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Report: Roland Jupiter-X und Jupiter-Xm Synthesizer

5. September 2019

Neue Roland Jupiter Synthesizer

Am 29. August lud das Unternehmen Roland für ein exklusives Event in die Abbey Road Studios in London ein, um deren neue Produkte eine Woche vor der offiziellen Ankündigung antesten und ausprobieren zu können. War anfangs nur von einer neuen Iteration des Roland Fantom die Rede, so wartete das Unternehmen mit einer Vielzahl neuer Produkte aus den unterschiedlichsten Ressorts auf! Als direkter Nachfolger des Roland Jupiter-80 aus 2011 legt Roland nun mit Jupiter-X und Roland-Xm zwei neue Produkte nach, die sich Rolands SuperNATURAL Technologie zunutze machen.

Alle 4 Reports/News zu den neuen Roland-Produkten findet Ihr unter folgenden Links:

Roland Jupiter-X und Jupiter-Xm – Usability

Roland Jupiter X

Der große Roland Jupiter X in der Totalen

Der Jupiter-X als Full-Size-Version bringt mit dem Roland-Xm noch einen kleinen Bruder mit auf den Markt. Dieser hat den vollen Funktionsumfang, kann dazu aber auch noch per Batterie betrieben werden und besitzt einen eingebauten Lautsprecher, was ihn für die verschiedensten Anwedungsfälle prädestiniert. Wunderte man sich früher noch über eventuelle Batteriefach- und Lautsprecheroptionen, so werden diese nun immer sinnvoller. Zieht man das Stromkabel des Jupiter Xm ab, so läuft er einfach weiter – auch in der Live-Situation. Möchte man das Studio-Grade Gerät abends noch mit ins Bett nehmen, so reicht der eingebaute Lautsprecher mehr als nur aus, um alles hören zu können, was man ausprobiert.

Roland Jupiter X

Der kleine Roland Jupiter Xm in der Totalen

Ordentlich aufgebohrt:

DSP-Leistung von Jupiter-X und Jupiter-Xm

Damit wächst auch der Klang

Roland Jupiter-X und Roland Jupiter-Xm besitzen nun noch einmal deutlich mehr DSP-Leistung, so sind sie 4-fach multitimbral nutzbar bei 32-stimmiger Polyphonie. Diese neue DSP mit feinerer Auflösung verbessert auch den Klang des Gerätes, das sich im Übrigen auch als komplettes Audiointerface nutzen lässt. Drei verschiedene Filter-Algorithmen und eine „Hands-on“- per Potis kontrollierbare Effektsektion, diee Overdrive, Chorus, Delay und Reverb bereithält, befinden sich ebenfalls im neuen Jupiter.

Roland Jupiter X

Die rechte Seite des Roland Jupiter Xm: Filter, Envelope und Effekte

Beim Anspielen im Abbey Road Studio 2 beeindruckten die drei Filtermodelle nachhaltig und klangen wirklich fein, mit großartigen Obertonstrukturen und einer angenehm leichten Zerre warteten diese auf. Wir warten gespannt auf die ersten Line-in Klangbeispiele, jedoch lässt sich mit Sicherheit bereits jetzt sagen, dass hier schon auf dem Papier eine deutliche klangliche Verbesserung stattfinden muss.

Roland Jupiter X

Die linke Seite des Roland Jupiter Xm: Lautstärke, Arpeggio, Oszillator und LFO

Die neuen Roland Synthesizer

Übersicht und intuitive Bedienbarkeit des Jupiter-X und Jupiter-Xm

Im Vergleich zum direkten Vorfahren Jupiter-80 verliert der Roland Jupiter-X das große Display und setzt fortan auf ein kleines kontrastreiches Display und die Möglichkeit, alles am Gerät mit Fadern, Potis und Performance-Encodern steuern zu können, was für die Jupiter-Serie eine absolut neue Orientierung ist.

Roland Jupiter X

Let’s tweak: Die neuen Roland Jupiter-X Synthesizer setzen auf intuitive Bedienbarkeit

Layering verschiedener Sounds steht beim Jupiter-X im Vordergrund, um diese kontrollieren zu können, hat man sich praktische Soft-Buttons zurecht gelegt: Möchte man beispielsweise nur einen der maximal vier Layer-Sounds kontrollieren, so genügt ein Druck auf den jeweiligen Panel-Knopf. Möchte man alle vier beeinflussen, so drückt man alle vier Panel-Knöpfe gleichzeitig und hat fortan die Kontrolle, linear alle momentan getroffenen Einstellungen wie Envelopes oder Filter-Cutoff auf einmal zu kontrollieren.

Roland Jupiter X

Weiterer Blick auf den Jupiter-Xm

Klaviatur und Haptik von Jupiter-X und Jupiter-Xm

In den Geräten Roland Jupiter-X und Roland Jupiter-Xm kommen komplett neue und eigens entwickelte Tastaturen zum Einsatz, die sich fantastisch anfühlen und einen tollen Druckpunkt besitzen.

Roland Jupiter X

Alle lieben die neuen Keybeds: Ausprobieren der großen Version, obwohl sie auf dem Event ohne Funktion dastand, lediglich die kleinen Xm gaben Audio aus

Roland-typisch soll man per Software-Update immer mal wieder neue Synthesizer-Timbres in das Gerät importieren können und über die Zeit auch weitere Funktionen bekommen, so soll man die Softbuttons, die bisher nur zum schnellen Preset-Aufruf dienen, in einem späteren Update auch zum Programmieren von Sequencer-Rests in Kombination mit dem eingebauten Arpeggiator nutzen können.

Roland Jupiter X

Filter- und Mixersektion am Roland Jupiter-X

Auch hier überzeugte die Haptik des Geräts wieder nachhaltig – Softbuttons, die Klaviatur und das Gehäuse an sich fühlten sich großartig an und machten einen mehr als nur robusten Eindruck. Auch das geringe Gewicht, insbesondere das des kleinen Roland Jupiter-Xm, das hier auf die Waage gebracht wird, macht den Jupiter zum mobil-transportablen Kraftzwerg.

Zusätzliche Infos von Roland zum Jupiter-X und Xm

Der JUPITER-X basiert auf einer flexiblen wie umfangreichen Soundengine der nächsten Generation, mit der Anwender die wegweisenden Sounds aus der langen Roland-Historie spielen und miteinander verschmelzen können. Unter den authentisch reproduzierten analogen Klassikern befinden sich der JUPITER-8, JUNO-106, SH-101 und mehr. Zudem stehen auch digitale Synthesizer wie der XV-5080 und die modernen RD-Pianos zu Verfügung. Weiterhin bietet der JUPITER-X die Sounds der Roland Drum Machines TR-808, TR-909, TR-707, CR-78 und mehr, mit denen die klanglichen Grundlagen der elektronischen Musik definiert wurden.

Die zukunftsweisende I-Arpeggio Funktion des JUPITER-X nutzt künstliche Intelligenz, um Begleitungen zu erzeugen und Anwender fortwährend zu inspirieren. I-Arpeggio verwendet vom Spieler erzeugte Noten, Rhythmen und Phrasen und erzeugt darauf aufbauend Drum-Parts, Basslines, Akkorde und Arpeggiator-Sequenzen in Echtzeit. Der Arpeggiator lässt sich parallel für alle fünf Parts des JUPITER-X einsetzen. Zudem können die erzeugten Patterns individuell angepasst und in eine DAW importiert werden.

Die Soundstruktur des JUPITER-X basiert auf fünf Parts: vier für Synthesizer und einer für Drums. Die Soundengine bietet ausreichend Leistung für authentische Roland-Klassiker wie den JX-8P oder JUPITER-8 sowie eine vielstimmige Polyphonie für fette Layer und komplexe Backing-Parts.

Der JUPITER-X ist in zwei Ausführungen erhältlich, um jeden Lifestyle und kreativen Workflow zu bedienen. Das Flaggschiff-Model JUPITER-X verfügt über eine Full-Size-Bedienoberfläche mit Platz für zahlreiche Controller sowie eine 61er-Tastatur mit herausragender Spielbarkeit. Das JUPITER-Xm Modell ist gleichermaßen kompakt wie leistungsfähig und präsentiert sich als umfassende elektronische Produktions- und Performance-Umgebung inklusive 37 schmalen Tasten und Batteriebetrieb.

Technische Daten Roland Jupiter-Xm

Roland JUPITER-Xm: Synthesizer

  • Keyboard: 37 Keys (compact type with velocity)
  • Sound Generator: ZEN-Core
  • Parts: 5 parts (Play part: 4, Rhythm part: 1)
  • Tones Presets über 4,000, User  256, Drum Kit: über 90
  • Scene 256
  • Effects: Multi-Effects: 90, Part EQ, Overdrive, Reverb: 7 types, Chorus: 4 types, Delay: 5 types, Mic NS / Comp, Master EQ / Comp
  • Arpeggiator: I-ARPEGGIO (Multi parts arpeggator with playing detection), 5 parts
  • Controllers, Pitch Bend Wheel, Modulation Wheel, Assignable Slider x 2, Assignable Switch x 3
  • Bluetooth Ver 4.2
  • Display, Graphic LCD 128 x 64 dots
  • Lautsprecher Amplifier: Power Output 4 W x 2
  • Lautsprecher: Full range (3.5 x 8 cm) x 2, Tweeter 2 cm x 2
  • Anschlüsse HEADPHONES jack: Stereo miniature phone type (front), Stereo 1/4-inch phone type (rear), MAIN OUT jacks (L/MONO, R): 1/4-inch phone type, MAIN OUT jacks (L, R): XLR type, MIC INPUT jack: 1/4 inch phone type/XLR type, AUX INPUT jack: Stereo miniature phone type, HOLD PEDAL jack, CONTROL PEDAL jack, MIDI connectors (IN, OUT), USB COMPUTER port (AUDIO/MIDI), USB MEMORY port, DC IN jack
  • External Memory: USB Flash drive (sold separately)
  • Power Supply: DC 12 V: AC adaptor or rechargeable Ni-MH battery (AA, HR6) (sold separately) x 8
  • Maße: 576 (W) x 308 (D) x 93 (H) mm
  • Gewicht:  4.4 kg / 9 lbs 12 oz (excluding AC adaptor, Batteeries)

Roland Jupiter-X und Xm on YouTube

Fazit

Spannend, was Roland uns hier gezeigt hat. Vor allem der Höreindruck hinterließ bei mir seine Spuren. Die Filter klingen wirklich gut, in Kombination mit der großartigen Bedienbarkeit des Gerätes und seiner Funktionalität (die in Zukunft ja sogar noch vergrößern wird) lässt sich nur sagen, dass hier einiges geleistet wurde! Wir freuen uns auf die ersten großen Demos des Gerätes!

Plus

  • Klang
  • Haptik und Verarbeitung
  • mehrere Anwendungszwecke außerhalb des Studios möglich

Preis

  • Roland Jupiter-X: Lieferbar ab Feb. 2020 (Preis noch unbekannt)
  • Roland Jupiter-Xm: Lieferbar ab Oktober 2019, Liste: 1.499,--
Forum
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    TobyB  RED

    Extrem spannend. Die ollen MCs können endlich auf Altenteil :-D Der Jupiter Xm wird blind gekauft! Hat Roland auch einen Nachfolger des MX1 präsentiert? Würde dann langsam aber sicher Sinn machen.

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      Numitron  AHU

      Laut Postern bei der facebookseite von gearnews.de hat man nur 4 Takte bei der neuen groovebox. Wenn das stimmt, ist es sehr schade. Warum machen die Firmen das? Vor 20 Jahren war es normal mehr als 4 Takte zu haben.

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        TobyB  RED

        Hallo Numi, das stimmt so nicht, MC 101 4 Tracks, 16 Clips pro Track, 64 Steps. MC 707 max 128 Clips, 8 Tracks, 16 Clips pro Track, 64 Steps. Damit kann man schon arbeiten. Aber bitte nicht im MC303 Style speichern. ;) Die genauen Specs sind bei Roland unter Aira online.

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    Anthony Rother  

    Der Jupiter-X ist optisch schonmal ein Leckerbissen.
    Ich bin schon mal angefixed. Jupiter 8, JX-8P, Juno, SH-101 in einem Synth mit 5 fachen Multimode klingt viel versprechend.

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        Emmbot  AHU

        Sehe ich auch so die AIRA Serie mit der glänzenden Oberfläche und dem grün war schon „speziell“.

        Schön was Roland heute mal so raushaut.

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    tonvibration  

    Ja, durchaus spannend. Vor allem der Xm – ich mag kleine Synths, hab nicht so viel Platz.
    Aber bei „….des Gerätes, das sich im Übrigen auch als komplettes Audiointerface nutzen lässt.“ hätte ich mir langsam mal den Hinweis gewünscht, „was nur für Mac-User von praktischer Relevanz ist, da bei Windows die gleichzeitige Nutzung von mehreren Audiointerfaces nur über WASAPI geht, was aber keine DAW verwendet“ Hab darüber ja hier mal einen Leserartikel geschrieben und es ärgert mich, dass Funktionen angepriesen werden, die letztenendes für einen Großteil der Nutzer nicht anwendbar sind. Klar, das ist n Windows Problem und nicht das Problem von Roland. Aber ein redaktioneller Hinweis dazu, wäre schon angebracht, da sich nicht jeder in den Tiefen der Treiberstruktur auskennt und so meiner Meinung nach viele Nutzer getäuscht werden. Sorry, ist wirklich ein Detailargument, was den tollen Synth nicht klein machen soll, geht mir nur ziemlich auf die Nüsse, dass diese Einschränkung nie (!) erwähnt wird – auch nicht in der Feature Beschreibung von Händlern.

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      TobyB  RED

      Hallo tonvibration,

      DAWs mit WASAPI Support:

      Reaper
      Studio One
      Sonar
      Cubase
      Harrison MixBus
      Jeskola Buzz

      Entwickler sind auch eine träge Masse, die beschleunigt werden will.

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        tonvibration  

        OK. Danke für die Aufklärung. Da hat sich ja doch was getan… (ist schon gut ein Jahr her, dass ich mich damit beschäftigt habe). Dann ist es primär wohl nur (m)ein Ableton Problem…. sorry for ranting ;)

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          TobyB  RED

          Hallo Ton,

          alles gut. WASAPI wird sich allein der Performancewegen durchsetzen.

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    Florian  

    Das ist auf jeden Fall auf den Bildern kein OLED Display. Sieht man schon daran, dass es Hintergrund-Beleuchtet ist.

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    Viertelnote  AHU

    schade, nur einen Reglersatz für die Envelopes beim kleinen Jupiter.
    Klanglich muss man hören, was da so alles geht.
    Die Optik ist schon mal Hammer.
    Der Jupiter-80 war jetzt kein Eigentor von Roland, aber doch in der
    Editierung eher enttäuschend, vom Klang her aber nicht schlecht.

    Hören wir mal

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    Tyrell  RED 2

    Für mich endlich der Jupiter der Gegenwart, der der Jupiter-80 gerne gewesen wäre und das System-8 nie sein dufte. Ich bin da echt voller Hoffnung – und vielleicht trenne ich mich dann von meinem Jupiter 6.

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      TobyB  RED

      Das System 8 war vermutlich auch nur der Anfang. Ich sehe zwar schon das mein System 8 mit dem Jupiter X technisch obsolet wird. Werde es aber behalten und den Jupiter Xm als Ergänzung nutzen. Generell finde ich den i-Arpeggiator Klasse. Und das in Sachen MIDI 2.0 mit USB Anschlüssen mitgedacht wurde. Wenn Roland nun wie Yamaha oder Prophet via MIDI angelieferte Noten und Akkorde in Arps umsetzen, würde ich glatt aus der Hose hüpfen. Das war immer ein Punkt wo Yamaha die Nase vorne hatte.

      Den Jupiter 6 würde ich so schnell nicht hergeben.

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      steme  

      Nein! Nicht den Jupiter-6 hergeben! Ich weine meinem noch immer nach. Das wuerde Ihnen dann bestimmt auch so gehen… ;-)

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        Herr Mikrobi  

        Zumindest bin ich in der Warum-habe-ich-damals-tatsächlich-meinen-Jupiter-6-verkauft-Hölle nicht so alleine…see you there.

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      0c95ff

      Ich frage mich manchmal was die Erwartungen sind? Hier wurden heute Synths vorgestellt die VERMUTLICH auf vielen Ebenen überzeugen werden und noch dazu hoffentlich und endlich auch Designtechnisch und qualitativ keine Wünsche offen lassen. Wenn sich die gute Haptik der Kisten wirklich bewahrheiten dann reden wir hier von Geräten die uns Jahre begleiten werden.

      Ja bitte! zu dem Preis, wenn wir dafür auch hochwertige Musikinstrumente geliefert bekommen.

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        Frame 65  

        Hallo 0c95ff
        Ich bin durchaus bereit für hochwertige Instrumente mehr Geld auszugeben. Auch die“Schrumpfsynts“haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Dennoch finde ich 1500 € für einen Synthesizer der nicht einmal über eine vollwertige Tastatur verfügt einfach zu teuer.

        Gruß

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    Bernd-Michael Land  

    Puuuh, das wurde aber auch höchste Zeit, Roland hat uns ganz schön lange warten lassen.
    Bin wirklich begeistert und sehr gespannt auf die neuen Synthies.

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    a.jungkunst  AHU

    Interessante Neuerscheinungen, jetzt sind sie auch alle richtig schön bunt :-) Ich denke, Roland hat einen guten Wurf getan, nur ob sich die neuen Jupiters klanglich wirklich soooooo von System-8 und Co. abheben, muss sich noch zeigen, ich denke da eher an marginale Unterschiede. Bis jetzt ist es erst einmal Werbetext für mich. Die Multitimbralität ist natürlich ein Fortschritt, aber ich war und bin kein Freund davon. Ich habe mich klanglich und technisch sehr an meine AIRA-Modelle gewöhnt, farblich hatte ich nie Probleme :-) , von daher wird es bei mir keinen Austausch geben. Vielleicht werde ich auf eine der Grooveboxen scharf, schaunmermal. Aber erst, wenn sie ein paar Tage auf dem Markt waren.

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    Hectorpascal  AHU

    Endlich wird bei der heute verfügbaren Rechenleistung mal was rausgehauen. Immer dieses klein klein geht mir auf die Nerven. ;)

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    defrigge  

    Die meisten Roland Boutique VA-Sounds (oder gemodelten Samples, was auch immer) haben mich bisher klanglich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Und nur eine Envelope Controller Einheit beim Kleinen würde auch gar nicht gehen für mich.

    Selbst wenn die VA-Sounds nun alle in einer Kiste sind (leider ist das Ankündigungsvideo bloß ein grottenschlechtes Gitarren-Video mit drei schrecklich klingenden Roland-X Plastik Lead-Tönen – und sagt null über den Soundcharakter), kann man das doch kaum ernsthaft als Alternative zu den analogen Vorbildern betrachten, oder?

    Bevor mich keine Sound-Demos überzeugen, kann ich also die offenbar hier herrschende riesige Vorfreude nicht recht teilen …

    Der Jupiter X hat eine ansprechende Oberfläche, sogar mit Modwheels neben Stick. Aber die Patch-Anzeigen für die die beiden Zonen sind anscheinend 3-stellige Nummerndisplays wie beim Prophet 6, statt eines anständigen Namen-Displays? Schon wieder dieser extrem alltagsunaugliche Blödsinn, ernsthaft???

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    Dacci Pucci  

    Software-Emulationen von 5 uralten Synthesizern, Design/Layout von 1981 – Nicht gerade spannend für mich. Ich hätte mir was innovativeres gewünscht von Roland anstatt das ewige Aufwärmen der eigenen Historie.

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      heimannrudolf  

      Nun ja, andere beschweren sich ständig, dass Roland seine grandiose Historie nicht adäquat in die Gegenwart transferieren kann. Roland ist letztlich eine Firma, die Geld verdienen will und muss. Wer kauft mehr – die Retro-Nerds oder die Future-Nerds? Should I stay or should I go…

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    Anthony Rother  

    Eine ordentliche Aufarbeitung der Historie ist für Roland gerade jetzt sehr wichtig. Die Beliebtheit ihrer Klassiker ist ungebrochen.
    Wenn Roland jetzt dazu auch noch die optische und haptische Qualität liefert dann kann es was werden.

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      Dacci Pucci  

      Das sehe ich im Grunde ähnlich. Für Studiokatzen wie mich ist es letztlich entscheidend, wie gut die Emulationen klingen. Bis auf den Jupiter-8 sind ja alle enthaltenen Maschinen noch zu vertretbaren Preisen zu haben und halten. Für Live-Musiker ist die Kiste wahrscheinlich ein No-Brainer.

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    SynthUndMetal  

    Klingt nach einem weiteren nahezu innovationsfreien Baukastenprodukt von Roland. Man nehme genügend viele Roland-eigene DSPs (nicht nur einen wie in den Boutiques), füge diesem alle ACB Modelle aus der Roland Datenbank hinzu (diesmal ohne dafür extra Geld zu verlangen, wird ja sonst auch langweilig), ein paar Effekte aus der FX-Bibliothek, und noch ein paar weitere Sachen aus dem internen standard C++ Featurepool, mische es gut durch (der Innovationsteil des Produkts!) und nenne es Jupiter X.

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        SynthUndMetal  

        Kannst Du mir bitte Deinen Kommentar genauer erklären? Das klingt für mich auf den ersten Blick so, als wenn Du hier eine persönliche Beleidigung mir gegenüber losgelassen hast. Wie soll sich denn bitteschön der „kleine Hans“ Deiner Meinung nach die „große Welt“ vorstellen?

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          dilux  AHU

          ich habe dich nicht beleidigt, ich habe mich nur über deinen kommentar lustig gemacht, weil er vor naivität nur so strotzt….

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            SynthUndMetal  

            Jemanden in dieser Art Naivität vorzuwerfen ist ebenfalls eine Beleidigung. Du bist mir immer noch eine Erklärung schuldig. Ohne dem sind deine beiden Kommentare sowieso nur warme Luft ohne Inhalt.

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              dilux  AHU

              ich sehe da keine beleidigung, und die warme luft ohne inhalt kommt doch von dir – siehe dein erster post.

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                SynthUndMetal  

                Und noch so ein weiterer inhaltsfreier Kommentar von Dir, außer das Du ohne weiterer Erklärung das Gleiche jetzt von mir behauptest. Ist ja echt bemitleidenswert wenn man nicht einmal den Unterschied zwischen Meinungsäußerung und Beleidigung erkennt. Das scheint aber der heutige Zeitgeist zu sein. Was ist an meinem ersten Kommentar denn ohne Inhalt? Ich habe dort erklärt warum ich den Jupiter X für ein nahezu innovationsfreien Baukastenprodukt von Roland halte. Wenn jemand anderer Meinung ist, habe ich damit eigentlich kein Problem damit. Aber sich einfach darüber lustig machen, mir Naivität vorwerfen und das damit zu begründen, dass mein Kommentar Inhaltslos ist ohne dies in irgendeiner Weise zu begründen ist schon ziemlich unterste Schublade.

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                  lightman  AHU

                  Wenn man deinen ersten Kommentar in einen anderen technischen Zusammenhang brächte, beispielsweise Uhrmacherei, würde er etwa lauten: „Da nimmste ein Kästchen, schmeißt ein paar Schräubchen, Zahnrädchen, Federchen und Zeiger rein, malst ein Zifferblatt drauf, schüttelst alles gut durch und schon ist die Uhr fertig“.

                  Man kann sicherlich darüber diskutieren, ob ein neuer digitaler Jupiter Sinn macht oder nicht, aber die technische Seite ist durchaus komplexer, als nur einige bereits vorhandene Technologien oder Algorithmen zusammenzupacken und daraus einen Synth zu machen. Von uns hat noch keiner in die Kiste reingesehen, deshalb kann man eigentlich nicht sagen, ob das Ding technisch innovationsfrei ist oder nicht, da ist garantiert viel Zeit (und damit Geld) reingeflossen, darüber hinaus gibst ja sogar eine neue Soundengine, das klingt für mich eigentlich ziemlich fortschrittlich.

                  Nix für ungut. :)

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                    tomk  AHU

                    Das eine wird sicherlich auf dem anderen aufbauen … schade das Roland den analog Spirit scheinbar völlig verloren hat. Man hat das Gefühl es geht nur noch darum die alten Zeiten digital abzubilden. Als jemand der schon vor dem neuen analog Hype unterwegs war, digital nicht schlecht aber analog immer besser fand, sind das alte Absichten in anderen Programmiercodes. Endlos durchgekaut.
                    Ein neues analoges Schlachtschiff hätte mich echt beeindruckt. Das hier schreit nach Update in 2-3 Jahren ala: Jetzt haben wir die ulitmative Engine die unsere Klassiker perfekt digital abbildet: Die Ultima-Engine!
                    Das hört man von Roland doch seit Jahrzehnten, und System 500 überzeugt mich nicht.

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                    SynthUndMetal  

                    So ungefähr wie die Uhrmacherei könnte man sich das in etwa auf digitaler Ebene vorstellen. Naja, momentan versuche ich mich halt selber in meiner Freizeit an einem digitalen Hardware-Effektgerät in C++ nachdem ich ein wenig mit VST experimentiert hatte. Das grobe Verständnis wie der digitaler Jupiter bezüglich Firmware und Hardware/Elektronik funktioniert ist durchaus da. Der Jupiter ist natürlich in allen belangen viel, viel komplexer aber das Prinzip ist ähnlich. Man kann schon aus ökonomischen Gründen nicht immer alles wieder von Grund auf neue programmieren, sondern die Programmierer greifen da natürlich auf das bereits Vorhandene zurück, aber ich finde halt, dass Roland es etwas übertreibt und hier m.E. viel zu ökonomisch vorgeht und zu wenig innovativ. Ich finde momentan an dem Synth lediglich den i-Arpeggiator wirklich neu und gelungen und der wird sicher in Zukunft in weiteren Produkten erscheinen.

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    heimannrudolf  

    Hier haben wieder einige ein akutes Problem, ohne jemals den XM selbst gespielt oder gehört zu haben. Warum? Roland haut hier einen 32stimmigen (!) Synthie zum Behringer-Preis raus. Optik und Haptik bzw. kann man sicherlich diskutieren, den Bedarf einer weiteren „großen Tastatur“ im gut gefüllten Elektro-Heimstudio aber bitte nicht ernsthaft. Es ist auch sicherlich völligst egal, ob der XM wirklich originalgetreu „JX-8P“, „Jupiter 8“ oder „Lambada“ kann.

    Das Ding sieht bedienungstechnisch verständlich aus, bietet gute Konnektivität, ist offenbar soundtechnisch up-to-date und preisgünstig. By the way – einem preisgünstigen Gaul kritisiert man nicht das Maul. Wer es noch toller möchte, mag zum größeren X oder zum Moog One greifen.

    Es wird immer nur gemeckert. Wenn alles richtig gut und in allen Belangen „professsionell“ angeboten wird, schimpft man über den Preis. Wenn es preisgünstig ist (Boutique, Volca, Uno, Behringer), schimpft man über mangelnden „Crisp“ im Sound oder ähnliche Unzulänglichkeiten.

    Der XM ist selbstverständlich keine evolutionäre Sensation, aber ein (zumindest VA/Boutique-) Schnapp. Niemand wird zum Kauf gezwungen.

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      SynthUndMetal  

      Also ich finde da zum Beispiel den ASM Hydrasynth um viele längen innovativer und von der Haptik gelungener als den Jupiter X. Er ist zwar nur 8-stimmig und monotimbral, aber was ich bis jetzt auf YT gehört und gesehen habe lädt der ja geradezu zum Klangtüfteln ein. Ich freue mich schon darauf diesen Synth mal selbst anzuspielen. Bei Roland wird dagegen doch immer nur alles wiedergekaut. Wo ist denn da bitte ein innovative Sprung (mal abgesehen von ein paar kleinen neuen Features hier und da)? Wenn schon bei denen alles digital ist, dann können die doch auch mal was richtig abgedrehtes damit anstellen, was auch wirklich inspirierend ist und nicht nur das „Alte“ bewahrt.

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        heimannrudolf  

        Wenn ich die zahlreichen YT-Videos richtig gesehen und verstanden habe, kannst Du den XM auch selber programmieren und eigene Sounds erstellen, welche nicht nach analogen Vorbildern klingen.

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          SynthUndMetal  

          Ich bin durch Deinen Kommentar neugierig geworden und habe mir die YT-Videos reingezogen. Ich denke mal, dass hier trotzdem weiterhin die proprietären Roland Chips verwendet werden zusammen mit den Bibliotheken aus den Boutique und Aira Serien, kombiniert mit etwas Fantom, etc. Insgesamt aber doch nicht so schlecht wie zuerst gedacht.

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        Anthony Rother  

        Es ist nur ein Missverständnis. Der HydraSynth ist ein HydraSynth.
        Der Jupiter-X basiert auf der Umsetzung von Roland Klassikern die heute noch beliebt sind.
        Ein Konzept das innovation nicht vorsieht sondern eher versucht die Klassiker zu emulieren. Der Name ist Programm.

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          SynthUndMetal  

          Ja, da hast Du sicher recht. Aber die Klassiker emuliert Roland digital ja schon seit vielen Jahren, genauso wie die Namensgebung nach ihren Klassikern. Anscheinend ist dieser Markt auch immer noch nicht gesättigt. Ich bezweifel aber, dass das Roland wirklich für die Zukunft weiterbringt.

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            Anthony Rother  

            Was ich nicht weiß das kann ich nicht bezweifeln. Ich kann ja nicht in die Zukunft schauen.

            Und die digitale Vergangenheit Rolands und ihrer Klassiker anhand der technischen Evolution von PCM über VA nach ACB würde den Rahmen hier im Forum sprengen.

            Sollte es Roland gelingen die digitale Emulation ihrer Klassiker in höchster Klangqualität kombiniert mit höchster haptischer und optischer Qualität umzusetzen dann ist das bestmögliche Ziel erreicht.

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              SynthUndMetal  

              Ja, die digitale Vergangenheit bei Roland ist schon sehr beeindruckend. Ich habe da selber einige Schätze bei mir stehen und kann diese Evolution sehr gut nachvollziehen. Das mit Rolands Zukunft war lediglich meine persönliche Einschätzung.

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                Hectorpascal  AHU

                Ich bin kein Roland-Fan aber die Ingenieure dort haben wenigstens nach vorne geschaut. Jupiter 4/8, JD-800/990, JP-8000 VA-Synth und nun etwas spät (21 Jahre post VA) die Umsetzung der Summe in einer ausgereiften Emulation. Ich hoffe das neben den Emulationen auch ein von seinen Vorgängern „befreiter“ Synth drin ist und ich nicht jedes Modell gegen Kohle und Registrierung aus der Cloud laden muß. Das könnte einigen die Suppe etwas versalzen. Und natürlich, es gibt wesentlich neuere Syntheseansätze. Dieser hier ist halt für Fans! Ich persönlich mag ohnehin die alten PCM-Synths am liebsten. Die perfekte JD-800/990 VST-Emu mit originaler Front und Bedienung ist überfällig! Was soll ich mit dem unsexy XV-5080? :)

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              mysputnik07  

              Dann müsste aber auch genau hier endlich Schluss sein, mit der ewigen Aufwärmerei der eigenen Historie. Einmal perfekt gemacht und gut ist.
              Was wird aber in Zukunft sein, wenn ganze Jahrzehnte fehlen, in denen man nicht wirklich was neues gemacht hat, das seinerseits wieder das Potential hat „legendär“ zu werden???

    • Profilbild
      kai_b

      Äh, ich finde nicht, dass das ein Behringer Preis ist – 1500 Euro für einen rein digitalen Synth!?

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        heimannrudolf  

        Das macht mich neugierig. Welchen 32-stimmigen Digitalsynthie mit (auch) annähernd analog klingenden Sounds inkl. analog strukturierter und bedienbarer Oberfläche (ich meine nicht Touchdisplays auf dem ipad, sondern Regler/Knöpfe) kannst Du da konkret zu dem Preis empfehlen?

        • Profilbild
          kai_b

          Also, wenn Du so fragst – genau mit den Anforderungen gibt es den vielleicht nicht günstiger. Ist aber trotzdem kein Schnäppchen.

          Mit einem ‚Juno 120‘, 12 stimmig analog, in voller Größe und mit zeitgemäßer Ausstattung für 1000 € – da wären wir in Behringer Gefilde gekommen- siehe DeepMind12. Und das wäre für mich auch das interessantere Konzept. LG

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    Atarkid  AHU

    Nach den letzten Jahren dachte ich nicht wirklich, dass Roland noch mal mein Interesse wecken könnte. Aber die neuen Produkte find ich beeindruckend. Irgendwie ist da auch für jeden was dabei, oder? Die MC’s sind witzig, und obwohl sie nicht so aussehen können sie mehr als ihre alten Geschwister. Und der Jupiter triggert mich extrem :)… Da bin ich direkt froh, nie den System 8 gekauft zu haben… (der durch die „Neuen“ ja keinesfalls schlechter wird). Endlich mal wieder ein „Daumen hoch“ für Roland.

  16. Profilbild
    Henrik Fisch  

    Sodele, ich möchte noch auf einen ganz anderen klitzekleinen Aspekt dieses wundervollen Artikels eingehen, und damit möchte ich keinesfalls die News über die neuen Gerät von Roland schmälern.

    Aber ich muss das jetzt einfach loswerden … äh …

    … DU HAST MIT »DR. MIX« EINE NACHT LANG GEJAMMT?!?

    Alter Schwede! Ich mag den Kollegen so dermaßen, weil er eine unverkrampfte Art in seinen Videos an den Tag legt. Der kommt einfach sympathisch rüber. Und seit seinem »Kraftwerk-Roboter«-Video habe ich den Kanal abonniert. Ähnlich wie mit »Once Upon A Synth« habe ich jedes mal Spaß mit den Videos. Spannend wäre nun noch ein Bericht, wie es denn mit dem Kollegen so war. ;-)

    Hier übrigens der YouTube-Bericht von Dr. Mix über das Roland-Event, das AUCH interessant ist, weil er sich die Treppe hoch und in den Control-Room der Abbey Road Studios geschlichen hat:

    https://www.youtube.com/watch?v=7FlNpmtlIaE

    … und bei 14:22 taucht dann auch tatsächlich Vincent auf! :-)

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      amyristom  

      Tja so gehen die Geschmäcker auseinander. Ich kann diesen Typen absolut nicht ab, da mir seine überdrehte „HipHop-Poser“ Attitüde (überhebliche dicke Hose Gestik, die Klunker, das aufgesetzte Dicke-Eier-„Check this out“-Yeah-Maaaaan-Coooooool Gelaber, usw.) bereits nach Sekunden mächtig auf die Nerven fällt. :-D

  17. Profilbild
    Moogfeld  

    Auf der Roland Produktseite zum Jupiter X kann man lesen: „Neben einem komplett aus Metall gefertigten Gehäuse und durchweg hochwertigen Materialien ……..usw usw.“
    Da kann ich nur sagen: danke Roland, endlich habt ihr es wieder geschnallt!
    Hoffentlich dürfen wir damit die rolandsche Leukoplastära in der Hochpreisliga in die Geschichtsbücher eintragen und ab dato für immer abhaken.

  18. Profilbild
    steme  

    Schade, wieder nix. Nach meinem Jupiter-6, MKS-80 und Jupiter-80 warte ich so sehnsüchtig auf einen analogen Jupiter-70. Aber er kommt einfach nicht…
    Aber ich gebe gerne zu: Das Design und Konzept (obwohl digital) spricht mich trotzdem sehr an. Poly-AT und Ribbon wie beim ASM Hydrasynth wären auch toll gewesen…

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      FlippDurch

      Ist aber jetzt Zen und nicht mehr Acb.
      Ich finde es zu teuer auch wenn es früher noch teurer war. 1500 Euro für den kleinen? Is das ein Rompler?
      Nur wenn ich im Laden teste und der Klang mich wirklich umhaut würde ich den vielleicht gebraucht dann suchen. Aber eigentlich wäre mir ein Gerät ohne Tasten trotzdem lieber.
      Die 707 ist cool, keine Frage aber auch da: Für ein paar Scheine mehr gibt’s Akais Force und die ist doch wesentlich flexibler.

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        Anthony Rother  

        Mich würde auch brennend interessieren was ZEN Core bedeutet und ob dahinter eine Weiterentwicklung von ACB steckt. Wenn Jemand da etwas weiß bitte melden.

        Ich hoffe das Roland die Kritik der letzten Jahren analysiert hat und sich bewusst ist das einige Fans kritisch prüfen werden was der Jupiter-X zu bieten hat.

        Denn ganzen Weg digital zu gehen um Qualitativ auf die gleiche Ebene wie Analog Sound zu kommen ist von Roland sehr ambitioniert.

        Ich bin schon gespannt den Jupiter-X (den großen) anzufassen, anzuspielen, anzuhören…

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          Hectorpascal  AHU

          Bei der Power würde ich eine abgespeckte AMD-APU vermuten. Wo soll die Rechenleistung denn sonst so plötzlich herkommen? Dave Smith verbaut ja auch Asrock mit Intel im Prophet X.

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            TobyB  RED

            ARM, FPGA. Da gibts schon Ansätze, im Prophet X gehts ja auch erst mal ums reine Schieben von Daten, da Sample. Bei Rolands ACB wird grobgesagt ein Rechenmodell in eine Maschine geschoben, die dann fliegen soll. Ich gehe davon aus, die üblichen Verdächtigen werden einen tear down machen und dann wissen wir mehr.

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          TobyB  RED

          iGude Anthony,

          ACB war erst mal nur der Anfang und ist ja nun auch schon „einige“ Jahre alt. Ich würde meinen das Roland wohl die Kritik an der Cloud und der Distrubution der PlugOuts verstanden hat. Unabhängig davon wird man wohl die ACB Plattform erweitert haben. Es sprechen ja gute Gründe dafür, Integration in den Work und Signalflow. Ich denke die Hintergrundinformationen zu Zen werden wohl in Kürze verfügbar sein.

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            FlippDurch

            In dem Sonicstate Video kommt es aber kleinlaut so rüber als wenn das abgespeckt werden musste weil Acb wohl zu rechenintensiv wäre?

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                  Anthony Rother  

                  Ich habe mal auf dem kleinen Dienstweg mit dem Roland Deutschland Product Spezialist Synthesizer nett gesprochen und gefragt was die ZEN Engine ist, auch ZENgine genannt.

                  Laut Roland ist die ZENgine eine komplette neu entwickelte Engine und ist keine abgespeckte Version der ACB Engine.
                  Die ACB Engine mit der ZEN Engine zu vergleichen wäre wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

                  Es bleibt spannend.

                  • Profilbild
                    FlippDurch

                    Ja bleibt wohl echt spannend. Bevor die Fakten auf dem Tisch liegen wie das ganze nun genau läuft kann man nur spekulieren.
                    Trotzdem irgendwie mysteriös…
                    Wenn es am Ende richtig gut klingt ist es ja eigentlich auch egal.

                    • Profilbild
                      Anthony Rother  

                      Warum spekulation? Wieso mysteriös ?
                      Roland sagt doch das es keine abgespeckte Version der ACB Engine ist. Das ist zumindest eine Aussage. Bin auch gespannt wie das klingt.

                  • Profilbild
                    SynthUndMetal  

                    Roland hatte da die letzten Jahre den eigen-gelabelten ESC2 Chip, (Made in Japan) benutzt, was lt. YT Quellen ein FPGA IC sein soll. Entweder haben die hier jetzt etwas neues am Start mit mehr Rechenpower (ESC3?), oder es ist nur ein Marketing-Gimmick und man verwendet halt ein paar mehr dieser alten ICs . Wird man wohl erst wissen, wenn man die Kiste öffnet.

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                      monokit  

                      Der ESC2 ist kein FPGA, nur DSP.

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          Larifari  

          Zen Core :

          PCM waveforms
          PCM-Sync
          VA wavforms that are stated to be numerically generated models of waves.
          Noise

          Quelle : Bedienungsanleitung Fantom

  19. Profilbild
    Doc  

    Einen erweiterten JD-Xa mit 8 analogen Stimmen plus System8, gern auch 16 stimmig.
    Bessere Effekte. Vor allem Hall.
    Einzelausgaenge….

    Roland… das waers gewesen

    Da wuerd ich auch mal 2000€, oder mehr, abdruecken.

  20. Profilbild
    Kingfisher  

    Ich finde den Jupiter bisher klasse. Für den großen habe ich kein Platz aber der Kleine wird es vielleicht schaffen sich bei mir einzuschleimen. :D

    Wird ein teurer Herbst, erst der Hydrasynth und jetzt Roland. Gottseidank kam von Arturia nichts neues an Synth Hardware….

  21. Profilbild
    Anthony Rother  

    Mich würde brennend interessieren was ZEN Core bedeutet und ob dahinter eine Weiterentwicklung von ACB steckt. Wenn Jemand da etwas weiß bitte melden.

  22. Profilbild
    Anthony Rother  

    Ich habe mal auf dem kleinen Dienstweg mit dem Roland Deutschland Product Specialist Synthesizer nett gesprochen und gefragt was die ZEN Engine ist, auch ZENgine genannt.

    Laut Roland ist die ZENgine eine komplette neu entwickelte Engine und ist keine abgespeckte Version der ACB Engine.
    Die ACB Engine mit der ZEN Engine zu vergleichen wäre wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

    Es bleibt spannend.

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      FlippDurch

      Sorry, oben gab es keinen Antwortbutton mehr…
      Mysteriös deshalb weil sie auch nicht sagen was es ist und warum die Acb Sache, die ja laut Werbung der Wahnsinn sein soll nun schon wieder durch was komplett anderes ersetzt wird?

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          FlippDurch

          Ja wenn es so ist finde ich das ganze schon interessant. Wie schon gesagt, das wichtigste ist der Klang, dann kommen Preis und Bedienung. Ich finde das System 8 auch gut, hätte zu einem niedrigeren Preis bestimmt eins gekauft aber eigentlich lieber ohne Klaviatur.
          Ich mag ja Roland, es ist nur eben so dass der Synthesizermarkt mittlerweile schon ganz schön gesättigt ist und man braucht ja nur 1 oder 2 Jahre warten, dann kommt wieder das nächste Teil raus. Und bei mir persönlich ist es nunmal so dass ich den Platz nicht habe um 30 Geräte in der Größe hinzustellen. Im Endeffekt kauft ja der Kunde so ein Gerät und wenn ihm was nicht passt, dann lässt er es.
          Zu den Kommentaren bei Youtube finde ich: Manches ist vielleicht überzogen aber im Kern sind sie schon richtig. Der Markt hat sich eben entwickelt. Klar irgendwelche Studioleute und Berufsproducer kaufen den bestimmt aber die Masse der Hobbyanwender gibt wohl nicht in ein paar Jahren Zehntausende Euros für Synthies aus und da hauen 1500 bis 2500 € schon rein. Außer das Gerät ist so mega dass ich auf anderes verzichten will weil es echt der Wahnsinn ist.

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            Anthony Rother  

            Konstruktive Kritik, Konsum Verweigerung und faire Konkurrenz zwischen Firmen sind gute Mittel das wir Musiker gute Synthies bekommen.

            Doch dieses niveaulose bashing mit der erschreckenden Massenhypnose sollte jeden der noch kann dazu bringen einen Schritt zurückzutreten und über die Art und Weise nachzudenken.

            Bei genauerer Betrachtung vergeht einem dann vielleicht auch der Spaß einem Shit Storm zu zuschauen oder gar mitzumachen…

            …Ich post das auch unten da ich so langsam den Überblick verliere ;-)

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              ISE500  

              ich finde das falsch, dass man roland nicht kritisieren sollen dürf.

              die art und weise ist wieder was ganz anderes …
              aber kritik als gegenstand muss da angebracht sein.
              es geht hier um das verhältnis zwischen angebot und nachfrage.

              wenn eine firma überteuerte und langweilige synths rausbringt mit absichtlich eingebauten limitationen, warum darf man das nicht kritisieren? das will mir nicht in den kopf.

              wenn jemand eine firma kritisiert, egal, was sie macht, hat er sicherlich ein rad ab …

              die argumentation, dass roland etwas richtig, sonst wären sie nicht mehr da, finde ich auch unglücklich.

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            heimannrudolf  

            Doch, ich gebe soviel aus. Gerne sogar, als Normalverdiener. Aber ich verkaufe auch vieles nach ausgiebiger Nutzung rechtzeitig. Meinen Roland Boutique JP-08 (Jupiter 8 mittels ACB) biete ich gerade bei ebay an. Nicht alles ist „für immer“.

  23. Profilbild
    amyristom  

    Spontaner Eindruck meinerseits, was der Jupiter X ist:
    Man werfe System 8, ein Best-of der Roland Cloud plus einen abgespeckten Integra 7 zusammen in den Mixer und gieße das Ergebnis in das Gehäuse eines alten Jupiter 8. Scheints irgendwie zu treffen. Spart natürlich bei dem, der diese Geräte haben will deutlich Platz, da man so quasi das beste dieser Dinge unter einem Dach vorfindet. Aber in einem muss ich recht geben: Innovativ und zukunftsorientiert ist was anderes, da es doch nur das Wiederverwursten von bestehender (teils uralter – siehe den ROMpler Part -) Technologie ist.
    Und irgendwo sitzt das ganze auch zwischen den Stühlen der Zielgruppen. Für die zukunftsorientierten Synthie-Freaks bietet Roland eigentlich schon seit seeligen Roland V-Synth Zeiten nichts originell neues mehr (DER war noch neuartig, originell). Und für die Retro-Fans ist das ganze nach wie vor zu digital / VA mäßig (keine analogen Filter drinne). Ich sehe den Vorteil des Produkts (viel bestehendes platzsparend konzentriert unter einem Deckel), aber es spricht mich persönlich nicht mehr an (da kann ich auch meinen Roland VA und ROMpler behalten).

    • Profilbild
      Anthony Rother  

      Dein Roland VA JP-8000 ist ein toller Synthesizer. Ich selbst habe einen Roland JD-800 und finde den auch immer noch sehr gut.
      Doch das ein 22 Jahre alter VA Synth JP-8000 aus dem Jahr 1997 soundtechnisch auf Augenhöhe mit den aktuellen VA Synthesizern sein soll, das kann ich mir nicht vorstellen.

      • Profilbild
        SynthUndMetal  

        Eine interessante Frage. Ich denke mal, dass ein aktueller VA sicher authentischer (analoger) klingt als ein VA von 1997. Im Gegensatz zu damals haben wir heute aber eine Vielzahl an wirklich neuen analogen Synths in den Läden. Wenn möglichst originaler analoger Sound das ausschlaggebende Qualitätskriterium ist, dann sind die VAs sowieso direkt schon im Nachteil. Eine weitere Frage die sich daraus ableitet ist: Ist dieser „analoge“ Unterschied denn für die heutige Musik wirklich noch ausschlaggebend ob etwas gut oder nicht gut ist?

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          Anthony Rother  

          Ob Musik gut oder nicht gut ist anhand der verwendeten Klangerzeuger zu beurteilen, dieser Frage kann man immer und überall diskutieren.

          Und Du hast recht es gibt glücklicherweise zur Zeit ein sehr großes Angebot an analogen polyphonen Synthesizern, gebraucht wie auch neu.

          Allerdings geht es hier im Artikel ja um den neuen digitalen Roland Jupiter-X und den hat noch niemand gespielt, gehört und richtig unter die Lupe nehmen können.

          Deswegen ist es spannend wo der Jupiter-X klanglich und haptisch steht. Ich bin gespannt.

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          HX  

          Meiner Meinung war der Unterschied schon damals nicht ausschlaggebend und dient vermutlich nur dem philosophischen Austausch unter Fachleuten z.B. in einem Forum wie diesem.

          Und da ja scheinbar auch Moog für viel Geld keinen richtig supertollen Analogen hinbekommt wäre Roland schön blöd sich daran zu versuchen um dann weils dann auch sehr teuer ist und doch nicht exakt wie ein JP-8 klingt noch Mecker einzustecken.

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        amyristom  

        @Anthony Rother: Da haben Sie mich etwas falsch verstanden. Sehr wahrscheinlich kann mein 90er VA-Synthesizer in Sachen „Analog-Authentizität“ nicht mit aktuellen VA-Synthesizern mithalten. Darum ging es mir aber auch nicht im Kern. Sondern eher darum, dass der Jupiter X sicher für viele ein sehr interessanter Synthesizer ist, wenn man die Roland VAs und ROMpler noch NICHT hat, aber daran interessiert ist, da er diese quasi platzsparend unter einem Dach vereint. Aber wenn man (wie ich) bereits einen Roland VA-Synth (wie JP-8000, Gaia, System 8, usw.), einen Roland ROMpler der JV / XV / Integra Reihe und ggf. ein Stage-Piano hat, dem bietet der Jupiter X faktisch kaum bis nichts neues, was dessen zusätzliche Anschaffung interessant oder sinnvoll machen würde. Es sei denn man will seinen alten Kram loswerden und platzsparend ohne nennenswerten Funktionsverlust durch einen Jupiter X ersetzen. Aber selbst dann wäre die Frage, ob man dann nicht mit einem Integra7 und einem wirklich-analogen Poly nicht für die jeweiligen Funktionsparts (ROMpler und Analog) besser fährt.

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          Anthony Rother  

          Dann habe ich Sie da anscheinend missverstanden.
          Allerdings sind Ihre Grundbedingungen warum der Jupiter-X nicht Interessant sein sollte technisch so pauschalisiert das ich mir nicht vorstellen kann das dies auf einen großen Teil der Leute die sich für den Jupiter-X interessieren könnten wirklich zutrifft.

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            amyristom  

            Ich frage mal anders herum: angenommen ich habe z.B. bereits ein System8 und Integra7 von Roland. Was macht den Jupiter X dann für mich interessant (außer dass er beide für mich platzsparend ersetzen würde)?

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        kritik  

        Die neuen VA-System1und 8 Sachen haben eine physikalische Direktheit im Sound, wie ich sie nur von analogen Synths kenne. Man muss auch befürchten, das die negativ Kritiken von der eigenen Monitor oder Key Anlage inspririert sind .
        Die meisten 2-Wege Syteme (auser Genelec oder Mackie etc….) bieten dafür im unteren Mittenbereich keine Abbildung um diese Synths einzuschätzen.
        Ein gutes 3 Wege Sytem kann das vermutlich besser darstellen .

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        Saxifraga  

        Ich denke doch. Als Physiker kann ich manchmal eh nur den Kopf schütteln welcher Glaube an die analoge Magie herrscht. Viel können dabei nichtmal zw. dem Steppen von MIDI Parametern und der Fahrt einer Filterkante über eine Gebirge von Obertönnen, welche den Sägezahn oder die Rechteckwelle gerade ausmachen, unterscheiden. Viele schreien gleich „klingt digital!“, weil der Filter die Obertöne freilegt. :D
        Solange ein VA 16..24 bit bis 44 kHz schafft, kann sie auch genauso gut wie ein analoger Synth klingen. Da ist es egal ob von 1980 oder 2100.
        Rein mathematisch exakte Wellen der ersten VAs u. digitalen OSC klangen nur schlecht, weil sie eben ein extrem scharfes Spektrum hoher Güte erzeugen. Das ist aber nicht was unser Gehör gerne mag. Menschen sind verschmierte Klänge mit viel Bewegung im Spektrum gewöhnt. Daher klangen die ersten Geräte u. Rompler sehr steril. jm2c

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          Hectorpascal  AHU

          Manchmal den Kopf schütteln ist richtig gesagt. Auch stimmt, ein VA „kann“ analog klingen, praktisch ist es aber nahezu unmöglich und es funktioniert eher wie ein fortgeschrittener Taschenspielertrick der unsere Sinne täuscht. Also…., analog bedeutet Echtzeit, Zufall und ständige Dynamik im gesamten System, teils mit nur einer Femtosekunde Latenz. Wie sind denn nun die Schaltzeiten von Transistoren und wieviel Programmzeilen, zu 90% nicht mal in reinem Maschinencode, benötige ich z.B. für einen Zero-Feedback-Filter? Im Computer gibt es keinen echten Zufall und nur eine rudimentär simulierte Dynamik. Ergo: Mission Impossible! Richtig ist, VST und VA haben ihre Stärken auf Oszillatorebene und bei den „reinen“ Spektren. FM, Additive-Synthese, Wavetable/Samples etc., sind digitale Vorzeigemodelle und machen auch richtig Laune. Serum ist so ein Ding und hat null(!) mit analog zu tun. Mein Fazit: Analog bleibt magisch und digital verblüfft durch seine 100%ige Reproduzierbarkeit und Reinheit. Diese Stärken sollte man miteinander verbinden.

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      heimannrudolf  

      …und dann wundern sich trotzdem viele, warum Behringer so viele analoge „Kisten“ ohne Speicherplätze verkaufen kann: Weil der Platzhirsch es konsequent nicht anbietet.

  24. Profilbild
    Everpure  

    Ich muss mal kurz sagen, dass ich es sehr angenehm finde, wie sich hier 🙂 und 😕 abwechseln und man miteinander diskutiert, was toll oder doof am neuen Jupiter X(m) ist. Wenn ich mir die Kommentare zum Sonicstate Video auf YouTube angucke, wird mir dagegen schwindelig. https://youtu.be/BmYBoie35m0

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      SynthUndMetal  

      Oh, wow. Und ich dachte ich bin hier mit meinen Kommentaren wieder mal der Spielverderber… Hätte jetzt nicht gedacht, dass das anderswo eher die deutliche Mehrheit sein könnte…

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      Anthony Rother  

      Ich habe mal drüber geschaut und muss sagen das Roland eine große Aufgabe vor sich hat diese Welle in den Griff zu bekommen.

      Allerdings zeigen diese Kommentare zum Sonicstate Video auf Youtube auch das die meisten Leute komplett in einer Illusion leben und jeden Bezug zur Realität verloren haben.
      Davon ist ja mittlerweile nicht nur die Firma Roland betroffen.

      Man kann nur hoffen das Roland und alle anderen Firmen verstanden haben was da vor sich geht und in Form von sehr guten Synthesizern die richtigen Antworten liefern.

      • Profilbild
        SynthUndMetal  

        Ich glaube es geht da vor allem auch um das Preis-Leistungsverhältnis, was anscheinend viele bei den neuen Rolands für viel zu überzogen halten. Ich persönlich auch. Behringer und andere haben da vielleicht die Messlatte bei den Analogen deutlich nach unten gezogen und Roland hat im Gegensatz zu manch anderen Mitbewerbern den Zeitgeist immer noch nicht erkannt und ziehen da mit seinen Digitalen eifrig weiter das Preisniveau in die Höhe. Und das bekommen sie jetzt mit der Zeit immer mehr zu spüren. Beispielsweise den XM 16-stimmig für 799 angeboten und jeder wäre aus der Hose gehüpft und hätte jubelnd gekauft. Bei den 1499 Listenpreis ist daraus auf YT dann schon fast ein Shitstorm geworden.

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          Anthony Rother  

          Den Preis kann man diskutieren wenn der Straßenpreis in Deutschland bekannt ist.

          Und auch wenn man einen Preis für nicht für angemessen findet oder sich das nicht leisten will rechtfertigt das nicht solche realitätsfernen Kommentare auf dem Sonicstate Video. Diese Leute sind in einer Illusion gestrandet und merken es einfach nicht.

          Eine Diskussion über Behringer kann man in Zukunft wieder im Forum eines Behringer Produkt führen, hier ist der falsche Ort. Behringer produziert oder verkauft keine digitalen polyphonen Synthesizer.

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            lightman  AHU

            Jau, die YT-Kommentare sind teils unter aller Kanone, auch die ständigen und meist völlig deplatzierten Behringer-Referenzen nerven mich mittlerweile extrem. Diese selbsternannten Experten, die sich ohne Maß und Ziel auf YT und anderswo auskotzen, waren mir schon immer ein Dorn im Auge, da wird geschimpft, geschrien und getobt, als gäbs ab morgen kein Bier mehr.

            Leider hat das planlose Roland-Bashing mittlerweile eine längere Tradition, gerade auf YT, ausgelöst durch die Ansicht, daß Roland angeblich die Wünsche der Kunden ignoriert und am Markt vorbeientwickeln würde. Das ist Quatsch hoch drei, denn wenn es so wäre, gäbe es die Firma schon lange nicht mehr.

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              Hectorpascal  AHU

              Ich kann dir nur zustimmen aber…., getrennt vom Gebashe ist der Erfolg einer Firma gemessen in Arbeitern, Größe und Geld mir vollkommen schnuppe. Stabile Plastiktragehenkel für Teppiche können auch erfolgreich sein, sind aber vollkommen überflüssig, wenn ich meinen Nachbarn frage ob er mir beim tragen hilft. Ups, meine neue Idee ausgeplaudert. Verstehste? :)

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          heimannrudolf  

          Ich kann momentan nicht nachvollziehen, warum 1400 + X € zu teurer für einen 32-stimmigen digitalen Hardwaresynthesizer mit gutem Sound und harter Hardware sein sollen. Wer kennt hier konkret einen preisgünstigeren? By the way, man erinnere sich an den Startpreis des Behringer Deepmind 12 und den weiteren Angebot/Nachfrage/VK-Verlauf.

        • Profilbild
          kritik  

          Scheinbar rechtfertigt sich der Preis dadurch,
          das die neue Phantom Workstation einen vollwertigen 16 Spur Sequenzer hat und der gute Syntheziser darin auserdem noch bedienbar und vielseitig ist. Und das bei hochwertigstem Klang.

          • Profilbild
            Saxifraga  

            Nee. Der Fantom ist nur vollständig wenn du ihn mit einem Mac mit Logic und Mainstage kombinierst. Und dann kannst du nur noch hoffen, das Roland die Treiber länger als zwei Jahre wartet. Na Danke.

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        ISE500  

        Das eine hat mit dem anderen aber nicht viel zu tun – Internetkultur und Zeitgeist vs. Rolands Business Culture. Deswegen kann man Roland in Bezug auf Pricing und Produktphilosophie nicht in Schutz nehmen, weil da draussen ganz schön was los ist :)

  25. Profilbild
    Gerd Lange  

    Darauf habe ich spekuliert. ROLAND stellt im Herbst Neuigkeiten vor. Alle Neuigkeiten sind super. Die Fantom Workstation ist aus meiner Sicht nun der Spitzenreiter, vor Kronos und Montage. Der „kleine“ Jupiter Xm reizt mich sehr. Auch die beiden MCs sind super. Muss jetzt sparen für den Xm.

  26. Profilbild
    Hectorpascal  AHU

    Und, wie fühlt es sich 2 Tage später an? Die Erde dreht sich weiter und alles spektakuläre ebbt nun ab. Marketing wie ZENgine, Abbey-Road und alte neue Synths, die jeder kennt oder in irgendeiner Form bereits hat. Jetzt noch besser mit diesem britzeln und den noch besseren Filtern, wenn ihr denn ganz genau hinhört. Ohne Bus/Bahn, Kinderschreie und Hundegebell im klangoptimierten Heimstudio. Die Roland-Cloud wird mir gerade wieder symphatisch. 5 Jahre und Synths für 800€/160€ per Synth? Den Rechner habe ich bereits. Nein, bis auf einen kurzen Ausflug mit einem Behringer DM12 besitze ich nur wenige neue Produkte. Alles 80’er/90’er Kram bis auf ein kleines Eurorack mit hybriden Charakter. Ich gedenke in Zukunft auch nur gebrauchtes Zeug zu kaufen um Ressourcen zu schonen. Das Haus ist über 100 Jahre alt und hat zwei Kriege überstanden, Auto 10 Jahre, Klamotten werden nur gekauft wenn es meine Existenz bedroht oder mein Wohlbefinden stört. Fleisch wird nur verarbeitet auf Pizza oder Döner und nie zu jeder Mahlzeit oder gar in Urform verspeist. Gedanken am Morgen… Die Energiebilanz dieses Postings war übrigens wieder vernichtend! Ich brauche einen kWh-Zähler im Monitor. Was ich sagen wollte: Don’t believe the hype! ;)

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      Anthony Rother  

      Jede Firma vermarktet Produkte, ZENgine ist einfach nur ein Begriff für eine Technologie und Roland kann es sich halt leisten in die Abbey-Road Studios einzuladen.
      Wie man sieht kann man an einen Jupiter-X die Welt und sein ganzes Leben dranhängen, sowie auch noch einen DM12.

      Die Leute wollten eine echte Roland SH-101 oder Roland TR-808 oder Roland TR-909…
      Wenn man in der Vergangenheit z.B. wirklich eine analoge SH-101 haben wollte dann konnte man gebraucht auch eine kaufen.

      Jetzt wo es das zum billig Preis gibt sollten die Leute nicht vergessen wer diese Synthesizer entwickelt hat und wenigstens das minimum an Respekt vor Roland haben, auch wenn Roland nicht mehr ihren Vorstellungen und Erwartungen entspricht.

      Denn im tiefsten inneren wollten die Leute eigentlich eine echte Roland TR-808, eine echte Roland TR-909, eine echte Roland SH-101. Sie waren und sind nicht bereit viel dafür zu zahlen, das ist ok.

      Aber das sind keine Roland Fans… :-)

      PS: Mir passt auch nicht alles mit Roland, doch durch die letzten Monate ist mir persönlich aufgefallen das man ein gewisses level erhalten muss. Kritik muss auch Niveau haben.

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        Hectorpascal  AHU

        „Kritik muss auch Niveau haben.“ Ich hoffe dieses Kriterium eingehalten zu haben. Natürlich können mit wenigen Worten Jahre und Jahrzehnte Arbeit ohne Respekt zerstört werden. Das ging schon ohne Internet. Mein ganzes Leben an Roland oder wen auch immer hängen? Nein danke! Mir ist nur wieder aufgefallen das hier 10 Midi-Out/Thru und etliche CV’s bewirtet werden und ich fast jeden beliebigen Sound der Welt herstellen kann. In so einem Zustand stellt sich die Frage ob es wirklich neues braucht. Das ist kein spezielles Roland Ding, sondern eine Frage die sich jeder stellen sollte. Gott sei dank habe ich auch die Zeit erlebt als Leute ihr ganzes analoges (und damals billiges) Roland-Gear in den Schrebergarten geschleppt haben um Party zu machen. Die 808/909 krachte nur so durch die durchaus guten PA-Boxen während Jupiter und Junos mit einer 303 garniert an mein Ohr drangen. Ich dachte mir immer nur….., nett und mit viel Bier erträglich. Die „Musiker“ waren aber auch extrem drauf und oft sehr grenzwertig. :) Ich habe mir dann viel Roland-Gear geliehen und relativ schnell wieder zurückgegeben. Einzig einen Yamaha CS-15 vermisse ich sehr. Er hat eine Nacht im Proberaum nicht überlebt. ;)
        Deswegen immer auch meine Frage: Where is the real new shit? Die Hypetrain ist schon wieder durch den Bahnhof und weg.

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          Anthony Rother  

          „Kritik muss auch Niveau habe“ alles gut mit dir, wollte das nur generell mal in den Raum werfen, da ich an mir selbst gemerkt habe wie einfach es ist zu kritisieren ohne dabei auf das Niveau zu achten. Noch wichtiger wenn man öffentlich kritisiert oder diskutiert.
          Das sind ja keine neuen Erkenntnisse. Doch dieses Ausmaß ist mittlerweile an einem Punkt wo man echt mal ernsthaft darüber nachdenken könnte.

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          Anthony Rother  

          Und deine Frage: Where is the real new shit? Da kopiere ich etwas von einem vorherigen post.

          „Der Jupiter-X basiert auf der Umsetzung von Roland Klassikern die heute noch beliebt sind.
          Ein Konzept das innovation nicht vorsieht sondern eher versucht die Klassiker zu emulieren. Der Name ist Programm.“

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      Analog Twin

      Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird und in diesem Sinne gilt es abzuwarten, bis die Synth’s persönlich getestet werden können. Ob „pro oder contra“ hängt doch sowieso von der individuellen Prägung und Klangvorliebe ab. Und ja! €2500 sind verdammt viel Geld!!!
      Ich müsste lange dafür sparen, also habe auch ich gebrauchte alte Sachen gekauft; denn die Musik entsteht immer noch im Kopf.
      Nachhaltigkeit und bewusster Konsum stehen jedem Menschen gut.

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    Soundreverend  

    Ich muss da erst mal an den Pavlovschen Hund denken. Roland druckt das bekannte orange Design des Jupiter 8 auf das Gehäuse und allen (ok vielleicht ja auch nur bei mir) läuft der Speichel… Die schaffen es wirklich prima, mit diesem Design zu spielen, immer wieder…

    Dann beruhige ich mich ganz schnell, weil die Jupiter Ickse nicht analog sind – oder vielleicht ja noch ACB – und für mich im Moment wie Nachfolger des Jupiter 80 wirken. Was ja auch überhaupt nichts Schlechtes ist. Und das schaue/höre ich mir die kommenden Tage und Wochen an. Aber Interesse haben die nicht geweckt, insbesondere nicht meinen Jupiter 6 zu verkaufen (ts, ts, Peter!)

    Einzig neidisch könnte man werden auf das Metall-Gehäuse, das hätte ich gerne als System8-II gesehen. Auch wenn mich das grün des System-8 nicht stört, bisserl viel Plastik hat das Teil schon.

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      Saxifraga  

      Also ich mag das System-8 Design wesentlich lieber. Ansonsten sieht Roland Zeugs immer ziemlich schlecht aus. Aber Leute lieben ja nun auch Mäntel die wie englische Sofas aussehen und Perserteppiche unter’m Synth und barocke Blumen auf der Tapete. smh

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    Anthony Rother  

    Konstruktive Kritik, Konsum Verweigerung und faire Konkurrenz zwischen Firmen sind gute Mittel das wir Musiker gute Synthies bekommen.

    Doch dieses niveaulose bashing mit der erschreckenden Massenhypnose sollte jeden der noch kann dazu bringen einen Schritt zurückzutreten und über die Art und Weise nachzudenken.

    Bei genauerer Betrachtung vergeht einem dann vielleicht auch der Spaß einem Shit Storm zu zuschauen oder gar mitzumachen…

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    Akula81

    Hmm… Was ich halt ein bisschen komisch finde, ist die Tatsache, dass man plötzlich mit vernünftiger Polyphonie um die Ecke kommt, obwohl ja die ACB-Modelle im System-8 angeblich so rechenintensiv sind. Dann noch JP-/JX-/SH-Sounds in einem Boot mit XV und Piano… alles umgesetzt auf einer ganz neuen Engine. Und am Ende des Tages ist das Ding dann eh nur ne PCM-Schleuder mit ein paar modellierten Filtern, so wie es schon der JP-80 war… und alle sind enttäuscht… (ich hoffe aber selbst, dass das so nicht eintritt)…

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    Larifari  

    Da Roland teilweise widersprüchliche Aussagen zur Engine gibt, hab ich mal 3 Statements gesammelt :

    Zen Core Specs :
    PCM waveforms
    PCM-Sync
    VA wavforms that are stated to be numerically generated models of waves.
    Noise
    TVF Filter types LPF, HPF, BPF, PKG,LPF2, LPF3
    VCF filters JP, MG and P5
    2 lfos
    3 Adsr
    Quelle : Bedienungsanleitung Fantom

    Polyphonie :
    „ Bis zu 256, je nach verwendeten Modell“
    Quelle : Sonicstate Interview

    „ Zen Core ist in der Lage andere Modelle zu emulierten, inkl der Supernatural Synthese und der analog Modelle“
    Quelle : Sonicstate Interview – auf Nachfrage zu Acb.

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      SynthUndMetal  

      Es scheint bezüglich der Polyphonie doch noch einige Verwirrung zu herrschen. Die Spezifikationen zum Jupiter X auf der Roland Webseite sagen zumindest nichts zur Polyphonie, was doch sehr ungewöhnlich ist. Zusammen mit den Aussagen im Sonicstate Interview lässt sich daraus schließen, dass man die maximale Stimmenzahl nicht beliebig zwischen XV, RD, TR und ACB Sounds verteilen kann. Interessant ist dann natürlich wieviel Stimmen man letztendlich für die ACB Emulationen zum JUPITER-8, JUNO-106, und SH-101 zur Verfügung hat. Ich denke mal es werden nicht jeweils nur 4 Stimmen sein, oder? Vielleicht bekommt man das noch geklärt.

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        Joerg  

        Das ist genaus das, was mich auch interessiert !
        Ich will nicht spekulieren und hoffe einfach nur, dass die angegebenen 32 Stimmen frei auf alle „Sound-Module“ (so nenne ich sie mal) frei verteilt sind. Am liebsten so: wenn A nur 2 Stimmen benötigt, B vier Stimmen, dann stehen die restlichen Stimmen der übrigen Klangerzeugung zur Verfügung etc. Sozusagen dynamisch verteilt für alle.
        Aber wie ich Roland kenne, wird dem wohl nicht so sein.
        Und das ist wieder Spekulation und hoffe sehr, dass da keinerlei Einschräschunkungen sein werden.
        Bleibt nur abzuwarten, bis die Synthis einem richtigen Test, ohne Einflussnahme einer ganz besonderen Präsentation, unterzogen werden.
        Also liebe Tester hier und „Erst-User“: tut mir einen Gefallen und achtet einmal besonders auf diesen Punkt.

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      Hectorpascal  AHU

      Es ist schon komisch. Wir können einfach nur auf einen neutralen Test der Presse warten. Wenn ich aber sehe wie viel Aufwand Roland treibt um positiv rüberzukommen macht mich das unsicher ob „neutral“ überhaupt möglich ist. Bisher sehe ich beim Fantom sehr viel Integra mit verbessertem Benutzer-Interface, Cloud-Steuerung und mehr Schnittstellen wie z.B. CV. Dazu kommt noch ein ein globales analoges Filter. Das muß für eine Workstation nicht schlecht sein, denn immerhin bietet der Fantom so für jeden etwas. Bei den Jupitern muss erstmal abgewartet werden ob und wie die klanglich abschneiden. Ich erwarte einen System 8 mit lookalike Jupiter-8 Interface, mehr Power und multitimbralen Eigenschaften. So könnte es eine schöne Evolution werden, wenn Roland die Erwartungen nicht zu hoch schraubt. Der Preis, sollte er bei 1000€ für den XM ankommen, bietet Spielraum für eine Auswahl an guten und neuen Synths. So gesehen könnten die Jupiter echte Probleme bekommen. Ich habe mir keine Kommentare auf Youtube nicht angesehen aber einige sind bestimmt sehr enttäuscht, weil wieder nur aufgekocht wurde. Ich hätte mir einen Roland Quantum gewünscht, eine Weiterentwicklung des V-Synth mit Granularsynthese, FM und Wavefoldern oder eben einen echten analogen ohne einen einzigen digitalen Schaltkreis. Jupiter 4 wäre da so ein Stichwort.

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        Larifari  

        Was ich in dem Zusammenhang auffällig finde ist der Vergleich zur Vorstellung der Acb Technologie. Roland ist seinerzeit sehr offen, grade zu Stolz mit der Technologie umgegangen.
        Hier wird deutlich mehr rumgedruckst. Zudem werden Im Sonicstate Interview einige Fragen auch gekonnt überhört. Zb. ob es einen Sequencer gibt.

        Es gibt noch ein Video von Roland Japan mit Hideki Matsutake….aber eben auf japanisch. Da bin ich raus.

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          SynthUndMetal  

          Soweit ich mit meinen japanisch Sprachkenntnissen Herrn Matsutake verstanden habe, geht es da vor allem um den historischen Bezug zum Jupiter-8 und das der neue Jupiter X in seine Fußstapfen tritt. Farbgebung, Metallgehäuse, große Slider, Tastatur mit Aftertouch, etc. Neu ist mir hier, dass der Jupiter XM eingebaute Lautsprecher besitzt und batteriebetrieben werden kann. Danach geht es um die Authentizität der einzelnen ACB Modelle die er an verschiedenen Beispielen zeigt. Wobei der Name ACB hier nicht mehr erwähnt wird. Beim Jupiter-8 zeigt er dann noch wie man einen Brass Sound durch Verwendung aller 4 verfügbaren Parts „andicken“ kann. Der 5. Part ist nur für die Drums. Auf XV, RD Piano und den Drumpart wird hier nicht eingegangen. Die i-Arppeggiator Sachen kann man auch in die DAW exportieren und anderweitig nutzen.

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          Hectorpascal  AHU

          Letztlich ist es egal ob ACB, Zen oder bei den Plugins AVX/SSE genutzt wird. Es ist nur Code und der sollte, wenn den etwas verbessert wurde, auch bei den Plugins in der Cloud ankommen. Wer warten kann wird wie so häufig den besseren Überblick bekommen.

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    justme  

    Roland hat die Zeichen der Zeit erkannt ! Sie haben begriffen, wie attraktiv, vom Design und der Haptik her, ihre einstigen analogen Schlachtschiffe waren und verpacken VA´s da drin. Verbunden mit extrem hohen Preisen (gemessen an VA´s und Workstations) und einer extrem geschickten Präsentation mit dem nostalgischen Hauch der Abbey Road Studios. Dazu haben sich die meisten inzwischen eh offensichtlich digital adaptiert und vermissen echte analoge Klänge nicht mehr. Wobei es inzwischen ja auch hipper ist, 48 Clones einstiger Analoggenialitäten sein Eigen zu nennen als vielleicht nur mit Rhodes und einem echten Synth (oh, wie passt denn das jetzt in die der so spektakulären Präsentation der ganzen Digitalclones in den heiligen Hallen gefolgten Session mit…Rhodes & Mini ??? ) Musik zu machen… Roland macht alles richtig, echt ist heute nicht mehr gefragt, und so bedienen sie geschickt den Mainstream. Nichts bei über für mich , schade, sprangen meine Augen doch auf wie einst beim HB-Männchen, als ich vor ein paar Tagen das erste Bild vom Jupiter X auf Facebook sah… boah, Roland traut sich wieder, ein wirklicher Jupiter-/Juno-Nachfolger… o.K., ne doch nicht. Aber egal, ich finde trotzdem noch immer, daß Roland eine tolle Marke ist und wünsche denen die besten Erfolge…

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      SynthUndMetal  

      Das ist ja erschreckend wenig, was wirklich für den Sound verantwortlich ist. Auf eine minimale Bedienoberfläche reduziert könnte man das Ganze ja fast in ein Blofeld-Gehäuse unterbringen….

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        TobyB  RED

        Naja, das was da an Roland Chips werkelt hat schon einiges an Entwicklungsaufwand hinter sich, deswegen bin ich mal gespannt ob ich jemand über die Jupiter und Fantoms hermacht. Was mich nur wundert, bei den Boutiquen werkeln die ECS2 Chips, z.b. im System 1m einer für die Filter und einer für vier Stimmen, beim System 8 konnt ich das nicht genau erkennen, sah mir aber nicht nach dem ECS2 aus. Deswegen, ich bleib da mal am Ball was Herr Fuller in der Fantom und Jupiter so findet.

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          kritik  

          Das System 8 klingt mittiger als das Sytem 1
          Wenn ich aber die Plugouts reinlade, klingen diese bei beiden Sytemen gleich.
          Liegt als wohl nicht an den Bauteilen .
          Es sei den man hatt andere identische Chips für die Plugouts verwendet .

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    Despistado  

    Klingt interessant.
    Aber wie einem Roland-Werbeprospekt entnommen.

    Mal sehen was die große Version dann kostet.

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    cello90

    Also hübsch ist er schon mal der (große) Jupiter X. Was mir aber überhaupt nicht eingeht ist, dass man das (recht kleine) Edit-Display links außen an die Seite packt und nur aus Nostalgie-Gründen in die Mitte die Zahlen-Displays für lower und upper Tone. Ja , gut ..so sieht es halt mehr wie der Jupiter 8 aus ..aber wie wichtig sind diese Tone Numbers den im real -Betrieb? Man hätte doch einfach ein vernünftiges Display in die Mitte packen können, das hätte – wen gerade nicht im Edit-Mode- diese langweiligen Nummern anzeigen können … um beim Editieren der Sounds wieder auf Grafik umzuschalten.
    Ok, das ist vielleicht etwas pingelig … aber zum Sound kann man ja auch noch nicht groß was feststellen … Da bin ich aber in positiver Erwartung ( da mir das System 8 schon sehr gefällt , was den Sound angeht)….

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    Codeman1965  

    Jaaaa, hübsch isser wirklich, sehr an den Jupiter 8 angelehnt…!
    Ich persönlich finde immer noch, daß der JP-8 vom Design und der Haptik her ganz vorne dabei ist.
    Ich bin auf jeden Fall angefixt, daß lässt sich auch nicht schönreden…
    Ob und wie sehr er dem „Original“ letztlich soundmäßig gleicht, ist für mich nicht ausschlaggebend, die Erfahrung lässt vermuten, daß er Einiges besser, Anderes schlechter und so Manches anders machen wird. Wer einen 1:1-Nachklapp erwartet, wird wahrscheinlich nicht befriedigt werden.

    Egal, ich werde sehen, daß ich ihn mal unter die Finger bekommen kann.
    Und wenn er es hinbekommt, daß sich mir die Nackenhaare hochstellen, dann werde ich mir sicherlich überlegen, ihn mir ins Haus zu holen.
    Dann geht mein Kleiner eben NICHT auf die Uni. Aber irgend Etwas ist ja immer… :-)

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    iltis30  

    Zum Roland: ein eher uninteressanter Synth. Wo ist die Idee?
    „Plug Out“ war eine Idee. Hat die Roland jetzt schon beerdigt?
    Im ähnlichen Preissegment gibt es demnächst den UDO. Der ist innovativer.

    Der ganze Jupiter liest sich so, als ob die Marketing-Abteilung die Features diktiert hätte. Wer braucht 4-fach Layering? Wer braucht 4000 (!!) Preset-Sounds?

    Es gibt dich spannende Entwicklungen, vor allem bei Hybriden. Was innovative reine digitale Synthesizer angeht, trägt der Roland nichts bei. Hier sind der Quantum und der Montage klar in der Pole-Position.

    Mein Fazit: viel Marketing-Tamtam um etwas Produktpflege ohne echte Idee.

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    Zierenberg  

    Hi Leute, ich sehe es so das Roland jetzt alles richtig macht, gerade wenn ich jetzt an die Jupiter 80 & 50 denke (beide habe ich und sonst fast nix derzeit), weil in erster Linie sehe ich das was da geboten wird: und das sind wieder besser anfassbare Oberflächen. Ich könnte mir auch vorstellen das damit größere Displays überflüssig werden, aber beim JD-XA war das schon ein Nadelöhr (hatte ich auch). Ein Rad muss nicht jedes Mal neu erfunden werden – aber ein gutes Rad ist keine Selbstverständlichkeit – ich weiß das als MTB´ler mit hohen Ansprüchen und da darf man nicht oberflächlich schauen und denken….

    Die neuen Jupiter kamen jetzt quasi im gleichen Zug mit dem neuen Fantom. Bei diesen Fantom sehe ich schon, das man sich auf die wichtigsten Sachen voll konzentriert hat – und das kann wirklich gut werden dann. So hoffe ich auch dieser – ich nenne das jetzt mal „Drive“ – als Hauptaspekt in die Entwicklung der neuen Jupiter Serie eingeflossen ist.

    Wenn dem so dann letztlich ist, dann werden das großartige Teile sein/werden, davon bin ich überzeugt. Wenn Leute reinem analog Gear hinterher heulen – das ja auch zurecht, weil es mal den Jupiter 8 in neu gab, dann wird es wohl langsam Zeit zu verstehen – das reine analog Geschichten nicht der Philosophie Rolands (von mir aus: mehr) entsprechen.

    Kommt eine Ausnahme & bestätigt die Regel?

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