig und gerne genutzt.
      Den Accelerator hatte ich auch mal in der engeren Auswahl. Der Klang hat mich absolut überzeugt, aber nachdem ich bei Just Music in Hamburg einen Nachmittag gebraucht habe um leider nur ansatzweise die Klangprorammierung zu verstehen habe ich mir den dann doch nicht zugelegt.

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        Jörg Schaaf  

        Das ist schade. Im Grunde handelt es sich ja nur um einen subtraktiven Synthesizer mit ein paar zusätzlichen Features. Den Kauf meines DX-7 entschied ich damals nach dem ersten Ton, den Dave Bristow auf der Musikmesse damit erzeugte. Dessen Tonerzeugung komplett zu erfassen und gezielt umzuprogrammieren, erforderte eine monatelange, intensive Beschäftigung. So setzte eine Jagd auf neue Klangfarbein ein, die es vorher so noch nie gegeben hatte.

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          0gravity  

          Da hast du schon recht. Wenn einem der Klang gefällt muss man sich einfach die Zeit nehmen um seine Geräte gut kennenzulernen und dann kommt man irgendwann mit jeder Kiste zum Ziel. Je weniger Gear herumsteht, desto eher geht das.
          Ich nutze aber mittlerweile aus verschiedenen Gründen fast nur noch Sofware und bin mit dem Klang den man da heutzutage bekommt sehr zufrieden.
          Auch wenn ich ihn damals letzendlich nicht gekauft habe, halte ich den Accelerator nach wie vor für einen der am besten klingenden VAs (und er kann noch mehr als die meisten anderen).
          Allerdings denke ich, dass es die VA-Synths als Hardware bei dem heutigen Angebot an polyphonen Neuanalogen schwer haben werden.

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            Jörg Schaaf  

            Vielen Dank für dein Lob. Ich würde den ACC nicht gegen einen analogen Synthesizer tauschen wollen. 8 facher Multimode mit 32 Stimmen, Organ Emulation und 8 polyphone Stepsequencer plus 8 polyphone Arpeggiatoren mit User Motiven und dann noch die ganzen Masterkeyboardfunktionen plus FM, Karplus Strong, Multi-Effekte etc. Da würde ich mich mit einem analogen auf jeden Fall verschlechtern. Der ACC gibt mir diesen instant Bladerunner Sound, den man ohnehin aus kaum einem analogen raus bekommt.

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    rio  

    Cooler Typ in vieler Hinsicht. der teaser klingt vielversprechend ;)

    Apropos Rauchen und Aufhören – das ist ja so ne Willenssache – als ich das dann einfach eingestellt hab, verflog auch irgendwann der Drang danach.

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    Henrik Fisch  AHU

    Ich muss mal kurz ein Thema ansprechen, das ich so gar nicht glauben kann: Nämlich die erwartete Anzahl an eventuell produzierten und verkauften CDs. Mir ist absolut und völlig klar, dass physische Musikverkäufe in Form von CDs seit Jahren rückläufig sind. Kein Thema. Aber sind NUR 15 verkaufte CDs nicht ein wenig arg pessimistisch?

    Wenn ich mir ein Label wie Kompakt ansehe, die oftmals CD verkaufen … die produzieren doch nicht nur 100 Stück und verkaufen diese dann über einen Zeitraum von 10 Jahren? Der Aufwand wäre doch völliger Quatsch. Oder zuletzt jetzt monolake mit seinem aktuellen Album Archaeopteryx. Er hat auch physische (Doppel-)CDs angeboten, die nach gefühlt einer Woche ausverkauft waren (und ich habe keine erwischt). Das waren doch sicherlich auch nicht nur 100 Stück.

    Oder?

    Macht mich bitte nicht fertig, vielleicht sehe ich das tatsächlich auch zu blauäugig. Aber Du, Jörg, bist doch nun auch echt kein Unbekannter.

    Abgesehen davon: Tolles Interview. 🤩

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      Jörg Schaaf  

      Vielen Dank! OK. Vielleicht hast Du recht. Ich möchte nicht zu pessimistisch klingen. Vielleicht könnte ich sogar 40 Stück verkaufen. ;-)
      Monolake hat ein tolles Album gemacht. Robert ist international recht bekannt, trat in den letzten Jahren regelmäßig auf und produziert deutlich trendiger, als das, was man bei mir zu hören bekommt. Das kann man nicht wirklich miteinander vergleichen.

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        Ashatur  AHU

        Bei jedem Gig ein Köfferchen mit CDs dabei und und schwups werden es ein paar mehr sein die über die Ladentheke wandern ;-)

        Also wenn diese komische Zeit mal vorbei ist…

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        Henrik Fisch  AHU

        > Ich möchte nicht zu pessimistisch klingen. Vielleicht könnte ich sogar 40 Stück verkaufen. ;-)

        (prust) OK, alles klar! 😅

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      Mellotron 400

      Interessanter Punkt. Ich schätze die Anzahl an verkauften CDs eines neuen Albums in der Ambient – oder auch Berliner Schule Szene heutzutage auch auf etwa 100-300, in den 90er Jahren eher 500-1000. Und zwar über einen längeren Zeitraum, nicht in der ersten Woche der Veröffentlichung.

      Generell beobachte ich zur Zeit auch in den offiziellen Verkaufscharts interessante Phänomene.
      Zum Beispiel war das letzte neue Album von Klaus Schulze vor ein paar Jahren in der ersten Woche auf einmal in den Top 40. Ich kann mich nicht erinnern, mal einen Berliner Schule Act so hoch in den Charts gesehen zu haben in den letzten 30 Jahren.

      Neulich vor Weihnachten war diese sündhaft teure Vinyl Box von Depeche Mode Maxis aus den 90ern in den Top 20, und die Super Deluxe von The Seeds of Love von Tears For Fears noch etwas höher. Was ich damit sagen will : da ich nicht annehme, dass diese Alben, die ich gerade als Beispiel angeführt habe, sich zu hunderttausenden verkaufen werden, lautet doch die Frage, mit wievielen verkauften Exemplaren man heutzutage in die Top 40 kommt ? Reichen da vielleicht schon 1000 Stück ? Ist der Markt sooo stark eingebrochen ? Und was wird heutzutage eigentlich gezählt ? Nur physische Tonträger, oder auch Downloads und Streaming ? Die Maxis von DM gab es nur als Vinyl, es können also nicht nur CDs sein, die berücksichtigt werden.

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    Sven Blau  

    Danke für das Interview!

    Mit dem Rauchen aufzuhören ist wirklich easy – habs auch von heute auf morgen geschafft. Aber dieser Tag muss von selbst kommen, man wacht auf und sagt sich: ab heute nicht mehr! Dann ist es einfach.

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      Jörg Schaaf  

      Danke dir, Anthony! Das freut mich sehr, von dir so einen Kommentar zu lesen! Frohes Neues Jahr und alles Gute für 2021!

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    iggy_pop  AHU

    „Musik ist das größte Geschenk, das wir für unsere Existenz auf den Weg bekommen haben. […] Ich empfinde das Leben als großartige Chance, die nicht selbstverständlich ist. “

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht „Hölle und immerwährende Verdammnis all denen, die nicht dankbar für dieses Geschenk sind und diese Chance leichtfertig vergeuden.“

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    Toliman

    Warum findet man dich nicht auf den Streaming Plattformen? Wenn schon modern, dann richtig. Wer macht noch downloads. Entweder wird gestreamt oder Platte gehört, dazwischen ist die Luft irgendwie dünn geworden. Ansonsten super Artikel (komplett gelesen, passiert mir auch immer seltener)

    • Profilbild
      martin stimming  

      Das hab ich mich auch gefragt – landr.com zb stellt dir die Musik in alle digitalen Stores und streaming Dienste für ich glaube 30,-/Jahr und 15%provision.

      Ohne in diese spannende Monetarisierungs-diskussion einsteigen zu wollen scheint es mir momentan so zu sein dass man zur Zeit sehr viel Kleinvieh einsammelt (zb auf YouTube) und das dann in Summe gar nicht soo schlecht aussieht, wenn es denn gehört wird. Dafür muss es aber halt erstmal (überall?) hörbar sein…

      Und ja, CDs sind definitv völlig unwichtig geworden.

      Ein frohes Neues wünsche ich!

    • Profilbild
      Jörg Schaaf  

      Streaming Dienste verdienen ihr Geld auf Kosten der Musiker, die die Musik produzieren und fast nichts mehr daran verdienen können. Da ich mein Einkommen über Synthesizer generiere, bin ich zum Glück nicht darauf angewiesen.
      Aber ich finde diesen Zustand so daneben, dass ich Spotify und co. nicht mal als Konsument benutze. Bandcamp Konsumenten hingegen können auch ohne Registrierung alle Musik streamen, die auf Bandcamp frei zum Probehören angeboten wird. Dazu muss man nicht mal registriert werden.
      Entscheiden sie sich dann einen Artist zu unterstützen, indem sie ein Album kaufen, bleibt der Löwenanteil vom Erlös beim Musiker hängen. Außerdem erhält man den Kontakt zu seinem Hörer, so dass man ihn über Neuveröffentlichungen künftig informieren kann.
      Für Musiker ist Bandcamp ein sehr fairer Ansatz.

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        Henrik Fisch  AHU

        Ich schüttele sowieso den Kopf, wie die Streaming-Dienste abrechnen. Es ist doch technisch nicht einmal ansatzweise ein Problem, die tatsächlich gehörten Sekunden an Musik mit den tatsächlich gehörten Künstler zu verteilen und das auf den Monatsbetrag umzurechnen.

        Beispiel (nur mal so)
        Monatsbetrag: 10,00 EUR
        40% für den Streaming-Dienst: bleiben 6,00 EUR

        Gehörte Musik:
        zum Beispiel »Stimming«
        3:36:18 Stunden (12.978 Sekunden)
        zum Beispiel »Klaus Schulze«
        4:18:57 Stunden (15.537 Sekunden)
        zum Beispiel »Vladislav Delay«
        1:13:23 Stunden (4.403 Sekunden)
        Gesamt gehört: 32.918 Sekunden

        Berechnung:
        »Stimming«: 39,43% = 2,37 EUR
        »Klaus Schulze«: 47,20% = 2,83 EUR
        »Vladislav Delay«: 13,38% = 0,80 EUR

        Fettich. Keine Ahnung, wo das Problem sein soll (vermutlich einfach beim Unwillen der Streaming-Dienste). Vor allem könnte so jeder Konsument ganz direkt und ganz gerecht durch seine Hörgewohnheiten selber bestimmen, welcher Künstler wie viel Geld bekommt.

        Bei der Verteilung der Werbe-Einnahmen wird es natürlich komplizierter, weil die sich auf ALLE Künstler des Streaming-Dienstes verteilen. Aber auch dafür gibt es … (Überraschung) Computer.

        P.S.: Das Album »Alpe Lusia« lief bei mir vor Monaten tatsächlich mal in der »Heavy Rotation« auf Tidal. 🤩

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          martin stimming  

          :) da freue ich mich aber!

          Ich denke, das aktuelle System ist halt Das was es zur Zeit gibt (ist mir lieber als Napster vor 15jahren) – ich wünschte es wäre anders habe aber keine Zeit es zu ändern weil ich lieber Musik mache. Tidal zahlt ja immerhin am besten von all den Services, allerdings auch hier nach dem Prinzip the winner takes it all.

          Also zu deiner berechtigten Frage: so wie ich das mitbekommen habe waren es die großen Plattenfirmen die das durchgedrückt haben (weil sie ja auch Nutznießer sind -> gibt bestimmt Zahlen was Lady Kaka so im Stream verdient). DJ phono hatte mir das erzählt, ansonsten kann ich das leider nicht verifizieren – technisch und auch logisch fände ich es genau wie du viel fairer wenn der 10er pro Hörer auf die tatsächlich gehörte Musik aufgeteilt würde und nicht erst in einen gesamt-topf geworfen würde.
          Aber da bin ich jetzt ausnahmsweise auch mal pessimistisch – dem Norm-Hörer ist sowas wahrscheinlich egal.
          An Diejenigen denen es nicht egal ist: tidal zahlt am besten (und klingt auch gut: echte CD Quali im Stream) und falls hier ein risikofreudiger Programmierer mitliest und Lust hat sich mit Spotify anzulegen: ein kleines bisschen Geld hab ich noch (fragt sich wie lange…), würde was dazu legen :)

  7. Profilbild
    BlackSun  

    Zitat von Jörg Schaaf: „Musik ist das größte Geschenk, das wir für unsere Existenz auf den Weg bekommen haben. Musik baut Brücken, Musik wühlt auf oder beruhigt und Musik ist eine universelle Sprache. Ich empfinde das Leben als großartige Chance, die nicht selbstverständlich ist. Darum bin ich bestrebt, zumindest den Versuch zu unternehmen, etwas zurückzugeben. Etwas, was nach meinem Weggang hier bleiben kann. Ein Ausdruck von Wertschätzung für dieses großartige Privileg, leben zu dürfen. Immer mit dem Ziel, meiner Existenz einen Sinn zu geben.“

    Wunderschön geschrieben!

    Ich grinse seit dem Lesen Ihrer Worte und grübel, wie ich meiner überschwänglichen Gefühle den passenden schriftlichen Ausdruck verleihen kann. Ich würde auch gerne etwas (unmittelbar) zurückgeben. Ich versuche es einfach mal damit:
    Danke Herr Schaaf und Herr Grandl für dieses hervorragende Interview! Dieses ist mein neues Lieblingsinterview und ich werde es sicherlich noch viele weitere Male erneut lesen und genießen.

    Des Weiteren: Danke Herr Schaaf, für Ihre aufrichtige, unkomplizierte und direkte Art, die stets mit einer Mischung aus bewegenden (persönlichen) Erfahrungen und Humor gewürzt ist. Ich fand Ihren Workshop im Schneidersladen (über den Delta Cep A) sehr informativ und toll durchgeführt.

    Mein neues Ziel: Ihre Musik und Produkte kennenlernen!

  8. Profilbild
    TimeActor  AHU 5

    Ein tolles Album von einem lieben Menschen.
    Lade mir dein Album gerade herunter – muss auf die NAS :-)
    Muss mich auch mal mit der Bandcamp Geschichte auseinandersetzen wenn ich wegen Umzug,- sowie Renovierung mal wieder ans Musizieren komme.
    Zu allem Überfluss war ich wohl der Meinung die Fingerkuppe und Knochen meines linken Zeigefingers künftig nicht mehr zu benötigen weil ich aus einer dummen Unachtsamkeit diese fast komplett mit der Flex weggeschnitten habe…ist gerade wieder am zusammenwachsen :-)

    Rauche auch seit 8 Jahren nicht mehr…findsch gut hehe.
    Lieben Gruß an Jörg und ein gutes vor allem gesundes Neues Jahr 2021.
    Martin

    • Profilbild
      Jörg Schaaf  

      Lieber Martin,

      Oh, vielen Dank! Gute Besserung für deine Fingerkuppe und den zugehörigen Zeigefinger!

      Dir auch ein schönes, Neues Jahr, Gesundheit und Glück!
      Jörg

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