NAMM 2021: Behringer zeigt Prototyp eines EMS VCS 3-Klons

15. Januar 2021

Erste Bilder und Details

Behringer EMS VCS 3-Klons

Behringer EMS VCS 3-Klons

Es wurden nun Bilder von einem vollständig montierten Prototypen des Behringer VCS 3 veröffentlicht und ein paar Details bekanntgegeben.

Die Informationen sind zwar immer noch dürftig, aber immerhin sind die ersten Fragepunkte geklärt. Die Oszillatoren verfügen über vergleichbare Tune-Regler wie das Original, auch wenn eine „Verriegelung“ hier nicht genau zu erkennen ist. Aber präzise Feineinstellungen sollten damit möglich sein. Behringer spricht außerdem von „many more functions in cooperation with an expert VCS modder from the UK“. In fast allen Sektionen fallen zusätzliche Kippschalter auf, zum Beispiel lassen sich das Filter zwischen 24 dB und 18 dB, die OSC Sync-Routings und Hüllkurvenzeiten umschalten.
Außerdem soll der Behringer-Klon ein echtes Spring Reverb erhalten und nicht eine digitale Emulation, wie es beim ARP2600-Klon der Fall ist.

Behringer EMS VCS 3-Klons

Die Rückseite zeigt eine Leiste mit MIDI-I/O, USB sowie Audioaus- und -eingängen. Als nächstes erfolgen „Trouble Shooting“ und Betatests Dann wird man sehen wie es weitergeht. Immerhin ist geplant, den Behringer VCS 3 noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen.

Ab hier die Meldung vom 14. Januar 2021

Behringer zeigt auf Facebook den Prototypen eines weiteren Vintage-Klons, diesmal handelt sich um den VCS 3.

Bereits 2017 gab es bereits Leak-basierte Spekulationen, dass Behringer an einem Klon des EMS VCS3 arbeitet, damals noch unter der Bezeichnung VCX3. Das Gerücht wurde letztes Jahr durch das unkommentierte Posting einer Pin-Matrix noch einmal befeuert.

Behringer EMS VCS 3-Klons

Nun gibt es endlich etwas Konkretes. Wieder auf Facebook wurde jetzt ein Bild veröffentlicht, das Gehäuse und Platine eines Prototypen zeigt, die bereit für die Montage sind. Das Gehäuse ist, wie das Vorbild, jetzt mit „VCS 3“ anstelle eines verklausulierten Namens betitelt.
Die Elemente des Synthesizers sind größtenteils zu erkennen: drei VCOs, Noise, Ring Modulator, Envelope Shaper, Trapezoid, Input- und Output-Sektion.
Für die genaue Beschriftung, speziell der Pin-Matrix, ist die Auflösung des Fotos jedoch zu gering. Auch Joystick, VU-Meter und Lagerschacht für die Pins sind offensichtlich vorhanden.
Ausgehend von den bisherigen Vintage-Klons von Behringer darf man einige Abweichungen zum Original erwarten, wie grundsätzlicher MIDI-Ansteuerung, aber sicherlich keine komplexen Erweiterungen.

Behringer EMS VCS 3-Klons

Aber wie bei den zahlreichen anderen Vorboten von Behringer wird man beim VCS 3 Klon nicht in naher Zeit mit dem fertigen Produkt rechnen dürfen. Und plant man vielleicht auch eine Kofferversion?

Hier geht es zu unserem Status-Report aller Behringer-Projekte.

Zum Original EMS VCS 3 legen wir euch unser Vintage-Story ans Herz. Ebenfalls interessant zu diesem Thema sind auch der Test des Syntrx von Erica Synths und der Vergleichstest mit verschiedenen Software-Emulationen.

Behringer EMS VCS 3-Klons

Der EMS VCS3 von 1969

 Beats  DJ  Gitarre & Bass  Keys  Stage  Studio  Vintage
Forum
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    Henrik Fisch  AHU

    Also jetzt mal meine Abneigung gegen Behringer völlig beiseite gelassen:

    Ich habe in Erinnerung, dass der »EMS VCS3« ein ziemlich Präzisionsinstrument ist. So von wegen Tonumfang und Präzision der Oszillatoren, Genauigkeit der Einstellmöglichkeiten, Haptik der diversen Spindel-Potis und so weiter. Nicht zuletzt erzeugt genau das auch den Klang des legendären Instruments … und auch den Preis. Und jetzt mal ohne Polemik, wirklich, im Ernst … aber Behringer und Präzision? Zeichnen die sich nicht gerade dadurch aus, dass sie gerne mal fünfe gerade sein lassen? Hm.

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      SynergyMan  AHU

      Wenn die Optik und Haptik einigermassen stimmt – die Photos stimmen da latent positiv – und der Preis unter einem Kilo liegt, wird das Ding ein Renner und zwar allein wegen der Optik. Deshalb kommt auch erst der VCS 3 … mit AKS und Co will man wirklich arbeiten, aber den VCS 3 will man(n) einfach nur haben. Ich bin kein Freund von Behringer, aber bei dem Ding bin ich keinesfalls imun. Und jetzt stellen wir uns alle mal vor, das Ding spielt noch irgendwie – nicht wie das Original (das glaube ich auch nicht) aber es kommt was raus. Wird bei genügenden Käufern als Kaufanreitz reichen.

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        Henrik Fisch  AHU

        Dass die Leute das Ding wie doof kaufen werden – so denn der Preis stimmt, aber da mache ich mir mit Blick auf den ARP-2600-Nachbau von Behringer keine Sorgen – darüber müssen wir nicht diskutieren.

        Ich persönlich bin mit meinem »Arturia Synthi V« zufrieden. 😁

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      lala  

      „Präzisionsinstrument“ Gelächter von wegen
      je mehr pins in der matrix sind um so wackeliger wird das ganze
      ausserdem Temperatur instabil, Fenster auf – sound weg

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        johnnytravels

        Dnake für dniesen Hinweis…

        Oben steht ja ‚Kommentare‘, da scheint es mir nicht unangebracht darauf anzuspielen, dass Behringer (neben zb NI) eine echte Schei.-Firma ist, denen man kein Geld in den Rachen werfen sollte, bloß weil man Unternehmenspolitik immer dann ausblendet, wenn es was ‚uh neu geil will‘ zu konsumieren gibt…

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    Llisa  

    Der wird laut Behringers FB-Seite wohl doch einen Federhall haben. Dort sind auch noch ein paar Fotos mit mehr Details.

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    herzschrittmacher  

    Bitte klicken Sie weiter, hier gibts nur das übliche Gehate zu lesen. Gähn.

    Wird einem dieses reflexhafte Schlechtreden (von noch nicht mal erhältlichen Produkten) auf Dauer nicht selbst langweilig?

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        herzschrittmacher  

        „konstruktiv“.

        Sorry, bei allem Respekt und nicht bös gemeint, aber konstruktiv ist wenn du bei B arbeitest und das dann im Abteilungschat kund tust. Oder B ne Email schreibst in der du deine Bedenken kund tust.

        Das hier ist schlecht reden, WEIL man noch keine Ahnung vom Endprodukt hat.

        Wie gesagt, nicht Bös gemeint.

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      heide69  

      @herzschrittmacher
      Danke, das war auch mein erster Gedanke. Es gibt nichts Langweiligeres, als zu lesen, wer sich „nicht“ das Gerät kauft. Für einige scheint es aber ein Bedürfnis zu sein, so etwas kundzutun. Auf Facebook gibt es auch immer noch Menschen, die ihr Mittagessen Posten. ;-)

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      sadfrog

      Gut, seine wir ehrlich, hier wird tatsächlich auch über das Gerät diskutiert.
      Diese Art der Kommunikation ist kein Stück besser als die User welche in den Kommentarspalten eines x-beliebligen Synthesizers einen „Besser als der nächste Behringer Klon“ Kommentar hinterlassen und wieder verschwinden.

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    Synthesata78  

    Hier geht es ja nicht primär um „ge-hate“,
    sondern um die wie auch ich finde berechtigte Kritik was Ausverkauf, Ressourcenverschwendung, Moral und
    Konsumverhalten angeht.
    Wie offensichtlich auch andere Leser beschleicht auch mich jedes mal irgendwie Unbehagen, kann mir nicht helfen. Nach der Nummer mit Arturia nur um so mehr.
    Ferner hab ich auch so meine Probleme mit Monopolisierung. Die läuft hier nämlich schon seit geraumer Zeit.

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      heide69  

      Komisch, dass solche Maßstäbe immer nur verschärft bei Behringer angelegt werden. So etwas nenne ich scheinheilig und wenn der Begriff Moral schon in den Raum geworfen wurde, fast schon diskriminierend. Aber der Deutsche Michel ist ein Herdentier, was er liest, plappert er nach.

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      mtotheb

      Moral ? Seriously , Moral und Marktwirtschaft passen wirklich nicht zusammen, Monopolisierung?
      Angebotsmonopol meint per Definition, ein Anbieter viele Nachfrager, ist das hier der Fall ? aktuell ist der Synthesizer Markt vielfältiger denn je zuvor, wie kommt man darauf, deswegen von Monopolisierung zu reden ? wenn schon Kritik sollte sie sachlich fundiert sein und kein Buzzword Bingo.

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        sadfrog

        Das!

        Es war niemals einfacher durch crowdfunding, social media etc. etwas an den start zu bringen. Dazu kommt dass Produkte wie arduinos/raspberry pi’s heutzutage unheimlich erschwinglich geworden sind.
        Eine nie dagewesene Vielfalt an Herstellern + einem gewissen Hype der viele boutique (kein Bezug auf Roland) produkte erlaubt die sich außerhalb der Pfennigfuchserei bewegen => Siehe Eurorack-Markt
        Die Tatsache dass sich Behringer hauptsächlich auf billige Klone konzentriert lässt auch weiterhin viel Spielraum für andere Firma um mit Innovation etc. zu Punkten.

        Das Monopol Agrument ist doch sehr übereilt

        Absolut fragwürdig aber durchaus ein Argument:
        Ich gaube manche Behringer Produkte der der letzten Jahre können auch ein willkommener wakeup call für andere hersteller sein. Ich frage mich: wenn Roland seine z.B. 303 oder 808 selbst wiederaufgelegt hätten, wäre der Preis angemessen oder unverschämt ausgefallen? Ich kann es natürlich nicht sagen. Aber wenn ein Hersteller mal den Status Quo graderückt, dass das heutzutage alles keine technischen Wunderwerk sind sondern ihren Wert meist durch Kult, Emotionen und Gewohnheit gewinnen, kann ich das irgendwie nicht verurteilen.
        Auch wenn da sicher kein nobler Gedankengang von Behringer hintersteckt.

        …Und ich hab nicht mal einen besonderen Grund Behringer zu verteidigen

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      Tyrell  RED 112

      Hallo Synthesata78 – und nochmal in die Runde.
      Bleibt bitte in Euren Diskussionen beim Produkt. Wenn die Diskussionen zu politisch werden und abschweifen und sich z.B. um Marktwirtschaft und Ressourcenverschwendung drehen, werden sie gelöscht! Das mag der eine oder andere nicht verstehen, würde er aber, wenn er wüsste, wie schnell solche Ansätzen in heftigen Auseinandersetzungen enden – die hier auch schon zwischen den Lesern gerichtlich weitergeführt wurden. Kein Witz. Vor allem sind aber unendlich geführte Loops zwischen zwei Streithähnen, für alle anderen Leser sehr ermüdend und müllen die Kommentarspalte zu. Also Finger weg von Politik und wieder zurück zu dem hier vorgestellten Produkt.

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    Tyrell  RED 112

    Und noch ein Gedanken für den Heimweg ;)
    Die Klassifizierung in Hater und Fan-Boys ist nur bemitleidenswert.
    Wer Argumente anderer glaubt dadurch zu entkräften, indem er ein Schimpfwort gebraucht (und um nichts anderes handelt es sich dabei) , hat in diesem Augenblick die sachliche Debatte verlassen statt sich ihr mit guten Gegenargumenten zu stellen.

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    nativeVS  AHU

    Um hier noch einen sinnfreien kommentar hinzuzufuegen sag ich nur: Ich werde ihn mir nicht kaufen.

    Sollte ein AKS kommen wird der aber relativ schnell ein zuhause finden. (Aber bitte mit einem KS der aehnlich zickt und grob aufloest wie das original).

    Achso, um beim produkt zu bleiben: wass mich schon jetzt stoert ist das externe netzteil; wenn man schon so ein grosses gehaeuse baut ist es doch ein leichtes dort noch ein halbwegs gescheites schaltnetzteil unterzubringen.
    Was sich auch noch ueber die zeit zeigen wird ist wie langliebig das Steckfeld sein wird (gut, ich erwarte keine Ghielmetti qualitaet, aber viel schlechter als die spaeteren amerikanischen dinger in dem vorbild sollten sie bitte auch nicht sein).

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    Philipp  

    Ein bezahlbarer Synthi Clone wäre (nebs Jupiter-8) auf Platz 1 meiner Wunschliste.

    Der Markt ist hier extrem dünn, der PIN Electronics ist im Segment +- 6000€ und dürfte wohl gegenwärtig die einzige wirkliche Alternative zum Original sein (klanglich etwas anderer Charakter aber schon die gleiche Liga), das Original gebraucht bei 15.000€-20.000€ nicht meine Preisregion, der Erica ist optisch an den Synthi angelehnt geht klanglich aber andere Wege und ist für mich in keiner Weise eine Alternative.

    Ein Clon macht hier nur Sinn wenn er in Sachen Güte des Klangs ebenbürtig zum Original ist; ein YouTube Clip von Sonicstate trifft es ganz gut wofür die Kiste steht, Netflix Dark ein wunderbares Beispiel für den FX Sound; der Synthi ist viel mehr als nur das bekannte Pink Floyd Arpeggio, ich hoffe Behringer liefert hier, darf dann gerne auch was kosten.

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    krautkopf  

    back to topic. :)
    Wenn der Klingt, also KLINGT, dann wird das wohl mein erster Behringer Synthy. Sieht schonmal vielversprechend aus, ist seit 35 Jahren auf meiner Wunschliste (hehehehe) und wird sicher enorm günstig sein. Da kann ich sicher nicht widerstehen!

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    Chromengel  

    Ich werde langsam nervös.
    In den 1980ern bin ich zur Elektronischen Musik gekommen. Besonders Klaus Schulze und TD haben es mir sehr angetan. Wer hat nicht damals die Instrumentenlisten auf den Hüllen der LP studiert und sich vorgestellt, den ganzen Kram im Keller stehen zu haben und selbst darauf zu spielen. Damals unerreichbar – heute sieht das ganz anders aus.
    Bekomme ich doch nun einen Moog-Modular, einen ARP2600 und Odyssey, Minimoog, EMS usw. als Nachbau für relativ günstigen Preis (verglichen mit den Originalen) auf dem Markt.
    Die Farfisa Orgel und die Streichen können gleichwertige Produkte von anderen Herstellen ersetzen.
    Sequenzer gibt es auch genug.
    Warum nicht den Traum von damals einmal wahr werden lassen, die Geräte, die heute im Keller stehen verkaufen und sich tatsächlich einen Musikgerätepark a la 1975/1976 hinstellen?

    Man kommt echt in Versuchung…..

    Anmerkung: Ich dudel nur zum Hobby mit den Dingern rum, kann nix komponieren, nur nachspielen.

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      liquid orange  AHU 1

      Da rattert es bei Dir ähnlich wie bei mir, ausser dass ich nicht mal nachspielen kann (und auch nicht will) sondern nur „rumdudel“. Aber das mit Genuss!
      Etwas Off-Topic, aber doch passend zu Deinem Text: Hast Du die beiden CD-Boxen von Tangerine Dream („In Search of Hades: The Virgin Recordings 1973-1979“ und „Pilots of Purple Twilight: The Virgin Recordings 1980-1983“) schon gehört? Hammer, dann noch die Bücher dazu, da kannst Du noch mehr Bilder von den tollen Geräten sehen. Wenn Du also genug Kohle hast, würde ich schon mal mit dem Ausbau des Kellers beginnen ;-)

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        Chromengel  

        Genau!
        Und für Jarre Fans kommt dann noch die Beminent U310 Orgel mit eingebauten Borg Minipops7 :-)

        Off-Topic: die Hades habe ich, die andere nicht.
        Ist schon toll, die alten Konzerte in so einem Sound hören zu können, anstatt die „übliche“ bootleg Version in LoFi.

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    Holden  

    Ich finde es blöd daß Behringer so viel Aufmerksamkeit bekommt. Es sind allesamt Replikas mit „ich mach mir was vor“-Faktor hoch tausend. Ich sage es nur ungern so deutlich aber bei Ebay gibt es Kühlschrankmagnete von fast jedem Synth und der Effekt ist 100% derselbe. Bei jedem Bier holen ein, „boah ey, Jupiter 8, ich geh voll ab!“. Das ist alte Technik mit modernen Kaugummiautomaten gedruckt und ihr kauft den Mist wie unmündige 8 Jährige. Es macht mich richtigehend betroffen meine Generation und andere so besoffen zu sehen. Wacht auf und lacht mal richtig laut über euch selbst. Das gesparte Geld einfach den Pennern in der Stadt spenden. Die brauchen den Alkohol, ihr habt es noch in der Hand. Noch….. :)

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        Holden  

        Das ist Umgangssprache in Duisburg. Keine Beleidigung. Schön wie du das drehen möchtest.

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          iggy_pop  AHU

          Genau.

          Ebenso der „verkommene Strolch“, das „minderwertig-verkommen-asoziale Gelumpse“, „Zeuch!“ und „schlappohriger Meßdiener“.

          Das wußte schon der Kasslerfelder Philosoph und Philanthrop Herbert Schmidt von der Ruhrorter Straße 59.

          Bah!

  11. Profilbild
    Philipp  

    Mir ist Dein Punkt nicht ganz klar, das die Replikas die Originale nicht erreichen oder die Originale an sich überschätzt werden?

    Letzteres teile ich nicht 😉

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      gaffer  AHU

      Letzteres ist nicht ganz unsinnig. Sagen wir mal, ein Teil der Originale hinter denen her gehechelt wird, finde ich überschätzt. Zu oft bestimmt die geringe Stückzahl das hohe Begehren. Zum VCS: finde ich gut, dass er von Behringer nachgebaut wird, das Konzept des Geräts gefällt mir. Den Spiralhall finde ich allerdings unnötig. Ich will mir ja nicht die 70er zurückholen, sondern was Neues kreieren.

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    hejasa  AHU

    Der einzige Wermutstropfen des EMS ist für mich, ich bräuchte zwei davon, weil mein ganzes Keyboard – System Stereo fährt und die EMS Filter häufig über die Eingänge des Synth dazu genutzt wurden, andere z.B. Mellotron zu verfremden.
    Ich schicke seit Jahren meine polyfonen digitalen durch die analogen Filter meines Euroracks. Ich kenne keinen digitalen Synth, der durch analoge Filter geschickt wird, der nicht von diesen profitiert. Und mein Fuhrpark ist nicht gerade klein.
    Ich bin gespannt, wie nah das Filter an das Original herankommt. Schafft es diese Präsenz, scheue ich vor dem Kauf nicht zurück!

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      TobyB  RED

      Guck mal auf die Rückseite. Stereo Out. Mit dem Joystick kannst dann pannen und was auch immer machen. Ich mach das beim virtuellen iVCS3 mittels MIDi und Controller der Wahl.

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        iggy_pop  AHU

        Wenn die Matrix 1:1 vom Mk. 1 übernommen wurde (und danach sieht es in den Bildern aus), dann ist ein Panning per Joystick nicht so ohne weiteres möglich — das, was sich da steuern ließe, wären z. B. Ausganslautstärken der Outputs oder der Reverbanteil. Das käme nur über Umwege Panning gleich.

        @hejasa: Der VCS-3 hat — zumindest in der Mk. 1 Version — zwei externe Signaleingänge, sodaß man ihn z. B. über einen Auxweg einschleifen könnte.

        Intern ist es natürlich mono, klar.

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          Dirk Matten  RED

          Wenn die Eingangsverstärker wie beim Original gleichspannungsgekoppelt sind und die Phase um 180 Grad drehen, ist das ja kein Problem. Kennen wir ja doch.

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          TobyB  RED

          Laut obigem HiRes Foto geht das. B, C und O und P können über den Stick gestöpselt werden. So mach ich das ja auch in der App. Nur das ich das den Stick durch Schütteln, Bewegen und Neigen des iPhones o.ä steuere.

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      GiorgioMaserati  

      Klingt eher nach einer neumodischen Bezeichnung für einen „Job“ der kein Geld bringt. So wie „Instagram-Model“, oder „Gaming-Streamer“ oder wie das heißt. Zu deutsch: Ein schwabbliger Backenbart der in seinem Kellerloch an alten Elektrogeräten rumlötet.

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    iggy_pop  AHU

    Was ist denn mit „Verriegelung“ der Frequenzregler gemeint? Die Regler beim Original sind kontinuierlich variabel vom unteren Hertz-Bereich in den oberen kHz-Bereich,da gibt es keine Schaltstufen.

    Der VCS-3 ist in der Tat sehr unpraktisch zu transportieren — das Original erfordert ein Flightcase von der Größe einer Teekiste, und dann ist das Auto schon wieder halbvoll.

    Ich freue mich schon jetzt auf das authentischste „On the Run“ Demo — und wehe, da ist nicht schon „On the Run“ von Werk ab eingebaut.

    Ob es wohl auch Mk. 1 und Mk. 2 Varianten mit unterschiedlichen Matrixbelegungen geben wird?

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      TobyB  RED

      Ich korrigiere dich ungerne lieber Iggy. Die On the Run Sequenz ist ein AKS. Gut dokumentiert auf mehreren DVDs. Lediglich für einige Vehicle Sound a la Doppler Effekt kam der VCS 3 zum Einsatz.

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        iggy_pop  AHU

        Das weiß ich selbst, aber ein Mk. 2 VCS-3 und ein Mk. 2 AKS sind, technisch betrachtet, ein und dasselbe Instrument in unterschiedlichen Verpackungen. Und ob ich nun einen KS an einen Synthi-A oder einen TKS bzw. Universal Sequencer an einen VCS-3 hänge, ist Makulatur — es mußten auf jeden Fall Mk. 2 Versionen sein, damit das Netzteil den zusätzlichen Sequenzer stemmen konnte.

        Belehre also bitte nicht mich, sondern all die „On the Run“ Adepten, die in absehbarer Zeit wieder Unmengen an Serverspace vergeuden werden.

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          hejasa  AHU

          Sind die wirklich das Selbe? Ich habe irgendwo gelesen, dass die ersten beiden Baureihen des EMS sich schnell verstimmten und instabiler als die erste Baureihe des Minimoogs waren und bei dem war das Nachstimmen immer schon eine unnötige Qual. Erst mit der AKS Version des EMS soll Stimmstabilität gewährleistet gewesen sein?
          Ich hoffe, dass die Behringeringenieure mit ihrer Kopiergenauigkeit nicht die erste Baureihe nachbauen werden. Eine Geräuschmaschine kann ich nicht gebrauchen.

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            iggy_pop  AHU

            Der VCS3 war ursprünglich gar nicht dazu gedacht, als Melodie- und Soloinstrument verwendet zu werden, daher widmete man der Stimmstabilität der VCOs nicht allzu viel Aufmerksamkeit.

            Die zusätzliche Cricklewood-Tastatur wurde später noch nachträglich entwickelt als Nachklapp für all die Barbaren, die Melodien spielen wollten, wie David Cockerell das mal ausdrückte.

            Von allen elektronischen Musikinstrumenten sind EMS-Geräte garantiert diejenigen, welche sich am wenigsten für tonales Zeug, Technobässe, Acid-Leads oder Emerson-Workouts eignen. Kann man machen, aber warum sollte man? Jeder Moog Rogue klingt besser, ist praktischer zu bedienen und spielbarer als ein EMS.

            Für völlig abgefahrenes Geräuschezeug im Sinne von Gong, Hawkwind, Pink Floyd, Jarre, Tangerine Dream oder Zorch gibt es nichts Besseres.

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              nativeVS  AHU

              Hat aber auch leute wie Jarre und Waters nicht abgehalten sie fuer melodische komposition zu verwenden. Aber gut, bei Deserted Palace und Les Granges Brulees sind einige toene schon etwas grenzwertig in der stimmung. Die Welcome to the Machine baesse sind dann schon besser gestimmt.

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                iggy_pop  AHU

                „Deserted Palace und Les Granges Brulees“ — da ist das wenigste Material im weitesten Sinne tonal, und wenn, dann so simpel, daß kaum etwas schiefgehen kann, was Stimmung und Tracking angeht.

                Die Maschinen-Drones bei PF bleiben ebenfalls eher statisch in der Tonhöhe, da kann auch nicht so viel in die Hose gehen.

                Wie gesagt: Ich habe nicht gesagt, daß es *nicht* geht, ich habe die Frage nach dem *Warum?“ gestellt, wenn andere Lösungen schneller besser klingende und verlässlichere Ergebnisse liefern — die wenigsten, die sich einen VCS-3 kaufen, werden etwas im Stil von „Switched-On Bach“ damit spielen wollen.

                Geht, aber warum?

    • Profilbild
      a.jungkunst  AHU

      Die Analogue Systems-Versionen eines EMS-Oszillators (RS95E, RS95N) haben eine Verriegelung.
      Es liegt wohl einfach eine Verwechslung beim Blick in die Vergangenheit vor.

  14. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Den VCS 3 hätte ich am wenigsten erwartet, so ist meine Freude groß. Wenn er klanglich überzeugen kann wie z.B. der Model D, wäre mein GAS wohl voll entflammt. Allerdings müsste ich dafür Platz machen…

  15. Profilbild
    GiorgioMaserati  

    Das ist doch Mist. Ein „Instrument“, um prätentiöses Ambient-Geblubber zu erzeugen ist keine Bereicherung für die Musikwelt.

  16. Profilbild
    hejasa  AHU

    ich liebe es, Gemälde hinter meine Synths zu stellen und überlege gerade, welches Bild denn zu ihm so passen würde, dass der EMS mich animiert. Im übrigen, Gemälde kann ich auch tauschen.
    Auf jeden Fall hat er für mich ein aufregendes und animierendes Design!

  17. Profilbild
    TimeActor  AHU 4

    Das Ding im Original will ich schon seit gefühlten 40 Jahren haben…den utopischen Preis des Originals bin ich allerdings nicht gewillt zu zahlen.
    Wollte eigentlich aufhören weitere Synths zu kaufen…dieser hier könnte mir wieder einen Strich durch die Rechnung machen.

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