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Superbooth 21: ASM Hydrasynth Deluxe

9. September 2021

Mit doppelter Engine

asm hydrasynth deluxe synthesizer keyboard front

Nachdem zunächst der kleine Hydrasynth Explorer vorgestellt wurde, präsentiert ASM hier quasi das Gegenteil der Sparvariante, den Hydrasynth Deluxe.

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Die Deluxe-Variante ist das Top-Modell der Reihe. Zum einen fällt das 73 Tasten Keyboard mit der PolyTouch-Tastatur deutlich größer als das bisherige Keyboard aus. Zum anderen ist intern eine Dual-Engine vorhanden, die dem Digital Wavemorphing Synthesizer zu 16 Stimmen verhilft. Darüber kann das Instrument im Dual-Voice-Modus und im Key-Split wie zwei Hydrasynths mit jeweils acht unabhängigen Stimmen genutzt werden. Ein 16-stimmiger Single-Modus ist selbstverständlich ebenso vorhanden.

asm hydrasynth deluxe synthesizer part

Auf der Rückseite gibt es zwei Paar symmetrischer Stereoausgänge, die jeweils von den Engines angesprochen werden können. Außerdem lässt sich mit dem Utility-Shelf eine abnehmbare Ablagefläche an das Keyboard anbringen, um mehr Platz zum Beispiel für einen Mixer, einen Sequencer, einen weiteren Expander oder einen kleinen Laptop zur Verfügung zu haben. Hydrasynth Deluxe verfügt auf dem Panel über CV/Gate-Buchsen (5 Ausgänge, 2 Eingänge), worüber modulare und analoge Synthesizer eingebunden werden können. Rückseitig lassen sich Sustain- und Expression-Pedal anschließen.
Über der Tastatur befindet sich ein Ribbon-Controller, der über vier Oktaven reicht. Der Synthesizer ist MPE-kompatibel und die Möglichkeiten seiner äußerst vielfältigen Klangerzeugung entspricht den bisherigen Modellen, nur in doppelter Ausführung.

asm hydrasynth deluxe rear

Der ASM Hydrasynth Deluxe soll ab November in vorerst begrenzten Stückzahlen lieferbar sein. Der UVP beträgt 1.749,- Euro.

Übrigens, den AMAZONA.de-Testbericht zum Hydrasynth Desktop-Modul könnt ihr unter diesem Link nachlesen.

ASM Hydrasynth Deluxe Utility Self

Vergrößerte Abstellfläche mit dem Utility Shelf

 

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ASM Hydrasynth Deluxe Spezifikationen

• digitaler Wavemorphing-Synthesizer
• 73 normalgroße Tasten
• hochwertiges Polytouch® Keyboard inklusive Anschlagdynamik und Aftertouch
• voll MPE-kompatibel
• 16 Stimmen, monotimbral
• Single/Multi Dual/Keysplit-Voicing
• Dual-Engine mit separatem Stereoausgangspaar
• vollpolyphoner Aftertouch
• hochwertiges und robustes Metallgehäuse
• Arpeggiator inklusive Ratchet, Chance, Gate time & Swing (8 Modi)
• 3 Oszillatoren mit 219 Single-Cycle-Schwingungsform
• WaveScan-Parameter zum Modulieren durch Wavetables
• Wavelist-Modus zum Überblenden von bis zu 8 Wavetables
• 8 benutzerdefinierte Wavelist pro Oszillator
• Mixer inklusive Noise-Generator und Ringmodulator
• 2 Filter (seriell oder parallel)
• Filter 1 mit 11 verschiedenen Filtermodellen (12 & 24 dB Ladder, Vintage-Ladder, HP, LP, Vocal u.a.)
• Filter 2: 12 dB (SEM-Stil) pro Oktave inkl. kontinuierlichem Sweep von Tief- über Band- bis Hochpass
• Oszillatoren 1 und 2 verfügen über jeweils 2 Mutanten inkl. FM-Linear, Wavestack™, Hard Sync, Pulse-Width, PW-Squeeze, PW-ASM, Harmonic-Sweep
• 4 Oktaven Ribbon-Controller (67 cm) inkl. Theremin-Mode
• Modulationsmatrix
• 32 benutzerdefinierbare Modulationszuweisungen
• 5 DAHDSR-Hüllkurven
• 5 LFOs (inkl. Sine, Triangle, Square, Saw up, Saw down, S&H, Low random, Noise, Pulse width u.a.)
• LFOs inkl. Delay, Fade-In, 3 Triggermodi, Glättung, Startphase, One-Shot-Modus
• 5 Bänke mit insgesamt 128 Patches
• 256 Werksprogramme
• CV-Gate-Ein- und -Ausgänge
• 8 hochauflösende Encoder inklusive LED-Ringen
• OLED-Displays
• Patch-Makros
• Unterstützung aller gängigen CV/GATE-Standards
• V-Trig, S-trig: 3,5 und 10 V
• 1 V pro Oktave +/-5 V, 1 V pro Oktave 0-10 V, Hz auf Volt +/-5 V, Hz bis Volt 0-10 V
• Clock-Ein- und Ausgang (1 PPS, 2 PPQ, 24 PPQ, 48 PPQ)
• Clock-Spannung: – 3, 5, 10 und 10 V
• USB (USB-MIDI In/Out)
• MIDI IN/OUT/THRU
• PC/Mac-basiertes Patch-Manager-Plug-in
• Pre- und Post-Effekte für einzigartige Klangbearbeitung
• Delay & Reverb
• Seitenteile aus Aluminium
• Expressionpedal-Eingang
• Kopfhörerausgang mit 3,5 und 6,3 mm Anschluss
• Sustainpedal-Eingang (automatische Erkennung der Polarität)
• Abnehmbares „Utility Shelf“
• Abmessungen: 112,9 x 34,6 x 9,2 cm
• Gewicht: 13,3 kg

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Preis

  • 1.749,- Euro
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 Beats  Keys  Studio  Vintage
Forum
  1. Profilbild
    Phoenix

    Hut ab – hört sich fast so an wie die „Eierlegende Wollmilchsau“ – zumindest im digitalem Bereich!

    ASM schlägt in beiden Richtungen zu – mit dem konfortabel ausgestattenen Explorer werden es die „kleinen“ Korgs und Rolands, die auf dem Markt sind, schwer haben zu Punkten. Mit dem Deluxe will es ASM den Platzhirschen in den Oberklasse schwer machen. Mit dieser Ausstattung sollte es auch gelingen – zumal der Deluxe gerade mal 400€ teurer ist als die normale Version (wenn man den Ursprungspreis zur Hand nimmt).

    Da bereits die Originalversion ein „best buy“ mit 4* bekam, müsste die Deluxeversion eigentlich einen 5. Stern bekommen…

    Die Konkurrenz muss sich warm anziehen!

  2. Profilbild
    Polyphone  

    Der UDO Super 6 setzt derzeit die Messlatte für den musikalisch klingenden Sound und der Hydrasynth für den experimentellen Sound (m.p.M.).
    Trotzdem fänd ich es besser, wenn die Macher einen Joystick anstatt zweier Modulationsräder verbaut hätten. Das tippen des Joysticks mit den Zeigefingern zur Seite ist viel natürlicher und einfacher, als das schieben des Rades mit dem Daumen in vertikaler Richtung, finde ich. Auserdem kann ich mit dem Joystick zwei Modulationen mit einer Handbewegung gleichzeitig steuern anstatt zwei Räder gleichzeitig bedienen zu müssen.

    • Profilbild
      bluebell  AHU

      Einen Joystick nach oben zu schieben (Vibrato) ohne ihn nach der Seite zu verziehen (Pitch Bend) – und umgekehrt – ist schwierig, daher stimme ich Dir nicht zu.

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