Green Box: E-MU Proteus 2000, Rack-Synthesizer

So klingt’s im Proteus 2000

Die 32 MB große Klangbibliothek, die mitgeliefert wird, bieten erstmal 1.536 neue Sounds, die in aller Ruhe angetestet werden wollen. Der „Audition“-Taster auf der Frontblende hilft hier weiter, da er mit dem gerade geladenen Sound kurze Sequenzen spielt. Schade, dass sich dieses Feature nicht durchgesetzt hat. Abgedeckt wird klanglich eigentlich „alles“: Die üblichen Brot und Butter Sounds sowie Synthetisches aus verschiedenen Klangrichtungen.

Ein wahrer E-Mu Proteus 200 Fan hat auf YT mit Hilfe des Audition-Features alle Proteus-Werkosunds aufgezeichnet. Teil 1 schon mal an dieser Stelle, alle weiteren Teile dieser ausführlichen Demo auf Seite 3.

Da mir der Klangvorrat an synthetischen Sounds im E-Mu Proteus 2000 ab Werk ein wenig unterrepräsentiert schien, dachte ich an Aufrüstung. Das ersehnte ROM-Modul hört auf den Namen „Techno Synth Construction Yard“, war von Rob Papen (hier ein Interview mit ihm zu diesem Board) designt und 50 % der Sounds des Orbit 3, ein spezialisierter Proteus 2000 Abkömmling fürs Elektronische. Ab dem Jahr 2000 hat E-mu einige Soundmodule angeboten, die vom Proteus 2000 abgeleitet waren. Die ROM-Bausteine sind auch für den Proteus erschienen – so konnte man individuell nachrüsten, sehr gut. Nun bezog eben besagter Orbit 3 seine technoiden Sounds aus den ROM-Bausteinen, die für den Proteus 2000 als das erwähnte „Techno Synth Construction Yard“ und als „Beat Garden“ beim Musikalienhändler an der Ecke auf den Erwerb warteten.

Das Display ist schon ein Mäusekino...

Das Display ist schon ein Mäusekino …

Um ganz ehrlich zu sein: Der „Techno Synth Construction Yard“ hat mich eher enttäuscht als überzeugt. Die Demos auf den Heft-CDs klangen zwar ganz gut, aber im Alltag war mein Yamaha QS300 diesem ROM-Modul um Lichtjahre voraus, schade. Ein Quasar oder Vergleichbares wäre wohl eher was für mich gewesen.

Insgesamt erschienen in Laufe der Zeit 16 ROM-Module für die E-Mu Proteus 2000 Familie, mit denen man einen E-Mu Proteus ebenso nachrüsten konnte, wie z. B. einen X-Treme Lead oder die Desktop-Varianten E-Mu MP-7, E-Mu XL-7 und  E-Mu PX-7.

  • Siedlaczek Orchestra (auf 32 MB ROM)
  • Pure Phatt (auf 32 MB ROM) War Standardbestückung im Mo’Phatt, sowie den Desktop-Varianten MP-7 und MK-6
  • Beat Garden (auf 32 MB ROM) – Sounds des Orbit 3
  • Ensoniq Project (auf 32 MB ROM), beinhaltet Klangfarben von EXP-1 Real World sowie EXP-3 Urban Dance Erweiterungs-ROMs
  • Vintage Collection (auf 32 MB ROM) ROM-Variante des Vintage Pro
  • Protean Drums (auf 32 MB ROM) aus dem PX-7
  • Holy Grail Piano (auf 16 MB ROM) – ein Sound-Paket von Q-Up Arts. Man entwickelte eine eigene Syntheseform für E-Mu: Virtual Modeling Synthesis (VMS).
  • Protozoa (16 MB ROM) Klangquerschnitt aus den Proteus 1, 2, 3
  • Definitive B-3 (auf 32 MB ROM) Soundpakt des B3-Rack-Moduls
  • Techno Synth Construction Yard (auf 32 MB ROM) Sounds des Orbit 3
  • Orchestral Session Vol. 1 & Vol. 2 (je auf einem 32 MB ROM) Klangfarben des Virtuoso.
  • World Expedition (auf 32 MB ROM) Die Planet Earth-Sounds.
  • Sounds of the ZR featuring the Perfect Piano (auf 32 MB ROM) mit Sounds vom Ensonig Halo
  • X-Lead (auf 32 MB ROM) Liefert die Klangfarben des Xtreme Lead-1 sowie des XL-7 und XK-6.
  • Proteus Pop Collection (auf 32 MB ROM) – ist die Standard-Soundbank vom Proteus 2500. Es handelt sich um das Composer ROM (Werkssounds des Proteus 2000) mit 640 zusätzlichen Presets.
Vier Knöpfe müsst Ihr sein?

Vier Knöpfe müsst ihr sein

Wenig bekannt ist, dass es beispielsweise auch Siedlaczek’s Advanced Orchestra als ROM-Modul gab oder die Sounds der Proteus 1, 2 und 3 Linie als 16 MB Modul. Letztere ROM-Erweiterung hört auf den phantasievollen Namen „Protozoa“ (s.o.). Für mich blieb es bei dem von Rob Papen bestückten Techno-Modul, mehr Erweiterungen hatte ich mir dann (leider) nicht mehr gegönnt.

Die Proteus Budget-Varianten

Die knallbunten Proteus 2000-Abkömmlinge von Mo’Phatt bis Xtreme-Lead etc. (siehe Liste oben) sind technisch gesehen, abgespeckte Versionen des E-Mu Proteus 2000 sind. Sie besitzen nur zwei ROM-Ports, Stereo-Ausgang, kein S/P-DIF und weniger potente Hardware im Innenleben. Trotzdem werden diese Rack-Module zu ähnlichen – und teilweise höheren – Preisen auf dem Gebrauchtmarkt gehandelt, wie der original Proteus 2000. Ein Blick in die Syntacheles-Tabelle zeigt das deutlich. Natürlich geht es auch um die Sounds, aber wer einen Proteus 2000 mit den gewünschten ROM-Modulen gebraucht findet, oder beides getrennt, wird – in der Summe – billiger fahren und hat das bessere Gerät am Start.

Die Versionen Mo’Phatt sowie den XL-1, gab es auch in der Ausstattung des E-Mu Proteus 2000. Diese Varianten erhielten die Zusatzbezeichnung TURBO unter dem Gehäuse. Zuätzlich wurde die Gehäusefarbe geändert. Die Turbo-Variante des Mo’Phatt war knallrot, die des XL-1 knallgelb.Weitere TURBO-Gehäuse sind uns nicht bekannt.

Die knallgelbe Turbo-Variante des XL-1 von Leser „The Sarge!“

Was ich erst viel später zu Hause gemerkt habe: Mir haben die doch glatt einen Proteus 2000 mit falscher Beschriftung verkauft. Auf meinem steht Audity 2000, habe ich nun ein Sammlerstück?

Bemerkenswert scheint mir auch, dass E-Mu dem damaligen GM/GS/XG-Wahn gut widerstehen konnte und maximal das Mapping der Drums dem GM-Standard ähnelte.

Als Proteus 2000 Nutzer bin ich guter Gesellschaft. So hat angeblich Mark Snow das X-Files-Theme mit dem Proteus eingespielt. Das typische Pfeifen ist nicht Agent Mulder auf dem Weg zu Scully, sondern der kleine E-Mu. Max Martin hat mit den Proteus-Modulen Welthits produziert. Darunter ‚N Sync, Backstreet Boys, Britney Spears und einige mehr.

Prodatum: Ein kostenfreier Editor für den Proteus 2000

Prodatum: Ein kostenloser Editor für den Proteus 2000

Proteus 2000 Boards in E-Mu EIV nutzen

Ja, das geht, allerdings mit drei Einschränkungen:

  1. Die Boards lassen sich nur in E-Mu IV Samplern der Ultra-Serie benutzen. Hierzu zählen nicht nur der EIV Ultra und der E6400 Ultra, sondern auch der E-Mu E5000.
  2. Die maximale RAM-Kapaziät beträgt nach dem Einbau eines ROM-Boards nur noch 64MB.
  3. Man hat nach dem Einbau nur Zugriff auf die rohen Wellenformen der Boards, nicht aber auf die programmierten Presets.

Gebrauchtmarkt – ACHTUNG VORSICHT

Unbedint beim Kauf eines Proteus 2000 (oder einem seiner Ableger) darauf achten, dass das Gehäuse mit wenigstens EINEM Board ausgeliefert wird (so wie ursprünglich hergestellt). Da die Boards oft genau so teuer gehandelt werden wie der gesamte Expander, gibt es viele Anbieter, die Gehäuse und Board separat verkaufen. Also vor dem kauf unbedint immer nachhaken, ob sich auch das zugehörige Board noch im Gerät befindet.

Eine detaillierte Aufstellung wieviel die unterschiedlichen Boards derzeit wert sind, erhalten Sie in unserer Syntacheles-Liste.

Klangbeispiele
Forum
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    swellkoerper  AHU

    @tyrell: wieso findest du den Proteus 2500 so „monströs misslungen“? der ist doch nur eine art rack-groovebox der Command-Stations, oder?

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      Tyrell  RED

      Creative Labs, die seinerzeit Ensoniq und E-Mu übernommen hatten, haben die Proteus 2000 Technologie in nur jede erdenkliche Form gepackt. ich weiß noch, wie mir damals der E-mu UK-Leiter (für den wir die PR machten in Europa), die kommenden E-Mu Grooveboxen als die Wiedergeburt des SP1200 verkaufte. Als wir dann das Ergebnis sahen, waren wir ganz schön enttäuscht – war halt ein Proteus 2000 im Desktop mit mehr Knöpfen und Gummipads. Dann kamen die Keyboards mit der selben Oberfläche (in mindestens 5 oder 6 Variationen), die unzähligen Genre-Racks und schließlich der 2500er, der aussah als jätte man eine MP-7 ohne Gummipads ins Rack geschraubt. E-Mu, die lange Zeit Innovationsimpulse für die ganze Industrie gab, war an EInfallslosigkeit nciht mehr zu toppen. Wenn sie schlau gewesen wären, hätten sie statt des 2500ers einen optionalen Controller auf den Markt gebracht, der dann zu einem Bruchteil des Preises auch für die unzähligen Vorgänger hätte verwendet werden können. :-)

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        Maxi  

        Haben die nicht auch Ensoniq plattgemacht? Wieso werden solche Firmen übernommen, wenn der Käufer, in diesem Fall ein PC-Zubehörladen, gar nichts mit dem Geschäftsfeld, den Technologien und den Produkten anfangen kann? :-(

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            Maxi  

            Die waren dann aber recht teuer bezahlt, wenn man den gesamten Rest der Akquisition sterben lässt.

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              Tyrell  RED

              Nein, denn die Produktpallette von E-Mu lief ja weiter und wurde auch weiter ergänzt. Schließlich gab es auch Audiokarten mit dem Stempel E-Mu. Das lief schon alles eine Weile noch ganz gut.

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                Maxi  

                Dann sind die beiden Marken irgendwie bei der Umstellung zur Computer-basierten Musikproduktion auf der Strecke geblieben. Auf jeden Fall schade. Naja, es bleibt immer noch Ebay. ;-)

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          tomeso  

          Ich hatte das damals so erlebt:
          Ensoniq hatte zu dieser Zeit schon eine Weile keinen richtigen Hit mehr gelandet, die legendäre ASR- und TS-Serie lag schon länger zurück und die MR-Serie hat nicht so richtig gezündet. Vom Desaster des ASR-X und des FIZMO gar nicht zu reden.
          Was aber richtig gut war, war die hauseigene PCI Soundkarte Soundscape und die stand in Konkurrenz zu CLs eigener Produktlinie.
          Mit anderen Worten: man hat den angeschlagenen Mitbewerber geschluckt und sich vor allem deren PCI Karte (inkl. FX Prozessor) einverleibt.

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      Florian Scholz  RED

      Ich hatte auch „damals“, als der 2500 kam, das „Amiga 600-Gefühl“. Ich meine damit: Nice, aber braucht man das? War für mich kein echter Mehrwert erkennbar und – wie schon gesagt – fehlte da die Innovation.,,

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    arnimhandschlag  

    danke für diese amüsante zusammenfassung. hab nen xl-1, ist aber mittlerweile kaum noch in betrieb. als ich prodatum gefunden habe, hab ich ihn mal wieder angeworfen. damit ist es schon ganz easy das teil zu programmieren. mit dem dial-wheel und dem zwei-zeilen display finde ich das alles andere einfach zu bedienen aber vielleicht bin ich da verwöhnt von den 1knob-1function synths…
    zum klang: für damals klang der tatsächlich ganz gut, das filter finde ich auch ganz ordentlich (mit luft nach oben) die resonanz ist etwas eigenen im klang und eigenoszilation ist natürlich nicht drin (trotzdem schade). Blöd finde ich dass emu das teil mit allerhand richtig komplexen sounds vollgestopft hat, die sofort den scooter-detector aktivieren und man sich nur noch mit beherztem ausschalten retten kann. mit den grundschwingungsformen im ROM sind aber auch ganz nette klassische synth sounds möglich. also suma sumarum: bei den presets wäre qualität statt quantität ein segen gewesen.

    an andere xl-1 user: kann man den superbeats-rom (eine art arp für drums) editieren? die pattern sind doch etwas altbacken mittlerweile.

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    Numitron  AHU

    Finde es schade dass es kaum noch Soundmodule gibt.
    Der Integra ist viel zu teuer und sicher overkill für mich.
    Hätte gerne einen XV,proteus oder triton in einem volcagehäuse oder einem anderen tabletop Gehäuse.
    Die alten rolandexpansions haben leider Probleme mit den kondensatoren mittlerweile.

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      Florian Scholz  RED

      Yamaha hat – als man damals den Montage vorstellte – verkündet, dass Rack-Module in Zeiten von Kontakt, Halion und Co nicht mehr Zeitgemäß seien… sehe ich ähnlich. Was ich allerdings fatal finde, dass die Vielfalt der Klangästhetik etwas verloren geht. Die E-MUs haben einen eigenen Sound gehabt, die Rolands, die Yamahas… Es gab Korg-Jünger, Yamahas und Rolandtologen. Heute „hat man Kontakt“… schade!

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        Maxi  

        Stimmt genau! Du kannst heute den „amtlich“ angesagten Sound einfach mit einem NI-Produkt kaufen und brauchst Dir Deinen eigenen Sound nicht mehr durch Auswahl und Kombination von Klangquellen, Prozessoren und Mischpult erarbeiten. Das ist effizient. Hier geht aber leider ein wesentlicher Teil der Kreativität verloren und viele Tunes unterschiedlicher Producer klingen ähnlich, siehe z. B. Kommerz-Hip-Hop, R‘n‘B und Dance.

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    costello  RED

    Instrumententransport per Fahrrad. Danke für diesen witzig-persönlichen Rückblick auf den Proteus 2000 und seine Derivate. Ein bisschen sitzen diese Teile heute zwischen den Stühlen. Einfach nur „Viele Presets“ kann man heute bei jeder Workstation haben, in der Regel mit sehr viel besseren Editiermöglichkeiten. Und im Vergleich zum Emu 2 oder auch Emax fehlt dann doch der Vintage-Charme. Dave Rossum hat ja viel Zeit in die Entwicklung von DSP-Chips investiert, die analoge Filterschaltungen imitieren sollten. Aber man muss nur mal das SSM-Filter aus E2 und Emax1 dagegen halten und wird den Unterschied hören.

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      Florian Scholz  RED

      Ich habe noch ganz andere Sachen auf dem Fahrrad heimgeschafft ;) Das Musikgeschäft gibt es schon laaaaaaaange nicht mehr (die machten zu, als ich um die Ecke eingezogen bin –> Mist). Den 4HE DAT-Recorder habe ich damals mit der Straßenbahn (und zweimal Umsteigen) heimgeschafft…

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      Tyrell  RED

      Ich hatte maleinen Vergleich angestellt zwischen dem Filterverhalten von Emax I, Emulator IV und EIIIXP. Leider habe ich ihn nicht aufgezeichnet, aber das Ergebnis war verblüffend: Der E-Mu IV hatte kaum eine Chance den FIlterklang (vor allem mit Ressonanz) des Emax I zu emulieren. Der EMUIIIXP hingegen, lag verdammt nahe dran.

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        Violator  

        Dem kann ich nur zu 100% zustimmen.
        Die Auswahl der Z-Plane Filter im e6400 ultra, bzw. EIV haben aber trotzdem ihren ganz besonderen Reiz. Möchte ich auch nicht missen.

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    The-Sarge  

    danke für den schönen Bericht zu meinen Lieblingsexpandern, habe mehrere hier im Rack, aber natürlich auch Roland ;)

    2 Sachen fehlen mir aber:
    1) da wird kurz der Audity mit nem „habe ich nun ein Sammlerstück?“ angerissen und dann doch nicht drauf eingegangen – sehr schade
    2) die Modelle Planet Earth, XL-1 usw. werden als abgespeckte bunte Abkömmlinge abgetan, dabei scheint Dir nicht bewusst zu sein, daß es die mit der gleichen Ausstattung wie den Proteus2000 gibt, nennen sich dann XL-1turbo (lächelt mich gerade mit seinem neongelben Display an) oder TurboPhatt usw.
    wenn schon die E-MU (nicht E-mu ^^ das wäre ien Vogel) Proteus-Reihe mal in einem Artikel zusammenfassen, dann auch bitte komplett.

    wäre schön, wenn ihr die 2 Punkte noch ergänzt/nachreicht

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      Tyrell  RED

      Die ist keine Zusammenfassung der Proteus-Serie, sondern ein gezielter Artikel zum proteus 2000. Wir feiern in den nächsten Wochen die gesamte Proteus-Serie ab – und auch der Audity wird eine eigene Story bekommen. Was die seltenen Turbo-Versionen angeht, hast Du natürlich Recht und wird gleich nachgebessert. Was hältst du davon, wenn du uns ein Photo von Deinem Turbo schickst, das würde die Ergänzung abrunden? :-)

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      Robocob11  

      Schreibweise E-Mu oder E-MU ist korrekt. E-mu ist sicher hier ein Tippfehler – und der Vogel schreibt sich Emu – ohne Bindestrich. Wenn schon Lehrer spielen, dann wenigstens korrekt.

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    Maxi  

    Der „Proteus VX“ inkl. „Composer Bank“ wird übrigens immer noch als kostenloses VSTi angeboten. Ich meine, das mal ohne Erfolg getestet zu haben. Für Interessierte der Link: http://www.....proteusvx/. Die Samples/Sounds der im Artikel vorgestellten Serie hätte ich schon gerne in einem gängigen Format. Also, falls jemand einen Tipp hat …

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    Ashatur  AHU

    Super Bericht Danke :-) Und als großer Akte X Fan weiß ich jetzt auch was als nächstes auf die Wunschliste kommt :-D

    Ich finde es auch etwas schade das die 19 er Module aus der Mode gekommen sind. Und auch wenn man in Kontakt so sämtliches Klangmaterial laden kann ist es doch etwas anderes als wenn man die Originale am Mischpult hängen hat.

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      The-Sarge  

      da wage ich einfach mal zu behaupten, Du hast keinen der E-MUs jemals mehrere Tage/Wochen richtig benutzt, sonst wüsstest Du daß Dein Kommentar ja gar nicht stimmt. Aber wenn ich dann noch diese Kampf-!!! sehe, dann lohnt sich auch keine weitere Diskussion
      schade, denn die Teile konnten damals (und manche Soundd gerne noch heute) wunderbar das musikalische Feld bei Electronica, Ambient und natürlich auch Dance/Techno/Rave erweitern (aber Schnitzel konnten sie keine panieren :P ) und somit ist Dir was Schönes entgangen

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        tomk  AHU

        Kennen wir uns? Du behauptest und unterstellst, ich gebe nur meine Meinung kund! Scooter hat bestimmt ein ganzes Rack voll mit diesen Teilen … schön für Sie.

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          Tyrell  RED

          Ich muss The-Sarge Recht geben. Deine Bemerkung war durchaus provokativ – und so gesehen seine Antwort angemessen – egal ob er dich kennt. Dazu nun auch die Anspielung „..schön für Sie“, stösst bei mir auch sauer auf. Unterschiedliche Meinungen sind wunderbar, aber die kommen auch ohne Provokationen dieser Art aus. UNd nein, ich bin auch kein Freund von Scooter, aber das macht Deine Antwort nicht besser.

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            tomk  AHU

            Wo habe ich bitte hier jemanden persönlich provoziert?! Ich stoße nicht in die „ach ist das super Posaune“, und jetzt! Ich habe diese Dinger als mumpfige Presetschleudern in Erinnerung, die mangels anderen Alternativen in der damaligen Zeit einen Lauf hatten. Überwiegend in der Hallenmusik Raveszene, und falls Scooter ein ganzes Rack davon haben, damit richtig erfolgreich waren, so ist das doch schön für Sie! Wo ist jetzt das Problem?! Das Beste ist aber immer – Diskussionsalarm! Ich find die Dinger Scheiße, gefallen mir nicht, vom Klang wie von der Bedienung!!! Fertig! Warum muß man immer dogmatisch verbohrt andere überzeugen wollen? Ihr macht nen Retroartikel – meine erste Erinnerung ist – ohje, diese üblen Raveschnitzeldinger. Fertig!

            Ein guter Freund von mir brachte mir einer MC303 allein die ganze Ravehalle in München Riem zum toben – Respekt! Ich find dat Dingens trotzdem …

            Heute hat man ja diese Auswahlprobleme der damaligen Zeit nicht mehr!

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              Tyrell  RED

              Nochmal: Dein „Raverschnitzel“ war nicht das Problem. Es ging um deine Antwort auf „The-Sarge“, der vorsichtig einräumt „..da wage ich einfach mal zu behaupten..“ . Und wieso bezeichnest du Scooter permanent als „Sie“? Ist mir was entgangen?

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                tomk  AHU

                Kenne ich etwas nicht, habe ich keine Meinung dazu. Ob diese dann anderen genehm ist, interessiert mich nicht! Selbst bei zig Nerodaumen wird sich da nichts ändern.

                (Schön für Sie, für die Band. Soll ich dir Raveschnitzel definieren, mach ich dann an dich persönlich per Mail. Will doch die Emufans nicht weiter stören. Die nehmen das persönlich!!!).

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            AMAZONA Archiv

            Denke, hier wird die Suppe heißer gekocht als gegessen. Sarge hing an der Aussage ja noch dran „sonst wüsstest Du, dass Dein Kommentar ja gar nicht stimmt“. Also unterstellt er dem tomk schon, dass er von dem Schnitzel entweder keine Ahnung habe oder gezielte Falschaussagen machen würde. Er lässt dabei außer Acht, dass Eindrücke und Meinungsäußerungen (zu einem Produkt wohlgemerkt – mehr isses ja nicht) auch immer subjektiv sind.
            Eine virtuelle Runde Whisky für alle und gut is. ;-)

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          dflt  

          ich möchte behaupten, von den geräten, die scooter im rack und studio haben, träumen 95% der leser hier… :D

  8. Profilbild
    Sokrates  

    Ich hatte damals den Proteus Orchestral und konnte mit Cubase mehrere Sounds abspielen. Negativ überrascht war ich vom Clavia Nord Electro, der nur einen Sound gleichzeitig abspielen konnte.

  9. Profilbild
    Michael Krusch  RED

    Mein MoPhatt Turbo hat etliche verschiedene Filter, Z-Planes, die eigentlich ganz gut klingen.
    Leider ist die Bedienung zum Programmieren nicht besonders, sonst wäre es ein tolles Gerät.

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      rio  

      Ich kann dir nur den „Prodatum“ Editor ans Herz legen. Da hast du den schnellen Zugriff auf alles und schonst vorallem den Rotary Encoder ;)

  10. Profilbild
    vssmnn  

    Proteus und Procussion.. die furchtbarsten Sound-Module, die ich je hatte.
    Bedienung war abtörnend und der Sound irgendwie flach und uninspirierend.
    Hässliche Preset-Schleudern.

    • Profilbild
      Tyrell  RED

      Finde ich überhaupt nicht. Der Procussion ist heute immer noch in meinem Rack. Sowohl Bedienung als auch Sound schätze ich sehr. Geschmäcker sind eben unterschiedlich :-)

  11. Profilbild
    gaffer  AHU

    Der Proteus 2000 war nicht annähernd der erste 32-fach multitimbrale. Kleinste Kisten hatten das bereits vorgemacht (Yamaha MU Serie bis zu 64!! Parts und 128 Stimmen in den 90ern, Korg XD5 (hiess der so?) ich glaube auch der K11 Expander. Viele von denen benutzten allerdings toHost, was fast allen PC Usern am Allerwertesten vorbeiging und bei denen gar nicht auf dem Radar war. (/Schlaumeier aus)

    Proteus 1 und 2 und auch Procussion waren recht interessant, aber ein lausiges Gehäuse, sah aus, wie nebenbei zusammengeschustert. Die Keyboardversion toppte das noch. Aber der 2000, den fand ich gut, mit den Makroreglern usw. auch die farbigen Ableger waren gut.

    Was haben wir uns damals alles vorgestellt: Expander mit digitalen Outs, endlich verlustfrei in den Rechner. Eigentlich guter Ansatz, nur gab es keine Interfaces, die S/P Dif mischen konnten und der WordClock Eingang wurde fast immer weggelassen, essentiell für ein grösseres Digitalsetup. Also eigentlich nur Augenwischerei

  12. Profilbild
    lightman  AHU

    Ich war damals kein Fan dieser E-MU Expander, sie entsprachen weder akustisch, noch ideell dem, was ich seinerzeit musikalisch im Sinn hatte. Seitdem ist viel Zeit vergangen und ich konnte mit dem einen oder anderen Proteus Erfahrungen sammeln. Für eher sanftere Sachen fand ich sie ganz gut, mit den Modulationsmöglichkeiten und Filtern zu spielen hat Spaß gemacht.

    Trotzdem sitzen sie für mich zwischen den Stühlen. Für Brot und Butter halte ich die Roland JV-Serie für besser, während ich mir für Abgefahreneres eher sowas wie einen K5000R ins Rack schrauben würde.

    Gut, aber kein Muß.

  13. Profilbild
    rio  

    Es ist und bleibt ein Rompler, aber mit enormen internen Patch- und Modulationsmöglichkeiten. Das OS ist/arbeitet recht komplex und läuft stabil.

    Die Filter-Presets (weil anders sind diese nicht einstellbar), empfinde ich bis heute irgendwie mau, harsch und eher kalt (vorallem hinsichtlich der Resonanz). Das mag beim Morpheus vllt. noch anders gewesen sein…

    Die verschiedenartigsten ARP- und Flächen-Sounds, die für die ROMs gesammelt und erstellt wurden, finde ich auch heute noch recht bemerkenswert – zuguter letzt hat mit das „protozoan drums“ Rom vorallem gefallen, weil ich dieses auch recht entspannt mit meinem Korg esx1 antriggern kann.

    Der Prodatum Editor ist auf Grund der Komplexität des Gerätes für mich unabdingbar.

    Aus Kreativ-Sicht rücken genau diese Geräte für mich aber mehr in den Hintergrund… Abtuen möchte ich den P2K aber damit nicht.

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