Green Box: Casio VZ-1, VZ-10M, VZ-8M, Hohner HS-2/E

Editoren für den Casio VZ-1

Solch eine komplexe Syntheseform ist natürlich an einem Rechner wesentlich angenehmer zu handhaben. Und es gab einmal Sound Diver für Win98. Ich habe mehrere USB-MIDI-Interfaces ausprobiert unter Windows XP im Einsatz und alle kommen anscheinend nicht mit größeren SysEx-Datenströmen zurecht, der VZ10 quittiert das schnell mit einem Checksum-Error.

Als recht zuverlässig hat sich aber Midi Quest Pro 11 von Soundquest erwiesen. Dieser Editor ist lauffähig auf Windows, Mac-Rechnern und sogar iPads, allerdings erwirbt man hier nicht ein Editorprogramm für einen Synthesizer, sondern gleich ein unendlich großes Paket für viele Synthesizer. Entsprechend kostspielig ist die Anschaffung (je nach Umfang zwischen 150 Euro und 370 Euro). Die günstigste Editor-Alternative bietet wohl Patch Base fürs iPad, denn die ist kostenlos und beinhaltet auch eine VZ-Variante.

Nur Achtung: In allen Fällen ist zu beachten, dass die Speicherung und das Laden ganzer Sound- und Operation-Bänke nicht automatisch funktioniert. Hierzu muss tatsächlich jedes Mal am VZ im Menü 3 ein manueller Befehl abgesetzt werden, bevor man am Editor eine Übertragung startet.

Bedienung am Gerät

Wenn man erst mal die Benutzung der Menüs drauf hat, geht die Programmierung über die Pfeiltasten und dem Grafikmenü direkt auf dem Casio VZ-1 aber recht einfach vonstatten.

Ein wenig „tricky“ ist lediglich der Umgang mit den Menütasten. Um nämlich in die Parameter eines Edit-Menüs zu gelangen, reicht es nicht, das jeweilige Menü bzw. Submenü aufzurufen, um dann mit den Cursor-Tasten auf der Display-Seite zu navigieren – nein, um nämlich den Cursor zu aktivieren, muss die Menütaste erneut betätigt werden. Darauf muss man erst mal kommen. Ich dachte tatsächlich zunächst, mein Gerät sei defekt – und auch in dem (fürchterlichen) Handbuch, das man im Web noch als PDF findet, wird dergleichen nicht erwähnt.

Bei einem Program-Change wird übrigens das gesamte Patch per Sysex gesendet. Das ist praktisch, wenn ein VZ-8M zur Stimmerweiterung angeschlossen ist. Allerdings setzt dann die gesamte Tonerzeugung für 1 Sekunde aus, was sich aber auf der Rückseite durch einen Schalter deaktivieren lässt. Leider funktioniert der Voice Handover für den Stimmenüberlauf nicht mit dem VZ-10m zusammen. 32 Stimmen wären schon etwas anderes gewesen.

Der Sound des Casio VZ-1

(von PG)

Zunächst fällt einmal deutlich auf, dass besonders in tiefen Lagen immer ein deutliches Aliasing zu hören ist. Also jenes unangenehme digitale Zirpen, welches durch minderwertige Wandler und niedrige Sampleraten zutage tritt. Des Weiteren darf auch nicht verheimlicht werden, dass die VZs ein deutlich wahrnehmbares Eigenrauschen besitzen, welches kombiniert mit einem schwachen Ausgangspegel für empfindliche Ohren bei leisen Klängen störend wirkt. Für den leisen Output ist wahrscheinlich ein recht hoher Headroom, denn schichtet man einmal vier VZ-Klänge übereinander, macht der schwarze Bolide vor allem bei aggressiven Klängen mächtig Druck und benötigt entsprechend hohe Reserven am Ausgang, um nicht zu clippen.

Ähnlich wie die Yamaha FM-Serie liegt die Stärke der VZ-Synthesizer in glockenartigen und metallischen Klängen. Auch softe Pads kommen wunderschön, wie das oben verlinkte Video zeigt. Tiefe Digital-Bässe kann meines Meinung nach ein DX7 oder ein DX11 deutlich besser und klassische Analogbässe sollte man eher ganz vermeiden. Ebenfalls schön sind gezupft klingende Sounds, die an Harfen oder Banjos erinnern. Meine Favoriten sind aber vor allem die aggressiven, PD-verzerrten Leadsounds, die ich so mit noch keinem anderen Synth hinbekommen habe.

Hier ein uraltes Beispiel, welches ich 1988 mit einem Korg DDD-5, einem Casio FZ-1 und einem VZ-1 eingespielt habe. Die musikalische Darbietung mag bitte entschuldigt werden, versuchen Sie doch bitte einfach nur auf die beiden Leadsounds zu hören, die ab Minute 0,51 und 1,33 einsetzen. Vor allem Letzterer hat es mir bis heute angetan.

Der Casio VZ-1 / VZ-10M heute

(RS)

Im Gegensatz zu machen Romplern aus dieser Zeit erzeugt dieser Synthesizer auch heute noch interessante Sounds und wurde durch SW-Plug-ins meines Wissens nach noch nicht nachgebildet, während es für die CZ-Serie bereits zwei gute Software Plagiate gibt, sowohl von Casio selbst fürs iPad, als auch von Plugin Boutique als AU und VST-PlugIn. Aber CZ ist eben nicht VZ und so üben wir uns Geduld.

Bei Flächen, Strings, E-Piano und digitalen Geräuschen klingt dieser digitale Winkelschleifer auch heutzutage noch klasse. Das Fehlen eines verrauschten Effektgeräts ist zu verkraften, das kann heute in jedem Setup nachgeholt werden. In den Soundbeispielen ist auch Hall hinzugefügt und der Bass wurde per EQ angehoben, um dem Klang etwas zeitgemäßer zu machen.
Das Gerät ist sehr massiv gebaut, einzige Schwachstelle ist das Display, welches nach Jahrzehnten immer dunkler wird. Mit etwas Geschick kann man die gealterte Leuchtfolie selber ersetzen. Falls die Foliengröße nicht passt, wird sie mit der Schere passend gemacht und unter das Display geschoben. Auch habe ich Geräte gesehen, bei denen falsche Zeichen oder Streifen zu sehen waren, das scheint eine Schwachstelle des Treiber-Chips zu sein.

CASE in Leichtbauweise

Und zum Abschluss haben wir dem Casio VZ1 ein  maßgefertigtes Case von LT Cases spendiert, die nun auch Cases mit PVC Wänden herstellen. Der Vorteil: Die Cases sind deutlich leichter als die Cases mit Holzverkleidung:

Empfohlene Literatur im Internet
Steve de Furia and Joe Scacciaferro, Power Play VZ!, 1989,  Hal Leonard Publishing Corporation

YouTube Empfehlungen

Einige der schönsten Dmos findet man bei YouTube auf RetroSound von Marko Ettlich, der wohl auch ein Feunde der Casio VZ-Syntheseizer zu sein scheint:

Fazit

Ungewöhnliche digitale Klangstrukturen sind möglich, trotz der Ähnlichkeit zur Yamaha-FM bekommt man durch die vollkommen andere Struktur auch einen anderen Zugang und damit andere Klänge zustande. Leider wurden nicht die Reso-Schwingungsformen der Vorgänger übernommen. Trotz 8 Oszillatoren und endloser Verschaltungmöglichkeiten ist er überschaubar, birgt aber weniger Überraschungen als die FM. Gut spielbare Tastatur.

Plus

  • unendliche Klangmöglichkeiten
  • überzeugende Digitalsounds, die auch heute noch begeistern können
  • auch ohne Editor bedienbar dank großem Display

Minus

  • leichtes Aliasing und Rauschen im Nutzsignal
  • hat nicht die Wärme der Casio CZ Synthesizer, dafür aber klanglich mehr Möglichkeiten
  • Reso-Schwingungsform des CZ fehlt
  • Bedienung teilweise mit Tücken

Preis

  • lt Syntacheles-Liste Stand Mai 2018
  • Casio VZ-1: ca. 200,- Euro
  • Casio VZ-10M: ca. 280,- Euro
  • Casio VZ-8M: ca. 130,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    legoluft  

    Schöner Bericht über einen voll unterschätzten Synth! Ich habe ihn als Hoher HS-2e (hübsches Silber-Metallgehäuse) und schleife ihn oft durch meinen Evolver (als Analog-Filterbox). Durch die Multilayer sind super Stereo-Pads möglich, sehr weich, breit und fett. Auch die Bässe/Perc-Sounds sind unglaublich knackig durch schnelle Hüllkurven und guten Velocity-Möglichkeiten (mein Gerät klingt von Natur aus sehr bassig). Überraschende FX-Sounds und fette verzerrte Leads klingen auch sehr überzeugend (besonders durch den +/- 48 Halbtöne umfassenden Pitchbend!)
    Der VZ lässt sich über Sounddiver (3.0) hervorragend programmieren. Habe es auf WinVista 64bit laufen mit einem Motu MidiExpress128 Interface (frisst und verdaut alles an Sysex/Midi-Daten ohne Zicken)

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    Marko Ettlich  RED

    Ja ich mag Casio, sowohl die VZ als auch die CZ Serie. Sie klingen sehr eigenständig. Der VZ verkommt leider bei den meisten zur Presetschleuder, denn die Programmierung am Gerät ist zwar möglich, aber doch eher für Masochisten. Die zahlreichen Werkssounds (inkl. der auf den cards) sind aber teilweise wirklich erstklassig.

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      Tyrell  RED 1

      Guten Morgen Marko :-)
      Zum Frühstück den Vintage-Artikel lesen, so lieben wir das :-) !!!!

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        Marko Ettlich  RED

        Guten Morgen Peter. :) Amazona ist meine tägliche Morgenpost. Dazu ein Kaffee…mehr brauch es erstmal nicht. ;)

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    Martin Tauchen

    Ein unverwüstlicher Synthesizer der mir seit 25 Jahren eine unerschöpfliche ideenquelle ist. Und es ist schon erstaunlich welch Klänge er ermöglicht. Sei es ein Pseudo-Drumloop,sei es additive Synthese…viele Dinge sind möglich…

    Von allen Synthesizern ist der VZ der einzige,der kontinuierlich meinen Weg begleitete. Zusammen mit dem FZ1 ein echt anachronistisches Soundsystem,ohne Schnörkel.

    Ich liebe das Teil !!!

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    h.gerdes  AHU

    Nette Soundbeispiele. So schön kann digital klingeln!
    Leuchtfolie: Ich hatte mal einen Hohner HS-1 unter dem Schraubenzieher, da war die Folie unter dem Display mit doppelseitigem Klebeband fixiert. Das muss man dann sehr vorsichtig mit einer Rasierklinge oder einem kleinen Teppichmesser auftrennen, dann kriegt man sie heraus. Bei Gewaltanwendung riskiert man, das Display irreparabel zu beschädigen.
    Sowohl bei Casio als auch bei Hohner wurden verschiedene Folien verwendet. Also erst ausbauen und schauen, welche es sein soll.

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    YC45D  

    Es wurde und wird so viel hier über die Casio CZ ,bzw. VZ-Serie geredet,aber überhaupt noch nicht über einen noch selteneren Casio Vertreter,der noch ein ganz anderes Spectrum von Sounds erzeugen kann:
    Casio HT Serie,die mit dem analogen Filter!

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      l.bergen

      Eigentlich wäre der korrektere Name ja HZ-Serie. ;-)

      Okay es gab nur den HZ-600 (mein erster Synthesizer) aber die HT-Serie ist dann ja doch eher Richtung Keyboard getrimmt, mit Rythmus und Begleitautomatik. Macht aber enorm Spaß mit der HT-Serie zu spielen. Und soundtechnisch sind die auch viel besser als ihr Ruf.

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    fritz808  

    für mich kam cz und vz nie an die vorbilder von yamaha heran. dx klang immer fülliger und in vielen bereichen einfach überzeugender.

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      ctrotzkowski  

      Hi Fritz808

      ich kann Dir nur zustimmen – ein CZ3000 war mein erster Synth (ca. 1989 gebaucht für 50 DM), aber mit seiner Soundqualität war ich niemals ansatzweise zufrieden.
      Daß die Presets tatsächlich allesamt billig klangen, war das eine, und so kompliziert wie oben beschrieben hab ich die Programmierung nie empfunden… aber die Sounds hatten alle keinerlei musikalische Dynamik, keine Wärme, kalten Glanz.
      Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, warum im o.g. Artikel gesagt wird, die CZ hätten ähnlich wie ein DX geklungen. Ok, 2OP CZ klingen als einfacher Ringmodulator ähnlich wie 2OP SY99, letzterer hatte aber 8 mit erweiterten Wellen, Algorithmen und RCM.
      Ein Jahr später kaufte ich einen Yamaha SY77 (der ja einen vollständigen DX7 enthält) und der war nun wirklich insb. bei den reinen DX Sounds richtig dynamisch (ich demonstriere interessierten Gästen gern, warum ein echtes FM E-Piano gegenüber auch modernen Stage-Piano-Samples weit dynamischer klingt).
      Besonders das o.g. Hörbeispiel „8. Ringmodulierte Glocken“ ist ein perfektes Beispiel: Klingt als gäbe es gar keine Anschladynamik – erinnert an DX, aber sowas klingt im DX dann eben doch völlig anders – und um Welten besser und musikalischer.

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        ctrotzkowski  

        Übrigens hängen meine drei vintage Digital-Synths alle noch voll einsatzbereit und verkabelt im Heimstudio an der Wand: D-5, CZ-3000 und SY77 – und zufällig wollten vor ein paar Wochen ein paar Besucher die Unterschiede hören – und ratet mal, welcher Synth überhaupt niemandem gefiel?
        Ich würde sagen – „meist unterschätzter Synth“ hin oder her – wer genau solch minimalistische Sounds und einfache Ringmodulation statt 8OP braucht, hat sicher Spaß damit – alle andern schiessen sich lieber einen echten DX, M1, SQ80, Ensoniq VFX, D-50 aus der Zeit… Und wer einfach heute mal ganz anders klingen will, der hat bestimmt in NI Reaktor eine multidimensionale Spielwiese….

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    Tolayon  

    Das Ausschlaggebende an den früheren PD-Casios dürfte tatsächlich die leichtere Bedienung mit nur zwei Operatoren sein, von denen der Modulator sogar ein paar resonante Wellenformen anbot, um „analoge“ Filtersweeps zu emulieren. Auch sonst ist die Auswahl an Wellenformen größer als nur der reine Sinus im DX-7 (Sägezahn geht dort dank Feedback auch noch).

    Dennoch, nur zwei gegen sechs Operatoren können auf Dauer kein richtiges FM-Feeling aufkommen lassen, egal wie komplex die Wellenformen auch sein mögen. Aber gerade um das zu kompensieren, haben sie bei der VZ-Reihe quasi den Overkill mit gleich acht Operatoren gewählt.
    Nur dass die sich nicht so variantenreich in diversen Algorithmen miteinander verschalten lassen, sondern wie im Artikel erwähnt nur paarweise und dann jeweils das nachfolgende Paar modulieren können.

    Alles in allem also keine Konkurrenz zu Yamahas FM-Synthese, sondern eine eigenständige Ergänzung, die vor allem mit professionellen Effekten alles andere als billig klingt.
    Und ja, die Presets kann man wie so oft bei den Casios fast kollektiv in die Tonne treten, erst beim Selbst-Handanlegen kommen die Stärken der PD-Synthese zu tragen.

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    schmudo

    Ich hatte den auch, bzw. die Hohner-Variante und fand‘ den eigentlich eher über- als unterschätzt. Im direkten Vergleich mit Yamahas FM Synthesizern fällt nämlich auf, dass nicht die FM-Synthese an sich für perkussive Sounds so toll ist, sondern dass die Yamahas ihren Geräten vernünftige Hüllkurven mit auf den Weg gegeben habe. Der Casio hingegen ist ein FM-Synth, der weder die Dynamik und den Punch der DXe noch die „Analogheit“ der CZ-Reihe hat. Sozusagen „Worst of both worlds“.
    Dazu kommt die Benutzerführung mit ihrer streng hirarchischen Baumstruktur. Die ist zwar logisch, aber extrem arbeitsintensiv, weil man immer wieder über mehrere Ebenen navigieren muss. Der langsame Aufbau der Edit-Pages auf dem Display gibt einem dann den Rest, weil es bei der Bedieninung am Gerät bis zu 30 Sekunden dauert, bis man den Parameter erreicht, den man editieren möchte. Wie gesagt, eher was für Masochisten, zumindest was die Bedienung am Gerät angeht.

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    Violator  

    Jo, der CZ-1 und der VZ-1!!!
    „Der Kenner genießt und schweigt“ – und ob die nach Yamaha DX klingen oder nicht war mir schon immer ‚pumpel‘!
    Ich bedaure es sehr, daß Casio auf dem professionellen Synthesizermarkt nicht mehr vertreten ist.
    .
    Und wenn dann bitte ein ‚Casio‘ – die silbernen Hohner Lizenznachbauten finde ich ‚xxxx‘.

  10. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Die Casios hatten komplexere EGs als die Yamahas, das war’s aber auch schon. Die Sounds meines geliehenen CZ-1000 hatten immer einen Plastik-mäßigen Charakter, wo die Ablösung DX-100 deutlich härter und durchsetzungsfähiger ans Werk gingen. Der zweite Lead-Sound im Beispiel ist ja schön gezerrt, kommt aber längst nicht an das „HeavySynth“-Preset des DX-100 bzw. TX81Z heran. Das Casio-Keyboard, welches ich schon eher vermissen würde, wäre das SK-1, mit dem ich tatsächlich meine ersten Sample-Erfahrungen gemacht habe…

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    swissdoc  RED

    Was genau ist die erwähnte LowBudget Keyboard-Variante?
     
    Das mit dem DH200 und iPD halte ich für eine Verwechslung, die anderen Digital Horns wie DH100 oder DH500 haben einen einfache monophone, digitale Tonerzeugung (uPD78C11G) mit analogem VCA und VCF.
     
    Die Gitarrensynths PG300, PG310 und PG380 haben in der Tat ein VZ-Tonerzeugung drinnen, dort kann man sogar eigene Sounds ab RAM Karte abspielen. Der Unterschied zwischen den PG-Modellen besteht nur in der Gitarre, der Synth ist immer derselbe.

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